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Yale Linus smart Lock

11. März 2022 | Haus & Garten, SmartHome

In aller Kürze

Das Yale Linus Smart Lock macht haptisch einen sehr hochwertigen Eindruck, denn das Smart Lock wurde komplett aus einem massiven Aluminiumgehäuse gefertigt. Im direkten Vergleich zum Nuki Smart Lock 2.0 ist das Modell von Yale deutlich größer, aber auch dieses erledigt im Alltag alle Aufgaben absolut zuverlässig und ohne Fehler. Der Funktionsumfang ist sehr umfangreich, sodass man unter anderem die automatisch Türabschließung zu einer bestimmten Zeit am Abend einstellen kann oder z. B. auch bestimmen kann, dass beim Verlassen des Haus, automatisch die Tür verschlossen und wenn man kommt wieder aufgeschossen wird. In den Einstellungen kann man alle wichtigen Funktionen einstellen und das Schloss setzt auf eine sichere Zwei-Faktor-Authentifizierung, sodass ich mit dem Yale Smart Lock rundum sehr zufrieden bin.

Gefällt uns

  • einfache Nachrüstlösung
  • sehr schnelle und einfache Einrichtung
  • einfache Bedienung
  • angenehm leise
  • mit vielen Diensten kompatible
  • mit Bridge auch von der Ferne steuerbar
  • sehr hochwertig verarbeitet

Gefällt uns weniger

  • keine Akkupack integrierbar
  • etwas teuerer als die Konkurrenz
  • für kompletten Funktionsumfang Yale Connect Wi-Fi Bridge nötig
  • etwas Klobier als die Konkurrenz

Yale Linus smart Lock

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das smarte elektronische Türschloss Linus von Yale kann problemlos einzeln erworben werden, doch wer auch von der Ferne drauf zugreifen möchte, benötigt z.B, die Yale Connect Wi-Fi Bridge und für alle die nicht immer ein Smartphone zur Hand haben, gibt des auch noch das Yale Smart Keypad, mit dem man direkt an der Tür über eine kabellose Tastatur, mit einem Zahlen-Code Zugang ins Haus erlangt.

Ohne die Yale Connect Wi-Fi Bridge kann man somit einfach gesagt nicht von der Ferne aus prüfen, ob die Türe verriegelt ist, und man kann auch spontan keinen Gesten Zugang ins Haus gewähren, z. B. wenn diese vor einem da sind und man diese nicht in der Kälte warten lassen möchte usw. Kurz und einfach gesagt, ohne die Bridge funktioniert das Linus Smart Lock nur auf kurzer Distanz, also nur via Bluetooth und mit der Bridge auch in der Ferne mit WLAN. 

In diesem Test möchte ich euch zum einen das Yale Linus smart Lock und die zusätzlich erhältliche Yale Connect Wi-Fi Bridge vorstellen und in Kürze erscheint dann auch noch ein Testbericht zum ebenfalls zusätzlich erhältlichen Yale smart Keypad.

Yale Linus Smart Lock

Bei der Verpackung setzt Yale auf eine zweiteilige Verpackung, bei welcher wie es üblich der Fall ist, die eigentlich stabile Verpackung von unten in eine rundum bedruckte Umverpackung eingeschoben wurde.

An der Vorderseite präsentierte Yale zum einen schön groß ersichtlich das Linus smart Lock, welches man hier genau in der Farbe präsentiert bekommt, welche man gewählt hat. In meinem Fall ist es daher Schwarz, es gibt das Schloss aber auch in Silber. Zudem erblickt man hier im oberen Bereich selbstverständlich direkt das Herstellerlogo und man kann hier auch die Bezeichnung des smart Lock lesen und zwar in insgesamt 5 Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch). Zudem wird man auf dieser Seite direkt darüber informiert, dass beim Yale Linus smart Lock neben „Hey Google“ auch Amazon Alexa verknüpft werden kann und man kann das smart Lock auch in Apples HomeKit integrieren. Zu guter Letzt wirbt man unten links auch noch mit dem redet Award, welchen das Schloss 2020 gewonnen hat.

An der rechten schmalen Seite wiederum informiert Yale zum einen etwas über die App bzw. schneidet das Thema kurz an. Somit wird einem hier kurz in mehreren Sprachen erklärt, dass man direkt über die App die Tür öffnen bzw. zuschließen lassen kann und über sämtliche Zugriffe usw. informiert wird. Darunter teilt Yale einem den Link zur eigenen Homepage mit, über welche man prüfen kann, ob das smarte Lock mit dem vorhandenen Schließzylinder kompatibel ist und ganz unten wir anhand von kleinen Skizzen gezeigt, was im Lieferumfang alles enthalten ist.

Direkt gegenüber an der linken schmalen Seite der Verpackung wird einem in einem kleineren Bild ein Ausschnitt des Yale Linus Smart Lock und der Bridge gezeigt, während darunter erneut die kompatiblen Assistenten usw. gezeigt werden. Darunter wird auch hier in mehreren Sprachen erklärt, dass für die Steuerung per Sprachassistent und für den Remotezugang die bereits erwähnte Bridge unbedingt erforderlich ist.

Zu guter Letzt zeigt die Rückseite ein Bildausschnitt einer Tür, an der man das Yale Smart Lock angebracht hat. Direkt darunter folgt eine Auflistung in mehreren Sprachen, bei denen Yale die Besonderheiten des Linus smart Lock erwähnt und in der linken unteren Ecke kann man direkt sehen, dass es eine Apple iOS und Android App gibt. Zu den erwähnten Besonderheiten zählen z. B. die Steuerung der Tür ganz einfach via App, sodass man diese Auf- und Zuschließen kann. Der Besitzer wird jederzeit über den Status informiert und dank Auto Lock /Auto Unlock, kann eingestellt werden, ob und wann die Tür automatisch am Abend geschlossen und morgens geöffnet werden soll. Zudem bietet Yale hier eine einfache Montage ohne Bohren und DoorSense sorgt für ein gutes Gewissen, dass man immer prüfen kann, ob man die Tür auch wirklich geschlossen hat.

Zieht man die stabile Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus und öffnet diese von unten nach hinten hinweg, dann kann man direkt das mit mehreren Folien geschützte Yale Linus smart Lock sehen, welche hier sicher in einem Zellulose-Einleger eingesetzt wurde. Direkt daneben ist ein kleiner und schön gestalteter Quick-Start-Guide, unter dem man dann noch in einer Aussparung einen kleinen Inbusschüssel zusammen mit dem Magneten (Tür-Kontaktsensor) findet. Unter dem smart Lock findet man dann erneute einen Beipackzettel, welcher einen informiert die „Yale Access“ App auf Smartphone zu laden und einen speziellen 3M Klebestreifen, mit welchem man das Yale Linus smart Lock an der Tür bzw. um das Türschloss befestigen kann, sofern der Türzylinder bündig mit der Tür ist, dazu aber später mehr.

Yale Connect Wi-Fi Bridge

Die Verpackung der Bridge ähnelt vom Design absolut der des Yale Linus smart Lock, denn zum einen handelt es sich hier ebenfalls um eine zweiteilige Verpackung und zudem ist diese auch in denselben Farben gehalten. 

Yale präsentiert auch hier wieder direkt an der Front das in der Verpackung enthaltene Produkt, was in diesem Fall die Bridge ist. Ebenso findet man auch hier wie bereits beim smart Lock an der Front das Herstellerlogo zusammen mit dem Produktnamen in mehreren Sprachen. Rechts von der Verpackung wird dann erklärt, dass die Bridge die bereits erwähnten Funktionen mit sich bringt, sodass die Bridge unter anderem den Support von Sprachassistenten und den Zugriff von unterwegs gestattet. Dasselbe erblickt man auch an der linken Seite, nur dass hier dann zudem andere Bilder ersichtlich sind und an der Rückseite listete Yale auch hier wieder die Vorteile des Produktes auf. Hierzu zählt, dass man von überall aus prüfen kann, ob die Tür verriegelt ist, man erhält Zugriffsberechtigungen und hat die Möglichkeit der Fernüberwachung, sodass man auch von unterwegs Verwandten oder Gästen Zugriff ins Haus gewähren kann.

Im Inneren der Verpackung findet man dann direkt nach dem Öffnen die Bridge vor, welche hier ebenfalls in einem Einleger aus Zellulose eingesetzt wurde, und selbstverständlich sind hier auch die üblichen Beipackzettel enthalten. Da die Bridge direkt in die Steckdose gesteckt wird und mit dem WLAN verbunden wird, sind ansonsten keine weiteren Kabel notwendig.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Yale Linus smart Lock

Yale bietet das Linus smart Lock wie bereits im Punkt „Verpackung“ erwähnt, in zwei Farben an, in Schwarz, welches meinem Testgerät entspricht und dann gibt es noch ein silbernes Modell. Anders als z. B. das Nuki smart Lock 2.0 fällt hier direkt beim Yale Linus smart Lock auf, dass diese deutlich größer und schwerer ist, da dieses nicht aus Kunststoff, sondern hochwertigem Aluminium gefertigt wurde. Somit wiegt das smart Lock stolze 623 Gramm inkl. den vier AA-Batterien, was sich im Alltag aber keineswegs als Nachteil auswirkt. Die vier AA-Batterien sind im Lieferumfang enthalten und bereits im smart Lock eingesetzt, hier muss lediglich der kleine Kunststoffstreifen entfernt werden, dass der Stromkreislauf nicht mehr unterbrochen wird. Die Maße des Yale Linus smart Lock betragen 150 mm in der Höhe, 58 mm in der Breite und ebenso 58 mm in der Tiefe. 

Das Yale Linus smart Lock wird zusammengesetzt geliefert, indem man hier die beiden Haltesegmente an der Rückseite nach außen zieht, kann die Montageplatte vom smart Lock entfernt werden. Diese Montageplatte kann man dann später auf zwei Arten an der Tür befestigen, indem man diese entweder anschrauben oder aufkleben, dazu aber später mehr.  

Beim Yale smart Lock sitz die komplette Mechanik und Elektronik in einem langen Gehäuse. Hierbei findet man direkt an der Front ein Drehknauf, welcher zum manuellen Öffnen und Schließen der Tür dient bzw. dafür sorgt, dass der Schlüssel, welcher im Schloss eingesetzt wurde, dabei in die entsprechende Richtung gedreht wird. Beim Entriegeln über die App leuchtet hier ein LED-Ring grün auf, während beim abgeschlossenen Verriegelungsvorgang derselbe rot aufleuchtet. Die Stromversorgung erfolgt wie bereits erwähnt über insgesamt vier AA-Batterien, welche bereits an der Front des Schlosses eingesetzt wurde. Das Versteck hierfür findet man unter der runden Abdeckung mit dem Yale-Logo an der Front. Diese Abdeckung wird ganz einfach magnetisch gehalten und indem man diese im oberen Bereich leicht eindrückt, kippt der Deckel und kann an der Unterseite abgenommen werden.

Vielmehr gibt es am Yale Linus smart Lock nicht auf Anhieb zu sehen, denn der Rest ist im Alltag nicht ersichtlich, sondern dient lediglich der Montage und Einrichtung, was ich weiteren Verlauf des Testberichts genauer erklären werden.

Yale Connect Wi-Fi Bridge

Die Yale Bridge ist ein quadratisches, aus weißem Kunststoff gefertigtes Kästchen. Diese wird wie bereits erwähnt direkt in eine Steckdose eingesteckt, daher befindet sich auf der Rückseite der EU-Stecker. Die Bridge ist mit Stecker  60 x 60 x 60 mm groß und wiegt knapp 87 Gramm. Auf der Vorderseite befindet sich neben einem kleinen runden Druckknopf noch eine kleine Status-LED, welche nur dezent ersichtlich ist. Diese  Status-LED leuchtet jedoch recht dezent und stört somit im Alltag gar nicht. Zu guter Letzt hat Yale die Bridge noch mit einem kleinen, aber dezenten Yale Logo versehen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Yale Linus smart Lock wurde aus hochwertigem Aluminium gefertigt, was rundum einen sehr robusten, langlebigen und sehr guten Eindruck macht. Die Bridge besteht wiederum aus Kunststoff, jedoch steckt dieses im Alltag lediglich in der Steckdose und daher stört dies nicht und insgesamt macht auch die Bridge einen hochwertigen Eindruck.

Der Drehknauf des smart Lock lässt sich angenehm drehen, sodass das Schloss bei Bedarf auch wunderbar manuell geöffnet werden kann und der Druckpunkt der Bridge ist ebenfalls in Ordnung. Daher gibt es bei mir bezüglich der Verarbeitung keine wirklichen Kritikpunkte.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batteriebetrieben)
kompatible SchlösserSchlösser mit Euro-Profilzylinder (DIN-Zylinder)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 720° Drehungknapp 6 Sekunden
AbmessungenYale Linus smart Lock: 58 x 58 x 150 mm; Male Bridge 60 x 60 x 60 mm
Gewicht623 g (inkl. Batterien)
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Auto-Unlock/ Auto-Lock
MaterialAluminium
KonnektivitätBluetooth 4.2, WLAN (2,4 GHz)
Akkulaufzeit Smart Lock6 bis 9 Monate je nach Nutzungsverhalten
SicherheitKonto mit 2-Faktor-Authentifizierung
Biometrische Überprüfung der Entrieglungsfunktion und „Zugangscodes ausblenden“.
Verschlüsselung und AuthentifizierungAES- und TLS-Verschlüsselung auf Bankebene, BLE-Technologie und 2-Faktor-Authentifizierung.
LieferumfangYale Linus smart Lock
Montageplatte
4x AA-Batterien
Klebepad für Montageplatte
Inbusschlüssel für Montageplatte
Kurzanleitung
Technische Daten des Yale Linus smart Lock

Vorraussetzungen

Beim Yale Linus Smart Lock handelt es sich quasi wie beim Nuki smart Lock um einen elektronisch angetriebenen Motor, welcher den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel dreht und somit ganz einfach die Türe öffnet und schließt. Die Stromversorgung hierfür erfordert keinerlei Steckdose oder Kabelverlegung, denn dies erfolgt direkt aus dem Gerät heraus durch die bereits eingesetzten vier AA-Batterien an der Front. Hier muss man lediglich darauf achten, die Batterien auszuwechseln, was bei einer leichtgängigen Tür und einem normalen Gebrauch nach ca. 6 bis 9 Monaten der Fall sein sollte. Sofern der Wechsel sinnvoll bzw. notwendig ist, teilt einem dies direkt die App mit, denn nichts wäre schlimmer, als wen man vor der verschlossenen Tür steht und nicht hinein kommt, weil gerade dann die Batterien leer sind. Smart macht das Yale Linus smart Lock die im Inneren verbauten Technik, welche via Bluetooth mit einem Smartphone und Co. kommunizieren, was jedoch nur in der Nähe als im bzw. ums Haus funktioniert. Wollt ihr auch von unterwegs jederzeit auf das smart Lock zugreifen, ist dies Yale Connect Wi-Fi Bridge erforderlich, welche dann dafür sorgt, dass die Befehle über die App von der Bridge direkt zum smart Lock gesendet und somit ausgeführt werden. 

Um das Yale Linus smart Lock nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr als nur der besitzt eines Smartphones. Zum einen ist es nämlich sehr wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil Doppelzylinder verbaut habt, welcher über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Yale Linus smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich. 

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können und schon kann der neue Zylinder eingesetzt und festgeschraubt werden.

Auch beim Schlüssel sind bestimmte Anforderungen einzuhalten, sodass das Griffstück nicht dünner als 2 und zugleich nicht dicker als 6 mm sein darf. Dies ist etwas bessere als bei Nuki, denn hier darf der Schlüsselgriff maximal 4 mm dick sein. Außerdem darf der Schlüssel insgesamt nicht mehr als 40 mm aus dem Zylinder hervorstehen, wenn dieser eingesteckt wurde. Sollte euer vorhandener Zylinder nicht kompatibel sein, kann man einen direkt von Yale beziehen, welchen man in der Länge Individuelle anpassen kann.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und anschließende Einrichtung des Yale Linus smart Lock ist sehr einfach und wird dank der zugehörigen App sehr gut und verständlich Schritt für Schritt erklärt. Der Prozess dauert nur wenige Minuten und ist wirklich so einfach, dass dies jeder, der ein Smartphone bedienen kann, problemlos hinbekommen sollte. 

Zuerst würde ich die kostenlos von Yale zur Verfügung gestellte App mit dem Namen „Yale Access“ aus dem Appstore für iOS oder für Android aus dem Google Play Store herunterladen. Dann nimmt man das Yale Linus smart Lock auf der Verpackung heraus, sofern dies nicht schon bereits geschehen ist und klappt die beiden Flügel (Halteelemente) an der Rückseite nach außen, sodass man die Montageplatte von dem smart Lock trennen kann. Anschließend geht es darum, diese Montageplatte am Zylinder (Türschloss) zu befestigen, hierbei hat man jedoch zwei Optionen und welche man verwendet, hängt ganz von der vorhandenen Tür ab. Handelt es sich um einen bündigen Zylinder, welcher kaum aus der Tür hervorsteht, muss man die Montageplatte mit dem mitgelieferten Klebepad an der Tür befestigen, was selbsterklärend sein sollte. Dazu klebt man erst die einen Seite es Klebepad an die Montageplatte und klebt dann die ganze Einheit um das Türschloss. Steht der Zylinder wiederum einige Millimeter hervor, kann die Montageplatte auch problemlos mit den in der Platte befindlichen Madenschrauben befestigt werden. Dazu werden diese einfach gleichmäßig leicht angezogen, sodass sich die ganze Einheit fest mit dem Zylinder verbindet. Beide Methoden sind anschließen wieder problemlos entfernbar, sodass da smart Lock auch bedenkenlos in einer Wohnung genutzt werden kann. Es werden keine Veränderungen an der Tür vorgenommen und keine Löcher gebohrt. 

Hat man bis hierher alles erledigt, steckt man den Schlüssel für die Haustüre in der Innenseite ein, also da, wo man zuvor die Montageplatte befestigt hat. Danach kann man auch direkt das Yale Linus smart Lock an der Montageplatte befestigen, indem man den Schlüssel einführt, sodass dies vom Schloss gedreht werden kann und fügt die beiden Elemente zusammen. Danach noch die beiden Flügel wider fixieren, sodass alles sicher sitzt und schon kann noch der Yale DoorSense Magnet am Türrahmen angebracht werden, sodass das Schloss auch erkennt, ob die Tür richtig geschlossen wurde. Letzteres wird einfach an der Innenseite des Türrahmens auf der Höhe der Batterieabdeckung befestigt, die Klebefolie ist hierfür bereits am Magneten angebracht. Zur guter letzt wird das Yale Linus smart Lock noch in der App hinzugefügt und schon ist dieses voll einsatzbereit.  

Selbstverständlich kann man auch direkt zu Beginn die App installieren und wird dann, wie ich es bereits erwähnt habe, sehr verständlich Schritt für Schritt und mit kurzen Videos durch die einzelnen Schritte der Installation bzw. Einrichtung geführt. Ist dies eigentliche Montage erfolgreich ausgeführt, wird noch das Schloss wie in der App verknüpft, das aktuelle Firmwareupdate wird installiert bzw. geladen und dann wird alles noch richtig kalibriert, was ebenfalls gut in der App erklärt wird und schon ist das Schloss einsatzbereit. Das Verknüpfen erfolgt automatisch, indem man den QR-Code, welcher in der Innenseite des Deckels vom Batterienfach zu finden ist, scannt. Ebenso findet man daneben auch den HomeKit-Code, um das Schloss ganz bequem als Apple User aus der HomeKit App steuern zu können.

Die Bridge ist ebenfalls sehr schnell in Betrieb genommen. Hierbei ist es wichtig, dass euer WLAN die 2,4 GHz-Frequenz unterstützt, was eigentlich alle Geräte unterstützten sollten. Zum Verknüpfen tippt man im Seitenmenü in der App im linken, oberen Bereich auf „neues Gerät einrichten“. Dann wird man im weiteren Verlauf dazu aufgefordert, einen QR-Code zu scannen, welcher bei der Bridge auf der Rückseite zu finden ist. Nun steckt man diese, sobald man in der App dazu aufgefordert wird in die Steckdose und befolgt alle Anweisungen, welche im weiteren Verlauf dargestellt werden. Danach weißt die App direkt, dass man die Bridge einrichten möchte und die Status-LED der Yale Connect Wi-Fi Bridge sollte grün blinken. Ist dies nicht der Fall, kann man diese einfach in den Pairing-Modus versetzen, indem man die Taste an der Front für 5 Sekunden gedrückt hält. Anschließend bestimmt man in der App, dass das Yale Linus smart Lock an der Haustür mit der Bridge gekoppelt werden soll und dann sind zumindest beide Geräte miteinander verbunden. 

Danach muss man noch kurz in der Benutzeroberfläche in der App das eigenen WLAN auswählen, das Passwort eingeben und schon ist die Bridge mit dem heimischen WLAN verbundene und alles kann von der Ferne aus gesteuert werden.

(Installation und Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Entscheidet man sich beim Kauf nur für das Yale Linus smart Lock, dann kann man wie bereits zuvor erwähnt, nicht von unterwegs aus auf das Schloss zugreifen, sondern lediglich in einem kleinen Radius via Bluetooth. Somit könnt ihr auf das smart Lock quasi nur zugreifen, wenn ihr im Haus oder kurz davor seid. Solltet ihr jedoch gerne das Smart Lock via App, Amazon Alexa, Google Assistant oder HomeKit usw. bedienen wollen, dann benötigt ihr unbedingt die Yale Connect Wi-Fi Bridge. Diese müsst ihr bei Yale wie bereits zuvor erwähnt direkt separat erwerben, denn in einem Set gibt es diese nicht. Die Bridge dient dann sozusagen als Kommunikation zischen eurem WLAN und dem Smart Lock. 

Selbst wenn man das Yale Linus smart Lock an der Tür montiert hat, kann man weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durch Drehen des Drehkaufs am smart Lock wie gewohnt zu schließen oder zu öffnen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet die Batterien leer sein sollten. Das automatische Abschließen der Tür am Morgen und ebenso das aufschließen am Morgen ist für mich im Alltag einfach sehr praktisch und das Tolle ist dann zudem, dass ich nicht mehr ständig meinen Haustürschlüssel mit mir herumtragen muss. Ich habe mich an der Haustür bewusst gegen einen in der Tür integrierten E-Öffner entschieden, denn dies Funktion erledigt bei mir das Yale Linus smart Lock, was deutlich komfortabler abläuft. Der Funktionsumfang der Yale Linus smart Lock ist sehr umfangreich und kann sehr gut in der übersichtlichen App eingestellt werden. 

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Die App ist meiner Meinung nach sehr modern und übersichtlich gestaltete. Man findet sich nach kurzer Zeit zurecht und die wichtigsten Funktionen sind schnell zu finden. Nutzt man hier von Beginn an Auto-Unlock und Auto-Lock, benötigt man die App im Alltag wiederum recht selten, da alles problemlos automatisch abläuft.

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Yale Access
Preis: Kostenlos+

In der App gibt es direkt eine Übersicht, welche einem direkt Aufschluss darüber gibt, wie der aktuelle Verriegelungsstatus des Schlosses ist. So kann man direkt durch den roten Punkt sehen, dass die Tür verschlossen ist, was hier auch direkt auch darunter Beschrieben wird und wenn ein grüner Kreis gezeigt wird, dann ist die Tür geschlossen, aber entriegelt (aufgeschlossen). Ist der grüne Kreis wiederum gleichmäßig weiß unterbrochen, dann bedeutet dies, dass die Tür aktuell entriegelt ist und sogar offen steht. 

Hierbei kann man auch sogenannten Smart Alerts einstellen, welche einen über sämtliche gewünschten Geschehnisse informieren, sodass man immer genau weiß, was gerade an der Haustüre passiert ist bzw. wer reingegangen ist oder ob die Türe immer richtig geschlossen wurde. Tippt man auf der Startseite auf den roten Punkt oder den grünen Kreis, wird automatisch die Türe auf- bzw. zugeschlossen, je nachdem, was zuvor der Status war. Die Verzögerung zwischen dem Befehl und der Ausführung ist hier absolut gering.

Durch die vier Tabs auf der Startseite kann man durch die wichtigsten Funktionen des Yale Linus smart Lock navigieren. Zur direkten Auswahl steht hier neben dem bereits erwähnten Verriegelungsstatus, die Aktivitäten in einem Zeitverlauf und nach Nutzer sortiert, das verwalten von Nutzern und die Einstellungs-Tab. Kommen wir daher nun zum zweiten Untermenü der Aktivitäten-Übersicht, bei der Yale direkt unterscheidet, welcher Nutzer von denen, welche den Zugriff auf das smart Lock haben, eine Aktion durchgeführt haben und ob dieser manuell, automatisch oder über eine verknüpfte Drittanbieter-App oder ähnlichem ausgeführt wurde. Somit hat man hier als Nutzer des Yale Linus smart Lock jederzeit die Einsicht über alle Ereignisse und Aktionen. 

Im nächsten Tab kann man schnell und recht einfach Gästen Zugriff auf das smart Lock gewähren, wobei man hier auch direkt bestimmen kann, dass dieser Zugang nur zeitlich beschränkt oder an einen oder mehreren Wochentagen gewährt werden soll und der Termin dann immer wiederkehrend sein soll oder nicht. Natürlich kann man hier diesen Zugang dann auch sehr einfach zeitlich einschränken, was dann z. B. eine nützliche Funktion ist, wenn man die eigene Wohnung über eine Plattform vermietet oder eine Putzfrau hat, die jede Woche einmal zu einer bestimmten Zeit Zugriff ins Haus erhalten soll, aber an den anderen Tagen nicht. So muss man diesen Personen keinen Schlüssel aushändigen, was ich einfach sehr praktisch finde. Damit dieser/diese Nutzer/-in Zugriff auf das Yale smart Lock haben bzw. ins Haus/Wohnung hereingelassen werden, müssen diese jedoch ihr Smartphone dabei haben, was eigentlich auch immer dabei sein sollte und man muss die Yale Access App darauf installiert haben. Beim Starten der App kann man dann direkt auswählen, dass man von einem Nutzer eingeladen wurde und erhält dann den vom Besitzer gewünschten Zugriff. Der Eigentümer wiederum kann in den Einstellungen verwalten, welche Rechte der jeweilige Nutzer haben soll oder kann, wenn es z. B. der oder die Partnerin ist, diese auch zum Eigentümer machen, sodass diese Person ebenfalls alle Funktionen in der App zur Verfügung gestellt bekommt. 

Im letzten Menü gelangt man zu den Einstellungen des Yale Linus smart Lock, wo man einige Einstellungen vornehmen kann. So kann man hier z. B. einstellen, ob das Schloss beim verriegeln oder öffnen Töne von sich geben soll, man kann Smart Alerts einstellen und neben Auto-Lock/Auto-Unlock auch DoorSense einstellen und das Schloss neu Kalibrieren. Die für mich wichtigsten Punkte sind dabei ganz klar Auto-Lock und Auto-Unlock, denn dies beringen viel Komfort mit sich, daher gehe ich nun drauf noch etwas ausführlicher ein.

Auto-Lock & Auto-Unlock

In der Yale Access App kann man nicht nur bestimmen und nachsehen, ob die Tür geöffnet oder verriegelt wurde, sondern auch eine automatische Verriegelung des Schlosses einstellen. Mit Auto-Lock kann man in den Einstellungen definieren, dass sobald die Tür geschlossen wird oder sobald eine definierte Zeit vorüber ist, dass smart Lock automatisch die Tür abschließt. Dies habe ich z. B. so eingestellt, dass automatisch abends um 22 Uhr die Tür abgeschlossen wird.  

Auto-Unlock funktioniert wieder genau umgekehrt, denn dabei schleißt das smart Lock automatisch die Tür auf, wenn ihr euch euerem Zuhause nähert. Sobald die Bridge dem smart Lock vermittelt, dass ihr bzw. euer Smartphone sich dem Türschloss nähert, ist dies bereit und öffnet euch die Tür. Diese funktionier aber nur dann, wenn man mindesten 200 Meter von der Haustüre entfernt war. Hierzu müsst ihr bei der Einrichtung von Auto-Unlock zustimmen, dass die App permanent euren Standort via GPS-Signal übermitteln darf, denn nur so kann das System ermitteln, wo ihr seid und wann es die Tür öffnen soll. Schade ist hierbei, dass z. B. wenn ich den Müll raus zur Mülltonne bringe, die Auto-Unlock Funktion nicht nutzen kann, da ich mich hierfür nicht weit genug von der Haustür entferne. Hierfür müsste ich dann etwas mehr als 200 Meter weglaufen und dann wieder zurückgehen, was absolut kein Komfortgewinn wäre, sondern mehr Umstände bedeuten würde. Ansonsten hat Auto-Unlock jedoch im Alltag absolut zuverlässig funktioniert, wenn man sich zuvor weit genug vom Standort entfernt hat und öffnet das Türschloss erst, wenn man sich wenige Meter vor der Tür befindet, sodass man diese selbst im Blickfeld hat. Würde die Tür nämlich zu früh Öffnen, könnte jemand zufällig von der Tür stehen und reingelassen werden, was im schlimmsten Fall nicht so toll enden könnte. 

In den Einstellungen muss man jedoch auch definieren, dass die Falle lange genug offen gehalten wird, sodass man durch das drücken an der Tür hereinkommt, ist die Zeit nämlich zu kurz gewählt, ist die Tür zwar aufgesperrt, aber noch oder bis man genau vor der Tür steht, wieder mit der Falle verriegelt.

Bei Auto-Lock lässt sich die Zeit einstellen, nachdem das Yale Linus smart Lock die Tür verriegeln soll. Hier kann man zwischen 10 Sekunden bis 30 Minuten eine Intervall wählen. So weit habe ich auch an Auto-Lock keine wirklich Kritikpunkte zu beklagen.

DoorSense

DoorSense wird von Yale die Funktion genannt, welche einem als User des smart Lock darüber informieren soll, wenn man die Türe nicht richtig geschlossen hat. Dafür wird ganz einfach ein Magnet mitgeliefert, welcher mit einer Klebefläche versehen wird und genau diesen klebt man neben dem Schloss auf der Höhe der Batterieabdeckung auf den Türrahmen. Richtet man DoorSense dann direkt zu Beginn ein, bei dem Prozess man die Türe einmal angelegt, geschlossen und geöffnet positionieren muss, erkennt das Schloss durch das unterschiedlich starke Magnet-Kraftfeld, ob die Tür offen, geschlossen oder eben nur angelehnt wurde. Dieselbe Funktion bietet auch Nuki beim smart Lock 2.0, was auch hier wunderbar funktioniert hat, wichtig ist hier nur, dass die Tür in der Regel bündig zum Rahmen abschließt. 

Yale Connect Wi-Fi Bridge

Durch die Bridge von Yale wird nicht nur ermöglicht, dass man das smart Lock von der Ferne aus steuern kann, sondern man kann dadurch auch die Steuerung via Sprachassistenten übernehmen oder es wird dadurch auch möglich, das smart Lock via IFTT (If This Then That) zu steuern, was ich sehr gut finde. Durch diesen Webdienst, welchen ich bei vielen Produkten gerne nutze, wird es nämlich ermöglicht, das Türschloss mit weiteren Smarthome Produkten zu verbinden und viele Abläufe darüber zu erstellen. Was ich z. B. sehr gerne nutze, ist, dass automatisch beim Öffnen der Tür die Beleuchtung im Hauseingang angeht und wenn ich das Haus verlasse, gehen alle Hue Lampen, von denen ich viele habe, aus. Diese funktioniert mit IFTT, da ich hier den Dienst mit dem Yale smart Lock verknüpft habe und mehrere Abläufe erstellt habe.

Steuerung via Smart Watch

Für alle Apple Watch Besitzer wie es auch ich bin, kann ich auch bestätigen, dass die Steuerung via Apple Watch wunderbar geklappt hat. Hierbei wird direkt in der App neben dem roten Punkt auch der grüne Kreis dargestellt, sodass man darüber direkt und einfach das Yale Linus smart Lock verriegeln oder eben öffnen kann.

(Software 4,5 von 5 Punkte)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Der Motor, welchen Yale im Linus verbaut hat, arbeitet angenehme leise, was auch an dem hochwertigen Gehäuse liegen kann. Hierbei kann ich ganz klar bestätigen, dass das Yale Linus smart Lock einiges leiser ist als das Nuki smart Lock 2.0. Wo das eine noch sehr an einen Akkuschrauber erinnert hat, ist das Yale Linus smart Lock im alltäglichen Betrieb nicht nur beim Öffnen und Schließen leiser, sondern auch dann, wenn der Motor etwas kräftige zupacken muss. Von Werk aus ist bei Yale alles so eingestellt, dass das smart Lock durch einen verbauten Lautsprecher alle Vorgänge mit einem Signalton und zugleich dem Aufleuchten des LED-Rings signalisiert.

Die Töne lassen sich sofern gewünscht jedoch jederzeit in der App deaktivieren, mich persönlich haben diese jedoch im Alltag absolut nicht gestört. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Yale Linus smart Lock übrigens genauso lange wie das Nuki smart Lock 2.0, nämlich knapp 6 Sekunden.

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen 4 von 5 Punkte)

Sicherheit

Da Yale mit dem Linus smart Lock eine Lösung bietet, um das vorhandenen Türschloss smart zu machen, ist natürlich für einige Nutzer die Frage nach der Sicherheit sehr wichtig. Denn wenn das System nicht sicher sein sollte, kann jemand einfach so ins Haus eindringen, was natürlich keiner haben möchte.

Hier bietet Yale aber genug Sicherheit, sodass hier keinerlei ungebetenen Personen ins Haus reinkommen. Zuerst muss man nämlich beim Beginn der Einrichtung einen QR-Code abscannen, sodass eine Person, die nicht bei euch im Haus war, keinen Zugriff auf das smart Lock bekommen kann, denn hierbei können beim Anlernvorgang keine Daten abgefangen werden. Des Weiteren wird alles noch mit einem sicheren AES-128 Schlüssel gesichert. Somit muss ein Hacker bzw. Einbrecher um ins Haus zu gelangen, zum einen wissen, welches smart Lock ihr installiert habt und durch den Schlüsselcode, welche nur die App und dem smart Lock bekannt sind, kann er nicht einfach mal so einbrechen.

Da hier zudem eigentlich nichts ohne die zu Beginn eingerichtet Zwei-Faktor-Authentifizierung geht, ist für allerlei Sicherheit gesorgt und selbst wenn man mal einen Zugriffspunkt von einer Person entfernen möchte, aber unglücklicherweise sein Smartphone, welches den Zugriff hat, verloren hat, kann man sich über die Webseite von Yale einloggen und die entsprechenden Schlüssel sperren.

(Sicherheit 5 von 5 Punkte)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Yale Linus smart Lock verspricht das Unternehmen Yale ein sicheres elektronisches Türschloss, welches automatisch die Tür abschließt, wenn man das Haus verlässt und aufschließt, wenn man nach Hause kommt. Soweit inzwischen keine Besonderheit mehr, denn dies erdigen inzwischen alle smart Locks recht zuverlässig. Des Weiteren ist das smart Lock in wenigen Minuten installiert, es ist sehr einfach zu Bedienen und man kann virtuelle Schlüssel vergeben, sodass man z. B. die Eltern, die kurz bei einem vorbeikommen wollen, aber man nicht zu Hause ist, ins Haus lassen kann usw. 

Was sich für den ein oder anderen vielleicht zu sehr nach einer Spielerei anhört, dem muss ich klar sagen, dass es dies nicht ist, denn ein smart Lock ist sehr sicher und bringt einen enormen Komfortgewinn. Seither habe ich zwar noch einen Schlüssel im Grundstück versteckt, aber wir beide, ich und meine Partnerin haben direkt am Schlüsselbund keinen Haustürschlüssel mehr.  

Die Funktion des Auto-Unlock und Auto-Lock ist eine sehr feine Sache. Ich kann nun ohne Schlüssel aus dem Haus gehen und das Yale Linus smart Lock schließt automatisch ab und wenn ich abends nach Hause komme, öffnet es mir automatisch die Tür. Zudem lasse ich in diesem Zuge auch direkt das Licht beim Zuschließen an bestimmten Uhrzeiten ausschalten und sofern ich abends aufschließe, geht im Flur direkt das Licht mit an. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 249 € für das Yale Linus smart Lock und 79,99€ für die Yale Connect WLAN-Bridge fällt der Preis des smart Looks ein wenig teurer aus, als das Nuki Combo 2.0. Dafür wiederum ist das smart Lock hier nochmals deutlich leiser, lässt sich noch ein wenig leichter montieren und einrichten und bietet eine durchdachte App. Außer die vier AA-Batterien, welche man je nachdem, wie oft man die Tür auf- und zuschließt, ersetzen muss, hat man keine Folgekosten.

Das System bietet einige praktischen Funktionen. Neben der Auto-Unlock und Auto-Lock-Funktion könnt ihr andere Nutzer einladen, welche somit auch Zugriff auf das Schloss erhalten. Dabei kann man diesen Zeitraum des Zugriffes bestimmen und im Protokoll genau einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und falls gewünscht die Berechtigung für den Zugriff jederzeit wieder entziehen.

Yale Linus smart Lock

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://yalehome.de

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