Beyerdynamic Blue Byrd

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In aller Kürze

Mit dem leichten Blue Byrd, hat Beyerdynamic einen kabellosen In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Bei diesem setzt man auf eine Verbindung der einzelnen Ohrhörer via Kabel und zugleich moderne bzw. qualitativ hochwertige Audio-Codecs wie AAC und aptX LL. Dank Klangpersonalisierung verspricht das Unternehmen ein noch besseres Hörerlebnis. Zwar setzt man hier auf einen modernen USB-Typ-C Lade-Anschluss, doch 6 Stunden Akkulaufzeit sind im Vergleich zur Konkurrenz nicht besonders viel. Das Klangbild ist nicht so neutral abgestimmt wie von Beyerdynamic gewohnt, kann aber im Großen und Ganzen überzeugen.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  • Flaches Gehäuse
  •  geringes Gewicht ( 17 Gramm)
  • USB-Typ-C Anschluss
  •  Klangpersonalisierung

Gefällt uns weniger

  • schleschlechte Sprachverständlichkeit
  • zu geringe Akkulaufzeit (6 Stunden)
  •  teils unpräzise Bedienung

Beyerdynamic Blue Byrd

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Neben dem von mir bereits getesteten Lagoon ANC, bei dem es sich um einen Over-Ear Kopfhörer handelt, hat Beyerdynamic zur IFA 2018 auch noch einige In-Ear Modelle vorgestellt. Eines davon ist der Blue Byrd, ein Bluetooth In-Ear Kopfhörer mit dünner Kabelverbindung, modernem Design und Klangpersonalisierung.

Die Verpackung des Beyerdynamic Blue Byrd ist ausgesprochen klein, da sich das Unternehmen hierbei auf das wesentliche konzentriert hat. Bevor ich auf das eingehe, was sich im Inneren und somit im Lieferumfang befindet, möchte ich euch kurz wie gewohnt noch die Verpackung näher beschreiben.   

Die Vorderseite der kleinen Schachtel, ziert wie üblich, neben dem Herstellernamen auch der Name des In-Ear Kopfhörer „Blue Byrd“. Außerdem ist hier eine vergrößerte Abbildung der beiden Ohrstücke abgebildet und es wird auf Englisch darauf hingewiesen, dass es sich um Bluetooth In-Ear Kopfhörer handelt, der mit einer Klang-Personalisierung ausgestattet wurde. Unten links werden zudem noch die Logos von Bluetooth und Qualcomm aptX Low Latency dargestellt, da der In-Ear Kopfhörer mit diesen Funktionen ausgestattet wurde.

An der linken Seite ist wie beim Beyerdynamic Lagoon ANC, in einer kurzen Ausführung der Lieferumfang und die wichtigsten Ausstattungsmerkmale aufgelistet. Zu guter Letzt wird an der Rückseite der Blue Byrd In-Ear-Kopfhörer etwas kleiner, jedoch immerhin komplett dargestellt. Ebenso wir hier einiges an Text, über die MOSAYC-Klang-Personalisierung erwähnt. Des Weitern weißt man auf die MIY-App, welche kostenlos für iOS und Android erhältlich ist hin. 

Öffnet man die kleine Verpackung an der Oberseite, kommt direkt ein kleines, hochwertiges Transport-Etui zum Vorschein. In diesem befindet sich bei der Anlieferung nicht nur der Beyerdynamic Blue Byrd In-Ear Kopfhörer, sondern auch das USB-Typ-C Ladekabel und die Ohranpassstücke. Dieses Transport-Etui befindet sich übrigens sicher gehalten in einem 100 % Biologisch abbaubaren Material. Unter dem Element findet man schließlich noch die üblichen Kurzanleitungen, welche eigentlich bei keinem Produkt fehlen sollten.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Blue Byrd, handelt es sich um einen In-Ear Kopfhörer, bei dem beiden Ohrhörer mit einem knapp 2 mm dicken Kabel miteinander verbunden sind. Zwischen diesem knapp 700 mm langen Kabel befinden sich zum einen je 190 mm unterhalb des jeweiligen In-Ear Kopfhörer eine Verdickung (Kunststoffelement). In diesem 40 x 13 x 9 mm (L x H x B) Kunststoffelement, ist jeweils ein kleiner Akku integriert, welche den In-Ear Kopfhörer mit Strom versorgen. 

Unterhalb des rechten Ohrhörers ist dazwischen jedoch noch eine größere Drei-Tasten-Fernbedienung integriert. Dies ist vom Ohrhörer 70 mm entfernt und ca. 60 x 12 x 8 mm (L x H x B) groß. Diese Fernbedienung umfasst neben den drei Drucktasten, auf die ich später noch unter Bedienung genauer eingehen werde, ein Mikrofon, sowie eine rote/blau Status-LED auf der Rückseite. Des Weiteren befindet sich direkt daneben bzw. auf der Rückseite hinter den Bedientasten ein Beyerdynamic Schriftzug und an der Seite ein USB-Typ-C Anschluss, über welchen man den Akku aufladen kann.

Das Gehäuse der In-Ear Kopfhörer wurde aus drei einzelnen Teilen gefertigt. Dem Kunststoff-Rahmen, indem das Kabel verläuft, der Trichterförmige-Kunststoff-Teil mit dem Treiber an der Vorderseite, an dem dann auch die Ohrtipps befestigt werden. Sowie dem Aluminiumelement, an dem an der Außenseite das neue Beyerdynamic-Logo in Form eines „y“ erhaben prangt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Nicht nur bei den Over-Ear und On-Ear Kopfhörern ist es den Herstellern wichtig, ein möglichst bequemen, aber zugleich leichten Kopfhörer zu Entwickeln, sonder auch bei den In-Ear Kopfhörern. Daher verwendet auch Beyerdynamic hier zum Großteil Kunststoff. Lediglich die Aluminium-Zierplatte an der Außenseite, welche beim Tragen später nur minimal hervorsteht, wurde aus Aluminium hergestellt. Beim Gewicht kann der Beyerdynamic Blue Byrd ebenfalls überzeugen, denn mit einem Gesamtgewicht von 17 Gramm, fällt dieser sehr leicht aus.

Was ich an der Verarbeitung am neuen Blue Byrd etwas kritisieren könnte, wäre z. B. die Drei-Tasten-Fernbedienung. Diese fällt mir persönlich etwas zu groß aus und zudem gefällt mir die Unterteilung der drei Schaltbereich nicht wirklich. Beyerdynamic hat hier nämlich lediglich eine Bedienebene integriert, welche sich lediglich durch drei einzelne Druckpositionen unterscheidet. Hier hätte man meiner Meinung nach lieber auf drei einzelne vorstehende gummierte Tasten setzen sollen, denn somit könnte man diese direkt mit den Fingern ertasten. Dies ist so in dieser Ausführung leider nicht möglich, da die „+“ und „-“ Taste hier vertieft integriert wurde und sich kaum erfühlen lassen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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