Jackery Explorer 300D
In aller Kürze
Testergebnis
4,3
von 5
Mit dem Jackery Explorer 300D verfolgt der Hersteller ein etwas anderes Konzept als viele klassische Powerstations. Statt auf eine 230-Volt-Steckdose setzt Jackery vollständig auf moderne Gleichstromanschlüsse wie USB-C, USB-A und den 12-Volt-Kfz-Anschluss. Dadurch richtet sich die kompakte Powerstation vor allem an Nutzer, die Smartphones, Tablets, Notebooks, Kameras oder Kühlboxen unterwegs mit Energie versorgen möchten.
Im Praxistest überzeugte der Explorer 300D mit einer hochwertigen Verarbeitung, einem durchdachten Bedienkonzept und einem lautlosen Betrieb, da vollständig auf einen Lüfter verzichtet wird. Praktisch ist zudem das integrierte USB-C-Kabel, das gleichzeitig als Tragegriff dient und so stets griffbereit ist. Auf eine integrierte LED-Leuchte muss ebenfalls nicht verzichtet werden und erhöht den praktischen Nutzen beim Camping oder unterwegs.
Der Verzicht auf eine 230-Volt-Steckdose schränkt den Einsatzbereich zwar bewusst ein, macht die Powerstation dafür aber besonders kompakt und leicht. Ob dieses Konzept im Alltag überzeugt und für wen sich der Explorer 300D eignet, zeigt unser ausführlicher Praxistest.
Das gefällt uns
- Kompakte und leichte Bauweise
- Lautloser Betrieb dank lüfterlosem Design
- Schnelles Laden über USB-C mit bis zu 140 Watt
- Integriertes USB-C-Kabel dient gleichzeitig als Trageschlaufe
- Übersichtliches Display mit allen wichtigen Informationen
- Stabile Stromversorgung im Praxistest
- Kurze Ladezeit von etwas mehr als zwei Stunden (140 W)
- Sehr einfache Bedienung ohne App
- LED-Leuchte
- DC-Eingang (DC8020-Anschluss)
Das gefällt uns weniger
- Kein 230-Volt-Ausgang
- Keine App-Anbindung oder Fernüberwachung
Jackery Explorer 300D
TEIL 1
Verpackung
Bereits die Verpackung des Jackery Explorer 300D hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Der Karton ist rundum bedruckt und informiert bereits vor dem Auspacken über die wichtigsten Funktionen, technischen Daten und Einsatzmöglichkeiten der Powerstation. Gleichzeitig sorgt die stabile Verpackung dafür, dass das Gerät den Transport gut geschützt übersteht.
Im Lieferumfang befinden sich neben dem Explorer 300D ein USB-C-Ladekabel, dabei handelt es sich um ein USB-C-auf-USB-C-Kabel sowie die notwendigen Unterlagen für die Inbetriebnahme. Damit ist grundsätzlich alles enthalten, um die Powerstation direkt in Betrieb zu nehmen.



Ein separates Netzteil gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Das mag zunächst überraschen, entspricht inzwischen jedoch dem aktuellen Trend bei vielen Smartphones und Tablets. Da der Explorer 300D bequem über ein vorhandenes USB-C-Netzteil geladen werden kann, stellt dies aus unserer Sicht keinen echten Nachteil dar, vorausgesetzt, ein entsprechend leistungsfähiges Netzteil ist bereits vorhanden.
Unterm Strich hinterlässt der Lieferumfang einen durchdachten Eindruck. Jackery liefert alles mit, was für den direkten Einsatz erforderlich ist, ohne unnötiges Zubehör beizulegen.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Bereits beim ersten Auspacken wird deutlich, dass Jackery beim Explorer 300D den Fokus auf Mobilität gelegt hat. Statt einer möglichst großen Powerstation mit zahlreichen Anschlüssen steht hier ein kompaktes und leicht transportierbares Gerät im Mittelpunkt. Das zeigt sich nicht nur an der schlichten Gestaltung, sondern vor allem an den Abmessungen und dem gesamten Bedienkonzept.
Mit 230 × 155 × 167 Millimetern und einem Gewicht von rund 3,75 Kilogramm gehört der Explorer 300D zu den handlicheren Powerstations seiner Klasse. Im Praxiseinsatz ließ sich das Gerät problemlos mit einer Hand vom Auto zum Campingplatz oder auf den Schreibtisch tragen. Auch im Kofferraum oder Wohnmobil nimmt die Powerstation nur wenig Platz ein und lässt sich schnell verstauen.
Optisch setzt Jackery auf ein graphitfarbenes Kunststoffgehäuse mit einer matten Oberfläche. Die Farbgebung wirkt modern und zurückhaltend, sodass der Explorer 300D sowohl im Wohnmobil als auch im Homeoffice oder auf dem Schreibtisch eine gute Figur macht. Gleichzeitig ist die Oberfläche vergleichsweise unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und kleinen Gebrauchsspuren, die sich im mobilen Einsatz kaum vermeiden lassen.




Das auffälligste Designelement ist das integrierte USB-C-Kabel. Es verschwindet sauber im Gehäuse und dient gleichzeitig als Tragegriff. Diese Lösung erwies sich im Alltag als überraschend praktisch. Während des gesamten Testzeitraums mussten wir nie nach einem passenden Ladekabel suchen, da es immer direkt an der Powerstation befestigt war. Gleichzeitig liegt das Gerät durch diese Konstruktion sicher in der Hand und lässt sich angenehm transportieren.
Auch die Gestaltung der Vorderseite überzeugt. Das Display ist zentral angeordnet und lässt sich bereits aus etwas Entfernung gut ablesen. Darunter befinden sich sämtliche Anschlüsse übersichtlich gruppiert und eindeutig beschriftet. Bereits nach kurzer Zeit war klar, welcher Anschluss für welches Gerät vorgesehen ist, ein Blick in die Bedienungsanleitung war dafür nicht notwendig.
Unauffällig integriert ist außerdem die LED-Leuchte. Sie fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein und fällt optisch kaum auf. Bei Bedarf steht sie jedoch sofort zur Verfügung und erwies sich beispielsweise beim Einräumen des Autos in der Dämmerung als praktische Ergänzung.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Der Jackery Explorer 300D macht bereits beim ersten Anfassen einen sorgfältig verarbeiteten Eindruck. Das Gehäuse besteht vollständig aus Kunststoff, die einzelnen Bauteile sind jedoch sauber miteinander verbunden. Gleichmäßige Spaltmaße und sauber ausgeführte Übergänge zeigen, dass Jackery bei der Verarbeitung auf eine präzise Fertigung geachtet hat.
Auch im Praxistest bestätigte sich dieser Eindruck. Selbst bei leichtem Druck auf das Gehäuse waren weder Knarzgeräusche noch ein Nachgeben des Materials festzustellen. Dadurch vermittelt der Explorer 300D das Gefühl, auch häufige Transporte im Auto, Wohnmobil oder beim Camping problemlos zu verkraften.
Die Bedientasten besitzen einen angenehm definierten Druckpunkt und reagierten während des gesamten Testzeitraums zuverlässig. Jeder Tastendruck wird sauber quittiert, wodurch sich die Powerstation intuitiv bedienen lässt.
Ebenfalls positiv fiel die Qualität der Anschlüsse auf. Sämtliche Stecker ließen sich leicht einstecken und rasteten sicher ein. Weder USB-C-, USB-A- noch der 12-Volt-Anschluss wirkten zu locker oder übermäßig stramm. Gerade bei einer mobilen Powerstation, bei der Kabel regelmäßig angeschlossen und wieder entfernt werden, hinterlässt dies einen vertrauenerweckenden Eindruck.




Für einen sicheren Stand sorgen vier gut dimensionierte Gummifüße auf der Unterseite. Selbst auf glatten Oberflächen blieb der Explorer 300D sicher stehen und verrutschte weder beim Anschließen von Kabeln noch während des Betriebs.
Das Display ist mit einer Kunststoffabdeckung versehen. Im Vergleich zu Glas wirkt diese zwar etwas einfacher und dürfte auf Dauer anfälliger für Kratzer sein, im Test erwies sie sich jedoch als vollkommen ausreichend. Alle Informationen waren jederzeit gut ablesbar und auch bei normaler Nutzung hinterließ die Oberfläche einen unauffälligen Eindruck. Da eine Powerstation in erster Linie ein Gebrauchsgegenstand ist und kein Premium-Smartphone, passt diese Entscheidung aus unserer Sicht gut zum Gesamtkonzept.
Während unseres gesamten Testzeitraums konnten wir keine Verarbeitungsmängel feststellen. Weder lockere Bauteile noch unsaubere Übergänge oder andere Qualitätsmängel trübten den insgesamt sehr positiven Eindruck.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
| Akkukapazität | 288 Wh |
|---|---|
| Akkutyp | LiFePO₄ (Lithium-Eisenphosphat) |
| Lebensdauer | bis zu 4.000 Ladezyklen bis 70 % Restkapazität |
| Nennleistung | 300 W |
| Spitzenleistung | 600 W |
| Ausgänge | USB-C (PD: bis 140 W (Ein- und Ausgang) USB-C (PD: bis 140 W (Ausgang) USB-C (PD: bis 65 W (Ausgang) 1× USB-A (15W) 12-Volt-Ausgang (Kfz-Steckdose) DC8020-Anschluss (Solarladung) |
| Display | LCD |
| LED-Leuchte | ja |
| Lüfter | Nein (passiv gekühlt) |
| Maße | 230 × 155 × 167 mm (H x B xT) |
| Gewicht | 2,5 kg |
| Betriebsverwendung Temperatur | Ladetemperatur = 0 °C bis 45 °C Entladetemperatur = -15 °C bis 45 °C |
| Lieferumfang | Jackery Explorer 300D 28cm langes 140 Watt Ladekabel als Trageschlaufe integriert Anleitung |
Einrichtung & Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme des Jackery Explorer 300D gestaltet sich erfreulich unkompliziert. Nach dem Auspacken ist die Powerstation innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Sämtliche Anschlüsse sind eindeutig beschriftet, sodass sich auch ohne Blick in die Bedienungsanleitung sofort erschließt, welcher Anschluss für welchen Einsatzzweck vorgesehen ist.
Eine App oder eine WLAN- beziehungsweise Bluetooth-Verbindung gibt es beim Explorer 300D nicht. Alle Funktionen werden direkt über die Tasten an der Powerstation gesteuert. Das klingt zunächst ungewohnt, erwies sich im Praxistest jedoch als unkompliziert. Nach einem kurzen Druck auf die jeweilige Einschalttaste stehen die entsprechenden Ausgänge sofort zur Verfügung.
Das Display informiert übersichtlich über den aktuellen Akkustand sowie die Ein- und Ausgangsleistung. Dadurch lassen sich alle wichtigen Informationen direkt am Gerät ablesen, ohne dass dafür ein Smartphone benötigt wird.
Gerade im mobilen Einsatz empfanden wir den Verzicht auf eine App nicht als Nachteil. Es müssen keine Benutzerkonten angelegt, keine Firmware-Updates installiert und keine Berechtigungen vergeben werden. Stattdessen funktioniert der Explorer 300D nach dem klassischen Plug-and-Play-Prinzip: einschalten, Gerät anschließen und nutzen.
Die beiliegende Bedienungsanleitung erklärt die wichtigsten Funktionen verständlich. Aufgrund der einfachen Bedienung mussten wir während des Tests jedoch nur selten darauf zurückgreifen.
(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)
Bedienung im Alltag
Im Alltag punktet der Jackery Explorer 300D vor allem mit seiner unkomplizierten Bedienung. Nach kurzer Zeit mussten wir weder in die Bedienungsanleitung schauen noch über die Funktionen nachdenken. Alle wichtigen Bedienelemente befinden sich auf der Vorderseite und sind logisch angeordnet.
Das Display liefert genau die Informationen, die im täglichen Einsatz benötigt werden. Akkustand sowie Ein- und Ausgangsleistung lassen sich jederzeit auf einen Blick ablesen. Die Darstellung ist übersichtlich und auch aus etwas größerer Entfernung noch gut erkennbar. Auf überflüssige Animationen oder verschachtelte Menüs verzichtet Jackery bewusst.
Besonders angenehm fiel auf, dass sich die einzelnen Ausgänge separat aktivieren lassen. Benötigt man beispielsweise nur die USB-C-Anschlüsse, bleiben die übrigen Bereiche deaktiviert. Dadurch behält man jederzeit die Kontrolle über die angeschlossenen Geräte.



Im täglichen Gebrauch überzeugte vor allem der lautlose Betrieb. Da der Explorer 300D vollständig auf einen Lüfter verzichtet, waren während unseres Tests keinerlei Betriebsgeräusche wahrnehmbar. Selbst beim Laden meines MAcBooks oder beim Betrieb einer Kühlbox blieb die Powerstation angenehm leise. Gerade beim Arbeiten am Schreibtisch, im Wohnmobil oder nachts beim Camping ist dies ein echter Vorteil.
Ein weiteres Detail, das uns im Alltag schnell ans Herz gewachsen ist, ist das integrierte USB-C-Kabel. Da es gleichzeitig als Tragegriff dient, war das passende Ladekabel jederzeit griffbereit. Gerade wenn die Powerstation häufiger den Einsatzort wechselt, spart diese Lösung Zeit und verhindert, dass das wichtigste Kabel versehentlich vergessen wird.
Die integrierte LED-Leuchte erwies sich ebenfalls als praktische Ergänzung. Sie ersetzt zwar keine leistungsstarke Taschenlampe, reicht jedoch vollkommen aus, um beispielsweise den Innenraum eines Autos auszuleuchten oder im Dunkeln angeschlossene Kabel problemlos zu finden.
(Bedienung im Alltag: 4,5 von 5 Punkten)
Leistung im Alltag
Smartphones, Tablet und Notebook laden
Im Alltag musste sich der Jackery Explorer 300D mit den Geräten beweisen, die bei uns regelmäßig im Einsatz sind. Zum Test gehörten ein Apple iPhone 15 Pro Max, ein iPad Pro (2020) sowie ein MacBook Pro 14 (2024). Alle Geräte wurden zuverlässig erkannt und während des gesamten Testzeitraums ohne Unterbrechungen geladen.
Wie schnell ein Gerät tatsächlich lädt, hängt allerdings von mehreren Faktoren ab. Neben dem gewählten USB-C-Anschluss mit bis zu 65 Watt beziehungsweise 140 Watt spielen auch das angeschlossene Endgerät und das verwendete USB-C-Kabel eine entscheidende Rolle. Unterstützt eines der beiden die maximale Ladeleistung nicht, reduziert sich die Ladegeschwindigkeit entsprechend. Im Test kamen überwiegend das integrierte USB-C-Kabel des Explorer 300D sowie die Originalkabel der Apple-Geräte zum Einsatz. Beide funktionierten zuverlässig und ohne Auffälligkeiten.




Besonders positiv fiel auf, dass sich auch mehrere Geräte nacheinander oder parallel problemlos laden ließen. Die Stromversorgung blieb jederzeit stabil, Leistungseinbrüche oder Verbindungsabbrüche konnten wir während des gesamten Tests nicht feststellen.
Kühlbox im Dauerbetrieb
Neben Smartphones, Tablets und Notebooks musste der Explorer 300D auch eine Kühlbox über den 12-Volt-Anschluss mit Energie versorgen. Direkt nach dem Einschalten war die Leistungsaufnahme erwartungsgemäß höher, da zunächst die voreingestellte Temperatur erreicht werden musste. Sobald diese erreicht war, schaltete sich der Kompressor nur noch bei Bedarf ein, wodurch die Leistungsaufnahme deutlich sank.
Dieses Verhalten spiegelte sich auch auf dem Display der Powerstation wider. Die angezeigte Ausgangsleistung schwankte entsprechend leicht, bewegte sich jedoch jederzeit im erwartbaren Bereich. Während des gesamten Tests versorgte der Explorer 300D die Kühlbox zuverlässig und ohne Auffälligkeiten mit Energie.
Bei einer vernünftigen Kompressor-Kühlbox läuft der Kompressor nicht dauerhaft, sondern schaltet sich nur ein, wenn die eingestellte Temperatur nachgeregelt werden muss. Dadurch liegt die durchschnittliche Leistungsaufnahme im Alltag häufig deutlich unter der maximalen Leistungsaufnahme. Wie lange eine Kühlbox letztendlich mit einer Akkuladung betrieben werden kann, hängt daher von verschiedenen Faktoren wie der Außentemperatur, der eingestellten Kühltemperatur, dem Füllstand der Kühlbox und der Häufigkeit des Öffnens ab. Eine pauschale Laufzeit lässt sich deshalb seriös nicht angeben.
Akkukapazität im Alltag
Ein praxisnaher Eindruck der verfügbaren Energiereserven ergab sich beim Laden eines vollständig entladenen iPhone 15 Pro Max sowie einer ebenfalls leeren Apple Watch. Zusammen verbrauchten beide Geräte lediglich rund 8 % der Akkukapazität des Explorer 300D.


Dieser Wert zeigt eindrucksvoll, dass die Powerstation für den Alltag reichlich Reserven bietet. Smartphones, Smartwatches, Tablets oder Notebooks lassen sich mehrfach laden, bevor der Akku der Powerstation selbst wieder aufgeladen werden muss.
Aufladen der Powerstation
Auch das Aufladen des Explorer 300D hinterließ einen positiven Eindruck. Über den 140-Watt-USB-C-Eingang war die Powerstation in unserem Test nach etwas mehr als zwei Stunden wieder vollständig einsatzbereit.
Wie bereits beim Laden externer Geräte gilt auch hier. Die tatsächlich erreichbare Ladegeschwindigkeit hängt vom verwendeten Netzteil sowie vom USB-C-Kabel ab. Nur wenn beide die entsprechende Leistung unterstützen, kann die Powerstation ihr volles Potenzial ausschöpfen.
Während des gesamten Tests arbeitete der Explorer 300D angenehm unauffällig. Das Gehäuse erwärmte sich nur leicht, die Stromversorgung blieb jederzeit stabil und dank des lüfterlosen Designs entstanden keinerlei Betriebsgeräusche. Gerade beim Arbeiten am Schreibtisch, im Wohnmobil oder nachts auf dem Campingplatz ist dieser lautlose Betrieb ein echter Pluspunkt.
(Leistung im Alltag: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
Beschreibung
Mit dem Explorer 300D verspricht Jackery eine kompakte und einfach zu bedienende Powerstation für den mobilen Alltag. Nach unserem Praxistest können wir dieses Versprechen größtenteils bestätigen.
Im täglichen Einsatz überzeugte der Explorer 300D vor allem durch seine unkomplizierte Handhabung, den lautlosen Betrieb und die zuverlässige Stromversorgung unserer Testgeräte. Sowohl Smartphones, Tablet, Notebook als auch die Kühlbox wurden problemlos mit Energie versorgt. Positiv fiel zudem die kurze Ladezeit der Powerstation auf, die über den 140-Watt-USB-C-Eingang in etwas mehr als zwei Stunden wieder vollständig einsatzbereit war.
Wer hingegen umfangreiche App-Funktionen oder eine Fernüberwachung erwartet, wird hier nicht fündig. Jackery setzt bewusst auf eine klassische Bedienung direkt am Gerät. Das macht den Explorer 300D besonders einfach in der Handhabung, schränkt den Funktionsumfang gegenüber einigen Mitbewerbern aber etwas ein.
Insgesamt konzentriert sich der Explorer 300D auf das Wesentliche und erfüllt die Erwartungen an eine kompakte Powerstation für mobile Geräte und kleinere Verbraucher. Wer genau dieses Einsatzgebiet sucht, erhält ein zuverlässiges und alltagstaugliches Gesamtpaket.
Preis/Leistung
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 239 Euro positioniert Jackery den Explorer 300D im oberen Bereich kompakter DC-Powerstations. Mittlerweile ist das Modell jedoch bereits für rund 168 Euro erhältlich. In dieser Preisklasse hinterlässt die Powerstation einen ausgesprochen guten Eindruck.
Besonders überzeugen konnten im Test die kompakte Bauweise, das geringe Gewicht und die einfache Bedienung. Trotz ihrer handlichen Abmessungen bietet der Explorer 300D genügend Kapazität, um Smartphones, Tablets, Notebooks oder eine Kühlbox zuverlässig mit Energie zu versorgen. Der lautlose Betrieb und das integrierte USB-C-Kabel als Trageschlaufe sorgen zusätzlich für einen hohen Alltagsnutzen.
Wer hingegen klassische 230-Volt-Steckdosen oder umfangreiche App-Funktionen benötigt, sollte zu einer größeren Powerstation greifen. Für alle, die überwiegend moderne USB-C-Geräte laden und möglichst wenig Platz im Rucksack, Auto oder Wohnmobil zur Verfügung haben, bietet der Explorer 300D jedoch ein stimmiges Gesamtpaket.
Zum aktuellen Straßenpreis von rund 168 Euro halten wir das Preis-Leistungs-Verhältnis für ausgezeichnet.
Jackery Explorer 300D
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Link zum Hersteller: jackery.com/de





















