XPG Precog

TEIL 2

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Kopfhörer-ArtOver-Ear-Headset
KabelUSB Typ-C: 1,3 m
USB Typ-A Verlängerungskabel: 1,25 m
3,5-mm-Klinkenkabel: 1,25 m
Y-Kabel, Klinkenanschluss: 1,36 m
FarbeSchwarz
Frequenzbereich5 Hz – 50.000 Hz
MikrofonCardioid/Unidirektional mit ENC (Environmental Noise Cancellation)
20 Hz – 20.000 Hz
MaterialKunststoff
Treiberdynamische und elektrostatische Treiber
Abmessungen69 x 237 x 198 mm (LxBxH)
Gewicht361 g
LieferumfangXPG Precog
Hardcase Transpottasche
USB Typ-C: 1,3 m
USB Typ-A Verlängerungskabel: 1,25 m
3,5-mm-Klinkenkabel: 1,25 m
Y-Kabel, Klinkenanschluss: 1,36 m
Mikrofon (abnehmbar)
Bedieunungsanleitungen
Technische Daten des XPG Precog

Tragekomfort

Typischerweise sind Over-Ear Gaming Headsets nicht für ihr zurückhaltendes Aussehen bekannt, doch wie trägt sich das XPG Precog?

Wie bereits im Teil 1 des Tests erwähnt ist das Kopfband angenehm gepolstert und sorgt auch nach längerer Zeit für bequemes Tragen. Die Ohrpolster sind aus Kunstleder und können an wärmeren Tagen oder längeren Gaming-Sessions durchaus zu Hitzestau und Schweiß führen. Unter dem Kunstleder sitzt hier Memory-Schaum welches wie auch das Kopfpolster ziemlich angenehm auf den Ohren liegt.

Die Ohrmuscheln lassen sich um 90 Grad drehen und können sich so auch an verschiede Ohr- und Kopftypen anpassen.

Positiv finde ich persönlich, dass das XPG Precog Gaming Headset nicht allzu festdrückt – Im Gegenzug können das jedoch manche Menschen als zu wenig fest empfinden.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Unter den Ohrpolstern sieht man die Treiber, die den XPG Precog besonders machen: runde, dynamische Treiber in Kombination mit elektrostatischen Treibern. Dies ist ein wahrlich besonderes Konzept, das ich so nicht von anderen Marken kenne. Der Hersteller verspricht sich durch die Kombination eine bessere Trennung von Tief- und Hochtönen und das resultiert in einem unglaublichen Frequenzbereich von 5 Hz bis 50.000 Hz, somit ist das Gaming Headset also auch für Hi-Res-Audio gerüstet.

Der Klang im Musikmodus ist sehr ausgewogen und klar, die Stereo-Trennung sehr gut. Hierbei werden die Höhen und Mitten gut ausgegeben, lassen aber die Tiefen etwas vermissen. Sprich Spiele mit ordentlich Wumms könnten hier etwas enttäuschen. Weiters gibt es einen FPS- Modus, welcher eine voreingestellte Equalizer-Einstellung aktiviert. Dadurch sollen beispielsweise Gegnerische Schritte etc. deutlich hörbar sein und dem Gamer einen Vorteil verschaffen. Mir hat diese Einstellung allerdings nicht wirklich gefallen, da der Klang sonst sehr viel an Kraft verliert. Weiters kann ein 7.1-Surround-Sound aktiviert werden, der per Kabelfernbedienung aktiviert wird.

Die Mikrofonqualität allerdings hat mir sehr gut gefallen, so wirbt Adata – die Mutter der Gamingmarke XPG – mit einem erstaunlichen Frequenzbereich von 20 Hz – 20.000 Hz. Das Mikrofon kann durch biegen auch so positioniert werden, dass es optimal passt.

Die Stimme, die aufgenommen wird, ist absolut klar und man hat eine wirklich gute Sprachqualität, die man mit dem XPG Precog hier erreichen kann. Aktiviert man das ENC – also die Umgebungsgeräuschverminderung – werden Störgeräusche erstaunlich gut weggefiltert. Allerdings ist dann auch ein fiepen wahrnehmbar, das mich persönlich etwas gestört hat. Interessanterweise war dieses besagte fiepen nicht ständig da, sodass ich nicht reproduzieren konnte woran es lag.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Anschlüsse

Das XPG Precog Gaming Headset bietet erfreulicherweise eine Vielzahl an Anschlüssen. Es wird der PC, eine PlayStation 4, eine Xbox One oder auch auch die Nintendo Switch unterstützt und somit das Gros aller Konsolen. Mittels USB-C können auch weitere Geräte angeschlossen werden, selbiges gilt für den analogen Klinkenanschluss.

Kabelfernbedienung

Bei Nutzung mittels USB ermöglicht die Kabelfernbedienung mit integriertem Klangprozessor. Mit der Kabelfernbedienung lassen sich verschiedene Funktionen für das Gaming Headset einstellen. Einerseits kann die Lautstärke mittels gut greif- und fühlbarem Rad geregelt werden. Ein Knopfdruck auf selbigen mutet das Mikrofon. Auf der Oberseite findet sich unter dem Drehrad ein Schieberegler, der die verschiedenen Klangmodi steuert. Seitlich findet man die Steuerung für die LED-Beleuchtung und die Umgebungsgeräuscheunterdrückung.

Zubehör

Das  XPG Precog Gaming Headset kommt mit einem großzügigen Hardcover daher, welcher alles Zubehör – ordentlich in einzelne Netze verstaut – beherbergen kann. Das ist sehr gut gelöst und mittels Tragegriff, kann man das Transportcase auch schnell einmal mitnehmen. Die Mitgelieferten Kabel sind ordentlich und von guter Qualität und wie gesagt: nicht nur die Anschlüsse sondern auch alle Kabel sind inkludiert!

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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