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Google Fitbit Air

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TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ProdukttypFitness- und Gesundheitstracker
DisplayKein Display
Touch-Displayja
SensorenHerzfrequenzsensor, SpO₂-Sensor, Hauttemperatursensor, Bewegungssensoren
GesundheitsfunktionenHerzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität (HRV), Blutsauerstoff (SpO₂), Hauttemperatur, Schlafanalyse, Stress- und Erholungswerte
AktivitätstrackingSchritte, Distanz, Kalorien, aktive Minuten, automatische Trainingserkennung
GPSKein integriertes GPS (Nutzung über verbundenes Smartphone)
KonnektivitätBluetooth 5.0
KompatibilitätAndroid 11.0 oder höher
Apple iOS 16.4 oder höher
Akkulaufzeitetwas 7 Tage
Ladeanschluss

Magnetisches USB-C-Ladekabel
MaterialAluminiumgehäuse mit elastischem Armband
Gewicht5,2 g ohne Armband
12 g inklusive Armband
Verfügbare GrößenTextil und Polyurethan:
Einheitsgröße
Handgelenkumfang: 130–210 mm Umfang

Silikon:
Klein: Für 130–175 mm Handgelenkumfang
Groß: Für 165–210 mm Handgelenkumfang
FarbenTextil und Polyurethan:
Einheitsgröße
Handgelenkumfang: 130–210 mm Umfang

Silikon:
Klein: Für 130–175 mm Handgelenkumfang
Groß: Für 165–210 mm Handgelenkumfang
LieferumfangGoogle Fitbit Air
Magnetisches USB-C-Ladekabel
Zusätzliche Größen-/Armbandoptionen (modellabhängig)
Kurzanleitung sowie Sicherheits- und Garantiehinweise
Technische Daten der Google Fitbit Air

Tragekomfort

Der Tragekomfort gehört ohne Zweifel zu den größten Stärken des Fitbit Air. Schließlich ist ein Fitness-Tracker nur dann wirklich sinnvoll, wenn er möglichst rund um die Uhr getragen wird, sei es im Büro, beim Sport oder während der Nacht. Genau hier zeigt Google, dass das Konzept bis ins Detail durchdacht wurde.

Schon nach den ersten Minuten am Handgelenk fällt das geringe Gewicht positiv auf. Das Fitbit Air sitzt angenehm leicht und trägt kaum auf. Tatsächlich vergisst man bereits nach kurzer Zeit, dass man überhaupt einen Fitness-Tracker trägt. Gerade im Vergleich zu vielen Smartwatches mit ihren deutlich größeren Gehäusen und höherem Gewicht ist das ein spürbarer Unterschied.

Einen wesentlichen Anteil daran hat auch das mitgelieferte Performance-Loop-Armband. Das textile Material fühlt sich angenehm weich an, schmiegt sich gut an das Handgelenk an und sorgt selbst an warmen Tagen für ein angenehmes Tragegefühl. Während Silikonarmbänder bei längeren Aktivitäten oder hohen Temperaturen häufig zum Schwitzen neigen, bleibt das Armband des Fitbit Air deutlich luftiger und trocknet nach dem Sport vergleichsweise schnell wieder ab.

Auch über einen längeren Zeitraum hinweg hinterließ das Fitbit Air einen sehr angenehmen Eindruck. Weder beim Arbeiten am Schreibtisch noch beim Autofahren oder im Alltag störte der Tracker durch Druckstellen oder unangenehmes Scheuern. Dank der flachen Bauweise bleibt das Armband zudem kaum an Kleidung hängen und verschwindet problemlos unter einer Jacken- oder Hemdmanschette.

Besonders wichtig ist der Tragekomfort während der Nacht, denn schließlich zeichnet das Fitbit Air auch den Schlaf auf. Gerade hier spielt das geringe Gewicht seine Stärken aus. Während größere Smartwatches beim Schlafen häufig als störend empfunden werden können oder dann in der Regel aufgeladen werden, fällt das Fitbit Air kaum auf. Bereits nach kurzer Zeit vergisst man, dass man den Tracker überhaupt trägt, eine wichtige Voraussetzung für eine zuverlässige Schlafanalyse.

Auch beim Sport machte das Fitbit Air eine gute Figur. Das Armband hielt den Tracker jederzeit sicher am Handgelenk, ohne zu verrutschen oder unangenehm einzuschneiden. Gleichzeitig ließ sich die Passform schnell anpassen, sodass sowohl lockeres Tragen im Alltag als auch ein fester Sitz beim Training problemlos möglich waren.

Natürlich ist das persönliche Empfinden beim Tragekomfort immer etwas subjektiv. Dennoch gehört das Fitbit Air für uns zu den angenehmsten Wearables, die wir bislang im Alltag getragen haben. Gerade wer seinen Fitness-Tracker Tag und Nacht nutzen möchte, wird das durchdachte Gesamtkonzept schnell zu schätzen wissen.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Einrichtung & Google Health App

Die Einrichtung des Fitbit Air gestaltet sich erfreulich unkompliziert und ist auch für Einsteiger innerhalb weniger Minuten erledigt. Nach dem ersten Aufladen muss lediglich die Google Health App auf dem Smartphone installiert beziehungsweise geöffnet werden. Anschließend führt die App Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess und erklärt die wichtigsten Funktionen verständlich.

Google Health (Fitbit)
Preis: Kostenlos+
Google Health (Fitbit)
Preis: Kostenlos

Die Verbindung zwischen Tracker und Smartphone erfolgt über Bluetooth und funktionierte in unserem Test auf Anhieb. Das Fitbit Air wurde innerhalb weniger Sekunden erkannt und mit dem Google-Konto verknüpft. Im Anschluss prüft die App automatisch, ob eine aktuelle Firmware verfügbar ist, und installiert diese bei Bedarf direkt. Währenddessen informiert sie den Nutzer jederzeit über den aktuellen Fortschritt.

Nach der erfolgreichen Einrichtung beginnt das Fitbit Air sofort mit der Erfassung der ersten Gesundheitsdaten. Bereits nach kurzer Zeit stehen die ersten Informationen zu Herzfrequenz, Aktivität und Bewegung in der App zur Verfügung. Weitere Auswertungen, etwa zum Schlaf oder zur Erholung, werden im Laufe der Nutzung automatisch ergänzt.

Die Google Health App präsentiert sich insgesamt modern und übersichtlich. Die Startseite zeigt die wichtigsten Gesundheitsdaten auf einen Blick, sodass sich aktuelle Werte schnell erfassen lassen. Wer tiefer in die einzelnen Bereiche eintauchen möchte, findet ausführliche Diagramme, Tages-, Wochen- und Monatsübersichten sowie verständlich aufbereitete Statistiken. Trotz des großen Funktionsumfangs wirkt die Oberfläche nicht überladen und bleibt auch für Neueinsteiger leicht verständlich.

Besonders gut gefällt uns, dass die App nicht einfach nur Messwerte anzeigt, sondern diese auch sinnvoll einordnet. Veränderungen bei der Herzfrequenz, der Schlafqualität oder dem Aktivitätsniveau werden nachvollziehbar dargestellt und mit hilfreichen Erläuterungen ergänzt. Dadurch erhalten die gesammelten Daten einen echten Mehrwert und bleiben nicht nur eine Sammlung von Zahlen.

Wer möchte, kann seine Gesundheitsdaten zusätzlich mit anderen Google-Diensten oder kompatiblen Fitness-Apps synchronisieren. Dadurch lassen sich Aktivitäten und Gesundheitsinformationen zentral verwalten, was vor allem für Nutzer interessant ist, die bereits im Google-Ökosystem unterwegs sind.

Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings das Premium-Angebot von Google. Die wichtigsten Gesundheits- und Fitnessfunktionen stehen zwar bereits in der kostenlosen Version der Google Health App zur Verfügung, einige der spannendsten Neuerungen bleiben jedoch Nutzern von Google Health Premium vorbehalten.

Dazu zählen unter anderem der auf Google Gemini basierende KI-Gesundheitscoach, der individuelle Auswertungen und Empfehlungen erstellt, geführte Trainingsprogramme sowie weiterführende Analysen zu Schlaf, Erholung und Fitness. Auch personalisierte Trainingsvorschläge und zusätzliche Coaching-Inhalte gehören zum kostenpflichtigen Leistungsumfang.

Beim Kauf des Fitbit Air erhalten Nutzer zunächst eine dreimonatige Testmitgliedschaft für Google Health Premium. Nach Ablauf dieses Zeitraums werden jedoch 9,99 Euro pro Monat fällig, sofern das Abonnement weiter genutzt werden soll.

Unserer Meinung nach bietet bereits die kostenlose Version einen umfangreichen Funktionsumfang, der für die meisten Nutzer vollkommen ausreicht. Wer jedoch alle KI-Funktionen, das erweiterte Coaching und die exklusiven Trainingsinhalte nutzen möchte, sollte die zusätzlichen Kosten bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Im Alltag überzeugte die Google Health App durch ihre stabile Arbeitsweise. Synchronisationen liefen im Test zuverlässig im Hintergrund ab und die aktuellen Daten standen meist innerhalb weniger Sekunden auf dem Smartphone zur Verfügung. Abstürze oder Verbindungsprobleme traten während unseres Testzeitraums nicht auf.

(Einrichtung & Google Health App: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung im Alltag

Spätestens nach den ersten Tagen im Alltag zeigt sich, ob das Konzept des Fitbit Air funktioniert. Schließlich verzichtet Google bewusst auf ein Display und sämtliche klassischen Smartwatch-Funktionen. Benachrichtigungen, eingehende Anrufe oder Nachrichten sucht man hier ebenso vergeblich wie Apps oder eine Bedienung direkt am Handgelenk. Was zunächst wie ein Nachteil klingt, entpuppt sich im täglichen Einsatz jedoch schnell als bewusste Designentscheidung.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fiel es uns erstaunlich leicht, auf ein Display zu verzichten. Statt ständig auf das Handgelenk zu schauen oder sich von eingehenden Nachrichten ablenken zu lassen, arbeitet das Fitbit Air unauffällig im Hintergrund. Alle relevanten Daten werden automatisch erfasst und stehen bei Bedarf in der Google Health App zur Verfügung. Dadurch entsteht ein deutlich entspannteres Nutzungserlebnis als bei einer klassischen Smartwatch.

Gerade im Berufsalltag hat uns dieses Konzept gut gefallen. Das Fitbit Air sammelt kontinuierlich Daten zu Aktivität, Herzfrequenz und Bewegung, ohne den Nutzer regelmäßig zu unterbrechen. Wer bewusst weniger Zeit mit Benachrichtigungen verbringen möchte, dürfte genau diesen minimalistischen Ansatz zu schätzen wissen.

Auch im Alltag arbeitet der Tracker zuverlässig. Aktivitäten werden automatisch erkannt und aufgezeichnet, sodass man nur selten selbst eingreifen muss. Ob ein Spaziergang in der Mittagspause oder eine Trainingseinheit am Abend – das Fitbit Air dokumentiert die wichtigsten Daten zuverlässig und synchronisiert diese anschließend automatisch mit der Google Health App.

Positiv aufgefallen ist außerdem die zuverlässige Synchronisation. Neue Messwerte werden innerhalb kurzer Zeit an das Smartphone übertragen und stehen dort übersichtlich aufbereitet zur Verfügung. Während unseres Testzeitraums kam es weder zu Verbindungsabbrüchen noch zu Problemen bei der Datenübertragung.

Natürlich bringt das Konzept auch Einschränkungen mit sich. Wer während eines Laufs seine aktuelle Herzfrequenz oder Trainingsdauer direkt am Handgelenk ablesen möchte, wird das fehlende Display vermissen. Gleiches gilt für Nutzer, die Benachrichtigungen oder Anrufe direkt über ihr Wearable verwalten möchten. Das Fitbit Air verfolgt jedoch bewusst einen anderen Ansatz und richtet sich an Anwender, die ihre Gesundheitsdaten später in Ruhe auswerten möchten, anstatt sie permanent im Blick zu behalten.

Nach einigen Tagen im Test wurde deutlich, dass genau hierin die größte Stärke des Fitbit Air liegt. Der Tracker fordert kaum Aufmerksamkeit, arbeitet zuverlässig im Hintergrund und liefert dennoch alle wichtigen Gesundheits- und Aktivitätsdaten. Statt ständig mit dem Wearable zu interagieren, kann man sich auf den Alltag konzentrieren und genau das dürfte für viele Nutzer der größte Vorteil sein.

(Bedienung im Alltag: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Gesundheitsfunktionen

Im Mittelpunkt des Fitbit Air stehen eindeutig die Gesundheitsfunktionen. Während viele Wearables versuchen, möglichst viele unterschiedliche Features unterzubringen, konzentriert sich Google auf die kontinuierliche Erfassung wichtiger Gesundheitsdaten und deren verständliche Auswertung. Das Ergebnis ist ein Tracker, der den Nutzer nicht mit Informationen überflutet, sondern die gesammelten Daten sinnvoll aufbereitet.

Bereits im Alltag zeichnet das Fitbit Air rund um die Uhr die Herzfrequenz auf und liefert dadurch einen guten Überblick über die Belastung im Tagesverlauf. Ergänzt wird die Messung durch weitere Sensoren, die unter anderem die Sauerstoffsättigung (SpO₂), die Herzfrequenzvariabilität (HRV), die Atemfrequenz sowie Veränderungen der Hauttemperatur erfassen können. Diese Werte fließen in verschiedene Gesundheitsberichte ein und helfen dabei, Veränderungen des eigenen Körpers frühzeitig zu erkennen.

Einen besonders hohen Stellenwert nimmt die Schlafanalyse ein. Während unseres Tests erkannte das Fitbit Air Einschlaf- und Aufwachzeiten zuverlässig und lieferte detaillierte Informationen zu den einzelnen Schlafphasen. Ergänzt werden die Auswertungen durch einen Schlafindex sowie Hinweise, wie sich die Schlafqualität langfristig verbessern lässt. Gerade Nutzer, die ihren Schlaf regelmäßig analysieren möchten, erhalten hier einen echten Mehrwert.

Auch die Erholung spielt beim Fitbit Air eine wichtige Rolle. Anhand der gesammelten Gesundheitsdaten berechnet die Google Health App verschiedene Erholungswerte und gibt Aufschluss darüber, wie belastbar der Körper aktuell ist. Dadurch lässt sich besser einschätzen, ob ein intensives Training sinnvoll ist oder ob dem Körper eine Pause guttun würde.

Besonders interessant sind die neuen KI-Funktionen, die Google in Verbindung mit Google Health Premium anbietet. Der auf Gemini basierende Gesundheitscoach analysiert die erfassten Daten und erstellt individuelle Zusammenfassungen sowie persönliche Empfehlungen zu Schlaf, Bewegung und Erholung. Die Erklärungen wirken verständlich und helfen dabei, die eigenen Gesundheitswerte besser einzuordnen. Allerdings stehen diese erweiterten Funktionen ausschließlich Premium-Abonnenten zur Verfügung.

Insgesamt hinterlassen die Gesundheitsfunktionen einen sehr ausgereiften Eindruck. Die wichtigsten Werte werden zuverlässig erfasst, übersichtlich dargestellt und sinnvoll miteinander verknüpft. Dadurch eignet sich das Fitbit Air nicht nur für sportlich aktive Nutzer, sondern ebenso für alle, die ihre allgemeine Gesundheit langfristig im Blick behalten möchten.

Sport- und Aktivitätstracking

Auch beim Sport konzentriert sich das Fitbit Air auf das Wesentliche. Statt unzählige Trainingsprogramme oder komplexe Leistungsanalysen anzubieten, legt Google den Fokus auf eine zuverlässige Erfassung alltäglicher Aktivitäten und der wichtigsten Trainingsdaten. Für die meisten Freizeitsportler dürfte dieses Konzept vollkommen ausreichen.

Im Alltag zählt der Tracker zuverlässig Schritte, berechnet zurückgelegte Distanzen sowie den Kalorienverbrauch und dokumentiert aktive Minuten. Sämtliche Werte werden automatisch mit der Google Health App synchronisiert und dort übersichtlich aufbereitet. Tages-, Wochen- und Monatsübersichten erleichtern es, die eigene Entwicklung im Blick zu behalten und persönliche Ziele zu verfolgen.

Besonders praktisch ist die automatische Trainingserkennung. Spaziergänge, Läufe oder andere wiederkehrende Aktivitäten werden in vielen Fällen selbstständig erkannt und aufgezeichnet, ohne dass der Nutzer ein Training manuell starten muss. Das funktionierte während unseres Tests insgesamt zuverlässig und sorgt dafür, dass Aktivitäten auch dann erfasst werden, wenn man einmal vergisst, den Tracker bewusst zu aktivieren.

Während einer Trainingseinheit zeichnet das Fitbit Air unter anderem die Herzfrequenz auf und ermöglicht dadurch eine Einschätzung der Belastungsintensität. In Kombination mit den Gesundheitsdaten entsteht so ein umfassender Überblick über Training und Erholung. Wer seine Fortschritte regelmäßig kontrollieren möchte, findet in der Google Health App zahlreiche Diagramme und Auswertungen, die verständlich aufbereitet sind.

Grenzen zeigt das Fitbit Air allerdings bei ambitionierten Outdoor-Sportlern. Da der Tracker bewusst auf ein eigenes Display und integriertes GPS verzichtet, ist für die Aufzeichnung von Lauf- oder Radstrecken ein verbundenes Smartphone erforderlich. Auch Trainingsdaten lassen sich nicht direkt am Handgelenk ablesen, sondern erst nach der Synchronisation in der App auswerten. Wer während des Sports jederzeit aktuelle Werte im Blick behalten möchte, dürfte mit einer klassischen Sportuhr oder Smartwatch besser bedient sein.

Für den vorgesehenen Einsatzzweck erfüllt das Fitbit Air seine Aufgabe jedoch sehr überzeugend. Es begleitet den Nutzer unauffällig durch den Alltag, dokumentiert Aktivitäten zuverlässig und liefert alle wichtigen Informationen für einen gesunden und aktiven Lebensstil, ohne dabei unnötig kompliziert zu werden.

(Funktionen 4 von 5)

Akkulaufzeit

Neben den Gesundheitsfunktionen gehört die Akkulaufzeit zu den wichtigsten Kriterien eines Fitness-Trackers. Schließlich bringt selbst das umfangreichste Funktionspaket wenig, wenn das Gerät ständig an das Ladegerät muss. Genau hier spielt das Fitbit Air seine Stärken aus und zeigt, dass der Verzicht auf ein Display durchaus Vorteile mit sich bringt.

Im Test überzeugte das Fitbit Air mit einer ausdauernden Akkulaufzeit. Selbst bei aktivierter kontinuierlicher Herzfrequenzmessung, automatischer Aktivitätserkennung und täglicher Synchronisation mit der Google Health App hielt der Tracker mehrere Tage problemlos durch. Wer den Tracker hauptsächlich zur Gesundheitsüberwachung und für gelegentliche Trainingseinheiten nutzt, muss sich im Alltag nur selten Gedanken über den Akkustand machen.

Google gibt eine Akkulaufzeit von bis zu sieben Tagen an. Wie bei jedem Wearable hängt die tatsächliche Laufzeit jedoch stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Häufige Synchronisationen, intensive Trainingseinheiten oder die Nutzung zusätzlicher Gesundheitsfunktionen können den Energieverbrauch erhöhen. Während unseres Testzeitraums erwies sich die Herstellerangabe jedoch als durchaus realistisch.

Praktisch gelöst ist zudem die Anzeige des aktuellen Akkustands. Da das Fitbit Air bewusst auf ein Display verzichtet, setzt Google auf eine kleine Status-LED an der Seite des Sensormoduls. Möchte man den ungefähren Ladezustand überprüfen, genügt ein doppeltes Antippen auf der Oberseite des Trackers. Anschließend informiert die LED mit unterschiedlichen Leuchtsignalen über den verbleibenden Akkustand: Blinkt sie weiß, liegt die Akkuladung noch zwischen 20 und 100 Prozent. Ein rot blinkendes Licht signalisiert dagegen einen Akkustand von unter 20 Prozent, während eine dauerhaft rot leuchtende LED darauf hinweist, dass der Akku nahezu vollständig entladen ist und zeitnah aufgeladen werden sollte.

Zusätzlich informiert die Google Health App rechtzeitig, wenn sich der Akkustand dem Ende zuneigt. Ist nur noch etwa ein Tag Restlaufzeit vorhanden, erscheint automatisch eine entsprechende Benachrichtigung auf dem Smartphone. Dadurch bleibt ausreichend Zeit, den Tracker wieder aufzuladen, ohne dass wichtige Gesundheits- oder Schlafdaten verloren gehen.

Ist der Akku schließlich doch einmal leer, erfolgt das Aufladen über das mitgelieferte magnetische USB-C-Ladekabel. Die magnetische Verbindung sitzt sicher und richtet den Tracker automatisch korrekt aus, sodass das Laden ohne langes Ausprobieren gelingt. Das ist besonders praktisch, wenn es morgens einmal schnell gehen muss.

Positiv fiel im Test außerdem auf, dass der Ladevorgang zuverlässig funktionierte. Sobald das Fitbit Air mit dem Ladegerät verbunden wird, beginnt der Ladevorgang automatisch und der aktuelle Akkustand lässt sich bequem in der Google Health App verfolgen. Auf ein separates Netzteil verzichtet Google allerdings, ein Trend, der inzwischen bei nahezu allen Herstellern zu beobachten ist. Wer bereits ein USB-C-Netzteil oder einen freien USB-C-Anschluss am Computer besitzt, kann das mitgelieferte Ladekabel jedoch problemlos weiterverwenden.

Durch die lange Akkulaufzeit eignet sich das Fitbit Air besonders gut für das kontinuierliche Gesundheits- und Schlaftracking. Anders als viele Smartwatches, die bereits nach ein bis zwei Tagen wieder geladen werden müssen, bleibt der Tracker auch über mehrere Nächte hinweg einsatzbereit. Gerade für die Schlafanalyse ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil, da keine nächtlichen Messungen aufgrund eines leeren Akkus verloren gehen.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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