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Schlagwort: Smartwatch

Huawei Watch Fit 4 Pro

In aller Kürze

Die Huawei Watch Fit 4 Pro markiert die vierte Generation von Huaweis Smartwatch-Serie, die speziell für sportliche Aktivitäten entwickelt wurde. Ihr Design erinnert stark an die Apple Watch Ultra, wodurch sie nicht nur beim Training, sondern auch im Alltag stilvoll getragen werden kann.

Besonders überzeugend ist das Modell durch seinen fairen Preis und die umfangreichen Gesundheits- und Fitness-Tracking-Funktionen. Wer auf der Suche nach einer günstigeren Alternative ist, kann zur normalen Huawei Watch Fit 4 greifen. Allerdings muss man hier Abstriche bei Materialien, Größe und den verfügbaren Sport-Tracking-Funktionen machen.

Die Smartwatch läuft weiterhin mit HarmonyOS, was derzeit einige Einschränkungen bei der App-Auswahl mit sich bringt. Aktuell stehen rund 20 zusätzliche Apps in der AppGallery zur Verfügung. Dennoch bieten die vorinstallierten Apps ausreichend Funktionen für den Alltag.

Gefällt uns

  • lange Akkulaufzeit
  • scharfes und helles AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • hochwertige Verarbeitung
  • EKG, Messung der arteriellen Steifigkeit

Gefällt uns weniger

  • NFC-Zahlung eingeschränkt
  • kein AppStore
  • Eingeschränkte Kompatibilität unter iOS

Huawei Watch Fit 4 Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Huawei Watch Fit 4 Pro erinnert stark an die der Huawei Watch D. Informationen zur Smartwatch sind weiterhin rar, sodass man auf der Verpackung nur wenige bis gar keine Details findet.

Auf dem Deckel sind die üblichen Schriftzüge wie der Herstellername und das Modell zu sehen. Eine Hochglanzabbildung der Huawei Watch Fit 4 Pro dominiert das Design, und in der unteren rechten Ecke wird die Truesense-Technologie hervorgehoben, die neueste Funktionen zur Gesundheitsüberwachung verspricht. Die Rückseite zeigt einige Symbole und Texte, jedoch fehlen hier wichtige technische Informationen, die für Verbraucher von Interesse wären.

Beim Abheben des Deckels fällt sofort die Huawei Watch Fit 4 Pro ins Auge – genau so, wie es bei anderen Smartwatches von Huawei üblich ist. Unter dem Abdeckrahmen befindet sich die Smartwatch zentral platziert. Links und rechts sind zwei fest eingeklebte Schachteln, die das Zubehör enthalten.

Links findet man ein induktives Ladekabel mit USB-A-Anschluss, rechts lediglich einen Beipackzettel. Weitere Armbänder sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen bei Bedarf separat erworben werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Huawei Watch Fit 4 Pro erinnert im Design stark an die Apple Watch. Während die ersten beiden Generationen noch ein rechteckiges Design aufwiesen, setzt die 3. Generation auf eine nahezu quadratische Form (43 x 38 mm). Die Pro-Version ist im Vergleich zur Standardversion minimal dünner (9,3 mm), aber aufgrund der hochwertigeren Materialien etwas schwerer. Ohne Armband wiegt sie 30,4 Gramm, mit dem mitgelieferten schwarzen Fluorelastomer-Armband 54 Gramm.

Neu bei dieser Generation ist das Saphirglas, das bisher nur der Huawei Watch GT Pro vorbehalten war. Es ist härter als herkömmliches Displayglas und schützt besser vor Kratzern. Die Lünette besteht aus einer robusten Titanlegierung, während das Gehäuse aus einer verbesserten Aluminiumlegierung gefertigt ist. Die Unterseite rund um den Pulssensor besteht weiterhin aus einem Kunststoff-Verbundwerkstoff, im Gegensatz zur kratzunempfindlichen Keramik, die Apple verwendet.

Das schwarze Modell hat eine Krone mit rotem Rand, was dem Design eine besondere Note verleiht. Es gibt auch Varianten in Blau und Grün. Die schwarzen und blauen Modelle werden mit einem Fluorelastomer-Armband geliefert, während das grüne Modell ein stufenlos verstellbares Nylonarmband besitzt.

Dank IP6X- und 5 ATM-Zertifizierung ist die Uhr bis zu einem gewissen Grad wasserfest und kann beim Schwimmen getragen werden. Mit der Zeit kann der Wasserschutz jedoch nachlassen, was bei allen Smartwatches üblich ist.

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über das Touch-Display mit Tipp- und Wischgesten. Zusätzlich gibt es eine dreh- und drückbare Krone sowie eine frei belegbare Funktionstaste, die auch für EKG-Messungen genutzt wird.

Ein Pluspunkt ist die Kompatibilität mit Armbändern von Drittanbietern, die einfach ausgetauscht werden können. Huawei verwendet hierzu denselben Mechanismus wie Apple: Entriegelungsknopf drücken, Armband abnehmen und neues Armband einsetzen, bis der Verschluss einrastet.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Huawei Watch Fit 4 Pro überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung. Ihr robustes Aluminiumgehäuse wird durch eine Lünette aus Titanlegierung ergänzt. Das widerstandsfähige Saphirglas schützt das Display effektiv vor Kratzern.

Das Armband sitzt angenehm am Handgelenk und lässt sich leicht anpassen. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn bei allen drei Varianten standardmäßig ein Nylonarmband enthalten wäre, da dieses sich noch flexibler anpassen lässt und im Alltag angenehmer zu tragen ist.

Im Wasser zeigt sich die Smartwatch ebenfalls von ihrer besten Seite: Sie ist bedenkenlos zum Schwimmen geeignet und hält Wasserdruck bis zu 40 Metern Tiefe stand. Obwohl Tauchen mit ihr theoretisch möglich ist, dürfte dies für die meisten Nutzer weniger relevant sein, denn hier bieten sich robustere Alternativen an.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem GPS-Modul
Display1,82 Zoll AMOLED 480 x 408, 347 PPi geschätzt durch Saphirglas
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5ATM (Wasserdruck von 50 Metern 10 Minuten) (IP6x)
SensorenBeschleunigungssensor
Gyroskop
Magnetometer
Optischer Herzfrequenzsensor
Barometer
Temperatursensor
Umgebungslichtsensor
EKG-Sensor
MaterialSmartwatch:
Frontblende: Aluminiumlegierung
Lünette: Titanlegierung
Armband:
Schwarzes Fluoroelastomer-Armband
KonnektivitätBluetooth 5.2, GPS + GLONASS + GALILEO + BDS + QZSS, NFC
Größe/Gewicht44,5 × 40,0 × 9,3 mm 54 Gramm komplett mit Armband
CPU/RAMkeine Angaben
Akkulaufzeit etwas 7 Tage. Im Energiesparmodus sogar bis zu 10 Tage möglich.
Kompatible

ab Android 8.0, ab iOS 13 oder HarmonyOS
BetriebssystemHarmonyOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch Fit 4 Pro
Fluorelastomer-Armband für ein Handgelenk in der Größe von 130-210 mm
Benutzerhandbuch × 1
Ladeschale mit USB-A Anschluss
Technische Daten der Huawei Watch Fit 4 Pro

Tragekomfort

Die Smartwatch überzeugt mit einem hohen Tragekomfort. Sowohl beim Sport als auch im Alltag lässt sie sich problemlos und ohne Einschränkungen tragen. Trotz ihres sportlichen Designs eignet sie sich hervorragend für den täglichen Gebrauch. Sie ist mit allen wichtigen Sensoren zur Erfassung von Gesundheits- und Vitaldaten ausgestattet.

Im Alltag liegt die Smartwatch angenehm am Handgelenk, sodass sie auch nachts getragen werden kann, ohne zu stören. Huawei gibt an, dass das Gerät für Handgelenksumfänge von 13 bis 20 cm geeignet ist. Unter der Smartwatch kann sich nach einiger Zeit Schweiß ansammeln, was jedoch normal ist. Dieser Effekt tritt auf, da die Rückseite der Uhr dicht auf der Haut anliegt und die Luftzirkulation einschränkt. Dies stellt jedoch keinen Nachteil dar, da dieses Phänomen bei anderen Smartwatches ebenfalls auftritt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Huawei hat sein neuestes Wearable, die Huawei Watch Fit 4 Pro, mit dem Betriebssystem HarmonyOS ausgestattet. Die Einrichtung ist unkompliziert und schnell abgeschlossen. Allerdings erfordert die Smartwatch nun ein Smartphone mit mindestens Android 8.0 oder iOS 13.

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Zur Kopplung mit dem Smartphone ist die Huawei Health: Europa App notwendig, die für HarmonyOS, iOS und Android verfügbar ist. Nach dem Herunterladen der App wird die Smartwatch durch längeres Drücken der Krone eingeschaltet. Anschließend wählt man die gewünschte Sprache direkt an der Uhr aus. Mit dem QR-Code auf dem Display gelangt man bequem zum App-Download.

Nach der Installation der App müssen Nutzungshinweise sowie Benutzervereinbarungen akzeptiert werden. Zur Einrichtung ist zudem eine Huawei-ID erforderlich. Diese kann kostenlos erstellt werden. Nach dem Login werden einige persönliche Daten wie Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum abgefragt, um genauere Fitnessanalysen zu ermöglichen.

Für iPhone-Nutzer besteht die Möglichkeit, gesammelte Fitnessdaten direkt in die Apple Health-App zu importieren. Um die Huawei Watch Fit 4 Pro zu koppeln, wählt man in der App das Menü „Geräte“ und fügt die Smartwatch hinzu. Nach erfolgreicher Verbindung empfiehlt es sich, ein System-Update durchzuführen.

Nach der Einrichtung zeigt die App eine Übersicht der täglichen Aktivitäten, darunter Schritte, Workouts, Kalorienverbrauch, Herzfrequenz, Schlafdaten und mehr. Unter dem Menüpunkt „Training“ können Trainingseinheiten wie Radfahren oder Laufen gestartet und individuelle Ziele festgelegt werden.

Im Bereich „Geräte“ lassen sich weitere Einstellungen der Smartwatch vornehmen, beispielsweise das Ändern des Zifferblatts, das Einstellen von Weckern oder das Überwachen von Schlafzielen und EKG-Daten. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und bietet zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten.

(Einrichtung & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Huawei setzt beim Display seiner Smartwatch auf ein hochwertiges AMOLED-Panel mit einer Bildschirmdiagonale von 1,82 Zoll. Die Auflösung beträgt 480 x 208 Pixel, was einer beeindruckenden Pixeldichte von 347 ppi entspricht. Dadurch sind einzelne Pixel für das menschliche Auge nicht erkennbar. Im Vergleich zur deutlich teureren Apple Watch Ultra 2, die 326 ppi bietet, ist das Display von Huawei sogar schärfer. Allerdings ist der Unterschied in der Praxis kaum wahrnehmbar, da selbst bei der Apple Watch die Pixel nur unter der Lupe sichtbar sind.

Das AMOLED-Display liefert perfekte Schwarzwerte, einen hohen Kontrast sowie leuchtende, kräftige Farben. Die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls ausgezeichnet, was für diese Technologie typisch ist. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Display gut ablesbar.

Die 12 vorinstallierte Watchfaces lassen sich individuell anpassen. Farben, Stil und Funktionselemente können flexibel gestaltet werden. Auf dem Standard-Watchface sind wichtige Informationen wie Uhrzeit, Datum, Aktivitäten, Wetter, Schrittanzahl, Puls und Schlafdaten auf einen Blick sichtbar, ohne dass man durch Menüs navigieren muss. Dieses praktische Design gefällt besonders gut.

(Display: 5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Huawei Watch Fit 4 Pro bietet eine beeindruckende Bandbreite an Funktionen, die sowohl Fitness-Enthusiasten als auch Technikliebhaber ansprechen. Auch wenn Huawei genaue Angaben zum Prozessor und Arbeitsspeicher verwehrt, läuft das HarmonyOS äußerst flüssig und zuverlässig. Es gibt keine spürbaren Verzögerungen oder lange Ladezeiten.

Im Bereich der App-Verfügbarkeit ist die Smartwatch jedoch etwas eingeschränkt: Über die Huawei App Gallery sind derzeit nur etwa 20 Apps installierbar. In Kombination mit einem iPhone sind zwar alle Push-Benachrichtigungen erreichbar, jedoch fehlen NFC-Bezahlfunktionen, zusätzliche App-Optionen und der Offline-Musikspeicher im Vergleich zur Android-Integration.

Der neue TrueSeen-Sensor ermöglicht eine präzise Herzfrequenzüberwachung – kontinuierlich, sowohl im Alltag als auch während des Schlafs. Die aufgezeichneten Daten werden automatisch mit der Huawei Health-App und Apple HealthKit synchronisiert, darunter auch VO2 max, Trainingsbelastung und Erholungszeiten.

Erstmals integriert Huawei auch eine EKG-Funktion. Nach Aktivierung auf Uhr und Smartphone erkennt sie Herzrhythmusstörungen, indem der Finger 30 Sekunden auf eine Funktionstaste gelegt wird. Über 150 Sportmodi stehen zur Verfügung. Die Trainingsdaten lassen sich mit Apps wie Strava und Komoot synchronisieren. Offline-Karten von Komoot ermöglichen farbige Navigation mit Checkpoints – ideal für Outdoor-Aktivitäten.

Die Pulsmessung ist äußerst präzise, wie ein Vergleich mit einem Brustgurt zeigte. Zusätzlich misst die Uhr den Blutsauerstoffgehalt, führt Schlafanalysen durch und erkennt dabei verschiedene Schlafphasen. Neu sind die Messungen der Herzfrequenzvariabilität (HRV) und der arteriellen Steifigkeit. Diese Werte bieten wichtige Einblicke in den Erholungszustand, den Stresslevel und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dank integriertem GPS lassen sich Lauf- und Radtouren auch ohne Smartphone aufzeichnen. Offline-Karten können vorab auf die Uhr geladen werden, was die Navigation unterwegs erleichtert.

(Funktionen 5 von 5)

Akkulaufzeit

Das Gehäuse der Huawei Watch Fit 4 Pro beherbergt einen leistungsstarken 400 mAh Akku, der laut Huawei eine Akkulaufzeit von etwa 7 Tagen bei normaler Nutzung ermöglichen soll. Im Test konnte ich diese Angabe bestätigen. Bei üblicher Nutzung, wie dreimal wöchentlichem Laufen mit GPS-Aufzeichnung und aktivierten Benachrichtigungen, hält der Akku problemlos bis zu einem Tag mehr oder weniger.

Wird die Smartwatch weniger intensiv genutzt oder im Energiesparmodus betrieben, bei dem der Puls seltener gemessen wird, sind sogar bis zu 10 Tage Akkulaufzeit erreichbar. Besonders positiv finde ich, dass Huawei auf kabelloses Laden setzt. Im Lieferumfang ist eine etwas größere Ladeschale enthalten, die ähnlich wie bei der Apple Watch funktioniert. Sie lädt zuverlässig, obwohl leider nur ein USB-A-Anschluss vorhanden ist, was bei neueren Geräten einen Adapter erforderlich macht. Der Vorteil: Die Huawei Watch Fit 4 Pro kann auch an jeder Qi-fähigen Ladestation geladen werden. Hierfür muss das Armband gegebenenfalls etwas umgeklappt werden, damit die Uhr optimal aufliegt.

Das vollständige Aufladen dauert circa 60 Minuten, was im Verhältnis zur maximalen Akkulaufzeit ein sehr guter Wert ist. Für Eilige hat Huawei zudem eine Schnellladefunktion integriert: Bereits 10 Minuten Ladezeit reichen aus, um die Smartwatch für rund 24 Stunden nutzen zu können. 

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Huawei Watch Fit 4 Pro hat Huawei einen beeindruckenden Wandel vollzogen: Aus einem simplen Fitness-Tracker mit Display wurde eine vielseitige, funktionsreiche Smartwatch für sportliche Aktivitäten. Sie bietet eine breite Palette an Funktionen, darunter die Messung der Hauttemperatur, EKG-Überwachung sowie die Analyse der Herzfrequenzvariabilität über arterielle Steifigkeit. Dies macht die Watch nicht nur zu einem hervorragenden Begleiter für Sportler, sondern auch zu einem wertvollen Tool für die Gesundheitsüberwachung.

Das Gehäuse der Smartwatch überzeugt durch hochwertige Verarbeitung, und das scharfe, ausreichend große Display sorgt für eine klare Anzeige – auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Mit ihrem leichten und dünnen Design ist sie angenehm zu tragen und stört nicht im Alltag.

Dennoch gibt es einige Abstriche: Der App-Umfang ist recht eingeschränkt, was für Nutzer, die gerne zusätzliche Anwendungen installieren möchten, ein Nachteil sein könnte. Auch das NFC-Feature ist kaum nutzbar. Trotz dieser Einschränkungen bleibt die Huawei Watch Fit 4 Pro eine nahezu perfekte Smartwatch, die sowohl im Sport- als auch im Gesundheitsbereich überzeugt.

Preis/Leistung

Die Huawei Watch Fit 4 Pro startet mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 279 €. Angesichts des umfangreichen Funktionsangebots ist dies ein äußerst attraktiver und wettbewerbsfähiger Preis. Aktuell bietet Huawei sogar bis zum 30.09.2025 einen zusätzlichen Rabatt von 8 % an, womit der Preis auf unter 257 € sinkt.

Dies ist eine klare Kampfansage an die Konkurrenz, die für vergleichbare Ausstattung oft deutlich höhere Preise verlangt. Huawei verfolgt diese Strategie bewusst, um trotz des noch eingeschränkten, aber stetig verbesserten Betriebssystems durch ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis Kunden zu gewinnen.

Im Praxistest – auch in Kombination mit meinem iPhone – konnte die Smartwatch überzeugen. Alle Benachrichtigungen wurden zuverlässig angezeigt, und ich verspürte zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis, zusätzliche Apps auf die Smartwatch zu installieren.

Huawei Watch Fit 4 Pro

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

Google Pixel Watch 3

In aller Kürze

Die Google Pixel Watch 3 orientiert sich am Design der Vorgängergeneration, bietet jedoch einige Neuerungen. Erstmals ist sie in zwei Größen erhältlich: 41 mm und 45 mm. Die Akkulaufzeit wurde verbessert, was insbesondere bei der größeren Version mit ihrem größeren Akku spürbar ist. Das Display überzeugt durch seine gute Ablesbarkeit auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Dank Wear OS 5.0 bietet die Smartwatch neben zahlreichen Funktionen für den Alltag auch viele Sportfunktionen. 

Gefällt uns

  • scharfes und noch helleres AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • schönes Design
  • gut verarbeitet
  • schnelles Aufladen
  • toller Tragekomfort

Gefällt uns weniger

  • Glas ist etwas empfindlich gegen Kratzer
  • Akkulaufzeit gut, aber dennoch nicht die Beste
  • kein Multiband-GPS wird unterstützt

Google Watch 3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Im Vergleich zur zweiten Generation hat Google bei der Pixel Watch 3 die Verpackung vollständig überarbeitet. Diese präsentiert sich nun deutlich länger, aber gleichzeitig flacher. Insgesamt ist die Aufmachung ansprechend, und alle Inhalte sind sicher und übersichtlich verpackt. 

Auf der Vorderseite präsentiert Google nun lediglich einen schlichten Google Schriftzug und einen großen Aufdruck der Smartwatch. Des Weiteren informiert Google über die integrierte Fitbit Integration, welche sich auf die Aufzeichnung sportlicher Aktivitäten auswirkt. Ansonsten werden auf der Vorderseite keine weiteren Informationen dargestellt, was ich überraschend finde, da hier sogar auf die Produktbezeichnung verzichtet wurde. 

Google zeigt diesen jedoch auf der rechten und linken Seite an, sodass neben „Google Pixel Watch 3“ auch die Größe der Smartwatch, in meinem Fall 41 mm, und die LTE-Version ersichtlich sind. 

Auf der Rückseite befinden sich in kleiner Schrift erneut die gleichen Bezeichnungen wie auf den zuvor beschriebenen Seiten. Darüber hinaus gibt Google hier in mehreren Sprachen Informationen zum Lieferumfang und zu wichtigen Lizenzen. 

Nach Entfernen des Sicherungsstreifens an der Rückseite lässt sich die Umverpackung von der stabilen Hauptverpackung seitlich herausschieben. Auf der Oberseite der Hauptverpackung ist eine Skizzierung der Google Pixel Watch 3 sowie jeweils eine Lasche an Ober- und Unterseite angebracht. Zieht man an der unteren Lasche, befindet sich eine weitere Verpackung mit einer Mappe und den Beipackzetteln in der Hand. Auf den Beipackzetteln zeigt Google, wie das mitgelieferte Armband an der Smartwatch befestigt wird. Darunter befindet sich ein Zwischenboden, in dem zwei Teile des Silikon-Armbands in Größe „S“ und darunter ein Armband in Größe „M“ aufbewahrt sind. So kann je nach Handgelenkumfang das passende Armband angebracht werden. 

Durch Ziehen an der oberen Lasche lässt sich die Smartwatch entnehmen. Darunter befindet sich das mitgelieferte Ladekabel. Der Umfang des Armbands ist in dieser Größe unverändert geblieben. Das Armband in Größe S ist für Handgelenke mit 130–175 mm Umfang geeignet, das Armband in Größe M für Handgelenke mit 165–210 mm Umfang. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die Google Pixel Watch 3 präsentiert sich im identischen Design wie ihr Vorgängermodell, jedoch wird sie nun nicht mehr nur in der 41 mm Version, sondern zusätzlich in einer größeren 45 mm Version angeboten. Dies ist erfreulich für alle männlichen Nutzer, da die 45 mm Version am Handgelenk besser zur Geltung kommt als die kleinere 41 mm Version, die eher für Frauen konzipiert ist. 

Darüber hinaus setzt Google weiterhin, wie bereits beim Vorgängermodell, beim Aluminiumgehäuse der Smartwatch auf 100 % recyceltes Aluminium. Das Gewicht beträgt hierbei exakt wie bei der vorherigen Generation 31 Gramm (ohne Armband). Bei der 45 mm Version liegt das Gewicht bei 37 Gramm (ohne Armband). Bei dem im Lieferumfang enthaltenen Armband handelt es sich um ein Fluorelastomer-Band mit einer angenehm anfühlenden Soft-Touch-Beschichtung, wie man sie auch von der Google Pixel Watch 2 oder beispielsweise der Apple Watch in der Einstiegsvariante kennt. 

Google bietet die Pixel Watch 3 in vier Farbvarianten an, die sich in Armband- und Gehäuserfarbe unterscheiden. Das Gehäuse ist neben klassischem Silber (poliertes Silver) auch in Champagner Gold und der neuen Farbe Obsidian (Schwarz) erhältlich. Im Vergleich zur 41 mm Version ist die 45 mm Version in drei Farben verfügbar, da die Rose Variante nicht angeboten wird. Dies liegt daran, dass die kleinere Smartwatch vorrangig von Frauen getragen wird. 

Mein Testgerät verfügt über ein Gehäuse in poliertem Silber und ein Armband in Beige (Porzellan). Die Farbauswahl für die Armbänder ist auf Schwarz und Gold beschränkt, lediglich bei der silbernen Smartwatch (41 mm) stehen zusätzlich Rosé und Beige zur Verfügung. Für andere Armbandfarben oder -materialien ist ein separater Kauf erforderlich, wobei die Preise je nach Material zwischen 49 € und 209 € liegen.

Neben der Auswahl an verschiedenen Farben bietet die Google Pixel Watch 3 die Wahl zwischen einer Bluetooth/Wi-Fi-Variante und einem LTE-Modell. Letzteres ermöglicht eine unabhängige Internetverbindung, ohne dass eine ständige Verbindung zum Smartphone erforderlich ist.

Google ist dem Design, wie bereits erwähnt, treu geblieben. Das Display der Smartwatch ist weiterhin stark gewölbt, wodurch es einem geschliffenen schwarzen Stein ähnelt. Ebenso wird weiterhin auf das gleiche Displayglas gesetzt, ein 3D Corning Gorilla Glas der 5. Generation, das vom Hersteller „Corning“ stammt, dem wohl bekanntesten Glashersteller im Bereich Smartphone, Smartwatch und vielen weiteren Bereichen.

Das Fluorelastomer-Armband trägt sich im Alltag angenehm und schmiegt sich dank der ebenfalls abgerundeten Rückseite gut an das Handgelenk. Nutzer der ersten oder zweiten Generation, die bereits zusätzliche Armbänder besitzen, benötigen keine neuen, da die Google Pixel Watch 3 über einen identischen Bajonettverschluss und die gleiche Armbandbreite verfügt. Dies gilt jedoch nur für die 41 mm Version. Wer zur 45 mm Version greift, benötigt neue Armbänder, da diese entsprechend größer und breiter sind. 

Google hat den Displayrand gegenüber dem Vorgängermodell verkleinert, wodurch bei gleicher Gehäuserotation ein größeres Display verbaut werden konnte. Das Display der Pixel Watch 3 mit 41 mm misst nun 1,27 Zoll statt zuvor 1,18 Zoll, die 45 mm Version sogar 1,46 Zoll. Es handelt sich weiterhin um ein AMOLED-Display mit einer Auflösung von 408 x 408 Pixeln (41 mm) bzw. 456 x 456 Pixeln (45 mm). Die Pixeldichte bleibt mit 320 ppi unverändert und sorgt für kontrastreiche und scharfe Darstellungen. 

Ähnlich wie bei der Pixel Watch 2 verzichtet Google auf kabelloses Laden. Das Aufladen ist daher ausschließlich über das mitgelieferte Original-Kabel möglich. Das Ladekabel verfügt weiterhin über einen magnetischen Anschluss, jedoch erfolgt die Stromversorgung wie bei der Vorgängergeneration über vier Pins und nicht induktiv. Dies mag zwar etwas weniger komfortabel sein und die Verwendung alternativer Ladekabel erschweren, jedoch ist das Aufladen dadurch energieeffizienter, da bei induktivem Laden stets ein gewisser Energieverlust auftritt. Zudem ist das Aufladen über die Ladekontakte schneller.

Die Bedienung der Smartwatch erfolgt, wie in der Branche üblich, über Tippen und Wischen auf dem Display. Am rechten Gehäuserand befindet sich, wie von der Pixel Watch 2 bekannt, eine Krone, die durch zusätzliches haptisches Feedback eine präzise Bedienung ermöglicht. Die darüber liegende Taste ist weiterhin etwas nah an der Krone positioniert, wodurch sie nicht optimal erreichbar ist. Dies mag zwar auf die gegenüberliegende Seite palpiert werden, jedoch ist die Bedienung im Allgemeinen akzeptabel. Weitere Details zu den Tasten und der Bedienung folgen im Abschnitt „Bedienung“.

Seit der ersten Generation der Google Pixel Watch hat sich die Auswahl an Armbändern deutlich erweitert. Neben den Originalarmbändern stehen nun auch zahlreiche Armbänder von Drittanbietern zur Verfügung. Der Wechsel des Armbandes ist unkompliziert, sofern der Vorgang verständlich erklärt wird. Da die Uhr keinen sichtbaren Verriegelungsbolzen oder ähnliches aufweist, kann der Wechsel zunächst etwas verwirrend sein. Um das Armband zu wechseln, drückt man den kleinen, unauffälligen Knopf neben dem Armband und zieht dieses in Richtung des Knopfes. Dadurch wird das Armband entriegelt und kann aus dem Bajonettverschluss entfernt werden. Das Einsetzen eines neuen Armbandes erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Der Knopf muss nicht aktiv betätigt werden, da er am Ende automatisch einrastet und das Armband sichert.

Am Gehäuse der Smartwatch befindet sich unterhalb der Krone, ähnlich wie bei der zweiten Generation, eine kleine runde Öffnung. Hier ist das Mikrofon für Telefonate, den Sprachassistenten usw. integriert. Auf der gegenüberliegenden linken Seite befindet sich der längliche Lautsprecher. Die Rückseite bzw. Unterseite der Smartwatch erscheint auf den ersten Blick identisch mit der Vorgängerversion. Es wurde jedoch ein neuer Sensor integriert und eine Funktion ergänzt. Neu ist die Pulsverlusterkennung. Sollten die Sensoren einen Pulsverlust feststellen, setzt die Pixel Watch 3 automatisch einen Notruf ab, um Ihnen möglicherweise das Leben zu retten.  

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Google Pixel Watch 3 weist optisch kaum Unterschiede zur Pixel Watch 2 auf. Die Verarbeitung ist auch hier solid und hochwertig. Gehäuse, Display und Armband vermitteln ein hochwertiges, langlebiges und angenehmes Tragegefühl. Mit 56 Gramm inklusive des mitgelieferten Armbands ist das Gewicht absolut angemessen. Die Smartwatch verfügt über einen nach IP68 zertifizierten Schutz, der sie vor Staubpartikeln und Wasser schützt. Google gibt die Wasserbeständigkeit mit 5 ATM an. Dies bedeutet, dass die Uhr zwar dem Druck in 50 Metern Tiefe standhält, jedoch nur wasserbeständig und nicht wasserdicht ist. Schwimmen an der Oberfläche, Duschen und Regenschauer stellen kein Problem dar, jedoch sollte man mit der Uhr nicht tauchen. 

Das Displayglas soll die Smartwatch und das Display schützen, jedoch sind Kratzer im Alltag nicht vollständig auszuschließen. Eine teure Panzerglasfolie könnte hier Abhilfe schaffen. Dieses Problem besteht jedoch bei allen Smartwatches. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor, Wi-Fi, (optional 4G LTE und UMTS),
Display41 mm Version: 1,27 Zoll AMOLED-LTPO-Display, 320 PPi (Always-On-Display)
45 mm Version: 1,46 Zoll AMOLED-LTPO-Display, 320 PPi (Always-On-Display)
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m, IP68
SensorenKompass
Höhenmesser
Rot- und Infrarotsensoren zur Überwachung der Sauerstoffsättigung (SpO2)
Mit EKG-App kompatible elektrische Mehrzwecksensoren
Optischer Mehrwege-Herzfrequenzsensor
3-Achsen-Beschleunigungsmesser
Gyroskop
Umgebungslichtsensor
Elektrischer Sensor zur Messung der Hautleitfähigkeit (cEDA) für das Tracking von Körperreaktionen
Hauttemperatursensor
Barometer
Magnetometer
MaterialGehäuse: 100 % recyceltes Aluminium, Sportarmband: Fluorelastomer mit Soft-Touch-Beschichtung
KonnektivitätBluetooth® 5.3
NFC
GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, Quasi-Zenith Satellite
Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac/ax 2,4 GHz + 5 GHz
Größe/Gewicht41 mm (runde Form) / 31 Gramm ( ohne Armband)
45 mm (runde Form) / 37 Gramm (ohne Armband)
CPU/RAMSnapdragon W5 Gen 1
Cortex‑M33-Coprozessor
Akkulaufzeit rund einen Tag
Kompatibleab Android 10.0 oder höher
BetriebssystemWear OS 5.0 by Google
LieferumfangGoogle Pixel Watch 3
Sportarmband (klein und groß)
USB-C-Schnellladekabel
Kurzanleitung
Technische Daten der Google Watch 3

Tragekomfort

Die Google Pixel Watch 3 präsentiert sich als elegante und ästhetische Smartwatch, die sich sowohl im Alltag als auch bei sportlichen Aktivitäten komfortabel tragen lässt. Für den sportlichen Einsatz empfiehlt sich die Verwendung des mitgelieferten Armbands oder eines der im Zubehör erhältlichen Armbänder aus recyceltem Garn. Von Leder- oder Gliederarmbändern (Metall) ist in diesem Kontext abzusehen. Dies sollte jedoch selbstverständlich sein, da Leder durch Schweiß optisch beeinträchtigt werden könnte und Metallarmbänder aufgrund ihres Gewichts und ihrer Größe den Tragekomfort während sportlicher Aktivitäten negativ beeinflussen.

Der Tragekomfort der Google Pixel Watch 3 ist, wie bereits erwähnt, als gut zu bewerten. Für schmälere Handgelenke ist das mitgelieferte Armband mit einem Umfang von 130 bis 175 Millimeter geeignet. Bei einem eher breiteren Handgelenk, wie es häufig bei Männern vorkommt, empfiehlt sich in den meisten Fällen das größere Armband mit einem Umfang von 165 bis 210 Millimeter. Alternativ bietet sich die 45mm-Version an, die am breiteren Handgelenk besser zur Geltung kommt und für einen Handgelenkumfang von 150 mm bis 215 mm ausgelegt ist. Die Smartwatch schmiegt sich gut an das Handgelenk an und nach kurzer Gewöhnungszeit nimmt man den anfänglich spürbaren Druck nicht mehr wahr. 

Da die Pixel Watch 3, wie viele andere Smartwatches auch, die Herzfrequenz misst, sollte sie nicht zu locker am Handgelenk getragen werden. Andernfalls kann der Herzfrequenzsensor den Puls nicht präzise oder gar nicht erfassen. Durch den strammen Sitz kann sich, wie üblich, Schweiß unter der Smartwatch ansammeln, da die Luftzirkulation eingeschränkt ist. Dies ist jedoch normal, da die Smartwatch, wie bei allen anderen Herstellern auch, mit der Rückseite direkt auf der Haut aufliegt. Daher stellt dies keinen Kritikpunkt dar.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Google Pixel Watch
Preis: Kostenlos

Google setzt bei seiner hauseigenen Smartwatch auf das eigene Betriebssystem für Smartwatches, Wear OS in der Version 5.0. Die Einrichtung erfolgt, wie von Google gewohnt, schnell und einfach, da man Schritt für Schritt durch den Prozess geführt wird. Voraussetzung für eine erfolgreiche Verbindung ist ein kompatibles Android-Smartphone mit Betriebssystem Android 10.0 oder höher. iPhone-Nutzer können die Smartwatch nicht mit ihrem Smartphone verbinden, da die dafür notwendige Google Pixel Watch App nicht verfügbar ist. Die für iPhones verfügbare Wear OS by Google App kann diese nicht finden.

Zur Einrichtung wird die Google Pixel Watch 3 zunächst vollständig aufgeladen. Anschließend kann die Einrichtung Schritt für Schritt wie am Smartphone beschrieben durchgeführt werden. Diese ist, wie bereits erwähnt, recht einfach gehalten. Etwas störend empfand ich jedoch, dass zur übersichtlichen Erfassung und Darstellung sportlicher Aktivitäten die Fitbit App installiert werden muss. Da Google Fitbit aufgekauft hat und somit bereits über eine umfangreiche Fitness-App verfügt, ist es nachvollziehbar, dass diese genutzt und nicht zusätzlich in die ohnehin schon umfangreiche Google Pixel Watch App integriert werden soll. 

Nach der Einrichtung der Google Pixel Watch 3 wird bei jedem Start der App die Startseite angezeigt. Diese bietet verschiedene Untermenüs. Am oberen Bildschirmrand wird die Smartwatch mit dem aktuell ausgewählten Zifferblatt dargestellt. Darunter wird angezeigt, ob die Smartwatch mit dem Smartphone verbunden ist und welcher Akkustand vorhanden ist. Anschließend folgen Direktzugriffe zur Zifferblattauswahl und zu den Kacheln (früher „Ansichten“). In der Zifferblattauswahl können aus zahlreichen Zifferblättern verschiedene Optionen ausgewählt werden, die Darstellung und die Farben der Elemente können angepasst werden. In den Kacheln kann festgelegt werden, welche Funktionen beim Wischen von rechts nach links oder umgekehrt angezeigt werden sollen. Die Reihenfolge der Kacheln kann ebenfalls angepasst werden. Darunter folgen weitere Untermenüs mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten.

In den Einstellungen können beispielsweise Benachrichtigungseinstellungen vorgenommen werden. Unter Punkt Google können alle Benachrichtigungen im Zusammenhang mit Google-Diensten (Google Pay, Google One-Backup, Google Assistant etc.) verwaltet werden. Im Menü Play Store können zusätzliche Apps auf die Smartwatch installiert werden. Unter Smartwatch-Einstellungen können die Ausrichtung, die Display-Einstellungen und die Gestensteuerung angepasst werden. Hier kann beispielsweise die Beleuchtungsdauer des Displays, die Aktivierung des Always-On Displays und die Schriftgröße festgelegt werden. In den Sicherheitseinstellungen und Notfallkontakten können Benachrichtigungen für Notfallkontakte konfiguriert und Systemdaten eingesehen werden. Die restlichen Einstellungen sind weniger relevant. 

Bedienung über die Smartwatch

Benachrichtigungen können direkt über die Smartwatch gelesen werden, indem man von unten nach oben über das Display wischt. Über die sogenannten Tiles (Widgets) – also direkte Verknüpfungen zu den wichtigsten Funktionen wie gelaufene Schritte, Schnellstart für die Aufzeichnung einer sportlichen Aktivität, Schlaf, Kalender usw. – wechselt man, indem man von links nach rechts oder andersherum wischt. Wischt man mit dem Finger von oben nach unten, erscheinen die Schnelleinstellungen. Hier können der Flugmodus, der Schlafmodus, die Helligkeit des Displays und einige weitere Funktionen direkt per Schnellzugriff aktiviert bzw. verändert werden. Durch einmaliges Drücken der Krone gelangt man direkt zur App-Übersicht, beim zweimaligen Drücken wird direkt das Google Wallet geöffnet. Über die Taste oberhalb der Krone greift man durch einmaliges Drücken auf die zuletzt verwendeten Apps zu, und durch zweimaliges Drücken gelangt man von Werk aus ebenfalls zum Google Wallet. 

In den Einstellungen können beispielsweise Benachrichtigungseinstellungen vorgenommen werden. Unter Punkt Google können alle Benachrichtigungen im Zusammenhang mit Google-Diensten (Google Pay, Google One-Backup, Google Assistant etc.) verwaltet werden. Im Menü Play Store können zusätzliche Apps auf die Smartwatch installiert werden. Unter Smartwatch-Einstellungen können die Ausrichtung, die Display-Einstellungen und die Gestensteuerung angepasst werden. Hier kann beispielsweise die Beleuchtungsdauer des Displays, die Aktivierung des Always-On Displays und die Schriftgröße festgelegt werden. In den Sicherheitseinstellungen und Notfallkontakten können Benachrichtigungen für Notfallkontakte konfiguriert und Systemdaten eingesehen werden. Die restlichen Einstellungen sind weniger relevant. 

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Bei der neuen Google Pixel Watch 3 setzt Google auf ein AMOLED-LTPO-Display. Diese Displaytechnologie ermöglicht eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 60 Hertz, was zu einer erhöhten Akkulaufzeit führt. Denn wenn die Darstellung keine hohe Bildwiederholrate erfordert, wird diese automatisch reduziert, wodurch weniger Energie verbraucht wird. Die Displaygröße ist aufgrund minimal kleinerer Ränder ebenfalls gewachsen, sodass die 41-mm-Version nun ein 1,27 Zoll großes Display bietet, was minimal größer ist. Wer es wiederum nochmals deutlich größer bevorzugt, greift zur 45-mm-Version, denn hier wird ein 1,46 Zoll großes Display geboten. Die Pixeldichte liegt unverändert bei 320 ppi, sodass sowohl die kleinere als auch die größere Version weiterhin wie von der Vorgängerversion gewohnt ein sehr scharfes Display bietet. Hier hat Google auf die Kritik der Kunden gehört und die beiden Kritikpunkte am Display beseitigt. 

Da Google weiterhin auf das gleiche Konzept wie zuvor setzt, fällt der Displayrand im Alltag kaum auf. Selten verlaufen die Menüs bis an den Rand, sodass dieser intelligent kaschiert wird und im Alltag nicht störend auffällt. Typisch für ein AMOLED-Display bietet dies hervorragend Schwarzwerte, denn schwarz ist hier auch kräftiges Schwarz, was dazu beiträgt, dass der Rahmen kaum im Alltag stört. Ebenso überzeugen die Kontrastwerte und es werden kräftige Farben geboten. Die Google Pixel Watch 3 überzeugt auch hinsichtlich der Blickwinkelstabilität, denn selbst bei einem flachen Blickwinkel beeinflusst dies das Display kaum bis nur minimal.

Google hat in der Pixel Watch 3 einen sehr gut funktionierenden Umgebungslichtsensor verbaut, sodass die Helligkeit automatisch dem Umgebungslicht angepasst wird. Hier kommt eine weitere Verbesserung der Google Pixel Watch 3 zum Tragen: Diese unterstützt nun eine Helligkeit von bis zu 2.000 Nits, was eine Verdopplung darstellt. Somit hat man nun auch bei direkter Sonneneinstrahlung kaum noch Probleme, das Display abzulesen, ein sehr wichtiges Feature, das bei einer Smartwatch sehr wichtig ist. 

Das Always-On Display ist natürlich wie von Google gewohnt mit an Bord. So bleibt das Display abgedunkelt immer aktiv und wird wieder auf die nötige Helligkeit erhöht, wenn man auf die Uhr blickt oder das Handgelenk zu sich dreht, um auf die Uhr zu schauen. Dies reduziert natürlich die maximale Akkulaufzeit, aber wenn nicht gewünscht, kann die Funktion problemlos deaktiviert werden.

(Display: 5 von 5 Punkten)

Funktionen

Beim Prozessor hat Google gegenüber der Pixel Watch 2 keine Veränderungen vorgenommen. Es kommt weiterhin das gleiche Hardware-Setup mit dem bekannten Snapdragon Wear 5 Gen. 1 zum Einsatz. Dieser Prozessor stammt aus dem Hause Qualcomm und integriert eine CPU mit vier ARM Cortex A53 Kernen, die mit bis zu 1,7 GHz takten. Ergänzt wird dies durch eine Adreno 602 GPU mit einer maximalen Taktfrequenz von 1 GHz. 

Die Hardware ermöglicht ein flüssiges Systemverhalten und zeichnet sich durch Energieeffizienz aus. Unterstützt wird der Prozessor weiterhin von einem 2 Gigabyte großen Arbeitsspeicher, der für einen reibungslosen Hintergrundbetrieb der Apps sorgt. Auch der Speicherplatz bleibt mit 32 Gigabyte unverändert, was für eine Smartwatch absolut ausreichend ist und genügend Platz für Apps, Musik und andere Daten bietet.

Die verbauten Sensoren umfassen neben einem Höhenmesser, Kompass, Barometer, Manometer und Gyroskop für die Navigation auch einen SpO2-Sensor (Rot- und Infrarotsensor) zur Erfassung der Sauerstoffsättigung. Der optische Mehrzweck-Herzfrequenzsensor misst den Puls und benachrichtigt den Nutzer bei ungewöhnlich hohen oder niedrigen Herzfrequenzen. Zudem ermöglicht die installierte App die EKG-Funktion. Der 3-Achsen-Beschleunigungssensor dient unter anderem dazu, zu erkennen, wann der Nutzer auf die Smartwatch blickt. Neu ist die Funktion, dass die Smartwatch einen Notruf auslöst, wenn sie keinen Puls mehr erfassen kann. 

Der von der Google Pixel Watch 2 bekannte Hauttemperatursensor, welcher nach dreimaligem Tragen der Smartwatch im Schlafzyklus Veränderungen der Hauttemperatur erfassen kann, ist ebenfalls verbaut. Ebenso ist ein elektronischer Sensor zur Messung der Hautleitfähigkeit (CEDA) integriert. Letzterer erfasst Veränderungen im Schweiß. Bei zu hohen Differenzen informiert die Smartwatch den Nutzer über einen möglichen körperlichen Stress. 

Durch die Integration von FitBit steht Ihnen bei der Google Pixel Watch 3 eine breite Auswahl an Trainingsarten zur Verfügung, die Sie erfassen können. Es werden rund 40 verschiedene Sportarten unterstützt, darunter sowohl gängige als auch weniger verbreitete Disziplinen. Besonders praktisch ist die automatische Trainingserkennung. Beim Spazierengehen werden Sie beispielsweise automatisch gefragt, ob Sie die Aktivität aufzeichnen möchten. Diese Funktion funktioniert bisher gut, ist aber inzwischen keine Besonderheit mehr, da auch Apple diese Funktion schon lange anbietet. Das automatische Workout-Tracking funktioniert derzeit bei folgenden Sportarten: Laufen, Rennen, Spazieren, Radfahren, Indoor-Cycling, Rudern und Training am Ellipsentrainer. Alle anderen Sportarten müssen manuell vor dem Training gestartet, währenddessen pausiert und am Ende angehalten werden. Bei den oben genannten Sportarten erfolgt dies weitestgehend automatisch. 

Die Herzfrequenz wird von der Google Pixel Watch 3 permanent, also kontinuierlich, gemessen, sodass diese jederzeit eingesehen werden kann. Das in der Google Pixel Watch 3 verbaute GPS-Modul ist größtenteils sehr exakt, gelegentlich jedoch etwas unpräzise. Dies könnte daran liegen, dass Google hier nicht auf einen Multibandempfänger wie beispielsweise Garmin bei einigen Smartwatches setzt, sondern lediglich auf eine Monoband-Lösung. Die Google Pixel Watch 3 verbindet sich schnell mit den Satelliten, jedoch ist die Genauigkeit nicht so gut wie beispielsweise bei meinem Garmin Edge 1050. Hier kommt es beim genauen Betrachter der Strecke gelegentlich zu leichten Abweichungen. Dies ist nicht sonderlich gravierend, jedoch sollten Nutzer, die eine Smartwatch mit sehr genauem GPS suchen, zu einem anderen Modell greifen. Für die meisten Nutzer, die lediglich ihre Laufstrecke etc. aufzeichnen möchten, ist die Google Pixel Watch 3 dennoch präzise genug. Dennoch sollte Google im nächsten Modell einen Multibandempfänger verbauen.  

Praktisch ist die Übernahme des am Smartphone hinterlegten Schlaf- und Bitte-nicht-stören-Modus durch die Google Pixel Watch 3. Dadurch wird die Uhr beispielsweise ebenfalls in den Schlafmodus versetzt, wodurch das Display in dieser Zeit automatisch abgedunkelt wird. Die Google Pixel Watch 3 verfügt über eine ausgezeichnete Schlaftracking-Funktion, was nicht überrascht, da dies bereits eine Stärke von Fitbit war, die Google übernommen hat. Durch die zahlreichen Sensoren erfasst die Smartwatch den Schlaf sehr umfassend und zeigt Ihnen unter anderem den Schlafindex sowie verschiedene Informationen zur Qualität Ihrer Nachtruhe an. Dabei wird erfasst, wie lange Sie geschlafen haben, wie lange Sie im Leicht- und Tiefschlaf waren und welche REM-Phasen Sie durchlaufen haben. Dies geschieht automatisch, ohne dass Sie, wie erwähnt, den Schlafmodus manuell aktivieren müssen, da die Smartwatch dies selbstständig erkennt. 

(Funktionen 4,5 von 5)

Akku

Die Akkukapazität der Google Pixel Watch 3 wurde im Vergleich zum direkten Vorgängermodell bei der 41-mm-Version um 1 mAh auf 307 mAh erhöht. Die neue 45-mm-Version verfügt aufgrund des größeren Gehäuses über einen 420-mAh-Akku. Da die 45-mm-Version mehr Strom für das Display benötigt, beträgt die maximale Akkulaufzeit bei normaler Nutzung bei beiden Varianten 24 Stunden. Im Energiesparmodus sind bis zu 36 Stunden möglich, jedoch müssen Funktionen wie die permanente Pulsmessung deaktiviert werden. 

Daher muss die Smartwatch täglich aufgeladen werden, was auch von der Apple Watch bekannt ist. Wird der Schlaf in der Nacht aufgezeichnet, sollte die Smartwatch vorab geladen werden, da dies bereits fast 30 % der Akkukapazität verbraucht. Der Akku ist somit weiterhin, wie bereits von den Vorgängergenerationen der Google Pixel Watch 3 bekannt, das größte Manko. Die Akkulaufzeit ist nicht optimal und stellt für einige Nutzer ein Ausschlusskriterium dar. 

Bedauerlicherweise wird auch hier auf die Aufladung per Induktionsladekabel verzichtet. Google verzichtet hier, wie bereits bei der Google Pixel Watch 2, auf das kontaktlose Laden und setzt weiterhin auf das Laden mit magnetischem Ladedock. Die Stromübertragung erfolgt über vier Pins. Daher kann die Smartwatch nicht beliebig auf die Ladeschale gelegt werden, sondern wird in einer fixierten Ausrichtung gehalten. Dies mindert den Komfort, bietet jedoch auch einen Vorteil: Bei kontaktloser Aufladung entsteht in der Smartwatch mehr Wärme, was zu einer geringeren Ladegeschwindigkeit führt. Beim Aufladen über Pins entsteht weniger Wärme, wodurch ein schnelleres Aufladen möglich ist. Von 20 % auf 90 % lädt die Smartwatch nun in knapp 30 Minuten, während eine vollständige Aufladung von 0 % auf 100 % etwa 65 Minuten dauert. 

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Google Pixel Watch 3 bleibt Google dem bewährten Design treu. Bei der 41-mm-Version sind keine Unterschiede zum Vorgängermodell erkennbar. Neu ist jedoch die 45-mm-Version, die von vielen Nutzern gewünscht wurde. 

Im Test überzeugten neben dem Display insbesondere die Herzfrequenzmessung und die präzisen Werte, sowohl im Alltag als auch während des Trainings. Das Display bietet eine doppelt so hohe Helligkeit und ist daher auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut ablesbar. Das Betriebssystem Wear OS 5.0 läuft flüssig und harmoniert hervorragend mit einem Google Pixel Phone. 

Das GPS ist jedoch nicht Multiband-fähig, wodurch die Smartwatch bei der Aufzeichnung von Laufstrecken nicht immer präzise ist. Auch die Akkulaufzeit ist zwar verbessert, stellt aber weiterhin keine Stärke der Smartwatch dar. Dies gilt jedoch auch für die Apple Watch, die ebenfalls spätestens nach einem Tag wieder aufgeladen werden muss. 

Preis/Leistung

Der Herstellerpreis der Google Watch 3 wurde zum Marktstart mit 319 € für das Modell mit 41 mm Gehäusedurchmesser festgesetzt. Dies ist bereits deutlich günstiger als die Google Pixel Watch 2. Für die 45 mm Version werden 369 € fällig, was als fairer Preis anzusehen ist. Bevorzugt man die LTE-Variante, müssen bei beiden Modellen zusätzlich 100 € investiert werden, was jedoch vertretbar ist. Aktuell ist die Pixel Watch 3 in der Ausführung mit 41 mm Gehäusedurchmesser bereits deutlich reduziert und für rund 260 € verfügbar. Dies stellt einen ausgezeichneten Preis dar, insbesondere für Nutzer von Android-Smartphones oder Google Pixel Phones, die eine Smartwatch suchen. Für Apple-Nutzer ist die Apple Watch weiterhin die bevorzugte Wahl. Für Android-Nutzer hingegen ist die neue Google Pixel Watch 3 sehr interessant und überzeugt optisch sowie funktional, trotz einiger kleiner Schwächen. 

Google Watch 3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: google.at

Google Pixel Watch 2

In aller Kürze

Mit der Google Pixel Watch 2 schickt der wohl bekannteste Suchmaschinen-Anbieter den Nachfolger der aus dem Jahr 2022 erschienen Pixel Watch auf den Markt. Einige haben diese zusammen zum Marktstart beim Bestellen des Google Pixel 8 Pro als kostenlose Zugabe erhalten, aber natürlich kann diese auch einfach so im Shop erworben werden. Ich habe die neue Smartwatch genau unter die Lupe genommen und soviel schon mal direkt erwähnt, auf den ersten Blick hat sich rein äußerlich wenig verändert. Das Design ist sehr gut gewählt, denn optisch geht hier das 41 mm große runde Display nahtlos dank des im Armband integrierten Bajonettverschluss in selbes über. Da Google schon vor einiger Zeit Fitbit aufgekauft hat, ist die Uhr bezüglich der Aufzeichnung der Fitnessdaten sehr gut aufgestellt, sodass auch hier alles gut funktioniert. Zu guter Letzt wurde auch der Prozessor aufgewertet, was sich mit einer höheren Leistung zeigt und zudem arbeitet dieser effizienter, was zugleich dafür sorgt, dass eine längere Akkulaufzeit erreicht wird.

Gefällt uns

  • gute Akkulaufzeit
  • scharfes AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • schönes Design
  • gut verarbeitet
  • schnelles Aufladen

Gefällt uns weniger

  • Glas ist empfindlich gegen Kratzer
  • Lautsprecher könnte besser sein
  • Display hat einen breiten Rand

Google Watch 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wie von den Produkten aus dem Hause Google gewohnt weitestgehend schlicht gehalten. So liefert Google die Pixel Watch 2 in einer typischen weißen Verpackung aus, die lediglich einige wenige Details zur Smartwatch verraten. 

Angefangen an der Vorderseite, hier präsentiert Google das bekannte bunte „G“ Firmenlogo und darunter steht dann auch direkt der Produktname „Pixel Watch 2“. Unmittelbar darunter folgt dann direkt auch eine Abbildung der Google Pixel Watch 2, die hier fast komplett dargestellt wird. Da die Google Pixel Watch 2 wie der Vorgänger mit der Technologie von Fitbit ausgestattet wurde, finde man hier unten rechts den entsprechenden Hinweis in Form von „with Fitbit“. Rechts und linkt von der Umverpackung findet man lediglich ein Google-Logo und den Hinweis, dass auf der Uhr Wear OS by Google läuft.

Betrachtet man die Rückseite, findet man hier zum einen die Info über die Gehäusefarbe der Google Pixel Watch 2, sowie deren enthaltenes Sportarmband und direkt darunter folgt dann noch eine Auflistung des überschaubaren Lieferumfangs in mehreren Sprach übersetzt. Hierbei erwähnt Google unter anderem auch die Anforderungen für die erfolgreiche Nutzung wie z. B. ein Konto bei Google und zudem gibt es hier die Info darüber, dass im Lieferumfang ein Armband für einen Handgelenksumfang von 130 bis 175 mm und ein weiteres für den Umfang von 165 bis 210 mm enthalten ist.

Zieht man die stabile Verpackung aus der eben beschriebenen Umverpackung heraus, hält man eine simple Verpackung in der Hand, bei welcher der Deckel ganz einfach nach links aufgeklappt wird. Dabei erblickt man dann die Google Pixel Watch mit einer Schutzfolie auf dem Display in Zentrum, sicher verpackt und rechts sowie links das zugehörige Zubehör. An der rechten Seite ist wie an dem kleinen „Blitz Symbol“ schon erahnen kann, dass Ladekabel enthalten, bei dem es sich aber nicht wie z. B. bei Apple um ein induktives Laden handelt, sondern der Strom wird durch insgesamt vier Pins und den Kontakten an der Google Pixel Watch an den Akku übertragen. Im linken Bereich hat Google dann ein zusätzliches Armband integriert, sodass sollte das bereits von Werk aus angelegte Band zu klein sein, auf das hier größere wechseln kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Google Pixel Watch 2 gibt es exakt wie beim Vorgänger lediglich mit einem Gehäusedurchmesser von 41 mm. Dies ist zwar für ein zierliches Handgelenk einer Frau sicherlich ideal, aber gerade an einem größeren Handgelenk eines Mannes wirkt die Smartwatch hier leider oftmals etwas klein. Beim Gehäuse der Smartwatch setzt Google bei der neuen Version auf zu 100 % recyceltes Aluminium, zuvor war dies bei der ersten Generation noch zu 80 % recyceltes Edelstahl. Unter anderem durch diese Veränderung konnte Google das größte Gewicht einsparen und die Smartwatch um 5 Gramm leichter machen, sodass diese nun auf 31 Gramm (ohne Armband) kommt. Bei dem im Lieferumfang enthaltenden Armband handelt es sich um ein Fluorelastomer Band mit einer angenehm anfühlenden Soft-Touch-Beschichtung, genau so, wie man dies auch aus dem Hause Apple bei der Einsteigervariante der Apple Watch kennt. 

Google bietet die Pixel Watch 2 in insgesamt vier Farbvarianten an, bei denen sich zum einen die Armband-Farben und auch zum Teil die des Gehäuses unterscheiden. Das Gehäuse selbst gibt es neben einem klassischen Silber (poliertes Silver) auch noch in einem Champagner Gold und dem Matt Schwarz, wovon letzteres genau der Farbe meines Testgeräts entspricht. Bei den Farben der Armbänder ist man bei der schwarzen und goldenen Version gebunden, lediglich bei der silbernen Smartwatch kann man dann noch zwischen blau und beige wählen. Möchte man wiederum eine andere Farbe oder Material des Armbandes haben, muss man sich dieses zusätzlich erwerben, wofür je nach Material zwischen 49 € und 209 € fällig werden.

Neben der Auswahl an unterschiedlichen Farben kann man bei der Google Pixel Watch 2 auch noch zwischen einer Bluetooth/Wi-Fi-Variante und einem LTE-Modle wählen. Somit könnte man mit letzterem die Smartwatch eigenständig mit dem Internet verbinden, anstelle ständig an das verknüpfte Smartphone gebunden zu sein. 

Vom Design betrachtet erkennt man, wie ich es bereits erwähnt habe, auf den ersten Blick keinen großen Unterschied zwischen der Google Pixel Watch 2 und der 1. Generation. Das Display ähnelt erneut durch dessen gebogene Glasfront (Displayrand) an einen geschliffenen schwarzen Stein. Es handelt sich hierbei um ein 3D Corning Gorilla Glas der 5 Generation, welches vom Hersteller „Corning“ dem wohl bekanntesten Glashersteller im Bereich Smartphone, Smartwatch und vielen weiteren Bereichen stammt.

Das Fluorelastomer-Band trägt sich im Alltag angenehm und dank der ebenfalls abgerundeten Rückseite schmiegt sich die Uhr gut ans Handgelenk. Diejenigen, die bereits im besitzt der ersten Generation waren und hierfür zusätzliche Armbänder erworben haben, müssen sich keine neue kaufen, denn dank identischem Bajonettverschluss und gleicher Breite, passen die bisherigen Bänder auch an die neue Google Pixel Watch 2. 

Google hat hier bei der Pixel Watch 2 ein 1,18 Zoll großes OLED-Display verbaut, welches 384 384 Pixel darstellt. Somit kommt man hier auf eine Pixeldichte von 320 ppi, was somit fast so scharf wie bei einer Apple Watch (326 ppi) ist. Schade finde ich wiederum, dass Google bei der neuen Smartwatch nicht mehr das Qi-Laden unterstützt, sondern nur noch die mit dem mitgelieferten Ladekabel. Dies liegt daran, dass hier kein induktives Aufladen mehr möglich ist, da man vermutlich aufgrund der neu gestalteten Rückseite zwar weiterhin auf eine magnetische Verbindung bzw. Zentrierung setzt, aber der Strom wird über vier Pins an den Akku übertragen. Dadurch soll laut Google aber auch eine deutlich schnellere Aufladung des Akkus möglich sein, daher musste man diesen Kompromiss eingehen.

Bei der Bedienung der Smartwatch setzt Google wie üblich in der Branche direkt auf das Tippen- und Wischen am Display. Rechts am Gehäuserand findet man dann noch eine Korne, die feiner ins Gehäuse integriert wurde und ein gutes Bedienen ermöglicht. Die Taste darüber ist meiner Meinung nach jedoch aufgrund deren engen Positionierung nicht ganz so präzise zu erreichen. Weitere Details zu den Tasten und der Bedienung folgen dann wie gewohnt im Abschnitt Bedienung.

Seit der Google Pixel Watch der 1. Generation hat sich bei der Verfügbarkeit der Armbänder einiges getan und so muss man nicht zwingend zum Original greifen, sondern es gibt inzwischen auch zahlreiche Armbänder von Drittanbietern. Der Wechsel des Armbandes ist im Grunde nicht schwer, sofern einem klar ist, wie es funktioniert, denn auf Anhieb hat man die Uhr in der Hand und findet hier keinen Verriegelungsbolzen oder ähnliches und rätselt hier etwas. Zum Wechseln drückt man einfach den kleinen, fast schon unauffälligen Knopf neben dem Armband und zieht dieses in Richtung des Knopfes, da dieses dabei entriegelt wird und aus dem Bajonettverschluss entnommen werden kann. Das Einsetzen eines neuen Bandes ist dann auch einfach dazu alles in umgekehrter Reihenfolge erledigen, nur dass ihr den Knopf nicht drücken müsst, denn dieser rastet am Schluss einfach ein und sichert das eingesetzte Band.

Am Gehäuse der Smartwatch findet man übrigens unterhalb der Krone noch eine kleine runde Öffnung, hier hat Google das Mikrofon für Telefonate, den Sprachassistenten usw. integriert, während auf der gegenüberliegenden linken Seite der längliche Lautsprecher sitzt. Die Rückseite bzw. Unterseite der Smartwatch wurde ebenfalls verändert, da hier nun zusätzliche Sensoren dazugekommen sind. Neu ist hier nämlich die Messung der Hauttemperatur, sowie der Sensor zur Messung der Hautleitfähigkeit (CEDA), womit sich Veränderungen im Schweiß feststellen lassen und so erkennt die Google Pixel Watch 2 ob ihr gerade Strass habt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Google Pixel Watch 2 würde ich als solide und hochwertig verarbeitet bezeichnen. Das Gehäuse, Display und das Armband fühlen sich hochwertig, langlebig und gut an. Das Gewicht ist mit 55 Gramm inkl. Armband noch absolut in Ordnung und zudem gibt es eine nach IP68 zertifizierten Schutz, sodass die Smartwatch gegenüber Staubpartikeln geschützt und wasserbeständig ist. Hier erwähnt Google im Kleingedruckten auch die Wasserbeständigkeit von 5 ATM.  Dies bedeutet, dass diese zwar den Druck von einer Tiefe von 50 Metern standhalten würde, aber ist eben nur wasserbeständig und nicht wasserdicht. Somit ist das Schwimmen an der Oberfläche zwar möglich, genauso wie das Duschen was der Uhr ebenso nichts ausmacht, wie ein Regenschauer, aber Tauchen sollte man damit nicht. 

Das Displayglas soll die Smartwatch bzw. das Display schützen, aber Kratzer bleiben hier im Alltag definitiv nicht aus, hier würde nur eine teure Panzerglasfolie helfen oder man lebt eben damit, dass im täglichen Gebrauch nicht vollkommen ausgeschlossen ist, dass die Google Pixel Watch 2 ohne Kratzer bleibt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor, Wi-Fi, (optional 4G LTE und UMTS),
Display1,18 Zoll AMOLED 384 384 Pixel, 320 PPi (Always-On-Display)
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m, IP68
SensorenKompass
Höhenmesser
Rot- und Infrarotsensoren zur Überwachung der Sauerstoffsättigung (SpO2)
Mit EKG-App kompatible elektrische Mehrzwecksensoren
Optischer Mehrwege-Herzfrequenzsensor
3-Achsen-Beschleunigungsmesser
Gyroskop
Umgebungslichtsensor
Elektrischer Sensor zur Messung der Hautleitfähigkeit (cEDA) für das Tracking von Körperreaktionen
Hauttemperatursensor
Barometer
Magnetometer
MaterialGehäuse: 100 % recyceltes Aluminium, Sportarmband: Fluorelastomer mit Soft-Touch-Beschichtung
KonnektivitätBluetooth® 5.0
NFC
GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, Quasi-Zenith Satellite
Wi-Fi 802.11 b/g/n 2,4 GHz
Größe/Gewicht41 mm (runde Form) / 55 Gramm (mit Armband)
CPU/RAMQualcomm 5100
Cortex M33 Coprozessor
Akkulaufzeit 1 bis 2 Tage
Kompatibleab Android 9.0 oder höher
BetriebssystemWear OS by Google
LieferumfangGoogle Pixel Watch 2
Sportarmband (klein und groß)
USB-C-Schnellladekabel
Kurzanleitung
Technische Daten der Google Watch 2

Tragekomfort

Bei der Google Pixel Watch 2 handelt es sich um eine elegante und schöne Smartwatch, die sehr gut im Alltag, aber auch problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden kann. Für den sportlichen Einsatz sollte man aber das im Lieferumfang enthalten Armband nutzen oder eines der im Zubehör erhältlichen aus dem recycelten Garn, aber auf keinem Fall das Leder oder eines der Gliederarmbänder (Metall). Dies sollte aber so weit selbsterklärend sein, denn Leder würde auf Dauer vom Schweiß optisch nicht mehr schön aussehen und die Metall-Bänder wären einfach zu unbequem und schwer.

Der Tragekomfort der Google Pixel Watch 2 ist wie bereits erwähnt ganz gut, für schmälere Handgelenke nutzt man das bereits angelegte Armband, welches für einen Umfang von 130 bis 175 Millimeter geeignet ist. Als Mann, wo man eher ein dickeres Handgelenk hat, muss man wahrscheinlich in den meisten Fällen eher das größere Armband anlegen, denn dieses ist für einen Umfang von 165 bis 210 Millimeter ausgelegt. Die Smartwatch schmiegt sich so weit gut ans Handgelenk an und nach kürzester Gewöhnungszeit hat man sich hier an den anfangs etwas spürbaren Druck gewöhnt. 

Da die Pixel Watch 2 wie zahlreiche anderen Smartwatches unter anderem auch den Puls misst, sollte diese hierfür nicht zu locker sitzen, denn sonst kann der Herzfrequenzsensor den Puls nicht präzise oder gar nicht erfassen. Durch den strammeren Sitz sammelt sich wie üblich dann unter der Smartwatch der Schweiß bzw. hier drunter kann die Luft nicht wirklich zirkulieren. Dies ist jedoch völlig normal und liegt daran, dass die Smartwatch wie bei allen anderen Herstellern mit der Rückseite so dicht auf der Haut aufliegt. Dies ist eben absolut normal und daher kein Kritikpunkt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Google Pixel Watch
Preis: Kostenlos

Google setzt bei der hauseigenen Smartwatch logischerweise auf das eigene Betriebssystem für Smartwatches und zwar Wear OS. Die Einrichtung ist dabei wie von Google gewohnt schnell und einfach erledigt, da man hier Schritt für Schritt durch diese geführt wird. Hierbei ist für die erfolgreiche Verbindung ein kompatibles Android-Smartphone mit dem Betriebssystem Android 9.0 oder höher vorausgesetzt. iPhone Nutzer können die Smartwatch nicht mit ihrem Smartphone verbinden, da es hier die dafür notwendige Google Pixel Watch App nicht gibt, die Wear OS by Google App kann diese nämlich nicht finden. 

Für die Einrichtung lädt man die Google Pixel Watch 2 zuvor erst einmal komplett auf und schon kann die Einrichtung Schritt für Schritt wie am Smartphone beschrieben durchgeführt werden. Diese ist wie bereits erwähnt recht einfach gehalten, aber für mich war hier etwas störend, dass man um die sportlichen Aktivitäten übersichtlich erfassen bzw. dargestellt bekommen zu können auch noch die Fitbit App installieren muss. Das Google aber Fitbit aufgekauft hat und somit auch eine bereits umfangreiche Fitness App mit erworben hat, ist es irgendwie auch selbsterklärend, dass man diese nutzt und nicht extra noch alles neu in der eh schon sehr umfangreichen Google Pixel Watch App integrieren möchte. 

Nachdem man die Google Pixel Watch 2 eingerichtet hat, gelangt man bei jedem Starten der App logischerweise direkt auf deren Startseite. Hier werden einem wie schon zuvor erwähnt zahlreiche Untermenüs geboten, aber der Reihe nach. Direkt oben wird euch dabei die Smartwatch mit dem aktuell gewählten Zifferblatt angezeigt und darunter sieht man, ob die Smartwatch mit dem Smartphone verbunden ist, sowie den aktuellen Akkustand in einzelnen Prozent-Schritten. Darunter folgt dann der Direktzugriff für die Zifferblattauswahl und die der Ansichten. Hierbei kann man aus zahlreichen Zifferblättern ein passendes Auswahlen und dies verändern, egal ob von der Darstellung oder einfach nur die Farbe der Elemente, es gibt viele Möglichkeiten. Bei Ansichten kann man bestimmen, welche Funktionen man beim Wischen von rechts nach links oder anders herum angezeigt bekommen möchte und die Reihenfolge kann auch bestimmt werden. Darunter folgen dann zahlreiche weitere Untermenüs mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten.

Dabei kann man z. B. bestimmen, über was man eine Benachrichtigung erhalten möchte, während bei Punkt Google alles bezüglich der Google-Dienste (Google Pay, Google Assistant usw.) bestimmt werden kann. Im Menü Play Store kann man zusätzliche Apps auf die Smartwatch installieren und bei Smartwatch-Einstellungen kann man die Ausrichtung ändern und Einstellungen am Display und den Gesten vornehmen. Dabei kann festgelegt werden, wie lange das Display beleuchtet sein soll, ob das Always-On Display aktiv sein soll oder nicht und für diejenigen, die schlechter sehen, diese können auch die Darstellung der Schrift anpassen, also vergrößern usw. Zu guter Letzt folgen noch Sicherheit & Notfall-Einstellungen wo man die Benachrichtigungen für Notfallkontakte vornehmen kann und man kann Systemdaten usw. einsehen. Alles andere ist weniger interessant. 

Bedienung über die Smartwatch

Benachrichtigungen kann man direkt über die Smartwatch lesen, wen man von unten nach oben über das Display wischt. Durch die sogenannten Tiles (Widgets) also direkt Verknüpfungen zu den wichtigsten Funktionen wie gelaufene Schritte, Schnellstart für das aufzeichnen einer sportlichen Aktivität, Schlaf, Kalender usw. wechselt man, indem man von links nach rechts oder anders herum wischt. Wischt man mit dem Finger von oben nach unten, dann erscheinen die Schnelleinstellungen. Hier kann man den Flugmodus, Schlafmodus, die Helligkeit des Displays und einige weitere Dinge direkt per Schnellzugriff aktivieren bzw. verändern.

Drückt man die Krone einmal, gelangt man direkt zu App-Übersicht und beim zweimaligen Drücken wird direkt das Google Wallet geöffnet. Über die Taste oberhalb der Krone greift man durch einmaliges Drücken auf die zuletzt benutzten Apps zu und drückt man diese zweimal hintereinander, dann kann man mit dem Google Assistant reden. 

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Beim verbauten Display handelt es sich wie bereits anfangs erwähnt, um ein OLED-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 1,18 Zoll. Die Auflösung beträgt hervorragende 384 x 384 Pixel, was einer Bildschärfe von 320 ppi entspricht. Somit kann man als Träger der Smartwatch keinerlei einzelne Pixel auf dem Display erkennen. Ich persönlich finde das Display im Vergleich zur Konkurrenz schon etwas klein, denn gerade als Mann hätte ich mir hier eine 45 mm Version oder mehr gewünscht. Leider umgibt das Display am gewölbten Bereich ein breiter Rahmen, welchen die Konkurrenz deutlich schmaler bekommen hat, aber Google kaschiert dies sehr gut durch das Betriebssystem, da diese auf einen schwarzen Hintergrund ausgelegt ist. Selten verlaufen hier die Menüs bis an den Rand, sodass dies intelligent durch das OLED-Dispaly kaschiert wird und im Alltag nicht störend auffällt. Dennoch bekommen es eben Samsung und Apple deutlich besser hin und daher hätte ich mir den breiten Rand etwas dezenter gewünscht, aber im Alltag ist es eben wie erwähnt selten störend. 

Typisch für ein OLED-Display bietet dies hervorragend Schwarzwerte, denn schwarz ist hier auch kräftiges Schwarz, was eben dazu beiträgt, dass der breitere Rahmen kaum im Alltag stört. Ebenso überzeugen auch die Kontrastwerte und man bekommt hier kräftige Farben geboten. Genauso ist die Google Pixel Watch 2 auch bezüglich der Blickwinkelstabilität hervorragend, denn selbst bei einem flachen Blickwinkel beeinflusst dies das Display kaum bis nur minimal.

Google hat in der Pixel Watch 2 auch einen zeitgemäßen Umgebungslichtsensor verbaut, sodass die Helligkeit automatisch dem Umgebungslicht angepasst wird. Lediglich bei direkter Sonnenstrahlung reicht die max. Helligkeit nicht ganz aus. Daher muss man in diesen Fällen hin und wieder vielleicht die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können. Dies ist jedoch bei allen anderen Geräten bzw. Smartwatches ebenso der Fall und daher kein reines Problem von Google. Die maximale Helligkeit liegt übrigens bei 1.000 Nits (sofern man den Sonnenmodus aktiv lässt) dies ist ein guter, aber dennoch kein Spitzenwert, denn hier erreicht z.B. die Apple Watch Series 9 inzwischen gut die doppelte Helligkeit. Das Always-On Display ist natürlich wie von Google gewohnt mit an Bord und so bleibt das Display abgedunkelt immer aktiv und wird wieder auf die nötige Helligkeit erhöht, wenn man auf die Uhr blickt bzw. das Handgelenk zu sich dreht, um auf die Uhr zu schauen. Dies reduziert natürlich die max. Akkulaufzeit aber wenn nicht gewünscht kann die Funktion problemlos deaktiviert werden.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Gegenüber dem Vorgänger hat Google dem Prozessor ein Update spendiert, was jedoch bei einer neuen Generation auch durchaus zu erwarten war. Somit werkelt hier fortan ein Snapdragon Wear 5100 aus dem Hause Qualcomm, welcher der Smartwatch im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich mehr Power mit gleichzeitiger Energieeffizienz bietet. Der Prozessor sorgt für ein flüssiges System, sodass hier keine Aussetzer oder Ähnliches im Alltag feststellbar war. Unterstützt wird der Prozessor von einem 2 Gigabyte großen Arbeitsspeicher, welcher dafür sorgt, dass die Apps im Hintergrund ohne Probleme werkeln können. Beim Speicher hat man das ganze auf 32 Gigabyte erhöht, was für eine Smartwatch absolut ausreichend ist, sodass man genug Apps, Musik usw. direkt auf die Smartwatch laden kann.

Bei den verbauten Sensoren hat sich auch eine getan gegenüber der 1. Generation. Neben einem Höhenmesser, Kompass, Barometer, Manometer und Gyroskop für die Navigation usw. ist natürlich auch ein SpO2-Sensor (Rot- und Infrarotsensor) mit an Bord, welcher die Sauerstoffsättigung erfasst. Der optische Mehrzweck-Herzfrequenzsensor erfasst den Puls und benachrichtig zudem, wenn die Herzfrequenz über den Tag hinweg ungewöhnlich hoch oder niedrig ist. Natürlich wird auch das EKG über die installierte App ermöglicht, und der 3-Achsen Beschleunigungssensor dient unter anderem dazu, zu erkennen, wann ihr auf die Smartwatch schauen möchtet. 

Neu sind hier der verbaute Hauttemperatursensor, wie es z. B. auch bei der Apple Watch Series 9 der Fall ist. Damit kann man im Falle der Google Pixel Watch 2  nach dreimaligen Tragen der Smartwatch im Schlafzyklus Veränderungen bei der Hauttemperatur erfassen. Außerdem ist nun auch ein elektronischer Sensor zur Messung der Hautleitfähigkeit (CEDA) verbaut. Dieser erfasst Veränderungen in eurem Schweiß und dies wertet die Uhr bzw. Software aus und informiert euch, dass dieser erkannt hat, dass ihr eventuell aktuell körperlichen Stress habt. 

Dank der Integration von FitBit stehen euch bei der Auswahl an Trainingsarten, welche ihr mit der Google Pixel Watch 2 erfassen könnt unzählige (rund 40 Stück) zur Verfügung, sodass hier neben allen üblichen Sportarten auch zahlreiche besondere Sportarten zur verfügung stehen. Praktisch finde ich hier die automatische Trainingserkennung, sodass man beim spazier gehen automatisch auch kurzer Zeit gefragt wird, ob man die Aktivität erfassen möchte, dies funktionier soweit ganz gut, aber dies ist inzwischen nichts außergewöhnliches mehr, denn Apple bietet diese Funktion ebenfalls schon lange an. Diese Funktion des automatischen Workout-Tracking funktioniert aktuell bei folgenden Sportarten: Laufen, Rennen, Spazieren, Biken, Spinnig, Rudern und bei Ellipsetrainer. Alle anderen Sportarten müssen daher manuell vor dem Training gestartet werden und ebenso müssen diese dann auch pausiert und am Ende angehalten werden, was bei den oben genannten Sportarten weitestgehend automatisch erfolgt. 

Die Herzfrequenz wird durch die Google Pixel Watch 2 permanent gemessen, also kontinuierlich, sodass man diesen jederzeit einsehen kann. Das GPS-Modul, welches in der Google Pixel Watch 2 verbaut ist, ist großteils sehr exakt, lediglich gelegentlich ist es etwas unpräzise. Dies mag dran liegen, dass Google hier noch nicht auf einen Multibandempfänger wie z. B. Garmin bei einigen Smartwatches setzt, aber keine Panik im Alltag ist das GPS mehr als ausreichend genau für euch. 

Praktisch finde ich, dass die Google Pixel Watch 2 den am Smartphone hinterlegten Schlaf- und Bitte-nicht-stören-Modus übernimmt, sodass hierbei die Uhr ebenfalls z. B. in den Schlafmodus versetzt wird. Somit wird z.B. das Display automatisch in dieser Zeit abgedunkelt. Die Google Pixel Watch 2 beherrscht das Schlaftracking sehr gut, dies ist aber auch kein Wunder, denn dies war bereits eine Stärke von Fitbit, welche Google mit übernommen hat. Durch die neuen Sensoren erfasst die Smartwatch nun auch den Schlaf noch umfangreicher, sodass euch unter anderem der Schlafindex, sowie zahlreiche Informationen zur Qualität euerer Nachtruhe angezeigt werden. Dabei wird erfasst, wie lange man geschlafen hat und dabei im Leicht-, Tiefschlaf war und die REM-Phasen werden auch ermittelt. Dies erfolgt automatisch, ohne das ihr wie erwähnt in den Schlafmodus wechseln müsst, denn die Smartwatch erkennt dies automatisch.

(Funktionen 4,5 von 5)

Akku

Der Akku der Google Pixel Watch 2 wurde gegenüber dem Vorgängermodell erhöht. Statt 294 mAh sind nun 306 mAh verbaut. Trotz gleich großem Gehäuse ist Google der verbau eines größeren Akkus gelungen, weil man nicht mehr die Qi-Spule verbauen musste. Schließlich verzichtet Google hier auf das kontaktlose Laden, sondern setzt wie bereits erwähnt auf das Laden mit magnetischem Ladedock, aber der Strom wird über insgesamt vier Pins übertragen. 

Für einige wird dies zwar negativ sein, da dies irgendwie auch ein Rückschritt ist, aber dennoch bringt diese Veränderung auch Vorteile mit sich. Bei einer kontaktlosen Aufladung entsteht bei der Smartwatch mehr Wärme und so ist die Ladegeschwindigkeit geringer. Beim Aufladen über die Pins ist dies anders, denn hierbei entsteht weniger Wärme und somit ist ein schnelleres Aufladen möglich. Von rund 20 Prozent auf 90 Prozent lädt die Smartwatch nun in knapp 30 Minuten, während eine volle Aufladung von 0 auf 100 Prozent rund 75 Minuten dauert. 

Im Alltag war ich mit der Akkulaufzeit sehr zufrieden, denn mit gewöhnlichem Gebrauch über den Tag hinweg, sowie aktivem Schlaf-Tracking ergab sich eine Laufzeit von rund einem Tag. Deaktiviert man hier dann noch das Always-on-Display, welches ich persönlich nicht unbedingt benötige, verlängert sich die Laufzeit noch um ein paar Stunden, sodass man gut eineinhalb Tage erreichen kann. Sehr gute Werte für eine Smartwatch und somit vollkommen in Ordnung.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Google Pixel Watch 2 hat Google einiges verbessert, was bei der 1. Generation noch gefehlt hat. Ein zeitgemäßer Prozessor und Arbeitsspeicher sorgen für ein flüssiges System, sowie ein zügiges Starten der Apps. Ebenso hat Google bei den Sensoren Hand angelegt und auch diese nicht nur verbessert, sondern auch neue Sensoren in Form einen Schweißsensor und Hauttemperatursensor verbaut. Für alle, die viel Wert auf das Tracking von ihrem Schlaf legen, gibt es ebenfalls Positives zu berichten, denn auch dies funktioniert hier sehr zuverlässig. Das Betriebssystem Wear OS läuft inzwischen sehr gut und wenn man hier bedenkt, dass es erst Googles zweiter versucht ist, haben diese gegenüber Apple und Samsung gut aufgeholt und sind nun sozusagen gleichauf mit jenen. Die Ränder um das Display sind jedoch weiterhin leider dick, hier hätte ich mir einen schmälern Rand gewünscht, sodass das Display größer ist und zudem wäre in der 3. Generation auch eine 45 mm Variante oder auch etwas größer sinnvoll.

Preis/Leistung

Die UVP der Google Watch 2 hat das Unternehmen zum Marktstart mit 399 € festgesetzt. Bevorzugt man die LTE-Variante, muss man wiederum 449 € in die Hand nehmen, beides für die Leistung soweit in Ordnung. Aktuell ist die Pixel Watch 2, wenn man diese in der Ausführung meines Testgeräts nimmt, sogar schon deutlich reduziert und für rund 250€ verfügbar einen top Preis, wenn man eine Smartwatch haben möchte und Android User ist. Für Apple User ist natürlich weiterhin die Apple Watch die beste Smartwatch, aber gerade für Android User wurde die neue Google Pixel Watch 2 sehr interessant und gefällt mir optisch sowie vom Funktionsumfang sehr gut.

Google Watch 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: google.at