Ring Floodlight Cam

Ring wurde mit Sitz in Santa Monica, Kalifornien im Jahr 2012 von Jamie Siminoff gegründet, hier befindet sich auch die Hauptzentrale. Im Jahr 2013 stellte der Firmengründer sein erste Version der intelligenten Türklingel bei der Sendung „ Shark Tank“ vor, diese hatte noch den Namen „Doorbot“. Damals wollte keiner der Sharks ihn unterstützen und so startete er ein Crowdfounding-Projekt, bei dem insgesamt 364.000 US-Dollar zusammen kamen. Das Ziel lag ursprünglich bei 250.000 US-Dollar. Bekannt wurde das Unternehmen Ring vor allem durch seine intelligente Türklingel „Ring Video Doorbell,“ mit der man direkt per Smartphone nicht nur die Person vor der Haustüre sehen, sondern auch mit ihr sprechen kann.

Inzwischen gibt es neben weiteren Ausführungen der intelligenten Türklingel auch seit dem Jahr 2017 mit der Floodlight und Spotlight Cam zwei Sicherheitskameras. Am 27. Februar 2018 gab Amazon die vollständige Übernahme von Ring für eine Summe von 1.000.000.000 US-Dollar bekannt. Somit ist Ring nun ein 100%iges Tochterunternehmen von Amazon.

Heute möchte ich euch ein weiteres Produkt aus dem Hause Ring vorstellen. Es handelt sich dabei um die Ring Floodlight Cam, eine Überwachungskamera für den Außeneinsatz, welche mit einem Bewegungsmelder, zwei zusätzlichen extrem helle LED-Flutlichter und einem 110 dB lauten Alarm ausgestattet ist. Ob die Ring Floodlight Cam im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgenden Testbericht.

PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Ring Floodlight Cam kommt in einer sehr der Ring Doorbell 2 ähnlichen Verpackung daher. So kommt diese nämlich auch in einer modernen und kompakten Verpackung daher. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine Umverpackung geschoben, welche mit einigen wichtigen Infos zum Produkt versehen ist. Insgesamt macht die Verpackung einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. 

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Ring Floodlight Cam noch den Namen des Unternehmens „Ring“ und ein paar wichtige Infos zum Produkt. So sehen wir hier unter anderem, dass diese eine Full-HD Auflösung (1080p) bietet, mit einem Bewegungssensor und einem 110 dB lauten Alarm ausgestattet ist. Des Weiteren erfährt man hier, das diese für den Anschluss einen 110-240 Volt Anschluss benötigt. Betrachten wir die linke und rechte Seite, sehen wir, dass uns diese einige Funktionsbeispiele der Kamera inkl. Bilder zeigt. Drehen wir die Verpackung weiter um und werfen einen Blick auf die Rückseite, sieht man hier in der Mitte erneut die Floodlight Cam abgebildet. Zudem werden einem hier sämtlichen Funktionen und die wichtigsten technischen Daten in mehreren Sprachen in Textform erklärt. Unter anderem erfährt man so, dass die Kamera ein wetterresistentes Gehäuse besitzt, eine Nachtsicht bietet und eine 2-Wege Kommunikation ermöglichen kann.

  • Ring Floodlight Cam 1
  • Ring Floodlight Cam 2
  • Ring Floodlight Cam 3
  • Ring Floodlight Cam 4
  • Ring Floodlight Cam 5
  • Ring Floodlight Cam 7
  • Ring Floodlight Cam 6
  • Ring Floodlight Cam 9

    In der unteren linken Ecke sieht man des Weiteren noch, dass es eine iOS und Android App gibt, über die man von überall und jederzeit auf die Live-View-Ansicht der Ring Floodlight Cam  zugreifen kann. Aber auch über einen Windows Desktop PC ist das problemlos möglich. Auf der Unterseite stehen noch einige Infos zum Unternehmen, der Lieferumfang und die technischen Spezifikationen, sind hier ebenfalls aufgelistet.

    Entfernt man die Hülle von der Hauptverpackung, kann man direkt die Verpackung an der Unterseite nach oben hinweg öffnen. Direkt erblickt man die Kamera-Einheit der Floodlight Cam im Zentrum einer Kartonage. Entfernt man diesen Karton, welcher die Kamera fixiert hält, sieht man direkt die komplette Überwachungskamera inkl. den beiden LED-Scheinwerfern und dem Montagesockel. Diese ist in einem weiteren Zentrierstück fixiert. Direkt daneben befindet sich noch eine kleine blaue Pappschachtel, in der sich der Montagezubehör befindet. So befinden sich im Lieferumfang neben den benötigten Schrauben auch passende Dübel für die Montage der Kamera dabei, aber auch ein S-Bügel um die Montage zu erleichtern ist mit von der Partie. Dieser wird einfach in das Loch der Kamera und in den Sockel befestigt und somit kann nichts herunterfallen. Es sind aber auch Schraubendreher, Betonbohrer und ein Nuss-Bit mit im Lieferumfang. Da die Kamera direkt an einen Stromanschluss befestigt werden muss, ist im Lieferumfang kein Akku dabei. Es gibt die Kamera jedoch auch mit einer Akkuversion, dafür jedoch mit kleineren LED-Lichtern.

    (Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

    Design

    Die Kamera ist deutlich größer als die mit einem Akku betriebene Version. So nimmt diese ungefähr den Platz einer herkömmlichen Außenleuchte ein. Das komplette Gehäuse besteht aus Aluminium und ist daher gegen Witterungen resistent. Der Sockel hat einen Durchmesser von knapp 12 cm, daher könnt ihr im Normalfall, die eventuell vorhanden Löcher eurer alten Außenleuchte problemlos damit abdecken. Die Kamera im Zentrum ist etwas nach unten versetzt und ist 12,5 cm x 6,9 cm x 6,9 cm (H x B x L) groß. Links daneben etwas darüber angeordnet befinden sich die beiden LED-Flutlichter, diese sind insgesamt mit je 16 einzelnen LED´s bestückt, welche für ein sehr helles Ausleuchten der Umgebung sorgen sollen. Diese beiden Lichter können genauso wie die Kamera individuell eingestellt werden und somit im Winkel usw. verstellt werden. 

    Ring Floodlight Cam 10
    Ring Floodlight Cam 12
    Ring Floodlight Cam 25
    Ring Floodlight Cam 26
    Ring Floodlight Cam 27
    Ring Floodlight Cam 23
    Ring Floodlight Cam 20
    Ring Floodlight Cam 16

    Direkt an der Unterseite der Kamera fällt direkt der halbrunde Bewegungssensor auf, welche nicht nur Bewegungen registriert, sondern in den Einstellungen auch so eingestellt werden kann, dass dieser bei Registrierung einer Person das Licht einschaltet. Direkt über der Kameralinse bedient sich eine halbrunde hochglänzende Abdeckung hinter der sich die Infarot-Sensoren für die Nachtaufnahmen befinden. Direkt neben der Kamera befindet sich eine kleine Status-LED, aber auch der halbrunde Bewegungssensor an der Unterseite blinkt bei Alarm rot auf. Unter der Kameralinse versteckt sich hinter einem Lautsprechergitter der Lautsprecher, welcher nicht nur zur Zweiwege-Kommunikation dient, sondern auch zur Wiedergabe des 110 dB Alarm genutzt wird. An der Rückseite des Sockels bedient sich die Kunststoff-Montageplatte, zu der ich unter Montage noch genauer eingehe. Insgesamt gefällt mir das Design der Ring Floodlight Cam sehr gut, durch die beiden LED-Lichter leuchtet diese die Umgebung wirklich extrem hell auf und ersetzt sehr gut eine normale Außenleuchte.

    (Design: 4 von 5 Punkten)

    Verarbeitung

    An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Sockels und der LED-Lichter wurde zum Großteil aus hochwertigem und witterungsfesten Aluminium hergestellt. Lediglich die Kamera und der Sockel bestehen aus weißem Kunststoff. Da es sich dabei jedoch ebenfalls um ein hochwertigen und witterungsfesten Kunststoff handelt, ist dieser ebenfalls gegenüber Sonneneinstrahlung und Kälte immun. Dadurch altert die Ring Floodlight Cam nicht so leicht bei ständigen Witterungseinflüssen, wie z. B. eine Kamera aus Kunststoff.

    Ring Floodlight Cam 14
    Ring Floodlight Cam 15
    Ring Floodlight Cam 17
    Ring Floodlight Cam 18
    Ring Floodlight Cam 22
    Ring Floodlight Cam 21

    Sämtliche Bereich in denen Wasser eindringen kann, wurden durch Dichtungen usw. geschützt. Dadurch muss man sich keine Sorgen machen wenn es minus Temperaturen gibt und kann die Kamera problemlos im freien nutzen und da für immer installiert lassen. 

    (Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

    PUNKT 2

    bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

     

    Technische Daten der Ring Floodlight Cam 
    Kamera-Art Smarte Überwachungskamera mit Nachtsicht und zwei hellen LED-Lichtern
    Auflösung Full-HD (1080p)
    Weitwinkel 140°
    Abmessungen Sockel: 12cm ; komplette Kamera: 28 cm x 21 cm x 17,8 cm
    Zoom nur digital
    Material Aluminium und Kunstoff
    Konnektivität WLAN 802.11 b/g/n; 2,4 GHz
    Funktionen LED-Lichter, Bewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS)
    Betriebsbedienung Temperatur: -30°C bis 48,5°C; Wetterbeständig
    Lieferumfang
    • Ring Floodlight Cam
    • S-Hacken
    • Bedienungsanleitung
    • Sicherheitsaufkleber
    • Installationswerkzeuge und Schrauben

    Einrichtung und Konfiguration

    Vor der Einrichtung und Konfiguration, kann man die Ring Floodlight Cam montieren. Hier kann ich den Hersteller Ring absolut loben, denn auch hier werden wie bei der Doorbell 2 sämtliche zur Montage benötigten Werkzeuge, Schrauben, Dübel usw. mitgeliefert. 

    Bevor man die neue Ring Floodlight Cam montieren kann, muss man zuvor die alte herkömmliche Außenleuchte demontieren. Ist dies erledigt, kann man an die Montage der Ring Floodlight Cam ran. Zuerst müssen wir mit dem mitgelieferten orangenen Bitgriff und dem Mutteradapter die beiden Muttern auf der Vorderseite entfernen, damit wir den Montagesockel entfernen können. Nun führt man durch diesen Adapter das dreiadrige Kabel (Plus, Minus und Erdung) durch und zeichnet sich, sofern die alten Löcher der vorherigen Lampe nicht passen die neuen an die Wand an. Anschließend legt man den Sockel wieder zur Seite und bohrt mit einer Bohrmaschine und den mitgelieferten Betonbohrer die beiden Löcher für die Dübel in die Wand. Nun die Dübel einbringen und den Sockel mit den Schrauben festschrauben. Dabei unbedingt beachten, dass der Sockel sauber auf der Fläche aufliegt und nicht so extrem festziehen, da sonst der Kunststoff schnell brechen kann. Hier hätte Ring eventuell ebenfalls ein Aluminiumsockel verwenden können, denn an der Kamera inkl. Lichter hängt schon einiges an Gewicht.

    Ring Floodlight Cam 30
    Ring Floodlight Cam 32
    Ring Floodlight Cam 33
    Ring Floodlight Cam 31

    Sobald man den Befestigungssockel montiert hat, muss man nur noch das Plus-Kabel an die Klemme mit der Bezeichnung „L“ und das Minus-Kabel an die mit der Bezeichnung „N“ anklemmen. Dabei sollte man nicht vergessen das Erdungskabel an die kleine Klemme im Inneren des Gehäuses anzuschrauben und schon ist alles verkabelt. Nun nur noch die Floodlight Cam wieder an den Sockel schrauben und schon ist die Montage erledigt. Das ganze ist nicht so schwer, das einzige, was mich etwas störte, ist der geringe Platz für die vielen Kabel zwischen Sockel und Lampe. Dieser könnte definitiv etwas größer sein, damit man etwas mehr Platz hat. 

    Kommen wir nun zu der Einrichtung über die App. Um die Ring Floodlight Cam nutzen zu können, muss diese zuerst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Ring App (erhältlich für iOS und Android).

    Sofern ihr wie ich bereits eine Doorbell 2 inkl. Chime Pro habt, ist die Einrichtung sehr schnell erledigt und ihr gebt in der App nur an, dass ihr eine Floodlight Cam einrichten möchtet. Anschließend sucht die Ring-App nach der Kamera und übermittelt dieser sämtliche Daten wie z. B. WLAN-Passwort usw. Ist dies bei euch nicht der Fall und die Überwachungskamera ist das einigste Produkt aus dem Hause Ring, dann geht ihr wie folgt vor.

    Ring Floodlight Cam App 1
    Ring Floodlight Cam App 7
    Ring Floodlight Cam App 8

    Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Leider kommt man bei Ring nicht um das Erstellen eines Benutzeraccounts herum. Dabei muss der Vor-/Zuname, die Telefonnummer und das Land angegeben werden. Zudem muss man zustimmen, dass die Daten außerhalb der EU gespeichert werden dürfen. Klickt man auf „Weiter,“ muss man zudem noch die E-Mail-Adresse und ein selbst festgelegtes Passwort eingeben. Im nächsten Schritt darf man entscheiden, ob die App bzw. Ring die Rechte erhält auf die Ortungsdienste, verbietet man dies, verliert man einige Funktionen. 

    Nun muss man durch drücken des Set-up-Knopfes auf der Oberseite der Floodlight Cam diese in den Einrichtungsmodus versetzen. Dies bestätigt einem diese per Ansage und durch das Aufleuchten des Bewegungsmelders. Nun muss man die Überwachungskamera noch mit dem WLAN verbinden. Dazu muss man sich zuerst in den WLAN-Einstellungen im Smartphone mit dem Ring… verbinden (bei … handelt es sich um die letzten 6 Ziffern der MAC-ID. Sobald man sich mit dem Einrichtungs-WLAN verbunden hat, geht man zurück in die App und diese sucht automatisch nach verfügbaren WLAN-Netzwerken in der Nähe. Nun das eigene WLAN aussuchen und dessen Passwort eingeben, schon ist die Einrichtung fast erledigt. Die Ring Floodlight Cam verbindet sich nun mit eurem WLAN-Netz und lädt die aktuellste Firmware herunter. Die Einrichtung ist wirklich sehr einfach und ist in ca. 5-7 Minuten erledigt. Zudem wird einem diese Schritt für Schritt in der App und zudem per kurzen Videos gezeigt.

    (Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

    Funktionsumfang

    Das Herzstück der Ring Floodlight Cam ist der Kamera-Sensor, welcher eine Full HD (1080p) Auflösung bietet. Was für eine Überwachungskamera absolut ausreichend ist. Des Weiteren verfügt die Cam über zwei LED-Lichter welche sich links und rechts neben der Kamera befinden. Diese werden zudem mit dem Bewegungsmelder wie bei einer herkömmlichen Kamera eingeschaltet. 

    Für eine Überwachungskamera ist auch der Blickwinkel nicht unwichtig, denn ein größeres Weitwinkel, ermöglich es, dass man so viel wie möglich des zu überwachenden Bereichs mit der Kamera überwacht. Der Blickwinkel der Ring Floodlight Cam beträgt 140 Grad und ist somit für eine Überwachungskamera perfekt geeignet. Dank dem Kugelgelenk ist in der Theorie ein Blickwinkel bzw. besserer gesagt ein Einstellwinkel von 270° möglich, aber auf der Aufnahme wenn die Kamera eingestellt wurde können auf dem Bild maximal 140° angezeigt werden.

    Neben der Full-HD Kamera verfügt die Ring Floodlight Cam auch über einen automatischen Nachtsicht-Modus. Zudem sind Bewegungssensoren, ein Lautsprecher und ein Mikrofon ebenfalls mit an Bord. Die Bewegungssensoren sind in mehreren Zonen einstellbar, so kann man z. B. verhindern, dass man ständig durch eine Katze die durch den Sensor erkannt wird, eine Push Benachrichtigung erhält. Des Weitern kann man dessen Empfindlichkeit verändern, sodass die Kamera nur bei Personen oder bei Personen und Tieren usw. eine Meldung ans Smartphone sendet. 

    Nun zu der Funktion der Ring Floodlight Cam. Erkennt die Kamera eine Person, erhält man innerhalb weniger Sekunden eine Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone. Hier kann man dann sehen, was die Kamera entdeckt hat und falls gewünscht, kann man direkt eine Live-Videoübertragung starten. Da die Floodlight Cam wie auch die Ring Doorbell 2 zudem über ein 2-Wege Audio-System verfügt, können sowohl Sprachansagen durch den verbauten Lautsprecher ausgegeben werden und dem Mikrofon empfangen werden. Daher kann man die Person vor Kamera nicht nur Live sehen, sondern auch mit dieser kommunizieren.

    (Funktionsumfang: 5 von 5 Punkten)

    Software

    Ring - Always Home
    Ring - Always Home
    Entwickler: Ring.com
    Preis: Kostenlos

    Ring - Always Home
    Ring - Always Home
    Entwickler: Ring.com
    Preis: Kostenlos

    Einstellungen an der Floodlight Cam erfolgen ausschließlich über die App. Diese ist relativ einfach aufgebaut und daher auch leicht zu bedienen. Beim Öffnen der App befindet man sich direkt im Dashboard, hier werden einem direkt die registrierten Geräte und sämtliche Ereignisse (Bewegungen vor der Ring Floodlight Cam oder anderen Ring Geräten) angezeigt. 

    Durch das Symbol mit den drei Strichen oben links erscheint eine Menü-Übersicht. Durch tippen auf den Menüpunkt „Devices“ gelangt man in die Übersicht der bereits eingerichteten Geräte, so werden bei mir die Video Doorbell 2, der Chime Pro und die Floodlight Cam angezeigt. Wählt man nun die Überwachungskamera aus, kommt man in deren Untermenü. Hier kann man per Schieberegler oben rechts die Lampen und/oder die Bewegungsalarme aktiveren. Zudem kann man hier den Gerätestatus einsehen und direkt die Beleuchtungseinstellungen inkl. Bewegungszonen und die Bewegungseinstellungen einstellen. Der Bewegungsmelder für die Lampen reagiert im 270° Blickwinkel und kann in der Reichweite in der App eingestellt werden. Man kann hier auch direkt festlegen, in welchen 3 Zonen dieser reagieren soll und zudem bestimmen an welchen Tagen/Uhrzeiten er aktiviert sein soll. Zudem kann man bestimmen, wie lange das Licht nach aktiveren noch angeschaltet sein soll (zwischen 30 sek. bis 15 Minuten). 

    Ring Floodlight Cam App 4
    Ring Floodlight Cam App 5
    Ring Floodlight Cam App 6

    Des Weiteren können wir auch die Bewegungseintellungen bestimmen. So kann man eine bestimmte Motion Zone (Bewegungszone) festlegen, in deren Reichweite einen die Kamera auf Bewegungen hinweist. Zudem kann auch hier festgelegt werden an welchen Tagen und Uhrzeiten diese aktiviert sein soll.

    Beim dritten Menüpunkt handelt es sich um History, hier werden einem ebenfalls die letzten Ereignisse welche die Ring Geräte registriert haben angezeigt. Der vierte Menüpunkt befasst sich mit den Einstellungen, hier könnt ihr eure Adresse, sowie die E-Mail Adresse ändern. Der nächste Menüpunkt „ Add a Device“ dient dazu, weitere Ring Geräte einzurichten. Anschließend könnt ihr unten noch eure Accountdaten ändern, zur „Hilfe“ gelangen oder euch ausloggen.

    Die Übertragung des Live-Bildes ist nur minimal zeitversetzt. Dies hängt natürlich auch von der Internetgeschwindigkeit ab. Greift man z. B. von unterwegs aus auf die Ring Floodlight Cam zu, dauert es etwas länger bis das Live-Bild erscheint. Aber dennoch geht diese Zeit meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung.

    Die Möglichkeit, über den verbauten Lautsprecher mit der Person davor zu kommunizieren ist eine feine Sache, da diese durch das verbaute Mikrofon sogar mit einem reden kann. Des Weiteren kann man bei der Live-Ansicht das Licht aktiveren um den eventuellen Einbrecher abzuschrecken und kann im ernsten Fall sogar einen 110dB lauten Alarm aktiveren. Zudem kann ich die Push-Benachrichtigungsinformationen loben, diese arbeiten sehr schnell. Sobald die Kamera eine Bewegung erkennt, oder jemand an der Tür geklingelt hat, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. Etwas negativ ist, dass die App nicht 100% übersetzt wurde. Oftmals sind die Texte in englischer und deutscher Sprache vermischt.

    (Software: 4 von 5 Punkten)

    Ton-/ Videoqualität

    Die Bildqualität der Ring Floodlight Cam kann dank Full-HD Auflösung (1080p) positiv überraschen. Zudem ist die Kamera-Linse mit einem 140° Weitwinkel ausgestattet, damit erkennt man problemlos alles was vor der Kamera passiert. 

    Die Floodlight Cam besitzt wie bereits erwähnt einen Bewegungssensor, dieser kann in der Empfindlichkeit in mehreren Zonen bzw. Reichweite eingestellt werden. Solltet ihr aktiviert haben, dass die App euch Push-Benachrichtigungen sendet, sobald diese Bewegungen registriert hat, kann es sein, dass ihr die Empfindlichkeit verringern müsst. Anfangs kann es nämlich vorkommen, dass selbst eine vorbei streunende Katze vom Bewegungsmelder erkannt wird. 

     Da Einbrecher in der Regel oft nachts unterwegs sind, ist eine Nachtsicht bei einer Outdoor-Überwachungskamera sehr wichtig. Dies besitzt die Ring Floodlight Cam daher auch. Die verbauten IR-LEDs sorgen dafür, dass man auch bei Dunkelheit relativ viel auf dem Live-Video erkennt. Damit kann sich die Floodlight Cam jeder Lichtsituation anpassen und man sieht eigentlich immer alles, was vor der Haustür geschieht. Falls die Ausleuchten jedoch zu schwach sein sollte, verfügt die Kamera über zwei sehr helle LED-Scheinwerfer die wirklich einen einem großen Radius alles vor der Kamera ausleuchten. Hat man jedoch aktuell eine Live-Verbindung gestartet und schaltet nun im Außenbereich das Licht an, dann dauert es einige Sekunden, bis die Kamera nach dem Anschalten der LED-Lichter wieder auf den normalen Modus umschaltet, denn sonst würde man mit der Nachtsicht nichts erkennen. Die beiden LED-Lichter sorgen dafür, dass man selbst bei völliger Dunkelheit alles vor der Kamera in Farbe aufnehmen kann.

    Ring Floodlight Cam Bild Qualität 2
    Ring Floodlight Cam Bild Qualität 3
    Ring Floodlight Cam Bild Qualität 4

    Die Bildqualität ist bei Tageslicht vollkommen in Ordnung. Die Schärfe kann überzeugen und auch die Weitsicht ist ideal. Man kann selbst ins Bild zoomen und erkennt mit natürlich etwas Verlust an Qualität alles noch relativ gut. Bei Nacht schaltet die Kamera automatisch auf den Nachtsicht-Modus. Dabei werden die IR-Scheinwerfer welche über der Kamera-Linse sind genutzt. Diese haben jedoch keine sehr hohe Reichweite, sodass man maximal bis zu einer Reichweite von 8 – 10 Metern alles noch gut erkennt. Alles was weiter entfernt ist, ist etwas verschwommen und deutlich dunkler ausgeleuchtet. Doch das ist kein Problem, denn dafür hat Ring wie bereits erwähnt die zwei extrem helle LED-Scheinwerfer verbaut.

    (Bild-/ Videoqualität: 4,5 von 5 Punkten)

    PUNKT 3

    bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

    Beschreibung

    Die technischen Daten entsprechen der Realität. Ring wirbt die Floodlight Cam unter anderem mit den Sätzen „Weltweite einzigartiger Gebäudeschutz“,“Überblicken Sie Ihre ganze Grundstücke“ und „Einfache Installation, fortschrittliche Steuerung“. Diesen Aussagen kann ich soweit auch absolut zustimmen, sobald die verbauten Bewegungssensoren eine Bewegung registrieren, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone und die beiden LED-Lichter gehen bei Dunkelheit automatisch an. Somit kann man sofort von unterwegs aus nachsehen, was gerade vor der Kamera geschehen ist und dies selbst im dunklen per Nachtsicht. Zudem kann man beim Ansehen der Live-Ansicht direkt die Scheinwerfer einschalten und sogar einen 110 dB Alarm abgeben. 

    Die Installation der Kamera ist sehr einfach und fordert keine allzu großen technischen Kenntnisse. Wer daheim schon einmal eine normale Lampe angebracht hat, hat bei der Montage der Ring Floodlight Cam ebenfalls null Probleme.

    Preis/Leistung

    Mit einer UVP von 299 € ist die Überwachungskamera nicht allzu teuer. Es hört sich zwar nach viel Geld an aber mir ist aktuell kein anderer Hersteller bekannt, der eine Überwachungskamera mit solch einem extrem hellen Licht anbietet. Empfehlenswert ist diese für all diejenigen, die auf der Suche nach einer Kamera mit Gegensprechanlagen-Funktion sind. Welche zudem z. B. die Garageneinfahrt oder den Eingangsbereich vor der Haustüre perfekt ausleuchtet. Der Weitwinkel liegt bei 140° und deckt damit ein großes Blickfeld ab. Größter Kritikpunkt ist nur, der Registrierung-Zwang und die kostenpflichtigen Cloud-Funktionen. Nur durch diese erhält man den vollen Funktionsumfang für die jedoch jährlich 30€ (3€ im Monat) für ein Ring Gerät oder 100€ (oder 10€ im Monat) für unendlich viele Ring Geräte fällig werden. Zudem ist nicht jeder positiv zu einer Cloud eingestellt und daher ist die Ring Floodlight Cam nur für Leute geeignet, denen diese Kritikpunkte nichts ausmachen. Man erhält hier eine interessante Kamera, die zudem eine normale Außenleuchte ersetzt.

    Die Abo-Kosten:


    Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

    Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

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