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Schlagwort: Notebook

Huawei MateBook 13

Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.

Neben dem Huawei MateBook D, welches Huawei Ende des letzten Jahres in der von mir getesteten 15,6 Zoll Variante exklusiv in Österreich auf den Markt gebracht hat, wurde von Huawei vor Kurzem noch ein weiteres Notebook vorgestellt. Es handelt sich dabei um das Huawei MateBook 13, welches unter anderem in Deutschland und Österreich erschienen ist. Laut Huawei handelt es sich bei dem Gerät um ein gehobeneres Mittelklasse-Notebook, welches an die jüngere Zielgruppe gerichtet wurde. Wie sich das neue MateBook 13 im Alltagstest schlägt und ob es mich überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

HUAWEI MATEBOOK 13

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Huawei MateBook 13 kommt wesentlich unspektakulärer als die des von mir getesteten MateBook D daher. Bei der Verpackung handelt es sich um eine ungebleichte Kartonage, welche an der Seite, an der sich der Tragegriff befindet, geöffnet wird. Die schlichte Hülle ist kaum mit Informationen zu Produkt bedruckt. Lediglich auf einer der Stirnseite befindet sich ein Aufkleber, der mit den wichtigsten Daten wie: Modellnummer, Speicher, RAM usw. versehen ist. Da der Karton bei mir jedoch gleichzeitig, als Versandkarton genutzt wurde, fehlt dieser Aufkleber vermutlich. 

Somit hält die Verpackung kaum Informationen zum Produkt bereit und ist lediglich an der Oberseite mit einem weißen Huawei Logo und einer Umriss-Skizze des MateBook 13 versehen. Ansonsten gibt es keine Infos, selbst der Name des Gerätes wird hier überraschenderweise nicht extra präsentiert. Wie bereits erwähnt, wird die Verpackung an der länglichen schmalen Seite geöffnet, an der sich auch der Transportgriff befindet. Direkt nach dem Aufklappen erkennt man das MateBook 13 darin, welches rundum von Schaumstoffeinsätzen umgeben ist. Diese sorgen dafür, dass das Gerät in der Mitte zentriert wird und somit sicher geschützt vor Schäden ist. Zusätzlich befindet sich das MateBook 13 in eine Folie eingepackt.

Direkt neben dem MateBook 13, bzw. einem Schaumstoffeinsatz, befindet sich eine kleine Kartonage. In dieser ist sämtlicher Zubehör verstaut. Dabei handelt es sich zum einen um das 65 Watt Netzteil, ein abnehmbares knapp 2 Meter langes USB-C Ladekabel und einen Adapter, der via USB-C Anschluss angeschlossen wird. Dieser bietet die Möglichkeit ein Gerät via analogen Videoausgang (VGA-Anschluss), via HDMI-Anschluss und USB-A-Anschluss anzuschließen. Zudem ist auch noch ein USB-C Port vorhanden, denn durch das Einstecken des Adapters an der rechten Seite des Notebooks, wird dieser belegt. Somit hätte man ohne diesen Port, keinen freien mehr zur Verfügung.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Huawei setzt bei seinen Notebooks bzw. Ultrabook auf ein elegantes Aluminiumgehäuse. So ist dies auch beim Huawei MateBook 13 der Fall, dieses kommt wie die anderen Notebooks und Smartphones mit dem soggenanten diamantgeschliffenen Ecken daher. Damit sind unter anderem die „polierte“ Fase um die Oberseite der Tastaturebene wie man es z.B an dem Element direkt über dem Lade-Anschluss verlaufend sieht gemeint. 

Das Design des Space Grey farbigen Huawei MateBook 13 gefällt mir sehr gut. Dank der Aluminium-Bauart, besitzt das Huawei MateBook 13 eine glatte Oberfläche, welche typisch für Aluminium dem Notebook eine matte aber hübsche Optik verleiht. Wie bereits beim MateBook D gefallen mir auch hier sehr, die abgerundeten Ecken und Kanten der Display-Einheit. Beim Aufklappen fallen direkt die schmalen Ränder links und rechts zwischen Gehäuserand und Tastatur auf. Dadurch ist hier kein Platz für die Lautsprecher, sodass diese nach unten gerichtet im Buttom-Case (unter der Tastatureinheit) sitzen.

Da das MateBook 13 wie Huawei angibt, mit einem 3:2 Format daher kommt, besitzt dieses eine deutlich schmalere Form und wirkt somit von der Form betrachtet wesentlich quadratischer, als andere Konkurrenz-Notebooks. Bei den Maßen von 286 x 211 x 14,9 mm (B x H x T) bringt das MateBook 13 gerade mal 1,3 kg auf die Waage, was für ein 13 Zoll Gerät ein sehr gutes Gewicht ist. Im Vergleich Apples 13- Zoll MacBook Pro ist bei identischer dicke und Tiefe knapp über 20 mm breiter.

Das verbaute IPS-Display löst in Full-HD+ Auflösung auf und unterstützt je nach Modell 10-Punkt-Multi-Touch. So wie es bei dem von mir getestete Modell auch der Fall ist, denn dies kommt mit einem zusätzlichen Touch-Display daher. Der schwarze Bildschirmrand welcher um das Display verläuft, ist wie bei Smartphones unter dem Display-Glas integriert und rundum sehr schmal gehalten. An der linken und rechten Seite ist dieser lediglich 4,4 mm dünn und an dem oberen Bereich, in dem die Kamera integriert ist, nimmt dieser knapp 7 mm ein. Lediglich der untere Rand, an dem wie gewohnt das Huawei Logo prangt, ist mit knapp 11 mm etwas breiter gehalten. Der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt beim MateBook 13 somit bei 88 %.

Enttäuscht bin ich beim Huawei MateBook 13 leider von den verfügbaren Anschlüssen. Hier hat man lediglich zwei USB-C Ports (USB-C 3.1) verbaut, von denen nur der linke zum Laden des Notebook genutzt werden kann. Steckt man das Ladekabel in den rechten Anschluss, erscheint eine Meldung, dass man das Kabel an der anderen Seite einstecken soll. Hier hätte ich mir nicht nur weitere Anschlüsse wie z. B. ein USB-A Port oder einen SD-Kartenleser gewünscht, sondern auch die Möglichkeit, das Gerät über jeden seiner USB-C-Ports mit Strom zu versorgen. Zwar liefert Huawei einen Adapter im Lieferumfang mit, der unter anderem einen USB-A Port liefert, aber dadurch muss ich, diesen immer wenn ich unterwegs bin mit rumschleppen und mit Adaptern zu hantieren gefällt mir weniger. Platz für die Anschlüsse wäre auf jeden Fall vorhanden gewesen. Auch ärgerlich ist, dass keiner der beiden USB-Typ-C Ports Thunderbolt 3 unterstützt. DisplayPort wird über den rechten der beiden USB-C-Ports ausgegeben. An der linken Seite befindet sich neben dem Stromanschluss, noch eine 3,5 mm Audiobuchse, worüber man z. B. einen Kopfhörer via Klinkenkabel anschließen kann.

Durch den verwendeten Prozessor, auf den ich später genauer eingehe, reicht es nicht aus das MateBook 13 passiv zu kühlen, sondern aktiv mit Lüftern. Dafür setzt Huawei auf das selbst entwickelte „Shark Fin Design 2.0“, welches aus zwei mittig hinter dem Akku verbauten Lüftern und zwei Heatpipes besteht.

Die beiden hochfrequenten Lüfter saugen die Luft von den Seiten an, sodass die kalte Luft zum CPU und GPU befördert wird. Gleichzeitig wird die entstehende warme Luft als Abluft nach hinten zu den Luftschlitzen zwischen dem Display abgeleitet. Damit die Wärme nach unten entweichen kann, befindet sich an der Aluminium Bodenplatte im hinteren Drittel mehrere Löcher. Die verbauten Lautsprecher strahlen ihren Klang nicht nach oben, sondern nach unten ab. Daher wirbt Huawei beim MateBook 13 mit einem Dolby Atmos Sound, welcher durch die beiden Lochgitter am vorderen Bereich an der Unterseite nach unten abgegeben wird. Der Power-Butten rechts oberhalb der Tastatur dient nicht nur als Einschaltknopf, sondern kann auch als Fingerabdrucksensor verwendet werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf dem ersten Blick wirkt die Verarbeitung des Huawei MateBook 13 sehr gut. Dennoch konnte ich an dem mit zur Verfügung gestellten Testgerät ein paar Mängel feststellen. Ob davon wiederum alle verallgemeinern kann, weiß ich nicht genau, denn diese könnten eventuell auch Einzelfälle sein. Da diese jedoch bei mir vorhanden waren, möchte ich diese nicht verheimlichen und euch natürlich darüber Informieren.

Das Gehäuse des MateBook 13 ist im Großen und Ganzen zwar sehr schön verarbeitet, doch im betracht der Stabilität hatte ich schon bessere Notebooks. Die Einheit z. B. in der die Tastatur integriert ist, gehört nicht zu den stabilsten. Somit gibt das Aluminium zwischen den Tasten beim Tippen im mittleren Bereich etwas stärker nach. Zudem muss ich bei der Verarbeitung einen noch einen ungleichmäßigen Spalt kritisieren. Dieser war bei meinem Gerät an der Öffnungsmulde, direkt unter dem Touchpad. Hier wurde vermutlich die obere Aluminium Schicht auf das restliche Gehäuse geklebt oder verschraubt und dadurch wurde das ganze knapp 1 mm versetzt angebracht, was man an dem Detailbild von mir erkennen kann. Zudem wurde der Huawei Schriftzug samt Logo auf dem Deckel nicht aus einem Stück gefräst, sondern das ganze wurde lediglich aufgeklebt. Somit ist dieses wie z. B. der aufgelaserte „Huawei“ Schriftzug beim MateBook D nicht eben, sondern steht knapp 1 mm hervor und besitzt eine raue Oberfläche, was mir persönlich weniger gut gefällt.

Für das Aufklappen des MateBook 13 sind definitiv beide Hände vonnöten. Dies spricht für kräftige Scharniere, die beim Touch-Display genau richtig sind, denn somit wippt dieses beim Berühren und antippen nichts nach. Würde man das MateBook nur mit einer Hand aufklappen, würde das ganze nicht so gut gehen, da das Gerät ab einem höheren Winkel sehr kopflastig wird. Mit dem maximalen Öffnungswinkel von 150°, welchen die Klappscharniere zulassen bin ich soweit zufrieden.

Die vier runden Gummifüße sorgen für einen sicheren und somit rutschfesten Stand auf dem Schreibtisch usw. Da jedoch wie bei vielen anderen Notebooks die kalte Luft teilweise auch von unten angesaugt wird, sollte man ein Notebook nie ohne stabile Unterlage auf der Couch oder im Bett betreiben. Da dadurch das Gerät keine frische Luft ansaugen kann und somit Schaden nehmen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display/Auflösung13 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln  200 ppi(Auflösung Full-HD+)
ProzessorIntel Core i7-Prozessor der 8. Generation. Basisband:1,8 GHz; Einzelkern:4,6 GHz; Doppelkern:4,5 GHz; Quad Core:4,1 GHz
BetriebssystemMicrosoft Windows 10 Home 64 Bit
Arbeitsspeicher8 GB DDR4 Arbeitsspeicher 2.133 MHz
Festplatte512 GB SSD (M.2-2280-Slot SSD)
Anschlüsse2x USB-Typ-C Anschluss (linker zum laden und rechter zur Datenübertragung; 1 Kopfhörer-Anschluss.
MaterialAluminium-Gehäuse
Maße286 x 211 x 14,9 mm (B x T xH)
Gewicht1,3 kg
KonnektivitätIntel 802.11 a/b/g/n/ac, 2.4 und 5 GHz, 2 x 2 MiMo und Bluetooth 5.0, Huawei-Share
Lieferumfang1x Huawei MateBook 13
1x Netzteil
1x USB-C Kabel (Länge 2m)
1x Huawei Dockingstation (Adapter)
1x Beschreibungen
Technische Daten des Huawei MateBook 13

Display

Das Huawei MateBook 13 verfügt wie die Bezeichnung im Namen schon vermuten lässt über ein 13 Zoll großes Display. Anders wie es die meisten anderen Hersteller bei ihren Geräten machen, kommt dieses um sich von diesen Geräten abzusetzen nicht mit dem typischen 16:9-Format daher, sondern mit einem 3:2-Display-Panel. Dieses 13 Zoll Display löst mit 2160 x 1440 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 200 PPI entspricht und somit kann man hier von einem Full-HD+ Display reden. 

Da es sich beim verbauten Display um eines mit IPS-Technologie handelt, kann dieses mit einer typischen sehr guten Blickwinkelstabilität überzeugen. So ist das Display selbst vom seitlichen Betrachten sehr gut ablesbar, ohne das dabei die Farben großartig verfälschen oder die Konturen verblassen. Bei dem Testgerät, welches mir Huawei zur verfügung gestellt hat, handelt es sich um das teuerste Gerät, mit Touch wie es so eigentlich nur in Deutschland erhältlich sein wird. Es gibt in Deutschland neben dem  MateBook 13 mit i5 und 256 GB SSD, noch das i7 mit 512 GB SSD und das teuerste Modell mit zusätzlichem Touch-Display, welches dem Modell von mir entspricht. In Österreich wiederum gibt es nur das kleinste Deutsche Modell, doch dieses kommt zum gleichen Preis von 999€ mit zusätzlichen Touch-Display daher. 

Das Touch-Display lässt sich hervorragend Bedienungen und reagiert dank 10-Punkt-Multi-Touch auf bis zu 10 Finger auf einmal. Doch nicht nur für mich, sondern auch vielen anderen unter euch ist natürlich die Farbqualität, die Helligkeit und die damit verbunden Frage, wie gut schlägt es sich mit maximaler Helligkeit im Outdoor-Outdoor-Einsatz bei starkem Sonnenlicht, sehr wichtig. Diese Punkte habe ich wie üblich natürlich in meinem Testzeitraum ebenfalls getestet.

Wie bereits erwähnt kann beim MateBook13 das IPS-Panel überzeugen, welches mit einer sehr guten Blickwinkelstabilität begeistern kann. Mit der Ausleuchtung des Displays war ich bei meinem Testgerät zufrieden, es waren lediglich minimale Lichthöfe erkennbar, welche nur beim Systemstart aufgefallen sind und somit im Alltag keinesfalls stören. Hier kann eventuell sein, dass das Clouding (Lichthöfe) je nach Gerät schwanken. Huawei gibt beim Farbraum 70,8 % (NTSC) bzw. 100 % sRGB. Somit deckt das MateBook 13 vollständig den sRGB-Farbraum ab, was einem guten Farbraum entspricht. Wer jedoch noch mehr Farbraumabdeckung für Fotobearbeitung oder Ähnliches sucht, sollte z. B. zu einem MacBook Pro 2018 greifen, denn dies deckt den DCI-PR Farbraum ab, welcher deutlich umfangreicher ist. Den Kontrast gibt Huawei mit 1.00:1 an, was im Alltag ebenfalls in Ordnung geht.

 Der größte Schwachpunkt des Huawei MateBook 13 ist jedoch die maximale Displayhelligkeit von 300 Nits. Daher schlägt sich das MateBook 13 im Außeneinsatz schlechter als einige andere Geräte. Direktes Sonnenlicht auf das Display geht z. B. absolut nicht, denn hier zeigen sich in dem hochglänzenden Display viel zu sehr die Reflexionen. Hier schneidet z. B. mein MacBook Pro mit 500 Nits deutlich besser ab.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Tastatur und Touchpad

Die Tastatur des Huawei MateBook 13 nimmt insgesamt eine Fläche von knapp 27,6 x 10,5 cm ein und ist somit für ein 13-Zoll Notebook ausreichend groß ausgelegt. Die Beschriftung der einzelnen Tasten ist deutlich beschriftet und sämtliche Tasten bis auf die beiden Pfeiltasten hoch und runter haben ein gutes Größenformat. Die beiden Pfeiltasten sind gegenüber den restlichen Tasten lediglich in halber Größe ausgeführt. 

Mit der Tastatur bin ich leider nicht zu 100 % zufrieden, denn daran habe ich einige Kritikpunkte feststellen können. Zum einen gibt die Tastaturebene, wie ich es bereits unter dem Punkt Verarbeitung erwähnt habe im mittleren Teil etwas zu sehr nach. Zudem ist mir persönlich das Feedback zu schwammig und der Hub von 1,2 mm etwas zu kurz. Dafür wiederum ist die Tastatur beim Tippen angenehm leise. Eine zweistufige Hintergrundbeleuchtung ist bei allen deutschen und österreichischen Modellen enthalten und kann in zwei Stufen reguliert werden oder bei Bedarf ausgeschaltet werden. Das Touchpad des MateBook 13 ist mit 12 x 6,5 cm für ein 13 Zoll Gerät ausreichend groß bemessen. Die Oberfläche des Touchpads ist sehr angenehm glatt und ermöglicht somit ein gleichmäßiges Gleiten der Finger über das ganze Touchpad hinweg.

Das Touchpad kommt ohne weitere Click-Tasten, wie man dies z. B. von den älteren Notebooks kennt daher. Dementsprechend werden Links- und Rechtsklick über den Druck auf der unteren Touchpad-Oberfläche ausgeführt. Hier ist jedoch der Hubweg etwas zu kurz geraten und für meinen Geschmack etwas zu weich.

(Tastatur und Touchpad: 4 von 5 Punkten)

Leistung

Das Testgerät welches mir von Huawei zur Verfügung gestellt wurde, besitzt wie bereits erwähnt einen i7-8565U Prozessor. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das in Österreich erhältliche Gerät, denn dieses ist lediglich mit einem i5-6265U Prozessor ausgestattet. Der CPU stammt aus der aktuellen Whiskey-Lake-U-Generation (8.Generation). Beim GPU (Grafik Prozessor) setzt Huawei bei meinem Modell auf die bessere 25W Variante des NVIDIA GeForce MX150 Chip. Dieser wird jedoch nur bei der US-Variante des MateBook 13 verbaut, wie es bei meiner Version der Fall ist. So kommt beim österreichischen und deutschen Modell des MateBook 13, lediglich der Intel UHD Graphics 620-Chip zum Einsatz. Da es sich bei meinem Gerät um die besser ausgestattete Version, welche so aktuell nicht in Europa erhältlich ist, handelt, beziehen sich meine Benchmarktest auf die Länder außerhalb de EU.

Aktuell sind sämtliche auf dem Markt erhältliche Huawei MateBook 13 Modelle mit einem 8 GB großen DDR4-2133 Arbeitsspeicher ausgestattet. Ob es im späteren Zeitpunkt weitere Versionen mit 16 GB RAM geben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. 8 GB ist heutzutage nicht mehr besonders viel Arbeitsspeicher und so würden sich sicher einige interessierte Käufer freuen, wenn bald auch eine 16 GB Variante erhältlich sein wird.

Bei der 8. Generation des i7 CPU handelt es sich um einen vier Kern Prozessor, welcher acht Threads besitzt. Die Grundtaktfrequenz des CPU´s liegt pro Rechenkern bei 1,8 GHz. Im Turbo-Modus, bei dem der CPU kurzzeitig übertatet, erreicht ein einzelner Kern davon eine maximale Taktfrequenz von bis zu 4,6 GHz. Doch nun einige Zahlen zu den Benchmark Test:

Das Gehäuse des Huawei MateBook 13 ist relativ dünn und somit klein gehalten. Aus diesem Grund hat Huawei im inneren gleich zwei Lüfter verbaut. Diese befinden sich in der Mitte des Gerätes unter der Tastatur. Huawei verspricht durch die soggenante Shark Fin-Technologie eine schnelle Wärmeableitung. Doch in meinen Tests konnte ich feststellen, dass bei mehrmaliger Wiederholung des Benchmarktests, die Wärmeverteilung nicht perfekt funktioniert. Beim wiederholten Durchführen des Tests stellte ich nämlich einen Leistungsschwund von knapp 13 % fest. 

Doch nun zur SSD. Wie schnell arbeitet diese? Im neuen MateBook 13 setzt Huawei auf eine 256 GB oder alternativ auf eine 512 GB große SSD. Um genauer zu sein, handelt es sich dabei um eine schnelle M.2-2280-Slot SSD. Beim österreichischen Modell gibt es jedoch nur ein SSD mit 256 GB. Die verbaute SSD im MateBook 13 ist sehr schnell, was mir auch die Tests bestätigen konnten. 

In meinem Test erreichte die SSD beim Lesen 3450,3 MB/s und beim Schreiben 2541,7 MB/s.

(Leistung: 4 von 5 Punkten)

Lautsprecher

Betrachtet man das kleine Gehäuse und den daraus resultierenden Resonanzkörper des MateBook 13, dann kann die Audioqualität der Lautsprecher als sehr gut bezeichnet werden. Wie ich bereits erwähnt habe, besitzt das Huawei MateBook 13 zwei nach unten gerichtete Dolby Atmos Lautsprecher. Diese reflektieren, sofern das Notebook auf einem Schreibtisch (gerader Untergrund) steht den Klang vom Untergrund zurück, was für ein besseres bzw. breiteres Klangbild sorgen soll.

Die Maximallautstärke ist für einen normalen Raum von 20 m² absolut ausreichend und neigt lediglich bei über 85 % der Lautstärke etwas zu verzerren. Durch die Dolby Atmos Technologie klingt das Klangbild breiter, wie ich dies von vergleichbaren 13 Zoll Geräten kenne. Doch beim Klang kann auch Huawei nicht zaubern und somit mangelt es durch das geringere Gehäusevolumen nicht nur wie beim MateBook D etwas am Bass, sondern auch die Mitten gehen etwas verloren. Dank der vorinstallierten Dolby-Atmos Software kann man verschiedenen Voreinstellungen vornehmen und so z. B. das Klangbild auf Musik, Stimmen, Film usw. verändern oder direkt per Equalizer frei konfigurieren. 

(Lautsprecher: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Da man das Notebook nicht immer nur an Orten nutzt, an denen man eine Steckdose zur Verfügung hat, ist die Akkulaufzeit ebenso ein wichtiger Bestandteil des MateBook 13 Zoll.

Beim MateBook 13 ist im Gehäuse nicht so viel platz vorhanden, doch Huawei hat hier dennoch einen 41,8 Wh Akku verbaut, mit einer Kapazität von 3.670 mA (11,4 Volt). Hat man wie in meinem Fall das Leistungsstärke MateBook 13 mit großer SSD, CPU und GPU, dann muss man in diesem Fall definitiv mit einer kürzeren Akkulaufzeit rechnen. Ich konnte das Gerät knapp 7 Stunden nutzen, ehe diesem der Saft aus ging. Beim österreichischen Modell mit der kleineren SSD, dem i5 CPU und dem integrierten Intel Grafikchip konnte ich die Akku-Laufzeit nicht testen, aber bei diesem sollte der Akku im Schnitt ca. eineinhalb Stunden länger durchhalten. Die Laufzeit hängt hier wie gewöhnlich davon ab, was man mit dem Netbook macht und wie Laut der Ton und die Helligkeit eingestellt wurde.

Huawei hat das Notebook mit einer Schnellladefunktion versehen. Somit verspricht der Hersteller, dass bereits nach 15 Minuten, der Akku für 2,5 h Betriebszeit aufgeladen sein soll. In meinem Test war der Akku in knapp 2 Stunden wieder auf 100 % aufgeladen. Wird das MateBook 13 unter hoher Last ausgesetzt, dann dauert es eventuell etwas länger, da hier fast so viel Strom verbraucht wird, wie das Netzteil liefert. Geladen werden kann das Gerät jedoch wie bereits erwähnt nur über den linken USB-C-Port, mit dem rechten wird das Gerät bzw. der Akku nicht geladen.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das MateBook 13 wirbt Huawei mit den Argumenten: FullView Display, Quick Charge, Fingerabdrucksensor und Huawei Share. Bei diesen Punkten kann ich dem Unternehmen zustimmen. Neben dem schmalen Rändern rund um das Display besitzt das MateBook 13 eine Schnellladefunktion, einen im Power-Button integrierten Fingerabdrucksensor und die neue Huawei Share-Funktion. 

Dank Huawei Share ist es möglich mit einem anderen Huawei Share kompatiblen Gerät wie z. B. einem Mate 20, Daten direkt via NFC mit einem einzigen Tastendruck zu übertragen. Dabei kann man z. B. 500 Bilder (Größe je Bild 3 MB) innerhalb einer Minute oder ein 1 GB große Video in 35 Sekunden auf das MateBook 13 übertragen.

Des Weiteren hat mir am MateBook 13 neben dem Design die schnelle SSD und das geringe Gewicht gefallen. Wiederum etwas enttäuscht war ich von der etwas mangelnden Verarbeitung, die eingeschränkte Anschlüsse, das nicht so helle Display, welches zudem im Außeneinsatz stark reflektiert und das Problem des Laden während des zocken. Denn bei hoher Last verbraucht das MateBook 13 fast mehr Strom, als es mit dem 65 Watt Netzteil geliefert bekommt.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 999€ ist das neue MateBook 13 ein sehr gutes Gerät, welches eine gute Ausstattung bietet. Doch bereits jetzt ist das Gerät übrigens bei einigen Händlern zum Preis von 899€ gelistet. Zu den Stärken des MateBook 13 zählt die schnelle SSD, der gute CPU und GPU.

Jedoch eignet sich das Gerät wie erwähnt nicht so wirklich für den Außeneinsatz und für zocken. Beim Zocken kann es die höhere Rechenleistung Leitung einfach nicht lang genug halten und verbraucht dabei zudem zu viel Strom. Auch etwas ungewohnt ist das 3:2 Format, denn bei Videos via Netflix und Co. anschauen, hat man auf dem kleinen 13-Zoll Display einen breiten Rand oben und unten. 

Abgesehen von diesen Kritikpunkten bekommt man mit dem MateBook 13 einen zuverlässigen Begleiter, welcher neben einem sehr guten Touch-Screen, ausreichend große Tasten, sowie ein großes Touchpad bietet.

HUAWEI MATEBOOK 13

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Huawei MateBook D

Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.

Seit 2017 bietet der Elektronikkonzern Huawei hierzulande neben Smartphones auch Notebooks an. Das erste vollwertige Notebook war das MateBook X.  Zum Ende des Jahres 2018 hat Huawei in Österreich das neue MateBook D vorgestellt. Bei diesem handelt es sich um ein gut ausgestattetes Office-Notebook zu einem relativ günstigen Preis von 699€. Ob mich das kompakte Huawei MateBook D im Alltagstest überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

HUAWEI MATEBOOK D

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Huawei MateBook D kommt in einer klassischen Klappverpackung daher, welche nicht nur mit einer Abbildung des Gerätes, sondern auch mit einigen Informationen über dieses Versehen wurde. Die Oberseite der weißen Verpackung ziert einen Aufdruck des MateBook D, welches man hier mit einem 30° Öffnungswinkel von der Seite betrachtet sieht. Des Weiteren prangt in der rechten oberen Ecke das Huawei Logo und links gegenüber der silberne „HUAWEI MateBook D“ Schriftzug. Links unten ist auch das DOLBY ATMOS Sound-System und das Intel Logo zu sehen.

Betrachtet man die Rückseite, informiert diese nicht über das Gerät, sondern vielmehr über den Hersteller „Huawei“. Lediglich die Vorderseite, an welcher die Verpackung aufgeklappt wird, befindet sich ein Aufkleber mit einer S/N-Nummer und einigen technischen Daten wie z. B. der Model-Nummer, dem verbauten CPU, GPU, RAM und Speicher. Des Weitern steht hier in der Mitte noch groß „HUAWEI DESIGN“.

Öffnet man die weiße Verpackung an der Öffnungslasche, kommt direkt das Huawei MateBook D in einem Schutztuch eingepackt zum Vorschein. Hebt man dieses an, befindet sich unter einem Karton der Zubehör. Bei dem es sich lediglich um einige Beschreibungen und das Netzteil handelt. Beim Netzteil handelt es sich um ein 65 Watt Netzteil mit festem Kabel und einem runden Anschluss.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Space Grey farbigen MateBook D besitzt zwar keine besonderen Überraschungen, doch dadurch kann man das neue Gerät, wie es Huawei selbst präsentiert als, Business-Notebook bezeichnen. Auf den ersten Blick macht das Gerät, welches hauptsächlich aus Aluminium besteht einen sehr ansprechenden Eindruck. Die abgerundeten Kanten rundum gefallen mir sehr gut, denn so fühlt sich das Ganze besonders angenehm an. Durch das verwendete Aluminium-Gehäuse kommt das MateBook D auf ein Gewicht von knapp 1,9 kg, was bei einem Notebook mit einer Displaygröße von 15,6 ganz gut ist, denn hier gibt es einige Geräte die mehr, als 2 kg auf die Waage bringen.

Wiederum gehört das MateBook D definitiv nicht zu den dünnsten Geräten. Dies kann sich jedoch aufgrund der Hitzeentwicklung positiv auswirken, denn somit staut sich darin die Wärme nicht so schnell wie in einem flachen Notebook. An der dicksten Stelle misst das neue MateBook D zusammengeklappt inkl. Gummifüße 16,9 mm, die Breite des Gerätes beträgt 358 mm und die Tiefe 239 mm. 

Das IPS-Display des Huawei MateBook D beträgt 15,6 Zoll und löst in Full-HD Auflösung auf. Der schwarze Bildschirmrand aus rauem Kunststoff ist links und rechts knapp 6 mm breit und im oberen Abschnitt in dem neben der Kamera noch die Mikrofone untergebracht sind, beträgt 11 mm. Lediglich der untere Bereich, auf dem der Name des Herstellers aufgedruckt wurde, ist mit knapp 20 mm etwas breiter gehalten. Der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt beim MateBook D somit bei 83 %.

Die Anschlüsse beim MateBook D sind auf die zwei kurzen Seiten verteilt. Leider hat Huawei hier auf einige Anschlüsse trotz dem breiten Gehäuse verzichtet. An der linken Seite befindet sich neben dem Stromanschluss, noch ein vollwertiger HDMI-Anschluss, 2-mal USB 3.0 und eine 3,5 mm Audiobuchse. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite ist lediglich ein USB 2.0 Anschluss untergebracht. Somit hat Huawei beim Einsteiger Notebook nicht nur auf einen bzw. mehrere USB-Typ-C Anschlüsse mit Thunderbolt 3 Unterstützung verzichtet, sondern auch auf ein Kartenlesegerät für SD-Karten.

Das Huawei MateBook D muss durch den verwendeten Prozessor aktiv gekühlt werden, daher ist im Inneren wie üblich ein Lüfter verbaut. Dieser dient dazu, die entstehende Hitze im Gehäuse die hauptsächlich durch den Prozessor entsteht nach unten und zum Teil nach hinten durch Aussparungen am Gehäuse nach außen zu leiten. Damit die Wärme nach unten entweichen kann, befindet sich an der Aluminium Bodenplatte im hinteren Drittel mehrere Löcher. Die verbauten Lautsprecher strahlen ihren Klang nicht nach oben ab, sondern nach unten. Daher wirbt Huawei beim MateBook D mit einem Dolby Atmos Sound, welcher durch die beiden Lochgitter an den vorderen Seiten nach unten abgegeben wird. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es nur wenig zu bemängeln. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Aluminium gefertigt. Lediglich die Bildschirmblende und die Abdeckung der Klappscharniere bestehen aus mattschwarzen Kunststoff. Die Spaltmaße sind sehr gering gehalten und verlaufen überall gleichmäßig. In dem von mir ausgeführten Verwindungstest, konnte mich das Buttom-Case (Gehäuse, in dem die Tastatur usw. sitzt) überzeugen. Diese ließ sich kaum verwinden und gab keinerlei Knackgeräusche oder ähnliche bedenkliche Geräusche von sich. Bei der Display-Einheit ist diese hohe Verwindungssteifigkeit zwar nicht der Fall, aber dies geht dennoch soweit in Ordnung. 

Die verbauten Display Scharniere erledigen ihre Arbeit soweit sehr gut und ermöglichen ein einfaches Öffnen und schließen des MateBook D. Zwar können die Scharniere ein Nachwippen des Displays nicht komplett verhindern, doch da es sich um kein Touchscreen-Display handelt, dürft dies einem im Alltag definitiv nicht stören. Ein wenig negativ finde ich bei den beiden Klappscharnieren jedoch den maximalen Öffnungswinkel von ca. 120°, welchen diese zulassen. Dies ist etwas wenig, denn je nach Anwendung wären ein paar Grad mehr auf jeden Fall nicht schlecht, da man dadurch eventuelle Reflexionen im Display vermeiden könnte.

Die vier runden Gummifüße sorgen zusammen mit dem zusätzlichen in der hinteren Mitte befindlichen Fuß für einen sicheren und somit rutschfesten Stand auf dem Schreibtisch usw. Da jedoch wie bei eigentlich allen Notebooks die wärme nach nach unten und teilweise nach hinten abgegeben wird, sollte man ein Notebook nie ohne stabile Unterlage auf der Couch oder im Bett betreiben. Da dadurch das Gerät keine frische Luft ansaugen kann und somit Schaden nehmen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display/Auflösung15,6 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Auflösung Full-HD)
ProzessorIntel Core i5-Prozessor der 8. Generation 4x 1,6 GHz im Turbo Modus bis zu 3,4 GHz.
BetriebssystemMicrosoft Windows 10 Home 64 Bit
Arbeitsspeicher8 GB DDR4 Arbeitsspeicher
Festplatte256 GB SSD SATA III
Anschlüsse2x USB 3.0; 1 USB 2.0; 1 Kopfhörer-Anschluss und Stromanschluss
MaterialAluminium-Gehäuse
Maße358 x 239 x 16,9 mm (B x T xH)
Gewicht1,9 kg
KonnektivitätIntel 802.11 a/b/g/n/ac, 2.4 und 5 GHz, 2 x 2 MiMo und Bluetooth 4.1
Lieferumfang1x Huawei MateBook D
1x Netzteil mit festem Kabel
1x Beschreibungen
Technische Daten des Huawei MateBook D

Display

Das von mir getestete Huawei MateBook D verfügt über ein 15,6 Zoll Display mit einer Auflösung Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel). Beim Display handelt es sich daher genauer gesagt um ein Full-HD-IPS-Display, welches typisch für ein IPS-Panel für eine sehr gute Blickwinkelstabilität sorgt. So ist das Display selbst vom seitlichen Betrachten sehr gut ablesbar, ohne das dabei die Farben verfälschen oder Ähnliches. Ein Touch-Screen wie es z. B. beim MateBook X verbaut wurde, ist hier jedoch nicht vorhanden, was man bei dem Preis auch nicht erwarten braucht und für mich persönlich bei einem Laptop kaum Vorteile bringt. Ich nutze bei solchen Geräten vermutlich aus jahrelanger Gewohnheit immer noch am liebsten die klassische Tastatur. 

Doch wie schlägt sich das Full-HD-IPS-Display im Test? Wie bereits erwähnt kann hier typisch für ein IPS-Panel die Blickwinkelstabilität sehr überzeugen. Zudem gefällt mir die gleichmäßige Ausleuchtung gut. Was ich im Vergleich zu meinem MacBook Pro gleich feststellen konnte, war jedoch die Farbraumabdeckung. Diese ist beim MateBook D definitiv geringer als beim MacBook Pro, was mir jedoch nur beim Vergleich bei der Fotobearbeitung aufgefallen ist. Direkt verglichen sollte man die beiden Geräte sowieso nicht, denn das MacBook Pro ist mit über 3000 € deutlich teurer als das knapp 700€ teuere Huawei Matebook D. Zudem fällt der etwas geringere Farbraum bei den meisten Anwendungen, für welche die meisten unter euch das Gerät nutzen würden sowieso nicht auf. So könnt ihr damit problemlos im Internet Surfen und Word-Dokumente verfassen ohne das dies euch auffällt. Zudem kauft man sich bei der Foto- oder Videobearbeitung sicherlich ein ganz anderes Gerät. Den Kontrast gibt Huawei mit 800:1 an, was im Alltag ebenfalls in Ordnung geht.

Der größte Schwachpunkt des Huawei MateBook D ist jedoch die maximale Displayhelligkeit von 250 cd/m². Zwar sorgt das matte Display für deutlich weniger Spiegelungen wie z. B. ein hochglänzendes Panel. Nichtsdestotrotz reichen die 250 cd/m² nicht aus, um damit vernünftig im Außenbereich zu arbeiten. Hier wird es teilweise schwer, etwas auf dem Display abzulesen. Wer also öfters das Gerät im Sommer draußen nutzen möchte, sollte eventuell zu einem Gerät mit hellerem Display greifen. Für jeglichen Indoor-Einsatz reicht es jedoch problemlos aus.

(Display: 3 von 5 Punkten)

Tastatur und Touchpad

Mit der Tastatur des Huawei MateBook D bin ich soweit sehr zufrieden. Die Beschriftung der einzelnen Tasten ist deutlich, zu erkennen und sämtliche Tasten haben ein gutes Größenformat. Beim schnellen Tippen sorgt das stabile Aluminium Gehäuse dafür, dass hier nichts nachgibt und man somit schnell und sofern an die Tastenbelegung gewohnt, fehlerfrei tippen kann. Der Hub der einzelnen Tasten beträgt 1,5 mm, was mir persönlich sehr gut gefällt. Positiv sind auch die Pfeiltasten, denn hier sind die beiden Pfeil hoch und runter Tasten getrennt und sind somit gleich groß wie alle anderen Buchstabentasten. Bei vielen anderen Notebooks sind diese, wie z. B. bei meinem MacBook Pro deutlich kleiner und vom Platz betrachtet auf eine Taste verteilt. Leider gibt es am MateBook D keine Tastaturbeleuchtung, daher ist das Tippen bei Dunkelheit etwas umständlicher.

Das Touchpad des MateBook D ist mit 10,5 x 6,3 cm ausreichend groß ausgelegt. Jedoch sind viele andere 15,6 Zoll Notebook mit deutlich größeren Touchpads ausgestattet. So ist es auch in meinem Macbook Pro 2018 der Fall. Dieses ist deutlich größer und gefällt mir dadurch persönlich um einiges besser. Die Gleiteigenschaft des Trackpads ermöglicht ein präzises steuern. Lediglich diejenigen mit leicht feuchten Fingern haben eventuell etwas Probleme, denn hier gleiten die Finger nicht ganz zu geschmeidig über die Oberfläche. 

Das knapp 1 mm tiefe Touchpad kommt ohne weitere Click-Tasten, wie man dies z. B. von den älteren Notebooks kennt daher. Dementsprechend werden Links- und Rechtsklick über den Druck auf der unteren Touchpad-Oberfläche ausgeführt. Hier ist jedoch der Hubweg etwas zu kurz geraten, doch das haptische Feedback ist sehr präzise und keineswegs schwammig.

(Tastatur und Touchpad: 4 von 5 Punkten)

Leistung

Laut den technischen Daten des Herstellers ist das Einsteiger-Notebook aus dem Hause Huawei mit einem Intel Core i5-8250U Prozessor der 8. Generation bestückt. Beim GPU (Grafik Prozessor) handelt es sich bei meinem Modell um den Intel HD Graphics 620. Alternativ gibt es jedoch auch für einen Aufpreis den NVIDIA GeForce MX150 Chip. 

Der i5-8250U Prozessor ist bereits im 3. Quartal im Jahre 2017 auf den Markt gekommen und daher nicht mehr der neuste. Doch wie gut das neue Huawei MateBook D mit 8 GB DDR4 RAM im Leistungstest abschneidet, zeigen uns einige Benchmark-Tests. Doch zuvor eine kurze Info zur Hardware bzw. des Prozessors.

Bei der 8. Generation des i5 CPU handelt es sich nicht mehr um einen Dual-Core CPU, sondern um einen vier Kerner mit acht Threads. Somit sollte die 8. Generation eine theoretische Mehrleistung von knapp 40 % bieten. Die Grundtaktfrequenz des Prozessors liegt pro Kern bei 1,6 GHz, im Turbo-Modus werden die Kerne bis auf ein Maximum von bis zu 3,4 GHz übertaktet. Doch nun einige Zahlen zu den Benchmarktest:

Dank dem etwas dickeren Gehäuse ist mir bei den Tests aufgefallen, das der Intel i5-8250U die Leistung selbst bei höherer Last auch über einen etwas längeren Zeitraum halten kann. So kann das Huawei MateBook D die Wärme deutlich besser ableiten wie dünnere Geräte. Im Alltagsgebrauch ist die Leistung auf jeden Fall mehr als ausreichend. Wer jedoch gerne zocken möchte, muss hier klar mit reduzierter Grafik-Einstellungen leben, denn der GPU wird leider etwas gedrosselt, damit das Notebook nicht zu heiß wird.

Doch nun zur SSD. Wie schnell arbeitet diese? Im neuen MateBook D setzt Huawei auf eine 256 GB große SSD, um genauer zu sein, handelt es sich dabei um eine SATAIII SSD, deren Verbindung eine maximale Übertragungsrate von 600 MB/s zulässt. Daher kann die SSD definitiv nicht mit einer PCI-NVMe-SSD mithalten. Im Alltag dürfte einem normalen Nutzer die langsamerer SSD jedoch sicherlich nicht negativ auffallen.

In meinem Test erreichte die SSD beim Lesen 563,9 MB/s und beim Schreiben 498,7 MB/s.

(Leistung: 3,5 von 5 Punkten)

Lautsprecher

Wie ich bereits erwähnt habe, besitzt das Huawei MateBook D zwei nach unten gerichtete Dolby Atmos Lautsprecher. Diese reflektieren, sofern das Notebook auf einem Schreibtisch (gerade Untergrund) steht den Klang vom Untergrund zurück, was für ein besseres Klangbild sorgen soll.

Die Maximallautstärke ist für einen normalen Raum von 20 m² absolut ausreichend und neigt lediglich bei über 85 % der Lautstärke etwas zu verzerren. Durch die Dolby Atmos Technologie klingt das Klangbild breiter, wie ich dies von vergleichbaren 15,6 Zoll Geräten kenne. Doch beim Klang kann auch Huawei nicht zaubern und so mangelt es durch das geringere Gehäusevolumen nicht nur etwas am Bass, sondern auch die Mitten gehen etwas verloren. Dank der vorinstallierten Dolby-Atmos Software kann man verschiedenen Voreinstellungen vornehmen und so z. B. das Klangbild auf Musik, Stimmen, Film usw. verändern oder direkt per Equalizer frei konfigurieren. 

(Lautsprecher: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Da man ein Notebook nicht nur kabelgebunden nutzt, sondern dies gerne auch mal ohne vorhandene Steckdose im Garten oder mobil im Zug nutzt. Ist die Akkulaufzeit des Huawei MateBook D sehr wichtig.

Beim MateBook D hat Huawei einen 43,3 Wh großen Akku verbaut, mit einer Kapazität von 3.800 mA (11,4 Volt). Ein 43,3 Wh großer Akku ist für ein 15,6 Zoll Gerät nicht besonders groß bemessen, dennoch bietet das MateBook D eine überraschend gute Laufzeit. Die Laufzeit hängt hier natürlich davon ab, was man mit dem Netbook macht und wie Laut der Ton und die Helligkeit eingestellt wurde.

Bei einer normalen Nutzung im Alltag, bei dem ich mehrere Tabs im Browser offen hatte, nebenher im Word tätig war, die Helligkeit des Displays auf Mittel gestellt hatte, war nach knapp 7 Stunden Akkulaufzeit Schluss. Beim Arbeiten unter längerer Volllast und maximaler Helligkeit, fällt die Akkulaufzeit mit gerade einmal 1 eineinhalb Stunden deutlich niedriger aus.

Geladen wird das Huawei MateBook D mit dem mitgelieferten 65 Watt Netzteil. In knapp 2 einhalb Stunden ist der Akku wieder auf 100% aufgeladen. 

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Huawei MateBook D handelt es sich um ein 15,6 Zoll großes Notebook. Dieses wirbt Huawei als Business-Notebook an. Welches sich durch seine schlichte Optik nicht nur als solches eignet, sondern dank dem niedrigen Preis auch als perfektes Einsteigergerät. 

Das Design und die Verarbeitung können dank dem Aluminiumgehäuse und den gleichmäßigen Spaltmaßen sehr überzeugen. Zudem ist das 15,6 Zoll große Notebook dank dem Gewicht von 1,9 KG ein Leichtgewicht in dieser Größe. Gefallen hat mir unter anderem das Klangbild der Dolby Atmos Lautsprecher und die gute Akkulaufzeit.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 699€ ist das neue Huawei MateBook D ein sehr gutes Gerät, welches eine gute Ausstattung bietet. Klar kann man bei diesem Preis nicht ein leistungstechnisch gesehenes Top-Gerät erwarten. Doch wer nicht gerade ein Gerät zum viel zocken oder Bild- und Videobearbeitung sucht, findet beim MateBook D den perfekten Alltagsbegleiter zu einem guten Preis. 

Zu den Schwächen des MateBook D gehört die Farbgenauigkeit des IPS-Displays, der etwas langsame SATA III Anschluss für die SSD und die Wärmeentwicklung, denn dadurch wird der GPU bei anspruchsvollen Anwendungen gedrosselt, da der Lüfter die Wärme nicht schnell genug ableiten kann.

HUAWEI MATEBOOK D

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

HP Spectre 13 (af031ng)

HP Inc. wurde mit Sitz in Palo Alto (USA) 1939 von William (Bill) Hewlett und David Packard gegründet. HP Inc. ist einer der größten US-amerikanischen PC- und Druckerhersteller. Das erste HP-Produkt war ein Tonfrequenzgenerator, der HP 200A. Das Filmstudio Walt-Disney galt als einer der ersten Kunden, denn diese kauften für einen Trickfilm acht dieser Tonfrequenzgeneratoren. 

Bis zu der Aufspaltung am November 2015 hieß das Unternehmen noch Hewlett-Packard Company. Dieser ursprüngliche Name setzt sich aus den Nachnamen der beiden Gründer zusammen. Nach der Trennung nannte sich das Unternehmen dann nur noch HP Inc. 

Neben vielen Druckern die das Unternehmen anbietet, hat es auch viele Notebooks und Tablets im Sortiment. Wir haben uns für euch das neue HP Spectre 13 genauer angeschaut. Dieses kommt mit einem tollen Design daher, doch auch die inneren Werte klingen nicht schlecht. Doch wie sieht es im Test aus, kann das HP Spectre 13 überzeugen? Das Ergebnis erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die eigentliche Hauptverpackung befindet sich ein einer schwarzen schlichten Verpackung, wie man sie von vielen Notebooks kennt. Hier sind neben dem Hersteller und Intel Logo noch seitlich Infos zur verbauten Hardware und der Bezeichnung des HP Spectre 13 zu sehen. 

Öffnen wir die Transportverpackung oben am Bereich der Transportlasche, dann sehen wir, dass die Hauptverpackung des Spectre darin sicher verpackt ist. Zudem befindet sich direkt zwischen einem Spalt das erste Teil des Lieferumfangs und zwar eine Transporttasche ähnlich einer großen Versandtasche, welche mit einem Klettverschluss verschlossen wird. Leider passt nur das Spectre 13 rein und es ist kein Platz für das Netzteil vorgesehen.

Die Hauptverpackung fühlt sich durch eine weiche Beschichtung sehr angenehm an. Der Deckel der Verpackung ist komplett weiß gehalten und auf der Mitte ist mit goldener Schrift „SPECTRE“ zu lesen. Auf den beiden Seiten ist ebenfalls nicht viel mehr zu sehen, hier ist nur ein HP Logo aufgedruckt.Die Unterseite der Verpackung ist in einem leichten Goldton gehalten.

Öffnen wir die Hauptverpackung, dann erblicken wir direkt das HP Spectre 13 Notebook. Entnehmen wir dieses und legen es zur Seite befindet sich unter einer Papierabdeckung in einer Aussparung im Einleger noch der restliche Zubehör. Dabei handelt es sich um das Netzteil mit USB-C Anschluss, dem Netzteil Adapter inkl. verlängertem Kabel mit EU-Stecker und einem USB-C auf USB-Typ A Adapter. Dieser ist wichtig, denn am HP Spectre 13 sind wie bei vielen neuen Geräten nur noch USB-C Steckplätze vorhanden.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Gleich als Erstes muss man sagen, dass das HP Sespctre 13 ein absoluter Hingucker ist. Mit einem Gewicht von 1,1 KG ist es relativ leicht. Zudem misst es an der dicksten Stelle gerade einmal 10,4mm, was bereits beim Vorgänger überraschte. Es wurde nicht zu einem Intel Core m Prozessor, sondern einem aktiv gekühlten und wesentlich leistungsstärkeren Prozessor aus der Core i-U Serie gegriffen. Ob man jedoch durch das dünne Gehäuse die volle Leistung abrufen kann erfahrt ihr später.  

Das Display des HP Spectre 13 ist wie dessen Name schon vermuten lässt 13,3 Zoll groß und besitzt gegenüber seinem Vorgänger nun ein Touchscreen welches sogar in 4K auflöst. Farblich ist das neue Spectre 13 in einem schönen Keramikweiß gehalten mit goldenen Elementen. 

Das Gehäuse des Sespctre 13 besteht aus CNC gefrästem Aluminium und Karbonfasern, lediglich die Unterseite wurde aus normalen Kunststoff gefertigt. Die beiden Koaxial-Scharniere, welche bereits beim Vorgänger zum Einsatz kamen, sieht man im zugeklappten Zustand nicht. Klappt man das Notebook auf, wirkt es so, als würde das Display über der Tastatur schweben. Leider haben die Scharniere ein kleinen Kritikpunkt, den erwähne ich aber unter Punkt Verarbeitung genauer. 

Sämtliche Anschlüsse finden wir in der goldenen Leiste auf der Rückseite des Spectre 13. Diese besteht aus gebürstetem Aluminium, welches nicht so anfällig gegen Kratzer und Fingerabdrücke ist, wie bei einer Hochglanz Ausführung. Bei den Anschlüssen habt ihr nicht sonderlich viel Auswahl, es gibt nur zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse (Datenübertragung bis zu 40 Gbit/s) und einen USB 3.1 Typ-C Anschluss (Datenübertragung bis zu 5 Gbit/s). An der rechten Ecke befindet sich noch ein Kopfhörer-Anschluss, mehr gibt es nicht.

Durch den Verzicht der Anschlüsse auf den Seiten, hat HP die Ränder um das Display und an der Oberseite an der sich die Tastatur befindet, vorne und an den Seiten mit einer Fase versehen. Diese ermöglicht das saubere Öffnen von allen drei Seiten. Jedoch benötigt man aufgrund des geringen Gewichtes zwei Hände dafür.

Wie bereits erwähnt wir das Spectre 13 aktiv gekühlt, daher sind im inneren Lüfter verbaut. Diese leiten die Wärme nach unten und zum Teil nach hinten durch Aussparungen am Gehäuse nach aussen. Die Lautsprecher finden wir direkt oberhalb der Tastatur unter einem besonders designten Lautsprechergitter versteckt. Diese wurden von Bang & Olufsen entwickelt. 

Das komplette Design des HP Spectre 13 gefällt mir sehr gut, alles wirkt sehr elegant und hochwertig. Es gibt nur einen kleinen Kritikpunkt. Die Displayränder zu den Seiten und nach oben sind relativ dünn gehalten. Lediglich der Rahmen am unteren Bereich ist deutlich dicker und durch das HP Logo sehr präsent. Wäre dieser wiederum auch dünner gehalten, dann hätte man auch den restlichen Teil des Notebook kleiner gestalten müssen, was wiederum das Trackpad oder die Tastatur verkleinert hätte.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es nur wenig zu bemängeln. Wie bereits erwähnt besteht das Gehäuse aus Aluminium und Kohlenfasern. Lediglich die Unterseite ist aus weißem Kunststoff gefertigt. Dies ist auch ein kleiner Kritikpunkt, denn bei einem Preis von fast 2000€ könnte man meiner Meinung nach, überall hochwertige Materialien verarbeiten. Zudem kann man durch den Kunststoff das aufgeklappte Notebook mit relativ geringem Kraftaufwand verwinden. Dies heißt jetzt aber nicht, dass es beim runterfallen gleich kaputt geht, jedoch kenne ich Notebooks, die wesentlich stabiler sind.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt sind die beiden Scharniere. Optisch machen sie einiges her und zudem sieht es toll aus wie diese das Display quasi schweben lassen. Doch leider lassen diese nur ein Öffnungswinkel von knapp 120° zu. Dies ist gerade durch die neue Touch-Funktion oder falls man es stehend auf einem Tisch liegend bedient etwas zu wenig. 

Loben kann ich auf jeden Fall die restliche Verarbeitung, auch sind alle Spaltmaße gleichmässig. Des weiteren steht es durch die drei dünne parallel verlaufenden Gummistreifen sehr stabil und rutschfest. Leider wird die Wärme zum Großteil nur nach unten abgegeben, dadurch ist es nicht ratsam, das Spectre 13 im Bett oder auf der Couch ohne Notebook-Unterlage bei denen es stabil auf den Gummifüßen aufliegt zu betreiben.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display/Auflösung13,3 Zoll Touch-Display mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln
ProzessorIntel Core i7-Prozessor der 8. Generation
BetriebssystemMicrosoft Windows 10 Home 64 Bit
Arbeitsspeicher8 GB Arbeitsspeicher
Festplatte1 TB M.2 PCIe NVMe SSD
Anschlüsse2x Thunderbolt™ 3 (Datenübertragung bis zu 40 Gbit/s); 1 USB 3.1 Type-C (Datenübertragung bis zu 5 Gbit/s; 1 Kopfhörer/Mikrofon kombiniert
MaterialMetall- und Kohlefaser-Gehäuse, Unterseite aus Kunststoff.
Maße30,82 x 22,42 x 1,04 cm
Gewicht1,11 kg
KonnektivitätIntel 802.11b/g/n/ac (2×2) Wi-Fi und Bluetooth 4.2
Lieferumfang1x HP Spectre 13
1x Netzteil mit USB-C Anschluss
1x Netzteil Adapter inkl. verlängertem Kabel mit EU-Stecker
1x USB-C auf USB-Typ A Adapter
1x Transporttasche
Technische Daten des Spectre 13 (af031ng)

Display

Das von uns getestete HP Spectre 13 (af031ng) verfügt über ein 13,3 Zoll Display mit einer Auflösung von 4K. Es gibt jedoch auch eine etwas günstigere Full-HD Variante, welche unter anderem mit einer kleineren SSD ausgestattet ist. Bei beiden Modellen handelt es sich jedoch um ein Hochglanz Panel, welches auch per Touch-Bewegungen gestreut werden kann. Da durch Berührungen von Touchscreens Kratzer entstehen können, hat HP das Display mit einer Schutzschicht aus Corning Gorilla Glass versehen. 

Doch wie schlägt sich das 4K-Display im Test? Schon auf den ersten Blick war ich begeistert. Vor allem die Kontraste und die kräftigen Farben, sowie die Schärfe konnten mich sehr überzeugen. 

Was ich jedoch bemängeln kann ist die maximale Helligkeit in Kombination mit dem doch sehr spiegelnden Gorilla Glas. Vor allem, wenn man es per Touch bedient hinterlässt man auf dem Display sehr schnell Fingerabdrücke. Diese stören dann besonders, im Freien bei Sonnenlicht, dabei reflektiert das Display nämlich relativ stark. Abhilfe schafft hier nur, wenn man sich ein schattigeres Plätzchen sucht. 

Bis auf die zu geringe Helligkeit für den Ausseneinsatz und das zu starke Spiegeln des Display hab ich ansonsten keine weiteren Kritikpunkte.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Tastatur und Touchpad

Mit der Tastatur des HP Spectre 13 bin ich sehr zufrieden. Die Beschriftung der Tasten ist deutlich zu erkennen und sie haben ein gutes Größenformat. Die Hauptlasten wie z.B. die QUERTZ-Tasten haben eine Größe von 16×16 Millimeter und einen sehr angenehmen Druckpunkt. Der Hub fällt mit ca. 1,5 mm ebenfalls positiv aus. Im großen und ganzen kann ich sagen, dass man damit sehr angenehm und zugleich flott tippen kann. Wie bereits erwähnt ist die Tastatur gut abzulesen, bei eingeschalter Beleuchtung ist dies ebenfalls der Fall, wobei ich vom Macbook ein dimmen gewöhnt bin, was ich hier vermisse.

Das Trackpad des HP Spectre 13 ist mit 11 x 5,5 cm angenehm groß. Viel größer sollte es meiner Meinung nach bei einem 13,3 Zoll Notebook auch gar nicht sein, vor allem wenn es dazu noch ein Touch-Display besitzt. Die Gleiteigenschaft des Trackpads ermöglicht ein präzises steuern. Weitere „Maus-Tasten“ sind am Touchpad nicht vorhanden, die untere Hälfte funktioniert als Clickpad. 

(Tastatur und Touchpad: 4 von 5 Punkten)

Leistung

Sowohl das von uns getestete große Modell des Spectre 13, als auch die kleinere günstiger Version ist mit einem i7-8550U Prozessor ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen Quad Core Prozessor, welcher gegenüber seinem Vorgänger nun 8 Threads und zudem einen höheren Maximaltakt besitzt. 

Doch wie hoch die Leistung genau ist, zeigen uns einige Benchmarks. Doch zuvor eine kurze Info zur Hardware meines Spectres. Dieses ist neben dem i7-8550U mit 8GB RAM ausgestattet. Es wundert mich etwas, denn das günstigere Modell ist mit 16 GB doppelt so stark bestückt.

Der Maximaltakt liegt bei der 8.Generation des i7-U-CPU bei nun bis zu 4 GHz. Jedoch können diese volle GHz-Leistung nur zwei der 4 Kerne nutzen. Die Maximaltaktrate im Quad-Core Betrieb liegt bei max. 3,7 GHz. Hier kommt jedoch der Nachteil des dünnen Gehäuses, zum einen müssen bei großer Auslastung die Lüfter schnell hochdrehen, damit der Prozessor gekühlt wird. Zudem musste HP das Turbo-Boost Zeitfenster deutlich reduzieren. 

Hier einige Zahlen zu den Bechmarktests:

Klar kann der i7-8550U in so einem dünnen Gehäuse seine Leistung nicht voll ausreizen bzw. nicht sehr lange halten. Dennoch müsst ihr keine Angst haben, dass die Leistung des Spectre 13 zu gering ist. Im Alltagsgebrauch ist die Leistung auf jeden Fall mehr als ausreichend, aber auch wer gelegentlich mal damit zocken möchte kann dies zumindest bei nicht allzu leistungshungrigen Spielen tun. Wichtig ist jedoch die Luftschlitze an der Unterseite freizuhalten.

Doch nun zur SSD. Wie schnell arbeitet diese? Im neuen HP Spectre 13 af031ng setzt man auf eine M.2 PCIe NVMe SSD. Um genauer zu sein handelt es sich dabei um eine 1TB große SSD von Samsung. Die SSD arbeitet sehr zuverlässig und vor allem schnell, was man auch im Test sieht.

In meinem Test erreichte die SSD beim Lesen 1667,5 MB/s und beim Schreiben 1600,8 MB/s. Das sind ordentliche Werte und zeigt, dass die SSD ist sowohl im Schreiben als auch Lesen sehr schnell ist.

(Leistung: 4 von 5 Punkten)

Lautsprecher

Das HP Spectre 13 besitzt zwei Lautsprecher aus dem Hause Bang&Olufsen. Diese befinden sich wie bereits erwähnt zwischen dem Display und der Tastatur. Bei so einem dünnen Notebook wie dem Spectre 13 darf man natürlich keinen so kräftigen Klang erwarten, da weniger Volumen vorhanden ist. Aber ich war dennoch von dem guten Klang überrascht. Die Höhen und Mitten konnten mich durchaus überzeugen, aber auch der Bass ist wesentlich besser als ich angenommen hätte. Da hat HP mit den Lautsprechern von Bang&Olufsen die richtige Wahl getroffen, denn diese holen aus dem kleinen Gehäuse das Maximum raus. 

 Klar ist der Klang z.B. bei meinem MacBook Pro 15“ besser, aber dies ist auch um einiges dicker und zudem sind die Lautsprecher etwas größer, da in einem 15 Zoll Notebook einfach nochmal mehr Platz vorhanden ist. Für ein 13 Zoll Gerät ist der Klang beim HP Spectre 13 echt sehr gut.

(Lautsprecher: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

So ein dünnes Notebook benutzt man natürlich auch gerne Mobil. Daher ist auch die Akkulaufzeit sehr wichtig. 

Beim Spectre 13 hat HP einen 43,7Wh großen Akku verbaut, wie lange dieser genau hält kommt natürlich darauf an, was man damit macht. Beim Full-HD Modell gibt HP eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden an, doch bei dem von mir getesteten 4K-Modell ist die Laufzeit geringer. Wer öfter vorhat mobil damit zu arbeiten, ist bei dem Full-HD Modell besser dran.

Bei einer normalen Nutzung im Alltag, bei dem ich mehrere Tabs im Browser offen hatte, nebenher im Word tätig war, die Helligkeit des Display auf Mittel gestellt und die Tastaturbeleuchtung an hatte, war nach knapp 4 Stunden Akkulaufzeit Schluss. Beim arbeiten unter längerer Vollast, fällt die Akkulaufzeit deutlich niedriger aus.

Geladen wird das HP Spectre 13 wie bereits erwähnt über einen USB-C Anschluss. Die Akkuladezeit ist dank Schnellladetechnologie relativ kurz. So ist nach knapp 30 Minuten der Akku wieder auf 50% aufgeladen. Für 100% braucht man ungefähr doppelt so lange.

(Akkulaufzeit: 2,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen zum Großteil der Realität. Das Design und die Verarbeitung können dank dem Metall- und Kohlefaser-Design sehr überzeugen. Zudem ist das HP Spectre 13 ein wirklich sehr dünnes Notebook welches dennoch ordentliche Leistung bietet. Aufgrund des dünnen Gehäuses ist diese jedoch nicht lange abrufbar. Leider enttäuscht es zudem mit der kurzen Akkulaufzeit. Dadurch ist es weniger Mobil einsetzbar. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 1.999€ ist das HP Spectre 13 nicht wirklich günstig. Die Verarbeitung und das Design mögen zwar überzeugen, aber das dünne Gehäuse bringt wie schon erwähnt seine Probleme mit sich. Das Preis-Leistungsverhältnis mag zwar auf den Blick auf die Technischen-Daten überzeugen, im Test zeigt sich aber, dass die volle Leistung die der Prozessor bietet nicht dauerhaft gegeben ist. Zudem muss man sich überlegen, ob man ein 4K-Display und eine 1TB SSD wirklich benötigt, denn mit Full-HD und 512GB ist es bereits für 1.599€ erhältlich und ist zudem mit 16 GB statt 8GB RAM bestückt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen