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Marshall Minor II

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TEIL 2

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Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz (weitere Farben: Braun und weiß)
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 12 Stunden
Gewicht 22 Gramm
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 14,2-mm Treiber
Bluetooth5.0 ; aptX (Cd-Klangqualität für Android Smartphones)
Frequenzgang20 – 20.000 Hz
Lieferumfang1x Marshall Minor II
1x Micro-USB-Ladekabel
Bedienungsanleitung und Sicherheitsinformationen
Technische Daten des Marshall Minor II Bluetooth

Tragekomfort

Die gut bemessen Kabellänge des Marshall Minor II lässt zu, dass man diesen sowohl nach vorne vor dem Hals, als auch um den Nacken tragen kann. Ich persönlich bevorzuge die letzt genante Variante, da man beim abnehmen der Ohrhörer diese einfach ohne Gefahr baumeln lassen kann. Zudem verbinden sich beide In-Ears dank dem in der Rückseite verbauten Magneten automatisch zu einer Kette, wodurch man diese selbst bei hektischen Bewegungen nur schwer verliert. Praktischerweise wird beim Verbinden der beiden Ohrhörer auch automatisch die Musik pausiert. 

Das geringe Gewicht von 22 Gramm erreicht Marshall beim Minor II Bluetooth durch den Einsatz von Kunststoff. Dieser macht jedoch wie bereits erwähnt einen hochwertigen und soliden Eindruck. Beim Umlegen der In-Ear um den Nacken fallen diese durch ihr geringes Gewicht kaum auf. Bei dem neuen Minor II setzt Marshall nicht wie viele andere Hersteller auf verschiedene Ohrtips und zusätzlich Sporteinsätze, die für einen zusätzlich sichereren halt sorgen sollen, sondern auf eine andere Art. Marshall setzt auf ergonomischen Ohrtips, die fest verbaut sind und somit nicht ausgewechselt werden können. Für den sicheren halt auch bei sportlichen Aktivitäten sorgt eine Schlaufe am oberen Bereich der beiden Ohrhörer. Bei dieser Schlaufe handelt es sich um das eigentliche Verbindungskabel der beiden Ohrhörer. Das Kabel wird nämlich durch das Gehäuse der In-Ear´s geführt und macht einen Bogen wieder ins innere der Ohrhörer zurück. Dieser dort verlaufende Bogen kann individuell angepasst werden (größere oder kleinere Schlaufe bzw. komplett reduziert werden) und trägt somit sehr zu dem sicheren Halt bei.

Dadurch halten die In-Ear auch beim Hecktischen hin und her schütteln des Kopfes oder bei sportlichen Aktivitäten hervorragend in den Ohren. Leider bin ich jedoch mit dem Tragegefühl nicht zufrieden, anfangs dachte ich, daran muss ich mich erst noch gewöhnen, da dies meine ersten In-Ears mit dieser Schlaufe sind. Doch dem war nicht so. Mit den verscheiden großen Silikon-Ohtips die bei vielen In-Ears im Lieferumfang dabei sind, ist das Tragegefühl meiner Meinung nach einfach deutlich angenehmer. Ohne Schlaufe gefällt mir das Ganze zwar etwas besser, aber dadurch halten sie nicht mehr ganz so gut in den Ohren. Zudem hat mich die Isolierung der Umgebungsgeräusche der In-Ears sehr enttäuscht. Darauf gehe ich gleich im Punkt Klang noch etwas genauer ein. 

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Marshall hat den neuen Minor II In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth 5 und der aptX-Technologie ausgestattet. Dies soll eine deutlich höhere Musikübertragungsqualität ermöglichen. Da aptX jedoch nur von Android Smartphones unterstützt wird, haben Apple-User hier das nachsehen, denn der von Apple unterstützte Codec-AAC wird nicht unterstützt.

Bevor ich nun auf das Klangbild genauer eingehe, möchte ich noch das Thema mit der Isolierung der Umgebungsgeräusche ansprechen. Die Minor II sind ohne ANC ausgestattet, was eigentlich bei dieser Preisklasse auch gar nicht allzu schlimm wäre. Denn eigentlich Isolieren die unterschiedlich großen Ohrtips schon deutlich die Umgebungsgeräusche. Da diese jedoch beim Marshall Minor II Bluetooth weder aus weichem Silikon sind und noch dazu nicht auswechselbar sind, werden die Umgebungsgeräusche quasi null reduziert. Dies bedeutet, dass man erst bei hoher Lautstärke die Umgebungsgeräusche übertönt. Da aber nicht jeder auf hoher Lautstärke Musik hören möchte, ist dies nicht optimal gelöst. Hier hätte man sich eventuell für eine klassische Ausführung mit anpassbaren Ohrtips entschieden sollen, denn diese würden auch für einen etwas besseren Tragekomfort sorgen. 

Doch nun zum wichtigen Thema bei Kopfhörern, dem Klangbild. Die Frequenzen gibt Marshall mit dem Standard-Frequenzganz von 20 – 20-000 Hz an. Dies ist im Normalfall auch vollkommen ausreichend, denn dies ist das Frequenzband, welches die meisten Menschen hören können. Die beiden speziell abgestimmten 14,2 mm Treiber sollen laut Marshall für saubere Höhen, knackige Mitteltönen und einem ausgewogenen Bass sorgen. Doch wie sieht dies im Test aus?

Die tieferen Töne also der Bass wird typisch für Marshall etwas mehr betont, jedoch nicht so sehr, dass dieser die unteren Mitten total übertönt. Der Bass wird präzise wiedergegeben und klingt sehr sauber und kann durch die druckvolle Wiedergabe überzeugen. Die Mitten sind in Ordnung, aber man erkennt schon an dem Frequenzband, welches auf der Rückseite der Verpackung abgebildet ist, dass diese etwas schwächer abgestimmt sind. Dadurch klingen die Mitten leider etwas verfärbt und verwaschen, könnten daher etwas prägnanter sein. Dasselbe gilt auch für die Höhen, diese könnten noch etwas detailreicher und luftiger klingen. Doch wer mit den Marshall Minor II Bluetooth ausschließlich Genres wie Pop, Hip-Hop und Co. hört, welche ich vor allem beim Training im Alltag abgespeist habe, dem stören diese etwas schwächeren Höhen und Mitten weniger.

Die Gesprächsqualität wehrend Telefonaten ist gut, das in der Ein-Tasten-Fernbedienung verbaute Mikrofon befindet sich nah genug am Mund. Somit konnte mich mein Gesprächspartner klar und deutlich verstehen. Meine Stimme wurde nicht verzerrt, lediglich bei vorbeifahrenden Autos oder in einer Umgebung wo viele Menschen unterwegs sind, machte dies hin und wieder etwas Probleme.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Marshall verspricht mit den neuen Minor II eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden, dies ist eine ausgesprochen gute Laufzeit für dessen Größe. Diese angegeben Laufzeit dürfte den meisten problemlos für mehrer Tage musikhören ausreichen, denn im Normalfall hört man auf dem Weg zur Arbeit ca. 1 Stunden Musik. Diese angegeben 12 Stunden konnte ich hochgerechnet auch ziemlich genau in meinem zweiwöchigen Testzeitraum erreichen. 

Beim Aufladen setzt man hier jedoch leider nicht auf eine Schnellladefunktion. Daher dauert eine volle Akkuaufladung 2 Stunden, was zwar nicht die schnellste Ladezeit ist, aber da ich persönlich den Akku meiner Geräte meistens in der Nacht auflade, gehen die 2 Stunden in Ordnung. Geladen wird der Akku über den MicroUSB-Anschluss, an der Seite der kleinen Fernbedienung.   

Die nützliche Funktion, dass die Musik automatisch pausiert wird, wenn man die Kopfhörer baumeln lässt und sich die beiden Rückseiten per Magnet zu einer Kette verbinden trägt ein wenig zum Komfort bei, auch wenn man die Kopfhörer dennoch manuell Ausschalten muss. 

Bluetooth & Reichweite

Beim Marshall Minor II kommt das neuste Bluetooth 5 zum Einsatz. Dies sorgt beim Marshall jedoch lediglich für eine bessere kabellose Datenübertragung, sodass man als Android-User dank aptX eine Übertragung in CD-Qualität erhält. Die Reichweite von bis zu 100 Metern, welche eigentlich mit Bluetooth 5 möglich wäre, nutzt man hier leider nicht, sondern es wird vermutlich auf einen Bluetooth-Sender der Klasse II gesetzt. Daher bleibt die Reichweite des Bluetooth in Räumlichkeiten bei ca. 14 bis 16 Metern (Marshall gibt 10 Meter an) und fängt erst dann an zu stocken. Im freien Feld sind bis zu 32 Metern kein Problem. Sobald ich die Minor II eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.

Zubehör

Leider liefert Marshall bei den Minor II kein Transportetui mit. Daher muss man die Kopfhörer beim verstauen so in den Rucksack legen, was ich etwas schade finde, denn ich persönlich verstaue meine Kopfhörer gerne in einer Aufbewahrungstasche. Des Weiteren gibt es keine Ohranpassstücke um die Ohrhörer den eigenen Ohren individuell anzupassen. Es befindet sich lediglich das Ladekabel im Lieferumfang dabei.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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