Zum Hauptinhalt springen

Leseliste

0

Leseliste wird geladen …

Schlagwort: Beleuchtung

Nanoleaf Shapes Mini Triangles Starter Kit

In aller Kürze

Mit den Nanoleaf Shapes, hat das gleichnamige Unternehmen Nanoleaf, vor einiger Zeit eine neue Serie der durchaus interessanten und überzeugenden LED-Panels vorgestellt. Dabei hat Nanoleaf dieses Mal mehrere Model auf den Markt gebracht, welche sich von der Größe und der Form voneinander unterscheiden, aber dank der neuen Connect + Technologie dennoch untereinander kompatible sind. Somit kann man alle Module/Formen der neuen Nanoleaf Shapes, welche ich euch nun alle vorgestellt habe, untereinander kombinieren. 

Bei der dritten und zugleich letzten Version der Nanoleaf Shapes welch ich euch nun noch etwas genauer vorstellen möchte, handelt es sich um das Mini Triangles Starter Kit. Diese Module können exakt dasselbe wie die anderen der „Shapes-Serie“ und besitzen somit bereits eine berührungsempfindliche Oberfläche und das Rhythm-Modul ist ebenfalls integriert. Bei den Mini Triangels handelt es sich somit quasi um die kleine Version der normalen Shapes Triangles. Jedoch gilt auch hier erneut, die Module sollte man nur als Deko-Beleuchtung sehen, denn um diese z.B, als Arbeitslicht zu können, bräuchte man deutlich mehr Panels, was aber wenig Sinn macht, da diese nicht gerade günstig sind.

Gefällt uns

  • modularer Aufbau
  • vereinfachter Aufbau und Bedienung
  • sehr schönes Licht
  • reagiert auf Musik und Berührung
  • Connect+ (mit anderen Panels der Serie kombinierbar)
  • vereinfachtes entfernen der Module

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Nanoleaf Shapes Mini Triangles Starter Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nanoleaf liefert das Shapes Mini Triangles Starter Kit in einer deutlich kleineren Verpackung aus als die Hexagons und die normalen Triangles, da die mini Version deutlich kleiner ist. Die Verpackung hat Nanoleaf rundum mit zahlreichen Aufdrucken versehen, bei welchen es sich zum Teil um Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen handelt.  

Auf der Vorderseite hinweg zur rechten Seite des Nanoleaf Mini Triangles Starter Kit, befindet sich neben einem Produktbild, welches die Panels zeigt, selbstverständlich auch der Herstellername sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Module enthalten sind, in diesem Fall 5 Stück, dass diese mit der neuen Connect + Technologie kompatible sind und auf die Apple-HomeKit-Kompatibilität wird ebenfalls mit dem typischen Siegel hingewiesen. 

An der Rück- und linken Verpackungsseite zeigt Nanoleaf mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben sehen kann. Außerdem erwähnt man hier die Vorteile der Module, weißt zudem nochmals ausführlicher auf die neue Connect+ Technologie hin und die zahlreichen unterstützten Dienste wie z. B. Google Assistant, Apple HomeKit, Samsung SmartThings, Amazon Alexa und IFTTT sind hier ebenfalls aufgelistet worden.

Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf wie bereits bei den Vorgängermodulen sehr loben, denn hier wurde erneut alles aus umweltfreundlichem Material in diesem Fall Kartonage gefertigt. Alle Panels liegen in diesem Fall übereinandergestapelt in der Verpackung und werden von zwei Kartonage-Einsätzen an der Position gehalten. Entfernt man die beiden Kartonagen und die Module, findet man unter einem Trennboden noch das restliche Zubehör.

Dabei handelt es sich um einen um ein Netzteil mit einer Kabellänge von knapp 2,5 Metern inkl. einem Stecker-Adapter für die EU- und für UK-Steckdosen. Außerdem liegen im Pakt noch das Steuermodul, 6 Befestigungsklebestreifen und 6 Verbindungsstücke im Lieferumfang bei. Ach ja, die Kurzanleitung fehlt hier selbstverständlich auch nicht, denn auf dieser befindet sich wie bei Apple HomeKit kompatiblen Produkten der entsprechende Code, um die Leuchten mit der App zu verbinden. Diese besagte Anleitung findet man direkt zu Beginn, wenn man den Deckel der Verpackung abnimmt.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Mini Triangles Starter Kit besteht bei meinem Set aus insgesamt 5 dreieckigen Kunststoff-Panels. Alle drei Seiten der Dreiecke sind 11,5 cm lang, sodass ein Panel eine Fläche von 11,5 x 10 cm einnimmt und ein Gewicht von je 40 g auf die Waage bringt. Verbunden werden die Panels über die rundum überarbeiteten und somit neu entwickelten dreiadrigen Kontaktplättchen, über welche dann logischerweise auch die Stromversorgung und die Befehle übertragen werden.

Positiv an den neuen Kontaktplättchen findet ich, dass diese nun nicht mehr in ein Schubfach eingeschoben, sondern ganz einfach von oben an einem der insgesamt 3 Kontaktflächen je Modul eingepresst werden. Somit halten die Kontaktplättchen absolut fest an den Modulen und dadurch wird auch die Montage enorm erleichtert. Durch die dreieckige Form können die Nanoleaf Shapes  Mini Triangles sowohl mit den großen Flächen zueinander oder gedreht zueinander an der Wand befestigt werden. Neu ist hier außerdem die an der Rückseite angebrachte um 360° drehbare Montageplatte, an den später dann auch der doppelseitige Klebestreifen angebracht werden kann. Dadurch können die Panels nämlich nicht nur noch etwas nach der Montage korrigiert werden, sondern noch einfacher entfernt werden. Der doppelseitige Klebestreifen ist nämlich wie erwähnt nur an der Montageplatte befestigt und kann nach dem Entfernen des Panels noch leichter entfernt werden. 

Im ausgeschalteten Zustand erstrahlen auch die Shapes Mini Triangles in einem neutralen weisen Zustand, wie es bereits bei den anderen Panels der Serie der Fall war. Die Oberfläche an der Front ist mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen. Der beleuchtete Anteil der Nanoleaf Shapes Mini Triangles Panels ist relativ hoch, sodass hier der Blinde Bereich in den Ecken relativ gering ausfällt.

Bei sämtlichen Panels der Shapes Serie ist es Nanoleaf gelungen, dass die Ausleuchtung deutlich gleichmäßiger ausfällt. Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Shapes können insgesamt 500 Panels an eine Steuereinheit angeschlossen werden, was ziemlich erstaunlich ist und dies nicht nur im Bezug auf den Preis. Die max. 500 Panels betrifft jedoch nur die maximale Anzahl an Panels, welche eine Steuereinheit versorgen kann, was bei der Stromversorgung jedoch nicht der Fall ist, denn hier wäre ein Netzteil mit 500 Panels schlichtweg überfordert. Daher können hier mit dem mitgeliefert 42 Watt Netzteil, je nachdem, welche Panels angeschlossen werden, deutlich weniger betrieben werden. Hierzu sollte man, sofern man verschiedene Nanoleaf Shapes Panels miteinander kombinieren möchte, auf den Energieverbrauch pro Panel achten und so berechnen, dass die 42 Watt nicht überschritten werden, sonst muss man ein weiteres Netzteil anschließen oder man muss für knapp 50€ das 75 Watt Netzteil kaufen. Möchte man nur die Shapes Mini Triangles betreiben, liegt die maximale Anzahl beim 42 Watt Netzteil bei stolzen 77, da ein Panel nur 0,54 Watt benötigt und wenn man dies mit 77 multipliziert, kommt man auf fast 42 Watt.

Das mitgelieferte 42-Watt-Netzteil wird ebenfalls über einen der Steckpunkte an der Rückseite eingesteckt. Dabei ist es jedoch völlig egal, in welches der mitgelieferten Panels ihr dieses einsteckt. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel. Daher gibt es hier kein zusätzliches Netzteil, welches noch zusätzlich zwischen dem Kabel hängt. Das Kabel bietet eine Länge von 2,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Shape Mini Triangles Starter Kit gibt es ebenso, wie bei den anderen Panels der Serie, soweit nicht viel zu kritisieren. Die Panels machen wie bereits von den Vorgängermodellen gewohnt einen sehr hochwertigen und schönen Eindruck. Die Montage ist nun noch leichter, da die neuen Steckverbindungen nun deutlich sicherer halten und dank der Montageplatte genügt nun nur noch ein doppelseitiger Klebestreifen zur Befestigung. Ebenso ist das Stromkabel ausreichend lang und macht wie der Rest des Zubehörs einen sehr guten Eindruck.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Panels, welche durch weitere Module der Shapes Serie erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 20 Lumen pro Panel
Max. Farbenmehr als 16 Millionen
Farbtemperatur1200–6500 Kelvin
Gewicht ca. 40 Gramm pro Panel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang5x dreieckige LED-Lichtpanels 
5x Montageplatten
6x Doppelseitiges Klebeband
6x Verbindungsstücke zum Anschluss zwischen Panels und Steuereinheit
1 x Steuereinheit
1 x Netzteil
1 x Schnellstartanleitung
Technische Daten der Nanoleaf Shapes Mini Triangles

Montage

Das Nanoleaf Mini Triangles Starter Kit wird anders als die anderen Shapes Panels lediglich in einem Set mit 5 Panels angeboten. Jedoch gibt es alternativ auch ein Erweiterungskit mit 10 oder sogar 50 Panels, die jedoch nicht günstig sind, was vor allem auf das 50-er Set zutrifft. Im Lieferumfang ist hierbei jedoch immer alles wichtige enthalten, also Montagematerial, Verbindungsstücke usw. Das Netzteil sowie die Steuereinheit sind jedoch nur in einem Starter-Kit enthalten, daher wird ein solches vorausgesetzt, sofern man ein Erweiterungsset nutzen möchte.

Durch die neue Verbindungstechnologie, mit welcher man die einzelnen Panels miteinander verbindet, ist das anbringen an die Wand deutlich einfacher. Durch den neuen Web-Layout-Assistent, den Nanoleaf kostenfrei zur Verfügung stellt, kann man wunderbar aus den gekauften Panels ein Muster für die Wand erstellt und dabei hier genau ausprobieren, was möglich ist. Außerdem stellt man auch einen Netzteil-Rechner zur Verfügung, damit man genau weiß, wie viel Netzteile für die gewünschte Beleuchtung notwendig sind. Über die eigene Webseite gibt Nanoleaf auch Anregungen zu verschiedenen Motiven, indem man angibt, welche Panels man besitzt und deren Anzahl, sodass man sich hier keinesfalls stundenlang den Kopf zerbrechen muss. Dieselben Funktionen bekommt man jedoch auch über die Nanoleaf App geboten, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. Um in der App den Assistenten richtig nutzen zu können, muss das Starter Kit jedoch zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. 

Um die Nanoleaf Mini Triangles Panels nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, muss man sich auf jeden Fall ein kostenfreies Konto erstellen. Dies ist direkt über die App möglich und sehr einfach erledigt. Hierbei muss man auch keine Angst haben, dass einem die Panels von Nanoleaf seines Tages nichtsmehr bringen würden, wenn z. B. das Unternehmen insolvent wäre. Denn was bei vielen Cloud basierten Systemen der Fall ist, kann hier bei Nanoleaf nicht passieren, da die Panels ohne eine Server-Anbindung laufen und zudem auch jederzeit ohne die App gesteuert werden können.

Bei der Registrierung könnt ihr euch neben dem üblichen Verfahren mit Mail und Passwort sofern vorhanden alternativ auch mit eurem Facebook-, Google- oder Apple-Konto anmelden, sodass ihr euch unter Umständen nicht noch weitere Login-Daten merken müsst. Gut finde ich, dass man während der Einrichtung nicht nach der eigenen Adresse gefragt wird, da Nanoleaf diese nicht benötigt, schließlich nutzen die Panels keine Ortsabhängige Steuerungsmöglichkeiten. Ist man jedoch wie ich Nutzer eines iPhones, kann man in der Apple HomeKit App einstellen, dass euer Smartphone übermittelt, wenn ihr das Haus verlassen habt oder betretet, sodass das Licht automatisch aus bzw. eingeschalt wird. 

Die Einrichtung über Apple HomeKit ist ebenso einfach, da diese automatisch während der Einrichtung gestartet wird. Hier wird man direkt zu Beginn bei der Anmeldung gefragt, ob man den eignen Account mit Apple HomeKit synchronisieren möchte, stimmt man diesem Punkt zu, muss man nur, sobald man dazu aufgefordert wird, den HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der beiliegenden Anleitung oder an der Rückseite der Steuereinheit) und schon verbindet sich das Nanoleaf Starter Kit mit HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App oder als Apple-User auch direkt über die HomeKit App.

Die Nanoleaf Shapes Mini Triangles Panels werden wie die anderen Panels der Shapes-Serie mithilfe der im Lieferumfang enthaltenen doppelseitigen Klebepads an der Wand befestigt. Diese sind ausreichend stark, sodass die Panels auch problemlos an von Staub befreiten glatten Oberflächen halten. Nanoleaf empfiehlt diese jedoch nicht für strukturierte und poröse Oberflächen wie z. B. Tapeten, Backsteinwände und Spritzputz, da es hier sein kann, dass die Klebefläche nicht ausreichend flächig ist. Dafür könnte man die Halterung bei Bedarf mit je zwei Schrauben an die Wand befestigen, die benötigten Schrauben müssen jedoch separat gekauft werden.

Hat man bisher alles Schritte durchgeführt, geht es schließlich noch dran, die Panels an die Wand zu befestigen. Zuerst nimmt man eines der Panels, an dem man dann zum einen die Steuereinheit und eventuell auch das Netzteil an einem freien Steckplatz befestigt. Beides muss man jedoch nicht an ein und demselben Panel anbringen, schließlich kann dies an jedem beliebigen Panel angebracht werden. Anschließend bringt man eines der doppelseitigen Klebepads an der 360° drehbaren Montageplatte an. Dieses Klebepad sollte so ausgerichtet sein, dass diese sich zwischen den beiden Löchern befindet und an einem Abschnitt etwas herausschaut, sodass man dies später jederzeit wieder entfernen kann. Nun das Panel an den gewünschten Bereich an die Wand bringen und für 30 Sekunden in kreisförmigen Bewegungen im Bereich der Mitte andrücken. Dies wiederholt man dann mit den restlichen Modulen und ganz wichtig immer alle Verbindungsstücke anbringen, sonst muss man das jeweilige Panel wieder von der Montageplatte abziehen, was jedoch problemlos möglich ist und daher nicht weiter ärgerlich wäre.

Nanoleaf bietet im Shop noch Zubehör an, der es ermöglicht, die Panels über Wandecken miteinander zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Flex Linkers, welche zwischen den Kontakten etwas länger und wie der Name schon verrät, flexibler sind. Dabei verlangt das Unternehmen für 3 Stück 9,99€, was je nachdem wie viele Panels man über die Wand entlangführen möchte, für weitere hohe Kosten sorgen kann. Nutzt man jedoch nur die kleinen Shapes Mini Triangles, dann wird man diese Flex Linkers wohl kaum benötigen, schließlich sind diese hier so klein, sodass man diese nicht über die Ecken deine Wand verlegen wird. Kombiniert man die kleinen Panels jedoch mit den anderes Shapes, dann macht diese durchaus Sinn. 

(Montage: 5 von 5 Punkten)

Einrichtung, Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Direkt bei der Einrichtung des Starter Kits über das Smartphone stimmt man direkt zu, dass euer Smartphone automatisch dem Nanoleaf Shapes Mini Triangles Starter Kit die WiFi-Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Voraussetzung hierfür ist, dass ihr das ganze über ein 2,4 GHz-Wi-Fi Netz einrichtet, sollte sich euer Smartphone im 5 GHz Netzwerk eures Routers befinden, müsst ihr zuvor in das 2,4 GHz Netz wechseln, denn Nanoleaf Produkte unterstützen bisher nur dieses. Durch die Einbindung in euer heimisches Netzwerk ist es möglich die Panels anschließend jederzeit direkt über die App, den Google Assistant, Siri, Amazon Alexa, Apple Home-Kit oder IFTTT zu steuern. Die meisten unter euch werden jedoch die Bedienung über die Nanoleaf App oder direkt über die Touch-Funktion bevorzugen. 

Bei der App handelt es sich exakt um dieselbe wie bei allen anderen Panels aus dem Hause Nanoleaf. Dies ist auch gut so, denn es wäre einer Meinung nach sehr umständlich, wenn man für jede Panel-Version bzw. Generation eine neue App anbieten würde. So ist das Ganze sehr einfach und man kann beim besitzt mehrere Panels alles über eine App steuern. 

Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ist die App wie von den anderen Panels gewohnt etwas verschachtelt aufgebaut, da man eventuell einige Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Nachdem starten der App landet man immer auf der Startseite (dem Dashboard), hier sieht man im Überblick alle Leuchtmittel von Nanoleaf oder wie bei mir z. B. auch die Philips-Hue-Leuchtmittel. Bei den Nanoleaf Shapes Mini Triangles sieht man hier dann auch direkt, ob diese grade angeschaltet sind und kann diese bei Bedarf mit dem Schieberegler Aus-/Einschalten. Außerdem kann man hier über das Wassertropen-Symbol direkt in die Farben-/Szenen-Auswahl navigieren und diese somit schnell und einfach verändern. Der Rahmen um das Shapes Symbol zeigt euch dann direkt, in welcher Farbe bzw. Szene die Panels gerade eingestellt sind.  

Tippt man auf das Symbol der Panels in der App, kann man hier zum einen dieselben Funktionen ausführen und zudem noch die Helligkeit der Panels regulieren. Außerdem bekommt man hier direkt zahlreiche Szenen angezeigt, die einem anhand des Symbols davor direkt zeigen, ob es sich um eine Szene handelt, die einen reinen Farbverlauf bietet, oder eine, die z. B. auf Musik bzw. Töne reagiert. Über das Symbol oben links gelangt man in die Einstellungen der Leuchtmittel. Hier kann man z. B. die berührungsempfindliche Steuerung regulieren und bestimmen, welche Kommandos bei welchen Gesten aktiviert sein sollen bzw. gewünscht sind. Mit taktile Aktionen kann man die Panels verwenden, um damit das SmartHome zu steuern. Dabei wählt man das gewünschte Panel aus und weißt diesem in Kombination mit HomeKit ein Gerät zu, sodass z. B. beim Berühren dieses einen Panels die Beleuchtung eingeschaltet wird usw. Zudem kann man hier in den Einstellungen die automatische Helligkeitseinstellung aktivieren, sodass sich diese der Helligkeit im Raum anpasst.

Im nächsten Untermenü „Entdecken“ kann man zahlreiche weitere Szenen herunterladen, welche hier kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Im Untermenü „Erfahren“ kann man sich dann über die zahlreichen Nanoleaf Produkte, sowie in die Integration zu den einzelnen Diensten informieren und dem Beta-Programm beitreten. Das vorletzte Untermenü ist „Zeitschaltpläne“, welches wie der Name schon vermuten lässt, ermöglicht, die Panels zeitlich zu steuern und der letzte Menüpunkt befasst sich mit eurem Benutzerkonto und sofern aktiviert mit der Cloud-Synchronisation.  

Die Steuerung der Panels ist selbstverständlich auch direkt über die im Lieferumfang enthaltenen Steuereinheit möglich. Diese ist bei allen Modellen der Shapes-Serie die identische Steuereinheit bzw. besser gesagt gleich aufgebaut. Daher kann man auch hier bei den Nanoleaf Shapes Mini Triangels die Panels Ein-/Ausschalten, über die „+“ und „-“ Tasten wird die Helligkeit reguliert und mit der Pfeiltaste kann man durch die gespeicherten bzw. vorgegebenen Rhythm-Szenen wechseln. Mit der Taste mit den zwei Pfeilen startet man eine rein zufällige Szene, die vorinstalliert wurden und durch das Notensymbol startet man die gespeicherten bzw. vergebenen Farbszenen, welche auf Musik und Töne reagieren.

Via Apple HomeKit kann man bei den Nanoleaf Shapes Mini Triangles schnell und einfach die Farben der Panels verändern und die Automationen „wann ich ankommen, Einschalten“ und „wenn ich gehe- Ausschalten“ aktivieren.

(Einrichtung, Bedienung und App: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Shapes Mini Triangles Panels handelt es sich quasi um die kleine Version der von mir bereits vorgestellten Nanoleaf Shapes Triangels. Somit reden wir auch hier von einem reinen Leuchtmittel, mit dem man besondere Akzente oder eine Wand besonders zur Geltung bringen kann/möchte und definitiv nicht um ein Leuchtmittel, mit dem man einen Raum sehr hell ausleuchten kann. 

Beim wohl wichtigsten Punkt, der Beleuchtung bzw. dessen Qualität können die Nanoleaf Shapes Mini Triangels absolut überzeugen. Die einzelnen Panels können zum einen nämlich mehr als 16 Millionen Farben darstellen und bieten eine Farbtemperatur von 1.200-6.500 Kelvin sowie einen Farbwiedergabeindex (CRI) von 80. Von der max. Helligkeit pro Panel sind die Nanoleaf Shapes Mini Triangles jedoch logischerweise nicht so hell wie ihre größeren Geschwister. Ein einzelnes Modul erreicht hier max. 20 Lumen, doch im direkten Vergleich mit den größeren Panels fällt der Helligkeitsunterschied nicht auf, denn ein kleineres Panel kann logischerweise nicht so einen hohen Lichtstrom erzeugen, wie ein deutlich größeres Modul. Sofern man die Panels auf max. Helligkeit und einen weißen Lichtton wählt, ist das Licht überraschend hell und sorgt für ein besonders Highlight in dem jeweiligen Raum. 

Bei weißem Licht ist das Nanoleaf Shapes Mini Triangles Starter Kit am hellsten. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen und viel Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehen sehr gleichmäßig und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen. Lediglich beim Dimmen nimmt die gleichmäßige Ausleuchtung etwas ab, ist jedoch immer noch sehr gut.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei sämtlichen Leuchtmitteln ist selbstverständlich auch der Stromverbrauch ein nicht gerade unwichtiger Punkt. Schließlich ist dieser ebenfalls wichtig, denn dieser sollte nicht zu hoch sein. Der Stromverbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine entscheidende Rolle.

Da wie bereits erwähnt bei kaltweißem Licht die höchste Helligkeit erreicht wird, braucht das Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit auch genau bei dieser Darstellung am meisten Strom und bei Farben etwas weniger. Die 5 Panels, die ich im Starter Kit habe, brauchen bei der Darstellung von weißer Farbe rund 3 Watt. Bei einer farblichen Darstellung z. B. blau benötigen 9 Panels wiederum knapp 3-4 Watt.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Shapes Mini Triangles Starter Kit hat Nanoleaf zusammen mit den großen Triangle und den Hexagons die nächste Generation seiner smarten Wandbeleuchtung auf den Markt gebracht. Diese überzeugen mit einer noch einfacheren Montage sowie Einrichtung, und was mir hier vor allem sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass alle Panels der Shapes Serie untereinander kompatibel sind.

Der frei gestaltbare Aufbau gefällt mir auch hier erneut sehr gut und bietet einen sehr umfangreichen Spielraum zur individuellen Gestaltung, je nachdem, wie viel Panels man zur Verfügung hat. Sehr gut gefällt mir zudem, dass Nanoleaf nun alle Panels der Serie berührungsempfindlich ausgeführt hat und ebenso alle auf Töne reagieren können.

Preis/Leistung

Die UVP des Shapes Mini Triangles Starter Kit mit 5 Panels liegt bei 99,99€. Je nach Shop bekommt man diese online jedoch inzwischen etwas günstiger und landet bei rund 85€.

Nanoleaf hat mit den neuen Shapes Panels das smarte Licht weiter perfektioniert und die Kritikpunkte, welche ich noch bei den Vorgängergenerationen bemängeln konnte, beseitigt. Die Montage ist deutlich einfacher und durch die Connect+ Technologie bieten die Shapes-Generation nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten und Beleuchtungs-Modis.

Dennoch haben auch die neuen Nanoleaf Shapes Panels einen Schwachpunkt, welchen bereits die Vorgänger hatten, nämlich den Preis. Schließlich kostet selbst hier bei den kleinen Panels das Starter-Kit mit 5 Panels knapp 100€. Wer daher noch mehr Panels haben möchte, muss tief in den Geldbeutel greifen.

Nanoleaf Shapes Mini Triangles Starter Kit

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de

Nanoleaf Canvas Smarter Kit

In aller Kürze


Mit den Nanoleaf Canvas, hat das Unternehmen  Nanoleaf, eine weitere Version, seines Beleuchtungssystems vorgestellt. Diese bieten gegenüber den Nanoleaf Light Panels nochmals einige Verbesserung. Denn zum einen gibt es bei der neuen quadratische Form keine blinden Bereiche mehr. Außerdem reagieren diese nun auf Berührung und kommen ohne extra Rhythm-Modul und Steuereinheit aus, da diese direkt in einem der Panels integriert wurden. Die Nanoleaf Canvas sind definitiv nur als Deko-Beleuchtung zu sehen, denn um diese z.B, als Arbeitslicht zu sehen, bräuchte man deutlich mehr Panels. Montiert an die Wand, sind die LED-Panels definitiv ein Hingucker und sorgen bei all meinen Besuchern für einen wahren Wow-Effekt.

Gefällt uns

  • Modulare Design
  • einfacher Aufbau und Bedienung
  • Tolles Dekolicht
  • reagiert auf Musik und Klang

Gefällt uns weniger

  • keine  sehr hoher Preis
  • Entfernung der Klebestreifen

Nanoleaf Canvas Smarter Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Nanoleaf Canvas Smarter Kit befindet sich zusammen mit dessen Zubehör in einer kompakten, mit wenigen Infos bedruckten Kartonage. Diese wiederum ist in eine dünnere, rundum bedruckte Hülle eingeschoben.

Die Front, ziert neben den üblichen Informationen zum Hersteller und dem Produktnamen, auch einige Informationen bzw. Merkmale über die Canvas-Panels. Dabei wird erwähnt, dass diese auf Berührung und Musik reagieren können, über 16 Millionen Farben darstellen und per Sprache steuerbar sind. Zudem ist hier eine Abbildung der 9 einzelnen Module (Umfang an Panels in diesem Starter-Kit) zu sehen. Durch das „Works with Apple HomeKit“ Siegel informiert Nanoleaf zudem darüber, dass dieses Nanoleaf Canvas Smarter-Kit direkt über die Apple HomeKit-App gesteuert werden kann.

 An der langen unteren Stirnseite werden einem erneut die Panels gezeigt. Zudem wird man jedoch hier auch noch darüber informiert, dass ein Panel eine Fläche von 150 x 150 mm einnimmt. Des Weiteren wird auch darauf hingewiesen, dass das Set mit weiteren smarten Assistenten funktioniert. So kann man die Lichter auch mit dem Google Assistant, Amazons Alexa und IFTTT ( If This Then That) bedienen. Außerdem wird der Energieverbrauch mit der Klasse „B“ angegeben und das 11 kWh/1000h verbraucht wird. Die gegenüberliegende lange Seite, zeigt erneut einige der bereits bekannten Funktionen und Verbindungsmöglichkeiten. Doch zudem weißt Nanoleaf hier auch auf die Systemanforderungen, sowie den kompletten Lieferumfang hin.

Zu guter Letzt werden auf der Rückseite einige Montagebeispiele der Nanoleaf Canvas gezeigt. Hat man daher genug Geld auf der hohen Kante, kann man damit tolle Motive oder gar eine komplette Wand farblich dekorieren. Außerdem werden hier erneut 6 wichtigen Merkmale der Nanoleaf Canvas gelistet.

Bei der Hauptverpackung und deren Innenleben, muss ich das Unternehmen Nanoleaf erneut sehr loben. Schließlich ist auch hier alles aus umweltfreundlichem Material gefertigt. Alle 9 LED-Panels sind unterhalb einer Kurzanleitung versteckt. Davon ist die obere die Steuereinheit und alle anderen die Erweiterungsmodule. Im abgetrennten Bereich zur rechten befindet sich der Rest des Lieferumfangs, bei dem es sich um das Netzteil inkl. Kabel und den passenden Adapter für EU- und US-Steckdosen handelt. Außerdem sind noch 28 Klebestreifen zum Befestigen der Canvas-Panels und 9 Verknüpfungen in diesem Abschnitt untergebracht. Ach ja, auf der Kurzanleitung findet man einen Aufkleber, dieser informiert nicht nur über die Seriennummer der Panels, sondern beinhaltet ebenso wie das Netzteil den HomeKit Code zum späteren scannen und hinzufügen zur Apple Home-Kit App.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Canvas Smarter Kit besteht aus insgesamt 9 quadratischen Kunststoff-Panels. Die einzelnen Elemente sind je 15 x 15 Zentimeter groß, wiegen knapp 167 Gramm und werden mit den mitgelieferten dreiadrigen Kontaktplättchen miteinander verknüpft bzw. verbunden. 

Eingesteckt werden die Kontaktplättchen in einen der vier vorhanden Einschüben an der Rückseite der Canvas-Panels. Durch die unterschiedliche Anordnung der Steckpunkte ist es möglich, die Nanoleaf Canvas Panels entweder auf gleicher Höhe, oder versetzt zusammenzustecken und an die Wand zu montieren.

Im ausgeschalteten Zustand leuchten die Nanoleaf Canvas Panels nicht, daher erstrahlen diese hierbei nur in ihrem neutralen weisen Zustand. An der Rückseite befinden sich neben den bereits genanten Steckverbindungen je Panel, auch vier erhabene Flächen. An diesen werden später jeweils vier der mitgelieferten doppelseitigen Klebepads befestigt und anschließend damit an die Wand montiert.

Die Vorderseite, welche nach dem Anbringen an der Wand betrachtet wird, ist wie bereits bei den Nanoleaf Light Panels mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen. Jedoch gibt es hier den in den Light Panels vorkommenden „Blinden-Bereich “an den Ecken nicht. Daher leuchten die Nanoleaf Canvas Panels an der kompletten Front durch. Lediglich ein Kreuz, teilt die Front in vier Abschnitte ein und ist im eingeschalteten Zustand etwas heller, als der Rest. Bei der Kombination der Nanoleaf Canvas können sage und Schreibe bis zu 500 Panels über ein Kontrollfeld gestreut werden, daher sind hier eigentlich fast keine Grenzen gesetzt. Die Betonung liegt auf fast, denn jedes Netzteil kann max. 25 Panel (Angabe vom Hersteller) mit Strom versorgen, somit benötigt man in diesem Fall zusätzliche Netzteile.

Das mitgelieferte Netzteil wird ebenfalls über einen der Steckpunkte an der Rückseite eingesteckt. Dabei ist es jedoch völlig egal, in welches der mitgelieferten Panels ihr dieses einsteckt. Somit muss es nicht zwingend das Panel mit der Touch-Steuereinheit sein. Das Netzteil umfasst anders als bei den Nanoleaf Light Panels nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel. Daher gibt es hier kein zusätzliches Netzteil, welches noch zusätzlich zwischen dem Kabel hängt. Das Kabel bietet eine Länge von 2,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand, problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zur Verarbeitung des Nanoleaf Canvas Smarter Kit gibt es soweit nicht viel zu sagen. Die einzelnen Panels machen wie bereits bei den Light Panels einen sehr hochwertigen Eindruck, und lassen sich dank des geringen Eigengewichts sehr leicht Mithilfe der beiliegenden doppelseitigen Klebestreifen an die Wand kleben. Zur Montage komm ich jedoch im nächsten Punkt ausführlicher zurück.

Das Verbindungskabel ist ausreichend lang und macht ebenfalls einen guten Eindruck. Beim Netzteil ist mir nur ein minimales Summen aufgefallen, welches ich aber nur beim genauen Hinhören, bei absoluter stille hören konnte. Was man bemängeln könnte, wären die Steckverbindungen, diese werden nämlich nur eingeschoben und nicht eingerastet. Dadurch sollte man wenn man z. B. mehrer Module (3 Stück maximal) an die Wand auf einmal anbringen möchte darauf achten, dass man dies alle sicher hält. Schlichtweg ist es nämlich nicht möglich, alle 3 Module mit einer Hand zu halten, denn dabei verrutscht schnell etwas, oder man knickt die Panels so, dass im schlimmsten Falle die Steckverbindung bricht. Daher sollte man sich bei der Montage an die Wand etwas Zeit lassen und lieber etwas vorsichtiger umgehen. Jedoch hört sich dies jetzt alle empfindlicher an, wie es in Wirklichkeit ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Paneele, welche durch weitere Module erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 100 Lm pro Panel
Max. Farben16,7 Millionen
Farbtemperatur2200K – 6000K
Gewicht ca. 167 Gramm pro Panel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang8 modulare Lichtpanels
1 Lichtpanel mit Steuereinheit
1 Netzteil mit EU-/ US Steckeradapter
Kurzanleitung
28 doppelseitige Klebestreifen zur Montage
9 Panel- Verbindungsstücke

Einrichtung und Installation

Wie bei den Nanoleaf Light Panels, empfiehlt es sich auch beim Nanoleaf Canvas Smarter Kit dieses zuerst auf dem Boden oder Tisch so zusammenzustecken, wie man diese später an der Wand vorhat, zu befestigen. Dabei kann man natürlich auch bedenkenlos die Stromversorgung anschließen, sodass man gleich nach dem einstecken in der Steckdose sieht, dass alles richtig funktioniert. Schließlich wäre nichts ärgerlicher, wie wenn man nach dem anbringen feststellt, dass z. B. ein Panel defekt wäre.

Nanoleaf stellt in der Anleitung und auf der Webseite einige Beispiele zur Verfügung, wie man die 9 Canvas Panels, welche im Nanoleaf Canvas Smarter Kit (je nach Set auch mehr) zu einem Motiv anordnen kann. Daher muss man sich nicht stundenlang den Kopf zerbrechen, wenn einem keines einfällt. Des Weiteren kann man natürlich auch jederzeit auf die Nanoleaf App zurückgreifen, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. In der App erhält man nämlich auch Zugriff auf den Layoutassistenten. Durch diesen ist es nämlich ebenfalls möglich, ein passendes Layout zu kreieren und anschließend vor einem zusammenzubauen. Dazu gibt man einfach die vorhandene Anzahl an Panels an und erhält einen zufällig erstellten Designvorschlag, welchen man jedoch nach belieben via Drag und Drop der einzelnen Elemente, weiter optimieren kann. Um den Assistenten nutzen zu können, muss das Canvas Starter-Kit zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. Den Vorgang dazu, erkläre ich euch im nächsten Punkt ausführlich.

Eine weitere durchaus interessante Funktion, ist die Anordnung der Nanoleaf Canvas Panels via Augmented Reality-Funktion. Damit kann man mithilfe der App, die Anordnung der Panels, über die Kamera an die Wand projizieren lassen. Dazu einfach über die Webseite von Nanoleaf den zur Verfügung gestellten QR-Code ausdrucken und an die Wand hängen. Diesen dann einfach mit dem Smartphone in der App scannen und die Nanoleaf Canvas Panels selbst anordnen.

Um die Nanoleaf Canvas Panels nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Keine Angst, selbst wenn das Unternehmen mal insolvent wäre oder Ähnliches, müsst ihr euch hier keine Gedanken machen, die Canvas Panels laufen auch ohne Server und können ohne App bedient werden. Zur Registrierung müsst ihr die üblichen Angaben machen, sprich ihr werdet nach eurem Vor-/Zunamen und einer E-Mail-Adresse gefragt. Nach Adressdaten usw. wird hier also nicht verlangt, da es keine ortsabhängige Funktion wie z. B. bei den Hue-Lampen gibt.  

Der Rest der Account Einstellung ist völlig selbsterklärend. Bei mir wurde am iPhone direkt gefragt, ob ich meinen Account direkt mit Apple HomeKit synchronisieren möchte, dem ich zugestimmt habe. Dabei muss man einfach, sobald man dazu aufgefordert wird den HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der beiliegenden Anleitung oder an der Rückseite der Steuereinheit) und schon verbindet sich das Nanoleaf Canvas Smarter Kit mit dem HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App, oder als Apple-User auch direkt über die HomeKit App.

Die Nanoleaf Canvas Panels, werden wie bereits erwähnt, an die Wand mithilfe von doppelseitigen 3M-Klebepads befestigt. Diese Klebepads sind ausreichend stark, sodass die Panels auch problemlos an den meisten Tapeten halten (Deckenmontage wäre selbstverständlich auch möglich). Dazu sollten an jedem Panel vier Klebestreifen angebracht werden und wie vom Hersteller angegeben für 30 Sekunden festgedrückt werden. Anschließend an maximal drei Panels auf einmal die Klebestreifen abziehen (sollte die Seite mit Wall-Side sein) und diese drei Panels an der Wand befestigen. Des Weiteren bietet Nanoleaf aber auch wie bei den Light Panels ein Mount-Kit für 24,99 € an. Dabei handelt es sich um mehrere Kunststoffrahmen, die mit je vier Schrauben an der Wand befestigt werden. An diesen wiederum werden anschließend die Canvas Panels befestigt.

Dieses soggenanten Mount-Kit umfasst insgesamt 9 Halterungen, je 36 Dübel und Schraube, in zwei unterschiedlichen Ausführungen, für verschieden Materialien (Trockenbau Wände, Gips Wände und Holz), sowie vier flexible Steckverbindungen und 9 starre Verbindungsstücke. Diese Flex-Verbindungen ermöglichen eine Montage der Canvas Panels über die Ecke. Somit kann man die Panels so anordnen, dass diese von der einen Wand, zur andern übergehen. Ein weiteres Mount-Kit kostet knapp 60€ enthält jedoch 25 Halterung inkl. dem dafür benötigten Befestigungsmaterial. Letzteres ist dann für diejenigen interessant, die sich mehrere Panels kaufen möchten.

Daneben befindet sich die übliche Play/Pause-Taste, mit der man ganz simple die Musik pausieren kann, oder wieder weiterlaufen lassen kann. Direkt nebenan, befindet sich die Stummschalttaste, welche zeitgleich auch dazu dient, den Sprachassistenten auf dem Smartphone zu aktivieren. Bei der letzten Taste, handelt es sich um die Power-Taste, über welche man den Lautsprecher Ein-/ und Ausschalten kann. So viel zu den Bedientasten, es ist jedoch auch möglich, zwei 1More S100BT zu einem Stereo-Paar zu koppeln. Dazu muss man beide Lautsprecher einschalten und an einem der beiden die Power-Taste zweimal hintereinander betätigen. Automatisch koppeln sich beide miteinander und geben die Musik im Stereo-Klang wieder. Die Verbindung wird automatisch getrennt, sobald man beide oder auch nur einen der Lautsprecher ausschaltet.

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch den Nanoleaf Canvas Smarter Kit die Wi-Fi Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird leider nicht unterstützt), könnt ihr die Canvas Panels jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT steuern. Jedoch bietet Nanoleaf auch eine würfelähnliche Fernbedienung an, doch diese habe ich bisher noch nicht getestet. Die meisten unter euch, werden jedoch die Bedienung über die App oder direkt über die Touch-Funktion bevorzugen. Auf Letzteres gegen ich später genauer ein, zuvor möchte ich euch die App etwas näher erläutern.

Die App ist dieselbe, wie bei den Nanoleaf Light Panels, daher ist diese logischerweise identisch aufgebaut. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, ist die App etwas verschachtelt, da man machen Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Auf der Startseite (dem Dashboard), stehen nicht nur einfarbige Farben, sondern auch die so genannten Szenen und Rhythm-Farben zur Auswahl. Bei Letzterem handelt es sich um den Rhythm-Modus, welcher aktiviert werden kann, damit die einzelnen Lichtquadrate auf Musik regieren. Dabei ist anders als bei den Light Panels kein Rhythm-Modul notwendig, denn dieses ist bereits in der Steuereinheit der Canvas Panels integriert. Eine weitere Veränderung, neben der Form der Panels, ist die integrierte Touch-Funktion. Dadurch wird es ermöglicht, dass man durch das Berühren der einzelnen Panels z. B. die Farbe oder die Helligkeit verändern kann. Diese Änderung ist jedoch davon abhängig, welchen Beleuchtungsmodi ihr in der App eingestellt habt. 

Wählt man in der Dashboard-Ansicht einfarbiges Leuchten aus, dann leuchtet sämtliche Canvas Panels, die mit diesem gewählten Netzteil (Controller-Modul) verbunden sind, in der gleichen Farbe auf. Dabei kann natürlich auch die Helligkeit verändert werden, dazu aber unter dem Punkt „Licht“ mehr. Die Möglichkeit der dabei bestimmten Farbe ist natürlich aufgrund der RGB-LEDs riesig und somit kann man aus einer sehr umfangreichen Farbpalette (16,7 Millionen Farben) auswählen und die Farben jederzeit für die Schnellauswahl abspeichern.

Mit den zusätzlichen kreativen Szenen und der Touch-Steuerung machen die Canvas Panels richtig Spaß. Dabei Leuchten die einzelnen Canvas Panels in vielen unterschiedlichen Farben, die via Berührung zudem verändert werden können. Dabei gefällt es mir besonders, wenn ich das Ganze so einstellt habe, dass der Farbverlauf von einem Panel immer weiter verläuft, wie in meinem Beispielvideo unter dem Punkt „Funktion und Licht“ zu sehen. Die Szenen können unter dem Untermenü „Entdecken“ durch zahlreiche Weitere erweitert bzw. ergänzt werden. Regelmäßig kommen hier Neue dazu und zudem kann man natürlich auch welche komplett selbst erstellen.

Ansonsten ähneln sich die Einstellungspunkte sehr, da es sich herbei wie bereits erwähnt um dieselbe App wie bei den Nanoleaf Light Panels handelt. Daher kann man hier in der App jederzeit nach Updates für das Licht-System suchen usw.

(Bedienung und App: 4 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Canvas Panels handelt es sich wie bereits bei den Light Panels um tolle Deko-Leuchtmittel. Um diese zu nutzen, um z. B. einen kompletten Raum zu erleuchten bräuchte man deutlich mehr, als nur 9 Panels, was aber definitiv extrem teuer wird. Das 9-fach Set kann man zwar bei Wunsch auf bis zu 500 Panels erweitern, doch da für 9 weitere Panels 199€ fällig werden, würde man hier z.B, beim Erwerb von zusätzlichen 486 Panels auf einen Preis von knapp 10.800€ (Preis beim Erwerb direkt von Nanoleaf) kommen. 

Kommen wir nun zu einem wichtigen Punkt, dem Licht bzw. dessen Qualität. Dieses kann mich soweit auch bei den Nanoleaf Canvas überzeugen. Schließlich können die Nanoleaf Canvas Panels nicht nur zahlreiche Farben (16,7 Millionen) darstellen, sondern bieten dazu noch eine gute max. Helligkeit.

Klar man kann damit, wie bereits mehrfach erwähnt, keinen kompletten Raum von rund 20 m² beleuchten. Aber stellt man die Lichter z. B. bei maximaler Helligkeit auf die Farbe weiß, dann ist das Licht dennoch so hell, dass es blendet. Die maximale Helligkeit wird von Nanoleaf mit den 9 mitgelieferten Canvas Panels mit 900 Lumen angegeben, die Farbtemperatur wiederum liegt zwischen 1.200 und 6.500 Kelvin und eingestellt können bis zu 16,7 Millionen verschiedene Farben. 

Bei weißem Licht sind die Nanoleaf Canvas Panels am hellsten. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen, und mehrer Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehen weitestgehend gleichmäßig, und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen. Lediglich beim Dimmen nimmt die gleichmäßige Ausleuchtung noch etwas ab. Jedoch sieht das Ganze immer noch sehr schick aus.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Ein weiterer interessanter Punkt bei sämtlichen Leuchtmitteln, ist der Stromverbrauch. Schließlich ist dieser ebenfalls wichtig, denn dieser sollte nicht zu hoch sein und daher ist vor allem der Standby-Verbrauch nicht zu unterschätzen. Der Stromverbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine Rolle. 

Da wie bereits erwähnt bei kaltweißem Licht die höchste Helligkeit erreicht wird, brauchen die Nanoleaf Canvas Panels auch genau bei dieser Darstellung am meisten Strom und bei Farben etwas weniger. 9 Panels brauchen bei der Darstellung von weißer Farbe rund 12 Watt. Bei einer farblichen Darstellung z. B. blau, benötigen 9 Canvas Panels wiederum knapp 9 Watt. Dies geht soweit in Ordnung und nochmals etwas sparsamer wie die Nanoleaf Light Panels. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Canvas Panels hat Nanoleaf eine neue Version der bereits sehr interessanten Nanoleaf Light Panels auf den Markt gebracht. Auch diese machen im montierten Zustand wieder einiges her und gefallen mir nochmals etwas mehr, als die Light Panels.

Dies liegt daran, dass diese ebenfalls einen modularen Aufbau bieten, der viel Spielraum lässt, um aus zahlreichen Layouts, das herauszufinden, welches einem am besten gefällt. Des Weitern benötigt man nun bei der Stromversorgung nur noch ein Netzteil mit Stecker und hat zwischen dem Kabel kein klobiges Netzteil hängen. Außerdem wurde das Rhythm-Modul nun direkt in die Steuereinheit integriert und die Leuchtmitteln reagiert allesamt auf Touch-Berührungen.

Preis/Leistung

Die UVP des 9 Panels Starter Kit der Canvas Panels, liegt bei 199,99€. Es gibt jedoch auch ein kleines Set, das 4 Panels Smarter Kit Mini für 99,99€.

Mit dem Funktionsumfang, der farblichen Darstellung, Helligkeit usw. bin ich absolut zufrieden. Diese Werte sind hier nochmals etwas umfangreicher als bei den von mir bereits getesteten Nanoleaf Light Panels. Dennoch haben auch die Nanoleaf Canvas Panels ein Schwachpunkt, nämlich den Preis. Schließlich kostet das Starter-Kit mit 9 Panels 200€. Wer daher noch mehr Panels haben möchte, muss tief in den Geldbeutel greifen. Die Erweiterungskits kosten nämlich mit 4 Panels 75,99€ und die alternative Befestigung zum Kleben ist ebenfalls nicht gerade als günstig zu bezeichnen.

Nanoleaf Canvas Smarter Kit

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de