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Prêt à Pousser Lilo

In aller Kürze

Beim Prêt à Pousser Lilo handelt es sich um einen sogenannten smarten Indoor-Garten. Dieser gefällt mir von der Verarbeitung und auch so rein optisch sehr gut, da man hier nicht nur ein komplett aus Kunststoff gefertigtes Produkt erhält, sondern eins, bei dem auch Bambus zum Einsatz kommt. 

Mit dem Indoor-Garten ist es mir ohne großen Aufwand gelungen, meine Testpflanzen Minze, Schnittlauch und Basilikum zu schönen und vor allem ertragreichen Pflanzen großzuziehen und dies schon vom kleinen Samen ab. Die Pflanzen werden von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt. Halb automatisch daher, da man gelegentlich wieder Wasser nachgießen muss. Ansonsten ist der restliche Aufwand absolut überschaubar, wenn die Pflanzen größer werden, die LED-Leiste in der Höhe anpassen, nach dem Wasser schauen und die Pflanzen regelmäßig zurückschneiden, damit diese größer bzw. mehr Triebe erzeugen.

Das ganze Konzept funktioniert soweit ganz gut, doch von smart kann man hier nicht wirklich reden. Die App liefert zwar Infos, wann man die Pflanze das erste Mal ernten kann bzw. wann diese zurückgeschnitten werden müssen, damit diese sich besser verzweigen, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für eine Einheit werden zwischen 3,95€ bis 6,95€ fällig.

Gefällt uns

  • sehr schönes Design und gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Prêt à Pousser Lilo

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung von dem smarten indoor Garten Lilo setzt Prêt à Pousser auf eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Prêt à Pousser Lilo smart Garden abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das Ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Pflanzen zu sehen. Dabei kann man mit diesem Produkt zahlreiche verschiedene Pflanzen anpflanzen bzw. großziehen. Eine kleine Übersicht, was man darin anpflanzen kann, zeigt Prêt à Pousser z. B. an der linken Seite der Verpackung. Die Rückseite zeigt den Aufbau des Prêt à Pousser Lilo bzw. beschreibt hier ausführlich in Englisch, was das Produkt genau ausmacht. Zu guter Letzt zeigt man noch kurz auf der rechten Seite eine Karte von Frankreich und erwähnt, dass es bereits über 70.000 Indoor-Gärtner gibt, die auf Prêt à Pousser setzen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt und geöffnet hat, erkennt man direkt das Prêt à Pousser hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt kommt direkt die LED-Beleuchtung zum Vorschein, die hier sauber in einem Kartonage-Einsatz eingerastet wurde. Entnimmt man diesen, befindet sich darunter die Bambusbodenplatte mit den drei Töpfen, die hier perfekt eingepasst wurden. Damit diese nicht verkratzen, wurde dazwischen ein feines Papier eingesetzt. Außerdem findet man hier noch den Bambus Stiel, an dem die LED-Beleuchtung befestigt wird, das Netzteil mit dem langen Micro-USB Kabel und eine kurze Anleitung. 

Die drei zum Beginn gewünschten Kräuter werden separat verpackt geliefert, da Prêt à Pousser hier beim Kauf des Prêt à Pousser Lilo nicht vorgibt, welche Pflanzen man beim Starter-Kit erwerben muss, sondern diese kann man sich hier beim Kauf beim Händler direkt selbst heraussuchen. Die Verpackung der Pflanzkapseln ist ebenfalls sehr nachhaltig gehalten. Hier sieht man direkt, welche Pflanze enthalten ist, dass es sich um Bio Produkte handelt und bekommt ein gezeichnetes Bild der Pflanze gezeigt. Öffnet man die Verpackung, befindet sich darin zum einen die Pflanzkapsel mit der Erde und dem Bio-Kunststoffhalter und eine kurze Beschreibung. Diese Beschreibung informiert einen ausführlich über die jeweilige Pflanze, dazu zählen z. B. die benötigte Lichteinstellungen, die durchschnittliche Keimzeit, der Erntebeginn und die Erntezeit.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Prêt à Pousser bietet den smarten Indoor-Garden Lilo nicht wie manch andere Hersteller in mehreren Farben an, sondern lediglich in einem weiß, das jedoch auch zugleich wunderbar und meiner Meinung nach am besten mit dem Bambus harmoniert. Außerdem handelt es sich hier um eine Farbkombi, die eigentlich in jede Küche passt, egal ob Modern, Landhausstil usw.  

Der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr einfach und nach dem Auspacken aller Teile innerhalb von einer Minute erledigt. Im Basis-Set sind neben der Bambusbodenplatte noch drei Töpfe, ein Bambus-Stiel, das Lichtmodul und ein Netzteil mit separaten USB-A auf Micro-USB-Kabel enthalten. Zusammengebaut gefällt mir das Design sehr gut, da Prêt à Pousser Lilo sehr modern und schön aussieht.

Der Standfuß (Bodenplatte) besteht wie der Stiel für die LED-Beleuchtung aus Holz, in diesem Fall ein robuster Bambus. Die drei Töpfe wiederum wurden aus dickwandigem und sehr robusten ABS-Kunststoff gefertigt, dabei handelt es sich beim äußeren Teil um einen weißen Kunststoff und bei dem inneren Teil dem Schwimmer, indem später die Pflanzkapsel eingesetzt wird um einen braunen ABS-Kunststoff. Die Lampe aus Aluminium wird einfach über den Bambusstiel geschoben und ist dadurch später je nach Wachstum bzw. Höhe der Pflanzen stufenlos über dessen Länge verstellbar.

Direkt an der LED-Lampe befindet sich der Anschluss für die Stromversorgung. Dieses hängt hier jedoch nach dem anbringen einfach von der Lampe herunter, was jedoch weiter nicht stört, da es, wenn die Pflanzen größer sind, sowieso nicht mehr so sehr sichtbar ist. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Lilo smart Garden von Prêt à Pousser, gibt es soweit von meiner Seite wenig zu bemängeln. Die Materialanmutung ist sehr gut, denn der Kunststoff macht einen sehr wertigen Eindruck und anders als die Konkurrenz kommt hier sogar Bambus zum Einsatz. Was mir jedoch etwas weniger gut gefallen hat, ist der Kraftaufwand, der notwendig ist, um den Bambus-Stiel in den Halter einzuschieben. Dies bekommt meiner Meinung nach eine Frau nicht so einfach hin, da dieser stärker eingepresst werden muss. Außerdem hängt das bereits erwähnte Kabel für die Stromversorgung einfach so an der Leuchte herunter, was man optisch etwas besser Lössen hätte können, jedoch im weiteren Betrieb absolut nicht stört. Vorteil daran ist wiederum, dass sowohl das Netzteil als auch das Micro-USB Kabel einfach ausgetauscht werden kann, sollte dies jemals eine defekt vorweisen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

max. PflanzenanzahlPlatz für drei Pflanzen gleichzeitig
MaterialBoden und der Stiel: Bambus
Töpfe und Schwimmer: ABS (Kunststoff)
Leuchte: Aluminium
Pflanz-Kapseln: biologisch abbaubarem, pflanzlichen Kunststoff
Kabellänge2 Meter
Wassertankgröße3 x 750ml
Leistungsaufnahme4.5 im Frühlings- und 6.5W im Sommermodus
Stromkosten Stromkosten von etwa 5-7€ pro Jahr
BeleuchtungLED (Vollspektrumleuchtmittel)
Gewichtohne Wasser knapp 2,35 Kg
FarbenWeißen Gehäuse, Pfanzbehälter braun.
Abmessungen (HxBxT)47 cm x 30,5 cm x 13,5 cm
LieferumfangPrêt à Pousser Lilo
Netzteil und 2 Meter langem Micro-USB-Kabel
Bambus Stiefel und Bodenplatte
3x Wasserbehälter
3x Schwimmer
LED Beleuchtung verstellbar über Stiel
3 Anzuchtkapseln (frei Auswahl)
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Prêt à Pousser Lilo

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahmen bzw. der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr schnell erledigt. Man stellt lediglich die Bambusbodenplatte auf, steckt den Bambusstab in den Halter (erfordert etwas mehr Kraft), setzt die Pflanztöpfe auf ihre Position und hängt die LED an den Stiel. Durch das kopflastige (Front) Übergewicht der LED-Leiste hält dies automatisch an der gewünschten Höhe, was sehr ausgeklügelt ist.

Nun geht es direkt an das „Einpflanze“. Dazu packt man die länglichen Saatkapseln aus und setzt diese in die entsprechende Öffnung in die Schwimmer ein. Dann kann man direkt in jeden der Töpfe ca. 0,4 Liter Wasser einfüllen bzw. soviel, bis der Schwimmer bündig mit dem weißen Topf abschließt. Ist dies alles erledigt, schließt man noch das LED-Licht an die Steckdose an und schon ist alles einsatzbereit.   

In jedem der Pflanzenkapseln befindet sich nicht nur die notwendige Anzuchterde, bei der es sich um nährstoffreiche Kokosfaser- und Torf-Erde handelt, sondern zugleich das Saatgut. Dabei war es bei meinen Pflanzen (Basilikum, Schnittlauch und Minze) so, dass in jedem Set je drei Kammern mit Samen enthalten waren. Somit erhält man beim Prêt à Pousser Lilo sofern alles richtig keimt, je Kapsel gleich 3-mal die gewünschte Pflanze. Das Kapseln entsprechen der Bioqualität, das heißt, diese sind frei von Pestiziden, Fungiziden und Gentechnik.

Beim Aufstellungsort muss man aufgrund der Beleuchtung nicht darauf achten, dass tagsüber ausreichend Licht an die Pflanzen kommt, denn dies macht die besagte Beleuchtung absolut ausreichend. Beim Prêt à Pousser Lilo kann man zwischen Sommer- und Frühlingszeit wählen, beim erst genannten leuchten die LEDs nicht nur etwas heller, sondern auch mit 14 Stunden am längsten. Beim Frühlingsmodus sind die LEDs denn dementsprechend dunkler und leuchten nur 12 Stunden, ehe diese dann wieder für 12 Stunden ausgeschaltet bleiben. Welchen Modus man hier wählt, ist nicht abhängig von der aktuellen Jahreszeit, sondern von den Pflanzen, die man anpflanzen möchte. Daher wäre es hier ratsam, drauf zu achten, dass man immer alle drei Pflanzen in einer Belichtungszeit auswählt, also so wie z. B. bei mir Schnittlauch, Basilikum und Minze, die alle drei den Sommermodus erfordern. 

Somit wird die Beleuchtung nicht automatisch geregelt, sondern folgt vielmehr einem Rhythmus, sodass man z. B. wie ich es gemacht habe, so vorgehen kann, dass man Prêt à Pousser Lilo nicht direkt ans Stromnetz anschließt, wenn man diese am Abend eingepflanzt hat, sondern am Morgen, wenn man das Haus verlässt. Bei mir war es dann so, dass die Beleuchtung morgens direkt nach dem einstecken in die Steckdose anging und dann 14 Stunden leuchtet, also bis 20 Uhr und dann automatisch ausgeschaltet wurde, bis es am nächsten Tag um exakt dieselbe Zeit wieder eingeschaltet wurde und dies jeden Tag erneut.

(Einrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Anzucht (Wachstum und Erfolg)

Sobald man den Prêt à Pousser Lilo in die Steckdose einsteckt, leuchten die LEDs wie besagt bei mir im Sommermodus für 14 Stunden am Stück und gehen dann für 20 Stunden aus. Daher sollte man wie bereits im Punkt davor erwähnt, genau planen, wann man den Garten an den Strom hängt. Morgens um 6 Uhr wäre ideal, da die Beleuchtung dann um 20 Uhr ausgeschaltet wird. Steckt man den Garden wiederum viel später ein, dann würden die Pflanzen eventuell zu viel Licht bekommen, falls diese auf einer Fensterbank in Südausrichtung stehen. Das wäre dann nicht ganz so gut, da gesund und gut wachsend Pflanze nicht nur Licht benötigen, sondern auch ausreichend Ruhe (Dunkelheit).

Nachdem ich die Pflanzen bzw. Pflanzenkapseln eingesetzt habe (bei mit Minze, Schnittlauch und Basilikum), vergingen nur 5 bis 6 Tage, bis ich die ersten Keimlinge bzw. deren zwei Keimblätter gesehen habe, interessanterweise keimten die Samen in den Kapseln nicht gleichmäßig, sondern unterschiedlich, was jedoch nicht weiter schlimm war, sondern nur eine reine Feststellung. Die Keimblätter der kleinen Keimlinge sind sehr wichtig, denn diese versorgen diese zu Beginn an mit Nährstoffen, da diese am Anfang noch nicht selbstständig die sogenannte Photosynthese betreiben können. Sobald die Primärblätter (richtigen Blätter der jeweiligen Pflanze) die Arbeit richtig aufgenommen haben, wirft die Pflanze diese Keimblätter in den meisten Fällen automatisch ab.

So viel zur Theorie eines Keimlings, doch wie entwickelten sich die Pflanzen weiter? Nach gut 12 Tagen zeigten sich die dünnen, aber schon deutlich höheren Halme des Schnittlauches, die restlichen Pflanze zeigten dann zu diesem Zeitpunkt allesamt mehr Keimling, die ihr erstes Keimblattpaar bekommen hatten. Was jedoch an allen Pflanzkapseln dazu kam, war ein Schimmelpilz auf der Erdoberfläche. Dabei machte ich mir jedoch weniger sorgen, da die Pflanzen dennoch sehr gut gewachsen sind und mit den geernteten Blättern keinen direkten Kontakt hatten. Außerdem mag dieser Schimmel zwar anfangs etwas befremdlich aussehen, schadet jedoch der Pflanze nicht, denn von der Pilzzucht kenne ich es auch sehr gut, dass hier die Erde gerne etwas schimmelt, was an der permanent feuchten Erde liegt, was auch hier der Fall ist. 

An Tag 15 kamen bei den ersten Basilikum-Keimling das zweite Blattpaar und am Tag 20, war der Schnittlauch schon doppelt so hoch wie wenige Tage davor, die Minze zeigte vielen kleinen Keimlingen und der Basilikum erstrahlte ebenfalls mit mehreren größeren Blättern.

Am Tag 25 waren alle Pflanzen schon deutlich größer, sodass die Minze nun deutlich schneller Wuchs und mehrere neue Blattpaare vorwies, genauso wie der Basilikum, denn ich nun zum ersten Mal auf das erste Richtige Blattpaar runtergeschnitten habe. Dazu habe ich mit der Schere etwas oberhalb des ersten richtigen Blattpaares alles abgeschnitten, sodass sich die Pflanze von hier aus der Blattachsel mit zwei neuen Trieben verzweigen kann. Den Schnittlauch habe ich zu diesem Zeitpunkt dann ebenfalls gekürzt, dazu habe ich alles, was länger als 15 cm war, abgeschnitten, sodass sich dieser von unten her vermehrt bzw. breite wird. 

Am 30 Tag waren die Pflanzen allesamt sehr gut und sehr buschig. Sodass ich nun auch die Minze etwas zurückgeschnitten habe, dazu hab ich auch dies über einem größeren Blattpaar abgeschnitten, sodass auch diese sich besser verzweigen. 

Fortan verbrauchten die Pflanzen auch mehr Wasser, denn mehr Blätter bedeutet auch automatisch, dass die jeweilige Pflanze mehr Wasser benötigt, sodass vorrangig die Minze und der Basilikum spätestens all 2 Wochen wieder gegossen werden müssen, da diese sonst schnell kein Wasser mehr haben und dies einem so übel nehmen, dass diese teils eingehen würden bzw. länger benötigen, ehe diese sich wieder davon erholt haben. 

Die Pflanzen habe ich in den folgenden Tagen regelmäßig zurückgeschnitten und diesen Rückschnitt beim Kochen und Zubereiten von Gerichten wunderbar verwenden können. Zudem kann der Rückschnitt natürlich auch problemlos eingefroren werden. Die Pflanzen sehen alle sehr gut aus und wachsen soweit sehr gleichmäßig in die Höhe und durch den regelmäßigen Rückschnitt auch in die Breite. Wichtig dabei ist es, immer die Höhe der LED zu beachten, denn diese dürfen mit den Blättern auf Dauer nicht an diese kommen, da diese sonst etwas verbrennen würden. Daher immer jeden Morgen die Höhe kontrollieren und falls die LED nicht mehr höher geht, ist es sowieso an der Zeit, die Pflanzen zurückzuschneiden.

(Anzucht (Wachstum und Erfolg: 4 von 5 Punkten)

App

Prêt à Pousser bezeichnet das Produkt als smart indoor Garden. In dieser Bezeichnung steckt zwar das Wort „smart“, was auf eine App-Anbindung hoffen lässt, doch wirklich geben tut es diese nicht, möchte man solch ein Modell, dann sollt man zum neuen Lilo Connect greifen, bei dem man dann z. B. die Beleuchtung über die App steuern kann. 

Eine App für den normalen Lilo indoor Garten gibt es zwar schon, diese ist soweit auch kostenlos sowohl im AppStore bei iOS-Geräten, als auch im Google PlayStore für Android-User verfügbar, doch wirklich notwendig ist die App mit dem Namen „PrêtàPousser “ nicht wirklich. Diese gibt einem jedoch grundlegende Informationen zu den Pflanzen und wie man den ersten Rückschnitt und Ernteschnitt durchführt.

Ansonsten bietet die App natürlich keine exakten Hintergrundinformationen zum Status der Pflanzen. Es werden lediglich Informationen auf der Basis des Alters der Pflanzen angeboten. Über den Wasserstand oder Ähnliches gibt es in der App leider ebenfalls keine Infos, schließlich wurde hierfür keine Sensoren verbaut. Daher muss man sowohl täglich den Wasserstand optisch überprüfen (Schwimmerhöhe beobachten) und den Kontakt zu den LEDs prüfen.

(App: 2 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei einem Produkt, das länger bzw. permanent am Stromnetz hängt, ist natürlich ein wichtiger Punkt der Stromverbrauch. Beim Prêt à Pousser Lilo ist dieser abhängig, wie lange die LEDs Leuchten. Hier hatte ich ja bereits erwähnt, dass diese bei mir am Tag 14 Stunden angeschaltet waren, was der höheren Leuchtstufe entspricht. Bei der Messung verrät mir mein Messgerät einen Stromverbrauch von knapp 8 Watt. Würde Prêt à Pousser Lilo bei euch das ganze Jahr über am Stromnetz hängen, dann wären diese bei einem kWh Preis von 30 Cent rund 12,27€ im ganzen Jahr. Was somit absolut im Rahmen liegt und durchaus als sparsam zu bezeichnen ist. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Prêt à Pousser verspricht mit dem smart indoor Garden Lilo das einfache anbauen von Kräutern, Salate, Mini-Gemüse und Blumen in den eigenen vier Wänden und das über das ganze Jahr über. Der autonome Indoor-Kräutergarten kümmert sich laut der Aussage des Herstellers um die Beleuchtung und in den Kapseln sind schon alle Pflanzensamen und Nährstoffe erhalten, sodass der Anzucht nicht viel im Weg steht. 

Völlig autonom geht das Ganze jedoch dann doch nicht, denn man muss natürlich zum einen regelmäßig den Wasserstand prüfen und je nach Pflanze, die man großziehen möchte, diese regelmäßig zurückschneiden. Daher ist hier die Bezeichnung Smart nicht zu 100 % zutreffend, auch wenn der Garten funktionell sehr durchdacht ist und rein optisch direkt zeigt, ob noch genug Wasser in den einzelnen Pflanzen vorhanden ist. Möchte man ein etwas smarteren Garten, dann sollte man zum teueren Lilo Connect greifen. 

Der anfangs immer flächendeckend werdende Schimmel hat den Pflanzen nichts angetan und diese sind dennoch wunderschön und vor allem groß geworden. Außerdem ist dieser nicht schädlich, da es aufgrund der unbehandelten Erde und da diese permanent feucht ist, gerne zum Schimmel neigt, denn genau dieser liebt eben genau diese Voraussetzungen.

Preis/Leistung

Stolze 99,95 €, soviel kostet der smarte Garten Lilo direkt bei Prêt à Pousser. Hier sind im Starter-Paket drei Pflanzkapseln enthalten, welche man im Online-Shop von Prêt à Pousser nach der Auswahl des smarten Garten Lilo zusätzlich auswählen kann. Online ist das „Starter-Kit“ jedoch bereits für unter 90€ erhältlich, dabei hat man dann jedoch nicht die Auswahl, welche Kapseln enthalten sind, sondern muss dann Basilikum, Minze und Schnittlauch wählen.

Ich hatte mich zufällig genau für diese drei Kräuter entscheiden und bei mir sind alle drei Sorten wunderbar angewachsen und groß geworden. Ich war zuvor, als ich die kleinen kompakten Kapseln mit der wenigen Erde gesehen hatte, sehr überrascht und hätte ehrlich gesagt niemals erwartet, dass sich hieraus so gesunde und große Pflanzen entwickeln würden. Allerdings legt man für die frischen Kräuter in den eignen vier Wänden nicht gerade wenig Geld auf den Tisch, denn zum Gerät kommen auch die Pflanzkapseln und die Wasser- und die Stromkosten hinzu. Somit würde man zwar mit den Kräutern vom Supermarkt definitiv günstiger fahren, doch mit dem smarten Garten Lilo von Prêt à Pousser erhält man sehr gesunde und während des Wachstums unbehandelte Pflanzen, was man so im Supermarkt nicht erwarten kann.

Prêt à Pousser Lilo

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: pretapousser.de

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