Die Intos Electronic AG mit Sitz in Gießen ist Hersteller und Distributor für EDV-Zubehör mit Fokus auf Kabel und richtet sich mit ihrem Angebot an Fachhändler, Systemhäuser und Industriekunden. Ihre Eigenmarke InLine umfasst 4.000, das Gesamtsortiment über 6.000 Produkte, die in einer Verfügbarkeit von 95 % vorliegen. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Isenberg gründete das 80 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen 1991 und führte InLine 2003 ein. InLine stellt in seiner Produkt-Reihe „woodline“ Gadgets mit Körpern oder Details aus Echtholz vor: Bluetooth- / Induktionslautsprecher, Powerbanks, Stylus oder Kopfhörer mit Applikationen aus echtem Walnussholz.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung ist voll mit Informationen beschmückt. Auf der vorderen Seite sind kurze technische, aber auch Werbeinformationen aufgedruckt. Auf der Rückseite die technischen Daten. An der linken Seite werden die sechs Gadgets der woodline Reihe kurz vorgestellt. Speziell bei der woodline-Serie legt der Hersteller sehr viel Wert auf Umwelt. Und nach dem Motto Natur werden auch die Verpackungen dementsprechend hergestellt, nämlich aus Recyclingkarton.
Auf Plastik wird weitestgehend verzichtet. Ein kleines Schaufenster aus Plastik ist lediglich das einzige Kunststoff. Auch begegnet man im Inneren ausschließlich mit Pappkarton. Die Kopfhörer liegen in einer passgenauen Ausstanzung von übereinander gestapelten Kartons und sind bestens geschützt. Auch wurde in der Mitte ausgespart – das Kabel für die Ohrhörer, sowie eine Textiltasche befindet sich in diesem kleinen „Fach“.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Wäre die Eigenmarke auf den beiden Ohrhörern nicht aufgedruckt, könnte man meinen, das Headset wäre ein Designerstück. Hat meiner Meinung nach durchaus was von Bang&Olufsen. Die Walnussholz Applikationen auf der Rückseite der Ohrmuscheln mit der Kombination der polierten, glänzenden Aluminiumrahmen machen ganz schön was her. Die Gehäuse der abnehmbaren Klinkenstecker sind ebenso aus echtem Walnussholz…
…und passen sich hervorragend dem Gesamtbild an.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Auch hier wird so gut es geht auf Plastik verzichtet. Wie bereits erwähnt, besteht der Rahmen aus Aluminium.
Durch den recht dünnen Aluminiumrahmen kann es vorkommen, dass bei unvorsichtiger Handhabung der Rahmen verzogen werden kann. Während dem testen überprüften wir die Widerstandsfähigkeit des Rahmens mit wenig Kraft und ohne Gewalt und es ließ sich leicht verbiegen. Die Ohrpolster sind angenehm weich und reduzieren den Druck der Ohrmuscheln deutlich, trotz des hohen Anpressdrucks. Die Textilummantelung des Kabels wirkt hochwertig, ist aber recht dünn und daher sehr verletzungsanfällig. Die Länge des Kabels ist ausreichend – ohne Probleme kann ein MP3-Player oder Smartphone im Rucksack, Hosentasche usw. verstaut werden.
(Verarbeitung: 2,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Funktion des Produktes
Ein Bedienelement mit integriertem Mikrofon ist am Kabel angebracht – so können ankommende Telefonanrufe entgegengenommen oder die Musik stumm geschalten werden. Was etwas schade ist, dass man damit die Lautstärke nicht regulieren kann, so muss jedes Mal wieder zum Hauptgerät gegriffen werden. Der Rahmen lässt sich einfach und problemlos verstellen, sitzt auch bei einer eingestellten Position fest. Eigentlich sind es ON-Ear Kopfhörer, jedoch sind die Ohrpolster so groß, dass sie ungewollt zum Over-Ear Kopfhörer werden. Die Ohrhörer liegen erst auf den Ohren auf und durch den hohen Anpressdruck drängen sich die Ohrpolster aber nach außen und umschließen anschließend die Ohren.
(Funktion des Produktes: 3 von 5 Punkten)
Klang
Es ist schwierig den Sound genau zu beurteilen, da jeder Mensch eine andere Wahrnehmung hat. Was uns aber beim Test auffiel und unsere Meinung repräsentiert: Es wurden viele Arten von Songs getestet. Lieder von Adele als POP, Nickelback als ROCK, RNB’s, Rap, Hiphop, Filmmusik, Jazz und noch vieles mehr. In der Rock Kategorie ist der Sound wirklich sehr gut und gefiel uns am besten. Songs mit starken Bässen konnten leider nicht immer überzeugen. Der Bass ist ziemlich abgerundet und eher als „stumpf“ zu bezeichnen. Die Höhen und Mitten sind sehr gut aufeinander abgestimmt, könnten sich aber vom Bass etwas lösen. Die maximale Lautstärke ist durchaus ausreichend – getestet wurde das Headset mit einem Iphone 6s und MacBook Pro.
(Klang: 3 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
„MUSIKGENUSS PUR! Die Materialqualität, deren Verarbeitung und das harmonische Klangbild entführen Sie in eine Welt kräftiger Bässe & kristallklarer Höhen.“, so der Hersteller. Angesichts des Preises und im Vergleich dafür, können wir unbesorgt und mit gutem Gewissen sagen, dass die Angaben zum großen Teil der Wahrheit entsprechen. Noch besser wäre, wenn man auch das Design beim Marketing hervorstechen lassen würde. Denn jedes einzelne dieser On-Ear Hörer ist ein Unikat – vielleicht ungewollt, aber jedes Holz ist anders. On-Ear Kopfhörer sind ja auch eigentlich nicht im Fokus, daher ist es dennoch ein recht gut gelungenes, dazu noch sehr gut aussehendes Headset.
Preis/Leistung
In der 80€ Preisklasse erfüllt das Headset seinen Zweck sehr gut und erfüllt so manche Erwartungen. Allerdings gibt es kleine Kritikpunkte, die ohne großen Aufwand reduziert werden könnten. Bei einer Anschaffung muss man sich auch im Klaren sein, dass dieses Headset klanglich nicht mit bekannten Marken wie Bose, Sennheiser oder B&W verglichen werden kann, wobei auch diese in einer ganz anderen Preisklasse sind.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Die Marke Samsung dürfte allen ein Begriff sein. Samsung Electronics ist einer der größten Elektronikkonzerne und weltweiter Marktführer bei Fernsehgeräten, Smartphones, Kühlschränken, Speicherprodukten wie DRAM, SSD Festplatten und auch Wearble Devices. Gegründet wurde der Konzern 1969 und ist mit 197 Niederlassungen in 84 Ländern vertreten. 1970 kam der erste Fernseher von Samsung auf den Markt, der Monochrome TV. 6 Jahre danach der erste Farbfernseher. Schon in den 90ern hinterließ Samsung einen bleibenden Eindruck und brachten 1998 den ersten Flachbildschirm. Ab 2005 ging es dann noch rasanter aufwärts. Der Jahrtausendwechsel bedeutete für Samsung den Eintritt in das Design-Millenium. Der Rome TV (2005) setzte mit seinem V-Design Maßstäbe. Seit 2009 bringt Samsung fast jährlich einen neuen Fernseher mit neuer Technik. Angefangen mit LED TVs, ein Jahr darauf Full HD 3D TVs, 2012 den Smart TV. Die ersten Ultra High Definition Fernseher kamen 2013 auf den Markt und die Curved UHD ein Jahr später. Seit 2015 dürfen sie die Kunden mit den bekannten SUHD und dem Quantum Dot-Technologie begeistern. Das S steht für die Premium Sparte gegenüber den Vorgängermodellen. In diesem Test wird der Samsung UE49KS7580 unter die Lupe genommen.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Erwartungen an Verpackungen von Fernsehgeräten sind in der Regel nicht allzu groß, so muss auch im Laden, das Produkt überzeugen können. Umso wichtiger aber ist es ein Gerät dieser Größe sicher und in ganzen Stücken an den Bestimmungsort transportieren zu können. Deswegen begegnet man fast ausschließlich Styropor. Was umwelttechnisch nicht optimal sein mag, ist für einen sicheren Transport dennoch unerlässlich. An den Seiten sind Aussparungen zum Hochheben für einen vereinfachten Transport. Es empfiehlt sich die 19,2 kg schwere Verpackung zu Zweit anzugehen. Bei 49 Zoll Bildschirmdiagonale ist es durchaus möglich, das Produkt selbstständig von A nach B zu bewegen, ist jedoch nicht empfehlenswert.
Das Auspacken gelingt einfach und problemlos. Zudem wird man auf der Verpackung informiert, wie dies im besten Fall geschehen sollte. Die Informationen über den TV an der Verpackung sind minimal gehalten, sollte dahingehend kein Problem darstellen, da man sich normalerweise vor dem Kauf eines Fernsehers informiert. Etwas schade ist, dass das Produkt selbst nicht besser präsentiert wird. Auf der vorderen Seite nimmt ein Aufdruck vom TV nur die Hälfte der Verpackung. Ein Aufdruck mit der Originalgröße würde den Samsung UE49KS7580 besser präsentieren.
Mitenthalten sind: die Premium Smart Remote (Fernbedienung), ein Netzkabel, die One-Connect-Box inklusive eines Verbindungkabels, um diese mit dem Fernseher zu verbinden, zwei Standfüße und eine Klappe für die Anschlüsse am TV – um diese zu verstecken. Bedienungsanleitung, Garantiebeleg – in mehreren Sprachen- sind ebenso beigelegt.
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Seit 2016 gibt es das sogenannte „360 Grad Boundless Design“. Dieses steht für die Verschmelzung des Rahmes mit dem eigentlichen Panel. Der zehn milimeter breite Rahmen des Samsung UE49KS7580 geht nahtlos in das Panel über. Im ausgeschalteten Zustand sieht es von vorne so aus, als ob es keinen Rahmen gäbe und der TV nur aus einem Display besteht. An der unteren Seite des Displays wurde eine Zierleiste aus Kunststoff, die silbern lackiert wurde, angebracht. In der Mitte dieser Zierliste wird das Logo „Samsung“ mit LED beleuchtet. Natürlich nur im eingeschalteten Zustand.
Das 360 Grad Design sorgt dafür, dass der Fernseher aus jedem Winkel zum Blickfang wird. Die Rückseite überzeugt ebenfalls mit hochwertigen Hochglanz-Materialien und wurde elegant gestaltet. Fingerabdrücke sind leider eine ausgemachte Sache. Die Kabelzufuhr lässt sich mit einer Blende verstecken, abgesehen davon das ein Großteil der Kabeln mit der One-Connect-Box verbunden wird (dazu unten mehr). So ist es auch möglich, den Samsung UE49KS7580 in der Mitte eines Raumes aufzustellen, ohne dass es Unschön aussieht.
(Design: 5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Bezüglich der Verarbeitung gibt es nichts nennenswertes auszusetzen, da man weder sichtbare noch fühlbare Kanten und Verarbeitungsrückstände, aufgrund einer mangelhaften Entgratung und Nachbearbeitung, aber auch differierende Spaltmaße, bei dem Rahmen oder aber auch bei den Füßen ausmachen kann.
Der Materialmix wirkt hochwertig, beschränkt sich aber zum großen Teil – abgesehen vom Innenleben und den Standfüßen – aus Kunststoff. Der Rahmen besteht aus gebürstetem Aluminium und ist aus einem Stück. Der Rahmen verläuft aber nur auf drei Seiten, oben und an den Seiten. Auf der Unterseite wurde wieder auf Kunststoff gesetzt. Möglicherweise ist dies dem beleuchteten Samsung Logo verschuldet. Die beiden Standfüße sind aus Edelstahl, an deren Unterseite sich Antirutschbeläge befinden. Die Branch Standfüße werden von unten aus, in die dafür vorgesehenen Auslässe hineingeschoben bis sie anstehen. Sie rasten weder ein, noch werden sie angeschraubt. Beim Hochheben des Fernsehers bleiben die Standfüße allerdings trotzdem am TV.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Bild
Bei dem Samsung UE49KS7580 wurde wie bei allen Modellen der KS-Serie, Paneele mit UHD-Auflösung (3840 x 2160 Pixeln) verbaut. Seit längerem verbaut Samsung QuantumDot-Technologie. QuantumDot (QD) kommt zwar nicht an OLED heran, liefert aber durchaus ein hervorragendes Bild. Die OLED-Technologie ist bei der Herstellung deutlich teurer als QD. Ziele QuantumDot-Technologie: LCD-Schirme mit ähnlich guten Eigenschaften wie OLED – die Jahre werden es zeigen.
QuantumDot
Eine Technologie, die fasziniert. Es wird eine Folie verwendet, die aus, zwei sich unterscheidenden, Milliarden von Nanokristallen besteht. Für die Hintergrundbeleuchtung wird blaues Licht verwendet, bei der OLED hingegen weißes Licht. Durch die Hintergrundbeleuchtung fangen die Kristalle, je nach Sorte in Grün oder Rot an zu leuchten. Wir nehmen diese Kombination mit den Farben und der blauen Hintergrundbeleuchtung als Weiß wahr. Durch Bildprozessoren werden im Display die Pixel in verschiedenen Farben dargestellt und für unser Auge entsteht somit ein Bild. Diese Technologie ist auch noch äußerst energieeffizient. Die Hintergrundbeleuchtung ist bei diesem Modell Edge LED. Bei der KS-Serie verfügen alle Modelle über Display-Paneele mit 100 Hz.
HDR1000
Um eine Ultra HD Premium Zertifizierung zu erhalten, müssen gewisse Kriterien erfüllt werden. HDR (HighDynamicRange) 1000: Die 1000 stehen für 1000 nits (Candela pro Quadratmeter) Spitzenhelligkeit, damit werden die Bilder doppelt so hell erzeugt, wie bei bisherigen Paneelen. HDR 1000 wurde ab der KU-Modellreihe eingeführt. HDR-Content vorausgesetzt, kann der Fernseher sensationelle Bilder präsentieren. Streaming Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime Video bekommen laufend mehr HDR Inhalte. NAtürlich gibt es auch BluRay Filme die HDR unterstützen. Egal welche Quelle, die Farben faszinieren. Bei allen Modellen der KS-Serie wurde die 3D-Funktion geopfert, sehr schade. 3D Liebhaber müssen hier zu einem Vorgänger-Modell greifen (z.B JS-Serie).
Samsung hat mit dem Samsung UE49KS7580 einige Erneuerungen mitgebracht, wie zum Beispiel einen neuen Bildprozessor der „SUHD Re-Mastering“ kann. Damit werden tiefere Schwarzwerte und zweimal Mal hellere Bilder als seine Vorgänger erreicht. Den Peak Illuminator Pro gibt es ebenfalls ab der KS-Serie, dieser passt die Helligkeit bestimmter Bildbereiche optimal an. Dieselbe Technik funktioniert gleich mit den Kontrasten, die UHD Dimming genannt wird. Wurden bei älteren LCD-TV, die Schwarztöne oft grau dargestellt, wird mit der KS-Serie und dem neuen Feature Precision Black deutlich nachgebessert. Tatsächlich werden dunkle Stellen deutlich „schwärzer“ dargestellt. Wobei immernoch OLED die Messlatte für perfekte Schwarzwerte stellt. Das Display hat zudem eine besondere Oberflächenbeschichtung, die Ultra Black genannt wird. Dadurch werden Lichtreflexionen, besonders am hellen Tag, deutlich minimiert.
Die Curved-Version unterstreicht das Premium-Feeling besonders, da es Designtechnisch heraussticht und sehr edel wirkt. Durch das geschwungene Display ist die Wahrnehmung des Bildes für das menschliche Auge angenehmer, da es dem natürlichen Winkel des menschlichen Auges näherkommt. Ebenso wirkt das Bild größer. Durch die Wölbung werden Farb- und Kontrastverluste an den Randbereichen reduziert, weil der Abstand zwischen dem Zuseher und äußeren Bildpunkten genauso groß ist wie zu den Bildpunkten in der Mitte. Alle Curved-Varianten verfügen über eine 4k Auflösung, die mit 4-mal mehr Pixel als die Full-HD-Modelle arbeiten und somit schärferes Bild mit mehr Details hervorrufen. Neben dem optischen bringt „Curved“ aber auch Nachteile für den Betrachter mit sich. Für ein tolles Sehvergnügen sollte relativ nah und möglichst mittig vor dem TV gesessen werden. Sobald mehrere Personen gleichzeitig fernsehen kann das besonders bei den am Rand sitzenden Personen zu Kontrast- und Farbverlusten führen.
(Bild: 4 von 5 Punkten)
Ton
Der Samsung UE49KS7580 verfügt über zwei interne Lautsprecher sowie einen Subwoofer mit einer Ausgangsleistung von insgesamt 40 Watt. Der TV-Ton ist trotz der flachen Bauweise brauchbar, doch kommt es einer guten Soundbar nicht nahe. Dolby Digital Plus und DTS Decoder sind erfreuerlicherweise eingebaut.
(Ton: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Ziel der One Connect Box ist die Zukunftstüchtigkeit des Fernsehers zu gewährleisten. Werden neue Anschlüsse relevant oder neue Prozessoren oder Bildprozessoren benötigt, muss nicht der ganze Fernseher getauscht werden, sondern nur die sogenannte One Connect Box (sofern eine neue Generation vorhanden). Die Box wird per Kabel mit dem TV verbunden werden und kann, beispielsweise im Kasten, verstaut werden. Alle weiteren benötigten Anschlüsse befidnen sich nämlich auf dieser Box und nicht auf dem Fernseher.
Anschlüsse One Connect Box: 4 x HDMI 2.0 für UHD Wiedergabe, 2x USB-Ports, digitaler optischer Audioausgang und Koaxial-Stecker für die Antennenleitung ebenso vorhanden.
Anschlüsse TV: LAN, 1x USB 2.0, 1x EX Link, 1x CI Slot Die Box arbeitet nun ohne Lüfter, die älteren hingegen mit Lüfter. Somit ist die aktuelle Version geräuschlos.
Smarte Fernbedienung
Die Fernbedienung des Samsung UE49KS7580 ist auf das Wesentlichste reduziert und sieht dazu noch gut aus. Auch wenn an Tasten gespart wurden, kommt man generell mit wenig Klicks an die gewünschte Stelle. Es ist auch möglich, externe Geräte, wie zum Beispiel eine Sky-Box, damit zu verbinden. Dies geschieht entweder über Bluetooth oder per Infrarot-Schnittstelle. Der Hersteller verspricht, dass mindestens 90 Prozent der bekannten und wichtigen, externen Geräte unterstützt werden. Die Fernbedienung besitzt zudem ein Mikrofon und eine Taste für die Sprachsteuerung des TV. Allerdings beschränkt sich diese nur die auf Suchfunktion (YouTube o.ä.). Updates wären hier wünschenswert. Smart-Hub wird lediglich mit dem Steuerkreuz bedient, alternativ kann die Oberfläche auch durch Bewegungen der Fernbedienung gesteuert werden. Einen weiteren Pluspunkt bringt die Quick Connect Funktion mit sich, womit Bilder vom Smartphone problemlos auf den TV übertragen werden können. Dasselbe funktioniert andersrum genauso einfach und unkompliziert.
(Ausstattung: 5 von 5 Punkten)
Software
Tizen basiert auf der schlanken HTML5 Technik und ist somit schneller als andere Betriebssysteme. Ob beim Ein und Ausschalten oder aber auch bei wechseln von Apps macht sich Tizen positiv bemerkbar. Es ist zudem ein offenes System, das jeder so erweitern kann, wie er es gerne haben möchte. Schneller und individueller Zugang zu vielen Inhaltsquellen.
Der neu entwickelte Smart-Hub ermöglicht eine noch schnellere und intuitivere Bedienung. Alle wichtigen Funktionen, wie TV-Sender, Apps, Spiele, extern angeschlossene Geräte sowie TV-Einstellungen lassen sich zentral steuern. Der Smart-Hub kann individuell gestaltet werden. Dieser erscheint als eine Leiste im unteren Bereich des Displays. Live-Vorschau zu anderen Programmen werden angezeigt, ebenso die Geräte die an den einzelnen HDMI-Ports angehängt sind. So behält man die Übersicht, welches Gerät wo angehängt ist. Smart-Hub reagiert zudem sehr schnell, was dem verbauten Quadcore-Prozessor verdankt wird. Durch DVB-C/S2/T2 kann terrestrisches Fernsehen sowie SAT-TV über den internen Tuner dekodiert werden. Integrierte digitale Videorekorder gibt es ebenfalls, dass mit einem passenden USB-Festplatte die Aufnahme des laufenden Programms ermöglicht. Zeitgesteuerte Aufnahmen und Timeshift sind auch möglich.
(Software: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Tolles Bild, eine flüssige Leistung und noch vieles mehr werden mit dem Samsung UE49KS7580 versprochen. Diese Versprechen werden zwar gehalten, jedoch wird nicht erwähnt, dass Sender und Content Material ebenso Anforderungen erfüllen müssen. Nicht gut informierte Kunden könnten hier enttäuscht werden, da HD Sender und vieles mehr, mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Was keineswegs zeitgemäß ist. Dennoch: Einen SD Sender bei einer UHD Auflösung anzusehen ist auch bei dem besten Display eine Qual.
Preis/Leistung
Obwohl es bereits sehr günstige UHD Fernseher gibt, such sich Samsung mit der SUHD Serie zahlungswilligere oder kräftigere Kunden. Das Premium Feeling wird auch mit einem Premium-Preis in Rechnung gestellt. Das Boundless Design mit den Branch Füßen sorgen für eleganten Look im Wohnzimmer und noblem Touch. Viele Extras und Neuerungen wurden gegenüber dem JS-Vorgänger hinzugefügt. Das Bild ist grandios, der Sound trotz der Bauweise in Ordnung, die Ausstattung sowie die Software auf dem neusten Stand. Stolzer Preis – aber Kinofeeling ist gegeben.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Die getestete Kaffeemaschine wird von Krups hergestellt. Krups ist eine Marke des weltweit tätigen französischen Konzerns Groupe SEB, bei der eine Reihe von Haushaltselektrogeräten vertrieben werden. Mit der Prodigio wurde die erste Nespresso-Kapselmaschine, die mit einer App gesteuert werden kann, auf den Markt gebracht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Eine wirklich sehr schön anzusehende Verpackung. Die Kaffeemaschine wird auf der vorderen und hinteren Seite groß und edel präsentiert, mit relativ wenigen Schriftzügen. Auf beiden Seiten der Verpackung ist ein Smartphone zu sehen, dass die Bluetooth-Funktion des Produktes erkennbar macht. Zudem sind mehrere Informationen in verschiedenen Sprachen aufgedruckt. Die Verpackung wurde so konzipiert, dass sie per Tragegriff getragen werden kann. Die obere Seite ist abgerundet und lässt die Verpackung so noch etwas edler aussehen. Das Innenleben der Verpackung wurde einfach gehalten, mit passgenauen Styroporformen wird die Kaffeemaschine und dessen Zubehöre (Wasserbehälter, Kabel usw) bestens geschützt. Zudem liegt eine Bedienungsanleitung bei, die aber durch die einfache Bedienung kaum benötigt wird. Was gefällt, sind auch die 16 Testkapseln die mitenthalten sind. Ebenfalls befindet sich ein Streifen bei, mit dem man die Wasserhärte misst. Die Messung kann anschließend im App eingetragen werden.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Generell werden die Nespresso-Kapsel Maschinen sehr schlicht gehalten. Mit 25,5 x 37,4 x 12,0 cm und 2,95 kg ist die Prodigio zudem eine der kleinsten und leichtesten Geräte im Sortiment. Dennoch verschwindet die Kaffeemaschine elegant in der Küche. Die Prodigio Kaffeemaschinen von Krups und De Longhi sind technisch fast baugleich. Es unterscheiden sich lediglich die Farben und die Form des Kaffeeauslaufs voneinander. Bei beiden Modellen ist das Gehäuse Anthrazit, die Frontseite unterscheiden sich etwas. De Longhi ist mit Silber etwas heller gehalten, die Krups-Version hingegen mit Titanfarbe dunkler. Etwas mehr Farbauswahl würde der Prodigio dennoch guttun. Ich denke da an Kontrasten mit Chrom oder ähnlichem. Der 0,8 Liter große Wassertank kann seitlich oder hinter der Kaffeemaschine platziert werden. Eine willkommene Funktion um Platz zu sparen.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die präzise Verarbeitung gibt kaum Anlass zur Kritik. Die Maschine ist erwartungsgemäß sehr hochwertig verarbeitet. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, wirkt aber dennoch sehr wertig und robust. Der Schieberegler der Luke für das Einlegen der Kapseln funktioniert geschmeidig und problemlos. Ebenso wirken die 3 Tasten für die Kaffeegrößen (Ristretto, Espresso und Lungo) sehr wertig.
(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Funktion des Produktes
(Bild: Nespresso)
Mit der Prodigio mundet jeder Kaffee aus der Kapsel. Die Bedienung ist ein Kinderspiel. Luke auf – Kapsel rein – Luke zu – Zwischen den 3 Tasten die Kaffeefüllmenge auswählen und fertig, sofern der Wasserbehälter gefüllt und eine Tasse unter dem Kaffeeauslauf steht. Schon landet der geschmackliche Genuss von Nespresso in der Tasse. Möchte man die Bluetooth-Funktion auskosten und man die App bereits installiert hat, kann mittels beigelegtem Teststreifen der Kalkgehalt des Wassers gemessen und in der App eingetragen werden, bevor man sein erstes Kaffee genießt. Dadurch bekommt man noch „präzisere“ Anweisungen, wann die Maschine entkalkt werden sollte. Dazu kommen wir aber weiter unten. Doch es gibt noch einige Features und Funktionen. Wer seinen Kaffee verlängert haben möchte, muss innerhalb von 10 Sekunden eine der 3 Tasten gedrückt halten, um Wasser nachlaufen zu lassen. Sollten Probleme wie: zu wenig Wasser, beschädigte Kapseln (sollte nicht der Fall sein, aber mein Sohn spielt gerne mit Kaffeekapseln) oder ähnliches bestehen, leuchtet ein orangenes Licht knapp über den 3 Tasten auf. Nachdem die Ursache gefunden und gelöst wurde, verschwindet die Leuchte wieder. Generell werden bei Kapselmaschinen die Kapseln nach dem einlegen sofort gepresst, bei der Prodigio jedoch nicht. Das liegt daran, dass mit der App-Funktion zu jeder eingestellten Zeit Kaffee gebrüht werden kann. Würde nach dem verschließen der Luke die Kapsel sofort gepresst werden, könnte der Kaffee austrocknen oder den „guten“ Geschmack verlieren. Auch muss die Kapsel nach dem Brühen nicht von selber entfernt werden, diese wirft die Maschine nach dem Brühen automatisch in den Behälter.
(Funktion 5 von 5 Punkten)
App und Bluetooth
Die eigentliche Besonderheit des Prodigio’s. Ist diese Funktion ein Must-Have oder sinnfrei? Nunja, die App hat Updates zwar notwendig, doch ganz sinnfrei finde ich dieses Features nicht. Etwas schade ist, dass die Kaffeemaschine nur mit einem Smartphone verbunden werden kann. Es ist also nicht möglich, dass mehrere Nutzer der Kaffeemaschine die App-Funktion auskosten können. In Single-Haushalten erfüllt die Funktion auf einer Art und Weise doch seinen Zweck meiner Meinung nach. Es stimmt, dass vor dem Brühen per App eine Kapsel davor schon eingelegt und eine Tasse untergestellt werden muss. Auch muss man zur Kaffeemaschine gehen um die Tasse zu entnehmen, so könnte man doch gleich den Kaffee über die Maschine auslassen? Sinnfrei? Ich wiederhole – nein – wenn ich ein Kaffee entnehme, füge ich anschließend eine weitere Kapsel ein und stelle eine Tasse unter. So kann ich im Garten sitzen, meinen Kaffee genießen und wenn ich nach einer gewissen Zeit nochmals einen Kaffee trinken möchte, kann ich per Smartphone den Kaffee brühen und verkürze die Wartezeit. Denn wenn die Maschine sich im Standby-Modus befindet, spare ich mir die 25 Sekunden Aufheizzeit. Ein Must-Have ist es bestimmt nicht, für Technikliebhaber aber doch ein tolles Gefühl. Was mir noch sehr gut gefällt ist die programmierbare Zubereitungszeit. Für mich als Morgenmuffe eine tolle Funktion. Ich genieße jede Minute Schlaf und komm einfach nicht aus dem Bett und habe es morgens immer eilig. So kann ich am Vorabend eine Kapsel einlegen, ein Coffee-ToGo Becher unterstellen und morgens diesen einfach entnehmen. So ganz sinnlos finde ich diese Geschichte nicht. Premium-Feeling ist garantiert.
Wie erwähnt Bedarf es an der Software noch weitere und viele Updates. Ein Kapselzähler kann konfiguriert werden. Hat man nur noch 10 Kapseln übrig, schlägt die App per Notification Center Alarm. Die Kapseln können direkt über die App nachbestellt werden. Nachdem man bestellt hat, fragt die App sofort nach einer Aktualisierung der Kapselmenge. Ignoriert man diese Nachricht, kommt sie in regelmäßigen Abständen wieder. Hier wäre eine smartere Lösung wünschenswert wie z.B. aktualisieren in 3 Werktagen, so kann die Lieferzeit miteinberechnet werden. In der App wird angezeigt, sobald der Brühvorgang beendet wurde, jedoch nicht der Fortschritt. Was für mich ebenfalls fehlt, ist eine Abbruchoption. Wenn man eine Nespresso-Tasse runtergestellt hat und sich im verschlafenen Zustand ein Lungo brühen lässt, kann nicht mehr abgebrochen werden. Schade finde ich zudem auch, dass es weder eine Prognose noch eine andere Form von Vorauswarnung bezüglich der Entkalkung gibt. Die meisten Maschinen berechnen es Anhand der Zubereitungsanzahl und der zuvor eingestellten Wasserhärte, so müsste es doch für die App sehr einfach sein, dass zum Beispiel nach einer gewissen Anzahl an Kaffee eine Entkalkung vorgenommen werden sollte. Die App informiert Sie auch darüber, wenn der Wasserstand des Wassertanks leer ist, leider aber nur während dem Brühen. Auch werden Sie darüber informiert, wenn der Kapselbehälter ausgeleert werden sollte.
(App und Bluetooth: 2,5 von 5 Punkten)
Reinigung, Pflege, Entkalkung
Reinigung und Pflege ist ziemlich simpel. Die Maschine und dessen Zubehöre, wie Wasserbehälter, Kapselbehälter können mit einem milden Reiniger besprüht und mit frischen Wasser abgespült werden. Die Linse des Kapselzählers sollte nur meinem trockenen und fusselfreien Tuch gereinigt werden. Teile der Kaffeemaschine sollten nicht in Geschirrspülern gereinigt werden.
Für das Entkalken betätigen Sie die 3 Tasten auf der oberen Seite für 6 Sekunden gleichzeitig. Sobald die 3 Tasten anfangen zu blinken, befindet sich die Maschine im Entkalkungsmodus. Diese wird auch mit einem Piep Signal bemerkbar gemacht. Der Wasserbehälter wird mit 0.5 Liter Wasser befüllt und der dafür vorgesehene Entkalker von Nespresso eingeleert. Anschließend einen mindestens 0.8 Liter großen Behälter unter den Auslauf stellen. Eine der 3 Tasten betätigen und die Pumpe fängt an zu starten. Sobald der Wasserbehälter leer ist, hört die Pumpe auf. Das durchgepumpte Wasser erneut in den Wasserbehälter geben und den Vorgang mit einem Tastendruck wiederholen. Nach diesem Vorgang kann das Wasser ausgeleert werden und in den Wasserbehälter frisches Wasser gegeben werden. Denselben Vorgang mit dem frischen Wasser zweimal wiederholen. Und fertig. Um den Entkalkungsmodus zu verlassen, müssen wieder die 3 Tasten gleichzeitig betätigt werden, das Aufblinken der Tasten sollte somit aufhören.
(Reinigung, Pflege, Entkalkung: 5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Nespresso schwärmt von seiner ersten vernetzten Kaffeemaschine – zurecht, doch wie bereits erwähnt, bedarf es an Softwareupdates der App. Da ist sicherlich noch einiges rauszuholen und noch viel drin. Ich denke aber, dass Nespresso die Kritik der Nutzer annimmt und schnellstmöglich Updates hervorbringt. Die angegebenen Beschreibungen entsprechen der Wahrheit. Kaffeegenuss pur ist garantiert.
Preis/Leistung
Die „U“ von Nespresso kann gut mit der Prodigio verglichen werden. Angesichts der Preisdifferenz ist die Frage, ob einem die Bluetooth-Funktion den Aufpreis Wert ist. Die U Version bekommt man für 139€ (mit Aeroccino 3 – 199€), dagegen kostet die Prodigio 199€ (mit Aeroccino 3 – 249€). Ob der Preis einer Nespresso-Maschine gerechtfertigt ist, ist eine sehr subjektive Frage. Die einen schwören auf den guten Kaffee und die Bequemlichkeit, die anderen schimpfen über die zu teuren Preise und die Belastung der Umwelt. Für mich ist die Maschine ihr Geld definitiv wert. Ob für euch die vernetzte Version der Maschine den Aufpreis Wert sind, müsst ihr selbst entscheiden. Die Funktionalität der Konnektivität ist begrenzt, dennoch: für Technikliebhaber ist diese Kapselmaschine bestimmt kein Fehler.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Garmin ist ein schweizer Hersteller von Navigationsempfängern zur satellitengestützten Positionsbestimmung und Navigation. Das Unternehmen fertig seit 1989 Navigationsprodukte für verschiedene Anwendungsbereiche: sei es für Straßennavigation, Marine- und Luftnavigation oder aber auch Fitness, Sport und Outdoornavigation. Weiteres bietet Garmin neben den üblichen GPS-Sportuhr und GPS-Geräten auch Natursportprodukte für die Bereiche Geocaching und Wandern, sowie Wearables wie zum Beispiel Fitnessarmbänder oder Actioncamcorder. Auch die bekannte Software „ecoRouter“ wurde von Garmin entwickelt. Sie soll PKW- und LKW-Fahrern dabei helfen, möglichst ökonomisch und effizient zu fahren.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten, macht aber einen guten ersten Eindruck. Ein fast quadratisch, komplett schwarzer Karton mit abnehmbaren Deckel, welcher seitlich in einen weiteren Karton geschoben wird, macht ebenfalls einiges her.
Seitlich wurde jeweils nicht mehr als „Garmin“ aufgedruckt. Auf der Vorderseite wird die GPS – Uhr groß und elegant präsentiert. Ebenfalls befinden sich weitere Bilder der Uhr auf der Rückseite. Die Smartwatch recht groß und 3 weitere Displaybilder mit verschiedenen Optionen/Einstellungen. Auf der unteren Seite wurden Informationen sowie Lieferumfang in verschiedenen Sprachen aufgedruckt. Ist der Deckel erstmal entnommen, sticht die tactix Bravo hervor. Unter der Smartwatch befindet sich das Zubehör. Im Lieferumfang ist ein zweites Nylon-Armband (Olivgrün), ein USB-Ladekabel, ein Netzteil mit Adapterstecker sowie die Dokumentation enthalten. Alles wurde in Plastikfolien eingeschweißt und unter der Smart-Watch reingewürgt. Da hätte ich mir gewünscht, das Garmin hier eine andere Idee hervorbringt.
(Verpackung: 3 von 5 Punkten)
Design
Garmins Outdoor-Smartwatches waren bisher nicht für besonders hohen Tragekomfort bekannt. Daran ändert sich auch bei der tactix bravo leider nichts Wesentliches. Das auf militärischen Standards basierende Wearable wird mit einer 1,6 cm Höhe in die Kategorie klobig eingestuft. Wird aber sicherlich der verbauten Technik verschuldet, was sich vermutlich mehr oder weniger nicht vermeiden lässt. Das hohe Gewicht von 80,5 Gramm lässt die Smartwatch an der Hand deutlich spüren. Im Lieferumfang befinden sich 2 Nylonarmbändern, in Schwarz und Olivgrün – womit es sich auch definitiv zum Militärdesign anpasst. Die obere Seite des Smartwatches besteht aus einer Edelstahllünette und wurde mit 5 deutlich sichtbaren, jedoch ebenfalls schwarz lackierten Torxschrauben fixiert. Darüber hinaus wurde die Uhr mit Saphirglas beschmückt. (Spahir ist kein Glas – Saphir ist mit einer Mohshärte von 9 das dritthärteste aller transparenten Materialien und ist in dieser Anwendung daher besonders wegen seiner Kratzfestigkeit geschätzt.)
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die exzellente Verarbeitung aller hochwertigen Materialien lässt nichts zu wünschen übrig. Sowohl das Gehäuse als auch die Hardwaretasten wirken sehr wertig. Das Gehäuse selbst besteht aus extrem robusten Hartkunststoff. Die geriffelte Lünette wie bereits beschrieben aus Edelstahl. Insofern man keine Edelstahlarmbänder hat, die mit Schrauben befestig werden, wird das Aufladen der Uhr etwas ärgernd. Da die Nylonarmbänder lediglich durchgefädelt werden, muss eine Seite für das Aufladen mit der Ladeschale an dem sich Kontaktpins befinden wieder ausgefädelt werden. Ein Ladestecker an dieser Stelle wäre meiner Meinung nach besser gewesen.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Technik
Das positive an Garmin ist, dass sie bei ihren Smartwatches auf eigene Betriebssysteme setzen. Das ermöglicht der tactix Bravo die Kompatibilität mit Iphones und auch mit Android Smartphones. Über Bluetooth und der Garmin Connect App funktioniert alles Tadellos. Dazu kommen wir aber später. Ein 1,2 Zoll großes Chroma-Farbdisplay mit einer Reflektionstechnik ermöglicht es auch bei direkter Sonneneinstrahlung die Uhr bestens zu lesen. Doch sobald weniger Umgebungslicht herrscht, kehrt sich das ganze Verhalten ins Negative um. Wird die Uhr aber leicht schräg gehalten, kommt ein besserer Kontrast daher und ist besser zu lesen, als wenn man frontal drauf schaut. Die Smartwatch besitzt zudem ein Nachtsichtmodus, sodass die Uhr auch mit Nachtsichtgeräten gut lesbar ist. Tests konnten hierbei wegen mangelndem Werkzeug nicht durchgeführt werden.
Um präzise Gps-Ortung zu gewährleisten bietet die tactix Bravo zudem umfassende Navigations- und Trackingfunktionen. Auch Höhenmesser, Barometer, Temperaturanzeige und ein Kompass fehlt an dieser Stelle nicht, wobei diese Sensoren mit GPS und sogar GLONASS kalibriert und abgeglichen werden. Die Tracback Funktion ist eine Sensation. Sie speichert eure Route und navigiert bei Bedarf euch zurück zum Standpunkt. Selbsttest wurde verständlich mit höchster Aufregung gestartet. Die Smartwatch setzt selbstständig Wegpunkte für den Retourweg und warnt euch ebenfalls, falls ihr von der Strecke abkommt. Wegpunkte können andernfalls auch manuell gesetzt werden. Bei Benachrichtigungen vibriert die Smartwatch sehr angenehm, aber doch spürbar. Auch positiv zu erwähnen ist, dass die Smartwatch sie über überraschende Wetteränderungen benachrichtigt. Ebenfalls können die Wegpunkte kurzerhand über ANT+ und Bluetooth mit anderen Nutzern austauscht werden. Es lassen sich zudem verschiedene Profile die bereits Vorinstalliert sind wie Radfahren, Laufen, Fallschirmspringen, Golf, Ski, Snowboarden, Triathlon und vieles mehr auswählen.
Zudem soll die tactix Bravo bis zu 100 Meter Wasserdicht sein. Selbstversuche unter der Dusche und in Schwimmbädern wurden gemacht und keine Mängel festgestellt. Laut Herstellerangaben läuft die Uhr im GPS-Modus bis zu 20 Stunden, bei normalen Nutzung von Benachrichtigungen ca. 50 Stunden und im Uhr-Modus bis zu 6 Wochen. Der 300 mAh Lithium-Ionen-Akku hält dieses Versprechen des Herstellers. In einer 5 Wöchigen Testphase musste die Uhr 4 mal geladen werden. Wobei man auch erwähnen sollte, dass die tactix Bravo sehr oft in Verwendung war. Sei es Mails lesen oder aber auch Berge steigen und die GPS-Funktion mit den automatisch gesetzten Wegpunkten auskosten. Einen Pulsmesser besitzt die Uhr leider nicht. Für Fitness-Fans wahrscheinlich ein negativer Punkt an dieser Stelle.
(Technik: 4 von 5 Punkten)
App Garmin Connect
Zwar ist die Garmin Connect App kein Muss, jedoch bietet sie sehr viele Optionen und ist als Hilfreich zu bezeichnen.
Über die Bluetooth-Funktion wird die Uhr gekoppelt oder kann auch in ein WLAN eingebunden werden und alle getrackten Daten werden bestens verarbeitet und analysiert. Design der App ist wirklich gut gestaltet, auch sehr übersichtlich. Da es eine Vielfalt von Optionen gibt, braucht es aber doch seine Zeit, bis man mit der App zurechtkommt. Nachrichten, Mails, WhatsApp uvm werden auch am Smartwatch angezeigt und kann gelesen werden. Anrufe können ebenfalls über die Smartwatch entgegengenommen werden, so muss das Smartphone nicht jedes Mal aus dem Rucksack oder aus Tasche herausgezogen werden. Bilder oder Videos unterstützt die tactix Bravo jedoch nicht. Mit dem beigelegten Herzfrequenz- Brustgurt wird die Uhr im Nu zum Fitness-Tracker, sammelt Daten über euren Laufstil, Leistung und Wettkampfszeit. Ende des Trainings wird auch bekannt gegeben wie lange man sich erholen sollte. Durchaus Hilfreich.
(App: 5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Garmin wirbt mit gut lesbarem Display bei jedem Lichteinfall, jedoch sollte auch erwähnt werden, dass bei dunkler Umgebung die Lesbarkeit enorm sinkt. Von gut Aussehen kann hier nicht unbedingt die Rede sein, da die Uhr schon sehr klobig ist. Abgesehen davon, das Geschmäcke auseinander gehen. Zu militärischen Standarts passt sie jedoch alle Male.
Preis/Leistung
Die Garmin Tactix Bravo ist mit einem UVP von 699€ mehr als ein kostenintensives Navigationsgerät. Auch Fitness-Fans kommen mit der Smartwatch auf ihre Kosten. Mit 699€ Euro bleibt die Uhr sicherlich wirklich denen vorbehalten, die sie täglich im Gelände nutzen werden. Für alle anderen dürfte der Spaß zu teuer sein.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Das Unternehmen Nikon wurde 1917 gegründet und ist ein japanischer Hersteller von Fotoapparaten und Objektiven. Seit 2011 gibt es die Nikon 1 Serie, eine kompakte spiegellose Systemkamera.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten. Die Kamera wird recht klein präsentiert und nur das nötigste an Informationen wurde aufgedruckt. Die Nikon J5 und das Objektiv sind in Luftpolster-Folie eingepackt. Das mitgelieferte Zubehör in einfachen Plastikfolien. Trennwände aus Karton dienen zur weiteren Sicherheit, um das Verrutschen und Kontakt zu anderen Teilen zu vermeiden. So können keine Kratzer bei Transport oder auch unsanftem Auspacken entstehen.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Mit dem klassischen, ergonomischen Design kommt die Nikon J5 kompakt daher und hat enorme Fortschritte gegenüber den Vorgängern gemacht. Die Nikon J5 ist neben dem von mir getesteten schwarzen Modell ebenfalls als silbernes Modell oder in weißer Farbe zu haben. Die Tiefe des Kameragriffes könnte größer ausfallen, dann würde die Kamera besser und fester in der Hand liegen. Was ich schade finde ist, dass die Verankerungen für die Schulterriemen so weit herausragen, so geht das stylische Aussehen doch etwas verloren. Beim Fotografieren kommt es mit der Hand immer zur Berührung mit der Verankerung auf der rechten Seite. Das kann hin und wieder sehr ärgerlich sein
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Tadellos – an der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Hier wird zwar auf viel Kunststoff gesetzt, das hat aber den positiven Effekt, dass das Gewicht des ohnehin schon kleinen und leichten Gerätes noch geringer gehalten werden kann. So kommt die J5 betriebsbereit gerade mal auf 350 Gramm. Das geringe Gewicht wirkt sich keineswegs negativ auf die Stabilität aus, die Kamera ist wertig. Das schwenkbare Display lässt sich sehr gut verstellen und hat auch einen guten Halt bei einer festen Positionierung. Leider kann das Display nicht nach innen eingeklappt werden. So wird es auf die Dauer schwierig, das Display gegen Kratzer zu schützen. Auch das Kit-Objektiv Nikkor 1 10-30mm 1:3.5-5,6 VR macht einen soliden Eindruck und ist schnörkellos verarbeitet
(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Bedienung
Auf der Oberseite wird die Nikon J5 mittels eines Hebels ein- und ausgeschaltet. In der Mitte befindet sich der Auslöser für das Fotografieren. Ebenfalls befinden sich 2 Daumenräder, die für viele Einstellungsmöglichkeiten verantwortlich sind. Die Video-Aufnahmetaste befindet sich in der Mitte des rechten Daumenrads. Im manuellen Modus kann mit dem rechten Daumenrad die Belichtungsstärke eingestellt werden. Auf der Rückseite befindet sich eine 4-Wege-Wippe. Die äußere Seite des Rings ist ebenfalls ein Daumenrad, dieses dient für das Einstellen der Blende im manuellen Modus. Weiteres befinden sich die wichtigsten Tasten auf der Rückseite. Die FN-Taste wurde an der Front, auf der rechte Seite positioniert. Ich als Rechtshänder habe Schwierigkeiten, die Kamera mit der rechten Hand zu halten und gleichzeitig die FN-Taste zu betätigen. Daher wäre es von meiner Sicht aus sinnvoller gewesen, die Taste auf der linken Seite anzubringen. Die FN-Taste kann zudem individuell belegt werden. Die Vorbelegung mit der ISO ist aber meiner Ansicht nach eine sinnvolle Auswahl. Die anderen Tasten wurden durchdacht positioniert und sind gut bedienbar. Um an den Lithium-Ionen-Akku zu gelangen, brauchen Sie nur die Klappe an der unteren Seite zu öffnen – das Speicherkartenfach befindet sich ebenfalls hier, nimmt aber leider nur Micro-SD-Karten auf.
(Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Technik
Ein wichtiger Punkt, der jeden Fotografen erfreuen wird, ist der reaktionsschnelle 3-Zoll Touchscreen. Mit einer Auflösung von 1.04 Millionen Bildpunkten macht das Display viel Freunde. Für Über-Kopf-Aufnahmen lässt sich der Touchscreen über 80 Grad nach unten klappen, aber auch um 180 Grad nach oben. So lassen sich relativ einfach tolle Selfies schießen. Besonders hilfreich ist der Touchscreen bei der manuellen Fokussierung. Mit einem Fingertipp erfolgt eine punktgenaune Fokussierung und mit einem weiteren Fingertipp wird auch der Auslöser betätigt. Ein Fokus Peaking gibt es leider nicht. Der Autofokus arbeitet mit 171 Messpunkte inklusive 105 Phasensensoren. Bei Tageslicht schafft Nikon die Scharfstellung innerhalb von 0.2 Sekunden. Bei Dämmerlicht hingegen wird fast das Dreifache an Zeit benötigt. Für ultraschnelle Schnappschüsse wohl dennoch etwas zu langsam. Die WiFi und NFC Funktion macht das Teilen und Übertragen von Bildern an einen PC, Smartphone oder ähnlichem, kinderleicht. Mit einem entsprechenden App ist auch ein Fernlösen über Smartphone oder Tablet möglich. Ein integrierter Blitz ist eingeklappt bündig mit dem Gehäuse. Im Automatik-Modus wird dieser automatisch ausgeklappt, kann aber auch manuell über eine Taste an der linken Gehäuseseite aktiviert werden. Einen Anschluss für einen externen Blitz bietet die Nikon 1 J5 leider nicht.
(Technik: 4 von 5 Punkten)
Bild
Mit dem mit 20 Megapixel auflösenden BSI-CMOS-Sensor erreicht die Kamera eine gute Bildqualität In Kombination mit einer relativ hohen Auflösung. Für die Bildverarbeitung ist ein Expeed-5A Bildprozessor verantwortlich. Die ISO-Empfindlichkeit der Kamera liegt zwischen 160 -12.800, wobei man hier erwähnen sollte, dass bis ISO 800 das Rauschen im grünen Bereich ist. Ab ISO 1600 gibt es starkes Rauschen und deutliche Verluste an Bilddetails. Die Kantenschärfe ist mit maximal 1.645 Linienpaaren pro Bildhöhe durchaus akzeptabel. Die Belichtungsdauer ist von 30 Sekunden bis zu 1/16.000 Sekunde einstellbar. Durch den elektronischen Verschluss kann die Aufnahme dabei völlig lautlos erfolgen. 20 Serienbilder schafft die Nikon und stellt sie dabei scharf und ohne Autofokus stemmt die J5 bis zu 60 Bilder pro Sekunde. Jedoch wird hier der Pufferspeicher relativ schnell befüllt und die Geschwindigkeit wird stark beeinträchtigt. Hier besteht die Möglichkeit, die Aufnahmerate zu minimieren. Mit einer Schärfenachverfolgung sind immer noch sehr gute 20 Bilder pro Sekunde drin. Eine besondere Funktion ist noch der Best-Moment-Modus, der die besten Aufnahmen selbstständig heraussucht.
(Bild: 4 von 5 Punkten)
Video
Die 4k Auflösung klingt sehr interessant, allerdings sind nur 15 Bilder pro Sekunde möglich. Bei schnellen Schwenks des Kameras verwackeln die Videos sehr schnell. Ich würde hier den FULL-HD Modus empfehlen. Denn bei einer Auflösung von 1920×1080 Pixel schafft die J5 60 Bilder pro Sekunde – und der Autofokus stellt auch im Videomodus überraschend schnell und scharf. Sehr interessant fand ich die Zeitlupenvideos, hier schafft die J5 bei einer Auflösung von 1280×720 tatsächlich satte 120 Bildern pro Sekunde. Bei einer Auflösung von 400×144 Pixel im 8:3 Breitbildformat sind es gar 1200 Bilder pro Sekunde.
(Video: 4,25 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Die technischen Daten entsprechen der Realität. Auch wirbt Nikon das die Systemkamera J5 schneller als gleichwertige DSLR-Kameras ist. Im Vergleich mit einer in die Jahre gekommenen Nikon D5200, kann diese Aussage definitiv so unterschrieben werden.
Preis/Leistung
st ein UVP von 499€ für das Bundle der Nikon 1 J5 mit dem Kit-Objektiv 1 Nikkor 10-30mm 1:3.5-5,6 VR gerechtfertigt? Für Foto-Anfänger ist diese Systemkamera definitiv eine Überlegung wert. Erfahrenere Benutzer sehen sich sicher nach Alternativen um. Auch wenn die J5 einige nette elektronische Features bietet und eine enorme Geschwindigkeit aufweist, ist der Preis meiner Meinung nach doch etwas hoch angesetzt.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Logitech wurde mit Sitz in Apples (Schweiz) 1981 gegründet. Die Hauptzentrale liegt in Kalifornien. Logitech produziert hauptsächlich Computerzubehör. Auch war es Logitech, die die weltweit erste Lasermaus auf den Markt brachten – die Logitech MX 1000. In diesem Testbericht, sehen wir uns das Logitech G933 Artemis Spectrum an.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
DDie Verpackung gefällt so gut, dass die Ungeduld zum Ausprobieren und Loslegen fast vergessen wird. Auf der Frontseite wird das Headset groß präsentiert. Seitlich wurden Texte in verschiedenen Sprachen aufgedruckt, die zum einen den Inhalt beschreiben und zum anderen die technischen Daten auflisten. Auf der Rückseite wurde das Produkt recht klein präsentiert und der Rest besteht aus Marketingphrasen über das Produkt, ebenfalls in verschiedenen Sprachen. Erstmal ausgepackt, steigt die Freude enorm. Eine Plastikplatte mit exakten Ausstanzungen. Das Headset wie auf dem Präsentierteller – Darunter befindet sich noch ein Karton mit Papierbeilagen und für das Headset benötigtes Zubehör.
(Verpackung : 4 von 5 Punkten)
Design
Ein Design zum niederknien. Was Logitech hier abliefert ist optisch und haptisch sehr weit oben.
Er sieht zwar wuchtig aus, doch es handelt sich hier auch um ein Gaming-Headset. Mich erinnert das gute Stück an ein Raumschiff, man könnte meinen, das Headset ist aus einer anderen Welt. Der Kopfbügel und das Gehäuse der Ohrmuscheln sind schwarz-matt mit kleinen vertieften, schwarz-glänzenden Rillen. Die Verbindung von dem Kopfbügel zu den Ohrmuscheln sind ebenfalls schwarz-glänzend, jedoch geht hier die Farbe meiner Meinung nach eher in Richtung Anthrazit. An der vorderen Seite beider Ohrmuscheln sind LED Streifen angebracht, die schwer erkennbar sind. Auch befinden sich seitlich an den Ohrmuscheln LEDs, die das G Symbol (G = Gaming) ausleuchten. Ein echter Hingucker mit eingeschalteten LEDs, aber auch mit ausgeschalteten LEDs macht das Headset einiges her.
(Design: 5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Das komplette Gehäuse besteht aus Kunststoff und ist exzellent verarbeitet. Fingerabdrücke entstehen so gut wie gar nicht, bis auf den Anthrazit gefärbten Bereich. Die Ohrmuscheln lassen sich mit einem Bügel aus Metall ausziehen. G-Tasten, Schiebetaste für das Ein-Ausschalten und der Drehregler für die Lautstärke funktionieren einwandfrei. In einer Aussparung an der linken Ohrmuschel, kann das Mikrofon bündig versenkt werden und ragt somit nicht raus im Gegensatz zu mehreren Vorgängern. Die Stoffüberzogenen Ohrpolster finde ich persönlich praktischer als Kunstleder, da ich auch schon mehrere solcher in Besitz hatte. Leider musste ich des Öfteren feststellen, dass das Leder abblättert. An beiden Ohrmuscheln gibt es Seitenklappen, die mit starkem Magnet festsitzen.
(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Installation
Die Installation am PC ist denkbar einfach. Sobald man den USB-Wireless-Dongle angesteckt hat, wird das Headset erkannt und ist sofort Betriebsbereit. Auch bei der PS4 gibt es keine Probleme. Entweder kann man das Headset über Wireless oder mit dem Kabel verbinden. Durch die Logitech Gaming-Software am PC sind Einstellungsmöglichkeiten fast ohne Grenzen. Ob mehrere Profile, Sync-Funktion mit Logitech Mäusen, Tastaturen oder aber auch den Sound mit dem Equalizer anpassen. Die Empfindlichkeit des Mikrofons kann nach Belieben eingestellt werden. Für Spieler, die ihre Stimme ändern möchten, gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Auch die RGB-Beleuchtung kann unter anderem hier nach Geschmack geändert (Farben, pulsierend, wechselnd uvm.) oder ganz deaktiviert werden. Die Akku Ladestandanzeige für das Headset wird ebenfalls in der Software angezeigt, wobei das Headset bei niedrigem Stand des Akkus sich mit einem Signalton bemerkbar macht. Die Akkulaufzeit wird verständlich durch die Beleuchtung beeinflusst. Zwischen 8-12 Stunden beträgt die Akkulaufzeit, je nach Beleuchtung.
(Installation: 5 von 5 Punkten)
Tragekomfort
Der Druck auf den Ohren ist etwas stark, wird aber auch durch die gute Polsterung wieder gemindert und ist so angenehm zu tragen. Auch bei längerem Tragen, macht der Kopfhörer eine gute Figur – kann bei einer sehr langen Gamesession dann aber vielleicht doch etwas schwerfällig wirken. Der Kopfbügel ist leicht nach hinten gebogen, rutscht bei Kopfbewegungen aber nicht. Wie bereits erwähnt, sind die Ohrmuscheln mit Stoff überzogen. Auch nach mehreren Stunden kein warmes Gefühl in den Ohren. Die Ohrhörer sind sehr flexibel und lassen sich somit in viele Richtungen neigen.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Technik
An beiden Ohrhörern befindet sich an den Außenseiten Magnetklappen. In der linken Seite kann der Wireless-Dongle verstaut werden und kann so nicht verloren gehen, unter der rechten Klappe befindet sich der auswechselbare Akku. Das gefällt und hat den Vorteil, dass der Akku bei jeglichen Problemen einfach und unkompliziert austauschbar ist. Das Mikrofon kann eingeklappt werden und wird komplett versenkt, ist somit bündig mit dem Ohrhörer. Wird das Mikrofon eingeklappt, schaltet sich dieser automatisch stumm, macht sich aber auch mit einem Signalton bemerkbar. Ebenfalls möglich ist es diesen auch per Taste stumm zu schalten. Das Mikrofon kann etwa 3 cm ausgezogen und anschließend etwas verbogen werden, wenn nötig. Was ich kritisieren muss: die Ein-Aus Taste, G-Tasten, Mikro Stummschalttaste, sowie der Drehregler für die Lautstärke befinden sich am hinteren Teil des linken Ohrhörers. Weil sie sehr eng beieinander liegen, sind unbeabsichtigte „Falsch-Betätigungen“ der Tasten quasi garantiert. Jede Taste hat eine eigene Form, ich weiß nicht, ob das so gewollt ist, damit man die Tasten auseinander fühlen kann- ich kann es jedenfalls nicht. Der Hersteller gibt 15 Meter für die Reichweite an. Das kann ich so unterschreiben, wobei man auch erwähnen sollte, dass keine Hindernisse, wie Türen oder Wände dazwischenliegen sollten.
Dank des Wireless-Dongles kann bei Wireless-Betrieb mit dem PC, ein Smartphone via Kabel verbunden werden, um Anrufe entgegen zu nehmen. Da an dem Kabel ein externes Bedienteil angebracht ist, kann das Mikrofon umgeschaltet werden. Der Wireless-Dongle hat zudem einen 3.5mm Klinkenanschluss. Wenn an einem TV ein USB-Anschluss vorhanden ist und der Dongle mit dem TV verbunden werden kann, kann über den Klinkenanschluss ein Kabel mit dem Audioausgang vom TV verbunden werden. So hat man auch die Möglichkeit, den Sound des TVs zu hören. Klarerweise im Stereomodus.
(Technik: 3 von 5 Punkten)
Klang
In diesem Punkt holt Logitech vieles heraus. Ein hervorragender Dolby Surround 7.1 Klang überzeugt! Man sollte aber auch erwähnen, dass 7.1 Surround nur Virtuell erzeugt werden kann und ein Kopfhörer das nicht kann. Kraftvoll starken Bässen mit guten Mitten und weichen Höhen, die auch über Equalizer nach dem eigenen Geschmack angepasst werden können. DTS ist ebenso gut und bringt guten Stereoklang für Filme, Musik oder dergleichen. Die maximale Lautstärke ist beachtlich laut und auch auf voller Leistung gibt es kein verzerren des Klanges.
(Klang: 5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
An dieser Stelle muss Logitech gelobt werden. Die Online angegebenen Daten des Herstellers kann ich so unterschreiben.
Preis/Leistung
Ein UVP von 229 € lässt einen überlegen, ob günstigere Headsets nicht ebenfalls dasselbe leisten. Allerdings verspricht Logitech mit dem „G933 Artemis Spectrum“ sehr viel und hält es auch. Dennoch denke ich, dass der Preis etwas hoch angesetzt ist.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
In diesem Test geht es um die Schallzahnbürste von Philips, genaugenommen die Sonicare HX9372/04 DiamondClean – Amethyst Edition. Diese ist die neuste Version der Sonicare Diamond Clean Reihe und bringt auch einige frische Farben mit. Stand: 23.03.2016. Philips ist eine der weltgrößten Elektronikkonzerne mit Hauptsitz in den Niederlanden und produziert seit 1891 Haushaltsgeräte. Die Schallzahnbürsten von Philips haben einen guten Ruf und sind sehr beliebt.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung ist wirklich sehr schlicht gehalten, dennoch wird das Produkt bereits auf der Verpackung gut präsentiert. In der Verpackung befindet sich zusätzlich eine Kartoneinlage die für die Einzelteile ausgeschnitten wurde, damit diese beim Transport gut geschützt sind und nicht verrutschen können. Zusätzlich sind die Einzelteile in einer Plastikfolie einpackt. Alle benötigten Papiere, sowie Bedienungsanleitungen in verschiedenen Sprachen sind selbstverständlich enthalten.
(Verpackung: 5 von 5 Punkten)
Design
Es ist erstaunlich, wieviel Wert Philips hier auf das Design gelegt hat. Es fehlt einem an nichts. Natürlich gehen Geschmäcke auseinander, doch modern ist sie auf alle Fälle. Der Handgriff liegt gut in der Hand und ist dank eines Bedienknopfes ebenso einfach bedienbar. Das Ladeglas hat eine quadratische Form und sieht sehr stylisch aus. Das Reiseetui ist sehr schlicht gehalten. Auf der Innenseite sind passgenaue Ausstanzungen für das Handteil und zwei Bürstenköpfe. Eine tolle Funktion des Etuis ist per handelsüblichem Micro-USB die Zahnbürste laden zu können. Auch das geschieht über Induktion. Tolle Sache.
(Design: 5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
In diesem hohen Preissegment, hat man natürlich entsprechende Ansprüche und Erwartungen. Der Handgriff besteht aus Hartkunststoff und ist gut greifbar und schnörkellos verarbeitet. Es gibt im Grunde nicht viel zu bemängeln, doch einen kleinen Kritikpunkt habe ich: der Handgriff. Dieser besteht nicht aus einem Guss, soll heißen – das oberste Teil, an dem der Bürstenkopf reingesteckt wird, ist in den Handgriff reingesteckt. So entsteht ein schmaler Spalt, in dem sich gerne herablaufende Zahnpasta sammelt. Eben jener Spalt lässt sich nicht sehr gut säubern. Hygienetechnisch, für mich ein kleiner Kritikpunkt.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Funktion des Produktes
Es sind viele Kleinigkeiten, weshalb ich zu dieser Schallzahnbürste griff. Natürlich ist auch die Bequemlichkeit ein Faktor, doch auch die Reinigungsleistung. Die Sonicare HX9372/04 DiamondClean Schallzahnbürste, arbeitet mit Vibrationen mit bis zu 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute. Die 62.000 sind ein netter Marketin-Coup von Philips. Werden die älteren Modelle noch mit 31.000 Bürstenkopfbewegungen angegeben, sind es bei den neuen 62.000. Wie kommt das? Die Bürstenkopfbewegungen sind einfache links/rechts Bewegungen. Bei den älteren Modellen wurde die ganze Bewegung gezählt, somit 31.000 volle Bürstenkopfbewegungen, bei der neuen Sonicare DiamondClean hingegen werden beide Seiten einzeln gezählt. Die Leistung bleibt gleich. Marketing eben.
Es gibt 5 verschiedene Putzprogramme:
Clean Modus: ist der Standardprogramm und dauert 2 Minuten. Dies ist auch die empfohlene Putzdauer der Zahnärzte. Alle 30 Sekunden, macht sich die Schallzahnbürste mit einer „anderen“ Vibration bemerkbar, damit Sie zum nächsten Quadranten wechseln. So wissen Sie, wann Sie zum nächsten Quadranten übergehen sollten. Teilen Sie sich also die 30 Sekunden so ein, dass Sie bei einem Quadranten wirklich alle Zähne, beidseitig gereinigt haben. Mit der Zeit beherrscht man dies jedoch ziemlich schnell.
White Modus: sollte laut Hersteller Verfärbungen der Zahnoberfläche entfernen, wobei ich hier etwas skeptisch bin. Falsch ist es bestimmt nicht, doch ich denke, dass auch der Clean Modus das beherrscht und das White Modus eigentlich nichts anderes ist, außer das es weitere 30 Sekunden für das polieren der Vorderzähne gibt. Auch die Zahnpasta spielt hier bestimmt eine wichtige Rolle.
Polish Modus: dauert eine Minute und die Vibrationen sind kräftiger. Ich bin überrascht, nach diesem Modus fühlen sich meine Zähne wirklich glatt und sauber an.
Gumcare Modus: ist eigentlich nichts anderes als Clean-Modus nur mit schwächeren Vibrationen. Hier bekommen Sie noch eine zusätzliche Minute für die Stimulierung und Massage ihres Zahnfleisches.
Sensitive Modus: mit etwas schwächeren Vibrationen reinigt dieser Modus empfindliche Zähne und empfindliches Zahnfleisch. Dauer: 2 Minuten.
Bei den Programmen können Sie natürlich je nach ihren Ansprüchen kombinieren. Putzgefühl und Sauberkeitsgefühl ist große Klasse. Die Zähne fühlen sich sauber und glatt an. Durch die starken Vibrationen, wird die Flüssigkeit im Mund in die Zahnlücken gepresst und reinigt auch so schwer erreichbaren stellen. Doch auf die Zahnseide kann hier dennoch leider nicht verzichtet werden. Die Bedienung der Schallzahnbürste ist relativ einfach und erfolgt lediglich über eine Taste. Mit einmal drücken, schaltet sich die Schallzahnbürste ein, jedoch rate ich hier jedem, die Bürste erst in den Mund zu geben, bevor Sie das Gerät einschalten. Durch die Vibrationen kann es sonst dazu führen, dass Sie eine Putzaktion im Badezimmer starten müssen. Durch weiteres drücken auf die Taste, wechseln sie das Programm. Was ich hier kritisieren muss, ist das Ausschalten. Wenn Sie im Clean-Modus, also 1. Programm reinigen und dann Ausschalten wollen, müssen sie so lange die Taste erneut drücken, bis Sie alle Programme durch sind. Eine manuelle Ein- und Austaste wäre hier von Vorteil gewesen. Wenn Sie bei einem Modus die Minutenanzahl voll haben, schaltet sich die Schallzahnbürste automatisch ab. Das wechseln der Bürstenköpfe funktioniert einfach per Klicksystem. Für das Aufladen der Schallzahnbürste, brauchen Sie nur den Handgriff in den Ladeglas zu geben. Dieser wird automatisch über Induktion geladen. Mit einer vollgeladenen Schallzahnbürste können sie ca. 80 Minuten lang ihre Zähne reinigen. Das entspricht bei 2 maligen Zähne putzen pro Tag ca. 20-21 Tage. Hier hat Philips nicht zu viel versprochen. Für das Reisen natürlich von großem Vorteil. Allerdings sollte ich noch erwähnen, dass die Batterieanzeige nicht optimal ist. Dieser wird mit 3 Balkenstufen angezeigt und daher kann man z.B. vor einer Reise schwer einschätzen, wenn Sie beispielsweise nur 2 Balken haben, wie lange der Akku noch hält. In der Reiseetui ist kein Platz für das Ladeglas enthalten.
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Online-Beschreibung
Oft werden Kunden durch die Produktbeschreibungen getäuscht. Philips Marketingabteilung verspricht hier sehr viel: „Entfernt 100% mehr Verfärbungen“ – verglichen mit welcher Handbürste? Auch wenn das Marketinggeschwätz teils zu viel verspricht – treffen doch viele zu. Ein sauberes und glattes Mundgefühl, wie ich es bisher nicht kannte, kann ich so unterschreiben.
Preis/Leistung
Der UVP von 229,99€ ist schon echt sportlich, doch kaputte Zähne sind teurer. Es stimmt, dass auch andere Schallzahnbürsten ihren Zweck erfüllen doch die Sonicare DiamondClean HX9372 bietet in ihrer Klasse eine Leistung von bis zu 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute. Ob das wohl den hohen Preis rechtfertigt? Ich sage nein – es ist das Gesamtpaket, das hier brilliert. Bedenken Sie, die Qualität besteht auch dann noch, wenn der Preis schon längst vergessen ist. Wie es mit der Langlebigkeit dieses Produktes aussieht, das wird sich noch zeigen.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
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