Schlagwort: Kamera

Logitech Circle 2

Logitech wurde mit Sitz in Apples (Schweiz) 1981 gegründet. Die Hauptzentrale liegt in Kalifornien. Logitech ist ein international tätiger Computerzubehör-Hersteller. Unter anderem war es Logitech, die die weltweit erste Lasermaus auf den Markt brachten – die Logitech MX 1000. 

Der Name Logitech basiert übrigens auf dem französischen Wort für Software „logiciel“, denn ursprünglich hatte das Unternehmen geplant Software herzustellen. 

Neben Tastaturen, Mäusen, Lautsprechern und Headsets bietet das Unternehmen auch Smart Home Geräte an. Zu diesen zählen neben den Harmony Fernbedienungen auch die Überwachungskamera Circle.

Logitech hat mit der Circle 2 die zweite Generation ihrer Überwachungskamera vorgestellt. Diese ist sowohl in einer kabelgebunden als auch kabellosen Variante erhältlich. Wir haben uns für euch die Circle 2 Wireless genauer angeschaut. Unser Testergebnisse, erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die leuchtgelbe Verpackung ist sehr schlicht gestaltet und auf das wesentlichste reduziert. Der eigentliche Inhalt befindet sich in einer stabilen Verpackung, welche in die die farbige Umverpackung geschoben ist. Diese ist mit einigen Infos zum Produkt versehen.

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Circle 2 noch den Namen des Unternehmens Logitech und den wichtigsten Eigenschaften der Kamera. Zum einen sehen wir, dass diese über eine Auflösung von 1080p verfügt, Wetterfest, einen 180° Blickwinkel und eine Akkulaufzeit von 3 Monate besitzen soll.

Auf der Rückseite und linken Seite der farbigen Umverpackung sehen wir weitere besondere Funktionen zur Circle 2 in drei Sprachen darunter auch Deutsch. Zudem sehen wir hier, dass es eine iOS-/ Android App gibt und eine Web App. Die rechte Seite der Verpackung zeigt uns 4 Montagebeispiele der Kamera. Davon können wir jedoch mit dem Lieferumfang, welcher Standardmässig dabei ist nur die Variante Wandhalterung oder das einfache Aufstellen ausführen. Für weitere Möglichkeiten ist separat erhältlicher Zubehör nötig. Auf der Unterseite sehen wir noch einige Infos zum Unternehmen und zum Produkt.

Öffnen wir die Hauptverpackung, dann stellen wir sofort fest, dass sich darin zwei weiter Verpackungen mit der Beschriftung „1“ und „2“  befinden. Zudem steht der Lieferumfang des einzelnen Zubehörs auf der Aussenseite der Verpackungen.

So finden wir in der Verpackung mit der Aufschrift „1“ die eigentliche Circle 2 Kamera sicher verpackt. In der zweiten Verpackung befindet sich dann noch der restliche Zubehör. Dabei handelt es sich um das Akkugehäuse für die kabellose Kamera, den Montage-Zubehör bei dem es sich um eine einfache Halterung für die Wandmontage (Anschrauben) handelt und ein Netzteil samt Ladekabel und EU-/UK Stecker-Adapter. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Logitech hat der Circle 2 Wireless Kamera (mit Akku-Gehäuse) eine Kugel-Form gegeben. Mit ihrem Gewicht inkl. Akku von 260 Gramm (mit Halter 320 Gramm) und ihrem Gehäuse aus Kunststoff macht die Circle 2 einen sehr stabilen Eindruck. Ohne das montierte Akkugehäuse sieht man, dass die Kamera eigentlich relativ flach ist. So handelt es sich bei der kabellosen und gebundenen Variante um dasselbe Frontelement, in dem sich die Kamera befindet. Lediglich der Lieferumfang und die Halter variieren, je nachdem ob ihr das kabellose oder kabelgebundene Modell gewählt habt. 

Setzt man den Kamera-Körper in das mitgelieferte Akku-Gehäuse ein, verhindert ein Dichtring im Inneren des Kamera-Körpers, das eindringen von Wasser in die Elektronik der Circle 2. Trotz dem relativ großen Akku-Gehäuse, welches wie bereits erwähnt, eine Akku-Laufzeit von bis zu 3 Monaten ermöglichen soll, ist die Kamera relativ schlank gehalten. Der Durchmesser beträgt ca. 8cm (ohne Standfuß), somit lässt sich diese im Aussenbereich quasi überall anbringen. Mit dem Halter, welcher mit einem Kugelgelenk versehen ist, nimmt sie je nach Winkeleinstellung eine Länge von ca. 10cm ein.

Aufgrund der weiteren Halterungen, welche separat erworben werden können, kann die Circle 2 zudem an die Wand, ans Fensterglas und direkt an die Steckdose angebracht werden. Kabellos ist man wesentlich flexibler bei der Montage, als mit Kabel.

Das Gehäuse der Circle 2 besteht aus weiß gummiertem Kunststoff. Auf der Vorderseite ist dezent in Silber der Name „logi“ zu sehen. Daran erkennt man auch sehr gut, das man die Kamera richtig in das Akku-Gehäuse eingedreht hat. In der Mitte ist die 180° Kamera-Linse zu sehen, welche ca. 3mm hervorsteht, daher muss man sehr aufpassen, das die Kamera nicht herunterfällt. Sonst fällt diese eventuell direkt auf die Linse und zerbricht. Umgeben ist die Kameralinse von einem großen, aber dezenten LED-Statusring. Dieser informiert darüber, wenn die Kamera betriebsbereit ist oder der Akku bald leer sein sollte.

 Oberhalb der Kamera sieht man noch ein kleines Loch, in dem sich ein Mono-Mikrofon versteckt und in dem unteren Drittel ist der  Bewegungssensor untergebracht, damit die Kamera Bewegungen besser erkennen kann. An der Seite des Kamera-Gehäuses befindet sich unterhalb des Bewegungssensors noch in einem kleinen Schlitz ein Lautsprecher und direkt gegenüber, an der oberen Seite der Resetknopf. Auf der Rückseite sehen wir noch die Elektronik-Kontakte.

Nun zum zweiten Element dem Akku-Gehäuse, welches bei mir im Lieferumfang dabei war. Hier finden wir von vorne betrachtet die Kontaktstifte in der Innseite. Zudem ist der Abdichrand zu sehen, welcher mit dem Dichtungsring des Kamera-Gehäuses beim zusammensetzen abdichtet. Sämtliche Anschlüsse finden wir auf der Rückseite der Kamera unter einer Abdeckung versteckt. So ist hier neben der Micro-USB-Buchse, mir der man den integrieren Akku aufladen kann noch eine kleine Status-LED untergebracht. Ein microSD-Kartensolt gibt es an der Logitech Circle 2 leider nicht. Direkt unter der Abdeckung ist noch der Steckpunkt für die Wandhalterung untergebracht und direkt an der Unterseite ein Stativgewinde, sodass man die Kamera auch auf einige andere Halterungen montieren kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse selbst ist zwar aus Kunststoff hergestellt, hierdurch wirkt die Circle 2 nicht ganz so hochwertig, wie aus Aluminum gefertigt. Doch dafür ist sie sehr leicht und das ist bei einer kabellosen Kamera, die man an die Aussenwand montieren möchte sehr wichtig. Wie sich der Kunstoff bei längerem Ausseneinsatz in der Kälte, bei häufigem Regen und viel direkter Sonneneinstrahlung verhält, kann ich nach 3 Wochen Testzeit leider nicht sagen. Da sich der Kunstoff aber sehr hochwertig anfühlt, denke ich das dieser wie Logitech angibt auch Wetterfest ist. 

Mir ist jedoch aufgefallen, dass der Bereich unter dem sich der Bewegungsmelder befindet sehr anfällig für Kratzer ist. So reicht es schon aus, leicht mit dem Fingernagel darüber zu streichen und man sieht sofort kleine Kratzer. Zudem könnte ein Einbrecher die Kamera sehr einfach demontieren, zwar hat man das Video dazu dann in der Cloud von Logitech, dafür ist jedoch die Kamera erst einmal gestohlen. Hier gibt es leider keine sichere Verschraubungen. Somit könnte ein Einbrecher einfach das Kamera-Gehäuse abdrehen oder noch einfacher die ganze Kamera samt Akku aus dem Halter ziehen. Diese ist nur auf den Halter gesteckt und somit sehr einfach ohne großen Kraftaufwand entfernbar. Da hätte ich mir zumindest Sicherungen über Madenschrauben oder ähnliches vor Diebstahl gewünscht. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Bosch 360° Innenkamera

Neben Intelligenten Heizungsthermostaten, Lichtsteuereinheiten usw. bietet Bosch auch Überwachungskameras an. Es gibt sowohl eine Außen- als auch Innenkamera. Wir haben uns für euch die Bosch 360° Innenkamera genauer angeschaut. Wie sie im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr elegant gestaltet und auf das wesentlichste reduziert. Die eigentliche stabile Verpackung ist zum Teil in eine Umverpackung geschoben, welche mit einigen Infos zum Produkt versehen ist. Insgesamt macht die Verpackung einen hochwertigen und sehr stabilen Eindruck.

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Innenkamera noch den Namen des Unternehmens Bosch und dem Satz „ I AM SMART“. An dem unteren rechten Logo erkennt man auch sofort, dass es sich um ein Bosch Smart Home Produkt handelt.

Auf der Rückseite sind neben den besonderen Funktionen noch der Lieferumfang aufgedruckt. Zudem erkennt man, dass es für das Produkt eine Android und iOS App gibt. Die linke Seite zeigt uns erneut die Kamera von der gleichen Ansicht wie auf der Vorderseite und den Namen des Produktes, sowie den Hersteller.

Entnehmen wir die Hauptverpackung aus der Hülle, dann wird diese etwas untypisch nach rechts aufgeklappt. Sofort erkennt man den sehr sicheren Schutz der 360° Innenkamera. Der Großteil im Inneren beseht aus stabiler Schaumstoffpolsterung.  Somit wird die Kamera hervorragend vor Beschädigungen geschützt. Entnehmen wir die erste Schicht des Schaumstoffes, dann kann man die zweite Schicht samt Bosch 360° Innenkamera entnehmen. Darunter befinden sich in den dafür vorgesehenen Aussparungen der restliche Zubehör. Es handelt sich hierbei um eine Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch, ein Netzteil samt 3 Adaptern (EU, UK und USA). 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bosch hat seiner Innenkamera eine zylindrische Form gegeben. Insgesamt ist die Kamera sehr schlank gehalten, mit einem Durchmesser von ca. 5 cm (ohne Standfuß) und einer Höhe von 15 cm (eingefahrener Zustand) nimmt diese nicht viel Platz in Anspruch. Am Fuß gemessen nimmt sie 7,2 cm ein und ausgefahren ist sie 18 cm hoch. 

Aufgrund des Designs ist eine Wand- oder Deckenmontage leider nicht möglich. Somit bleibt nur das Aufstellen auf einer ebenen Oberfläche wie z. B. in einem Regal.

Das Gehäuse der 360° Innenkamera von Bosch besteht aus weißem Kunststoff, welches im unteren Bereich nahtlos mit dem flachen Standfuss aus Aluminium übergeht. Auf der Vorderseite ist dezent in Silber das Logo des Herstellers zu sehen. Im unteren Drittel wird das Design des weißen Kunststoffgehäuses durch einen Lochgitterring unterbrochen. Dahinter sind sowohl der Lautsprecher als auch die Mikrofone der Kamera untergebracht. Direkt unter diesem Lochring, befindet sich ein ca. 1mm dicker LED-Ring, dieser informiert über den aktuellen Betriebsstatus der Bosch 360° Innenkamera. Damit die Kamera Bewegungen besser erkennen kann, befinden sich im unteren Bereich noch drei gleichmässig verteilte Bewegungsmelder.  

Bei der Angabe der Höhe, habe ich zwei unterschiedliche Maße erwähnt. Einmal im eingefahren, sowie im ausgefahren Zustand. Dies liegt daran, das die Kamera-Linse im Inneren des Gehäuses untergebracht ist. Erst, wenn man die Kamera mit dem mitgelieferten Netzteil mit Strom versorgt, fährt diese aus. 

Sämtliche Anschlüsse finden wir auf der Rückseite der Kamera. So ist hier neben der Micro-USB-Buchse, welche das Gerät mit Strom versorgt noch ein microSD-Kartenslot und ein Reset-Knopf platziert. 

Die Kamera-Linse befindet sich in einem silbernen Kunstoffgehäuse, welches mit einem Elektromotor geschwenkt wird. Neben der Kamera-Linse sind auch noch die IR-LED´s für den Nachtsichtmodus untergebracht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse selbst ist zwar aus Kunststoff hergestellt. Hierdurch wirkt die Bosch 360° Innenkamera nicht ganz so hochwertig, wie aus Aluminum gefertigt. Doch dafür ist sie sehr leicht und da sie sowieso nur rein für den Innenbereich vorgesehen ist, ist dies nicht wirklich schlimm. 

Zwei Kritikpunkte an der Verarbeitung habe ich jedoch. Zum einen sitzt das Lochgitter im unteren Bereich nicht 100% fest. Dieses lässt sich knapp 1mm hin und her drehen. Zudem hab ich das gleiche an dem silbernen Kamerakopf feststellen können. Diesen kann ich durch den Spielraum ohne Kraftaufwand ca. 2 mm hin und her drehen. Beide Punkte stören zwar im Betrieb weniger, aber wenn ich das Produkt in den Händen halte, fällt mir dies sofort auf. Ansonsten bin ich mit der Verarbeitung zufrieden.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

RICOH THETA V

Das Unternehmen RICOH wurde 1936 in Tokio gegründet und hieß damals noch Riken Kankoshi Co.,Ltd. Es vertrieb zu der Zeit lichtempfindliches Papier. Bereits zwei Jahre später begann der Hersteller Kameras zu produzieren. Sehr bekannt wurde die zweiäugige Ricohflex II, welche in den 1950er Jahre zu den beliebtesten 6x6cm Kameras gehörte.

1955 folgte dann der Einstieg in die Büromaschinenindustrie. Als Meilenstein galt auch das Gerät „Ricopy DT1200“, diese wurde im Jahr 1975 zur meistverkauften Kopiermaschine. 1978 wurde in Frankfurt die Tochtergesellschaft Ricoh Deutschland GmbH gegründet. Im Oktober 2011 übernahm Ricoh die Fotosparte der Marke Pentax, welche damals Teil der Hoya-Gruppe war.

Bereits am 5.September 2013 präsentierte Ricoh mit der RICOH THETA die erste vollsphärische Kamera (360° Kamera). Diese war vom Design der Kamera die wir heute testen sehr ähnlich. Es handelt sich bei unserem Testprodukt um die neueste RICOH THETA V die nun 6.Version der 360-Grad-Kamera. Das Hauptfeature ist, dass diese erstmals in 4K mit 30Hz Videos aufnehmen kann und zudem 4K-Live-Streaming unterstützt. Doch wie schneidet die neue Ricoh Theta V im Test ab? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die graue Verpackung der Theta V ist sehr schlicht gehalten. Auf der Oberseite der Verpackung ist die Vorderseite das Gerätes mit weißen Umrissen in Originalgröße skizziert. Auf der vorderen Stirnseite, sowie auf der linken und rechten Seite, sehen wir nur den Namen des Herstellers, sowie die Aufschrift THETA. An der oberen Stirnseite ist ein Aufkleber angebracht, welcher über die Seriennummer, die Farbe und den Namen der Kamera informiert.  Die Unterseite zeigt uns leider keine Informationen über das Produkt sondern nur einige Zeichen und den Namen des Unternehmens. 

Öffnen wir die Verpackung, dann finden wir darunter direkt die RICOH THETA V sicher in einer Polsterfolie verpackt. Entnehmen wir diese mit dem Einsatz, in dem sie sich befindet, dann finden wird darunter noch eine Anleitung, das Garantieheft, eine Aufbewahrungstasche und ein USB-Ladekabel um z.B. den internen Akku aufzuladen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design der RICOH THETA V ist wie bereits erwähnt ziemlich gleich wie das ihrer Vorgänger. Gegenüber diesen erkennt man lediglich an der Farbe einen Unterschied. Die RICOH THEAT V wird ausschließlich in der Farbe Metallgrau angeboten. Diese Farbe passt super zu den dezent blau beleuchteten Symbolen am Gehäuse. 

Die Kamera selbst ist gerade mal 130,6mm hoch, 45,2mm breit und 22,9mm tief und lässt sich damit sehr gut in die mitgelieferte Aufbewahrungstasche verstauen. Zudem braucht sie sehr wenig Platz in einer Tasche bzw. in einem Rucksack. 

Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite der RICOH THETA V sehen sich ziemlich ähnlich. Dies ist bei einer 360° Kamera, welche mit jeweils einer Linse an der Vorder- und Rückseite ausgestattet ist eigentlich immer der Fall. Die Unterschiede liegen nur an dem Auslöse-Knopf und den Logos im unteren Bereich. Auf der Seite mit dem Auslöser steht „RICOH“ und auf der anderen Seite THETA. An diesen beiden Seiten ist zudem noch jeweils ein Mikrofon untergebracht.

An der linken Seite befindet sich in der Mitte ein Lautsprecher. Schauen wir uns die obere Stirnseite an, dann sehen wir auch hier zwei Mikrofone. Betrachten wir die rechte Seite, dann befindet sich ungefähr auf der Höhe zwischen Kamera-Linse und Mikrofon der Ein-/ Ausschaltknopf. In diesem ist auch die Betriebsleuchte untergebracht. Durch blaues Leuchten informiert diese, dass die Kamera eingeschaltet ist und durch aufblinken, dass der Akku bald wieder aufgeladen werden sollte. Direkt darunter befindet sich die Wireless-Taste, mit dieser aktiviert man das WiFi der THETA V.  Zu guter letzt befindet sich hier als dritte Taste noch die Modus-Taste, mit der man z.B. den Video- oder den Foto-Modus wählen kann.

An der Unterseite ist direkt in der Mitte ein Stativgewinde untergebracht. Hier finden wir noch einen Mikrofonanschluss um z.B. das separat erhältliche 3D-Mikrofon TA-1 anzuschließen und einen USB-Anschluss um den Akku aufzuladen.

Ein Display an der THETA V gibt es nicht, dafür verfügt sie jedoch über dezent blau beleuchtete Symbole, welche durch das Gehäuse leuchten und über den gewählten Modus informieren. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der RICOH THETA V gibt es nichts zu beanstanden. Das Gehäuse ist zwar nur aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirkt es von der Verarbeitung sehr hochwertig. Jedoch wäre meiner Meinung nach ein Aluminium Gehäuse bei dem Preis angebracht gewesen.

Wie bereits erwähnt gibt es dennoch keine Mängel, selbst beim festeren zusammendrücken mit der Hand macht diese einen sehr robusten Eindruck.

Mit dem Druckpunkt aller Knöpfe bin ich sehr zufrieden. 

Die im Lieferumfang mitgelieferte Aufbewahrungstasche empfehle ich bei Transport zu benutzen. Diese schützt die Kamera-Linsen vor Kratzern und Beschädigungen. Mit einem Gewicht von 121 Gramm ist die THETA V ein echtes Leichtgewicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Insta360 Nano

Die Insta360 Nano Kamera wurde von der Firma Shenzhen Arashi Vision Co.,Ltd einem Unternehmen, welches sich der Entwicklung sphärischer Bildtechnologien widmet, gegründet. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 2014 in Shenzhen, China von dem CEO Liu Jingkang.

Im Juli 2016 brachte das Unternehmen die Insta360 Nano Kamera auf den Markt. Diese ist inzwischen führendes Produkt in der Branche sphärische VR-Kameras. Seit der Markteinführung wurde die Insta360 in über 100 Länder exportiert, unter anderem in Länder wie die Vereinigte Staaten, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan. Dort wird sie überwiegend im Tourismus, Massenmedien, Sport und Veranstaltung Bereich verwendet.

Doch ist die Insta360 nano wirklich so gut? Wir haben ein Exemplar für euch getestet. Wie sich diese im Test geschlagen hat, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung besteht aus einem weißen Karton, um den zusätzlich ein Mantel aus weißer Kartonage gewickelt ist. Auf der Vorderseite der Verpackung ist das Gerät von der Seite zu sehen, sowie der Name und dem Slogan „ The Vision has never been like this“. Die Rückseite beschäftigt sich mit den wichtigsten technischen Daten und dem Lieferumfang in 8 Sprachen, darunter auch deutsch. Auf der rechten Seite erkennt man durch das „Made for iPhone“ Sigel, dass es sich um ein exklusives Gerät für Smartphones von Apple handelt.

Zieht man die Innenschachtel auf der Unterseite heraus, kommt die eigentliche Verpackung zum Vorschein. Diese Verpackung fungiert als Besonderheit nicht nur zur Aufbewahrung, sondern auch als VR-Brille. So findet man auf der Unterseite entsprechende Gläser und eine Aussparung für die Nase. Klappt man die Schachtel, die übrigens durch einen Magnetverschluss geschlossen wird auf, findet man in dem aufgeklappten Deckeln ein Schiebefach, in dem das iPhone zur VR-Wiedergabe eingeschoben werden kann.

Bevor man das iPhone einschieben kann, muss man zuvor die Kurzanleitungen und ein Beutel aus Mikrofaser entfernen. Dieser Beutel fungiert als Transport- und Aufbewahrungsbeutel für die Insta360 Nano Kamera. Ist die einfarbige Schachtel geöffnet, erblickt man sofort die Insta360 Nano Kamera. Diese ist perfekt in Schaumstoff eingepasst und somit perfekt für den Transport geschützt. Darüber befindet sich noch eine kleine Schachtel, in der sich ein Micro-USB-Kabel zum aufladen des Akkus befindet.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Insta360 Nano ist hardwrk gut gelungen. Die Farbe passt gut zum iPhone 6/6S in Spacegrau. Die Kamera selbst ist gerade mal 11cm hoch, 3,3cm breit und 2,1cm tief. Dadurch kann die Kamera auch sehr gut und den bereits erwähnten Aufbewahrungsbeutel verstaut werden und nimmt beim Transport wenig Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der Insta360 Nano gibt es nichts zu beanstanden. Da das Gehäuse zum Großteil aus Aluminium gefertigt wurde, wirkt diese zudem sehr robust. Die Innenseite, an dem das iPhone anliegt, besteht aus weißem Kunststoff.

Die Kamera wird über den Lightning Anschluss mit dem iPhone verbunden. Falls Ihr eine Hülle an Eurem iPhone angebracht habt, muss diese zuvor entfernt werden. Ist die Insta360 Nano am iPhone angebracht, konnte ich einen größeren Spielraum zwischen der Rückseite des iPhone und der Kamera feststellen. Dies liegt unter anderem daran, dass die Insta360 Nano so gefertigt wurde, dass diese nur knapp 5mm um den Lightning Anschluss am Rahmen des iPhones anliegt. Dies ist wiederum nicht störend, denn bei Aufnahmen legt man den Zeigefinger sowieso automatisch an die Kamera.

Der im Lieferumfang inbegriffene graue Beutel schützt die Kamera sicher vor Staub und Kratzern. Mit einem Gewicht von 75 Gramm ist die Insta360 Nano ein echtes Leichtgewicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Canon G9 X Mark II

Canons ursprüngliches Ziel war preisgünstige Nachbauten der damals technisch führenden Kleinbildkameras von Leica und Contax herzustellen. Mittlerweile ist Canon der größte Kamerahersteller der Welt und dürfte vielen ein Begriff sein. Neben Kameras bietet Canon unter anderem Drucker, Scanner, Fax- und Kopiergeräte, Ferngläser und Mikrofilm-Lesegeräte. Seit 2014 besteht zwischen Canon und dem US-Hersteller für 3D-Drucker, 3D Systems, eine Unternehmenskooperation. Die Kooperation umfasst den Vertrieb und Support der 3D-Drucker von 3D Systems. Wir schauen uns heute die Canon G9 X Mark II genauer an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Lange wurde die Verpackung nicht begutachtet, denn das erste was mir auffiel, war eine Information auf der vorderen mit dem Aufdruck „Bitte beachten Sie die Kamerafarbe auf der Seite der Verpackung.“ Ich bin generell kein Freund davon und wünsche mir, dass die richtige Kamera darauf präsentiert wird. Dennoch: die nötigsten und wichtigsten Informationen beinhaltet die Verpackung.

Die Kamera und das mitgelieferte Zubehör waren in eingewickelten Plastikfolien und in passgenau ausgestanzter Schablone geschützt und fixiert.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Canon G9 X Mark II wird in zwei Farben vorgestellt: Schwarz und Silber. Mit 9,8 x 5,8 x 3,1 Zentimetern ist die Kamera zudem die kompakteste 1“ Sensor Kamera am Markt und wiegt gerade mal 206 Gramm. Durch die schlanke Form ist die Kompaktkamera ebenso sehr handlich.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Canon G9 X Mark II kann man nicht schnörkeln. Das Drehrad ist leichtgängig, ändert die Position aber bei leichtem Kontakt nicht.

Die Kamera wirkt generell sehr robust, nur ist das Display leider nicht schwenkbar, so muss es auch dementsprechend geschützt würden. Das geringe Gewicht wirkt sich keineswegs negativ auf die Stabilität aus.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Canary

Das Unternehmen Canary Connect, Inc. wurde von Chris Rill, Adam Sager und Jon Troutman gegründet. Auf die Idee der Entwicklung und Herstellung von eigenen Sicherheitssystemen kam Chris Rill, als dieser eines Tages von einem Urlaub nach Hause kam und feststellen musste, das bei ihm eingebrochen wurde. Schon am darauf folgenden Tag startete er die Entwicklung eines eigenen Sicherheitssystems.
Zeitgleich machte sich Adam Sager am anderen Ende der Welt Sorgen darum, was während seiner Abwesenheit zu Hause passieren könnte. Er suchte darauf nach einem Sicherheitssystem, das sich einfach einrichten lässt und zugleich nicht allzu teuer ist. Aber ihm wurde klar, das es so was bisher nicht gibt. Seine Vision teilte er mit Chris und Jon – so fing alles mit Canary an.

Im Juli 2013 starteten die drei gemeinsam die bislang erfolgeichste Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo. In einem Monat wurden 10.000 Geräte in 78 Ländern vorverkauft. Dieser Erfolg zeigte, dass Canary ein Produkt ist, auf das viele Menschen gewartet haben. In den USA ist Canary seit 2014 erhältlich, bei uns startete der Verkauf erst Juni diesen Jahres. Canary ist ein All-in-One Sicherheitssystem mit zahllosen Sensoren und intelligenten Alarmfunktionen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung fühlt sich hochwertig an und macht auch einen sehr guten Gesamteindruck. Die Verpackung besteht aus einem schwarzen Karton um den ein Mantel aus weißer Kartonage gewickelt ist. Auf der Vorderseite ist das Gerät zu sehen, sowie einige Features genannt. Die rechte und linke Seite beschäftigt sich mit den Funktionen. Auf der Rückseite ist der Packungsinhalt in englischer, deutscher, französischer, italienischer, spanischer und portugiesischer Sprache aufgelistet. Oben und unten sieht man den schwarzen Karton der sich darunter befindet.

Sobald man es geschafft hat den Karton aus dem Verpackungsmantel herauszubekommen kann man den Deckel abnehmen und erblickt sofort den Canary und eine Bedienungsanleitung. Unter der Bedienungsanleitung verbergen sich die Zubehörteile: USB-Ladegerät, ein Micro-USB-Kabel und ein Aux Kabel.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Canary hat von seinem Entwickler eine zylindrische Form spendiert bekommen, die sehr an die einer Getränkedose erinnert. Mit einem Durchmesser von 7 cm und einer Höhe von 15 cm ist Canary nicht die kleinste Überwachungskamera im Handel. Aber stellt man sie zum Beispiel in ein Regal, fällt sie auf den ersten Blick dennoch nicht direkt auf. Ein LED-Ring an der Unterseite leuchtet je nach Status in verschiedenen Farben. Aufgrund des Designs ist eine Wand- oder Deckenmontage leider nicht möglich. Neben dem in diesem Test gezeigten mattweißen Modell gibt es noch die mattschwarze Variante.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse selbst ist aus Aluminium hergestellt, dadurch hat Canary zwar ein etwas höheres Gewicht als einige Konkurrenten, aber gleichzeitig lässt dies das Gerät hochwertiger wirken. Das runde mattweiß eloxierte Aluminium Gehäuse ist an der Ober- bis Unterseite, sowie an der Font entlang von einem schwarzen Kunststoffstreifen unterbrochen. Unter anderem ist in diesem Streifen die Kameralinse, das Mikrofon und der LED-Statusring untergebracht.

Durch die gummierte Oberfläche an der unteren Seite ist sie zudem rutschfest und steht somit sicher auf der Oberfläche. Ein kleiner Kritikpunkt, den wir euch nicht verheimlichen möchten ist die klappernde berührungsempfindliche Oberseite, wenn auf diese mit dem Finger stärker getippt wird.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

LG 360 Cam

In diesem Testbericht geht es um die LG 360 Cam. Mit dieser Kamera liefern die Südkoreaner ein Gadget für Rundum-Videos und Bilder. Im Gegensatz zum Cam-Plus Modul wird diese nicht an das LG G5 gesteckt, vielmehr wird die kleine Kamera per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Somit ist das Anbringen und die Positionierung flexibler. Ob die LG 360 Kamera überzeugen kann, erfahrt ihr weiter unten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kamera selbst wird auf der vorderen Seite links unten recht groß präsentiert. Im Hintergrund darf natürlich die limettengrüne Farbe nicht fehlen. Die aufgedruckten Informationen sind in englischer Sprache und beinhalten nur das Nötigste.

Der Lieferumfang hält sich in Grenzen, denn außer der Kamera, ein USB-C-Kabel und einer umfangreichen Anleitung bringt der Karton nicht zum Vorschein. Die Kamera befindet sich in einem Hartplastik-Etui und ist somit vor Transportschäden bestens geschützt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Das Design der LG 360 Cam ist LG gut gelungen und wurde gleich so konzipiert, dass sie auch handlich ist. Die Kamera selbst ist gerade mal ca. 9,5cm hoch, 4cm breit und ca. 2,5cm tief. Dadurch kann die Kamera auch gut verstaut werden und nimmt wenig Platz in Anspruch beim Transport.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Kamera liegt sehr gut in der Hand und an der Verarbeitung gibt es nichts zu beanstanden. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, wirkt aber dennoch sehr wertig. Durch die gummierte Oberfläche an der unteren Seite, ist sie zu dem Rutschfest, leider aber nicht Wasserdicht.

Die im Lieferumfang inbegriffene graue Schutzkappe schützt die beiden Linsen vor Staub und Kratzern. Mit einem Gewicht von 97 Gramm ist sie ein echtes Leichtgewicht. Die Bedientasten sind durchdacht positioniert.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Nikon 1 J5

Das Unternehmen Nikon wurde 1917 gegründet und ist ein japanischer Hersteller von Fotoapparaten und Objektiven.
Seit 2011 gibt es die Nikon 1 Serie, eine kompakte spiegellose Systemkamera.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr schlicht gehalten. Die Kamera wird recht klein präsentiert und nur das nötigste an Informationen wurde aufgedruckt. Die Nikon J5 und das Objektiv sind in Luftpolster-Folie eingepackt. Das mitgelieferte Zubehör in einfachen Plastikfolien. Trennwände aus Karton dienen zur weiteren Sicherheit, um das Verrutschen und Kontakt zu anderen Teilen zu vermeiden. So können keine Kratzer bei Transport oder auch unsanftem Auspacken entstehen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Mit dem klassischen, ergonomischen Design kommt die Nikon J5 kompakt daher und hat enorme Fortschritte gegenüber den Vorgängern gemacht. Die Nikon J5 ist neben dem von mir getesteten schwarzen Modell ebenfalls als silbernes Modell oder in weißer Farbe zu haben. Die Tiefe des Kameragriffes könnte größer ausfallen, dann würde die Kamera besser und fester in der Hand liegen. Was ich schade finde ist, dass die Verankerungen für die Schulterriemen so weit herausragen, so geht das stylische Aussehen doch etwas verloren. Beim Fotografieren kommt es mit der Hand immer zur Berührung mit der Verankerung auf der rechten Seite. Das kann hin und wieder sehr ärgerlich sein

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Tadellos – an der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Hier wird zwar auf viel Kunststoff gesetzt, das hat aber den positiven Effekt, dass das Gewicht des ohnehin schon kleinen und leichten Gerätes noch geringer gehalten werden kann. So kommt die J5 betriebsbereit gerade mal auf 350 Gramm. Das geringe Gewicht wirkt sich keineswegs negativ auf die Stabilität aus, die Kamera ist wertig. Das schwenkbare Display lässt sich sehr gut verstellen und hat auch einen guten Halt bei einer festen Positionierung. Leider kann das Display nicht nach innen eingeklappt werden. So wird es auf die Dauer schwierig, das Display gegen Kratzer zu schützen.
Auch das Kit-Objektiv Nikkor 1 10-30mm 1:3.5-5,6 VR macht einen soliden Eindruck und ist schnörkellos verarbeitet

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

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