Zum Hauptinhalt springen

JBL LIVE Flex

In aller Kürze

Mit den JBL Live Flex bietet JBL eine weitere Generation TWS-In-Ears an, die ohne sogenannte Silikon-Anpassstücke daher kommt. Diese ähnelt somit etwas den JBL Tune 220 TWS, aber sehen dabei vom Design nochmals deutlich wertiger aus. Durch den kürzeren „Stab“ an den In-Ears erkennt man dann aber direkt, dass diese mit den etwas teuereren JBL Live Pro verwandt sind. Die Akkulaufzeit hat mir im Test sehr gut gefallen, diese ist ausreichend lange und mehrmaliges Aufladen erweitert diese zusätzlich. Mit an Bord ist ANC, aber durch die fehlenden Silikon-Anpassstücke kann dies weniger gut überzeugen, dafür ist der Klang wiederum wie von JBL gewohnt gut.

Gefällt uns

  • gutes Klangbild
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa unterstützung
  • IP54 Schutz

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • ANC überzeugt nicht wirklich

JBL Live Flex

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kopfhörer der LIVE-Serie hat JBL nun schon einige Zeit im Sortiment und regelmäßig gibt es hier komplett neue Modelle oder ein Upgrade auf eine neue Generation. Bei den JBL Live Flex handelt es sich um ein neues Modell. 

Beim Verpackungsdesign bleibt JBL sich hier absolut treu, denn hier liefert man die In-Ears wieder in einer rundum informativen Verpackung mit dem besonderen Sichtfenster an der Rückseite aus. Durch dieses kleine Fenster kann man das Innenleben der Verpackung erblicken und sieht dabei die beiden In-Ears. Doch fangen wir zuerst wie gewohnt an der Vorderseite der Verpackung an. Die Verpackung kommt in den typischen, von JBL verwendeten Farben daher, nämlich weiß/orange/grauen. Zudem befindet sich die eigentliche stabile schwarze Verpackung in der nun beschriebenen bunt bedruckten Umverpackung.

Die Vorderseite der Verpackung nutzt JBL logischerweise dazu, um Die Vorderseite der Verpackung nutzt JBL logischerweise dazu, um das Produkt zu präsentieren, sodass wir hier eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem geöffneten Ladecase sehen. Zudem erblickt man hier natürlich auch das JBL-Logo an der linken oberen Ecke und seitlich nach unten verlaufend kann man die Modellbezeichnung lesen. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind wiederum nun nach unten links gewandert, hierbei erwähnt JBL das ANC, Wireless Charging und die perfekte Sprachqualität bei Telefonaten. Zu guter Letzt informiert JBL unten rechts noch wie bisher immer gewohnt über die Akkulaufzeit. Hierbei gibt JBL an, dass mit einer vollen Aufladung 8 Stunden Musik gehört werden kann und durch das Case weitere 32 Stunden ermöglicht werden. Zusammen kommt man so mit mehrfachem Aufladen auf eine Akkulaufzeit von rund 40 Stunden. Also ein sehr ordentlicher Wert, ob dieser auch Im Alltag erreicht wird, verrate ich euch im Abschnitt „Akkulaufzeit“.

Die rechte schmale Seite nutzt JBL zum einen dazu, um anhand kleiner Skizzen den Lieferumfang, welcher bei den JBL Live Flex beinhaltet ist zu zeigen. Des Weiteren zeigt JBL hier die Funktionen der JBL Live Flex, welche in der App angepasst werden können. So kann man neben dem Equalizer z.B auch die Touchbedienung anpassen, sei es in der Intensität oder eben in der Ausführung, welcher Kommandos bei welchem Tippen erfolgen sollen.

Zum Schluss hält sich JBL wie eigentlich fast alle Unternehmen für die Rückseite die meisten Details parat. Hier findet man exakt wie z. B. auch bei den JBL Live Pro 2 ein direkt auffallendes Sichtfenster. Durch dieses kann man direkt ohne die Verpackung öffnen zu müssen die beiden In-Ears sehen. Zudem zeigt JBL hier nochmals die In-Ears gemeinsam mit dem Case und geht auf weitere wichtige Ausstattungsmerkmale der In-Ears ein. Dazu zählt unter anderem das adaptive ANC, der JBL Signature Sound und die der Schutz nach IP54, gegen Spritzwasser und Staub.

Sind die Klebestreifen an der Unterseite entfernt, kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei hat man dann eine schwarze stabile Kartonage in der Hand, die im Deckel die Aussparung hat, durch welche man die beiden In-Ears in einer transparenten Verpackung begutachten kann. Nach dem Aufklappen sieht man dann wie bereits von außen betrachtet die beiden In-Ears einzeln verpackt und direkt darunter findet man das zugehörige Ladecase. Dieses wird von einer Folie geschützt und direkt darunter gibt es einen weiteren Karton, in welchen JBL das Ladekabel verstaut hat. Zu guter Letzt findet man in der untersten eben noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung usw.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Live Flex handelt es sich um In-Ears, welche im sogenannten Steg-Design daher kommen, also wie z. B. die JBL Live Pro 2 und Apple AirPods. Dabei kommen diese aber anders als die JBL Live Pro 2 ohne Silikonanpassstücke daher. Somit resultiert hier leider bedingt daraus, dass diese fehlen, keine so gute Isolierung, als wenn solche Anpassstücke verbaut wären. Ob dafür wiederum das verbaute ANC für die nötige Isolierung bzw. Ruhe sorgt, finden wir im weiteren Verlauf des Tests heraus, bzw. verrate ich euch dann. Jeder der beiden In-Ears wiegt knapp über 5 Gramm, daher sind diese angenehm leicht und dank ihres kompakten Designs sitzen diese so weit gut im Ohr.

JBL setzt bei den JBL Live Flex auf In-Ears, welche sich aus zwei Teilen zusammensetzten, der Knospenform, an welcher der Treiberausgang inkl. der Großteil der Elektronik sitzt und dem kurzen Steg. Letzteres trägt hier zu einem sicheren Halt bei, steht aber anders als kompaktere In-Ears deutlich aus dem Ohr hervor. Die Bedienung erfolgt hierbei nicht über Tasten, sondern wie inzwischen bei zahlreichen Modellen aus dem Hause JBL gewohnt über Touch-Sensoren, die an der Außenseite am Steg integriert wurden. Das Gehäuse wurde aus einem hochwertig anfühlenden Kunststoff gefertigt. Dieser Kunststoff sorgt für ein geringes Gewicht und zudem ist das Gehäuse so gegen Staub sowie leichtes Strahlwasser, also ein Regenschauer und Schweiß bestens geschützt, aber eben nicht wasserdicht.

Das Gehäuse der JBL Live Flex gefällt mir gut, denn hier bei meinem schwarzen Modell harmoniert das Schwarz sehr gut mit den Chrome-Elementen. Die Aussenseite ist dabei in Hochglanz ausgeführt und neben der Status-LED ist hier auch ein Chrome JBL Logo zu sehen. An der Innenseite des „Stiels“ findet man hierbei dann wie bei dieser Art der Kopfhörer oftmals üblich die Ladekontakte, in diesem Fall sind es an der Seite zwei goldene Kontakte. Zudem sieht man hier direkt über den Kontakten noch ein kleines L bzw. R, je manchem, welchen In-Ear man in den Händen hält.

Nach unten gerichtet findet man an jedem der In-Ears ein Mikrofon, welches für Telefonate verwendet wird. Zwei weitere sind dann an der Knospe angeordnet, davon ist ein kleineres nach hinten und das andere nach unten gerichtet. Diese erfassen hierbei die Umgebungsgeräusche und sorgen dafür, dass die Elektronik die entsprechenden Gegensignale erzeugen kann, um die Umgebungsgeräusche zu neutralisieren. Zu guter Letzt gibt es dann natürlich noch den Treiberausgang, welcher den Klang ins Gehör befördert und an der Innenseite der Knospe befindet sich noch jeweils ein Sensor, welcher erkennt, ob ihr die In-Ears tragt oder nicht. 

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die JBL Live Pro Flex auch noch in folgenden Farben: Silber, Rose und Blau. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein. Dual-Connect gehört inzwischen beim JBL zum Standard und so kann man natürlich auch die JBL Live Flex im Stereo-Betrieb und auf Wunsch auch einzeln im Mono Betrieb verwenden. Also entweder den linken oder rechten Kopfhörer einzeln, ganz wie man dies gerade bevorzugt.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Live Flex ist sehr kompakt gehalten, sodass dieses wunderbar in die Hosentasche passt und auch in einer Handtasche nicht viel Platz wegnimmt. Das Case ist matt gehalten, das sieht so weit sehr gut aus und gefällt mir. Hierbei ist das Case sehr schlicht gehalten, man findet lediglich auf dem Deckel einen hochglänzenden JBL Schriftzug, welchen man je nach Lichteinfall mehr oder weniger gut sehen kann. Der Kunststoff in Matt ist hierbei etwas anfällig gegen Fingerabdrücke, somit muss man gerade mit fettigen Fingern hin und wieder das Case sauber wischen, da es sonst nicht mehr ganz so schön wirkt. Das Case liefert JBL dabei immer in der Farbe mit, in welcher man die Kopfhörer ausgesucht hat.

Vom Design ist das Case weitestgehend schlicht und zeitlos gehalten und gefällt mir aufgrund dessen kompakten Form ganz gut. An der Vorderseite des Ladecase gibt es eine Griffmulde, welche das Öffnen deutlich vereinfacht und zudem hat JBL hier eine Status-LED in Form von drei Balken integriert, welche den aktuellen Akkustand anzeigen. Aufgeladen wird der Akku entweder über den USB-C Anschluss an der Rückseite oder kabellos über ein Qi kompatibles Ladegerät.

Die Innenseite des Case hat JBL schön gestaltet, hier geht das normale matte Case in eine geriffelte Form über. Dies lockert das Ganze nochmals etwas auf bzw. wertet das Case meiner Meinung nach auf. Neben den beiden Mulden für die In-Ears findet man auch direkt ein Zeichen, wohin welcher In-Ear gehört, aber vertauschen kann man diese eigentlich sowieso nicht. In den Mulden findet man dann die Ladekontakte, welche die In-Ears wieder über den Akku im Ladecase aufladen. Über ein versehentliches Herausfallen der In-Ears muss man sich hier keine Sorgen machen, denn diese sind durch ausreichend starke Magnete bestens gesichert.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Live Flex ist so weit sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich angenehm an und die Übergänge wurde gut verarbeitet. Die einzelnen Bauteile des Gehäuses wurden sauber verarbeitet, sodass es keine unschönen Übergänge gibt. Alles fühlt sich glatt an und beim Abtasten hab ich an meinem Testmuster keine Kanten spüren können.

Da JBL hier nicht auf physische Tasten setzt, sondern auf Touch-Sensoren, drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Hier habe ich daher nichts zu bemängeln, denn angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz.

Das leichte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Silber, Rose und Blau
SchutzklasseIP54 Wasser- und staubresistent
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h
Akku Ladecase: 32 h
Gesamt somit: bis zu 40 h
Gewicht 52 g (Ohrhörer und Ladebox)
10,4 g (beide Ohrhörer)
41,6 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: nur SBC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3.2, AVRCP 1.6.2, HFP 1.7.2
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB101 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangJBL Live Flex
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Garantie/Warnung (W/!)
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt (S/i)
Technische Daten der JBL Live Flex

Tragekomfort

Durch das sehr gering ausfallende Gewicht von gerade einmal 5,2 Gramm je In-Ear und dem Design mit dem Steg sitzen die beiden In-Ears bequem im Ohr. Aufgrund der fehlenden Anpassstücke juckt es hier bei mir jedoch nach ein paar Stunden. Dies merke ich vor allem dann, wenn ich die In-Ears aus dem Ohr genommen habe. Das Einsetzen geht dafür wiederum auf jeden Fall sehr einfach, da man die In-Ears aufgrund fehlenden Anpassstücke nicht ins Ohr eindrehen bzw. drücken muss. Dafür sitzen diese aber dann doch etwas locker und daran muss man sich wie z-B. bei den AirPods von Apple erst gewöhnen.

Hierzu muss ich aber ganz klar sagen, dies ist nur der Eindruck von mir beim ersten Einsetzen gewesen, denn im Ohr kann man hier problemlos denn Kopf schnell hin und her schütteln, ohne dass hierbei etwas verrutscht bzw. nachjustiert werden muss. Somit muss man sich auch bei sportlichen Aktivitäten wie z. B. dem Joggen keine großen Sorgen machen, hier halten die JBL Live Flex auch ohne zusätzliche Sicherungen.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt bei den Live Flex exakt bei den JBL Live Pro 2 auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. In den Einstellungen der JBL Headphones App kann bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das bevorzugte auswählen.

Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase die In-Ears eingeschaltet werden. Habt ihr diese neu, befinden diese sich auch direkt im Kopplungsmodus und können mit eurem Device gekoppelt werden. Bei der zukünftigen entnähme koppeln diese sich dann automatisch mit dem Gerät. Tippt man den linken In-Ear an, dann kann man hier zwischen ANC an/aus wechseln. Hierbei gibt es kein TalkTrue oder Ambient Aware wie sonst von JBL gewohnt, dies liegt aber daran, da dies auch nicht wirklich notwendig ist, denn man hört die Umgebung bei den JBL Live Flex auch ohne diese gut bzw. kann gut mit der Person reden. 

Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges Berühren die Musik pausiert. Tippt man die Oberfläche doppelt an, springt man einen Titel vor, während das dreimalig antippen dafür sorgt, dass man einen Musiktitel zurückspringt. Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Live Flex über beide Seiten annehmen, indem man zweimal hintereinander auf einen der beiden In-Ears tippt und möchte man den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Bleibt man hier bei den Werkseinstellungen, dann habt ihr nicht die Möglichkeit, die Lautstärke direkt über die In-Ears zu regulieren. Solltet ihr dies jedoch wünschen, dann müsst ihr entweder auf die Umgebungsgeräusche Regulierung oder die Titel-Steuerung verzichtet. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Flex je In-Ear auf einen 12 mm Treiber. Die klangliche Abstimmung ist hier typisch für JBL, denn die In-Ears überzeugen durch ein kraftvolles Klangbild, welches jedoch keineswegs übertrieben basslastig wirkt.

JBL hebt bei den Live Flex wie gewohnt den Bass etwas an, dieser zählt dann zugleich auch definitiv zu den stärken der In-Ears. Dabei kommen diese aber keineswegs aufdringlich daher, sondern überzeugen mit einem kontrollierten Schub. Die Höhen entfalten sich trotz der dominanten Bässe gut und sind dabei klar und luftig. Die Mitten sind etwas im Hintergrund und entfalten sich nicht ganz so gut, da hier die besagten Bässe und Höhen im Vordergrund stehen. Die JBL Flex klingen klanglich ungefähr so wie die AirPos meiner Freundin, also insgesamt sehr gut, aber eben nichts, das aus den vielen In-Ears, die ich getestet habe, heraussticht.

Die Sprachverständlichkeit der JBL Live Flex soll ja, wie JBL selbst wirbt, zu den Stärken dieser In-Ears zählen. Dies stimmt zwar, wenn die Umgebung um einen herum leise ist, aber wartet ihre gerade auf die Bahn, wo natürlich auch Züge an euch vorbei fahren oder lauft an einer viel befahrenen Straße, werden eurem Gesprächspartner auch diese Geräusche mit übertragen. Zwar etwas gedämpft, aber teils wurde bei mir nachgefragt, was ich gesagt habe, da im Hintergrund auch vorbeifahrende Autos bzw. Züge zu hören waren. Seid ihr daheim und telefoniert hier sind die JBL Live Flex sehr gut, dann kann man euch klar und deutlich verstehen, aber unterwegs kann selbst der Wind als Rauschen mit übertragen werden und somit stören.

Bezüglich der Latenz, also dem Zeitversatz zwischen wiedergegebene Bild und Ton, habt ihr mit den JBL Live Flex kein Problem. Hier ist alles absolut synchron und somit eignen sich die In-Ears perfekt dazu, um Filme und Serien unterwegs anzusehen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

App

Inzwischen haben eigentlich alle neu auf den Markt kommende Kopfhörer aus dem Hause JBL den Zugriff bzw. die Anbindung an die „JBL Headphone“ App. Diese bietet JBL kostenlose für iOS und Android Smartphones an und ermöglicht unter anderem, dass man Einstellungen am Equalizer und einige weitere Personalisierung vornehmen kann.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Inzwischen haben eigentlich alle neu auf den Markt kommende Kopfhörer aus dem Hause JBL den Zugriff bzw. die Anbindung an die „JBL Headphone“ App. Diese bietet JBL kostenlose für iOS und Android Smartphones an und ermöglicht unter anderem, dass man Einstellungen am Equalizer und einige weitere Personalisierung vornehmen kann.

Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, dass man bei der Bluetooth-Übertragung auswählen kann, ob einem die Stabilität der Verbindung, der Klang oder die Synchronität von Bild und Ton wichtiger ist. Adaptives ANC kann im Untermenü aktiviert werden, aber diese ist von JBL sowieso von Werk aus aktiv und würde ich auch so belassen. 

In dem Einstellungsmenü kann zudem bestimmt werden, ob man den am Smartphone integrierten Sprachassistenten nutzen möchte oder alternativ kann man auch Amazons Alexa einrichten. Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder ein eigenes zu erstellen und diese abzuspeichern. Dabei stehen euch insgesamt 6 vordefinierten Presets zur Verfügung oder ihr erstellt ein eigenes individuell von euch angepasstes.

Die Funktion Voice Aware gibt es hier wie von anderen JBL In-Ears gewohnt ebenso aber da die JBL Live Flex keine so gute Isolierung besitzen, benötigt man diese Funktion hier eigentlich nicht unbedingt. Voice Aware dient nämlich eigentlich dazu, dass man die eigene Stimme beim Telefonieren je nach eingestelltem Level selbst hört. Der Vorteile dabei ist, dass man dadurch nicht so laut spricht, wenn man telefoniert, was die ein oder anderen sicherlich kennen, die sich öfters unterhalten, wenn diese Kopfhörer tragen. Hierbei hört man nämlich die eigene Stimme gedämpfter und dadurch redet man, ohne dass es einem bewusst wird lauter. Bei den Live Flex ist dies aber aufgrund der nicht so guten Isolierung kaum der Fall und daher wie erwähnt nicht unbedingt notwendig.

Zu guter Letzt finde ich noch die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion sehr nützlich. Dabei gibt der gewählte Kopfhörer, welchen man sucht, einen ausreichend lauten und permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Adaptives ANC

Mit dem ANC wirbt JBL hier bei den Live Flex sehr, doch hier muss ich ehrlich sein, wurde ich doch enttäuscht. Es soll sich sogar um ein adaptives Noise Cancelling halten, aber leider bietet dies hier nicht den gewünschten Effekt wie z. B. bei den JBL Live Pro 2 TWS. Dies liegt, wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, an den fehlenden Silikon-Anpassstücke, welche eigentlich schon von Grund auf eine sehr gute Isolierung bieten. Ohne diese kann das ANC nicht zuverlässig arbeiten bzw. abdichten, denn durch die Öffnungen im Ohrkanal gelangen zu euch dennoch die Umgebungsgeräusche, wenn auch ein wenig gedämpft. 

Solltet ihr also auf der Suche nach In-Ears mit gutem ANC sein, dann rate ich euch hier zu einem anderen Modell, JBL hat hier zahlreiche weitere Modelle im Sortiment, die hier deutlich besser abschneiden.

(Ausstattung: 2,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der JBL Live Flex setzt JBL auf einen 54 mAh Akku, welcher für eine Laufzeit von bis zu 8 Stunden sorgt. Diese kann man so im Test auch fast erreichen, aber wie immer hängt dies von eurem Nutzverhalten aus, wie laut hört ihr Musik, welche Genres hört ihr, telefoniert ihr viel usw. Im Alltag hat sich hier aber über längere Zeit gezeigt, dass 7 bis 7,5 Stunden kein Problem sein sollten. Sobald der Akku der In-Ears leer ist, müssen diese wiederum ins Ladecase eingesetzt werden und können darin noch weitere 4-mal voll aufgeladen werden.

Das Case besitzt einen 690 mAh Akku und bietet somit wie bereits erwähnt die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu vier Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man auf eine gesamte Akkulaufzeit von ungefähr 40 Stunden erreichen kann. Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat JBL eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 15 Minuten für bis zu 4 Stunden Musikhören (ohne ANC) aufgeladen sind. Mit ANC sind es dann aber eher max. 2 Stunden. 

Neben dem Aufladen via mitgeliefertem USB-C Ladekabel ist es bei dieser Serie auch weiterhin möglich, dass Ladecase induktiv via Qi-Ladematte aufzuladen. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi oftmals länger dauert als mit Kabel, sodass die In-Ears mit USB-C bereits nach gut 2 Stunden komplett aufgeladen sind und beim induktiven Laden insgesamt knapp 4 Stunden vergehen.

Am Ladecase hat JBL hier drei Ladebalken integriert, welche einem die Restkapazität des Akkus anzeigen und zudem sieht man hier auch während des Ladevorgangs den Fortschritt. Möchte man die genau Akkukapazität vom Ladecase oder der In-Ears erfahren, ist dies am besten direkt über die App am sinnvollsten. Die automatische Play/Pause Funktion hat JBL automatisch aktiviert, somit wird die Musik automatisch bei der Entnahme der beiden In-Ears aus dem Ohr angehalten und wieder fortgesetzt, wenn man diese einsetzt. Des wird im Alltag sehr zuverlässig von dem nicht sichtbaren Annäherungssensor erkannt und hilft enorm dabei, den Akku zu schonen.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den aktuellen Bluetooth 5.3 Standard. Das Koppeln ist wie von Bluetooth gewohnt sehr einfach und sind die JBL Live Flex erst einmal mit eurem Device gekoppelt, verbinden diese sich fortan automatisch bei der Entnahme aus dem Case miteinander. Die Reichweite ist entsprechen gut und es kam hier kaum zu Verbindungsabbrüchen, auch dann, wenn man sich mal vom Erdgeschoss ins Obergeschoss bewegt, unterbrach die Musik nicht.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Flex überzeugen durch eine gute Passform und einen sicheren Halt im Ohr. Der Klang ist zwar typische für JBL etwas tiefen-betont, aber dies spricht die meisten sowieso an und daher fährt JBL damit eigentlich sehr gut. Das ANC hätte sich JBL hierbei jedoch eigentlich sparen können, denn aufgrund fehlender Anpassstücke überzeugt dies nicht wirklich, bei einem Ventilator funktioniert die Dämpfung nur minimal, sodass hier andere In-Ears deutlich besser abschneiden.

Preis/Leistung

Die UVP der Live Flex hat JBL mit 120 € angesetzt. Dies ist meiner Meinung nach zu hoch gesetzt, denn dafür überzeugen die TWS- In-Ears nicht erwartungsgemäß. Wäre hier ein funktionierendes ANC an Bord, wäre ich hier beim Preis mitgegangen, aber ohne ANC hätte man diese günstiger arbeiten können. Ist euch dann ANC sowieso wichtig, würde ich zu einem Modell mit Anpassstücken raten, denn diese isolieren deutlich besser als die JBL Flex. 

JBL Live Flex

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

aktuelle Berichte

Bietet einen guten Klang, lange Akkulaufzeit und moderne Ausstattung mit einzigartigen, reparaturfreundlichen und nachhaltigen Konzept.

Die Cambridge Melomania M100 bieten exzellenten Klang, starke Akkulaufzeiten und eine hochwertige Ausstattung zum attraktiven Preis.

Open-Ear-Kopfhörer mit hohem Tragekomfort, gutemKlang und alltagstauglicher Ausstattung, aber kleinen Schwächen bei Akkulaufzeit.

Die aktuell besten Open-Ears Kopfhörer auf dem Markt.

Teufel Real Blue NC3: Komfortabler Allround-Kopfhörer mit solidem ANC.

Teufel Airy TWS Pro: Teufels beliebte In-Ears nun auch als Pro-Version.