Anker Soundcore Flare+

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Lautsprechertyp360° Bluetooth Lautsprecher
AudioTreiber: Zwei 5cm Full Range Treiber + Zwei Passive Radiatoren + Zwei Tweeter
Leistung: 25 W, THD (Total Harmonic Distortion) <= 1%
KonnektivitätBluetooth-Version 5.0
Unterstützt A2DP, AVRCP, HFP Profile sowie SBC
AUX-In
Reichweite: 20m
AkkuWiedergabezeit: 20 Stunden
Ladezeit: 4 Stunden
Ladeoption: Mikro-USB 5V / 2A
Ladeleistung: 5V / 1A
Abmessungen9,9 x 9,9 x 18,3 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht853 Gramm
Lieferumfang1 x Anker Soundcore Flare+
1 x Stromkabel
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen
Technische Daten des Anker Soundcore Flare+

Klang

Beim Anker Soundcore Flare+ kommen zwei 2-Zoll Treiber zum Einsatz, die ihrerseits je von einem seitlichen passiven Radiator für Bassleistung unterstützt werden, hinzu kommen Tweeter die vorne und hinten werkeln.

Und wie ist der Klang? Ich muss sagen ich war etwas enttäuscht. Der Klang war im ersten Moment etwas Substanzlos, gar blechern. Die Aktivierung der Basstaste bewirkt sehr viel, so klingt es schon viel besser. Obwohl der Lautsprecher ein 360°-Design hat, ist die richtige Aufstellung des Lautsprechers noch wichtiger als Frontstrahler. Das klingt paradox, macht aber klangtechnisch wirklich erstaunlich viel aus.

Die richtige Position vorausgesetzt, verrichtet der Anker Soundcore Flare+ durchaus gute Dienste. Wo es ihm fehlt sind ganz klar die Mitten. Und hier gilt insbesondere je lauter, desto schlechter und rauer klingen diese.

Mit der kostenlosen App gibt es Möglichkeiten für eigene EQ-Einstellungen. Die Einstellungen sind anschaulich und verständlich gestaltet und dürften durchaus hilfreich für den einen oder anderen sein.

‎Soundcore
Preis: Kostenlos
Soundcore
Preis: Kostenlos

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Der Anker Soundcore Flare+ kommt mit einigen interessanten Funktionen daher.
Zuerst das offensichtliche: Es handelt sich um einen Bluetooth Lautsprecher mit beeindruckenden 20h Akkulaufzeit. Dieser Wert kommt ganz gut hin, auch wenn der Dauertest auf niedriger Lautstärke erfolgte.

Die große Akkukapazität macht auch anderweitig Sinn, denn der Anker Soundcore Flare+ ist in der Lage als Powerbank zu dienen und kann so andere Geräte per USB aufladen. Das ist durchaus praktisch zumal es sich speziell um einen portablen Lautsprecher handelt. Apropos Akku: Dieser lässt sich wie üblich per micro-USB Anschluss aufladen. Leider gibt dieser nur 10W her, sodass ein Ladevorgang wirklich sehr lange dauert. Dies gilt es zu bedenken.

Dann wäre noch die IPX7 Zertifizierung zu erwähnen. Damit sollte der Speaker in der Lage sein, bis zu 1 Meter in der Tiefe noch wasserfest zu bleiben. Probiert wurde jedoch lediglich das Abspülen mit Wasser. Dies hat der Anker Soundcore Flare+, wie zu erwarten war problemlos weggesteckt. Allerdings sollte hier klar sein, dass es sich um einen Textilüberzug handelt. Somit kann es bei längerem Kontakt zu aufsaugen von Wasser kommen. Meine Vermutung geht also dahingehend, dass der Trocknungsprozess dann, recht lange dauern könnte.

Ein prominent beworbenes Feature stellt die Licht-Funktion dar. Mittels Button auf der Oberseite, lässt sich die Licht-Funktion des Lautsprechers einschalten. Diese Multi-Color LED sollen aktiv auf die spielende Musik reagieren und im Takt in verschiedenen Farben leuchten. Persönlich empfand ich die „Lichtshow“ viel zu hektisch und übertrieben. Eher wahllos als harmonisch. Allerdings ist das sicher Geschmacksache. Ich persönlich bräuchte generell keine Beleuchtung an einem Bluetooth-Lautsprecher und doch finde ich die passive Beleuchtung in einzelnen Farben – die ebenfalls einstellbar ist – recht angenehm. Auch hier bietet die hauseigene App Einstellungsmöglichkeiten für verschiedene Farben, Effekte usw.

Will man nicht auf Bluetooth setzen, bietet der Anker Soundcore Flare+ ebenfalls einen klassischen AUX-In Anschluss. Somit können auch nicht Wireless-fähige Geräte als Audioquelle dienen.

Gut zu wissen: Hat man einen zweiten Anker Soundcore Flare+, lässt sich das Ganze zu einem Stereopaar verbinden.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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