Garmin Varia RTL516

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StromversorgungAkku
Akku-Art (Laufzeit)Li-Ionen (bis zu 9 Stunden)
FarbeSchwarz
ModiStändiger Lichtmodus
Abmessungen98,6 x 19,7 x 39,6 mm (L x T B)
Gewicht71 g.
Lumen5
KonnektivitätANT+®; Bluetooth
Schutzklasse IPX7
Betrachtungswinkel220 Grad
LieferumfangGarmin Varia RTL516
Halterungen für verschieden Satteldurchmesser und Arten (Standard- und Aero-Stütze) 
Micro-USB-Kabel
Handbücher
Technische Daten des Garmin Varia RTL516

Ersteinrichtung und Montage

Das Garmin Varia RTL516 kann mit unterschiedlichen Geräten verbunden werden, entweder via kostenloser Garmin Varia App mit eurem Smartphone, mit einer kompatiblen Garmin Smartwatch, oder wie ich es gemacht habe mit einem Gerät der Garmin Edge-Serie.

Mit meinem Garmin Edge 1030 Plus erfolgt die Kopplung genau so, wie man es auch von den sonstigen Sensoren wie z. B. dem zusätzliche verfügbaren Trittfrequenz- und Herzfrequenzsensor kennt. Dazu navigiert man in das Einstellungsmenü des Garmin Edge-Gerät und wählt hier „Sensor hinzufügen“ aus und darauf hin wählt man hier „ Alle durchsuchen“ oder scrollt direkt zum Menüpunkt „Radar“. Anschließend sollte man direkt das Garmin Varia RTL516 eingeschaltet haben und beide Geräte koppeln sich automatisch miteinander. 

Nachdem die Verbindung erfolgreich durchgeführt wurde, erstellt das Garmin Edge automatisch ein sogenanntes Lichtnetzwerk, zu dem ich im nächsten Punkt noch ausführlicher eingehen werde. Ab sofort werden euch in der Sensor-Liste nun auch direkt zwei neue Sensoren bzw. Geräte angezeigt, dass Varia RTL516 als Radsensor und die Beleuchtung separat. Außerdem erschein ab sofort in der oberen rechten Ecke ein neues Symbol mit einem schwatzen Halbkreis und drei gebogenen Linien (wie ein Empfangssymbol)

(Ersteinrichtung und Montage: 4,5 von 5 Punkten)

Einstellungen und Praxis

Nachdem das Garmin Varia RTL516 erfolgreich mit dem Garmin Edge-Gerät verbunden wurde. Können auf dem Navi verschiedene Einstellungen vorgenommen werden.  

Über die Auswahl Sensor -> Netzwerkoption kann man zwischen vier verschiedenen Lichteinstellungen wählen, wobei ich hier im Alltag lediglich automatisch verwendet habe. Zur Auswahl stehen automatisch, ohne Licht, gute Sichtbarkeit und Trail. Bei gute Sichtbarkeit ist die Beleuchtung zwar nochmals etwas heller als bei Automatik, doch dafür reduziert sich logischerweise auch die max. Akkulaufzeit und ehrlich gesagt, der Automatikmodus ist hell genug, um im dunkeln erkannt zu werden. Ein Blinkmodus besitzt das Garmin Varia RTL516 nicht in jedem Land, das liegt daran, dass es z. B. in Deutschland nach der StVZO zugelassen ist und dies hierbei gesetzlich verboten wird. In anderen internationalen Ländern wird die Möglichkeit des blinkenden Lichts wiederum erlaubt, was meiner Meinung nach auch die Sichtbarkeit eines Radfahrers deutlich erhöht.  

Neben den Lichtmodi kann auch bestimmt werden, ob das Licht direkt beim Einschalten angehen soll oder automatisch, wenn man eine Aktivität aufzeichnet. Ich hab mich hier jedoch für das Erste entschieden, was von Werk aus eingestellt ist, da ich in der der Nacht bzw. Dämmerung immer gesehen werden möchte. 

Während meines Testzeitraums von mehreren Wochen konnte ich mich auf das Garmin Varia RTL516 immer verlassen. Die erkennen von heranfahrenden Autos funktionierte immer sehr verlässlich, sofern ein Auto im Radarbereich von 140 Meter hinter einem ist und schneller als 10 km/h fährt. Die max. Geschwindigkeit, die das Garmin Varia RTL516 erkennen soll, liegt laut Beschreibung bei 160 km/h, sollte ein Auto schneller an euch heranfahren, würde der Fahrer zum einen eine absolute Maise haben und das Gerät würde das Auto nicht oder zu spät erkennen. 

Die Erkennung funktioniert nicht nur bei Autos, sondern auch bei Rollern und anderen Radfahrern, sofern diese schneller als 10 km/h sind. Außerdem sehr praktisch finde ich die Möglichkeit, dass Varia Radar mit mehreren Headunits (Garmin-Geräten) gleichzeitig zu koppeln, sodass bei Gruppenausfahrten jeder Teilnehmer die Informationen auf seinem Gerät erhält, obwohl nur der hinterste Radfahrer der Gruppe mit einem Radarsensor ausgestattet ist.

Beim Garmin Edge 1030 Plus wurde ich auf heranfahrende Fahrzeuge akustisch durch Piepsen des Gerätes und durch das rote Aufblinken der beiden Display-Ränder hingewiesen. Somit konnte ich direkt einen Blick auf das Display werfen, um nachzusehen, wie weit das Auto noch entfernt ist. Dies wird einem nämlich im rechten Bereich durch einen Streifen gezeigt, bei dem man selbst den obersten Punkt darstellt, während der immer näher kommende weiße Punkt ein Fahrzeug ist bzw. auch mehrere. Hier sollen laut Garmin bis zu 6 Fahrzeuge erkennt werden, was ich jedoch nicht testen konnte, da dies bei mir nie der Fall war. Bei mir waren es max. 3 Fahrzeuge, was das Gerät gut erkannt hatte und jedes Fahrzeug durch einen extra Punkt angezeigt hatte.  

(Einstellungen und Praxis: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit gibt Garmin beim Varia RTL516 mit bis zu 9 Stunden an. Diese kann man im Automatikmodus auch problemlos erreichen, sodass das Rücklicht sicherlich für mehrere Touren durchhalten sollte. 

Auf dem Garmin Edge 1030 Plus habe ich mir ein Datenfeld anzeigen lassen, welches mir immer den Akkustand in Prozent zeigt. Dafür muss man sich jedoch ein sogenanntes Widget installieren, denn von Werk aus erscheint lediglich im unteren Rand ein Hinweis, das Gerät bald möglichst aufzuladen. Das komplette Aufladen des Akkus dauert an der Steckdose knapp 3 einhalb Stunden, was soweit ganz gut ist.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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