Technics EAH-AZ40

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In aller Kürze

Die Technics EAH-AZ40 True Wireless In-Ear Buds können im Test überzeugen. Technics ist es hier gelungen, sehr schöne In-Ear Buds mit einem bequemen Tragekomfort zu kombinieren. Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 7,5 Stunden gut, aber eigentlich ebenso inzwischen zum Standard-Wert geworden, wie der Funktionsumfang. Möchte man nämlich Noise-Cancelling haben, muss man hier zum 80€ treueren Technics EAH-AZ60 greifen.

Sehr gut gefällt mir hier die App-Unterstützung, sodass man in dieser einen zusätzlichen Funktionsumfang geboten bekommt. Durch die App kann man unter anderem einige Einstellungen wie z. B. die im Equalizer vornehmen und zudem können darüber auch vorhanden Firmware-Updates auf die In-Ears installiert werden uvm.

Gefällt uns

  • sehr leichte Ohrhörer
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • lange Akkulaufzeit
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • kein aptX, aptX HD und LDAC
  • Sprachqualität ist lauterer Umgebung nicht so gut
  • kein ANC

Technics EAH-AZ40

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung setzt Technics auf eine haptisch gut anfühlende rechteckige Verpackung, welche ganz einfach von unten nach oben hinweg aufgeklappt wird. Direkt an der Front zeigt Technics einen Aufdruck der beiden In-Ear Buds und zudem kann man hier selbstverständlich auch den Hersteller und Produktnamen (Technics EAH-AZ 40) lesen. 

An der linken schmalen Seite wird man kurz über die verfügbare App zu den In-Ears informiert und da hier als Sprachassistent auch Alexa verwendet werden kann, wird auch daraufhin mit dem entsprechenden Logo hingewiesen. Die restlichen Seiten haben weniger Informationen für euch parat, aber dafür nutzt Technics die Rückseite wie üblich dafür, um über die zahlreichen technischen Merkmale zu informieren. Hierbei wird einem dann zum einen ein weiteres Bild der Kopfhörer geboten, aber dieses Mal sieht man nicht nur die In-Ears, sondern man bekommt diese eingesetzt, in Ladecase gezeigt und nebenan noch das geschlossen Case. Zudem informiert Technics hier über die vier für das Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmalen, zu denen die 6 mm Treiber, die Akkulaufzeit von bis zu 7,5 Stunden, die gute Sprachverständlichkeit sowie die sehr gute Gesprächsqualität zählen. Rechts daneben gibt es dann noch einige technische Details bzw. nähere Infos zum Lieferumfang, mehr nicht. 

Klappt man die Verpackung auf, kann man in der Innenseite einen kleinen Begrüßungstext lesen, bei dem einen Technics mit auf die Reise zum besonderen Klang mitnehmen möchte. In der Verpackung selbst findet man dann direkt den kompletten Lieferumfang. Dabei sieht man direkt ganz unten eine Kartonage, in welcher die Ohranpassstücke eingesetzt wurden. Hierbei findet man die Größe XS; S und L, während die Größe M bereits an den Earbuds angebracht wurde. In diesem Einsatz, in welchem man die Anpassstücke findet, versteckt sich dazwischen noch das knapp 20 cm lange USB-A auf USB-C Ladekabel, über welches der Akku der In-Ears aufgeladen werden kann.

Im Zentrum befindet sich ein Papp-Einleger, in welchem das sehr kompakte Ladecase sitzt, welches zudem die beiden In-Ears beinhaltet. Direkt darüber in eine recht dicke Mappe, findet man die zahlreichen Beipackzettel (Anleitungen), welche Technics hier in zahlreichen Sprachen ausgeführt hat.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Bei den Technics EAH-AZ40 handelt es sich um sehr kompakte In-Ear Kopfhörer, die daher mit je 5 Gramm erstaunlich leicht sind. Neben dem von mir getesteten schwarzen Modell gibt es die Ohrhörer auch noch in einem ebenfalls recht schlichten Weiß und einer etwas ungewohnteren Farbe, nämlich Roségold.  

Der innere Teil der In-Ears, welcher später im Ohr sitzt, ist komplett in Schwarz gehalten, während die nach außen zeigende Seite in einem grau/metallic gehalten wurde. Bei der Bedienung über die In-Ears setzt Technics auf eine reine Steuerung via Touch-Sensoren, welche an beiden In-Ears an der Außenseite mit dem Technics-Logo eingelassen wurde. Hiebei hat man diese Oberfläche beim genauen Betrachten gerillt ausgeführt, was sich nicht nur beim Anfassen etwas besonders anfühlst, sondern auch optisch schön aussieht, da sich dadurch das Licht, welches darauf einfällt, besonders reflektiert wird. 

Weiter Details sie man hier direkt von außen sehen kann, sind die Mikrofone. Davon befindet sich eines in der leicht längliche Kerbe, welche nach vorne gerichtet ist, und eine weitere größere Fläche, welche gelocht ist und bündig abschließt, aber nach oben gerichtet wurde. Während bei den Technics EAH-AZ40 das vordere Mikro dazu genutzt wird, um die gesprochenen Inhalte beim Telefonieren usw. zum Gesprächspartner zu übertragen, wird das nach oben gerichtet aktiviert, wenn man den Umgebungs-Modus nutzen möchte, sodass die Umgebungsgeräusche hinzugeschaltet werden. 

Am inneren Teil der In-Ears, befindet sich der typische kurze und leicht geschwungene Treiber-Kanal und die üblichen drei Ladekontakte, über welche die In-Ears selbstverständlich im Ladecase aufgeladen werden können. Für den sicheren Halt im Case befindet sich im Zentrum eine etwas größere silberne Vertiefung, bei der es sich um das Gegenstück der Magentischen Zentrierung im Ladecase handelt. Des Weiteren findet man hier weitere kleine Löcher, bei denen es sich um ein Spracherkennungs- und ein Talk-Mikro handelt, welche zur verbesserten Gesprächs- und Verständlichkeitsübertragung beitragen. 

Einen festen Master uns Slave In-Ear gibt es bei Technics wie bei vielen anderen Herstellern ebenfalls nicht mehr, sodass hier auf eine separate Signalübertragung zu beiden In-Ears gesetzt wird. Dies bedeutet, dass beide das Audio-Signal übermittelt bekommen, sodass problemlos der linke oder der rechte Ohrhörer auch alleine verwendet werden kann, daher auch exakt dieselbe Anzahl an Mikros usw. an beiden In-Ears.

Ladecase

Das Ladecase ist in einer länglichen, aber recht flachen Form gehalten und lässt sich somit wunderbar in jeder Hosentasche jeden Rucksack oder Handtaschen verstauen. Das Case besteht komplett aus Kunststoff, dies ist in dieser Branche jedoch bei der Mehrheit der Fall und überzeugt daher mit einem geringen Gesamtgewicht. 

Das Case ist sowohl am Boden als auch an der Deckel-Oberseite abgeflacht, sodass hier für einen sicheren bzw. sauberen Stand gesorgt wird. Im abgeflachten Bereich des Deckels hat Technics zugleich direkt das dezente Firmenlogo in den Kunststoff einglasen. Typischerweise findet man die Ladebuchse, in diesem Fall einen zeitgemäßen USB-C Anschluss an der Rückseite, direkt unter dem Scharniergelenk. An der Front wiederum findet man eine recht schmal gehaltene Griffmulde, die das Öffnen des Deckels erleichtern soll. 

Fast schon unscheinbar bzw. nicht direkt auf dem ersten Blick ersichtlich, versteckt sich in der Griffmulde eine Status LED. Diese informiert den Besitzer durch eine Mehrfarbige LEDs jederzeit über den aktuellen Status. Aufgeklappt findet man im Case beide Ohrhörer sicher an ihren Plätzen und werden hier auch absolut sicher gehalten, sodass hier selbst beim geöffneten Case, wenn man dies über Kopf hält, nichts herausfallen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung vom Ladecase und der beiden In-Ear Kopfhörer ist gut und soweit würde ich beides als recht hochwertig einstufen. Definitiv ist das Case in diesem Fall natürlich nicht so hochwertig wie z. B. das Metall-Case der Klipsch T5 True Wireless, aber insgesamt gibt es hier ´beim Ladecase von Technics keine Kritik. Das Case schließt sauber, alle Spaltmaße passen und es wackelt nichts. 

Das Gehäuse der In-Ears wurde wie bei fast allen In-Ear Ohrhörern aus mehreren Teilen zusammengebaut, hier stimmen jedoch die Spaltmaße, sodass alles schön bündig übergeht und auch sehr gut aussieht. Durchaus praktisch finde ich, dass Technics hier auf einen IPX4 Schutz der Ohrhörer setzt (nicht beim Ladecase), dieser schützt diese gegen allseitiges Spritzwasser, was bedeutet, dass diese gegen Schweiß und z. B. einem Regenschauer geschützt sind.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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