Teufel Cinebar Lux

In aller Kürze

Mit der neuen Cinebar Lux hat Teufel eine beachtlich gute Soundbar entwickelt. Diese kann soweit mit einer großen Anzahl an Anschlüssen und Zuspielmöglichkeiten überzeugen. Ein Subwoofer kann separat erworben und angeschlossen werden, doch dieser ist gar nicht unbedingt nötig. Die eigentlich kompakte Soundbar, hat nämlich einen tollen und kräftigen Bass zu bieten, der in diesem Format seinesgleichen sucht. Des Weiteren ist es Teufel durch die Dynamore 3D-Technologie gelungen ein Stand-alone-Gerät zu entwickeln, dass nicht den Eindruck macht, als würde der Ton von einem Gerät kommen.

Gefällt uns

    • gute Verarbeitung + hochwertiges Gehäuse
    • Raumfüllender Klang dank 3D-Dynamore
    •  trotz Kompaktheit, satte Bässe
    •  umfangreiche Anschlussvielfalt
    • HDMI-ARC und Bluetooth

Gefällt uns weniger

      • kein Dolby Atmos

Teufel Cinebar Lux

Zum Angebot bei

PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert auch die neue Generation der Soundbars in den üblichen schlichten, wenig bedruckten Verpackungen aus. Diese ist auch im Falle der Teufel Cinebar Lux lediglich mit dem Namen des Unternehmens, des Produktes und einigen wenigen technische Daten versehen.

Bei der Cinebar Lux wurden die Aufdrucke jedoch gegenüber den bisherigen Produkten noch etwas reduziert. Es prangt nämlich lediglich links das „Teufel“ Firmenlogo und rechts sind einige wenige Auszüge der technischen Daten zu finden. Zu diesen zählen: das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen der Soundbar.

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Direkt nach dem Aufklappen der länglichen Verpackung erblickt man einen großen Styropor-Einsatz, in dem der Zubehör verteilt wurde. Hier findet man im linken Bereich, die Batterien für die Fernbedienung, welche sich rechts befindet und das Stromkabel. In der Mitte wiederum befinden sich die üblichen Beschreibungen (Bedienungsanleitung usw.). Nach dem Entfernen des Styropor-Elements erblickt man die Cinebar Lux Soundbar, welche hier zum zusätzlichen Schutz vor Staub und Kratzern in eine Kunststofffolie eingewickelt wurde.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Bei der Teufel Cinebar Lux handelt es sich wie bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt um eine kompakte Soundbar, welcher man ihren Funktionsumfang, Zuspiel- und Anschlussmöglichkeit nicht auf den ersten Blick ansieht. Die Teufel Cinebar Lux ist wie die anderen Lautsprecher der Raumfeld-Familie in zwei Farben, Schatz und Weiß erhältlich. Ich persönlich finde die weiße Variante deutlich schöner, da dadurch der Kontrast zwischen Stoffbespannung und dem Weißen Gehäuse besser zur Geltung kommt. 

Bei der der Abdeckung der Lautsprecher setzt Teufel dieses Mal nicht auf ein schwarzes Lautsprechergitter, sondern ein großflächige, hochwertig anfühlende Stoffbespannung. Die Gehäuseform der Cinebar Lux ist zwar typisch länglich, doch an den beiden seitlichen Ende ist diese nicht ohne Grund abgeschrägt bzw. Trapezförmig. Dahinter bzw. an diesen Seite befinden sich nämlich jeweils ein Side-Fire-Speaker, welcher den Ton an die Wand projiziert und von da nahezu zu einem Surround-Sound wird.

Vor dem Fernseher nimmt die Teufel Cinebar Lux eine Fläche von 114 cm (hinten) bzw. vorne 107,5 cm ein. In der Tiefe sind es wiederum 13,5 cm und in der Höhe 7,5 cm. Daher ist die Cinebar Lux wie bereits erwähnt zwar nicht gerade kurz, aber wenn ich euch unter Klang die verbauten Lautsprecher usw. aufliste, dann werdet ihr verstehen, warum ich hier dennoch von einer kompakten Soundbar rede.

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An der Oberseite der Teufel Cinebar Lux findet man zentral die Steuerelemente. Diese erinnern mich persönlich zum Teil an die Bedientasten am Teufel One S und One M, was einen Grund hat. Schließlich kann die Soundbar ebenfalls in die Raumfeld App integriert werden, dazu später weitere Details. Der Vorteil der Tasten an der Oberseite ist, dass man hier direkt die Lautstärke regulieren kann. Jedoch hat man hier ebenfalls noch eine Play/Pause Taste und zwei Skip-Tasten zum Titel vor- oder zurückzuspringen. Ganz links befindet sich zudem eine Bluetooth-Taste um dies direkt zu aktiveren und daneben den Knopf, um das Eingangssignal auszuwählen. Die Tasten zur Navigation der Musik (Skip und Play/Pause) lassen sich natürlich am besten nutzen, wenn man die Teufel Cinebar Lux in das Multiroom-System von Teufel integriert.

Sämtliche Anschlüsse an der Teufel Cinebar Lux sind auf zwei Kammern an der Unterseite angebracht, welche aber logischerweise wegen dem verlegen der Kabel ebenso von der Rückseite erreichbar sind. Für den Audio-Bereich findet man hier einen optischen Toslink-Anschluss, ein Subwoofer-Out-Anschluss für einen kabelgebunden Subwoofer und eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Zudem sind natürlich auch ein HDMI-In und ein HDMI-Out Port vorhanden. Letzteres ist hier den Anschluss, mit dem ihr im Regelfall die Soundbar mit eurem Fernseher verbindet. Der Anschluss ist HDCP 2.2 (High-bandwidth Digital Content Protection) geeignet und unterstützt den ARC-Kanal „Audio Return Channel“ (Audio-Rückkanal).Natürlich unterstützt die Soundbar wie für Teufel üblich auch die CEC-Funktion, sodass man zur Lautstärkenregulierung nicht zwangsweise an die von Teufel beigelegte Fernbedienung angewiesen ist, sondern die Lautstärke direkt über der Fernbedienung des TV´s regeln kann. Um jedoch Klangeinstellungen vorzunehmen, muss man logischerweise weiterhin die mitgelieferte Fernbedienung nutzen. Bei den restlichen beiden Anschlüssen an der Rückseite handelt es sich um ein LAN-Port und ein USB-A-Anschluss, über den man entweder via USB-Stick Musik zuspielen kann oder auch ohne Netzwerk ein Update installieren könnte.

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Die Teufel Cinebar Lux besitzt insgesamt vier kleine runde Füße, die gummiert sind und somit für einen absolut sicheren Stand sorgen. Zusätzlich kann man die Soundbar natürlich aber auch an die Wand montieren. Dafür besitzt diese an der Rückseite zwei Schlüssellochöffnungen, mit denen die Cinebar Lux aufgehängt werden kann. Dafür benötigt man jedoch in einer massiven Steinwand zwei Dübel (Durchmesser 6 mm) und zwei Schrauben 4 x 55 mm, deren Schraubenkopf zwischen 7 bis 9 mm groß ist. Anschließend bohrt man mit einem Betonbohrer zwei Löcher mit einem Abstand von 68 cm in die Wand und dreht die Schrauben soweit in den Dübel bis der Abstand von Wand zum Kopf knapp 13 – 15 mm beträgt. An diesem Kopf wird dann die Soundbar mit den bereits erwähnten Schlüssellochöffnungen aufgehängt. Damit diese gerade und sicher hängt, sind an der Rückseite zusätzlich zwei gummierte Puffer angebracht. Wie ich es bereits von anderen Soundbars aus dem Hause Teufel gewohnt bin, hat auch die Cinebar Lux die zwei roten Gummi-Schlaufen neben den Anschlüssen. Diese sind soweit sehr praktisch, da in diese die Kabel durchgezogen werden und somit als Art Kabel-Manager agieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse, sowie die Stoffbespannung der Teufel Cinebar Lux gefällt mir sehr gut. Hier macht alles einen hochwertigen Eindruck. Die Druckknöpfe an der Oberseite haben einen angenehmen Druckpunkt, ebenso wie die der Fernbedienung. Apropos, die Fernbedienung sieht der meiner Teufel Ultima 40 Aktiv Lautsprecher sehr ähnlich, ist jedoch von den Tasten anders, da die Soundbar andere Funktionen besitzt. 

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Die Fernbedienung macht übrigens dank ihrem aus Aluminiumgehäuse einen hochwertigen Eindruck und wirkt dadurch keineswegs billig. Zudem gefällt mir die Abdeckung des Batterienfachs, denn diese wird nicht wie so häufig durch einrasten mit Kunststoffhaltenase geschlossen gehalten, sondern mit einer geschraubten Abdeckung. Dafür legt Teufel nämlich auch den passenden Inbus-Schlüssel bei, denn dieser ist erforderlich, damit man das Fach auf und zu schrauben kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten des Teufel Cinebar Lux
Lautsprecher Anzahl 16 (4x Breitbandlautssprecher von (Aussen) zwei weitere in der Mitte als Center-Speaker, sowie zwei als Sidefire-Speaker. Des weitern sind vorne vier Passiv Membrane, zwei Hochtöner an der Front und zwei Sidefire-Speaker.
Treiber-Durchmesser 8 x 50mm ; 2 x 25 mm, 4 x Passiv-Membrane (48 mm x 105 mm)
Gesamtausgangsleistung (RMS) 150 Watt
Gehäuse Material Kunststoff
Anschlussmöglichkeiten HDMI-Ausgang (HDCP 2.2, ARC + CEC fähig), HDMI-Eingang, Bluetooth, LAN, WLAN, Subwoofer-Eingang, USB 2.0, Optischer Digitaleingang, 3.5mm Klinke, Stromanschluss
Maße/Gewicht 14 x 96 x 8,5 cm (TxBxH)/ 2,2 Kilogramm
Lieferumfang Teufel Cinebar Lux

Stromkabel

Fernbedienung (ink. Batterien und Inbusschlüssel)

Anleitungen

Einrichtung & Funktionen (App)

Die Einrichtung der Teufel Cinebar Lux ist sehr einfach und erfolgte daher bei mir ohne Probleme. Man kann die Cinebar Lux natürlich direkt mit dem Fernseher via HDMI-Kabel verbinden. Dan wird der Ton logischerweise direkt über die Soundbar wiedergeben. Doch mit der Raumfeld App habt ihr den vollen Funktionsumfang inkl. Updates und der Multiroom-Funktion.

Die Raumfeld App wir von Teufel kostenlos im Apple Store (iOS), aber auch im GooglePlay Store (Android) angeboten. Habt ihr diese geladen, könnt ihr die Teufel Cinebar Lux mit den bisherigen Geräten in das Multiroom-Netz einbinden oder falls dies euer einziges Gerät wäre, auch im Solo-Betrieb betreiben. Die Einrichtung ist auch hier denkbar einfach. Dazu einfach nach dem Verbinden des Netzkabels den kleinen runden Set-up-Knopf kurz drücken. Dann sollte die längliche weiße LED pulsieren, welche einige unter euch bereits vom Teufel One S und One M kennen. Im nächsten Schritt sucht die App nach einem neuen Gerät und sollte die Cinebar Lux finden, sofern ihr alles richtig gemacht habt. Anschließend noch kurz mit dem Netzwerk, welches die Cinebar Lux erstellt hat Verbinden und anschließen geht es direkt zurück in die App, um sich hier mit dem eigentlich heimischen Wi-Fi-Netz verbinden. Dabei übermittelt euer Smartphone im Normalfall das Passwort automatisch, zumindest war dies bei mir so. Anschließend ist die Teufel Cinebar Lux direkt für ihren Multiboom-Betrieb bereit, außer dass diese eventuell noch das neuste Firmware-Update herunterlädt. Daraufhin könnt ihr der Cinebar Lux direkt Musik über die App zuspielen und müsstet diese nicht mit einem weiteren Kabel anschließen, da diese alles übers Wi-Fi-Netzwerk bezieht.

  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 1
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 2
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 3
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 4
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 5
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 6
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 7
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 8
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 9
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 10
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 11
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 12
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 13
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 14
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 15
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 16
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 17
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 18
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 19
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 20
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 21
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 22
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 23
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 24
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 25
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 26
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 27
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 28
  • Teufel Cinebar Lux Einrichtung App 29

    Die App ist in den typischen Farben die Teufel häufig verwendet gehalten, roter Teufel Schriftzug, schwarz/grauer Hintergrund und weiße Akzente. Da ich bereits den Teufel One S und One M daheim nutze, kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen, dass Teufel hier regelmäßig Updates für die App und die Geräte zur Verfügung stellt. Optisch macht die App einiges her und auch die Menüführung hat Teufel ständig weiter verbessert. Daher findet man sich hier relativ schnell zurecht und kann sehr einfach gruppen, neue Playlists usw. erstellen. Über die App kann man ebenso sehr schnell und einfach die Lautstärke via Schieberegler regulieren, oder übersichtlich die Gruppenverwaltung organisieren. Letzteres gilt sofern man, wie ich z. B. im Besitz weitere Raumfeld kompatiblen Geräten ist und diese eventuell auch zusammen die Musik oder den Ton wiedergeben möchte. Gegenüber dem Teufel One S und One M hat die Cinebar Lux aufgrund ihrer Fernbedienung einen Vorteil. Um z. B. auf die Schnellwahltasten zuzugreifen muss man nämlich nicht zum Lautsprecher laufen, sondern kann diese direkt an der Fernbedienung auswählen. Schließlich hat Teufel die Tasten dafür direkt an dieser integriert und nicht wie bei den anderen Raumfeld-Geräten, an deren Oberseite.

    Als Lautsprecherspezialist bietet Teufel seinen Kunden natürlich auch bei der Cinebar Lux die Möglichkeit, klangliche Anpassungen selbst vorzunehmen. Dazu hat man z. B. in der App im Menü jedes Gerätes die Möglichkeit auf einen 3-Kanal-Equalizer zugreifen. Die Klanganpassung kann natürlich auch ohne Smartphone durchgeführt werden, und zwar über die Fernbedienung. Dazu muss man sich nur durch das Menü navigieren und hier die Werte für die Höhen, Mitten und Tiefen unter dem Punkt „Klang“ erhöhen oder absenken.

    (Einrichtung & Funktionen (App): 4,5 von 5 Punkten)

    Funktionsumfang der Fernbedienung

    Kommen wir zu der Bedienung über die Fernbedienung der Cinebar Lux. Diese kommt nämlich mit vielen Köpfen daher, was den Grund hat, dass die Cinebar Lux viele Funktionen besitzt, die man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht sieht. 

    Oben angefangen, findet man hier links die Ein-/Ausschalt-Taste und ganz rechts den Stumm-Schalter. Zwischen den beiden Tasten ist die SOURCE-Taste, mit welcher man die Wiedergabequelle wählen kann. Letzteres findet man jedoch auch alternativ direkt an der Oberseite der Cinebar Lux. 

    Direkt darunter hat Teufel das 5-Tasten Steuerkreuz platziert. Hierüber lässt sich die Lautstärke regulieren, die Musik beim Wiedergeben über ein Streaming-Anbieter pausieren. Ebenso sind hier die beiden Titel-Navigationstasten vorhanden, mit welchen man im Bluetooth-Modus oder beim Streamen jederzeit zum nächsten Titel vor-/zurückspringen kann. Zudem erfolgt darüber die Navigation durch das Menü der Soundbar. 

    •  High / Mid / Bass
    • Balance-Einstellung der Rear-Kanäle (Effekt-Speaker)
    • DRC – Dynamic Range Control
    • Abstand zur Sitzposition (0,3m bis 12m)
    • Abstand der Rear-Speaker zur Sitzposition (jeweils separat)
    • LipSnyc – Audioverzögerung von 0-250ms lassen sich einstellen
    • Kalibrierung mitsamt Testton

    Unter dem Steuerkreutz folgt mittig die Menü Taste, über welche man in das eben erwähnte Einstellungsmenü der Teufel Cinebar Lux gelangt. Möchte man dieses wiederum verlassen oder aus einem Untermenü heraus, erfolgt dies durch die Taste direkt links daneben mit dem Return-Pfeil. Rechts neben der „Menü-Taste“ befindet sich die Dynamore Taste, über welche man die Stereo-Verbreitung des Klangs aktiveren bzw. deaktivieren kann.

    Teufel Cinebar Lux 6
    Teufel Cinebar Lux 7
    Teufel Cinebar Lux 8

    Eine weitere Reihe darunter folgen drei weitere Tasten. Ganz links die durchaus sinnvolle Bluetooth-Taste, mit welcher man nicht nur zum Bluetooth-Modus wechselt, sonder durch längeres Betätigen komfortable das Bluetooth-Pairing startet. Zentral daneben folgt die Wahltaste, um direkt in die Raumfeld-Quelle zu wechseln, dabei startet im Normalfall automatisch die Wiedergabe der letzten gewählten Quelle. Über die „MODE-Taste“ daneben kann man zwischen den vorgewählten Klangbilder wechseln, dabei stehen folgende zu Auswahl: PURE (normale), VOICE (Sprache) und NIGHT (Nachtmodus).

    Zu guter Letzt folgt ganz unten noch ein eingerahmter vier Tasten Bereich, welcher sich ebenfalls wie darunter stehend um den Raumfeld-Bereich dreht. Damit können wie bereits vorhin angedeutet die drei selbst bestimmten Raumfeld-Favoriten gewählt und eingestellt werden. Also hat man in der App z. B. eine Quelle gefunden, die man regelmäßig hören möchte, genügt es die jeweilige Taste, z. B. die 1 etwas länger zu drücken, und schon ist auf dieser Taste der Sender z. B. vom TuneIn-Radio gesichert. Der Knopf mit dem Viereck ganz unten, ist in der Raumfeld-App ganz frei programmierbar. Von Werk aus ist dieser aber so programmiert, das einem beim Betätigen die Information zum Raumklang, dem Klangbild und den Systeminformationen angezeigt werden. 

    (Funktionsumfang der Fernbedienung: 4,5 von 5 Punkten)

    Klang

    Nun zum eigentlich wichtigsten Punkt bei einer Soundbar, dem Klang. Zuvor machte ich euch noch einige technische Details zu den verbauten Treibern usw. machen. Schließlich hat Teufel davon eine große Anzahl verbaut.

    Zum Einsatz kommen insgesamt acht, 50 mm Breitbandlautsprecher, von denen sich zwei an den Seiten befinden. Diese dienen unter anderem für die Dynamore-Technologie, was durch den erzeugten Schall geschieht, der an die Wand gestrahlt wird und von da zu einem reflektiert wird. Zwei weitere Breitbandspeaker sitzen als doppelt Mitteltöner für natürlich Mitten an jeder Seite vorne, im Äußeren Bereich. Die anderen beiden sind als Center-Speaker für eine besonders gute Sprachverständlichkeit jeweils links und recht neben dem Display integriert. Unmittelbar am Rand außen, befinden sich neben den doppelt Mitteltönern jeweils ein 25 mm Hochtöner für qualitativ hochwertige Höhen. Da die Cinebar Lux ohne Subwoofer daher kommt, ist natürlich auch ein Bass wichtig. Hierfür hat Teufel gleich vier Passivmembrane verbaut, diese sind 105 mm lang und 48 mm breit. Verbaut sind diese jeweils im Doppelpack zwischen doppelt Mitteltöner und Center-Speakern. Zu guter Letzt preist Teufel die Cinebar Lux mit einem 3D-Dynamore Sound an. Damit dieses gelingt, reflektiert die Teufel Cinebar Lux den Ton auch nach oben zur Decke hoch, von der dieser dann ebenfalls zu einem an die Couch gelangt. Diesen Job erledigen jeweils links und recht oben unter der Stoffabdeckung ein sogenannter 50 mm Upfiring-Töner. Angetrieben wird das Ganze von einem typischen Klasse-D Verstärker mit insgesamt 9 Verstärkerkanälen. Dabei wird ein Frequenzbereich von 45 – 20.000 Hz erreicht und der Schalldruck soll bei 100 dB/1 m liegen.

    Teufel Cinebar Lux  41
    Teufel Cinebar Lux 16
    Teufel Cinebar Lux 11

    So viel zu den technischen Daten. Wie ihr seht, ist hier wirklich sehr viel verbaut, doch nun die Frage, wie klingt das ganze Set-up eigentlich?

    Fangen wir mit den Höhen an, diese spielt die Teufel Cinebar Lux sehr klar, detailreich und luftig wieder. Keineswegs erwarten euch hier zu helle Höhen, sondern saubere Höhen, die sehr gut auch für das normale Fernsehen überzeugen. Die Mitten können im Klangcheck durch die vielen Treiber ebenfalls positiv überraschen. Die Mitten der Cinebar Lux sind warm und vollmundig, sodass diese sowohl bei der Wiedergabe von Stimmen bzw. Gesang bei Musik, aber auch bei der Sprachverständlichkeit bei Filmen sehr gute Arbeit leisten. Dies gelingt Teufel hier durch die beiden zentral verbauten Center-Speaker, welche hier für einen guten Raumklang sorgen.

    Nun noch zu den Tiefen bzw. dem Bass. Von diesem denken sicherlich die ein oder anderen unter euch, dass man nicht besonders viel erwarten kann, da eine so kompakte Soundbar keine großen Treiber bzw. Volumen bieten kann. Zudem liefert Teufel bei der Cinebar Lux keinen Subwoofer mit, da man diesen laut den Aussagen von Teufel aufgrund dessen Integration in der Soundbar nicht unbedingt benötigt. Doch hier wurde selbst ich überrascht, und zwar im positiven Sinne. Der Bass ist durchaus als kräftig zu bezeichnen und bietet einen ordentlichen Tiefgang. Der Bass ist jedoch keinesfalls zu kräftig abgestimmt, sodass dieser die restliche Klangleistung negativ übertönt. Einen Subwoofer habe ich persönlich bei der Cinebar Lux nicht vermisst, denn sowohl dezent leiser, aber auch auf höheren Pegeln machte die Soundbar sehr Spaß. Jedoch genau bei hohen Pegeln überzeugt die Teufel Cinebar Lux mit ihrem wahren klanglichen potenzial. Persönlich gehört die Cinebar Lux aktuell zu der Soundbar mit dem besten Bass im Solobetrieb.

    (Klang: 4,5 von 5 Punkten)

    PUNKT 3

    bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

    Beschreibung

    Teufel wirbt die Cinebar Lux als schlanke Soundbar der Spitzenklasse für eine TV-, Musik-, und Gaming-Wiedergabe mit hohem Niveau. Ebenso muss mit dieser kein separater Subwoofer aufgestellt, geschweige denn zusätzliche gekauft werden, da vier passive Bassmembrane für ein stimmiges Bassfundament sorgen. Die zusätzlichen umfangreichen Anschlüsse und die zahlreichen Streaming-Möglichkeiten dank Raumfeld, runden das Gesamtpaket ab. Hier verspricht Teufel definitiv nicht zu viel, das Entwicklerteam hat hier sehr gute Arbeit geleistet und zeigt mal wieder, dass man selbst aus einem relativ kompakten Gehäuse viel mehr rausholen kann, als man auf den ersten Blick vermutet.

    Preis/Leistung

    Die UVP der Teufel Cinebar Lux wurde bei 799,99 € angesetzt. Dies ist ganz klar ein ordentlicher Preis für eine Soundbar allein, ganz ohne zusätzlichen Subwoofer. Doch wie bereits unter dem Punkt „Klang“ erwähnt, braucht man diesen gar nicht wirklich. Mit der Cinebar Lux stellt man sich ein Gerät mit einem kräftigen, vollen und gut ausbalancierten Klang vor den Fernseher. Zudem bietet diese dank integriertem Wi-Fi-Empfänger und den zahlreichen Anschlussmöglichkeiten eine große Auswahl an Wiedergabemöglichkeiten. Wer eine kompakte Soundbar mit beeindruckendem breit klingenden 3-D-Sound sucht, findet mit der Cinebar Lux genau das richtige Gerät. Mit den zusätzlichen Effekt Rear-Speakern kann man sich zum Preis von 1099,99€ einen echten 5.0 Surround-Sound erzeugen. Wer dabei jedoch noch mehr Bass benötigt greift gleich zur 1399,99€ Variante, einem 5.1 Surround-Set mit den beiden Effekt-Speakern und dem zusätzlichen T8 Subwoofer, welcher als Frontfire- aber auch Downfire  Sub genutzt werden kann. 

    Teufel Cinebar Lux

    Zum Angebot bei


    Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

    Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

    Link zum Hersteller: teufel.de

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