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Schlagwort: Garten

Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500

In aller Kürze

Testergebnis

4,6

von 5

Der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500 gehört zu den bislang überzeugendsten Mährobotern in unserem Test. Besonders die automatische Kartierung funktioniert erstaunlich gut und macht eine manuelle Kartierung bei einfachen Rasenflächen nahezu überflüssig. 360°-LiDAR, Dual-Kamera und Allradantrieb sorgen anschließend für eine sehr präzise Navigation und zuverlässige Hinderniserkennung.

Ein echtes Highlight ist der zusätzliche seitliche Kantenschneider, der deutlich näher an Rasenkanten mäht und die manuelle Nacharbeit reduziert. Dazu kommen eine hochwertige und kompakte Konstruktion, ein sauberes Schnittbild sowie eine ausgesprochen umfangreiche App. Kritik gibt es vor allem für die fest auf 50 mm eingestellte Schnitthöhe des Kantenschneiders und die in der Praxis deutlich von den Bedingungen abhängige Akkureichweite.

Das gefällt uns

  • Sehr präzise 360°-LiDAR-Navigation
  • Überraschend gute automatische Kartierung
  • Sehr sauberes und gleichmäßiges Schnittbild
  • Zuverlässige Hinderniserkennung mit Dual-Kamera
  • elektrische Schnitthöhenverstellung in 0,1mm Schritten
  • Umfangreiche und dennoch übersichtliche App
  • Schnelle Ladezeiten
  • Hochwertige Verarbeitung und kompakte Bauweise
  • Integrierter Regensensor mit einstellbarer Regenpause
  • Starker Allradantrieb und gute Federung
  • Hervorragende Traktion bei Steigungen und Unebenheiten
  • Viele individuelle Mäh- und Karteneinstellungen
  • Zusätzlicher Kantenschneider reduziert Nacharbeit deutlich
  • Austauschbarer Akku
  • Integriertes 4G für drei Jahre inklusive

Das gefällt uns weniger

  • Hoher Anschaffungspreis
  • Kantenschneider fest auf 50 mm Schnitthöhe
  • Bis zu 500 m² pro Akkuladung eher unter Idealbedingungen
  • Kleine Steine werden nicht immer zuverlässig erkannt
  • Manuelle Nacharbeit an komplexen Randbereichen weiterhin notwendig

Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500

Zum Store bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500 wird in einem einzelnen, rundum bedruckten Karton geliefert. Neben verschiedenen Produktabbildungen finden sich darauf bereits einige der wichtigsten technischen Highlights des Mähroboters. Im Inneren ist alles ordentlich und transportsicher verpackt. Passgenaue Styroporelemente, Folien und zusätzliche Kartonagen schützen sowohl den Mäher als auch das Zubehör vor Beschädigungen.

Positiv fällt auf, dass der Luba mini 2 AWD bereits vollständig montiert aus der Verpackung kommt. Am Mähroboter selbst müssen keine Komponenten mehr angebracht werden. Auch bei der Ladestation hält sich der Aufwand in Grenzen. Hier wird lediglich das Netzteil beziehungsweise die Stromversorgung verbunden und die obere Kunststoffabdeckung eingesetzt. Danach ist die Hardware grundsätzlich einsatzbereit.

Umfangreiches Zubehör

Beim Lieferumfang zeigt sich Mam­mo­tion großzügig. Neben dem Luba mini 2 AWD 1500 und der Ladestationbefinden sich das Netzteil sowie die kleine Abdeckung für die Station im Karton. Für die spätere Wartung legt der Hersteller gleich zwölf Ersatzklingen einschließlich der passenden Schrauben bei.

Ebenfalls enthalten ist ein Schraubendreher mit Torx- und Kreuzschlitz-Aufsatz sowie eine kleine Reinigungsbürste. Zur Befestigung der Ladestation auf dem Rasen liegen vier Erdhaken samt Kunststoffschlüssel bei. Weitere vier Erdanker können verwendet werden, um das Stromkabel bei Bedarf am Boden zu fixieren. Damit befindet sich praktisch alles im Karton, was für die erste Installation und kleinere Wartungsarbeiten benötigt wird.

Neben einer großformatigen Schnellstartanleitung liegt auch eine normale Bedienungsanleitung bei. Wirklich zwingend benötigt haben wir diese bei der Einrichtung allerdings nicht, denn die einzelnen Schritte werden später auch innerhalb der App ausführlich erklärt.

Überraschend kompakt

Beim ersten Herausnehmen überrascht vor allem die Größe. Für einen Mähroboter mit Allradantrieb und dieser Leistungsklasse fällt der Luba mini 2 AWD 1500 vergleichsweise kompakt aus. Er ist beispielsweise sichtbar kleiner als der von uns getestete MOVA LiDAX Ultra AWD.

Auch qualitativ hinterlässt der Mam­mo­tion bereits beim Auspacken einen sehr hochwertigen ersten Eindruck. Tatsächlich wirkt er in einigen Bereichen sogar noch einmal aufwendiger verarbeitet als der MOVA. Darauf gehen wir im folgenden Kapitel zu Design & Verarbeitung allerdings noch wesentlich genauer ein.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Fast wie ein kleiner Formel-1-Wagen

Schon beim ersten Blick unterscheidet sich der Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500 deutlich von vielen klassischen Mährobotern. Die flache, breite Karosserie mit der weit nach vorne gezogenen Front erinnert eher an ein ferngesteuertes RC-Auto oder einen kleinen Formel-1-Rennwagen. Die Farbkombination aus Weiß, Grau und Schwarz passt sehr gut zu diesem technischen Auftritt und gefällt uns ausgesprochen gut.

Trotz seiner umfangreichen Technik fällt der Luba mini 2 AWD überraschend kompakt aus. Gerade angesichts des Allradantriebs, des 360°-LiDARs und des zusätzlichen Kantenschneiders hätten wir mit einem größeren Gehäuse gerechnet.

Besonders auffällig ist die weit nach vorne gezogene Stoßfänger-Konstruktion, die optisch ein wenig an die Nase eines Formel-1-Wagens erinnert. Der Stoßfänger ist beweglich gelagert und stellt gleichzeitig eine zusätzliche Sicherheitsebene dar. Sollte ein Hindernis von der Sensorik einmal nicht rechtzeitig erkannt werden, kann der physische Kontakt über den Stoßfänger einen Stopp auslösen.

360°-LiDAR und Dual-Kamera

Eine zentrale Rolle beim neuen Modell spielt der oben integrierte 360°-LiDAR. Anders als bei Modellen mit separater RTK-Station benötigt der Luba mini 2 AWD 1500 keine zusätzliche RTK-Antenne für seine LiDAR-Navigation. Ergänzt wird das System durch eine Dual-Kamera an der Vorderseite, die insbesondere bei der Erkennung von Hindernissen unterstützt. Mam­mo­tion kombiniert beide Systeme für Navigation, Kartierung und Objekterkennung. 

Gut gefällt uns auch die geschützte Position des 360°-LiDARs. Direkt über dem eigentlichen LiDAR-Turm befindet sich eine separate, dachartig ausgeführte Schutzstrebe, die etwas über den Sensor hinausragt. Sie bildet damit den höchsten beziehungsweise zuerst aufliegenden Bereich und schützt die empfindliche LiDAR-Abdeckung insbesondere dann, wenn der Mähroboter für Reinigungs- oder Wartungsarbeiten umgedreht wird. Eine kleine, aber sehr durchdachte konstruktive Lösung, die das Risiko von Kratzern oder Beschädigungen am Sensor reduziert.

Allradantrieb mit Omni-Rädern

Auch das Fahrwerk unterscheidet den Luba deutlich von vielen günstigeren Mährobotern. Alle vier Räder werden angetrieben. An der Vorderseite kommen Omni-Räder zum Einsatz, während hinten deutlich breitere, stark profilierte und gummierte Antriebsräder sitzen.

Die Omni-Räder können sich nicht nur in ihrer eigentlichen Laufrichtung bewegen, sondern besitzen zusätzliche frei bewegliche Rollen. Dadurch kann der LUBA seine Fahrtrichtung mit weniger Widerstand verändern und sehr enge Wendemanöver ausführen. Gerade beim Wenden auf dem Rasen soll dadurch unnötiges Schieben und Aufreißen der Grasnarbe reduziert werden. Hinzu kommt ein adaptives Federungssystem, das den Bodenkontakt auf unebenem Gelände verbessern soll. Mam­mo­tion gibt für den AWD-Antrieb Steigungen von bis zu 80 Prozent und eine Hindernisüberwindung von bis zu 50 mm an. 

Zwei separate Mähscheiben

Auf der Unterseite setzt Mam­mo­tion auf ein interessantes Zwei-Scheiben-Konzept. Die große zentrale Mähscheibe besitzt sechs frei bewegliche Klingen und deckt eine Schnittbreite von rund 20 cm ab. Rechts in Fahrtrichtung befindet sich zusätzlich eine separate 12-cm-Kantenschneidscheibe mit drei Klingen. Mam­mo­tion gibt an, dass diese bis auf etwa 5 cm an Wände herankommen kann. 

Die seitliche Scheibe steht dabei nicht ungeschützt über die Karosserie hinaus. Nach außen ist sie eingefasst, während der zum Rasen gerichtete Bereich für den Schnitt geöffnet bleibt. Uns gefällt diese Konstruktion auch unter Sicherheitsaspekten. Selbst wenn man den Roboter an den seitlichen Griffmulden aufnimmt und dabei versehentlich etwas weiter unter das Gehäuse greift, gelangt man nicht unmittelbar von außen an die Messer.

Eine schöne Detaillösung sind außerdem die verwendeten Wendemesser. Durch die doppelte Lochung können die Klingen nach entsprechendem Verschleiß gedreht und von der jeweils anderen Schneidseite weiterverwendet werden.

Die zentrale Mähscheibe ist zudem beweglich aufgehängt. Den Übergang zum Gehäuse schützt ein Gummi-Faltenbalg. Dieser kann die Höhenbewegung der Einheit mitmachen und verhindert gleichzeitig, dass Schmutz und Gras ungehindert in den darüberliegenden Mechanismus gelangen.

Die Schnitthöhe der zentralen 20-cm-Mähscheibe wird vollständig elektronisch über die App eingestellt und lässt sich zwischen 20 und 65 mm anpassen. Ein mechanischer Drehregler am Gerät ist damit nicht notwendig. Anders sieht es bei der zusätzlichen 12-cm-Kantenschneidscheibe aus. Sie arbeitet mit einer fest vorgegebenen Schnitthöhe von 50 mm, die sich nicht verändern lässt. Wer den Hauptrasen beispielsweise auf 40 mm mäht, muss daher berücksichtigen, dass der separate Kantenschneider weiterhin auf seiner fixen Höhe von 50 mm arbeitet.

Auffällige Beleuchtung

Ein ungewöhnliches Designmerkmal findet sich außerdem seitlich am Heck. Dort sind rote Leuchten integriert, die den ohnehin fahrzeugähnlichen Charakter des Luba mini 2 AWD noch einmal unterstreichen. Tagsüber bleiben die Leuchten ausgeschaltet, bei Dunkelheit werden sie dagegen automatisch aktiviert. Das gilt auch dann, wenn sich der Mähroboter gerade in seiner Ladestation befindet.

Gerade nachts sieht die rote Beleuchtung in Verbindung mit der flachen Karosserie durchaus stylisch aus und erinnert noch stärker an ein kleines Fahrzeug. Wer die Beleuchtung beispielsweise während der Nacht nicht dauerhaft eingeschaltet haben möchte, kann sie über die Mam­mo­tion App deaktivieren.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Hochwertiger Materialmix

Bei der Verarbeitung hinterlässt der Luba mini 2 AWD 1500 einen ausgezeichneten Eindruck. Zwar besteht ein großer Teil der äußeren Karosserie erwartungsgemäß aus Kunststoff, Mam­mo­tion setzt an verschiedenen Stellen allerdings auch auf Aluminium und weitere Metallkomponenten. Dadurch wirkt die Konstruktion insgesamt sehr robust.

Die Spaltmaße unseres Testgeräts sind gleichmäßig, scharfe Kanten oder störendes Knarzen konnten wir bislang nicht feststellen. Auch bewegliche Bauteile wie Stoßfänger, Fahrwerk und Mähwerk wirken nicht billig oder unnötig locker.

Besonders positiv fallen die vielen kleinen Details auf. Rechts und links befinden sich beispielsweise gelb abgesetzte Griffmulden mit gummierter Oberfläche. Dadurch lässt sich der Mäher sicher greifen und tragen. Gerade nach einer Reinigung, wenn Gehäuse oder Hände noch etwas feucht sind, bietet die Gummierung einen spürbaren Vorteil gegenüber glatten Kunststoffgriffen.

Auch die geschützte Konstruktion des LiDAR-Sensors, der Gummi-Faltenbalg am höhenverstellbaren Mähwerk und die Einfassung des Kantenschneiders vermitteln den Eindruck, dass bei der Konstruktion nicht nur auf technische Daten, sondern auch auf Wartung und den praktischen Umgang mit dem Gerät geachtet wurde.

Für den Außeneinsatz ausgelegt

Der Mäher selbst ist nach IPX6 gegen Wasser geschützt. Damit ist er gegen starke Wasserstrahlen geschützt und entsprechend auf den dauerhaften Außeneinsatz ausgelegt. Mam­mo­tion nennt außerdem eine integrierte Regenerkennung. 

IPX6 bedeutet allerdings nicht, dass der Roboter wasserdicht im Sinne eines Untertauchens ist. Bei der Reinigung sollte man sich daher weiterhin an die Herstellervorgaben halten.

Insgesamt gehört die Verarbeitung für uns bereits nach den ersten Wochen zu den stärksten Eigenschaften des Luba mini 2 AWD 1500. Im direkten Vergleich mit dem von uns getesteten MOVA LiDAX Ultra AWD wirkt der Mam­mo­tion trotz seiner kompakteren Abmessungen in vielen Details sogar noch einmal aufwendiger konstruiert. Vor allem der Materialmix, die gummierten Griffbereiche, das Fahrwerk und die vielen durchdachten Schutzdetails vermitteln einen ausgesprochen hochwertigen Gesamteindruck.            

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Empfohlene Rasenflächebis 1.500 m²
Navigation/ Hindernisserkennung360°-LiDAR + Dual-Kamera KI-Vision; LiDAR mit bis zu 61 m Reichweite, 360° × 49° Sichtfeld und ca. 200.000 Punkten/s; KI-Hinderniserkennung
BegrenzungskabelNein, nicht erforderlich
RTK-Antenne erforderlichNein; Mammotion iNavi Service mit NetRTK-Unterstützung über 4G
SchnittsystemZentrale Mähscheibe mit 6 Klingen + seitliche Kantenschneidscheibe mit 3 Klingen
SchnittbreiteHauptmähscheibe ca. 20 cm + separate 12-cm-Kantenschneidscheibe
SchnitthöheHauptmähwerk: 20–65 mm, elektronisch per App in 0,1-mm-Schritten; Kantenschneidscheibe: fest 50 mm
KantenmähfunktionFest montierte 120-mm-Kantenschneidscheibe; mäht bis auf ca. 5–5,5 cm an Wänden heran
Fahrgeschwindigkeit0,2–0,6 m/s einstellbar
Antrieb und max. SteigungAWD-Allradantrieb; bis 80 % bzw. 38,6° Steigung
BesonderheitenOmni-Vorderräder; adaptives Federungssystem; automatische Kartierung; bis zu 20 Mähzonen; No-Go-Zonen; nachträgliche Kartenbearbeitung; Regensensor + Online-Wetterdaten; variable Mähmuster und Mährichtungen; Null- oder Mehrpunktwende; Live-Kamera; 4G-Modul mit 3 Jahren Daten inklusive; automatische Wiederaufnahme nach Ladepause
Akku-Ladezeitca. 150 Minuten im Test
Akku6,1 Ah; intelligentes Batteriemanagement mit adaptivem Nachladen
Hersteller: bis ca. 150 Minuten bzw. bis 500 m² pro Ladung; im Test unter realistischen Bedingungen etwa 350 m², stark abhängig von Rasen und Einstellungen
SchutzklasseIPX6 (Mähroboter)
Abmessungen (L × B × H)58,4 x 46,0 x 29,0 cm
Gewicht17.2kg
LieferumfangLuba mini 2 AWD 1500
Ladestation mit Abdeckung
Netzteil
12 Ersatzklingen inkl. Schrauben
Schraubendreher mit Torx-/Kreuzschlitz-Bits
Reinigungsbürste
4 Erdanker für Ladestation inkl. Kunststoffwerkzeug
4 zusätzliche Kabel-Erdanker
Schnellstartanleitung
Bedienungsanleitung
Technische Daten der Mammotion Luba mini 2 AWD 1500

Einrichtung & Inbetriebnahme

Ladestation flexibel aufstellbar

Die grundlegende Installation des Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500 ist schnell erledigt. Wer die Ladestation direkt auf dem Rasen platzieren möchte, kann sie mit den vier mitgelieferten Erdnägeln sicher im Boden fixieren. Wir haben uns allerdings bewusst für eine andere Lösung entschieden.

Wie bei unseren anderen Mährobotern steht die Station auf einer gepflasterten Fläche direkt vor unserer Stützmauer. Dadurch wächst rundherum kein Gras, das später von Hand nachgeschnitten werden müsste. Eine zusätzliche Verschraubung war bei uns nicht notwendig. Die Station steht stabil und verrutscht auch beim rückwärtigen Einfahren des Luba nicht. Bei Bedarf könnte sie auf Pflaster natürlich zusätzlich mit geeigneten Schrauben, Unterlegscheiben und Dübeln befestigt werden.

Die überwiegend aus Kunststoff bestehende Station macht einen soliden Eindruck. In der Bodenplatte befinden sich im Bereich der Fahrspuren mehrere Öffnungen beziehungsweise Schlitze, durch die Regen- und Reinigungswasser besser ablaufen kann.

Mam­mo­tion empfiehlt für die Station 1,5 Meter Freiraum nach vorne sowie jeweils einen Meter zu den Seiten. Bei uns funktioniert die Ein- und Ausfahrt auch mit weniger seitlichem Platz zuverlässig. Wer den erforderlichen Platz zur Verfügung hat, sollte sich dennoch möglichst an die Herstellervorgaben halten.

Auch die Stromversorgung ist schnell angeschlossen. Vom Netzteil bis zur Ladestation stehen rund fünf Meter Kabel zur Verfügung, insgesamt sind es ungefähr sechs Meter. Da lediglich die obere Abdeckung der Station eingesteckt und die Stromversorgung verbunden werden muss, hält sich der Montageaufwand entsprechend in Grenzen.

In wenigen Minuten mit der App verbunden

Für die Einrichtung wird die Mam­mo­tion App benötigt. Zunächst muss ein Benutzerkonto mit E-Mail-Adresse und selbst gewähltem Passwort angelegt werden. Anschließend genügt es, den eingeschalteten Luba über „Gerät hinzufügen“ einzubinden.

In unserem Fall wurde der Mähroboter unmittelbar als verfügbares Gerät angezeigt. Nach Auswahl des WLANs und Eingabe des entsprechenden Passworts war die Verbindung innerhalb kurzer Zeit hergestellt. Die App führt dabei Schritt für Schritt durch den gesamten Vorgang und erklärt unter anderem, worauf beim Standort der Ladestation geachtet werden sollte.

Direkt im Anschluss standen bei unserem Testgerät zwei aufeinanderfolgende Firmware-Updates bereit, die wir vor der weiteren Einrichtung installiert haben.

Die integrierte 4G-Verbindung mussten wir nicht separat aktivieren. Sie stand automatisch zur Verfügung. Bei diesem Modell ist der Mobilfunkdienst für die ersten drei Jahre enthalten. Dadurch bleibt der Luba auch außerhalb der heimischen WLAN-Abdeckung erreichbar und kann weiterhin über die App überwacht werden.

Insgesamt ist die grundlegende Inbetriebnahme erfreulich schnell erledigt. Da Mäher und Ladestation weitgehend vormontiert geliefert werden, benötigten wir einschließlich Aufstellung und Einrichtung lediglich etwa 10 bis 20 Minuten, anschließend konnte es bereits an die Kartierung gehen.

Automatische Kartierung überzeugt

Gerade auf die automatische Kartierung waren wir besonders gespannt. Statt unsere Testfläche wie bei RTK-Antennen Mährobotern zunächst manuell abzufahren, wollten wir wissen, wie zuverlässig der Luba mini 2 AWD 1500 seine Arbeitsfläche selbstständig erkennt.

In der App wählten wir lediglich „Kartierung starten“. Der Luba verließ daraufhin seine Station und wurde von uns über die beiden virtuellen Joysticks bis an unsere Rasenfläche gefahren. Bereits dort erkannte der Roboter selbstständig, dass er sich vor einer geeigneten Rasenfläche befindet, stoppte und meldete den erkannten Rasen in der App.

Anschließend konnten wir auswählen, ob die gefundene Fläche direkt kartiert werden soll oder noch weitere getrennte Rasenflächen vorhanden sind. Insgesamt lassen sich bis zu 20 unterschiedliche Mähzonen verwalten. Da es sich bei unserer Testfläche um eine einzelne zusammenhängende Rasenfläche handelt, konnten wir unmittelbar mit der automatischen Kartierung beginnen.

Ab diesem Moment mussten wir nicht mehr eingreifen. Abhängig von Form und Größe der Fläche fuhr der Luba die Rasengrenzen sowie verschiedene Bereiche innerhalb der Fläche mehrfach und aus unterschiedlichen Richtungen ab. Daraus erstellte er selbstständig seine Karte und kehrte nach Abschluss der Kartierung wieder zur Ladestation zurück.

Das Ergebnis hat uns positiv überrascht. Bei einer vergleichsweise klar abgegrenzten Rasenfläche funktioniert die automatische Kartierung so gut, dass wir keinen Grund sehen, die komplette Grenze von Anfang an manuell abzufahren.

Kleine Korrekturen bleiben möglich

Ganz perfekt war die automatisch erzeugte Karte bei uns allerdings nicht. Insbesondere an einigen 90-Grad-Ecken setzte der Luba seine Grenze etwas zu früh und fuhr nicht weit genug in die Ecke hinein. Diese Stellen haben wir anschließend manuell angepasst.

Das ist erfreulicherweise möglich, ohne die gesamte Karte neu erstellen zu müssen. Gerade im Zusammenspiel mit der zusätzlichen seitlichen Kantenschneidscheibe lohnt es sich, die Grenze möglichst sauber festzulegen. Nach unserer Korrektur fährt der Luba die entsprechenden Bereiche nun so an, dass auch die Rasenkanten sehr sauber erfasst werden.

Bei komplizierteren Gärten würden wir die automatische Kartierung deshalb eher als sehr gute Ausgangsbasis betrachten. Einfache, klar abgegrenzte Rasenflächen kann der Luba weitgehend selbstständig erfassen. Bei verwinkelten Flächen, vielen Beeten, Sträuchern oder anderen Besonderheiten innerhalb beziehungsweise unmittelbar an der Rasenfläche kann eine manuelle Nachbearbeitung oder Kartierung dagegen sinnvoll sein.

Beim manuellen Festlegen der Grenze lässt sich der Mäher über die virtuellen Joysticks in der App sehr präzise positionieren. An ebenerdigen Übergängen zu Pflaster oder ähnlichen befahrbaren Flächen kann die virtuelle Grenze bewusst etwas über die eigentliche Rasenkante hinausgelegt werden. Dadurch fährt insbesondere der seitliche Kantenschneider weit genug über die Kante und es bleibt weniger Gras stehen.

Natürlich sollte dabei darauf geachtet werden, dass sich außerhalb der Rasenfläche keine Pflanzen oder anderen empfindlichen Hindernisse befinden. An Mauern, Zäunen und vergleichbaren festen Begrenzungen würden wir dagegen einen kleinen Sicherheitsabstand von etwa 3 bis 5 cm einplanen.

Unterm Strich gehört die automatische Kartierung bereits zu unseren positiven Überraschungen beim Luba mini 2 AWD 1500. Gerade bei einfach aufgebauten Gärten reduziert sie den Einrichtungsaufwand erheblich: zur Rasenfläche fahren, die automatische Kartierung starten und den Rest übernimmt der Mäher weitgehend selbst. Dass einzelne Grenzen anschließend gezielt korrigiert werden können, macht das System zusätzlich flexibel.

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Navigation & Hinderniserkennung

Präzise Bahnen und intelligentes Randmähen

Bereits nach den ersten Mähvorgängen zeigt sich, wie strukturiert der Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500 arbeitet. Bevor er mit dem eigentlichen Flächenmähen beginnt, kümmert er sich zunächst um den kompletten Rasenrand. Dabei fährt er die zuvor kartierte Begrenzung mehrfach ab und aktiviert zusätzlich zur zentralen Mähscheibe die seitliche 12-cm-Kantenschneidscheibe.

In der App lässt sich festlegen, wie viele Runden entlang des Rasenumfangs gefahren werden sollen. Standardmäßig sind bei unserem Testgerät zwei Randrunden voreingestellt. Dadurch umrundet der Luba zunächst mehrfach den gesamten Rasen und sorgt für ein besonders sauberes Schnittbild an den Kanten, bevor anschließend die seitliche Kantenschneidscheibe deaktiviert wird und das eigentliche Flächenmähen beginnt.

Ist der kleine Trimmer mit seinen drei Klingen aktiv, wird der Roboter zwar etwas hörbarer, wirklich laut ist er aber keineswegs. Im direkten Vergleich zum von uns getesteten ECOVACS GOAT mit Faden-Trimmer arbeitet das Mammotion-System deutlich angenehmer und wesentlich weniger aufdringlich.

Anschließend mäht der Luba die Fläche Bahn für Bahn im gewählten Muster. Über die App kann zwischen verschiedenen Mährichtungen gewählt werden. Neben einer festen Richtung stehen auch wechselnde beziehungsweise zufällige Ausrichtungen zur Verfügung. Das ist sinnvoll, weil dadurch nicht bei jedem Mähvorgang dieselben Fahrspuren entstehen und die Grasnarbe langfristig geschont wird.

In unserem Test hielt der Luba seine Bahnen sehr präzise ein. Abweichungen waren praktisch nicht festzustellen oder beschränkten sich auf minimale Unterschiede an Stellen, an denen Pflanzen etwas in den zuvor kartierten Randbereich hineinragen. Insgesamt wirkt die Navigation ausgesprochen sauber und wiederholbar. Das deckt sich auch mit Mammotions Anspruch einer zentimetergenauen LiDAR- und Dual-Kamera-Navigation. 

Omni-Räder sorgen für saubere Wendemanöver

Besonders positiv sind uns die Wendemanöver aufgefallen. Durch die vorderen Omni-Räder kann der Luba sogenannte Nullwendungen durchführen. Dabei dreht er nahezu auf der Stelle und richtet sich direkt auf die nächste Mähbahn aus.

Im direkten Vergleich mit dem von uns getesteten MOVA LiDAR Ultra AWD empfanden wir die Wendungen des Mammotion sogar als etwas sauberer. Ob das ausschließlich an den Omni-Rädern oder zusätzlich am geringeren Gewicht des Roboters liegt, lässt sich natürlich nicht eindeutig beurteilen, im Ergebnis wirkt der LUBA auf unserem Rasen jedoch sehr kontrolliert und hinterlässt nur geringe Belastungen der Grasnarbe.

Wer den Rasen noch stärker schonen möchte, kann in der App alternativ auf eine Mehrpunktdrehung umstellen. Statt einer direkten Nullwende führt der Roboter mehrere progressive Lenkbewegungen aus, bis er die nächste Bahn erreicht. Das dauert etwas länger, reduziert aber die punktuelle Belastung des Rasens zusätzlich.

Diese Wahlmöglichkeit gefällt uns gut, denn je nach Garten und persönlicher Priorität kann zwischen maximaler Effizienz und besonders rasenschonendem Wenden entschieden werden.

Hindernisse zuverlässig erkannt

Bei der Hinderniserkennung konnten wir dem Luba bereits einige typische Alltagsgegenstände in den Weg legen. Fußbälle, Tennisball, Gartenschlauch und Schuhe wurden zuverlässig erkannt und sauber umfahren. Der Roboter reduzierte rechtzeitig seine Fahrt und plante seine Route entsprechend neu, ohne dass es zu Berührungen kam.

Mam­mo­tion gibt an, dass das Zusammenspiel aus 360°-LiDAR und Dual-Kamera-KI mehr als 300 verschiedene stationäre und bewegliche Objekte erkennen kann. Dazu zählen laut Hersteller unter anderem Gartenmöbel, Spielzeug, Pflanzen, Haustiere und weitere typische Hindernisse im Garten. Unser Test bestätigt zumindest die von uns geprüften Alltagsobjekte sehr überzeugend. 

Gerade diese Kombination aus LiDAR und Kamera hat einen praktischen Vorteil. Während der LiDAR die Umgebung dreidimensional vermisst und dauerhaft zur Orientierung nutzt, unterstützt die Dual-Kamera zusätzlich bei der Klassifizierung von Objekten. Dadurch erkennt der Roboter nicht nur Begrenzungen, sondern kann Hindernisse auch gezielt umfahren, anstatt sich ausschließlich auf einen mechanischen Stoßfänger verlassen zu müssen.

Natürlich bleibt der bewegliche Frontstoßfänger weiterhin als zusätzliche Sicherheitsinstanz erhalten. Sollte ein Objekt ausnahmsweise nicht erkannt werden, kann dieser einen physischen Kontakt registrieren und den Roboter entsprechend stoppen.

Auch bei Dunkelheit grundsätzlich einsatzbereit

Der Luba mini 2 AWD 1500 kann laut Hersteller grundsätzlich auch bei Nacht arbeiten. Voraussetzung ist allerdings, dass ausreichend Licht für die kamerabasierte Hinderniserkennung vorhanden ist. Das integrierte Frontlicht unterstützt dabei die Sicht der Dual-Kamera und sollte deshalb bei Nachtfahrten aktiviert bleiben. 

Wir persönlich würden den Roboter dennoch bevorzugt morgens oder abends bei Tageslicht mähen lassen. Das ist aus unserer Sicht der sinnvollste Einsatzzeitraum. Die Umgebung bleibt für die Kameras optimal sichtbar und gleichzeitig vermeidet man die größte Mittagshitze für den Rasen. Für reine Nachtfahrten sehen wir im Alltag daher keinen entscheidenden Vorteil.

Allrad und Federung auf unebenem Gelände

Ein weiteres Highlight des Luba ist der echte Allradantrieb in Verbindung mit dem adaptiven Federungssystem. Unebenheiten auf unserem Testgelände gleicht der Roboter sehr souverän aus. Die Federung sorgt dafür, dass die Räder auch auf leicht unebenem Rasen möglichst gleichmäßig Bodenkontakt behalten, während der Allradantrieb jederzeit für ausreichend Traktion sorgt. Mammotion gibt für das Modell Steigungen von bis zu 80 % beziehungsweise 38,6° an. Das entspricht einer außergewöhnlich hohen Geländetauglichkeit für einen Mähroboter dieser Klasse. 

Auch kleinere Löcher oder Vertiefungen stellen in der Praxis kein größeres Problem dar. Solange diese nicht außergewöhnlich groß sind, fährt der Luba sauber hindurch und setzt seinen Mähvorgang fort. Wird eine Vertiefung dagegen so groß, dass eines der Räder deutlich einsinkt, kann der Roboter kurzfristig etwas nach vorne oder zur Seite kippen. Dank des Allradantriebs kommt er in solchen Situationen zwar wieder zuverlässig heraus, das Schnittbild kann an dieser einzelnen Stelle jedoch etwas ungleichmäßiger ausfallen.

Das ist weniger eine Schwäche des Luba als vielmehr eine physikalische Grenze jedes Mähroboters. Ein Loch in der Größenordnung eines kompletten Rades sollte daher ohnehin möglichst ausgebessert werden, nicht nur für den Roboter, sondern auch für ein dauerhaft ebenes und gleichmäßiges Rasenbild.

Navigation gehört zu den größten Stärken

Im bisherigen Test zählt die Navigation eindeutig zu den größten Stärken des Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500. Die Kombination aus präzisem Bahnfahren, sauberem Randmähen, frei wählbaren Mährichtungen, zuverlässiger Hinderniserkennung und den sehr kontrollierten Wendemanövern sorgt für einen ausgesprochen durchdachten Gesamteindruck.

Besonders überzeugt hat uns, dass der Roboter nicht einfach nur gerade Linien fährt, sondern den kompletten Mähvorgang intelligent strukturiert, erst die Kanten, anschließend die Fläche. Zusammen mit den Omni-Rädern, dem Allradantrieb und der LiDAR-gestützten Orientierung entsteht ein Mähverhalten, das im Alltag sehr präzise und gleichzeitig angenehm rasenschonend wirkt.

(Navigation & Hinderniserkennung: 5 von 5 Punkten)

Mähleistung & Schnittbild

Zwei unterschiedlich große Testflächen

Für die Beurteilung der Mähleistung haben wir den Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500 auf zwei sehr unterschiedlichen Flächen eingesetzt. Mein eigener Testrasen umfasst lediglich knapp 40 m², wird dafür aber entsprechend gepflegt und eignet sich sehr gut, um Schnittbild, Rasenkanten und die Genauigkeit des Mähwerks zu beurteilen.

Zusätzlich musste sich der Luba auf einer rund 800 m² großen Rasenfläche beweisen. Diese nutzen wir regelmäßig für Mähroboter-Tests, um unter anderem Flächenleistung, Akkulaufzeit und das Verhalten auf größeren Grundstücken beurteilen zu können. Der Rasen dort ist weniger stark gepflegt und stellenweise eher wiesenähnlich. Für die reine Beurteilung der Schnittqualität ziehen wir deshalb vor allem unsere kleinere Testfläche heran.

Elektronische Schnitthöhe ungewöhnlich fein einstellbar

Aktuell mähen wir unseren Rasen auf 50 mm. Diese Höhe hat sich bei unserer Rasensorte über längere Zeit als guter Kompromiss erwiesen und passt beim LUBA besonders gut, denn auch die zusätzliche seitliche Kantenschneidscheibe arbeitet mit einer fest vorgegebenen Schnitthöhe von 50 mm.

Die zentrale Mähscheibe lässt sich dagegen elektronisch zwischen 20 und 65 mm verstellen. Bemerkenswert ist dabei die sehr feine Abstufung. Mam­mo­tion erlaubt Einstellungen in 0,1-mm-Schritten. Während viele Mähroboter lediglich deutlich gröbere Abstufungen in 0,5-mm anbieten, lässt sich die gewünschte Höhe beim Luba damit ausgesprochen präzise vorgeben.

Ob eine Zehntelmillimeter-Abstufung beim tatsächlichen Rasenschnitt angesichts von Bodenunebenheiten,Radbewegungen und unterschiedlich aufgerichteten Grashalmen praktisch sichtbar ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Sie zeigt aber, wie detailliert Mam­mo­tion die Einstellmöglichkeiten innerhalb der App gestaltet.

Für unseren Test ergibt sich mit 50 mm an Haupt- und Kantenschneidscheibe zudem ein besonders harmonisches Ergebnis.

Der seitliche Kantenschneider macht den Unterschied

Eine der größten Stärken beim Mähen ist für uns die zusätzliche 120-mm-Kantenschneidscheibe mit drei frei beweglichen Klingen. Die zentrale Mähscheibe eines gewöhnlichen Mähroboters kann konstruktionsbedingt nicht bis unmittelbar an den äußeren Gehäuserand reichen. Um trotzdem möglichst nah an einer Rasenkante zu schneiden, müsste der gesamte Roboter entsprechend weit über diese hinausfahren.

An einer ebenerdigen Pflasterkante ist das häufig noch möglich. Bei Mauern, Pflanzen, Beeten oder anderen Hindernissen funktioniert es dagegen nicht.

Genau hier spielt der Luba seine zusätzliche seitliche Mähscheibe aus. Sie sitzt deutlich weiter außen und erreicht dadurch Bereiche, an die die Hauptscheibe alleine nicht herankommen würde. Gleichzeitig ist sie weiterhin gut innerhalb beziehungsweise unterhalb der Gehäusekontur geschützt.

Auf unserem Testrasen funktioniert das ausgesprochen gut. Überall dort, wo Pflanzen und andere Hindernisse genügend Platz lassen, wird das Gras sehr weit bis an den tatsächlichen Rand geschnitten. Der Bereich, der anschließend eventuell noch von Hand nachgearbeitet werden müsste, fällt dadurch erheblich kleiner aus.

Gerade bei einem gepflegten Rasen ist das für uns kein nebensächliches Extra, sondern einer der größten praktischen Vorteile des Luba mini 2 AWD.

Sauberes Schnittbild mit sichtbaren Bahnen

Auch auf der eigentlichen Fläche überzeugt das Ergebnis. Die sechs frei beweglichen Klingen der zentralen Mähscheibe hinterlassen auf unserem regelmäßig gepflegten Rasen ein gleichmäßiges und sauberes Schnittbild. Ausgelassene Bereiche konnten wir nicht feststellen, gleichzeitig überlappt der Luba seine Bahnen nicht unnötig stark.

Nach dem Mähen sind die einzelnen Bahnen durchaus sichtbar und erzeugen ein ansprechendes Streifenbild. Natürlich darf man hier keine Streifen wie bei einem schweren Spindelmäher mit Walze erwarten. Für einen vergleichsweise leichten Mähroboter gefällt uns das Ergebnis aber sehr gut.

Wir bevorzugen dabei eine wechselnde Rasterausrichtung. Wird die Mährichtung regelmäßig verändert, fährt der Luba nicht bei jedem Einsatz exakt in derselben Richtung über den Rasen. Dadurch wird die Grasnarbe gleichmäßiger belastet und die Gefahr dauerhaft sichtbarer Fahrspuren reduziert. Gleichzeitig wird das Gras aus unterschiedlichen Richtungen geschnitten, was einem gleichmäßigen Gesamtbild zugutekommt.

Geschwindigkeit und Messerleistung anpassbar

Wie schon bei der Kartierung zeigt sich auch beim Mähen, wie umfangreich Mam­mo­tion die Einstellungen gestaltet. Die Fahrgeschwindigkeit lässt sich zwischen 0,2 und 0,6 m/s anpassen. Werkseitig waren bei unserem Gerät 0,6 m/s eingestellt.

Zusätzlich kann die Drehzahl beziehungsweise Leistungsstufe des Mähwerks angepasst werden. Standardmäßig arbeitet unser Luba auf der mittleren Einstellung. Bei besonders dichtem Gras kann eine höhere Stufe sinnvoll sein.

Das gefällt uns besser als ein komplett starres System. Wer einen dichten, kräftigen Zierrasen besitzt, kann andere Einstellungen wählen als jemand, dessen Mähroboter regelmäßig eine eher dünne und langsam wachsende Fläche pflegt. Ebenso lässt sich über eine geringere Fahrgeschwindigkeit bei schwierigen Bedingungen mehr Zeit für einen sauberen Schnitt einplanen.

Rund 150 m² in weniger als einer Stunde

Trotz des gründlichen Randmähens arbeitet der Luba ordentlich schnell. Für rund 150 m² benötigt er in unserem Test etwas weniger als eine Stunde.

Solche Werte sollte man allerdings nicht als feste Flächenleistung verstehen. Die tatsächliche Dauer hängt erheblich von der Form des Gartens, der Anzahl und Länge der Rasenkanten, Hindernissen, gewählten Randrunden, Mähmuster und Fahrgeschwindigkeit ab. Eine einfache rechteckige Fläche ist entsprechend schneller erledigt als ein verwinkelter Garten gleicher Größe.

Akustisch hält sich der Luba dabei angenehm zurück. Beim normalen Flächenmähen empfinden wir ihn als sehr leise. Wird zusätzlich die seitliche Kantenschneidscheibe aktiviert, steigt die Geräuschkulisse etwas an, bleibt aber weiterhin auf einem angenehmen Niveau.

Regelmäßiges Mähen liefert das beste Mulchergebnis

Wie praktisch alle Mähroboter arbeitet auch der Luba nach dem Mulchprinzip. Bei regelmäßigem Einsatz werden lediglich die Spitzen der Grashalme abgeschnitten. Das sehr feine Schnittgut fällt zwischen die Halme und ist anschließend kaum noch sichtbar.

Genau dafür sollte ein Mähroboter unserer Ansicht nach auch eingesetzt werden, häufig mähen und dafür jeweils nur wenig abschneiden.

Der Luba kommt zwar auch damit zurecht, wenn einmal rund ein Zentimeter oder mehr gekürzt werden muss. Das Ergebnis fällt dann allerdings weniger gleichmäßig aus und auf der Oberfläche bleiben sichtbar längere Grasreste zurück. Zu viel Schnittgut auf einmal ist zudem für einen gepflegten Rasen nicht ideal, da größere Mengen Mulch die Grasnarbe abdecken und beispielsweise Feuchtigkeit länger festhalten können.

Wer den Luba regelmäßig fahren lässt und die Schnitthöhe nicht ständig stark verändert, erhält dagegen einen sehr feinen Mulchschnitt und muss praktisch kein Schnittgut einsammeln.

Sehr starkes Gesamtpaket beim Mähen

Nach unseren bisherigen Erfahrungen gehört auch die eigentliche Mähleistung zu den Stärken des Luba mini 2 AWD 1500. Auf unserem knapp 40 m² großen, gepflegten Testrasen liefert er ein gleichmäßiges Schnittbild mit sauber sichtbaren Bahnen. Auf der wesentlich größeren 800-m²-Testfläche kann er wiederum zeigen, dass das Konzept nicht nur auf kleinen Gärten funktioniert.

Besonders hervorheben würden wir den separaten Kantenschneider. Er löst eines der klassischen Probleme von Mährobotern deutlich besser als eine einzelne, zentral positionierte Mähscheibe und reduziert die notwendige Nacharbeit an vielen Rasenkanten erheblich.

Zusammen mit der elektronischen Schnitthöhenverstellung, variabler Fahrgeschwindigkeit, anpassbarer Messerleistung und frei wählbaren Mährichtungen bietet Mam­mo­tion außerdem ungewöhnlich viele Möglichkeiten, das Mähverhalten an den eigenen Rasen anzupassen.

(Mähleistung & Schnittbild: 5 von 5 Punkten)

App & Bedienung

Viele Funktionen, trotzdem schnell verständlich

Die Mam­mo­tion App gehört zu den umfangreicheren Apps, die wir bislang bei einem Mähroboter verwendet haben. Entsprechend viele Menüs und Einstellmöglichkeiten warten zunächst auf den Nutzer. Trotzdem wirkt die Oberfläche nicht unnötig kompliziert. Nach kurzer Eingewöhnungszeit wussten wir schnell, welche Einstellungen wo zu finden sind.

Im Test reagierte die App schnell und zuverlässig. Eingaben wurden ohne spürbare Verzögerungen umgesetzt, Aussetzer oder Abstürze konnten wir während unseres Testzeitraums nicht feststellen.

Dabei darf man den großen Funktionsumfang nicht falsch verstehen: Im normalen Alltag verbringt man keineswegs ständig Zeit in irgendwelchen Untermenüs. Im Grunde wird der Luba einmal nach den eigenen Vorstellungen eingerichtet, anschließend werden die gewünschten Zeitpläne definiert und ab diesem Zeitpunkt arbeitet der Mähroboter weitgehend vollautomatisch.

Abgesehen von gelegentlichen Kontrollen und der notwendigen Reinigung mussten wir im Alltag entsprechend kaum noch eingreifen.

Die wichtigsten Informationen direkt auf der Startseite

Bereits die Startseite ist sinnvoll aufgebaut. Neben einer Abbildung des eigenen Mähroboters wird dessen aktueller Akkustand prominent angezeigt. Weiter unten finden sich zusätzlich Informationen zum Betriebszustand sowie zur bestehenden WLAN- beziehungsweise Bluetooth-Verbindung.

Ist der Luba einsatzbereit, lässt sich über die zentrale Play-Taste unmittelbar ein neuer Mähvorgang starten. Vor dem Start fragt die App noch einmal die gewünschten Parameter ab, darunter beispielsweise die Schnitthöhe. Dadurch kann auch spontan gemäht werden, ohne zuvor einen neuen Zeitplan erstellen zu müssen.

Direkt erreichbar sind außerdem die Rückkehr zur Ladestation und die manuelle Steuerung über virtuelle Joysticks. Befindet sich der Luba bereits in seiner Station, wird die entsprechende Rückkehrfunktion folgerichtig ausgegraut.

Zieht man den unteren Bereich der Oberfläche nach oben, erhält man unter anderem Zugriff auf die Zeitpläne und Mähberichte. Letztere sind praktisch, um bereits abgeschlossene Einsätze nachzuvollziehen.

Umfangreiche Mähparameter

Richtig umfangreich wird es innerhalb der Geräteeinstellungen. Mam­mo­tion erlaubt eine ungewöhnlich detaillierte Anpassung des Mähverhaltens.

So können unter anderem Schnitthöhe, Fahrgeschwindigkeit, Messerleistung, Mährichtung, Mähmuster und Anzahl der Randrunden angepasst werden. Hinzu kommen verschiedene Strategien für die Hindernisvermeidung und die bereits angesprochene Wahl zwischen direkter Nullwende und rasenschonenderer Mehrpunktdrehung.

Besonders detailliert fällt die elektronische Schnitthöhenverstellung aus. Die zentrale Mähscheibe lässt sich zwischen 20 und 65 mm in 0,1-mm-Schritten einstellen. Die Fahrgeschwindigkeit kann wiederum zwischen 0,2 und 0,6 m/sangepasst werden.

Auch bei der Mährichtung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wer vermeiden möchte, dass der Luba den Rasen permanent in derselben Richtung befährt, kann die Ausrichtung regelmäßig verändern lassen. Wir bevorzugen diese Variante, da sich dadurch langfristig weniger ausgeprägte Fahrspuren bilden und das Gras aus unterschiedlichen Richtungen geschnitten wird.

Trotz dieser Vielzahl an Optionen muss man sich nicht mit jedem Parameter beschäftigen. Die Grundeinstellungen funktionieren bereits gut, während ambitionierte Nutzer nahezu jeden relevanten Aspekt des Mähvorgangs an den eigenen Garten anpassen können.

Karten nachträglich korrigieren

Sehr gelungen ist auch die Kartenbearbeitung. Wie bereits bei der automatischen Kartierung beschrieben, wurden einige unserer rechtwinkligen Rasenecken zunächst etwas zu konservativ erfasst.

Um das zu korrigieren, musste keineswegs die komplette Karte gelöscht und neu erstellt werden. Stattdessen wechselten wir in die Kartenbearbeitung und fuhren lediglich die betreffenden Bereiche über die virtuelle Steuerung noch einmal genauer ab. Die App erklärt den Vorgang verständlich und nach wenigen Minuten waren die entsprechenden Stellen korrigiert.

Daneben können mehrere Mähbereiche, Verbindungskorridore und No-Go-Zonen angelegt werden. Bis zu 20 unterschiedliche Mähzonen sind möglich. Gerade bei größeren oder stärker unterteilten Grundstücken eröffnet das deutlich mehr Möglichkeiten als bei unserem vergleichsweise einfachen Testrasen.

Zeitpläne einmal festlegen – anschließend läuft alles automatisch

Einer der wichtigsten Bereiche sind für uns die Zeitpläne. Auch deren Erstellung ist unkompliziert. Neben Tag und Uhrzeit lassen sich die gewünschten Mähparameter hinterlegen. Dazu gehören beispielsweise Schnitthöhe, Mährichtung und weitere Einstellungen für den jeweiligen Einsatz.

Damit zeigt sich auch, weshalb der enorme Funktionsumfang der App im Alltag weniger kompliziert ist, als er zunächst wirken könnte. Hat man den Garten einmal kartiert, die gewünschten Parameter festgelegt und einen passenden Zeitplan erstellt, gibt es eigentlich kaum noch etwas zu tun.

Der Luba verlässt selbstständig seine Station, mäht die vorgegebenen Bereiche nach den definierten Einstellungen und fährt anschließend wieder zum Laden. Genau so sollte ein moderner Mähroboter im Alltag funktionieren.

Live-Kamera macht den Luba zur mobilen Gartenkamera

Interessant ist außerdem der Zugriff auf die Live-Kamera. Das Kamerasystem dient damit nicht ausschließlich der Navigation und Hinderniserkennung.

Selbst während eines laufenden Mähvorgangs können wir in der App die Kameraansicht öffnen und live verfolgen, was der Luba gerade vor sich sieht. Darüber hinaus lässt sich die Kamera auch unabhängig von einem Mähauftrag aufrufen.

In Verbindung mit der manuellen Steuerung geht Mam­mo­tion noch einen Schritt weiter: Über die virtuellen Joysticks kann der Luba gezielt durch den Garten gefahren werden, während man gleichzeitig das Kamerabild betrachtet. Damit wird der Mähroboter bei Bedarf tatsächlich zu einer Art mobilen Gartenkamera.

Durch die integrierte 4G-Verbindung ist der Fernzugriff zudem nicht allein von einer flächendeckenden WLAN-Versorgung des Gartens abhängig. Gerade auf größeren Grundstücken ist das ein praktischer Vorteil.

Hilfestellungen direkt in der App

Gut gefällt uns außerdem, dass Mam­mo­tion nicht sämtliche Hilfestellungen in eine externe Bedienungsanleitung auslagert. Über einen eigenen Bereich innerhalb der App lassen sich unter anderem Anleitungen und Tutorial-Videosaufrufen.

Selbst saisonale Themen wie die richtige Winterwartung beziehungsweise Einlagerung werden dort behandelt. Wer den Luba zum ersten Mal verwendet oder eine bestimmte Funktion sucht, bekommt dadurch direkt an der passenden Stelle zusätzliche Unterstützung.

Über den Profilbereich lassen sich wiederum die persönlichen Konto- und Benutzereinstellungen verwalten.

Eine der umfangreichsten Mähroboter-Apps

Insgesamt gefällt uns die Mam­mo­tion App sehr gut. Die schiere Anzahl an Funktionen kann in den ersten Minuten zwar etwas umfangreich wirken, die Oberfläche bleibt aber logisch genug aufgebaut, dass wir uns schnell zurechtgefunden haben.

Vor allem die Kombination aus detaillierten Mähparametern, nachträglicher Kartenbearbeitung, umfangreichen Zeitplänen, Mähhistorie, manueller Steuerung und Live-Kamera hebt die App hervor.

Entscheidend ist aber etwas anderes. Man muss diese Möglichkeiten nicht ständig nutzen. Nach der einmaligen Einrichtung läuft der Luba mini 2 AWD 1500 weitgehend selbstständig. Für Einsteiger funktionieren die Grundeinstellungen, während erfahrene Nutzer sehr tief in das Mähverhalten eingreifen können. Genau diese Kombination aus Automatisierung und Konfigurierbarkeit ist für uns eine der großen Stärken des Systems.

(App & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Akku & Laden

6,1-Ah-Akku für größere Flächen

Im LUBA mini 2 AWD 1500 steckt ein Akku mit einer Kapazität von 6,1 Ah. Mam­mo­tion gibt eine Flächenleistung von bis zu 500 m² pro Akkuladung an. Wie bei praktisch jedem Mähroboter sollte man diese Angabe allerdings als Idealwert und nicht als fest erreichbare Größe verstehen.

Denn die tatsächlich mit einer Ladung gemähte Fläche hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Fahrgeschwindigkeit, Messerleistung, Bahnabstand, Anzahl der Randrunden, Rasendichte, Steigungen, Hindernisse und vor allem die Anzahl notwendiger Wendemanöver.

Eine große, rechteckige und hindernisfreie Fläche kann wesentlich effizienter abgearbeitet werden als ein verwinkelter Garten mit Beeten, Bäumen und zahlreichen kurzen Mähbahnen.

Rund 300-350 m² sind für uns realistischer

Genau deshalb haben wir den Luba neben unserem knapp 40 m² großen Testrasen zusätzlich auf einer rund 800 m² großen Fläche eingesetzt.

Unter realistischen Bedingungen würden wir eher mit ungefähr 300-350 m² pro Akkuladung kalkulieren. Auch dieser Wert ist ausdrücklich nicht allgemeingültig, sondern hängt stark von den genannten Bedingungen und Einstellungen ab.

Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 0,5 m/s schaffte unser Testgerät ungefähr die Hälfte der 800-m²-Testfläche, bevor eine Ladepause notwendig wurde. Damit liegt unsere Erfahrung zwar unter dem theoretischen Maximum von 500 m², für einen realen Garten mit Randfahrten und entsprechenden Manövern aber in einem nachvollziehbaren Bereich.

Die reine Quadratmeterangabe sollte man deshalb unserer Ansicht nach nicht überbewerten. Für die Praxis ist viel wichtiger, dass der Roboter einen größeren Auftrag selbstständig unterbrechen, laden und anschließend fortsetzen kann.

Bei 15 Prozent geht es zurück zur Station

Erreicht der Akku bei uns einen Reststand von ungefähr 15 Prozent, unterbricht der Luba seinen aktuellen Auftrag automatisch und macht sich auf den Weg zur Ladestation.

Die Rückkehr funktioniert bislang ausgesprochen zuverlässig. Der Roboter fährt zunächst zügig in Richtung Station. Erst unmittelbar davor reduziert er seine Geschwindigkeit deutlich, richtet sich präzise aus und fährt anschließend langsam rückwärts auf die Ladekontakte.

Fehlgeschlagene Andockversuche konnten wir während unseres Tests bislang nicht beobachten.

Rund 150 Minuten Ladezeit

Für einen vollständigen Ladevorgang benötigt der Luba bei uns ungefähr 150 Minuten. Damit dauert eine Ladepause zwar relativ lange, sie findet im normalen automatischen Betrieb allerdings ohne Zutun des Nutzers statt.

Noch wichtiger, nach dem Laden betrachtet der Roboter einen zuvor unterbrochenen Mähauftrag nicht als erledigt. Stattdessen verlässt er seine Station wieder und setzt die Arbeit genau dort fort, wo er sie aufgrund des niedrigen Akkustands unterbrochen hatte.

Auf unserer rund 800 m² großen Testfläche ist eine zwischenzeitliche Ladepause deshalb kein wirkliches Problem. Der komplette Mähvorgang dauert dadurch zwar entsprechend länger, er läuft aber vollständig automatisch ab.

Flächenleistung nicht mit maximaler Grundstücksgröße verwechseln

An dieser Stelle ist außerdem eine wichtige Unterscheidung sinnvoll: Die Modellbezeichnung 1500 beziehungsweise die Eignung für Rasenflächen bis 1.500 m² bedeutet nicht, dass der Luba diese Fläche mit einer einzigen Akkuladung mäht.

Mam­mo­tion gibt für dieses Modell ausdrücklich bis zu 500 m² pro Ladung an. Größere Grundstücke werden entsprechend in mehreren Etappen bearbeitet.

Das ist im Alltag weniger problematisch, als es auf dem Papier zunächst klingt. Hat man einen Zeitplan eingerichtet, erledigt der Luba Mähen, Rückfahrt, Laden und Fortsetzen des Auftrags selbstständig. Ob er eine große Fläche dafür mit einer oder mehreren Akkuladungen bearbeitet, spielt für den Nutzer letztlich eine deutlich kleinere Rolle als bei einem manuell bedienten Akkumäher.

Insgesamt sind wir mit dem Akku zufrieden. Die beworbenen bis zu 500 m² sollte man allerdings tatsächlich als Bestwert unter günstigen Bedingungen betrachten. Für unsere Planung würden wir unter realistischen Bedingungen eher mit etwa 350 m² pro Ladung rechnen, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass komplexe Gärten auch deutlich darunter liegen können.

(Akku& Laden: 4 von 5 Punkten)

Regensensor & Wetter

Regenerkennung funktioniert zuverlässig

Ein Mähroboter arbeitet über viele Monate weitgehend selbstständig im Freien. Entsprechend wichtig ist ein zuverlässiger Umgang mit wechselnden Wetterbedingungen. Der Mam­mo­tion LUBA mini 2 AWD 1500 besitzt dafür einen direkten Regensensor und kann zusätzlich Wetterinformationen aus dem Internet berücksichtigen.

Während unseres Tests konnten wir die Regenerkennung auch unter realen Bedingungen ausprobieren. Bei einem laufenden Mähvorgang setzte plötzlich stärkerer Regen ein. Der Luba registrierte diesen recht zügig, unterbrach den aktuellen Auftrag und machte sich auf den Weg zurück zur Ladestation.

Bei sehr leichtem Nieselregen kann die Reaktion naturgemäß etwas länger dauern. Schließlich müssen zunächst genügend Tropfen tatsächlich auf den Sensor gelangen. In unserem Test konnte es bei leichtem Niederschlag ungefähr eine Minute dauern, bis der Regen erkannt und der Mähvorgang unterbrochen wurde.

Das empfinden wir nicht als problematisch. Gerade bei wenigen einzelnen Tropfen muss der Roboter schließlich nicht beim allerersten Kontakt hektisch zur Station zurückkehren.

Lokale Wetterdaten als zusätzliche Absicherung

Mam­mo­tion verlässt sich allerdings nicht ausschließlich auf den Sensor am Gerät. In der App kann zusätzlich die Berücksichtigung des lokalen Online-Wetters anhand des Standorts aktiviert werden.

Das gefällt uns besonders gut, weil sich beide Ansätze sinnvoll ergänzen. Der physische Sensor erkennt, was tatsächlich am Standort des Roboters passiert, während die Online-Wetterdaten zusätzliche Informationen liefern können, ohne dass zunächst ausreichend Regentropfen direkt auf dem Sensor landen müssen.

Gerade bei einem weitgehend automatisch betriebenen Mähroboter ist diese Kombination für uns sinnvoller, als sich ausschließlich auf eine der beiden Methoden zu verlassen.

Bis zu 48 Stunden Pause nach Regen

Sehr umfangreich fällt auch die Einstellung für die Wartezeit nach einem Regenereignis aus. Werkseitig sind bei unserem Luba drei Stunden eingestellt. Erst nach einer entsprechend langen regenfreien Phase soll der Mähbetrieb wieder aufgenommen werden.

Wer einen empfindlicheren Boden besitzt oder seinem Rasen nach stärkeren Niederschlägen deutlich mehr Zeit zum Abtrocknen geben möchte, kann die Pause in der App verlängern. Möglich sind bis zu 48 Stunden.

Das ist mehr als nur eine Komfortfunktion. Selbst wenn es nicht mehr regnet, kann ein stark durchnässter Boden für einen Mähroboter ungünstig sein. Die Räder hinterlassen leichter Spuren, Wendemanöver belasten die aufgeweichte Grasnarbe stärker und auch das Schnittbild kann unter sehr feuchten Bedingungen leiden.

Wir vermeiden das Mähen von feuchtem Rasen

Auch morgendlicher Tau ist ein Thema. Gerade in den aktuell kühleren Nächten ist unser Rasen morgens teilweise deutlich feucht. Wir haben deshalb bewusst darauf verzichtet, den Luba zu dieser Zeit mähen zu lassen.

Das hat gleich mehrere Gründe. Neben den ungünstigeren Bedingungen für einen sauberen Rasenschnitt steigt vor allem der Reinigungsaufwand des Roboters erheblich. Feuchtes Schnittgut haftet wesentlich stärker an Mähscheiben, Unterboden und anderen Bauteilen als trockene, fein gemulchte Grasspitzen.

Da sich die Zeitpläne flexibel einstellen lassen, sehen wir keinen Grund, den Roboter unbedingt über einen taunassen Rasen zu schicken. Wir bevorzugen einen Zeitpunkt, zu dem die Fläche bereits ausreichend abgetrocknet ist.

Wie groß der Unterschied beim Reinigungsaufwand tatsächlich sein kann, zeigen wir im folgenden Kapitel noch genauer.

Ladestation bleibt dauerhaft im Freien

Unsere Ladestation steht während des Tests ohne zusätzliche Überdachung im Freien. Regen und sommerliche Temperaturen haben bislang keinerlei Probleme verursacht. Weder beim Laden noch bei der Kommunikation oder beim automatischen Ein- und Ausfahren konnten wir wetterbedingte Auffälligkeiten feststellen.

Eine Garage ist damit aus unserer bisherigen Erfahrung nicht zwingend notwendig.

Wer den Luba trotzdem überdachen möchte, sollte allerdings den Regensensor berücksichtigen. Steht der komplette Roboter geschützt und der Sensor bleibt trocken, kann ein lokal einsetzender Regen möglicherweise zunächst nicht direkt am Gerät erkannt werden. Im ungünstigsten Fall startet ein geplanter Auftrag, der LUBA fährt aus der trockenen Garage heraus, erkennt erst anschließend den Regen und kehrt wieder zurück.

Die zusätzliche Nutzung der Online-Wetterinformationen kann dieses Szenario zwar reduzieren, bei der Konstruktion einer eigenen Überdachung würden wir den Regensensor dennoch nicht völlig außer Acht lassen.

Sinnvolle Kombination aus Sensor und Wetterdaten

Insgesamt gefällt uns die Wettersteuerung des Luba mini 2 AWD 1500 sehr gut. Physischer Regensensor, optionale Online-Wetterdaten und eine individuell einstellbare Regenpause von bis zu 48 Stunden ergeben zusammen ein flexibles System.

Bei stärkerem Regen reagierte unser Testgerät schnell und zuverlässig. Gleichzeitig lässt uns Mam­mo­tion selbst entscheiden, wie vorsichtig der Roboter anschließend mit einem möglicherweise noch nassen Rasen umgehen soll. Gerade bei einem Mähroboter, der nach der Einrichtung ansonsten nahezu vollständig autonom arbeitet, ist das eine sinnvolle Ergänzung.

(Regensensor & Wetter: 5 von 5 Punkten)

Reinigung & Wartung

Für die Reinigung gut zugänglich

Auch ein weitgehend autonom arbeitender Mähroboter kommt nicht vollständig ohne Pflege aus. Gerade an der Unterseite sammeln sich mit der Zeit Grasreste, Staub und Erde. Beim Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500 hält sich der Aufwand unserer Erfahrung nach allerdings in vernünftigen Grenzen.

Praktisch ist zunächst, dass sich der Roboter für eine schnelle Reinigung auf seiner relativ ebenen Rückseite aufstellenlässt. Ganz ohne Vorsicht sollte man dabei allerdings nicht arbeiten. Übt man beispielsweise beim Bürsten stärkeren Druck aus, kann der Mäher nach hinten kippen.

Für eine gründlichere Reinigung bevorzugen wir deshalb die sicherere Variante. Den Luba auf einer weichen Unterlage beziehungsweise direkt auf dem Rasen umdrehen und entsprechend abstützen. Dadurch liegt er stabil und empfindliche Gehäuseteile werden nicht unnötig verkratzt.

Die dachartige Schutzstrebe über dem LiDAR verhindert zwar grundsätzlich, dass der eigentliche Sensor direkt aufliegt. Dauerhaft würden wir den Mäher trotzdem nicht mit diesem Bereich auf Pflaster oder einem anderen harten Untergrund ablegen. Schließlich würde dann anstelle des Sensors die Schutzstrebe selbst mit der Zeit Kratzer bekommen und entsprechend unschön aussehen.

Mitgelieferte Bürste erleichtert die Pflege

Für die normale Reinigung kann direkt die mitgelieferte Bürste verwendet werden. Damit lassen sich trockene Grasreste zunächst von Unterboden, Mähwerk, Rädern und den verschiedenen Vertiefungen entfernen.

Nach mehreren Mähvorgängen finden sich Grasreste insbesondere an den Radachsen und in verschiedenen Hohlräumen der Unterseite. Durch die Konstruktion des Mähers gelangen einzelne Grasschnipsel außerdem auf die weißen Gehäusebereiche. Das sieht nach dem Mähen zwar schnell etwas schmutzig aus, lässt sich aber problemlos wieder entfernen.

Deutlich hartnäckiger wird die Verschmutzung erwartungsgemäß bei feuchtem Gras. Dann bleiben die abgeschnittenen Halme nahezu überall wesentlich leichter haften und können sich zu größeren Ansammlungen verbinden. Genau deshalb vermeiden wir nach Möglichkeit das Mähen von taunassem Rasen.

Gummi-Faltenbalg schützt die Höhenverstellung

Besonders gut gefällt uns bei der Reinigung erneut der Gummi-Faltenbalg rund um die höhenverstellbare Hauptmähscheibe. Dieser schirmt den dahinterliegenden beziehungsweise darüberliegenden Mechanismus wirkungsvoll gegen Grasreste und Schmutz ab.

Das merkt man nach mehreren Mähvorgängen tatsächlich. Der geschützte Bereich bleibt vergleichsweise sauber.

Für die Reinigung lässt sich die zentrale Mähscheibe außerdem gezielt in eine abgesenkte Position fahren. Dadurch entsteht mehr Platz und die Bereiche rund um beziehungsweise oberhalb der Scheibe sind wesentlich besser zugänglich. Gerade bei einer Konstruktion mit elektronischer Höhenverstellung ist das ein durchdachtes Detail.

Wasser ja, Hochdruckreiniger nein

Nach dem Entfernen gröberer Verschmutzungen lässt sich der Unterboden mit Wasser reinigen. Anschließend verwenden wir einen weichen Lappen, um verbleibende Verschmutzungen vom Gehäuse zu entfernen.

Auf scheuernde Schwämme oder aggressive Reinigungsmittel würden wir verzichten. Sie sind nicht notwendig und könnten insbesondere die Oberflächen des Gehäuses unnötig beschädigen.

Ebenso sollte kein Hochdruckreiniger verwendet werden. Der Luba selbst besitzt zwar eine IPX6-Klassifizierung, daraus sollte man aber keinesfalls ableiten, dass beliebig hoher Wasserdruck unproblematisch wäre. Ein Hochdruckreiniger kann Wasser mit wesentlich höherer Energie in Dichtungen, Lagerstellen und andere Bereiche drücken, die bei normalem Regen oder einem gewöhnlichen Wasserstrahl nicht auf diese Weise belastet werden.

Nach einer Nassreinigung lassen wir den Roboter vollständig an der Luft trocknen beziehungsweise wischen verbleibendes Wasser mit einem weichen Tuch ab, bevor er wieder normal eingesetzt wird.

Durchdachte Klingenaufnahme

Auch beim Mähwerk zeigt sich ein interessantes konstruktives Detail. Nach rund einem Monat Testbetrieb mussten wir bislang keine der Klingen austauschen. Sowohl die sechs Messer der zentralen Mähscheibe als auch die drei Klingen des seitlichen Kantenschneiders lassen sich weiterhin problemlos bewegen.

Gerade bei frei beweglichen Mähroboterklingen ist das nicht selbstverständlich. Bei anderen Konstruktionen kann sich Gras unmittelbar rund um die Befestigungsschraube sammeln und die Beweglichkeit der Klinge mit der Zeit einschränken.

Beim Luba sitzen die Klingen konstruktiv so, dass rund um ihre Befestigung ausreichend Bewegungsraum bleibt. In unserem bisherigen Test konnten sie deshalb auch nach mehreren Einsätzen weiterhin frei ausschwenken, ohne dass wir sie erst aufwendig von festgesetztem Gras befreien mussten.

Klingen können gewendet werden

Zusätzlich besitzen die Messer eine zweifache Lochung. Ist eine Schneidseite irgendwann verschlissen, muss die Klinge deshalb nicht unmittelbar entsorgt werden. Sie kann um 180 Grad gedreht beziehungsweise umgesetzt werden, sodass anschließend die zweite Schneidseite zum Einsatz kommt.

Erst wenn auch diese verschlissen ist, wird ein Austausch notwendig. Mit den bereits im Lieferumfang enthaltenen zwölf Ersatzklingen samt Schrauben ist man dafür zunächst gut ausgestattet.

Wie häufig ein Wechsel tatsächlich notwendig wird, hängt stark vom Grundstück ab. Kleine Äste, Steine oder andere harte Fremdkörper beanspruchen die Schneiden natürlich wesentlich stärker als ein sauberer und regelmäßig gepflegter Rasen.

Auch die Räder sind schnell sauber

Die stark profilierten Hinterräder und die vorderen Omni-Räder lassen sich ebenfalls ohne größere Schwierigkeiten reinigen. Erde und Gras können mit Bürste und Wasser entfernt werden. Besondere Problemstellen, an denen sich während unseres bisherigen Tests dauerhaft große Mengen Schmutz festgesetzt hätten, konnten wir nicht feststellen.

Insgesamt gefällt uns der Luba deshalb auch bei der Wartung. Gut zugängliches Mähwerk, mitgelieferte Reinigungsbürste, geschützte Höhenverstellung, frei bewegliche und wendbare Klingen sowie die wasserfeste Konstruktion halten den regelmäßigen Pflegeaufwand überschaubar.

Ganz wartungsfrei ist natürlich auch dieser Mähroboter nicht. Wer allerdings möglichst bei trockenem Rasen mähen lässt und Grasreste regelmäßig entfernt, verhindert von vornherein, dass sich größere Mengen feuchten Schnittguts am Unterboden festsetzen.

(Reinigung & Wartung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Unterm Strich hält der Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500 die wichtigsten Herstellerversprechen überzeugend ein. Besonders die automatische Kartierung hat uns positiv überrascht. Auf unserer einfach aufgebauten Testfläche erkannte der Luba den Rasen selbstständig und erstellte eine erstaunlich präzise Karte. Lediglich einige 90-Grad-Ecken mussten wir anschließend geringfügig korrigieren.

Auch die Kombination aus 360°-LiDAR, Dual-Kamera und Allradantrieb überzeugt in der Praxis. Der Luba navigiert sehr präzise, erkennt die von uns getesteten Hindernisse zuverlässig und kommt auch mit Unebenheiten problemlos zurecht. Die von Mam­mo­tion angegebenen maximal 80 Prozent Steigung konnten wir mangels entsprechend steiler Testfläche allerdings nicht selbst überprüfen.

Ein echter Mehrwert ist für uns die zusätzliche 120-mm-Kantenschneidscheibe. Sie reduziert die notwendige Nacharbeit an den Rasenkanten deutlich. Schade ist lediglich, dass deren Schnitthöhe fest auf 50 mm eingestellt ist.

Etwas relativieren würden wir die beworbenen bis zu 500 m² pro Akkuladung. Unter optimalen Bedingungen mag dieser Wert erreichbar sein, im realen Garten beeinflussen Hindernisse, Wendemanöver, Rasendichte und die gewählten Einstellungen die Flächenleistung jedoch erheblich. Nach unseren Erfahrungen würden wir eher mit rund 350 m² unter realistischen Bedingungen kalkulieren.

Alternativen

Eine interessante Alternative ist der von uns bereits getestete MOVA LiDAX Ultra AWD. Auch er kombiniert LiDAR-Navigation mit Allradantrieb und benötigt weder Begrenzungskabel noch eine separate RTK-Antenne, ist aber hingegen nochmals deutlich größer und schwerer. 

Der Luba wirkt auf uns allerdings in einigen Details noch etwas aufwendiger konstruiert. Besonders die geschützte LiDAR-Einheit, die Omni-Vorderräder und der zusätzliche Kantenschneider gefallen uns sehr gut. Wer besonderen Wert auf präzise Navigation, hohe Geländegängigkeit und möglichst wenig Nacharbeit an den Rasenkanten legt, bekommt mit dem Luba mini 2 AWD 1500 ein sehr starkes Gesamtpaket.

Preis/Leistung

Mit einer ursprünglichen UVP von 1.899 Euro gehört der Mam­mo­tion Luba mini 2 AWD 1500 klar zu den höherpreisigen Mährobotern. Mittlerweile ist er beim Hersteller für 1.699 Euro erhältlich, bei verschiedenen Online-Händlern finden sich Angebote bereits ab etwa 1.599 Euro.

Günstig ist der Luba damit weiterhin nicht. Allerdings bekommt man für sein Geld auch ein ausgesprochen umfangreiches Gesamtpaket. Allradantrieb, 360°-LiDAR, Dual-Kamera, automatische Kartierung, zusätzlicher Kantenschneider und integriertes 4G treffen auf eine sehr umfangreiche App und eine insgesamt hochwertige Verarbeitung.

Entscheidend ist für uns aber, dass diese Ausstattung nicht nur auf dem Datenblatt gut aussieht. Der Lubafunktioniert praktisch direkt nach der Einrichtung ausgesprochen gut. Insbesondere die automatische Kartierung hat uns noch besser gefallen als beim bereits getesteten MOVA LiDAX Ultra AWD. Gleichzeitig wirkt der Mam­mo­tion kompakter und leichter und in einigen konstruktiven Details sogar noch hochwertiger.

Wer lediglich einen einfachen Mähroboter für eine kleine, ebene Rasenfläche sucht, muss sicherlich keine 1.600 Euro oder mehr ausgeben. Wer dagegen Wert auf Allradantrieb, sehr präzise Navigation, eine weitgehend automatische Einrichtung und möglichst wenig Nacharbeit an den Rasenkanten legt, bekommt mit dem Luba mini 2 AWD 1500 trotz des hohen Preises ein überzeugendes Gesamtpaket.

Für uns stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis insbesondere zum aktuellen Straßenpreis von rund 1.599 Euro.

Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500

Zum Store bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: mammotion.com/de

MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD

In aller Kürze

Testergebnis

4,5

von 5

Der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD ist ein leistungsstarker Mähroboter für größere und anspruchsvollere Gärten. Für die Navigation kombiniert er LiDAR mit einer Dual-Kamera, wodurch weder Begrenzungskabel noch eine separate RTK-Antenne erforderlich sind.

Eine Besonderheit ist der Allradantrieb mit vier einzeln angetriebenen Rädern. Zusammen mit den omnidirektionalen Vorderrädern und der Einzelradaufhängung bewegt sich der schwere Mähroboter überraschend wendig und kommt auch mit Unebenheiten und Steigungen gut zurecht.

Gemäht wird mit zwei schwimmend gelagerten Messerscheiben mit jeweils sechs Klingen. Mit UltraTrim 2.0 kann das Mähwerk zusätzlich seitlich ausgefahren werden, um den Rasen möglichst nah an Mauern und anderen Begrenzungen zu schneiden.

Zur Ausstattung gehören außerdem die automatische elektrische Schnitthöhenverstellung, Hinderniserkennung, Regensensor, App-Steuerung sowie eine umfangreiche Verwaltung der Rasenflächen und Mähbereiche. Mit 23,6 kg ist der LiDAX Ultra 1000 AWD allerdings ein echtes Schwergewicht.

In unserem bisherigen Praxistest gefallen uns besonders das präzise Navigationssystem, der AWD-Antrieb, die hohe Wendigkeit und die randnahe Mähfunktion. Wie zuverlässig diese Funktionen tatsächlich arbeiten und wo die Schwächen des Mähroboters liegen, zeigen wir im ausführlichen Test.

Das gefällt uns

  • Präzise LiDAR-Navigation
  • Zwei Messerscheiben mit 40 cm Schnittbreite und insgesamt 12 Klingen
  • Sehr sauberes und gleichmäßiges Schnittbild
  • Einfache Einrichtung & digitale Kartierung
  • elektrische Schnitthöhenverstellung
  • Umfangreiche und dennoch übersichtliche App
  • Schnelle Ladezeiten
  • Sehr gute Hinderniserkennung durch LiDAR und Dual-Kamera
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Integrierter Regensensor mit einstellbarer Regenpause
  • Leistungsstarker Allradantrieb (AWD)
  • Hervorragende Traktion bei Steigungen und Unebenheiten
  • Große Schnitthöhenverstellung von 3 bis 10 cm
  • UltraTrim 2.0 reduziert die Nacharbeit an Rasenkanten
  • Austauschbarer Akku

Das gefällt uns weniger

  • Hohes Gewicht
  • Benötigt aufgrund seiner Größe etwas mehr Platz zum Wenden
  • UltraTrim 2.0 reduziert die Schnitthöhe am Rand automatisch auf 3 cm
  • Rund 3 cm ungemähter Rand bleiben bei UltraTrim bestehen
  • Kleine Steine werden nicht immer zuverlässig erkannt
  • Gelegentliche Fehlerkennungen bei der Personenerkennung
  • Manuelle Nacharbeit an komplexen Randbereichen weiterhin notwendig

MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD

Zum Store bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD wird in einer entsprechend großen und schweren Verpackung geliefert. Das überrascht angesichts der Dimensionen des Mähroboters nicht, schließlich bringt allein der Roboter rund 23,6 kg auf die Waage. Etwas schade finden wir, dass der Karton keine Tragegriffe oder Griffmulden besitzt. Dadurch gestaltet sich der Transport der großen und schweren Verpackung unnötig umständlich.

Im Inneren sind Mähroboter und Zubehör dagegen sehr gut vor Transportschäden geschützt. MOVA setzt hierfür auf Kunststofffolie und Styropor, während das kleinere Zubehör zusätzlich in einem separaten Karton untergebracht ist.

Umfangreiches Zubehör inklusive 36 Ersatzklingen

Neben dem MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD befindet sich die Ladestation im Lieferumfang. Diese besteht aus der Bodenplatte, auf welcher der Mähroboter später steht, sowie der noch aufzusteckenden Ladevorrichtung. Dazu kommen ein rund 10 Meter langes Anschlusskabel und das entsprechende Netzteil.

Zur Befestigung der Station auf Rasen oder Erde legt MOVA acht Erdschrauben samt Kunststoff-Inbusschlüssel bei. Ebenfalls enthalten ist eine Reinigungs- beziehungsweise Schutzbürste für den LiDAR-Sensor, die später an der Station montiert wird.

Erfreulich umfangreich fällt das Zubehör für das Mähwerk aus. Die beiden Messerscheiben sind bereits mit jeweils sechs Klingen bestückt. Zusätzlich legt MOVA 36 Ersatzklingen samt Schrauben sowie einen passenden Schraubendreher für den Wechsel bei. Damit ist für zukünftige Klingenwechsel bereits einiges an Ersatzmaterial vorhanden.

Einrichtung wird ausführlich erklärt

Direkt beim Öffnen des Kartons stößt man auf einen Quick-Start-Guide, der die ersten Schritte erläutert. Zusätzlich liegt eine ausführlichere Bedienungsanleitung bei. Besonders detailliert führt allerdings die kostenlose MOVAhome-App durch die spätere Einrichtung und erklärt die einzelnen Schritte verständlich.

Bereits die Verpackung macht mit Bildern und entsprechenden Hinweisen auf einige der besonderen Funktionen des LiDAX Ultra 1000 AWD aufmerksam.

Insgesamt hinterlässt die Verpackung einen guten Eindruck. Roboter und Zubehör sind sicher verstaut und der Lieferumfang fällt umfangreich aus. Lediglich Griffmulden am schweren Karton hätten den Transport deutlich erleichtert.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Sportlicher Auftritt mit markanten Details

Der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD hebt sich optisch deutlich von vielen klassischen Mährobotern ab. Das graue Gehäuse mit roten Akzenten gefällt uns sehr gut und verleiht dem Modell einen modernen und zugleich sportlichen Charakter. Trotz seiner stattlichen Abmessungen lässt sich der Mähroboter unserer Meinung nach gut in unterschiedliche Bereiche des Gartens integrieren.

Besonders markant ist die Front. Der große Stoßfänger, die mittig platzierte Dual-Kameraeinheit und die vier einzeln angetriebenen Räder lassen bereits auf den ersten Blick erkennen, dass es sich beim LiDAX Ultra 1000 AWD um einen technisch aufwendigeren Mähroboter handelt. Gleichzeitig wirkt das Design trotz der zahlreichen sichtbaren technischen Komponenten nicht überladen.

LiDAR-Turm prägt die Oberseite

Nicht zu übersehen ist der auf der Oberseite sitzende LiDAR-Turm. Dieser prägt das Erscheinungsbild deutlich und unterstreicht den technischen Charakter des Mähroboters. MOVA versucht somit nicht, die umfangreiche Sensorik vollständig im Gehäuse zu verstecken, sondern integriert sie sichtbar in das Design.

Auch die unterschiedlichen Räder tragen zum markanten Erscheinungsbild bei. Während hinten große Räder mit einem ausgeprägten und versetzt angeordneten Profil zum Einsatz kommen, fallen vorne die speziellen omnidirektionalen Räder sofort ins Auge. Dadurch sieht man dem LiDAX Ultra 1000 AWD bereits äußerlich an, dass er sich bei der Fortbewegung von einem klassischen Mähroboter unterscheidet.

Bedienelemente und Farbdisplay geschützt untergebracht

Die Bedienelemente sind dagegen bewusst unauffällig in das Design integriert. Auf der Oberseite befinden sich die entsprechenden Tasten sowie ein kleines Farbdisplay, über das sich wichtige Informationen direkt am Mähroboter ablesen lassen.

Display und Bedienelemente liegen unter einer Abdeckung und sind dadurch vor Witterung und Verschmutzungen geschützt. Bei Bedarf lässt sich die Abdeckung einfach öffnen und anschließend wieder schließen. Dadurch bleiben die Bedienelemente jederzeit gut erreichbar, während gleichzeitig die aufgeräumte Optik der Oberseite erhalten bleibt.

Schmaler LED-Streifen als optisches Highlight

Ein kleines, aber besonders gelungenes Designelement ist für uns das schmale Statuslicht am Heck. Tagsüber fügt es sich dezent in das Gehäuse ein, während es in der Dämmerung und Dunkelheit wesentlich stärker zur Geltung kommt.

Mit seiner schmalen Lichtsignatur erinnert es ein wenig an moderne Fahrzeuge und passt hervorragend zum sportlichen Erscheinungsbild des LiDAX Ultra 1000 AWD. Gleichzeitig dient die Beleuchtung als Statusanzeige und erfüllt somit nicht nur einen optischen Zweck.

Insgesamt gehört das Design für uns zu den Stärken des MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD. Er versucht nicht, möglichst unauffällig auszusehen, sondern präsentiert seine Technik durchaus selbstbewusst. Die Kombination aus grauem Gehäuse, roten Akzenten, markanter Front, LiDAR-Turm, ungewöhnlichem Fahrwerk und schmaler Lichtsignatur wirkt modern, sportlich und hochwertig, ohne dabei überladen zu erscheinen.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Hochwertige und robuste Konstruktion

Bei der Verarbeitung hinterlässt der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD einen sehr guten Eindruck. Die Spaltmaße sind gleichmäßig, störende Übergänge oder scharfe Kanten konnten wir nicht feststellen. Auch beim Anheben des immerhin 23,6 kg schweren Mähroboters knarzt oder verwindet sich nichts. Insgesamt vermittelt die Konstruktion einen sehr stabilen und durchdachten Eindruck.

Das hohe Gewicht macht sich natürlich bemerkbar, wenn der Roboter von Hand umgesetzt werden muss. Die seitlich integrierten Tragegriffe erleichtern dies allerdings deutlich.

Stoßfänger als zusätzliche Absicherung

Auch der große Stoßfänger an der Front funktioniert zuverlässig. Kommt es tatsächlich zu einem Kontakt mit einem Hindernis, gibt er leicht nach und der Roboter reagiert entsprechend darauf. Anschließend federt der Stoßfänger sauber in seine ursprüngliche Position zurück.

Im normalen Betrieb kommt er bei uns allerdings vergleichsweise selten zum Einsatz, da die Kameras viele Hindernisse bereits vorher erkennen. Der mechanische Stoßfänger bildet somit eine zusätzliche Absicherung, falls ein Objekt von der Sensorik einmal nicht rechtzeitig erkannt wird.

AWD-Fahrwerk überzeugt auch auf unebenem Untergrund

Einen hochwertigen Eindruck hinterlässt insbesondere das Fahrwerk. Die hinteren Räder verfügen über ein ausgeprägtes Profil und sorgen auch auf feuchterem Untergrund für guten Halt. Durch den AWD-Antrieb mit vier einzelnen Nabenmotoren werden alle vier Räder aktiv angetrieben. 

Die speziellen omnidirektionalen Vorderräder funktionieren ebenfalls gut. Bei normalen Bedingungen setzt sich darin kaum Gras oder Erde fest. Auf frisch bewässertem Rasen oder nach Regen bleiben naturgemäß mehr Gras und Verschmutzungen an Rädern und Unterseite haften.

Gelegentlich entsteht der Eindruck, dass einzelne Grashalme zwischen den kleinen Rollen der Vorderräder eingeklemmt und herausgerissen werden könnten. Einen dadurch sichtbar beschädigten Rasen konnten wir allerdings nicht feststellen. Wenn überhaupt, betrifft dies einzelne Halme und keinesfalls größere Bereiche samt Grasnarbe.

Auch die Einzelradaufhängung macht sich positiv bemerkbar und gleicht Unebenheiten gut aus. Die beiden schwimmend gelagerten Mähscheiben können sich Unebenheiten des Untergrunds anpassen und tragen dadurch zu einem möglichst gleichmäßigen Schnittbild bei.

Mähwerk macht einen stabilen Eindruck

Die beiden Messerscheiben mit ihren jeweils sechs Klingen wirken stabil und hochwertig verarbeitet. Auch die elektronische Höhenverstellung arbeitet überraschend leise. Generell ist der Mähroboter im Betrieb überraschend leise.

Besonders interessant ist das seitlich bewegliche Mähwerk dank UltraTrim 2.0. Dieses kann für die Randbearbeitung ausgefahren werden und ermöglicht dadurch einen Schnitt sehr nah an Mauern und anderen Begrenzungen. Wie gut das tatsächlich funktioniert, werden wir beim späteren Praxistest noch genauer betrachten.

Für einen Klingenwechsel oder eine gründliche Reinigung muss der schwere Mähroboter umgedreht werden. Am einfachsten legt man ihn dafür vorsichtig auf Rasen oder beispielsweise auf einen Karton, damit die Oberseite nicht zerkratzt. Wer einen 3D-Drucker besitzt, kann sich natürlich auch eine entsprechende Halterung anfertigen, in der der Roboter für Wartungsarbeiten sicher in aufrechter Position positioniert werden kann.

Regelmäßige Reinigung der Unterseite sinnvoll

Ganz ohne Pflege kommt auch der LiDAX Ultra 1000 AWD nicht aus. Vor allem beim Mähen von feuchtem Grasbleiben Schnittreste an der Unterseite und rund um das Mähwerk hängen. Bei trockenem Rasen fällt dies deutlich geringer aus.

Eine regelmäßige Kontrolle und Reinigung ist daher sinnvoll, insbesondere damit das bewegliche Mähwerk dauerhaft frei arbeiten kann. Auch Kameras und LiDAR-Sensor sollten gelegentlich von Verschmutzungen befreit werden, ähnlich wie man es von der Sensorik eines Saugroboters kennt.

Ladestation ebenfalls solide verarbeitet

Die Ladestation hinterlässt ebenfalls einen guten Eindruck. Auf Rasen oder Erde kann sie mit den mitgelieferten Erdschrauben fixiert werden. Bei uns steht sie auf Pflaster direkt an einer Mauer und bleibt auch dort sicher an ihrer Position.

Die Anschlüsse sind für den Außeneinsatz entsprechend geschützt und auch die Ladekontakte zeigen nach unserer bisherigen Nutzung keine auffälligen Veränderungen.

Nennenswerte Kratzer, Beschädigungen oder Verschleißerscheinungen konnten wir bislang ebenfalls nicht feststellen. Insgesamt wird der hochwertige Eindruck des LiDAX Ultra 1000 AWD daher auch bei der Verarbeitung bestätigt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Empfohlene Rasenflächebis 1.000 m²
Navigation/ HindernisserkennungLiDAR + Dual-Kamera, KI erkennt und umfährt über 300 Hindernisse
BegrenzungskabelNein, nicht nötig
RTK-Antenne erforderlichnein
Schnittsystem2 Messerteller mit insgesamt 12 Klingen (6 je Messerteller)
Schnittbreite40 cm
Schnitthöhe30–100 mm (elektrisch per App)
KantenmähfunktionUltraTrim 2.0 mit seitlich ausfahrbarem Mähwerk (3 cm Rand)
Fahrgeschwindigkeitbis 1.800 m² Standard / bis 2.600 m² Effizient
Antrieb und max. SteigungAWD; bis 80 % (ca. 39°)
Besonderheiten4 einzeln angetriebene Räder mit Nabenmotoren
Omnidirektionale Räder
Gefederte Einzelradaufhängung
Regensensor
Mehrzonenverwaltung
No-Go-Zonen
Kartenverwaltung
Elektrische Schnitthöhenverstellung
Akku-Ladezeitca. 65 Minuten (15–95 %)
AkkuLithium-Ionen, 36 V
243 Wh
Recht für: ca. 800–1.000 m²
SchutzklasseIPX6 (Roboter)
IP6K6 (LiDAR)
Abmessungen (L × B × H)76,7 × 55,5 × 36,7 cm
Gewicht23,6 kg
LieferumfangMOVA LiDAX Ultra 1000 AWD
Ladestation
Netzteil
8 Erdanker + Sechskantschlüssel
36 Ersatzklingen inklusive 36 Schrauben
Schraubendreher
Reinigungsbürste für Station (LiDAR)
fusselfreies Reinigungstuch
Bedienungsanleitung
Schnellstartanleitung.
Technische Daten der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD

Einrichtung & Inbetriebnahme

Ladestation schnell aufgebaut

Die Inbetriebnahme des MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD gestaltet sich unkompliziert. Zunächst wird das Element mit den Ladekontakten auf die Bodenplatte der Station gesteckt und rastet dort über drei Haltenasen ein. Zusätzlich kann die Konstruktion von unten verschraubt werden, zwingend erforderlich ist dies jedoch nicht.

Anschließend werden Netzteil und Anschlusskabel über die dafür vorgesehene Kupplung miteinander verbunden und verschraubt. Dadurch ist die Verbindung vor Feuchtigkeit geschützt. Zum Schluss wird noch die mitgelieferte LiDAR-Bürste an der Station aufgesteckt, damit ist der Aufbau bereits erledigt.

MOVA empfiehlt seitlich der Ladestation jeweils etwa einen Meter Freiraum. Bei uns stehen allerdings links und rechts jeweils Pflanzgefäße mit rund 50 cm Durchmesser. Probleme bereitete dies bislang nicht. Der LiDAX Ultra 1000 AWD fand seine Ladestation trotzdem jederzeit zuverlässig.

Wichtig ist außerdem eine Steckdose in Reichweite des rund zehn Meter langen Kabels sowie eine ausreichende 2,4-GHz-WLAN-Abdeckung am Standort der Station.

MOVAhome-App führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung

Nach dem Aufstellen der Station wird der Mähroboter eingesetzt und zunächst vollständig aufgeladen. Anschließend übernimmt die MOVAhome-App einen großen Teil der Einrichtung und erklärt die notwendigen Schritte verständlich und ausführlich.

Für die Nutzung der App ist ein Benutzerkonto erforderlich, das unter anderem über eine E-Mail-Adresse angelegt werden kann. Insgesamt empfanden wir den Einrichtungsprozess als unkompliziert, sodass der LiDAX Ultra 1000 AWD nach dem Auspacken schnell einsatzbereit ist.

Automatische oder manuelle Kartierung

Bei der Erstellung der ersten Karte stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Der LiDAX Ultra 1000 AWD kann die Rasenfläche automatisch erfassen, alternativ lässt sich die Begrenzung manuell abfahren. Letzteres ist besonders praktisch, wenn die Grenzen sehr individuell festgelegt werden sollen.

Die automatische Erkennung unserer Rasenbegrenzungen funktionierte gut. Zusätzlich lässt sich in der App in Zentimetern (10,15 oder 20 cm)  bestimmen, welchen Abstand der Mähroboter beispielsweise zu Hindernissen, Blumen oder anderen Bereichen einhalten soll.

Die Kartierung selbst ist schnell erledigt, wobei die benötigte Zeit natürlich von Größe und Aufbau des Gartens abhängt. Es lassen sich mehrere Zonen erstellen und auch nachträglich No-Go-Zonen sowie virtuelle Grenzen in die Karte einzeichnen. Durchgänge zwischen einzelnen Bereichen sollten mindestens etwa 60 cm breit sein.

Kurze Wartezeit bei der Positionierung

Nach dem Start fährt der LiDAX Ultra 1000 AWD zunächst aus seiner Station und bestimmt seine Position. Das funktioniert zuverlässig, benötigt nach unserem Eindruck allerdings ein paar Sekunden länger als bei einigen von uns getesteten Modellen anderer Hersteller.

Erst wenn die Positionierung abgeschlossen ist, beginnt der Roboter mit seiner eigentlichen Fahrt. Im Alltag ist diese kurze Wartezeit kaum störend, sie fällt im direkten Vergleich aber durchaus auf.

Kein Begrenzungskabel und keine RTK-Antenne notwendig

Ein großer Vorteil ist für uns die Navigation ohne Begrenzungskabel oder zusätzliche RTK-Antenne. Das LiDAR-System übernimmt die entsprechende Umgebungserfassung und funktionierte während unserer bisherigen Nutzung zuverlässig.

Gerade gegenüber klassischen Mährobotern mit Begrenzungskabel bietet das deutlich mehr Flexibilität. Änderungen am Garten oder am Standort der Station erfordern nicht erst das Umlegen eines im Boden verlegten Kabels. Nach unseren bisherigen Erfahrungen möchten wir daher keinen Mähroboter mit klassischem Begrenzungskabel mehr verwenden.

Insgesamt gehört die einfache Einrichtung und flexible Kartierung für uns zu den Stärken des LiDAX Ultra 1000 AWD. Trotz seiner umfangreichen Technik benötigt es nicht viel Zeit, bis der Mähroboter erstmals selbstständig seine Arbeit aufnehmen kann.

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Navigation & Hinderniserkennung

LiDAR sorgt für präzise Navigation

Bei der Navigation hinterlässt der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD einen sehr guten Eindruck. Nach erfolgreicher Kartierung fährt er die Rasenfläche in geordneten Bahnen ab, deren Ausrichtung sich entsprechend festlegen lässt. Größere Korrekturen während des Mähens sind kaum notwendig. Lediglich an den Rändern passt er seine Route an, wenn beispielsweise Stauden oder andere Pflanzen weiter in die Rasenfläche hineingewachsen sind.

Besonders präzise arbeitet der Roboter, wenn die Grenzen zuvor manuell festgelegt wurden. Hier kann man selbst bestimmen, wie weit er fahren darf. Bei einer ebenen, mit Pflastersteinen eingefassten Rasenkante lässt sich die Grenze beispielsweise so setzen, dass der Roboter darüber hinwegfährt und möglichst weit bis zum Rand mäht. Bei der automatischen Kartierung geht er dagegen vorsichtiger vor.

Ist die Karte einmal sauber erstellt, arbeitet der LiDAX Ultra 1000 AWD anschließend sehr zuverlässig. Selbst unter größeren Bäumen konnten wir bei einem weiteren Test keine Einschränkungen feststellen. Hier spielt die LiDAR-Navigation ohne RTK-Antenne ihre Stärke aus und ermöglicht auch bei eingeschränkter Sicht zum Himmel eine präzise Positionierung.

Hinderniserkennung überzeugt

Auch die Kombination aus LiDAR und Dual-Kamera leistet im Alltag gute Arbeit. Gartenwerkzeug, Fußbälle, dickere und dünnere Äste, Wasserschläuche, Stromkabel und sogar herumliegende Gartenschuhe wurden in unserem Test zuverlässig erkannt und umfahren. Gerade Letzteres ist praktisch, denn bei älteren Mährobotern ohne Kameras können solche Gegenstände schnell unter das Mähwerk geraten.

Der MOVA nähert sich Hindernissen vorsichtig, fährt aber dennoch so weit heran, wie es die zuvor in der App gewählten Abstandseinstellungen erlauben. Der mechanische Stoßfänger musste während unseres bisherigen Tests deshalb praktisch nicht eingreifen.

Eine Schwachstelle haben wir allerdings bei sehr kleinen Steinen festgestellt. Diese werden nicht immer zuverlässig erkannt. Insbesondere bei Rasenflächen mit angrenzenden Beeten und Zierkies sollte man deshalb darauf achten, dass keine kleinen Steine auf der Mähfläche liegen.

Personen werden erkannt – manchmal auch etwas zu viel

Personen und Tiere kann der LiDAX Ultra 1000 AWD ebenfalls erkennen. Zusätzlich lässt sich in der App ein Alarm für menschliche Präsenz aktivieren und in seiner Empfindlichkeit anpassen. Erkennt der Mähroboter eine Person in seinem Arbeitsbereich, weist er diese wiederholt per Sprachansage darauf hin, dass sich ein Mähroboter in der Nähe befindet.

Ganz fehlerfrei arbeitet die Erkennung allerdings nicht. Bei uns wurden beispielsweise eine am Spalier wachsende Kiwi und der Grill vereinzelt als Person interpretiert. Für die eigentliche Hindernisvermeidung stellte dies zwar kein großes Problem dar, zeigt aber, dass die Objekterkennung nicht in jeder Situation perfekt arbeitet.

AWD zeigt seine Stärken auf schwierigem Gelände

Auf freien, ebenen Rasenflächen arbeitet der MOVA sehr souverän. Seine eigentliche Stärke zeigt sich allerdings bei Steigungen, Gefälle und Unebenheiten. Die vier einzeln über Nabenmotoren angetriebenen Räder bieten zusammen mit dem ausgeprägten Profil viel Traktion. Unebenheiten werden durch die gefederte Radaufhängung ebenfalls sehr gut ausgeglichen.

Während unseres Tests blieb der LiDAX Ultra 1000 AWD kein einziges Mal stecken. Auch anspruchsvollere Steigungen meisterte er zuverlässig. Gerade hier besitzt das AWD-System einen deutlichen praktischen Vorteil gegenüber klassischen Mährobotern.

Die omnidirektionalen Vorderräder unterstützen zudem beim Manövrieren. Aufgrund seiner insgesamt großen und langen Bauweise benötigt der MOVA beim Wenden allerdings entsprechend Platz. In engen Passagen fährt er vorsichtiger, kommt mit Durchgängen ab etwa 60 cm Breite aber gut zurecht.

Beim Wenden ist gelegentlich zu hören, wie sich ein einzelner Grashalm in den Rollen der Vorderräder verfängt und abreißt. Eine Beschädigung der Grasnarbe konnten wir dadurch jedoch nicht feststellen.

Randbereiche bleiben die größte Herausforderung

Wie bei praktisch jedem von uns getesteten Mähroboter bleiben komplizierte Randbereiche eine Herausforderung. Auf offenen Flächen arbeitet der MOVA hervorragend. Stehen dagegen Bäume, Sträucher, Stauden oder andere Hindernisse unmittelbar am Rand, können kleinere Bereiche stehen bleiben und müssen gelegentlich manuell nachbearbeitet werden.

Hinzu kommt, dass Pflanzen im Laufe der Zeit weiter in die Rasenfläche hineinwachsen. Der Roboter erkennt diese und hält entsprechend mehr Abstand, wodurch sich der nicht gemähte Bereich vergrößern kann. Ganz ohne Rasentrimmer oder Rasenkantenstecher kommt man bei einem entsprechend gestalteten Garten daher weiterhin nicht aus.

Zuverlässige Rückkehr zur Station

Nach erledigter Arbeit findet der LiDAX Ultra 1000 AWD jederzeit selbstständig und zuverlässig zu seiner Ladestation zurück. Probleme bei der Heimfahrt oder beim Andocken konnten wir bislang nicht feststellen.

Im Vergleich mit von uns bereits genutzten Modellen gefällt uns insbesondere die Hinderniserkennung besser als bei einem älteren Navimow. Gegenüber dem von uns getesteten ECOVACS spielt der MOVA vor allem auf Steigungen und anspruchsvollerem Gelände seine AWD-Stärken aus. Dafür ist er aufgrund seiner Größe weniger wendig und benötigt beim Rangieren etwas mehr Platz.

Insgesamt gehören Navigation, Hinderniserkennung und Geländegängigkeit für uns bislang zu den größten Stärken des LiDAX Ultra 1000 AWD. Perfekt ist auch dieses System nicht, insbesondere sehr kleine Steine und komplexe Randbereiche bleiben Herausforderungen, im normalen Gartenalltag arbeitet der MOVA jedoch ausgesprochen zuverlässig.

(Navigation & Hinderniserkennung: 4,5 von 5 Punkten)

Mähleistung & Schnittbild

Sauberes Schnittbild mit zwölf Klingen

Bei der eigentlichen Mähleistung überzeugt der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD. Das Schnittbild ist gleichmäßig und sauber, wobei sich die Leistung der beiden Mähscheiben gerade mit frischen Klingen bemerkbar macht. Selbst höheres und dichteres Gras wird zuverlässig abgeschnitten.

Hier spielen auch die beiden Messerscheiben mit jeweils sechs Klingen und insgesamt 40 cm Schnittbreite ihre Vorteile aus. MOVA setzt pro Scheibe auf einen 180-W-Motor. Die Bahnen werden sauber abgearbeitet und ungemähte Streifen zwischen den einzelnen Fahrwegen konnten wir nicht feststellen.

Auch Bodenwellen bereiten dem Mähwerk kaum Probleme. Die schwimmend gelagerten Messerscheiben passen sich Unebenheiten an und sorgen zusammen mit der gefederten Radaufhängung für ein gleichmäßiges Schnittbild.

Schnitthöhe von 3 bis 10 cm

Die Schnitthöhe lässt sich bequem über die MOVAhome-App elektronisch zwischen 3 und 10 cm einstellen. Die Verstellung arbeitet schnell und angenehm leise. Besonders der große Einstellbereich gefällt uns, denn längst nicht jeder Mähroboter erlaubt eine Schnitthöhe von bis zu 10 cm.

Wir mähen unseren Rasen überwiegend mit 5 bis 6 cm. Gerade im Sommer bevorzugen wir einen etwas längeren Rasen, da sich die Halme gegenseitig beschatten und der Boden dadurch besser vor starker Sonneneinstrahlung geschützt wird.

Wie häufig gemäht werden sollte, hängt stark von Wetter und Wachstum ab. Während der heißen und trockenen Wochen reichten bei uns ein bis zwei Durchgänge pro Woche. Bei niedrigeren Temperaturen und regelmäßigem Regen wächst der Rasen deutlich schneller, sodass wir wieder täglich mähen lassen.

Klingen regelmäßig kontrollieren

Die Schnittqualität hängt natürlich auch vom Zustand der Klingen ab. Mit zunehmendem Verschleiß lässt die Qualität sichtbar nach. Wir empfehlen deshalb, die Messer regelmäßig selbst zu kontrollieren und sich nicht ausschließlich auf den Wechselhinweis der App zu verlassen.

Gerade beim Mähen von feuchtem Gras hatten wir zudem den Eindruck, dass die Klingen etwas schneller beansprucht werden. Grundsätzlich kommt der LiDAX Ultra 1000 AWD auch mit feuchtem Rasen zurecht, das Schnittbild wird dabei allerdings nicht ganz so sauber wie unter trockenen Bedingungen.

Bei regelmäßigem Mähen fällt der Mulchschnitt sehr fein aus und kann problemlos auf der Fläche verbleiben. Lässt man den Rasen dagegen länger wachsen, fällt entsprechend mehr und längeres Schnittgut an, das anschließend sichtbar liegen bleiben kann.

UltraTrim 2.0 mäht näher am Rand

Für die Randbearbeitung setzt MOVA auf UltraTrim 2.0. Dabei kann das Mähwerk seitlich ausgefahren werden, wodurch sich der Abstand zwischen Messer und Rasenkante auf etwa 3 cm reduziert. In unserem Test funktioniert das gut und verringert die notwendige manuelle Nacharbeit an vielen Stellen deutlich.

Vollständig überflüssig wird Rasentrimmer oder Rasenkantenstecher allerdings nicht. Mauern, Pflanzen, enge Ecken oder andere komplizierte Randbereiche können weiterhin etwas Handarbeit erforderlich machen. An ebenen Übergängen zu Pflastersteinen lässt sich die Grenze dagegen so kartieren, dass der Roboter darüber hinwegfährt und entsprechend weit bis zur Rasenkante mäht.

Eine wichtige Besonderheit von UltraTrim 2.0 sollte man aber beachten. Bei aktiviertem UltraTrim 2.0 wird nicht nur der Abstand zur Rasenkante reduziert, sondern die Schnitthöhe automatisch auf 3 cm abgesenkt. Eine höhere Schnitthöhe lässt sich für diesen Vorgang nicht auswählen.

Der Grund liegt in der Konstruktion und den entsprechenden Sicherheitsanforderungen. Da sich die Messerscheiben für die Randbearbeitung seitlich weiter aus dem normalerweise geschützten Bereich des Gehäuses bewegen, werden Mähwerk und Schutzabdeckung abgesenkt. Dadurch bleibt die Bodenfreiheit entsprechend gering und das Risiko eines Kontakts mit den Messern wird reduziert.

Wer die restliche Rasenfläche, wie wir beispielsweise mit 5 oder 6 cm mäht, sollte dies berücksichtigen. Der Rand wird mit UltraTrim 2.0 entsprechend kürzer geschnitten als die übrige Fläche und kann dadurch optisch auffallen. Die Randbearbeitung muss allerdings nicht bei jedem Mähvorgang durchgeführt werden. So kann das Gras am Rand zwischen den Durchgängen wieder entsprechend nachwachsen.

Leise Alternative zum separaten Trimmer

Im Vergleich zum separaten Kantentrimmer des von uns getesteten ECOVACS gefällt uns ein Punkt besonders. UltraTrim 2.0 verursacht praktisch keine zusätzliche Lärmbelastung. Das Mähwerk bleibt beim Randmähen angenehm leise.

Der zusätzliche Trimmer des ECOVACS ist ebenfalls ein guter Ansatz und kann sehr nah am Rand arbeiten, ist im Betrieb aber deutlich hörbar, ähnlich einem klassischen Rasentrimmer. Beim MOVA kann die Randbearbeitung dagegen auch morgens oder abends erfolgen, ohne dass sich die Geräuschkulisse gegenüber dem normalen Mähen verändert.

Insgesamt gehört die Mähleistung zu den großen Stärken des LiDAX Ultra 1000 AWD. Hohe Schnittleistung, 40 cm Arbeitsbreite, zwölf Klingen, schwimmende Messerscheiben und UltraTrim 2.0 ergeben ein sehr gutes Gesamtpaket. Etwas manuelle Randpflege bleibt je nach Gartengestaltung zwar weiterhin notwendig, gegenüber vielen klassischen Mährobotern wird diese jedoch deutlich reduziert.

(Mähleistung & Schnittbild: 4,5 von 5 Punkten)

App & Bedienung

Umfangreiche, aber übersichtliche MOVAhome-App

Trotz des großen Funktionsumfangs gefällt uns die MOVAhome-App sehr gut. Sie lief während unseres Tests stabil und ist weitestgehend übersichtlich aufgebaut. Auf der Startseite werden unter anderem der Name des Mähroboters und der aktuelle Akkustand angezeigt. Von hier aus lässt sich der Mähvorgang direkt starten oder der LiDAX Ultra 1000 AWD zurück zur Ladestation schicken.

Über „Eintreten“ gelangt man in die umfangreichere Geräteansicht. Hier erscheint die erstellte Karte, auf der sich Position und Mähfortschritt live verfolgen lassen. Man sieht somit jederzeit, wo sich der Roboter befindet und welche Bereiche bereits bearbeitet wurden.

Viele Einstellungen für jede Rasenfläche

Mähpläne lassen sich sehr individuell erstellen. Dabei können Tage, Uhrzeiten und einzelne Zonen festgelegt und mit unterschiedlichen Mäheinstellungen versehen werden. Der LiDAX Ultra AWD unterstützt dabei bis zu 150 Zonen sowie zwei unabhängige Karten. 

Zu den Einstellungen gehören unter anderem Schnitthöhe, Mährichtung, Randmähen und UltraTrim 2.0. Auch bestehende Grenzen, Zonen, Verbindungswege und No-Go-Bereiche lassen sich nachträglich unkompliziert über die Kartenbearbeitung verändern, ohne dafür gleich die komplette Karte neu erstellen zu müssen.

Bei der Mährichtung stehen neben einer individuellen Ausrichtung auch Schachbrett- und Kreuzmuster zur Verfügung. Dadurch kann die Fahrtrichtung zwischen den Mähvorgängen variiert werden, anstatt den Rasen dauerhaft in derselben Richtung zu bearbeiten. Die verschiedenen Mährichtungsmodi werden auch von MOVA offiziell für die AWD-Serie angegeben. 

Bei der Arbeitsgeschwindigkeit stehen ebenfalls unterschiedliche Einstellungen zur Verfügung. In der App werden unter anderem Standard mit bis zu 1.800 m² pro Tag und Effizient mit bis zu 2.600 m² pro Tag angegeben. Für kleinere Flächen ist die höhere Geschwindigkeit natürlich nicht zwingend notwendig.

Hinderniserkennung individuell anpassbar

Auch die Hinderniserkennung lässt sich an den eigenen Garten anpassen. Der gewünschte Abstand kann beispielsweise auf 10, 15 oder 20 cm eingestellt werden. Zusätzlich lässt sich die Empfindlichkeit regulieren. Bei einem komplexeren Garten kann dadurch entsprechend angepasst werden, wie vorsichtig der Roboter auf erkannte Objekte reagieren soll.

Ähnliches gilt für den bereits erwähnten Personenerkennungsalarm, dessen Empfindlichkeit ebenfalls angepasst werden kann. MOVA fasst diese Sicherheitsfunktionen unter TrueGuard zusammen und bietet zusätzlich eine automatische Patrouille sowie Live-Audio. 

Statistiken und Updates direkt in der App

Auch Informationen zur bisherigen Nutzung fehlen nicht. Die App stellt Statistiken zur Mähzeit und gemähten Flächebereit. Firmware-Updates werden ebenfalls direkt über die MOVAhome-App angeboten. Auf Wunsch können Aktualisierungen automatisch heruntergeladen beziehungsweise installiert werden, sodass man sich darum im Alltag kaum kümmern muss.

Insgesamt bietet die App zahlreiche Möglichkeiten, den Mähroboter sehr genau an den eigenen Garten anzupassen. Nach der anfänglichen Einrichtung muss man sich mit vielen dieser Einstellungen allerdings kaum noch beschäftigen, wenn der gewünschte Mähplan einmal erstellt wurde.

Bedienung auch direkt am Mähroboter möglich

Für grundlegende Funktionen ist nicht jedes Mal das Smartphone notwendig. Unter der Abdeckung auf der Oberseite befinden sich die Bedientasten und das kleine Farbdisplay, über die sich zahlreiche Funktionen direkt am Gerät aufrufen lassen. Hier wird beispielsweise auch die PIN eingegeben.

Beim Diebstahlschutz ist der LiDAX Ultra 1000 AWD umfangreich ausgestattet. Neben PIN-Schutz und Alarm bietet er eine Standortverfolgung und kann Benachrichtigungen senden, wenn er den vorgesehenen Bereich verlässt oder unerwartet angehoben wird. MOVA integriert zudem drei Jahre 4G-Service. 

Eine nette zusätzliche Lösung ist das vorgesehene Fach für einen optionalen Apple AirTag. Wer möchte, kann den Mähroboter damit noch über Apples „Wo ist?“-Netzwerk absichern. MOVA sieht diese Möglichkeit ausdrücklich für die LiDAX Ultra AWD-Serie vor. 

Insgesamt gefällt uns die Bedienung sehr gut. Die MOVAhome-App bietet enorm viele Einstellmöglichkeiten, bleibt dabei aber weitgehend verständlich und lief während unseres Tests zuverlässig. Wer seinen Garten einmal sauber kartiert und die gewünschten Mähpläne eingerichtet hat, muss im normalen Alltag nur noch selten eingreifen.

(App & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Akku & Laden

Lange Laufzeit und hohe Flächenleistung

Der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD ist mit einem 36-Volt-Akku mit 243 Wh ausgestattet. Die Akkulaufzeit liegt bei etwa 150 bis 170 Minuten, womit der Mähroboter rund 2,5 bis knapp 3 Stunden am Stück arbeiten kann.

Damit sind je nach Beschaffenheit des Grundstücks etwa 800 bis 1.000 m² mit einer Akkuladung möglich. Auch Steigungen, dichteres beziehungsweise höheres Gras und UltraTrim 2.0 erhöhen zwar den Energiebedarf, in unserem Einsatz hielt sich der zusätzliche Verbrauch jedoch in Grenzen. Eine Fläche von rund 1.000 m² sollte der LiDAX Ultra 1000 AWD daher unter normalen Bedingungen ohne Zwischenladen bewältigen können.

Wer eine deutlich größere Rasenfläche besitzt, sollte sich dagegen eines der größeren Modelle der Baureihe ansehen.

Nur rund 65 Minuten Ladezeit

Sinkt der Akkustand auf 15 Prozent, fährt der Mähroboter selbstständig zurück zu seiner Ladestation, dies kann aber in der App auch zwischen 10 und 25% festgelegt werden. Besonders gut gefällt uns die kurze Ladezeit. Von 15 auf 95 Prozent benötigt der Akku lediglich rund 65 Minuten. Im Verhältnis zu einer Laufzeit von bis zu knapp drei Stunden ist das ein hervorragender Wert.

Sollte während eines Mähvorgangs dennoch eine Ladepause notwendig werden, geht keine bereits erledigte Arbeit verloren. Nach dem Laden fährt der LiDAX Ultra 1000 AWD wieder zur zuvor unterbrochenen Stelle und setzt dort seine Arbeit fort.

In der App kann zudem festgelegt werden, bei welchem Akkustand der Mähroboter seine Arbeit wieder aufnehmen soll. Ab Werk ist hier eine vollständige Ladung eingestellt.

Während des Ladens konnten wir keine auffällige Wärmeentwicklung feststellen. Der Ladevorgang selbst ist hörbar, allerdings nicht störend laut.

Akku kann bei Bedarf ausgetauscht werden

Sehr gut gefällt uns auch die Konstruktion des Akkus. Er ist zwar nicht als klassischer Wechselakku ausgeführt, lässt sich bei einem späteren Defekt oder nach entsprechendem Verschleiß jedoch vergleichsweise einfach ersetzen.

Der Akku befindet sich unter einer verschraubten Abdeckung. Nach dem Entfernen der Schrauben kann er herausgenommen und von seiner Steckverbindung getrennt werden. Somit muss bei einem verschlissenen Akku nicht zwangsläufig der komplette Mähroboter ersetzt werden. Gerade mit Blick auf eine möglichst lange Nutzungsdauer ist das für uns ein klarer Pluspunkt.

Insgesamt überzeugt uns der LiDAX Ultra 1000 AWD beim Akku. Bis zu knapp drei Stunden Laufzeit, eine hohe Flächenleistung und nur rund 65 Minuten Ladezeit von 15 auf 95 Prozent passen hervorragend zu einem Mähroboter dieser Leistungsklasse.

(Akku & Laden: 5 von 5 Punkten)

Regensensor & Wetter

Integrierter Regensensor reagiert zuverlässig

Der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD besitzt einen direkt am Heck integrierten Regensensor und ist dadurch nicht auf externe Wetterdaten angewiesen. Das gefällt uns grundsätzlich gut, denn entscheidend ist schließlich, ob es tatsächlich am eigenen Standort regnet.

Der Sensor reagiert allerdings nicht bereits auf die ersten Regentropfen. Auf der Sensorfläche muss sich zunächst ausreichend Feuchtigkeit sammeln. Bei leichtem Nieselregen oder einem plötzlich einsetzenden Schauer können deshalb mehrere Minuten vergehen, bis Regen erkannt wird. Sobald dies der Fall ist, unterbricht der LiDAX Ultra 1000 AWD seinen Mähvorgang und fährt selbstständig zurück zur Ladestation.

Morgentau reichte während unseres Tests dagegen nicht aus, um den Regensensor auszulösen. Trifft beispielsweise die Gartenbewässerung direkt auf den Sensor, wird dies verständlicherweise ebenfalls als Regen erkannt.

Regenpause zwischen 1 und 24 Stunden

Sehr gut gefällt uns, dass sich das weitere Verhalten individuell über die MOVAhome-App festlegen lässt. Nach erkanntem Regen kann eine Wartezeit zwischen 1 und 24 Stunden eingestellt werden. Standardmäßig sind acht Stunden hinterlegt. Alternativ lässt sich festlegen, dass anschließend nicht mehr automatisch weitergemäht wird. Der Regensensor kann bei Bedarf auch vollständig deaktiviert werden.

Die Wartezeit ist durchaus sinnvoll. Schließlich benötigt der Rasen nach einem Regenschauer etwas Zeit zum Trocknen. Feuchtes Gras lässt sich zwar mähen, haftet aber wesentlich stärker an Messerscheiben, Rädern und Unterseite. Dadurch steigt der Reinigungsaufwand und nach unserem Eindruck werden auch die Klingen stärker beansprucht.

Ist die eingestellte Wartezeit abgelaufen und sind die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, nimmt der MOVA seine Arbeit zuverlässig wieder auf. Regnet es bereits vor einem geplanten Mähvorgang und erkennt der Sensor die Feuchtigkeit, bleibt der Roboter entsprechend in seiner Station.

Wetterfest für den dauerhaften Außeneinsatz

Regen selbst stellt für den LiDAX Ultra 1000 AWD kein Problem dar. Beim Roboter insgesamt nennt MOVA IPX6, also Schutz gegen starke Wasserstrahlen. Der besonders exponierte 360°-3D-LiDAR wird von MOVA zusätzlich mit IP6K6 angegeben. 

Das etwas ungewöhnliche „K“ stammt aus einer erweiterten IP-Klassifizierung. Vereinfacht bedeutet IP6K6 beim LiDAR: Die erste 6K steht für ein staubdichtes Gehäuse, die zweite 6 für Schutz gegen starke Wasserstrahlen. Das „K“ kennzeichnet dabei die entsprechende Prüfung nach der erweiterten Klassifizierung; bei der Wasserprüfung steht 6K beispielsweise für starke Wasserstrahlen mit erhöhtem Druck. 

Wir bevorzugen trockenen Rasen

Auch wenn der MOVA problemlos mit Feuchtigkeit umgehen kann, lassen wir ihn bevorzugt bei trockenem Rasenarbeiten. Das Schnittbild fällt sauberer aus, Schnittgut haftet weniger stark an der Unterseite und der anschließende Reinigungsaufwand reduziert sich deutlich.

Im Winter würden wir den LiDAX Ultra 1000 AWD wie jeden unserer Mähroboter ohnehin nicht dauerhaft draußen stehen lassen. Wenn der Rasen aufgrund niedriger Temperaturen nicht mehr wächst, wird der Roboter gründlich gereinigt und bis zur nächsten Mähsaison entsprechend eingelagert.

Insgesamt funktioniert die Regenautomatik in unserem Test zuverlässig und sinnvoll. Besonders die individuell einstellbare Wartezeit nach einem Regenschauer gefällt uns, da der Roboter nicht direkt wieder auf noch vollständig nassen Rasen geschickt werden muss.

(Regensensor & Wetter: 4,5 von 5 Punkten)

Reinigung & Wartung

Regelmäßige Reinigung hält das Mähwerk sauber

Auch ein weitgehend autonom arbeitender Mähroboter kommt nicht vollständig ohne Pflege aus. Wir reinigen die Unterseite des MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD ungefähr alle drei bis vier Wochen. Wer die Abstände etwas größer wählt, muss deshalb nicht unmittelbar mit Problemen rechnen, eine regelmäßige Kontrolle ist unserer Meinung nach dennoch sinnvoll.

Für die Reinigung entfernen wir zunächst gröbere Grasreste mit einer Bürste. Anschließend verwenden wir Wasser aus dem Gartenschlauch sowie einen Lappen. Vor allem auf dem Messerschutz sammelt sich mit der Zeit Schnittgut, das sich auf diese Weise aber gut entfernen lässt. Bei feuchtem Rasen fallen die Ablagerungen erwartungsgemäß stärker aus.

Die beiden schwimmend gelagerten Messerscheiben bleiben gut zugänglich und lassen sich bewegen, wodurch auch die Bereiche rund um das Mähwerk vernünftig gereinigt werden können. Für eine gründliche Reinigung benötigen wir je nach Verschmutzung ungefähr 20 Minuten.

Einfacher Klingenwechsel

Auch der Wechsel der insgesamt zwölf Klingen ist unkompliziert. Jede Klinge ist einzeln verschraubt und MOVA legt den dafür benötigten Schraubendreher direkt bei. Mit den ebenfalls mitgelieferten 36 Ersatzklingen ist zudem bereits ausreichend Ersatz für mehrere komplette Wechsel vorhanden.

Wie lange ein Klingensatz hält, lässt sich nicht pauschal sagen. Nach unseren Erfahrungen sind ungefähr ein bis drei Monate realistisch. Rasengröße und Mähhäufigkeit spielen dabei ebenso eine Rolle wie Äste, kleine Steine oder Maulwurfshügel.

Die App erinnert an die entsprechende Wartung und der Wartungszähler lässt sich nach erledigter Arbeit zurücksetzen. Wir betrachten diese Anzeige allerdings nur als Richtwert. Aussagekräftiger ist es, bei der Reinigung die Schärfe der Klingen selbst zu kontrollieren und auf das Schnittbild des Rasens zu achten. Werden die Halme zunehmend unsauber oder ausgefranst abgeschnitten, sollte man die Klingen entsprechend früher wechseln.

LiDAR und Kameras ebenfalls sauber halten

Auch die omnidirektionalen Vorderräder und die großen AWD-Hinterräder lassen sich ohne größeren Aufwand von Gras und Schmutz befreien. Größere Probleme mit festgesetzten Fremdkörpern hatten wir während unseres Tests bislang nicht.

LiDAR und Dual-Kameraeinheit reinigen wir ebenfalls gelegentlich, wenn sichtbare Verschmutzungen vorhanden sind. Bei der LiDAR-Einheit hilft zusätzlich die Reinigungsbürste an der Ladestation, die ihren Zweck gut erfüllt.

Die App erinnert zudem nach jeweils 60 Mähstunden daran, unter anderem Unterseite, LiDAR und Kameraeinheit zu kontrollieren beziehungsweise zu reinigen. Auch die LiDAR-Reinigungsbürste selbst gehört zu den Teilen, die langfristig kontrolliert und bei entsprechendem Verschleiß ersetzt werden sollten.

Auch die Station benötigt etwas Pflege

Großen Wartungsaufwand verursacht die Ladestation nicht. Mit der Zeit sammelt sich auf der Bodenplatte etwas Gras, das beim Einfahren vom Mähroboter beziehungsweise von dessen Unterseite herunterfällt. Dieses lässt sich einfach zusammenkehren und entsorgen.

Die Ladekontakte mussten wir bislang nicht gesondert reinigen. Dennoch schadet es nicht, sie bei der regelmäßigen Pflege kurz zu kontrollieren und bei Bedarf von Verschmutzungen zu befreien.

Insgesamt hält sich der Wartungsaufwand für einen Mähroboter dieser Größe absolut im Rahmen. Wer sich alle paar Wochen etwa 20 Minuten Zeit für eine gründlichere Reinigung nimmt und zusätzlich Klingen sowie Sensorik im Blick behält, hat die wichtigsten Arbeiten bereits erledigt.

(Reinigung & Wartung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die wichtigsten Herstellerversprechen kann der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD in unserem Praxistest weitgehend erfüllen. Zu seinen größten Stärken gehört der Allradantrieb. Die vier einzeln angetriebenen Räder bieten eine hervorragende Traktion und meisterten auch starke Steigungen in unserem Test problemlos. Die maximal mögliche Steigfähigkeit konnten wir allerdings nicht ausreizen.

Auch die LiDAR-Navigation ohne RTK-Antenne überzeugte. Selbst unter großen Bäumen navigierte der MOVA präzise und zuverlässig. Die Hinderniserkennung arbeitet ebenfalls sehr gut, lediglich sehr kleine Steine können gelegentlich übersehen werden. Bei der Personenerkennung kam es vereinzelt zu Fehlinterpretationen, weshalb wir den optionalen akustischen Präsenzalarm deaktiviert haben.

UltraTrim 2.0 reduziert die notwendige Nacharbeit an den Rasenkanten deutlich. Schade ist lediglich, dass die Schnitthöhe dabei sicherheitsbedingt automatisch auf 3 cm reduziert wird. Die beiden Messerscheiben mit zwölf Klingen und 40 cm Schnittbreite sorgen wiederum für ein sauberes Schnittbild und schnellen Mähfortschritt.

Insgesamt hält der LiDAX Ultra 1000 AWD damit, was er verspricht. Besonders AWD, LiDAR-Navigation, Mähleistung und Flächenleistung konnten uns im Praxistest überzeugen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 1.599 Euro gehört der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD klar zur Oberklasse der Mähroboter. Vereinzelt ist das Modell bereits für rund 1.399 Euro erhältlich. Die größeren Varianten LiDAX Ultra 1600 AWD und 2000 AWD sind technisch und von den Abmessungen weitgehend identisch, unterscheiden sich aber in der vorgesehenen Flächenleistung. Entsprechend würden wir das Modell wählen, das zur eigenen Rasengröße passt.

Gegenüber dem von uns getesteten ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO spielt der MOVA seine Vorteile vor allem bei Steigungen aus. Dank Allradantrieb ist er hier dem reinen Hinterradantrieb des ECOVACS klar überlegen. Hinzu kommen die größere Schnittbreite von 40 cm und eine hohe Flächenleistung. Bei Navigation und Hinderniserkennung bewegen sich beide dagegen auf einem sehr guten Niveau.

Unterschiedliche Ansätze verfolgen beide bei der Randpflege. Der ECOVACS arbeitet mit einem separaten Trimmer und kommt dadurch noch näher an die Kante, ist dabei aber deutlich lauter. UltraTrim 2.0 des MOVA arbeitet wesentlich leiser, lässt jedoch etwa 3 cm Abstand und reduziert die Schnitthöhe beim Randmähen auf 3 cm. Gerade im heißen Sommer kann das bei höher eingestelltem Rasen ungünstig sein, da die kurzen Randbereiche schneller austrocknen können.

Für einen einfachen und weitgehend ebenen Garten ist AWD unserer Meinung nach nicht zwingend notwendig. Bei größeren Rasenflächen, Hanglagen und stärkeren Unebenheiten spielt der LiDAX Ultra AWD dagegen seine Stärken voll aus. Insgesamt gefällt uns der MOVA sowohl optisch als auch hinsichtlich seiner Leistung sehr gut und bietet insbesondere für anspruchsvollere Grundstücke ein überzeugendes Gesamtpaket.

MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: mova.com/de

ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO

In aller Kürze

Testergebnis

4,2

von 5

Mit dem GOAT A1600 LiDAR PRO erweitert ECOVACS sein Portfolio um einen Mähroboter für mittelgroße bis große Gärten, der auf LiDAR-Navigation setzt und vollständig ohne Begrenzungskabel auskommt. Neben einer großen Schnittbreite und zahlreichen Komfortfunktionen verspricht der Hersteller vor allem eine einfache Einrichtung sowie eine präzise Navigation im Garten.

Im Praxistest musste der GOAT zeigen, wie gut diese Versprechen im Alltag tatsächlich funktionieren. Dabei überzeugte der Mähroboter in vielen Bereichen, offenbarte aber auch einige Punkte, bei denen noch Verbesserungspotenzial besteht.

Ob sich der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO gegen die starke Konkurrenz behaupten kann und für wen sich der Kauf lohnt, klären wir im ausführlichen Test.

Das gefällt uns

  • Präzise LiDAR-Navigation
  • Sehr gutes Mähbild dank 33 cm Schnittbreite
  • TruEdge-Trimmer reduziert die Nacharbeit an Rasenkanten
  • Einfache Einrichtung & digitale Kartierung
  • elektrische Schnitthöhenverstellung
  • Gute App
  • Schnelle Ladezeiten
  • Gute Hinderniserkennung bei Tageslicht
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Regensensor direkt im Mähroboter integriert

Das gefällt uns weniger

  • TruEdge-Trimmer deutlich lauter als das eigentliche Mähwerk
  • Hinderniserkennung bei Dämmerung weniger zuverlässig
  • An No-Go-Zonen arbeitet der Trimmer nicht ganz so präzise wie an echten Rasenkanten
  • Hinterradantrieb auf lockerem Untergrund einem Allradmodell unterlegen

ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bereits beim Auspacken hinterlässt der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO einen positiven Eindruck. Die Verpackung ist rundum bedruckt und liefert bereits auf den ersten Blick einen guten Überblick über die wichtigsten Funktionen des Mähroboters. Zwar setzt ECOVACS optisch eher auf eine zweckmäßige als auf eine besonders hochwertige Präsentation, dafür sind sämtliche Komponenten sauber angeordnet und für den Transport zuverlässig geschützt.

Der Mähroboter selbst wird zusätzlich von einem weichen, leicht schaumstoffartigen Schutzmaterial umhüllt. Dadurch ist das Gehäuse während des Transports zuverlässig vor Kratzern oder anderen Beschädigungen geschützt. Auch die übrigen Komponenten sind ordentlich verstaut und sicher verpackt, sodass beim Auspacken nichts lose im Karton liegt oder verrutschen kann.

Beim Lieferumfang zeigt sich ECOVACS großzügig. Die beiden Messerteller sind bereits mit insgesamt sechs Klingen ausgestattet – jeweils drei pro Messerteller. Zusätzlich legt der Hersteller zwölf Ersatzklingen inklusive passender Befestigungsschrauben bei. Damit steht einem längeren Einsatz zunächst nichts im Wege, ohne dass direkt neues Zubehör nachgekauft werden muss. Für den späteren Klingenwechsel befindet sich außerdem der passende Schraubendreher im Lieferumfang.

Auch an die Installation wurde gedacht. Die Ladestation wird inklusive Netzteil und einer zusätzlichen Kabelverlängerung geliefert, wodurch sich die Station auch dann flexibel platzieren lässt, wenn die nächste Steckdose etwas weiter entfernt ist. Das Ladekabel ist bereits mit der Ladestation verbunden, was den Aufbau zusätzlich vereinfacht. Für die sichere Befestigung im Boden liegen selbstverständlich die passenden Bodenanker bei. Das hierfür benötigte Werkzeug liefert ECOVACS in Form eines Inbusschlüssels direkt mit, sodass für die Montage kein eigenes Werkzeug benötigt wird.

Bei der Dokumentation setzt der Hersteller auf zwei Varianten. Neben einer klassischen, ausführlichen Bedienungsanleitung befindet sich eine großformatige Schnellstartanleitung im Karton, die die wichtigsten Schritte übersichtlich zusammenfasst. In der Praxis dürfte beides jedoch nur selten zum Einsatz kommen, denn die ECOVACS-App führt den Nutzer nach dem Einschalten Schritt für Schritt durch die gesamte Einrichtung. Von der Verbindung mit dem WLAN über die Inbetriebnahme bis hin zur ersten Kartierung werden alle notwendigen Schritte verständlich erklärt, sodass selbst Einsteiger kaum auf die gedruckten Unterlagen angewiesen sind.

Insgesamt hinterlässt der Lieferumfang einen durchdachten Eindruck und bewegt sich auf dem Niveau anderer Mähroboter dieser Preisklasse. Alle für die Inbetriebnahme erforderlichen Komponenten sind vorhanden, zusätzlich erleichtern die beiliegenden Ersatzklingen den Einstieg. Kleinere Wünsche bleiben dennoch offen: Einige zusätzliche Ersatzklingen hätten die Wartungsintervalle weiter verlängert und eine Ersatzspule für den integrierten Trimmer wäre eine sinnvolle Ergänzung gewesen, da auch sie zu den typischen Verschleißteilen zählt. Diese Punkte ändern jedoch nichts daran, dass der GOAT A1600 LiDAR PRO mit einem insgesamt gut abgestimmten und vollständigen Lieferumfang ausgeliefert wird.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bereits beim Auspacken macht der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO einen modernen und durchdachten Eindruck. Die Oberseite des Gehäuses ist größtenteils weiß gehalten, während der untere Bereich in Schwarz beziehungsweise Anthrazit ausgeführt ist. Diese Zweiteilung passt gut zur technischen Ausrichtung des Mähroboters und lässt ihn modern wirken, ohne zu verspielt zu erscheinen.

Durch seine beiden Messerteller fällt der Mähroboter sichtbar größer aus als Modelle mit nur einem einzelnen Mähteller. Das überrascht zunächst nicht, denn die Konstruktion ermöglicht eine Schnittbreite von 33 Zentimetern. Zusätzlich verbreitert der seitlich angebrachte Trimmer das Gehäuse etwas. Anders als die beiden unter dem Roboter liegenden Messerteller bleibt er sichtbar und prägt damit das Erscheinungsbild des GOAT deutlich mit.

Der Trimmer ist von einem Borstenkranz umgeben, der Kanten und Hindernisse schützen soll, wenn der Roboter dicht an ihnen entlangfährt. Während des Einsatzes wird das Trimmerelement elektronisch abgesenkt. Auch die Schnitthöhe des eigentlichen Mähwerks lässt sich elektrisch verstellen. Solche beweglichen Elemente unterstreichen den modernen, beinahe futuristischen Charakter des Geräts.

Die Oberflächen sind überwiegend matt ausgeführt. Dadurch wirkt das Gehäuse weniger anfällig für sichtbare Fingerabdrücke als ein Hochglanzfinish. Der verwendete Kunststoff macht optisch einen soliden Eindruck, während stärker beanspruchte Bereiche teilweise aus Aluminium bestehen. Darauf gehen wir im Kapitel zur Verarbeitung noch genauer ein.

Auch die Sensorik ist sinnvoll in die Formgebung eingebunden. Der LiDAR-Turm sitzt im hinteren Bereich und wirkt durch die strukturierte, in das Gehäuse eingelassene Einfassung nicht wie ein nachträglich aufgesetztes Bauteil. Vorne befindet sich die Kamera für die Objekterkennung. Beide Komponenten sind klar sichtbar, passen aber dennoch stimmig in das Gesamtbild.

Der seitliche Trimmer fällt naturgemäß stärker auf, da er nicht unter dem Gehäuse verborgen ist. Gerade dadurch besitzt der GOAT A1600 LiDAR PRO aber auch einen hohen Wiedererkennungswert. Bei aktuellen Mährobotern ist ein solches Bauteil noch eher ungewöhnlich. Ob sich diese Lösung künftig auch bei anderen Herstellern stärker durchsetzt, bleibt abzuwarten.

Die Form gefällt insgesamt gut. Trotz der breiteren Bauweise wirkt der GOAT nicht unnötig klobig. Weiß, Schwarz und Anthrazit sind sinnvoll verteilt, LiDAR und Kamera wurden harmonisch eingebunden und der sichtbare Trimmer verleiht dem Roboter eine eigenständige Optik.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO hinterlässt bereits beim ersten Anheben einen stabilen Eindruck. Mit einem Nettogewicht von 17,8 Kilogramm gehört er nicht zu den leichtesten Mährobotern am Markt. Aufgrund seiner beiden Messerteller, der großzügigen Schnittbreite von 33 Zentimetern und der umfangreichen Sensorik ist das zusätzliche Gewicht jedoch nachvollziehbar. Trotz seiner Größe lässt sich der Roboter noch gut anheben und transportieren. Auf einen Allradantrieb verzichtet ECOVACS, stattdessen erfolgt der Antrieb über die beiden Hinterräder.

Das Gehäuse wirkt robust und ist klar auf den dauerhaften Einsatz im Garten ausgelegt. Gleichzeitig besitzt der verwendete Kunststoff eine gewisse Flexibilität, sodass kleinere Kollisionen nicht sofort zu Rissen oder Brüchen führen dürften. Dieser Eindruck setzt sich auch beim genaueren Betrachten fort. Die Spaltmaße sind überwiegend gleichmäßig, scharfe Kanten oder unsaubere Übergänge konnten wir nicht feststellen.

Klopft man auf die großen Gehäuseteile, fällt auf, dass sie sich stellenweise etwas hohl anhören. Das liegt daran, dass die Kunststoffteile konstruktionsbedingt nicht vollflächig aufliegen, sondern an definierten Befestigungspunkten verschraubt sind. Dieses Verhalten ist bei vielen Mährobotern zu beobachten und stellt aus unserer Sicht keinen Qualitätsmangel dar.

Lediglich im Bereich der hinteren Kotflügel gibt es eine kleine Auffälligkeit. Dort treffen jeweils zwei weiße Gehäuseteile aufeinander, wobei eines der beiden Bauteile auf beiden Seiten minimal hervorsteht. Dieser Versatz fällt nur bei genauer Betrachtung auf und hat keinerlei Einfluss auf die Funktion. Rein optisch wäre hier zwar etwas mehr Präzision wünschenswert gewesen. Gleichzeitig hätte eine zusätzliche Verschraubung oder ein weiterer Befestigungspunkt an dieser Stelle vermutlich auch Nachteile mit sich gebracht. Gerade bei einem Mähroboter, der regelmäßig Vibrationen, Unebenheiten oder gelegentlichen Kollisionen ausgesetzt ist, können bewusst flexibel ausgeführte Kunststoffteile Spannungen besser aufnehmen als eine sehr starre Konstruktion. Aus unserer Sicht ist der kleine Versatz daher eher ein konstruktiver Kompromiss zugunsten der Langlebigkeit als ein echter Verarbeitungsmangel.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt der federnd gelagerte Frontbereich. Sollte der GOAT bei schwierigen Lichtverhältnissen oder in einer Ausnahmesituation doch einmal ein Hindernis berühren, trifft die Front nicht starr auf das Objekt. Stattdessen ist der vordere Stoßfänger über blaue Dämpfungselemente mit dem Gehäuse verbunden und kann bei einer Berührung kontrolliert nachgeben. Diese Konstruktion reduziert die Belastung auf Gehäuse und Mechanik und vermittelt einen durchdachten Eindruck.

Auch bei den verwendeten Materialien wurde an den richtigen Stellen nicht gespart. Sämtliche Bauteile, die im täglichen Betrieb höheren Belastungen ausgesetzt sind, bestehen aus Metall oder Aluminium. Dazu gehören unter anderem die Ladekontakte, Teile des Hinterradantriebs, die gefederte Aufhängung der beiden vorderen Lenkrollen sowie die Kühlrippe im vorderen Bereich des Roboters. Auch sämtliche Schraubverbindungen bestehen selbstverständlich aus Metall. Die großflächigen Gehäuseteile dagegen bestehen aus robustem Kunststoff, wodurch das Gesamtgewicht trotz der Größe in einem vernünftigen Rahmen bleibt.

Die beiden Messerteller bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff und verfügen über integrierte Metalleinsätze für die Befestigung der Klingen. Diese Bauweise hat sich bei vielen Herstellern etabliert, da sie Stabilität mit einem möglichst geringen Gewicht verbindet. Beide Messerteller drehen leichtgängig und die Klingenaufnahmen machen einen sauber verarbeiteten Eindruck.

Ebenfalls hochwertig wirkt der seitliche Trimmer. Nach außen wird die gesamte Einheit von einem robusten Kunststoffgehäuse geschützt, das den eigentlichen Trimmermechanismus vor Schmutz, Steinen und Beschädigungen bewahren soll. Im Inneren setzt ECOVACS dagegen auf Metallkomponenten. Sowohl der Trimmer selbst als auch der Motorantrieb und die mechanischen Bauteile bestehen aus Metall und vermitteln einen langlebigen Eindruck. Der Mechanismus sitzt spielfrei im Gehäuse, nichts klappert oder wackelt. Da der Trimmer während des Mähvorgangs motorisch aus- und eingefahren wird, wirkt die gesamte Konstruktion stabil, präzise und für den dauerhaften Einsatz im Garten ausgelegt.

Auch die Sensorik hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Der LiDAR-Sensor sitzt stabil im hinteren Bereich des Gehäuses und wirkt gut geschützt. Die Kamera an der Front befindet sich einige Zentimeter hinter dem beweglichen Stoßfänger bzw. Gehäseteil und ist dadurch zusätzlich vor direkten Kollisionen geschützt.

Die Bedienelemente und das kleine Display sind frei zugänglich und überzeugen mit einem angenehmen Druckpunkt. Da sie nicht unter einer separaten Abdeckung liegen, sind sie allerdings dauerhaft der Witterung ausgesetzt. Da der GOAT für den ganzjährigen Außeneinsatz entwickelt wurde, ist dies konstruktiv nachvollziehbar, langfristig wird sich jedoch erst im Dauereinsatz zeigen, wie sich diese Lösung über mehrere Jahre bewährt.

Auch die Ladestation macht einen soliden Eindruck. Sämtliche Bauteile wirken sauber verarbeitet und erfüllen ihren Zweck zuverlässig. Wackelige Kunststoffteile oder schlecht sitzende Steckverbindungen konnten wir nicht feststellen.

Nach den bisherigen Testeinsätzen zeigt der GOAT A1600 LiDAR PRO lediglich den erwartbaren Verschleiß an den Mähklingen. Am Gehäuse selbst konnten wir weder Kratzer noch Verfärbungen oder gelockerte Bauteile feststellen. Für eine belastbare Aussage zur Langzeitqualität sind jedoch längere Praxiserfahrungen über mehrere Saisons erforderlich. Wie bei allen Mährobotern empfiehlt es sich außerdem, das Gerät während der Wintermonate gründlich zu reinigen und anschließend trocken in einer Garage oder einem Schuppen einzulagern.

Insgesamt hinterlässt der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO einen überzeugenden Verarbeitungseindruck. Kleinere optische Unregelmäßigkeiten an den hinteren Kotflügeln ändern nichts daran, dass der Mähroboter robust konstruiert ist und einen langlebigen Eindruck vermittelt. Gerade die Kombination aus widerstandsfähigem Kunststoff, gezielt eingesetzten Metallkomponenten und dem gedämpften Frontaufbau zeigt, dass ECOVACS den GOAT auf die Anforderungen des täglichen Einsatzes im Garten ausgelegt hat.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Empfohlene Rasenflächebis 1.600 m²
Navigation/ HindernisserkennungLiDAR + KI-Kamera (AIVI 3D), erkennt laut Hersteller über 200 Hindernistypen
BegrenzungskabelNein, nicht nötig
RTK-Antenne erforderlichnein
Schnittsystem2 Messerteller mit insgesamt 6 Klingen (3 je Messerteller)
Schnittbreite33 cm
Schnitthöhe30–90 mm (elektrisch per App)
Kantenmähfunktionja, mit TruEdge-Trimmer
Fahrgeschwindigkeit0,4–0,7 m/s
Antrieb und max. Steigungbis 50 %; Hinterradantrieb
BesonderheitenRegensensor im Gehäuse
Mehrzonenverwaltung
No-Go-Zonen
Kartenverwaltung
Elektrische Schnitthöhenverstellung
Akku-Ladezeitca. 50 Minuten
SchutzklasseIPX6 (Roboter)
Abmessungen (L × B × H)ca. 68 × 46 × 31 cm
Gewicht17,8 kg
LieferumfangECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO
Ladestation
Netzteil
6x Bodenanker (Kunststoff) für Ladestation inkl. Inbusschüssel
Seitlicher TruEdge-Trimmer inkl. zwei Seitenbürsten und Schrauben
6 vormontierte Klingen (3 je Messerteller) und 12 Ersatzklingen inkl. Schrauben
Bedienungsanleitung
Schnellstartanleitung
Technische Daten der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO

Einrichtung & Inbetriebnahme

Die Einrichtung des ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO gestaltet sich insgesamt unkompliziert und ist auch für Einsteiger gut zu bewältigen. Vom Öffnen des Kartons bis zum ersten Mähvorgang vergehen abhängig von der Größe und Komplexität des Gartens etwa 20 bis 40 Minuten. Der größte Zeitfaktor ist dabei nicht der Zusammenbau, sondern die anschließende Kartierung der Rasenfläche.

Ladestation schnell montiert

Nach dem Auspacken müssen zunächst alle Komponenten aus dem Karton entnommen werden. Die Ladestation besteht aus einer Grundplatte und einem oberen Bügel mit ECOVACS-Logo, Ladekontakten und Stromanschluss. Dieser wird zunächst einfach aufgesteckt und rastet sicher ein. Theoretisch könnte die Station bereits so verwendet werden, auf der Rückseite befinden sich jedoch zusätzlich zwei Verschraubungen, mit denen sich der Aufbau dauerhaft sichern lässt.

Anschließend wird lediglich noch das Netzteil mit der beiliegenden Kabelverlängerung über die verschraubbare Steckerkupplung verbunden. Danach kann die Ladestation bereits an ihrem endgültigen Standort aufgestellt werden.

Vor dem ersten Einsatz muss außerdem noch der seitliche Trimmer montiert werden. Dieser wird zunächst in seine Aufnahme gesteckt und anschließend mit insgesamt drei Schrauben befestigt. Eine bereits eingesetzte Schraube befindet sich gut geschützt unter einer gekennzeichneten Gummilasche, zwei weitere Schrauben werden von der Unterseite beziehungsweise der Seite eingeschraubt. Zum Schluss werden noch die beiden Schutzbürsten eingeklipst. Die Montage ist insgesamt unkompliziert und innerhalb weniger Minuten erledigt.

Der richtige Standort

Da der GOAT A1600 LiDAR PRO vollständig auf ein Begrenzungskabel verzichtet und stattdessen per LiDAR navigiert, gestaltet sich die Wahl des Aufstellortes deutlich einfacher als bei klassischen Mährobotern. Wichtig ist in erster Linie eine stabile WLAN-Verbindung, da sich die Ladestation idealerweise innerhalb der Reichweite des heimischen 2,4-GHz-Netzes befinden sollte.

Der Untergrund sollte möglichst eben sein. Auf Rasen kann die Station mit den mitgelieferten Kunststoff-Erdankern befestigt werden. Befinden sich jedoch Steine im Boden, ist deren Verwendung nicht immer problemlos möglich. Alternativ lässt sich die Ladestation auch auf gepflasterten Flächen aufstellen. Wer sie dort dauerhaft befestigen möchte, kann dies mit geeigneten Edelstahlschrauben, Dübeln und Unterlegscheiben problemlos nachrüsten.

Wie bei den meisten Mährobotern sollten außerdem die vom Hersteller empfohlenen Mindestabstände eingehalten werden. Vor der Ladestation werden rund zwei Meter freier Platz benötigt, seitlich jeweils etwa 40 Zentimeter ohne Hindernisse. Der Abstand zwischen Ladestation und der eigentlichen Rasenfläche sollte möglichst nicht mehr als drei Meter betragen. Die App weist während der Einrichtung auf diese Anforderungen hin und unterstützt bei der Wahl eines geeigneten Standorts.

App führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung

Für die Inbetriebnahme steht die ECOVACS HOME App für iOS und Android zur Verfügung. Ein Benutzerkonto ist erforderlich. Wer bereits einen DEEBOT-Saugroboter oder einen WINBOT-Fensterputzroboter von ECOVACS nutzt, kann denselben Account weiterverwenden. Sämtliche Geräte des Herstellers werden zentral über dieselbe App verwaltet.

Die Verbindung mit dem Mähroboter verlief im Test schnell und ohne Schwierigkeiten. Wie üblich erfolgt die Einbindung über ein 2,4-GHz-WLAN, das aufgrund seiner höheren Reichweite für den Einsatz im Garten die bessere Wahl gegenüber 5 GHz ist. Direkt nach der Einrichtung wurde außerdem ein Firmware-Update installiert. Sämtliche Schritte werden verständlich erklärt, sodass kaum Fragen offenbleiben.

Flexible Kartierung ohne Begrenzungskabel

Besonders angenehm ist die Einrichtung der Mähfläche. Statt ein Begrenzungskabel zu verlegen, erstellt der GOAT seine Karte digital. Dabei stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung.

Für einfache und offene Rasenflächen kann der Roboter die Kartierung vollständig automatisch übernehmen. In vielen Fällen funktioniert dies bereits erstaunlich gut. Wer jedoch viele Beete, enge Durchgänge oder verwinkelte Bereiche im Garten besitzt, erzielt mit der manuellen Kartierung deutlich präzisere Ergebnisse.

Da sich der seitliche TruEdge-Trimmer auf der linken Fahrzeugseite befindet, empfiehlt es sich, den Roboter bei der manuellen Kartierung so zu führen, dass der Trimmer zur Rasenkante zeigt. Grundsätzlich funktioniert die Kartierung jedoch auch in umgekehrter Richtung – wichtig ist lediglich, dass die Kartierungsrunde vollständig geschlossen wird. Beim Einfahren der Grundstücksgrenze sollte zudem ein Abstand von etwa 10 Zentimetern zur Rasenkante eingehalten werden. Den verbleibenden Bereich übernimmt der GOAT später automatisch mit seinem TruEdge-Trimmer, wodurch die Rasenkante besonders sauber bearbeitet wird.

Die Dauer der Kartierung hängt stark von der Größe und Komplexität des Grundstücks ab. Während die automatische Kartierung bei einfachen Grundstücken häufig bereits ausreicht, mussten wir bei komplexeren Bereichen vereinzelt noch kleinere Korrekturen an der Karte vornehmen.

Zonen und No-Go-Bereiche

Mehrere Mähzonen lassen sich problemlos anlegen. Selbst getrennte Rasenflächen können genutzt werden, sofern die Verbindungswege mindestens etwa 90 Zentimeter breit sind.

Auch No-Go-Zonen sind schnell erstellt. Sie werden direkt in der Kartenansicht eingezeichnet und können jederzeit verändert oder wieder gelöscht werden. Ob die gewählten Bereiche optimal passen, zeigt sich anschließend beim nächsten Mähvorgang und lässt sich bei Bedarf problemlos nachjustieren.

Elektrische Schnitthöhenverstellung

Die Schnitthöhe wird vollständig elektronisch über die App eingestellt. Mechanische Drehregler oder Hebel am Gerät gibt es nicht.

Im Alltag bietet diese Lösung einen deutlichen Komfortgewinn, da die Höhe jederzeit bequem vom Smartphone aus angepasst werden kann, ohne zum Mähroboter gehen zu müssen. Langfristig bleibt allerdings abzuwarten, wie sich der dafür notwendige Verstellmotor über viele Jahre hinweg bewährt, da er gegenüber einer rein mechanischen Lösung konstruktionsbedingt ein zusätzliches Verschleißteil darstellt.

Erster Mähvorgang

Nach Abschluss der Einrichtung begann der GOAT A1600 LiDAR PRO ohne Verzögerung mit seiner Arbeit. Der Roboter startete direkt mit dem systematischen Bahnenmähen, ohne dass während unseres Tests Probleme bei der Inbetriebnahme oder der ersten Ausfahrt auftraten.

Während des Mähvorgangs zeigt die App unter anderem die aktuelle Position des Roboters, den Akkustand sowie den Fortschritt in Echtzeit an.

Gerade der vollständige Verzicht auf ein Begrenzungskabel zählt dabei zu den größten Vorteilen des Systems. Die Ladestation kann bei einer späteren Umgestaltung des Gartens jederzeit an einen anderen Ort versetzt werden, ohne dass zunächst Kabel ausgegraben oder neu verlegt werden müssen. Diese Flexibilität erleichtert nicht nur die Erstinstallation, sondern auch spätere Anpassungen erheblich.

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung im Alltag

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit präsentiert sich die ECOVACS HOME App als übersichtlich und weitgehend selbsterklärend. Die einzelnen Menüs sind logisch aufgebaut, wichtige Funktionen lassen sich schnell finden und auch Nutzer, die bisher keinen Mähroboter von ECOVACS verwendet haben, dürften sich rasch zurechtfinden. Während unseres Testzeitraums arbeitete die App zuverlässig und stabil. Abstürze oder Verbindungsprobleme konnten wir nicht feststellen.

Der Mähvorgang lässt sich jederzeit bequem über die App starten, pausieren oder vollständig beenden. Alternativ stehen die Bedientasten direkt am Mähroboter zur Verfügung. Diese Möglichkeit ist vor allem dann praktisch, wenn das Smartphone gerade nicht griffbereit ist. Im Alltag dürfte jedoch die Steuerung über die App von den meisten Nutzern bevorzugt werden, da sämtliche Funktionen dort komfortabel erreichbar sind.

Bei den Einstellungsmöglichkeiten bietet der GOAT A1600 LiDAR PRO einen erfreulich großen Funktionsumfang. Zeitpläne lassen sich individuell erstellen und die Schnitthöhe kann elektronisch zwischen 30 und 90 Millimeterneingestellt werden, ohne dass man den Mähroboter aufsuchen muss. Ebenso lässt sich die Fahrgeschwindigkeit im Bereich von 0,4 bis 0,7 m/s anpassen.

Auch das Mähverhalten kann individuell konfiguriert werden. Der GOAT mäht den Rasen grundsätzlich in systematischen, geraden Bahnen und orientiert sich dabei mithilfe seines 360°-LiDAR- sowie Kamerasystems. Wer möchte, kann die Ausrichtung der Mähbahnen für einzelne Bereiche individuell festlegen und zwischen den Mähvorgängen variieren. Dadurch entstehen keine dauerhaft sichtbaren Fahrspuren und der Rasen erhält ein gleichmäßigeres Schnittbild.

Praktisch ist außerdem, dass sich der seitliche Trimmer separat aktivieren oder deaktivieren lässt. Wer beispielsweise an Sonn- oder Feiertagen besonders geräuscharm mähen möchte oder den Trimmer nur bei Bedarf einsetzen möchte, kann dies direkt in der App festlegen. Auch die Empfindlichkeit der Hinderniserkennung lässt sich an die eigenen Anforderungen anpassen.

Die Kartenansicht gehört zu den Stärken der App. Bereits auf den ersten Blick erkennt man die angelegten Mähzonen, Verbindungswege und No-Go-Bereiche. Änderungen an der Karte lassen sich unkompliziert durchführen und sind nach kurzer Zeit verinnerlicht. Dadurch bleibt die Verwaltung auch bei komplexeren Grundstücken angenehm übersichtlich.

Auch bei den Benachrichtigungen findet ECOVACS einen guten Mittelweg. Die App informiert zuverlässig über abgeschlossene Mähvorgänge, eventuelle Störungen oder andere wichtige Ereignisse. Gleichzeitig wird der Nutzer nicht mit unnötigen Meldungen überhäuft. Wer möchte, kann die Benachrichtigungen zusätzlich an die eigenen Wünsche anpassen.

Während des Betriebs liefert die App zahlreiche Statusinformationen. Neben dem aktuellen Akkustand werden die Position des Mähroboters, bereits gemähte Flächen, der Fortschritt des aktuellen Mähvorgangs angezeigt. Treten Fehler auf, erscheinen diese ebenfalls verständlich in der App, sodass sich mögliche Probleme schnell erkennen lassen.

Auch akustisch verhält sich der GOAT A1600 LiDAR PRO im Alltag unauffällig. Gemeint sind hierbei jedoch ausschließlich die Bedien- und Komfortfunktionen. So sind beispielsweise das automatische Verstellen der Schnitthöhe, das motorische Absenken beziehungsweise Einfahren des Trimmers sowie das Andocken an die Ladestation zwar hörbar, wirken jedoch angenehm dezent und keineswegs störend. Sämtliche Bewegungen erfolgen ruhig und kontrolliert. Auf die Lautstärke während des eigentlichen Mäh- und Trimmvorgangs gehen wir im nächsten Abschnitt „Leistung im Alltag“ noch ausführlich ein.

Die Reinigung gestaltet sich ebenfalls unkompliziert. Grasreste lassen sich mit einer Bürste und einem Gartenschlauch schnell entfernen. Da die Unterseite gut zugänglich ist, erreicht man sowohl die beiden Messerteller als auch den Bereich des Trimmers problemlos. Der Pflegeaufwand hält sich dadurch insgesamt in Grenzen.

Im täglichen Einsatz zeigt sich schließlich der größte Vorteil eines modernen Mähroboters. Hat man die Einrichtung einmal abgeschlossen und die Karte angepasst, muss man nur noch selten in die App schauen. Während man in den ersten Tagen verständlicherweise häufiger kontrolliert, wie sich der Roboter verhält, rückt die App später zunehmend in den Hintergrund. Stattdessen erledigt der GOAT seine Arbeit weitgehend selbstständig und zuverlässig. Man kann den Mähroboter einfach arbeiten lassen und die Zeit lieber auf der Terrasse oder mit anderen Tätigkeiten verbringen.

Besonders überzeugend ist dabei das Arbeiten ohne Begrenzungskabel. Hat man diese Art der Navigation einmal kennengelernt, möchte man kaum noch zu einem klassischen System zurückkehren. Die Installation ist deutlich einfacher, spätere Änderungen an der Gartengestaltung lassen sich wesentlich flexibler umsetzen und auch das Umsetzen der Ladestation ist jederzeit möglich, ohne zunächst ein Begrenzungskabel neu verlegen zu müssen. Gerade dieser Komfortgewinn macht sich im Alltag immer wieder bemerkbar und zählt aus unserer Sicht zu den größten Stärken des GOAT A1600 LiDAR PRO.

(Bedienung im Alltag: 4 von 5 Punkten)

Leistung im Alltag

Mähbild

Im täglichen Einsatz hinterlässt der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO insgesamt ein überzeugendes Mähbild. Mit neuen beziehungsweise scharfen Klingen wird der Rasen sauber und gleichmäßig geschnitten. Die beiden versetzt angeordneten Messerteller sorgen dafür, dass sich ihre Arbeitsbereiche überlappen und kaum ungemähte Streifen zurückbleiben. Gleichzeitig profitiert der Roboter von seiner großzügigen Schnittbreite von 33 Zentimetern, wodurch größere Flächen deutlich schneller abgearbeitet werden als bei Modellen mit nur einem einzelnen Messerteller.

Im direkten Vergleich zu aktuellen Spitzenmodellen anderer Hersteller fällt jedoch ein kleiner Unterschied auf. ECOVACS setzt pro Messerteller weiterhin auf drei Klingen. Das hat durchaus Vorteile. Beim späteren Klingenwechsel müssen lediglich sechs Klingen ausgetauscht werden, was die laufenden Kosten für Verschleißteile reduziert.

Viele Hersteller verwenden bei ihren größeren Modellen inzwischen allerdings Messerteller mit jeweils sechs Klingen. Dadurch verteilt sich die Schneidarbeit auf mehr Klingen, was insbesondere bei dichterem oder kräftigerem Gras oft für ein etwas gleichmäßigeres Schnittbild sorgt. Gleichzeitig bleibt die Schneidleistung über einen längeren Zeitraum konstanter, bevor ein Klingenwechsel erforderlich wird. Der Nachteil dieser Bauweise liegt wiederum in den höheren Folgekosten, da beim Austausch doppelt so viele Klingen ersetzt werden müssen.

Im Alltag liefert der GOAT A1600 LiDAR PRO dennoch ein insgesamt sauberes Schnittbild. Die systematische Fahrweise sorgt dafür, dass sämtliche Bahnen zuverlässig abgearbeitet werden und nur selten einzelne Halme stehen bleiben.

Große Schnittbreite spart Zeit

Die 33 Zentimeter Schnittbreite machen sich im täglichen Betrieb deutlich bemerkbar. Im Vergleich zu Mährobotern mit einer Schnittbreite von rund 18 bis 22 Zentimetern benötigt der GOAT weniger Bahnen und erreicht sein Ziel entsprechend schneller. Gerade auf größeren Rasenflächen verkürzt sich dadurch die Mähzeit spürbar.

TruEdge-Trimmer in der Praxis

Zu den Besonderheiten des GOAT A1600 LiDAR PRO gehört der seitlich angebrachte TruEdge-Trimmer. Sein Ziel ist es, den Abstand zu festen Begrenzungen wie Mauern, Zäunen, Hochbeeten oder Rasenkanten zu minimieren und dadurch die notwendige Nacharbeit mit einem Rasentrimmer möglichst gering zu halten. Im Test gelang dies gut: An Mauern blieb lediglich ein schmaler Streifen von etwa zwei bis drei Zentimetern stehen.

An klassischen Rasenkanten funktioniert der Trimmer besonders in Verbindung mit der Funktion Adaptive Grenzen zuverlässig. Anders sieht es an künstlich angelegten No-Go-Zonen aus. Hier hält der Roboter einen größeren Sicherheitsabstand ein, wodurch etwas mehr Gras stehen bleibt.

Nicht in jeder Situation ist der Einsatz des TruEdge-Trimmers jedoch zwingend notwendig. Bereiche, über die der Mähroboter problemlos hinwegfahren kann – beispielsweise ebenerdige Rasenkanten –, lassen sich bereits bei der manuellen Kartierung entsprechend berücksichtigen. Fährt man den Roboter dort etwas weiter über die Rasenkante hinaus, wird auch dieser Bereich sauber gemäht, ohne dass der Trimmer eingreifen muss.

Besondere Aufmerksamkeit empfiehlt sich dagegen bei Blumenbeeten oder Hochbeeten mit niedrig wachsenden Pflanzen direkt am Rasenrand. Junge Ziergräser oder empfindliche Stauden können vom Trimmer unter Umständen mit erfasst werden, wenn sie in den Mähbereich hineinragen. Zwar erkennt die Kamera größere Pflanzen in vielen Fällen zuverlässig, dennoch sollte man die ersten Mähvorgänge aufmerksam beobachten und die Kartierung bei Bedarf anpassen. Befinden sich einzelne Stauden oder andere Pflanzen direkt innerhalb der Rasenfläche, empfehlen wir grundsätzlich das Anlegen einer No-Go-Zone. So lässt sich vermeiden, dass eine Pflanze im ungünstigsten Fall einmal nicht erkannt und beschädigt wird.

Ein gelungenes Sicherheitsmerkmal besitzt der TruEdge-Trimmer ebenfalls. Sobald sich Personen oder Tiere auf etwa 1,5 Meter nähern, wird der Trimmer automatisch deaktiviert und erst wieder eingeschaltet, wenn der Bereich wieder frei ist.

Lautstärke

Während des eigentlichen Mähvorgangs arbeitet der GOAT angenehm leise. Die beiden Messerteller sind kaum störend und ermöglichen problemlos den Einsatz in Zeiten, in denen möglichst wenig Lärm entstehen soll.

Ganz anders verhält sich der seitliche Trimmer. Sobald dieser aktiviert wird, steigt die Geräuschentwicklung deutlich an. Im subjektiven Eindruck erinnert die Lautstärke an einen klassischen Rasentrimmer mit Faden. Dadurch geht ein Teil des ansonsten sehr leisen Gesamteindrucks verloren.

Gerade an Sonn- oder Feiertagen würde ich den Trimmer deshalb deaktivieren. Praktischerweise lässt sich dies direkt über die App erledigen. So kann der GOAT weiterhin den Rasen mähen, ohne dass der deutlich lautere Trimmer zum Einsatz kommt.

Navigation

Die Navigation zählt zu den größten Stärken des GOAT A1600 LiDAR PRO. Der Roboter fährt seine Bahnen sehr präzise und gleichmäßig ab. Wendemanöver gelingen sauber, ohne den Rasen unnötig aufzureißen oder Spuren im Boden zu hinterlassen. Auch unnötige Doppelbefahrungen konnten wir während des Tests nicht beobachten.

Hinderniserkennung

Die Kombination aus LiDAR und Kamera arbeitet insgesamt zuverlässig. Der GOAT erkennt laut ECOVACS mehr als 200 verschiedene Hindernistypen. Im Test zeigte sich die Hinderniserkennung bei typischen Gartenobjekten wie Bäumen, Blumentöpfen oder Gartenmöbeln zuverlässig. Auch Werkzeuge, Spielzeug oder lose Gegenstände wurden in den meisten Fällen erkannt und sicher umfahren.

Auffällig ist allerdings, dass der Roboter an festen Hindernissen bewusst relativ dicht vorbeifährt, um möglichst wenig Gras stehen zu lassen. Dieses Verhalten verbessert die Flächenabdeckung, verlangt der Hinderniserkennung jedoch einiges ab.

Sehr kleine Gegenstände werden erwartungsgemäß nicht immer zuverlässig erkannt. Außerdem nimmt die Erkennungsleistung in der Dämmerung sichtbar ab. Aus diesem Grund würden wir den GOAT grundsätzlich bevorzugt tagsüber einsetzen. Das verbessert nicht nur die Hinderniserkennung, sondern kommt auch nachtaktiven Tieren wie Igeln zugute.

Steigungen

Steigungen von bis zu 50 Prozent meistert der GOAT problemlos, sofern der Untergrund ausreichend griffig ist. Für den überwiegenden Teil der Gärten in Deutschland reicht diese Leistung vollkommen aus.

Grenzen zeigt der Hinterradantrieb allerdings auf sehr weichem oder aufgeweichtem Boden. Bleibt der Roboter dort einmal hängen, können sich die Antriebsräder aufgrund des fehlenden Allradantriebs relativ schnell eingraben. Wer besonders steile Grundstücke mit lockerem Boden besitzt, sollte deshalb eher zu einem Modell mit Allradantrieb greifen.

Akku und Ladeverhalten

Die Akkulaufzeit erwies sich im Test als ausreichend für längere Mähabschnitte. Reicht die Ladung für die komplette Fläche nicht aus, fährt der GOAT selbstständig zur Ladestation, lädt seinen Akku und setzt den Mähvorgang anschließend automatisch an der richtigen Stelle fort.

Dank der Schnellladefunktion dauert eine vollständige Akkuladung lediglich rund 50 Minuten. Dadurch entstehen auch bei größeren Grundstücken nur kurze Ladepausen.

Wetter

Der GOAT verfügt über einen integrierten Regensensor und kann entsprechend auf Niederschlag reagieren. Während unseres Testzeitraums wurde ausschließlich auf trockenem Rasen gemäht. Das entspricht auch unserer bevorzugten Nutzung. Nasses Gras haftet deutlich stärker an der Unterseite des Mähroboters und belastet gleichzeitig die Grasnarbe stärker als ein Schnitt bei trockenen Bedingungen.

Unser Eindruck

Der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO überzeugt im Alltag mit einer sehr präzisen Navigation, einer hohen Flächenleistung und einem insgesamt sauberen Schnittbild. Besonders die Kombination aus LiDAR-Navigation, Kamera und der großen Schnittbreite sorgt dafür, dass der Roboter effizient arbeitet und größere Flächen schnell bewältigt.

Der seitliche TruEdge-Trimmer ist eine spannende und grundsätzlich sinnvolle Idee. An klassischen Rasenkanten funktioniert er gut und reduziert die notwendige Nacharbeit deutlich. Seine hohe Geräuschentwicklung und die weniger präzise Arbeitsweise an No-Go-Zonen zeigen jedoch, dass hier noch Entwicklungspotenzial vorhanden ist.

Für zukünftige Generationen könnten wir uns vorstellen, dass ECOVACS den Randschnitt noch eleganter löst. Beispielsweise durch einen weiter außen positionierten Messerteller oder eine Konstruktion, bei der sich das eigentliche Mähwerk für den Randbereich seitlich verschieben lässt. Dadurch ließe sich der zusätzliche Trimmer möglicherweise ganz ersetzen und gleichzeitig die Geräuschentwicklung reduzieren.

(Leistung im Alltag: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Im Praxistest hält der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO seine Herstellerversprechen größtenteils ein. Die LiDAR-Navigation arbeitet präzise und zuverlässig und bietet insbesondere unter Bäumen Vorteile gegenüber vielen GPS- beziehungsweise RTK-Systemen, da keine zusätzliche Antenne installiert werden muss.

Auch der TruEdge-Trimmer sorgt dafür, dass der Roboter deutlich näher an Mauern und Rasenkanten arbeitet. Andere Hersteller verfolgen hierfür mittlerweile jedoch ebenfalls interessante Ansätze, sodass sich erst in den kommenden Jahren zeigen wird, welche Lösung sich langfristig durchsetzt.

Die Hinderniserkennung überzeugte bei Tageslicht mit einer zuverlässigen Erkennung typischer Gartenhindernisse. In der Dämmerung nimmt die Erkennungsleistung der Kamera jedoch sichtbar ab, weshalb wir den Einsatz grundsätzlich tagsüber empfehlen.

Die maximale Flächenleistung von 1.600 m² konnten wir aufgrund unserer Testfläche nicht vollständig überprüfen. Die angegebene Steigfähigkeit von bis zu 50 Prozent ist für die meisten Gärten jedoch vollkommen ausreichend. Auf lockerem Untergrund stößt der Hinterradantrieb naturgemäß früher an seine Grenzen als ein Allradmodell.

Auch die elektrische Schnitthöhenverstellung sowie die Schnellladefunktion funktionierten im Test zuverlässig und erwiesen sich im Alltag als echter Komfortgewinn.

Unterm Strich erfüllt der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO seine Herstellerversprechen mit nur wenigen Einschränkungen und überzeugt insbesondere durch seine präzise Navigation, den Verzicht auf ein Begrenzungskabel und die insgesamt hohe Alltagstauglichkeit.

Preis/Leistung

Zum Marktstart verlangte ECOVACS für den GOAT A1600 LiDAR PRO eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.499 Euro. Damit positionierte sich der Mähroboter im oberen Preisbereich seiner Klasse. Inzwischen hat sich der Marktpreis jedoch deutlich eingependelt. Bereits für rund 999 Euro ist das Modell regelmäßig erhältlich, teilweise sogar inklusive passender Garage. 

Gerade dieses aktuelle Preisniveau macht den GOAT deutlich attraktiver. Für weniger als 1.000 Euro erhalten Käufer einen Mähroboter mit kabelloser LiDAR-Navigation, KI-gestützter Hinderniserkennung, großer Schnittbreite von 33 Zentimetern, elektrischer Schnitthöhenverstellung sowie integriertem TruEdge-Trimmer. Noch vor wenigen Jahren musste man für eine vergleichbare Ausstattung häufig deutlich über 2.000 Euro investieren.

Natürlich ist die Konkurrenz nicht untätig. Modelle wie der Segway Navimow X3, der Dreame A2 oder die Mammotion-YUKA-Serie bieten ebenfalls interessante Ansätze, etwa Allradantrieb, alternative Lösungen für den Kantenschnitt oder andere Navigationskonzepte. Letztlich entscheidet hier weniger die Ausstattung auf dem Papier als vielmehr, welches Gesamtkonzept am besten zum eigenen Garten passt.

Zur ursprünglichen UVP hätten wir den GOAT A1600 LiDAR PRO etwas kritischer bewertet. Zum heutigen Straßenpreis überzeugt das Gesamtpaket dagegen deutlich mehr. Zwar sehen wir beim TruEdge-Trimmer und beim fehlenden Allradantrieb noch Verbesserungspotenzial, die präzise LiDAR-Navigation, die hohe Flächenleistung und der vollständige Verzicht auf ein Begrenzungskabel machen den Mähroboter insgesamt zu einem sehr attraktiven Angebot.

Gemessen am aktuellen Marktpreis bietet der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und gehört derzeit zu den interessantesten Mährobotern für mittelgroße bis große Gärten in seiner Preisklasse.

ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: ecovacs.com/de

Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set

Mit der Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set bringt der renommierte Hersteller Gardena ein vielseitiges Reinigungsgerät auf den Markt. Der akkubetriebene Multi-Reiniger eignet sich sowohl für horizontale als auch vertikale Flächen und bietet flexible Reinigungsmöglichkeiten, von sanft bis intensiv. Dank des Verlängerungsrohrs erreicht man mühelos auch höher gelegene Stellen. Der integrierte Wasseranschluss ermöglicht eine wassergeführte Reinigung auf Knopfdruck, während der einfache Aufsatzwechsel die Handhabung erleichtert. Besonders praktisch: Abgesehen vom Wasserschlauch wird kein weiteres Kabel benötigt. Die Akkulaufzeit variiert je nach verwendetem Akku und Bürste. Detaillierte Informationen hierzu erläutere ich euch natürlich im Abschnitt „Akku“. In der Praxis überzeugt der AquaBrush mit einer guten Handhabung und einer effektiven Reinigungsleistung. Der Gardena Akku-Multi-Reiniger ist somit eine durchdachte Alternative für alle, die eine flexible und effiziente Reinigungslösung suchen.

Gefällt uns

  • kein Stromkabel
  • gutes Handling
  • einfacher Wechsel der Aufsätze
  • direkte Wasserzufuhr
  • gründliche Reinigung

Gefällt uns weniger

  • Beim Haltegriff wäre eine seitliche Verstellung sinnvoll

Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Gardena liefert das Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set in einem stabilen Karton, der das Produkt sicher schützt. Die Verpackung ist, wie von Gardena gewohnt, informativ gestaltet und bietet zahlreiche Anwendungsbeispiele, Bilder und Texte rund um das Produkt. Das Gardena-Logo ist auf fast allen Seiten prominent platziert.

Auf der Vorderseite präsentiert Gardena das Produkt auf einer Holzterrasse. Neben der montierten Walzenbürste liegt die zusätzliche Tellerbürste. Hier wird auch hervorgehoben, dass das Set einen Akku und ein Ladegerät enthält. Direkt darunter sind die Modellbezeichnung und vier Symbole zu den Ausstattungsmerkmalen abgebildet: eine maximale Laufzeit von 35 Minuten, der modulare Aufbau, der direkte Wasseranschluss und die multifunktionalen Einsatzmöglichkeiten. Am unteren Rand der Verpackung sind die beiden Bürsten in Aktion zu sehen.

Die rechte Seite der Verpackung setzt das Bild von der Vorderseite fort und zeigt den Lieferumfang. Auch hier ist das gleiche Bild wie auf der Frontseite zu sehen. Unten wird die Akku-Allianz hervorgehoben, die es ermöglicht, alle 18-Volt-Geräte von Gardena mit demselben Akku zu betreiben. Auf der linken Seite werden besondere Merkmale des Geräts in mehreren Bildern erklärt: die Akkuanzeige, die Regulierung von Wassermenge und Bürstengeschwindigkeit direkt am Gerät sowie die ergonomische Bauweise. Gardena betont auch seine 45-jährige Erfahrung in der Entwicklung und Vermarktung von batteriebetriebenen Produkten. Die Rückseite zeigt weitere Anwendungsbilder und erklärt, auf welchen Böden welche Bürste empfohlen wird. Außerdem werden Informationen über die Laufzeit des Akkus in Abhängigkeit vom jeweiligen Akku dargestellt.

Nach dem Entfernen der Klebestreifen lässt sich der Karton problemlos öffnen, wobei der Inhalt sicher und ordentlich verpackt zum Vorschein kommt. Im Inneren sorgt stabile Kartonage für optimalen Schutz, sodass Transportschäden nahezu ausgeschlossen sind. Nach dem Auspacken kann das Verlängerungsrohr angeschraubt werden, um ein ergonomisches Arbeiten zu ermöglichen. Anschließend wird die gewünschte Bürste montiert – und schon ist das Gerät einsatzbereit. Es wird empfohlen, den Akku vor der ersten Nutzung vollständig aufzuladen, um von der maximalen Laufzeit zu profitieren. Ein halb geladener Akku reicht möglicherweise nicht für eine gründliche Reinigung aus. Sollte etwas unklar sein, liegt im Karton natürlich auch eine Bedienungsanleitung bei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A kommt im bereits gewohnten Gardena Design der letzten Jahre daher. Somit setzt man hier auch das bekannte Kunstsoffgehäuse welches in den Farben grau/ türkis daher kommt und somit wunderbar mit dem hochwertigen Aluminiumrohr harmoniert. Das Gerät selbst liegt gut in der Hand und ist auch nicht zu schwer, oben gibt es den starren Griff, hier findet nicht nur der 18 Volt Akku seinen Platz, sondern ebenso ist hier auch die kleine Akkuanzeige an der Oberseite eingelassen. Diese zeigt mit vier einzelnen LEDs den aktuellen Status an, wobei drei als Restkapazität-Anzeige und eine als Störungsanzeige verwendet werden. 

Damit der Multi-Reiniger während der Arbeit bequem geführt werden kann, ist am vorderen Teil noch ein nach vorne bzw. hinten neidbarer Zusatzgriff vorhanden. Dieser kann hier in mehreren Raste eingestellt werden, dazu zieht man einfach an dem orangenen Sicherungsgriff. Neben der Akkuanzeige gibt es ein orangenes Drehrad, darüber kann man die Drehzahl der Reinigungsbürste regulieren. Direkt darunter im inneren des Griffes gibt es dann noch den orangenen Startknopf und im vorderen Bereich den Wasserschluss. Direkt daneben seitlich am Gehäuse finde man dann neben dem Gardena-Schriftzug einen weiteren Drehregler, über welchen man die Wasserdurchflussmenge regulieren kann. 

Am vorderen Ende wird der nächste Aufsatz montiert – entweder direkt ein Bürstenaufsatz oder, wie in den meisten Fällen, das zusätzliche Zwischenrohr. Dank einer türkisfarbenen Führung ist ein falsches Anbringen ausgeschlossen, da diese für das korrekte Einsetzen sorgt. Nur so wird der innenliegende Antrieb sowie der Wasserkanal richtig verbunden. Anschließend wird die gewünschte Bürste angebracht: entweder die vormontierte Walzenbürste oder die Tellerbürste, die noch auf den Aufsatz montiert werden muss. Das Anbringen der Tellerbürste erfordert etwas mehr Kraftaufwand, da sie auf die Universalplatte mit Klettverschluss aufgesteckt werden muss.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A ist insgesamt sehr solide. Ein robustes Aluminiumrohr verleiht dem Gerät eine hohe Stabilität, während der übrige Aufbau – wie in dieser Produktkategorie üblich – größtenteils aus Kunststoff besteht. Dies trägt zu einem geringen Gewicht bei, was wiederum das Arbeiten erleichtert.

Wünschenswert wäre aus meiner Sicht die Möglichkeit, den Zusatzgriff auch seitlich neigen zu können. Dennoch lässt sich das Gerät in der Praxis weitgehend problemlos handhaben, und dieser Punkt ist eher Meckern auf hohem Niveau. Die Bürsten überzeugen durch ihre Langlebigkeit und Robustheit. Bei Verschleiß können sie mühelos ausgetauscht oder ersetzt werden, was die Wartung des Geräts zusätzlich vereinfacht. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

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TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-ArtAkku-Muli-Reiniger
ReinigungsartWasser und Bürstenrotation
BesonderheitenDrehzahl und Wasserdurchfluss können am Gerät reguliert werden
Aufsatz wechselbarJa
Stromversorgung18 Volt Li-Ion Akku (im Set ist ein 18 V 2.0 Ah Akku enthalten)
Betriebsdauermax. 80 min bei 6.0 Ah Akku und Walzenbürste
Ladezeit des Akkus bis 100%knapp 2 Stunden
MaterialAluminium und Kunststoff
Gewicht inkl. Akku5 Kilogramm
Vibration2.5 m/s
LieferumfangGardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4AA 
18 Volt 2.0 Ah Akku
Walzenbürste
Tellerbürste
Ladekabel
Akkuschutz
Bedienungsanleitung
Technische DatenGardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Gardena Akku-Multi-Reinigers AquaBrush Universal 04/18V P4A ist äußerst unkompliziert. Nach dem Auspacken sollte der Akku zunächst vollständig aufgeladen werden. So stellt ihr sicher, dass der Reiniger direkt mit maximaler Leistung einsatzbereit ist und ihr von der vollen Akkulaufzeit profitiert. Ein halb geladener Akku könnte dazu führen, dass ihr die Arbeit unerwartet unterbrechen müsst.

Sobald der Akku geladen ist, wird er einfach am Gerät angebracht. Danach könnt ihr das Verlängerungsrohr und/oder eine der Bürsten montieren. Mit diesen wenigen Schritten ist der Gardena Akku-Multi-Reiniger bereits einsatzbereit, und ihr könnt direkt mit der Reinigung beginnen.

(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Handhabung und Reinigungsergebnis

Kommen wir nun zur Handhabung des Gardena Akku-Multi-Reinigers AquaBrush Universal 04/18V P4A. Dank des geringen Gewichts, der kabellosen Ausführung und des zusätzlichen Führungsgriffs gestaltet sich die Nutzung als sehr benutzerfreundlich. Mit der Verlängerung lässt sich ergonomisch arbeiten, wodurch man in angenehmer Höhe reinigen kann, ohne sich bücken zu müssen.

Die Walzenbürste ist ideal für die gründliche Reinigung von Holzterrassen, Terrassenfliesen, Pflastersteinen, Granit- und Betontreppen sowie vielen anderen Bodenbelägen. Dank der robusten Borsten in Verbindung mit Wasser entfernt sie selbst hartnäckigen Schmutz effektiv. Ihr besonderes Design ermöglicht eine Reinigung bis an den Rand, da die Bürste bis an den Rand reicht. 

Für empfindlichere Bereiche wie Fenstersimse im Außenbereich, Garagentore oder Hochbeete ist die Tellerbürste mit ihren weichen Borsten ideal. Sie entfernt Schmutz gründlich und befreit die gereinigten Flächen effektiv von Moos und anderen Ablagerungen.

Besonders hervorzuheben ist die einfache Handhabung des Geräts, da sowohl die Wassermenge als auch die Drehzahl der Bürste direkt und problemlos am Gerät selbst angepasst werden können. Im Vergleich zu einem Hochdruckreiniger spritzt das Wasser beim Reinigen nicht unkontrolliert gegen die Fassade oder andere empfindliche Bereiche. Zudem gestaltet sich der Reinigungsvorgang insgesamt schonender. Allerdings entfernt ein Hochdruckreiniger hartnäckigen Schmutz noch effektiver, ist dabei jedoch deutlich aggressiver, was dazu führen kann, dass Fugenmaterial herausgespült oder Risse vergrößert werden.

(Handhabung und Reinigunsergebnis: 4 von 5 Punkten)

Reinigung, Wartung und Ersatzteile

Bei einem Gerät, das zur Reinigung dient, ist regelmäßige Pflege und Wartung entscheidend, um die Lebensdauer zu maximieren. Besonders beim Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A sollte nach jeder Nutzung eine gründliche Reinigung der Bürsten erfolgen.

Die Walzenbürste lässt sich dank des seitlichen Sicherungsverschlusses einfach abnehmen und unter fließendem Wasser säubern. Auch der innere Spritzschutz sowie die seitlichen Bürsten können mit einem Lappen oder einer kleinen Bürste gereinigt werden. Die Tellerbürste kann direkt abgewaschen werden, wenn dies erforderlich ist.

Sollten die Bürsten Anzeichen von Abnutzung zeigen und nicht mehr effektiv reinigen, empfiehlt sich ein Austausch. Gardena bietet hierfür eine Vielzahl von Ersatzteilen an. Dank der detaillierten Explosionszeichnung auf der Produktwebseite können die einzelnen Bauteile leicht identifiziert werden. Jedes Teil ist nummeriert, sodass das passende Ersatzteil inklusive Preis schnell gefunden werden kann. Ersatzteile sind sowohl direkt bei Gardena als auch bei verschiedenen Fachhändlern erhältlich. Ein großer Vorteil: Gardena garantiert die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bis zu 10 Jahre nach Auslauf eines Produkts.

Für den Akku-Multi-Reiniger bietet Gardena neben der Tellerbürste zwei Varianten von Walzenbürsten an: die Universal- und die Medium-Variante. Die Universalbürste ist standardmäßig montiert und eignet sich für Holzterrassen, WPC und BPC. Die Medium-Bürste ist für härtere Oberflächen wie Pflastersteine, Fliesen und Betonsteine konzipiert.

(Reinigung, Wartung und Ersatzteile: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke

Bezüglich der Lautstärke des Gardena Akku-Multi-Reinigers AquaBrush Universal 04/18V P4A macht Gardena selbst keine Angaben. Aus meinen Tests kann ich jedoch berichten, dass das Gerät angenehm leise ist. Natürlich handelt es sich um ein mechanisches Gerät, das einen gewissen Geräuschpegel erzeugt, jedoch ist es deutlich leiser als ein Hochdruckreiniger. Auch wenn das Gerät insgesamt leise arbeitet, sollte man aus Rücksicht auf die Nachbarn sonntags und an Feiertagen darauf verzichten. Insgesamt überzeugt es durch eine angenehme Lautstärke.

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Zu guter Letzt möchte ich noch auf die Akkulaufzeit eingehen, da diese stark vom verwendeten Akku abhängt. Mit einem 2.0 Ah Akku sind maximal 30 Minuten Laufzeit möglich, während ein 6.0 Ah Akku bis zu 80 Minuten bietet. Im Test bestätigte sich, dass die Angaben von Gardena realistisch sind, sofern man die Laufzeittabelle berücksichtigt.

Interessant ist, dass die Walzenbürste sparsamer als die Tellerbürste arbeitet, was eine zusätzliche Reinigungszeit von etwa 3 bis 5 Minuten ermöglicht. Ich empfehle den Einsatz eines mindestens 2,5 Ah Akkus, der im Ready-To-Use-Set enthalten ist. Er liefert eine Laufzeit von rund 30 Minuten, was für die meisten Anwendungen ausreichend ist. Sollte mehr Zeit nötig sein, lässt sich der Akku mit dem Schnell-Ladegerät in etwa 60 Minuten wieder vollständig aufladen.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A überzeugt mit seiner vielseitigen Einsetzbarkeit für horizontale und vertikale Flächen. Er ermöglicht eine sowohl sanfte als auch intensive Reinigung und erreicht mühelos schwer zugängliche Bereiche. Das Reinigungsergebnis ist überraschend gründlich und beeindruckt besonders dadurch, dass weder Fassade noch umliegende Flächen durch Spritzwasser verschmutzt werden, ein klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Hochdruckreinigern.

Der zusätzliche Haltegriff lässt sich flexibel nach vorne oder hinten verstellen. Eine seitliche Neigungsmöglichkeit wäre jedoch wünschenswert, um das Handling noch weiter zu verbessern. Insgesamt ist der Akku-Multi-Reiniger ein durchdachtes Gerät, das in Zukunft regelmäßig für die Reinigung von Treppen, Terrasse und Garagentor zum Einsatz kommen wird – mindestens einmal jährlich, bei Bedarf auch häufiger. 

Preis/Leistung

Der Preis von 299,99 € (UVP) für das Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set mag zunächst hoch erscheinen. Da das Produkt jedoch bereits einige Monate auf dem Markt ist, findet man es inzwischen für unter 220 €, beziehungsweise ohne Akku und Ladegerät sogar für unter 170 €.

Besonders praktisch: Wer bereits Bosch „Grün“ Heimwerkgeräte besitzt, kann die vorhandenen Akkus problemlosauch dafür verwenden, da sie kompatibel sind. Alternativ kann man sich für das Ready-To-Use-Set oder den separaten Kauf eines Akkus und Ladegeräts entscheiden.

Trotz des nicht ganz günstigen Preises überzeugt das Gerät im Test auf ganzer Linie. Hervorzuheben sind die schonende, aber dennoch effektive Reinigungsleistung, die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sowie die einfache Bedienung und Handhabung. Der Preis entwickelt sich inzwischen in die richtige Richtung, sodass sich die Investition definitiv lohnt.

Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: gardena.com/de

Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set

Mit dem Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set hat das bekannte Unternehme von Gartenprodukten einen Rasentrimmer auf den Markt gebracht. Beim Ready-To-Use Set handelt es sich um das Gerät, welches direkt auch mit einem Akku und Ladekabel daher kommt, alternativ gibt es das ganze auch als Solo-Gerät, also ohne Akku und Ladekabel. Kauft man das günstigere Gerät, spart man sich einige Euros, aber dafür fehlt hier eben der Akku und Ladekabel hat man davon aber genug, ist dies nicht wieder schlimm. Hier passen schließlich alle Home & Garden 18 Volt Akkus der grünen Bosch Geräte und die, welche der Bosch Power-For-All-Allianz angehören. Mit dem Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A verspricht man einen sehr leichten Akku-Trimmer, der mit seinen 2 Kilo ein müheloses Trimmen erlaubt. Durch den Zusatzgriff liegt das gute Stück sehr gut in der Hand, und man kann damit problemlos eine Breite von 23 Zentimetern auf einmal trimmen. Nachteil ab ganzen sind wiederum die Messer, denn anders als ein Trimmer mit Spule sind die Messer schneller kaputt. Kommt man hier an eine Rasenkante und kräftigere Pflanze ran, fliegt das Messer schnell davon und zudem kommt der Trimmer bei hohem und dichtem Gras doch schnell an seine Grenzen.

Gefällt uns

  • geringes Gewicht
  • gutes Handling
  • gute Schnittbreite 23cm
  • Aufbewahrung für Ersatzmesser im Griff
  • Akkuanzeige im Griff

Gefällt uns weniger

  • kurze Akkulaufzeit
  • Schwierigkeiten mit hohem und dichtem Gras
  • Messer gehen schnell kaputt (Beton-Rasenkante usw.)

Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Gardena liefert das Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set in einem doch recht schmalen, aber länglichen Karton aus. Dieser ist dann rundum mit einigen Informationen und Bilder bedruckt, sodass das Produkt darüber im Baumarkt usw. sehr gut beworben wird. Zudem kann man sich als Interessenten an einem Rasentrimmer bestens darüber über das Produkt informieren. 

Rund um die Verpackung zeigen dabei nahezu alle Seiten das Gardena Logo und einiges an Text, Bilder usw. Angefangen an der Front, hier präsentiert Gardena den Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A, wie dieser nach getaner Arbeit auf der Terrasse liegt. Daneben erfährt man, dass im Ready-To-Use Set ein Akku und ein Ladegerät dabei ist. Direkt darunter erwähnt Gardena dann die Modellbezeichnung und informiert mit vier Symbolen über die Ausstattungsmerkmale. Dazu zählen die Laufzeit von max. 40 Minuten, das geringe Gewicht von 2 Kilogramm und die Arbeitsbereite (Schnittbreite) von 23 cm. Zu guter Letzt sieht man unten noch unter dem „Power For All 18 Volt Allianz“ Logo den Trimmer bei der Arbeit.

Dreht man die Verpackung nach rechts, verläuft hier das bisherige Bild weiter, sodass man hier den Lieferumfang gezeigt bekommt und dass der Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A ergonomisch ausgeführt wurde. Unten zeigt man dann noch weitere Details zu der Akku-Allianz, sodass alle 18 Volt Geräte von Gardena mit demselben Akku betrieben werden können.

Betrachten wir nun wiederum die linke Seite, dann gibt es hier mehrere Bilder, wo Garde auf die Besonderheiten des Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A eingeht. Dazu zählt z. B. die Akkuanzeige, die integrierte vierfach Ersatzklingen Halterung im Griff und die bereits erwähnte Dinge wie das geringe Gewicht, die Arbeitsbereite usw. Zu guter Letzt verrät Gardena an der Rückseite, wie lange der Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A mit den unterschiedlich starken Akkus durchhalten soll und das man als Unternehmen bereits 45 Jahre Erfahrung im Entwickeln und Vermarktung von Batterie-betriebenen Produkten hat.

Nach dem Durchtrennen der Klebestreifen kann der Karton geöffnet werden und schon kommt alles gut verpackt zum Vorschein. Im Inneren wird alles von Kartonage geschützt, sodass beim Transport eigentlich nichts kaputt gehen kann. Nach dem Auspacken muss der Ergonomie-Griff noch angebracht werden, dies geht aber komplett ohne Werkzeug und ist genau wie die Schutzabdeckung am Messerhalter schnell und einfach am Trimmer befestigt. Der Griff wird gesteckt, bis dieser einrastet und der Schutz wird aufgesteckt und dann durch das gegen den Uhrzeiger drehen fest arretiert. Eine Klinge ist bereits am Trimmer befestigt und die restlichen vier Ersatzklingen sind direkt im Halter am Griff eingesteckt, somit hat man immer direkt 5 Klingen am Gerät. Dies ist auch wie erwähnt wichtig, da die Klingen gerade bei harten Gegenständen wie z. B. Bordsteinen, dicke Pflanzen, schnell wegfliegen. Zu guter Letzt befindet sich in einem Kunststoffbeutel noch der im Lieferumfang enthaltende 18 Volt 2,0 Ampere Akku und ein zugehöriger Ladegerät. Was natürlich ebenso nicht fehlen darf, ist eine Bedienungsanleitung. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Gardena Trimmer SmallCut 23/18V P4A kommt in einem modernen und eleganten Design daher. Hier kommt die aktuelle Gardena-Farbkombi grau/ türkis zum Einsatz, was sehr gut mit dem eloxieren Aluminiumrohr harmoniert. Im oberen Teil des starren Aluminiumrohrs ist der Griff montiert, dieser bietet wie bereits erwähnt, einen Platz, an dem ihr zusätzlich direkt am Gerät vier Ersatzmesser einstecken könnt. Zudem wird am unteren Teil der 18 Volt Akku eingeschoben und oben gibt es neben der Einschaltsperre, welche nach vorne gedrückt werden muss, im Zwischenteil des Griffstücks der Einschaltknopf, welcher permanent im Betrieb betätigt werden muss. Am vorderen Teil leicht unterhalb der Einschaltsperre hat Gardena zudem eine praktische Akkuanzeige eingelassen. Diese zeigt mit vier einzelnen LEDs den aktuellen Status an, wobei drei als Restkapazität-Anzeige und eine als Störungsanzeige verwendet werden. Damit der Trimmer während der Arbeit bequem geführt werden kann, ist bzw. wird vorne kurz vor dem Aluminiumrohr noch der Zusatzgriff angesteckt, damit ist ein handliches Arbeiten möglich, und das Gewicht des Trimmers kann sehr gut gehalten werden.

Am unteren Ende befindet sich dann der Antriebsmotor samt Messerhalter und Klinge. Auf der oberen Seite, vom Aluminiumrohr kommend, fällt hier direkt das Gardena-Logo auf und direkt darunter ist unter dem Gehäuse der Motor versteckt. Sehr gut sieht man hier die Lüftungsschlitze, welche immer nach der Arbeit sauber gemacht werden sollten, denn sonst kann der Motor nicht richtig gekühlt werden und geht auf Dauer früher kaputt. Betrachten wir nun der rotierenden Klingenhalter, sehen wir hier, dass bereits eine Klinge befestigt wurde und unsere Aufgabe ist es hier nur noch den Schutz anzubringen. Dieser ist schnell und einfach angebracht und schützt fortan denjenigen, wer mit dem Trimmer arbeitet vor fliegenden Gräsern usw. sowie vor der Klinge, denn wenn diese abfällt, fliegt diese von einem weg.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A ist so weit sehr solide. Ein robustes Aluminiumrohr sorgt für eine hohe Steifigkeit, während der Rest wie oft üblich in diesem Bereich aus Kunststoff besteht. Dies alles sorgt für ein geringes Gewicht und somit auch für ein einfaches Arbeiten mit dem Trimmer.

Wünschenswert wäre hier dann auf jeden Fall ein Teleskoprohr, sodass man den Trimmer der eigenen Größe anpassen kann, um nicht gebückt arbeiten zu müssen. Außerdem überträgt sich eine permanente Vibration, die auf Dauer etwas unangenehm werden kann, aber dies ist bei vielen anderen Modellen so ebenfalls der Fall.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-ArtAkku-Rasentrimmer mit Kunststoffmesser
Arbeitsbreite23 cm
SchneidsystemRotorCut Schneidsystem
PflanzenschutzbügelNein
Stromversorgung18 Volt Li-Ion Akku (im Set ist ein 18 V 2.0 Ah Akku enthalten)
Betriebsdauermax. 40 min
Ladezeit des Akkus bis 100%knapp 2 Stunden
MaterialAluminium und Kunststoff
Gewicht inkl. Akku2 Kilogramm
Schallleistungspegel, LWA86 dB
LieferumfangGardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A 
18 Volt 2.0 Ah Akku
Ladekabel
Messerschutz
Zusatzgriff
Bedienungsanleitung
Technische Daten Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A ist sehr einfach. Als erstes versorgt man direkt nach dem Auspacken den Akku mit Strom, sodass dieser direkt nach dem vollen Aufladen seine volle Leistung entfalten kann. Außerdem könnt ihr dann die volle Akkulaufzeit abrufen, was bei einem halb leeren Akku auf jeden Fall nicht möglich ist und ihr schnell wieder mit der angefangenen Arbeit aufhören müsst.

Anschließend kann direkt der zusätzliche Haltegriff angesteckt werden und auch der Schnittschutz am unteren Teil kann an seinem Platz angebracht werden. Vielmehr ist hier nicht erforderlich, ihr müsst nach dem Vorladen des Akkus nur noch diesen anstecken und schon kann die Arbeit mit dem Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A beginnen.

(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Handhabung und Schnittergebnis

Kommen wir nun zu Handhabung des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A, diese ist so weit aufgrund des geringen Gewichtes und den zusätzlichen Führungsgriff sehr gut. Je nach Körpergröße hätte ich mir hier jedoch eine Aluminium-Teleskopstange gewünscht, denn somit währe der Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A individuell auf eure Größe anpassbar. Seid ihr nämlich etwas Größe als über 1,90 Meter, dann wird euch die Aluminiumstange zu kurz sein, sodass ihr leicht gebückt damit arbeiten müsst, was weniger Freude macht. 

Ansonsten handelt es sich hier wiederum ein tolles Gerät, welches durch das Gewicht von 2 Kilogramm auch problemlos von einer Frau geführt werden kann. Die Handhabung ist bis auf das Handicap für größer Menschen soweit gut, aber was mir im Alltag auch etwas negativ aufgefallen ist, sind die Vibrationen, denn die schnelle Rotation des Motors samt Klinge usw. sorgen für eine spürbare Schwingung. Diese Schwingungen übertragen sich vom Aluminiumrohr in die beiden Griffstücke, sodass dies gerade bei längeren Arbeiten am Stück (15 Minuten aufwärts) etwas kribbelt, aber dieses Problem haben einige andere Modelle in dieser Preisklasse ebenso.

Kommen wir nun zum Schnittergebnis, dies würde ich als gut einstufen, denn dank der Schnittbreite von 230 mm schafft man damit schnell eine recht große Fläche, die man mit dem Rasenmäher nicht mähen kann. Mit dünnen Gräsern, Unkraut usw. hat das Messer bzw. der Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A kein Problem, hier hat der Motor genug Kraft, um das scharfe Kunststoffmesser ohne Widerstand durch das Material zu treiben. Wird das Gras wieder dichter und ist zudem etwas höher, spürt man dann doch schnell die Leistungseinbußen aufgrund des geringen Gewichtes. Auch mit dickeren Büschen (Unkraut) hat der Trimmer sein Problem, denn hier kann es hin und wieder zu viel des Guten sein, sodass das Messer abbricht und ersetzt werden muss.

Der Einsatz von Kunststoffmessern bringt zudem einen Nachteil gegenüber einem Trimmer mit Faden-Spule mit sich. Will man damit nämlich an Bordsteinen entlang den Rasen usw. Trimmen ist hier Vorsicht geboten, denn kommt man mit dem Messer dran, ist dies direkt kaputt. Hier empfiehlt es sich dann lieber auf einen Fadentrimmer zu setzen, der schnell wieder nachgeführt werden kann. Dafür wiederum bietet der Trimmer mit Klingen den Vorteil, dass man damit eine große Rasenfläche schnell und sauber trimmen kann, was beim Spulen-Trimmer weniger sauber gemacht wird, den letzteres reißt die Gräser ab und das Messer schneidet eben deutlich sauberer.

(Handhabung und Schnittergebnis: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit

Bezüglich der Sicherheit hat Gardena hier alles richtig gemacht. Damit ein versehentliches Einschalten ausgeschlossen wird, hat man die besagte Einschaltsperre eingebaut. Dabei handelt es sich um den oberen Knopf am Griffstück, welcher nach vorne geschoben werden muss. Erst wenn dieser in diese Position geschoben wird, kann der Einschaltknopf betätigt werden. Daraufhin könnt ihr permanent am Stück das Gerät laufen lassen und müsst nur den unteren Power-Knopf betätigt halten. Lasst ihr diesen aber los, was sicherlich öfters der Fall sein wird, dann muss zuvor wieder die Einschaltsperre vorgeschoben werden.

Als weiteres Sicherheitselement dient die unter Schutzabdeckung, die ihr beim Zusammenbauen anbringen müsst. Diese schützt euch und andere davor, dass ihr z. B. nicht versehentlich mit den Füßen an das schnell rotieren Messer rankommt. Außerdem dient dies zugleich auch als Abprall-Schutz, denn fliegt das Messer aufgrund dessen, das ihr gegen einen Randstein kommt, weg, fliegt dies von euch weg und nicht zu euch hin.

(Sicherheit: 4,5 von 5 Punkten)

Reinigung, Wartung und Ersatzteile

Bei einem Gartengerät ist die Reinigung sehr wichtig, denn nur so hat man lange Freude dran und macht man das Produkt nicht regelmäßig sauber, dann fängt der anhaftende Rasen an zu schimmeln. Daher nach jedem Einsatz des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A müssen zum einen die oberen Lüftungsschlitze für den Motor geprüft werden und gegebenenfalls sauber gemacht werden. Außerdem sollten alle beweglichen Teile am Messerhalter und die Schutzabdeckung von Gras und sonstigem Schmutz befreit werden. Hierfür einfach entweder die Hände nutzen oder eine weiche Bürste/Handfeger.

Bezüglich der Wartung ist es wichtig zu beachten, dass die Messer selbst wenn diese ganz bleiben und sich nicht frühzeitig verabschieden, irgendwann ersetzt werden müssen. Dies ist spätestens dann der Fall, wenn diese auf halbe Länge abgenutzt sind. Ist dies der Fall, muss das Messer auf jeden Fall durch ein neues Ersatz werden. Der Austausch ist einfach und ist sehr schnell erledigt, da hierfür kein Werkzeug oder sonstiges erforderlich ist. Ein weiteres Verschleißteil ist der Messerträger. Hier gibt es eine Verschleißrippe, sobald diese nicht mehr sichtbar sein sollte, muss der Messerträger ausgetauscht werden. Eine Packung mit 20 Ersatzmesser kosten direkt bei Gardena übrigens knapp unter 12€, alles weiteren Bauteile müssen dann noch beim besagten Verschliss ausgetauscht werden.

Wunderbar bei Gardena Produkten finde ich die Ersatzteilversorgung, denn bei jedem Produkt findet man auf der Webseite auch direkt eine Explosionszeichnung, welche das Produkt mit dem ganzen Bauteile zeigt. Durch die Nummerierung der einzelnen Elemente kann man rechts daneben direkt das jeweilige Ersatzteil sehen inkl. dem Preis. Daher für Ersatzteile ist hier bestens gesorgt und geht etwas kaputt, bekommt ihr die Ersatzteile bei verschiedenen Shops und direkt bei Gardena. Gardena selbst verspricht nach Auslauf eines Produktes bis zu 10 Jahre noch Ersatzteile anzubieten, also so weit ganz gut von Gardena.

(Reinigung, Wartung und Ersatzteile: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke

Kommen wir nun zur Lautstärke des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A diese gibt Gardena mit 86 dB an und beim Bediener kommen davon 77 dB an. Also ist das Ganze nicht lauter als ein Rasenmäher, aber natürlich deutlich lauter als ein Mähroboter. Das Trimmen ist von der Lautstärke nicht wirklich störend, dennoch rate ich empfindlichen Menschen und denen, welchen ihr Gehör wichtig ist, dabei einen Gehörschutz zu tragen. 

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Zu guter Letzt gehe ich auch noch auf die Akkulaufzeit ein, diese gibt Gardena mit dem 18 Volt 2.0 Ampere Akku mit bis zu 40 Minuten an. Diese 40 Minuten erreicht man jedoch nur bei idealen Bedingungen, also trockenes Gras/ Unkraut. Trimmt man damit wiederum leicht feuchtes und vor allem dichteres Gras, dann braucht der Motor mehr Power, was dafür sorgt, dass dieser mehr Strom vom Akku zieht.

Daher rechnet eher mit 20 bis 30 Minuten Laufzeit beim Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A, das ist wirklich realistisch. Diese Angaben beziehen sich aber auf dem im Lieferumfang enthaltenen 18 Volt 2.0 Ah Akku, hat man einen stärkeren 18 Volt Akku von Bosch Home & Garden bzw. kompatiblen Akku zu Hause, dann sieht es schon etwas anders aus, dann erhöht sich die Laufzeit auf jeden Fall. Wenn der Akku komplett leer sein sollte, benötigt ihr für eine volle Aufladung rund 2 Stunden, also soweit in Ordnung, kein Schnellladen, aber absolut in Ordnung. 

(Akkulaufzeit: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gardena beschreibt den Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A als leichten Trimmer, um mühelose, die Rasenkanten zu trimmen. Dies wird durch das geringe Gewicht von 2 Kilogram auch auf jeden Fall erreicht. Dank des Zusatzgriffes ist zudem ein sauberes und handliches Führen möglich, was zugleich ein einfaches Schneiden erlaubt. Dank der Arbeitsbereite von 23 cm mit dem RotorCut-Kunststoffmesser schneidet man damit sehr sauber und präzise. Nachteil daran ist wiederum die Empfindlichkeit gegenüber einem Trimmer mit Faden, kommt man damit an harte Gegenstände, wie z. B. eine Rasenkante ist das Messer direkt kaputt. Dadurch wird das ganze teurer als mit einem Faden-Trimmer. Dafür bekommt man mit diesem Messer-Trimmer hier eben einen sauberen Schnitt hin und reist das Gras nicht einfach nur ab.

Preis/Leistung

Der Preis von 119 € (UVP) ist für das Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set absolut in Ordnung. Hier erhält man alles, was zum Trimmen des Rasens wichtig ist, sodass man damit direkt mit der Arbeit beginnen kann. Nachteil an diesem Trimmer kann hier auf jeden Fall der Einsatz von den Kunststoffmessern sein, denn wie bereits erwähnt muss man hier beachten, möchte man entlang einer Mauer, Beton-Rasenkanten trimmen, dann geht hier pro Einsatz sicherlich immer ein Messer drauf, was auf Dauer teuer werden kann. In diesem Fall empfehle ich, zu einem Trimmer mit Fadenspule zu greifen, aber ist die Rasenkante nur als Abtrennung, also eben wie z. B. bei uns, dann kommt man mit den Messern nicht dran und in diesem Fall bekommt man damit einen deutlich saubereren Schnitt am Rasen hin. Die Vibrationen, die entstehen, halten sich in Grenzen, aber was ich wiederum für größeren Menschen vermisse, ist ein Teleskoprohr, um die Länge des Trimmers anpassen zu können.

Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: gardena.com/de

Eve Aqua (3. Generation)

Bei Eve Aqua 3. Generation handelt es sich um einen smarten Bewässerungscomputer, welcher über euer iPhone bzw. Apple Home/ Eve Home App bequem programmiert werden kann. Wie von Eve Produkten gewohnt, kann man direkt per iPhone, Siri oder die integrierte Taste am Eve Aqua die Bewässerung aktivieren. Über die Eve Home App oder Apple Home kann man ganz einfach Zeitpläne anlegen, um somit die Bewässerung des Gartens zu automatisieren. Praktisch ist dabei natürlich dann auch wieder, dass das Ganze über Thread erfolgt und somit keine zusätzliche Bridge benötigt wird. Gegenüber dem Vorgängermodell hat sich das Design rundum verändert und zudem wurde das Ganze deutlich robuster und leiser ausgeführt.

Gefällt uns

  • sehr einfach Inbetriebnahme
  • neues schönes Design
  • leises Magnetventil
  • bis zu 7 Bewässerungszeiten an einem Tag
  • Thread
  • HomeKit

Gefällt uns weniger

  • (noch) nur für Apple User
  • hoher Preis

Eve Aqua

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ve Aqua kommt in der klassischen weißen Verpackung daher, die rundum einige Informationen und Bilder zum Produkt bereithält. Direkt an der Vorderseite präsentiert Eve wie gewohnt ein Produktbild, in diesem Fall Eve Aqua und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „Smarte Bewässerungssteuerung“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von all den anderen Produkten aus dem Hause Eve gewohnt, das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

Betrachtet man die rechte Seite, dann erwähnt hier Eve wie gewohnt die besonderen Vorteile des Produktes. Hierbei gibt Eve an, dass Eve Aqua mit einem Standard 3/4 Zoll bzw. 26,5 mm Anschluss an den Wasserhahn angeschlossen wird. Zudem erfährt man hier auch, dass Eve Aqua euren Wasserverbrauch erfassen kann (alles was durch Eve Aqua fließt) und ein sicherer Fernzugriff über eine Steuerzentrale möglich ist. Schaut man sich wiederum die linke Seite der Verpackung an, dann zeigt Eve hier wie bisher schon von sämtlichen anderen Produkten aus dem Hause Eve gewohnt, einen Abschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Aqua direkt zur Verfügung steht.

Zu guter Letzt nutzt Eve die Rückseite wie gewohnt dafür, um zum einen zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen zu zeigen. Auf dem einen Bild sieht man Eve Aqua, welches an einem Außenwasserhahn montiert ist und dabei die Gartenbewässerung steuert und auf dem anderen zeigt Eve ein Beispiel, wie der Besitzer von Eve Aqua die Bewässerung über Siri startet. Außerdem werden unter den beiden Bilder ein paar Vorteile von Eve Aqua erwähnt und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Aqua geht man auch noch kurz ein.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann wie bereits von anderen Eve Produkten gewohnt, dass komplette Innenleben aus der Verpackung herausgezogen werden. Dabei hat Eve alle in einem Karton sicher versaut und dieser ist wie gewohnt mit einem bedruckten Deckel versehen. Hier zeigt Eve erneut das Produkt und zwar wie Eve Aqua, welcher hier über den angeschlossenen Wasserhahn die Bewässerung des Rasens steuert. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Aqua später ganz schnell und einfach über die HomeKit App oder Eve Home App einrichten kann.

In dem in Form gepressten Karton hat Eve dann wiederum direkt das Hauptgerät Eve Aqua verstaut, welcher hier sehr gut ´geschützt wird. Darunter findet man dann die für die Stromversorgung notwendigen zwei AA-Batterien und daneben den die 3/4 Zoll Schlauchkupplung-Anschluss, an welcher dann der Wasserschlauch weiter verläuft. Unterhalb von Eve Aqua befindet sich dann noch eine weitere flache Aussparung, in welcher Eve dann wiederum die Beipackzettel eingesetzt hat. Für mich ist hierbei wieder sehr wichtig zu erwähnen, dass ich Eve weiterhin sehr lobe, denn bei der Verpackung wurde voll und ganz auf Kunststoff verzichtet.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Eve Aqua ist zwar von seinem Formfaktor bzw. der Größe gleich geblieben, aber gegenüber dem Vorgängermodell hat sich viel verändert. Dabei hat sich sowohl das Design verändert, aber auch technische Details, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick sehen kann, wurden überarbeitet. Das Gehäuse des Bewässerungscoumputers Eve Aqua ist 95 x 95 x 75 mm groß und was zuvor Schwarz und Silber war, ist nun Spacegrau und Schwarz. Die Gehäuseform erinnert von vorne betrachtet an das Icon eine App, also die Ecken sind wie bei Apple stark abgerundet. Dies sieht sehr schön aus und sorgt mit dem Kunststoffgehäuse für ein hochwertiges Aussehen. An der Vorderseite, welche komplett in Schwarz gehalten ist, befinden sich unten im Rand dezent das Eve Logo und im Zentrum der einzige Knopf. Über diesen kann man die Bewässerung direkt am Eve Aqua steuern, sofern notwendig, alternativ erfolgt dies über die App ist programmiert oder eben über Siri.

An der Oberseite befindet sich dann ein 3/4 Zoll Wasseranschluss, an welchen man Eve Aqua an den Wasserhahn im Freien anschraubt. Hierbei finde ich sehr gut, dass man sich anstelle für das zuvor verwendete Kunststoffgewinde für eines aus Messing entschieden hat. Letzteres ist deutlich langlebiger und robuster. Damit Schmutzpartikel herausgefiltert werden, die eventuell in die Wasserleitung gelangt sind, befindet sich an dem besagten Anschluss auch wie von Gardena und Co. gewohnt ein kleines Metallsieb.

An der Seite gegenüber bzw. unten am Eve Aqua ist dann der Wasserausgabepunkt. Hier läuft dann das Wasser später in den Wasserschlauch. Doch damit dies geschehen kann, müsst ihr noch zuvor die im Lieferumfang befindliche 3/4 Zoll Schlauchkupplung anschrauben, sodass ihr ganz einfach einen Wasserschlauch daran anstecken könnt. Direkt neben dem Anschluss befindet sich auch der gewohnt kleine HomeKit Aufkleber, über welchen man Eve Aqua mit AppleHome bzw. die Eve Home App verknüpfen bzw. einrichten kann.

Zu guter Letzt gibt es an der Rückseite nur noch ein paar Infos bezüglich der Modellnummer und die Adressdaten von Eve System GmbH. Zieht man nun den vorderen Teil des Gehäuses von der Rückseite ab, dann hat man die beiden Teile von Eve Aqua in den Händen. Hier gibt es den hinteren Teil mit der Mechanik, in welcher man den Wasserdurchlauf sehen kann und das Magnetventil (Sperrventil), welches diesen am Ende der Bewässerung wieder zusperrt. Im vorderen Teil ist dann wiederum das Fach für die Batterien zu sehen, welches hier mit einer Klappe verschlossen ist und hier ist dann der Rest der Elektronik verbaut, welche Eve Aqua in euer Smart Home integrieren usw.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung Eve Aqua ist besser als beim Vorgänger. Zu einen setzt man nämlich beim Anschluss des Wasserhahns nun wie besagt auf ein robustes Messing-Gewinde und nicht auf Kunststoff. Des Weiteren ist nun ein Magnetventil verbaut, welches lautlos arbeitet und nicht wie beim Vorgänger deutlich hörbar ist. Außerdem gefällt mir hier die Materialanmutung sehr gut, denn der gewählte Kunststoff ist UV-beständig und zudem ist alles nach IPX4 wasserbeständig.

Somit ist Eve Aqua gegen allseitiges Spritzwasser geschützt, sodass dem Gerät ein Regenschauer absolut nichts anhaben kann. Lediglich im Winter bei Frost muss Eve Aqua abmontiert und im Haus, dem Schuppen oder einer Garage gelagert werden. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artsmarte Bewässerungssteuerung
MessdatenWasserdruchfluss
Gewinde3/4 Zoll (26,5 mm)
Umgebungsbedienungen4 °C – 50 °C
Druck: Min. 1 bar / Max. 5 bar
IPX4-Wasserbeständigkeit
UV-beständig
Stromversorgung2 x AA-Batterien
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig
MaterialGehäuse aus Kunststoff, Gewinde aus Messing
Größe77 x 95 x 128 mm
LieferumfangEve Aqua
2 x AA Batterien
Hahnverbinder
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Aqua

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir zur Einrichtung, diese ist bei Eve Produkten sehr einfach, da diese über Apple HomeKit in euer SmartHome integriert werden. Die Einrichtung bzw. Verknüpfung ist dabei wie bei allen Geräten, welche „HomeKit“ von Apple unterstützen, nahezu identisch. Da Eve Aqua wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve Home-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für die Einrichtung über die Eve Home App entschieden, denn somit wird direkt nach der Einrichtung das Produkt auch aktualisiert und zugleich automatisch auch in die Apple HomeKit App integriert.

Ich habe Eve Aqua über die Eve Home App eingerichtet, dabei kann ich direkt auch die aktuelle Firmware herunterladen und zudem wird Eve Aqua auch automatisch in die Apple Home App integriert. In der Eve Home App navigiert man direkt zu den Einstellungen am unteren Untermenü. Danach tippt man direkt oben rechts auf das „Plus“ Symbol und schon wird einem das typische HomeKit Scan-Menü angezeigt, wo man mit der Kamera den HomeKit Code erfassen muss. Diesen Code findet man als Aufkleber entweder an der Unterseite des Eve Aqua oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Ist der Code erfasst worden, ist der App bzw. HomeKit direkt bekannt, welches Gerät verknüpft werden soll und erledigt dies, sobald man auf „Zu Home hinzufügen“ tippt. Danach wir Eve Aqua konfiguriert und man wird gefragt, an welchem Ort Eve Aqua integriert werden soll. Ich persönlich habe hier bereits alle meine Räume im Haus und Außen angelegt, da ich viele Hue Lampen usw. habe, wenn ihr das noch nicht habt, müsst ihr erst noch einen neuen Raum/Ort erstellen und benennen.

Ich habe für Eve Aqua Außen ausgewählt, da Eve Aqua hier am Außenwasserhahn montiert wird. Anschließend wird man auch noch direkt gefragt, ob man Eve Aqua einen speziellen Namen geben möchte, dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man mehrere in Betrieb hat. Zu guter Letzt wird einem noch direkt gezeigt, welche Funktionen Eve Aqua mit sich bringt und dann wäre Eve Aqua auch schon einsatzbereit, bzw. es kann direkt das aktuellste Firmware-Update aufgespielt werden.

Installation/Montage

Nun ist Eve Aqua zwar einsatzbereit, aber das ganze muss dann auch noch angeschlossen werden. Dies ist aber auch sehr einfach und ebenfalls in kurzer Zeit erledigt. Zuerst trennt man die beiden Gehäusehälften, indem man diese voneinander abzieht, danach nimmt man die beiden im Lieferumfang enthaltenen AA-Batterien und setzt diese in das entsprechende Fach ein. Danach das Gehäuse wieder zusammensetzten und schon kann Eve Aqua am Außenwasserhahn mit 3/4 Zoll Gewinde angeschraubt werden. Zu guter Letzt noch den 3/4 Zoll Kupplungsanschluss vom Lieferumfang an der Unterseite anschrauben und schon ist Eve Aqua einsatzbereit.

Wichtig und zu beachten gilt bei Eve Aqua, dass ihr einen Wasserdruck zwischen 1 und 5 bar bei euch habt. Bei und liegt dieser bei 3 bar, was häufig dem Standard entspricht. Im Winter, also bei Frostgefahr, muss Eve Aqua demontiert und im Keller der Garage oder im Haus gelagert werden, denn sinken die Temperaturen unter 4 Grad, kann dies dem Produkt wie bei anderen Bewässerungen schaden. Dies ist nicht weiter schlimm, denn zum einen ist Eve Aqua schnell entfernt und zudem muss man im Winter sowieso nichtsmehr im Freien bewässern.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Ist Eve Aqua eingerichtet und montiert, kann die smarte Bewässerungssteuerung direkt am Gerät über die Taste gestartet werden. Ebenso ist es aber auch möglich, das ganze via Siri-Sprachbefehl, die Eve Home bzw. Apple Home App zu aktivieren oder man nutzt eben die zuvor in der App eingestellten Zeiten. 

Sowohl in der Apple Home App als auch in der Eve Home App können schnell und einfach Zeitpläne für die Bewässerung des Gartens eingestellt werden. Danach erlogt die Bewässerung voll autonom, ohne eine zusätzliche Bridge, die notwendig ist. Gebt ihr in der App eure zuvor gemessen Flussrate in Liter pro Minute an, berechnet Eve Aqua auch bei jeder Bewässerung den Wasserverbrauch.

Automationen

Dank der Eve Home App bzw. Apple Home kann man Eve Aqua mit weiteren nützlichen Smarthome-Produkten verknüpfen und so praktische Automationen erstellen. So kann man Eve Aqua z. B. mit Eve Weather oder auch einen Bodenfeuchtesensor verknüpfen und so die Bewässerung noch umfangreicher automatisieren. Verwendet man nämlich die herkömmlichen Bewässerungszeitpläne, dann wird der Rasen usw. nach diesen festgelegten Zeitplänen bewässert, egal wie das Wetter am Tag wird. Als Nutzer kann man dann jedoch von unterwegs aus eingreifen und so die Bewässerung stoppen, aussetzen oder anpassen. Doch wirklich smart macht das Ganze die besagten nützlichen Automationen, was den großen Unterschied zu vielen herkömmliche Bewässerungscomputer mit sich bringt.

Zum einen wäre da die Verknüpfung mit Eve Weather. So kann man in der Automation bestimmen, dass bei sonnigem Wetter und einer bestimmten Temperatur, welche überschritten wird, automatisch die Bewässerung ausgeführt wird. Regnet es laut Eve Weather wiederum oder die Temperatur ist niedriger, wird die Bewässerung dann eben ausgesetzt.

Ist man wiederum im Besitz eines HomeKit-fähigen Regensensor/Bodenfeuchtesensor wie z. B. von Netatmo oder Gardena, dann kann hier ebenso eine praktische Automationen erstellt werden. Hierbei kann man z. B. im Rasen einen Bodenfeuchtesensor einstecken und definieren, dass bei „kleiner, gleich als 50 %“ Feuchtigkeit im Boden immer bewässert werden soll. Hat es an einem Tag dann wiederum geregnet und der Sensor misst über 50 % Bodenfeuchte, dann überspringt Eve Aqua die Bewässerung zu diesem Zeitpunkt automatisch.

Dank den zahlreichen Automationen, die durch zusätzlichen HomeKit fähiges Zubehör erstellt werden können, ist der Funktionsumfang sehr groß und stetig erweiterbar. Gerade dadurch macht man mit Eve Aqua als smarter Bewässerungscomputer nichts verkehrt, denn somit ist das Ganze wirklich absolut smart und arbeitet nahezu autonom. Aber selbst so als einzelnes Gerät ist Eve Aqua durchaus sinnvoll, funktioniert top und hatte bei mir keinerlei Probleme.

Kommunikation

Hat man zu Hause einen HomePod Mini oder eine Apple TV 4K, also ein Gerät, welches als sogenannte Steuer-Zentrale verwendet werden kann, ist es möglich, die Thread-Funktion nutzen zu können, welche den Zugriff auf Eve Aqua deutlich beschleunigt, da dies der Grundstein des Standards Matter ist. Thread ist die Säule und der Grundstein von Matter, also die Zukunft des Smart Home, welche nun in den folgenden Jahren auf immer mehr Geräte Einzug erhält. Bei Matter arbeiten zahlreiche Hersteller zusammen, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man bei Eve Aqua beachten, dass es sich genau wie z. B. bei Eve Weather und Eve Room um ein batteriebetriebenes Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen. Full Thread Geräte wie Eve Energy usw. wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind. 

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Eve Aqua kann nach der Einrichtung wahlweise über die Eve Home App oder Apple Home gesteuert werden. Dabei werden die Einstellungen, die ihr vornehmt, zwischen den Systemen ausgetauscht, sodass, wenn ihr bei Eve Room etwas ändert, dies auch in der Apple Home App entsprechend angepasst wird. 

Die App von Eve bietet dabei bezüglich der Einstellungen und Informationen mehr an, als es bei Apple Home der Fall ist, aber Benachrichtigungen, Gastzugriffe usw. müsst ihr wiederum über Apple Home festlegen und einstellen. Solltet ihr z. B. die Kindersicherung von Eve Aqua nutzen wollen, dann könnt ihr dies nur über die Eve App aktivieren, da dies bei Apple Home nicht geboten wird. Ebenso müssen Firmwareupdates, Zeitpläne und der Wasserverbrauch ebenso über Eve Home festgelegt werden. 

Grundlegend steuert man über beide Apps den Zustand des Magnetventils im Eve Aqua, also entweder offen oder geschlossen. Die Durchflussmenge des Wassers kann dabei aber nicht eingestellt werden, denn wie bei anderen Bewässerungscomputern gibt es hier nur offen oder zu nichts dazwischen. Möchte man die Wasserdurchflussmenge steuern, muss dies über den Hahn gesteuert werden, sodass man diesen mehr schließt oder über ein zusätzliches Druckminderungsventil.

In der Eve Home App kann man dabei auch einstellen, wie lange das Magnetventil nach dem Bewässerungsstart manuell oder per Siri usw. geöffnet bleiben soll. Hier kann man zischen 5 Minuten bis 4 Stunden wählen und dies in 5 Minuten Schritten. Also so weit sehr präzise einstellbar, was bei vielen anderen Geräten nicht so umfangreich möglich ist. Von Werk aus sind hier 10 Minuten eingestellt, aber wie erwähnt, dies kann selbst angepasst werden.

Zeitpläne

Über die wichtigen Zeitpläne kann die Bewässerung sehr genau bestimmt werden, diese Zeitpläne werden direkt auf dem Eve Aqua gespeichert und laufen so selbst ohne Internet automatisch ab. Je Tag können maximal sieben Bewässerungszeiten erstellt werden und das tolle ist, man kann alles sehr genau bestimmen, an welchem Tag, zu welchen Zeiten und wie lange. Bei den Zeitplänen kann man auch „Zeitpläne pausieren“ auswählen. Hierbei wird ein Siri-Kurzbefehl erstellt, welcher prüft, ob es heute z. B. regnen wird, sodass dann automatisch die Bewässerung pausiert wird. Dieser Kurzbefehl muss dann aber von euch selbst ausgeführt werden, was nach nicht so komfortabel ist. Dabei ist in diesem Fall ein Eve Weather oder ein kompatible Bodenfeuchtesensor auf jeden Fall sinnvoller.

In den Einstellungen von Eve Aqua kann man dabei dann unter anderem auch einsehen, wann zuletzt bewässert wurde und den geschätzten Verbrauch. Damit dieser stimmt, muss aber zuvor auch der richtige Wert eures Wasserdruchflusses am Hahn ermittelt werden, dabei gibt man die Menge (Liter) an Wasser an, welche innerhalb von 1 Minute durchläuft. Dies kann man mit einem Eimer testen, den man füllt und am Ende nachwiegt.

Ansonsten lassen sich hier in der App noch die gewohnten Automationen bzw. Regeln erstellen. Sodass, wie bereits zuvor erwähnt bei Regenwetter automatisch die Bewässerung ausgesetzt wird usw.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher ist die komplette Produktreihe, darunter auch Eve Aqua, aktuell nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Dies wird sich mit dem neuen Matter-Standard langsam ändern, aber bis dahin werden noch ein paar Monate vergehen.

Die smarte Bewässerungssteuerung Eve Aqua funktioniert im Alltag absolut zuverlässig, ohne Aussetzer oder ähnlichem. Das neue Magnetventil ist sehr leise und dank der zahlreichen Möglichkeiten der Automatisierung ist Eve Aqua ein tolles Gerät. Die Inbetriebnahme ist schnell erledigt und wie gewohnt ist auch die Einrichtung ein Kinderspiel. Dank Thread ist Eve Aqua absolut zukunftssicher und funktioniert bei mir rasant schnell. Da Matter bzw. Thread auch Android kompatible wird, können bald auch Android User die Produkte aus dem Hause Eve nutzen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 149,99 € ist Eve Aqua definitiv nicht günstig, aber immerhin ist das gute Stück bei verschiedenen online Shops inzwischen für rund 120 € erhältlich. Das Design gefällt mir sehr gut, schön und sehr schlicht, modern und eben etwas Besonderes. Wenn man das ganze dann noch wirklich smart mit Automationen haben möchte, wird es jedoch noch teuerer. 

Hat man wiederum Eve Weather oder einen kompatiblen Bodenfeuchtesensor sowieso zu Hause im Einsatz, ist Eve Aqua die perfekte Ergänzung, aber ansonsten muss man eben etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Alternativ muss man anhand des Wetterberichts planen, wie man die Einstellungen vornimmt, nicht das im Urlaub der Rasen überschwemmt wird, weil es an dem Tag der Bewässerung sowieso stark regnet.

Eve Aqua

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Prêt à Pousser Lilo

In aller Kürze

Beim Prêt à Pousser Lilo handelt es sich um einen sogenannten smarten Indoor-Garten. Dieser gefällt mir von der Verarbeitung und auch so rein optisch sehr gut, da man hier nicht nur ein komplett aus Kunststoff gefertigtes Produkt erhält, sondern eins, bei dem auch Bambus zum Einsatz kommt. 

Mit dem Indoor-Garten ist es mir ohne großen Aufwand gelungen, meine Testpflanzen Minze, Schnittlauch und Basilikum zu schönen und vor allem ertragreichen Pflanzen großzuziehen und dies schon vom kleinen Samen ab. Die Pflanzen werden von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt. Halb automatisch daher, da man gelegentlich wieder Wasser nachgießen muss. Ansonsten ist der restliche Aufwand absolut überschaubar, wenn die Pflanzen größer werden, die LED-Leiste in der Höhe anpassen, nach dem Wasser schauen und die Pflanzen regelmäßig zurückschneiden, damit diese größer bzw. mehr Triebe erzeugen.

Das ganze Konzept funktioniert soweit ganz gut, doch von smart kann man hier nicht wirklich reden. Die App liefert zwar Infos, wann man die Pflanze das erste Mal ernten kann bzw. wann diese zurückgeschnitten werden müssen, damit diese sich besser verzweigen, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für eine Einheit werden zwischen 3,95€ bis 6,95€ fällig.

Gefällt uns

  • sehr schönes Design und gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Prêt à Pousser Lilo

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung von dem smarten indoor Garten Lilo setzt Prêt à Pousser auf eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Prêt à Pousser Lilo smart Garden abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das Ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Pflanzen zu sehen. Dabei kann man mit diesem Produkt zahlreiche verschiedene Pflanzen anpflanzen bzw. großziehen. Eine kleine Übersicht, was man darin anpflanzen kann, zeigt Prêt à Pousser z. B. an der linken Seite der Verpackung. Die Rückseite zeigt den Aufbau des Prêt à Pousser Lilo bzw. beschreibt hier ausführlich in Englisch, was das Produkt genau ausmacht. Zu guter Letzt zeigt man noch kurz auf der rechten Seite eine Karte von Frankreich und erwähnt, dass es bereits über 70.000 Indoor-Gärtner gibt, die auf Prêt à Pousser setzen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt und geöffnet hat, erkennt man direkt das Prêt à Pousser hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt kommt direkt die LED-Beleuchtung zum Vorschein, die hier sauber in einem Kartonage-Einsatz eingerastet wurde. Entnimmt man diesen, befindet sich darunter die Bambusbodenplatte mit den drei Töpfen, die hier perfekt eingepasst wurden. Damit diese nicht verkratzen, wurde dazwischen ein feines Papier eingesetzt. Außerdem findet man hier noch den Bambus Stiel, an dem die LED-Beleuchtung befestigt wird, das Netzteil mit dem langen Micro-USB Kabel und eine kurze Anleitung. 

Die drei zum Beginn gewünschten Kräuter werden separat verpackt geliefert, da Prêt à Pousser hier beim Kauf des Prêt à Pousser Lilo nicht vorgibt, welche Pflanzen man beim Starter-Kit erwerben muss, sondern diese kann man sich hier beim Kauf beim Händler direkt selbst heraussuchen. Die Verpackung der Pflanzkapseln ist ebenfalls sehr nachhaltig gehalten. Hier sieht man direkt, welche Pflanze enthalten ist, dass es sich um Bio Produkte handelt und bekommt ein gezeichnetes Bild der Pflanze gezeigt. Öffnet man die Verpackung, befindet sich darin zum einen die Pflanzkapsel mit der Erde und dem Bio-Kunststoffhalter und eine kurze Beschreibung. Diese Beschreibung informiert einen ausführlich über die jeweilige Pflanze, dazu zählen z. B. die benötigte Lichteinstellungen, die durchschnittliche Keimzeit, der Erntebeginn und die Erntezeit.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Prêt à Pousser bietet den smarten Indoor-Garden Lilo nicht wie manch andere Hersteller in mehreren Farben an, sondern lediglich in einem weiß, das jedoch auch zugleich wunderbar und meiner Meinung nach am besten mit dem Bambus harmoniert. Außerdem handelt es sich hier um eine Farbkombi, die eigentlich in jede Küche passt, egal ob Modern, Landhausstil usw.  

Der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr einfach und nach dem Auspacken aller Teile innerhalb von einer Minute erledigt. Im Basis-Set sind neben der Bambusbodenplatte noch drei Töpfe, ein Bambus-Stiel, das Lichtmodul und ein Netzteil mit separaten USB-A auf Micro-USB-Kabel enthalten. Zusammengebaut gefällt mir das Design sehr gut, da Prêt à Pousser Lilo sehr modern und schön aussieht.

Der Standfuß (Bodenplatte) besteht wie der Stiel für die LED-Beleuchtung aus Holz, in diesem Fall ein robuster Bambus. Die drei Töpfe wiederum wurden aus dickwandigem und sehr robusten ABS-Kunststoff gefertigt, dabei handelt es sich beim äußeren Teil um einen weißen Kunststoff und bei dem inneren Teil dem Schwimmer, indem später die Pflanzkapsel eingesetzt wird um einen braunen ABS-Kunststoff. Die Lampe aus Aluminium wird einfach über den Bambusstiel geschoben und ist dadurch später je nach Wachstum bzw. Höhe der Pflanzen stufenlos über dessen Länge verstellbar.

Direkt an der LED-Lampe befindet sich der Anschluss für die Stromversorgung. Dieses hängt hier jedoch nach dem anbringen einfach von der Lampe herunter, was jedoch weiter nicht stört, da es, wenn die Pflanzen größer sind, sowieso nicht mehr so sehr sichtbar ist. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Lilo smart Garden von Prêt à Pousser, gibt es soweit von meiner Seite wenig zu bemängeln. Die Materialanmutung ist sehr gut, denn der Kunststoff macht einen sehr wertigen Eindruck und anders als die Konkurrenz kommt hier sogar Bambus zum Einsatz. Was mir jedoch etwas weniger gut gefallen hat, ist der Kraftaufwand, der notwendig ist, um den Bambus-Stiel in den Halter einzuschieben. Dies bekommt meiner Meinung nach eine Frau nicht so einfach hin, da dieser stärker eingepresst werden muss. Außerdem hängt das bereits erwähnte Kabel für die Stromversorgung einfach so an der Leuchte herunter, was man optisch etwas besser Lössen hätte können, jedoch im weiteren Betrieb absolut nicht stört. Vorteil daran ist wiederum, dass sowohl das Netzteil als auch das Micro-USB Kabel einfach ausgetauscht werden kann, sollte dies jemals eine defekt vorweisen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

max. PflanzenanzahlPlatz für drei Pflanzen gleichzeitig
MaterialBoden und der Stiel: Bambus
Töpfe und Schwimmer: ABS (Kunststoff)
Leuchte: Aluminium
Pflanz-Kapseln: biologisch abbaubarem, pflanzlichen Kunststoff
Kabellänge2 Meter
Wassertankgröße3 x 750ml
Leistungsaufnahme4.5 im Frühlings- und 6.5W im Sommermodus
Stromkosten Stromkosten von etwa 5-7€ pro Jahr
BeleuchtungLED (Vollspektrumleuchtmittel)
Gewichtohne Wasser knapp 2,35 Kg
FarbenWeißen Gehäuse, Pfanzbehälter braun.
Abmessungen (HxBxT)47 cm x 30,5 cm x 13,5 cm
LieferumfangPrêt à Pousser Lilo
Netzteil und 2 Meter langem Micro-USB-Kabel
Bambus Stiefel und Bodenplatte
3x Wasserbehälter
3x Schwimmer
LED Beleuchtung verstellbar über Stiel
3 Anzuchtkapseln (frei Auswahl)
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Prêt à Pousser Lilo

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahmen bzw. der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr schnell erledigt. Man stellt lediglich die Bambusbodenplatte auf, steckt den Bambusstab in den Halter (erfordert etwas mehr Kraft), setzt die Pflanztöpfe auf ihre Position und hängt die LED an den Stiel. Durch das kopflastige (Front) Übergewicht der LED-Leiste hält dies automatisch an der gewünschten Höhe, was sehr ausgeklügelt ist.

Nun geht es direkt an das „Einpflanze“. Dazu packt man die länglichen Saatkapseln aus und setzt diese in die entsprechende Öffnung in die Schwimmer ein. Dann kann man direkt in jeden der Töpfe ca. 0,4 Liter Wasser einfüllen bzw. soviel, bis der Schwimmer bündig mit dem weißen Topf abschließt. Ist dies alles erledigt, schließt man noch das LED-Licht an die Steckdose an und schon ist alles einsatzbereit.   

In jedem der Pflanzenkapseln befindet sich nicht nur die notwendige Anzuchterde, bei der es sich um nährstoffreiche Kokosfaser- und Torf-Erde handelt, sondern zugleich das Saatgut. Dabei war es bei meinen Pflanzen (Basilikum, Schnittlauch und Minze) so, dass in jedem Set je drei Kammern mit Samen enthalten waren. Somit erhält man beim Prêt à Pousser Lilo sofern alles richtig keimt, je Kapsel gleich 3-mal die gewünschte Pflanze. Das Kapseln entsprechen der Bioqualität, das heißt, diese sind frei von Pestiziden, Fungiziden und Gentechnik.

Beim Aufstellungsort muss man aufgrund der Beleuchtung nicht darauf achten, dass tagsüber ausreichend Licht an die Pflanzen kommt, denn dies macht die besagte Beleuchtung absolut ausreichend. Beim Prêt à Pousser Lilo kann man zwischen Sommer- und Frühlingszeit wählen, beim erst genannten leuchten die LEDs nicht nur etwas heller, sondern auch mit 14 Stunden am längsten. Beim Frühlingsmodus sind die LEDs denn dementsprechend dunkler und leuchten nur 12 Stunden, ehe diese dann wieder für 12 Stunden ausgeschaltet bleiben. Welchen Modus man hier wählt, ist nicht abhängig von der aktuellen Jahreszeit, sondern von den Pflanzen, die man anpflanzen möchte. Daher wäre es hier ratsam, drauf zu achten, dass man immer alle drei Pflanzen in einer Belichtungszeit auswählt, also so wie z. B. bei mir Schnittlauch, Basilikum und Minze, die alle drei den Sommermodus erfordern. 

Somit wird die Beleuchtung nicht automatisch geregelt, sondern folgt vielmehr einem Rhythmus, sodass man z. B. wie ich es gemacht habe, so vorgehen kann, dass man Prêt à Pousser Lilo nicht direkt ans Stromnetz anschließt, wenn man diese am Abend eingepflanzt hat, sondern am Morgen, wenn man das Haus verlässt. Bei mir war es dann so, dass die Beleuchtung morgens direkt nach dem einstecken in die Steckdose anging und dann 14 Stunden leuchtet, also bis 20 Uhr und dann automatisch ausgeschaltet wurde, bis es am nächsten Tag um exakt dieselbe Zeit wieder eingeschaltet wurde und dies jeden Tag erneut.

(Einrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Anzucht (Wachstum und Erfolg)

Sobald man den Prêt à Pousser Lilo in die Steckdose einsteckt, leuchten die LEDs wie besagt bei mir im Sommermodus für 14 Stunden am Stück und gehen dann für 20 Stunden aus. Daher sollte man wie bereits im Punkt davor erwähnt, genau planen, wann man den Garten an den Strom hängt. Morgens um 6 Uhr wäre ideal, da die Beleuchtung dann um 20 Uhr ausgeschaltet wird. Steckt man den Garden wiederum viel später ein, dann würden die Pflanzen eventuell zu viel Licht bekommen, falls diese auf einer Fensterbank in Südausrichtung stehen. Das wäre dann nicht ganz so gut, da gesund und gut wachsend Pflanze nicht nur Licht benötigen, sondern auch ausreichend Ruhe (Dunkelheit).

Nachdem ich die Pflanzen bzw. Pflanzenkapseln eingesetzt habe (bei mit Minze, Schnittlauch und Basilikum), vergingen nur 5 bis 6 Tage, bis ich die ersten Keimlinge bzw. deren zwei Keimblätter gesehen habe, interessanterweise keimten die Samen in den Kapseln nicht gleichmäßig, sondern unterschiedlich, was jedoch nicht weiter schlimm war, sondern nur eine reine Feststellung. Die Keimblätter der kleinen Keimlinge sind sehr wichtig, denn diese versorgen diese zu Beginn an mit Nährstoffen, da diese am Anfang noch nicht selbstständig die sogenannte Photosynthese betreiben können. Sobald die Primärblätter (richtigen Blätter der jeweiligen Pflanze) die Arbeit richtig aufgenommen haben, wirft die Pflanze diese Keimblätter in den meisten Fällen automatisch ab.

So viel zur Theorie eines Keimlings, doch wie entwickelten sich die Pflanzen weiter? Nach gut 12 Tagen zeigten sich die dünnen, aber schon deutlich höheren Halme des Schnittlauches, die restlichen Pflanze zeigten dann zu diesem Zeitpunkt allesamt mehr Keimling, die ihr erstes Keimblattpaar bekommen hatten. Was jedoch an allen Pflanzkapseln dazu kam, war ein Schimmelpilz auf der Erdoberfläche. Dabei machte ich mir jedoch weniger sorgen, da die Pflanzen dennoch sehr gut gewachsen sind und mit den geernteten Blättern keinen direkten Kontakt hatten. Außerdem mag dieser Schimmel zwar anfangs etwas befremdlich aussehen, schadet jedoch der Pflanze nicht, denn von der Pilzzucht kenne ich es auch sehr gut, dass hier die Erde gerne etwas schimmelt, was an der permanent feuchten Erde liegt, was auch hier der Fall ist. 

An Tag 15 kamen bei den ersten Basilikum-Keimling das zweite Blattpaar und am Tag 20, war der Schnittlauch schon doppelt so hoch wie wenige Tage davor, die Minze zeigte vielen kleinen Keimlingen und der Basilikum erstrahlte ebenfalls mit mehreren größeren Blättern.

Am Tag 25 waren alle Pflanzen schon deutlich größer, sodass die Minze nun deutlich schneller Wuchs und mehrere neue Blattpaare vorwies, genauso wie der Basilikum, denn ich nun zum ersten Mal auf das erste Richtige Blattpaar runtergeschnitten habe. Dazu habe ich mit der Schere etwas oberhalb des ersten richtigen Blattpaares alles abgeschnitten, sodass sich die Pflanze von hier aus der Blattachsel mit zwei neuen Trieben verzweigen kann. Den Schnittlauch habe ich zu diesem Zeitpunkt dann ebenfalls gekürzt, dazu habe ich alles, was länger als 15 cm war, abgeschnitten, sodass sich dieser von unten her vermehrt bzw. breite wird. 

Am 30 Tag waren die Pflanzen allesamt sehr gut und sehr buschig. Sodass ich nun auch die Minze etwas zurückgeschnitten habe, dazu hab ich auch dies über einem größeren Blattpaar abgeschnitten, sodass auch diese sich besser verzweigen. 

Fortan verbrauchten die Pflanzen auch mehr Wasser, denn mehr Blätter bedeutet auch automatisch, dass die jeweilige Pflanze mehr Wasser benötigt, sodass vorrangig die Minze und der Basilikum spätestens all 2 Wochen wieder gegossen werden müssen, da diese sonst schnell kein Wasser mehr haben und dies einem so übel nehmen, dass diese teils eingehen würden bzw. länger benötigen, ehe diese sich wieder davon erholt haben. 

Die Pflanzen habe ich in den folgenden Tagen regelmäßig zurückgeschnitten und diesen Rückschnitt beim Kochen und Zubereiten von Gerichten wunderbar verwenden können. Zudem kann der Rückschnitt natürlich auch problemlos eingefroren werden. Die Pflanzen sehen alle sehr gut aus und wachsen soweit sehr gleichmäßig in die Höhe und durch den regelmäßigen Rückschnitt auch in die Breite. Wichtig dabei ist es, immer die Höhe der LED zu beachten, denn diese dürfen mit den Blättern auf Dauer nicht an diese kommen, da diese sonst etwas verbrennen würden. Daher immer jeden Morgen die Höhe kontrollieren und falls die LED nicht mehr höher geht, ist es sowieso an der Zeit, die Pflanzen zurückzuschneiden.

(Anzucht (Wachstum und Erfolg: 4 von 5 Punkten)

App

Prêt à Pousser bezeichnet das Produkt als smart indoor Garden. In dieser Bezeichnung steckt zwar das Wort „smart“, was auf eine App-Anbindung hoffen lässt, doch wirklich geben tut es diese nicht, möchte man solch ein Modell, dann sollt man zum neuen Lilo Connect greifen, bei dem man dann z. B. die Beleuchtung über die App steuern kann. 

Eine App für den normalen Lilo indoor Garten gibt es zwar schon, diese ist soweit auch kostenlos sowohl im AppStore bei iOS-Geräten, als auch im Google PlayStore für Android-User verfügbar, doch wirklich notwendig ist die App mit dem Namen „PrêtàPousser “ nicht wirklich. Diese gibt einem jedoch grundlegende Informationen zu den Pflanzen und wie man den ersten Rückschnitt und Ernteschnitt durchführt.

Ansonsten bietet die App natürlich keine exakten Hintergrundinformationen zum Status der Pflanzen. Es werden lediglich Informationen auf der Basis des Alters der Pflanzen angeboten. Über den Wasserstand oder Ähnliches gibt es in der App leider ebenfalls keine Infos, schließlich wurde hierfür keine Sensoren verbaut. Daher muss man sowohl täglich den Wasserstand optisch überprüfen (Schwimmerhöhe beobachten) und den Kontakt zu den LEDs prüfen.

(App: 2 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei einem Produkt, das länger bzw. permanent am Stromnetz hängt, ist natürlich ein wichtiger Punkt der Stromverbrauch. Beim Prêt à Pousser Lilo ist dieser abhängig, wie lange die LEDs Leuchten. Hier hatte ich ja bereits erwähnt, dass diese bei mir am Tag 14 Stunden angeschaltet waren, was der höheren Leuchtstufe entspricht. Bei der Messung verrät mir mein Messgerät einen Stromverbrauch von knapp 8 Watt. Würde Prêt à Pousser Lilo bei euch das ganze Jahr über am Stromnetz hängen, dann wären diese bei einem kWh Preis von 30 Cent rund 12,27€ im ganzen Jahr. Was somit absolut im Rahmen liegt und durchaus als sparsam zu bezeichnen ist. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Prêt à Pousser verspricht mit dem smart indoor Garden Lilo das einfache anbauen von Kräutern, Salate, Mini-Gemüse und Blumen in den eigenen vier Wänden und das über das ganze Jahr über. Der autonome Indoor-Kräutergarten kümmert sich laut der Aussage des Herstellers um die Beleuchtung und in den Kapseln sind schon alle Pflanzensamen und Nährstoffe erhalten, sodass der Anzucht nicht viel im Weg steht. 

Völlig autonom geht das Ganze jedoch dann doch nicht, denn man muss natürlich zum einen regelmäßig den Wasserstand prüfen und je nach Pflanze, die man großziehen möchte, diese regelmäßig zurückschneiden. Daher ist hier die Bezeichnung Smart nicht zu 100 % zutreffend, auch wenn der Garten funktionell sehr durchdacht ist und rein optisch direkt zeigt, ob noch genug Wasser in den einzelnen Pflanzen vorhanden ist. Möchte man ein etwas smarteren Garten, dann sollte man zum teueren Lilo Connect greifen. 

Der anfangs immer flächendeckend werdende Schimmel hat den Pflanzen nichts angetan und diese sind dennoch wunderschön und vor allem groß geworden. Außerdem ist dieser nicht schädlich, da es aufgrund der unbehandelten Erde und da diese permanent feucht ist, gerne zum Schimmel neigt, denn genau dieser liebt eben genau diese Voraussetzungen.

Preis/Leistung

Stolze 99,95 €, soviel kostet der smarte Garten Lilo direkt bei Prêt à Pousser. Hier sind im Starter-Paket drei Pflanzkapseln enthalten, welche man im Online-Shop von Prêt à Pousser nach der Auswahl des smarten Garten Lilo zusätzlich auswählen kann. Online ist das „Starter-Kit“ jedoch bereits für unter 90€ erhältlich, dabei hat man dann jedoch nicht die Auswahl, welche Kapseln enthalten sind, sondern muss dann Basilikum, Minze und Schnittlauch wählen.

Ich hatte mich zufällig genau für diese drei Kräuter entscheiden und bei mir sind alle drei Sorten wunderbar angewachsen und groß geworden. Ich war zuvor, als ich die kleinen kompakten Kapseln mit der wenigen Erde gesehen hatte, sehr überrascht und hätte ehrlich gesagt niemals erwartet, dass sich hieraus so gesunde und große Pflanzen entwickeln würden. Allerdings legt man für die frischen Kräuter in den eignen vier Wänden nicht gerade wenig Geld auf den Tisch, denn zum Gerät kommen auch die Pflanzkapseln und die Wasser- und die Stromkosten hinzu. Somit würde man zwar mit den Kräutern vom Supermarkt definitiv günstiger fahren, doch mit dem smarten Garten Lilo von Prêt à Pousser erhält man sehr gesunde und während des Wachstums unbehandelte Pflanzen, was man so im Supermarkt nicht erwarten kann.

Prêt à Pousser Lilo

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: pretapousser.de

Gardena smart Water Control

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch ein interessantes Produkt für alle Gartenbesitzer vorstellen, die smarte Bewässerungsuhr Gardena smart Water Control. Viele Gartenbesitzer kennen es, gerade an Tagen mit sehr hohen Temperaturen ist es sehr wichtig den Rasen, bzw. den kompletten Garten zu gießen, was je nach Größe einiges an Zeit beanspruchen kann. Gegenüber einer herkömmlichen Wasseruhr hat solch  ein smartes Produkt jedoch einige Vorteile, sodass dieses z. B. mehrer Bewässerungsprogramme online bereithält und mit weiteren Produkten vernetzt werden kann. So kann Gardena smart Water Control nicht nur mit dem Gardena smart sileno City genutzt werden, sondern auch mit einem smart Sensor, welcher dann genau mitteilt, ob der Boden überhaupt bewässert werden muss. Ob das Produkt im Alltag überzeugen konnte, verrate ich euch im folgendem Testbericht.

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Gardena smart Sileno City 500

In aller Kürze

Mit dem aktuellen Gardena smart Sileno City 500 hat der Hersteller einen sehr ausgereiften Mähroboter entwickelt. Hier zeigt sich, dass Gardena inzwischen bereits über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung gesammelt hat. Das Design gefällt mir gut, auch wen dieses für das Mähergebnis eher nebensächlich ist. Da der Roboter relativ kompakt und wendig ist, hat die verwendete Navigation via Zufallsprinzip entscheidende Vorteile, denn somit sind hier keine eindeutigen Fahrbahnen im Rasen erkennbar und er hat keine Probleme mit komplexen Gärten mit schmäleren Durchgängen. Auch Steigerungen bis 35% sind dank dem neusten Firmware-Update kein Problem mehr. In diesem Test habe ich die smarte Variante des Gardena Sileno City 500 näher unter die Lupe genommen. Diesen gibt es jedoch auch etwas günstiger ohne die smarte Funktion.

Gefällt uns

  • gute Verarbeitung (wasserdicht)
  •  schönes Design
  •  Funktionalität
  •  sehr leise
  • einfache Einrichtung via App
  • Navigation
  • Mähergebnis

Gefällt uns weniger

  •  höhere Anschaffungskosten
  •  größere Vorbereitungen (Begrenzungskabel verlegen usw.

Gardena smart Sileno City 500

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Gardena liefert den Gardena Sileno City 500 aufgrund dessen Größe bzw. dem umfangreichen Lieferumfang in einer großen und recht schweren Verpackung (knapp über 10 KG) aus. Da Gardena hier zwei Traglaschen integriert hat, lässt sich die Verpackung mit ihrem stolzen Gewicht dennoch gut tragen. 

Die Verpackung des Gardena Sileno City 500 zieren natürlich zahlreiche Bilder und Informationen zum Produkt. Auf diese möchte ich, bevor wir den Inhalt genauer ansehen, noch etwas genauer eingehen. An den Seitenflächen der Verpackung wird nicht nur ein Bild des Mähroboters zusammen mit dem im Gardena Smartsystem enthaltenen Gateway gezeigt, sondern auch, dass dieser dadurch über eine App-Anbindung verfügt und für kleinere Gärten bis 500 m² geeignet ist. Außerdem erwähnt Gardena hier natürlich den Namen bzw. die Produktbezeichnung, sowie im unteren Bereich einige Merkmale des Roboters. Zu diesen zählt die sehr geringe Lautstärke, dass dieser einen wetterunabhängigen Betrieb ermöglicht und dank einer wasserdichten Bauweise, einfach mit dem Wasserschlauch gereinigt werden kann.

Auf der Oberseite der Verpackung, an der diese geöffnet wird, geht Gardena noch genauer auf die Vorteile des eigenen Mähroboters ein. Neben den bereits an der Seite erwähnten Vorteilen erwähnt Gardena hier auch den verbauten Frostsensor, dass dieser keine Probleme mit Steigungen bis zu 35 % hat, auch für engere Korridore geeignet ist und vieles mehr. Des Weiteren listet Gardena hier ein Teil des Lieferumfangs auf und informiert über das Garden Smartsystem, mit dem man mehrer Geräte aus dem Hause Gardena untereinander verknüpfen und programmieren kann. 

Neben dem Mähroboter Gardena Sileno City, legt Gardena natürlich auch die passende Ladestation inkl. Boden-/Befestigungsplatte bei, zu der natürlich auch das Netzteil mit 10 Meter Kabel und verschiedene Verbindungsstücke gehört. Außerdem liegt im Karton noch ein 150 Meter langes Begrenzungskabel sowie insgesamt 200 Befestigungshaken die zum Befestigen des Kabels dienen. Zu guter liegen im Karton noch mehrer Beschreibungen bei, die allesamt auch deutsch geschrieben sind. Hat man sich für eine der smarten Versionen des Gardens Sileno City entscheiden, liegt im Lieferumfang zudem noch das Gateway (Bridge) und die dafür benötigten Kabel (Stromversorgung und Netzwerkkabel) bei.

Beim Lieferumfang war Gardena keineswegs geizig und liefert somit mehr Kabel, Haken und Kabelverbinder bei, als benötigt werden. Somit ist es im Nachhinein kein Problem, falls mal das Begrenzungskabel reisen sollte oder man im Nachhinein die zu mähende Fläche vergrößern möchte.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design der Sileno City Serie setzt Gardena auf ein modernes und durchaus schönes Design. Dieser erstrahlt in Kunststoffteilen, die in den typischen Gardena Farbentönen, Türkis, Anthrazit, mit einigen wenigen orangenen Elementen gehalten wurden.

Die Form und das Gehäuse des Gardena Sileno City gefällt mir sehr gut. Hier ganz klar ein Lob an das Design-Team. Schließlich ist dieser deutlich schöner, sowie edler gestaltet und zieht durch sein zeitgemässes Design deutlich mehr Blicke auf sich, als dessen Vorgängermodelle wie z.B der Gardena smart Sileno von 2017. Übrigens das neue Modell fällt nicht nur schmaler als der Vorgänger aus, sondern ist genau 1,2 kg leichter.

Der Aufbau des Mähroboters ist soweit klassisch ausgelegt. Nahe an der Front befindet sich die Vorderachse, bei der es sich zeitgleich um die Antriebsräder handelt. Diese sind entsprechend groß dimensioniert, und mit einem versetzten Stollenprofil versehen, sodass der Roboter genug Antriebskraft bekommt, um auch Steigungen von bis zu 35 % zu erklimmen. An der Hinterachse wiederum kommt mittig ein 360° drehbares kleines Rad zum Einsatz. Diese dient nur dazu, dass der Mähroboter immer waagerecht auf dem Untergrund steht und nicht nach hinten wegkippt. Außerdem wird somit erreicht, dass der Gardena Sileno City deutlich weniger ist als dessen Konkurrenz. 

Der obere Kunststoffteil des Gardena smart Sileno City 500, welchen diesen komplett abdeckt, ist auf drei beweglich gelagerten Punkten befestigt. Dieses Bauteil dient ähnlich wie bei einem Saugroboter als Stoßfänger. Wird dieser Teil, egal von welcher Richtung angefahren bzw. berührt, erkennen die Sensoren, an welchen dieser befestigt ist, in welcher Richtung dies war und der Mäher fährt daran vorbei. Doch weiterhin hat dieser auch noch weitere Sensoren, neben den Regensensor ist auch ein Hebe- und Neigungssensor verbaut. Der Hebesensor sorgt z. B. dafür, dass der Roboter beim Anheben automatisch ausgeht, dies dient nicht nur der Sicherheit vor Gefahren, sondern dient auch als Diebstahlschutz. Wird der Gardena Sileno City z. B. geklaut, geht dieser nicht nur einfach aus, sondern er wird gesperrt, bis man den Code, welchen man beim Einrichten bestimmt hat, wieder am Codefeld eingegeben hat. Der Neigungssensor wiederum dient als Schutz, dass der Roboter nicht Steigungen über 35 % überfährt und die Gefahr besteht, dass dieser umkippt oder ähnliches.

An der Oberseite des Gardena Sileno City befindet sich unter einer Klappe die Bedieneinheit. Hier findet man neben einem kleinen Monochrom-Display mehrere Steuerungstasten, mit welchen man den Roboter programmieren kann. Beim Smartsystem Modell wiederum erfolgt diese Programmierung wiederum deutlich einfacher und in Farbe direkt auf dem Smartphone oder Tablet. Ebenfalls findet man vor der Klappe die große orangene Stopptaste, welche, wie der Name schon sagt, den Mäher sofort stoppt.

Wie bereits im Lieferumfang angedeutet, wird der Gardena Sileno City über die mitgelieferte Docking-/Ladestation aufgeladen und gleichzeitig parkt dieser bis zum nächsten Einsatz darauf. Bei dieser Station handelt es sich um eine Ladesäule, an der welcher der Roboter automatisch andockt und eine große Kunststoffplatte mit welcher diese mit vier speziellen Kunststoffanker am Boden verankert wird. Die Ladestation muss beim Einrichten wiederum mit dem Stromkabel (Niedervolt) für die Stromversorgung und dem Begrenzungskabel verbunden werden. Ob die Stromkabel unterirdisch oder an der Oberfläche verlegt wird, ist einem persönlich selbst überlassen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Was die Verarbeitung angeht, hat Gardena sehr gute Arbeit abgeliefert. Abgerundete Kanten, gleichmäßige Spaltmaße und das zusätzliche Aussparen der Räder, runden das Gesamtpaket ab. Klar verkratz der Kunststoff vor allem dann, wenn dieser mit seiner Stoßdämpferfunktion gegen feste Objekte wie ein Baumstamm fährt, doch dies beeinträchtigt dessen Funktion keineswegs. Sollte einem dies wiederum nach einigen Jahren zu sehr Stören, dann bekommt man das Gehäuse und zahlreiche weitere Ersatzteile direkt über den Ersatzteile-Shop von Gardena.

Hier bietet Gardena direkt zu jedem Produkt bei der Auswahl des Baujahres eine technische Zeichnung und die benötigten Bauteile. Ersatzteile verspricht das Unternehmen bis zu 10 Jahre nach Auslauf des Produktes. Der neue Sileno City ist übrigens wasserdicht, dadurch kann dieser anders als dessen Vorgänger nicht nur bei Regen mähen, sondern zudem ganz einfach mit dem Wasserschlauch und eine Bürste gereinigt werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

BetriebsartLi-Ion Akku
Energieverbrauch bei maximaler Flächenleistung (pro Monat)4 kWh
Rasenflächen bis500 m²; weitere Modelle von 250 m² bis 2.000 m²
Akku-Ladezeit60 Minuten
Akku-Laufzeit65 Minuten
Lautstärke58 db
Schneidsystemschnell Rotierende Messerscheibe mit 3 Messern
Schnittbreitebei diesem Modell: 16 cm
Schnitthöhe20 bis 50 cm
SensorenHebesensor; Neigsensor und Frostsensor
Maximale Steigung35%
Produktabmessungen (LxBxH)55,0 x 36,0 x 22,0 cm
Produktgewicht 7.3 kg
LieferumfangMähroboter GARDENA Sileno City
150 Meter Begrenzungskabel.
5 x Anschlussklemmen.
1 x Netzgerät.
Bedienungsanleitung.
4 x Verbinder.
Ladestation.
200 Haken.
Gateway inkl. Netzwerkkabel und Netzteil
Technische Daten des Gardena Sileno City 500 smart

Einrichtung und Inbetriebnahme

Gleich vorneweg gesagt, die Einrichtung bzw. der Aufbau jedes Mähroboters ist relativ aufwendig und daher keine Arbeit, die man in einer Viertelstunde fertig hat. Es läuft hier keineswegs wie bei einem Saugroboter ab, welchen man zusammen mit der Ladestation im Raum platziert und schon kann es losgehen. Schließlich gelten hier die Wände und Möbel automatisch als Begrenzung, was beim Mähroboter nicht wirklich der Fall ist. Schließlich müssen hierbei mehrere Meter an Kabel verlegt und angeschlossen werden, aber alles der Reihe nach.

Zu aller erst sollte man für die Ladestation einen geeigneten Standort finden. Dieser sollte so gewählt werden, dass dieser sich im Umkreis von 10 Meter zu, eine Außensteckdose befindet. Außerdem muss vor der Ladestation ein Platz von mindestens 2 Metern frei sein, sowie rechts und links davon 30 cm. Damit dem Gardena Sileno City zudem das befahren der Ladestation fehlerfrei gelingt, muss der Untergrund eben sein, also nicht buckelig (Konvex). Laut Beschreibung darf diese wiederum 5 cm nach vorne oder hinten abfallen und zur Seite max. 2 cm geneigt sein. Ist der richtige Platz gefunden, wird diese schließlich mit den beiliegenden vier Kunststoffschrauben am Boden befestigt.

Wer möchte, kann nach diesem Schritt direkt den Gardena Sileno City auf die Ladestation stellen bzw. schieben, damit dieser sich, während ihr die weiteren Vorbereitungen trefft, schon mal seinen Akku auflädt. Nun erfolgt das verlegt des Begrenzungskabels. Dieses dient sozusagen als Zaun für den Mähroboter, damit dieser genau weiß, wo die Rasen-Grenzen des eigenen Grundstücks sind, bzw. welche Flächen dieser zum mähen befahren soll. Dieses Kabel erkennt der Gardena Sileno City dadurch, da dieses mit einem Signal durchströmt wird, welches der Mähroboter beim Überfahren erkennt und daraufhin stoppst und in eine andere Richtung weiterfährt. Dazu muss das Kabel jedoch einmal komplett um das komplette Grundstück, welches gemäht werden soll verlegt werden. Hierfür wird eine Kabelspule mit 150 Meter Kabel, sowie insgesamt 200 Haken mitgeliefert.

Beim verlegen des Begrenzungskabels hat man zwei Optionen 1.) man verlegt es oberirdisch, oder 2.), es wird in den Boden eingegraben. Beides hat hierbei natürlich seine Vor- und Nachteile. Beim oberirdischen Verlegen z. B. wird das Begrenzungskabel direkt mit den mitgelieferten Haken auf dem Erdboden befestigt. Dadurch hat man den Vorteil, dass dieses nicht nur schneller verlegt ist, sondern man kann auch im Nachhinein leichter etwas verändern. Nachteil ist hier jedoch, dass man das Kabel einige Wochen lang sieht, bis dieses nach ca. 6 Wochen nur noch an wenigen Stellen sichtbar ist, da es mit den den Rasen wächst. Zudem ist es beim oberirdischen Verlegen nicht mehr möglich, den Rasen zu vertikutieren. Hierbei würde man nämlich das Kabel und die Haken zerstören. Beim Eingraben wiederum ist man logischerweise nicht nur etwas länger beschäftigt, sondern das abändern später wird umständlicher. Unterirdisch wird das Kabel einige Zentimeter (zwischen 5 und 20 cm) unter den Boden eingegraben. Ein Mix von beiden Möglichkeiten ist je nach Garten natürlich auch problemlos möglich. Sofern ihr den Rasen nicht vertikutieren wollt, braucht man sich beim Oberirdischen verlegen des Kabels kaum Sorgen machen, denn lose stelle kann man mit den Haken sicher am Boden fixieren. Sollte es jedoch dennoch passieren, dass z. B. der Mähroboter das Kabel durchtrennt, kann dies mit den mitgelieferten Kabelverbinder schnell und einfach wieder zusammengeflickt werden. Damit an diesem Punkt kein Regenwasser eindringen kann, sind diese natürlich wasserdicht.  

Nun gibt es noch das Leitkabel, auch Suchkabel genannt. Dieses Kabel ist eigentlich dasselbe wie das Begrenzungskabel, wird jedoch von der Ladestation zentral (Mittig) durch den kompletten Arbeitsbereich gelegt und am Ende via Y-Stecker mit dem Begrenzungskabel verbunden. Sollte nun der Akku des Mähroboters fast leer sein, fährt dieser den Arbeitsbereich solange ab, bis der das Leitkabel findet und folgt diesem bis zur Station. Sollte er dieses wiederum nicht finden, folgt er dem Begrenzungskabel. Wichtig ist, dass das Suchkabel einen gewissen Abstand zum Begrenzungskabel vorweist, damit der Mähroboter auch durchkommt. Dabei sollt man auf jeden Fall auf den eingestellten Weg achten, welchen der Roboter das Begrenzungskabel überfahren darf, wird dieser größer gewählt, muss eben auch der Abstand zwischen den beiden Kabel größer sein.

Beim verlegen der Kabel ist natürlich nicht nur wichtig, wie tief ihr dieses verlegt, sondern auch, welchen Abstand man zu Wänden, Blumenbeeten usw. einhalten muss.

Gardena empfiehlt hier folgende Richtwerte:

  • 35 cm an festen Wänden (Hauswand, Zaun usw.)
  • 30 cm an Blumen- Staudenbeeten
  • 10 cm bei befestigten Wegen 

Um diesen Abstand abzumessen, legt Garden ein passendes Lineal bei, welches im Karton eingesetzt ist. Die Abstände sind von Gardena gut festgelegt, jedoch kann man z. B. bei Blumenbeet problemlos auch etwas kleiner gehen. Praktisch ist, dass Gardena neben dem ausführlichen Handbuch mehrer Hilfsvideo zur Installation online bereitstellt. Ein gutes Video ist z. B. folgenden.

Nach dem verlegen aller Kabel usw. muss man den Roboter noch Einschalten und programmieren. Dazu zuerst einmal das aktuelle Datum und die Uhrzeit hinterlegen, sowie den PIN festlegen. Auf den Rest gehe ich später unter Programmierung noch ein.

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Programmierung

Vor dem Kauf des Mähroboters solltet ihr genau wissen, ob ihr diesen smart haben wollt oder nicht. Die Programmierung mit der smarten Version ist dank der App deutlich einfacher und mir persönlich den höheren Preis wert. Sollte man nämlich im Nachhinein die smarte Funktion nachrüsten wollen, geht dies leider nicht, hierfür fehlt dem normalen Sileno City nämlich das wichtige Funkmodul, mit dem dieser mit dem Gateway kommunizieren kann.

Im Lieferumfang des Gardena smart Sileno City 500 ist die Gardena Smarthome Gateway enthalten, welche nicht nur für den Mähroboter, sondern auch für diverse andere Smarthome-fähige Geräte aus dem Hause Gardena kompatible ist.

Dieses Gateway muss via LAN-Kabel (im Lieferumfang dabei) mit eurem Router verbunden werden. Dadurch befindet sich diese Einheit natürlich im Inneren des Hauses, doch die Reichweite des Geräts ist dennoch hoch genug, sodass es bei mir im kompletten Garten zu keinen Problemen der Verbindung kam. Nun braucht man um die smarten Funktionen nutzen zu können natürlich auch die passende App. Diese hört auf den Namen „Gardena smart System“ und ist sowohl für iOS, als auch Android Systeme kostenlos im jeweiligen AppStore verfügbar. Die Einrichtung und Koppeln der Gateway und des Gardena Smart Sileno City ist in der App sehr gut erklärt und geht schnell vonstatten. 

GARDENA smart system
Preis: Kostenlos
GARDENA smart system
Preis: Kostenlos

Die Bedienung über die App gefällt mir persönlich sehr gut, hier hat Gardena eine sehr umfangreiche, aber zugleich Übersichtliche und somit verständliche App programmiert. So kann man über die App z. B. ganz einfach den Mähroboter starten und wieder stoppen und jederzeit dessen aktuellen Akkustand einsehen. Der größte Vorteil der App ist jedoch meiner Meinung nach, das erstellen von Zeitplänen, denn diese lassen sich direkt am Smartphone deutlich angenehmer vom Sonnenstuhl aus bestimmen, wie z. B. beim normalen Modell über das kleine Bedienfeld am Roboter..

Solltet ihr einen komplexeren Garten haben, der z. B. auch ein abgelegenen Mähbereich hat, welcher über einen schmaleren Weg mit dem größeren Arbeitsbereich verbunden ist, kann man dies ebenfalls in der App einstellen bzw. definieren. Darauf gehe ich später im Verlaufe des Tests noch genauer ein.  

Da der Mähroboter eigentlich täglich den Rasen mäht und es somit natürlich immer mal vorkommen kann, dass es an einigen Tagen regnet, ist es wichtig, dass der Gardena smart Sileno City 500 auch bei Regen fahren kann. Dabei muss man sich keine Sorgen machen, dass dieser Schaden nimmt, denn dieser ist komplett Wasser geschützt und kann somit sogar mit dem Gartenschlauch gereinigt werden.

Beim beiden Version des Gardena Sileno City gibt es dasselbe Bedienfeld an der Oberseite. Hierüber können beide Varianten auch ohne App programmiert werden. Dabei kann man entweder einen selbst bestimmten Zeitraum festlegen, an welchem der Roboter fahren soll, oder man gibt die ungefähren Quadratmeter (m²) des eigenen Grundstückes ein und dieser macht euch automatisch einen Programmiervorschlag. 

Legt ihr im Menü, egal ob im Display oder auf dem Smartphone fest, dass diese beispielsweise von 10-14 Uhr Arbeiten soll, läuft der tägliche Ablauf wie folgt ab. Er startet direkt um 10 Uhr mit dem ersten Mähvorgang, da eine volle Aufladung max. 65 Minuten ausreicht, fährt dieser dann direkt anschließend zur Ladestation, auf der er eine Stunde (bis 11 Uhr) den Akku wieder auflädt. Nach dieser Stunde mäht dieser wieder für eine weitere Stunde weiter, sprich bis 12 Uhr. Daraufhin geht es wieder zum Aufladen (13 Uhr) und zum letzten Mähen bis 14 Uhr. Diese drei Durchgänge beim mähen hören sich jetzt für Leute die sich mit dem Thema Mähroboter noch nicht auseinandergesetzt haben nach sehr viel an, doch da er nach dem Zufallsprinzip mäht, ist dies absolut wichtig, dass dieser wirklich den kompletten Rasen mäht und je nach Schwierigkeit des Rasens muss dieser daher eben öfters fahren.

(Programmierung: 4,5 von 5 Punkten)

Navigation & Fahrverhalten

Wie bereits am Anfang des erwähnt, setzten die verschiedenen Hersteller von Mährobotern auf teils unterschiedliche Navigationen. Gardena setzt wie die meisten Unternehmen beim Sileno City 500 auf das Zufallsprinzip bzw. die Zick-Zack Navigation. Dies bedeutet soviel, dass dieser wie gewohnt an der Ladestation startet und von hier aus in eine beliebige Richtung fährt, bis dieser entwerten das Begrenzungskabel erreicht und ein festes Hindernis anfährt. Daraufhin fährt dieser dann in eine beliebige Richtung weiter usw.

Diese Navigation hat natürlich Vor- und Nachteile. Bei Saugrobotern der ersten Generationen, die noch ohne Lasernavigation im Zick-Zack durch das Haus gefahren sind, war diese Navigation total unausgereift. Es dauerte lange und der Saugroboter saugte mehrere Stellen häufiger und andere wiederum gar nicht. Bei einem Mähroboter sieht dies wiederum absolut anders aus.

Laut den Unternehmen, die auf diese Navigation setzten, überfährt der Mähroboter im Mähvorgang jeden Bereich im Garten mindestens einmal. Dadurch, dass dieser nämlich über eine Stunde oder sogar länger den Rasen mäht und je nach Einstellungen sogar mehrmals am Tag, ist dies auch nicht nur in der Theorie so, sondern auch praktisch gegeben. Bei einem offenen, also einem Garten, der weder verwinkelt noch mit vielen Dingen auf dem Rasen bepflanzt ist, gelingt dies logischerweise besser, als bei einem, der viele Bäume und Staudenbeete zwischen dem Rasen vorweist und sogar in mehrer abgelegene Mähbereiche eingeteilt wurde. 

Wer von euch denkt, ein Mähroboter eigene sich doch nur für einen perfekten Garten, der nur aus einer Rasenfläche, ohne verwinkelte und enge Stellen besteht, liegt falsch. Klar zeigt Gardena auf Bildern und Videos immer einen perfekten Garten, der aussieht, wie wenn dieser frisch angelegt wäre, doch dem ist nicht so. Der Gardena Sileno City kommt mit allerlei Geräten problemlos klar, ob perfekt eben, hügelig und mit einigen Löchern. Durch seine groß ausgelegten Antriebsräder und dem hinteren Ausgleichsrad, kommt dieser mit allen Bedienungen zurecht. Die Steigung sollte eben nicht über 35 % liegen, denn dann stoppt dieser aus Sicherheitsgründen und mäht den Bereich darüber nicht. 

Sollte der Gardena smart Sileno City 500 sich doch mal kurz an einem Punkt festfahren, schaffst es dieser, sich dennoch problemlos von alleine zu befreien, und fährt, wenn es vorwärts nicht geht rückwärts weiter. Dies gelingt dem neuen bzw. aktuellen Sileno City deutlich besser als dessen Vorgänger, denn dieser besaß noch zwei nicht frei gelagerte Räder anstelle von einem, sodass der neue Sileno City deutlich wendiger unterwegs ist. Durch diese neue Konstruktion kommt dieser deutlich besser mit schmäleren Wegen zurecht, welche sogar nur 1,20 Meter breit sind. Es kann zwar sein, dass dieser beim ersten Mal hinkommen durch die Zick-Zack Navigation nicht durchkommt, doch da er den Bereich mehrfach per Zufall erreicht, wird er diesen auf jeden Fall früher oder später erreichen.

Nun zurück zum bereits im letzten Punkt angedeuteten befahren eines sogenannten „abgelegenen Mähbereichs“ um diesen zu programmieren und besser zu erreichen, kann man bei einem sehr schmalen Weg den Roboter gezielt in diesen Abschnitt navigieren. Dazu legt man fest, dass dieser nach dem ersten großen Abschnitt dort hinfährt. Dafür muss man jedoch beim verlegen das Leitkabel in diesen Abschnitt verlegen. Nun teilt man in der App oder via Bedienelement dem Mähroboter mit, dass diese einer bestimmten Meterangabe dem Leitkabel folgen soll. Diese muss man dafür natürlich abmessen und in der App eingeben. Bei mehreren Abschnitten kann man dann auch bestimmen, dass der Gardena Sileno bei seiner kompletten Laufzeit zu 70 % den Hauptbereich und 30 % den Nebenbereich mähen soll usw. 

Dank einem vor kurzem veröffentlichten Firmwareupdate liegt die max. Steigung nun nicht wie davor bei 25 %, sondern bei 35 %. Dies ist Gardena nicht durch bauliche Veränderungen des Mähroboters gelungen, sondern mit demselben Modelle, bei dem man lediglich den Neigungssensor auf eine Empfindlichkeit von 35 % erhöht hat. Logischerweise bewältigt der Gardena eine Steigung bei Trockenheit besser, als wenn diese nass oder gar schlammig ist.

(Navigation & Fahrverhalten: 4,5 von 5 Punkten)

Mähergebnis

Kommen wir zu einem wichtigen Aspekt eines Mähroboters dem Mähergebnis. Hier setzt Gardena beim Sileno City 500 auf eine 14 cm große Messerscheibe, auf der drei kleine rasiermesserscharfe Klingen mit einer beidseitigen Schnittfläche von ca. 3 cm angeschraubt sind. Unter der Abdeckung an der Oberseite befindet sich nicht nur das Tasten-Bedienfeld, sondern auch ein Drehrad. Über diese kann man ganz einfach die Schnitthöhe zwischen 2 bis 5 cm einstellen. 

Das Besondere an den Messern ist dessen Schärfe. Diese schneiden durch die entsprechend hohe Drehzahl und den Rasiermesserscharfen anschliff den Rasen wirklich sauber ab. Herkömmliche Rasenmäher mit ihrem großen Messer können da keineswegs mithalten, den diese rupfen den Rasen vielmehr ab, da das Messer niemals so scharf sein kann, wie das kleine Messer des Roboters.

Dies sorgt für einen deutlich besseren und gesünderen Nachwuchs des Rasens. Anders wie es bei einem herkömmlichen Rasenmäher ist, hat der Gardena Smart Sileno wie alle anderen Mähroboter keinen Auffangbehälter, der den Rasen auffängt. Daher fällt der kurz abgeschnittenen Rasen auf den Rasenboden, was als natürlicher und gesunder Dünger dient. Das Ergebnis auf langer Sicht ein gesünderer und vitaler Rasen. Der feine anfallende Rasenschnitt ist nämlich nicht sichtbar und somit muss man keine Angst haben, dass das Schnittgut den gesunden Rasen erstickt und braune Rasenflächen entstehen. 

Der Mähroboter arbeitet sehr geräuscharm – somit steht einem Einsatz an Feiertagen, Wochenenden oder gar zur Mittagszeit nichts entgegen. Der Gardena smart Sileno City 500 würde selbst mit einem höheren Rasen kaum Probleme haben, doch gedacht ist es so, dass dieser jeden Tag den Rasen mäht, um für ein gleichmäßig wachsenden Rasen zu sorgen.

Das tolle an solch einem Mähroboter ist nicht nur, dass dieser den kompletten Rasen völlig automatisch mäht, sodass man sich in dieser Zeit um andere Dinge kümmern kann, sondern auch, dass dabei kein Schnittgut entsorgt werden muss. Jedoch muss man auch hier wie bei einem herkömmlichen Rasenmäher die Bereiche an Hauswänden, Mauern usw. weiterhin händisch nacharbeiten. Der Gardena smart Sileno City 500 schneidet nämlich logischerweise aufgrund dessen, dass sein Messer nicht die komplette Breite des Mähers abdeckt in diesen Bereichen nicht die Kanten. Hier bleiben dieser dann ja nach Verlegungen des Kabels ca. 10-15 cm weit weg, was eben per Hand nachgearbeitet werden muss. Je nach Garten kommt man hier dann nicht wirklich drumherum, dass man mit einem kleinen Rasenkantenschneider diese Bereiche anpasst.

(Mähergebnis: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke

Der neue Gardena smart Sileno City 500 arbeitet nochmals etwas leiser als das Vorgängermodell. Ehrlich gesagt ist es wirklich erstaunlich leise, denn 58 dB ist im Vergleich zu einem elektronischen Rasenmäher mit 80 dB oder gar einem Benzinmäher von 90 dB mehr als doppelt so leise. Schließlich heißt es bei dB nicht, dass eine doppelt so hoch dB-Lautstärke auch doppelt so laut ist. Es ist nämlich so, dass schon nur 4 dB für eine doppelt so hohe Lautstärke steht. Daher wäre schon ein normaler elektronischer Rasenmäher fast fünffach so laut wie der Gardena Sileno City 500. Während des Mähvorgangs hört man dann, wenn der Gardena Sileno City 500 den Rasen schneidet ein leichtes surren, was an den feinen, aber beweglich gelagerten Messern liegt. Diese sind nämlich nicht fest an den Schneidenteller geschraubt, sondern rotierend gelagert. Sobald sich der Teller, auf dem die Klingen befestigt sind rotiert, wandern die Klingen automatisch durch die Fliehkräfte nach außen.

(Lautstärke 5 von 5 Punkte)

Wartung

Auch wenn ein Mähroboter weitestgehend autark (automatisch und alleine) Arbeitet, benötigt diese ebenfalls eine regelmäßige Durchsicht und Pflege.

Wichtig ist es daher, den Mähroboter regelmäßig zu reinigen. Klar macht es hier keinen Sinn, diesen jeden Abend mit dem Schlauch abzuspritzen, denn dann ist man ja nur mit dem Reinigen beschäftigt. Ich würde eher dazu raten, diesen je nach Wetter max. 2-mal in der Woche zu reinigen. Es geht ja schnell, da man diesen mit dem Schlauch abspritzen kann und dazu mit der Bürste den etwas fest sitzenden Dreck abbürsten kann. Während bzw. nach dieser Reinigung hat man den Gardena Sileno City eigentlich sowieso auf der Unterseite im Blick und dabei empfiehlt es sich direkt regelmäßig die Messer zu überprüfen. Diese gehören nämlich logischerweise zu den Verschleißteilen. Da der Roboter nur mit scharfen Messern arbeiten kann müssen diese gelegentlich ausgetauscht werden. Gardena selbst, rät dazu, diese alle 3-6 Wochen auszutauschen. Jedoch hängt dies eher von eurem Rasen ab und nach meiner Nutzungsdauer von ca. 1 Monat kann ich hier abschätzen, dass man diese ca. alle 2 bis 3 Monaten tauschen sollte. 

Der Austausch der drei kleinen Messer gestaltet sich als absolut einfach und ist in wenigen Minuten gemacht. Diese sind nämlich lediglich mit einer kleinen Schraube mit dem Messerteller verschraubt. Die Preise für die Messer halten sich übrigens auch im Rahmen, den Gardena direkt verlangt für 9 Messer 17,99 € + Versand, doch im Internet bekommt man diese für knapp unter 14€. Alternativ gibt es auch billiger nachgemachte Messer, doch ob man diese kauft, muss jeder selbst wissen. Gardena selbst rät hiervon jedoch natürlich ab.

Ein weiteres Verschleißteil was früher oder später ausgetauscht werden muss, ist der verbaute Akku. Schließlich wird dieser jeden Tag mehrfach geladen, was für einen natürlichen Verschleiß des Akkus sorgt. Gardena spricht hier von einer Lebensdauer von etwa 2-4 Jahren, ehe der Akku spätestens getauscht werden muss. Aufgrund meiner bisher einmonatigen Testzeit kann ich hierzu jedoch keine genauen Angaben machen, doch wie ich es von Smartphones usw. kenne Leben solche Akkus in der Regel zwischen 500-1000 Ladezyklen, bis diese zusammenbrechen und die Kapazität zu schwach wird.

Über die Kosten eines neuen Akkus müsst ihr euch allerdings keine Sorgen machen. Dieser kostet direkt bei Gardena aktuell rund 110€ inkl. Versandkosten. Zudem ist der Einbau schnell erledigt und selbst als Laie machbar, da dies gut in der Bedienungsanleitung beschrieben wird. Hie muss man den Roboter einfach umdrehen, die Schrauben der Batterieabdeckung zwischen Messer und hinterem Rad entfernen, die Verriegelungen des Akkus entfernen und diesen abklemmen. Für den Einbau das Ganze dann wieder in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Somit halten sich die Folgekosten des Gardena Sileno City absolut in Grenzen und die regelmäßige Wartung bedarf nicht viel Zeit.

(Wartung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gardena wirbt den aktuellen Sileno City smart als idealer Mähroboter für bis zu 500 m². Das dieser zuverlässig Tag für Tag mäht und dies bei jedem Wetter und absolut streifenfrei. Zudem verspricht man hier ein leises Gerät, was bei 58 db auch absolut stimmt, schließlich ist er kaum zu hören und kann so auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Durch die smarte Anbindung kann dieser komfortable am Smartphone oder Tablet programmiert werden, doch auch das normale nicht smarte Modell ist leicht programmiert. Ich persönlich kann diesen Aussagen von Gardena absolut zustimmen, denn diese entsprechen nach meiner eigenen Erfahrung der Wahrheit.

Preis/Leistung

Die UVP des Gardena smart Sileno City 500 m² hat Gardena bei 1099,99 € angesetzt, ohne smarte Anbindung werden 100€ weniger fällig. Braucht man aufgrund eines größeren Grundstücks ein größeres Modell, muss man natürlich zu einer teuereren Version greifen oder bei einem kleinen bis 250 m² zum kleineren. Gardena bietet hier zahlreiche Modelle bis zu 2.000 m² an. 

Dies ist zwar nicht wenig Geld, doch dafür bekommt man einiges an Arbeit abgenommen, denn gerade im Sommer wächst der Rasen bei einer guten Bewässerung schnell und muss so in der Woche sogar 2 bis 3-mal gemäht werden. Diese Zeit kann man durch den Roboter für andere Dinge im Garten oder Haus nutzen und zudem wächst der Rasen aufgrund der Mulch-Funktion besser und gesünder. Die Folgekosten sind zudem gering und egal, ob die Sonne schein oder es regnet, der Rasen wird autoamtlich gemäht.

Gardena smart Sileno City 500

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.gardena.com/de/

Click & Grow Smart Garden 3

In aller Kürze

Beim Click & Grow Smart Garden 3 handelt es sich um einen sogenannten Indoor-Garten. Mit diesem soll es jedem ganz einfach gelingen, zahlreiche Pflanzen in den eigenen vier Wänden aufzuziehen, da der Smart Garden 3 die Pflanze bzw. die Samen von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt.  

Das ganze Konzept funktioniert soweit zwar ganz gut bei Pflanzen wie Basilikum, Schnittlauch usw. Doch leider ist das Produkt nicht wirklich als smart zu bezeichnen, da die App zwar Infos liefert, wann ihr die Pflanze das erste Mal ernten könnt, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für ein 3-er Set, verlangt das Unternehmen knapp 10€. 

Gefällt uns

  • Gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Click & Grow Smart Garden 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung handelt es sich um eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Click & Grow Smart Garden 3 abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Basilikum Pflanzen zu sehen. Doch Basilikum ist nicht das Einzige, was man damit anpflanzen kann. Auf der Rückseite wird nämlich an einigen Beispielen gezeigt, was man damit ebenfalls anbauen/anpflanzen kann. Außerdem wird hier als kleines Goodie ein Rezept von einem Basilikum Pesto Beschrieben und auf viele weitere Rezepte auf der Webseite von Click & Grow hingewiesen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt hat, erkennt man direkt, dass Click & Grow hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt der Verpackung befindet sich ein Kartonage-Einsatz der mit einigen Worten von Mattias Lepp, dem CEO von Click & Grow versehen wurde. In diesem Abschnitt befinden sich die Pflanzenkapseln, bei denen es sich beim Starter-Kit um dreimal Basilikum handelt. 

Unmittelbar darunter befindet sich dann noch das Hauptstück des Click & Grow, nämlich der smart Garden 3. Dessen Kabel verläuft in eine weitere Kartonage, indem dann das Netzteil, zwei Adapter (EU-/ und UK-Stecker), sowie zwei Verlängerungsstangen für die LED-Beleuchtung beiliegen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Click & Grow bietet den Smart Garden 3 aktuell in vier Farben an. Neben einem schlichten weißen Gehäuse gibt es noch Grau, Beige und die limitierte Geburtstagsfarbe zum 10-jährigen Jubiläum in Gold. Der Aufbau des Gerätes ähnelt einem Blumenkasten, welcher insgesamt für drei Pflanzen Aussparungen besitzt und komplett aus einem wertigen Kunststoff besteht. Am Ende des Gerätes sitzt ein LED-Modul, welches auf einem Halter aufgesteckt ist. Dabei handelt es sich um ein Vollspektrumleuchtmittel mit insgesamt 6.000 Kelvin, dieses kann wie bereits erwähnt durch die zwei Verlängerungen höher angesetzt werden, was man je nach Wachstumshöhe der Pflanzen vornehmen muss.

An der Beleuchtungsstrebe geht das Kabel hervor, welches in eine Steckdose eingesteckt werden muss, denn ohne Strom gibt es hier kein Licht, was jedoch für die Indoor-Pflanzen für ein schnelles Wachstum unerlässlich ist. Unter der Beleuchtung befinden sich die drei Anzuchtplätze, welche aus einem Kunststoffbecher mit einem integrierten wasserdurchlässigen Docht und einer transparenten Kuppel bestehen. Diese transparente Abdeckung braucht man natürlich nur in den ersten Tagen, damit der notwendige Treibhauseffekt erreicht wird und die nötige Wärme und Feuchtigkeit erreicht wird, damit die Samen zuverlässig keimen. Zu guter Letzt ist am vordersten Teil noch ein Schwimmer eingesetzt, der einem optisch direkt zeigt, ob im Gefäß noch genug Wasser enthalten ist, oder man dringend Wasser nachfüllen sollte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Smart Garden 3 von Click & Grow, gibt es soweit wenig zu bemängeln. Die vielen verschieden Bauteile bestehen zwar lediglich aus Kunststoff, doch dieser Werkstoff macht hierbei einen wertigen Eindruck.

Klar halten die Teile wie z. B. die Kunststoffbecher nicht ewig, doch Click & Grow bietet daher die verschieden Bauteile für einen akzeptablen Preis im eigenen online Store an. So kann man hier nicht nur den Auslegearm für die LED, sondern auch den Schwimmer, die Kunststoffbecher, wasserdurchlässige Dochte und sogar die transparenten Kabeln nachkaufen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

max. PflanzenanzahlPlatz für drei Pflanzen gleichzeitig
MaterialKunststoff (ABS)
Kabellänge1900 mm
Wassertankgröße1.2 Liter
Leistungsaufnahme8 Watt
kWh Verbrauch/Monat3.8 kWh
BeleuchtungLED (Vollspektrumleuchtmittel) mit insgesamt 6.000 Kelvin
Gewicht1,2 Kg
FarbenWeißen Gehäuse. Außerdem noch in Grau, Beige und in Gold erhältlich.
Abmessungen (LxTxH)300 mm x 120 mm x 210 bis 470 mm (je nach Anzahl der Verlängerungen)
LieferumfangClick & Grow Smart Garden 3
fest angebrachtes Netzteil mit EU-/ UK-Steckeradapter
zwei Verlängerungsstäbe für Beleuchtung
Schwimmer
3 Anzuchtkapseln mit jeweils einer Abdeckhaube
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Click & Grow Smart Garden 3

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Einrichtung bzw. vielmehr die Inbetriebnahme des Click & Grow Smart Garden 3 gestaltet sich als sehr einfach. Eigentlich ist das Ganze soweit absolut selbsterklärend, doch wer hier dennoch Problemen haben sollte, kann jederzeit in der gut verständlichen Bedienungsanleitung nachsehen.

Direkt nach dem Auspacken befestigt man den EU-Adpater am Netzteil und stellt der Smart Garden 3 an die gewünschte Stelle. Bei mir war es auf unserer Kücheninsel, welche auch tagsüber gut beleuchtet wird, jedoch muss man prinzipielle beim aufstellen nicht unbedingt auf eine gute Beleuchtung achten. Anschließend kann man direkt an das auspacken der Pflanzenkapseln gehen. Dazu zieht man die obere Verpackungsfolie ab und kann anschließend die Drei darin liegenden Pflanzenkapsel entnehmen und je eins davon in jeden der Kunststoffbecher platzieren. 

In jedem der Pflanzenkapseln befindet sich nicht nur die notwendige Anzuchterde, bei der es sich um nährstoffreiche Kokosfasererde handelt, sondern zugleich das Saatgut. Das Besondere an den Kapseln ist, dass diese frei von Pestiziden, Fungiziden und Gentechnik sind. Daher handelt es sich hierbei quasi um Bioqualität, was für eine gesünder Ernährung sorgt. 

Nach dem einsetzten der Kapseln, setzt man die Kunststoffbecher wieder in die jeweilige Position ein und setzt zu Beginn für eine erfolgreiche Anzucht die transparenten Hauben drauf. Nun noch den Behälter solange mit Wasser auffüllen, bis der Schimmer bündig mit dem Gehäuse abschließt und schon kann man den Smart Garden 3 in die Steckdose anschließen. Da die Beleuchtung nicht automatisch geregelt wird, sondern vielmehr einem Rhythmus abläuft, ist es sinnvoll, den Smart Garden 3 nicht direkt einzustecken, sondern wie ich es gemacht habe, diesen nach dem Anpflanzen morgens am nächsten Tag um 6 Uhr einzustecken. Dies habe ich z. B. morgens, kurz bevor ich das Haus verlassen habe gemacht. Dadurch passt der Beleuchtungsrythmus, der wie folgt abläuft -> 8 Stunden aus -> 16 Stunden an -> 8 Stunden aus so ab, dass die Pflanzen im Idealfall an einem hellen Ort, nahezu einen realen Beleuchtungszyklus erhalten. Sprich, die Beleuchtung ging bei mir morgens um 6 Uhr an und schaltete pünktliche gegen 22 Uhr das Licht aus. Dies macht das Gerät dann jeden Tag, bis man es wieder aussteckt. 

(Einrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Anzucht (Wachstum und Erfolg)

Sobald man den Smart Garden 3 in die Steckdose einsteckt, leuchten die LEDs für 16 Stunden am Stück und gehen dann für 8 Stunden aus. Daher sollte man wie bereits im Punkt davor erwähnt, genau planen, wann man den Garten an den Strom hängt. Morgens um 6 Uhr wäre ideal, da die Beleuchtung dann um 22 Uhr ausgeschaltet wird. Steckt man den Garden wiederum viel später ein, dann würden die Pflanzen zu viel Licht bekommen, was diesen Schaden könnte, da die Pflanzen ausreichend Ruhe (Dunkelheit) benötigen.

Nachdem ich die Pflanzen bzw. Pflanzenkapseln eingesetzt habe, vergingen nur 3 bis 4 Tage, bis ich die ersten Keimlinge bzw. deren zwei Keimblätter gesehen habe. Diese sind wichtig, denn diese versorgen die Keimlinge zu Beginn an mit Nährstoffen, da diese am Anfang noch nicht selbstständig die sogenannte Photosynthese betreiben können. Sobald die Primärblätter (richtigen Blätter der jeweiligen Pflanze) die Arbeit richtig aufgenommen haben, wirft die Pflanze diese Keimblätter in den meisten Fällen automatisch ab.

So viel zur Theorie eines Keimlings, doch wie entwickelten sich die Pflanzen weiter? Nach gut 11 Tagen konnte ich die transparente Haube abnehmen, da alle Samen gekeimt sind und von der Höhe kurz davor waren, gegen die Haube zu drücken. Anschließend waren genug Blätter da, sodass die Pflanze deutlich schneller wuchs, so musste ich bereits nach 15 Tagen die erste Verlängerung der Beleuchtung montieren. Macht man diese nämlich nicht, würden die Pflanzen an die LED stoßen und Schäden nehmen. Bei meinen Basilikumpflanzen war es nach 22 Tagen so weit, dass ich dies ersten Blätter ernten konnte und die Pflanze an dieser Stelle neue Zweigstellen entwickelte. In diesen 22 Tagen musste ich zwischenzeitlich einmal das Wasser nachfüllen, was man übrigens immer überprüfen sollte, denn in der App gibt es keinen Hinweis, wenn das Wasser leer sein sollte. 

Nach gut 30 Tagen war es dann so weit, dass die drei Basilikumpflanzen groß genug waren, sodass ich die zweite Erweiterungsstange montieren musste. Fortan erhöht sich aufgrund der Blattmasse auch der Wasserbedarf, denn mehr Blätter, heißt auch automatisch mehr Wasserbedarf. Somit musste ich den Wasservorrat ab sofort gut dreimal in der Woche wieder nachfüllen. Vergessen sollte man dies auf jeden Fall nicht, denn sonst werden die Blätter vom Basilikum schnell welk und erholen sich bei zu langer Zeit nicht mehr so gut.

(Anzucht (Wachstum und Erfolg: 4 von 5 Punkten)

App

Click & Grow bezeichnet das Produkt als smart Garden. In dieser Bezeichnung steckt zwar das Wort „smart“, was auf eine App-Anbindung hoffen lässt, doch wirklich geben tut es diese nicht. Also eine App gibt es schon, diese ist soweit auch kostenlos sowohl im AppStore bei iOS-Geräten, als auch im Google PlayStore für Android-User verfügbar, doch wirklich sinnvoll bzw. notwendig ist die App mit dem Namen  „Click & Grow“ nicht wirklich.

Schließlich bietet die App keine Hintergrundinformationen zum Status der Pflanzen. Es werden lediglich Informationen auf der Basis des Alters der Pflanzen angeboten. So teilt die App einem mit, wann man die Blätter ernten kann und wie lange es braucht, das Neue austreiben, doch das erkennt man auch ohne die App sehr gut. Über den Wasserstand oder Ähnliches gibt es in der App leider ebenfalls keine Infos, schließlich wurde hierfür keine Sensoren verbaut. Daher muss man sowohl täglich den Wasserstand optisch überprüfen (Schwimmerhöhe beobachten) und den Kontakt zu den LED´s prüfen.

Zudem ist es etwas Schade, dass es die App nur in Englisch gibt und somit trotz einiges an Hinterwissens zu den verschiedenen Pflanzen, nicht für jeden so einfach zu verstehen ist.

(App: 2 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Ein wichtiger Punkt bei einem Gerät, welches länger bzw. unter Umständen sogar permanent mit dem Stromnetz verbunden ist, ist der Stromverbrauch. Beim Click & Grow ist dieser abhängig, wie lange die LEDs Leuchten. Hier hatte ich ja bereits erwähnt, dass diese am Tag 16 Stunden angeschaltet sind. Der Hersteller und mein Messgerät ermittelten einen Stromverbrauch von knapp 8 Watt. Diese muss man wiederum mit den 16 Stunden multiplizieren, was zu einem Ergebnis von 128 Watt am Tag führt. Hat man nun das Gerät das ganze Jahr über im Betrieb, kommt man auf insgesamt 47.000 Watt, was 47 kWh sind. Geht man nun von dem Durchschnittspreis für 1 kWh von 31 Cent aus, kommt man somit auf einen Jahresstrompreis von knapp 15 €. Der Verbrauch sollte jedoch niedriger sein, da ich nicht davon ausgehen, dass jemand das Gerät 356 Tage im Jahr verwendet.

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Click & Grow verspricht mit dem Smart Garden 3 (damit ist übrigens nicht die Version, sondern der Platzbedarf an Pflanzen gemeint) einen innovativen Indoor-Garten, der sich um sich selbst kümmert und frische, geschmackvolle Kräuter, Obst und Gemüse anbaut. 

Na ja völlig von alleine geht das Ganze dann natürlich nicht, denn man muss während des Wachstums immer die Entfernung zu den LEDs beachten und regelmäßig den Wasserstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen. Smart ist das Gerät dann irgendwie nicht wirklich und günstig auch nicht, denn drei Pflanzen kosten rund 10€. Dafür handelt es sich hier jedoch um gute Bioqualität, welche im Laden oftmals nicht wirklich günstiger zu haben ist. 

Preis/Leistung

Stolze 99 €, soviel kostet der Smart Garden 3 direkt bei Click & Grow. Hier sind im Starter-Paket drei Basilikumpflanzen enthalten, welche einfach anzupflanzen sind und jedem gelingen werden. Online ist das Starter-Kit jedoch bereits für unter 70€ erhältlich und somit bekommt man hier auf Dauer frische und vor allem länger Basilikum, wie die fertigen und billige Pflanzen im Supermarkt. Also für Kräuter wie Schnittlauch, Basilikum, Minze usw. kann ich den Smart Garden 3 sicherlich empfehlen und für dies nutze ich ihn auch. Doch wer z. B. drei grüne Salat Pflanzenkapseln anpflanzt, wird dabei natürlich nicht so viel und schon gar nicht lange ernten können. Hier reicht das Ganze vielleicht für einen kleinen Beilagensalat oder als Zutat auf den Hamburgern, mehr aber nicht. Dennoch muss man hier klar sagen, man erhält einen gesunden und während des Wachstums unbehandelten Salat, was man so im Supermarkt nicht erwarten kann.

Click & Grow Smart Garden 3

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://eu.clickandgrow.com

Gardena smart SILENO

Die Gardena GmbH mit Sitz in Ulm ist ein Hersteller von Gartengeräten und seit 2007 ein Tochterunternehmen der schwedischen Husqvarna Gruppe. Gegründet wurde die Firma 1961 und heute ist GARDENA die führende Marke für hochwertige Gartengeräte in Europa und ist in mehr als 80 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.
Ganz gleich, ob für Bewässerung, Rasenpflege, Baum- und Strauchpflege oder Bodenbearbeitung. All diese Produkte werden weltweit vertrieben und helfen vielen Gärtner seinen Rasen zu pflegen.

Dazu gehören auch Rasenmähroboter wie unser Gardena Smart SILENO. Wie der Mähroboter in unserem Praxistest abschneidet, erfährt ihr weiter unten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung lässt einen schon erahnen, dass es sich nur um ein qualitatives Produkt handeln kann. Dem muss aber natürlich nicht so sein.
Vorab: die ziemlich große Verpackung weißt ein Gewicht von knapp über 10 Kilogramm auf, daher empfiehlt es sich zu zweit den Transport durchzuführen.

Gardena hat sich bereits bei der Verpackung viel Mühe gegeben. An den Seiten wird das Produkt selbst mit Bildaufdruck präsentiert. Auf der oberen Seite sind Bilderbeschreibungen zu sehen, welche das Können des Produktes zeigen. Smart Gateway, Steuerung per App usw. sind ebenfalls bebildert beschrieben. Die wichtigsten Informationen sind in verschiedenen Sprachen aufgelistet, Bilderbeschreibungen und alles weitere erfreulicherweise ist in deutscher Sprache zu lesen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Wie viele Produkte von Gardena, wurde auch der smart Sileno sehr modern designed und lässt es zugleich sehr hochwertig wirken. Die Farbkombination mit Türkis und Anthrazit ist ja bereits Gardena’s Markenzeichen und gerade mich spricht diese Kombination sehr an.

Was ich aber dennoch kritisieren muss, ist die Vertiefung rundum des Tastenfeldes. Bei Stürmen oder Windböen lagern sich hier gerne Blätter oder sonstiger Dreck ab. Die Reinigung erfolgt hierbei schwer. Hier hätte ich mir durchaus eine andere Lösung gewünscht.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Abgerundete, abgefaste Kanten – gleichmäßige Spaltmaße lassen nichts zu wünschen übrig. Das Gehäuse, welches aus Kunststoff besteht, ist sehr Kratzempfindlich, wie ich nach einigen Wochen feststellen musste. Solange dies die Lebensdauer aber nicht weiter einschränkt, ist alles im grünen Bereich. Auf Dauer lässt es sich nämlich so oder so nicht vermeiden. Der Mähroboter smart Sileno ist nicht Wasserdicht, aber Spritzwassergeschützt. Die genaueren Informationen folgen weiter unten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AntriebsartAkku
Rasenflächen bismax. 1000m2
Akku-Ladezeit60 Minuten
Akku-Laufzeit65 Minuten
Lautstärke60 dB
Schneidsystem3 Messer
Schnittbreite22 cm
Schnitthöhe20-60 mm
SensorenHebesensor; Neigsensor
Max. Steigung35%
Produktabmessungen (LxBxH)63x51x25 cm
Gewicht8,5 kg
Technische Daten des Gardena smart SILENO
Vorbedingungen

Vor einem Kauf, sollte erstmal überprüft werden, ob der Garten die Bedingungen des Gardena smart SILENO erfüllt. Die maximale Größe des Gartens sollte 1000m2 und die maximale Neigung 35% nicht überschreiten. Die kleinste Engstelle darf nicht unter 60 Zentimeter sein, da die Begrenzungskabel und das Suchkabel einen gewissen Abstand zu einander benötigen.

Rasenfläche vorbereiten

Wenn der Rasen höher als 10 Zentimeter ist, empfiehlt es sich diesen zuerst mit einem normalen Rasenmäher zu kürzen. Der Rasen muss auf gröbere harte Gegenstände kontrolliert werden. Obst mit Kernen, Steine, Spielzeuge etc. könnten den Rasenmäher und die Schnittmesser beschädigen. Größere Gruben sollten aufgefüllt werden damit der SILENO nicht in eine Falle tappt und stecken bleibt.

Lieferumfang für die Erstinstallation

Abstandsmesser aus Pappe
Haken: 400 Stück
Begrenzungskabel: 200 Meter
Markierungen für die Kabel
Kabelverbinder
Ladestation mit Stromversorgung
Kunststoffschrauben für die Befestigung der Ladestation inkl. Imbuss
Klemmen für das Anschließen der Kabel an der Ladestation

Benötigte Werkzeuge

Gummihammer für Haken
Rohrzange für die Kabelverbinder
Seitenschneider für Kabel

Begonnen wird mit der Ladestation. So muss erstmal ein geeigneter Standort gefunden werden. Er muss so gewählt werden, dass mindestens 3 Meter Fläche vor der Station frei sind. Das Stromkabel weist eine Länge von zehn Metern auf, so muss sich auch eine Steckdose in diesem Radius befinden.

Die Ladestation sollte auf „geradem“ Boden positioniert werden, damit der SILENO beim Einparken keine Probleme bekommt. Ist noch etwas Luft unterhalb der Ladestation, kann dies mit Erde einfach aufgefüllt werden. Anschließend wir die Station mit beiliegenden Kunststoffschrauben am Boden befestigt.

Es empfiehlt sich den Roboter gleich in die Station zu geben, damit sich der Akku schon mal während des Verlegen von Kabeln aufladen kann. So erspart man sich anschließend die Wartezeit für den Testlauf.
Beim Verlegen des Begrenzungskabels und Suchkabels die Wahl zwischen einer Fixierung direkt am Boden oder eine unterirdische Verlegung. Beides hat natürlich seine Vor- und Nachteile.

Eine Fixierung am Boden geht zügiger und kann bei Bedarf natürlich etwas nachgearbeitet werden. Allerdings besteht eine Stolpergefahr, wobei das Kabel auch mit Haken befestigt werden. Sollte aber dennoch ein kleiner Teil davon in die Höhe ragen, so besteht die Gefahr, dass der Roboter beim Überfahren diese verletzt, wenn nicht sogar durchtrennt. Durch die mitgelieferten Kabelverbinder können die Schäden aber einfach und schnell wieder zusammengeflickt werden. Die Kabelverbinder zudem Wasserdicht.

Eine unterirdische Verlegung bringt natürlich keine Stolpergefahr mit sich. Zudem kann der Rasen auch vertikutiert werden, was bei der anderen Variante nicht möglich ist. Eine Nacharbeit kostet zudem auch mehr Zeit. So muss jeder für sich die am besten geeignete Methode selbst entscheiden. Beachtet: bei einer unterirdischen Verlegung maximal 20 Zentimeter unterhalb der Grasnarbe verlegen.

Ersteinrichtung und Installation

Wenn man mal einen Blick auf die beiliegende Kurzanleitung wirft, ist die Verlegung des Begrenzung- und Suchkabels selbsterklärend wie auch einfach. Der SILENO überfährt den Begrenzungskabel je nach Einstellung zwischen 10 und 50 Zentimetern und wendet anschließend. So muss das Kabel auch dementsprechend platziert werden. Die Messpappe ist hierbei sehr hilfreich.

Das Suchkabel ist eigentlich nichts Anderes wie das Begrenzungskabel, nur wird es eben an der Ladestation für die dafür vorgesehene Klemme eingeklickt. Dadurch erkennt der Gardena smart Sileno, dass es sich hierbei um ein Suchkabel handelt. Das Suchkabel sollte so verlegt werden, dass es auf dem schnellsten Weg zur Ladestation zurückführt. Ebenfalls sollte das Suchkabel einen gewissen Abstand zum Begrenzungskabel vorweisen, damit der Mähroboter auch durchkommt. Denken sich dabei an Ihre Voreinstellung, wie weit der SILENO das Begrenzungskabel überfahren darf.

Ist soweit alles verlegt, beginnt die Einrichtung am Roboter. Dazu betätigt man die STOP-Taste auf dem Mähroboter. Anschließend geht die Schutzklappe nach oben und es kommt ein 19 Tasten umfassende Tastatur und ein LCD-Display zum Vorschein. Nachdem Sprache, Land, Datum/Uhrzeit und ein PIN-Code konfiguriert wurde, startet der smart SILENO seinen Kalibrierungsprozess. Für einen Testlauf, ob der Roboter auch dem Suchkabel folgen kann, hat Gardena einen Testmodus integriert. Daher empfiehlt es sich gerade bei der Ersteinrichtung oberirdisch zu verlegen und erst nach einem Testlauf das Kabel zu vergraben. Ist bis hierhin alles erfolgreich abgeschlossen, kann der SILENO auch gleich seine Arbeit aufnehmen.

Kurz & Knapp: Das Verlegen der Kabel geht zügig und einwandfrei. Die Ersteinrichtung am Roboter selbst ist ebenso einfach, da man Schritt für Schritt eingewiesen wird. Der Lieferumfang mit 400 Haken und 200 Meter Kabel sollte für die meisten Gärten ausreichend sein.

(Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Mähergebnis

Das Mähergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Durch das freie Bewegungsmuster (Chaosprinzip) des smart SILENO, werden ungleichmäßige Mähstellen vermieden. So sind keine Streifen zu erkennen. Die Schnitthöhe kann man am Mähroboter per Drehregler von zwei bis sechs Zentimetern verstellen. Wenn man eine Weile den SILENO ausruhen lassen hat, ist auch längerer Rasen kein Problem. Allerdings ist auch ab zehn Zentimeter Länge Sense. Die Schnittbreite beträgt 22 Zentimeter.

Positiv zu erwähnen sind die drei Schnittmesser die unten am Teller rotieren.

Diese schlagen den Rasen nicht ab, sondern schneiden auch wirklich. Was zu einem besseren und gesünderen Nachwuchs sorgt. Anders wie bei normalen Rasenmähern, hat der Gardena Smart Sileno keinen Auffangbehälter. Er mulcht den Rasen. Dadurch wird der Rasen dichter, somit haben Unkräuter weniger Platz um sich zu verbreiten. Der Mähroboter arbeitet sehr geräuscharm – so steht einem Einsatz an Feiertagen, Wochenenden oder gar zur Mittagszeit nichts entgegen.

Ich habe den SILENO im Praxistest seine Grenzen bei Neigungen ausprobiert. Bei einer Neigung von knapp 35% wie vom Hersteller versprochen, gibt es keine Probleme. In diesem Bild ist zu erkennen, dass sich die Räder oftmals durchgedreht haben und der Roboter den Rasen zerstört hat. Das Problem war aber nicht direkt die Steigung. Da der Begrenzungskabel in der Neigung liegt, versucht der Roboter beim Überfahren eine Kehrtwende zu machen und da scheitert es dann doch, denn das Gesamtgewicht ist zu niedrig und die Räder drehen durch. Wenn möglich, sollten solche Stellen am besten gleich vermieden werden oder nur an trockenen Tagen den SILENO dort arbeiten lassen.

Was die Geschwindigkeit des Roboters anbelangt: der schnellste ist er nicht, die Person selbst hat dennoch eine große Zeitersparnis, wenngleich mit einem Trimmer an Ecken und Kanten nachgearbeitet werden muss, welche aber auch bei einem normalen Rasenmäher der Fall ist und sich nicht vermeiden lässt. Die Schnittmesser nach zwei Monaten Arbeit sahen etwas mitgenommen aus, so gehen wir davon aus, dass alle drei Monate mal ein Wechsel stattfinden sollte. Dies kann natürlich je nach Einstellung und Mähdauer variieren.

(Mähergebnis: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Komplett Wasserdicht ist der SILENO nicht, aber Spritzwasser geschützt und kann auch bei Regenwetter seiner Arbeit nachgehen. Da der Unterboden die Dichtheit kaum zulässt, können Wasseransammlungen bei Vertiefungen gefährlich werden. Aber wie bereits erwähnt, sollten gerade solche Gruben vorher schon ausgeglichen werden, damit der Roboter nicht in eine Falle tappt. Im Praxistest durfte auch unser SILENO sein Bestes geben und hat seine Arbeit weiterhin sehr gut errichtet. Das beste Mähergebnis haben wir bei trockenem Rasen festgestellt.

Ein sehr wichtiger Punkt – die Sicherheit – welche Gardena wirklich sehr gut gelöst hat.
In diesem Bereich bietet der smart SILENO Mähroboter alle heutigen Standards wie Alarm, Installationssperre, Zeitschloss, Alarm, Hebe- und Neigungssensor. Nur der Regensensor fehlt an dieser Stelle, was aber auch verschmerzbar in Verbindung mit anderen smart-Funktionen. Wird also der smart SILENO aufgehoben, schlägt der Roboter Alarm und dieser ist nur mit dem am Anfang festgelegten PIN-Code zu stoppen. Eine weitere Besonderheit und Schutzmaßname des Roboters ist, dass wenn diese aufgehoben wird, der Teller an welchem die Schnittmesser angebracht sind sofort stoppen.

Nebenflächen sind ebenso kein Problem für den SILENO. Sobald die Begrenzungskabel verlegt sind, braucht man nur den Roboter dort zu tragen. Ein Suchkabel braucht es an dieser Stelle nicht. Hat der Roboter seine Arbeit erledigt, kann er einfach wieder zurückgetragen werden.

Es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel wie oft es gemäht werden sollte, an welchen Tagen. An welchen Uhrzeiten und so weiter. Gerade das finde ich sehr praktisch. Wenn man unter Tags im Garten seine Ruhe und nichts im Wege haben möchte, kann der Roboter so eingestellt werden, dass er nur nachts seine Arbeit verrichtet. Den Praxistest der Bedienung mit der App-Steuerungen ergänzen wir in Kürze

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Versprechen des Herstellers, dass der Rasen dichter wird, kann ich so unterschreiben. Alle Angaben sind wahrheitsgemäß und entsprechen der Realität.

Preis/Leistung

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1599,99€ ist der Gardena Smart SILENO bestimmt kein Schnäppchen, aber das Geld allemal Wert. Schon die Zeitersparnis erfreut und es entsteht kein Grünmüll. Der Rasen sieht binnen kürzester Zeit dichter und gesünder aus. Wer also keine Zeit zum Rasenmähen hat, aber viel Wert auf Garten legt, macht mit dem SILENO nichts falsch. Der Energieverbraucht ist ebenfalls sehr gering. Die Appsteuerung über das Smartphone kann ebenfalls Vorteile mit sich bringen, gerade bei Regenwetter oder auch wenn man sich nicht Zuhause befindet.

Gardena smart SILENO

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen