Google Pixel Watch 5 41mm LTE
In aller Kürze
Testergebnis
4,5
von 5
Die Google Pixel Watch 5 ist eine gelungene Weiterentwicklung der bekannten Pixel-Watch-Reihe. Besonders überzeugen uns das sehr helle AMOLED-LTPO-Display, die präzise GPS-Aufzeichnung, die umfangreichen Gesundheitsfunktionen und die angenehm flüssige Bedienung.
Dazu kommen 3 GB RAM, 64 GB Speicher, Wear OS 7, LTE auf Wunsch sowie das schnelle neue Ladesystem. Auch die Akkulaufzeit fällt gegenüber älteren Generationen besser aus, bleibt bei intensiver Nutzung mit LTE und GPS aber weiterhin nur solide.
Wer bereits eine Pixel Watch 4 besitzt, bekommt mit der fünften Generation eher gezielte Verbesserungen als einen großen Sprung. Für Nutzer einer älteren Pixel Watch oder für Neueinsteiger ist die Pixel Watch 5 dagegen ein sehr rundes Gesamtpaket.
Das gefällt uns
- Helles und hochwertiges AMOLED-LTPO-Display
- Sehr gute Verarbeitung und elegantes Design
- Umfangreiche Gesundheitsfunktionen
- Präzises GPS- und Aktivitätstracking
- Flüssige Bedienung mit Wear OS 7
- Schnelles Laden
- LTE-Version auch ohne Smartphone gut nutzbar
- Große Auswahl an kompatiblen Armbändern
- Gute WLAN-, Bluetooth- und NFC-Verbindungen
- guter Tragekomfort
- Trends zu Blutdruck, Insulin und Schlafatmungsqualität
Das gefällt uns weniger
- Akkulaufzeit weiterhin nur durchschnittlich
- Gegenüber der Pixel Watch 4 nur überschaubare Verbesserungen
- Nur mit Android-Smartphones kompatibel
- kein Wireless Charging
Google Pixel Watch 5 41mm LTE
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Google Pixel Watch 5 in 41 mm wird in einer hübsch gestalteten, bedruckten Umverpackung geliefert. Darunter sitzt eine stabilere Innenverpackung, auf der die Smartwatch als reduzierte Skizze dargestellt ist. Google bleibt damit seiner bisherigen, recht aufgeräumten Verpackungslinie treu.




Im Inneren ist die Verpackung in zwei getrennte Einschübe unterteilt. Sowohl oben als auch unten befindet sich jeweils eine Lasche, über die sich die einzelnen Fächer herausziehen lassen. Dadurch sind Uhr, Armband und Zubehör sauber voneinander getrennt und übersichtlich verstaut.
Zwei Armbandgrößen im Lieferumfang
Im oberen Fach befindet sich das Sportarmband der 2. Generation. Google legt wie gewohnt zwei unterschiedlich lange Armbandteile bei. Das kurze Element mit Verschluss bleibt gleich, je nach Handgelenkumfang wird lediglich das passende Gegenstück eingesetzt. Bei der 41-mm-Version ist das kleinere Armband für 130 bis 175 mm, das größere für 165 bis 215 mm ausgelegt.
Das Armband besteht aus HNBR-Kautschuk, also einem besonders widerstandsfähigen und flexiblen synthetischen Gummi. Das Material ist schweiß- und wasserbeständig und eignet sich damit gut für Alltag und Sport. Zusätzlich versieht Google das Band mit einer Soft-Touch-Beschichtung, wodurch es sich angenehm weich auf der Haut anfühlt.



Unser Testmodell kommt in der Kombination Matte Black mit Sportarmband in Obsidian. Alternativ ist die 41-mm-Version auch in Polished Silver/Fog, Satin Pyrite/Olive sowie Champagne Gold/Canyon erhältlich.
Neben dem Armband befinden sich im oberen Fach auch die üblichen Beipackzettel und die Kurzanleitung.
Neues Schnellladedock
Im unteren Fach liegt die Pixel Watch 5 selbst, zusätzlich in Papier geschützt und sicher fixiert. Darunter befindet sich das neue Schnellladedock.
Eine wichtige Änderung gegenüber älteren Generationen. Die Pixel Watch 5 wird nicht mehr über frei zugängliche Kontaktpins auf der Unterseite geladen. Stattdessen sitzt die Uhr seitlich beziehungsweise leicht aufgerichtet im magnetischen Dock. Auf das neue Ladesystem und die Ladegeschwindigkeit gehen wir später noch ausführlicher ein.
Zum Lieferumfang gehören damit die Pixel Watch 5, das Sportarmband der 2. Generation in zwei Größen, das Schnellladedock mit USB-C-Kabel sowie die üblichen Unterlagen. Ein Netzteil legt Google nicht bei.
Insgesamt macht die Verpackung einen durchdachten Eindruck. Alles ist sauber getrennt, sicher verstaut und schnell erreichbar. Besonders das neue Ladedock fällt bereits beim Auspacken als eine der sichtbareren Änderungen der neuen Generation auf.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Beim Design bleibt Google der bekannten Linie der Pixel Watch treu. Die Pixel Watch 5 besitzt weiterhin ein rundes Gehäuse mit stark gewölbtem Deckglas, wodurch die Uhr fast wie ein glatt geschliffener schwarzer Stein wirkt. Dieser sehr cleane Look gefällt uns nach wie vor gut und sorgt dafür, dass die Watch je nach gewähltem Armband sowohl sportlich als auch elegant getragen werden kann.
Unser Testmodell kommt in Matte Black mit Sportarmband in Obsidian. Die Farbkombination wirkt dezent und hochwertig. Insgesamt stehen für die 41-mm-Version vier Farbvarianten zur Wahl, sodass sich die Uhr optisch gut an den eigenen Geschmack anpassen lässt.
Auch beim Zubehör hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Neben den offiziellen Google-Armbändern gibt es inzwischen zahlreiche Modelle von Drittanbietern, von sportlichen Silikonbändern bis hin zu Leder- oder Metallvarianten. Positiv ist zudem, dass Google an der Armbandbefestigung nichts verändert hat. Wer bereits eine ältere Pixel Watch besitzt, kann vorhandene Bänder weiterhin nutzen, solange sie zur jeweiligen Gehäusegröße passen. Für die 41- und 45-mm-Versionen werden unterschiedliche Bänder angeboten. Google listet beispielsweise mehrere 41-mm-Armbänder weiterhin als kompatibel mit Pixel Watch 2, 3, 4 und 5.
Kompakt und angenehm zu tragen
Die von uns getestete 41-mm-Version wiegt rund 31 Gramm und ist etwa 12 mm dick. Am Handgelenk wirkt sie kompakt und elegant und trägt sich angenehm unauffällig. Unter einem Hemd oder Pullover verschwindet sie problemlos, ohne ständig am Stoff hängen zu bleiben.
Gerade nachts ist die kompakte Bauweise ein Vorteil. Wer die Schlafaufzeichnung nutzen möchte, muss die Uhr über viele Stunden am Handgelenk tragen. Hier stört die 41-mm-Version deutlich weniger als größere und schwerere Smartwatches.



Von außen fällt im Grunde nur die dreh- und drückbare Krone sofort ins Auge. Lautsprecheröffnungen, Mikrofone und die neue Ladeaufnahme sind dagegen wesentlich unauffälliger in das Gehäuse integriert und werden erst bei genauerem Hinsehen sichtbar. Dadurch bleibt der insgesamt sehr reduzierte Look erhalten.
Sportarmband der 2. Generation
Zum Lieferumfang gehört das Sportarmband der 2. Generation aus HNBR-Kautschuk. Dabei handelt es sich um einen widerstandsfähigen und flexiblen synthetischen Gummi, der sich gut für Sport und Alltag eignet. Durch die Soft-Touch-Oberfläche fühlt sich das Band angenehm an und bleibt auch bei längerer Tragezeit komfortabel.
Optisch bleibt Google auch hier seinem bisherigen Stil treu. Die eigentliche Konstruktion unterscheidet sich nicht grundlegend von den bisherigen Pixel-Watch-Sportarmbändern, sodass sich die Uhr weiterhin sehr schnell an- und ablegen lässt.
Gegen Staub und Wasser geschützt
Die Pixel Watch 5 ist nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt und besitzt zusätzlich eine Wasserdichtigkeit von 5 ATM. Damit eignet sie sich auch zum Schwimmen und muss im Alltag nicht bei jedem Kontakt mit Wasser abgelegt werden.
Interessant ist außerdem die Konstruktion des Gehäuses. Hinter den beiden Armbandaufnahmen sitzen jeweils kleine Schrauben, über die sich das rückseitige Sensorglas lösen lässt. Dadurch können unter anderem Akku und Display ausgetauscht werden. iFixit dokumentiert dafür inzwischen entsprechende Reparaturanleitungen für die Pixel Watch 5.
Das ist bei einer derart kompakten Smartwatch durchaus bemerkenswert und kann die Lebensdauer verlängern. Nach einer Reparatur muss allerdings besonders auf die Dichtungen geachtet werden, damit der Schutz gegen Wasser erhalten bleibt.
Insgesamt verändert Google das Design der Pixel Watch 5 nur behutsam. Das ist aus unserer Sicht aber kein Nachteil. Die kompakte Bauform, das stark gewölbte Glas und die zurückhaltende Gestaltung funktionieren weiterhin sehr gut. Besonders die 41-mm-Version eignet sich für Nutzer, die eine möglichst dezente Smartwatch suchen, die auch nachts angenehm getragen werden kann.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung hinterlässt die Google Pixel Watch 5 einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Aluminiumgehäuse ist sauber gefertigt, die Übergänge zwischen Gehäuse, Glas und Unterseite sind präzise ausgeführt und auch die Spaltmaße geben keinen Anlass zur Kritik. Störende Kanten oder unsaubere Übergänge konnten wir bei unserem Testmodell nicht feststellen.




Auch die Krone sitzt sauber im Gehäuse und lässt sich präzise bedienen. Weder beim Drehen noch beim Drücken fällt störendes Spiel auf. Insgesamt wirkt die Watch stabil und hochwertig, ohne dabei klobig zu erscheinen.
Angenehme Unterseite
Die Unterseite mit den integrierten Sensoren ist glatt ausgeführt und liegt angenehm auf der Haut auf. Gerade beim längeren Tragen oder während der Schlafaufzeichnung macht sich die kompakte Bauform positiv bemerkbar.
Wie bei nahezu jeder eng anliegenden Smartwatch sollte man der Haut allerdings regelmäßig etwas Luft gönnen. Nach sehr langem, durchgehendem Tragen bemerken wir persönlich sowohl bei der Pixel Watch 5 als auch bei unserer Apple Watch leichte Hautreizungen beziehungsweise einen Feuchtigkeitsstau unter der Uhr. Das ist weniger ein spezifisches Problem der Pixel Watch als vielmehr eine Folge davon, dass Schweiß und Feuchtigkeit unter einem eng sitzenden Wearable schlechter entweichen können. Kurzes Ablegen und das Trocknen von Haut und Uhr schaffen hier bei uns schnell Abhilfe.
Insgesamt bewegt sich die Verarbeitung der Pixel Watch 5 auf einem sehr hohen Niveau. Das Gehäuse wirkt robust, die Bedienelemente sitzen präzise und auch die Unterseite ist sauber und angenehm ausgeführt. Für eine Smartwatch dieser Preisklasse liefert Google damit genau die Material- und Verarbeitungsqualität, die man erwarten darf.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
| Display | 1,27 Zoll Actua 360 AMOLED-LTPO, 320 ppi, 1–60 Hz, Always-on-Display, bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit; 3D Corning Gorilla Glass 5 |
|---|---|
| CPU | Qualcomm Snapdragon W5 Gen 2 + Cortex-M55-Coprozessor |
| RAM/ Speicher | 3 GB RAM / 64 GB eMMC |
| Konnektivität | 4G LTE / UMTS, Wi-Fi 6, Bluetooth 6.0, NFC, UWB |
| Betriebssystem | Wear OS 7 |
| GPS | Dual-Frequency GPS mit GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou und QZSS |
| Sensoren / Gesundheit | Herzfrequenz, SpO₂, EKG, cEDA, Hauttemperatur, Schlaftracking, Health Guardian, Pulsverlust- und Atemnotfall-Erkennung |
| Sport & Fitness | Mehr als 50 Trainingsarten, automatische Aktivitätserkennung, GPS-Tracking, Google Health |
| Akku/ Laden | 332 mAh, bis zu 30 Std. mit Always-on-Display / bis zu 48 Std. im Energiesparmodus Magnetisches Schnellladedock mit seitlichen Kontakten; ca. 50 % in 15 Min., 80 % in 25 Min., 100 % in 45 Min. |
| Material | Gehäuse aus 100 % recyceltem Aluminium |
| Schutz | IP68, 5 ATM |
| Abmessungen | 41 × 41 × 12,3 mm |
| Gewicht | 31 g ohne Armband |
| Armband/ Handgelenkumfang | Sportarmband 2. Generation aus HNBR-Kautschuk mit Soft-Touch-Beschichtung Klein: 130–175 mm / Groß: 165–210 mm |
| Farben | Matte Black/Obsidian, Polished Silver/Fog, Satin Pyrite/Olive, Champagne Gold/Canyon |
| Kompatibilität | Android 12 oder neuer; keine iPhone-Unterstützung |
| Lieferumfang | Pixel Watch 5 Sportarmband in zwei Größen Schnellladedock mit USB-C-Kabel Dokumentation |
Tragekomfort
Beim Tragekomfort hinterlässt die Google Pixel Watch 5 in der von uns getesteten 41-mm-Version einen sehr guten Eindruck. Durch das kompakte Gehäuse und das geringe Gewicht liegt die Uhr angenehm am Handgelenk an und eignet sich sowohl für den Alltag als auch für sportliche Aktivitäten. Nach kurzer Eingewöhnung nimmt man sie beim Tragen kaum noch bewusst wahr.
Für sportliche Aktivitäten würden wir das mitgelieferte Sportarmband der 2. Generation oder ein vergleichbares, schweiß- und wasserbeständiges Armband empfehlen. Lederarmbänder sind dafür weniger geeignet, da Schweiß das Material auf Dauer beeinträchtigen kann. Metall- beziehungsweise Gliederarmbänder können durch ihr höheres Gewicht und die geringere Flexibilität beim Sport ebenfalls weniger komfortabel sein.



Bei der 41-mm-Version decken die beiden beiliegenden Armbandgrößen einen großen Bereich ab. Das kleinere Band eignet sich für 130 bis 175 mm, das größere für 165 bis 215 mm Handgelenkumfang. Wer ein breiteres Handgelenk besitzt oder generell eine größere Uhr bevorzugt, kann alternativ zur 45-mm-Version greifen.
Wichtig ist, die Pixel Watch 5 nicht zu locker zu tragen. Sensoren wie die Herzfrequenzmessung benötigen möglichst konstanten Hautkontakt, um zuverlässige Werte liefern zu können. Gleichzeitig sollte das Band natürlich nicht unnötig stark angezogen werden.
Gerade bei der Schlafaufzeichnung macht sich die kompakte 41-mm-Version positiv bemerkbar. Die Uhr trägt wenig auf, bleibt auch in der Nacht angenehm am Handgelenk und stört deutlich weniger als größere oder schwerere Smartwatches. Für Nutzer, die Gesundheits- und Schlafdaten möglichst kontinuierlich erfassen möchten, ist das ein klarer Vorteil.
(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)
Einrichtung & Pixel-Watch-App
Google setzt bei der Pixel Watch 5 auf Wear OS 7.0. Die Einrichtung ist gewohnt unkompliziert und wird Schritt für Schritt erklärt. Voraussetzung ist ein kompatibles Android-Smartphone mit Android 12 oder neuer. iPhones werden nicht unterstützt, Google weist ausdrücklich darauf hin, dass die Pixel Watch 5 nur mit Android-Smartphones funktioniert.






Vor der Einrichtung sollte die Smartwatch ausreichend geladen sein. Anschließend legt man sie neben das Smartphone, aktiviert Bluetooth und startet die Google Pixel Watch App. In unserem Fall erfolgte die Einrichtung zusammen mit dem Google Pixel 11 Pro XL. Auf Smartwatch und Smartphone erscheint ein Code, der übereinstimmen muss. Nach der Bestätigung werden beide Geräte gekoppelt.
Danach folgt die Anmeldung mit dem Google-Konto. Anschließend werden die üblichen Nutzungsbedingungen und Berechtigungen abgefragt. Ebenfalls während der Einrichtung legt man fest, an welchem Handgelenk die Watch getragen wird und auf welcher Seite sich die Krone befindet. Dadurch wird die Darstellung entsprechend ausgerichtet. Wer möchte, kann sich anschließend direkt erklären lassen, wie das Armband gewechselt wird.
Google Health statt separater Fitbit-App
Eine wichtige Änderung gegenüber älteren Pixel-Watch-Generationen betrifft die Gesundheits- und Fitnessdaten. Seit Mai 2026 wurde die bisherige Fitbit-App in die neue Google Health App überführt. Nutzer müssen damit nicht mehr zwischen einer Pixel-Watch-App für die Geräteeinstellungen und einer separat gebrandeten Fitbit-App für Fitness- und Gesundheitsdaten wechseln. Die neue Google Health App bündelt Schlaf, Training, Herzfrequenz, Aktivität und weitere Gesundheitsdaten.






Ganz verschmolzen sind die Aufgaben allerdings nicht. Die Pixel Watch App bleibt für Einrichtung, Zifferblätter, Kacheln, Benachrichtigungen und Geräteeinstellungen zuständig. Google Health übernimmt dagegen die Auswertung von Gesundheits-, Schlaf- und Fitnessdaten. Diese Trennung ist nachvollziehbar und wirkt inzwischen deutlich schlüssiger als früher.
Übersichtlich aufgebaut
Nach der Einrichtung zeigt die Pixel Watch App auf der Startseite zunächst die verbundene Smartwatch mit dem aktuell verwendeten Zifferblatt. Ebenfalls sichtbar sind Verbindungsstatus und Akkustand.
Darunter folgen Direktzugriffe auf die Zifferblätter und die sogenannten Kacheln. Bei den Zifferblättern lässt sich aus zahlreichen Designs wählen, wobei je nach Watchface Farben, Komplikationen und Darstellung angepasst werden können.
Die Kacheln entsprechen im Grunde Widgets für die Smartwatch. Sie zeigen beispielsweise Schritte, Schlaf, Kalender, Wetter oder einen Schnellstart für Trainings an. Reihenfolge und Auswahl lassen sich individuell festlegen.
Darunter folgen weitere Bereiche für Benachrichtigungen, Google-Dienste, Sicherheit und Smartwatch-Einstellungen. Dazu zählen etwa:
- Always-on-Display
- Display-Aktivierungsdauer
- Helligkeit
- Schriftgröße
- Ausrichtung
- Gestensteuerung
- Benachrichtigungen
- Sicherheits- und Notfallfunktionen
- Google Wallet
- Backup und Wiederherstellung
Google unterstützt außerdem die Sicherung von Einstellungen, Zifferblättern, Nachrichten und Weckern über Google One. Mit Wear OS 7.0 lässt sich die Smartwatch zudem auf ein neues Smartphone übertragen, ohne sie komplett neu einrichten zu müssen.
Apps direkt über den Play Store
Über den Google Play Store lassen sich zusätzliche Apps direkt auf der Pixel Watch installieren. Verfügbar sind unter anderem Google Maps, Google Wallet, Gemini sowie verschiedene Fitness-, Nachrichten- und Musik-Apps.
Gerade das ist eine der Stärken von Wear OS. Die Smartwatch ist nicht nur ein verlängerter Bildschirm des Smartphones, sondern kann durch zusätzliche Apps deutlich erweitert werden.
Bedienung über die Smartwatch
Die Bedienung funktioniert sowohl per Touchscreen als auch über die seitlichen Tasten. Wischt man von unten nach oben, erscheinen die Benachrichtigungen. Ein Wisch von oben nach unten öffnet die Schnelleinstellungen, etwa für Flugmodus, Schlafmodus, Displayhelligkeit und weitere häufig benötigte Funktionen.







Durch Wischen nach links oder rechts wechselt man zwischen den Kacheln. Dort lassen sich beispielsweise Schritte, Herzfrequenz, Kalender, Wetter, Training oder Schlafdaten anzeigen.
Die Krone übernimmt mehrere Aufgaben. Durch einmaliges Drücken gelangt man zur App-Übersicht, durch Drehen scrollt man durch Menüs und Listen. Die zusätzliche Seitentaste kann für zuletzt verwendete Apps und weitere Schnellzugriffe genutzt werden. Welche Doppelklick-Funktion belegt ist, lässt sich teilweise anpassen.






Insgesamt funktioniert die Bedienung intuitiv und schnell. Wer bereits eine Wear-OS-Smartwatch oder eine frühere Pixel Watch genutzt hat, findet sich sofort zurecht. Aber auch Neueinsteiger werden durch die klare Struktur und die ausführlich geführte Ersteinrichtung gut abgeholt.
Positiv ist vor allem, dass Google die Rollen der beiden Apps inzwischen klarer trennt. Pixel Watch App für das Gerät, Google Health für Gesundheit und Sport. Dadurch wirkt das gesamte System übersichtlicher als bei früheren Generationen.
(Einrichtung & Pixel-Watch-App: 4,5 von 5 Punkten)
Display & Bedienung
Bei der Google Pixel Watch 5 setzt Google weiterhin auf ein hochwertiges AMOLED-LTPO-Display. Die Technik ermöglicht eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 60 Hz. Wird keine hohe Bildrate benötigt, reduziert die Uhr diese automatisch und spart dadurch Energie. Gleichzeitig bleiben Animationen und Scrollbewegungen im Alltag angenehm flüssig. Google nennt für das Display außerdem eine Pixeldichte von 320 ppi, wodurch Texte, Symbole und Zifferblätter sehr scharf dargestellt werden.
Die 41-mm-Version bleibt kompakt und bietet weiterhin genügend Fläche für die wichtigsten Informationen. Wer deutlich mehr Displayfläche bevorzugt, kann zur 45-mm-Version greifen. Beide Varianten setzen auf das gleiche Actua-360-Konzept und die gleiche Pixeldichte.
Deutlich heller als die Pixel Watch 3
Eine der wichtigsten Verbesserungen betrifft die Helligkeit. Die Pixel Watch 5 erreicht laut Google bis zu 3.000 cd/m² Spitzenhelligkeit. Bei der Pixel Watch 3 waren es noch bis zu 2.000 cd/m².
In der Praxis macht sich das positiv bemerkbar. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Display gut ablesbar. Wo man bei älteren Modellen teilweise noch mit der Hand Schatten spenden musste, ist das bei der Pixel Watch 5 deutlich seltener nötig.


Der integrierte Umgebungslichtsensor arbeitet ebenfalls überzeugend. Er reagiert schnell auf wechselnde Lichtverhältnisse und passt die Helligkeit entsprechend an. Das funktioniert sowohl beim Wechsel von Innenräumen nach draußen als auch umgekehrt zuverlässig.
Typisch AMOLED: sehr gutes Schwarz und starke Kontraste
Durch die AMOLED-Technik werden schwarze Bildbereiche tatsächlich komplett abgeschaltet. Das sorgt für einen hervorragenden Schwarzwert und sehr hohe Kontraste. Gerade bei dunklen Zifferblättern verschwimmt der Übergang zwischen Display und schwarzem Rand fast vollständig.
Das hilft auch dabei, den weiterhin vorhandenen Displayrand optisch zu kaschieren. Viele Menüs und Zifferblätter nutzen dunkle Hintergründe, sodass der Rand im Alltag deutlich weniger auffällt, als es auf Produktbildern vermuten lässt.
Farben wirken kräftig und satt, ohne unnatürlich zu erscheinen. Auch die Blickwinkelstabilität überzeugt. Selbst bei einem flachen Betrachtungswinkel bleiben Helligkeit, Farben und Kontrast weitgehend stabil.
Always-on-Display weiterhin an Bord
Natürlich unterstützt die Pixel Watch 5 auch wieder ein Always-on-Display. Im Ruhezustand bleibt das Zifferblatt stark abgedunkelt sichtbar und kann laut Google auf bis zu 1 cd/m² herunterregeln. Dreht man das Handgelenk zu sich oder aktiviert die Uhr, wird die Helligkeit sofort wieder angehoben.
Das ist im Alltag praktisch, weil Uhrzeit und wichtige Informationen jederzeit sichtbar bleiben, ohne dass das Display vollständig aktiviert werden muss. Wer möglichst viel Akkulaufzeit herausholen möchte, kann die Funktion allerdings jederzeit deaktivieren.
Bedienung bleibt intuitiv
Der Touchscreen reagiert schnell und präzise auf Eingaben. Wischgesten werden zuverlässig erkannt und auch kleinere Schaltflächen lassen sich auf der 41-mm-Version gut treffen.
Zusätzlich bleibt die seitliche Krone ein wichtiger Bestandteil der Bedienung. Durch Drehen lässt sich angenehm durch Menüs, Listen oder Apps scrollen, während ein Druck zur App-Übersicht führt. Gerade auf dem vergleichsweise kleinen Display ist die mechanische Bedienung häufig angenehmer, als ausschließlich mit dem Finger zu scrollen.
Insgesamt gehört das Display erneut zu den Stärken der Pixel Watch 5. Die grundsätzliche Qualität war bereits bei früheren Generationen hoch, die gesteigerte Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits sorgt nun aber insbesondere im Freien für einen spürbaren Fortschritt. Zusammen mit AMOLED-Schwarzwert, 1–60 Hz LTPO-Technik und zuverlässiger automatischer Helligkeitsregelung ergibt sich ein sehr überzeugendes Gesamtpaket.
(Display & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)
Leistung & Alltag
Bei der Google Pixel Watch 5 setzt Google weiterhin auf eine Dual-Chip-Architektur aus Qualcomm Snapdragon W5 Gen 2 und Cortex-M55-Coprozessor. Ganz neu ist diese Kombination allerdings nicht. Bereits die Pixel Watch 4 arbeitete mit Snapdragon W5 Gen 2 und Cortex-M55. Neu ist laut Google vor allem die optimierte Abstimmung der Plattform. Der Hersteller spricht von 12 Prozent mehr CPU-Leistung gegenüber der vorherigen Generation.
Deutlicher fällt die Aufrüstung beim Speicher aus. Google erhöht den Arbeitsspeicher gegenüber der Pixel Watch 4 von 2 auf 3 GB, also um 50 Prozent. Gleichzeitig wird der interne eMMC-Speicher von 32 auf 64 GB verdoppelt. Dadurch steht nicht nur mehr Platz für Apps und Offline-Inhalte zur Verfügung, sondern auch mehr Arbeitsspeicher für Wear OS und KI-Funktionen.
Spürbar flüssig im Alltag
Im Alltag hinterlässt die Pixel Watch 5 einen sehr schnellen Eindruck. Menüs öffnen zügig, Wischgesten werden direkt umgesetzt und auch das Scrollen durch längere Listen läuft flüssig. Verzögerungen oder störende Hänger konnten wir im normalen Betrieb nicht feststellen.
Apps wie Google Wallet, Maps oder Trainingsfunktionen starten schnell genug, dass im Alltag kaum Wartezeiten entstehen. Die Kombination aus zusätzlichem Arbeitsspeicher, Wear OS 7 und der optimierten Plattform zahlt sich hier sichtbar aus.
Google wirbt außerdem damit, dass die Pixel Watch 5 insgesamt 20 Prozent schneller arbeitet. Diese Angabe bezieht sich nicht nur auf die reine CPU-Leistung, sondern auf das Gesamterlebnis rund um proaktive Funktionen und KI-gestützte Aktionen.
Schnellere On-Device-KI
Bei der Pixel Watch 5 verarbeitet Google bestimmte KI-Funktionen direkt auf der Uhr. Diese On-Device Intelligence soll dafür sorgen, dass häufig genutzte Aktionen besonders schnell reagieren und teilweise auch ohne aktive Internetverbindung ausgeführt werden können. Dazu zählen unter anderem einzelne Gemini-Funktionen, die direkt über die Smartwatch angestoßen werden.
Google spricht in diesem Zusammenhang von einer bis zu 20 Prozent schnelleren Verarbeitung. Wie groß der Unterschied zur Pixel Watch 4 in der Praxis tatsächlich ausfällt, können wir nicht direkt beurteilen, da wir die Vorgängergeneration nicht selbst getestet haben. Im Alltag reagiert die Pixel Watch 5 allerdings sehr schnell, Eingaben werden direkt umgesetzt und auch KI-Funktionen fühlen sich angenehm flott an.
LTE im Alltag zuverlässig
Unsere getestete Version besitzt LTE und kann damit auch unabhängig vom Smartphone mobil verbunden bleiben, sofern eine passende Multi-SIM beziehungsweise eSIM eingerichtet ist.
Im Test war der LTE-Empfang überzeugend. Mit unserer Multi-SIM hatten wir dort, wo auch das Smartphone guten Empfang hatte, in der Regel ebenfalls eine stabile Verbindung mit der Pixel Watch 5. Größere Unterschiede bei der Netzabdeckung oder auffällige Verbindungsabbrüche konnten wir nicht feststellen.
Damit lässt sich die Uhr beispielsweise beim Sport auch ohne Smartphone nutzen und bleibt trotzdem für Nachrichten, Anrufe oder andere Online-Funktionen erreichbar. Genau darin liegt einer der größten Vorteile der LTE-Version.
Insgesamt wirkt die Pixel Watch 5 im Alltag sehr souverän. Der Leistungssprung zur Pixel Watch 4 ist auf dem Papier eher evolutionär, die Kombination aus 3 GB RAM, 64 GB Speicher, optimierter W5-Gen-2-Plattform und schnellerer lokaler KI-Verarbeitung sorgt aber dafür, dass die Uhr auch bei mehreren Aufgaben angenehm schnell und flüssig bleibt.
(Leistung & Alltag: 4,5 von 5 Punkten)
Gesundheitsfunktionen
Bei den Gesundheitsfunktionen gehört die Google Pixel Watch 5 erneut zu den umfangreicher ausgestatteten Smartwatches. Auf der Unterseite sitzen unter anderem ein optischer Multi-Path-Herzfrequenzsensor (Mehrkanal-Herzfrequenzsensor), Rot- und Infrarotsensoren für die Sauerstoffsättigung, elektrische Sensoren für das EKG, ein cEDA-Sensor zur Erfassung von Körperreaktionen sowie ein Hauttemperatursensor.






Die während des Tages und der Nacht gesammelten Daten laufen inzwischen in der Google Health App zusammen. Dort lassen sich unter anderem Herzfrequenz, Ruhepuls, Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung, Hauttemperatur, Schlaf und weitere Messwerte verfolgen.
Herzfrequenz und EKG
Die Herzfrequenz wird automatisch über den optischen Sensor auf der Unterseite erfasst. Voraussetzung für möglichst zuverlässige Werte ist wie bei anderen Smartwatches ein ausreichend enger Hautkontakt. Das Armband sollte also nicht lose am Handgelenk sitzen, ohne dabei unangenehm festgezogen zu werden.
Zusätzlich unterstützt die Pixel Watch 5 die EKG-App von Google. Dafür legt man einen Finger auf die Krone, während die elektrischen Sensoren die Herzaktivität aufzeichnen. Die Messung entspricht funktional einem 1-Kanal-EKG und kann Hinweise auf einen normalen Sinusrhythmus oder Vorhofflimmern liefern. Ein medizinisches 12-Kanal-EKG ersetzt die Smartwatch selbstverständlich nicht.
SpO₂, Hauttemperatur und Stress
Während des Schlafs kann die Pixel Watch die Sauerstoffsättigung des Blutes (SpO₂) erfassen. Hinzu kommen Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz sowie Veränderungen der Hauttemperatur. Dadurch entsteht mit der Zeit ein recht umfangreiches Bild darüber, wie sich verschiedene Werte gegenüber dem persönlichen Normalbereich entwickeln.
Über den cEDA-Sensor kann die Uhr außerdem Veränderungen der elektrischen Hautleitfähigkeit erfassen. Solche Messungen nutzt Google, um körperliche Reaktionen beziehungsweise Anzeichen von Stress besser einzuordnen. Entscheidend ist auch hier weniger ein einzelner Messwert als die Entwicklung über einen längeren Zeitraum.
Umfangreiche Schlafanalyse
Gerade aufgrund des guten Tragekomforts eignet sich die 41-mm-Version sehr gut zur Schlafaufzeichnung. Die Pixel Watch erkennt Schlafphasen automatisch und bereitet die Ergebnisse anschließend in Google Health auf. Neben Schlafdauer und Schlafphasen fließen weitere Werte wie Herzfrequenz, Atemfrequenz oder nächtliche Sauerstoffsättigung in die Auswertung ein.
Das funktioniert besonders komfortabel, weil die Uhr nachts nicht zusätzlich bedient werden muss. Entscheidend ist lediglich, dass vor dem Schlafengehen noch ausreichend Akku vorhanden ist. Auf die Laufzeit und das neue Schnellladen gehen wir später noch genauer ein.
Pulsverlust-Erkennung auch in DACH verfügbar
Eine der wichtigeren Sicherheitsfunktionen ist die Pulsverlust-Erkennung. Erkennt die Pixel Watch über einen längeren Zeitraum keinen Puls und reagiert der Träger nicht auf die Warnungen der Uhr, kann sie automatisch den Rettungsdienst kontaktieren.
Die Funktion ist mittlerweile in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Sie wird ab der Pixel Watch 3 unterstützt und steht entsprechend auch auf der Pixel Watch 5 zur Verfügung.
Das ist ausdrücklich als Sicherheitsfunktion gedacht und ersetzt selbstverständlich keine medizinische Überwachung.
Neu die Erkennung von Atemnotfällen
Mit der Pixel Watch 5 rückt Google auch die Erkennung von Atemnotfällen stärker in den Mittelpunkt. Dabei überwacht die Uhr, ob die Sauerstoffsättigung plötzlich und über längere Zeit auf ein gefährlich niedriges Niveau fällt. Reagiert der Nutzer anschließend nicht auf die Warnung, kann ein automatischer Notruf ausgelöst werden. Google weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass sie nicht jede Form eines Atemnotfalls erkennen kann und nicht als Ersatz für medizinische Überwachung gedacht ist.
Health Guardian: neue Gesundheits-Trends direkt am Handgelenk
Neu bei der Google Pixel Watch 5 sind außerdem die sogenannten Health-Guardian-Funktionen. Dazu zählen unter anderem Blutdrucktrends, Trends zur Insulinresistenz und die Schlafatmungsqualität. Wichtig ist dabei: Die Uhr misst weder den Blutdruck wie eine klassische Manschette noch den Blutzucker direkt. Stattdessen werden verschiedene biometrische Daten über mehrere Tage hinweg analysiert und daraus Veränderungen beziehungsweise Trends abgeleitet.
Seit Ende September 2026 sind diese Funktionen auch in Deutschland freigeschaltet. Nach ungefähr fünf Tagen kontinuierlichen Tragens lassen sich bereits erste Werte und Tendenzen anzeigen. Für aussagekräftigere Langzeitauswertungen sammelt die Uhr anschließend fortlaufend weitere Daten und ergänzt die Ergebnisse entsprechend.
Gerade dieser Ansatz ist interessant, weil nicht nur einzelne Messwerte betrachtet werden, sondern vor allem deren Entwicklung über einen längeren Zeitraum. Dadurch können Veränderungen im persönlichen Normalbereich schneller auffallen. Die Funktionen sind allerdings ausdrücklich als Wellness- und Informationshilfe gedacht und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Untersuchung.
Insgesamt erweitert Google das ohnehin schon umfangreiche Gesundheits-Tracking der Pixel Watch 5 damit sinnvoll. Besonders positiv ist, dass die neuen Health-Guardian-Funktionen inzwischen auch hierzulande verfügbar sind und sich bereits nach wenigen Tagen erste Trends erkennen lassen.
(Gesundheitsfunktionen: 5 von 5 Punkten)
Sport & Aktivitätstracking
Für sportliche Aktivitäten ist die Google Pixel Watch 5 sehr umfangreich ausgestattet. Google unterstützt inzwischen mehr als 50 Trainingsarten, darunter Laufen, Radfahren, Gehen, Krafttraining und zahlreiche weitere Aktivitäten. In unserem Test haben wir vor allem Laufen, Radfahren und Walking genutzt. Schritte und zurückgelegte Distanzen wurden dabei unserer Einschätzung nach zuverlässig aufgezeichnet.
Auch während des Trainings liefert die Uhr die wichtigsten Werte direkt am Handgelenk. Dazu gehören unter anderem Herzfrequenz, Trainingsdauer, Distanz, Tempo und je nach Sportart weitere Messwerte. Die Auswertung erfolgt anschließend in Google Health, wo sich Aktivitäten, Belastung und langfristige Entwicklungen übersichtlich nachvollziehen lassen.
Deutlich aufgewertetes GPS-Tracking
Eine der wichtigsten Verbesserungen der Pixel Watch 5 betrifft die Standortbestimmung. Technisch bleibt es zwar bei Dual-Frequency GPS mit Unterstützung von GPS, Galileo, GLONASS, BeiDou und QZSS, Google kombiniert diese Daten nun aber deutlich stärker mit eigenen Software- und Kartendiensten.
Laut Google fließen unter anderem 3D-Gebäudemodelle aus Google Maps, KI-gestützte Korrekturen und Daten eines weltweiten Netzes von Referenzstationen in die Positionsberechnung ein. Dadurch soll die Uhr besser erkennen können, wenn GPS-Signale beispielsweise an hohen Gebäuden reflektiert werden und dadurch eine falsche Position vortäuschen. Solche fehlerhaften Signale können anschließend herausgefiltert werden.
Google spricht beim Pixel Watch 5 deshalb von der bislang genauesten GPS-Aufzeichnung einer Pixel Watch und nennt in besonders schwierigen Umgebungen eine bis zu doppelt so hohe Genauigkeit gegenüber früheren Generationen.
Saubere Streckenaufzeichnung im Test
Im Alltag bekommt man von diesen Berechnungen natürlich nichts mit. Entscheidend ist letztlich, wie sauber die aufgezeichnete Route anschließend aussieht und hier hinterließ die Pixel Watch 5 in unserem Test einen sehr guten Eindruck.
Größere Positionssprünge oder auffällige Ausreißer konnten wir nicht feststellen. Auch die typischen geraden Verbindungslinien, die entstehen können, wenn zwischen zwei GPS-Punkten kurzfristig keine saubere Ortung möglich war, traten bei unseren Aufzeichnungen nicht auf. Kurven und Richtungswechsel wurden nachvollziehbar erfasst.





Gerade in offenen Bereichen arbeiten inzwischen viele hochwertige Smartwatches sehr präzise. Interessanter werden die Verbesserungen deshalb vor allem in schwierigeren Situationen, etwa zwischen hohen Gebäuden, unter dichter Vegetation oder auf teilweise überdachten Wegen. Genau hier soll Googles zusätzliche Softwareverarbeitung ihre Vorteile ausspielen.
Mehr als nur Schritte zählen
Neben GPS-Strecken zeichnet die Pixel Watch 5 auch klassische Aktivitätsdaten wie Schritte, Distanz, Kalorienverbrauch und Herzfrequenz auf. In unserem Test wirkten diese Werte plausibel und zuverlässig. Für ambitionierte Sportler bietet Google zudem Trainingsziele, Echtzeit-Hinweise und verschiedene Möglichkeiten, Workouts individueller zu gestalten.
Insgesamt eignet sich die Pixel Watch 5 damit sehr gut sowohl für alltägliche Aktivitätsaufzeichnung als auch für regelmäßiges Training. Besonders die überarbeitete GPS-Auswertung ist interessant, weil Google hier nicht einfach neue Satellitentechnik verbaut, sondern vorhandene Hardware durch Google-Maps-Daten, 3D-Gebäudemodelle und KI-basierte Korrekturen effektiver nutzt.
(Sport & Aktivitätstracking: 5 von 5 Punkten)
LTE, Konnektivität & GPS
Die von uns getestete LTE-Version der Google Pixel Watch 5 kann dank eSIM beziehungsweise Multi-SIM auch unabhängig vom Smartphone mobil online bleiben. Das ist vor allem beim Sport praktisch, wenn man das Smartphone bewusst zu Hause lassen möchte und trotzdem erreichbar bleiben will.
Im Test überzeugte die LTE-Verbindung mit einer sehr guten Stabilität. Mit unserer Multi-SIM hatten wir an den gleichen Orten wie mit dem Smartphone in der Regel ebenfalls guten Empfang. Auffällige Abbrüche oder deutlich schlechtere Netzwerte konnten wir nicht feststellen.
Telefonieren direkt über die Uhr
Auch Telefonate lassen sich direkt über die Pixel Watch 5 führen. Die integrierten Mikrofone übertragen die Stimme in ruhiger Umgebung verständlich an das Gegenüber. Der eingebaute Lautsprecher klingt für eine Smartwatch ordentlich und reicht für kurze Gespräche vollkommen aus.
In ruhigen Räumen fällt der Unterschied zum Telefonieren mit dem Smartphone überraschend gering aus. In lauter Umgebung, etwa bei starkem Straßenverkehr, stößt das kleine Mikrofon am Handgelenk allerdings bauartbedingt schneller an seine Grenzen. Für längere Gespräche würden wir daher weiterhin zum Smartphone oder zu Bluetooth-Kopfhörern greifen.
WLAN und Bluetooth
Auch bei den übrigen Funkverbindungen gab es in unserem Test keine Probleme. Die WLAN-Verbindung wurde schnell aufgebaut und blieb anschließend stabil. Gleiches gilt für Bluetooth: Kopfhörer wurden zügig gefunden und zuverlässig verbunden.
Damit lässt sich die Watch beispielsweise beim Sport direkt mit Bluetooth-Kopfhörern nutzen, ohne dass das Smartphone zwingend in der Nähe sein muss.
Google Wallet und NFC
Dank NFC unterstützt die Pixel Watch 5 auch kontaktloses Bezahlen über Google Wallet. Im Alltag funktioniert das schnell und unkompliziert. Besonders praktisch ist, dass man dafür nicht erst das Smartphone hervorholen muss.
GPS weiterhin eine Stärke
Die GPS-Genauigkeit haben wir bereits im Kapitel zum Sporttracking ausführlicher behandelt. Dort überzeugte die Pixel Watch 5 mit einer sehr sauberen Streckenaufzeichnung und ohne auffällige Positionssprünge.
Insgesamt hinterlässt die Pixel Watch 5 bei der Konnektivität einen sehr starken Eindruck. LTE, WLAN, Bluetooth, NFC und GPS funktionieren im Alltag zuverlässig, und gerade die LTE-Version bietet deutlich mehr Unabhängigkeit vom Smartphone.
(LTE, Konnektivität & GPS: 4,5 von 5 Punkten)
Akku & Laden
Bei der Akkulaufzeit hat Google gegenüber der von uns getesteten Pixel Watch 3 spürbar nachgebessert. Während diese mit aktiviertem Always-on-Display offiziell auf bis zu 24 Stunden kam, nennt Google für die Pixel Watch 5 in 41 mm bis zu 30 Stunden. Im Energiesparmodus steigt die Herstellerangabe von ehemals 36 auf nun bis zu 48 Stunden.
Gegenüber der Pixel Watch 4 fällt der Fortschritt allerdings deutlich kleiner aus. Die Akkukapazität steigt bei der 41-mm-Version lediglich von 325 auf 332 mAh, bei der 45-mm-Version von 455 auf 465 mAh. Die offiziellen Laufzeitangaben bleiben bei der Pixel Watch 5 dennoch auf dem Niveau der vierten Generation. Bis zu 30 Stunden mit Always-on-Display beziehungsweise bis zu 48 Stunden im Energiesparmodus bei 41 mm sowie 40 beziehungsweise 72 Stunden bei 45 mm.
Im Alltag gut eineinhalb Tage
In unserem Test hielt die 41-mm-LTE-Version bei moderater Nutzung mit aktiviertem Always-on-Display, Schlaftracking und durchgehender Gesundheitsmessung gut eineinhalb Tage durch. Für eine so kompakte Smartwatch ist das ein ordentlicher Wert.
Wer allerdings häufiger GPS-Tracking und LTE nutzt, reduziert die Laufzeit spürbar. Dann sollte man eher mit ungefähr einem Tag bis gut einem Tag rechnen. Wie stark der Akku belastet wird, hängt natürlich auch von Displayhelligkeit, Mobilfunkempfang, Trainingsdauer und der Zahl eingehender Benachrichtigungen ab.
Im Vergleich zur Pixel Watch 3 ist der Fortschritt klar erkennbar. Gegenüber der Pixel Watch 4 handelt es sich dagegen eher um Feinarbeit als um einen großen Sprung.
Neues Ladeprinzip seit der Pixel Watch 4
Beim Laden bleibt Google beim mit der Pixel Watch 4 eingeführten Konzept. Die Pixel Watch 5 wird nicht drahtlos über die Rückseite geladen. Stattdessen befinden sich kleine Kontakte seitlich am Gehäuse, die mit dem magnetischen Schnellladedock verbunden werden. Die Uhr wird dabei mit der Krone nach oben in das Dock gesetzt.



Das Dock hält die Smartwatch magnetisch in Position und eignet sich dadurch gleichzeitig gut als kleine Ablage auf dem Nachttisch oder Schreibtisch. Ein USB-C-Netzteil gehört allerdings nicht zum Lieferumfang; Google verlangt mindestens 7,5 Watt.
Sehr kurze Ladezeiten
Gerade bei der von uns getesteten 41-mm-Version ist die Ladegeschwindigkeit eine klare Stärke. Google nennt folgende Werte:
- etwa 15 Minuten bis 50 Prozent
- etwa 25 Minuten bis 80 Prozent
- etwa 45 Minuten bis 100 Prozent
Damit lässt sich die Uhr problemlos während des Duschens oder Frühstücks nachladen und anschließend wieder für Schlaf- und Gesundheitsmessungen tragen. Google gibt zudem an, dass bereits 15 Minuten Laden für bis zu 15 Stunden zusätzliche Laufzeit reichen können.
Insgesamt ist die Akkulaufzeit der Pixel Watch 5 in 41 mm weiterhin kein Rekordwert, für eine kompakte Wear-OS-Smartwatch aber inzwischen gut alltagstauglich. Vor allem die Kombination aus rund eineinhalb Tagen realer Laufzeit bei moderater Nutzung und der sehr kurzen Ladezeit macht den Akku im Alltag deutlich unkomplizierter als noch bei älteren Generationen.
(Akku & Laden: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit der Google Pixel Watch 5 entwickelt Google seine Smartwatch an vielen Stellen sinnvoll weiter, ohne das bekannte Konzept grundlegend zu verändern. Besonders bei Displayhelligkeit, Speicher, Gesundheitsfunktionen und Ladegeschwindigkeit hat sich gegenüber älteren Generationen einiges getan. Gleichzeitig bleibt die Uhr angenehm kompakt, hochwertig verarbeitet und durch Wear OS 7 sehr vielseitig.
Wer noch eine Pixel Watch 3 nutzt, bekommt mit der fünften Generation mehrere spürbare Verbesserungen. Das Display ist deutlich heller, die Akkulaufzeit fällt besser aus, die neue Ladeposition ist praktischer und auch bei Gesundheitsfunktionen sowie Speicher gibt es inzwischen deutlich mehr Möglichkeiten. Ein Wechsel kann hier je nach Nutzung durchaus interessant sein.
Deutlich kleiner fällt der Abstand zur Pixel Watch 4 aus. Prozessor und Coprozessor stammen bereits aus der Vorgängergeneration, auch bei Design und grundsätzlichem Bedienkonzept gibt es keine großen Änderungen. Mehr Arbeitsspeicher, doppelt so viel interner Speicher, kleinere Effizienzverbesserungen und zusätzliche Gesundheitsfunktionen machen die Pixel Watch 5 zwar zum besseren Gesamtpaket, rechtfertigen für Besitzer der vierten Generation aber nicht zwangsläufig einen sofortigen Wechsel.
Preis/Leistung
Preislich positioniert Google die Pixel Watch 5 klar im oberen Bereich der Wear-OS-Smartwatches. Die 41-mm-Version ohne LTE startet mit einer UVP von 419 Euro, ist im Handel inzwischen aber bereits für unter 340 Euro erhältlich. Für die von uns getestete LTE-Version werden aktuell je nach Farbe rund 422 Euro verlangt.
Bei der größeren 45-mm-Version liegt die UVP nochmals etwa 30 Euro höher. Im Handel beginnen die Preise derzeit bei rund 363 Euro ohne LTE beziehungsweise etwa 450 Euro mit LTE.
Damit ist die Pixel Watch 5 zwar kein günstiges Modell, bietet aber auch einiges. Ein sehr helles AMOLED-LTPO-Display, LTE auf Wunsch, präzises GPS, umfangreiche Gesundheitsfunktionen, Wear OS 7, schnelle Ladezeiten und eine insgesamt sehr hochwertige Verarbeitung.
Ob sich die LTE-Version lohnt, hängt stark vom eigenen Nutzungsverhalten ab. Wer regelmäßig ohne Smartphone unterwegs ist. etwa beim Sport und trotzdem erreichbar bleiben möchte, profitiert klar davon. Wer sein Smartphone ohnehin fast immer dabeihat, kann sich den Aufpreis hingegen sparen.
Zu bedenken ist außerdem, dass bei vielen Mobilfunkanbietern eine Multi-SIM beziehungsweise zusätzliche eSIM monatliche Kosten verursacht. Dadurch bleibt es nicht nur beim höheren Kaufpreis der LTE-Version.
Insgesamt wirkt die 41-mm-Version ohne LTE zum aktuellen Straßenpreis unter 340 Euro besonders attraktiv. Die LTE-Variante ist für die richtige Zielgruppe sinnvoll, aber aufgrund des höheren Gerätepreises und möglicher Zusatzkosten beim Mobilfunktarif weniger universell empfehlenswert.
Google Pixel Watch 5 41mm LTE
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Link zum Hersteller: google.com/de










