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Tineco Floor One S7 Stretch

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bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ProdukttypNass- & Trockensauger (Wischsauger)
Leistungca. 230 Watt
Saugleistungca. 21.000 Pa (21 kPa)
AkkuLithium-Ionen, 7× 3900 mAh Zellen
Akkulaufzeitbis zu 50 Minuten
Ladezeitca. 4–5 Stunden
Frischwassertank/
Schmutzwassertank
Frisch: 1,0 Liter; Schmutz: 0,72 Liter
ReinigungsmodiAuto, Max, Saugmodus
Lautstärkebis ca. 78 dB
Gewichtca. 4,5 kg
Abmessungenca. 26,7 × 22 × 110 cm
SelbstreinigungJa, mit Heißwasser & Trocknung (FlashDry)
Trocknungca. 85°C Heißluft
BesonderheiteniLoop Sensor, DualBlock Anti-Tangle, 180° Lay-Flat
EinsatzbereichHartböden (Fliesen, Laminat, Parkett)
LieferumfangHauptgerät (Wischsauger)
Ladestation / Reinigungsstation
Bürstenrolle (bereits installiert)
Zusätzliche Ersatzbürste
Filter (2 Stück, einer als Ersatz)
Reinigungswerkzeug (z. B. kleine Bürste zur Pflege)
Reinigungsflüssigkeit (ca. 500 ml)
Netzteil / Ladekabel
Technische Daten des Tineco Floor One S7 Stretch 

Inbetriebnahme 

Die Inbetriebnahme des Tineco Floor One S7 Stretch gestaltet sich angenehm unkompliziert und ist auch ohne Vorkenntnisse schnell erledigt. Nach dem Auspacken müssen zunächst die einzelnen Komponenten zusammengesetzt werden. In der Regel beschränkt sich das auf das Einstecken des Handgriffs in die Haupteinheit, was hörbar einrastet und ohne Werkzeug erfolgt.

Anschließend werden Frisch- und Schmutzwassertank eingesetzt. Vor der ersten Nutzung sollte der Frischwassertank im unteren Kopf mit klarem Wasser optional mit etwas Reinigungsmittel befüllt werden. Beide Tanks, also auch der darüber befindliche Schmutzwassertank lassen sich leicht entnehmen und wieder einsetzen, was den Vorgang insgesamt sehr benutzerfreundlich macht.

Vor dem ersten Reinigungseinsatz empfiehlt es sich, das Gerät vollständig aufzuladen. Dazu wird der S7 Stretch einfach in die mitgelieferte Ladestation gestellt. Der Ladevorgang startet automatisch, und über das Display lässt sich der aktuelle Akkustand jederzeit ablesen.

Nach dem Einschalten führt das Gerät durch eine kurze Initialisierung. Das Display zeigt dabei die wichtigsten Informationen an, und je nach Modell gibt es auch akustische Hinweise. Anschließend kann direkt mit der Reinigung begonnen werden. Die Steuerung erfolgt intuitiv über die Tasten am Griff, sodass sich verschiedene Modi schnell auswählen lassen.

Insgesamt ist die Inbetriebnahme sehr nutzerfreundlich gelöst. Vom Auspacken bis zum ersten Einsatz vergehen nur wenige Minuten, und alle Schritte sind logisch aufgebaut und einfach nachvollziehbar.

(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Der Tineco Floor One S7 Stretch liefert im Alltag eine überzeugende Reinigungsleistung, insbesondere auf Hartböden wie Fliesen, Laminat oder Parkett. Die Kombination aus Saugen und Wischen funktioniert zuverlässig und spart einen separaten Reinigungsschritt. Durch die motorisierte Bürstenrolle wird Schmutz effektiv aufgenommen, während gleichzeitig frisch gewischt wird.

Frische Verschmutzungen wie verschüttete Milch, Kaffee oder auch Müsli beseitigt das Gerät sehr gründlich und meist in einem Durchgang. Hier spielt der Wischsauger seine Stärken voll aus, denn Flüssigkeiten und feste Bestandteile werden gleichzeitig aufgenommen, ohne Rückstände zu hinterlassen. Der Boden wirkt danach sauber und nur leicht feucht.

Bei angetrockneten Flecken zeigt sich ebenfalls eine gute Leistung, allerdings sind hier, je nach Verschmutzungsgrad gelegentlich mehrere Überfahrten notwendig. Hartnäckige Rückstände werden durch die rotierende Walze zwar angelöst, benötigen aber etwas mehr Zeit, bis sie vollständig entfernt sind.

Ein zentrales Element ist der Tineco iLoop Smart Sensor, der den Verschmutzungsgrad erkennt und die Leistung automatisch anpasst. In der Praxis funktioniert das zuverlässig, die Saugkraft und Wassermenge werden sinnvoll reguliert. In manchen Situationen reagiert das System minimal verzögert, insgesamt bleibt die Anpassung aber nachvollziehbar und praxisgerecht.

Die Handhabung während der Reinigung ist angenehm. Der Sauger lässt sich gut manövrieren und wird durch den Eigenantrieb unterstützt, was das Führen erleichtert. Trotz des Gewichts wirkt das Gerät dadurch nicht träge. Positiv fällt auch die Kantenreinigung auf. Durch die breit ausgelegte Bürstenrolle kommt man vergleichsweise nah an Fußleisten und Ecken heran, auch wenn ganz randloses Reinigen konstruktionsbedingt nicht vollständig möglich ist.

Ein weiteres technisches Detail ist die 3-Kammer-Schmutzwassertrennung. Diese sorgt dafür, dass feste Partikel, Schmutzwasser und Luft getrennt geführt werden, was die Effizienz erhöht und Verstopfungen reduziert. Gleichzeitig bleibt die Saugleistung auch bei stärkerer Verschmutzung stabil.

Die Wassertemperatur zum reinigen beträgt exakt die eingefüllte Temperatur, denn es handelt sich nicht  um ein Gerät, welches das Wasser zum reinigen erhitzt. Die Reinigungsleistung basiert daher primär auf Mechanik (Bürste) und Reinigungsmittel.

Insgesamt überzeugt der S7 Stretch mit einer starken Alltagsleistung, besonders bei frischen Verschmutzungen. Bei hartnäckigem Schmutz braucht er etwas mehr Zeit, bleibt dabei aber zuverlässig und gründlich.

(Reinigungsleistung: 4 von 5 Punkten)

Reinigungsaufwand & Wartung

Auch wenn der Tineco Floor One S7 Stretch viele Prozesse automatisiert, kommt man um einen gewissen Reinigungsaufwand im Alltag nicht ganz herum. Insgesamt hält sich dieser aber in einem gut vertretbaren Rahmen und ist schnell erledigt.

Nach jeder Reinigung sollte vor allem der Schmutzwassertank entleert werden. Hier sammelt sich das aufgesaugte Wasser inklusive Schmutzpartikel, was bei längerer Standzeit unangenehme Gerüche verursachen kann. Der Tank lässt sich einfach entnehmen, ausgießen und kurz ausspülen. Je nach Nutzung empfiehlt es sich zudem, den integrierten Filter regelmäßig unter klarem Wasser zu reinigen.

Der Frischwassertank muss natürlich ebenfalls regelmäßig neu befüllt werden, eine aufwendige Reinigung ist hier aber seltener nötig. Gelegentliches Ausspülen reicht in der Regel aus, um Ablagerungen zu vermeiden.

Auch die Bürstenrolle sollte nicht komplett sich selbst überlassen werden. Zwar übernimmt das Gerät einen Großteil der Reinigung automatisch, dennoch ist es sinnvoll, sie in gewissen Abständen zu entnehmen und von Haaren oder Rückständen zu befreien, vor allem bei Haushalten mit Haustieren oder Personen mit langen Haaren.

Reinigungsstation

Ein großer Vorteil ist die mitgelieferte Reinigungsstation. Diese übernimmt auf Knopfdruck die Selbstreinigung der Bürstenrolle und der internen Leitungen. Dabei wird die Bürste gründlich durchgespült, oft unter Einsatz von erwärmtem Wasser, um Schmutz und Rückstände besser zu lösen. Anschließend startet die Trocknungsfunktion (FlashDry), bei der die Bürste mit warmer Luft getrocknet wird. Das reduziert Feuchtigkeit, beugt Geruchsbildung vor und sorgt dafür, dass das Gerät schneller wieder einsatzbereit ist.

Die Station nimmt dem Nutzer also einen Großteil der aufwendigeren Pflege ab, Spülen, Reinigen und Trocknen laufen automatisiert ab. Dennoch ersetzt sie nicht vollständig die manuelle Reinigung, insbesondere Tanks und Filter müssen wie erwähnt weiterhin regelmäßig von Hand gepflegt werden.

Unterm Strich bietet der S7 Stretch eine gelungene Kombination aus Komfort und notwendiger Eigenpflege. Der tägliche Aufwand ist gering, und die Reinigungsstation übernimmt die meisten zeitintensiven Schritte.

(Reinigungsaufwand & Wartung: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Der Tineco Floor One S7 Stretch arbeitet im Betrieb mit einer Lautstärke von etwa 70 bis 78 dB, abhängig vom gewählten Reinigungsmodus und dem jeweiligen Verschmutzungsgrad. Im normalen Automatikmodus bewegt sich das Geräusch meist im unteren bis mittleren Bereich, während bei stärkerer Verschmutzung, wenn die Leistung automatisch erhöht wird, auch die Lautstärke entsprechend ansteigt.

Im direkten Eindruck ist das Betriebsgeräusch mit einem klassischen Staubsauger vergleichbar. Es ist deutlich hörbar, bleibt aber gleichmäßig und wirkt nicht unangenehm hochfrequent oder störend. Dadurch lässt sich das Gerät auch über längere Zeit nutzen, ohne dass es besonders belastend wirkt.

Während der Selbstreinigung in der Station kann die Lautstärke kurzzeitig ebenfalls ansteigen, insbesondere beim Spül- und Trocknungsvorgang. Diese Phase ist jedoch zeitlich begrenzt.

Insgesamt liegt der S7 Stretch damit auf einem für diese Geräteklasse typischen Niveau, nicht leise, aber im Alltag absolut akzeptabel und nicht überdurchschnittlich laut.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Tineco Floor One S7 Stretch bietet eine Akkulaufzeit von bis zu etwa 50 Minuten, was für die meisten Reinigungsdurchgänge grundsätzlich ausreichend ist. In der Praxis hängt die Laufzeit jedoch stark vom Verschmutzungsgrad und dem gewählten Modus ab, bei höherer Leistung kann sie entsprechend spürbar kürzer ausfallen.

Die Ladezeit liegt bei rund 4 bis 5 Stunden, was im direkten Vergleich eher lang ist. Gerade im Verhältnis zur Laufzeit wirkt das etwas unausgewogen, da der Akku nicht besonders schnell wieder einsatzbereit ist.

Im Alltag relativiert sich das aber etwas. In vielen Fällen reicht eine Akkuladung aus, um ein komplettes Stockwerk zu reinigen. Danach kann man die Ladezeit gut nutzen, um eine Pause einzulegen oder die Reinigung einfach am nächsten Tag fortzusetzen. Wer also nicht die komplette Wohnfläche am Stück reinigen muss, kommt mit der Akkuleistung dennoch gut zurecht.

Insgesamt ist die Laufzeit solide, könnte im Verhältnis zur Ladezeit aber etwas großzügiger ausfallen.

(Akkulaufzeit: 3,5 von 5 Punkte)

App

Der Tineco Floor One S7 Stretch bietet die Möglichkeit, ihn mit einer Smartphone-App zu verbinden. Diese liefert zusätzliche Informationen wie den Akkustand, Nutzungsstatistiken oder Wartungshinweise und erlaubt auch Firmware-Updates. Die Einrichtung ist unkompliziert und funktioniert in der Regel schnell.

Im Alltag stellt sich allerdings die Frage, wie viel Mehrwert die App wirklich bringt. Die wichtigsten Funktionen, also Ein- und Ausschalten, Moduswahl oder Start der Selbstreinigung, lassen sich direkt am Gerät steuern. Das Display zeigt zudem alle relevanten Informationen übersichtlich an, sodass man selten gezwungen ist, zum Smartphone zu greifen.

Damit wirkt die App eher wie eine nette Spielerei als ein zwingend notwendiges Feature. Wer gerne Statistiken einsehen oder das Maximum aus der Technik herausholen möchte, kann sie sinnvoll nutzen. Für die meisten Anwender reicht jedoch die Bedienung am Gerät vollkommen aus. 

App Aufbau

Die App zum Tineco Floor One S7 Stretch ist klar strukturiert und bewusst einfach gehalten. Nach dem Start befindet man sich direkt auf der Hauptübersicht, auf der das verbundene Gerät mit seinem aktuellen Status angezeigt wird. Dazu zählen vor allem der Akkustand, eventuelle Wartungshinweise und eine grobe Einsatzübersicht.

Von dort aus gelangt man in die einzelnen Menüpunkte, die logisch aufgebaut sind. Ein Bereich widmet sich den Nutzungsdaten, in dem vergangene Reinigungsvorgänge und einfache Statistiken eingesehen werden können. Das ist ganz interessant, spielt im Alltag aber eher eine untergeordnete Rolle.

Ein weiterer zentraler Punkt sind die Einstellungen. Hier lassen sich grundlegende Anpassungen vornehmen, etwa zur Sprachausgabe, zu Geräteeinstellungen oder für Firmware-Updates. Die Optionen sind überschaubar gehalten und schnell zu finden, ohne den Nutzer mit zu vielen Details zu überfordern.

Zusätzlich gibt es einen Bereich für Wartung und Pflegehinweise, der anzeigt, wann beispielsweise der Tank geleert oder der Filter gereinigt werden sollte. Ergänzt wird das Ganze durch einen Hilfe- bzw. Supportbereich mit Anleitungen und Tipps zur Nutzung.

Insgesamt ist die App übersichtlich aufgebaut, mit wenigen Untermenüs und kurzen Wegen. Sie konzentriert sich auf Zusatzinformationen und einfache Einstellungen. Im Alltag zeigt sich jedoch, dass die meisten Funktionen direkt am Gerät schneller erreichbar sind, die App ist daher eher eine praktische Ergänzung als ein zentraler Bestandteil der Bedienung.

(App: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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