Ultenic D5S Saugroboter

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StromversorgungAkku
Akku-ArtLi (2600 mAh)
NavigationGyroskop-Navigation
Farbeschwarz
Saugleistung2200pa
Formklassische runde Form mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 70-120 Minuten bzw. ca. 100 m²
Staubbehälter-/Wassertank-Kapazität500ml / 300 ml
Maße35,00 cm x 9,3 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht2,6 kg
LieferumfangUltenic D5S
Saugroboter
Ladestation
Adapter
1x Grenzstreifen
2x AAA-Batterien
4x Seitenbürsten
1x Staubbehälter
2x Reinigungstücher
1x Wassertank
2x Hochleistungsfilter 
1x Benutzerhandbuch
1x Reinigungsbürste
Technische Daten des Ultenic D5s

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Die Ersteinrichtung und Inbetriebnahme des Ultenic D5s war sehr einfach und innerhalb von einer Minute gemacht.

Nach dem Auspacken werden die Seitenbürsten wie in der Anleitung angegeben zusammengebaut, die Ladestation angeschlossen und der Roboter an der Unterseite des Geräts eingeschalten. Danach kann es losgehen. Entweder manuell, per Fernbedienung, oder mit der App kann man den Roboter einschalten und die Reinigung starten.

Für die Fernbedienung werden 2 AAA Batterien benötigt, die in der Verpackung enthalten sind. Der Ultenic D5s hat verschiedene Saug-Modi. Ich persönlich nutze nur eine davon regelmäßig – die automatische Reinigung. In diesem Modus fährt der Roboter durch die ganze Wohnung (solang keine zu großen Hindernisse sind) und saugt den Boden wie er es für richtig hält. In der App sieht man sogar wie viel Prozent der Reinigungsfläche schon gesaugt wurde und wie lange der Akku noch hält. Alles in allem, hat es einen guten ersten Eindruck bei mir hinterlassen.

Die Wischfunktion habe ich ebenfalls getestet. Dazu wird der Staubbehälter mit dem Wasser gefüllten Tank ersetzt und der Roboter fährt die gleiche Route, diesmal eben Nass. Ich habe den Reinigungstank mit ein bisschen Reinigungsmittel gefüllt, es gab kein Problem damit. Es ist zwar ein nettes extra, aber ersetzen tut es die Nass-Reinigung per Hand nicht.  
Sollte ein Raum gemieden werden, hilft das Magnetband. Einfach vor die Tür legen, und der Ultenic D5s ignoriert den Raum.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Die Reinigungsleistung ist der wichtigste Aspekt eines Sauggeräts. Von dieser bin ich positiv überrascht worden. Vor dem ersten Einsatz wurde per Handstaubsauger gründlich im Wohnzimmer gesaugt. Am darauffolgenden Tag habe ich die verschiedenen Funktionen des Geräts testen wollen und ließ diesen im Wohnzimmer saugen. Man mag gar nicht glauben was dieser Roboter für kleine Krümel aufsaugt, die mit dem freien Auge nur schwer zu sehen sind. Auch Teppiche und Möbel wie Sofas und Tische stellen für den Ultenic D5s kein Problem dar. Unter das Sofa schafft man es mit dem Handstaubsauger nur bedingt, da hilft der Saugroboter auch enorm. In der App lässt sich die Saugkraft des Geräts einstellen, aber die einfache und mittlere Stufe war stark genug für das Wohnzimmer, beim Teppich schaltet es von selbst auf die höchste Stufe obwohl ich der Ansicht bin, dass die mittlere Stufe mehr als stark genug dafür wäre.

Hindernisüberwindung

Der Roboter war bei mir hauptsächlich im Wohnzimmer im Einsatz. Das Wohnzimmer hat relativ viele Hindernisse die der Ultenic zunächst gut meistern konnte. Selten kommt es vor, dass der Roboter Unebenheiten nicht mehr erkennt – sei es an die Tür oder Möbel – und stößt sich an. Auch wenn der Roboter mal feststecken sollte, versucht dieser sich zu befreien, bevor er aufgibt und rot blinkt. Wenn der Roboter rot blinkt sollte, weswegen auch immer, steht in der Gebrauchsanleitung detailliert was zu tun ist.

Damit der Ultenic D5S keine Probleme hat von Zimmer zu Zimmer zu fahren, setzt der Hersteller hier auf die bereits beim Deebot Ozmo 950 bewährte Antriebstechnik, durch die es für den Roboter kein Problem ist, Hindernisse bis zu einer Höhe von 2 cm zu überwindet.

Um zu sehen wo der Roboter Probleme kriegen könnte, würde ich ihn ein mal durch die Wohnung fahren lassen um Problemzonen beim nächsten Mal vermeiden zu können.

Saugleistung

Der Ultenic D5S hat in meinem Test eine sehr gute Saugleistung bzw. ein sehr gutes Reinigungsergebnis erzielt. Auf dem Parkett und Fließen hat dieser eine echt ordentliche Arbeit geleistet und alles sehr gründlich entfernt. Kleine Krümel die ich mit dem Auge nicht gut erkennen konnte, hat der Roboter aufgesaugt. Auch mit Teppichböden hatte ich keine Probleme, die Saugkraft wurde von selbst erhöht, obwohl dies, wie ich vorhin schon erwähnt habe, nicht notwendig gewesen wäre. Hier stehen mehrere Stufen (Ruhe, Standard, Starke) zur Auswahl, von denen der Modus „Standard“ automatisch eingestellt ist. Je nach festgelegter Saugleistung erhöht sich selbstverständlich auch die Lautstärke des Roboters.

(Reinigungsleistung: 3,83 von 5 Punkten)

App

‎Ultenic
Preis: Kostenlos

Nach 2-3 Einsätzen im Wohnzimmer, die ich alle mit der Fernbedienung oder manuell am Gerät gestartet habe, habe ich die App entdeckt. Zunächst wird das Übliche mit Name, Email und WLAN abgeklärt. Zunächst wird der On/Off Knopf auf der Vorderseite des Geräts für ein paar Sekunden gedrückt gehalten bis der Roboter einen Ton von sich gibt. Anschließend soll man in die WLAN-Einstellungen gehen und das Netzwerk mit Ultenic auswählen. Hat man das alles erledigt, hat man in der App schon vollen Zugriff auf die Funktionen.

Sie zeigt wie viel m^2 schon gereinigt worden sind, den Akkustand und die Reinigungsdauer. Auch den Modus und die Saugkraft kann man in der App einstellen. Sollte man Lust kriegen den Roboter selbst zu steuern, hilft einem der Fernbedienungsmodus. Was mir an der App aber am meisten gefallen hat ist die Angabe wie lange die Verbrauchsmaterialien noch halten. Sowohl in Prozent, als auch in Stunden wird angegeben wann man Teile des Produktes ersetzten, oder waschen sollte. Mehrere Familienmitglieder können die App bedienen.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke empfinde ich persönlich als ok. Es gibt drei verschiedene Saugstufen, die „Ruhe Stufe“, die „Standard Stufe“ und die „Starke Stufe“. Unterhaltungen können werden des Saugens bei der ersten und zweiten locker geführt werden, bei der dritten muss man sich konzentrieren, das Gesagte zu verstehen. Nichtsdestotrotz ist die Lautstärke subjektiv und muss jeder für sich selbst entscheiden.

(Lautstärke: 3,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Rund 50 m^2 saugt der Roboter den Boden bis er 50% der Ladekapazität verbraucht hat und rund 40 Minuten wurden dafür benötigt. Der Akku besitzt eine Kapazität von 2600 mAh, was dem Saugroboter eine Arbeitszeit von ca. 60-100 Minuten ermöglicht. Das Gerät fährt bevor der Akkustand kritisch wird in die Station und lädt sich auf. Nach dem Aufladen geht er seiner Arbeit wieder nach.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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