ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO

TEIL 3
Beschreibung
Im Praxistest hält der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO seine Herstellerversprechen größtenteils ein. Die LiDAR-Navigation arbeitet präzise und zuverlässig und bietet insbesondere unter Bäumen Vorteile gegenüber vielen GPS- beziehungsweise RTK-Systemen, da keine zusätzliche Antenne installiert werden muss.
Auch der TruEdge-Trimmer sorgt dafür, dass der Roboter deutlich näher an Mauern und Rasenkanten arbeitet. Andere Hersteller verfolgen hierfür mittlerweile jedoch ebenfalls interessante Ansätze, sodass sich erst in den kommenden Jahren zeigen wird, welche Lösung sich langfristig durchsetzt.
Die Hinderniserkennung überzeugte bei Tageslicht mit einer zuverlässigen Erkennung typischer Gartenhindernisse. In der Dämmerung nimmt die Erkennungsleistung der Kamera jedoch sichtbar ab, weshalb wir den Einsatz grundsätzlich tagsüber empfehlen.
Die maximale Flächenleistung von 1.600 m² konnten wir aufgrund unserer Testfläche nicht vollständig überprüfen. Die angegebene Steigfähigkeit von bis zu 50 Prozent ist für die meisten Gärten jedoch vollkommen ausreichend. Auf lockerem Untergrund stößt der Hinterradantrieb naturgemäß früher an seine Grenzen als ein Allradmodell.
Auch die elektrische Schnitthöhenverstellung sowie die Schnellladefunktion funktionierten im Test zuverlässig und erwiesen sich im Alltag als echter Komfortgewinn.
Unterm Strich erfüllt der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO seine Herstellerversprechen mit nur wenigen Einschränkungen und überzeugt insbesondere durch seine präzise Navigation, den Verzicht auf ein Begrenzungskabel und die insgesamt hohe Alltagstauglichkeit.
Preis/Leistung
Zum Marktstart verlangte ECOVACS für den GOAT A1600 LiDAR PRO eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.499 Euro. Damit positionierte sich der Mähroboter im oberen Preisbereich seiner Klasse. Inzwischen hat sich der Marktpreis jedoch deutlich eingependelt. Bereits für rund 999 Euro ist das Modell regelmäßig erhältlich, teilweise sogar inklusive passender Garage.
Gerade dieses aktuelle Preisniveau macht den GOAT deutlich attraktiver. Für weniger als 1.000 Euro erhalten Käufer einen Mähroboter mit kabelloser LiDAR-Navigation, KI-gestützter Hinderniserkennung, großer Schnittbreite von 33 Zentimetern, elektrischer Schnitthöhenverstellung sowie integriertem TruEdge-Trimmer. Noch vor wenigen Jahren musste man für eine vergleichbare Ausstattung häufig deutlich über 2.000 Euro investieren.
Natürlich ist die Konkurrenz nicht untätig. Modelle wie der Segway Navimow X3, der Dreame A2 oder die Mammotion-YUKA-Serie bieten ebenfalls interessante Ansätze, etwa Allradantrieb, alternative Lösungen für den Kantenschnitt oder andere Navigationskonzepte. Letztlich entscheidet hier weniger die Ausstattung auf dem Papier als vielmehr, welches Gesamtkonzept am besten zum eigenen Garten passt.
Zur ursprünglichen UVP hätten wir den GOAT A1600 LiDAR PRO etwas kritischer bewertet. Zum heutigen Straßenpreis überzeugt das Gesamtpaket dagegen deutlich mehr. Zwar sehen wir beim TruEdge-Trimmer und beim fehlenden Allradantrieb noch Verbesserungspotenzial, die präzise LiDAR-Navigation, die hohe Flächenleistung und der vollständige Verzicht auf ein Begrenzungskabel machen den Mähroboter insgesamt zu einem sehr attraktiven Angebot.
Gemessen am aktuellen Marktpreis bietet der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und gehört derzeit zu den interessantesten Mährobotern für mittelgroße bis große Gärten in seiner Preisklasse.
ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Link zum Hersteller: ecovacs.com/de
Deutschland: Otto.de, Bauhaus.de, Hagebau.de, Hornbach.de, Obi.de
Schweiz: fust.ch, Hornbach.ch, nettoshop.ch, Galaxus.ch





