Yale Linus smart Lock

Seite 1 von 3

In aller Kürze

Das Yale Linus Smart Lock macht haptisch einen sehr hochwertigen Eindruck, denn das Smart Lock wurde komplett aus einem massiven Aluminiumgehäuse gefertigt. Im direkten Vergleich zum Nuki Smart Lock 2.0 ist das Modell von Yale deutlich größer, aber auch dieses erledigt im Alltag alle Aufgaben absolut zuverlässig und ohne Fehler. Der Funktionsumfang ist sehr umfangreich, sodass man unter anderem die automatisch Türabschließung zu einer bestimmten Zeit am Abend einstellen kann oder z. B. auch bestimmen kann, dass beim Verlassen des Haus, automatisch die Tür verschlossen und wenn man kommt wieder aufgeschossen wird. In den Einstellungen kann man alle wichtigen Funktionen einstellen und das Schloss setzt auf eine sichere Zwei-Faktor-Authentifizierung, sodass ich mit dem Yale Smart Lock rundum sehr zufrieden bin.

Gefällt uns

  • einfache Nachrüstlösung
  • sehr schnelle und einfache Einrichtung
  • einfache Bedienung
  • angenehm leise
  • mit vielen Diensten kompatible
  • mit Bridge auch von der Ferne steuerbar
  • sehr hochwertig verarbeitet

Gefällt uns weniger

  • keine Akkupack integrierbar
  • etwas teuerer als die Konkurrenz
  • für kompletten Funktionsumfang Yale Connect Wi-Fi Bridge nötig
  • etwas Klobier als die Konkurrenz

Yale Linus smart Lock

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das smarte elektronische Türschloss Linus von Yale kann problemlos einzeln erworben werden, doch wer auch von der Ferne drauf zugreifen möchte, benötigt z.B, die Yale Connect Wi-Fi Bridge und für alle die nicht immer ein Smartphone zur Hand haben, gibt des auch noch das Yale Smart Keypad, mit dem man direkt an der Tür über eine kabellose Tastatur, mit einem Zahlen-Code Zugang ins Haus erlangt.

Ohne die Yale Connect Wi-Fi Bridge kann man somit einfach gesagt nicht von der Ferne aus prüfen, ob die Türe verriegelt ist, und man kann auch spontan keinen Gesten Zugang ins Haus gewähren, z. B. wenn diese vor einem da sind und man diese nicht in der Kälte warten lassen möchte usw. Kurz und einfach gesagt, ohne die Bridge funktioniert das Linus Smart Lock nur auf kurzer Distanz, also nur via Bluetooth und mit der Bridge auch in der Ferne mit WLAN. 

In diesem Test möchte ich euch zum einen das Yale Linus smart Lock und die zusätzlich erhältliche Yale Connect Wi-Fi Bridge vorstellen und in Kürze erscheint dann auch noch ein Testbericht zum ebenfalls zusätzlich erhältlichen Yale smart Keypad.

Yale Linus Smart Lock

Bei der Verpackung setzt Yale auf eine zweiteilige Verpackung, bei welcher wie es üblich der Fall ist, die eigentlich stabile Verpackung von unten in eine rundum bedruckte Umverpackung eingeschoben wurde.

An der Vorderseite präsentierte Yale zum einen schön groß ersichtlich das Linus smart Lock, welches man hier genau in der Farbe präsentiert bekommt, welche man gewählt hat. In meinem Fall ist es daher Schwarz, es gibt das Schloss aber auch in Silber. Zudem erblickt man hier im oberen Bereich selbstverständlich direkt das Herstellerlogo und man kann hier auch die Bezeichnung des smart Lock lesen und zwar in insgesamt 5 Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch). Zudem wird man auf dieser Seite direkt darüber informiert, dass beim Yale Linus smart Lock neben „Hey Google“ auch Amazon Alexa verknüpft werden kann und man kann das smart Lock auch in Apples HomeKit integrieren. Zu guter Letzt wirbt man unten links auch noch mit dem redet Award, welchen das Schloss 2020 gewonnen hat.

An der rechten schmalen Seite wiederum informiert Yale zum einen etwas über die App bzw. schneidet das Thema kurz an. Somit wird einem hier kurz in mehreren Sprachen erklärt, dass man direkt über die App die Tür öffnen bzw. zuschließen lassen kann und über sämtliche Zugriffe usw. informiert wird. Darunter teilt Yale einem den Link zur eigenen Homepage mit, über welche man prüfen kann, ob das smarte Lock mit dem vorhandenen Schließzylinder kompatibel ist und ganz unten wir anhand von kleinen Skizzen gezeigt, was im Lieferumfang alles enthalten ist.

Direkt gegenüber an der linken schmalen Seite der Verpackung wird einem in einem kleineren Bild ein Ausschnitt des Yale Linus Smart Lock und der Bridge gezeigt, während darunter erneut die kompatiblen Assistenten usw. gezeigt werden. Darunter wird auch hier in mehreren Sprachen erklärt, dass für die Steuerung per Sprachassistent und für den Remotezugang die bereits erwähnte Bridge unbedingt erforderlich ist.

Zu guter Letzt zeigt die Rückseite ein Bildausschnitt einer Tür, an der man das Yale Smart Lock angebracht hat. Direkt darunter folgt eine Auflistung in mehreren Sprachen, bei denen Yale die Besonderheiten des Linus smart Lock erwähnt und in der linken unteren Ecke kann man direkt sehen, dass es eine Apple iOS und Android App gibt. Zu den erwähnten Besonderheiten zählen z. B. die Steuerung der Tür ganz einfach via App, sodass man diese Auf- und Zuschließen kann. Der Besitzer wird jederzeit über den Status informiert und dank Auto Lock /Auto Unlock, kann eingestellt werden, ob und wann die Tür automatisch am Abend geschlossen und morgens geöffnet werden soll. Zudem bietet Yale hier eine einfache Montage ohne Bohren und DoorSense sorgt für ein gutes Gewissen, dass man immer prüfen kann, ob man die Tür auch wirklich geschlossen hat.

Zieht man die stabile Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus und öffnet diese von unten nach hinten hinweg, dann kann man direkt das mit mehreren Folien geschützte Yale Linus smart Lock sehen, welche hier sicher in einem Zellulose-Einleger eingesetzt wurde. Direkt daneben ist ein kleiner und schön gestalteter Quick-Start-Guide, unter dem man dann noch in einer Aussparung einen kleinen Inbusschüssel zusammen mit dem Magneten (Tür-Kontaktsensor) findet. Unter dem smart Lock findet man dann erneute einen Beipackzettel, welcher einen informiert die „Yale Access“ App auf Smartphone zu laden und einen speziellen 3M Klebestreifen, mit welchem man das Yale Linus smart Lock an der Tür bzw. um das Türschloss befestigen kann, sofern der Türzylinder bündig mit der Tür ist, dazu aber später mehr.

Yale Connect Wi-Fi Bridge

Die Verpackung der Bridge ähnelt vom Design absolut der des Yale Linus smart Lock, denn zum einen handelt es sich hier ebenfalls um eine zweiteilige Verpackung und zudem ist diese auch in denselben Farben gehalten. 

Yale präsentiert auch hier wieder direkt an der Front das in der Verpackung enthaltene Produkt, was in diesem Fall die Bridge ist. Ebenso findet man auch hier wie bereits beim smart Lock an der Front das Herstellerlogo zusammen mit dem Produktnamen in mehreren Sprachen. Rechts von der Verpackung wird dann erklärt, dass die Bridge die bereits erwähnten Funktionen mit sich bringt, sodass die Bridge unter anderem den Support von Sprachassistenten und den Zugriff von unterwegs gestattet. Dasselbe erblickt man auch an der linken Seite, nur dass hier dann zudem andere Bilder ersichtlich sind und an der Rückseite listete Yale auch hier wieder die Vorteile des Produktes auf. Hierzu zählt, dass man von überall aus prüfen kann, ob die Tür verriegelt ist, man erhält Zugriffsberechtigungen und hat die Möglichkeit der Fernüberwachung, sodass man auch von unterwegs Verwandten oder Gästen Zugriff ins Haus gewähren kann.

Im Inneren der Verpackung findet man dann direkt nach dem Öffnen die Bridge vor, welche hier ebenfalls in einem Einleger aus Zellulose eingesetzt wurde, und selbstverständlich sind hier auch die üblichen Beipackzettel enthalten. Da die Bridge direkt in die Steckdose gesteckt wird und mit dem WLAN verbunden wird, sind ansonsten keine weiteren Kabel notwendig.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Yale Linus smart Lock

Yale bietet das Linus smart Lock wie bereits im Punkt „Verpackung“ erwähnt, in zwei Farben an, in Schwarz, welches meinem Testgerät entspricht und dann gibt es noch ein silbernes Modell. Anders als z. B. das Nuki smart Lock 2.0 fällt hier direkt beim Yale Linus smart Lock auf, dass diese deutlich größer und schwerer ist, da dieses nicht aus Kunststoff, sondern hochwertigem Aluminium gefertigt wurde. Somit wiegt das smart Lock stolze 623 Gramm inkl. den vier AA-Batterien, was sich im Alltag aber keineswegs als Nachteil auswirkt. Die vier AA-Batterien sind im Lieferumfang enthalten und bereits im smart Lock eingesetzt, hier muss lediglich der kleine Kunststoffstreifen entfernt werden, dass der Stromkreislauf nicht mehr unterbrochen wird. Die Maße des Yale Linus smart Lock betragen 150 mm in der Höhe, 58 mm in der Breite und ebenso 58 mm in der Tiefe. 

Das Yale Linus smart Lock wird zusammengesetzt geliefert, indem man hier die beiden Haltesegmente an der Rückseite nach außen zieht, kann die Montageplatte vom smart Lock entfernt werden. Diese Montageplatte kann man dann später auf zwei Arten an der Tür befestigen, indem man diese entweder anschrauben oder aufkleben, dazu aber später mehr.  

Beim Yale smart Lock sitz die komplette Mechanik und Elektronik in einem langen Gehäuse. Hierbei findet man direkt an der Front ein Drehknauf, welcher zum manuellen Öffnen und Schließen der Tür dient bzw. dafür sorgt, dass der Schlüssel, welcher im Schloss eingesetzt wurde, dabei in die entsprechende Richtung gedreht wird. Beim Entriegeln über die App leuchtet hier ein LED-Ring grün auf, während beim abgeschlossenen Verriegelungsvorgang derselbe rot aufleuchtet. Die Stromversorgung erfolgt wie bereits erwähnt über insgesamt vier AA-Batterien, welche bereits an der Front des Schlosses eingesetzt wurde. Das Versteck hierfür findet man unter der runden Abdeckung mit dem Yale-Logo an der Front. Diese Abdeckung wird ganz einfach magnetisch gehalten und indem man diese im oberen Bereich leicht eindrückt, kippt der Deckel und kann an der Unterseite abgenommen werden.

Vielmehr gibt es am Yale Linus smart Lock nicht auf Anhieb zu sehen, denn der Rest ist im Alltag nicht ersichtlich, sondern dient lediglich der Montage und Einrichtung, was ich weiteren Verlauf des Testberichts genauer erklären werden.

Yale Connect Wi-Fi Bridge

Die Yale Bridge ist ein quadratisches, aus weißem Kunststoff gefertigtes Kästchen. Diese wird wie bereits erwähnt direkt in eine Steckdose eingesteckt, daher befindet sich auf der Rückseite der EU-Stecker. Die Bridge ist mit Stecker  60 x 60 x 60 mm groß und wiegt knapp 87 Gramm. Auf der Vorderseite befindet sich neben einem kleinen runden Druckknopf noch eine kleine Status-LED, welche nur dezent ersichtlich ist. Diese  Status-LED leuchtet jedoch recht dezent und stört somit im Alltag gar nicht. Zu guter Letzt hat Yale die Bridge noch mit einem kleinen, aber dezenten Yale Logo versehen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Yale Linus smart Lock wurde aus hochwertigem Aluminium gefertigt, was rundum einen sehr robusten, langlebigen und sehr guten Eindruck macht. Die Bridge besteht wiederum aus Kunststoff, jedoch steckt dieses im Alltag lediglich in der Steckdose und daher stört dies nicht und insgesamt macht auch die Bridge einen hochwertigen Eindruck.

Der Drehknauf des smart Lock lässt sich angenehm drehen, sodass das Schloss bei Bedarf auch wunderbar manuell geöffnet werden kann und der Druckpunkt der Bridge ist ebenfalls in Ordnung. Daher gibt es bei mir bezüglich der Verarbeitung keine wirklichen Kritikpunkte.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

© 2022 testr. Alle Rechte vorbehalten.