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DOCKIN D FINE EVO

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TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl2-Wege-Stereo-Lautsprecher
(zwei aktive Hochtöner und zwei aktive Mitteltöner nach vorne gerichtet und zwei passiver Bassradiator nach hinten gerichtet)
Treiber-Durchmesser2 x 50 mm Tieftöner und 2x 20 mm Hochtöner
Gesamtausgangsleistung (RMS)50 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff und Metall
AnschlussmöglichkeitenKlinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm, USB-C In und USB-C Out Anschluss
KonnektivitätBluetooth, NFC
Maße285 x 100 x 103mm (LxBxH)
LieferumfangDOCKIN D FINE EVO
USB-C Ladekabel und AUX-Kabel
Anleitungen
Technische Daten des DOCKIN D FINE EVO

Bedienung

Die Bedienung des DOCKIN D FINE EVO ist größtenteils direkt über den Lautsprecher direkt möglich, jedoch gibt es dennoch eine kostenlose App, die weitere Funktionen bietet, darunter den Zugriff auf einen Equalizer und den Stereo-Kopplungsmodus.

Über die Tasten wird ganz rechts entsprechend dem Symbol direkt neben der Taste der DOCKIN D FINE EVO Ein- bzw. Ausgeschaltet. Dazu einfach die Taste drücken und etwas halten, also total easy. Direkt daneben ist auch direkt eine blau aufleuchtende Bluetooth-Status-LED untergebracht, die dessen Status anzeigt. In den Kopplungsmodus versetzt man den DOCKIN D FINE EVO indem man die Play/Pause Taste neben dem Einschaltknopf etwas länger betätigt. Während der Musikwiedergabe dient dieselbe Teste dazu, die Musik zu pausieren oder beim erneuten drücken wieder fortzusetzen. Daneben folgen dann die Plus- und eine zusätzliche Minus-Taste, über welche man die Lautstärke in einzelnen Stufen regulieren kann. Drückt und hält man die Taste betätigt, dann führt die Plus-Taste dazu, dass man zum nächsten Titel springt und Minus zum vorherigen Titel. Zu guter Letzt folgt dann neben der Minus-Taste noch eine Akku-Status-LED, welche durch grünes Aufblinken zeigt, dass der Akku noch über 50 % geladen ist, während bei gelb der Akku noch unter 50 % voll ist und bei rot 20 % erreicht hat. 

Alles weitere wird dann über die kostenfreie App gesteuert, hierüber kann man den DOCKIN D FINE EVO nämlich bequem fernsteuern und zudem noch am Equalizer Einstellungen vornehmen. Dabei kann man entweder aus zahlreichen voreingestellten Presets ein passendes auswählen oder nach dem eigenen Geschmack die fünf Bänder frei justieren. Besitzt man sogar zwei DOCKIN D FINE EVO, kann in der App auch der Lautsprecher-Modi auf Stereo geändert werden. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klang des DOCKIN D FINE EVO. Hierbei handelt es sich um ein 2 Wege Lautsprecher, da wir hier sowohl zwei Hochtöner als auch zwei Tieftöner als aktive Treiber haben. Aktiv bedeutet, dass dieser von der Elektronik entsprechend wie üblich bei einem Lautsprecher angesteuert werden und so wie üblich den Klang erzeugen. Die beiden 50 mm Tieftöner sind an der Front im Zentrum nebeneinander angebracht, während die 20 mm Hochtöner getrennt außen jeweils links und rechts untergebracht wurden. An der Rückseite befinden sich dann noch zwei sogenannte oval ausgeführte passiv Radiatoren mit einer Länge von 105 mm. Genau genommen handelt es sich hierbei um Membrane, die eben passiv und nicht aktiv angetrieben werden. Also einfach gesagt, diese schwingen von den aktiven Treibern (vorrangig Tieftöner) angetrieben mit und erzeugen so einen noch wärmeren und kräftigeren Klang. Dies alles soll für ein kräftiges Klangbild mit mehr Räumlichkeit und zugleich für ein höheres maximales Output sorgen. Doch ob dies auch genau so ist, verrate ich euch nun von meinem Eindruck des Klangs.

Die max. Lautstärke des DOCKIN D FINE EVO ist zwar gut, aber ich hatte hier schon ähnlich große Modelle im Test, welche eine noch höhere maximale Lautstärke geboten hatten. Dennoch beschallt der DOCKIN D FINE EVO bei uns einen normal großen Raum von rund 30 bis 40 m2 ohne Probleme und ausreichend, aber auf Grund der Größe hatte ich hier eben noch ein paar mehr Reserven erwartet. 

Die Höhen gibt der DOCKIN D FINE EVO sehr sauber, klar und detailreich wieder, hier merkt man, dass neben den Mitteltönern auch zwei Hochtöner verbaut wurden. Die Mitten schwächen wiederum ein wenig, diese sind zwar griffig und präsent, aber halten sich genau wie der Bass etwas zu sehr zurück. Hier muss man auf jeden Fall in der App am Equalizer den Bass etwas erhöhen, was aber nur in einem gewissen Rahmen geht. Im Vergleich zu einem Teufel Lautsprecher kann der DOCKIN D FINE EVO eben nicht mit einem druckvollen Tiefgang begeistern. Der Klang wurde einfach gesagt rund und relativ neutral abgestimmt, ohne das Klangbild eines Songs zu sehr zu verfälschen. 

In der App kann ein sogenannter Bass Boost hinzugeschaltet werden, aber dieser sorgt nicht wirklich für ein gutes Klangbild. Aktiviert man dies, klingt es schon fast so, als würde man den DOCKIN D FINE EVO hierbei zu einem dominanteren Bass zwingen wollen, was eben sehr unnatürlich wirkt. Aktiviert man in der App wiederum nicht per separaten Schalter den Bass Boost, sondern wählt hier unter den Presets Bass Boots aus, klingt das Ganze etwas stimmiger, aber auch hier neigt der DOCKIN D FINE EVO dann gelegentlich etwas zu übersteuern. Jedoch ist dies auch Teil etwas vom Titel abhängig. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Akku im DOCKIN D FINE EVO ist überraschenderweise wie ich es bereits erwähnt habe anders als meistens gewohnt, nicht fest verbaut. Dieser kann bei Bedarf einfach durch die kleine verschraubte Klappe an der Unterseite ausgetauscht werden. Dazu einfach die vier kleinen Kreuzschrauben herausdrehen, die Klappe öffnen und dann den Akku aus der Öffnung holen und noch den Stecker abziehen, fertig. Sehr einfach und schnell erledigt, warum machen das nicht viel mehr Hersteller so nachhaltig wie DOCKIN. Im Online-Shop des Herstellers kann man direkt für unter 30 € einen Ersatzakku bestellen, sollte der bisherige kaputt sein oder man benötigt allgemeinen einen zweiten Akku als Reserve. 

Der Akku, den DOCKIN hier verbaut hat, bietet eine Kapazität von 7.800 mAh und laut Hersteller kommt man damit auf eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden am Stück. DOCKIN selbst gibt hier ehrliche 12 bis 15 Stunden als Akkulaufzeit an, was sich im Alltagstest auch als sehr realistisch bestätigte, denn je nach gewählter Lautstärke variiert die Laufzeit von 12 und max. 15 Stunden. Hört ihr wie ich eher etwas dezent Musik, könnt ihr gut 14, 5 bis 15 Stunden erreichen, aber hört ihr deutlich lauter, also max. Lautstärke ist nach spätestens 12 Stunden der Akku leer.  

DOCKIN hat hier übrigens dran gedacht, dass man den D FINE EVO auch problemlos während des Aufladens weiter nutzen kann, etwas, dass sehr wichtig ist. Dies ist nämlich so nicht bei alles Modellen der Fall, denn hin und wieder hatte ich hier auch schon Geräte, die währenddessen nicht verwendet werden können. Super ist hier natürlich meiner Meinung nach auch die Powerbank-Funktion, denn über den USB-C Out Anschluss kann man, während man den Lautsprecher nutzt, problemlos ein Smartphone aufladen, welches hier mit max. 5 Watt aufgeladen wird. Dies ist zwar kein Schnellladen, aber besser als nichts und meiner Meinung nach für den Zweck absolut ausreichend.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

App

DOCKIN bietet für den D FINE EVO eine kostenlose App an. Das Verknüpfen mit der App geht sehr einfach und anschließen kann man darüber unter anderem den Lautsprecher steuern. Nach dem Koppeln landet man auf der zukünftigen Startseite, auf welcher einem direkt der Lautsprecher angezeigt wird. Darunter folgen alle wichtigen Elemente bezüglich der Steuerung, also Pause, Play, Stop, sowie nächster Song bzw. den Song davor. Direkt unterhalb folgt ein Schiebebalken, über welchen man direkt auch die Lautstärke anpassen kann. 

Unmittelbar darunter folgt dann der Equalizer, durch den man entweder aus mehren Presets eines auswählen kann oder man erstellt selbst eins. Oberhalb des Equalizers kann man dann den besagten 3D-Sound aktivieren, der aber eben nicht so wirklich überzeugen kann. Zurück auf der Startseite folgt dann noch das Menü „Lautsprecher Modi“, wo man, sofern man zwei Lautsprecher über Stereo-Link miteinander verbunden hat, zwischen dem Party- oder Stereo-Modus wechseln kann. 

Oben gibt es dann noch ein Zahnrad, über welches man zum Einstellungsmenü gelangt. Hierüber kann man den Namen des Lautsprechers ändern, auf die Bedienungsanleitung zugreifen oder nach einem Software-Update suchen. Viel mehr gibt es hier zwar nicht, ist aber so weit auch nicht wirklich erforderlich, denn das wichtigste ist der Equalizer und dann noch die Fernsteuerung, mehr eigentlich nicht.

(App: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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