Aftershokz XTRAINERZ

In aller Kürze

Aftershokz Xtrainerz setzen auf die sogenannte Bone-Conduction-Technolgie. Dabei handelt es sich um keinen klassischen Kopfhörer, der die Musik direkt durch den Ohrkanal überträgt, sondern einem, der den Klang über die Wangenknochen zum Innenohr leitet. Der Vorteil dabei ist, dass die Ohren frei bleiben und man so sein Umfeld deutlich besser wahrnimmt. Zudem ist der neue Aftershokz Xtrainerz wasserdicht und hat einen integrierten MP3 Player. Somit ist dieser ein idealer Schwimmkopfhörer, den man auch in Kombination mit einer Brille, Badekappe usw. nutzen kann. Die fehlende Bluetooth-Verbindung ist ein Manko, denn an die Handhabung mit dem integrierten Speicher ist Gewöhnungssache und nicht sehr bequem.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  • IP68-Zertifizierung (wasserdicht)
  •  geringes Gewicht (30 Gramm)
  • integrierter 4 GB Speicher (MP3-Player)
  • Bone-Conduction-Technolgie (Ohren bleiben frei)

Gefällt uns weniger

    • kein Bluetooth
    • Klang unter Wasser besser, als an Land
    •  Musikauswahl durch Mp3-Player umständlich.

AfterShokz Xtrainerz

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PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Aftershokz liefert den neuen Xtrainerz in einer weißen, zweiteiligen Verpackung aus. Daher ist die eigentliche stabile Hauptverpackung in eine dünnere bedruckte Umverpackung eingeschoben.

Auf der Vorderseite ist ein Athlet abgebildet, welcher den Kopfhörer direkt nach seiner Trainingsrunde im Wasser trägt. Dies erkennt man an dem Neopren-Anzug und das die Haare und der Kopfhörer noch leicht nass sind. Zusätzlich prangt oben links der Herstellername und im unteren Teil in silberner Schrift der Name des Kopfhörers „ Xtrainerz “. Zudem wird darunter noch auf Englisch erwähnt, dass es sich um ein wasserdichtes Bone-Conduction MP3 Kopfhörer handelt. Auf der linken Seite wird lediglich erneut darüber informiert, um welche Art von Kopfhörer es sich dabei handelt, dass dieser nach der Norm IP68 wasserdicht ist und er sicher hält und vom Tragekomfort bequem sei.

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An der Rückseite prangt natürlich erneut der Name des Herstellers, sowie der des Produktes. Außerdem ist hier eine Abbildung des Xtrainerz zu sehen. Des Weitern nennt Aftershokz hier 7 Merkmale des Kopfhörers, zu denen unter anderem folgende zählen: 4 GB Speicher für Musik, 8 Stunden Musikwiedergabe, Open-Ear-Design, da die Musik über die Wangenknochen ins Innenohr übertragen wird, usw.

Entfernt man die Hülle von der Hauptverpackung, dann findet man hier wie üblich an der Unterseite einige Infos zum Hersteller und der Name des Unternehmens ist auf der Oberseite erneut in Silber aufgedruckt. Die Verpackung wird von zwei Magneten geschlossen gehalten und wird von rechts nach link geöffnet. Direkt erblickt man hier zur rechten den kompletten Kopfhörer durch ein transparentes Sichtfenster und zur linken eine Abbildung, wo ein Mann diese während dem Schwimmtraining trägt. 

Unter dem Kunststoffelement, in dem der Kopfhörer mit Klebestreifen fixiert ist, befindet sich in einer weißen Verpackung das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einem um die USB-Ladestation, wasserdichte Ohrstöpsel, ein Handbuch, sowie eine Garantiekarte, was sich zusammen in einer Tasche aus Silikon-Material befindet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Wie ich es bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt habe, handelt es sich beim Aftershokz Xtrainerz um keinen gewöhnlichen Kopfhörer, sondern um einen sogenannten Bone-Conduction Kopfhörer. Der Unterschied besteht darin, dass man bei diesem nicht wie bei anderen Kopfhörern die Treiber in den Ohrkanal stecken muss, sondern diese außen vor dem Ohr am Wangenknochen sitzen. Der Vorteil dieser Technologie ist, dass dabei die Ohren absolut frei bleiben, wodurch man das Umfeld um sich selbst herum deutlich ungestörter wahrnehmen kann. Wie genau der Klang aber dann ins Gehör übertragen wird, verrate ich euch etwas später unter dem Unterpunkt „Klang“ ausführlicher. 

Beim Aftershokz Xtrainerz sind beide Transducer (Klangerzeuger) über ein ca. 3 mm dicken Federstahlkern mit Titanlegierung verbunden. Damit sich das ganze jedoch angenehm anfüllt, sowie gegen Wasser abgedichtet ist, wurde dies mit einem Gummimaterial überzogen. Diese dünne Verbindung könnte man als Nackenband bezeichnen, doch es liegt nicht wirklich auf dem Nacken auf, sondern verläuft abstehend vom Hinterkopf zu den Ohren. Das Abstehen hat hier seinen Grund, denn dies soll so sein, damit hier beim Sport wie z. B. Radfahren, Schwimmen usw. nichts stört bzw. ständig gegen den Hinterkopf klopft.

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Hinter dem Ohr verläuft das „Nackenband“ auf beiden Seiten in ein dickeres Element. Dieses ist 35 x 20 x 8 (L x B x T) mm dick und beherbergt links lediglich den Akku und auf der rechten Seite ein weiteren Teil des Akkus, sowie die Steuerungselemente und in der Innenseite die Ladekontakte. Auf diese Steuerungselemente und die Bedienung gehe ich wie üblich im weiteren Verlauf dieses Testberichtes ein. Von den gerade eben erwähnten dickeren Elemente verlaufen die Kopfhörer wieder etwas dünner über das Ohr, bis diese an zwei dickeren Elemente enden. Diese sind knapp 24 x 15 x 9 (L x B x T) groß und beinhalten die Transducer, die Technologie der Bone-Conduction Klangübertragung.

Das Design der Aftershokz Xtrainerz, welche insgesamt in vier Farben erhältlich sind, darunter: Schwarz, Blau, türkis und rot, gefällt mir sehr gut. Das zusätzlich schlichte einfarbige Design wird durch die zusätzlichen weißen Kunststoffelemente, welche in den Bereich des Nackenbands und an dem Bereich der Auflageflächen der Klangerzeuger mit eingespritzt wurden deutlich aufgelockert. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Aftershokz Xtrainerz ist sehr gut. Hier gibt es meiner Ansicht nach nicht wirklich etwas zu bemängeln. Dank der gummierten Oberfläche fühlt sich der Xtrainerz sehr bequem an. Da diese zudem komplett mit dem Gummierten-Material überzogen wurden, ist der Kopfhörer nach IP68 wasserdicht. Dadurch kann der Aftershokz Xtrainerz beim Tauchen auf bis zu 2 Meter für max. 2 Stunden genutzt werden. Dabei muss man nicht drauf achten, dass irgendeine Abdeckung wie z. B. der Lade-Anschluss geschlossen ist, denn der Kopfhörer wird über die bereits erwähnten Ladekontakte aufgeladen.

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(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten des Aftershokz Xtrainerz
Kopfhörer-Art Bone-Conduction Kopfhörer
Besonderheiten mit integriertem 4 GB MP3-Player, aber ohne Bluetooth, wasserdicht nach IP68
Farbe Schwarz, blau, türkis und rot
Akku Musiklaufzeit . . . . . . . . . bis zu 8 Stunden.

Ladezeit: ca. 2 Stunden

Gewicht 30 Gramm komplett
Unterstützte Musikformate MP3, WMA, AAC, FLAC und WAV
Übertragungsbereich 20 – 20.000 Hz
Töner Jeweils links und rechts ein Transducer
Lieferumfang
  • 1x Aftershokz Xtrainerz Kopfhörer
  • 1x 20 cm Ladestation
  • 1x Wasserdichte Ohrstöpsel
  • Kurzanleitungen
  • Garantiekarte usw.

Tragekomfort

Beim ersten Anlegen des Aftershokz Xtrainerz merkt man direkt dessen geringes Gewicht von knapp 30 Gramm. Dennoch ist der Kopfhörer im ersten Moment etwas präsenter spürbar, da dieser leichten druck vor den Ohren erzeugt, was man von herkömmlichen In-Ears nicht gewohnt ist. Dieser ist jedoch sehr gering und daher gewöhnt man sich daran wirklich sehr schnell. Durch seine gebogene Form wird für einen Sicheren halt gesorgt, denn schließlich ist es bei diesem Kopfhörer so, dass dieser lediglich durch diesen „Anpressdruck“ und der Halterung über dem Ohr bei jeglicher Bewegung fest an der Position hält.

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Dies mag man eigentlich gar nicht glauben, aber selbst bei einer Wenderolle im Schwimmen hat der Aftershokz Xtrainerz perfekt gehalten. Durch die Bauweise werden einige unter euch vielleicht meinen, dass man als Brillenträger Probleme haben wird, doch dem ist definitiv nicht so. Zwar liegt der Ohrhörer wie eine Bille über dem Ohr auf, doch dabei wird der halt der Brille bei Brillenträger eigentlich kaum beeinflusst. Ich persönlich hatte keinerlei Problem die Kopfhörer über eine länger Zeit (mehrer Stunden) zu tragen. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Auflagefläche der Klangerzeuger mit einem sehr angenehm anfühlenden weichen Silikonmaterial überzogen wurden.  

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

So, nun komme ich wie bereits versprochen auf die Bedienung ausführlich zurück. Schließlich wird die Musik einzig und allein über die vier Tasten an der rechten Seite des Kopfhörers gesteuert. Es gibt nämlich beim Aftershokz Xtrainerz kein verbautes Bluetooth-Modul und somit wird dieser nicht wie die anderen Geräte des Herstellers mit dem Smartphone verbunden. Sondern die Musik wird ganz allein über den integrierten MP3 Player wiedergegeben. 

Am Bedienelement gibt es drei Tasten, die nach unten gerichtet sind. Welche unter andern dazu dienen, die Musik zu steuern. Eine weitere Taste ist nach hinten gerichtet und bietet die Möglichkeit zu bestimmen, in welcher Reihenfolge die Musik abgespielt wird. Doch der Reihe nach, fangen wir mit dem „normalen“ Tasten an. 

Zum Anschalten des Aftershokz Xtrainerz drückt man die Multifunktionstaste (mittlerer Knopf) für drei Sekunden. Dabei ertönt kurz ein Startton und die Stimme teilt einem mit, wie voll der Akku noch ist. Diese Angabe ist jedoch sehr ungenau, da diese nur: High, Medium und Low benutz. Eine Prozentanzeige gibt es daher leider nicht. Über die mittlere Taste lässt sich der Kopfhörer auch Abschalten, dazu einfach ebenfalls diese Taste 3 Sekunden gedrückt halten. 

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Während der Musikwiedergabe, welche beim starten übrigens direkt anfängt zu spielen, kann die Musik jederzeit mit der mittleren Taste angehalten oder wieder weitergespielt werden. Daneben befinden sich jeweils davor und dahinter die „+“ und „-“ Tasten, über welche man logischerweise die Lautstärke regulieren kann. Drückt man jedoch eine der Tasten für zwei Sekunden, springt man im Falle der „+“ Taste einen Track vor und auf „-“ einen Titel zurück. Betätigt man wiederum im pausierten Modus eine der beiden Lautstärketasten, wird einem ebenfalls der Akkustand mitgeteilt, jedoch ebenso wie beim Start sehr unpräzise. 

Kommen wir nun noch zur etwas versteckten Taste, welche wie bereits angedaut, nach hinten gerichtet ist. Über diese Taste lässt sich der Wiedergabe-Modus einstellen. Dabei kann man ganz einfach durch jedes Betätigen zwischen „normal“, „wiederholen“ und „zufällig“ wählen. Durch Längeres betätigen kann man hier zudem vom Allgemeinen-Modus auf den Schwimmmodus wechseln. Dabei wird das Klangbild verändert, da dieses unter Wasser deutlich anders klingt, dazu aber unter „Klang“ mehr. Zu guter Letzt kann man direkt am Kopfhörer auch die Sprache ändern, denn diese ist von Werk aus ich Chinesisch eingestellt. Dies erfolgt durch das Betätigen der Lautstärke „+“ und „-“ Tasten, welche man hier beide gleichzeitig für zwei Sekunden betätigt. Bei jedem Betätigen wechselt die Sprache durch, dabei stehen jedoch lediglich Englisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch zur Auswahl.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Musik

Der große Vorteil des neuen Aftershokz Xtrainerz ist der integrierte MP3 Player mit 4 GB Speicher. Dadurch besitz dieser zwar anders als die bisherigen Aftershokz Kopfhörer kein Bluetooth, was etwas Schade ist. Doch dafür ist dieser komplett wasserdicht und man kann zudem das Smartphone sofern nicht benötigt, problemlos beim schwimmen oder Lauftraining daheim lassen. Schließlich ist ein Smartphone in den meisten sportlich Anwendungen Ballast und wirkt oftmals einschränkend in den Bewegungen.

Es stehen wie bereits erwähnt 4 GB Datenspeicher für Musik zur Verfügung. Dieser Speicher kann ganz „einfach“ am Windows PC, aber auch am Mac mit Musik belegt werden. Dazu einfach den Kopfhörer mithilfe des Ladekabel (Ladeschale) am Notebook oder PC anschließen und schon wird dieser als Massenspeicher-Medium auf dem Desktop angezeigt. Somit lässt sich Musik, sofern diese auf einem Computer gespeichert ist einfach per Drag & Drop auf den internen Speicher kopieren.

Beachten sollte ihr jedoch, das hier keine Musik von Streaming-Diensten wie zum Beispiel Spotify, Deezer oder Apple Music übertragen könnt. Es können lediglich, gekaufte bzw. von der CD überspielte Musiktitel in den Formaten: MP3, WMA, AAC, FLAC und WAV übertragen werden. Daher ist man hier etwas eingeschränkt, was in der heutigen Zeit von Streaming-Diensten für einige unter euch ein großer Kritikpunkt ist. Für diejenigen ist es daher ratsam, auf ein eventuell neues Modell zu warten, welches dann ebenfalls wasserdicht sein könnte und mit Bluetooth daher kommt, oder man greift zu den älteren Modellen.

(Musikübertragung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun wie immer zum wichtigsten Punkt bei einem Kopfhörer, dem Klang. Auf diesen war ich beim Xtrainerz ebenfalls sehr gespannt, denn schließlich sind die Modelle von Aftershokz keine herkömmlichen Kopfhörer mit Treibern, sondern welche, die über die sogenannten „Transducer“ Musik bzw. den Klang übertragen.

Das Besondere dabei ist, dass die Klangübertragung nicht durch die Luft in den Ohrkanal eingespielt wird. Sondern die Transducer den Klang, dank ihren minimale Vibrationen, durch den Wangenknochen zum Innenohr übertragen.

Dabei hat diese Technologie natürlich Vor- und Nachteil. Zum einen bleiben die Ohren frei, sodass man trotz Musikhören alles um sich herum dennoch gut wahrnehmen kann. Redet jemand mit einem, hört man die Person völlig klar und deutlich ohne die Kopfhörer absetzen zu müssen. Dafür wiederum entsteht hier natürlich auch ein Nachteil, und zwar die Isolierung der Umgebungsgeräusche. Sucht man hier einen Kopfhörer, bei dem man ungestört die Musik genießen kann, ist man mit dieser Technologie absolut falsch. Schließlich sind die Ohren frei und von daher hört man den Straßenverkehr beim Radfahren sehr deutlich. Sodass diese selbst in der höchst möglichen eingestellten Lautstärke die Umgebung nicht ausblenden können. Dies wäre ja auch nicht der Sinn des ganzen, schließlich wirbt man hier, dass man nicht komplett von seinem Umfeld isoliert wird.  

Nun komm ich wie versprochen zum Klangbild. Den Frequenzgang gibt Aftershokz mit einem typischen Wert von 20 Hz – 20 KHz an. Doch wie so oft, sagt dieser Wert auch bei den „Lautsprecherfreien“ Kopfhörern wenig zum Klangbild aus. Daher möchte ich euch meine Meinung dazu ausführlicher beschreiben. 

Im „trockenen“ also z. B. Zuhause, oder im Freien, konnte mich der Aftershokz Xtrainerz besonders von den Mitten und Höhen positiv überraschen. Die Höhen gefallen mir besonders, durch ihre hauchauflösende und saubere Wiedergabe. Die Mitten sind zwar ebenfalls präsent, klingen jedoch im Vergleich zu den Höhen etwas dumpfer. Der Bassbereich wiederum fällt im Allgemeinen etwas mager aus und bieten bei dieser Klang-Übertragungstechnologie logischerweise ein schwächeres Fundament.

In seinem eigentlichen Verwendungsgebiet, dem Wasser, klingt der Kopfhörer vollkommen anders. Nutzt man den Aftershokz Xtrainerz beim normalen Modus im Wasser, fällt direkt auf, dass dieser hier bei gleicher Lautstärke um einige Stufen lauter klingt und zudem extrem an Tiefenbass gewinnt. Das Klangbild klingt kurz gesagt einfach deutlich wärmer abgestimmt. Dabei klingt das Ganze jedoch so bassbetont, dass dieser die Höhen und Mitten klar übertönt. Hier empfiehlt es sich daher logischerweise, den Schwimmmodus zu aktivieren. Dadurch wird das Klangbild in der Abstimmung deutlich höher abgestimmt, was zwar in der Luft extrem höhenlästig klingt, unter Wasser jedoch perfekt abgestimmt ist.

Das Problem dabei ist jedoch, dass sich das Klangbild auch beim Verwenden der mitgelieferten Ohrstöpsel verändert. Schließlich dringt ohne diese, permanent Wasser in die Ohren, was wiederum für einen verstärken Bass sorgt. Dabei verändert sich dieser jederzeit beim Atmen über Wasser und so schwankt das Klangbild permanent, außer man würde ständig unter Wasser bleiben. Somit empfiehlt es sich, die Kopfhörer im Wasser nur in Kombination mit den mitgelieferten wasserdichten Ohrstöpseln zu verwenden, da mit diesen das Problem weitestgehend umgangen wird. 

Was man noch beachten sollte und ich persönlich etwas störend finde, ist die Lautstärken-Regulierung des Systemsounds. Dieser wird nämlich bei Reduzierung der Musiklautstärke nicht mit abgesenkt und daher gibt der Kopfhörer diesen immer sehr präsent und laut wieder. Insgesamt würde ich die maximale Lautstärke als überraschend hoch bezeichnen. Angelegt auf den Wangen, neigt der Kopfhörer jedoch ab ca. 70 % dazu, sehr zu vibrieren, was einige unter euch eventuell so wie mich persönlich auf Dauer stören könnte.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der verbaute Akku im Xtrainerz ist insgesamt 183 mAh groß. Durch diesen verspricht das Unternehmen eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden. Dieser Wert hängt dabei natürlich wie üblich von der eingestellten Lautstärke ab. Weitere Einflüsse hat man hier jedoch nicht, da keine Verbindung mit einem Smartphone aufgebaut werden muss. Schließlich ist im Kopfhörer kein Bluetooth-Modul verbaut, sondern ein fest integrierter Speicher, den man wie einen MP3 Player sehen kann. In meinem Test kam ich bei etwa mittlerer Lautstärke zusammengerechnet auf eine Laufzeit von gut 9 Stunden, was soweit ein guter Wert ist. 

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Aufgeladen bzw. wieder mit Strom versorgt, wird der Aftershokz Xtrainerz über ein im Lieferumfang beiliegendes Ladecase mit einem knapp 20 cm langen USB-A Anschlusskabel. In dieser Ladeschale, welche via seitlichem Knopf geöffnet wird, kann der Xtrainerz einfach eingesetzt werden und durch das zuklappen wird dieser anschließend direkt mit Strom versorgt. Diesen Vorgang bestätigt eine versteckte LED am Kopfhörer, welche durch ein im Ladecase integriertes Sichtfenster durchleuchtet. Je nach aufleuchten erkennt man dabei, wie voll der Akku gerade ist. Für eine komplette Aufladung benötigt man ca. 2 Stunden. Eine Schnellladefunktion gibt es bei diesem Gerät nicht.  

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

PUNKT 3

bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Aftershokz Xtrainerz handelt es sich um ein Kopfhörer, welcher angesichts seines geringen Gewichtes, der IP68-Zertifizierung und einem guten Klangbild an Land, aber einem noch besseren unter Wasser überzeugen kann. Außerdem bietet der interne Speicher genug Platz, um darauf gut 1000 Musiktitel abzuspeichern und der Tragekomfort gefällt mir ebenso. Schließlich kann der Kopfhörer selbst mit Badekappe und Brille getragen werden und hält echt bombenfest. 

Kritikpunkt ist hier lediglich die unpräzise Ansage der Akkulaufzeit, dass dieser nicht auf Deutsch gestellt werden kann und er ohne Bluetooth daher kommt. 

Preis/Leistung

Die UVP des Beyerdynamic Blue Byrd lag zum Marktstart bei 129€. Hier hat sich preislich nicht viel verändert. Lediglich über Amazon ist dieser gebraucht für unter 90€ erhältlich. Der Blue Byrd In-Ear Kopfhörer ist im Prinzip nicht schlecht, denn klanglich gefällt mir dieser dank Klangpersonalisierung ebenso gut, wie vom Tragekomfort und der Verarbeitung. 

Doch mir persönlich ist eine gute Bedienung ebenso wichtig wie auch eine möglichst lange Akkulaufzeit und genau dies sind des Blue Byrd schwächen. Die Drei-Tasten-Fernbedienung ist nicht gut gelöst. Die beiden Tasten zur Lautstärkensteuerung lassen sich nicht so gut ertasten. Des Weitern konnte mich das verbaute Mikrofon nicht überzeugen, dieses nimmt selbst in einem leisen Raum ein präsentes Hintergrundrauschen mit auf, was einfach nicht sein darf. Hie liefert selbst mein iPhone X bessere Ergebnisse. Ebenso enttäuschen ist die Akkulaufzeit von max. 6 Stunden. Hier gibt es, wie bereits erwähnt viele In-Ear Kopfhörer die deutlich länger durchhalten.

AfterShokz Xtrainerz

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Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

Link zum Hersteller: aftershokz.com.de

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