Teufel Rockster Cross

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Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiberzwei 20 mm Hochtöner aus Gewebe (schräg angeordnet für ein echtes Stereo-Klangbild;  ein mistiger 120 mm Tieftöner aus Gewebe für kräftigen Pass und zwei 95 x 75 mm Passivmembrane aus Metall.
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2 aptX Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 19 m, Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm,, USB-A Anschluss um ein Smartphone mit 0,5 Ampere aufzuladen, koppeln von bis zu zwei Rockster Go oder ein Rockster Go und ein Rockster Cross möglich.
AkkuWiedergabezeit: Bis zu 16 Stunden
Ladezeit: Bis zu 3,5 Stunden118 x 178,5 x 67,3 mm (HxBxT) / Gewicht: 480 Gramm
Abmessungen38 x 13 x 16 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht2,4 Kilogramm
LieferumfangTeufel Rockster Cross
Trageschlaufe
Netzteil und Netzkabel
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Teufel Rockster Cross

Klang 

Kommen wir nun zu dem wichtigsten Punkt bei einem Lautsprecher, dem Klang. Teufel verspricht hier einen druckvollen Sound, der zudem portable ist. Doch stimmt diese Aussage? Um diese Frage in einem Satz zu beantworten: Ja, der „große“ Portable Rockster Cross, kann von seinem Klangbild absolut überzeugen!

Wie bei vielen anderen Lautsprechern hat Teufel im inneren des Rockster Cross einen Class-D Verstärker (Digitalendstufe) verbaut, der dafür sorgt, das sehr hohe Pegel erreicht werden, die kaum zum Verzerren neigen. Der Verstärker treibt wiederum zwei jeweils links und rechts leicht schräg untergebrachte 20 mm Hochtöner aus Gewebematerial an. Die beiden Hochtöner sich im 45°-Winkel verbaut, sodass man beim Rockster Cross einen echten Stereo-Sound geboten bekommt. Daher wirbt Teufel hier auch mit der hauseigenen Dynamore-Technologie, welche für eine Verbreitung des Stereoklangbilds zuständig ist. 

Zwischen den beiden Hochtontreibern sitzt ein 120 mm großer Tieftöner, welcher ebenfalls aus Gewebematerial besteht und für einen kräftigen, sowie präzisen Bass mit einem langen Hub versehen wurde. Zur Unterstützung des Bassfundaments setzt Teufel zwei auf der Rückseite befindliche Passiv-Membrane ein. Diese jeweils 95 x 75 mm großen Metall-Membrane werden wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese ohne externe Stromversorgung genutzt werden und nur rein von dem Tieftöner davor, in Schwingung gesetzt werden. Der Passivmembran hat ein ähnliches Prinzip wie ein Bassreflexrohr. Dieser sorgen für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von einem Bassreflexrohr typische Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird zu erzeugen.

Doch nun möchte ich euch den Klang des Teufel Rockster Cross noch etwas ausführlicher beschreiben? Teufel gibt an, dass der Frequenzbereich des Rockster Cross von 50 – 20.000 Hz reicht und der maximale Schalldruckpegel bei 98 dB/1m liegt. Diese Werte hören sich schon einmal ganz gut an, doch wie schneidet er beim Probehören ab? 

Hier kann ich Teufel sehr loben, die verwendeten Treiber und wie diese im Gehäuse platziert wurden, kann absolut begeistern, denn es sorgt für ein sehr ordentliches Klangbild. Angefangen bei den Höhen, hier merkt man beim Probehören direkt, dass gleich zwei schräg untergebrachte hochwertige Hochtöner verbaut wurden. Diese geben kristallklare und detailreiche Höhen wieder, welche zudem selbst wenn man nicht mittig vor dem Rockster Cross steht, hörbar sind. Daher kann ich beim Cross auch den breiten Stereoklang loben. Die Dynamore-Technologie bzw. der Winkel, wie die Hochtöner untergebracht sind, sorgt hier für eine breite Stereo-Bühne. Etwas schwächer dagegen sind die Mitten abgestimmt. Diese hört man etwas weniger heraus, da diese zum Teil auch durch den von Teufel typischen etwas wärmer abgestimmten Grundton (angehobener Bass) unter gehen. Bei der Wiedergabe von Stimmen, also Gesang usw. macht der Rockster Cross wiederum einen sehr guten Job.

Kommen wir zum Bass, diesen sauber abzustimmen beherrscht Teufel sehr gut. Der Bass ist hier dank den beiden, zusätzlich verwendeten Passivmembranen als druckvoll und kräftig zu bezeichnen. Steht man in der Nähe des Rockster Cross, schafft dieser es bei einer höheren Lautstärke sogar, dass man die Kraft des Voluminösen Bass spürt. Hier bringt der Cross ein gutes Volumen mit, was im Zusammenspiel mit den restlichen Treibern dafür sorgt, dass man damit einen größeren Raum (25 m²) ausreichend beschallen kann.

Mit dem zuschaltbaren Outdoor-Modus, welcher mit der auf der Rückseite befindlichen Taste aktiviert werden kann, wird der Klang für den Outdoor-Bereich angepasst. Dadurch werden die Höhen etwas angehoben. Dieser Outdoor-Modus kann natürlich problemlos im Indoor-Einsatz genutzt werden, ob man den Outdoor-Modus oder den normalen Modus bevorzugt, liegt hier bei einem selbst. Auf jeden Fall ist bei aktivierten Outdoor-Modus das Klangbild etwas heller, jedoch wird die Bühne gefühlt noch etwas breiter. Nachteil wiederum hier ist, dass die maximale Lautstärke reduziert wird.  

Wer einen sehr lauten, aber dennoch einfach zu transportierenden mobilen Akku-Lautsprecher sucht, ist beim Rockster Cross genau richtig. Hier hat Teufel wieder einmal ein wahres Brüllmonster entwickelt, welches gewaltig laut sein kann. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Ein portabler Bluetooth-Lautsprecher wird in ca. 99 % der Fälle via Bluetooth mit dem Abspielgerät, wie z. B. einem Smartphone gekoppelt. Klar, kann man auch einen MP3-Player, der kein Bluetooth besitzt, via Klinke-Kabel verbinden, doch dies machen sicherlich weniger von euch. Beachten sollte man bei der Verwendung über den AUX-Anschluss, dass der Rockster Cross nicht mehr so gut gegen Spritzwasser usw. geschützt ist. Durch die Abdeckung, die dazu auf der Hinterseite frei gemacht werden muss, kann im ungünstigsten Fall etwas eindringen und die Elektronik beschädigen. 

Bei der Bluetooth Version setzt Teufel wie bereits beim Rockster Go auf Bluetooth 4.2 mit aptX, was bei der Verbindung mit einem Android Smartphone für die Wiedergabe in CD-Qualität sorgt. Das AAC-Format welches bei iPhones genutzt wird, wird daher nicht unterstützt.

Bei der Reichweite vom Bluetooth gibt Teufel keinen exakten Wert an, sondern nur, dass damit Reichweiten von mindestens 10 Metern erreicht werden können. Daher habe ich das Ganze im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Außeneinsatz hielt die Verbindung zum Rockster Cross bis knapp 19 Metern. Im Indoor-Einsatz hängt die Reichweite wiederum von der dicke, eurer Wände hab. Hier brach bei mir die Verbindung nach knapp 12 Metern ab. Dazwischen befanden sich jedoch zwei dickere Wände.

Ein besonderes Extra ist die Möglichkeit, dass man einfach per Knopfdruck zwei Teufel Rockster Cross, oder einen Cross und einen Go miteinander koppeln kann. Dabei können die beiden Geräte bei guten Bedienungen bis zu 8 Meter voneinander entfernt stehen.

(Koppeln und Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Wie bei allen Lautsprechern der Rockster Familie handelt es sich auch beim zweiten neuen Mitglied dem Cross um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Lithium-Ionen Akku ausgestattet. Dieser soll laut Teufel bis zu 16 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.

Natürlich hängt diese Laufzeit sehr stark davon ab, wie laut ihr die Musik wiedergebt. Ob diese per Bluetooth oder AUX-Anschluss dem Cross zugespielt wird und ob man z. B. nebenher das Smartphone mit dem USB-Anschluss auf der Rückseite auflädt. In meinem Test konnte ich jedoch die von Teufel angegebene Laufzeit ganz gut erreichen. Bei mir war nach knapp 15 Stunden der Akku leer, was problemlos ausreicht, um eine Party zuhause ohne Pause mit Musik zu beschallen. 

Aufgeladen wird der Rockster Cross über den Rundstecker-Anschluss auf der Rückseite. Bis der integrierte Akku von 0 auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 3,5 Stunden. Diese Ladezeit geht vollkommen in Ordnung, was wieder nicht sonderlich schnell ist, ist der Powerbank-Anschluss (USB-A). Dieser lädt angeschlossene Geräte wie z. B. ein Smartphone mit nur 0,5 Ampere, daher wird dieses sehr langsam aufgeladen.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

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