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Schlagwort: Fitness

Activ5

In aller Kürze

Beim kleinen Fitness-Gadget, dem Activ5, handelt es sich um ein kompaktes Tool, welches locker in jeder Tasche verstaut werden kann. Dadurch ist es möglich, dass man mit dem Activ5, im Zusammenspiel mit einem Smartphone oder Tablet von überall aus, an seiner Fitness arbeiten kann. Dank über 100 Work-outs kann man zahlreiche Bereich des Körpers trainieren und somit etwas für die Gesundheit tun. Klar ersetzt der kleine Activ5 kein Joggen im Freien, oder das klassische Fitnessstudio, doch interessant ist es allemal. Schließlich kann man damit gut den Körper trainieren und braucht dabei sehr wenig Platz (keine separaten Geräte), sowie wenig Zeit.

Gefällt uns

  •  kompakte Größe
  •  Stromversorgung
  •  inkl. Smartphone-Halter
  •  motivierend

Gefällt uns weniger

  • kann manipuliert werden
  • kein Sensor fürs richtige halten

Activ5

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Activ5 von Activbody, wird in einer kleinen kompakten Verpackung zu euch nach Hause geliefert. Rundum ist diese mit einigen Infos zum Produkt, dem Activ5 bedruckt. Diese Informationen zeigen und Beschrieben einem, was das Gerät kann und wie man dieses verwendet.

An der Oberseite wird die Verpackung geöffnet, von wo aus man den kompletten Lieferumfang entnehmen kann. Im vorderen Bereich befindet sich zudem ein Klapp-Segment, welches auch innen liegend über weitere Infos informiert. Doch betrachten wir wie immer die Verpackung etwas näher von Außen. An der Vorderseite der weißen Verpackung und der Innenseite dahinter, wird einmal eine Frau und ein Mann gezeigt, die/der gerade mit dem Activ5 trainiert. Dabei wird auch gezeigt, welche Muskelgruppen diese dabei mit dieser Übung gerade trainieren. Die Linke Seite widmet sich kurz der zugehörigen App, sodass man hier einige Screenshots aus der App gezeigt bekommt. Die Rückseite zeigt ein kleines Bild des Activ5 und informiert über den Lieferumfang, sowie den Hersteller. Zu guter Letzt beschreibt der Hersteller auf der Oberseite darüber, dass es sich beim Acitv5 quasi um ein winziges Fitnessstudio handelt, welches in der Hosentasche verstaut werden kann und dieses wie auf der rechten Seite beschrieben über 100 verschiedene Übungen bietet.

Klappt man die Verpackung wie bereits erwähnt an der Oberseite auf, dann kann man aus dieser zwei weitere Verpackungen entnehmen. Bei diesen handelt es sich um eine kleinere schwarze Verpackung und eine weitere etwas größerer Verpackung. Im schwarzen Karton befindet sich, wie man schon auf dessen Außenseite lesen kann, ein Mobile-Stand. Damit kann man z. B. das Tablet oder auch Smartphone aufstellen, sodass man diese immer während des Trainings im Blick hat. Dies ist wichtig, da das Gerät, also der Activ5 nur mit einem Smartphone oder Tablet Sinn macht. In der anderen Verpackung befinden sich nach dem Öffnen nicht nur viele Beschreibungen (Quick Start-Guide usw.) sondern auch der Activ5 und darunter ein weiterer kleiner Ständer, mit welchem ein Smartphone unterwegs aufgestellt werden kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Activ5 handelt es sich um ein sehr kompaktes Fitnessgerät, welches mit einer ungewohnten dreieckigen, aber zugleich rundlichen Form daher kommt. Das Gerät besteht rundum aus Kunststoff, welcher mit einem gummierten Material beschichtet wurde. Die Größe beträgt in etwa 90 x 78 x 30 mm und das Gewicht liegt inkl. AAA-Batterie bei 132 Gramm.

Im Inneren des Activ5 befinden sich mehrer Kraftsensoren, welche bis zu 90 KG Kraft messen können. Dies wird ermöglicht, da eine der beiden grau gummierten Seiten fest mit dem orangenen Gehäuse verbunden ist und die andere Gegenüberliegende beweglich gelagert ist. Durch das „zusammendrücken“ nehmen die Sensoren den Druck auf und übermitteln diesen dem Smartphone. Unter dem beweglichen Teil versteckt sich eine einzelne AAA-Batterie, welche selbst ausgewechselt werden kann. Dadurch besitzt der Activ5 im inneren kein Akku, welcher ständig mit einem Ladekabel aufgeladen werden muss. Die Laufzeit der Batterie, soll laut Hersteller zwischen 6 bis 12 Monate liegen.

Damit das Gerät bei eigentlich allen Übungen möglichst bequem zwischen den Händen, Füßen und am Körper anliegt, wurden die grauen gummierten Seiten stark rund ausgeführt. Dies ist soweit sinnvoll, denn ein überall gleichdickes Gerät, würde sich beim Trainieren in der Hand oder am Körper immer irgendwo unangenehmem drücken.

Zwischen den beiden grauen Elementen befindet sich ein orangener Abschnitt. Dieser beherbergt am breiteren Abschnitt eine längliche Status-LED und direkt daneben den Power-Butten. Über diesen wird das Gerät logischerweise Ein-/Ausgeschalte. Vielmehr gibt es hier an dem kleinen kompakten Fitnessgerät nicht zu beschreiben.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des Activ5 hab ich soweit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse ist gummiert, sodass dieses selbst beim Schwitzen gut in den Händen usw. hält. Das Gehäuse besitzt kein unschönen Störkanten und liegt dank der runden Form perfekt in der Hand. Vielmehr gibt es zur Verarbeitung nicht zu sagen, denn es gibt daran nichts auszusetzen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

GerätefunktionIsometrisches mobiles Trainingsgerät
KonnektivitätSmartphone oder Tablet, Apple Watch
AppKostenlose App Namens „Activ5“, kann Trainingsdaten in Apple Health übertragen
Abmessungen/Gewicht90 x 78 x 30 mm/ Gewicht 132 Gramm
FunktionenMisst die Kraft bei jeder Übung und übermittelt die Werte an das Smartphone bzw. die App weiter.
MaterialKunstoff (gummiert)
StromversorgungEine AAA-Betterie
AkkulaufzeitZwischen 6 bis 12 Monate
LieferumfangActiv5 Trainingsgerät
Smartphonehalterung
Tablethalterung
1x AAA (bereits eingebaut)
Quick-Start-Guide usw.

Activ5

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Einrichtung & Inbetriebnahme 

Um den Activ5 nutzen zu können, muss man diesen mit einem Smartphone oder Tablet verbinden. Schließlich wählt man darüber die gewünschte Übung aus und bekommt die hierfür richtige Körperposition sowie das Trainingsergebnis angezeigt. 

Dafür stellt Activbody die Activ5-App zur Verfügung, welche kostenlos für iOS- und Android-Devices im jeweiligen Store angeboten wird. Die Verbindung mit dem Smartphone bzw. der App ist kinderleicht. Einfach die App starten, auswählen ob man das Gerät als Registrierter-Nutzer oder Gast nutzen möchte und schon kann im letzten Punkt der Activ5, welchen man in der Zwischenzeit eingeschaltet hat, verbunden werden. Apple-Nutzer werden während der ersten Verbindung zudem gefragt, ob diese möchten, dass die sportlichen Aktivitäten in die Apple-Health App übertragen werden, sodass diese auch hier jederzeit täglich angesehen werden können. Ob man dies macht ist einem selbst überlassen, ich finde es jedoch praktisch, da während des Trainings gleich der Puls meiner Apple Watch mit übertragen wird.

Um die Trainingserfolge und sonstige Statistiken einsehen zu können, ist es nötig, dass man sich ein Benutzerkonto erstellt. Dafür muss man zum einen den eigenen vollständigen Namen, eine E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort festlegen. Alternativ ist es aber auch möglich, sich via Facebook- oder Google-Konto anzumelden. Im nächsten Menü gibt man einige Daten über sich selbst an, dazu zählen: Geschlecht, Geburtsdatum, Größe, Gewicht und die Maßeinheiten. Anschließend ist das Gerät verbunden und man kann direkt mit den ersten Work-outs loslegen, schließlich hat man die beiden benötigten Geräte direkt bei sich. Das Smartphone und den Activ5. 

Doch wie erwähnt, gibt es auch einen Gastmodus. Wozu dient dieser? Ganz einfach, es handelt sich hier um ein Gerät, welches man vielleicht Freunden zeigen möchte. Dafür ist der Gastmodus gut, denn wählt man zu Beginn diesen, dann hat das Work-out des Bekannten keinen Einfluss auf eure Statistik.

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Software

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Activ5 Classic
Preis: Kostenlos

Nun möchte ich euch noch etwas näher die App bzw. die Software beschreiben. Schließlich bietet diese zahlreichen Work-outs und Statistiken zu euren Trainingserfolgen usw. 

Die App verbindet sich, wenn der Activ5 eingeschaltet ist automatisch mit diesem. Beim ersten Starten der App als neuer Nutzer zeigt einem die App eine 2-minütige Anleitung an. Hierbei wird einem gezeigt, wie man den Activ5 richtig hält und nutzt. Des Weiteren muss man vor jedem Training bzw., jeder Übung das max. Kraftniveau einstellen. Dies erfolgt durch das Zusammendrücken des Activ5, sobald man dazu aufgefordert wird. Ist dies als registrierter Nutzer getan, landet man nach dem automatischen Verbinden direkt auf der Startseite.

Bei der Startseite handelt es sich um die Work-outs. Hier werden einem alle möglichen Work-outs angezeigt, wobei diese hier in verschiedene Bereiche unterteilt sind. So kann man hier z. B. spezielle Übungen für den Unterkörper, Oberkörper, usw. auswählen. Wählt man davon eines aus, folgen weitere Unterteilungen, welche dann die Work-outs weiter eingrenzen. So folgt bei der Wahl Oberkörper z. B. Bizeps, Rücken und weitere Muskeln oder Brust-Crunch usw.

Jedes Work-outs umfasst hier mehrer einzelne Übungen, die in der App mit Bildern und Text erklärt werden. Des Weitern wird dazu immer noch die Zeit, welche man für das jeweilige Trainingsprogramm benötigt angezeigt.

Die App ist jedoch in insgesamt 5 Untermenüs unterteilt. Neben „Work-outs“ gibt es auch noch „Übungen“ als einen weiteren Menüpunkt. Hierbei kann man gezielt den Bereich des Körpers auswählen, den man trainieren möchte. Dabei kann man hier im oberen Bereich wählen, ob man weniger anspruchsvollen Übungen „Sitzend“, mittlere Übungen „Stehend“ oder fortgeschrittene Übungen bevorzugt. Wählt man hier z. B. Bizeps -> Bizeps-Curls Rechts, dann geht es darum, den rechten Bizeps zu trainieren. Dabei wird einem nach der Auswahl gezeigt, wie man selbst die Körperhaltung einnehmen soll und den Activ5 dabei nutzen soll. Durch zweimaliges Zusammendrücken des Activ5 startet man die Übung, doch wie diese vonstattengeht, verrate ich euch erst im nächsten Punkt.

Im dritten Untermenü dreht es sich um Favoriten. Hierbei werden euch alle Work-outs und Übungen angezeigt, welche ihr beim regelmäßigen Trainieren mit einem Herz markiert habt. Somit kann man seine eigenen Lieblingsübungen direkt aus dieser Liste auswählen und muss diese Übung nicht lange suchen. Im Untermenü „Statistik“ wird euch eure Wochenstatistik angezeigt. Sprich, hier seht ihr eure Erfolge bei den Übungen, wie lange ihr trainiert habt, die Genauigkeit der Übung, eure Kraft in KG usw. Beim letzten Untermenü wiederum, handelt es sich um den Punkt „Profil“, bei dem es sich um eurer bei der Registration angegebene Werte und einigen Einstellungspunkte handelt. 

Daher kann man hier z. B. die hinterlegten Daten ändern, die erreichten Abzeichen einsehen und den Zugriff auf Apple Health genehmigen, sowie einiges mehr. Wer einem Bekannten den Activ5 ausführlicher demonstrieren möchte, sodass dieser diesen selbst einmal ausprobieren kann, hat hier zudem ganz oben die Option, den Gastmodus zu aktivieren, sodass die eigene Statistik nicht verändert wird.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Verwendung & Workouts

Vor jedem Work-out oder Übung, muss man die Maximalkraft bestimmen, wenn man diese zum ersten Mal ausführt. Dabei muss man für insgesamt 5 Sekunden, die in der App auf einem Bild vorgegeben Position einnehmen und den Activ5 mit so viel Kraft wie möglich zusammendrücken. 

Dafür ist es natürlich wichtig, dass man den Activ5 richtig in den Händen platziert. Dabei zeigt eine Abbildung mit Zusätzlichem Text, die Körperhaltung, die ihr während der kurzen Übung einnehmen sollt und eine weitere, wie ihr den Activ5 halten bzw. dabei nutzen sollt. Einige Übungen sind hier gut verständlich, sodass ich hier direkt wusste, wie ich den Activ5 halten musste. Doch bei einigen Übungen muss man sich beim ersten Mal etwas Zeit nehmen und genau hinsehen, welche der Rundungen des Gerätes, wohin sollen. Je nach nutzen kann sich dabei nämlich der Druckaufbau aufgrund der gebogenen Form sehr verändern. Beim Training ist es jedoch so, dass es sich für mich so anfühlt, als gebe es hier kein falsch.

Nachdem man die maximale Kraft der jeweiligen Übung bestimmt hat, kann es direkt mit der entsprechenden Übung loslegen. Die verschiedenen Übungen machen mir persönlich sehr Spaß, da man das Gerät nicht einfach nur zwischen die entsprechenden Körperteile klemmt und stur zusammendrückt. Sondern das Ganze ist mit einer kleinen Herausforderung versehen. Man muss mit der Kraft während der kurzen Übung ständig variieren, indem man eine vorgegebene Linie, welche man am Smartphone angezeigt bekommt, versucht, diese möglichst ideal zu verfolgen. Dabei tauchen immer wieder einige orangenen Punkte auf, welche zusätzlich erreicht werden sollten.

Diese Art von Training bezeichnet man als isometrische Übungen, welche vor allem im Yoga und Pilates Einklang finden. Bei dieser Art von Übungen werden die Muskeln im Körper gegeneinander bzw. gegen ein Objekt angespannt, was in diesem Fall der Activ5 ist. Daher trainiert man den Körper mit den eigenen Muskeln, was überraschend gut funktioniert.

Ich hätte nicht gedacht, dass die kurzen Work-outs doch so anstrengend sein können. Wenn man eine der Übungen gewählt hat, und diese Kraftlinie ideal verfolgt, indem man die Kraft der Muskeln auf den Activ5 erhöht, bzw. absenkt, ist man richtig froh, wenn die ca. 30 Sekunden rum sind. Man spürt, dass das Training anspruchsvoll ist und definitiv etwas bringt.

(Verwendung & Workouts: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Activ5 wird vom Hersteller als Trainingsgerät für überall geworben, welches kurze und effektive Work-outs bietet, mit denen man den ganzen Körper trainieren kann. Dieser Aussage, kann ich soweit zustimmen. Beim Activ5 handelt es sich um ein mobiles kleines isometrisches Krafttrainings-Gerät, welches in der Kombination mit einem Smartphone, auf welchem die Activ5 App installiert ist, zum perfekten Trainingsgerät für Daheim, aber auch unterwegs wird. 

Ich war sehr überrascht, wie mich die eigentlich kurzen Work-outs von 5 Minuten dennoch gefordert haben und ich merkte, wie dies meinem Körper und mir guttut. Klar ersetzt der Activ5 kein Fitnessstudio, doch für mich ist es eine sehr gute Möglichkeit, von daheim aus zu trainieren und dafür zu sorgen, dass ich fitter werde.

Preis/Leistung

Für den Activ5, werden inkl. Smartphone- und Tablet-Halter 149,95€ (UVP) fällig. Die gleichnamige Trainings-App für iOS und Android gibt es gratis dazu. Klar ist dies nicht gerade günstig, doch man benötigt hier bis auf ein Smartphone, welches in der heutigen Zeit jeder besitzt, kein weiteres Gerät. Daher entstehen bis auf die absolut geringen Batteriekosten von wenigen Euros, keine weiteren Kosten im Laufe der Zeit.

Klar ersetzt der Activ5 wie bereits erwähnt, nicht das Training im Fitnessstudio und schon gar nicht den sozialen Kontakt, den man dort haben kann. Doch ich persönlich bin ein Fan von solchen Dingen, die ich von daheim aus in jedem Zimmer machen kann, ohne dass ich dabei viel Platz benötige. Zudem ist es für mich motivierend, wenn ich meine Erfolge am Smartphone einsehen kann. Die Work-outs mit dem Activ5 sind absolut unterhaltsam und forderten mich persönlich immer wieder aufs Neue heraus.

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: activ5.de

Garmin Fenix 5

Garmin ist ein schweizer Hersteller von Navigationsempfängern zur satellitengestützten Positionsbestimmung und Navigation.
Weiteres bietet Garmin neben den üblichen GPS-Sportuhr und GPS-Geräten auch Natursportprodukte für die Bereiche Geocaching und Wandern, sowie Wearables wie zum Beispiel Fitnessarmbänder oder Actioncamcorder. Am 26. Juli 2011 übernahm Garmin den deutschen Hersteller von Navigationsgeräten Navigon.  Seither fungiert das Unternehmen aus Würzburg als europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum von Garmin. Mit der Garmin Fenix 5 hat das Unternehmen den Nachfolger der sehr beliebten GPS-Multisport-Smartwatch Garmin Fenix 3 vorgestellt. Wer sich jetzt fragt hä? Nach 3 kommt doch nicht 5, sondern 3. Der Grund dafür, dass es die Garmin Fenix 4 nicht gibt, ist , dass einige Hersteller diese Zahl vermeiden, da diese laut chinesischem Aberglaube mit dem Wort Tod gleichgesetzt wird  und somit Unglück bringen soll. Ob die Garmin Fenix 5 im Test überzeugen konnte erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Fenix 5 ist wie von Garmin gewohnt schlicht gehalten, macht aber einen sehr hochwertigen ersten Eindruck. Es handelt sich dabei um einen fast quadratisch, rundum bedruckten Karton mit abnehmbarem Deckel. Auf der Oberseite wurde nicht mehr als „Garmin“ aufgedruckt. Auf 3 von 4 Seiten wird die GPS-Uhr groß und elegant von allen Seiten präsentiert. Die vierte Seite widmet sich einigen technische Daten wie z.B. dem Gewicht und der Größe der Fenix 5 in englischer Sprache. Auf der unteren Seite wurden weitere Informationen sowie Lieferumfang in verschiedenen Sprachen aufgedruckt.

Ist der Deckel durch leichtes Anheben der Verpackung erst mal entnommen, sticht die Garmin Fenix 5 hervor. Die sicher an einem Stück Schaumstoff angebracht ist. In einer kleinen Schachtel auf der linken Seite befinden sich die Bedienungsanleitung und eine weitere Dokumentation. In der Schachtel auf der rechten Seite ist das USB-Ladekabel verstaut, welches zusätzlich noch in einer Plastikfolie verpackt wurde. Die Fenix 5 sowie der Zubehör ist sehr durchdacht verpackt und alles hat seinen Platz, dadurch bekommt man nicht das Gefühl, dass alles in die kleine Verpackung gequetscht werden muss.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Garmins neue GPS-Multisportuhr sitzt wie bereits der Vorgänger die Fenix 3 angenehm am Handgelenk. Für ein genaues Messen des Pulses wird empfohlen, dass die Fenix 5 so eng wie möglich am Handgelenk sitzt. Doch im Alltag ist dies auf Dauer etwas unangenehm, deshalb habe ich die Uhr bewusst um ein Raster weiter gestellt. Auch wie bei der von uns bereits getesteten Garmin tactix Bravo ist das Gehäuse bedingt durch die verbaute Technik etwas klobiger. Das hohe Gewicht von 85 Gramm merkt man der Fenix 5 auf Dauer deutlich an.

Die Ober-, sowie Unterseite der Fenix 5 besteht aus Edelstahl. Die Lünette wurde mit 5 deutlich sichtbaren, jedoch ebenfalls im gleichen Werkstoff gefertigten Torxschrauben verschraubt. Das Display der Uhr ist in dem Modell welches ich zur Verfügung gestellt bekommen habe durch Glas geschützt. Jedoch gibt es für 100 Euro mehr das gleiche Modell mit Saphirglas beschmückt.

Zur Info Spahir ist kein Glas – Saphir ist mit einer Mohshärte von 9 das dritthärteste aller transparenten Materialien und ist in dieser Anwendung daher besonders wegen seiner Kratzfestigkeit geschätzt. Dank der QuickFit Technologie, können die Armbänder sehr schnell und einfach gewechselt werden. Leider ist im Lieferumfang nur ein Armband erhalten und für jedes weitere werden zwischen 49,99 Euro bis zu 199,99 Euro fällig.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die exzellente Verarbeitung aller hochwertigen Materialien lässt nichts zu wünschen übrig. Sowohl das Gehäuse als auch die Hardwaretasten wirken sehr hochwertig. Das Gehäuse selbst besteht aus extrem robusten faserverstärktem Polymer. Die Lünette, sowie die Unterseite wie bereits beschrieben aus Edelstahl. Wie oben erwähnt erfolgt der Wechsel der Armbänder dank der von Garmin selbst entwickelten QuickFit Technologie sehr einfach und schnell. Da nur ein USB-Ladekabel und kein Netzteil im Lieferumfang enthalten ist, muss man die Uhr über den Laptop, oder z.B. über das Netzteil des Smartphones aufladen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technik

Erfreulich ist, dass Garmin bei ihren eigenen Smartwatches auf ein selbst entwickeltes Betriebssystem setzen. Das ermöglicht der Fenix 5 die Kompatibilität mit iPhones sowie mit Android Smartphones. Über Bluetooth und der Garmin Connect App funktioniert alles tadellos. Dazu gehen wir aber später genauer ein. Ein 1,2 Zoll großes transflektives MIP-Farbdisplay ermöglicht es, auch bei direkter Sonneneinstrahlung die Uhr bestens abzulesen. Bei Dunkelheit lässt sich die Fenix 5 dank zuschaltbarer Display Beleuchtung ebenfalls problemlos ablesen.

Damit die Fenix 5 zahlreiche Sportarten wie z.B. Laufen, Wandern, Radfahren und auch Schwimmen, Golfen, Skifahren Rudern sowie Triathlons aufzeichnen kann, verfügt diese über eine große Anzahl an Sensoren. So ist neben GPS und GLONASS einem Gyroskop und Beschleunigungsmesser auch noch ein optischer Pulsmesser, ein Höhenmesser sowie ein Thermometer und ein 3-Achsen-Kompass mit an Bord.

Neben den üblichen Sportdaten, wie zurückgelegte Distanz, Pace, Höhenprofil, Herzfrequenz, Geschwindigkeit, verbrannte Kalorien, Temperatur und Trittfrequenz die eine GPS-Multisport Uhr in diesem Preissegment aufzeichnen können sollte. Liefert die fenix 5 noch einige weitere Fitnessdaten. So hat mich die Uhr, nach dem beenden meiner Rennradtour darüber informiert, ob meine Sporteinheit im aerobe oder anaeroben Bereich liegt. Zudem wird mir auf dem Display angezeigt, wie lange ich meine Regenerationszeit planen sollte, bevor ich wieder Sport mache.

Für diejenigen, die nicht wissen was aerob und anaerob bedeutet hier ein kurze Erklärung: „aerob“ bedeutet, dass den Muskeln beim Sport zur Energiegewinnung Sauerstoff zugeführt wird. Im anaeroben Bereich ist der Energiebedarf dann so hoch, dass Sauerstoff zur Energiegewinnung nichtmehr ausreicht. In diesem Bereich übersäuert nach kurzer Zeit der Körper, was unter anderem zu einem drastischen Rückgang der Leistung führt.

Das sind schon zahlreiche Fitnessdaten, welche die Garmin Fenix 5 aufzeichnen kann. Doch das war noch nicht alles. Denn zudem kann sie noch den VO2max messen, der Auskunft darüber gibt, wie hoch die maximale Sauerstoffaufnahme ist. Außerdem lässt sich die fenix 5 dank ANT+ und Bluetooth LE mit vielen weiteren Sensoren Koppel. Dazu zählen Herzfrequenz-Burstgurt, Trittfrequenzsensoren und Garmins Wattmess-Pedalsystem „Vektor 2“ für Rennradfahrer.

Doch die Garmin Fenix 5 macht nicht nur als Sportuhr eine gute Figur. Denn sie bietet auch sämtliche Standardfunktionen, die heutzutage ein Fitness-Gadget besitzen sollte. So informiert sie unter anderem durch ein sanftes, aber dennoch Spürbares vibrieren über eingehende Nachrichten. Des Weiteren zeichnet sie den Schlaf auf, zählt die absolvierten Etagen und kann einen auf Wunsch sanft per Vibration am Morgen aufwecken. Dank des Always-on-Displays sind Datum, Datum und Uhrzeit dauerhaft ersichtlich.

Zudem soll die Fenix 5 bis zu 100 Meter wasserdicht sein. Selbstversuche unter der Dusche und in Schwimmbädern und Seen wurden mehrfach gemacht und keine Mängel festgestellt. Laut Herstellerangaben läuft die Uhr im GPS-/HF-Modus bis zu 24 Stunden, im UltraTrac-Modus (ohne Herzfrequenzmessung) bis zu 60 Stunden und im Smart-Modus bis zu 2 Wochen. Der Lithium-Ionen-Akku hält dieses Versprechen des Herstellers. In einer 4-wöchigen Testphase musste die Uhr 5-mal geladen werden. Wobei man auch erwähnen sollte, dass die Fenix 5 eigentlich fast täglich in Verwendung war. Dabei habe ich sie oft im Smart-Modus genutzt und beim Radfahren, Joggen oder laufen im GPS-/HF-Modus.

(Technik: 4,5 von 5 Punkten)

App

Nicht alle Daten, welche die Garmin Fenix 5 aufzeichnet, sind auch direkt auf der Uhr ersichtlich. Um z.B. die Uhr einzurichten, weitere Watchfaces sowie Widgets zu installieren, ist es erforderlich, die Garmin Connect App aus dem Appstore herunterzuladen. In der App werden sämtliche aufgezeichneten Daten wie z.B. Schritte, Schlaf und viele weitere festgehalten und sind dort übersichtlich aufgelistet.

  • Garmin Connect Kalender
  • Garmin Connect Tagesdetails
  • Garmin Connect Aktivität
  • Garmin Connect Aktivität Details 1
  • Garmin Connect Aktivität Details 2
  • Garmin Connect Aktivität Abschnitte
  • Garmin Connect Aktivität Diagramme 1
  • Garmin Connect Aktivität Diagramme 2
  • Garmin Connect Aktivität Diagramme 3

Über Bluetooth LE wird die Uhr mit dem Smartphone gekoppelt. WLAN gibt es nur bei den Uhren mit Saphirglas. Das Design der App ist wirklich gut gestaltet, jedoch benötigt man eine gewisse Einarbeitungszeit, bis man sich dort zurechtfindet. Dies mag aber auch daran liegen, dass die App sehr umfangreich ist. Nachrichten, Mails, WhatsApp uvm. werden zwar auf der Fenix 5 angezeigt. Jedoch muss man z.B. beim antworten auf eine WhatsApp Nachricht dennoch das Handy aus der Hosentasche herausholen.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Garmin wirbt die Fenix 5 als GPS-Multisport-Smartwatch für Training, Abenteuer und Alltag an. Dem kann ich so absolut zustimmen, es gibt eine sehr große Auswahl an Sportarten, die mit der Fenix 5 aufgezeichnet werden können. Somit kann man eigentlich sämtliche Tranigsten, jedes Abenteuer aufzeichnen und kann die Uhr gleichzeitig im Smart-Modus mit einer Laufzeit von bis zu 2 Wochen als Uhr nutzen die einen über sämtliche eingehende Nachrichten informiert.

Preis/Leistung

Die Garmin Fenix 5 ist mit einem UVP von 599€ (ohne Saphir Glas nicht gerade günstig. Doch sie überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und einen großen Funktionsumfang. Mit ihrem Preis ist sie definitiv keine Uhr für jedermann, aber für diejenigen, die regelmäßig Sport treiben und ihre Leistungen überwachen wollen, ist die Garmin Fenix 5 meiner Meinung nach aktuell der beste Begleiter. Für alle anderen dürfte der Spaß jedoch zu teuer sein.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen