Jabra Evolve 75

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Der Hersteller Jabra, wurde 1983 in Utah gegründet. Das Unternehmen hat sich hauptsächlich auf das Entwickeln und Herstellen von Headsets fürs Büro spezialiert. Zudem dürfte das Unternehmen dem ein oder anderen auch für seine schnurlose Sportkopfhörer sowie dem Jabra Solemate Lautsprecher bekannt sein. Jabra bietet auch Freisprecheinrichtungen für Fahrzeuge an.

Jabra ist Teil der 1869 gegründet GN-Gruppe. Diese Gruppe unternimmt viel dafür, die Kommunikation zu revolutionieren. So hat diese Gruppe z.B. das weltweit erste Seekabel verlegt und damit die telegrafische Verbindung zwischen Ost und West herzustellen.

Diesen Unternehmergeist der GN-Gruppe hat Jabra dazu inspiriert, eigene Grenzen zu überwinden. So hat das Unternehmen z.B. das weltweit erste Mikrofon mit Ultra-Geräuscheunterdrückung, das erste Bluetooth-Headset, sowie den ersten Sport-Kopfhörer mit In-Ear-Herzfrequenzmessung auf den Markt, gebracht.

Beim Jabra Evolve 75 handelt es sich um ein schnurloses Headset mit ANC-Geräuscheunterdrückung, laut Jabra sogar die „Beste“. Ob diese Aussage stimmt und wie das Headset in unserem Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Jabra Evolve 75 ist schlicht und einfach gehalten. Auf der Außenseite befindet sich mit definierten, schwarzen Linien eine Skizze des Headsets mit seiner Ladestation sowie die Bezeichnung des Produktes. Die Schachtel ist mit einer Stufenform eher ungewöhnlich, aber dennoch ist der markante Absatz das Einzige, was einem auffällt. Bei der Verpackung handelt es sich um einen festen Karton, welcher das Innere gut vor Transportschäden schützt. Auf den anderen Seiten der Verpackung findet man leider kaum Informationen über das Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das Transportetui zum Vorschein, indem sich das Headset befindet. Hebt man das Etui an, befindet sich darunter noch eine Broschüre, mit Warnhinweisen und ein Quick-Start-Guide.

Zu guter Letzt befindet sich im Inneren noch eine kleine Abtrennung. Nehmen wir diese heraus, finden wir darunter noch die Dockingstation.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Jabra Evolve 75 ist wie seine Verpackung schlicht gehalten. Es wirkt durch sein schwarzen Grundkörper zwar einfach, doch die orangefarbenen Akzente am Bügel und den Ohrmuscheln, sowie die silbernen Ringe aus Kunststoff an den Ohrmuschelaußenseiten, geben dem Evolve 75 einen sportlichen Touch. Die schwarze Ladestation passt sich diesem Design perfekt an.

Der Großanteil an Bedienelementen ist an der rechten Ohrmuschel angebracht. So finden wir dort auf der Ohrmuschelaußenseite die Lautstärkeregelung. Die Leisertaste ist mit einer fühlbaren Erhebung versehen, die Lautertaste mit zwei. Direkt in der Mitte ist ein Jabra Logo, mit dem Drücken dieser, kann man einen angehenden Anruf entgegen. Auch ganz nett ist das Busylight, daran erkennt ein/e Kollege/in sofort, an dem rot leuchtenden Ring an der rechten sowie linken Ohrmuschel, ob man gerade in einem Gespräch ist oder eben nicht.

Des Weiteren finden wir an der Seite der Ohrmuschel neben der Bluetooth-LED den Ein-/Aus-/Bluetooth Schieberegler. Direkt daneben sind noch die Akku-LED sowie der USB-Ladeanschluss untergebracht. Zu guter Letzt ist an der rechten Ohrmuschel im Bereich des Bügels noch ein Knopf für die Stummschaltung vorhanden.

An der linken Ohrmuschel ist ebenfalls ein Jabra Logo. Drückt man dieses, kann man trotz aktiviertem ANC, lassen sich Ansagen von Kollegen mithören, ohne das Headset abnehmen zu müssen. Zudem ist an der Seite noch ein weiterer Knopf angebracht, mit dem die aktive Geräuschunterdrückung zugeschaltet werden kann.

Da sich die Ohrmuscheln um 90 Grad nach innen drehen lassen, kann das Headset sehr schnell und einfach in dem sehr stabilen Transportetui verstaut werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt und den Bügel hat man mit einer Gummiummantelung für mehr Griffigkeit versehen. Das Mikrofon lässt sich sehr gut bewegen und bleibt auch stabil in dieser Stellung.

Was ich als kleinen Kritikpunkt erwähnen kann, ist, dass der Verstellmechanismus des Bügels, der beim Hochheben ca. 5 mm Spiel hat. Das ist jetzt nur ein rein optischer Mangel, welcher mit der Funktion nichts zu tun. Aber erwähnen möchte ich es dennoch.

Wie bereits erwähnt sind die Bedientasten an der rechten Ohrmuschel unterschiedlich gestaltet, was das Bedienen ohne Absetzen des Evolve 75 sehr gut ermöglicht.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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