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Autor: Sinan

Proscenic 850T

In aller Kürze

Im diesem Testbericht berichte ich über den Proscenic 850T . Bei Proscenic handelt es sich um ein chinesisches Unternehmen, das sich Haushaltsprodukte spezialisiert hat. Der Proscenic 850T ist das neueste Mitglied der Saugroboterfamilie. Es handelt sich um ein gutes GEsamtpaket mit dezenter Gesamtleistung. Während die App etwas besser sein könnte kann der Roboter mit einem überzeugenden Zubehörpaket punkten. Mehr erfahrt ihr in diesem Test.

Gefällt uns

  • gute, einfache Einrichtung
  • gute Reinigung
  • Wischfunktion
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Ersatzteile

Gefällt uns weniger

  • Navigation erkennt kleine Hindernisse nicht immer

Proscenic 850T

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Proscenic 850T wird in einer braunen Versandkartonage geliefert und besitzt einen Tragegriff. Darauf leider nur der Roboter zu sehen ist. Leider fehlt auch die Modellkennzeichnung, was ich persönlich schade finde. Nach dem Öffnen ist ein weiterer Recyclingkarton vorzufinden, welcher Aussparungen für das Produkt und die dazugehörigen Teile hat. Dadurch wird verständlicherweise verhindert, dass der Inhalt verrutschen kann und mögliche Beschädigungen erleiden kann. Jedes Teil wurde zusätzlich separat in eine Nylonfolie eingepackt, um diese vor Kratzer zu schützen. Im Lieferumfang enthalten sind: Roboter inkl Saugbehälter ohne Wischfunktion; zusätzlicher Saugbehälter inkl. Wischfunktion; 4 Bürsten; 2 Wischtücher – eines montiert und eines als Ersatz; Ladestation inkl. Netzteil, 3 lfm Magnetband zur Zonensperrung; Fernbedienung inkl. 2 AAA Batterie; 2 Filter – ebenfalls einer vormontiert und einer als Ersatz; Reinungsbürste und eine Bedienungsanleitung.

Positiv anzumerken sind die mitgelieferten Ersatzteile, da man ohne Zusatzteile und Nachkauf eine Weile auskommt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Wie wichtig ist Optik? Wenn ein Design unserem Geschmack entspricht, neigen wir eher dazu, etwas zu kaufen. Ich persönlich lege sehr viel Wert darauf. Allerdings ist die Bauform eines Saugroboters sehr wichtig. Denn das Runde muss eben ins Eck. Ob der Proscenic 850T das packt, erfahrt ihr aber weiter unten. Das Design ist dem Hersteller gut gelungen. Schwarz, dezent, elegant.

Generell tendiert der Hersteller zu dunkleren Farbtönen. Das obere Teil ist aus Glas mit einem U-förmigen, leicht bläulichen Liniendesign. Allerdings auch ein Staubmagnet. Mit einem Durchmesser von 32 Zentimeter und einer Höhe von 8,3 Zentimetern ist dieser Helfer recht klein gehalten, im Vergleich zu vielen anderen Robotern.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sehr schade finde ich, dass der Großteil des Saugroboters aus Plastik besteht. Man muss aber dem Hersteller zugestehen, dass so Gewicht gespart wird, somit erhöht sich die Akkulaufzeit. Mit knappen 3,5 kg in Wischmodi kann man leben. Kunststoff bedeutet in diesem Fall aber nicht, dass die Qualität miserabel ist oder darunter leidet. Im Gegenteil, ich finde Verarbeitung sehr gut gelungen. Die Übergänge verlaufen gut ineinander. Es sind weder scharfe Kanten, noch unschöne Stellen vorzufinden.

Die Bürsten werden auf die Metallelemente draufgedrückt, welche dann einrasten. und halten stabil, wie sonst auch jegliche Zubehörteile. Es wird nirgendwo zusätzliches Werkzeug gebraucht. Der Ein-Ausschalter unter dem Boden ist mit einer Schutzkappe verdichtet, damit kein Wasser eindringen kann, gerade bei der Wischfunktion.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (2600 mAh)
NavigationGyroskop-Navigation
Farbeschwarz
Saugleistung3000 Pa
Formklassisch rund, mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitim stillen Modus bis zu 120 min
Staubbehälter-/Wassertank-Kapazität500ml / 300 ml
Maße32 cm x 8,2 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht3,5 kg
LieferumfangProscenic 850T
Saugbehälter
1x Wassertank
2x Wischtücher
4x Bürsten
3m Magnetband
1x Fernbedienung (inkl. Batterie)
2x Filtereinsätze
1x Reinigungsbürste
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Proscenic 850T

Ersteinrichtung & Inbetriebnahme 

Na bin ich froh, dass die Inbetriebnahme nicht wie der Rasenmähroboter erfolgte. Ein Kinderspiel – welch eine Freude. Auspacken, zwei Seitenbürsten am Boden des Roboters per Fingerdruck befestigen. Ladestation einstecken, den Roboter, an dem auf der unteren Seite vorzufindende Schalter umklappen, auf den Glaspanel die Touchbedienung nutzen oder mit der Fernbedienung starten. Der Staubsauger kann in 3 Stufen arbeiten: Ruhe, Standard und Stark, ist die gewünschte Stufe gewählt, geht’s auch schon los. Ich habe für die Testzwecke selbstverständlich auch die App runtergeladen, welche zwar kein Muss ist, aber durchaus auch Vorteile hat, dazu aber unten mehr. Auch kann der Staubsaugerroboter über Alexa Sprachgesteuert werden. Allerdings sollten unnötige Hindernisse, wie Spielzeuge oder ähnliches, die auf dem Boden liegen beiseite geräumt werden.

Möchte man Nass-Wischen, muss der beiliegende 300ml Wassertank aufgefüllt werden und mit dem Staubbehälter ausgetauscht werden. Mit dem Wassertank kann man aber auch eine 2 in 1 Reinigung starten. Saugen und Wischen zugleich. Wasserausstoß kann ebenso über die App reguliert werden. Das beiliegende Magnetband dient zur Sperrung gewisser Zonen, Räume, Bereiche. Treppen und Stufen braucht man nicht abzusperren, da der Roboter erfreulicherweise über einen Anti-Absturz-Sensor verfügt.

(Ersteinrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

App & Alexa-Steuerung

Hält man auf dem Roboter den WLAN-Zeichen 5 Sekunden gedrückt, wird in der App bereits die ersten Schritte sorgfältig erklärt. Die Verbindung erfolgt problemlos und ist binnen wenigen Sekunden erledigt. Sobald der Proscenic 850T seine erste Runde dreht, wird die Route und die Hindernisse in der App gekennzeichnet. Den Standort kann man live mitverfolgen. Nach dem Start wird die bereits gereinigte Fläche und die Reinigungsdauer angezeigt. Und diese Angaben werden in Echtzeit angegeben. Der Akkustand wird ebenfalls angezeigt. Schade finde ich, dass das Menü sehr weit unten in der App ist und die Kartenzeichnung sehr viel vom Bildschirm nimmt. Die App erkennt zudem auch, welcher Tank am Proscenic installiert ist.

Mit Alexa kann man den Staubsaugerroboter starten, in die Ladestation befördern, stoppen oder zwischen den drei Reininungsmodi wechseln.

(App & Alexa-Steuerung: 3 von 5 Punkten)

Saug- & Reinigungsleistung

Ganz klar – der wichtigste Aspekt des Gerätes. Es sollte jedem bewusst sein, dass ein Staubsaugerroboter einen Handsauger nicht ersetzen kann. Ein Haus ist möbliert, da kommt auch der gute Proscenic 850T nicht in alle Ecken. Das Unmögliche darf man nicht erwarten.

Die Reinigungsleistung dieses Testgerätes sollte für sehr viele Haushalte völlig ausreichend sein. Nach gut 30 Minuten im stillen, also dem ersten Modus, stoppte ich den Roboter und habe mir den Staubbehälter angesehen. Tatsächlich musste ich diesen bereits entleeren. Naja, ich stehe auf skandavischen Stil, meine Couch steht durch die Holzfüße knapp 10 Zentimetern über dem Boden. Natürlich sauge ich da nicht wöchentlich, da ich mit dem Handstaubsauger auch nicht hinreiche. Da hat sich einiges angesammelt und dieser Helfer leistet genau hier perfekte Arbeit und erleichtert einem die Arbeit. Durch die beiden Seitenbürsten werden die Krümel in den Ecken ebenfalls sehr gut gesaugt. Verwundert war ich, als ich eine M4 Mutter im Staubbehälter vorgefunden habe, da dieser auch einiges an Gewicht hat. Da musste ein Test her, um zu beobachten. Der Roboter Proscenic 850T hat diesen Test bestanden und die M4 Mutter ohne jegliche Bemühungen aufgesaugt. Hut ab!

Die Wischfunktion ist nice-to-have, aber für sehr gute Resultate reicht es leider nicht aus. Die beste Leistung fand ich hier bei Parkettböden. Da Fliesen auch Fugen haben, wird der Dreck sozusagen nur in die Fugen geführt. Achtung bei Laminatböden, bei zu hohem Wasserausstoß kann dieser aufquellen.  Zwischendurch mal Nass zu wischen finde ich persönlich in Ordnung, aber eine Handarbeit wird dadurch nicht ersetzt. Ein kleiner Tipp: es dauert immer eine Weile, bis das Wischtuch komplett durchfeuchtet ist, daher evtl zuvor mal kurz unter Wasser tauchen und ausdrücken. Ich habe in den Wassertank noch etwas Zitrusduft dazugegeben – Testergebnis: Wischleistung nicht verringert, angenehmer Duft und keine Spuren/Schleier hinterlassen. Wie schon erwähnt, kann auch der Wasserausstoß nach eigenen Bedürfnissen eingestellt werden. Der Saugroboter erkennt, ob der Wassertank oder der Staubbehälter installiert ist. Auch wird erkannt, wenn der Roboter über einen Teppich fährt, dann wird die Wischfunktion direkt deaktiviert.

(Saug- & Reinigungsleistung: 4 von 5 Punkten)

Navigation & Hindernisüberwindung

Dank der intelligenten Programmierung und Laserdistanzsensor erkennt der Roboter nach den ersten 5 Minuten die Grundrisse des Raumes. Da er auch seine Position jederzeit kennt, wird die zu reinigende Fläche systematisch abgefahren und gesaugt. Allerdings wird die erstellte Grundrisskarte und Route nicht gespeichert, sodass bei leerem Akkustand nicht da weiter gemacht wird, wo der kleine Helfer auch aufgehört hat. Des Weiteren wurden Anti-Sturzsensoren verbaut, um mögliche Abstürze bei Treppen oder Stiegen zu vermeiden, was auch hervorragend funktioniert. Bei Hindernissen wie Stühle, Tische oder ähnliche wird verlangsamt sich der Roboter und wendet. Es kann aber auch vorkommen, dass er irgendwo dagegen fährt, jedoch in so einem geringen Tempo, dass weder an dem Hindernis, noch an dem Sauger Schäden entstehen. Teppiche werden sofort erkannt, anschließend wechselt der Sauger in den starken Modus. Ist er wieder auf harten Böden unterwegs, wechselt er wieder in den voreingestellten Modus.

Kabel o.Ä. sollten weggeräumt werden, da sich der kleine Helfer sonst einwickelt und nicht mehr davonkommt. Ich besitze einen Langfloorteppich im Wohnzimmer mit einer Dicke von 2 cm. Der Hersteller gibt an, dass bis zu 1,5 cm Absätze dem Roboter nichts anhaben. Erstaunlicherweise schlägt sich der Proscenic auch bei dieser Herausforderung sehr gut. Auch wenn es mal vorkommt, dass er wieder wendet, weil der Sensor diesen als Hindernis sieht, irgendwann klappts – alle guten Dinge sind 3.

Mit dem beiliegenden Magnetband können verschiedenste Bereiche abgesperrt werden. Das Magnetband einfach am Boden mit Klebestreifen anbringen und schon wird diese nicht überquert.

(Navigation & Hindernisüberwindung: 3 von 4 Punkten)

Lautstärke & Akkuleistung

Fangen wir mal mit der Lautstärke an. Im starken Modus wurden 62 dB gemessen, im stillen Modus 34 dB und das ist akzeptabel. Im schwachen und mittlerem Modi können Unterhaltungen sehr locker geführt werden, wo man sich bei dem starken Modus doch etwas lauter Ausdrücken muss.

2600mAh ist nicht alle Welt und für große Wohnflächen ab 80m² eher abzuraten. Auch im stillen Modi, hält der Sauger maximal 2 Stunden durch und muss wieder tanken. Wobei auch zu erwähnen ist- umso mehr Hindernisse der Staubsaugerroboter hat, umso mehr muss er sich wenden. Das kostet Kraft und verkürzt beträchtlich die Akkulaufzeit.

(Lautstärke & Akkuleistung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ich muss zugestehen, dass Proscenic die Produktbeschreibungen, Werbungen und Marketing gut im Griff hat. Oftmals wird bei Herstellern gelogen, betrogen, übertrieben. Bei Proscenic sieht das anders aus: kleine Versprechen, aber sie entsprechen der Wahrheit und werden eingehalten. So wird man weniger, oder eben gar nicht enttäuscht, weil die Erwartungen sich aus dem Preis und Beschreibungen des Produktes ergeben. Die angegebenen technischen Daten, wie auch die beschriebenen Funktionen des Herstellers entsprechen ebenso der Wahrheit. Wenn man ein max. Budget von bis zu 300€ hat, macht man mit dem Kauf des 850T Saugroboters definitiv nichts falsch. Einfache Inbetriebnahme für Nicht-App-User, oder auch für Technikaffine ist die Einrichtung ein Kinderspiel. Die Saug- und Reinigungsleistung sind sehr gut, ob auf Fliesen-, Parkettböden oder auch auf Teppiche.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von knapp 240€ liegt dieser Saugroboter im günstigeren Preissegment. Hat man im Vorhinein schon gewisse Erwartungen, sollte man sich natürlich vergewissern, ob dieser Helfer auch die Funktionen bieten kann. Sehr viele Saugroboter in dieser Preisklasse bleiben nach leerem Akkustand einfach stehen und muss dann manuell zur Ladestation gebracht werden. Bei der Proscenic 850T habt ihr dieses Problem nicht. Allerdings speichert der 850T die zuvor gefahrene Route nicht, sodass es vorkommen kann, dass dieselben Stellen die bereits gereinigt wurden, erneut gesaugt werden. Und andere Stellen bleiben mehr „unbeachtet“. Im Gegenzug leistet der Staubsauger schnelle und sorgfältige Arbeit. In knapp 25 Minuten wurden rund 40 m² Fläche, aufgeteilt auf 2 Zimmern gereinigt. Sowie die Saugleistung, als auch die Reinigungsleistung sind sehr zufriedenstellend. Die Kosten hierfür sind nach meiner Meinung gerechtfertigt.

Proscenic 850T

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.proscenic.com/de

Gardena smart SILENO

Die Gardena GmbH mit Sitz in Ulm ist ein Hersteller von Gartengeräten und seit 2007 ein Tochterunternehmen der schwedischen Husqvarna Gruppe. Gegründet wurde die Firma 1961 und heute ist GARDENA die führende Marke für hochwertige Gartengeräte in Europa und ist in mehr als 80 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.
Ganz gleich, ob für Bewässerung, Rasenpflege, Baum- und Strauchpflege oder Bodenbearbeitung. All diese Produkte werden weltweit vertrieben und helfen vielen Gärtner seinen Rasen zu pflegen.

Dazu gehören auch Rasenmähroboter wie unser Gardena Smart SILENO. Wie der Mähroboter in unserem Praxistest abschneidet, erfährt ihr weiter unten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung lässt einen schon erahnen, dass es sich nur um ein qualitatives Produkt handeln kann. Dem muss aber natürlich nicht so sein.
Vorab: die ziemlich große Verpackung weißt ein Gewicht von knapp über 10 Kilogramm auf, daher empfiehlt es sich zu zweit den Transport durchzuführen.

Gardena hat sich bereits bei der Verpackung viel Mühe gegeben. An den Seiten wird das Produkt selbst mit Bildaufdruck präsentiert. Auf der oberen Seite sind Bilderbeschreibungen zu sehen, welche das Können des Produktes zeigen. Smart Gateway, Steuerung per App usw. sind ebenfalls bebildert beschrieben. Die wichtigsten Informationen sind in verschiedenen Sprachen aufgelistet, Bilderbeschreibungen und alles weitere erfreulicherweise ist in deutscher Sprache zu lesen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Wie viele Produkte von Gardena, wurde auch der smart Sileno sehr modern designed und lässt es zugleich sehr hochwertig wirken. Die Farbkombination mit Türkis und Anthrazit ist ja bereits Gardena’s Markenzeichen und gerade mich spricht diese Kombination sehr an.

Was ich aber dennoch kritisieren muss, ist die Vertiefung rundum des Tastenfeldes. Bei Stürmen oder Windböen lagern sich hier gerne Blätter oder sonstiger Dreck ab. Die Reinigung erfolgt hierbei schwer. Hier hätte ich mir durchaus eine andere Lösung gewünscht.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Abgerundete, abgefaste Kanten – gleichmäßige Spaltmaße lassen nichts zu wünschen übrig. Das Gehäuse, welches aus Kunststoff besteht, ist sehr Kratzempfindlich, wie ich nach einigen Wochen feststellen musste. Solange dies die Lebensdauer aber nicht weiter einschränkt, ist alles im grünen Bereich. Auf Dauer lässt es sich nämlich so oder so nicht vermeiden. Der Mähroboter smart Sileno ist nicht Wasserdicht, aber Spritzwassergeschützt. Die genaueren Informationen folgen weiter unten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AntriebsartAkku
Rasenflächen bismax. 1000m2
Akku-Ladezeit60 Minuten
Akku-Laufzeit65 Minuten
Lautstärke60 dB
Schneidsystem3 Messer
Schnittbreite22 cm
Schnitthöhe20-60 mm
SensorenHebesensor; Neigsensor
Max. Steigung35%
Produktabmessungen (LxBxH)63x51x25 cm
Gewicht8,5 kg
Technische Daten des Gardena smart SILENO
Vorbedingungen

Vor einem Kauf, sollte erstmal überprüft werden, ob der Garten die Bedingungen des Gardena smart SILENO erfüllt. Die maximale Größe des Gartens sollte 1000m2 und die maximale Neigung 35% nicht überschreiten. Die kleinste Engstelle darf nicht unter 60 Zentimeter sein, da die Begrenzungskabel und das Suchkabel einen gewissen Abstand zu einander benötigen.

Rasenfläche vorbereiten

Wenn der Rasen höher als 10 Zentimeter ist, empfiehlt es sich diesen zuerst mit einem normalen Rasenmäher zu kürzen. Der Rasen muss auf gröbere harte Gegenstände kontrolliert werden. Obst mit Kernen, Steine, Spielzeuge etc. könnten den Rasenmäher und die Schnittmesser beschädigen. Größere Gruben sollten aufgefüllt werden damit der SILENO nicht in eine Falle tappt und stecken bleibt.

Lieferumfang für die Erstinstallation

Abstandsmesser aus Pappe
Haken: 400 Stück
Begrenzungskabel: 200 Meter
Markierungen für die Kabel
Kabelverbinder
Ladestation mit Stromversorgung
Kunststoffschrauben für die Befestigung der Ladestation inkl. Imbuss
Klemmen für das Anschließen der Kabel an der Ladestation

Benötigte Werkzeuge

Gummihammer für Haken
Rohrzange für die Kabelverbinder
Seitenschneider für Kabel

Begonnen wird mit der Ladestation. So muss erstmal ein geeigneter Standort gefunden werden. Er muss so gewählt werden, dass mindestens 3 Meter Fläche vor der Station frei sind. Das Stromkabel weist eine Länge von zehn Metern auf, so muss sich auch eine Steckdose in diesem Radius befinden.

Die Ladestation sollte auf „geradem“ Boden positioniert werden, damit der SILENO beim Einparken keine Probleme bekommt. Ist noch etwas Luft unterhalb der Ladestation, kann dies mit Erde einfach aufgefüllt werden. Anschließend wir die Station mit beiliegenden Kunststoffschrauben am Boden befestigt.

Es empfiehlt sich den Roboter gleich in die Station zu geben, damit sich der Akku schon mal während des Verlegen von Kabeln aufladen kann. So erspart man sich anschließend die Wartezeit für den Testlauf.
Beim Verlegen des Begrenzungskabels und Suchkabels die Wahl zwischen einer Fixierung direkt am Boden oder eine unterirdische Verlegung. Beides hat natürlich seine Vor- und Nachteile.

Eine Fixierung am Boden geht zügiger und kann bei Bedarf natürlich etwas nachgearbeitet werden. Allerdings besteht eine Stolpergefahr, wobei das Kabel auch mit Haken befestigt werden. Sollte aber dennoch ein kleiner Teil davon in die Höhe ragen, so besteht die Gefahr, dass der Roboter beim Überfahren diese verletzt, wenn nicht sogar durchtrennt. Durch die mitgelieferten Kabelverbinder können die Schäden aber einfach und schnell wieder zusammengeflickt werden. Die Kabelverbinder zudem Wasserdicht.

Eine unterirdische Verlegung bringt natürlich keine Stolpergefahr mit sich. Zudem kann der Rasen auch vertikutiert werden, was bei der anderen Variante nicht möglich ist. Eine Nacharbeit kostet zudem auch mehr Zeit. So muss jeder für sich die am besten geeignete Methode selbst entscheiden. Beachtet: bei einer unterirdischen Verlegung maximal 20 Zentimeter unterhalb der Grasnarbe verlegen.

Ersteinrichtung und Installation

Wenn man mal einen Blick auf die beiliegende Kurzanleitung wirft, ist die Verlegung des Begrenzung- und Suchkabels selbsterklärend wie auch einfach. Der SILENO überfährt den Begrenzungskabel je nach Einstellung zwischen 10 und 50 Zentimetern und wendet anschließend. So muss das Kabel auch dementsprechend platziert werden. Die Messpappe ist hierbei sehr hilfreich.

Das Suchkabel ist eigentlich nichts Anderes wie das Begrenzungskabel, nur wird es eben an der Ladestation für die dafür vorgesehene Klemme eingeklickt. Dadurch erkennt der Gardena smart Sileno, dass es sich hierbei um ein Suchkabel handelt. Das Suchkabel sollte so verlegt werden, dass es auf dem schnellsten Weg zur Ladestation zurückführt. Ebenfalls sollte das Suchkabel einen gewissen Abstand zum Begrenzungskabel vorweisen, damit der Mähroboter auch durchkommt. Denken sich dabei an Ihre Voreinstellung, wie weit der SILENO das Begrenzungskabel überfahren darf.

Ist soweit alles verlegt, beginnt die Einrichtung am Roboter. Dazu betätigt man die STOP-Taste auf dem Mähroboter. Anschließend geht die Schutzklappe nach oben und es kommt ein 19 Tasten umfassende Tastatur und ein LCD-Display zum Vorschein. Nachdem Sprache, Land, Datum/Uhrzeit und ein PIN-Code konfiguriert wurde, startet der smart SILENO seinen Kalibrierungsprozess. Für einen Testlauf, ob der Roboter auch dem Suchkabel folgen kann, hat Gardena einen Testmodus integriert. Daher empfiehlt es sich gerade bei der Ersteinrichtung oberirdisch zu verlegen und erst nach einem Testlauf das Kabel zu vergraben. Ist bis hierhin alles erfolgreich abgeschlossen, kann der SILENO auch gleich seine Arbeit aufnehmen.

Kurz & Knapp: Das Verlegen der Kabel geht zügig und einwandfrei. Die Ersteinrichtung am Roboter selbst ist ebenso einfach, da man Schritt für Schritt eingewiesen wird. Der Lieferumfang mit 400 Haken und 200 Meter Kabel sollte für die meisten Gärten ausreichend sein.

(Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Mähergebnis

Das Mähergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Durch das freie Bewegungsmuster (Chaosprinzip) des smart SILENO, werden ungleichmäßige Mähstellen vermieden. So sind keine Streifen zu erkennen. Die Schnitthöhe kann man am Mähroboter per Drehregler von zwei bis sechs Zentimetern verstellen. Wenn man eine Weile den SILENO ausruhen lassen hat, ist auch längerer Rasen kein Problem. Allerdings ist auch ab zehn Zentimeter Länge Sense. Die Schnittbreite beträgt 22 Zentimeter.

Positiv zu erwähnen sind die drei Schnittmesser die unten am Teller rotieren.

Diese schlagen den Rasen nicht ab, sondern schneiden auch wirklich. Was zu einem besseren und gesünderen Nachwuchs sorgt. Anders wie bei normalen Rasenmähern, hat der Gardena Smart Sileno keinen Auffangbehälter. Er mulcht den Rasen. Dadurch wird der Rasen dichter, somit haben Unkräuter weniger Platz um sich zu verbreiten. Der Mähroboter arbeitet sehr geräuscharm – so steht einem Einsatz an Feiertagen, Wochenenden oder gar zur Mittagszeit nichts entgegen.

Ich habe den SILENO im Praxistest seine Grenzen bei Neigungen ausprobiert. Bei einer Neigung von knapp 35% wie vom Hersteller versprochen, gibt es keine Probleme. In diesem Bild ist zu erkennen, dass sich die Räder oftmals durchgedreht haben und der Roboter den Rasen zerstört hat. Das Problem war aber nicht direkt die Steigung. Da der Begrenzungskabel in der Neigung liegt, versucht der Roboter beim Überfahren eine Kehrtwende zu machen und da scheitert es dann doch, denn das Gesamtgewicht ist zu niedrig und die Räder drehen durch. Wenn möglich, sollten solche Stellen am besten gleich vermieden werden oder nur an trockenen Tagen den SILENO dort arbeiten lassen.

Was die Geschwindigkeit des Roboters anbelangt: der schnellste ist er nicht, die Person selbst hat dennoch eine große Zeitersparnis, wenngleich mit einem Trimmer an Ecken und Kanten nachgearbeitet werden muss, welche aber auch bei einem normalen Rasenmäher der Fall ist und sich nicht vermeiden lässt. Die Schnittmesser nach zwei Monaten Arbeit sahen etwas mitgenommen aus, so gehen wir davon aus, dass alle drei Monate mal ein Wechsel stattfinden sollte. Dies kann natürlich je nach Einstellung und Mähdauer variieren.

(Mähergebnis: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Komplett Wasserdicht ist der SILENO nicht, aber Spritzwasser geschützt und kann auch bei Regenwetter seiner Arbeit nachgehen. Da der Unterboden die Dichtheit kaum zulässt, können Wasseransammlungen bei Vertiefungen gefährlich werden. Aber wie bereits erwähnt, sollten gerade solche Gruben vorher schon ausgeglichen werden, damit der Roboter nicht in eine Falle tappt. Im Praxistest durfte auch unser SILENO sein Bestes geben und hat seine Arbeit weiterhin sehr gut errichtet. Das beste Mähergebnis haben wir bei trockenem Rasen festgestellt.

Ein sehr wichtiger Punkt – die Sicherheit – welche Gardena wirklich sehr gut gelöst hat.
In diesem Bereich bietet der smart SILENO Mähroboter alle heutigen Standards wie Alarm, Installationssperre, Zeitschloss, Alarm, Hebe- und Neigungssensor. Nur der Regensensor fehlt an dieser Stelle, was aber auch verschmerzbar in Verbindung mit anderen smart-Funktionen. Wird also der smart SILENO aufgehoben, schlägt der Roboter Alarm und dieser ist nur mit dem am Anfang festgelegten PIN-Code zu stoppen. Eine weitere Besonderheit und Schutzmaßname des Roboters ist, dass wenn diese aufgehoben wird, der Teller an welchem die Schnittmesser angebracht sind sofort stoppen.

Nebenflächen sind ebenso kein Problem für den SILENO. Sobald die Begrenzungskabel verlegt sind, braucht man nur den Roboter dort zu tragen. Ein Suchkabel braucht es an dieser Stelle nicht. Hat der Roboter seine Arbeit erledigt, kann er einfach wieder zurückgetragen werden.

Es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel wie oft es gemäht werden sollte, an welchen Tagen. An welchen Uhrzeiten und so weiter. Gerade das finde ich sehr praktisch. Wenn man unter Tags im Garten seine Ruhe und nichts im Wege haben möchte, kann der Roboter so eingestellt werden, dass er nur nachts seine Arbeit verrichtet. Den Praxistest der Bedienung mit der App-Steuerungen ergänzen wir in Kürze

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Versprechen des Herstellers, dass der Rasen dichter wird, kann ich so unterschreiben. Alle Angaben sind wahrheitsgemäß und entsprechen der Realität.

Preis/Leistung

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1599,99€ ist der Gardena Smart SILENO bestimmt kein Schnäppchen, aber das Geld allemal Wert. Schon die Zeitersparnis erfreut und es entsteht kein Grünmüll. Der Rasen sieht binnen kürzester Zeit dichter und gesünder aus. Wer also keine Zeit zum Rasenmähen hat, aber viel Wert auf Garten legt, macht mit dem SILENO nichts falsch. Der Energieverbraucht ist ebenfalls sehr gering. Die Appsteuerung über das Smartphone kann ebenfalls Vorteile mit sich bringen, gerade bei Regenwetter oder auch wenn man sich nicht Zuhause befindet.

Gardena smart SILENO

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Huawei P10

Huawei ist ein 1987 gegründeter Telekommunikationsausrüster mit Sitz im chinesischen Shenzhen. Das Ziel war, ein chinesisches Telekommunikationsunternehmen zu schaffen, welches mit ausländischen Wettbewerbern konkurrieren konnte.
Der erste Durchbruch erfolgte nach 6 Jahren (i. J. 1993) mit dem C&C08-Vermittlungssystem, dem damals leistungsstärksten sein Art in China. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung von Geräten der Kommunikationstechnik. Dazu gehören zum Beispiel Mobilfunk (UMTS, GSM, GPRS,), aber auch xDSL, optische Netzwerke und Endgeräte.
Mittlerweile beschäftigt der Konzern rund 170.000 Mitarbeiter.

In diesem Test geht es um das Huawei P10 – nicht vor allzu langer Zeit, durften wir auch die Lite-Version des P10 testen und sind deshalb sehr gespannt, wie die etwas teurere, aber Hardwaretechnisch besseres Smartphone abschneidet.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die durchaus einfallsreich designte Verpackung beinhaltet beinahe keine Informationen über das Produkt.

Lediglich die Modellreihe und das ein Leica Dualkamera verbaut wurde. Etwas Farbe hätte der Verpackung sicherlich nicht geschadet. Gerade bei der Lite-Version war die Farbmischung sehr ansprechend und hinterließ bereits beim Auspacken einen guten Ersteindruck. Das Öffnen gelingt durch aufklappen der in der Mitte getrennten Oberfläche. Zum Vorschein kommt direkt das Huawei P10 Smartphone, dessen Zubehöre und Papierbeilagen sich direkt darunter verbergen. Das Ladekabel mit dem Netzteil, sowie die Kopfhörer sind in einer weiteren Kartonage gut geschützt.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Mit den stark abgerundeten Kanten, erinnert das Design an die Konkurrenz Apples Iphone und weicht gegenüber den Vorgängern vom Design her etwas ab. Aber keinesfalls negativ. Die Antennen sind ebenso ähnlich an den Seiten angebracht und stechen nicht direkt heraus.
Erhältliche Farben des Huawei P10: mattschwarz, Silber, Gold und Blau. Die Frontfarbe beim silbernen und goldigen Huawei P10 ist weiß. Beim schwarzen und blaue ist die Front hingegen Schwarz gehalten. Das mattschwarze Design ist für Fingerabdrücke überhaupt nicht anfällig im Gegensatz zu Silber und Gold. Das blaue Design hat eine etwas andere Oberflächenbeschichtung, wirkt etwas matt, was es aber nicht ist. Durch die Beschichtung ähnelt es nach den 3D Bildern bei Lichteinfall. Sieht gut aus und macht ebenso was her. Auf der Rückseite befindet sich das Huawei Logo zentriert. Oben rechts, neben der Kamera wird durch den Schriftzug „Leica“ ersichtlich, welche Kamera verbaut wurde.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Sofern man kann nicht kleine Hände hat, lässt sich das Huawei P10 mit einer Hand sehr gut bedienen.

Auch wenn die Rückseite etwas angeraut ist, besteht immer noch eine erhöhte Gefahr, dass das Handy aus den Händen rutscht. Das Gehäuse ist zum großem Teil spaltenfrei. Die Übergänge vom Aluminiumrahmen zum Display laufen schön über.

Die Positionierung der Funktionstasten…

…sowie die Druckpunkte sind ebenfalls gut gelungen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display5,11 Zoll IPS-LCD, 1.920 x 1.080 Pixel (432 PPI)
CPUKirin 960 Octa-Core, 4 x 2,4 GHz (Cortex A73), 4 x 1,8 GHz (Cortex A53)
GPUMali-G71
RAM4 GB RAM
Speicher64 GB (max. auf 2 TB erweiterbar)
SensorenBeschleunigungssensor, Gyroskop, Lichtsensor, Annäherungssensor, Kompass, Fingerabdrucksensor (vorne)
BetriebssystemAndroid 7 mit EMUI 5.1 Oberfläche
Haupt-Kamera20 MP Monochrome + 12 MP RGB Leica Dual Kamera, F2.2
Front-Kamera8MP f/1.9 Blende
Akku3200 mAh Li-Ionen; QuickCharge-Funktion
KonnektivitätWLAN nach 802.11ac-Standard; LTE; Bluetooth 4.2; NFC; USB 2.0; Glonass; BDS und GPS
Abmessungen (HxBxT)145,3 x 69,3 x 6,98 Millimeter
Gewicht145 Gramm
Technische Daten des Huawei P10

Performance

Im P10 darf der Kirin 960-Prozessor mit einer ordentlichen Grafikeinheit arbeiten. Wischereien im Menüpunkt reagieren pfeilschnell. Auch wenn mehrere Apps gleichzeitig laufen, macht sich der Prozessor bemerkbar und leistet gute Arbeit. Wechsel zwischen rechenintensiven Apps machen sich mit kurzen Aussetzer etwas bemerkbar. Da es sich aber nur um sehr kurze Verzögerungen handelt, ist es keineswegs dramatisch.

Rechenintensive Spiele wie „Asphalt: Nitro“ oder „Marvel: Contest of Champions“ funktionieren tadellos.

(Performance: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Das 5,1 Zoll großes Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixel auf mit einer Pixeldichte von 431 ppi. Die maximale Helligkeit des Displays hätte etwas größer ausfallen dürfen, so wie bei den meisten Smartphones vom Hersteller.

Nicht gleich erschrecken: Das Huawei P10 ist aber ein Magnet für Fingerabdrücke. Generell wird im Werk das Display mit einer Schutzschicht bedeckt. Huawei hat sowohl bei P10 als auch bei der Plus-Variante nur eine reduzierte Displayschutzschicht benützt, aber mit gutem Grund. Das Glas wurde auch über den Fingerabdrucksensor mit einer kleinen Vertiefung überzogen und damit alles tadellos funktioniert, wurde die Schutzschicht reduziert.

Da der Schutz, wie auch bei anderen Herstellern sich mit der Zeit löst, sollte das keine Probleme darstellen. Der Hersteller selbst reagierte nach vielen Fragen mit folgenden Worten: „Es ist kein Fehler – sondern ein Feature“, welche wir von testr.at bestätigen können.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Im Huawei P10 wurde ein 3200 mAh Akku verbaut. Gerade Heavy-User werden sich da etwas schwertun und sollten Reserven mit an Bord haben. Bei gemäßigter Nutzung mit versenden von Nachrichten, Musik hören, Bedarf am Ende des Tages dringend eine Auszeit für das Aufladen. Gerade bei Spieleapps sieht man wie die Prozentanzeige wie sie sich rasant in den roten Bereich wendet.

Allerdings gibt es eine Schnellladefunktion. Das Huawei P10 lädt mit dem beigelegten Super Charge Netzteil von 1-100% in knapp zwei Stunden.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

Kamera

Der Hersteller Huawei legt immer wieder viel Wert auf Kamera. So wurde hier zwei gleiche 28mm Objektive mit f/2.2 Blende sowie je einem Farb- und einem Monochrom-Bildsensor eingebaut, welche in Zusammenarbeit mit Leica entwickelt wurde. Der Farbsensor löst mit 12 Megapixeln und der Monochromsensor mit 20 Megapixeln auf. Die maximal mögliche Bildauflösung orientiert sich am Monochrom-Sensor, Farb- und Schwarz-Weiß-Aufnahmen können also mit bis zu 20 Megapixel aufgenommen werden.

Farbaufnahmen gelingen dem Huawei P10 sehr gut. Die Farbwiedergabe ist nicht zu aufdringlich. Der automatische Weißabgleich verrichtet seine Arbeit zuverlässig und gibt den Aufnahmen einen natürlichen Ton. Der Automatik-Modus ist gerade für Kameralaien ideal. Die Belichtungsmessung ist bei Tageslicht grandios und mit einer Berührung im Sucher kann der Fokus nach Belieben nachjustiert oder auch manuell bestimmt werden. Im Dunkeln allerdings schwächelt der Automatik-Modus. Zuerst regelt das Smartphone den ISO-Wert auf bis zu 3200 hoch, bevor die Belichtungszeigt verlängert wird. Hier empfiehlt es sich auf ein Stativ zurückzugreifen, da die Ergebnisse dadurch auch fast immer besser sind. Die Fokussierung bei Farbaufnahmen ist Blitzschnell, bei Schwarz-Weiß-Fotos arbeitet sie aber deutlich merkbar langsamer.

Das Huawei P10 kann auch bei recht knappen Abständen noch scharfstellen, wodurch
Makroaufnahmen ebenfalls sehr gut gelingen. Das Dualcam-System produziert dabei einen künstlichen, aber doch ansehnlichen Tiefenunschärfe-Effekt (Bokeh). Wer eine Spiegelreflex-Kamera bei sich hat, mit einem entsprechenden Objektiv, wird dennoch lieber auf seine Spiegelreflex-Kamera zurückgreifen.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Das Huawei P10 kann in zweierlei Ausführungen erworben werden: 32 und 64GB-Variante. Eine Erweiterung ist per microSD-Karte möglich. Der Arbeitsspeicher belegt sich mit 4 GB-RAM. Der gängige Standard beim Kommunikationsarsenal ist wie zu erwarten abgedeckt. LTE, WLAN nach 802.11ac-Standard, Bluetooth 4.2 und NFC sind mit an Bord. Wie bereits erwähnt, gibt es eine Fast-Carge-Funktion.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des Huawei P10 entsprechen durchaus der Realität. Man muss natürlich zur Kenntnis nehmen, dass alle online angegebenen Daten lediglich heoretische Labor-Bestleistungen darstellen und es in der Praxis doch abweichen kann. Allerdings bedient sich nicht nur Huawei der durchaus erlaubten Marketingmaßnahmen.

Etwas kritisieren muss man aber dennoch die Schnellladefunktion. Zwei Stunden könnten potentielle Käufer dann doch etwas enttäuschen.

Preis/Leistung

Leistungstechnisch hält das Huawei P10 zwar nicht mit der absoluten Spitze mit, allerdings setzt der Hersteller die UVP von 599€ etwas niedriger im Vergleich mit Apples und Samsungs Flagschiff. In unserem Praxittest erwies sich der Edel-Chinese als leistungsstarker Smartphone mit vielen Extras und guter Ausdauer. Ich bin davon überzeugt, dass man dem Huawei P10 gutem Gewissens eine Chance geben darf.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Honor 9

Honor ist die sozusagen die Untermarke von Huawei und ist seit 2013 auch auf deutschem und österreichischem Markt, sowie in manch anderen europäischen Ländern vertreten. Die Zielgruppe sind junge Menschen, mit einem um das Internet herum zentrierten Leben.

Gerade das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis spricht Jugendliche sehr an, da auch gerade diese, wie etwa Schüler oftmals knapp bei Kasse sind. Der Vorgänger Honor 8 war ein guter Erfolg – wie sich der neue flagship schlägt, erfahrt ihr in unserem Praxistest.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten. Komplett in Weiß mit Schraffierungen aus kleinen Punkten lassen es dennoch nicht völlig langweilig aussehen. Auf der oberen Seite wird mit der silbernen Zahl „9“ das Modell deutlich gemacht. Knapp darunter in kleiner Schrift „Honor 9“. Auf der unteren Seite sind lediglich kurze Herstellerangaben.

Das Innenleben der Verpackung ist mit dem vor kurzem erst getesteten Huawei P10 Lite sehr ähnlich. Es befindet sich darin eine weitere Verpackung, welche das Gehäuse der eigentlichen Verpackung nicht auffüllt, sondern sich noch ein Spalt befindet, wo auch dann das Honor 9 zum Vorschein kommt. Bei der weiteren Verpackung befindet sich das Ladekabel, Kopfhörer der Firma Monster und zu meiner Überraschung eine Schutzhülle aus Hartkunststoff.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Ich persönlich finde das Design des Honor 9 gut gelungen, wie auch sehr ansprechend. Die Kanten sind schön abgerundet. Die vier Antennenstreifen, welche sich jeweils zwei oben auf den Seiten und zwei auf der unteren Seite befinden, gut positioniert und sind wenig erkennbar. Das Highlight des Honor 9 ist die Rückseite. Bei Lichteinfällen bricht sich das Licht durch mehreren Schichten in schöne Streifen und langen Linien, welches für ein ansehnliches und lustiges Spiel sorgt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Tadellose Verarbeitung wünscht sich heutzutage jeder Kunde, egal ob Mittelklasse oder Top-Model. Exzellente Materialverarbeitung lassen nichts zu wünschen übrig. Das Honor 9 kommt mit einem Aluminiumrahmen und Glasrückseite. Die Spaltmaße sind äußerst gering und das Smartphone wirkt sehr wertig. Das mehrfach beschichtete Glas punktet punkto Design aber nur sehr kurz. Hautberührungen sorgen schnell für unvermeidliche Fingerabdrücke, in dessen Folge das Glas in kürzester Zeit vollgeschmiert wird.

Achtung beim Ablegen des Honor 9 auf rutschigen Oberflächen mit Gefälle. Durch das Glas, kann das Smartphone sehr schnell mal wegrutschen. Es sei denn, man benützt die sich im Lieferumfang befindliche Schutzhülle.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display5,15 Zoll IPS-LCD, 1920 x 1080 Pixel (428 ppi)
CPUHiSilicon Kirin 960 8-Kern Prozessor (4x 2,4 GHz & 4x 1,8 Gigahertz)
GPUMali G71 MP8
RAM4 GB RAM
Speicher64 GB (max. auf 256 GB erweiterbar)
BesonderheitHybrid-Slot für zweite SIM-Karte oder microSD
BetriebssystemAndroid 7 mit EMUI 5.1 Oberfläche
Haupt-Kamera12MP f/2.2 Blende & 20-Megapixel-Monochrom-Linse Dual LED Blitz & Hybrid Autofokus
Front-Kamera8MP f/2.0 Blende
AnschlüsseUSB-C Anschluss; 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Akku3200 mAh mit QuickCharge-Funktion; nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11/b/g/n/ac, Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2 und GPS, A-GPS, GLONASS, BDSS
Abmessungen (HxBxT)147,3 x 70,9 x 7,45 Millimeter
Gewicht155 Gramm
Technische Daten des Honor 9

Performance

Wie bereits erwähnt ähnelt das Honor 9 dem P10 sehr. Die Leistung wurde bei dem Honor 9 auch nicht drastisch gesenkt. Wie im P10 steckt auch hier ein acht-Kern-Prozessor (4×2,4 Gigahertz und 4×1,8 Gigahertz), Typ Kirin 960. Zusammen mit den 4 Gigabyte Arbeitsspeicher arbeitet das Smartphone mit ordentlich Leistung. Mit der auf Android 7.0 basierenden und mit EMUI 5.1 Oberfläche sind Verzögerungen oder Ruckler sowohl bei App-Starts, auch als bei Spielen nicht immer ein Fremdwort. Das Spiel „Marvel Contest of Champions“ lief zwar flüssig, aber bei mehreren und schnellen Touchberührungen reagierte das Smartphone nicht immer einwandfrei. Bei anderen rechenintensiven Spielen wie zum Beispiel „Real Racing 3“ oder „Asphalt Nitro“ war dies aber nicht der Fall und das Problem tritt lediglich nur bei MCOC auf.

Die Speicherkapazität beläuft sich auf 64 Gigabyte. Letztendlich bleiben aber gut 48 Gigabyte zur Verfügung. Mit Hilfe einer microSD-Karte lässt das Honor 9 Speicher sich auf bis zu 256 Gigabyte erweitern.

(Performance: 4 von 5 Punkten)

Display

Das 5,15 Zoll Display löst in FULL-HD (1920×1080 Pixel) auf. Die aktuell beste Display-Technik ist es zwar nicht, dennoch eine sehr clevere Entscheidung seitens Honor, denn eine Pixeldichte von 432 ppi ist für das menschliche Auge bereits so scharf, dass man keine einzelnen Pixel erkennen kann. Dadurch profitiert der Akku erheblich. Das Display bietet zudem leuchtkräftige Farben und ist genügend hell. Der Touchscreen arbeitet präzise und zügig. Fehler waren wie bereits erwähnt nur im Spiel „MCOC“

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der Hersteller hat beim Honor 9 einen 3200 mAh Akku verbaut. Im Praxis-Test hielt er bei normaler Nutzung (kurze Telefonate, SMS – kein surfen) 2 Tage ohne Ladeverlangen durch.

Bei intensiver Nutzung mit Musik, Surfen, Telefonie waren es bei 14 Stunden schluss. Intensive Nutzung von Spielen kam ich auf „nur“ 7 Stunden, wobei das im Verhältnis zu anderen Smartphones durchaus normal ist.
Im Ultra-Modus (dazu unten mehr) hatte ich nach 3 Tagen noch 62% Akku.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Auf der Rückseite kommt eine Dual-Kamera (12 Megapixel-RGB- und 20-Megapixel-Monochrom-Linse) zum Einsatz. Hybrid-Zoom, Blendenmodus und der Monochrom-Modus sind mit an Bord, sowie der Profi-Modus für noch mehr Einstellungen. Bei hellem Tag gelingt es Honor 9 ohne Profi-Modus gute Ergebnisse zu erzielen, bei dunkler Umgebung kann dieser Modus doch sehr hilfreich sein. Bei dunkler Umgebung ist das typische Bildrauschen erkennbar.

Die Frontkamera ist für Selfie-Liebhaber sicher interessant, immerhin knipst sie mit 8 Megapixeln. Zudem verfügt sie über eine f/2.0 Blende, welche damit Lichtstärker ist als die Rückkamera mit f/2.2 Blende.

Nun normal Modus und Profi-Modus. Rechte Seite ist Profi-Modus, kaum ein Unterschied zu bemerken, wobei das erste etwas überbelichtet wurde.

Frontkamera – Selfies:

Frontcam-Selfie

(Kamera: 3,5 von 5 Punkten)

Funktionen & Ausstattung

Mit FastCharge kommt Freude auf. In 1,5 Stunden ist das Smartphone vollständig aufgeladen.
Erfreulicherweise ist eine Dual-Sim Option möglich, jedoch muss dann auf eine Speicherkarte verzichtet werden. Taschen-Modus (verhindert die selbstständige Bedienung in der Hosen- oder Handtasche) sowie Handschuh-Modus sind ebenso mit an Bord. Weiters gibt es zwei Stromspar-Modi: Zum einen der normale Sparmodus (Begrenzt App-Aktivitäten im Hintergrund, deaktiviert automatische Synchronisierung von Emails und Systemsounds und reduziert visuelle Effekte) und zum anderen der Ultra-Modus bei dem lediglich ausgewählte Apps und Einstellungen noch funktionieren.

Der Fingerabdruck-Sensor befindet sich nun auf der Vorderseite und ist im Home-Button integriert. Zudem arbeitet dieser sehr präzise und verlässlich. Mit einem Wisch nach unten über den Bildschirm gelangt man zu den wichtigsten Einstellungen.

(Funktionen & Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Honor 9 wurde vom Hersteller mit iPhone 7 Plus (Kamera) und Samsung Galaxy S8 (Schnelligkeit) verglichen. Wir von testr.at machen zwar keine direkten Vergleiche, dennoch können wir unbesorgt sagen, dass sich die Fotoqualität und Geschwindigkeit sehen lassen kann. Ich persönlich besitze ein iPhone 7 und überlege mir gar persönlich auf das Honor 9 zu wechseln.

Honor’s Aussage, dass dieses Smartphone gerade für junge Menschen konzipiert wurde, kann ich bestätigen. Gerade im Fotobereich mit den Einstellungsmöglichkeiten oder klang-technisch ist es für Jugendliche sehr Interessant.

Preis/Leistung

Honor hat nicht zufiel versprochen – flott, präzise und qualitativ.

Wir kennen bereits das P10 von Huawei, dessen Test auch in Kürze folgen wird. Ähnlichkeiten mit Honor 9 haben wir schon festgestellt. Daher können wir auch sagen, dass das Preis/Leistungsverhältnis von Honor 9 grandios ist. Mit einem UVP von 429€ ist das Smartphone um 200€ günstiger als das P10, so kann man das Honor 9 auch ein verkapptes P10 nennen.

Der Hersteller peilt mit dem Honor 9 besonders junge Menschen, wie Schüler, Studenten etc. an und bietet somit ein faieres Preis-Leistungs-Verhältnis.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Huawei P10 Lite

Huawei ist ein 1987 gegründeter Telekommunikationsausrüster mit Sitz im chinesischen Shenzhen. Das Ziel war, ein chinesisches Telekommunikationsunternehmen zu schaffen, welches mit ausländischen Wettbewerbern konkurrieren könnte.
Der erste Durchbruch erfolgte nach 6 Jahren (i. J. 1993) mit dem C&C08-Vermittlungssystem, dem damals leistungsstärksten sein Art in China. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung von Geräten der Kommunikationstechnik. Dazu gehören zum Beispiel Mobilfunk (UMTS, GSM, GPRS,), aber auch xDSL, optische Netzwerke und Endgeräte. Mittlerweile beschäftigt der Konzern rund 170.000 Mitarbeiter. In diesem Test beschäftigen wir uns mit der Lite-Version des Huawei P10 – eine günstigere und abgespeckte Variante des P10. Generell ist die Lite-Reihe sehr beliebt und ein Bestseller. Ob auch das Huawei P10 Lite die Tradition noch weiterführen kann, erfahrt ihr weiter unten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Verpackungskarton kommt ziemlich einfach daher. Es werden keine Informationen über das Produkt bekannt gegeben. Es sind lediglich das Logo und die Schriftzüge mit „Huawei Design“ und „Huawei PX Lite“ zu sehen.

Vollkommen ausreichend, da man sich die Informationen über das Produkt generell auch im Vorhinein holt. Die Farbenmischung des Streifens auf der Oberseite von Rot zu Blau macht optisch einiges her. Der Deckel abgenommen, staunt man erstmal. In der Verpackung sind zwei Fächer. Im oberen Fach befindet sich eine weitere Verpackung, worin sich das Papierkram befindet. Im unteren erneut eine Verpackung, in der sich die Kopfhörer und Ladegerät befindet. Sehr interessant und kreativ fand ich, dass zwischen den beiden Verpackungen ein Spalt bildet, wo das Smartphone hineingeschoben wurde. Durch die anderen Verpackungen wird das Huawei P10 Lite optimal geschützt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Lite-Variante ist in vier Farben erhältlich: Midnight Black, Sapphire Blue, Pearl White, Platinum Gold. Das Design ist generell durchaus gut gelungen. Die Antennen sind an den Seiten angebracht und daher auch wenig sichtbar.

Unten auf der Vorderseite ist der Markenname zulesen, wie auch auf der Rückseite. Das man aber auf das Huawei Logo verzichtet hat, finde ich etwas schade. Die Größe ist ebenfalls gut gelungen. Mit einer Länge von 14,65 und einer Breite von 7,2 Zentimetern liegt das Huawei P10 Lite wie angegossen in der Hand. In seiner Preisklasse bis 350€ ist das P10 Lite zudem auch eines der dünnsten Smartphone auf dem Markt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Während das normale P10 aus einem Guss ist, setzte Huawei bei der diesjährigen lite-variante auf Aluminiumrahmen und die Rückseite ist mit einer Glasplatte vorgesehen. Leider ist die Glasplatte für Fingerabdrücke und Kratzer anfällig. Das Huawei P10 Lite wirkt dadurch jedoch keineswegs billig. Die Funktionstasten für Lautstärkeregler und Sperre, sind auf der selben Seite angebracht.

Da hätte ich mir gewünscht, dass diese getrennt gewesen wären, da ich doch ab und an mal gerne die falsche Taste getätigt habe.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Performance

Bei der Lite-Variante wurde ein Mittelklasse-Prozessor verbaut. Statt dem schnellen Kirin 960 sitzt bei P10 Lite „nur“ Kirin 658 fest. Wenn das Smartphone nicht an ihre Leistungsgrenze gezwungen wird, sollte in der Realität auch kaum ein Unterschied festzustellen sein. Wischereien im Menüpunkt funktioniert sehr zügig. Rennspiele wie „Asphalt-Nitro“ packt das Smartphone ohne Probleme, jedoch bei sehr rechenintensiven Spielen wie „Marvel Champions of Contest“ macht sich der solide Mittelklasse-Prozessor bemerkbar. Nicht immer, aber öfters wird man von Ruckeln und Verzögerungen genervt, wobei das Huawei P10 Lite auch nicht aufs Gaming ausgesetzt ist.
Wer nicht auf Spiele setzt, wird mit der Leistung sehr zufrieden sein.

(Performance: 4 von 5 Punkten)

Display

Mit einem 5,2 Zoll großen Display, welche auch in Full-HD auflöst, kommt große Freude auf. Es wurde zudem ein IPS-Panel verbaut, die Blickwinkelstabilität ist sehr hoch und zufriedenstellend.
Die Displayanzeige lässt das Huawei P10 Lite ausreichend hell erscheinen. In den Einstellungen kann die Farbtemperatur nach Belieben geändert werden. Dynamische Einstellungsmöglichkeiten gibt es jedoch nicht. Ähnlich wie bei anderen Herstellern, besitzt auch das P10 Lite einen „Nachtmodus“, wodurch die Farbtemperatur kalt wird und die Augen schont. Viele Besonderheiten gibt es zwar nicht, aber die Interessenten werden bei dieser Mittelpreisklasse auch nicht danach suchen.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der 3000 mAh Akku macht sich durchaus positiv bemerkbar. Die Werte sind ordentlich, wenn auch nicht perfekt. Im Langzeit-Test wurde nur telefoniert. Mit über 10 Gesprächsstunden zeigte die Anzeige immer noch 13 Prozent an. Bei einem intensiven Spieletest überlebte der Akku etwa neun Stunden. Bei einem durchschnittlichen Gebrauch mit etwas Surfen musste das Huawei P10 Lite alle zwei Tage aufgeladen werden. Beim Laden kommt aber auch Freude auf. Mit direkten Vergleichen zu anderen Smartphones mit höheren Preisklassen war ich mit dieser Leistung vollkommen zufrieden, wie auch etwas überrascht.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

Kamera

Aus Preisgründen, wie auch aus hierarchischen Gründen verzichtet Huawei auf Leica-Kamera, so muss man auf Leica-Zauber verzichten. Jedoch leistet die hintere Kamera mit 12-Megapixel-Linse mit f/2.2-Blende gute Arbeit. Fotos mit angenehmer Farbumgebungen und guten Kontrasten ist ein Klacks für die Kamera. Der Sensor arbeitet selbst ohne Unterstützung von natürlichem Licht scharf. Die Schärfe kann jedoch aber zu den Seiten nachlassen und das trotz HDR. Bei Tageslicht gelingen sehr gute Bilder. Makroaufnahmen sind ebenso zufriedenstellend, wenn auch das Bokeh etwas zu ausgeprägt ist. Die Farben werden gut wiedergegeben – mit LED-Blitz übersteuert das Ganze jedoch etwas.

Videos sind in bis zu FULL-HD aufgenommen werden. Die Bildqualität sowie Tonaufnahme sind ausreichend, was aber mehr vermisst wird, ist der Bildstabilisator.

Vorderseite: hier kommt eine 8-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Das Bild ist für eine Vorderkamera akzeptabel, jedoch wird das Licht allerdings vermehrt zum Faktor. Dadurch zeigt sich eine Neigung zum Bildrauschen erkenntlich.

(Kamera: 3 von 5 Punkten)

Funktionen & Ausstattung

Das P10 Lite ist mit der Schnellladetechnik Huawei FastCharge ausgestattet. Von 0 auf 100 schaffte ich es in knapp über einer Stunde. Bei einer halbstündigen Ladezeit bei Zeitmangel, bekommt man gut 50% aufgeladen, was natürlich nur Vorteile mit sich bringt. Aber Achtung: der Ladestecker ist ein Micro-USB Typ-B. Die C-Standard Stecker passen hier leider nicht rein. Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite arbeitet verlässlich, präzise und zügig.

Im Smartphone kommt die Benutzeroberfläche EMUI 5.1 zum Einsatz, welche auf Android 7.0 basiert. Sehr gut gefallen einige nützliche Features des Software-Pakets – man bekommt die Möglichkeit per App-Twin, KontenApps zu klonen und gleichzeitig zu verwendet. Die geklonten Apps werden mit einem zusätzlichen Icon gekennzeichnet. Beim Telefonieren war sowohl der Sender, wie auch der Empfänger zufrieden. Die Verbindungsmöglichkeiten des Huawei P10 Lite: LTE, NFC, USB-OTG, HSPA (+), DLNA, Bluetooth, WLAN und kabellose Displayübertragung.

(Funktionen & Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Speicherkapazität wird mit 32 GB angegeben, was zwar der Realität entspricht, aber Nutzbar sind es dann doch „nur“ 22 GB. Werden vorinstallierte Apps gelöscht, die nicht von Nutzen sind, erweitert sich zwar der Speicher, aber nicht um Welten. Verzichtet man jedoch auf eine zweite Sim-Karte, kann dieser Slot mit einer Speicherkarte ersetzt werden. So kann der Speicher dementsprechend auch erweitert werden. Dass Menüpunkte in wenigen Schritten erreichbar sind, wird weitgehend gehalten.

Preis/Leistung

Die Fähigkeiten des Huawei P10 Lite rechtfertigen womöglich den Preis. Schade dennoch, dass Huawei hierbei die 300€ Grenze bei Mittelklasse-Smartphones überschritten hat. Man bekommt allerdings ein durchaus gutes Smartphone für eine UVP von 349€. Alternativen finden sich jedoch zu hauf. Gerade wo die Zweitmarke Honor selbst im Weg steht.
Ich als jahrelanger Apple-Fan bin von Huawei wirklich positiv überrascht.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Canon Pixma TS8050

Canon, eine Weltmarke, deren Spezialgebiet nicht nur Kameras sind. Canon investiert fast 9% des jährlichen Umsatzes in Forschung und Entwicklung. So wurden auch über 2000 Patente in den USA angemeldet und befinden sich somit auf dem dritten Platz bei den Patentanmeldungen aller Unternehmen.Nach der Übernahme des Herstellers Océ im Jahre 2009 brachten Canon und Océ das erste Digitaldrucksystem aus gemeinsamer Entwicklung – die imagePRESS-C7010VPS-Serie – auf den Markt. Durch die Produkt- und Marktanteile von Océ schloss Canon eine Lücke im Portfolio und kann nun auch Hochleistungs-Digitaldrucksysteme für den Produktionsdruck-Bereich anbieten. Canon Österreich ist mittlerweile ein führender Anbieter von Digitalkameras, digitalen Spiegelreflexkameras, Tintenstrahldruckern und professionellen Druckern. Seit 1970 entwickelt und produziert Canon Kopier- und seit 1979 Drucksysteme. Heute beschäftigen wir uns im Test mit dem Canon Pixma TS8050.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Aufdrucke, Informationen und Präsentation des Druckers auf der Verpackung ist Canon wirklich sehr gut gelungen.

Die Vorder- und die Rückseite beinhalten fast dieselben Informationen. Lediglich die Abbildung vom Drucker unterscheiden sich. Nicht allzu oft hat man eine Verpackung vor sich liegen, welche mit großen Abbildungen das Produkt präsentieren. Oftmals wird durch Marketing Gag das Eigentliche vergessen. Bilder tun für das Auge mehr, als Schriften und Sätze. An den Seiten wurden weitere kleinere Informationen in mehreren Sprachen aufgelistet.

Ist die obere Kappe der Verpackung erstmal aufgeklappt, kommt ein Karton zum Vorscheint, in welcher sich die Tintenpatronen und Netzkabel befinden. Gleich links davon befindet sich das Papierkram, wie Installationsanleitungen usw.

Eine Wellpappe tiefer der Drucker selbst, gut geschützt zwischen zwei passgenau ausgestanzten Styroporhälften und in einer großen Plastiktüte. Der Canon Pixma TS8050 ist zusätzlich noch mit einer leicht selbstklebenden Folie überzogen, welche sich sehr leicht und ohne Rückstände entfernen lässt. Alle Klappbaren Fächer sind mit Klebebänder fixiert.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Nach einer kritikfreien Verpackung habe ich erneut gestaunt. Komplett Schwarz – der ca. ein Zentimeter, leicht aufgeraute breiter, mattschwarz Rahmen mit dem polierten Hochglanz Gehäuse macht einiges her. Der Rahmen ist komplett abgerundet und eine durchgehende zwei Millimeter Spalt grenzt den matten Rahmen mit dem Hochglanz-Gehäuse ab.

Ein 10,8 Zentimeter (4,3 Zoll) großer, zentriert positionierter Touchscreen lässt den Drucker noch moderner aussehen. Etwas weiter Links ist der Ein- Aus-Druckknopf, welche auch die einzige Taste ist. Nörgeln auf hohem Niveau: auf der hinteren linken Seite ist eine große Aussparung am Gehäuse. Zum einen für den Netzstecker, zum anderen für das Verbinden des Druckers per LAN-Kabel. Was aber gerade mich als Designliebhaber etwas stört, muss ja auch nicht dich stören. Abgesehen davon, dass Geschmäcke unterschiedlich sind. Den Canon Pixma TS8050 gibt es allerdings auch in zwei weiteren Varianten. Mit der TS8051 im weißen und TS8052 mit rotem Gehäuse.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Canon Pixma TS8050 sehr gut. Papierzufuhr-Fächer, sowie anderen Klappen, wie zum Beispiel befüllen für die Patronen usw. lassen sich mühelos und leichtgängig auf und zuklappen. Dasselbe gilt für Schiebeklipps für das Anpassen von Papierformaten. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch; die Klappe vom Scanner ist sehr wackelig und wirkt nicht besonders stabil. Ebenso hält es die Position nur, wenn es ganz hinten anliegt.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Konfiguration & Funktion

Ist der Canon Pixma TS8050 erstmal mit dem Strom verbunden, ist es eigentlich auch schon fast Betriebsbereit. Mit Wifi-Direct und NFC ist das drucken über Mobilgeräte einfach und bequem. Allerdings muss über Wifi-Direct ein Password eingegeben werden, was aber nur einmal pro Mobilgerät notwendig ist. Wenn über einen Rechner gedruckt oder gecannt werden soll, steht euch die übliche Wahl zwischen W-LAN und USB. Darüber hinaus gibt es einen zusätzlichen SD-Kartenslot an der Vorderseite. Die Bedienung direkt am Multifunktionsdrucker erfolgt über das Touch-Display. Die Reaktionen auf Fingerdruck sind schnell und präzise. Die Symbole sind groß genug und die Menüführung übersichtlich und einfach gestaltet.

Es sind zwei Papierzuführungen vorhanden, welche je maximal 100 Blatt fassen. Über den hinteren Einzug kann der Multifunktionsdrucker zudem 20 Fotopapier verarbeiten. Was sehr praktisch ist, dass vor einem Druck der Vorlageeinschub automatisch ausfährt und das Bedienpanel sich circa 45° nach oben aufklappt. Beim Ausschalten fährt allerdings nur der Vorlageeinschub wieder zurück. Das Bedienpanel muss manuell wieder runtergedrückt werden. Zudem gibt es einen CD-Druckfunktion.

Der Canon Pixma TS8050 besitzt neben den üblichen vier Tintentanks noch zusätzlich einmal ein Foto-Schwarz- und Grautinte, welche bei Fotodruck zum Einsatz kommen. Interessant wird es für den Hobbyfotografen, wenn dieser Schwarz-Weiß-Fotos druckt. Aber auch im farbigen Fotodruck kommen die beiden Tintentanks zum Einsatz und verleihen dem Foto besseren Kontrast. Die Druckkosten sind im mittleren Bereich.

(Konfiguration und Funktion: 4 von 5 Punkten)

Drucken

Die Druckqualität kann sich sehen lassen. Textdrucke sind gestochen scharf, die Buchstaben haben eine leichte Umrandung und es sind keine Mängel festzustellene. Bei farbigem Fotodruck dominieren die Blau-, Rot- und Grüntöne, was aber noch im guten Rahmen ist. Schwarzweiß-Fotos dagegen sind absolute Klasse, da machen sich die beiden zusätzlichen Tintentanks ziemlich bemerkbar. Grafiken oder ähnliches fallen auch sehr Detailreich aus.

Volle 37 Sekunden nahm der Drucker für einen Textdruck im Qualität Modus auf A4 in Anspruch. Bei farbigem Druck muss man natürlich mit etwas mehr rechnen. Die Geschwindigkeit von Fotos bei einem Format von 10 x 15 Zentimeter beträgt ca. 21 Sekunden. Wir haben zusätzlich noch vier Fotos auf ein A4-Fotopapier bedruckt mit den Formaten von je 10 x 15 Zentimeter. Je nach Fotos betrug die Zeit zwei bis drei Minuten. Da ist noch viel Luft nach oben. Nichts desto trotz war ich mit der Qualität sehr zufrieden. Duplexdruck, Randloser Druck sowie bedrucken von CDs sind mit an Bord.

(Drucken: 4 von 5 Punkten)

Scannen & Kopieren

Textdokumente verarbeitet der Scanner gut, wie auch Alltagsaufgaben. Hobbyfotografen sollten vielleicht zu einem externen Scanner greifen, da dieser zu wenig Tiefenschärfe erreicht. Das kann den einen oder anderen durchaus ärgern. Das macht sich besonders beim Kopieren bemerkbar, da die hellen Töne sich auf der Kopie in Graue Töne umwandeln. Die Geschwindigkeit vom Scannen und Kopieren liegt aber im mittleren Bereich und durchaus üblich in ihrer Preisklasse.

(Scannen & Kopieren: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Alle Herstellerangaben entsprechen der Realität, nur das auch gewisse Sachen bewusst ausgelassen werden. Wie zum Beispiel die Druckgeschwindigkeit vom Duplexdruck. Wie dem auch sei, so ist eben nun mal Marketing und Canon auch nicht der einzige Hersteller. Besonders gut finde ich aber die Auflistung der technischen Daten, die auch der Wahrheit entsprechen.

Preis/Leistung

Hobbyfotografen kommen mit diesem Multifunktionsdrucker Canon Pixma TS8050 auf ihre Kosten. Mit einer UVP von 179€ bekommt man durchaus einen soliden, kompakten Drucker. Auch für die Alltagsaufgaben ist er bestens geeignet, man sollte jedoch auch etwas Geduld mitbringen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Canon G9 X Mark II

Canons ursprüngliches Ziel war preisgünstige Nachbauten der damals technisch führenden Kleinbildkameras von Leica und Contax herzustellen. Mittlerweile ist Canon der größte Kamerahersteller der Welt und dürfte vielen ein Begriff sein. Neben Kameras bietet Canon unter anderem Drucker, Scanner, Fax- und Kopiergeräte, Ferngläser und Mikrofilm-Lesegeräte. Seit 2014 besteht zwischen Canon und dem US-Hersteller für 3D-Drucker, 3D Systems, eine Unternehmenskooperation. Die Kooperation umfasst den Vertrieb und Support der 3D-Drucker von 3D Systems. Wir schauen uns heute die Canon G9 X Mark II genauer an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Lange wurde die Verpackung nicht begutachtet, denn das erste was mir auffiel, war eine Information auf der vorderen mit dem Aufdruck „Bitte beachten Sie die Kamerafarbe auf der Seite der Verpackung.“ Ich bin generell kein Freund davon und wünsche mir, dass die richtige Kamera darauf präsentiert wird. Dennoch: die nötigsten und wichtigsten Informationen beinhaltet die Verpackung.

Die Kamera und das mitgelieferte Zubehör waren in eingewickelten Plastikfolien und in passgenau ausgestanzter Schablone geschützt und fixiert.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Canon G9 X Mark II wird in zwei Farben vorgestellt: Schwarz und Silber. Mit 9,8 x 5,8 x 3,1 Zentimetern ist die Kamera zudem die kompakteste 1“ Sensor Kamera am Markt und wiegt gerade mal 206 Gramm. Durch die schlanke Form ist die Kompaktkamera ebenso sehr handlich.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Canon G9 X Mark II kann man nicht schnörkeln. Das Drehrad ist leichtgängig, ändert die Position aber bei leichtem Kontakt nicht.

Die Kamera wirkt generell sehr robust, nur ist das Display leider nicht schwenkbar, so muss es auch dementsprechend geschützt würden. Das geringe Gewicht wirkt sich keineswegs negativ auf die Stabilität aus.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Bedienung

Touchscreen! – Ein 3“ Touchdisplay mit 1,04 Millionen Subpixel erleichtert das Bedienen um ein Vielfaches. So muss nicht jedes Mal wieder Menüpunkt aufgerufen werden, wie zum Beispiel bei spontanen Makroaufnahmen. Auf dem Bildschirm befindet sich das Fokussiersymbol, einmal drauf, die gewünschte Fokussierung auswählen und fertig. Schnelles arbeiten mit der Powershot G9 X Mark II ist garantiert. Wie üblich, befindet sich das Daumenrad oben rechts, gleich links das Bedienteil für das Zoomen und in der Mitte des Ringes der Auslöser. Weiters auf der oberen Seite: ganz links eine Schiebetaste, dadurch springt der Blitz hoch und zentral Play-Taste, sowieso Ein-Aus-Taste.

Auf der vorderen Seite sind nur 4 Tasten in einer Linie angebracht. Oben Record, Settings folgend, Menüpunkt und zuletzt die Info Taste. Auf der rechten Seite befindet sich die Taste für das aktivieren von Wifi, welcher aber auch mit dem entsprechenden Symbol gekennzeichnet ist. Alle Tasten sind durchdacht positioniert und sehr gut und einfach Bedienbar.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Technik

Wie bei den meisten Kompaktkameras von Canon, wurde auch hier bei der Canon G9 X Mark II nicht auf ein 13,2 x 8,8mm großen, rückwärtig belichteten CMOS-Sensor (1,0-Zoll-Klasse) mit einer Auflösung von 20,1 Megapixel verzichtet. Als Bildprozessor kommt Canons DIGIC 7 Chip zum Einsatz. Das fest eingebaute, optische 3-fach-Zoom hat einen Brennweitenbereich von 10,2 – 30,6 mm (KB-Äquivalent 28 – 84 mm) und eine maximale Öffnung von F2,0 – F4,9. Die Verwackelungsgefahr wird durch einen IS-Bildstabilisator verringert. Im Weitwinkel fällt die Lichtstärke des Objektives mit F2 hoch aus – am Teleende mit F4,9 geringer. Ein eingebauter ND-Filter macht es möglich bei Sonnenschein mit offener Blende von F2 zu arbeiten. Die Verschlusszeit kann zwischen 30 Sekunden und 1/2.000 Sekunden angepasst werden, die ISO-Empfindlichkeit zwischen 125 -12Einen Sucher besitzt die Kamera leider nicht. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Autofokus erfreut mit ca. 0,15 Sekunden.

Für die Konnektivität hat die Canon G9 X Mark II W-LAN, Dynamic NFC und Bluetooth mit an Bord, zudem kann die Kompaktkamera auch über ein USB-Kabel aufgeladen werden.

(Technik: 4 von 5 Punkten)

Bild & Video

Durch den DIGIC-7 Bildprozessor kann die Canon G9 X Mark II bis zu 6,1 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung speichern. Die Belichtungsmessung arbeitet sehr genau, so kann man die Arbeit getrost der Kamera überlassen. Aber auch bei direktem Gegenlicht leistet die Kamera gute Arbeit. Makroaufnahmen gelingen ebenfalls gut – das Bokeh ist zwar nicht sehr sanft aber dennoch angenehm. Der Zoom-Bereich ist nicht besonders optimal, gerade bei Motiven an die man nicht näher rankommt. Da hilft aber Digital-Zoom, welches maximal 4-fach geht, allerdings auf Kosten der Bildqualität. Nachtaufnahmen lassen sich auch gute machen, wobei man da auch nicht hineinzoomen sollte – sonst gibt’s Bildrauschen. Gestochen scharfe Bilder verspricht Canon, aber bei der 100-Prozent-Ansicht bemerkt man schnell, dass diese Aussage fast nur die Mitte des Bildes betrifft. Am Rand fällt die Bildschärfe leicht ab. Das Fotografieren bei wenig Licht kann auch Spaß machen.

Durch DIGIC-7-Chip lassen sich Videos in Full-HD sehr scharf aufnehmen. Zudem werden Videos in Full-HD mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde aufgezeichnet. Ein eingebautes Stereomikrofon hält die Geräusche fest.

(Bild & Video: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die angegebenen technischen Daten seitens Hersteller entsprechen der Realität. Generell bekommt man sehr gute Bilder mit der hohen Lichtstärke. Für mich persönlich wäre es eine Immer-Dabei-Kamera, die gute Bilder macht, wenn es schnell gehen muss. Absolute Premium-Ergebnisse, wie Canon es verspricht sind es nun auch wieder nicht.

Preis/Leistung

Es gibt zwar viele Pro’s aber auch zu viele Contra’s. Einen Sucher besitzt die Canon G9 X Mark II wie erwähnt nicht. Schwenkbares Display fehlte mir ebenfalls sehr, so ist es garantiert, dass man hin und wieder mal auf dem Boden liegt um Bilder zu machen. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 499€ bekommt man durchaus etwas Gutes geboten. Allerdings würde ich ein paar Euros mehr drauflegen für eine Kamera mit Sucher, was natürlich viel Wert ist.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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PlayStation 4 Pro

In aller Kürze

Wer kennt sie nicht? – Die PlayStation. Angefangen hat alles mit Nintendo, als diese Sony beauftragt haben, für ihre SNES ein CD Laufwerk zu entwickeln. Doch dann entschied sich Nintendo für Philips, was aber dann ebenfalls scheiterte. Sony legte die Pläne nicht auf Eis und arbeitete an dem Projekt PlayStation – die Tochtergesellschaft Sony Computer Entertainment wurde gegründet.

Die erste PlayStation kam Dezember 1994 in Japan auf den Markt und erreichte September 1995 Europa. Mit über 104 Millionen verkauften Exemplaren stürzte Sony im Bereich Heimkonsolen den einstigen Marktführer Nintendo vom Thron.
Die PlayStation wurde nur von seinem eigenen Nachfolger, der PlayStation 2 übertroffen. Erstmals in Europa erschien die PlayStation 2 im November 2000 und es wurden rund 117 Millionen Exemplare verkauft.
Nach sechs Jahren folgte dann der „dritte Streich“. Mit 86 Millionen verkauften Konsolen musste sich die PS3 gegenüber der Konkurrenz Nintendo Wii und Xbox 360 dennoch geschlagen geben, war aber auch die erste Sony-Konsole die neben CDs, DVDs auch Blu-ray-Discs abspielen konnte. Sony legte aber auch beim Zubehör nach – eine Bluetooth Fernbedienung und Mikrofone für Sing Star kamen noch hinzu.
Februar 2013 wurde die PlayStation 4 angekündigt und die Markteinführung in Europa begann im November. Mit weltweit über 50 Millionen verkauften Exemplaren gilt sie derzeit als die Spielekonsole mit der größten Anwenderbasis. Die PlayStation 4 ist aktuell die kommerziell mit Abstand erfolgreichste Konsole der 8. Generation.
Am 15. September 2016 wurde die PlayStation 4 Slim in Europa mit der Modellbezeichnung CUH-2000 eingeführt. Geändert haben sich neben den Abmessungen (wurde deutlich kleiner gehalten und leichter) die Unterstützung des 5-GHz-WLAN-Bandes und HDR Unterstützung. Weggefallen sind der Toslink SPDIF-Audio-Ausgang und die lange LED-Leuchtleiste.

Die getestete PlayStation 4 Pro ist nun die aktuellste und stärkste Generation der PlayStation 4 – Reihe. Der Verkaufsstart in Europa war am 10.November.2016.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Sony weiß, wie man Kunden im Supermarkt mit der Verpackung anlocken kann. Eine sehr ansehnliche Verpackung, wenn auch nur einfach gestaltet.

Auf der vorderen Seite wird die PS4 Pro und der neue, überarbeitete Controller auf blauem Hintergrund präsentiert, allerdings mit dem vertikalen Standfuß. Es wird aber darauf hingewiesen, dass dieser nur separat erhältlich ist und im Lieferumfang nicht enthalten ist. Ein großer Schriftzug „PS4 PRO“ verdeutlicht die Pro-Version. Auf der rechten Seite der Verpackung sind nummerierte Abbildungen vom Lieferumfang vorhanden, sowie kurze Beschreibungen dazu. Die Rückseite präsentiert einige Spiele mit Bildern, die bereits für die Leistung der Pro optimiert sind. Call of Duty: Infinite Warfare wird sehr präsent beworben und bedeckt fast die Hälfte der Verpackung.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Gegenüber dem Vorgänger hat Sony einen draufgelegt – statt Double-Decker kommt die PS4 Pro nun als Triple-Decker. Dementsprechend hat sich nicht nur die Größe, sondern auch das Gewicht gegenüber der Regulären, wie auch der Slim zugenommen. Kleine Designfeinheiten wie bei der PS4 Slim wurden übernommen, welche einem nicht gleich ins Auge stehen.

Die Kreuzschraube, mit der die 1 Terabyte Festplatte fixiert wird, hat die vier bekannten Symbole (Aktionstasten) eingraviert. Ebenso befinden sich Eingravierungen auf der rechten Seite, zwischen der oberen und mittleren Schicht. Dieses Mal kommt die PS4 in mattschwarzem Chassis, bei der regulären PS4 musste man sich mit dem Klavierlack ärgern (Fingerabdrücke) oder erfreuen. Die LED-Leiste ist zwischen der ersten und mittleren „Etage“ angebracht und lässt die Pro edler aussehen. Eine kleine Kritik möchte ich aber dennoch äußern – das PlayStation Logo auf dem Gehäuse ist um 90° nach links gedreht (von vorne aus gesehen). – mit einem Standfuß passt die Sache zwar wieder, ist aber separat zu erwerben.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie nicht anders von Sony zu erwarten, gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Das Gehäuse, sowie die Eingravierungen weisen keine Mängel auf. An der unteren Seite wurden acht Gummifüßchen angebracht, die zugleich die Form der vier Symbolen von den Aktionstasten haben. Ein nicht relevantes, aber nettes Detail.

Die große Anzahl an Gummifüßen machen die PS4 Pro nicht nur Rutschfest, sondern nehmen auch Vibrationen sehr gut auf und reduzieren den Lärm dadurch enorm. Powerbutton und die Taste für das Laufwerk sind in der LED-Leiste „integriert“. Die physischen Tasten gefallen mir zwar besser wie die Softtouch-Tasten (normale PS4), sind aber durch die lange und dünne Form der Leiste nicht optimal zu drücken. Im Normalfall sollte man diese Tasten auch nur selten in Gebrauch nehmen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Performance

Die PS4 Pro ist mit 4,2 Teraflops mehr als doppelt so schnell wie die normale PS4 mit 1,84 Teraflops, was aber bei den meisten Spielen nichts bringt. Genügend Power hat die Pro dennoch nicht, um alle aktuelle Spiele in einer nativen 2160p- Auflösung darzustellen.
Die AMD Jaguar CPU mit acht Kerne wurde beibehalten, dieses Mal aber mit einer höheren Takt 2,1 GHz. Ebenfalls sind 8 Gigabyte DDR5 verbaut und laufen mit einer Bandbreite von 218 Gigabyte pro Sekunde nun effizienter. Für die Ausgabe des PS 4 XMB Menü und andere Anwendungen wie Netflix oder Amazon Prime dient ein langsameres aber zusätzlich verbautes 1 GByte DDR3 Speicher.

Wie man sich es erahnen konnte, verbraucht die Pro im Durchschritt mit 150 Watt ungefähr gleich viel Energie wie die normale PS4. Klarerweise auch deutlich mehr als die Slim bei einem Durchschnitt von ca. 90 Watt. Flüsterleise ist auch die PlayStation 4 Pro nicht – der Lüfter dreht sich nicht Konstant, sondern wechselt zwischen langsamen und schnellem drehen, was bei ruhigeren Szenen etwas störend werden kann.

(Performance: 4,5 von 5 Punkten)

Grafik

Das Highlight der Pro ist natürlich ihre 4K-Fähigkeit. Es können Spiele mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten dargestellt werden. Bei der normalen PS4 waren es 1920 x 1080. Die entsprechende Einstellung wird 2160p genannt, um Anwender mit den Begrifflichkeiten UHD und 4K nicht zu verwirren. Es können zwei Farbprofile ausgewählt werden, RGB (für 4K TVs ohne HDR) und YUV420 (für 4K TVs mit HDR).
Besitzt man also einen UHD-TV ohne HDR, der aber HDMI Deep Color und RGB (4:4:4) unterstützt, ist die RGB Einstellung zu empfehlen. Bei einem UHD-TV mit HDR wählt man am besten die Einstellung Automatisch. Für Nicht-HDR-Spiele wird die RGB Einstellung aktiviert, wechselt aber zu YUV420, wenn das Spiel HDR unterstützt. Momentan gibt es nicht viele Pro optimierte Spiele, aber generell sieht ein Pro-Spiel auf der PS4 Pro immer besser aus, als auf der normalen PS4. Oft sind die Unterschiede aber nur moderat und fallen am meisten bei bewegten Szenen aus. Uncharted 4 sieht schon bei der regulären PS4 richtig gut aus. Hier sind die Unterschiede zum Beispiel gering, bei Bewegung aber doch bemerkbar. Bei Call of Duty: Infinity Warfare, Titanfall 2 oder Watchdogs 2 kann der Pro-Vorteil durchaus gut sichtbar sein. Höhere Schärfen lassen die Games knackiger und sauberer aussehen. Mehr Schärfe gilt aber allgemein für Pro optimierte Spiele. Upscaling Probleme wie leuchtende, schwarze Kanten sind im Vergleich weniger, wie auch die Treppenbildung bei Kanten.
Wie bereits erwähnt, unterstützt die PS4 Pro auch HDR. Der HDR-Modus prügelt die Helligkeits-, Kontrast- und Farbsättigungseinstellungen des TVs nach oben und der Unterschied gegenüber SDR-Games kann sehr deutlich ausfallen.

(Grafik: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zeitgleich mit der PS4 Pro führte Sony auch den überarbeiteten Controller ein. Geändert haben sich kleinere Designdetails und Detailverbesserungen. Tasten, Abzüge und die Sticks kommen nun dunkelgrau daher. Am oberen Rand des Touchpads scheint die LED-Leuchte durch, allerdings nur sehr schmal. So erfahrt jeder, welcher Controller ihm zugewiesen wurde. Ebenfalls hat man Informationen bezüglich Lebensenergie besser im Auge. Die neuen Peripheriegeräte lassen sich nun per USB-Kabel direkt mit der Konsole verbinden, welche bei den alten bislang nur für das Aufladen von Akkus notwendig war. Touchpad und die Bedientasten liefen trotzdem über Bluetooth.

Bei Games, die besonders hohe Präzision erfordern, ist das eine willkommene Funktion. Akkutechnisch hat sich nichts geändert und ist weiterhin eine 1000 mAh eingebaut. Im Lieferumfang enthalten sind: Ein HDMI 2.0a Kabel für die Wiedergabe von UHD-HDR-Daten, Mini-In-Ear Mono Kopfhörer (die PlayStation 4 In-Ear Stereo Headset wäre um Welten besser, bin absolut kein Fan von den beigelegten Kopfhörern) und ein Micro-USB Kabel um den Controller aufzuladen oder zu verbinden. Besonders gut gefällt die 5GHz W-Lan Unterstützung. Dadurch ist man nicht nur schneller unterwegs, sondern soll man auch zugleich eine stabilere Verbindung haben, so Sony.

Anschlüsse

Auf der Frontseite befinden sich zwei USB 3.0 Anschlüsse und eine weitere auf der Rückseite, welche aber für PlayStation VR gedacht ist.

HDMI, Ethernet sowie AUX-Anschluss sind ebenso auf der Rückseite vorhanden. Der Optical Out, das bei der normalen PS 4 dabei war und bei der Slim weggespart wurde, ist auch wieder mit an Bord.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Online-Beschreibung

Sony wirbt mit großartigem 4K Erlebnis, sowohl in Games, als auch bei Filmen oder Serien – und das zurecht – nur schade, dass man hierfür bei anderen Anbietern wie Netflix und Co streamen muss. Eines muss man aber Sony lassen, es ist aktuell wirklich die leistungsstärkste Konsole der Welt und Grafiktechnisch sehen die Spiele auch bei Nicht-UHD TVs besser aus, wenn auch nur moderat.

Preis/Leistung

Mit der PS4 Pro bekommen Sie nicht nur eine flotte Konsole – sie bietet ebenso aktuell die höchste Spielauflösung. Im Vergleich zur normalen PS4 bringt die Pro zwar doppelt soviel Rechenleistung, was aber momentan auch sehr enttäuschend sein kann, da nur für die Pro optimierte Spiele davon profitieren. Spiele wie Call of Duty, Titanfall 2 und Co. sind mit der PlayStation 4 Pro deutlich detailreicher. Diejenigen, die bereits im Besitz eines entsprechenden 4K TVs sind und noch keine PlayStation besitzen, denen sei die Pro definitiv ans Herz gelegt. Die UVP von 399€ sind hier durchaus angemessen für die Rechen- und Grafikleistung für eine Konsole. Im Vergleich mit der normalen PS 4 bekommt man zwar kein „Wow Effekt“, aber die Unterschiede sind bemerkbar.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Manfrotto Befree Reisestativ

Manfrotto ist ein Hersteller von Foto- und Videozubehör mit Sitz in Cassola, Italien.
Der italienische Fotojournalist Lino Manfrotto begann Ende der 1960er Jahre, Lichthalter und Teleskopständer zu entwickeln. Das erste Dreibeinstativ durfte die Firma 1974 vorstellen.
Hauptsächlich verkauft das Unternehmen Dreibein- und Einbeinstative, hinzu kommen Zubehörpakete und Lichtstative für Film und Fotografen. Ebenfalls fertigt Manfrotto auch zahlreiche Stativköpfe, darunter 3-Wege-Neiger, Getriebeneiger und Kugelköpfe an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Dreibeinstativ kommt in einem unscheinbaren Karton an. Die relativ einfach gehaltene Verpackung ist jedoch mit den nötigsten Informationen versehen. Ebenso präsentiert Manfrotto das Stativ und kleine Details, wie zum Beispiel den Kugelkopf mit aufgedruckten Bildern. Im Inneren der Verpackung verbirgt sich eine Transporttasche, die sich bequem mit einem Reißverschluss öffnen- und schließen lässt. Ein Schultergurt vereinfacht den Transport glücklicherweise. Die Schultertasche ist nicht wasserdicht, jedoch stark wasserabweisend, was bei Outdoor-Aufnahmen definitiv von Vorteil ist. Die Transporttasche ist gut gepolstert, ist also nicht nur angenehm zu tragen, sondern schützt auch das Reisestativ.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Manfrotto Befree, hat ein zeitloses Design und ist doch eines der schöner gestalteten Stative. Nicht nur modern gestaltet – das Dreibeinstativ Manfrotto Befree ist auch in mehreren Farben in Kombination mit Schwarz erhältlich, da sollte für jeden Geschmack was dabei sein.

Die Transporttasche ist schlicht gehalten und die Kombination mit Schwarz und Rot, weiß ebenfalls zu gefallen.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sehr positiv fand ich, dass das Befree Stativ tatsächlich in Italien hergestellt wird und nicht in China, wie manch andere Manfrotto Stative. Mit einem Eigengewicht von 1450g ist es zwar nicht das leichteste Reisestativ, aber die portablen 40cm Packmaß machen es durchaus wieder komfortabel.

An der Verarbeitung und Materialqualität gibt es nichts zu bemängeln. Die Stativbeine sind an einem Winkel befestigt, welches aus einem Gussmaterial gefertigt wurde. Diese sind sehr leichtgängig und lassen sich gut verstellen, wie auch umklappen. Ein Stativbein wurde mit einer Gummiummantelung versehen,

wodurch das transportieren bei kälteren Temperaturen angenehmer wird und zugleich noch rutschfest ist. Das Befree Stativ besitzt eine fettfreie Kugel, was ich persönlich bevorzuge. Da gehen die Meinungen aber oft auseinander

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion des Produkts

Der Arbeitsbereich liegt bei 34 bis 144cm mit einer maximalen Belastbarkeit von 4kg.

Ausreichend beispielsweise für eine Nikon D5 mit Nikon 24-70 mm und Blitz. Die Stabilität in der höchsten Einstellung des Arbeitsbereiches ist nicht besonders erfreulich, was aber den untersten Beinsegmenten mit gerade einmal 7mm Durchmesser verschuldet wird. Das ist aber meckern auf hohem Niveau, wenn man den Preis in Betracht zieht. Für Makroaufnahmen kann die 24cm lange Mittelsäule, die mit einer Flügelschraube fixiert wird, entnommen und umgekehrt eingesetzt werden. Die Stativbeine bestehen aus vier Segmenten und drei Auszügen und werden jeweils mit Klappschnellspanner gesichert, so ist ein schnelles Arbeiten vorprogrammiert. Die gewünschte Position, Höhe, Neigung ist binnen weniger Sekunden eingestellt. Zudem sind die Enden der Stativbeine mit Gummi versehen. Die Stativbeinwinkelsperren, die sich am oberen Ende der Beine befinden, sind etwas ungewohnt.

Mit einer Drehung werden diese in die gewünschte Position arretiert. Die möglichen Positionen sind auch an den Beinwinkelsperren klein abgebildet. Insgesamt sind es drei mögliche Einstellungen, wobei die erste Position für die Transportstellung ist und die anderen beiden für weitere Beinanstellwinkel mit 25° und 51°. Der abnehmbare Kugelkopf ist lediglich über ein 3/8″-Gewinde mit dem Stativ verbunden und ist somit bei Bedarf einfach und ohne Werkzeug entfernbar. Die fettlose Kugel läuft in der Kunststoffführung überraschend gut und wird per Feststell-Knebel angezogen. Der Neigungsbereich mit ca. 45° reicht vollkommen aus. Eine 200PL Schnellwechselplatte ist erfreulicherweise im Lieferumfang auch enthalten.

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Alle Informationen des Herstellers entsprechen der Realität. Das Werbeversprechen vom einfachen und leichten Auf- und Abbau hält Manfrotto mit diesem Reisestativ ebenfalls ein. Das italienische Design macht ebenfalls was her.

Preis/Leistung

Das Manfrotto Reisestativ ist eines der optisch ansprechenderen Reisestative auf dem Markt, besitzt leider jedoch keine Panoramafixierung und keine Nivellierlibelle. Mit einer UVP von 200€ ist das Stativ im mittleren Preissegment. Mittlerweile kann das Reisestativ bereits ab 140€ erstanden werden und ist in seiner Preisklasse, mit der überaus ordentlichen 200PL Schnellwechselplatte, sicherlich eines der Top Stativen.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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DIRROR L

DIRROR ist ein Joint Venture der DGMK und IronShark. Die Ideengeber und Gründer sind Daniel-Jan Girl und Claus Weibrecht. DIRROR ist der weltweit erste marktfähige digitale Spiegel und wird in Deutschland gefertigt.
Die Eigenentwicklung von Max Braun (Google-Mitarbeiter) sah im Januar 2016 ähnlich aus. Der Unterschied aber: DIRROR macht nicht aus einem Spiegel einen smarten daraus, sondern aus einem riesen Tablet einen Spiegel – und das mit Erfolg. Heute wollen wir uns den DIRROR L etwas genauer ansehen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Da wir scheinbar ein umverpacktes Gerät erhalten haben können wir die originale Verkaufsverpackung leider nicht bewerten. Der Spiegel wurde dennoch sorgfältig für den Versand vorbereitet. Der Transportkarton abgesehen, wurde der DIRROR in schützenden Schaumstoff eingelegt und kam so sicher und ohne Schrammen an. Sehr positiv fielen die beigelegten Informationen auf.

Ein Katalog mit reichlich Ideen, wo der DIRROR überall aufgehängt oder aufgestellt werden könnte, liegt erfreulicherweise auch bei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Nicht jedermanns Sache: der klobige Rahmen, welche wahrscheinlich der eingebauten Technik verschuldet wird, macht es einem nicht gerade einfach und ebenso wenig kompatibel mit jeder Einrichtung.

Immerhin ist der DIRROR in 3 Farben erhältlich: Nussbraun, Java Braun Buche und als Seidenweiß.

(Design: 2,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Erstklassige Handarbeit – abgeschliffene und abgefaste Kanten – die Ecken präzise auf Gehrungen geschnitten und zusammengestoßen. Der Markenname wurde mit einem Aufkleber auf der unteren Seite des Holzrahmens angebracht – sehr schade – eine Eingravierung hätte dem klobigen Design bestimmt nicht geschadet und edler aussehen lassen.

Finderabdrücke lassen sich wie erwartet nicht vermeiden, allerdings nicht so stark wie wir es vermutet haben. Der smarte Spiegel bringt zudem ein ordentliches Gewicht auf die Waage – satte 9 Kilo!

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion

Dank Windows 10 kommt Freude auf. Der AppStore mit über 600.000 Apps lässt nichts zu wünschen übrig.

Eine Vielfalt an Möglichkeiten – als Whiteboard im Flur, in der Küche für Rezepte, Radio hören im Wohnzimmer, die neusten News im Büro. Der Spiegel ist aber nicht nur für private Zwecke geeignet, auch für Firmen könnte DIRROR interessant werden. Durch die Nutzung von etablierten Betriebssystemen kann jedes Unternehmen DIRROR frei konfigurieren oder bespielen.

(Funktion: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Die gute Ausstattung rechtfertigt womöglich den Preis:

-1080 x 1920 Full-HD Multi-Touch-Display
-Windows 10, Intel AtomX7 Z8700 mit 2,4 Ghz
-4 GB RAM, stolze 128 GB Speicher
-integrierte Lautsprecher
-Bluetooth 4.0
-WLAN

Mit Bluetooth 4.0 kann zudem Tastaturen oder externe Lautsprecher verbunden werden. Ebenso gibt es den smarten Spiegel in 1440 x 2560 WQHD zu erwerben. 

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Produktbeschreibung wie auch die technischen Daten entsprechen der Realität. Laut Hersteller ist der smarte Spiegel ein Alleskönner. An dieser Stelle stimme ich gerne zu – nur, in der Praxis fällt es aber einem doch schwer vor der Wand zu stehen und einen Riesen-Tablet zu bedienen. Allerdings können einige Apps und Funktionen doch sehr nützlich sein.

Preis/Leistung

Der Hersteller ruft für den smarten Spiegel in der Größe L einen stattlichen Preis von 2.170,00 € auf. Allerdings ist es wirklich fraglich, ob man vor einem Spiegel steht, die Nachrichten abliest, Spiele spielt, Serien schaut und seine Social Media Accounts überprüft. Radio hören, als Whiteboard benützen ist dann aber doch ganz amüsant, aber mir persönlich keine 2000€ Wert. Designtechnisch konnte der DIRROR mich persönlich nicht überzeugen, aber wer auf das Optische nicht viel Wert legt und das nötige Kleingeld hat – warum nicht.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Xerox Workcentre 3345

Xerox wurde 1906 gegründet um Fotopapier herzustellen und zu verkaufen. In den 1930ern wurde die Drucktechnologie von Chester Carlos erfunden. 1938 gelang es Chester Carlos die erste Kopie einer Schriftvorlage mittels einer speziellen Technik. Noch im Jahre 2011 befand sich der Konzern auf Platz 121 (Liste Fortune Global 500) der weltweit erfolgreichsten Unternehmen. Die Produkte konzentrieren sich auf Office Drucker für Unternehmen. Xerox beschäftigt weltweit rund 150.000 Mitarbeiter und der Umsatz 2012 lag bei knappen 23 Milliarden US-Dollar, wovon jedes Jahr eine Milliarde US-Dollar in die Forschung und Entwicklung eingesteckt wird. Heute geht es um den Drucker: Xerox Workcentre 3345.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Kostenminimierungen bei großen Verpackungen sind üblich, so kommt der Drucker nur in einem normalen Pappkarton an.
Lediglich einige Produktinformationen in englischer Sprache und ein relativ klein aufgedrucktes Bild präsentieren den Multifunktions Laserdrucker.
Im Inneren befindet sich der Workcentre 3345 zwischen zwei passgenau ausgestanzten Styropor und wird somit nicht nur gut geschützt, auch das Verrutschen wird verhindert. Einzelne Styroporhälften zwischen den Ablagen – wie in etwa Papierfächern – schützen den Drucker zusätzlich gegen Bruchschäden. Weiteres sind alle Fächer, Schubladen und Klappen mit Klebebänder fixiert, die sich problemlos ohne Kleberückstände entfernen lassen.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Oftmals unterscheiden sich die Office Drucker von Xerox sehr wenig. Die Aufbauweise, sowie die Farbauswahl sind oft gleich. Die Kombination aus mattschwarz (wobei diese schon fast in Richtung Dunkelblau geht) und mattweiß macht einiges her und das moderne Vier-in-eins-Gerät passt so fast in jedes Büro.

Nicht nur das Aussehen begeistert, auch die Qualität überzeugt und wirkt sehr hochwertig. Dafür sorgen zusätzlich aber auch die edel aussehenden, abgerundeten Kanten.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse des Xerox 3345 besteht aus wertigem Kunststoff, ist aber sehr empfindlich. Fettflecken, Fingerabdrücke sind kaum zu vermeiden und gut sichtbar – allerdings nur in den mattschwarz Bereichen.

Die Kanten sind sehr gut verarbeitet, die Fächer lassen sich auf den Schienen gut ausziehen und wieder einschieben. Alle oft benutzte Fächer sind durchdacht positioniert und ebenso einfach erreichbar, so ist ein schnelles Arbeiten mit wenig Zeitaufwand garantiert. Die Scannerklappe ist sehr leichtgängig, gibt aber einem nicht das Gefühl von Billigware. Ist die Klappe oben, so hält sie die Position. Für die Steuerung steht ein 4,5 Zoll großes Farbdisplay mit Touchscreen zur Verfügung und erleichtert so das Bedienen des Druckers.

Der Touchscreen reagiert schnell und ist nicht überempfindlich. Der Druckpunkt ist angenehm weich. Die angebrachten Tasten/Nummerfeld sind gummiert und wirken langlebig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Konfiguration & Funktion

Die Konfiguration ist auch für Laien ein Kinderspiel. Sobald das Netzkabel mit dem Strom und Drucker verbunden ist, wird man im Display erstmal freundlich begrüßt. Anschließend wird der Nutzer Schritt für Schritt mit Bildern eingewiesen. Der Workcentre 3345 kommt mit einer überaus großzügigen Ausstattung daher: Der Multifunktionsdrucker unterstützt Wifi-direct, Apple-Airprint, Xerox Print Service Plug-In für Android, Google Cloud Print sowie Mopria. Das Smartphone wird mittels WIFI-Direct mit dem Drucker einfach und sicher verbunden. Auch ist es möglich mit NFC-fähigen Geräten zu drucken – aber auch mit dem USB-Kartenleser.

Der Xerox Workcentre 3345 arbeitet mit einer Auflösung von 600×600 dpi, die Druckfunktion erreicht eine optimierte Bildqualität von maximal 1.200×1.200 dpi. Die Qualität von Textseiten ist tadellos – gestochen scharfe Seiten garantiert der Laserdrucker.
Die Druckgeschwindigkeit beträgt stolze 40 Seiten pro Minute, eine durchaus gute Leistung, so übernimmt der Drucker den Einsatz in mittleren Arbeitsgruppen. Die Ausgabe der ersten Seite beim Drucken erfolgt binnen 6,5 Sekunden, beim Kopieren der ersten Seite circa 13 Sekunden. Bei beidseitigem Kopieren sind es dann aber doch „nur“ 9 Seiten pro Minute. Der Hersteller empfiehlt ein monatliches Druckvolumen von 4500 Seiten, wobei die maximale Belastung bei 80.000 Seiten monatlich liegt. Ein automatischer Duplex-Vorlageneinzug (ADVE) für 50 Blatt ist ebenso integriert. Zudem versteht der Drucker folgende Druckersprachen: PCL5/6, PDF direct und kompatibles Postscript.

Die einstellbare Zusatzzufuhr für 50 Blatt nimmt Druckmaterial mit benutzerdefinierten Formaten von 76 x 127 bis 216 x 356 mm und der 250-Blatt-Papierbehälter mit Formaten ab 99 x 147 mm auf. Mit einem zusätzlichen 550-Blatt-Papierbehälter lässt sich der Gesamtpapiervorrat auf 850 Blatt ausbauen.

Ist die Stromsparfunktion aktiviert, so geht der Laserdrucker nach fünf Minuten Inaktivität in den Ruhe-Modus. Das Reaktivieren geht zügig und die Arbeit kann mit sehr wenig Zeitverlust fortgesetzt werden.

(Konfiguration & Funktion: 4 von 5 Punkten)

Drucken

Auflösung: 1.200×1.200 dpi
Funktion: Wasserzeichen, Sortierung, Mehrfachnutzung, Poster-layout, Broschüren-layout, benutzerdefinierte Formate, automatische Seitenanpassung an Papierformat, Skalierung, Entwurfsmodus, drucken von USB-Stick, Druck von lokaler Festplatte

Das Druckergebnis ist absolut fehlerlos. Leider unterstützt der Drucker nur Schwarz-Weiß Aufdrucke. Mit 40 Seiten pro Minute arbeitet der Xerox Workcentre 3345 sehr rasch.

Drucklautstärke:

Drucken/Kopieren: 57 dB
Bereitschaft: 26 dB

Die Drucklautstärke empfinden wir in ruhigeren und kleineren Räumlichkeiten doch etwas als störend. Jedoch wird der Drucker in größeren Umgebungen schnell wieder übertönt.

(Drucken: 4,5 von 5 Punkten)

Kopieren

Auflösung: 600×600 dpi
Funktion: Hintergrundunterdrückung, Helligkeitsregler, Ausweiskopiermodus, Randverschiebung, Mehrfachnutzung, Fotomodus, Broschüren Erstellung, Buchkopie mit Buchmitte löschen, Auftragsunterbrechung, Poster Kopien

Aufträge über Computer, Netzwerk, Smartphone usw. werden schnell aufgefasst und schnell bearbeitet.

(Kopieren: 4,5 von 5 Punkten)

Scannen

Auflösung 600×600 dpi optisch und 4.800×4.800 dpi
Scanziele: SMB/FTP, SMTP/POP3, WSD, USB

Der Nutzer erreicht hier durchaus ein gutes Ergebnis, dass ein Nachbearbeiten fast nicht mehr nötig ist.

(Scannen: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit seinem flotten Tempo und Ausdauer verdient sich der Multifunktionsdrucker einen Platz in der oberen Mittelklasse seiner Kategorie. Mit dem automatischen Dokumenteneinzug mit Duplexfunktion und einer noch schnelleren Arbeitsgeschwindigkeit übertrifft der Workcentre 3345 sein Schwesternmodell. Das farbige Touch-Display macht Spaß und erleichtert die Bedienbarkeit um ein Vielfaches.
Alle Multifunktionsgeräte können ja irgendwie alles, nur nichts richtig gut. Gerade bei ihrer wichtigsten Aufgabe patzen die meisten Modelle, aber mit dem Xerox Workcentre3345 Laserdrucker kann man nichts falsch machen.

Preis/Leistung

Die Vielseitigkeit, hohe Druckgeschwindigkeit, das ADF-Modul mit Duplexfunktion rechtfertigt unserer Meinung nach den Preis von knapp über 400€. Die Druckkosten liegen im guten Mittelfeld. Der Drucker bringt eine Qualität, die den Ansprüchen im Büro problemlos gerecht wird. Die gute Ausstattung zeigt zudem, dass es sich um ein modernes Gerät handelt, welches obendrein auch noch bezahlbare Druckkosten (1,5 Cent pro Seite) bietet.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Bose QuietComfort 35

Bose Corporation wurde 1964 von Amar G. Bose gegründet. Bose fertigt HIFI-Komponenten wie Kopfhörer, Lautsprecher und Verstärker. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosysteme Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen. Bose fertigt für das Hochpreissegment, ähnlich wie Bang & Olufsen, Bowers & Wilkins. Zudem beliefert das Unternehmen die NASA, unter anderem wurden im Space-Shuttle Bose-Lautsprecher eingesetzt.

Der kabelgebundene Vorgänger QC25 Kopfhörer mit Noise Cancelling war ein großer Erfolg. Doch nun hat Bose den Puls der Zeit getroffen und den ersten Bluetooth Kopfhörer mit Noise Cancelling aus dem Hause Bose auf den Markt gebracht. Kann er auch überzeugen? – Bei der QC25 war noch einiges an Luft nach oben.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Schiebeverpackungen muss man mögen. Jedes Mal das Gefühl, die Innenverpackung rutscht aus der Hand, dem ist aber nicht so. Die Verpackung wurde wirklich sehr schlicht gehalten. Die Kopfhörer selbst werden leider zu wenig präsentiert, wobei eigentlich nur der rechte Ohrhörer auf der gesamten Verpackung gezeigt wird. Auf der vorderen Seite ist der rechte Ohrhörer auf dem das Bose Logo heraussticht. Mit einer Beschreibung über Noise Cancelling, Wireless und natürlich dem Produktnamen muss sich die vordere Seite zufriedengeben.

An beiden Seiten wurde „Bose“ zentriert aufgedruckt, sonst nur Leere. Auf der Rückseite befinden sich weitere Bilder des QC35, leider wieder nur der rechte Ohrhörer, vielleicht auch deshalb, weil alle Bedientasten an diesem angebracht sind. Dazu noch kurze Beschreibung in einigen Sprachen über die technischen Daten und für mehr Infos der Link zur Hauptseite des Produktes. Ist die Schiebeverpackung erstmal entfernt, erscheint das Transportetui, worin sich die QC35 befindet und sich sicher verstauen lässt. Bestens geschützt ist der Kopfhörer auf alle Fälle.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der schwarz-matte Kopfhörer kommt in edlem Design daher. Der Bose QC35 wurde dezent gestaltet und macht einen „erwachsenen“ Eindruck. Der Schieberegler für das Ein-Aus- und Bluetooth-Funktion ist am rechten Ohrhörer positioniert und mit 3 weiteren Tasten an der Seite – wie von Bose üblich – werden Anrufe, Wiedergabe und Lautstärke gesteuert.

Die an den Seiten der Ohrhörer angebrachten Logos, ragen etwa ein Millimeter heraus und stechen mit einer leich glänzenden Oberfläche hervor. Alles in allem ein sehr einfach, aber doch edel gestaltetes Design.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Verbindungsstücke sind Bose-typisch grandios, ebenso die Materialverarbeitung.

Das Gehäuse wirkt zwar sehr zerbrechlich und billig, besteht aber aus glasfaserverstärktem Kunststoff und würde mehreren Landungen am Boden ohne jegliche Probleme Stand halten. Die obere Seite des Kopfbügels besteht aus weichem Bezugsmaterial Alcantara. Die Ohrpolster werden aus Kunstleder gefertigt. Das Einzige was mir Kopfschmerzen bereitet, ist der Schieberegler für das Ein-Ausschalten. Auch dieser besteht aus Plastik und ist im Gehäuse „eingeklickt“, was wiederum bedeutet, dass bei einer Landung am Boden dieser durchaus auch ausrasten könnte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Tragekomfort

Mit knapp über 300 Gramm gehört dieser Kopfhörer zwar nicht in die Kategorie „leicht“, aber Bose schafft es den Anpressdruck so niedrig zu halten, dass das Gewicht am Kopf schnell wieder vergessen wird. Die Ohrpolster verfügen über eine Silikonschicht zur passiven Lärmreduzierung.

Die Ohrhörer lassen sich nach knapp mehr als 90 Grad drehen und können sich so an alle Kopf- und Ohrenformen bestens anpassen. Die Polsterungen sind angenehm weich und umschließen die Ohren sehr gut. Auch bei Brillenträgern gibt es bezüglich Tragekomfort keinerlei Probleme, jedoch wird der Noise Cancelling etwas schwächer, da die Ohrhörer nicht mehr komplett aufliegen. Die Veränderungen sind aber dennoch sehr niedrig und nicht dramatisch. Bei warmen Temperaturen bekommt man ein warmes Gefühl an den Ohren, was sich aber wohl oder übel nicht vermeiden lässt.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich hat mich der Bose QC35 doch etwas positiv überrascht. Der Fokus liegt natürlich auf Noise Cancelling und das hat man beim Vorgängermodell deutlich am Klang gemerkt. Die Bässe sind druckvoll, die Mitten detailreich und die Höhen brillant, allerdings kann sich das durch eine andere Musikrichtung wieder schnell ändern. Pop von Adele oder Enrique Iglesias „Somebody’s Me“, Danity Kane „Damaged“ funktionieren wie oben beschrieben sehr gut. Auch bei Rap und Hip-Hop liefert der QC35 ein ausgewogenes Klangbild, die Bässe kommen prägnant und voll, so wie es die Musik vorgibt. Bei rockigeren Nummern, in meinem Fall von Nickelback und Muse, tut sich der QC35 etwas schwer. Die Bässe wirken etwas gedämpft, die Höhen glänzen, aber die Frequenzbereiche sind wiederum zu mittenlastig. Neu ist zudem die Klangkorrektur bei leisem Hören, so werden bei leisem Musikhören die Höhen und Bässe leicht angehoben, da das menschliche Gehör bei leisem hören diese Frequenzen auch deutlich leiser wahrnimmt. Die Sprachwiedergabe ist außerdem ausgezeichnet. Alles in allem klingt der QC35 sehr dynamisch ohne gleich aufdringlich zu wirken.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Gegenüber dem Vorgängermodell QC25 wurde bei der QC35 ein integrierter Akku verbaut. Das hat einen Nachteil aber mehrere Vorteile. Der Nachteil besteht darin, dass der Akku von einem Benutzer nicht selbst austauschbar ist. Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass mit USB-Anschluss geladen wird, welche man heutzutage fast überall findet. Bei Reisen müssen auch keine Batterien mitgeschleppt werden, wie bei der QC25. Der Hersteller gibt rund 20 Stunden Akkulaufzeit an, im Praxistest kamen wir sogar bei „normaler“ Lautstärke auf 26 Stunden. Bose verspricht sogar bis zu 40 Stunden Laufzeit ohne Bluetooth-Verbindung, wir kamen auf knappe 38 Stunden, was ebenfalls positiv überraschte. Der Akkustand kann auch – in dem man den Ein-Ausschieberegler nach rechts schiebt – abgefragt werden. Beim Einschalten gibt der Q35 auch den Stand des Akkus bekannt und auch die damit verbundenen Geräte. Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden. Test Bluetooth-Reichweite: ohne jegliche Hindernisse war ab 22 Metern Schluss, mit Rigipswänden knappe 12 Meter.

Nicht nur das Produkt selbst muss überzeugen, auch eine gute Ausstattung gehört zum Gesamtpaket.

Mit einem schwarzen Transportetui wird das Headset sicher geschützt. Ein 1,2 Meter von 3,5mm auf 2,5mm Klinkenkabel, sowie USB-Kabel (30,5cm) bieten schon mal eine große Möglichkeit, den QC35 mit vielerlei von Audiogeräten zu verbinden. Der Kopfhörer kann mit dem Abspielgerät per Bluetooth 4.0 mit aptX, NFC oder Kabel verbunden werden. Sehr positiv fand ich auch den Flugzeugadapter, die im Transportetui in eine separate Aussparung eingeklickt werden kann und somit nicht verloren gehen kann. Auf der Rückseite des Etuis ist ein Stoff bis zur Hälfte angebracht, um kleine Sachen zu verstauen, wie zum Beispiel ein kleines Notizbuch. Dasselbe, nur etwas kleiner auf in der inneren Seite für das verstauen der Kabel.

Noise-Cancelling

Das eigentliche Hauptaugenmerk ist die Geräuscheunterdrückung. Mit jeweils zwei Mikrofonen pro Hörerseite werden die Umgebungsgeräusche aufgenommen und ein Gegensignal erzeugt, so werden die entsprechenden Frequenzen praktisch auf null gebracht und es herrscht Ruhe. Das funktioniert bei monotonen, tiefen Frequenzen erheblich gut. Das Rattern des Zuges oder das Rauschen des Flugzeugs werden vollständig ausgeblendet. Sirenen, Pfeifen, Piepsen und normale Stimmen werden zwar nicht ganz „ausgelöscht“, werden aber durchaus sehr gut gedämpft. Aber Vorsicht, nicht jeder verträgt die Noise-Cancelling-Technik, so empfehlen wir vor dem Kauf eine Probe des QC35. Das Telefonieren funktioniert ausgesprochen gut. Mit zwei weiteren Mikrofonen erzielt der Hersteller eine Richtwirkung und damit eine bessere Sprachverständlichkeit. Der Tonempfänger nimmt auch keine Umgebungsgeräusche wahr.

(Ausstattung: 5 von 5 Punkten)

App

Neu hinzugekommen mit der Q35 ist die Verbindung mit Bose Connect App. Darin lassen sich die verbundenen Geräte verwalten. Man kann aber auch dem Kopfhörer einen individuellen Namen geben. Sehr gut finde ich die Möglichkeit einen Timer für das automatische Abschalten des Kopfhörers einzustellen. Man vergisst doch gerne mal beim Ablegen des QC35 den Ein- und Ausschieberegler zu benützen, aber auch beim Einschlafen eine sehr nützliche Funktion. Die Sprachansage kann zudem mit der App auf Englisch oder Deutsch umgestellt werden.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Bose’s Aussage, dass der QC35 der beste Kopfhörer in ihrem Hause ist, kann ich so unterschreiben. Nur dass man völlig ungestört bleibt wegen der exzellenten Lärmreduzierung, kann ich so nicht ganz bestätigen. Monotone, tiefe Frequenzen werden nahezu komplett ausgeblendet. Stimmen, Piepsen oder Ähnliches sind zwar hörbar, werden aber durchaus sehr gut gedämpft.

Preis/Leistung

Wie schon erwähnt, fertigt Bose für das Hochpreissegment, so waren die Kopfhörer nie billig und da ist der QC35 mit seiner UVP von 380€ auch keine Ausnahme. Die Verarbeitung mit Plastik lässt dennoch etwas zu wünschen übrig. Ein sehr ausgewogenes Klangbild liefert Musikgenuss pur. Der Fokus – Geräuscheunterdrückung – funktioniert erstaunlich gut und rechtfertigt womöglich den stolzen Preis „für“ viel Reisende mit Flug oder Bahn.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen