Motorola Moto G6

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Display
5,7 Zoll (18:9 Format) 2160×1080 Pixel, Pixeldichte beträgt 424 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 450 8x 1,8 GHz und Adreno 506 GPU
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 400 GB Terrabyte erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 8.0 Oreo
Haupt-KameraDual-Kamera mit jeweils 12MP f/1.8 Blende, Dual-LED-Blitz, Phasenvergleich-Autofokus
Front-Kamera8MP f/2.0 Blende mit LED Blitz
AnschlüsseUSB-C Anschluss
Akku3.000 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac 2,4 GHz + 5 GHz. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2 und GPS, A-GPS, GLONASS, Beidou , NFC
Abmessungen (LxBxH)153,8 mm x 72,3 mm x 8,3 mm
Gewicht167 Gramm
LieferumfangMoto G6
USB-C Ladekabel
Schnelllade-Netzteil
SIM-Tool
Technische Daten des moto g6

Performance

Im Inneren des moto g6 arbeitet ein Snapdragon 450 Prozessor von Qualcomm. Dabei handelt es sich um einen acht Kern Prozessor, bei dem jeder Kern mit jeweils bis zu 1,8 GHz taktet. Unterstützt wird dieser von einem Adreno 506 GPU und 3 Gigabyte RAM. Zwar ist der interne Flash-Speicher mit 32 Gigabyte (Netto ca. 22,5 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann aber bei Bedarf mit einer micro-SD-Speicherkarte um bis zu 128 GB (400 GB gehen ebenfalls) erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.0 vorinstalliert.

Beim mobilen Internet wird Cat 4 LTE unterstützt, dieses erlaubt einen Downloadgeschwindigkeit von bis zu 150 Mbps und 50 Mbps im Upload. Bei der Wi-Fi Unterstützung wird folgendes unterstützt 802.11 a/b/g/n im 2,4-GHz/ 5 GHz-Band.

Wie schneidet das moto g6 im Benchmark Test ab? Das haben wir natürlich für euch getestet. Die Benchmarks sagen — 70.681 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 748 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 3934Punkte.

Im Alltag dürfte die Leistung der verbauten Hardware den meisten ausreichen,  Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ist damit kein Problem. Jedoch merkt man die etwas schwächere Leistung bei grafisch anspruchsvollen Games, bei denen es gelegentlich zu rucklern kommen kann. Das ist nicht wirklich anders zu erwarten, denn schließlich handelt es sich beim moto g6 um ein Mittelklasse-Smartphone. Falls dies der Fall sein sollte, einfach die Grafikqualität herunterdrehen, doch dies machen inzwischen die meisten Spiele automatisch.

(Performance: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das IPS-Display des moto g6 ist 5,7 Zoll groß und löst mit (Full-HD) 2160×1080 Pixeln auf. Die Pixeldichte beträgt somit 424 ppi, dies ist für ein Mittelklasse-Smartphone ein sehr guter Wert. In Sachen Farbe, Kontrast und Bildschärfe hat mir das Display des Moto g6 sehr gut gefallen. Mit der Blickwinkelstabilität bin ich ebenfalls zufrieden, erst bei einem relativ flachen Betrachtungswinkel konnte ich ein leichtes verblassen der Farben feststellen.

Die maximale Bildschirmhelligkeit geht für den Alltag in Ordnung, klar könnte diese besser sein, aber ein ablesen im Freien, bei direkter Sonneneinstrahlung ist gut möglich. Zwar benötigte der Umgebungslichtsensor etwas länger um sich an die aktuelle Lichtsituation anzupassen, dafür arbeitete dieser aber sehr zuverlässig. Etwas mehr dagegen störte mich das spiegelnde Display, denn bei direkter Sonneneinstrahlung viel es mir schwer, etwas darauf zu erkennen. Bei etwas stärkerem Druck auf die Mitte des Displays gibt dieses etwas nach, sodass neben dem Finger eine sogenannte „Welle“ erscheint, was aber nicht weiter stört. 

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh. Dieser reicht je nach Nutzungsintensität für bis zu zwei Tag aus. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und abends über das WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert.

Im Lieferumfang des moto g6 liegt ein Schnellladegerät mit Motorola TurboPower-Ladestandard bei. Daher dauert es mit dem 5V 3,0A (15Watt) Netzteil gut 90 Minuten, bis der Akku wieder auf 100% aufgeladen ist. 50% werden schon nach knapp 30 Minuten erreicht.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite zwei Hauptkameras. Die primäre Kamera hat eine Auflösung von 12 Megapixel, die sekundäre 5 Megapixel. Die zweite Linse ist lediglich dafür da, den zuschaltbaren Bokeh-Effek zu erzeugen, welcher im Porträt-Modus genutzt wird. Eine Zoom-Linse ist somit nicht verbaut.

Die zusätzlichen von Hörluchs beigelegten „Smart Caps“ in Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen und verleihen den Ohrhörern ein optisches Highlight. Zudem legt Hörluchs noch ein Reinigungstuch bei, mit dem man jederzeit die Kopfhörer reinigen kann und ein

 Die 12 Megapixel Hauptkamera kommt mit einer lichtstarken f/1.8 Blende daher, was bei einem Mittelklasse-Smartphone nicht der Regelfall ist. Diese besitzt neben einem Dual-Tone-LED-Blitz auch einen Phasenvergleich-Autofokus. Im Porträt-Modus, wird automatisch auch die zweite Kamera auf der Rückseite zugeschaltet, um wie bereits erwähnt den Bokeh-Effekt zu erzeugen. Eine feine Sache dabei ist, dass der Bokeh-Effekt über einen Onscreen-Schieberegler reguliert werden kann. Hier solle man die Stärke aber auf keinen Fall übertreiben, denn bei über 50% ist das Bild deutlich unscharf. 

Die Kamera liefert unter anderem durch den automatischen HDR-Modus bei Tageslicht eine sehr gute Bildschärfe. Auch mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden, die Farben sind sehr satt und leuchtend. Doch leider ist die Auslösegeschwindigkeit des moto g6 im Vergleich zu anderen Mittleklasse-Smartphones etwas zu langsam. Dadurch hat man vor allem bei Motiven, welche sich bewegen Probleme, denn oft sind diese verwackelt. Bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen bekommt man mit dem moto g6 ebenfalls brauchbare Bilder hin. Der Dual-Tone-LED-Blitz auf der Rückseite sorgt hierbei für eine gute Ausleuchtung und natürliche Farben. 

Die Front-Kamera hat Motorola mit einer 8 Megapixel-Linse ausgestattet, welche Blende verbaut ist, hat Motorola jedoch nicht angegeben, ich gehe jedoch von einer f/2.0 Blende aus. Bei dunklen Umgebungen kann sogar ein LED-Licht als Blitzlicht zugeschaltet werden. Mit der Fotoqualität der Front-Kamera war ich in meinem Test zufrieden, der Beauty-Modus ist keineswegs übertrieben und somit gelingen ganz ordentliche Selfie-Bilder. Videos könnten mit der vorderen Kamera lediglich in Full-HD mit 30 FPS aufgenommen werden. Ein Bildstabilisator gibt es hier jedoch nicht.

Mit der Hauptkamera auf der Rückseite können Videos maximal in Full HD mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Das reicht für den Großteil aus, doch wer sehr viele Videos macht und auf eine gute Bildqualität Wert legt, sollte zu einem anderen Smartphone greifen. In meinen Testaufnahmen könnte ich bei 60 FPS leichte Artefakte feststellen, zudem steht die Bildstabilisierung nur bis 30 Bilder in der Sekunde zur Verfügung. Der Ton wird in Stereo aufgenommen und kann überzeugen.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

Software

Das moto g6 kommt mit Android 8.0 Oreo als Betriebssystem und dem Google-Sicherheitspatch vom März 2018 daher. Die Oberfläche des Betriebssystem entspricht großteils dem reinen Android, daher kommt das moto g6 von Werk aus mit relativ wenig Bloatware. Lediglich Apps wie z.B. LinkedIn, Dolby-Audio-Equlizer und Microsoft Outlook sind vorinstalliert, lassen sich aber leider nicht deinstallieren. 

Es lassen sich teilweise praktische Moto-Gesten aktivieren wie z.B. durch das schütteln des Smartphones geht die Taschenlampe an oder durch zweimaliges drehen des Handgelenkes öffnet automatisch die Kamera-App. Erneutes drehen wechselt von der Hauptkamera zur Frontkamera. Es ist auch möglich den Fingerabdrucksensor zur Navigation zu verwenden, was nach ein wenig Übung sehr gut funktioniert. Diese Möglichkeiten lassen sich alle über die Moto-App verwalten.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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