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Nura NuraLoop

In aller Kürze

Mit dem NuraLoop hat der australische Hersteller Nura eine In-Ear Variante des vor einigen Jahren auf den Markt gekommenen Nuraphone vorgestellt. Bei diesen besonderen In-Ears setzt das Unternehmen auf einen direkt zu Beginn durchgeführten automatischen Hörtest, welcher im Anschluss darauf basierende Audioanpassungen vornimmt, die man dann nach Belieben in Prozentschritten hinzuschalten kann. Das Resultat ist ein sehr ausgewogener Klang mit kräftigen Bässen, bei denen man aber dennoch noch die Höhen und Mitten sehr gut wahrnehmen kann. Dank der gut gewählten anatomischen Form und der Haltebügel über die Ohren sitzen die In-Ears sehr bequem im Ohr, sodass diese auch bei hektischeren Bewegungen nicht aus den Ohren fallen können. Das Nackenkabel stört hier schon nach wenigen Minuten nicht mehr und die Bedienung über die Touch-Oberfläche funktioniert problemlos. Dank integrierter Geräuschunterdrückung sorgen die In-Ears hervorragend für Ruhe vor sämtlichen Alltagslärm und daher nutze ich diese In-Ears sehr gerne.

Gefällt uns

  • leichtes Gewicht
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • ausreichende Akkulaufzeit
  • ANC
  • ausgereifte Klanganpassung
  • Social Mode

Gefällt uns weniger

  • spezielles Lade- und Audiokabel
  • Nackenkabel beim einsetzen etwas kurz
  • Preis (UVP)

Nura Nuraloop

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nura setzt bei der Verpackung der NuraLoop auf eine besondere Klapp-Verpackung, welche man so etwas seltener bei Kopfhörern sieht. Doch fangen wir wie gewohnt der Reihe nach an und schauen uns die Verpackung erst einmal von Außen genauer an. Hier wird einem dann zum einen direkt der In-Ear Kopfhörer NuraLoop in voller bracht, jedoch etwas verkleinert dargestellt. Zudem zieren die Front noch das Firmenlogo sowie der Name der In-Ears. Unten links kann man zudem noch den Satz „Music in Full Colour“ lesen, damit möchte Nura darauf hindeuten, dass man den Klang personalisieren kann und dieser somit individuell auf den Hörer abgestimmt werden kann.

An der linken schmalen Seite listet Nura die Vorteile bzw. Ausstattungsmerkmale des NuraLoop auf, zu denen unter anderem der personalisierte Klang, ANC, Bluetooth 5.0 mit aptx HD Support, die Touch-Bedienung sowie der Schutz gegen Schweiß nach IPX 3 und die Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden zählen. Zu guter Letzt werden einem auch auf der Rückseite nochmals die Kopfhörer usw. gezeigt, dieses Mal aber etwas anders dargestellt und es wird kurz erwähnt, was sich in der Box alles befindet.

Klappt man die Verpackung von rechts nach links auf, kann man direkt den In-Ear Kopfhörer sehen, welcher in einem Schaumstoffeinsatz befestigt wurde. Im Deckel links davon findet man eine Kurzanleitung, welche einem kurz und knapp erklärt, dass man die App herunterladen soll und wie die In-Ears eingesetzt werden. Klappt man den Pappdeckel im Deckel auf, verbirgt sich darunter noch ein praktisches Stoff-Case, in welchem der Kopfhörer verstaut werden kann. Entnimmt man wiederum die In-Ears samt Einsatz, befindet sich darunter das restliche Zubehör in kleinen Schachteln. Dabei handelt es sich im oberen Teil um das spezielle Ladekabel, dazwischen findet man alle Ohr-Anpassstücke, sowie Ersatzgitter für den Treiberausgang und im unteren Karton findet man ein ebenfalls spezielles analoges Klinken-Kabel, wenn man herkömmlich via Kabel und nicht über Bluetooth Musikhören möchte.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei den NuraLoop Kopfhörern handelt es sich um keine komplett kabellosen In-Ears, sondern beide Ohrhörer sind mit einem Nackenkabel miteinander verbunden. Dieses Kabel dazwischen ist jedoch recht kurz gehalten, aber absolut ausreichend, sodass man das Ganze sehr bequem tragen kann. Zum bei dieser Kopfhörer-Variante gewohnten, lockeren über den Hals hängen bzw. baumeln lassen, wenn man die In-Ears nicht benötigt, ist das Kabel jedoch zu kurz. Somit sollte man die In-Ears bei Nichtgebrauch in dem mitgelieferten Case verstauen, den darin wird alles sicher geschützt. Das Nackenkabel bzw. der Teil, welcher aus den recht groß ausfallenden Ohrstöpseln herausragt, ist zum Teil flexibel und wird beim Anlegen über die Ohren geführt, was für einen sehr sicheren Halt sorgt.  

Zwischen dem Kabel befindet sich ein rundes Kunststoffelement, welches an der Außenseite mit dem Herstellerlogo versehen wurde. Auf der Innenseite wiederum befinden sich insgesamt 7 goldene Kontakte, über welche der Kopfhörer mit dem speziellen Ladekabel ganz einfach aufgeladen wird oder am selben Punkt wird auch das mitgelieferte analoge Klinkenkabel angesteckt. Mit einem Gesamtgewicht von knapp 27 Gramm sind die Kopfhörer recht leicht und tragen sich im Alltag sehr angenehm. Nura bietet die In-Ears lediglich in einer einzigen Farbe an und zwar schwarz, was eigentlich auch eine zeitlose Farbe ist und zudem auch am pflegeleichtesten.

Damit das adaptive Noise-Cancelling richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten. Dies schafft Nura hier sehr gut durch die mitgelieferten Silikon-Eartips, welche man in insgesamt drei verschiedenen Größen mitliefert.

Das Gehäuse der In-Ears ist wie bereits erwähnt etwas größer gehalten, doch dies stört im Alltag nicht und bei mir hat hier auch nach längerer Zeit nichts gedrückt. Der Ohrkanal läuft wie oftmals üblich leicht konisch zu und an der Außenseite prangt auf der Touch-Oberfläche, welche aus Kunststoff besteht an jeder Seite ein Nura-Logo. Darüber lässt sich der Nuraloop sehr gut steuern und das tolle dabei ist, man drückt sich die In-Ears bei Bedienen nicht weiter in den Ohrkanal rein. Die Einlässe für die Mikros, welche beim ANC benötigt werden, sind hier nicht direkt ersichtlich, daher vermute ich, dass diese zwischen dem Gehäuse und der Touch-Oberfläche (im Spalt) versteckt sind.

Nura hat den NuraLoop mit einer automatischen Abschaltung versehen, sodass die In-Ears automatisch beim Einsetzen eingeschaltet und bei Ablegen abgeschaltet werden. Ist dies nicht gewünscht, kann dies in der App einfach umgestellt werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der NuraLoop In-Ears ist meiner Meinung nach sehr gut. Das Gehäuse der In-Ears zeigt keine optischen Mängel und alle Bauteile gehen ohne störende Kanten ineinander über. Die Ohr-Anpassstücke lassen sich einfach abnehmen und somit durch größere bzw. kleinere austauschen und somit habe ich bei den NuraLoops nichts zu beanstanden, denn auch das gewählte Material fühlt sich angenehm an.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear Kopfhörer mit Nackenband, ANC und Klanganpassung
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbeSchwarz
Akkubis zu 16 h
Gewicht 27 g
MaterialOhrhörer aus robustem Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5 Audio-Codec: SBC und AAC, aptx HD.
Treiberkeine Angaben vom Hersteller
Frequenzbereichkeine Angaben vom Hersteller
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben vom Hersteller
Impedanz (Ohm)keine Angaben vom Hersteller
LieferumfangNuraLoop In-Ear-Kopfhörer
USB-Ladekabel
3,5-mm-Klinkenkabel
Ohrstöpsel in verschiedenen Größen
Reisebeutel
Technische Daten des Nura Nuraloop

Tragekomfort

Auf den ersten Blick wirken die NuraLoop rein von den Ohrstöpseln natürlich etwas klobiger als andere In-Ears, doch dies bedeutet keineswegs, dass diese nicht angenehm im Ohr sitzen, denn der Tragekomfort ist hier gut. Des Weiteren halten die Ohrhörer dank des Kabels, welches ums Ohr verläuft, absolut sicher im Ohr und verrutschen dabei auch nicht selbst dann, wenn man damit eine Runde Joggen geht. Lediglich für Brillenträger kann es hier etwas drücken, denn je nachdem, wie die Brillenbügel ausgelegt sind, können diese auf die Kabel etwas unangenehmen Druck ausüben. 

Nura liefert zum Anpassen der In-Ears insgesamt drei Silikon-Eartips mit, welche in den Standard-Größen S, M, L und XL enthalten sind (M ist von Werk aus vormontiert). Damit lassen sich die In-Ears ideal den verschiedenen Ohren anpassen und halten wie bereits erwähnt nicht nur sicher im Ohr, sondern gewährleisten direkt schon von Grund auf eine sehr gute Isolierung der Umgebungsgeräusche.

Lediglich aufgrund des kürzeren Kabels ist das schnelle Anlegen der In-Ears gerade zu Beginn nicht so schnell möglich, denn man muss hier oft erst mal schauen, wie herum alles in die Ohren gehen muss und zudem kann man die In-Ears durch das kurze Kabel nicht einfach so über die Schultern baumeln lassen. Der durchaus praktische Magnetverschluss wird hier leider ebenfalls nicht geboten, sodass man die In-Ears wie bereits erwähnt, beim Nichtgebrauch am besten im Softcase aufbewahrt.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Nura setzt bei den NuraLoop In-Ears auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. Dies hat den wichtigen Vorteil, dass man sich die In-Ears nicht ins Ohr drückt, wenn man z. B. eine Taste drücken muss. 

Die Touch-Bedienung gefällt mir sehr gut und lässt sich in der App nach den eigenen Vorlieben frei belegen. Dabei kann man pro Seite (rechts und links) definieren, was beim Einmaligen tippen, dem Zweimaligen tippen und bei der kreisenden Bewegung ausgeführt werden soll. Von Werk aus ist der einmalige Tipp an beiden Seiten mit keiner Aktion verknüpft, ich habe daher hier links gewählt, dass der vorherige Titel gespielt werden soll und rechts der nächste Track. Ein zweimaliges Tippen der linke Seite aktiviert/deaktiviert den Social-Mode, sodass man direkt mit dem Umfeld klar und deutlich reden kann, ohne die Kopfhörer ablegen zu müssen. Durch eine kreisende Bewegung kann man wiederum direkt die Intensität des besagten Modus regulieren, je nachdem, in welche Richtung man mit dem Finger kreist. 

Über die rechte Seite führt ein zweimaliges Antippen dazu, dass die Musik pausiert bzw. fortgesetzt wird oder ein angehender Anruf angenommen werden kann. Durch das Kreisen wiederum reguliert man dann die Lautstärke, was wunderbar klappt und mir so deutlich besser gefällt als ein mehrmaliges antippen. Somit bin ich mit der Bedienung sehr zufrieden und kann dabei keine Kritik äußern, da durch Updates, die erschienen sind, alles anfänglichen Fehler bestens beseitigt wurden.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Für einen guten Klang ist es wichtig, dass die NuraLoop richtig im Ohr sitzen, denn nur dann wird ein hervorragendes Klangergebnis für eine lange Spielzeit geboten. Der richtige Sitz wird hier übrigens durch die verbaute Elektronik geprüft, daher auch die automatische An-/Ausschaltfunktion. Der Klang überzeugt mich im Test mit einer kraftvollen und ausgeglichenen Wiedergabe, sodass die In-Ears bei zahlreichen Genres gut klingen. Dies gelingt Nura hierbei vor allem durch die automatische Klanganpassung, welche das Klangbild deutlich verbessert, doch wie das ganze funktioniert, erkläre ich etwas später. Dennoch gehe ich hier bei der Klangbeschreibung direkt auf den veränderten bzw. angepassten Klang ein, denn dieser ist bei den NuraLoop eine besondere Funktion bzw. ein wichtiger Bestandteil.

Bei Rockmusik trumpfen die NuraLoop sehr auf, denn hier überzeugen die In-Ears mit einem hohen maximalen Output und einer dabei gut bleibenden detailreichen Auflösung. Des Weiteren gefällt mir die Stereobühne sehr gut, die mit einer präzisen Wiedergabe punktet und die räumliche Wiedergabe stellt ebenfalls einige andere In-Ears in den Schatten. Der Bass ist recht satt und überzeugt mit einer knackigen Wiedergabe, sodass dieser auch in den tieferen Frequenzen positiv Punkten kann, ohne gleich zu übertreiben. Die Mitten sind griffig und überzeugen mit einer blühenden Klangfarbe, von der zahlreiche Instrumente sowie die Wiedergabe von Stimmen und Gesang profitieren, was mir klanglich dann bei Rock- und Popmusik sehr gut gefällt. Zu guter Letzt überzeugen auch die Höhen mit einer sauberen und strahlenden Wiedergabe, sodass die Abstimmung durch die automatische Klanganpassung sehr gelungen ist und sich auf jeden Fall lohnt, durchzuführen. 

Bei der Sprachverständlichkeit beim Telefonieren habe ich nichts zu beanstanden, denn auch hier bieten die NuraLoop Kopfhörer eine sehr gute Sprachqualität, die für eine saubere Stimmwiedergabe sorgt. Dies wurde durch die letzten Updates sehr gut verbessert, sodass die Störgeräusche um einen herum zuverlässig neutralisiert werden, zu denen z. B. Motorengeräusche von Fahrzeugen und das tiefe Brummen in Zügen usw. zählen. Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den Nuraloop keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Nura bietet für die NuraLoop In-Ears die kostenlose zur Verfügung gestellte Nura-App (iOS und Android) an, welche einige Funktionen bietet. So kann man hierüber nicht nur nach Updates suchen und diese installieren, sondern auch den besagten Hörtest für die Klanganpassung durchführen. Des Weiteren kann man in den Einstellungen die Belegung bzw. Funktionen der Touch-Oberflächen anpassen und die Ein-/Ausschaltautomatik aktivieren bzw. deaktivieren.

nura
Preis: Kostenlos
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Anpassung an das eigene Gehör 

Gleich zu Beginn, wenn man die App heruntergeladen hat und die Kopfhörer gekoppelt hat, wird man gefragt, ob man ein Audio-Profil zur individuellen Klanganpassung vornehmen möchte. Startet man dies, soll man direkt die In-Ears einsetzen, wobei hierbei auch zugleich bestätigt wird, dass diese jeweils richtig Sitzen, was durch die verbauten Sensoren geprüft wird. 

Anschließend startet der automatische Vorgang der Messung, welchen man visuell am Smartphone mitverfolgen kann. Dabei kommt der besondere Clou zum Zuge, denn in diesem Vorgang Werten die In-Ears durch ihre besonders empfindlichen Mikrofone direkt im Gehörgang die sogenannten optoakustische Emissionen aus. Dabei handelt es sich um Schallsignale, die das Trommelfell beim Hörvorgang selbst ausgibt und somit im Innenohr entstehen und über das Mittelohr und den äußeren Gehörgang nach außen abgestrahlt werden. Diese Schallsignale liegen jedoch bei rund 80 dB und daher ist es aktuell ein Alleinstellungsmerkmal am Markt der Kopfhörer, dass hier die optoakustische Emissionen mit hoch empfindlichen Mikrofonen ausgewertet werden, um den Klang perfekt anzupassen. Im Test funktioniert dies hervorragend und man kann direkt im Anschluss des Vorgangs ein Musikstück ohne und direkt auch mit Anpassung anhören, sodass man direkt den Unterschied der Klang-Anpassungen hören kann, was man hier auch auf jeden Fall heraushören kann. 

Auf der Startseite der App kann man dann direkt zwischen dem neutralen Klang, also ohne Anpassung und dem „personalisierten“ wählen. Bei Letzterem ist es dann zudem noch möglich, den „Immersion Mode“ anzupassen. Hierbei wird der Bass via Schieberegler angehoben, um das Klangbild insgesamt druckvoller wiederzugeben. Damit kann man einen sehr eindrucksvollen Bass, der je nach Musik-Genre auch perfekt zur Geltung kommen kann, hören. Ich persönlich habe den Regler jedoch auf +1 gestellt, denen selbst dann bleibt ein sehr guter Hörspaß mit ordentlich Tiefbass und ein Klangbild, welches mir sehr gut gefällt. 

An der Startseite kann man dann zudem noch weiter Hörprofile zeitgleich einmessen bzw. absichert. Die maximale Anzahl beträgt hierbei bis zu 3 Nutzer, sodass man die Kopfhörer z. B. auch mit anderen Familienmitglieder teile könnte. Der Wechsel erfolgt dann direkt in der App, indem man den entsprechenden gespeicherten Namen auswählt. Hierbei ist es auch von Vorteil, dass man die Hörprofile direkt teilen kann, sodass man dies nicht auf jedem Gerät neu einmessen muss. In der oberen rechten Ecke wird einem dann zudem noch der Akku in Prozent angezeigt.

Über die drei Striche oben links gelangt man ins Einstellungsmenü. Hier kann man zum einen das eigene erstellte Konto einsehen, direkt zur Hilfe und dem Support gelangen, einiges über Nura herausfinden oder auch zu den wichtigeren Geräteeinstellungen navigieren. Bei Letzterem kann man direkt ganz oben die Touch-Bedienung nach den eigenen Vorlieben zuordnen, die Seriennummer und Softwareversion einsehen, nach Software-Updates suchen (aktuelle Version 100254) und die Sprachausgabe auf deutsch ändern. Zu guter Letzt kann hier auch die EU-Lautstärkebegrenzung aktiviert werden, sodass die In-Ears maximale auf eine Lautstärke von 85 Dezibel begrenzt werden oder man kann die Ein-/Ausschaltung von automatisch auf manuell umstellen.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Social-Mode

Nura hat die NuraLoop mit einem Noise Cancelling ausgestattet, welches jedoch in der Intensität nicht reguliert werden kann. Dieses liefert jedoch durch den richtigen Sitz eine sehr gute Isolierung von der Umgebung, welche jedoch zugleich auch von einem dezenten Grundrauschen begleitet wird. Funktionsbedingt haben hier Over-Ear Kopfhörer natürlich weiterhin die Nase vorne, aber dennoch schafft es Nura mit den NuraLoop für einen gut abgeschotteten Raum zu sorgen, in welchem tiefe Frequenzen zuverlässig neutralisiert werden. Somit kann man im Straßenverkehr weiterhin Fahrzeuge wahrnehmen, sofern man die Lautstärke nicht zu hoch eingestellt hat, was hier trotz Kopfhörer für eine gewisse Sicherheit sorgt. 

Beim Social Mode handelt es sich um eigentlich um nichts anderes als um Talk True von JBL, denn hier werden durch die kreisenden Bewegungen der Touch-Oberfläche die Umgebungsgeräusche nach Belieben zu einem durchgelassen. Dabei wird der Lärm bzw. das gesprochene von der Person, die mit einem redet, über die verbauten Mikrofone in den Gehörgang eingespeist, sodass man trotzt angelegten In-Ears eine schnelle Kommunikation führen kann. Hat man diesen Modus jedoch am stärksten eingestellt, wird hier vor allem in einem ruhigen Raum das Rauschen sehr verstärkt, was jedoch bei anderen In-Ears mit dieser Funktion ebenfalls der Fall ist, da dies an der Übertragungstechnologie über die Mikrofone liegt.

Akkulaufzeit

Eine genaue Angabe, wie groß der verbaute Akku in den In-Ears ist, macht Nura hier nicht, aber man gibt an, dass bei vollem Akku eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden ermöglicht wird. Diese Laufzeit konnte ich bei angenehmer und ausreichend lauter Lautstärke auch problemlos erreichen und daher hat Nura hier nicht zu viel versprochen. Für diejenigen, welche gerne vergessen, den Akku für den nächsten Tag aufzuladen, dürfte auch die integrierte Schnellladefunktion interessant sein, denn dadurch kann man den verbauten Akku bereits nach 10 Minuten aufladen, für eine Wiedergabezeit von gut zwei Stunden aufladen.

Aufgeladen wird der Akku über ein spezielles Ladekabel, welches man am besten nicht vergessen sollte, bei Reisen mitzunehmen, denn hier findet man sicherlich nicht so schnell ein Ersatzkabel. Hierbei handelt es sich nämlich um kein herkömmliches USB-C-Kabel, welches auch von einem anderen Hersteller genutzt wird, sondern um ein USB-A Kabel mit einem speziellen Pin-Adapter. Dieser befestigt sich dank magnetischer Ausführung automatisch mit dem Port am Nackenkabel und das Kabel ist mit gut 30 cm ausreichend lange. Über eine kleine Status-LED, welche durch den Adapter leuchtet, wird dem Nutzer angezeigt, ob der Akku noch lädt bzw. bereits voll aufgeladen ist. Von komplett leer bis voll, vergehen knapp 2 Stunden eine absolut akzeptable Zeit.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Nura auf den Bluetooth-Standard 5.0, doch die In-Ears können auch mit dem mitgelieferten Audio-Kabel als kabelgebunden Variante genutzt werden. Auch dieses Audio-Kabel ist wie das Ladekabel sehr speziell, denn dieses wird ebenso über den Magnetverschluss an der Mitte des Nackenbands angeschlossen. 

Das Koppeln mit meinem iPhone war absolut identisch zu sämtlichen anderen In-Ears und gelang somit absolut einfach direkt über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer ins Ohr eingesetzt hat, „nuraloop …“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 15 Metern indoor überraschend hoch.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Sitz im Ohr der NuraLoop ist absolut sicher, hier wackelt und verrutscht kaum was. Der Klang ist nach der Klanganpassung sehr ausgewogen und überzeugt mit einer detailreichen Wiedergabe. Das Verfahren, wie Nura hier die Gehörmessung für die Klanganpassung durchführt, ist aktuell noch weit der Konkurrenz voraus und es macht einfach Spaß damit Musik zu hören, denn auch das ANC und der Immersion Mode wissen zu überzeugen.

Preis/Leistung

Definitiv ist die UVP von 229€ nicht gerade wenig Geld, doch inzwischen sind die NuraLoop In-Ears für knapp unter 160€ erhältlich. Dies ist natürlich für ein In-Ear Kopfhörern, welcher nicht komplett kabellos ausgeführt ist, in der heutigen Zeit immer noch recht viel Geld. Dafür hat man hier aber einen sehr sicheren Halt, bei dem nicht so einfach etwas verrutschen kann, bekommt ein gutes ANC geboten und die Klanganpassung ist erstaunlich gut, sodass hierdurch für jeden Hörer ein perfektes Klangbild eingestellt wird. Wer kein Kabel zwischen den Ohrhörern haben möchte, aber alle anderen Funktionen geboten bekommen möchte, muss daher vielleicht zum recht neuen NuraTrue greifen, doch diese In-Ears sind auch vom Preis zugleich teurer, Testen konnte ich diese persönlich aber leider noch nicht. 

Nura Nuraloop

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: technics.com/de/

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