Canon PIXMA TS8250

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Canon wurde im Jahr 1937 mit Sitz in Tokio, Japan gegründet. Gründer waren Yoshida Goro, Uchida Saburo und dem Arzt Takeshi Mitarai. Das ursprüngliche Zeil des Unternehmens war es, günstige Nachbauten von den damals technisch führenden Kleinbildkameras von Leica und Contax herzustellen. Nach der Übernahme des Herstellers Océ im Jahre 2009 brachten Canon und Océ das erste Digitaldrucksystem aus gemeinsamer Entwicklung – die imagePRESS-C7010VPS-Serie – auf den Markt. Durch die Produkt- und Marktanteile von Océ schloss Canon eine Lücke im Portfolio und konnte nun auch Hochleistungsdigitaldrucksysteme für den Produktionsdruck-Bereich anbieten.
Der Name Canon leitet sich übrigens von dem ersten Kameraprototypen „Kwanon“ ab, der auch Kannon genant wurde. Inzwischen ist Canon nicht nur der größte Kamerahersteller der Welt, sondern vertreibt auch zahlreiche weitere Produkte wie z. B. Camcorder, Ferngläser, Taschenrechner, Scanner, Drucker usw. 

Aus der Kategorie Drucker möchte ich euch heute ein neues Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den Canon Pixma TS8250, ein Multifunktionsdrucker, der mit 6 separaten Tinten für beeindruckende Fotos ausgestattet ist. Doch kann der Drucker auch im Test überzeugen und wie gut ist der Fotodruck dank 2 zusätzlichen Tinten? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

CANON PIXMA TS8250

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf der Vorder- und Rückseite der Verpackung präsentiert Canon den Drucker von vorne und von oben betrachtet. Zudem wird einem hier mit dem Aufdruck gleich gezeigt, dass der Drucker hochwertige Bilder drucken kann und dies auch direkt vom Smartphone aus. Ebenfalls auf beiden Seiten werden einem die sechs verschiedenen Tintenpatronen inkl. Farbe angezeigt. Den Vorteil dieser zwei zusätzlichen Farbpatronen erkläre ich euch später unter dem Punkt „Drucken“ genauer. Betrachtet man noch einmal die Vorderseite, sieht man hier im unteren Bereich noch die wichtigsten Ausstattungsmerkmale des Pixma TS8250 aufgelistet. Zu diesen zählen unter anderem, das 10,8 cm Touch-Display, der SD-Speicherkarten-Slot an der Vorderseite, die Möglichkeit per Tablet oder Smartphone Aufträge an den Drucker zu senden und der Duplex-Druck. An der seitlichen roten Stirnseite ist alles noch mal in schriftlicher Form aufgelistet, so kann man hier nicht nur den Namen des Unternehmens und des Druckers lesen, sondern auch den Lieferumfang und die technischen Daten.  

Öffnet man die Verpackung des Canon Pixma TS8250 an der Oberseite, kommt direkt ein Karton zum Vorschein, in welchem die sechs Tintenpatronen verstaut sind. Dabei handelt es sich um die vier Standardfarben Schwarz, Magenta, Yellow, Cyan, sowie zwei zusätzliche Farben: Foto-Blau und ein weitere schwarze Farbe. Direkt zwischen dem Drucker befindet sich eine kleine Mappe, in dem die Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise, eine Treiber-CD und das Stromkabel untergebracht sind. Übrigens hat mir Canon die auf den Bildern ersichtlichen zusätzlichen original verpackten Patronen und das Fotopapier als Bonus dazugelegt, dies ist im Standard-Lieferumfang nicht mit dabei. Hat man den bisher aufgezählten Zubehör aus dem Karton entnommen, dann befindet sich zu guter Letzt nur noch der Drucker in der Verpackung. Dieser ist gut geschützt zwischen zwei Styropor-Hälften eingepasst und zusätzlich gegen Staub usw. ist er in einer Plastiktüte verpackt. Sämtliche bewegliche Teile des Druckers sind zudem mit Klebestreifen fixiert. Darauf sollte man besonders bei der Einrichtung achten, denn selbst im Inneren des Druckers befinden sich Klebestreifen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Canon Pixma TS8250 ist bis auf die zwei neben dem Papierauszug befindlichen Chrom-Elemente komplett in Schwarz gehalten. Der Multifunktionsdrucker ist mit seinen Abmessungen von 272 x 319 x 140 mm (B x T x H) relativ kompakt gehalten. Dies liegt unter anderem daran, dass dieser durch den fehlenden ADF (Automatic Document Feeder) deutlich flacher gebaut werden konnte. Beim ADF handelt es sich um den Automatischen Dokumenten Einzug für z. B. Dokumente, die man alle voll automatisch nach und nach durch den Scanner befördern möchte. Mit dem ADF würde das manuelle Wechseln der Dokumente entfallen. 

 Dank dem 10,8 cm großen Touch-Display konnte man auf sämtliche weitere Druckknöpfe bis auf den Ein-/Ausschaltknopf verzichten. Dadurch sieht der Pixma TS8250 sehr modern aus und macht einen schönen Eindruck. Die Oberseite ist glänzend/geriffelt und mit einem großen „PIXMA“ Schriftzug versehen, dies sieht sehr gut aus, ist aber ein Magnet für Fingerabdrücke. Wobei sich dies im Vergleich zu der Front aus schwarzen Hochglanz Kunststoff noch in Grenzen hält. Auf der Vorderseite ist es nämlich  kaum möglich, Fingerabdrücke zu vermeiden. Glücklicherweise muss man diese Front nur zum Ein- und Ausschalten und beim Zuklappen der Frontblende berühren. Auch die beiden Seiten sind komplett in Hochglanz gehalten. Lediglich die Rückseite ist beim Canon Pixma TS8250 matt, hier befindet sich an der linken Ecke der Anschluss für das Stromkabel und darüber der USB-Anschluss.

Aufgrund der sehr kompakten Bauweise befindet sich die Papierausgabe unter dem der Frontblende, in der das Touch-Touch-Display integriert ist. Dieses klappt jedoch durch die darunter befindliche Papierausgabe automatisch auf. Beim Ausschalten muss diese jedoch leider wieder manuell zugeklappt werden, hier fährt nämlich nur die Ausgabe wieder selbstständig ein. Papierzufuhr besitzt der Drucker gleich zwei mal, eine davon zum manuellen Ausziehen an der Vorderseite unter dem Bedienfeld und eine weitere an der Oberseite. Auf der Oberseite kann beispielsweise – anders als unten – Fotopapier (10 x 15 cm) eingelegt werden. Mit dem Pixma TS8250 können sogar CD´s und Fingernägel-Sticker bedruckt werden. Das Fach hierfür befindet sich unter der Druckausgabe.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Canon Pixma TS8250 macht durchaus einen robusten Eindruck, alles sitzt an seinem Platz, nichts quietscht und alle Fächer und Deckel lassen sich leichtgängig in die vorgesehene Richtung bewegen. Dies gilt auch für die Elemente zum Schieben, die für das Anpassen des Papierformats dienen.

Zwei kleine Kritikpunkt habe ich jedoch, zum einen ist der Deckel der Scanner-Abdeckung so gelagert, dass dieser etwas wackelig wirkt. Des Weiteren wird die Front, an der sich auch das Display befindet, durch das mechanische ausfahren der Druckausgabe geöffnet. Das heißt, jedes Mal fährt diese hier dagegen, ob dies auf Dauer jedoch zu Problemen führt, kann ich leider nach knapp 1 Monat Testzeit nicht sagen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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