Teufel Cinebar Lux

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Lautsprecher Anzahl16 (4x Breitbandlautsprecher von (Aussen) zwei weitere in der Mitte als Center-Speaker, sowie zwei als Sidefire-Speaker. Des weitern sind vorne vier Passiv Membrane, zwei Hochtöner an der Front und zwei Sidefire-Speaker.
Treiber-Durchmesser8 x 50mm ; 2 x 25 mm, 4 x Passiv-Membrane (48 mm x 105 mm)
Gesamtausgangsleistung (RMS)150 Watt
Gehäuse-MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenHDMI-Ausgang (HDCP 2.2, ARC + CEC fähig), HDMI-Eingang, Bluetooth, LAN, WLAN, Subwoofer-Eingang, USB 2.0, Optischer Digitaleingang, 3.5mm Klinke, Stromanschluss
Maße/Gewicht13,5 x 114 x 7,5 cm (TxBxH)/ 4,4 Kilogramm
LieferumfangTeufel Cinebar Lux
Stromkabel
Fernbedienung (ink. Batterien und Inbusschlüssel)
Anleitungen

Einrichtung & Funktion (App)

Die Einrichtung der Teufel Cinebar Lux ist sehr einfach und erfolgte daher bei mir ohne Probleme. Man kann die Cinebar Lux natürlich direkt mit dem Fernseher via HDMI-Kabel verbinden. Dan wird der Ton logischerweise direkt über die Soundbar wiedergeben. Doch mit der Raumfeld App habt ihr den vollen Funktionsumfang inkl. Updates und der Multiroom-Funktion.

Die Raumfeld App wir von Teufel kostenlos im Apple Store (iOS), aber auch im GooglePlay Store (Android) angeboten. Habt ihr diese geladen, könnt ihr die Teufel Cinebar Lux mit den bisherigen Geräten in das Multiroom-Netz einbinden oder falls dies euer einziges Gerät wäre, auch im Solo-Betrieb betreiben. Die Einrichtung ist auch hier denkbar einfach. Dazu einfach nach dem Verbinden des Netzkabels den kleinen runden Set-up-Knopf kurz drücken. Dann sollte die längliche weiße LED pulsieren, welche einige unter euch bereits vom Teufel One S und One M kennen. Im nächsten Schritt sucht die App nach einem neuen Gerät und sollte die Cinebar Lux finden, sofern ihr alles richtig gemacht habt. Anschließend noch kurz mit dem Netzwerk, welches die Cinebar Lux erstellt hat Verbinden und anschließen geht es direkt zurück in die App, um sich hier mit dem eigentlich heimischen Wi-Fi-Netz verbinden. Dabei übermittelt euer Smartphone im Normalfall das Passwort automatisch, zumindest war dies bei mir so. Anschließend ist die Teufel Cinebar Lux direkt für ihren Multiboom-Betrieb bereit, außer dass diese eventuell noch das neuste Firmware-Update herunterlädt. Daraufhin könnt ihr der Cinebar Lux direkt Musik über die App zuspielen und müsstet diese nicht mit einem weiteren Kabel anschließen, da diese alles übers Wi-Fi-Netzwerk bezieht.

Die App ist in den typischen Farben die Teufel häufig verwendet gehalten, roter Teufel Schriftzug, schwarz/grauer Hintergrund und weiße Akzente. Da ich bereits den Teufel One S und One M daheim nutze, kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen, dass Teufel hier regelmäßig Updates für die App und die Geräte zur Verfügung stellt. Optisch macht die App einiges her und auch die Menüführung hat Teufel ständig weiter verbessert. Daher findet man sich hier relativ schnell zurecht und kann sehr einfach gruppen, neue Playlists usw. erstellen. Über die App kann man ebenso sehr schnell und einfach die Lautstärke via Schieberegler regulieren, oder übersichtlich die Gruppenverwaltung organisieren. Letzteres gilt sofern man, wie ich z. B. im Besitz weitere Raumfeld kompatiblen Geräten ist und diese eventuell auch zusammen die Musik oder den Ton wiedergeben möchte. Gegenüber dem Teufel One S und One M hat die Cinebar Lux aufgrund ihrer Fernbedienung einen Vorteil. Um z. B. auf die Schnellwahltasten zuzugreifen muss man nämlich nicht zum Lautsprecher laufen, sondern kann diese direkt an der Fernbedienung auswählen. Schließlich hat Teufel die Tasten dafür direkt an dieser integriert und nicht wie bei den anderen Raumfeld-Geräten, an deren Oberseite.

Als Lautsprecherspezialist bietet Teufel seinen Kunden natürlich auch bei der Cinebar Lux die Möglichkeit, klangliche Anpassungen selbst vorzunehmen. Dazu hat man z. B. in der App im Menü jedes Gerätes die Möglichkeit auf einen 3-Kanal-Equalizer zugreifen. Die Klanganpassung kann natürlich auch ohne Smartphone durchgeführt werden, und zwar über die Fernbedienung. Dazu muss man sich nur durch das Menü navigieren und hier die Werte für die Höhen, Mitten und Tiefen unter dem Punkt „Klang“ erhöhen oder absenken.

(Einrichtung & Funktionen (App): 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang der Fernbedienung

Kommen wir zu der Bedienung über die Fernbedienung der Cinebar Lux. Diese kommt nämlich mit vielen Köpfen daher, was den Grund hat, dass die Cinebar Lux viele Funktionen besitzt, die man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht sieht. 

Oben angefangen, findet man hier links die Ein-/Ausschalt-Taste und ganz rechts den Stumm-Schalter. Zwischen den beiden Tasten ist die SOURCE-Taste, mit welcher man die Wiedergabequelle wählen kann. Letzteres findet man jedoch auch alternativ direkt an der Oberseite der Cinebar Lux. 

Direkt darunter hat Teufel das 5-Tasten Steuerkreuz platziert. Hierüber lässt sich die Lautstärke regulieren, die Musik beim Wiedergeben über ein Streaming-Anbieter pausieren. Ebenso sind hier die beiden Titel-Navigationstasten vorhanden, mit welchen man im Bluetooth-Modus oder beim Streamen jederzeit zum nächsten Titel vor-/zurückspringen kann. Zudem erfolgt darüber die Navigation durch das Menü der Soundbar. 

  •  High / Mid / Bass
  • Balance-Einstellung der Rear-Kanäle (Effekt-Speaker)
  • DRC – Dynamic Range Control
  • Abstand zur Sitzposition (0,3m bis 12m)
  • Abstand der Rear-Speaker zur Sitzposition (jeweils separat)
  • LipSnyc – Audioverzögerung von 0-250ms lassen sich einstellen
  • Kalibrierung mitsamt Testton

Unter dem Steuerkreutz folgt mittig die Menü Taste, über welche man in das eben erwähnte Einstellungsmenü der Teufel Cinebar Lux gelangt. Möchte man dieses wiederum verlassen oder aus einem Untermenü heraus, erfolgt dies durch die Taste direkt links daneben mit dem Return-Pfeil. Rechts neben der „Menü-Taste“ befindet sich die Dynamore Taste, über welche man die Stereo-Verbreitung des Klangs aktiveren bzw. deaktivieren kann.

Eine weitere Reihe darunter folgen drei weitere Tasten. Ganz links die durchaus sinnvolle Bluetooth-Taste, mit welcher man nicht nur zum Bluetooth-Modus wechselt, sonder durch längeres Betätigen komfortable das Bluetooth-Pairing startet. Zentral daneben folgt die Wahltaste, um direkt in die Raumfeld-Quelle zu wechseln, dabei startet im Normalfall automatisch die Wiedergabe der letzten gewählten Quelle. Über die „MODE-Taste“ daneben kann man zwischen den vorgewählten Klangbilder wechseln, dabei stehen folgende zu Auswahl: PURE (normale), VOICE (Sprache) und NIGHT (Nachtmodus).

Zu guter Letzt folgt ganz unten noch ein eingerahmter vier Tasten Bereich, welcher sich ebenfalls wie darunter stehend um den Raumfeld-Bereich dreht. Damit können wie bereits vorhin angedeutet die drei selbst bestimmten Raumfeld-Favoriten gewählt und eingestellt werden. Also hat man in der App z. B. eine Quelle gefunden, die man regelmäßig hören möchte, genügt es die jeweilige Taste, z. B. die 1 etwas länger zu drücken, und schon ist auf dieser Taste der Sender z. B. vom TuneIn-Radio gesichert. Der Knopf mit dem Viereck ganz unten, ist in der Raumfeld-App ganz frei programmierbar. Von Werk aus ist dieser aber so programmiert, das einem beim Betätigen die Information zum Raumklang, dem Klangbild und den Systeminformationen angezeigt werden. 

(Funktionsumfang der Fernbedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum eigentlich wichtigsten Punkt bei einer Soundbar, dem Klang. Zuvor machte ich euch noch einige technische Details zu den verbauten Treibern usw. machen. Schließlich hat Teufel davon eine große Anzahl verbaut.

Zum Einsatz kommen insgesamt acht, 50 mm Breitbandlautsprecher, von denen sich zwei an den Seiten befinden. Diese dienen unter anderem für die Dynamore-Technologie, was durch den erzeugten Schall geschieht, der an die Wand gestrahlt wird und von da zu einem reflektiert wird. Zwei weitere Breitbandspeaker sitzen als doppelt Mitteltöner für natürlich Mitten an jeder Seite vorne, im Äußeren Bereich. Die anderen beiden sind als Center-Speaker für eine besonders gute Sprachverständlichkeit jeweils links und recht neben dem Display integriert. Unmittelbar am Rand außen, befinden sich neben den doppelt Mitteltönern jeweils ein 25 mm Hochtöner für qualitativ hochwertige Höhen. Da die Cinebar Lux ohne Subwoofer daher kommt, ist natürlich auch ein Bass wichtig. Hierfür hat Teufel gleich vier Passivmembrane verbaut, diese sind 105 mm lang und 48 mm breit. Verbaut sind diese jeweils im Doppelpack zwischen doppelt Mitteltöner und Center-Speakern. Zu guter Letzt preist Teufel die Cinebar Lux mit einem 3D-Dynamore Sound an. Damit dieses gelingt, reflektiert die Teufel Cinebar Lux den Ton auch nach oben zur Decke hoch, von der dieser dann ebenfalls zu einem an die Couch gelangt. Diesen Job erledigen jeweils links und recht oben unter der Stoffabdeckung ein sogenannter 50 mm Upfiring-Töner. Angetrieben wird das Ganze von einem typischen Klasse-D Verstärker mit insgesamt 9 Verstärkerkanälen. Dabei wird ein Frequenzbereich von 45 – 20.000 Hz erreicht und der Schalldruck soll bei 100 dB/1 m liegen.

So viel zu den technischen Daten. Wie ihr seht, ist hier wirklich sehr viel verbaut, doch nun die Frage, wie klingt das ganze Set-up eigentlich?

Fangen wir mit den Höhen an, diese spielt die Teufel Cinebar Lux sehr klar, detailreich und luftig wieder. Keineswegs erwarten euch hier zu helle Höhen, sondern saubere Höhen, die sehr gut auch für das normale Fernsehen überzeugen. Die Mitten können im Klangcheck durch die vielen Treiber ebenfalls positiv überraschen. Die Mitten der Cinebar Lux sind warm und vollmundig, sodass diese sowohl bei der Wiedergabe von Stimmen bzw. Gesang bei Musik, aber auch bei der Sprachverständlichkeit bei Filmen sehr gute Arbeit leisten. Dies gelingt Teufel hier durch die beiden zentral verbauten Center-Speaker, welche hier für einen guten Raumklang sorgen.

Nun noch zu den Tiefen bzw. dem Bass. Von diesem denken sicherlich die ein oder anderen unter euch, dass man nicht besonders viel erwarten kann, da eine so kompakte Soundbar keine großen Treiber bzw. Volumen bieten kann. Zudem liefert Teufel bei der Cinebar Lux keinen Subwoofer mit, da man diesen laut den Aussagen von Teufel aufgrund dessen Integration in der Soundbar nicht unbedingt benötigt. Doch hier wurde selbst ich überrascht, und zwar im positiven Sinne. Der Bass ist durchaus als kräftig zu bezeichnen und bietet einen ordentlichen Tiefgang. Der Bass ist jedoch keinesfalls zu kräftig abgestimmt, sodass dieser die restliche Klangleistung negativ übertönt. Einen Subwoofer habe ich persönlich bei der Cinebar Lux nicht vermisst, denn sowohl dezent leiser, aber auch auf höheren Pegeln machte die Soundbar sehr Spaß. Jedoch genau bei hohen Pegeln überzeugt die Teufel Cinebar Lux mit ihrem wahren klanglichen potenzial. Persönlich gehört die Cinebar Lux aktuell zu der Soundbar mit dem besten Bass im Solobetrieb.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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