Autor: Sinan

Gardena smart SILENO

Die Gardena GmbH mit Sitz in Ulm ist ein Hersteller von Gartengeräten und seit 2007 ein Tochterunternehmen der schwedischen Husqvarna Gruppe. Gegründet wurde die Firma 1961 und heute ist GARDENA die führende Marke für hochwertige Gartengeräte in Europa und ist in mehr als 80 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.
Ganz gleich, ob für Bewässerung, Rasenpflege, Baum- und Strauchpflege oder Bodenbearbeitung. All diese Produkte werden weltweit vertrieben und helfen vielen Gärtner seinen Rasen zu pflegen.

Dazu gehören auch Rasenmähroboter wie unser Gardena Smart SILENO. Wie der Mähroboter in unserem Praxistest abschneidet, erfährt ihr weiter unten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung lässt einen schon erahnen, dass es sich nur um ein qualitatives Produkt handeln kann. Dem muss aber natürlich nicht so sein.
Vorab: die ziemlich große Verpackung weißt ein Gewicht von knapp über 10 Kilogramm auf, daher empfiehlt es sich zu zweit den Transport durchzuführen.

Gardena hat sich bereits bei der Verpackung viel Mühe gegeben. An den Seiten wird das Produkt selbst mit Bildaufdruck präsentiert. Auf der oberen Seite sind Bilderbeschreibungen zu sehen, welche das Können des Produktes zeigen. Smart Gateway, Steuerung per App usw. sind ebenfalls bebildert beschrieben. Die wichtigsten Informationen sind in verschiedenen Sprachen aufgelistet, Bilderbeschreibungen und alles weitere erfreulicherweise ist in deutscher Sprache zu lesen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Wie viele Produkte von Gardena, wurde auch der smart Sileno sehr modern designed und lässt es zugleich sehr hochwertig wirken. Die Farbkombination mit Türkis und Anthrazit ist ja bereits Gardena’s Markenzeichen und gerade mich spricht diese Kombination sehr an.

Was ich aber dennoch kritisieren muss, ist die Vertiefung rundum des Tastenfeldes. Bei Stürmen oder Windböen lagern sich hier gerne Blätter oder sonstiger Dreck ab. Die Reinigung erfolgt hierbei schwer. Hier hätte ich mir durchaus eine andere Lösung gewünscht.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Abgerundete, abgefaste Kanten – gleichmäßige Spaltmaße lassen nichts zu wünschen übrig. Das Gehäuse, welches aus Kunststoff besteht, ist sehr Kratzempfindlich, wie ich nach einigen Wochen feststellen musste. Solange dies die Lebensdauer aber nicht weiter einschränkt, ist alles im grünen Bereich. Auf Dauer lässt es sich nämlich so oder so nicht vermeiden. Der Mähroboter smart Sileno ist nicht Wasserdicht, aber Spritzwassergeschützt. Die genaueren Informationen folgen weiter unten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Huawei P10

Huawei ist ein 1987 gegründeter Telekommunikationsausrüster mit Sitz im chinesischen Shenzhen. Das Ziel war, ein chinesisches Telekommunikationsunternehmen zu schaffen, welches mit ausländischen Wettbewerbern konkurrieren konnte.
Der erste Durchbruch erfolgte nach 6 Jahren (i. J. 1993) mit dem C&C08-Vermittlungssystem, dem damals leistungsstärksten sein Art in China. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung von Geräten der Kommunikationstechnik. Dazu gehören zum Beispiel Mobilfunk (UMTS, GSM, GPRS,), aber auch xDSL, optische Netzwerke und Endgeräte.
Mittlerweile beschäftigt der Konzern rund 170.000 Mitarbeiter.

In diesem Test geht es um das Huawei P10 – nicht vor allzu langer Zeit, durften wir auch die Lite-Version des P10 testen und sind deshalb sehr gespannt, wie die etwas teurere, aber Hardwaretechnisch besseres Smartphone abschneidet.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die durchaus einfallsreich designte Verpackung beinhaltet beinahe keine Informationen über das Produkt.

Lediglich die Modellreihe und das ein Leica Dualkamera verbaut wurde. Etwas Farbe hätte der Verpackung sicherlich nicht geschadet. Gerade bei der Lite-Version war die Farbmischung sehr ansprechend und hinterließ bereits beim Auspacken einen guten Ersteindruck. Das Öffnen gelingt durch aufklappen der in der Mitte getrennten Oberfläche. Zum Vorschein kommt direkt das Huawei P10 Smartphone, dessen Zubehöre und Papierbeilagen sich direkt darunter verbergen. Das Ladekabel mit dem Netzteil, sowie die Kopfhörer sind in einer weiteren Kartonage gut geschützt.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Mit den stark abgerundeten Kanten, erinnert das Design an die Konkurrenz Apples Iphone und weicht gegenüber den Vorgängern vom Design her etwas ab. Aber keinesfalls negativ. Die Antennen sind ebenso ähnlich an den Seiten angebracht und stechen nicht direkt heraus.
Erhältliche Farben des Huawei P10: mattschwarz, Silber, Gold und Blau. Die Frontfarbe beim silbernen und goldigen Huawei P10 ist weiß. Beim schwarzen und blaue ist die Front hingegen Schwarz gehalten. Das mattschwarze Design ist für Fingerabdrücke überhaupt nicht anfällig im Gegensatz zu Silber und Gold. Das blaue Design hat eine etwas andere Oberflächenbeschichtung, wirkt etwas matt, was es aber nicht ist. Durch die Beschichtung ähnelt es nach den 3D Bildern bei Lichteinfall. Sieht gut aus und macht ebenso was her. Auf der Rückseite befindet sich das Huawei Logo zentriert. Oben rechts, neben der Kamera wird durch den Schriftzug „Leica“ ersichtlich, welche Kamera verbaut wurde.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Sofern man kann nicht kleine Hände hat, lässt sich das Huawei P10 mit einer Hand sehr gut bedienen.

Auch wenn die Rückseite etwas angeraut ist, besteht immer noch eine erhöhte Gefahr, dass das Handy aus den Händen rutscht. Das Gehäuse ist zum großem Teil spaltenfrei. Die Übergänge vom Aluminiumrahmen zum Display laufen schön über.

Die Positionierung der Funktionstasten…

…sowie die Druckpunkte sind ebenfalls gut gelungen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Honor 9

Honor ist die sozusagen die Untermarke von Huawei und ist seit 2013 auch auf deutschem und österreichischem Markt, sowie in manch anderen europäischen Ländern vertreten. Die Zielgruppe sind junge Menschen, mit einem um das Internet herum zentrierten Leben.

Gerade das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis spricht Jugendliche sehr an, da auch gerade diese, wie etwa Schüler oftmals knapp bei Kasse sind. Der Vorgänger Honor 8 war ein guter Erfolg – wie sich der neue flagship schlägt, erfahrt ihr in unserem Praxistest.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten. Komplett in Weiß mit Schraffierungen aus kleinen Punkten lassen es dennoch nicht völlig langweilig aussehen. Auf der oberen Seite wird mit der silbernen Zahl „9“ das Modell deutlich gemacht. Knapp darunter in kleiner Schrift „Honor 9“. Auf der unteren Seite sind lediglich kurze Herstellerangaben.

Das Innenleben der Verpackung ist mit dem vor kurzem erst getesteten Huawei P10 Lite sehr ähnlich. Es befindet sich darin eine weitere Verpackung, welche das Gehäuse der eigentlichen Verpackung nicht auffüllt, sondern sich noch ein Spalt befindet, wo auch dann das Honor 9 zum Vorschein kommt. Bei der weiteren Verpackung befindet sich das Ladekabel, Kopfhörer der Firma Monster und zu meiner Überraschung eine Schutzhülle aus Hartkunststoff.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Ich persönlich finde das Design des Honor 9 gut gelungen, wie auch sehr ansprechend. Die Kanten sind schön abgerundet. Die vier Antennenstreifen, welche sich jeweils zwei oben auf den Seiten und zwei auf der unteren Seite befinden, gut positioniert und sind wenig erkennbar. Das Highlight des Honor 9 ist die Rückseite. Bei Lichteinfällen bricht sich das Licht durch mehreren Schichten in schöne Streifen und langen Linien, welches für ein ansehnliches und lustiges Spiel sorgt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Tadellose Verarbeitung wünscht sich heutzutage jeder Kunde, egal ob Mittelklasse oder Top-Model. Exzellente Materialverarbeitung lassen nichts zu wünschen übrig. Das Honor 9 kommt mit einem Aluminiumrahmen und Glasrückseite. Die Spaltmaße sind äußerst gering und das Smartphone wirkt sehr wertig. Das mehrfach beschichtete Glas punktet punkto Design aber nur sehr kurz. Hautberührungen sorgen schnell für unvermeidliche Fingerabdrücke, in dessen Folge das Glas in kürzester Zeit vollgeschmiert wird.

Achtung beim Ablegen des Honor 9 auf rutschigen Oberflächen mit Gefälle. Durch das Glas, kann das Smartphone sehr schnell mal wegrutschen. Es sei denn, man benützt die sich im Lieferumfang befindliche Schutzhülle.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Huawei P10 Lite

Huawei ist ein 1987 gegründeter Telekommunikationsausrüster mit Sitz im chinesischen Shenzhen. Das Ziel war, ein chinesisches Telekommunikationsunternehmen zu schaffen, welches mit ausländischen Wettbewerbern konkurrieren könnte.
Der erste Durchbruch erfolgte nach 6 Jahren (i. J. 1993) mit dem C&C08-Vermittlungssystem, dem damals leistungsstärksten sein Art in China. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung von Geräten der Kommunikationstechnik. Dazu gehören zum Beispiel Mobilfunk (UMTS, GSM, GPRS,), aber auch xDSL, optische Netzwerke und Endgeräte. Mittlerweile beschäftigt der Konzern rund 170.000 Mitarbeiter. In diesem Test beschäftigen wir uns mit der Lite-Version des Huawei P10 – eine günstigere und abgespeckte Variante des P10. Generell ist die Lite-Reihe sehr beliebt und ein Bestseller. Ob auch das Huawei P10 Lite die Tradition noch weiterführen kann, erfahrt ihr weiter unten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Verpackungskarton kommt ziemlich einfach daher. Es werden keine Informationen über das Produkt bekannt gegeben. Es sind lediglich das Logo und die Schriftzüge mit „Huawei Design“ und „Huawei PX Lite“ zu sehen.

Vollkommen ausreichend, da man sich die Informationen über das Produkt generell auch im Vorhinein holt. Die Farbenmischung des Streifens auf der Oberseite von Rot zu Blau macht optisch einiges her. Der Deckel abgenommen, staunt man erstmal. In der Verpackung sind zwei Fächer. Im oberen Fach befindet sich eine weitere Verpackung, worin sich das Papierkram befindet. Im unteren erneut eine Verpackung, in der sich die Kopfhörer und Ladegerät befindet. Sehr interessant und kreativ fand ich, dass zwischen den beiden Verpackungen ein Spalt bildet, wo das Smartphone hineingeschoben wurde. Durch die anderen Verpackungen wird das Huawei P10 Lite optimal geschützt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Lite-Variante ist in vier Farben erhältlich: Midnight Black, Sapphire Blue, Pearl White, Platinum Gold. Das Design ist generell durchaus gut gelungen. Die Antennen sind an den Seiten angebracht und daher auch wenig sichtbar.

Unten auf der Vorderseite ist der Markenname zulesen, wie auch auf der Rückseite. Das man aber auf das Huawei Logo verzichtet hat, finde ich etwas schade. Die Größe ist ebenfalls gut gelungen. Mit einer Länge von 14,65 und einer Breite von 7,2 Zentimetern liegt das Huawei P10 Lite wie angegossen in der Hand. In seiner Preisklasse bis 350€ ist das P10 Lite zudem auch eines der dünnsten Smartphone auf dem Markt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Während das normale P10 aus einem Guss ist, setzte Huawei bei der diesjährigen lite-variante auf Aluminiumrahmen und die Rückseite ist mit einer Glasplatte vorgesehen. Leider ist die Glasplatte für Fingerabdrücke und Kratzer anfällig. Das Huawei P10 Lite wirkt dadurch jedoch keineswegs billig. Die Funktionstasten für Lautstärkeregler und Sperre, sind auf der selben Seite angebracht.

Da hätte ich mir gewünscht, dass diese getrennt gewesen wären, da ich doch ab und an mal gerne die falsche Taste getätigt habe.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Canon Pixma TS8050

Canon, eine Weltmarke, deren Spezialgebiet nicht nur Kameras sind. Canon investiert fast 9% des jährlichen Umsatzes in Forschung und Entwicklung. So wurden auch über 2000 Patente in den USA angemeldet und befinden sich somit auf dem dritten Platz bei den Patentanmeldungen aller Unternehmen.Nach der Übernahme des Herstellers Océ im Jahre 2009 brachten Canon und Océ das erste Digitaldrucksystem aus gemeinsamer Entwicklung – die imagePRESS-C7010VPS-Serie – auf den Markt. Durch die Produkt- und Marktanteile von Océ schloss Canon eine Lücke im Portfolio und kann nun auch Hochleistungs-Digitaldrucksysteme für den Produktionsdruck-Bereich anbieten. Canon Österreich ist mittlerweile ein führender Anbieter von Digitalkameras, digitalen Spiegelreflexkameras, Tintenstrahldruckern und professionellen Druckern. Seit 1970 entwickelt und produziert Canon Kopier- und seit 1979 Drucksysteme. Heute beschäftigen wir uns im Test mit dem Canon Pixma TS8050.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Aufdrucke, Informationen und Präsentation des Druckers auf der Verpackung ist Canon wirklich sehr gut gelungen.

Die Vorder- und die Rückseite beinhalten fast dieselben Informationen. Lediglich die Abbildung vom Drucker unterscheiden sich. Nicht allzu oft hat man eine Verpackung vor sich liegen, welche mit großen Abbildungen das Produkt präsentieren. Oftmals wird durch Marketing Gag das Eigentliche vergessen. Bilder tun für das Auge mehr, als Schriften und Sätze. An den Seiten wurden weitere kleinere Informationen in mehreren Sprachen aufgelistet.

Ist die obere Kappe der Verpackung erstmal aufgeklappt, kommt ein Karton zum Vorscheint, in welcher sich die Tintenpatronen und Netzkabel befinden. Gleich links davon befindet sich das Papierkram, wie Installationsanleitungen usw.

Eine Wellpappe tiefer der Drucker selbst, gut geschützt zwischen zwei passgenau ausgestanzten Styroporhälften und in einer großen Plastiktüte. Der Canon Pixma TS8050 ist zusätzlich noch mit einer leicht selbstklebenden Folie überzogen, welche sich sehr leicht und ohne Rückstände entfernen lässt. Alle Klappbaren Fächer sind mit Klebebänder fixiert.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Nach einer kritikfreien Verpackung habe ich erneut gestaunt. Komplett Schwarz – der ca. ein Zentimeter, leicht aufgeraute breiter, mattschwarz Rahmen mit dem polierten Hochglanz Gehäuse macht einiges her. Der Rahmen ist komplett abgerundet und eine durchgehende zwei Millimeter Spalt grenzt den matten Rahmen mit dem Hochglanz-Gehäuse ab.

Ein 10,8 Zentimeter (4,3 Zoll) großer, zentriert positionierter Touchscreen lässt den Drucker noch moderner aussehen. Etwas weiter Links ist der Ein- Aus-Druckknopf, welche auch die einzige Taste ist. Nörgeln auf hohem Niveau: auf der hinteren linken Seite ist eine große Aussparung am Gehäuse. Zum einen für den Netzstecker, zum anderen für das Verbinden des Druckers per LAN-Kabel. Was aber gerade mich als Designliebhaber etwas stört, muss ja auch nicht dich stören. Abgesehen davon, dass Geschmäcke unterschiedlich sind. Den Canon Pixma TS8050 gibt es allerdings auch in zwei weiteren Varianten. Mit der TS8051 im weißen und TS8052 mit rotem Gehäuse.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Canon Pixma TS8050 sehr gut. Papierzufuhr-Fächer, sowie anderen Klappen, wie zum Beispiel befüllen für die Patronen usw. lassen sich mühelos und leichtgängig auf und zuklappen. Dasselbe gilt für Schiebeklipps für das Anpassen von Papierformaten. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch; die Klappe vom Scanner ist sehr wackelig und wirkt nicht besonders stabil. Ebenso hält es die Position nur, wenn es ganz hinten anliegt.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

Canon G9 X Mark II

Canons ursprüngliches Ziel war preisgünstige Nachbauten der damals technisch führenden Kleinbildkameras von Leica und Contax herzustellen. Mittlerweile ist Canon der größte Kamerahersteller der Welt und dürfte vielen ein Begriff sein. Neben Kameras bietet Canon unter anderem Drucker, Scanner, Fax- und Kopiergeräte, Ferngläser und Mikrofilm-Lesegeräte. Seit 2014 besteht zwischen Canon und dem US-Hersteller für 3D-Drucker, 3D Systems, eine Unternehmenskooperation. Die Kooperation umfasst den Vertrieb und Support der 3D-Drucker von 3D Systems. Wir schauen uns heute die Canon G9 X Mark II genauer an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Lange wurde die Verpackung nicht begutachtet, denn das erste was mir auffiel, war eine Information auf der vorderen mit dem Aufdruck „Bitte beachten Sie die Kamerafarbe auf der Seite der Verpackung.“ Ich bin generell kein Freund davon und wünsche mir, dass die richtige Kamera darauf präsentiert wird. Dennoch: die nötigsten und wichtigsten Informationen beinhaltet die Verpackung.

Die Kamera und das mitgelieferte Zubehör waren in eingewickelten Plastikfolien und in passgenau ausgestanzter Schablone geschützt und fixiert.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Canon G9 X Mark II wird in zwei Farben vorgestellt: Schwarz und Silber. Mit 9,8 x 5,8 x 3,1 Zentimetern ist die Kamera zudem die kompakteste 1“ Sensor Kamera am Markt und wiegt gerade mal 206 Gramm. Durch die schlanke Form ist die Kompaktkamera ebenso sehr handlich.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Canon G9 X Mark II kann man nicht schnörkeln. Das Drehrad ist leichtgängig, ändert die Position aber bei leichtem Kontakt nicht.

Die Kamera wirkt generell sehr robust, nur ist das Display leider nicht schwenkbar, so muss es auch dementsprechend geschützt würden. Das geringe Gewicht wirkt sich keineswegs negativ auf die Stabilität aus.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

PlayStation 4 Pro

In aller Kürze

Wer kennt sie nicht? – Die PlayStation. Angefangen hat alles mit Nintendo, als diese Sony beauftragt haben, für ihre SNES ein CD Laufwerk zu entwickeln. Doch dann entschied sich Nintendo für Philips, was aber dann ebenfalls scheiterte. Sony legte die Pläne nicht auf Eis und arbeitete an dem Projekt PlayStation – die Tochtergesellschaft Sony Computer Entertainment wurde gegründet.

Die erste PlayStation kam Dezember 1994 in Japan auf den Markt und erreichte September 1995 Europa. Mit über 104 Millionen verkauften Exemplaren stürzte Sony im Bereich Heimkonsolen den einstigen Marktführer Nintendo vom Thron.
Die PlayStation wurde nur von seinem eigenen Nachfolger, der PlayStation 2 übertroffen. Erstmals in Europa erschien die PlayStation 2 im November 2000 und es wurden rund 117 Millionen Exemplare verkauft.
Nach sechs Jahren folgte dann der „dritte Streich“. Mit 86 Millionen verkauften Konsolen musste sich die PS3 gegenüber der Konkurrenz Nintendo Wii und Xbox 360 dennoch geschlagen geben, war aber auch die erste Sony-Konsole die neben CDs, DVDs auch Blu-ray-Discs abspielen konnte. Sony legte aber auch beim Zubehör nach – eine Bluetooth Fernbedienung und Mikrofone für Sing Star kamen noch hinzu.
Februar 2013 wurde die PlayStation 4 angekündigt und die Markteinführung in Europa begann im November. Mit weltweit über 50 Millionen verkauften Exemplaren gilt sie derzeit als die Spielekonsole mit der größten Anwenderbasis. Die PlayStation 4 ist aktuell die kommerziell mit Abstand erfolgreichste Konsole der 8. Generation.
Am 15. September 2016 wurde die PlayStation 4 Slim in Europa mit der Modellbezeichnung CUH-2000 eingeführt. Geändert haben sich neben den Abmessungen (wurde deutlich kleiner gehalten und leichter) die Unterstützung des 5-GHz-WLAN-Bandes und HDR Unterstützung. Weggefallen sind der Toslink SPDIF-Audio-Ausgang und die lange LED-Leuchtleiste.

Die getestete PlayStation 4 Pro ist nun die aktuellste und stärkste Generation der PlayStation 4 – Reihe. Der Verkaufsstart in Europa war am 10.November.2016.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Sony weiß, wie man Kunden im Supermarkt mit der Verpackung anlocken kann. Eine sehr ansehnliche Verpackung, wenn auch nur einfach gestaltet.

Auf der vorderen Seite wird die PS4 Pro und der neue, überarbeitete Controller auf blauem Hintergrund präsentiert, allerdings mit dem vertikalen Standfuß. Es wird aber darauf hingewiesen, dass dieser nur separat erhältlich ist und im Lieferumfang nicht enthalten ist. Ein großer Schriftzug „PS4 PRO“ verdeutlicht die Pro-Version. Auf der rechten Seite der Verpackung sind nummerierte Abbildungen vom Lieferumfang vorhanden, sowie kurze Beschreibungen dazu. Die Rückseite präsentiert einige Spiele mit Bildern, die bereits für die Leistung der Pro optimiert sind. Call of Duty: Infinite Warfare wird sehr präsent beworben und bedeckt fast die Hälfte der Verpackung.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Gegenüber dem Vorgänger hat Sony einen draufgelegt – statt Double-Decker kommt die PS4 Pro nun als Triple-Decker. Dementsprechend hat sich nicht nur die Größe, sondern auch das Gewicht gegenüber der Regulären, wie auch der Slim zugenommen. Kleine Designfeinheiten wie bei der PS4 Slim wurden übernommen, welche einem nicht gleich ins Auge stehen.

Die Kreuzschraube, mit der die 1 Terabyte Festplatte fixiert wird, hat die vier bekannten Symbole (Aktionstasten) eingraviert. Ebenso befinden sich Eingravierungen auf der rechten Seite, zwischen der oberen und mittleren Schicht. Dieses Mal kommt die PS4 in mattschwarzem Chassis, bei der regulären PS4 musste man sich mit dem Klavierlack ärgern (Fingerabdrücke) oder erfreuen. Die LED-Leiste ist zwischen der ersten und mittleren „Etage“ angebracht und lässt die Pro edler aussehen. Eine kleine Kritik möchte ich aber dennoch äußern – das PlayStation Logo auf dem Gehäuse ist um 90° nach links gedreht (von vorne aus gesehen). – mit einem Standfuß passt die Sache zwar wieder, ist aber separat zu erwerben.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie nicht anders von Sony zu erwarten, gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Das Gehäuse, sowie die Eingravierungen weisen keine Mängel auf. An der unteren Seite wurden acht Gummifüßchen angebracht, die zugleich die Form der vier Symbolen von den Aktionstasten haben. Ein nicht relevantes, aber nettes Detail.

Die große Anzahl an Gummifüßen machen die PS4 Pro nicht nur Rutschfest, sondern nehmen auch Vibrationen sehr gut auf und reduzieren den Lärm dadurch enorm. Powerbutton und die Taste für das Laufwerk sind in der LED-Leiste „integriert“. Die physischen Tasten gefallen mir zwar besser wie die Softtouch-Tasten (normale PS4), sind aber durch die lange und dünne Form der Leiste nicht optimal zu drücken. Im Normalfall sollte man diese Tasten auch nur selten in Gebrauch nehmen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Manfrotto Befree Reisestativ

Manfrotto ist ein Hersteller von Foto- und Videozubehör mit Sitz in Cassola, Italien.
Der italienische Fotojournalist Lino Manfrotto begann Ende der 1960er Jahre, Lichthalter und Teleskopständer zu entwickeln. Das erste Dreibeinstativ durfte die Firma 1974 vorstellen.
Hauptsächlich verkauft das Unternehmen Dreibein- und Einbeinstative, hinzu kommen Zubehörpakete und Lichtstative für Film und Fotografen. Ebenfalls fertigt Manfrotto auch zahlreiche Stativköpfe, darunter 3-Wege-Neiger, Getriebeneiger und Kugelköpfe an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Dreibeinstativ kommt in einem unscheinbaren Karton an. Die relativ einfach gehaltene Verpackung ist jedoch mit den nötigsten Informationen versehen. Ebenso präsentiert Manfrotto das Stativ und kleine Details, wie zum Beispiel den Kugelkopf mit aufgedruckten Bildern. Im Inneren der Verpackung verbirgt sich eine Transporttasche, die sich bequem mit einem Reißverschluss öffnen- und schließen lässt. Ein Schultergurt vereinfacht den Transport glücklicherweise. Die Schultertasche ist nicht wasserdicht, jedoch stark wasserabweisend, was bei Outdoor-Aufnahmen definitiv von Vorteil ist. Die Transporttasche ist gut gepolstert, ist also nicht nur angenehm zu tragen, sondern schützt auch das Reisestativ.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Manfrotto Befree, hat ein zeitloses Design und ist doch eines der schöner gestalteten Stative. Nicht nur modern gestaltet – das Dreibeinstativ Manfrotto Befree ist auch in mehreren Farben in Kombination mit Schwarz erhältlich, da sollte für jeden Geschmack was dabei sein.

Die Transporttasche ist schlicht gehalten und die Kombination mit Schwarz und Rot, weiß ebenfalls zu gefallen.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sehr positiv fand ich, dass das Befree Stativ tatsächlich in Italien hergestellt wird und nicht in China, wie manch andere Manfrotto Stative. Mit einem Eigengewicht von 1450g ist es zwar nicht das leichteste Reisestativ, aber die portablen 40cm Packmaß machen es durchaus wieder komfortabel.

An der Verarbeitung und Materialqualität gibt es nichts zu bemängeln. Die Stativbeine sind an einem Winkel befestigt, welches aus einem Gussmaterial gefertigt wurde. Diese sind sehr leichtgängig und lassen sich gut verstellen, wie auch umklappen. Ein Stativbein wurde mit einer Gummiummantelung versehen,

wodurch das transportieren bei kälteren Temperaturen angenehmer wird und zugleich noch rutschfest ist. Das Befree Stativ besitzt eine fettfreie Kugel, was ich persönlich bevorzuge. Da gehen die Meinungen aber oft auseinander

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

DIRROR L

DIRROR ist ein Joint Venture der DGMK und IronShark. Die Ideengeber und Gründer sind Daniel-Jan Girl und Claus Weibrecht. DIRROR ist der weltweit erste marktfähige digitale Spiegel und wird in Deutschland gefertigt.
Die Eigenentwicklung von Max Braun (Google-Mitarbeiter) sah im Januar 2016 ähnlich aus. Der Unterschied aber: DIRROR macht nicht aus einem Spiegel einen smarten daraus, sondern aus einem riesen Tablet einen Spiegel – und das mit Erfolg. Heute wollen wir uns den DIRROR L etwas genauer ansehen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Da wir scheinbar ein umverpacktes Gerät erhalten haben können wir die originale Verkaufsverpackung leider nicht bewerten. Der Spiegel wurde dennoch sorgfältig für den Versand vorbereitet. Der Transportkarton abgesehen, wurde der DIRROR in schützenden Schaumstoff eingelegt und kam so sicher und ohne Schrammen an. Sehr positiv fielen die beigelegten Informationen auf.

Ein Katalog mit reichlich Ideen, wo der DIRROR überall aufgehängt oder aufgestellt werden könnte, liegt erfreulicherweise auch bei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Nicht jedermanns Sache: der klobige Rahmen, welche wahrscheinlich der eingebauten Technik verschuldet wird, macht es einem nicht gerade einfach und ebenso wenig kompatibel mit jeder Einrichtung.

Immerhin ist der DIRROR in 3 Farben erhältlich: Nussbraun, Java Braun Buche und als Seidenweiß.

(Design: 2,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Erstklassige Handarbeit – abgeschliffene und abgefaste Kanten – die Ecken präzise auf Gehrungen geschnitten und zusammengestoßen. Der Markenname wurde mit einem Aufkleber auf der unteren Seite des Holzrahmens angebracht – sehr schade – eine Eingravierung hätte dem klobigen Design bestimmt nicht geschadet und edler aussehen lassen.

Finderabdrücke lassen sich wie erwartet nicht vermeiden, allerdings nicht so stark wie wir es vermutet haben. Der smarte Spiegel bringt zudem ein ordentliches Gewicht auf die Waage – satte 9 Kilo!

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Xerox Workcentre 3345

Xerox wurde 1906 gegründet um Fotopapier herzustellen und zu verkaufen. In den 1930ern wurde die Drucktechnologie von Chester Carlos erfunden. 1938 gelang es Chester Carlos die erste Kopie einer Schriftvorlage mittels einer speziellen Technik. Noch im Jahre 2011 befand sich der Konzern auf Platz 121 (Liste Fortune Global 500) der weltweit erfolgreichsten Unternehmen. Die Produkte konzentrieren sich auf Office Drucker für Unternehmen. Xerox beschäftigt weltweit rund 150.000 Mitarbeiter und der Umsatz 2012 lag bei knappen 23 Milliarden US-Dollar, wovon jedes Jahr eine Milliarde US-Dollar in die Forschung und Entwicklung eingesteckt wird. Heute geht es um den Drucker: Xerox Workcentre 3345.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Kostenminimierungen bei großen Verpackungen sind üblich, so kommt der Drucker nur in einem normalen Pappkarton an.
Lediglich einige Produktinformationen in englischer Sprache und ein relativ klein aufgedrucktes Bild präsentieren den Multifunktions Laserdrucker.
Im Inneren befindet sich der Workcentre 3345 zwischen zwei passgenau ausgestanzten Styropor und wird somit nicht nur gut geschützt, auch das Verrutschen wird verhindert. Einzelne Styroporhälften zwischen den Ablagen – wie in etwa Papierfächern – schützen den Drucker zusätzlich gegen Bruchschäden. Weiteres sind alle Fächer, Schubladen und Klappen mit Klebebänder fixiert, die sich problemlos ohne Kleberückstände entfernen lassen.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Oftmals unterscheiden sich die Office Drucker von Xerox sehr wenig. Die Aufbauweise, sowie die Farbauswahl sind oft gleich. Die Kombination aus mattschwarz (wobei diese schon fast in Richtung Dunkelblau geht) und mattweiß macht einiges her und das moderne Vier-in-eins-Gerät passt so fast in jedes Büro.

Nicht nur das Aussehen begeistert, auch die Qualität überzeugt und wirkt sehr hochwertig. Dafür sorgen zusätzlich aber auch die edel aussehenden, abgerundeten Kanten.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse des Xerox 3345 besteht aus wertigem Kunststoff, ist aber sehr empfindlich. Fettflecken, Fingerabdrücke sind kaum zu vermeiden und gut sichtbar – allerdings nur in den mattschwarz Bereichen.

Die Kanten sind sehr gut verarbeitet, die Fächer lassen sich auf den Schienen gut ausziehen und wieder einschieben. Alle oft benutzte Fächer sind durchdacht positioniert und ebenso einfach erreichbar, so ist ein schnelles Arbeiten mit wenig Zeitaufwand garantiert. Die Scannerklappe ist sehr leichtgängig, gibt aber einem nicht das Gefühl von Billigware. Ist die Klappe oben, so hält sie die Position. Für die Steuerung steht ein 4,5 Zoll großes Farbdisplay mit Touchscreen zur Verfügung und erleichtert so das Bedienen des Druckers.

Der Touchscreen reagiert schnell und ist nicht überempfindlich. Der Druckpunkt ist angenehm weich. Die angebrachten Tasten/Nummerfeld sind gummiert und wirken langlebig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Bose QuietComfort 35

Bose Corporation wurde 1964 von Amar G. Bose gegründet. Bose fertigt HIFI-Komponenten wie Kopfhörer, Lautsprecher und Verstärker. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosysteme Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen. Bose fertigt für das Hochpreissegment, ähnlich wie Bang & Olufsen, Bowers & Wilkins. Zudem beliefert das Unternehmen die NASA, unter anderem wurden im Space-Shuttle Bose-Lautsprecher eingesetzt.

Der kabelgebundene Vorgänger QC25 Kopfhörer mit Noise Cancelling war ein großer Erfolg. Doch nun hat Bose den Puls der Zeit getroffen und den ersten Bluetooth Kopfhörer mit Noise Cancelling aus dem Hause Bose auf den Markt gebracht. Kann er auch überzeugen? – Bei der QC25 war noch einiges an Luft nach oben.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Schiebeverpackungen muss man mögen. Jedes Mal das Gefühl, die Innenverpackung rutscht aus der Hand, dem ist aber nicht so. Die Verpackung wurde wirklich sehr schlicht gehalten. Die Kopfhörer selbst werden leider zu wenig präsentiert, wobei eigentlich nur der rechte Ohrhörer auf der gesamten Verpackung gezeigt wird. Auf der vorderen Seite ist der rechte Ohrhörer auf dem das Bose Logo heraussticht. Mit einer Beschreibung über Noise Cancelling, Wireless und natürlich dem Produktnamen muss sich die vordere Seite zufriedengeben.

An beiden Seiten wurde „Bose“ zentriert aufgedruckt, sonst nur Leere. Auf der Rückseite befinden sich weitere Bilder des QC35, leider wieder nur der rechte Ohrhörer, vielleicht auch deshalb, weil alle Bedientasten an diesem angebracht sind. Dazu noch kurze Beschreibung in einigen Sprachen über die technischen Daten und für mehr Infos der Link zur Hauptseite des Produktes. Ist die Schiebeverpackung erstmal entfernt, erscheint das Transportetui, worin sich die QC35 befindet und sich sicher verstauen lässt. Bestens geschützt ist der Kopfhörer auf alle Fälle.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der schwarz-matte Kopfhörer kommt in edlem Design daher. Der Bose QC35 wurde dezent gestaltet und macht einen „erwachsenen“ Eindruck. Der Schieberegler für das Ein-Aus- und Bluetooth-Funktion ist am rechten Ohrhörer positioniert und mit 3 weiteren Tasten an der Seite – wie von Bose üblich – werden Anrufe, Wiedergabe und Lautstärke gesteuert.

Die an den Seiten der Ohrhörer angebrachten Logos, ragen etwa ein Millimeter heraus und stechen mit einer leich glänzenden Oberfläche hervor. Alles in allem ein sehr einfach, aber doch edel gestaltetes Design.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Verbindungsstücke sind Bose-typisch grandios, ebenso die Materialverarbeitung.

Das Gehäuse wirkt zwar sehr zerbrechlich und billig, besteht aber aus glasfaserverstärktem Kunststoff und würde mehreren Landungen am Boden ohne jegliche Probleme Stand halten. Die obere Seite des Kopfbügels besteht aus weichem Bezugsmaterial Alcantara. Die Ohrpolster werden aus Kunstleder gefertigt. Das Einzige was mir Kopfschmerzen bereitet, ist der Schieberegler für das Ein-Ausschalten. Auch dieser besteht aus Plastik und ist im Gehäuse „eingeklickt“, was wiederum bedeutet, dass bei einer Landung am Boden dieser durchaus auch ausrasten könnte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

InLine woodOn-Ear Kopfhörer

Die Intos Electronic AG mit Sitz in Gießen ist Hersteller und Distributor für EDV-Zubehör mit Fokus auf Kabel und richtet sich mit ihrem Angebot an Fachhändler, Systemhäuser und Industriekunden. Ihre Eigenmarke InLine umfasst 4.000, das Gesamtsortiment über 6.000 Produkte, die in einer Verfügbarkeit von 95 % vorliegen. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Isenberg gründete das 80 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen 1991 und führte InLine 2003 ein. InLine stellt in seiner Produkt-Reihe „woodline“ Gadgets mit Körpern oder Details aus Echtholz vor: Bluetooth- / Induktionslautsprecher, Powerbanks, Stylus oder Kopfhörer mit Applikationen aus echtem Walnussholz.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist voll mit Informationen beschmückt. Auf der vorderen Seite sind kurze technische, aber auch Werbeinformationen aufgedruckt. Auf der Rückseite die technischen Daten. An der linken Seite werden die sechs Gadgets der woodline Reihe kurz vorgestellt.
Speziell bei der woodline-Serie legt der Hersteller sehr viel Wert auf Umwelt. Und nach dem Motto Natur werden auch die Verpackungen dementsprechend hergestellt, nämlich aus Recyclingkarton.

Auf Plastik wird weitestgehend verzichtet. Ein kleines Schaufenster aus Plastik ist lediglich das einzige Kunststoff. Auch begegnet man im Inneren ausschließlich mit Pappkarton. Die Kopfhörer liegen in einer passgenauen Ausstanzung von übereinander gestapelten Kartons und sind bestens geschützt. Auch wurde in der Mitte ausgespart – das Kabel für die Ohrhörer, sowie eine Textiltasche befindet sich in diesem kleinen „Fach“.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Wäre die Eigenmarke auf den beiden Ohrhörern nicht aufgedruckt, könnte man meinen, das Headset wäre ein Designerstück. Hat meiner Meinung nach durchaus was von Bang&Olufsen. Die Walnussholz Applikationen auf der Rückseite der Ohrmuscheln mit der Kombination der polierten, glänzenden Aluminiumrahmen machen ganz schön was her. Die Gehäuse der abnehmbaren Klinkenstecker sind ebenso aus echtem Walnussholz…

…und passen sich hervorragend dem Gesamtbild an.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auch hier wird so gut es geht auf Plastik verzichtet. Wie bereits erwähnt, besteht der Rahmen aus Aluminium.

Durch den recht dünnen Aluminiumrahmen kann es vorkommen, dass bei unvorsichtiger Handhabung der Rahmen verzogen werden kann. Während dem testen überprüften wir die Widerstandsfähigkeit des Rahmens mit wenig Kraft und ohne Gewalt und es ließ sich leicht verbiegen. Die Ohrpolster sind angenehm weich und reduzieren den Druck der Ohrmuscheln deutlich, trotz des hohen Anpressdrucks. Die Textilummantelung des Kabels wirkt hochwertig, ist aber recht dünn und daher sehr verletzungsanfällig. Die Länge des Kabels ist ausreichend – ohne Probleme kann ein MP3-Player oder Smartphone im Rucksack, Hosentasche usw. verstaut werden.

(Verarbeitung: 2,5 von 5 Punkten)

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