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Schlagwort: TV-Geräte

Google Chromecast mit Google TV 4K

In aller Kürze

Mit dem Google Chromecast 4K hat Google vor einiger Zeit der bisherigen HD Variante ein Update spendiert. Hierbei erhält man sozusagen ein Streaming-Stick, welcher einen nicht smarten TV smart macht, sodass man darüber auch sämtliche Streaming-Dienste empfangen kann und auch viele weitere Dienste aus dem Hause Google nutzen kann. Die mitgelieferte Fernbedienung ermöglicht dabei eine direkte Bedienung des TVs und zudem ermöglicht das verbaute Mikro darin eine sehr gute Steuerung per Sprachbefehl. Praktisch dabei, man kann dann darüber direkt auch wie z. B. via Google Home-App das Smart-Home steuern oder das Display des Smartphones auf dem TV spiegeln. Dank Google TV ist der Umfang an Apps sehr hoch und die Oberfläche ermöglicht ein sehr flüssiges Bedienen, sodass ich Google Chromecast gerne an meinem LG OLED TV verwendet hab, da dieser trotz verfügbaren Streaming-Apps damit deutlich schneller lief.

Gefällt uns

  • übersichtliche Bedienoberfläche
  • viele Apps (Streaming usw.)
  • SmartHome integration
  • sehr gute Spracherkennung
  • top Bildqualität mit 4K-UHD und HDR10+
  • einfache Einrichtung

Gefällt uns weniger

  • ohne Google-Account nicht nutzbar
  • schlecht platzierte Lautstärken-Taste an Fernbedienung

Google Chromecast mit Google TV 4K

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert Chromecast mit Google TV 4K in einer relativ kompakten Verpackung aus, welche alles, was sich darin befindet, soweit gut schützt und im typischen Design daher kommt. Die weiße Verpackung hält weniger Informationen bereit, sondern zeigt vielmehr durch die bekannten Hersteller-Logos und Symbole sehr einfach und simple, was hier unterstützt wird bzw. erläutert, was die Vorteile sind. Doch wie gewohnt. Alles der Reihe nach und fangen wir wie gewohnt vorne an.

Hier sieht man das bekannte farbenfrohe Google Logo und direkt darunter kann man Chromecast mit Google TV lesen, also den Produktnamen. Direkt darunter zeigt Google dann einen Ausschnitt des Google Chromecast mit Google TV 4K zusammen mit einem kleinen Teil der zugehörigen Fernbedienung. Unmittelbar darunter zeigt Google dann noch eine kleine Anzahl der wichtigsten Streaming-Anbieter bzw. Apps, die unterstützt werden. Ganz unten gibt es dann noch den Hinweis, dass es sich hierbei um das 4K-Modell handelt. 

An der linken Seite gibt es dann wiederum einen Hinweis zur Sprachsteuerung, denn hier steht ganz einfach nur „Hey Google“ das Kommando, über welches zahlreiche Befehle ausgeführt werden können. Rechts wiederum wird erwähnt, dass neben der Auflösung von 1080P und 4K auch HDR unterstützt wird. Letzteres steht für „High Dynamic Range“, also Bilder bzw. Aufnahmen mit hohem Dynamikumfang oder eben großen Helligkeitsunterschieden (Kontrast). Da Google Chromecast mit Google TV wie üblich über HDMI am TV angeschlossen wird, sieht man hier natürlich auch noch das HDMI Logo. 

Zu guter Letzt zeigt Google wie bei jedem Produkt noch an Anwendungsbeispiel, welches wir hier beim Google Chromecast mit Google TV an der Rückseite finden. Hierbei zeigt Google einen TV von hinten, der im Wohnzimmer steht und an dem seitlich am HDMI-Anschluss der Google Chromecast mit Google TV angeschlossen ist und direkt daneben liegt die zugehörige Fernbedienung auf dem TV-Board.

Klappt man die Verpackung an der schmalen unteren Seite auf, denn erblickt man zwei Kartons an der Oberseite, welche direkt auch zeigen, was drin ist, denn Google hat entsprechende Symbole aufgedruckt. Somit sieht man direkt, dass es sich links um das Google Chromecast mit Google Tv handelt und recht ist die Fernbedienung enthalten. Entnimmt man beide Produkte, findet man darunter die üblichen blauen Beipackzettel und darunter dann das restliche Zubehör. Hierbei handelt es sich um ein Netzteil sowie ein 1,5 Meter langes USB-A auf USB-C Kabel und die für die Fernbedienung benötigten 2 AAA-Batterien. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Google Chromecast mit Google TV  

Der alte Google Chromecast, welchen ich damals zusammen mit Google Stadia getestet hatte, war nur in schwarz erhältlich und hatte eine runde, aber zugleich flache Bauweise. Hierbei war noch alles zum Großteil in Hochglanz gehalten, was nun beim Nachfolger komplett anders ist. Beim Google Chromecast mit Google TV 4K handelt es sich um ein fast schon eierförmiges Gehäuse, welches aus einem matten Kunststoff besteht. Es gibt diesen nun nicht mehr in schwarz, sondern in der 4K Version in weiß (Schnee zugleich die Farbe meines Testgeräts), Mint (Himmel) und rosé (Sonnenaufgang). 

Von der Breite nimmt der „Streaming-Stick“ 61 mm und von der Dicke (Höhe) 12,5 mm ein, während die Länge hier von Google mit 162,5 mm angegeben wird. Bei letzterem handelt es sich jedoch um die Angabe mit dem fest angeschlossenen HDMI Kabel, ohne dieses ist das Gehäuse rund 78 mm lang. Das Gewicht beträgt exakt 58 Gramm, ist jedoch hierbei eigentlich relativ unwichtig, da das gute Stück sowieso nur an der Rückseite des Fernsehers an einem HDMI-Port hängt.  

Die Oberseite des Google Chromecast mit Google TV ziert recht wenig, hier ist lediglich ein kleines „G“ eingelassen, mehr nicht. An der Rückseite findet man dann wiederum klein aufgedruckt die Modellnummer und das es sich um die 4K Version handelt. Weiter unten ist dann eine kleine Status-LED, sowie ein kleiner Knopf eingelassen, der zum Einrichten und zurücksetzten benötigt wird. Im oberen Abschnitt verläuft dann, wie bereits erwähnt das Flachkabel mit dem HDMI Anschluss und an der Gegenüberliegenden unteren Seite ist ein USB-C Anschluss platziert worden, über welchen Google Chromecast mit Strom versorgt wird.

Fernbedienung 

Die mitgelieferte Chromecast-Sprachfernbedienung wird farblich passend zum Chromecast mitgeliefert und ist hier bei meinem Testgerät in weiß gehalten. Von der Größe fällt diese mit einer Länge von 122 mm sowie einer Breite von 38 mm und der Dicke von 18 mm relativ kompakt aus und liegt so weit auch gut in der Hand. Das Gewicht beträgt dabei insgesamt mit den beiden eingesetzten AAA-Batterien 63 Gramm, also ebenfalls nicht sonderlich hoch. 

Die Kommunikation erfolgt hierbei eigentlich über Bluetooth, jedoch ist dennoch ein Infrarotsensor an der Vorderseite verbaut (erkennbar am schwarzen Punkt). Dadurch ist es möglich, nach der Einrichtung direkt auch den TV zu steuern oder auch eine angeschlossene Soundbar, Receiver usw. Der große Vorteil dadurch, mann kann alles sehr gut auch mit einer Fernbedienung steuern und nicht mit zwei oder alternativ kann natürlich auch das Smartphone zu Hand genommen werden. Durch das verbaute Mikrofon nimmt die Fernbedienung beim Drücken der entsprechenden Taste Sprachbefehle an. Somit kann man darüber nicht nur alles bezüglich des Google Chromecast mit Google TV steuern, sondern auch das eventuell verknüpfte SmartHome regulieren bzw. bedienen. 

Die Steuerung erfolgt über ein Click-Weel wie es z. B. auf bei Apple bzw. beim Amazon Fire TV Stick der Fall ist und zudem gibt es hier praktische Direktwahl-Tasten zu YouTube und Netflix sowie weiteren Funktionen. Die Steuerung darüber gelingt im Alltag absolut zuverlässig, auch wenn die Fernbedienung nicht sonderlich hochwertig wirkt, aber für den Gesamtpreis ist dies absolut in Ordnung. Bezüglich der Bedienung mit der Fernbedienung gehe ich natürlich noch im laufe des Testberichts beim Punkt „Bedienung“ ein.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Google Chromecast mit Google TV 4K und die der Fernbedienung ist angesichts des Preises und Verwendungszweck absolut ausreichend. Für unter 70 € passt es hier, dass bei bedien Produkten ein Kunststoffgehäuse zum Einsatz kommt. Die Fernbedienung besitzt saubere Druckpunkte und vielmehr gibt es hier bezüglich der Verarbeitung auch gar nicht zu erwähnen bzw. zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AuflösungBis zu 4K HDR mit 60 fps
VideoformateDolby Vision, HDR10, HDR10+, HLG
AudioformateDolby Digital, Dolby Digital Plus und Dolby Atmos (via HDMI- pass through)
KonnektivitätChromecast: WLAN 802.11ac (2,4 GHz / 5 GHz), Bluetooth
Fernbedienung: Bluetooth Infrarot zur Steuerung von TV, Soundbar und Receiver
AnschlüsseWird direkt an den HDMI-Port des Fernsehers angeschlossen, USB Typ-C-Netzteil für Stromversorgung
BetriebssystemAndroid TV
Abmessungen und GewichtChromecast: Länge: 162,5 mm; Breite: 61 mm; Höhe: 12,5 mm; Gewicht: 55 g
Fernbedienung: Länge: 122 mm; Breite: 38 mm; Höhe: 18 mm; Gewicht: 63 g
FarbenHimmel • Sonnenaufgang • Schnee (letztres Fabre meines Testgeräts)
LieferumfangChromecast 4K
Fernbedienung mit Spracherkennung
Netzteil mit separaten USB-A auf USB-C Kabel
2 AAA-Batterien für Fernbedienung
Kurzanleitung
Informationen zur Sicherheit und beschränkten Garantie
technische Daten des Google Chromecast mit Google TV 4K

Einrichtung/ Installation

Die Einrichtung geht wie von den Produkten von Google gewohnt sehr einfach vonstatten. Hierbei schließt man den Google Chromecast mit Google TV einfach über den HDMI-Anschluss am Fernseher an und dann muss noch mittels des mitgelieferten Netzteil und USB-A auf USB-C Kabel das ganze mit Strom versorgt werden, schließlich erfolgt über HDMI keine Stromversorgung. Anschließend schaltet man den Fernseher ein und wechselt als Wiedergabequelle auf HDMI 1, an welchem z. B. bei mit der Chromecast angeschlossen wurde. Sofern dann noch nicht geschehen, kann man auch schon direkt die beiden Batterien an der Rückseite der Fernbedienung einsetzen und lädt die kostenlose Google Home App aufs Smartphone und startet diese, da darüber die Einrichtung Schritt für Schritt durchgeführt wird. 

Im Untermenü Geräte in der Google Home App wählt man unten „ + hinzufügen“ aus, sodass man ein neues Gerät einrichten kann. Hier noch kurz auswählen, zu welchem zu Hause man das Ganze hinzufügen möchte und schon wir der Google Chromecast, der bereits eingeschaltet ist schnell gefunden und in der Google Home App angezeigt. Anschließend auf Starten tippen und schon stellt die App eine Verbindung mit dem Chromecast her daraufhin noch im Laufe der Einrichtung eine WLAN-Verbindung herstellen und das Ganze mit dem eigenen Google-Konto koppeln. Danach folgt weiterhin eine Schritt für Schritt Einrichtung, sodass man z.B. Voice Match über den Google Assistant einrichtet, was dazu führt, da die Sprache von euch besser erkannt wird und man kann bestimmen, welche Google TV kompatiblen Apps installiert werden sollen und was im Inaktivitätsmodus dargestellt werden soll. Ist dies alle soweit eingerichtet wird Google Chromecast fortan auch immer in der Google Home App angezeigt. 

(Einrichtung/ Installation: 4 von 5 Punkten)

Bedienung 

Die von Google mitgelieferte Fernbedienung ist wie bereits erwähnt angenehm kompakt und bietet die wichtigsten Funktionen. Ganz oben findet man das Click-Weel, also sozusagen ein Steuerkreuz mit einer Taste zum Bestätigen in der Mitte.  Rechts darunter folgt die farblich hervorgehobene Taste für die Sprachsteuerung (bei mir schwarz). Darüber kann man direkt auf den integrierten Google Assistant zugreifen, um so alles bezüglich des Chromecast zu steuern oder auch eben ganz einfach das Smart Home (vorausgesetzt man hat kompatible Produkte). Links daneben gibt es eine Taste mit einem Pfeil, mit dieser navigiert man im Menü zurück, was so weit, aber eigentlich selbsterklärend sein sollte. Dann folgt noch ein Stummschalt-Taste und daneben den Home-Taste, mit der man immer zum Home-Menü zurückgelangt. YouTube und Netflix haben eine eigene Taste, sodass man durch das jeweilige Betätigen direkt zum gewünschten Streaming-Dienst gelangt. Zu guter Letzt gibt es ganz unten noch zwei kleinere Tasten, die Ausschalttaste, sodass Google Chromecast ausgeschaltet bzw. Stand-by geschaltet wird und daneben ist die Taste, um die Wiedergabequelle zu wechseln. 

Was mir weniger gut gefällt, ist das Thema mit der Regulierung der Lautstärke. Hier hat Google seitlich am vorderen Teil auf der rechten Seite die Lautstärken-Tasten platziert. Dies ist an sich zwar praktisch, aber eben genau so etwas wichtiges an die Seite zu verstauen halte ich für falsch, denn diese Tasten sind, wenn man die Fernbedienung in der Hand hat, sehr schlecht bedienbar. Als Rechtshänder ist dies total umständlich mit dem Zeigefinger oder Daumen zu betätigen und selbst Linkshänder müssen dies ebenso bescheiden mit dem Zeigefinger machen. Einfach so die Fernbedienung ist der Hand haben und direkt die Lautstärke regulieren geht hier nicht, mann muss dann dabei immer umgreifen, was eben stört. 

Praktisch an der Fernbedienung ist wiederum die bereits erwähnte integrierte Sprachsteuerung. Betätigt man die schwarze Google Assistant-Taste und hält diese, während man seinen Wunsch äußert, gedrückt, sucht Google bzw. der Google Assistant automatisch nach einer Antwort bzw. zeigt passen zum Wunsch die gefundenen Resultate an. 

Egal in welcher App man gerade ist, die Suche über den Google Assistant hat immer sehr gut funktioniert. Die Resultate werden dabei sowohl im Internet als auch zu allen Diensten, die man mit Google Chromecast registriert hat, angezeigt. Sucht man z. B. etwas oder eine Serie auf Netflix, wird eben auch direkt der entsprechende Filmtitel im Resultat angezeigt. Also ganz so, wie man es eben von Google gewohnt ist.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Bildqualität 

Der Chromecast-Dongle unterstütz bei meiner Variante eine Wiedergabe von 4K und ebenso wird auch HDR unterstützt. Dies klappt bei uns zause mit ausreichend schnellem Internet über Glasfaser auch absolut zuverlässig und ohne Probleme. Hierbei gab es kein Ruckeln, Aussetzer oder ähnliches. Die HDR Bildqualität meines LG OLED Fernseher wurde dabei automatisch verwendet bzw. erkannt und dies sorgt für ein noch tolleres Bild. Dabei steht nicht nur das normale Standard HDR 10, sondern auch Dolby Vision und HDR10+ zur Verfügung.

(Bildqualität: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Google TV Oberfläche

Google hat den neusten Chromecast mit der Bedienoberfläche Google TV ausgestattet. Dabei verspricht Google eine übersichtliche Oberfläche, die flüssig laufen soll, was sich im Test so auch bestätigt hat. Dabei liefert Google TV ähnlich wie bei Android einen App-Store, über welche man zusätzliche Apps installieren kann. 

Hierbei präsentiert Google im oberen Bereich Highlights an Filmen, Serien und Co. aus den von einem genutzten Streaming-Dienste. Direkt darunter folgen dann die Empfehlungen auf Basis der bisher angeschauten Genres bzw. Titel.

Darunter wiederum zeigt Google Chromecast bzw. Google TV die bereits installierten Apps an und zeigt hier auch gelegentlich ein paar Vorschläge von Filmen und Serien an die man noch nicht gesehen hat und eventuell anschauen sollte bzw. kann. Direkt über die Menüleiste kann man sich die Inhalte sortiert anzeigen lassen, sodass alles nach Filme, Serien, Apps usw. sortiert wird und insgesamt etwas übersichtlicher gestaltet wird. 

Die Angebotsvielfalt an Apps gefällt mit hier sehr gut. Mit den Streamingdiensten wie z. B. Netflix, Amazon Prime, Disney Plus, DAZN, YouTube sind die wichtigsten an Bord, es gibt aber noch einige weitere. So gehören zu den verfügbaren Apps auch eine Live TV-Anbieter wie Zattoo und waipu.tv. Ebenso gibt es im App-Sortiment auch einige Spiele und Spotify zum Musikhören. Dies alles kann sehr einfach über den integrierten Google Play Store kaufen, welcher im neuen Chromecast gut und übersichtlich aufgebaut ist.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Google Chromecast mit Google TV 4K ist der richtige Weg für Google im Sektor der Streaming-Sticks bzw. Dongle. Dank der Google TV Benutzeroberfläche ist die Bedienung sehr übersichtlich aufgebaut und alles läuft sehr flüssig. Die Bildqualität ist dank 4K und der Unterstützung von HDR sehr gut, sodass es diesbezüglich absolut keine Kritik gibt. Die Konnektivität gegenüber anderen Geräten ist dank Chromecast ebenfalls gegeben, sodass man direkt mit einer Fernbedienung alle Geräte steuern kann. Die Auswahl der Apps ist groß und wird sättigt erweitert und daher hat Google hier eben so weit viel richtig gemacht. Kritik wäre hier, wie bereits erwähnt die Fernbedienung mit der Lautstärkenregulierung aber anstoßen ist alles gut gelöst worden.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 69 € ist Google Chromecast mit Google TV 4K vom Preis-/Leistungsverhältnis zwar gleich wie der Amazon FireTV Stick 4K. Dennoch gefällt mir das Modell von Google von der Benutzeroberfläche noch etwas besser, da ich darüber auch mein Smarthome danke Google Home bzw. dem Google Assistant steuern kann. Dafür ist bei Amazon die Fernbedienung wegen der Steuerung der Lautstärke auf jeden Fall besser. 

Möchte man einen nicht smart TV fähigen Fernseher smart machen, lohnt es sich, den Google Chromecast mit Google TV zu kaufen, aber inzwischen haben eigentlich fast alle Fernseher den Zugriff auf smarte Funktionen, aber dennoch muss ich ehrlich sein, das System läuft hier auf Google Chromecast mit Google TV 4K flüssiger als bei meinem 3 Jahre alten LG OLED Fernseher.

Google Chromecast mit Google TV 4K

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller:

Sky Q IPTV Box

In aller Kürze

Mit der Sky Q IPTV Box hat der bekannte Pay-TV-Anbieter ein Produkt auf den Markt gebracht, bei dem es sich wie der Name schon verrät und eine kleine kompakte Box mit zusätzlicher Fernbedienung handelt, welche über das Internet das Sky Angebot empfangen kann. Somit ist anders als bisher gewohnt, mit der neuen Box weder ein Kabel- noch ein Satellitenanschluss notwendig. Wie gut das Ganze im Alltag funktioniert hat und was die stärken bzw. schwächen sind, verrate ich euch in diesem Testbericht.

Gefällt uns

  • einfache Bedienung
  • leichte Einrichtung
  • beleuchtete Fernbedienung
  • kompaktes Gerät
  • Full-HD bei Live-TV
  • schnelle Software

Gefällt uns weniger

  • keine Aufnahmefunktion
  • UHD-Empfang bei Filmen und Serien (nur bei Netflix und Co.)
  • monatliche Kosten für Sky Abo
  • zu viel Werbung

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Sky Q IPTV Box ist recht schlicht gehalten, denn das ganze wird in einer recht flachen und ungebleichten Kartonage geliefert. Diese ist lediglich mit einem Sky Logo versehen und den Namen des Produktes. Klappt man die Verpackung auf, erblickt man direkt ein paar Beschreibungen und stellt direkt fest, dass hier erfreulicherweise kaum unnötiger Verpackungsmüll zum Vorschein kommt. Wo nämlich früher Kunststoff zum Einsatz gekommen wäre, handelt es sich hier voll und ganz um Kartonage. Am Deckel hat Sky direkt eine Schritt für Schritt Beschreibung aufgedruckt, welche einem die Installation bzw. Einrichtung beschreibt, diese wird jedoch nicht wirklich benötigt.

Hat man die wenigen Beschreibungen entfernt, dann kommt direkt das Hauptprodukt, die Sky Q IPTV Box zum Vorschein und rechts daneben findet man auch direkt die zugehörige Fernbedienung. Unter den Kartoneinlegern findet man dann noch das HDMI-Kabel, mit welchem man die Box und den TV verbindet, sowie ein Netzkabel, welches die Stromversorgung der Box übernimmt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Sky Q IPTV Box ist deutlich kompakter als die herkömmlichen Set-Top-Boxen, welche man von Sky kennt. Den mit gerade mal 11 x x 11 x 2 cm ist die Box sehr der Apple TV ähnlich und lässt sich somit ideal beim Fernseher, also bei mir z. B. auf dem Lowboard verstecken. Auf der Oberseite ist hier auf der leicht angerauten Kunststoffoberfläche ein „Sky“ Logo in Hochglanz eingelassen, sodass die Box sehr dezent gehalten wurde. An der Rückseite findet man insgesamt drei Anschlüsse: einen Stromanschluss, in diesem Fall ein Rundhohleingang, ein HDMI-Anschluss und eine LAN-Buchse. Hier hat Sky alle Anschlüsse farblich unterschiedlich gekennzeichnet, sodass selbst ein Laie direkt auf Anhieb weiß, welches Kabel wohin gehört, denn auch die mitgelieferten Kabel sind entsprechend farblich markiert. Unbedingt notwendig ist dies jedoch eigentlich nicht, denn es handelt sich bei allen drei Anschlüssen um komplett verschiedene, sodass hier eigentlich keinesfalls etwas vertauscht werden könnte. 

Damit die Sky Q IPTV Box stabil und sicher steht, hat man diese an der Unterseite gummieret, außerdem hat Sky dort auch den kleinen Ein-/Aus-Taster versteckt, dieser wird aber durch die Fernbedienung nicht wirklich benötigt. Ansonsten gibt es weiter nichts Spanendes oder Ungewöhnliches an der Box zu sehen. Lüftungsschlitze sind keine vorhanden, da der verbaute Prozesse keine aktive Kühlung benötigt.  

Die Fernbedienung erinnert sehr an eine herkömmliche Fernbedienung, welche zahlreiche Hersteller bei ihren Fernsehern mitliefern. Dies ist daher völlig anders, als ich es von anderen Set-Top-Boxen wie AppleTV, Amazon Fire  und Co. gewohnt bin, denn hier bei der Sky Q IPTV Box handelt es sich um eine herkömmliche Fernbedienung mit zahlreichen Tasten. Somit werden einem hier z. B. schon ganz normale Nummer-Tasten geboten, sodass man direkt darüber zum gewünschten Sender steuern kann, die üblichen Funktionstasten (rot, grün, gelb, blau) sowie direkt Play-Pause, Vor-/Zurück-Tasten, damit man bei Filmwiedergaben bzw. bei Serien zurückzuspulen kann, wenn man z. B. etwas verpasst hat.

Die Fernbedienung kommuniziert nicht wie meisten Herkömmlichen per Infrarot mit dem Gerät, sondern über Bluetooth. Somit muss man zum Steuern nur in der Nähe, aber nicht in der direkten Sichtweite zum Gerät sein, was bei herkömmlichem Infrarot nicht der Fall ist. Ist bei Infrarot nämlich etwa eine Wand zwischen Fernbedienung und Gerät oder man ist mehr als 10 Meter entfernt, dann geht die Steuerung meist nicht mehr. Durch das in der Fernbedienung zeitgemäß integrierte Mikrofon nimmt diese auch direkt Sprachbefehle an, was im Alltag sehr gut funktioniert hat, denn wollte ich z. B. zu einem bestimmten Film, Serie oder Sender wechseln, hat die Sky Q IPTV Box mir die passenden Ergebnisse angezeigt. 

Gut gefällt mir, dass Sky hier in der Fernbedienung eine Tastenbeleuchtung integriert hat, sodass man auch im dunkeln, also ohne zusätzliche Licht direkt sieht, wo die gewünschte Taste auf der Fernbedienung ist. Dabei ist das Besondere, dass hier in der Fernbedienung ein Lagesensor verbaut wurde, welcher Bewegungen erkennt und daraufhin die Tastenbeleuchtung einschaltet. Die Fernbedienung beherrscht auch den Infrarot-Standard, sodass auf Wunsch über die Sky Q IPTV Fernbedienung auch andere Geräte wie der Fernseher bzw. eine eventuell vorhanden Sound-Anlage gesteuert werden kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sowohl die Sky Q IPTV Box als auch die Fernbedienung wurden stabil und somit sehr solide verarbeitet. Das Gehäuse der Set-Top-Box knarzt hier und da ein wenig, wenn man es leicht drückt, aber das ist bei anderen Modellen auch so und liegt eben am Kunststoffgehäuse, stört im Alltag aber absolut nicht. 

An der Fernbedienung gefällt mir sehr gut, dass man diese an im hinteren Bereich, der später unten ist, etwas Dicker ausgelegt hat, denn somit spürt man direkt, wie herum die Fernbedienung in die Hand gehört.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

EmpfangsartInternet
AufnahmenNein
UHDFull-HD, nur bei Netflix und Co. UHD-Qualität
Größe(BxHxT) in mm: 110 x 17 x 110
Zeitunabhängiges FernsehenKostenloser Zugang zu den Mediatheken von ARD, ZDF und ARTE und RTL+
FunktionenSprachsteuerung, Persönliche Empfehlungen, Intelligente Suche, Bluetooth Fernbedienung
Sky Go bereits inklusiveja
LieferumfangSky Q IPTV Box
Fernbedienung und Batterien
Highspeed-HDMI®-Kabel
Steckernetzteil
Sicherheitshinweise
Technische Daten der Sky Q IPTV Box

Einrichtung & Konfiguration

Die Einrichtung der Sky Q IPTV Box ist eigentlich sehr einfach, denn hier wird man direkt zu Beginn ausführlich und Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess navigiert. Relativ zu Beginn geht es direkt darum, die Sky Q IPTV Box mit dem Internet zu verbinden, was in den meisten Fällen mit dem heimischen WLAN sein dürfte. Dazu muss man wie üblich das richtige WiFi-Netzwerk aussuchen und das zugehörige Passwort eingeben. Soweit nichts, wo problematisch sein sollte, aber hierbei muss man als Nutzer leider sehr langwierig alle Buchstaben einzelne aus einer langen Reihe aussuchen, wo zahlreiche andere Hersteller eine virtuelle Tastatur darstellen, über die man deutlich schneller navigieren kann. Man kann hier nämlich nicht wie bei andern Herstellern einzelne Buchstaben usw. überspringen, sondern muss diese aus einer langen Reihe aussuchen. Zudem muss man dabei auch noch zu jedem Großbuchstabe, Kleinbuchstaben, jedem Sonderzeichen und jeder Zahl hinscrollen, welche die Eingabe je nach Passwort nochmals deutlich nerviger gestalte. Zum Glück muss man hier nicht ständig das Passwort eingeben, aber eben die erwähnte virtuelle Tastatur hätte die Eingabe enorm erleichtert. Im weiteren Einrichtungsprozess lädt die Box dann noch direkt die aktuellste Firmware herunter und schon landet man auf dem zukünftigen Home-Screen, also dem Startbildschirm.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Seit Ende Märze 2022 ist es nun auch möglich, über die Sky Q IPTV Box UHD bzw. 4K Inhalte wiederzugeben. Zuvor war hier bi maximal Full-HD, also 1080p Schluss. Allerdings begrenzt sich die höhere Qualität nur auf die zusätzlichen Apps wie Amazon Prime Video, Netflix, Disney+ und Co. während die eigenen Angebote und das herkömmliche LIVE Fernsehen weiterhin nur in Full-HD laufen. Beim Audio-Format 5.1 bleibt weiterhin alles wie gehabt. Der Vorteil an Full-HD ist jedoch, dass hier eine deutlich geringe Download-Mindestgeschwindigkeit von Nöten ist, sodass hier in diesem Fall schon 5 bis 7 Mbit/s ausreichend sind, während bei 4K gut 25 Mbit/s bzw. mehr notwendig sind.

Die Sky Q IPTV Box bietet anders als einige anderen Set-Top-Boxen keine Aufnahmefunktion, dies liegt zum einen daran, dass keine Festplatte verbaut ist und zudem ist hier kein Online-Speicher von Sky vorgesehen. Aber wenn ich ehrlich bin, nutze ich diese Funktion sowieso nicht, da man heutzutage in den Mediatheken welche angeboten werden, alles im Nachgang ansehen kann, sollte man vielleicht etwas verpasst haben. Aber gerade von den Internet-TV-Anbietern Zattoo und Co. bin ich die Paus-Funktion gewohnt, die ich beim Live-Fernsehen hin und wieder sehr gerne nutze, denn somit kann ich das Live-Fernsehen anhalten und wenn ich dann kurz danach weiterschauen möchte, kann ich direkt am pausierten Punkt fortsetzen. Dies geht hier leider nicht, was ich persönlich etwas schade finde, soll aber in Zukunft via Update nachgereicht werden. 

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Auf der Startseite, auf welcher man dann logischerweise immer beim Starten der Sky Q IPTV Box landet, listet Sky alle passenden Filme, Serien usw. nach ihren Rubriken bzw. Genres sortiert, so wie man es auch von den anderen Plattformen wie z. B. Apple TV, Google Chromecast, Amazon FireTV usw. kennt. Die Performance der Box ist sehr gut, sodass diese direkt reagiert und im Menü keine Ladezeiten entstehen. Startet man einen Film oder eine Serie, läuft jedoch zuerst immer noch zuvor eine kurze Werbung, welche zwischen 30 Sekunden bis max. 1 Minute läuft. Dies hat mich dann teilweise schon sehr genervt, denn schließlich hat man hier als Nutzer für das angebotene Programm bezahlt und muss sich dann dennoch zuvor immer ein Werbeblock anschauen.

Bei den zusätzlichen Apps stehen die gängigsten Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix, DAZN, Apps TV+ und auch TV Now Premium zur Verfügung. Des Weiteren werden einem hier auch die üblichen Mediatheken von ARD, ZDF und Co. geboten. Zusätzliche Apps kann man hier jedoch nicht auf die Sky Q IPTV Box laden, denn einen entsprechenden App-Store gibt es hier leider nicht. 

Das normale LIVE-TV macht bei der Sky Q IPTV Box sehr Spaß, hierzu trägt die hohe Auflösung von Full-HD (1920 x 1080 Pixel) bei, denn hier ist das Bild dann doch besser als das herkömmliche Free-TV, wo die übliche Auflösung nur bei SD-Qualität liegt, also 720 x 576 Pixel. Das Umschalten bzw. wechseln von einem zum anderen Sender erfolgt mit knapp unter 2 Sekunden recht schnell und die Auswahl an Sender im TV-Programm ist enorm, sodass ich mir direkt eine Favoritenliste erstellt habe und hier meine Lieblingssender hinzugefügt habe.

Die ständige Abfrage des Jugendschutz-PIN kann man in den Einstellungen glücklicherweise deaktivieren bzw. so einstellen, dass dieser erst zu bestimmten Uhrzeiten aktiviert wird. Schade finde ich jedoch, dass es anders als bei anderen Anbietern von solchen Set-Top-Boxen nicht möglich ist, den Inhalt vom Smartphone auf dein Fernseher zu spiegeln.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Sky Q IPTV Box bietet der bekannte Medienkonzern nun endlich auch für Sky-Kunden das komplette Angebot übers Internet an. Daher ist hier nun nicht mehr ein Kabelanschluss bzw. eine Satellitenschüssel notwendig, was z. B. bei uns gut ist, denn wir haben uns fürs Fernsehen übers Internet entschieden und somit weder Kabel noch eine Schüssel auf dem Dach. Die Sky Q IPTV Box läuft sehr flüssig, bietet ein übersichtliches Menü und die Tastenbeleuchtung gefällt mir persönlich sehr gut. Lediglich die Werbeblöcke, die vor Filmen bzw. Serien abgespielt werden, sind sehr nervig, denn man zahlt den Dienst sowieso, warum dann noch zusätzliche Werbung. 

Preis/Leistung

Die Sky Q IPTV Box kauft man in diesem Fall nicht direkt, sondern man bucht diese in einem der vielen Pakete einfach gratis als Leihgerät dazu. Dazu wählt man nach der Auswahl der Pakete einfach aus, dass man Fernsehen übers Internet haben möchte. Man muss jedoch zwingend ein Jahresabo erstellen, welches (aktuell Stand 01.09.2022) im Grundtarif zu Beginn 15€ monatlich und danach 25€ kostet abschließen. Hier ist das Entertainment-Paket mit zahlreichen Serien und den privaten öffentlichen Fernsehsendern in Full-HD enthalten, sowie Netflix in der Basisversion. Des Weiteren fällt dazu noch eine einmalige Gebühr von 29€ an, sodass die Sky Q IPTV Box sozusagen über den Zeitraum leihweise zur Verfügung gestellt wird. Wie es diejenigen, die sich schon bezüglich Sky befasst haben, sicherlich wissen, können zum Basispaket noch weitere dazu gekauft bzw. abonniert werden. Dazu gehören z. B. Sky Cinema für 10€ mtl. (danach 12,50€), Bundesliga kostet dann 20€ mtl. bzw. 32€ danach und zudem gibt es noch Sky Sport, Sky Kids und einige weitere Paket-Bundle, mit denen man unterschiedlich viel Geld sparen kann. Wer von euch bereits Sky-Satellit oder Kabel-Kunde ist, kann jederzeit zum Internet-Empfang wechseln, was vor allem für Kabelnutzer durchaus sinnvoll ist, denn somit fallen bei diesen die hohen Gebühren für den Kabelempfang weg, wenn man den bestehenden Vertrag kündigt. Günstig ist Sky natürlich nicht, aber das Angebot bietet eigentlich zahlreiche Filme, Serien usw. sodass man dafür auch sehr viel geboten bekommt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.sky.de

Samsung UE49KS7580

Die Marke Samsung dürfte allen ein Begriff sein. Samsung Electronics ist einer der größten Elektronikkonzerne und weltweiter Marktführer bei Fernsehgeräten, Smartphones, Kühlschränken, Speicherprodukten wie DRAM, SSD Festplatten und auch Wearble Devices. Gegründet wurde der Konzern 1969 und ist mit 197 Niederlassungen in 84 Ländern vertreten.
1970 kam der erste Fernseher von Samsung auf den Markt, der Monochrome TV. 6 Jahre danach der erste Farbfernseher. Schon in den 90ern hinterließ Samsung einen bleibenden Eindruck und brachten 1998 den ersten Flachbildschirm. Ab 2005 ging es dann noch rasanter aufwärts. Der Jahrtausendwechsel bedeutete für Samsung den Eintritt in das Design-Millenium. Der Rome TV (2005) setzte mit seinem V-Design Maßstäbe. Seit 2009 bringt Samsung fast jährlich einen neuen Fernseher mit neuer Technik. Angefangen mit LED TVs, ein Jahr darauf Full HD 3D TVs, 2012 den Smart TV. Die ersten Ultra High Definition Fernseher kamen 2013 auf den Markt und die Curved UHD ein Jahr später. Seit 2015 dürfen sie die Kunden mit den bekannten SUHD und dem Quantum Dot-Technologie begeistern. Das S steht für die Premium Sparte gegenüber den Vorgängermodellen. In diesem Test wird der Samsung UE49KS7580 unter die Lupe genommen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Erwartungen an Verpackungen von Fernsehgeräten sind in der Regel nicht allzu groß, so muss auch im Laden, das Produkt überzeugen können. Umso wichtiger aber ist es ein Gerät dieser Größe sicher und in ganzen Stücken an den Bestimmungsort transportieren zu können. Deswegen begegnet man fast ausschließlich Styropor. Was umwelttechnisch nicht optimal sein mag, ist für einen sicheren Transport dennoch unerlässlich. An den Seiten sind Aussparungen zum Hochheben für einen vereinfachten Transport. Es empfiehlt sich die 19,2 kg schwere Verpackung zu Zweit anzugehen. Bei 49 Zoll Bildschirmdiagonale ist es durchaus möglich, das Produkt selbstständig von A nach B zu bewegen, ist jedoch nicht empfehlenswert.

Das Auspacken gelingt einfach und problemlos. Zudem wird man auf der Verpackung informiert, wie dies im besten Fall geschehen sollte. Die Informationen über den TV an der Verpackung sind minimal gehalten, sollte dahingehend kein Problem darstellen, da man sich normalerweise vor dem Kauf eines Fernsehers informiert. Etwas schade ist, dass das Produkt selbst nicht besser präsentiert wird. Auf der vorderen Seite nimmt ein Aufdruck vom TV nur die Hälfte der Verpackung. Ein Aufdruck mit der Originalgröße würde den Samsung UE49KS7580 besser präsentieren.

Mitenthalten sind: die Premium Smart Remote (Fernbedienung), ein Netzkabel, die One-Connect-Box inklusive eines Verbindungkabels, um diese mit dem Fernseher zu verbinden, zwei Standfüße und eine Klappe für die Anschlüsse am TV – um diese zu verstecken. Bedienungsanleitung, Garantiebeleg – in mehreren Sprachen- sind ebenso beigelegt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Seit 2016 gibt es das sogenannte „360 Grad Boundless Design“. Dieses steht für die Verschmelzung des Rahmes mit dem eigentlichen Panel. Der zehn milimeter breite Rahmen des Samsung UE49KS7580 geht nahtlos in das Panel über. Im ausgeschalteten Zustand sieht es von vorne so aus, als ob es keinen Rahmen gäbe und der TV nur aus einem Display besteht. An der unteren Seite des Displays wurde eine Zierleiste aus Kunststoff, die silbern lackiert wurde, angebracht. In der Mitte dieser Zierliste wird das Logo „Samsung“ mit LED beleuchtet. Natürlich nur im eingeschalteten Zustand.

Das 360 Grad Design sorgt dafür, dass der Fernseher aus jedem Winkel zum Blickfang wird. Die Rückseite überzeugt ebenfalls mit hochwertigen Hochglanz-Materialien und wurde elegant gestaltet. Fingerabdrücke sind leider eine ausgemachte Sache. Die Kabelzufuhr lässt sich mit einer Blende verstecken, abgesehen davon das ein Großteil der Kabeln mit der One-Connect-Box verbunden wird (dazu unten mehr). So ist es auch möglich, den Samsung UE49KS7580 in der Mitte eines Raumes aufzustellen, ohne dass es Unschön aussieht.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung gibt es nichts nennenswertes auszusetzen, da man weder sichtbare noch fühlbare Kanten und Verarbeitungsrückstände, aufgrund einer mangelhaften Entgratung und Nachbearbeitung, aber auch differierende Spaltmaße, bei dem Rahmen oder aber auch bei den Füßen ausmachen kann.

Der Materialmix wirkt hochwertig, beschränkt sich aber zum großen Teil – abgesehen vom Innenleben und den Standfüßen – aus Kunststoff. Der Rahmen besteht aus gebürstetem Aluminium und ist aus einem Stück. Der Rahmen verläuft aber nur auf drei Seiten, oben und an den Seiten. Auf der Unterseite wurde wieder auf Kunststoff gesetzt. Möglicherweise ist dies dem beleuchteten Samsung Logo verschuldet. Die beiden Standfüße sind aus Edelstahl, an deren Unterseite sich Antirutschbeläge befinden. Die Branch Standfüße werden von unten aus, in die dafür vorgesehenen Auslässe hineingeschoben bis sie anstehen. Sie rasten weder ein, noch werden sie angeschraubt. Beim Hochheben des Fernsehers bleiben die Standfüße allerdings trotzdem am TV.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Bild

Bei dem Samsung UE49KS7580 wurde wie bei allen Modellen der KS-Serie, Paneele mit UHD-Auflösung (3840 x 2160 Pixeln) verbaut. Seit längerem verbaut Samsung QuantumDot-Technologie. QuantumDot (QD) kommt zwar nicht an OLED heran, liefert aber durchaus ein hervorragendes Bild. Die OLED-Technologie ist bei der Herstellung deutlich teurer als QD. Ziele QuantumDot-Technologie: LCD-Schirme mit ähnlich guten Eigenschaften wie OLED – die Jahre werden es zeigen.

QuantumDot

Eine Technologie, die fasziniert. Es wird eine Folie verwendet, die aus, zwei sich unterscheidenden, Milliarden von Nanokristallen besteht. Für die Hintergrundbeleuchtung wird blaues Licht verwendet, bei der OLED hingegen weißes Licht. Durch die Hintergrundbeleuchtung fangen die Kristalle, je nach Sorte in Grün oder Rot an zu leuchten. Wir nehmen diese Kombination mit den Farben und der blauen Hintergrundbeleuchtung als Weiß wahr. Durch Bildprozessoren werden im Display die Pixel in verschiedenen Farben dargestellt und für unser Auge entsteht somit ein Bild. Diese Technologie ist auch noch äußerst energieeffizient. Die Hintergrundbeleuchtung ist bei diesem Modell Edge LED. Bei der KS-Serie verfügen alle Modelle über Display-Paneele mit 100 Hz.

HDR1000

Um eine Ultra HD Premium Zertifizierung zu erhalten, müssen gewisse Kriterien erfüllt werden. HDR (HighDynamicRange) 1000: Die 1000 stehen für 1000 nits (Candela pro Quadratmeter) Spitzenhelligkeit, damit werden die Bilder doppelt so hell erzeugt, wie bei bisherigen Paneelen. HDR 1000 wurde ab der KU-Modellreihe eingeführt. HDR-Content vorausgesetzt, kann der Fernseher sensationelle Bilder präsentieren. Streaming Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime Video bekommen laufend mehr HDR Inhalte. NAtürlich gibt es auch BluRay Filme die HDR unterstützen. Egal welche Quelle, die Farben faszinieren. Bei allen Modellen der KS-Serie wurde die 3D-Funktion geopfert, sehr schade. 3D Liebhaber müssen hier zu einem Vorgänger-Modell greifen (z.B JS-Serie).

Samsung hat mit dem Samsung UE49KS7580 einige Erneuerungen mitgebracht, wie zum Beispiel einen neuen Bildprozessor der „SUHD Re-Mastering“ kann. Damit werden tiefere Schwarzwerte und zweimal Mal hellere Bilder als seine Vorgänger erreicht. Den Peak Illuminator Pro gibt es ebenfalls ab der KS-Serie, dieser passt die Helligkeit bestimmter Bildbereiche optimal an. Dieselbe Technik funktioniert gleich mit den Kontrasten, die UHD Dimming genannt wird. Wurden bei älteren LCD-TV, die Schwarztöne oft grau dargestellt, wird mit der KS-Serie und dem neuen Feature Precision Black deutlich nachgebessert. Tatsächlich werden dunkle Stellen deutlich „schwärzer“ dargestellt. Wobei immernoch OLED die Messlatte für perfekte Schwarzwerte stellt. Das Display hat zudem eine besondere Oberflächenbeschichtung, die Ultra Black genannt wird. Dadurch werden Lichtreflexionen, besonders am hellen Tag, deutlich minimiert.

Die Curved-Version unterstreicht das Premium-Feeling besonders, da es Designtechnisch heraussticht und sehr edel wirkt. Durch das geschwungene Display ist die Wahrnehmung des Bildes für das menschliche Auge angenehmer, da es dem natürlichen Winkel des menschlichen Auges näherkommt. Ebenso wirkt das Bild größer. Durch die Wölbung werden Farb- und Kontrastverluste an den Randbereichen reduziert, weil der Abstand zwischen dem Zuseher und äußeren Bildpunkten genauso groß ist wie zu den Bildpunkten in der Mitte. Alle Curved-Varianten verfügen über eine 4k Auflösung, die mit 4-mal mehr Pixel als die Full-HD-Modelle arbeiten und somit schärferes Bild mit mehr Details hervorrufen.  Neben dem optischen bringt „Curved“ aber auch Nachteile für den Betrachter mit sich. Für ein tolles Sehvergnügen sollte  relativ nah und möglichst mittig vor dem TV gesessen werden. Sobald mehrere Personen gleichzeitig fernsehen kann das besonders bei den am Rand sitzenden Personen zu Kontrast- und Farbverlusten führen.

(Bild: 4 von 5 Punkten)

Ton

Der Samsung UE49KS7580 verfügt über zwei interne Lautsprecher sowie einen Subwoofer mit einer Ausgangsleistung von insgesamt 40 Watt. Der TV-Ton ist trotz der flachen Bauweise brauchbar, doch kommt es einer guten Soundbar nicht nahe. Dolby Digital Plus und DTS Decoder sind erfreuerlicherweise eingebaut.

(Ton: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Ziel der One Connect Box ist die Zukunftstüchtigkeit des Fernsehers zu gewährleisten.  Werden neue Anschlüsse relevant oder neue Prozessoren oder Bildprozessoren benötigt, muss nicht der ganze Fernseher getauscht werden, sondern nur die sogenannte One Connect Box (sofern eine neue Generation vorhanden). Die Box wird per Kabel mit dem TV verbunden werden und kann, beispielsweise im Kasten, verstaut werden. Alle weiteren benötigten Anschlüsse befidnen sich nämlich auf dieser Box und nicht auf dem Fernseher.

Anschlüsse One Connect Box:
4 x HDMI 2.0 für UHD Wiedergabe, 2x USB-Ports, digitaler optischer Audioausgang und Koaxial-Stecker für die Antennenleitung ebenso vorhanden.

Anschlüsse TV:
LAN, 1x USB 2.0, 1x EX Link, 1x CI Slot
Die Box arbeitet nun ohne Lüfter, die älteren hingegen mit Lüfter. Somit ist die aktuelle Version geräuschlos.

Smarte Fernbedienung

Die Fernbedienung des Samsung UE49KS7580 ist auf das Wesentlichste reduziert und sieht dazu noch gut aus. Auch wenn an Tasten gespart wurden, kommt man generell mit wenig Klicks an die gewünschte Stelle. Es ist auch möglich, externe Geräte, wie zum Beispiel eine Sky-Box, damit zu verbinden. Dies geschieht entweder über Bluetooth oder per Infrarot-Schnittstelle. Der Hersteller verspricht, dass mindestens 90 Prozent der bekannten und wichtigen, externen Geräte unterstützt werden. Die Fernbedienung besitzt zudem ein Mikrofon und eine Taste für die Sprachsteuerung des TV. Allerdings beschränkt sich diese nur die auf Suchfunktion (YouTube o.ä.). Updates wären hier wünschenswert. Smart-Hub wird lediglich mit dem Steuerkreuz bedient, alternativ kann die Oberfläche auch durch Bewegungen der Fernbedienung gesteuert werden. Einen weiteren Pluspunkt bringt die Quick Connect Funktion mit sich, womit Bilder vom Smartphone problemlos auf den TV übertragen werden können. Dasselbe funktioniert andersrum genauso einfach und unkompliziert.

(Ausstattung: 5 von 5 Punkten)

Software

Tizen basiert auf der schlanken HTML5 Technik und ist somit schneller als andere Betriebssysteme. Ob beim Ein und Ausschalten oder aber auch bei wechseln von Apps macht sich Tizen positiv bemerkbar. Es ist zudem ein offenes System, das jeder so erweitern kann, wie er es gerne haben möchte. Schneller und individueller Zugang zu vielen Inhaltsquellen.

Der neu entwickelte Smart-Hub ermöglicht eine noch schnellere und intuitivere Bedienung. Alle wichtigen Funktionen, wie TV-Sender, Apps, Spiele, extern angeschlossene Geräte sowie TV-Einstellungen lassen sich zentral steuern. Der Smart-Hub kann individuell gestaltet werden. Dieser erscheint als eine Leiste im unteren Bereich des Displays. Live-Vorschau zu anderen Programmen werden angezeigt, ebenso die Geräte die an den einzelnen HDMI-Ports angehängt sind. So behält man die Übersicht, welches Gerät wo angehängt ist. Smart-Hub reagiert zudem sehr schnell, was dem verbauten Quadcore-Prozessor verdankt wird. Durch DVB-C/S2/T2 kann terrestrisches Fernsehen sowie SAT-TV über den internen Tuner dekodiert werden. Integrierte digitale Videorekorder gibt es ebenfalls, dass mit einem passenden USB-Festplatte die Aufnahme des laufenden Programms ermöglicht. Zeitgesteuerte Aufnahmen und Timeshift sind auch möglich.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Tolles Bild,  eine flüssige Leistung und noch vieles mehr werden mit dem Samsung UE49KS7580 versprochen. Diese Versprechen werden zwar gehalten, jedoch wird nicht erwähnt, dass Sender und Content Material ebenso Anforderungen erfüllen müssen. Nicht gut informierte Kunden könnten hier  enttäuscht werden, da HD Sender und vieles mehr, mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Was keineswegs zeitgemäß ist. Dennoch: Einen SD Sender bei einer UHD Auflösung anzusehen ist auch bei dem besten Display eine Qual.

Preis/Leistung

Obwohl es bereits sehr günstige UHD Fernseher gibt, such sich Samsung mit der SUHD Serie zahlungswilligere oder kräftigere Kunden. Das Premium Feeling wird auch mit einem Premium-Preis in Rechnung gestellt. Das Boundless Design mit den Branch Füßen sorgen für eleganten Look im Wohnzimmer und noblem Touch. Viele Extras und Neuerungen wurden gegenüber dem JS-Vorgänger hinzugefügt. Das Bild ist grandios, der Sound trotz der Bauweise in Ordnung, die Ausstattung sowie die Software auf dem neusten Stand. Stolzer Preis – aber Kinofeeling ist gegeben.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen