Teufel MYDN

TEIL 2
| Art | mobiler Bluetooth Lautsprecher (Bluetooth 5.3) |
|---|---|
| Farben | Warm White (Warmweiß), Warm Black (Warmschwarz), Light Mint (Helles Mintgrün), Wild Berry (Waldbeere) |
| Lautsprechersystem | 2.1-System |
| Treiber | Hochtöner: 2 × 20 mm Tieftöner: 1 × 90 mm Passivradiatoren: 2 × 50 × 100 mm |
| Verstärkerleistung | 35 Watt RMS |
| Schutzklasse | IP67 |
| Akku | 5.200 mAh; Bis zu 39 Stunden; Bis zu 42 Stunden im Eco-Modus Powerbank-Funktion |
| Besonderheiten | Party Link, App-Unterstützung (Teufel Go), Austauschbarer Akku, Reparierbare Bauweise. |
| Abmessungen | 26,0 × 18,5 × 10,3 cm (Breite x Höhe x Tiefe) |
| Gewicht | ca. 2,5 kg |
| Lieferumfang | 1 x Teufel MYND 1 x MYND Gurt Bedienungsanleitung |
Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme des Teufel MYND gestaltet sich erfreulich unkompliziert und dürfte selbst technisch weniger versierte Nutzer vor keine Herausforderungen stellen. Nach dem Auspacken kann der Lautsprecher entweder sofort über den integrierten Akku oder über eine externe Stromquelle betrieben werden. Dadurch bietet der MYND ein hohes Maß an Flexibilität und eignet sich sowohl für den stationären Einsatz zu Hause als auch für den mobilen Betrieb unterwegs.
Besonders praktisch ist die Stromversorgung über USB-C. Der moderne Anschluss dient nicht nur zum Laden des integrierten Akkus, sondern ermöglicht auch den direkten Betrieb über ein entsprechendes USB-C-Netzteil. Dadurch muss der Lautsprecher nicht zwingend auf seinen Akku zurückgreifen, wenn eine Steckdose in der Nähe verfügbar ist. Gleichzeitig vereinfacht USB-C den Alltag, da viele Nutzer ohnehin bereits passende Ladegeräte für Smartphones, Tablets oder Notebooks besitzen.
Im mobilen Einsatz profitiert der MYND von seinem integrierten Akku. Dieser ermöglicht einen kabellosen Betrieb über viele Stunden hinweg und macht den Lautsprecher unabhängig von festen Stromquellen. Ob auf der Terrasse, im Garten, beim Camping oder unterwegs, der Lautsprecher lässt sich flexibel einsetzen und bleibt dabei jederzeit einsatzbereit.
Ein weiteres Highlight ist die integrierte Powerbank-Funktion. Über den USB-C-Anschluss können kompatible Geräte wie Smartphones, Kopfhörer oder andere mobile Elektronikprodukte unterwegs mit Energie versorgt werden. Der MYND dient somit nicht nur als Lautsprecher, sondern kann im Notfall auch als praktische Energiereserve genutzt werden. Gerade auf Reisen oder bei längeren Aufenthalten im Freien erweist sich diese Funktion als äußerst nützlich.
Musik kann bequem kabellos per Bluetooth von Smartphones, Tablets oder Computern übertragen werden. Die Verbindung gelingt schnell und stabil, sodass die Musikwiedergabe bereits wenige Augenblicke nach dem Einschalten beginnen kann. Je nach Zuspielgerät stehen dabei sämtliche gängigen Streaming-Dienste sowie lokal gespeicherte Musikbibliotheken zur Verfügung.
Für größere Veranstaltungen oder die Beschallung mehrerer Räume bietet Teufel zudem die Party-Link-Funktion. Mit dieser lassen sich mehrere kompatible Lautsprecher miteinander koppeln und synchron betreiben. Dadurch entsteht ein deutlich größeres Klangbild, das insbesondere bei Gartenpartys, Feiern oder größeren Räumen von Vorteil ist. Die Einrichtung erfolgt unkompliziert und ermöglicht eine flexible Erweiterung des Systems ohne zusätzlichen Verkabelungsaufwand.
Die Bedienung selbst erfolgt über die am Gerät angebrachten Tasten sowie ergänzend über die Teufel-App. Sämtliche wichtigen Funktionen sind schnell erreichbar und logisch angeordnet. Statusanzeigen informieren zuverlässig über den aktuellen Betriebszustand, die Bluetooth-Verbindung oder den Ladezustand des Akkus.
Insgesamt überzeugt der MYND mit einer modernen und benutzerfreundlichen Ausstattung. Die Kombination aus Akku- und Netzbetrieb, USB-C-Stromversorgung, Powerbank-Funktion, vielfältigen Wiedergabemöglichkeiten und der Party-Link-Unterstützung sorgt für eine hohe Alltagstauglichkeit und macht den Lautsprecher zu einem vielseitigen Begleiter für unterschiedlichste Einsatzszenarien.
(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Der Teufel-Lautsprecher lässt sich sowohl direkt über die Bedienelemente am Gerät als auch komfortabel über die Teufel Go App steuern. Dadurch haben Nutzer die Wahl, ob sie die wichtigsten Funktionen unmittelbar am Lautsprecher bedienen oder auf die erweiterten Möglichkeiten der Smartphone-App zurückgreifen möchten.
Bedienung direkt am Lautsprecher
Die Bedienelemente befinden sich gut erreichbar auf der Oberseite des Gehäuses und sind übersichtlich angeordnet. Dank ihrer klaren Beschriftung und der angenehmen Druckpunkte gelingt die Bedienung auch ohne Blick in die Anleitung schnell und intuitiv.
Über die Tasten am Lautsprecher lassen sich die wichtigsten Funktionen direkt steuern. Dazu gehören das Ein- und Ausschalten des Geräts, die Lautstärkeregelung sowie die Wiedergabesteuerung. Titel können pausiert, fortgesetzt oder übersprungen werden, ohne dass das verbundene Smartphone zur Hand genommen werden muss.


Darüber hinaus kann die Bluetooth-Kopplung direkt am Gerät gestartet werden. Neue Zuspieler lassen sich dadurch schnell verbinden oder bestehende Verbindungen wechseln. Ebenfalls lassen sich spezielle Funktionen wie Party Link direkt über die Bedienelemente aktivieren, um mehrere kompatible Lautsprecher miteinander zu koppeln.
Praktisch sind zudem die Statusanzeigen (LEDs), die über den aktuellen Betriebszustand informieren. Nutzer erhalten auf einen Blick Informationen zum Akkustand, zur aktiven Bluetooth-Verbindung oder zum Kopplungsmodus. Dadurch bleibt die Bedienung jederzeit transparent und nachvollziehbar.
Im Alltag erweist sich die direkte Steuerung als besonders komfortabel, da sämtliche Grundfunktionen ohne Smartphone verfügbar sind. Wer lediglich Musik hören möchte, muss die App daher nicht zwingend installieren.
Bedienung über die Teufel Go App
Noch mehr Möglichkeiten eröffnet die kostenlose Teufel Go App für Android und iOS. Nach der Einrichtung erkennt die Anwendung den Lautsprecher automatisch und stellt zahlreiche Zusatzfunktionen zur Verfügung, die direkt am Gerät nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sind.
Besonders hilfreich ist die zentrale Geräteverwaltung. Hier können Informationen zum Akkustand, zur Verbindung und zum aktuellen Betriebsmodus eingesehen werden. Auch Firmware-Updates werden über die App bereitgestellt und lassen sich komfortabel installieren. Dadurch bleibt der Lautsprecher technisch auf dem neuesten Stand und profitiert gegebenenfalls von Fehlerkorrekturen oder neuen Funktionen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der App sind die Klanganpassungen. Nutzer können den Klang individuell an ihre Vorlieben oder die jeweilige Hörsituation anpassen. Je nach Modell stehen hierfür verschiedene Klangprofile, Equalizer-Einstellungen oder vordefinierte Soundmodi zur Verfügung. Dadurch lässt sich beispielsweise mehr Bass erzeugen oder eine ausgewogenere Wiedergabe für Podcasts und Sprachinhalte einstellen.







Auch die Verwaltung der Party-Link-Funktion wird über die App deutlich komfortabler. Mehrere kompatible Lautsprecher können einfacher miteinander verbunden und organisiert werden. Besonders bei größeren Setups mit mehreren Geräten erleichtert dies die Einrichtung erheblich.
Darüber hinaus dient die App als zentrale Schaltstelle für verschiedene Geräteeinstellungen. Nutzer können individuelle Konfigurationen vornehmen, Verbindungen verwalten und zusätzliche Funktionen aktivieren oder deaktivieren.
Im Alltag ergänzen sich die Bedienung am Lautsprecher und die Teufel Go App sehr gut. Die wichtigsten Funktionen sind jederzeit direkt am Gerät verfügbar, während die App zusätzliche Komfort- und Anpassungsmöglichkeiten bietet. Dadurch eignet sich der Lautsprecher sowohl für Nutzer, die möglichst unkompliziert Musik hören möchten, als auch für Anwender, die Klang und Einstellungen individuell anpassen wollen.
Insgesamt überzeugt das Bedienkonzept durch seine einfache Handhabung, die übersichtliche Struktur und die gelungene Kombination aus direkter Gerätebedienung und erweiterten App-Funktionen.
(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)
Reparierbarkeit und Modulares Konzept
Die größte Besonderheit des Lautsprechers
Eine der mit Abstand spannendsten Eigenschaften dieses Lautsprechers ist sein konsequent auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit ausgelegtes Konzept. Während viele moderne Elektronikprodukte verklebt, vernietet oder nur mit Spezialwerkzeug zu öffnen sind, verfolgt Teufel hier einen völlig anderen Ansatz. Das gesamte Gerät wurde so konstruiert, dass einzelne Komponenten unkompliziert demontiert, ausgetauscht und bei Bedarf ersetzt werden können.
Bereits ein Blick auf die Konstruktion zeigt, dass Reparaturen ausdrücklich erwünscht sind. Statt versteckter Clips oder verklebter Bauteile kommen überwiegend Inbusschrauben zum Einsatz, die das Gehäuse sicher zusammenhalten und gleichzeitig einen schnellen Zugang zum Innenleben ermöglichen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Lautsprecher öffnen, ohne dass dabei Bauteile beschädigt oder zerstört werden müssen.




Besonders erfreulich ist die modulare Bauweise. Viele Komponenten sind nicht fest verlötet oder dauerhaft verklebt, sondern über Steckverbindungen miteinander verbunden. Das erleichtert den Austausch erheblich. Sollte ein Bauteil nach Jahren verschleißen oder beschädigt werden, kann es oftmals einzeln ersetzt werden, ohne dass das komplette Gerät entsorgt werden muss. Das spart nicht nur Geld, sondern reduziert gleichzeitig unnötigen Elektroschrott.
Auch der Akku kann bei Bedarf gewechselt werden. Gerade bei mobilen Lautsprechern stellt dies einen enormen Vorteil dar, da die Akkuleistung naturgemäß mit zunehmendem Alter nachlässt. Statt das gesamte Produkt ersetzen zu müssen, kann lediglich die betroffene Komponente ausgetauscht werden.
Ein weiterer außergewöhnlicher Schritt ist die Offenheit von Teufel gegenüber der Community. Der Hersteller stellt zahlreiche Informationen und Dateien rund um das Gehäuse zur Verfügung. Dadurch erhalten Nutzer die Möglichkeit, bestimmte Bauteile selbst mittels 3D-Druck herzustellen. Sollte beispielsweise ein Gehäuseteil beschädigt werden oder nach vielen Jahren nicht mehr als Ersatzteil verfügbar sein, kann dieses theoretisch selbst nachproduziert werden.




Noch spannender wird das Konzept durch die verfügbaren Designvorlagen. Teufel und diverse Nutzer stellt verschiedene Dateien bereit, mit denen sich individuelle Anpassungen realisieren lassen. So können kreative Nutzer beispielsweise das Lautsprechergitter gegen selbst gestaltete Alternativen austauschen und dem Lautsprecher einen ganz persönlichen Look verleihen. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Von schlichten geometrischen Mustern bis hin zu aufwendigen individuellen Designs lassen sich zahlreiche Varianten umsetzen.
Dieses Maß an Offenheit ist in der Unterhaltungselektronik nach wie vor eine absolute Ausnahme. Während viele Hersteller versuchen, Nutzer möglichst eng an ihre Produkte und ihren Service zu binden, fördert Teufel aktiv Reparaturen, Modifikationen und individuelle Anpassungen.
Im Alltag bedeutet dies vor allem eines. Der Lautsprecher ist nicht als Wegwerfprodukt konzipiert, sondern als langlebiger Begleiter für viele Jahre. Die einfache Zerlegbarkeit, die Verwendung von Standardwerkzeugen, die umfangreiche Ersatzteilversorgung sowie die Möglichkeit, Gehäuseteile und Designelemente selbst herzustellen, machen ihn zu einem der derzeit interessantesten Beispiele für nachhaltige Unterhaltungselektronik. Wer Wert auf Reparierbarkeit, Individualisierung und eine möglichst lange Nutzungsdauer legt, findet hier ein Konzept, das in dieser Form bislang nur selten anzutreffen ist.
(Reparierbarkeit und Modulares Konzept: 5 von 5 Punkten)
Klang
Klanglich setzt der Teufel MYND auf ein 2.1-System mit aktiven und passiven Treibern. Zum Einsatz kommen zwei 20-mm-Hochtöner, ein 90-mm-Tiefmitteltöner sowie zwei seitlich arbeitende Passivradiatoren im Format 50 × 100 mm. Ergänzt wird das Ganze durch einen Class-D-Verstärker mit DSP-Unterstützung und einer Gesamtleistung von 35 Watt RMS.
Die beiden Hochtöner kümmern sich um die Wiedergabe der Höhen und sorgen dafür, dass Stimmen, Details und feinere Klanginformationen sauber herausgearbeitet werden. Gerade bei Podcasts, akustischer Musik oder Gesang fällt positiv auf, dass der MYND nicht dumpf oder verhangen klingt. Stimmen stehen klar im Raum und bleiben auch bei höherer Lautstärke gut verständlich.
Der zentrale Tiefmitteltöner übernimmt den wichtigen Bereich zwischen Grundton und Bass. Mit seinen 90 mm Durchmesser ist er für einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher ordentlich dimensioniert und sorgt für ein kräftiges Fundament. Gitarren, Stimmen, Schlagzeug und elektronische Beats werden mit guter Substanz wiedergegeben, ohne dass der Klang künstlich aufgebläht wirkt.
Für zusätzlichen Tiefgang sorgen die beiden passiven Bassmembranen. Sie besitzen keinen eigenen Antrieb, werden aber durch den Luftdruck im Gehäuse in Bewegung versetzt und unterstützen so die Basswiedergabe. Dadurch wirkt der MYND deutlich voluminöser, als es seine kompakten Abmessungen zunächst vermuten lassen. Der Bass reicht angenehm tief hinunter, bleibt kontrolliert und dröhnt im normalen Hörbereich nicht unangenehm.



In der Praxis liefert der Lautsprecher einen ausgewogenen, kräftigen und alltagstauglichen Klang. Pop, Rock, elektronische Musik und Podcasts werden gleichermaßen überzeugend wiedergegeben. Besonders positiv ist, dass der MYND nicht nur auf maximalen Bassdruck abgestimmt wurde, sondern insgesamt recht sauber und erwachsen klingt. Höhen, Mitten und Bass stehen in einem guten Verhältnis zueinander.
Auch bei höheren Lautstärken bleibt der Klang weitgehend stabil. Der Lautsprecher kann problemlos einen mittelgroßen Raum, den Schreibtischbereich oder eine Terrasse beschallen. Erst bei sehr hoher Lautstärke merkt man, dass das kompakte Gehäuse physikalische Grenzen hat. Dann verliert der Bass etwas an Druck und wirkt nicht mehr ganz so souverän wie bei moderater Lautstärke.
Sehr gut gefällt die breite Abstrahlung. Durch die getrennten Hochtöner entsteht ein für diese Geräteklasse angenehm räumlicher Eindruck. Der MYND klingt nicht wie ein kleiner Monolautsprecher, sondern erzeugt eine ordentliche Klangbühne. Für echten Stereo-Eindruck sollte man zwar nicht zu weit entfernt sitzen, dennoch wirkt die Wiedergabe offener und luftiger als bei vielen einfachen Bluetooth-Speakern.
Über die Teufel Go App lässt sich der Klang zusätzlich anpassen. Nutzer können den Sound je nach Geschmack oder Einsatzort etwas verändern, etwa wenn mehr Bass gewünscht ist oder Stimmen stärker im Vordergrund stehen sollen. Das ist praktisch, da sich der Lautsprecher dadurch flexibler an unterschiedliche Räume und Musikrichtungen anpassen lässt.
Insgesamt überzeugt der Teufel MYND klanglich mit einem kräftigen, klaren und erstaunlich erwachsenen Auftritt. Die Kombination aus zwei 20-mm-Hochtönern, einem 90-mm-Tiefmitteltöner und zwei 50 × 100 mm großen Passivradiatoren sorgt für ein sattes Klangbild mit guter Sprachverständlichkeit, solider Räumlichkeit und ordentlichem Bassfundament. Wer keinen extremen Tiefbass erwartet, sondern einen ausgewogenen, mobilen Lautsprecher mit kräftigem Sound sucht, wird hier sehr gut bedient.
(Klang: 5 von 5 Punkten)
Akkulaufzeit
Bei der Akkulaufzeit gehört der Teufel MYND zu den ausdauernden Bluetooth-Lautsprechern seiner Klasse. Teufel gibt eine Laufzeit von bis zu 39 Stunden bei mittlerer Lautstärke an. Im Eco-Modus sind sogar bis zu 42 Stunden möglich. Damit eignet sich der Lautsprecher problemlos für lange Tage im Garten, unterwegs, beim Camping oder für mehrere Abende Musikwiedergabe ohne ständiges Nachladen. Der Akku besitzt eine Kapazität von 5.200 mAh und basiert auf Lithium-Ionen-Technik.
Wie lange der MYND im Alltag tatsächlich durchhält, hängt natürlich stark von der Lautstärke, der gewählten Klangabstimmung und der Nutzung zusätzlicher Funktionen ab. Bei moderater Lautstärke zeigt sich der Lautsprecher sehr sparsam und kann tatsächlich über viele Stunden hinweg spielen. Wird dauerhaft mit hoher Lautstärke gehört oder der Bass stärker betont, reduziert sich die Laufzeit entsprechend. Dennoch bleibt der MYND auch dann ein sehr ausdauernder Begleiter.
Geladen wird der Lautsprecher über USB-C. Praktisch ist dabei, dass der MYND mit einer maximalen Ladeleistung von bis zu 60 Watt umgehen kann. Mit einem entsprechend leistungsfähigen USB-C-Netzteil lässt sich der Akku also deutlich schneller laden als mit einem einfachen Ladegerät. Gleichzeitig unterstützt der Lautsprecher aber auch langsameres Laden ab 2,5 Watt, sodass er notfalls auch an schwächeren Ladequellen betrieben oder geladen werden kann.



Besonders sinnvoll ist der akkuschonende Lademodus in der Teufel Go App. Wird dieser aktiviert, lädt der Akku nicht vollständig bis 100 Prozent, sondern nur bis etwa 90 Prozent. Dadurch wird der Akku weniger stark belastet, was langfristig den Verschleiß reduzieren kann. Gerade wenn der Lautsprecher häufig am Strom hängt oder nicht die maximale Laufzeit benötigt wird, ist diese Funktion ein echter Vorteil.
Ein weiterer Pluspunkt ist die integrierte Powerbank-Funktion. Der USB-C-Anschluss dient nicht nur zum Laden des Lautsprechers, sondern kann auch andere Geräte wie Smartphones, Kopfhörer oder kleinere mobile Geräte mit Strom versorgen. Gerade unterwegs ist das praktisch, wenn der Smartphone-Akku zur Neige geht und keine Steckdose in der Nähe ist. Der MYND wird dadurch nicht nur zum Lautsprecher, sondern auch zur mobilen Energiereserve.
In der Praxis sollte man allerdings bedenken, dass die Powerbank-Funktion natürlich Energie aus dem Lautsprecherakku zieht. Wer sein Smartphone unterwegs auflädt, reduziert entsprechend die verbleibende Musikwiedergabezeit. Für den Notfall oder zum kurzen Nachladen ist die Funktion aber äußerst nützlich.
Insgesamt überzeugt der Teufel MYND beim Akku mit sehr langer Laufzeit, moderner USB-C-Ladetechnik, schneller Ladeoption, akkuschonendem Lademodus und zusätzlicher Powerbank-Funktion. Gerade in Kombination mit dem austauschbaren Akku passt dieses Konzept hervorragend zum nachhaltigen Anspruch des Lautsprechers.
(Akku: 5 von 5 Punkten)





