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Sonos Play:5

Mit der neuen 3. Generation des Eve Thermo, hat Eve Home dem beliebten smarte Heizkörperthermostat für Apple-User ein Update verpasst. Da es sich nur an Apple-User richtet, ist es für Android-User, welche nicht vorhaben das System zu wechseln, definitiv uninteressant. Doch umso mehr dürfen sich iPhone-Besitzer freuen, denn für diese ist es ein absolut praktische HomeKit Tool. Das tolle ist nämlich, dass man nicht wie bei allen anderen Thermostate eine zusätzliche Bridge benötigt, denn Eve Thermo kommuniziert direkt via Home-Kit bzw. Bluetooth mit euren Apple-Devices. Das Thermostat überzeugt mit einer tollen Optik, sowie einem wertigen Gehäuse. Doch eine kleine Schwäche gibt es, und zwar die Reichweite, denn diese ist in diesem Fall nicht besonders groß. Somit sollten vor allem Hausbesitzer gleich dran denken und die Eve Extend mit kaufen, denn diese erhöht die Bluetooth-Reichweite enorm und sollte den größten Kritikpunkt, die Reichweite ausmerzen.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Schon beim Auspacken fasziniert die sehr bunte aber geniale Verpackung des Sonos. Um zum Inhalt zu gelangen werden jeweils links und rechts zwei Klips eingedrückt, somit lässt sich der Deckel öffnen. Eine nette Spielerei, die gerade beim Transport mittels Tragegriff durchaus ihre Berechtigung hat und eine zusätzliche Absicherung bietet. Auch das Innenleben der Verpackung wirkt durchdacht und nicht allzubillig. Das Unboxing-Erlebnis erinnert etwas an Apple. Kein Wunder beide Firmen haben einen Designanspruch und produzieren wunderschöne Geräte.

(Verpackung : 5 von 5 Punkten)

Design

Wirkte die alte Version vor 6 Jahren noch frisch, passte dieses nicht mehr in die, mit der Play:3, angeschnittenen Designlinie. Das neue Design ist allerdings deutlich abgerundeter und ist viel puristischerer Natur. Es wirkt modern aber doch zeitloser als die alte Version des Multiroom-Lautsprechers. Der neue Play:5 ist so konzipiert, dass er sowohl stehend, als auch liegend positioniert werden kann. Aufgebrachte, kleine Gummifüße schützen die Oberflächen vor Kratzern.

bwohl in der Höhe kleiner, hat das Volumen etwas zugenommen, da Sonos im Gerät mehr Komponenten verbaut. Neben dem in diesem Test gezeigten mattweißen Modell gibt es noch die mattschwarze Variante, beide jeweils mit einem graphitfarbenen Lautsprechergrill. Besonders in der weißen Variante wirkt dieser Kontrast sehr besonders und spannend.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Eine kleine Besonderheit ist das mittig positionierte SONOS Logo welches in allen Aufstellungsrichtungen lesbar ist. Das Logo hat ebenso hunderte Mikroperforationen um die Ton-Wiedergabe nicht zu beeinflussen. Sonos selber hebt besonders hervor, dass der Lautsprechergrill über 60.000 einzelnen Bohrungen hat um eine perfekte Wiedergabe von Musik zu garantieren.  Eine neue Touch-Oberfläche ersetzt mechanische Tasten. Die ganze matt-weiße Oberfläche ist wie aus einem Guss und wirkt – obwohl aus Kunststoff –  absolut hochwertig. Ein Handschmeichler. Die Verarbeitung ist erstklassig, da gibt es nichts zu bemängeln.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion

Schon bei der Installation beginnt die Vorfreude. Kinderleicht innerhalb weniger Minuten eingerichtet. Weder Technikaffinität noch besondere Fähigkeiten werden hier gefordert. Mit meinem iPhone und der Sonos-App, die es im AppStore kostenlos zum Herunterladen gibt, ist man im Nu fertig. Die größte Anstrengung war in meinem Fall einen geeigneten Standort und noch wichtiger eine leere Steckdose zu finden. Anstecken, die Sonos-App öffnen und den Anweisungen folgen. So simpel, so gut.

Allerdings habe ich mich bei der Einrichtung auch etwas geärgert. So unterstützt dieses aktuelle High-End Gerät, weder die 5 GHz-Frequenz, noch die neueren Funktechnologien, wie 802.11n oder 802.11ac. Gefunkt wird lediglich mit 802.11b/g und 2,4 GHz. Das hat mich schon etwas geärgert, da ich kein einziges Gerät im Haushalt habe, welches auf 802.11b/g besteht. Und auch nur ein Gerät mit dieser älteren Funktechnik senkt die gesamte Performance des WLANs. Das hätte Sonos definitiv besser machen können und auch müssen. Des Problems Lösung heißt hier Sonos BOOST (bzw. Sonos BRIDGE) mit denen es sehr wohl möglich ist in der 5 GHz Frequenz zu streamen – „Vermindern Sie WLAN-Interferenzen“. Klar, zusätzliches Geld durch Zubehör, wenn man mit dem aktuellen Setup nicht leben kann.

Im Inneren des 6 kg schweren Play:5 verbaut Sonos sechs vollkommen neu Entwickelte Lautsprecher bestehend aus drei Mittel- und drei Hochtönern.

Eine weitere Neuigkeit ist die verbesserte Feuchtigkeitsbeständigkeit – soll heißen: will man auch im Badezimmer nicht auf Musik und Radio verzichten, kann man das mit dem neuen Play:5 nun machen. Wasserdicht ist er hingegen nicht. Ein gemeinsames Bad ist demnach keinesfalls zu empfehlen.

An der Oberfläche des Gerätes selber befinden sich lediglich die wichtigsten Funktionen. Will man die Musik lauter oder leiser stellen, tippt man nach links oder nach rechts, will man pausieren oder das Lied abspielen tippt man auf die, mit dem Logo bündige, Mitte. Um den Song zu wechseln wischt man entweder nach rechts oder nach links. Die Tipp- und Wisch-Aktionen werden durch Signaltöne bestätigt. In stehender Position, passt sich auch die Bedienungsoberfläche des Lautsprechers automatisch an. So ist dann beispielsweise „lauter“ oben und „leiser“ unten.

Hinten am Gerät findet man ein perfekt mit dem Gehäuse abschließendes Stromkabel, eine Ethernet-Netzwerkbuchse, ein analoger 3,5mm Audio-Eingang und ein Connect-Knopf der jedoch lediglich bei der Einrichtung zum Einsatz kommt. Was wiederum etwas ärgerlich ist, ist die Tatsache, dass es sich bei dem Audioeingang um keinen Digitalen handelt. Es fehlt auch – trotz ganz klarer iPhone Orientierung – offizielle AirPlay-Unterstützung. Weiters stört mich persönlich als Spotify-Abonnent das Fehlen der Spotify-Connect-Unterstützung. Das das theoretisch im Bereich des Möglichen liegt, zeigt Sonos schließlich mit Google Play Music.

Klang

Hier liegen wahrlich die Stärken dieses Gerätes. Die drei Mitteltöner kümmern sich um weiche Mitten und kräftige Tiefen.

Es wurden viele Musikrichtungen für diesen Test probegehört. Basslastige Lieder wie zum Beispiel „The Hills“ von The Weeknd werden bei hoher Lautstärke zu einer Belastungsprobe für die Nachbarsbeziehung, sind aber sehr satt und toll anzuhören. Ruhige Lieder wie zum Beispiel „I See Fire“ von Ed Sheeran oder auch rockige Lieder beispielsweise „Highway to Hell“ von AC/DC liefern allesamt einen überzeugenden und klaren Sound. Auch die Höhen werden präzise und klar abgespielt.

Eine tolle Möglichkeit um den Sound noch weiter zu verbessern ist ein weiterer Play:5 im Stereopaar-Zusammenschluss.

Trueplay

Mit Trueplay hat Sonos seiner App eine Funktion spendiert, die es erlaubt, ihre Lautsprecher zu kalibrieren – der akustischen Beschaffenheit der Umgebung anzupassen. Dazu wird das Mikrofon eines iPhones zum Einfangen eines Impulstons – welchen der Lautsprecher etwa eine Minute lang aussendet – verwendet. Durch das auf- und abwedeln des iPhones im Zimmer analysiert die Software das akustische Raumprofil und passt daraufhin vollautomatisch Anpassungen am Soundprofil vor. Die Funktion ist optional und kann an und ausgeschaltet werden – ein Versuch ist demnach durchaus empfehlenswert. Je nach Platzierung des Speakers im Raum können so dramatische Sound-Verbesserungen wahrgenommen werden.

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Online-Beschreibungen der bekanntesten Online-Shops für den Sonos Play:5 entsprechen größten Teils der Wahrheit in Marketing-Deutsch. Auch die Bilder zeigen das Produkt so, wie es später auf dem Tisch steht, keine Übertriebenen Farben, keine übertriebenen Produktabmessungen. Was mir allerdings etwas fehlt ist die Auflistung Wireless-Konnektivität. Nur auf der Herstellerhomepage wird in einem kurzen Satz erwähnt, dass der Sonos mit einem 802.11b/g-Router mit 2,4 GHz funktioniert.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 579 € ist der Sonos Play:5 definitiv kein Schnäppchen, das ist durchaus ein Manko. Will man in den Genuss eines Stereo-Paares kommen, muss man stolze 1.158 € ausgeben. Doch Sonos steht für Qualität und die Anschaffung ist von bleibendem Wert. Eine Anschaffung die man wohl wenige Male im Leben macht. Im Hinblick auf die dauerhafte Weiterentwicklung der Software und gelegentlichen Softwareupdates relativiert sich der hohe Anschaffungspreis.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

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