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JBL Xtreme 3

In aller Kürze

Mit dem JBL Xtreme 3 hat man den großen Bruder des JBL Flip 5 in der nun 3. Generation vorgestellt. Dieser unterscheidet sich von der Form kaum vom Vorgänger, JBL hat hier lediglich am Design etwas Hand angelegt, außerdem wurden leicht modifizierte Treiber verbaut und endlich gibt es einen USB-C Anschluss, sowie Bluetooth 5.1.

Einen drastisch verbesserten Klang sollte man sich hier jedoch nicht erhoffen, dieser ist nur minimal besser als beim Vorgänger, welchen ich bei einem Bekannten Probehören durfte. Erneut kann dieser als Powerbank genutzt werden, wofür man wahlweise den USB-A Anschluss oder den neuen USB-C Anschluss nutzen kann. Weiterhin ist es bei dem großen Portfolio an mobilen Lautsprechern, die JBL anbietet, sehr zu begrüßen, dass man diese untereinander koppeln kann. Hier ärger ich mich jedoch etwas darüber, dass man ständig den Standard verändert, denn zuerst war es die Connect-Technologie, dann Connect+ und nun PartyBoost. Dies wäre ja soweit nicht schlimm, wenn alle Technologie zusammenarbeiten würden, doch dem ist nicht so, denn nur die Lautsprecher mit derselben Technologie können miteinander gekoppelt werden. Ansonsten handelt es sich hier wieder einmal um einen guten Speaker, der dank Tragegurt mit Flaschenöffner perfekt fürs Musikhören im Park, mit Freunden oder auch Daheim geeignet ist. Für diejenigen, die jedoch bereits ein Vorgängermodell oder einen anderen Speaker von JBL besitzen, die nur Connect/Connect+ unterstützen, würde ich vom Kauf abraten, schließlich kann man den neuen JBL Xtreme 3 nicht mit den älteren Modellen koppeln.

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  • staub- und wasserdicht nach IP67
  • robust Bauweise und hochwertig Verarbeitet
  • guter und pegelsicherer Klang
  • USB-C Anschluss
  • kann als Powerbank genutzt werden
  • gute Akkulaufzeit
  • Tragegurt mit Flaschenöffner

Gefällt uns weniger

  • neue PartyBoost-Funktion nicht mit Connect (+) Produkten kompatible

JBL Xtreme 3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Xtreme 3 entspricht der typischen Designsprache von JBL, da man hier auf dieselben Farben wie bei allen Produkten setzt und ebenfalls wie gewohnt auf die bekannte Aufdrucke rund um die einzelnen Verpackungsseiten. 

Die Vorderseite zeigt dabei wie von allen JBL Produkten gewohnt ein großes Bild des JBL Xtreme 3, der dabei in der Farbe dargestellt wird, die man auch gewählt hat. Dabei wird dieser auf einem neutralen weißen Hintergrund dargestellt, während man an den anderen drei Seiten ebenfalls auf die Grundfarbe des in der Verpackung befindlichen Lautsprecher setzt. Zurück zur Vorderseite, hier findet man noch das bekannte JBL Firmenlogo, sowie den Namen „Xtreme 3“ und man bekommt an einer Ecke den Hinweis auf die neue Bluetooth 5.1 Technologie sowie auf die Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden. 

An der kurzen rechten Seite zeigt JBL ein Teil von zwei JBL Xtreme 3 Lautsprechern, die mit dem JBL PartyBoost-Modus verbunden wurden. Daher geht JBL hier auf dieser Seite in mehreren Sprachen und kurz zusammengefasst auf die neu Verbindungstechnologie ein. Die linke kurze Seite zeigt nichts Interessantes zum Lautsprecher, denn hier findet man nur die von jedem Produkte bekannte Seite, die auf den Slogan „Dare to Listen!“ Hinweist. Anders sieht es wiederum mit der Rückseite aus, denn diese verrät weitere Details zum Produkt. Zu diesen zählt die Powerbank-Funktion, die Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden, der IP67 Schutz gegen Staub und Wasser sowie zu guter Letzt die neue Funktion JBL PartyBoost. 

Nach dem Öffnen des Deckels, an dem sich praktischerweise ein Transportgriff befindet, erblickt man Zellulose-Einsätze, welche den JBL Xtreme 3 sicher im Zentrum der Verpackung zentrieren. Dieser wurden zudem zum Schutz vor Staub usw. in eine Folie eingewickelt. Nach der Entnahme des JBL Xtreme 3 findet man dann noch eine Mappe mit der Kurzanleitung und den restlichen Beipackzetteln. Außerdem ist in den beiden Kartonabdeckung am Boden noch das restliche Zubehör verstaut, zu dem der Tragegurt mit Flaschenöffner gehört, sowie ein Netzteil mit EU-Adapter und dem neuen USB-C Anschluss.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick ähnelt der neue JBL Xtreme 3 seinem Vorgänger, jedoch erkennt man hier beim genauen Betrachten einige Veränderungen bzw. Dinge, die man meiner Meinung nach verbessert hat bzw. auch musste, da es dafür Zeit wurde. Doch der Reihe nach. Der JBL Xtreme 3 besitzt weiterhin die von JBL gern genutzt Röhrenform (Zylinderform), welche wie auch beim JBL Flip 5 mit einer festen Stoffgeflechtummantelung umhüllt ist. Diese Art von Stoff findet inzwischen bei zahlreichen robusten und wasserdichten mobilen Lautsprechern den Einsatz und daher macht JBL hier nichts verkehrt, den man setzt auf dieses bewährte Material schon seit gut 6 Jahren.   

Der Stoff ist dabei wie gewohnt, bis auf das Camouflage-Modell in derselben Farbe, wie man auch dein Lautsprecher gewählt hat. Insgesamt bietet JBL hier jedoch nur noch in drei Farbvarianten an, einem Schwarz, Camouflage und die Farbe meines Testgerätes in Blau. Die Maße des JBL Xtreme 3 sind 200 mm x 136 mm x 134 mm (B x H x T), vermutlich fragt sich nun der ein oder andere, warum ich hier keinen Durchmesser bei den Maßen angebe, schließlich ist das Gehäuse des JBL Xtreme 3 rund, das stimmt soweit auch, doch durch die beiden Bügel, an denen später der Tragegurt befestigt werden kann, ist der Lautsprecher hier trotzt Abflachung an der gegenüberliegenden Seite gut 2 mm breiter. Beim Gewicht ist der JBL Xtreme 3 selbstverständlich auch nicht gerade ein Leichtgewicht, denn die Treiber und der große Akku haben natürlich ein ordentliches Gewicht und somit bringt der Lautsprecher fast 2 KG auf die Waage. Dies ist wiederum dennoch ein gutes Gewicht, denn der JBL Xtreme 2 war hier immerhin gut 400 g schwerer, was nicht gerade wenig ist.

Der runde Teil des Gehäuses wurde nahezu komplett mit dem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich die beiden seitlichen Öffnungen der Röhre, an denen die beiden beweglichen Passivmembranen untergebracht sind und ein paar weitere Elemente wurden hierbei freigespart, dazu gleich weitere Informationen. An den Seitlichen „Öffnungen“ wurde der Kunststoff, der darum verläuft, gut 1,5 cm hervorstehend ausgeführt, sodass die Passivmembrane perfekt geschützt werden und da diese mit je drei erhabenen Punkten versehen wurden, kann der Speaker optional auch auf diesen Seiten aufgestellt werden. Normalerweise wird dieser nämlich auf die leicht abgeflachte Fläche aufgestellt, die mit den gummierten Linien versehen wurde, sodass der JBL Xtreme 3 selbst auf max. Lautstärke an Ort und Stelle stehen bleibt.  

Durch das große JBL Logo an der Vorderseite sollte eigentlich selbst ein Laie auf Anhieb erkennen, dass es sich hier Lautsprecher von JBL handelt. Dieser Schriftzug gefällt mir optisch sehr gut, da dieser nicht nur in Blau, sondern von der Seite betrachtet Orange hervorgehoben wurde. JBL setzt beim kleinen Bruder dem JBL Flip auf eine typische Transportschlaufe, die hier beim Xtreme 3 aber definitiv zu klein wäre und zudem noch lächerlich aussehen würde. Daher setzt man bei einem deutlich größeren Lautsprecher auf einen stabilen und breiten Tragegurt. Dieser wurde praktischerweise am Verstell-Element mit einem Flaschenöffner versehen, sodass man unterwegs, wenn man sich mit seinen Freunden treffen sollte, sehr elegant die Bierflaschen oder eine Cola-Flasche öffnen kann.  

Etwas hinter der abgeflachten Standfläche befindet sich eine gummierte Klappe, die mit einem dezenten XTREME 3 Aufdruck versehen wurde. Unter dieser einfach zu öffnenden Klappe versteckt sich neben dem neuen USB-C Anschluss, eine USB-A Anschluss über welche man beide die Powerbank-Funktion nutzen kann und eine 3,5 mm-Klinkenbuchse. An der Oberseite findet man zwischen den beiden Befestigungspunkten für den Tragegurt sämtliche Bedienelemente. Diese sind zwar in der Anordnung anders als beim JBL Flip 5, jedoch sind deren Funktionen absolut identisch, da beide Lautsprechergenerationen demselben Stand entsprechen. Im Zentrum befinden sich die Power- und Bluetooth-Taste in einem gummierten Bereich und sind beide von einem Rahmen umgeben. Dieser leuchtet auf, sobald man den PartyBoost-Modus aktiviert, also den Lautsprecher mit einem anderen PartybBoost-fähigen Lautsprecher verbinden möchte. Beide Tasten haben hier einen sehr angenehmen Druckpunkt und sind anders als die restlichen Tasten beleuchtet. Die Akkuanzeige wurde auch hier wie beim Flip 5 als Balken integriert, diesen findet man hier jedoch nicht direkt im Bereich der Bedientasten, sondern unmittelbar an der Front unterhalb des JBL Logos.

Die wichtigen Bedienelemente zur Steuerung der Musik usw. findet man beim JBL Xtreme 3 allesamt in einem Ort beisammen. So handelt es sich hierbei jedoch um eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, welche jedoch in Form von verschiedenen Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht wurde. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Beim vierten Symbol ganz links handelt es sich um den neuen PartyBoost-Modus, welcher nun anstelle des beliebten Connect+ weichen musste. Das dies auch Nachteile mit sich bringt und welche dies sind, erkläre ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des JBL Xtreme 3 ist soweit sehr gut. Man bekommt hier anders als beim JBL Flip 5 keinen IPX7-Zertifizierung, sonder eine IP67. Dazu muss jedoch immer die Gummiabdeckung sicher geschlossen sein, denn sonst würde Wasser durch die Anschlüsse in den Lautsprecher gelangen. Somit bekommt man beim JBL Xtreme 3 einen kompletten Schutz gegen Staub und sonstigen Fremdkörpern und kann den Lautsprecher auch für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter ins Wasser untertauchen.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale verklebt und am Gehäuse an mehreren Stellen geklipst. Somit lässt sich dieser Stoff nicht wie bei einigen anderen Herstellern hin und her bewegen. Schade finde ich auch hier wie bereits beim JBL Flip 5, dass der Lautsprecher zu schnell auf den Power-Button reagiert. Tippt man hier nur kurz drauf, schaltet dieser sich Ein bzw. Aus, was zwar etwas höheren Druck auf die Taste erfordert, doch im unglücklichen Fall kann diese ungewollt passieren. Dies wird zwar dann nur selten vorkommen, doch man hätte dem Probleme dennoch gut entgegenwirken können, indem man das Ganze so geregelt hätte, das 2 Sekunden gedrückt halten den Lautsprecher Ein- und 4 Sekunden wieder Ausschalten oder so ähnlich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber2 x 70 mm-Tieftöner,
2 x 20 mm-Hochtöner
2x 70 mm Passivmembrane zu den Seiten gerichtet.
KonnektivitätBluetooth-Version 5.1, Bluetooth-Profil: A2DP 1.3, AVRCP 1.6.
3,5 mm Klinkenbuchse
Frequenzgang53,5 Hz – 20 kHz
AkkuAkku: Li-Ion 36,3 Wh.
Wiedergabezeit: Bis zu 15 Stunden (bei Zimmerlautstärke)
Ladezeit: Bis zu 2,5 Stunden
Abmessungen298,5 x 136 x 134 mm (B x T x H)
Gewicht2 kg
LieferumfangJBL Xtreme 3 Lautsprecher
Kurzanleitung
JBL-Adapter mit Netzkabel + Regionalstecker JBL Xtreme 3 Tragegurt
1 x Garantie
Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten des JBL Xtreme 3

Bedienung

Nun möchte ich noch etwas ausführlicher und die Bedienung des JBL Xtreme 3 eingehen. Dafür hat JBL den großen Lautsprecher, wie ich bereits erwähnt habe, mit allen notwendigen Tasten an der Oberseite ausgestattet. Die beiden Tasten „+ und – dienen logischerweise dazu, um die Lautstärke direkt am Xtreme 3 zu erhöhen bzw. absenken zu können. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone kann man dies jedoch jederzeit auch direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste rechts davon ist die Play-/Pause-Taste, welche beim betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken diese weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

Zurückspringen geht hier leider nicht, was meiner Meinung nach etwas Schade ist, daher muss man dies leider über das Smartphone tun. Hier hätte ich mir gewünscht, dass z. B. man durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt. Die letzte Taste ganz Links aktiviert den PartyBoost-Modus. Über diesen kann man entweder zwei Xtreme 3 zu einem Stereo-Paar koppeln, um den linken und rechten Ton getrennt wiedergeben oder bis zu 99 weitere PartyBoost-fähige JBL Lautsprecher miteinander koppeln.

Schade ist hier nur, dass man den neuen Xtreme 3 durch diesen neuen Modus nicht mehr mit den alten Modellen, die mit Connect und Connect+ daher kommen, koppeln kann. Daher ist es für Besitzer von mehreren Lautsprechern mit Connect+ oder älter weniger sinnvoll, ein Upgrade zum neuen Xtreme 3 zu machen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum wichtigsten Thema eines Lautsprechers, dem Klang. An diesem hat JBL ebenfalls etwas geschraubt, sodass hier nun statt 20 Watt RMS, beim neuen JBL Xtreme 25 Watt RMS geliefert werden. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Xtreme 3 nun mit 53,5 Hz noch etwas tiefer agieren können als die Vorgängermodelle mit 55 Hz. Die maximale Frequenz nach oben bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen. Die Anzahl der Treiber mit 2 Tief- und 2 Hochtöner sowie den beiden Passivmebrane bleibt absolut identisch. Die Treiberanordnung ist dabei so geregelt, dass der JBL Xtreme 3 nach vorne die Musik abspielt, kurz gesagt, alle aktiven Treiber sind an der Front auf der Höhe des JBL Logo angeordnet. Dabei wurden die Tieftöner nebeneinander in der Mitte und die beiden Hochtöner jeweils außen angeordnet, wovon Letztere jedoch für einen etwas breiteren Klang leicht schräg ausgerichtet wurden. Die Passivmebrane sind weiterhin wie von Außen ersichtlich an den beiden Enden der Röhre angeordnet und werden, wie der Namen schon vermuten lässt, passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und durch das geschlossene Gehäuse und den Bewegungen der aktiven Treiber mit in Schwingungen gesetzt werden. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren, verstärken Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen.

Die Lautsprecher sitzen zwar im Gehäuse mittig, doch beim allgemeinen Musikhören stellt man dies soweit nur bei ganz nahen ans Ohr ranhalten fest. Der Abstrahlwinkel des Klangs geht zwar logischerweise am meisten nach vorne, also in die Richtung, wie die Treiber verbaut sind. Dennoch nimmt man den Sound rundum gut wahr, auch wenn hier natürlich nicht mehr so dynamisch. 

Beim Aufstellen habt ihr beim Xtreme 3 wie bereits beim JBL Flip die Möglichkeit, diesen auf die abgeflachte Fläche aufzustellen oder alternativ hochkant auf eine der beiden Seiten. Am besten klingt der JBL Xtreme 3 jedoch flach aufgelegt, schließlich können dann die Passivmembrane sich absolut frei entfalten. Jedoch klingt der Xtreme 3 auch hochkant gut und das Klangbild wird nur minimal beeinflusst. Hier sorgt nämlich der Bumper mit seinen Auflageflächen rund um den Passivmembrane für genug Freigang, sodass dieser ausreichend schwingen kann und der erzeugte Ton weitestgehend frei entweichen kann.

Klanglich wurde der JBL Xtreme 3 gut abgestimmt, sodass dieser einen sehr tiefen Bass besitzt, der jedoch jederzeit, also auch im hohen Pegel sauber und kontrolliert wiedergeben wird. Dabei bemerkt man natürlich direkt die großen Tieftöner, die zusätzlich noch von den beiden Passivmebranen unterstützt werden und allesamt im großen Gehäuse viel Volumen zur Verfügung haben, sodass der DSP (Digitaler Signalprozessor) nicht wie häufig bei kleineren Gehäusen den Bass bei hohen Pegeln drosselt. Stimmen werden hier ebenso klar wiedergegeben, sodass der JBL Xtreme 3 nicht nur bei basslastiger Musik wie HipHop, RnB und elektronischer Musik eine gute Figur macht, sondern auch durchaus bei Rockmusik mit viel Instrumenten viel Spaß macht.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth & Reichweite

Vorrangig wird man den JBL Xtreme 3 via Bluetooth mit Musik bespielen. Es gibt zwar auch weiterhin eine 3,5 mm Klinkenbuchse, doch ehrlich gesagt, diese nutze ich schon lange bei keinem Gerät mehr, da mein Smartphone diesen Anschluss sowieso nicht mehr besitzt und ich nicht ständig einen Adapter mit mir führen möchte. Außerdem verliert der JBL Xtreme 3 beim Anschluss des Klinkenkabels seinen Schutz gegen Staub und Wasser, denn um ein Klinkenkabel anzuschließen, muss man die Schutzkappe an der Rückseite öffnen.  

Endlich setzt JBL bei den Lautsprechern auf das neuste Bluetooth 5.1, das bedeutet unter anderem, dass eine energiesparendere Musikübertragung ermöglicht wird und nun fortan gleich 2 Streaming-Geräte mit dem Lautsprecher koppeln und dann abwechseln von beiden Geräten Musik hören kann. Wiederum fehlt weiterhin bei JBL der Support für einen AAC-/ oder aptX-Codec. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Xtreme 3 sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Xtreme 3 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der Oberseite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung ist beim JBL Xtreme 3 dank Bluetooth 5.1 sehr gut. Selbst durch mehrere Wände war hier der Empfang wunderbar, was sehr von Vorteil ist, denn somit kann man sich auch ohne das man sein Smartphone beim Lautsprecher lässt, im Haus bewegen. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, ist die Reichweite natürlich nochmals etwas höher, da seltener Wände zwischen dem Zuspielgerät und dem JBL Xtreme 3 sind. Hier war bei mir im Test auf unserem Grundstück der Empfang durchgängig gut vorausgesetzt, die beiden Geräte sind zueinander gerichtet, befinde ich mich z. B. mit dem Smartphone zum Rücken des Lautsprechers, dann ist die Reichweite etwas kürzer.

Die Bluetooth-Verbindung war in meinem Testzeitraum immer sehr stabil, ohne Aussetzer oder Ähnlichem. Wer möchte, kann den JBL Xtreme 3 wie bereits den Vorgänger mit weiteren Lautsprechern verbinden. Dadurch ist es möglich, bis zu 99 Stück oder auch nur zwei zur Stereo-Wiedergabe zu koppeln. Managen kann man diese Verbindung dann über die kostenfreie JBL Connect-App, welche sowohl für iOS als auch Android im jeweiligen Store angeboten wird. Da ich jedoch nur einem Xtreme 3 im Test hatte, konnte ich hier nur einige Screenshots machen, mehr nicht.

Ein Nachteil hat der neue JBL Xtreme 3 jedoch mit seiner neuen Verbindungstechnologie. Hier setzt JBL nämlich auf die sogenannte PartyBoost-Funktion und nicht mehr auf Connect+. Das Problem hierbei ist, dass diese beiden Technologien untereinander leider nicht kompatible sind. Daher kann man den neuen Xtreme 3, nur mit anderen PartyBoost-fähigen Lautsprechern verbinden. Eine Verbindung zu einem älteren JBL Flip 4 oder JBL Xtreme 2 ist somit ausgeschlossen. Das solltet ihr beim Kauf der neuen Generation auf jeden Fall beachten, nicht das ihr euch dann wundert, warum der Xtreme 3 nicht mit den anderen älteren Lautsprechern harmoniert.

(Bluetooth & Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku des neuen JBL Xtreme 3 ist nahezu unverändert zum Vorgänger. Man hat den Akku nämlich lediglich von 36 Wh auf 36,3 Wh „vergrößert“, was wirklich sehr gering ist und für keine spürbare Veränderung der Akkulaufzeit sorgt. Hier sind somit weiterhin bis zu 15 Stunden Musikwiedergabe drin, je nach Wiedergabequelle, Musikrichtung und Lautstärke. Somit sollte man bei hoher Lautstärke und eher basslastiger Musik eher von 13 bis 14 Stunden ausgehen, was jedoch immer noch ein Top wert ist. . 

Was JBL wiederum verbessern konnte, war die Akkuladezeit, denn fortan braucht man nicht mehr 3,5 Stunden, bis der große Akku voll aufgeladen wurde, sondern nur noch 2,5 Stunden. Außerdem kann man den JBL Xtreme 3 als Powerbank nutzen, sodass man über die Anschlüsse an der Rückseite das Smartphone oder ein anderes Gerät aufladen kann. Dabei unterstützt der USB-A Ausgang max. 10 Watt und der USB-C Anschluss 7,5 Watt. 

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem JBL Xtreme 3 hat das Unternehmen einen klangstarken Bluetooth-Lautsprecher auf den Markt gebracht, der vom Design und seiner Verarbeitung punkten kann, da man diesen sowohl daheim als auch unterwegs im Park mit Freunden nutzen kann. Dank des beiliegenden Netzteils mit USB-C Anschluss kann man den JBL Xtreme 3 Z. B. im Haus permanent mit Strom versorgen. Schließlich kann man, während man diesen auflädt, weiterhin im vollen Funktionsumfang nutzen. 

Dafür wiederum ist das Update des JBL Xtreme 3 bis auf einige kleinere äußerliche Veränderungen und einem minimal besseren Klang zum JBL Xtreme 2 doch sehr gering und vor allem Besitzer älterer JBL Bluetooth-Lautsprecher werden sich darüber ärgern. Denn der neue PartyBoost-Standard mag zwar Vorteile bringen, bietet jedoch keine Möglichkeit, die älteren Lautsprecher mit den neuen zu verbinden.

Preis/Leistung

Die UVP von 299€ ist beim neuen JBL Xtreme 3 absolut gleich wie beim Vorgängermodell. Hierfür bekommt man einen sinnvollen Nachfolger des Xtreme 2, der mit den neusten Schnittstellen und Verbindungstechnologien ausgestattet wurde. Inzwischen hat jedoch selbst JBL diesen im Preis auf 240€ gesenkt, was diesen somit etwas interessanter macht. Das Design wurde nämlich in einigen Punkten verbessert, was mir persönlich nochmals etwas besser gefällt, denn durch den neuen abgeflachten Standfuß kann man diesen nun auch auf schmälere Flächen stellen, was beim Vorgänger aufgrund der beiden Füße mit einem breiteren Abstand nicht der Fall war. Größtes Manko ist hier jedoch die besagte PartyBoost-Funktion, denn besitzt man bereits mehrere JBL Lautsprecher die Connect+ beherrschen, wird man den neuen JBL Xtreme 3 nicht mit in das Set einbinden können. Daher lohnt sich hier der Kauf für diejenigen eher nicht, sofern man diese Funktion nutzen möchte. Wäre der JBL Xtreme 3 jedoch der erste Lautsprecher, welchen man sich kauft, macht man hier sicherlich nicht viel verkehrt, wenn man auf der Suche nach einem pegelsicheren mobilen Bluetooth-Lautsprecher ist, der Staub und wasserdicht ist.

JBL Xtreme 3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: jbl.de

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