Sonos Arc Ultra + Sonos Sub 4
In aller Kürze
Die Sonos Arc Ultra, das hauseigene Topmodell unter den Soundbars, wurde vor einigen Wochen von Sonos vorgestellt. Dabei änderte Sonos nicht nur die äußere Erscheinung, sondern legte auch viel mehr Arbeit ins Innere, da die Lautsprecher hier neu angeordnet und erweitert wurden. Wie immer bei Sonos ist die Einrichtung unkompliziert, und die Klanganpassungsmessung passt die Soundbar perfekt an eure Räumlichkeiten an. Sonos verspricht hierbei einen eindrucksvoll detaillierten Sound mit beeindruckenden 9.1.4 3D-Audio. Das gute Stück und der ebenfalls neue Sonos Sub 4 Subwoofer wurden von mir getestet. Ihr habt die Möglichkeit, mein Fazit in unserem aktuellen Testbericht zu lesen.
Gefällt uns
- tolles und hochwertiges Design
- raumfüllender, kräftiger Klang auch ohne Sub
- Klanganpassung Truplay
- HDMI-ARC und Bluetooth
- Multiroomfähig
Gefällt uns weniger
- nur HDMI-Anschluss
- hoher Preis
Sonos Store auf Amazon
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Sonos Arc Ultra
Die neue Arc Ultra wird von Sonos in einem länglichen Karton geliefert. Die tatsächliche Hauptverpackung war bei mir noch in einem passenden Versandkarton zum zusätzlichen Schutz verpackt, aber ihr bekommt sie direkt im Laden in der bedruckten Verpackung.
Schon damals, als ich selbst einige Sonos-Produkte erworben habe, habe ich das Verpackungsdesign der Produkte immer sehr positiv wahrgenommen. Darüber hinaus ist Sonos für umweltfreundliche Verpackungen bekannt, und auch bei der Sonsos Arc Ultra verfolgt Sonos das gleiche Konzept. Die Verpackung besteht aus widerstandsfähiger Pappe. An der Oberseite befindet sich ein praktischer Transportgriff, der den Transport zum Einsatzort erheblich vereinfacht. Dadurch lässt sich die Verpackung auch gut aus dem Versandkarton entnehmen. Man kann dann einige Linien um den Griff herum sehen, die den raumfüllenden Klang repräsentieren sollen. Darüber hinaus ist der Großteil der Soundbar auf der Vorderseite des Deckels in Schwarz dargestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite kann der Produktname mit einigen kleinen Darstellungsbildern der verschiedenen Seiten betrachtet werden.




Um den Deckel der Verpackung zu entfernen, ist es notwendig, an jedem der langen Enden einen Sicherungsschieber auf die Entriegelung zu schieben. Dann ist es bereits möglich, diesen Deckel zu entfernen. Anschließend wird die Sonos Arc Ultra in einer zusätzlichen schwarzen Stofftasche sicher verpackt erblickt. Nachdem die Soundbar entnommen wurde, befindet sich darunter ein Karton mit einem aufgedruckten Stecker-Symbol und den ganzen Zentrierungen. Die Set-Up-Anleitung sowie das Netzkabel und ein HDMI-Kabel wurden von Sonos darin eingebettet.
Sonos Sub 4
Genau wie bei der Sonos Arc Ultra wird auch der neue Sonos Sub 4 im identischen Verpackungsdesign Der neue Sonos Sub 4 wird genauso wie die Sonos Arc Ultra im identischen Verpackungdesign geliefert. Auch dieser wird in einem maßgeschneiderten Versandkarton versendet, ist aber hier nicht so leicht zu entnehmen, da beim Sub 4 kein Tragegriff an der Oberseite vorhanden ist. Aufgrund des Gewichts verwendet Sonos hier Griffmulden im Karton, wodurch ein Griff auf der rechten und linken Seite platziert wurde, was einen sicheren Transport ermöglicht. Wie bei der Soundbar ist auch an der Vorderseite der Verpackung ein großer Teil des Sonos Sub 4 in Schwarz abgebildet. Auf der Rückseite ist dann wiederum der Produktname in großem Ausmaß aufgedruckt. Außerdem gibt es hier kleine Skizzen, die den Sub von vorne und von der Seite darstellen.



Das Öffnen der Verpackung von Sonst Sub 4 oben erfolgt durch das Durchschneiden bzw. abreisen des Papierstreifens. Im Zentrum des Styroporeinsatzes befindet sich der Karton, in dem die Kurzanleitung und das Netzkabel verpackt wurden. Wenn der Styroporeinsatz entfernt wird, kann der Sub 4 durch seine mittlere Öffnung ganz einfach entnommen und aus der schwarzen Stoffumhüllung herausgeholt werden.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Sonos Arc Ultra
Bei der Optik werden diejenigen, die die Sonos Arc bereits beim Händler oder sonst irgendwo gesehen haben, feststellen, dass sie der Sonos Arc ähnlich sieht. Hier bleiben viele Einzelheiten unverändert, aber wesentliche Einzelheiten wie die Steuerung haben sich hier geändert.
Die Sonos Arc Ultra hat ein schlichtes und schlankes Erscheinungsbild, das es ermöglicht, sie ohne Bedenken vor dem Fernseher zu positionieren oder auch neuerdings problemlos an die Wand anzubringen. Aufgrund ihrer etwas breiteren, aber gleichzeitig flacheren Bauweise wirkt die Soundbar sehr elegant und gleichzeitig modern. Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt, aber das Matte-Finish macht es keineswegs billig. Stattdessen ist es von hoher Qualität und kann überall gut integriert werden. Es gefällt mir persönlich sehr gut, dass die separate Steuereinheit an der Rückseite untergebracht wurde, was mit den Anschlüssen etwas schöner aussieht. Jedoch bin ich mir sicher, dass die Geschmäcker hier sehr unterschiedlich sind. Es macht mir keinen Ärger, dass die Soundbar jetzt 3,5 cm breiter ist, da sie dabei auch 1,2 cm flacher wurde. Daher hat sie ungefähr die Größe eines 55-Zoll-Fernsehers (ein paar Zentimeter kürzer), daher kann ich ohne weiteres behaupten, dass die Soundbar auch ab dieser Größe optimal passt. Wenn der Fernseher kleiner ist, kann die Soundbar dann aber etwas wuchtig wirken. Es wird empfohlen, sie dann möglicherweise etwas abgesetzt an die Wand zu montieren, also vom Fernseher entfernt, aber letztendlich liegt es bei jedem selbst.




Aber gehen wir nun genauer auf das Design der Sonos Arc Ultra ein. Die längliche Soundbar hat ein gelochtes Design. Das gesamte Kunststoffgehäuse ist also mit vielen kleinen Löchern ausgestattet. Dies trägt zusammen mit dem grundlegenden Design zu einem einfachen Erscheinungsbild bei, das sich tatsächlich ohne weiteres in jedes Wohnzimmer einfügen lässt. Die Arc Ultra von Sonos ist entweder in weiß oder alternativ schwarz erhältlich. Die Soundbar selbst ist dabei vollständig in der ausgesuchten Farbe ausgeführt. Früher wurden hier, insbesondere beim weißen Modell, häufig schöne Akzente gesetzt, indem die Lautsprecherabdeckung schwarz gehalten wurde. Dies würde mir hier aber nicht so gut gefallen, daher alles richtig gemacht Sonos.
So wie die Soundbar später betrachtet wird, unabhängig davon, ob sie steht oder hängt, ist an der Front nur ein dezentes gleichfarbiges Sonos-Logo zu finden, mehr nicht. Alle übrigen Steuerungselemente und Anschlüsse sind hier hinten verborgen. Hier erfolgte eine Änderung im Vergleich zur Sonos Arc, bei der die Steuerung noch auf der Soundbar selbst zu finden war. Um die wichtigsten Funktionen der Musiksteuerung der Soundbar zu steuern, ist nun hinter der Soundbar eine minimal kleinere Leiste für alle wichtigen Touch-Steuerungselemente angebracht. Je nach Funktion sind die Touch-Bedienungsfelder mittig, ganz links oder recht angeordnet, aber nicht alle dicht aneinander. Es gibt keine Beleuchtung der Touch-Tasten. Der Grund dafür ist jedoch, dass sie beim Fernsehen je nach Betrachtungswinkel störend sein könnten. Ich würde es jedoch vorziehen, die Lautstärke sowieso über die TV-Fernbedienung, Sonos App oder Sprache zu steuern, wenn man vor dem Fernseher sitzt, da dies deutlich bequemer ist als immer wieder aufzustehen.
Jedesfalls hat Sonos alle Anschlüsse, welche hier nicht besonders viele sind, an der Rückseite platziert. Die Aussparung an den Anschlüssen sorgt dafür, dass die Kabel auch dann sauber an ihre Position geleitet werden können, wenn die Soundbar an der Wand angebracht werden sollte. Aber ihr habt sowieso nur einen Netzkabelanschluss, einen HDMI-Port zur Verbindung der Soundbar mit dem TV und einen Netzwerkanschluss. Letzteres ist nur erforderlich, wenn ihr die Sonos Arc direkt über das integrierte LAN-Netzwerk anschließen möchten.




Ein optische Audio-Anschluss usw. gibt es hier hingegen nicht, mich persönlich stört dies aber nicht, da mit HDMI, WLAN und Bluetooth alles dabei ist, was ich im Normalfall nutze. Hier gibt es jedoch keinen optischen Audio-Anschluss usw., aber das stört mich persönlich nicht, da mit HDMI, WLAN und Bluetooth alles enthalten ist, was ich normalerweise verwende.
Da alle Sonos-Produkte direkt über das WLAN miteinander verbunden sind, könnt ihr zusätzliche Lautsprecher, sei es die Rear-Speaker oder den Sonos Sub 4 frei im Raum platzieren. Danach alle gewünschten Geräte mit der Sonos Arc Ultra zu einem System verknüpfen und schon funktionieren diese als einheitliches system. Ihr müsst nur darauf achten, dass ihr eine Steckdose in der Nähe für jedes Gerät besitzt. Eine manuelle Bluetooth-Pairing-Taste und ein Schieberegler, um das verbaute Mikro bei Bedarf stumm zu schalten, gehören zusätzlich zum Netzwerkanschluss an der Rückseite hinzu.
Sonos Sub 4
Gleichzeitig stellte das Unternehmen neben der Sonos Arc Ultra Soundbar auch den Sonos Sub 4, die neueste Generation seines eigenen Subwoofers, vor. Auf den ersten Blick ist kein Unterschied zu erkennen, da die Änderungen nur geringfügig sind. Alles in allem hat sich beim Sonos Sub 4 im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert: Nur beim Oberflächenfinish wird nun ein mattes-Finish anstelle von Hochglanz eingesetzt. Da alle neuen Produkte bei Sonos derzeit matt sind, war mir das auch klar: Der Sub 4 in Hochglanz würde da nicht wirklich dazu passen. Wie bei der Sonos Arc Ultra gibt es auch bei der Farbauswahl die Wahl zwischen schwarz und weiß. Bei der Farbe weiß wird das Zentrum, in dem die Treiber sitzen, in schwarz gehalten, was das Design etwas unterstreicht. Trotz der gleichen Abmessungen und der gleichen Leistung auf dem Papier konnte Sonos das Gewicht des Subwoofers im Inneren deutlich verringern, wodurch dieser nur noch 11,70 kg wiegt, anstatt 13,15 kg (Sub 3).




Konzentrieren wir uns zunächst auf das Äußeren Design. Ich werde mich wie üblich im Abschnitt „Klang“ genauer mit den inneren Details befassen. Für alle, die noch nichts über den Sonos Sub wissen. Es handelt sich um einen fast quadratischen Subwoofer mit 389 x 402 mm (Höhe x Breite) und einer Tiefe von 158 mm. In der Mitte befindet sich ein Aussparung, in der man die beiden gegenüberliegenden Treiber sehen kann. Auf dem ersten Blick fragen sich hier manche sicher wo Sonos hier die sogenannten Bassreflexrohre versteckt hat, denn die Bilder zeigen, dass das Gehäuse selbst auf den ersten Blick keine Öffnungen dafür hat. Diese sind auch in der Mitte angebracht, wodurch es jeweils ein Bassreflexrohr nach oben bzw. unten gibt, das je zu einem der großen Treiber führt. Der Sonos Sub 4 hat genauso wie der Sonos Arc Ultra ein schlichtes Design. Daher ist er sehr schlicht und kann problemlos in jedes Wohnzimmer integriert werden.




Sonos hat die Unterseite mit rutschhemmenden Gummis versehen, um sicherzustellen, dass der Sub 4 bei jedem Pegel sicher an seinem Platz bleibt. Ich glaube, diese machen ihren Job hervorragend, da verrutscht absolut nichts. Es gibt nur eine Verbindungstaste an der linken Seite, die kurz zum Einrichten betätigt werden muss, und an der Unterseite in einer Aussparung findet man den Anschluss für das Netzkabel und gegebenenfalls für ein Netzwerkkabel. Vorne an der Front des Sub 4 ist nur ein kleiner Sonos-Schriftzug aufgedruckt. So wurde das Design recht clean gehalten. Aber der Sub kann genauso wie die Sonos Arc Ultra und alle anderen Sonos-Produkte auch ohne weiteres über das WLAN als Netzwerklautsprecher oder Subwoofer verwendet werden, wie ich es für meinen Test getan habe.
(Design: 5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Das Gehäuse des Sonos Sub 4 und der Sonos Arc Ultra sind aus einem widerstandsfähigen Kunststoff gefertigt. Das wirkt auf keinen Fall günstig, da hier beim Drücken nichts knackt und die Spaltmaße sind ebenso perfekt. Hier sind keine Schrauben oder sonstiges zu sehen, daher wirkt alles ordentlich und das Design ist absolut nicht beeinträchtigt. Mir gefällt das Matte-Finish gut, da es sich gut in die bestehenden Möbel integriert, da beide Produkte sehr gut zu Massivholzmöbeln, Hochglanzmöbeln oder matten Möbelstücken passen. Jedoch kann man an meinen Bildern sicherlich teilweise erkennen, dass or allem der Sub 4 besonders empfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Aber da man beide Produkte normalerweise nicht ständig von A nach B trägt und sie daher nach dem Aufstellen am Einsatzort stehen lässt, macht dies im täglichen Gebrauch keinen großen Probleme.
Aufgrund der Größe und Leistung sind die Gewichte beider Produkte vollkommen in Ordnung. Beim Anbringen des Sonos Arc Ultra an die Wand müssen Sie sich keine Sorgen machen, denn sowohl eine Massivwand als auch eine Holzständerwand hält das Gewicht von 5,9 Kg ohne Probleme. Schließlich ist es hier auch möglich, einen Fernseher mit Halterung anzubringen, der wesentlich schwerer ist. Sowohl der Sonos Arc Ultra als auch der Sonos Sub 4 sollten mit jeweils 2 Meter Kabellänge keine Probleme haben, die nächste Steckdose zu erreichen. Falls doch, gibt es auch ein 3,5 Meter Kabel im Zubehör-Shop von Sonos.




Sonos bietet in seinem eigenen Online-Shop einige Halterungen an. Dadurch gibt es neben der bündigen Wandmontage auch eine ausziehbare Variante, abhängig davon, was ihr selbst in eurem Haus haben möchten oder brauchen. Da von der Halterung absolut nichts nach der Montage zu sehen ist, sieht das ganze dann schon sehr edel aus und die Montage ist wirklich sehr einfach gehalten.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
| Lautsprecher-Anzahl | Sonos Arc Ultra: 14 Stück; Sieben Hochtöner, davon 2 nach oben gerichtet und 5 nach vorne, sechs Mitteltöner, Sound Motion™ und ein Doppelmembran-Tieftöner mit vier Motoren Sonos Sub 4: Zwei elliptische, nach innen gerichtete 5 Zoll x 8 Zoll Tieftöner |
|---|---|
| Verstärker | Sonos Arc Ultra: 15 digitale Verstärker der Klasse D Sonos Sub 4: Zwei digitale Verstärker der Klasse D |
| System | 9.1.4 3D-Audio mit Dolby Atmos |
| Material | Kunststoff |
| Anschlussmöglichkeiten | HDMI eARC, Bluetooth 5.3, Apple AirPlay 2, Kompatibel mit WiFi 6. Verbindet sich über WLAN mit jedem 802.11a/b/g/n/ac/ax-Router im 2,4-/5-GHz-Bereich. 10/100 Port für eine kabelgebundene Verbindung mit deinem Router |
| Maße/Gewicht | Sonos Arc Ultra: Höhe: 75 mm Breite: 1.178 mm Tiefe: 110,6 mm cm Gewicht: 5,9 Kilogramm Sonos Sub 4: Höhe: 389 mm Breite: 402 mm Tiefe: 158 mm Gewicht: 11,79 kg |
| Lieferumfang | Sonos Arc Ultra: Sonos Arc Ultra 2 Meter Netzkabel 1,5 Meter HDMI-Kabel Kurzanleitung, rechtliche Informationen und Garantie Sonos Sub 4: Sonos Sub 4 2 Meter Netzkabel Kurzanleitung, rechtliche Informationen und Garantie |
Inbetriebnahme
Da die Sonos-Produkte in der von Sonos bereitgestellten App verständlich und schrittweise erklärt werden, ist die Inbetriebnahme und die Einrichtung vergleichsweise unkompliziert. Um die App kommt man bei Sonos auch nicht drumherum, denn nur durch diese könnt ihr die Produkte überhaupt verbinden, einrichten und nutzen. Darüber hinaus erhaltet ihr nur dann auch eine umfangreiche Funktionalität usw.
Es ist wirklich unkompliziert, die Sonos Arc Ultra mit dem Fernseher zu verbinden. Man steckt einfach das mitgelieferte HDMI-Kabel in die passende Buchse in der Soundbar und steckt das andere Ende am Fernseher an. Da es bei der Soundbar nur eine geeignete HDMI-Buchse gibt, ist es hier total easy, während es beim Fernseher notwendig ist, den HDMI-ARC-Anschluss zu wählen. Dieser Anschluss bezeichnet als „ HDMI ARC“ ähnelt genau einer HDMI-Buchse, lediglich dass nur dieser ein Signal an die Soundbar übertragen kann. Außerdem können die CEC-Steuersignale nur über den ARC-Anschluss verwendet werden. Sobald ihr dann den Fernseher mit der üblichen Fernbedienung anschalten, schaltet sich auch die Soundbar mit Subwoofer automatisch ein. Ihr habt auch die Möglichkeit, die Lautstärke des Fernsehers über die Fernbedienung zu ändern.






Daraufhin muss das Netzkabel an der Soundbar installiert und an eine freie Steckdose angeschlossen werden. Für den Subwoofer gilt hierbei das selbe. Es ist nicht nötig, den Sonos Sub 4 mit der Soundbar oder dem TV zu verbinden – hier erfolgt die Übertragung nämlich ohne Kabel.
Sobald die Verbindung hergestellt ist, wird es entweder direkt über die App weitergehen oder ihr habt sofort mit dieser begonnen. Dann wird euch das bisherige hier auch ausführlich erklärt. Wenn die App installiert ist, müsst ihr, falls noch nicht vorhanden, ein Kundenkonto bei Sonos anlegen. Zu diesem Zweck braucht ihr eure E-Mail-Adresse, ein eigens erfundenes Passwort und schließlich euren Vor- und Nachnamen. Anschließend müssen einige Zugriffsrechte getroffen werden. Dann sucht die App bereits nach Geräten in der Nähe. Nach wenigen Sekunden wurde mir hier die Sonos Arc Ultra direkt angezeigt. Danach könnt ihr hier Hinzufügen auswählen, um die Soundbar in die App zu integrieren. Danach müsst ihr euer WLAN-Passwort eingeben, um die Sonos Arc Ultra mit dem WLAN zu verbinden, die Ultra Arc gibt währenddessen einen Audio-Pin ab, der bestätigt, dass es sich um das richtige Gerät handelt. Danach wird sofort gezeigt, dass ein Firmware-Update zur Verfügung steht, das direkt heruntergeladen werden sollte. Im Zuge dessen werden euch einige Ratschläge zur Soundbar gegeben. Schließlich stimmen wir zu, dass die Soundbar mit dem Fernseher verbunden werden soll. Nun kann man direktauch Trueplay verwenden, um den Sound perfekt an die eigenen Räumlichkeiten abzustimmen. Mehr Details dazu finden ihr jedoch unter „Klang“.






Sobald die Sonos Arc Ultra verbunden und somit konfiguriert ist, ist es möglich, den Sonos Sub 4 direkt mit zu integrieren. Wenn man dazu aufgefordert wird, muss man den linken seitlichen Knopf kurz antippen oder wie ich bei meinem iPhone 15 Pro Max mit der Rückseite ranhalten und dann beginnt auch dessen Einrichtung. Auch dessen Einrichtung wird Schritt für Schritt erklärt und ist total easy. Es ist nicht mehr nötig, die WLAN-Daten anzugeben, da diese nun automatisch von der Sonos Arc Ultra übertragen werden. Anschließend wird das Firmware-Update durchgeführt und alles ist bereit.
Jetzt klingt alles vielleicht aufwendiger, aber wie bereits erwähnt, erfolgt die Einrichtung sehr schnell, ist unkompliziert und wird hervorragend erklärt.
(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Wie bereits erwähnt, ist es möglich, die Sonos Arc Ultra direkt an den Touch-Bedienfeldern an der nach hinten verlagerten Leiste zu steuern. In der Mitte ist man in der Lage, neben der Musik zu pausieren und fortzusetzen. Darüber hinaus ist es möglich, einen Musiktitel auszulassen und auch zurückzuspringen. Auf der rechten Seite befindet sich dann die Lautstärkeregulierung. Hier ist es möglich, die Lautstärke in verschiedenen Stufen zu ändern, indem man tippt, oder durch Wischen in die entsprechende Richtung um mehrere Stufen auf einmal.



Zum Schluss ist es hier noch möglich, den ausgewählten Sprachassistenten über das „Sprechblasen-Symbol“ ganz links zu deaktivieren oder zu aktivieren. An der Rückseite befinden sich dann zwei zusätzliche Bedienelemente: einerseits der Schieberegler, mit dem das Mikrofon deaktiviert werden kann, und andererseits die Bluetooth-Pairing-Taste, die es ermöglicht, die Soundbar falls notwendig über Bluetooth mit einem Gerät zu verbinden.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Soundbar bequem von der Couch aus zu steuern. Diese Lautstärke kann wie üblich direkt über die Fernbedienung des Fernsehers im normalen TV-Betrieb gesteuert werden. Wenn es darum geht, den Klang noch ein wenig anzupassen, kann man den Bass des Sub 4, sowie die Höhen, Mitten und Tiefen der Soundbar selbstverständlich über die App anpassen.
(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Kommen wir nun zum wohl bedeutendsten Aspekt einer Soundbar und eines Subwoofers, nämlich zum Sound. Es gibt viele Treiber und Verstärker in der großen länglichen Sonos Arc Ultra, die zusammen einen beeindruckenden 3D-Audioklang liefern. Sonos schafft dies, indem es die Treiber nicht nur nach vorne, sondern auch zu den Seiten und auch nach oben ausrichtet. So arbeitet man also nach dem Prinzip der Klangreflexion. So wird euch beispielsweise der Klang von der Deckseite genauso widergespiegelt wie von den Wänden. Alles in allem werden im Sonos Arc Ultra sieben Kalottenhochtöner verwendet, die für kristallklare Höhen und eine erstklassige Stimmwiedergabe sorgen.
Dafür sind zwei der Hochtöner nach oben ausgerichtet und sorgen für den 3D-Audio-Sound, den ich bereits erwähnt habe. Außerdem sind noch sechs Mitteltöner vorhanden, die eine ausgezeichnete Wiedergabe aller Mitteltöne in alle Richtungen ermöglichen. Aber der neue Sound Motion Tieftöner, den Sonos selbst als den wichtigsten Durchbruch der Soundtechnologie der letzten 100 Jahre bezeichnet, ist die größte Veränderung. Das liegt daran, dass in der Sonos Arc Ultra statt mehrerer deutlich größerer Tieftöner ein flacher Doppelmembran-Tieftöner verwendet wurde. Dessen Besonderheit ist es, dass dies gegenläufig sind und somit entgegensetzt Schwingen. Auf diese Weise ist es Sonos gelungen, trotzt flacher Bauweise einen erstaunlichen Sound zu kreieren. Laut Sonos selbst konnte hier im Vergleich zur Sonos Arc eine doppelte Bassleistung erzielt werden.

Es gibt natürlich den unglaublich detailreichen Klang des 9.1.4 Systems, der sozusagen ein mitreisender 3D-Audioklang bietet, wenn Dolby Atmos-fähige Filme über die Sonos Arc Ultra wiedergegeben werden. Auf dem Papier liest sich das natürlich sehr gut, aber wie war es im Alltag? Natürlich bekommt ihr beim herkömmlichen Fernsehen nicht so viel von dem beeindruckenden Klang mit, da hier einfach nicht das passende Audiomaterial zur Verfügung gestellt wird. Bei Dolby Atmos-Filmen oder Serien wird 3D-Audio nur bei entsprechender Quellen angeboten.
Selbstverständlich muss hier berücksichtigt werden, dass das Klangerlebnis nicht allein vom ausgewählten Inhalt abhängt, den man wiedergibt, sondern auch von euren Räumlichkeiten, also in den meisten Fällen dem Wohnzimmer. Die Sonos ARC Ultra ist kaum sinnvoll, wenn ihr nur normales Fernsehen, also selbst in HD-Qualität, schaut. Wenn ihr wiederum einen großen Raum habt, in dem der Fernseher steht und ihr, wie es normalerweise sein sollte, vor der Soundbar sitzt und nicht schräg zu dieser versetzt, Dolby Atmos bzw. 3D-Audio Quelle verwendet, werdet ihr den unglaublich guten Sound der Arc Ultra definitiv bemerken.
Ich war in der Lage, die Sonos Arc Ultra mit der normalen Arc eines Kollegen zu vergleichen. Hier konnte ich im direkten Vergleich deutlich bemerken, dass die neue Arc Ultra noch kraftvoller klingt und dass die Höhen und Mitten nochmals etwas besser erkennbar sind.Ich mag die Sonos Arc schon sehr, aber die Arc Ultra bietet hier nochmals mehr Power.
Die Sonos Arc Ultra passt hervorragend zu Dolby Atmos-Quellen, da die Geräusche bei euch deutlich harmoniereicher zum Bild passen. In einfachen Worten lässt sich sagen, dass wenn hier etwas von rechts nach links im Bild fliegt, wird euch dies auch klanglich so präsentiert. Ohne Dolby Amos wäre dies nicht möglich und genau dies erfüllt mich ständig mit Freude beim Filme schauen. Bei einer so flachen Soundbar bin ich überrascht, was diese hierbei leistet. Ihr bekommt natürlich das beste 3D-Audioerlebnis, wenn ich direkt zur Soundbar gerichtet sitzt. Darüber hinaus kann die Soundbar allein schon recht gut Bass spielen. Für diejenigen, welchen dies nicht genügt, kann der Sonos Sub 4 das Gesamtpaket noch einmal ergänzen und euch natürlich noch mehr im Bassbereich bieten.
Der Sonos Sub 4 sorgt dafür, dass die wiedergegebenen Bässe aufgrund der großen Tieftöner noch einmal deutlich niedriger werden. Natürlich profitieren davon alle Filme sowie Musik und Spiele davon. Da der Sub 4 nochmals etwas leichter wurde als sein Vorgänger, lässt sich schon vermuten, dass sich hier im Inneren etwas getan hat. Den rein äusserlich hat sich wie bereits erwähnt nur das Finish geändert.

Hier hat Sonos einen neuen leistungsstärkeren Quad-Code-Prozessor mit 1,9 GHz eingebaut. Außerdem hat man den RAM von 256 MB auf 512 MB erhöht und den Speicher auf 4 GB hochgesetzt. Daher befindet sich der Sub 4 auf dem gleichen Niveau wie die Sonos Arc Ultra. Diese Bauteile beeinflussen den Klang jedoch nicht, sondern ermöglichen lediglich, dass der Sub 4 als Netzwerklautsprecher ohne Verzögerungen usw. arbeiten kann.
Das WLAN-Modul, das nun WiFi 6 (802.11a/b/g/n/ac/ax) unterstützt, ist jedoch neu im Sub 4. Dadurch wird hier eine noch schnellere und unterbrechungsfreie Verbindung zum WLAN ermöglicht, die auch mit den anderen Sonos-Multiroom-Produkten kompatibel ist. Es ist ebenfalls von Vorteil, dass der Sub 4 im 2,4 GHz- und im 5 GHz-WLAN gleichermaßen funktionsfähig ist. Der verändert bzw. leichter ausgeführt Innenaufbau des Sub 4 führt zum Schluss, zu einem geringeren Gewicht. Sonos hat hierbei keine Änderungen an den Treibern usw. vorgenommen. Nur deren Aufbau und die etwas anders ausgeführten inneren Bauteile tragen dazu bei, dass der Sub 4 nur noch 11,79 kg wiegen kann.
Genau wie beim Vorgänger sorgen zwei spezielle elliptische Tieftöner mit 5 Zoll x 8 Zoll für den Klang. Laut Sonos sollen diese weiterhin die 25 Hz erreichen, und die beiden verbauten digitalen Klasse-D-Verstärker sollen die Sonos Arc Ultra, die bereits gut klingt, noch einmal deutlich aufwerten.
Klanganpassung durch Trueplay
Die Sonos-App, die ich in Kürze näher erläutern werde, ermöglicht es, Trueplay zu nutzen, um den Klang der Sonos-Produkte an die eigenen Räumlichkeiten anzupassen.Das Erweiterte Tuning und das schnelle Tuning sind dabei enthalten. Man muss dabei das Smartphone ohne Hülle mit dem Mikrofon wie in der App gezeigt in Richtung der Soundbar bzw. des Fernsehers richten, mehr nicht. Dabei erfolgt die Wiedergabe mehrerer Töne, wodurch das Klangbild an den Raum angepasst wird.





Das ist zwar schneller und bequemer, aber es ist besser mit dem Erweiterten Tuning die Trueplay Einmessung zu durchlaufen. Dort werden ebenfalls die Töne abgespielt, allerdings muss man dabei mit dem Smartphone in der Hand durch den Raum laufen. Dies wird euch sehr gut zuvor in der App im Video gezeigt. Da die Sonos Arc Ultra und in meinem Fall der Sonos Sub 4 im Pegel so angepasst werden, dass sie im Raum besser klingen, ist das Klangbild nach der Trueplay-Messung nochmals hörbar balancierter. So werden die verschiedenen Treiber entweder mehr oder weniger betont, aber bei Bedarf ist es möglich das Klangbild im Equalizer per App noch feiner zu modifizieren.
(Klang: 4,5 von 5 Punkten)
App
Kommen wir jetzt zur App, da sie für Sonos Produkte notwendig ist und nicht nur das Steuern und Einmessen mit Trueplay ermöglicht, sondern noch viel mehr. Ihr werdet viele Dinge direkt auf der Startseite sehen. Auf der Startseite wird euch die aktuelle Lautstärke, die Quelle sowie der aktuelle Musiktitel usw. gezeigt.
Im Abschnitt „Deine Dienste“ zeigt sich Sonos Radio, über das man einige Radiosender streamen kann. Hier habt ihr aber auch die Möglichkeit, euren bevorzugten Streamingdienst wie z.B. Apple Music, Spotify oder Deezer zu verknüpfen.






Im Hinblick auf die Sonos Arc Ultra und den Sonos Sub gibt es hier zusätzlich weitere wichtige Informationen über das kleine Zahnrad. Bei „Dein System“ kann durch das Tippen auf Arc Ultra auf deren Settings zugegriefen werden. Dabei ist es möglich, den Namen des Raumes zu ändern und unter „Produkte -> Arc Ultra“ diverse Einstellungen an der Sonos Arc Ultra vornehmen. Wischt man weiter nach unten zu „Sound“, kann ganz oben Trueplay eingerichtet werden und die Equalizer der Soundbar und des Subwoofers können hier bei bedarf separat angepasst werden.






Dabei ist es möglich, die entsprechenden Pegel sowohl zu heben als auch zu senken, genauso wie bei einem Equalizer, ganz traditionell. Darüber hinaus ist es in der Anwendung möglich, die Höhenkanäle zu aktivieren, die Lautstärkebegrenzung festzulegen und die Sprachverbesserung einzuschalten. Letzteres verdeutlicht Dialogo deutlich, abhängig von der gewählten Intensität, aber ich habe dies im Alltag beim normalen Ton gelassen.
(App: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Die Arc Ultra wird von Sonos mit ihrer revolutionären Sound Motion Technologie beworben. Diese soll das Entertainment unvergleichlich lebendig machen wie keine andere Soundbar. Sonos wirbt den Sub 4 ebenfalls damit, dass er die vereinte Kraft des Sonos Sounds bietet, wodurch man jedes Lied und jede Szene noch intensiver erleben kann.
Schon die Sonos Arc Ultra überzeugt im Test mit einem tollen ausgewogenen, aber zugleich wuchtigen 3D-Sound. Dieser wird mit dem passenden Sonos Sub 4 nochmals perfekt erweitert bzw. ergänzt. Sonos hat damit nicht zu viel versprochen. Das Einmessen in eure eigenen Räumlichkeiten ist dank Trueplay besonders einfach, führt aber zu einem noch besseren Klang, der perfekt passt. Die Sonos Arc Ultra kann nicht nur zur Wiedergabe zu TV-Quellen verwendet werden, sondern auch als Netzwerklautsprecher. Dank Bluetooth kann man die Musik auch jederzeit direkt über das Smartphone streamen. Sofern gewünscht, ist die Sprachsteuerung eine zusätzliche Funktion, die natürlich genutzt werden kann.
Preis/Leistung
Die beiden neuen Produkte von Sonos sind ziemlich teuer, keine Frage. Die Sonos Art Ultra kostet 999€, während der Sonos Sub 4 nochmals 899€ bzw. aktuell (14.12.2024) 809€ kostet. Wenn ihr trotzdem beide Produkte haben möchten, empfehle ich euch, direkt das Sonos Premium Entertainment Set mit Arc Ultra zu erwerben, da hierfür „nur“ 1708 € berechnet wird und hier somit weitere 100€ gespart werden können. Für beides ist es viel Geld, jedoch erhält man damit dann auch eine großartige Soundbar, die im Test sehr überzeugend war und mit dem Sub 4 das Paket perfekt abrundet. Wenn ihr darüber nachdenkt, die Sonos Arc zu erwerben, würde ich persönlichen lieber die 200€ mehr direkt für die Arc Ultra bezahlen. Mit der Sonos Arc Ultra erhaltet ihr die noch deutlich verbesserte Soundbar, die auch ohne Subwoofer sehr gut klingt.
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testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Link zum Hersteller: Sonos.de










