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Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

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TEIL 2

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Klingel-ArtOutdoor Überwachungskamera (Akkubetrieben mit integriertem Solarpanel, folgt dem Sonnenverlauf)
Auflösung2K-Auflösung, 2304 × 1296 Pixel Pixel
Weitwinkel145° diagonal
Abmessungen7 x 8 x 207 cm ohne Befestigung-Stativ
Zoom8-facher digitaler Zoom
MaterialKunststoff
Konnektivität802.11b/g/n (2,4 GHz). Unterstützung für WEP-, WPA-, WPA2-Verschlüsselung,
FunktionenSpotlight
Lautsprecher und Mikrofon
Zweiwege-Audiofunktion
Nachtsicht
Motorisiertes Solarpanel integriert
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP67 · Relative Luftfeuchtigkeit: 20 bis 85 %
Temperatur: -20 °C bis 50 °C
NachtsichtmodusBis zu 8 m Sichtweite
8 xInfrarot-LEDs (850 nm) mit IR-Sperrfilter
Kamerarund 3 Megapixel Bildverhältnis: 16:9
LieferumfangBaseus S1 Outdoor Sicherheitskamera
Schraubenpaket mit Dübeln
USB-A-auf-USB-C-Ladekabel
Schraubhalterung mit Kugelgelenk
Technische Daten der Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

Einrichtung und Installation

baseus Security
Preis: Kostenlos
baseus Security
Preis: Kostenlos

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeichnet sich durch eine unkomplizierte und zügige Montage sowie Einrichtung aus. Die Halterung besteht aus einem robusten Montagearm mit Kugelgelenk, welches eine flexible Ausrichtung der Kamera ermöglicht. Die beiliegende Bohrschablone gewährleistet eine präzise Markierung der Schraublöcher, woraufhin die Halterung sicher an Wand oder Decke befestigt werden kann. Das Kugelgelenk ermöglicht eine optimale Ausrichtung der Kamera auf den gewünschten Überwachungsbereich.

Die Einrichtung erfolgt über die kostenlose Baseus Security App für Android und iOS, welche den Nutzer durch den Prozess leitet. Zur Registrierung ist lediglich die Angabe des Wohnsitzlandes, einer E-Mail-Adresse sowie eines selbst gewählten Passworts erforderlich; die Erfassung weiterer persönlicher Daten erfolgt nicht.  Anschließend wird die Kamera durch kurzes Drücken des Sync-Knopfes unter der Gummiabdeckung, wo sich auch der Ladeport befindet, in den Kopplungsmodus versetzt. Anschließend wählt ihr euer WLAN (2,4 GHz) aus, geben das zugehörige Passwort ein und die Kamera wird in das WLAN eingebunden und konfiguriert. Im Anschluss könnt ihr noch der Kamera einem Namen zuweisen, sie einem Raum zuordnen, Aktivitätszonen definieren und die Bewegungsempfindlichkeit einstellen.

Die App zeichnet sich durch eine zuverlässige und intuitive Bedienung aus, sodass die Kamera auch für Nutzer ohne technische Vorkenntnisse innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist. Die Kombination aus einer klar strukturierten Montage und einer geführten App-Einrichtung unterstreicht die Benutzerfreundlichkeit der Baseus S1.

(Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera präsentiert sich im Test als leistungsstarkes und für den Dauereinsatz ausgelegt Überwachungssystem. Mit einer Auflösung von 2304 × 1296 Pixeln (2K) liefert die Kamera ein scharfes und detailreiches Bild, welches die Identifizierung von Gesichtern, Bewegungen oder Fahrzeugen im auf dem Grundstück ermöglicht, ohne dass ein signifikantes Bildrauschen auftritt.

Der 145-Grad-Blickwinkel der Kamera gewährleistet eine umfassende Abdeckung und eignet sich somit ideal für die Überwachung von Einfahrten, Hauseingängen oder Terrassen. Der integrierte PIR-Bewegungssensor erfasst Bewegungen zuverlässig innerhalb eines Radius von bis zu 8–10 Metern, wobei die genaue Reichweite von der Montagehöhe und den Umgebungsbedingungen abhängt. 

Im Rahmen des Tests wurde festgestellt, dass die Bewegungserkennung der Kamera nicht über künstliche Intelligenz verfügt.  Folglich ist die Kamera nicht in der Lage, zwischen Personen, Tieren oder Paketen zu unterscheiden. Jede Bewegung innerhalb des Erfassungsbereichs wird gleichermaßen registriert, was gelegentlich zu Fehlalarmen durch Haustiere oder vorbeifahrende Fahrzeuge führen kann.

Im direkten Vergleich zu Konkurrenzmodellen mit KI-gestützter Bewegungserkennung wird dieser Unterschied deutlich. Modelle mit Objektklassifizierung ermöglichen eine gezielte Erkennung von Personen, Tieren oder Paketen und reduzieren somit Fehlalarme signifikant. Die Baseus S1 arbeitet im Test nach dem klassischen PIR-Prinzip und liefert dennoch zuverlässige Benachrichtigungen bei menschlicher Bewegung. Die Sensitivität des Sensors sowie die Konfiguration der Aktivitätszonen können zwar innerhalb der Anwendung angepasst werden. Dies verhindert jedoch nicht, dass ihr  über jede vorbeilaufende Katze informiert werdet. Bei der Verwendung von KI-gestützten Kameras besteht die Möglichkeit, Benachrichtigungen für Tieraktivitäten zu deaktivieren, was die Verwaltung erheblich vereinfacht. 

Die Baseus S1 bietet eine umfassende Lösung für die Nachtsicht durch die Integration mehrerer Infrarot-LEDs, die selbst im Dunkeln eine gleichmäßige Ausleuchtung des Bereichs vor der Kamera gewährleisten. Zusätzlich verfügt das Gerät über ein integriertes Spotlight-LED-Licht mit einer Leistung von 400 Lumen, welches bei Bedarf automatisch bei Bewegung im Dunkeln aktiviert wird. Dieses ermöglicht eine helle Farbnachtsicht und dient gleichzeitig als abschreckendes Element. Im Rahmen des Tests wurde der überwachte Bereich bei Aktivierung des Spotlights deutlich und großflächig ausgeleuchtet.

Die Bedienung der Baseus S1 erfolgt ausschließlich über eine dedizierte App, die eine übersichtliche Verwaltung von Live-Ansichten, Aufzeichnungen, Bewegungsempfindlichkeit, Alarmfunktionen und Benachrichtigungen ermöglicht. Es ist zu beachten, dass die Kamera ausschließlich 2,4 GHz-WLAN unterstützt und 5 GHz-Netze nicht kompatibel sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera wird vollständig über die Baseus Security App gesteuert, welche im Test mit einer klar strukturierten und übersichtlichen Benutzeroberfläche bestach. Die App ist in die Hauptbereiche Startseite, Ereignisse, Sicherheit, Dienst und Konto untergliedert, wodurch eine intuitive Navigation gewährleistet wird.

Auf der Startseite werden alle verbundenen Geräte in einer Kachelansicht präsentiert, inklusive Statusinformationen wie Akkustand oder Verbindungsstatus. Von hier aus gelangen Sie direkt in die Live-Ansicht mit Schnellzugriff auf Funktionen wie Zwei-Wege-Kommunikation, manuelles Einschalten des 400-Lumen-Spotlights oder das Starten einer Aufnahme.

Im Bereich Ereignisse werden alle erkannten Bewegungen chronologisch aufgelistet. Die aufgezeichneten Clips lassen sich bequem abspielen, herunterladen oder löschen, sodass Sie jederzeit einen schnellen Überblick über die Aktivitäten erhalten.

Das Menü „Sicherheit“ fasst die essenziellen Überwachungseinstellungen zusammen. Hier können die Bewegungsempfindlichkeit und Aktivitätszonen konfiguriert, Push-Benachrichtigungen verwaltet sowie Alarmfunktionen, wie beispielsweise die Aktivierung von Spotlight- oder Sirenenalarmen, eingestellt werden.

Im Bereich „Dienst“ finden sich gerätespezifische Informationen, darunter Firmware-Updates, Statusanzeigen und Supportoptionen. Im Abschnitt „Konto“ können persönliche Einstellungen, wie E-Mail-Adresse, Passwort und allgemeine App-Optionen, verwaltet werden.

Im Praxistest zeigte sich die App als stabil und reaktionsschnell. Die übersichtliche Struktur der Untermenüs gewährleistet einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen und ermöglicht es sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Nutzern, sich mühelos zurechtzufinden.

Einstellungen und Funktionen

Wie bereits erwähnt, wird jede Kamera in der App als eigene Kachel dargestellt, inklusive Vorschaubild und Statusanzeige (beispielsweise Akkustand). Durch einfaches Antippen der jeweiligen Kachel wird die Live-Ansicht der Kamera aktiviert. Im Test startete die Live-Übertragung zügig und stabil, ohne signifikante Verzögerungen.

Direkt unterhalb des Livebildes befinden sich Schnellzugriffe auf essenzielle Funktionen, darunter:

  • Aktivierung des Mikrofons zur Zwei-Wege-Kommunikation
  • Lautsprecherfunktion zur direkten Ansprache von Personen im Sichtbereich der Kamera
  • Manuelles Einschalten des 400-Lumen-Spotlights
  • Möglichkeit zur Echtzeit-Screenshot- oder Videoaufnahme

Im Einstellungsmenü, gekennzeichnet durch ein Sechseck-Symbol mit einem zentralen Kreis, befinden sich die detaillierten Untermenüs, welche eine logische und übersichtliche Struktur aufweisen. Dort können unter anderem die Bewegungserkennung und deren Empfindlichkeit konfiguriert, Aktivitätszonen definiert sowie Push-Benachrichtigungen angepasst werden. Auch die Funktionsweise des Spotlights lässt sich festlegen, beispielsweise die automatische Aktivierung bei Bewegung oder die Nutzung im Alarmmodus mit zusätzlichem Warnton.

Des Weiteren können Videoeinstellungen wie Bildqualität oder der Nachtsichtmodus (Infrarot oder Farbnachtsicht) modifiziert werden. Im Bereich Energieverwaltung präsentiert die App den aktuellen Akkustand sowie die Ladeaktivität der Kamera. Die aufgezeichneten Ereignisse sind chronologisch geordnet und werden auf dem internen, fest verbauten 8 Gigabyte Speicher gesichert. Dadurch sind sie jederzeit abrufbar und können bei Bedarf heruntergeladen oder gelöscht werden.

Im Praxistest erwies sich die App als leistungsstark und benutzerfreundlich. Auch Nutzer ohne technische Vorkenntnisse finden sich schnell zurecht. Insgesamt stellt die Baseus Security App eine durchdachte Steuerzentrale mit ausreichend Konfigurationsmöglichkeiten dar, ohne dabei komplex oder unübersichtlich zu wirken.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Ton- /Videoqualität

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeigte in meinem durchgeführten Tests eine sehr gute Video- und Audioqualität sowohl bei Tageslicht als auch bei Dunkelheit. Unter Tageslichtbedingungen gewährleistet die 2K-Auflösung (2304 × 1296 Pixel) eine scharfe und detailreiche Bilddarstellung. Gesichter, Bewegungen und selbst kleinste Details, wie beispielsweise Kennzeichen, sind deutlich erkennbar. Der 145-Grad-Blickwinkel ermöglicht eine umfassende Überwachung eines großen Bereichs, wie beispielsweise Einfahrten oder Terrassen. Die Farbwiedergabe ist authentisch und ausgewogen, selbst unter etwas ungünstigen Gegenlichtbedingungen.

Im Dunkelmodus schaltet die Kamera automatisch in den Nachtmodus. Die integrierte IR-Nachtsicht liefert klare Schwarz-Weiß-Bilder. Das optionale 400-Lumen-Spotlight kann beispielsweise bei Bewegungserkennung aktiviert werden, um den Bereich farbig und hell auszuleuchten. Dies erhöht die Detailerkennbarkeit erheblich und dient gleichzeitig als Abschreckung. Ohne Aktivierung des Spotlights ist die Nachtsicht für kleinere Bereiche ausreichend. Für größere Entfernungen wird die Verwendung des Spotlights empfohlen.

Die Audioqualität des Geräts ist ebenfalls bemerkenswert. Das integrierte Mikrofon der Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeichnet Stimmen und Umgebungsgeräusche mit hoher Klarheit und Verständlichkeit auf. Im Rahmen des Tests erwies sich die Audioqualität bis zu einer Entfernung von etwa 5 Metern als ausgezeichnet: Stimmen waren deutlich wahrnehmbar, Hintergrundgeräusche wurden zuverlässig erfasst und beeinträchtigten die Verständlichkeit nur in geringem Maße.

Bei größeren Entfernungen, ab etwa 6 bis 7 Metern, verschlechterte sich die Aufnahmequalität jedoch signifikant. Stimmen werden leiser, Umgebungsgeräusche überlagern die Sprachaufnahme stärker und die Verständlichkeit nimmt ab. Auch Windgeräusche oder andere laute Umgebungsgeräusche können die Aufnahme zusätzlich negativ beeinflussen.

Die Zwei-Wege-Kommunikation über die App ist zuverlässig und der Lautsprecher auf der Unterseite liefert einen klaren, verständlichen Ton, der auf kurze bis mittlere Distanzen (bis ca. 5–7 Meter) gut wahrnehmbar ist. Die Lautstärke des Lautsprechers ist ausreichend, um Personen anzusprechen oder akustische Warnsignale effektiv abzuspielen.

Insgesamt überzeugt die Baseus S1 mit scharfer Bildqualität bei Tag und Nacht sowie zuverlässiger Audioübertragung. Das integrierte Spotlight und der hochwertige Lautsprecher erhöhen die Alltagstauglichkeit der Kamera und tragen zur Verbesserung von Sicherheit und Kontrolle im Außenbereich bei.

(Ton- /Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera ist mit einem integrierten 10.400 mAh-Akku ausgestattet, der bei normaler Nutzung durch Bewegungserkennung und Spotlight-Betrieb im Alltag mehrere Wochen Betriebsdauer gewährleistet.

Sollte der Akku vollständig entladen sein oder eine teilweise Aufladung erforderlich sein, kann die Kamera über den unten positionierten USB-Ladeport aufgeladen werden.  m Rahmen von Tests betrug die Ladedauer über das Kabel etwa 6 bis 8 Stunden, abhängig von der Leistung des verwendeten Netzteils. Der Ladeanschluss ist durch einen Gummiverschluss geschützt, um das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz zu verhindern.

In Kombination mit dem motorisierten Solarpanel, welches sich automatisch dem Sonnenverlauf anpasst und kontinuierlich Energie generiert, ermöglicht dies einen nahezu autark Betrieb der Kamera über längere Zeiträume. Selbst bei wechselhafter Sonneneinstrahlung konnte die Kamera im Test durch die Solarladung häufig über Wochen hinweg betrieben werden, ohne dass ein manuelles Nachladen erforderlich war. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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