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Schlagwort: SmartHome

Aqara Türklingel-Kamera G400

In aller Kürze

Smarte Türklingeln sind längst mehr als nur ein digitaler Ersatz für die klassische Haustürklingel. Sie informieren über Besucher in Echtzeit, ermöglichen Gespräche von unterwegs und sorgen für ein zusätzliches Maß an Sicherheit. Mit der Aqara Türklingel-Kamera G400 richtet sich Aqara an alle, die Wert auf eine hochwertige Videoüberwachung, moderne KI-Funktionen und eine möglichst breite Smart-Home-Kompatibilität legen.

Die G400 setzt auf eine 2K-Kamera mit 3:4-Bildformat, sodass Besucher von Kopf bis Fuß erfasst werden. Gleichzeitig unterstützt sie unter anderem Apple HomeKit Secure Video, Amazon Alexa, Google Home, SmartThings sowie Home Assistant und bietet mit PoE oder einer vorhandenen Klingelverkabelung zwei flexible Installationsmöglichkeiten.

Doch technische Daten allein sagen wenig über die Alltagstauglichkeit aus. Entscheidend ist, wie schnell Benachrichtigungen eintreffen, wie zuverlässig die Personen- und Bewegungserkennung arbeitet und ob die Bildqualität auch bei Dunkelheit überzeugen kann. Genau diesen Fragen gehen wir in unserem Praxistest nach und zeigen, ob die Aqara Doorbell Camera G400 ihren Preis rechtfertigt und für wen sie die richtige Wahl ist.

Gefällt uns

  • Sehr gute 2K-Bildqualität mit hoher Detaildarstellung
  • 3:4-Bildformat für die vollständige Erfassung von Personen
  • Flexible Installation über PoE oder vorhandene Klingelverkabelung
  • Lokale KI-Erkennung für Personen, Fahrzeuge und Pakete
  • Unterstützung für Apple HomeKit Secure Video, Home Assistant (RTSP), Alexa und Google Home
  • Lokale Speicherung per microSD sowie NAS-Unterstützung
  • Schnelle und zuverlässige Push-Benachrichtigungen
  • gute Verarbeitung und wetterfestes Gehäuse (IP65)

Gefällt uns weniger

  • Keine Akku-Variante verfügbar
  • Für einige Funktionen ist die Aqara Home App erforderlich
  • microSD-Karte nun in Türklingel, nichtmehr im Chime
  • nicht die beste Nachtsicht auf dem Markt

Aqara Türklingel-Kamera G400

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bereits die Verpackung der Aqara Türklingel-Kamera G400 vermittelt einen hochwertigen Eindruck und gibt einen guten Vorgeschmack auf das, was den Käufer erwartet. Auf der Vorderseite sind neben der Video-Türklingel selbst auch der mitgelieferte Chime abgebildet, sodass sofort ersichtlich ist, welche Komponenten zum Lieferumfang gehören.

Darüber hinaus hebt Aqara die wichtigsten Funktionen und die breite Smart-Home-Kompatibilität bereits auf der Verpackung hervor. So finden sich gut sichtbar die Logos von Apple Home, Samsung SmartThings, Google Home, Works with Alexa sowie IFTTT. Dadurch wird bereits vor dem Auspacken deutlich, dass sich die G400 problemlos in verschiedene Smart-Home-Ökosysteme integrieren lässt und nicht ausschließlich auf das Aqara-Universum beschränkt ist.

Auch die Rückseite und die Seitenflächen liefern weitere Informationen. Hier sind die wichtigsten Funktionen, technische Daten sowie Hinweise zur Installation und Inbetriebnahme übersichtlich zusammengefasst. Wer sich vor dem Öffnen einen ersten Überblick verschaffen möchte, findet hier bereits alle wesentlichen Informationen.

Nach dem Öffnen setzt sich der positive Eindruck fort. Die Türklingel und der Gong sind sicher in passgenauen Kartoneinlagen untergebracht und zusätzlich vor Transportschäden geschützt. Das übrige Zubehör ist sauber sortiert, sodass alle Komponenten sofort griffbereit sind.

Zum Lieferumfang gehören neben der Aqara Türklingel-Kamera G400 und dem Gong außerdem die Montagehalterung, das benötigte Befestigungsmaterial, ein Entriegelungswerkzeug sowie eine mehrsprachige Schnellstartanleitung. Diese ist übersichtlich gestaltet und erklärt die Installation anhand verständlicher Grafiken Schritt für Schritt, sodass auch weniger erfahrene Nutzer schnell ans Ziel kommen.

Insgesamt hinterlässt bereits das Auspacken einen gelungenen ersten Eindruck. Die Verpackung informiert umfassend über das Produkt, präsentiert die wichtigsten Funktionen auf einen Blick und sorgt gleichzeitig dafür, dass alle Komponenten sicher und ordentlich untergebracht sind.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bereits beim ersten Auspacken wird deutlich, dass Aqara bei der Türklingel-Kamera G400 großen Wert auf ein modernes und gleichzeitig zeitloses Erscheinungsbild gelegt hat. Die Video-Türklingel verzichtet bewusst auf auffällige Designelemente oder futuristische Formen und fügt sich stattdessen dezent in nahezu jede Hausfassade oder Wohnungstür ein. Gerade dieser zurückhaltende Ansatz sorgt dafür, dass die G400 hochwertig wirkt, ohne sich optisch in den Vordergrund zu drängen.

Mit ihren kompakten Abmessungen fällt die Türklingel angenehm schlank aus. Sie trägt nicht übermäßig weit auf und wirkt dadurch deutlich eleganter als viele Konkurrenzmodelle, die oftmals sehr massiv gebaut sind. Vor allem an schmalen Türrahmen oder modernen Eingangsbereichen macht die G400 deshalb eine ausgesprochen gute Figur.

Die Front ist klar gegliedert und funktional aufgebaut. Im oberen Bereich sitzt das Kameraobjektiv, darunter befinden sich die Sensoren nahezu unsichtbar hinter der glänzenden Front. Im unteren Drittel ist die großzügig dimensionierte Klingeltaste untergebracht, die von einem dezenten LED-Ring umgeben wird. Dieser dient nicht nur als optisches Gestaltungselement, sondern erleichtert Besuchern insbesondere in den Abendstunden die Orientierung und informiert gleichzeitig über verschiedene Betriebszustände der Türklingel.

Aqara kombiniert bei der G400 matte und glänzende Oberflächen miteinander. Das matte Gehäuse wirkt hochwertig und hat gleichzeitig den Vorteil, dass kleinere Kratzer oder Staub kaum auffallen. Die glänzende Front im Bereich der Kamera verleiht der Türklingel zwar einen modernen Look, zieht allerdings Fingerabdrücke und Staub etwas stärker an. Da dieser Bereich ohnehin regelmäßig gereinigt werden sollte, um dauerhaft eine optimale Bildqualität zu gewährleisten, fällt dies im Alltag jedoch kaum negativ ins Gewicht.

Auch die Materialwahl hinterlässt einen positiven Eindruck. Obwohl überwiegend hochwertiger Kunststoff verwendet wird, wirkt die G400 keineswegs billig. Das Gehäuse fühlt sich stabil an, gibt selbst bei stärkerem Druck nicht nach und zeigt sauber verarbeitete Übergänge. Unregelmäßige Spaltmaße, scharfe Kanten oder unsaubere Fertigung konnten wir während unseres Tests nicht feststellen.

Besonders gut gefallen hat uns, dass Aqara trotz der umfangreichen Technik auf eine aufgeräumte Optik setzt. Kamera, Sensoren, Mikrofon und Klingeltaste sind harmonisch in die Front integriert und wirken wie aus einem Guss. Dadurch erinnert die G400 eher an ein hochwertiges Smart-Home-Produkt als an eine klassische Überwachungskamera an der Haustür.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Größe der Klingeltaste. Sie lässt sich problemlos treffen und bietet auch mit Handschuhen oder für ältere Personen eine ausreichend große Druckfläche. Der Druckpunkt ist angenehm definiert und vermittelt eine hochwertige Haptik, ohne zu schwergängig zu sein.

Zum Lieferumfang gehört außerdem ein separater Gong (Chime), der optisch auf die Türklingel abgestimmt ist. Sein Gehäuse ist in einem dunklen Farbton gehalten und wirkt modern sowie unauffällig. Das schlichte Design fügt sich problemlos in unterschiedliche Wohnumgebungen ein, ohne besonders aufzufallen. Auch hier setzt Aqara auf eine funktionale Gestaltung statt auf auffällige Designelemente.

Insgesamt hinterlässt die Aqara Türklingel-Kamera G400 bereits vor der ersten Inbetriebnahme einen überzeugenden Eindruck. Die Kombination aus schlankem Gehäuse, sauberer Verarbeitung und einer durchdachten Anordnung aller Bedienelemente zeigt, dass Aqara nicht nur auf die technischen Funktionen, sondern auch auf eine gelungene Gestaltung Wert gelegt hat. Das Design wirkt modern, hochwertig und dürfte sich sowohl an einer klassischen Haustür als auch an einem modernen Eingangsbereich harmonisch einfügen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Obwohl das Gehäuse überwiegend aus Kunststoff besteht, fühlt sich das Material keineswegs billig an. Stattdessen setzt Aqara auf einen robusten Kunststoff mit einer angenehmen Oberflächenstruktur, die wertig wirkt und gleichzeitig ausreichend Grip bietet. Dadurch liegt die Türklingel sicher in der Hand und hinterlässt bereits vor der Montage einen positiven Eindruck.

Bereits beim Auspacken fiel uns auf, dass die werkseitig angebrachte Schutzfolie sauber und blasenfrei aufgebracht war. Das mag zunächst nach einem kleinen Detail klingen, zeigt aber, dass Aqara auch bei der Qualitätskontrolle auf Sorgfalt achtet. Solche Feinheiten tragen zu einem hochwertigen Gesamteindruck bei.

Auch die Verarbeitung des Gehäuses gibt keinen Anlass zur Kritik. Sämtliche Spaltmaße sind gleichmäßig, scharfe Kanten oder unsaubere Übergänge konnten wir während unseres Tests nicht feststellen. Selbst bei leichtem Druck gibt das Gehäuse kaum nach und wirkt insgesamt verwindungssteif. Die Rückseite besteht ebenfalls aus robustem Kunststoff und vermittelt den Eindruck, den Belastungen einer dauerhaften Außenmontage problemlos standhalten zu können.

Ein besonderes Augenmerk verdient die Klingeltaste. Diese sitzt absolut fest im Gehäuse und weist keinerlei Spiel auf. Selbst bei mehrmaligem Betätigen konnten wir kein Wackeln oder Klappern feststellen. Der Druckpunkt ist angenehm definiert und vermittelt eine hochwertige Haptik. Dadurch fühlt sich jeder Tastendruck präzise an – ein Detail, das im Alltag häufiger auffällt, als man zunächst vermuten würde.

Auch die Front macht einen durchdachten Eindruck. Kamera, Sensoren, Mikrofon und Klingeltaste sind sauber integriert und ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Nichts wirkt nachträglich eingesetzt oder unsauber verarbeitet. Gerade diese Details lassen die G400 hochwertiger erscheinen, als es der Materialeinsatz zunächst vermuten lässt.

Für den Außeneinsatz ist die Video-Türklingel nach IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt. Regen, Schnee oder sommerliche Temperaturen sollten ihr bei fachgerechter Montage daher nichts anhaben können. Das schafft Vertrauen, schließlich ist eine Türklingel ganzjährig Wind und Wetter ausgesetzt.

Der mitgelieferte Chime fällt im Vergleich zur Türklingel deutlich schlichter aus. Sein Gehäuse wirkt funktional und verzichtet auf hochwertige Materialakzente. Das ist jedoch keineswegs negativ zu bewerten, denn im Alltag erfüllt er seine Aufgabe zuverlässig und unauffällig. Da der Gong in den meisten Haushalten ohnehin an einer festen Stelle installiert wird und selten im Mittelpunkt steht, fällt die einfachere Gestaltung kaum ins Gewicht.

Insgesamt überzeugt die Verarbeitung der Aqara Türklingel-Kamera G400 auf ganzer Linie. Aqara legt erkennbar Wert auf eine saubere Fertigungsqualität und eine stabile Konstruktion. Besonders die spielfrei sitzende Klingeltaste, die angenehme Haptik und die präzise Verarbeitung sorgen dafür, dass die G400 einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Lediglich der Chime wirkt etwas einfacher gestaltet, erfüllt seine Aufgabe im Alltag jedoch zuverlässig und ohne Einschränkungen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ProdukttypSmarte Video-Türklingel
Kameraauflösung2K
Sichtfeld165° Ultraweitwinkel
Bildformat3:4 (Kopf-bis-Fuß-Ansicht)
NachtsichtSchwarz-Weiß-Nachtsicht mit nahezu unsichtbaren 940-nm-Infrarot-LEDs
KI-FunktionenPersonen-, Fahrzeug- und Paketerkennung, Bewegungszonen
AudioZwei-Wege-Audio mit Geräuschunterdrückung
SpeichermicroSD-Karte, NAS, HomeKit Secure Video
InstallationPoE oder 8–24 V AC/DC Klingelverkabelung
Smart-HomeApple HomeKit Secure Video, Alexa, Google Home, SmartThings, Home Assistant (RTSP)
Schutzklasse

P65
MaterialUV- und witterungsbeständiges Kunststoffgehäuse
AbmessungenTürklingel: 140,97 × 52,97 × 32,4 mm
Chime: 60,42 × 60 × 23 mm
Gewichtetwa 163 g
LieferumfangAqara Doorbell Camera G400
Chime (Innen-Gong)
Montageplatte
15°-Keilhalterung
Schrauben- und Dübelset
Verlängerungskabel-Set
USB-C-Kabel (für den Chime)
Bohrschablone
Entnahmestift
2× Dichtungsstopfen
Benutzerhandbuch / Kurzanleitung
Technische Daten der Aqara Türklingel-Kamera G400

Einrichtung & Installation

Einer der wichtigsten Punkte bei einer smarten Video-Türklingel ist die Inbetriebnahme. Schließlich nützt die beste Ausstattung wenig, wenn bereits die Installation zur Geduldsprobe wird. Glücklicherweise zeigt sich die Aqara Türklingel-Kamera G400 hier von ihrer benutzerfreundlichen Seite.

Bereits nach dem Start der Aqara Home App wird man Schritt für Schritt durch den gesamten Einrichtungsprozess geführt. Sämtliche Schritte sind verständlich erklärt und mit passenden Grafiken ergänzt, sodass auch Nutzer ohne große Smart-Home-Erfahrung problemlos zurechtkommen. Während unseres Tests mussten wir an keiner Stelle rätseln, wie es weitergeht, die App nimmt den Nutzer praktisch an die Hand und führt sicher durch die komplette Einrichtung.

Auch die Montage selbst gestaltet sich erfreulich unkompliziert. Im Lieferumfang befinden sich gleich zwei verschiedene Montagehalterungen. Neben einer geraden Halterung legt Aqara zusätzlich einen angewinkelten Keil bei. Dieser ist besonders praktisch, wenn sich die Türklingel aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht optimal gerade montieren lässt und der Erfassungsbereich entsprechend angepasst werden soll.

Für zusätzlichen Halt befindet sich auf der Rückseite der Montagehalterung bereits eine vormontierte 3M-Klebefläche. Dadurch kann die Halterung vor dem Verschrauben fixiert werden oder, je nach Untergrund sogar ausschließlich mit der Klebefläche befestigt werden. Wir empfehlen dennoch die Verschraubung, da diese insbesondere im Außenbereich die dauerhaft sicherere Lösung darstellt.

Die eigentliche Installation war in unserem Test inklusive Bohren der Befestigungslöcher nach rund zehn Minutenabgeschlossen. Damit gehört die G400 definitiv zu den unkomplizierteren Vertretern ihrer Klasse.

Nach der Montage genügt ein Scan des auf der Rückseite der Türklingel angebrachten QR-Codes, damit die Aqara Home App das Gerät automatisch erkennt. In unserem Test funktionierte dieser Vorgang auf Anhieb. Bereits wenige Sekunden später wurde die G400 gefunden und konnte ohne weitere Eingaben eingerichtet werden.

Direkt im Anschluss überprüfte die App automatisch, ob eine neue Firmware verfügbar ist. Tatsächlich stand unmittelbar nach der Ersteinrichtung ein Update bereit, das sich mit wenigen Fingertipps installieren ließ. Positiv fiel dabei auf, dass der gesamte Vorgang transparent dargestellt wurde und nach kurzer Zeit erfolgreich abgeschlossen war. Es empfiehlt sich, diesen Schritt direkt zu Beginn durchzuführen, da Aqara regelmäßig Verbesserungen und Fehlerbehebungen bereitstellt.

Auch bei der Netzwerkverbindung gab es keinerlei Probleme. Die Verbindung zum WLAN wurde sofort hergestellt und blieb während unseres gesamten Testzeitraums stabil. Verbindungsabbrüche oder eine erneute Kopplung waren nicht erforderlich.

Im Anschluss haben wir die G400 zusätzlich in Apple Home eingebunden. Auch dieser Schritt verlief problemlos und war innerhalb weniger Minuten erledigt. Dadurch stand uns anschließend HomeKit Secure Video zur Verfügung, sodass Aufnahmen sicher in der iCloud gespeichert und intelligente Benachrichtigungen direkt über Apples Home-App genutzt werden konnten. Gerade für Nutzer des Apple-Ökosystems ist diese Integration ein großer Pluspunkt, da sich die Türklingel nahtlos in bestehende Automationen und Szenen einfügt.

Insgesamt hinterließ die Einrichtung der Aqara Türklingel-Kamera G400 einen sehr positiven Eindruck. Von der Montage über die Inbetriebnahme bis hin zur Integration in Apple Home verlief jeder Schritt reibungslos. Besonders die verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, die durchdachten Montagemöglichkeiten und die schnelle Erkennung durch die App sorgen dafür, dass die G400 bereits wenige Minuten nach dem Auspacken einsatzbereit ist.

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung im Alltag

Technische Daten und Funktionslisten vermitteln zwar einen ersten Eindruck, über die Qualität einer Video-Türklingel entscheiden jedoch andere Faktoren. Wie schnell erscheint das Livebild? Kommen Benachrichtigungen ohne Verzögerung an? Und funktioniert die Erkennung im Alltag zuverlässig? Genau diese Fragen muss die Aqara Türklingel-Kamera G400 beantworten.

Aqara Home
Preis: Kostenlos
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Schon nach den ersten Tagen fällt auf, dass die Türklingel angenehm unauffällig arbeitet. Ist sie einmal eingerichtet, verrichtet sie ihren Dienst zuverlässig im Hintergrund. Man muss sich nicht regelmäßig um Einstellungen kümmern oder die Verbindung überprüfen genau so sollte ein Smart-Home-Gerät funktionieren.

Besonders wichtig ist bei einer Video-Türklingel die Geschwindigkeit. Sobald jemand klingelt oder eine Bewegung erkannt wird, möchte man möglichst sofort informiert werden. Im Test trafen die Push-Benachrichtigungen innerhalb weniger Sekunden auf unserem iPhone ein. Dadurch konnten wir praktisch in Echtzeit reagieren unabhängig davon, ob wir uns zu Hause oder unterwegs befanden.

Ebenso überzeugte der Zugriff auf das Livebild. Nach dem Antippen der Benachrichtigung wurde die Verbindung zügig aufgebaut und das Kamerabild stand nach kurzer Ladezeit zur Verfügung. Verbindungsabbrüche oder längere Wartezeiten traten während unseres Testzeitraums nicht auf. Gerade in Situationen, in denen man schnell wissen möchte, wer vor der Tür steht, macht sich diese Zuverlässigkeit positiv bemerkbar.

Die Einbindung in Apple Home erwies sich im Alltag als echter Mehrwert. Benachrichtigungen erscheinen direkt innerhalb der Home-App und lassen sich ohne Umwege öffnen. Dadurch muss nicht zwangsläufig zwischen mehreren Apps gewechselt werden. Wer bereits ein Apple-Ökosystem mit iPhone, iPad oder Apple TV nutzt, wird diese nahtlose Integration schnell zu schätzen wissen.

Auch die Kommunikation über die integrierte Zwei-Wege-Audiofunktion funktionierte zuverlässig. Stimmen wurden klar übertragen und waren auf beiden Seiten gut verständlich. Selbst bei stärkerem Straßenlärm konnten kurze Gespräche mit Paketdiensten oder Besuchern problemlos geführt werden. Für längere Unterhaltungen ist eine Gegensprechanlage zwar grundsätzlich nicht gedacht, ihren eigentlichen Zweck erfüllt die G400 jedoch ohne Einschränkungen.

Erfreulich ist außerdem, dass die Bedienung der Aqara Home App logisch aufgebaut ist. Wichtige Funktionen wie Livebild, Aufzeichnungen, Benachrichtigungen oder Geräteeinstellungen sind schnell erreichbar und erfordern keine lange Einarbeitung. Auch nach mehreren Tagen mussten wir nicht nach bestimmten Menüpunkten suchen ein Zeichen für eine gut durchdachte Benutzeroberfläche.

Während des gesamten Testzeitraums arbeitete die G400 stabil und zuverlässig. Weder mussten wir das Gerät neu starten noch kam es zu Verbindungsabbrüchen oder Fehlermeldungen. Gerade bei einem Sicherheitsprodukt schafft diese Zuverlässigkeit Vertrauen, denn im entscheidenden Moment muss die Technik einfach funktionieren.

Im Alltag überzeugt die Aqara Türklingel-Kamera G400 vor allem durch ihre Zuverlässigkeit. Sie reagiert schnell, integriert sich nahtlos in bestehende Smart-Home-Systeme und erledigt ihre Aufgaben unauffällig im Hintergrund. Genau diese Eigenschaften erwartet man von einer modernen Video-Türklingel und genau hier sammelt die G400 viele Pluspunkte.

(Bedienung im Alltag: 4,5 von 5 Punkten)

Kameraqualität

Die Kamera ist das Herzstück jeder Video-Türklingel und genau hier muss die Aqara Türklingel-Kamera G400 zeigen, ob sie den Anforderungen des Alltags gerecht wird. Eine hohe Auflösung allein reicht dafür nicht aus. Entscheidend ist vielmehr, ob Gesichter klar zu erkennen sind, Details erhalten bleiben und das Livebild jederzeit schnell und zuverlässig zur Verfügung steht.

Bildqualität bei Tageslicht

Bei guten Lichtverhältnissen liefert die Aqara Türklingel-Kamera G400 eine überzeugende Bildqualität. Personen, Fahrzeuge oder Pakete werden scharf dargestellt und auch kleinere Details wie Hausnummern oder Paketaufkleber bleiben gut erkennbar. Farben wirken natürlich, während die Belichtung insgesamt ausgewogen ausfällt. Selbst bei kontrastreichen Szenen hinterlässt die Kamera einen stimmigen Gesamteindruck.

Auch das Livebild überzeugte im Test. Die Übertragung erfolgt in hoher Qualität und baut sich zügig auf, sodass jederzeit ein klarer Blick auf den Eingangsbereich möglich ist. Gerade wenn man unterwegs schnell überprüfen möchte, wer vor der Haustür steht, macht sich diese zuverlässige Darstellung positiv bemerkbar.

Wer die G400 zusammen mit Apple HomeKit Secure Video nutzt, sollte jedoch eine Besonderheit kennen. Zum Zeitpunkt unseres Tests werden Videoaufnahmen innerhalb von HomeKit Secure Video ausschließlich in Full-HD gespeichert, obwohl die Kamera selbst eine höhere Auflösung bietet. Dabei handelt es sich nicht um eine Einschränkung der Aqara G400, sondern um eine aktuelle Begrenzung von Apples Plattform. Apple hat bereits angekündigt, HomeKit Secure Video ab Herbst 2026 um die Unterstützung von Aufnahmen mit bis zu 4K zu erweitern. Sobald das entsprechende Update verfügbar ist, dürfte auch die G400 von der höheren Auflösung profitieren.

Bildqualität bei Dämmerung und Nacht

Sobald das Umgebungslicht nachlässt, nimmt die Detaildarstellung erwartungsgemäß etwas ab. Das ist bei nahezu jeder Video-Türklingel der Fall und stellt daher keine Besonderheit der G400 dar.

Die integrierte Nachtsicht sorgt dennoch dafür, dass Personen und Bewegungen weiterhin gut erkennbar bleiben. Der Eingangsbereich wird ausreichend ausgeleuchtet und wichtige Details gehen nicht verloren. Für das Erkennen von Besuchern oder das Nachvollziehen von Ereignissen reicht die Qualität auch bei Dunkelheit problemlos aus.

Dennoch zeigt sich in diesem Bereich, dass es mittlerweile einige Konkurrenzmodelle gibt, die bei schwierigen Lichtverhältnissen noch etwas mehr Details darstellen oder ein geringeres Bildrauschen bieten. Die G400 liefert zwar eine gute Nachtqualität, gehört in dieser Disziplin aber nicht ganz zur absoluten Spitzengruppe.

Sichtfeld und 3:4-Bildformat

Eine der größten Neuerungen gegenüber dem Vorgängermodell ist das 3:4-Bildformat. Während viele Video-Türklingeln weiterhin auf ein klassisches 16:9-Bild setzen, erfasst die G400 den Bereich vor der Haustür deutlich stärker in der Vertikalen.

Im Alltag macht sich dieser Unterschied sofort bemerkbar. Besucher werden von Kopf bis Fuß erfasst, wodurch sich deutlich besser erkennen lässt, wer tatsächlich vor der Tür steht. Gleichzeitig geraten auch Pakete, die direkt vor der Haustür abgelegt werden, vollständig ins Bild. Gerade für Nutzer, die regelmäßig Lieferungen erhalten, ist das ein echter Mehrwert.

Der Nachteil dieser Ausrichtung liegt auf der Hand. Durch das vertikale Bildformat fällt der seitliche Erfassungsbereich etwas kleiner aus als bei einem klassischen 16:9-Bild. In der Praxis empfanden wir das jedoch kaum als Einschränkung. Für den Einsatzzweck einer Video-Türklingel ist das 3:4-Format aus unserer Sicht sogar die sinnvollere Lösung, da der Bereich unmittelbar vor der Haustür deutlich wichtiger ist als zusätzliche Bildfläche links und rechts.

Personen-, Fahrzeug- und Bewegungserkennung

Ebenso überzeugend arbeitete die intelligente Objekterkennung. Personen wurden im Test zuverlässig erkannt und entsprechend gekennzeichnet. Auch Fahrzeuge erkannte die G400 zuverlässig. Fehlalarme hielten sich dabei erfreulich in Grenzen.

Die Bewegungserkennung reagierte präzise und löste zuverlässig aus, sobald sich jemand dem Eingangsbereich näherte. Dadurch verpassten wir während des Testzeitraums keine relevanten Ereignisse. Insgesamt arbeitet die KI-Erkennung angenehm unauffällig und genau so, wie man es sich von einer modernen Video-Türklingel wünscht.

Aufnahmen

Auch die aufgezeichneten Videos hinterlassen einen positiven Eindruck. Die Bildqualität entspricht weitgehend dem Livebild und bietet genügend Details, um Ereignisse später problemlos nachzuvollziehen. Sowohl bei Tageslicht als auch bei Dunkelheit bleiben Personen und Gegenstände gut erkennbar.

Unser Fazit zur Kamera

Die Kamera zählt ohne Zweifel zu den größten Stärken der Aqara Video-Türklingel G400. Vor allem bei Tageslicht überzeugt sie mit einer hohen Detaildarstellung, einem scharfen Livebild und einer zuverlässigen Objekterkennung. Das neue 3:4-Bildformat erweist sich im Alltag als echter Vorteil, da Besucher vollständig erfasst und Pakete besser sichtbar werden. Lediglich bei Nacht gibt es mittlerweile einige Konkurrenten, die noch etwas mehr Bildqualität bieten. Insgesamt liefert die G400 jedoch eine Leistung, die den hohen Ansprüchen an eine moderne Premium-Video-Türklingel gerecht wird.

(Kameraqualität: 4 von 5 Punkten)

App & Smart-Home-Integration

Eine gute Video-Türklingel endet nicht bei einer hochwertigen Kamera. Erst die dazugehörige App und die Einbindung in bestehende Smart-Home-Systeme entscheiden darüber, wie komfortabel sich das Gerät im Alltag nutzen lässt. Genau hier zeigt die Aqara Video-Türklingel G400 ihre größte Stärke.

Bereits während der Einrichtung hinterließ die Aqara Home App einen sehr guten Eindruck. Die Benutzeroberfläche ist modern gestaltet, logisch aufgebaut und verzichtet auf unnötig verschachtelte Menüs. Sämtliche wichtigen Funktionen sind schnell erreichbar, sodass man sich auch ohne lange Einarbeitung problemlos zurechtfindet.

Die Startseite liefert einen schnellen Überblick über den aktuellen Status der Türklingel. Mit nur wenigen Fingertipps gelangt man zum Livebild, den aufgezeichneten Ereignissen oder den umfangreichen Einstellungen. Besonders gelungen ist dabei die klare Struktur der App. Trotz des großen Funktionsumfangs wirkt die Oberfläche nie überladen.

Im Bereich der Einstellungen bietet Aqara zahlreiche Möglichkeiten, die G400 an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. So lassen sich beispielsweise die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung verändern, Erkennungszonen definieren oder Benachrichtigungen individuell konfigurieren. Dadurch kann jeder Nutzer selbst entscheiden, welche Ereignisse tatsächlich gemeldet werden sollen und welche ignoriert werden können. Gerade in Bereichen mit viel Verkehr, sei es Autos und Fußgängern hilft dies dabei, unnötige Benachrichtigungen deutlich zu reduzieren.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Geschwindigkeit der App. Während unseres Tests reagierten Menüs zügig, das Livebild wurde schnell geöffnet und sämtliche Einstellungen wurden ohne spürbare Verzögerung übernommen. Abstürze oder Fehlermeldungen traten im gesamten Testzeitraum nicht auf.

Apple Home und HomeKit Secure Video

Besonders überzeugt hat uns die Integration in Apple Home. Nach dem Scannen des HomeKit-Codes ließ sich die G400 innerhalb weniger Augenblicke in Apples Smart-Home-System einbinden. Anschließend stand die Kamera sofort in der Home-App zur Verfügung und konnte wie jedes andere HomeKit-Gerät genutzt werden.

Im Alltag erwies sich diese Integration als echter Mehrwert. Erkennt die G400 eine Person oder betätigt jemand die Klingel, erscheinen die Benachrichtigungen direkt auf iPhone, iPad, Apple Watch oder Apple TV. Das Livebild lässt sich unmittelbar öffnen, ohne zunächst die Aqara Home App starten zu müssen. Wer bereits vollständig auf das Apple-Ökosystem setzt, erhält dadurch eine besonders komfortable Bedienung.

Mit HomeKit Secure Video werden Aufnahmen verschlüsselt in der iCloud gespeichert und können bequem über die Home-App angesehen werden. Zum Zeitpunkt unseres Tests speichert Apple die Videos allerdings noch in Full-HD. Ab Herbst 2026 soll HomeKit Secure Video laut Apple Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu 4K unterstützen. Davon dürfte auch die Aqara Doorbell Camera G400 profitieren.

Plattformübergreifend nutzbar

Erfreulich ist außerdem, dass sich Aqara nicht ausschließlich auf das eigene Smart-Home-System beschränkt. Neben Apple Home unterstützt die G400 unter anderem Amazon Alexa, Google Home, Samsung SmartThings sowie IFTTT. Dadurch lässt sich die Video-Türklingel problemlos in bestehende Smart-Home-Umgebungen integrieren.

Gerade Nutzer, die Geräte verschiedener Hersteller miteinander kombinieren, profitieren von dieser Offenheit. Man ist nicht gezwungen, das komplette Smart Home auf einen einzigen Hersteller auszurichten, sondern kann die G400 flexibel in bereits vorhandene Systeme einbinden.

(App & Smart-Home-Integration: 5 von 5)

Datenschutz & Speicheroptionen

Eine der häufigsten Fragen beim Kauf einer Video-Türklingel betrifft die Speicherung der Aufnahmen. Nicht jeder möchte seine Videos ausschließlich in einer Cloud ablegen oder für zusätzliche Speicherfunktionen ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Umso erfreulicher ist es, dass Aqara der Doorbell Camera G400 mehrere Möglichkeiten zur Speicherung spendiert.

Im Vergleich zum Vorgängermodell gibt es allerdings eine interessante Änderung. Während sich der microSD-Kartensteckplatz bisher im mitgelieferten Chime befand, hat Aqara ihn bei der G400 direkt in die Türklingel integriert. Unterstützt werden Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 256 GB.

Die Verlagerung des Kartensteckplatzes hat Vor- und Nachteile. Positiv ist, dass sich der Speicher nun direkt am Gerät befindet und keine zusätzliche Hardware benötigt wird. Andererseits bot die Lösung des Vorgängers einen gewissen Schutz, da sich die Speicherkarte im Innenbereich befand. Wird die Türklingel beschädigt oder entwendet, befindet sich auch die Speicherkarte am Gerät. Das sollte man bei der Wahl der Speicherlösung berücksichtigen.

Dafür bietet die G400 eine Funktion, die beim Vorgänger noch fehlte, die Unterstützung eines NAS (Network Attached Storage). Aufzeichnungen lassen sich dadurch automatisch auf einem eigenen Netzwerkspeicher sichern. Das sorgt nicht nur für mehr Flexibilität, sondern erhöht auch die Datensicherheit, da wichtige Aufnahmen zusätzlich auf einem separaten Gerät gespeichert werden können.

Wer bereits ein NAS von Synology, QNAP oder einem anderen Hersteller betreibt, erhält damit eine komfortable Möglichkeit, sämtliche Ereignisse zentral zu archivieren, ohne auf einen Cloud-Dienst angewiesen zu sein. Gerade datenschutzbewusste Nutzer dürften diese Option zu schätzen wissen.

Natürlich unterstützt die G400 auch Apple HomeKit Secure Video. Werden Kamera und Apple Home miteinander gekoppelt, können Ereignisse verschlüsselt in der iCloud gespeichert und bequem über die Home-App abgerufen werden. Voraussetzung hierfür sind ein iCloud+-Abonnement sowie ein kompatibler Apple Home Hub, beispielsweise ein HomePod oder Apple TV.

Gut zu wissen:
Nutzt ihr sowohl eine microSD-Karte als auch ein NAS, stehen eure Aufnahmen selbst dann noch zur Verfügung, wenn eine der beiden Speicherlösungen ausfällt. Für wichtige Sicherheitsaufzeichnungen ist diese Kombination aus unserer Sicht die sinnvollste Wahl.

Unterm Strich bietet die Aqara Video-Türklingel G400 deutlich mehr Flexibilität als viele Konkurrenzmodelle. Besonders die neue NAS-Unterstützung ist eine sinnvolle Erweiterung und dürfte vor allem anspruchsvolle Nutzer freuen. Den Wechsel des microSD-Kartensteckplatzes direkt in die Kamera sehen wir dagegen mit gemischten Gefühlen: Die Lösung ist praktisch, erreicht aber nicht ganz den Sicherheitsvorteil des Vorgängers, bei dem die Speicherkarte geschützt im Chime untergebracht war. Gerade deshalb empfehlen wir, sofern vorhanden, die zusätzliche Sicherung der Aufnahmen auf einem NAS oder über HomeKit Secure Video.

(Datenschutz & Speicheroptionen: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Eine Video-Türklingel ist rund um die Uhr in Betrieb. Umso wichtiger ist die Frage, wie hoch der Energieverbrauch tatsächlich ausfällt. Schließlich arbeitet die Kamera dauerhaft im Hintergrund, überwacht den Eingangsbereich und muss jederzeit bereit sein, innerhalb weniger Sekunden ein Livebild bereitzustellen oder Aufzeichnungen zu erstellen.

Im Alltag fällt der Stromverbrauch der Aqara Video-Türklingel G400 erfreulich gering aus. Im normalen Betrieb benötigt die Türklingel nur wenig Energie und eignet sich damit problemlos für den Dauerbetrieb. Auch während unseres Testzeitraums konnten wir keine ungewöhnliche Erwärmung des Gehäuses feststellen. Selbst nach längerer Nutzung blieb die Kamera lediglich handwarm.

Etwas höher fällt der Energiebedarf naturgemäß aus, wenn das Livebild geöffnet wird oder Aufzeichnungen erstellt werden. Da diese Situationen jedoch meist nur für kurze Zeit auftreten, wirkt sich dies im Alltag kaum auf den gesamten Stromverbrauch aus. Im normalen Bereitschaftsbetrieb arbeitet die G400 äußerst effizient.

Wer die Türklingel per PoE (Power over Ethernet) betreibt, profitiert zusätzlich davon, dass sowohl die Stromversorgung als auch die Netzwerkverbindung über ein einziges Netzwerkkabel erfolgen. Das reduziert nicht nur den Installationsaufwand, sondern sorgt auch für eine besonders stabile Verbindung.

Unterm Strich gibt es beim Stromverbrauch keinen Anlass zur Kritik. Die Aqara Video-Türklingel G400 arbeitet effizient und eignet sich problemlos für den dauerhaften 24/7-Betrieb. Wer sich für die kabelgebundene Variante entscheidet, muss sich weder Gedanken über einen leeren Akku noch über einen nennenswert hohen Energieverbrauch machen.

(Stromverbrauch: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Aqara liefert mit der Video-Türklingel G400 genau das, was der Hersteller verspricht. Die Kombination aus einer sehr guten Bildqualität, einer zuverlässigen KI-Erkennung, einer durchdachten App und der breiten Unterstützung verschiedener Smart-Home-Plattformen macht die G400 zu einer der überzeugendsten kabelgebundenen Video-Türklingeln ihrer Preisklasse.

Kleinere Schwächen, wie die etwas nachlassende Bildqualität bei Nacht oder der nun direkt in der Kamera integrierte microSD-Kartensteckplatz, trüben den insgesamt sehr positiven Gesamteindruck kaum. Wer eine zuverlässige Video-Türklingel mit hoher Bildqualität, flexiblen Speicheroptionen und einer ausgezeichneten Smart-Home-Integration sucht, findet in der Aqara Video-Türklingel G400 ein rundes Gesamtpaket, das im Test auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Preis/Leistung

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 99,99 Euro bietet die Aqara Video-Türklingel G400 ein äußerst attraktives Gesamtpaket. Für diesen Preis erhalten Käufer eine hochwertige Video-Türklingel mit sehr guter Bildqualität, zuverlässiger KI-Erkennung, flexiblen Speicheroptionen und einer breiten Unterstützung für Smart-Home-Plattformen wie Apple Home, Google Home, Amazon Alexa und Samsung SmartThings.

Kleinere Schwächen, wie die etwas nachlassende Bildqualität bei Nacht oder der nun direkt in der Kamera integrierte microSD-Kartensteckplatz, ändern nichts am insgesamt sehr positiven Gesamteindruck.

Wer eine moderne, kabelgebundene Video-Türklingel mit umfangreichen Smart-Home-Funktionen sucht, erhält mit der Aqara Video-Türklingel G400 ein überzeugendes Gesamtpaket zu einem fairen Preis. Aqara hält die wichtigsten Versprechen und bietet eine der derzeit interessantesten Video-Türklingeln ihrer Preisklasse. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bewerten wir daher als ausgezeichnet.

Aqara Türklingel-Kamera G400

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.aqara.com/de/

Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi

In aller Kürze

Der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi vereint Überwachungskamera und Smart-Home-Zentrale in einem Gerät. Neben einer 2,6K-Auflösung und farbiger Nachtsicht bietet die Kamera lokale KI-Erkennung für Personen, Fahrzeuge und Pakete. Dank integriertem Zigbee-Hub, Matter-Controller und Thread Border Router dient sie gleichzeitig als zentrale Schaltstelle für das Smart Home.

Besonders interessant sind die umfangreichen Smart-Home-Integrationen, die Unterstützung von HomeKit Secure Video sowie die Möglichkeit, Automationen auch ohne Cloud-Anbindung lokal auszuführen. In diesem Test zeigen wir, wie sich die G5 Pro in der Praxis schlägt und ob sie ihrem Premium-Anspruch gerecht wird.

Gefällt uns

  • Sehr gute 2,6K-Bildqualität und Vollfarb-Nachtsicht
  • Zuverlässige lokale KI-Erkennung
  • Apple Home, Google Home, SmartThings und Alexa werden unterstützt
  • Zigbee-Hub, Matter Controller und Thread Border Router integriert
  • RTSP und lokale Automationen ohne Cloud
  • IP65-Gehäuse und hochwertige Verarbeitung
  • Präzise Ausrichtung dank doppeltem Gelenk
  • Niedriger Stromverbrauch

Gefällt uns weniger

  • Kein Netzteil im Lieferumfang
  • HomeKit-Aufzeichnungen aktuell nur in 1080p
  • Cloud-Extras erfordern ein HomeGuardian-Abo
  • Fest integriertes Anschlusskabel

Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bereits die Verpackung des Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Die Vorderseite wird von einem großen Produktbild der Kamera dominiert. Darunter sind die wichtigsten unterstützten Smart-Home-Plattformen und Dienste aufgeführt, darunter Apple HomeKit Secure Video, Matter, Google Home, Amazon Alexa sowie SmartThings usw. Dadurch erkennt der Käufer bereits auf den ersten Blick die umfangreichen Integrationsmöglichkeiten der Kamera.

Auf der Rückseite zeigt Aqara eine Smartphone-Ansicht der Kameraoberfläche in der Aqara-App. Ergänzt wird diese durch die wichtigsten Produktmerkmale und technische Spezifikationen. Zudem wird die lokale Sicherheitsautomatisierung hervorgehoben, die dank integrierter KI-Erkennung auch ohne Cloud-Anbindung verschiedene Ereignisse erkennen und Smart-Home-Aktionen auslösen kann.

Die linke schmale Seite der Verpackung präsentiert mehrere Symbole, welche die wichtigsten Funktionen der Kamera übersichtlich darstellen. Dazu gehören unter anderem die Vollfarb-Nachtsicht, HomeKit Secure Video Integration, die lokale KI-Erkennung, die Wetterfestigkeit nach IP65 sowie die Hub-Funktionen für Matter, Thread und Zigbee.

Auf der rechten Verpackungsseite informiert Aqara in mehreren Sprachen über die True Color Night Vision und hebt hervor, dass sich die Kamera dank ihrer wettergeschützten Bauweise sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich eignet und somit flexibel an nahezu jedem Standort im Smart Home eingesetzt werden kann.

Im Inneren ist die Kamera sicher in einer passgenauen Kartonhalterung untergebracht und zusätzlich durch Schutzfolien vor Kratzern geschützt. Das Zubehör befindet sich ordentlich getrennt in einem separaten Kartonfach unterhalb der Kamera.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi die Wand- bzw. Deckenhalterung, Montagematerial mit Schrauben und Dübeln, eine Kurzanleitung sowie das fest integrierte Anschlusskabel. Damit steht einer schnellen Installation direkt nach dem Auspacken nichts im Wege.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Mit dem Camera Hub G5 Pro Wi-Fi verfolgt Aqara einen modernen und zugleich funktionalen Designansatz. Die Kamera setzt auf ein kompaktes Gehäuse in Form einer klassischen Bullet-Kamera, wodurch sie sowohl im Innen- als auch im Außenbereich unauffällig installiert werden kann. Die Front wird von der großen Objektiveinheit dominiert, die von den Sensoren und der integrierten Beleuchtung für die Nachtsicht flankiert wird. Das schlichte Design wirkt hochwertig und fügt sich problemlos in unterschiedlichste Umgebungen ein, von der Hausfassade über die Garage bis hin zum Wohnbereich.

Besonders praktisch ist die flexible Halterung. Aqara setzt auf ein doppelt gelagertes Gelenksystem, das eine sehr präzise Ausrichtung der Kamera ermöglicht. Sowohl die Neigung als auch die Drehung lassen sich unabhängig voneinander einstellen, wodurch sich der gewünschte Überwachungsbereich exakt erfassen lässt. Dies erleichtert die Montage erheblich, da die Kamera nach der Installation problemlos feinjustiert werden kann. Gleichzeitig sorgt die Konstruktion dafür, dass die eingestellte Position sicher gehalten wird und auch nach längerer Nutzung nicht nachgibt.

Auf der Rückseite verlässt lediglich das fest integrierte Anschlusskabel das Gehäuse. Dadurch wirkt die Kamera aufgeräumt und verzichtet auf unnötige Bedienelemente oder sichtbare Anschlüsse. Insgesamt hinterlässt der Camera Hub G5 Pro Wi-Fi einen modernen und durchdachten Eindruck, der den Premium-Anspruch des Herstellers unterstreicht.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auch bei der Verarbeitung zeigt sich Aqara von seiner hochwertigen Seite. Das Gehäuse besteht aus robustem Kunststoff mit sauber ausgeführten Übergängen und gleichmäßigen Spaltmaßen. Sämtliche Komponenten sitzen fest und vermitteln einen langlebigen Eindruck.

Die Halterung fällt besonders massiv aus und vermittelt ausreichend Stabilität für die dauerhafte Montage an Wand oder Decke. Die beiden Gelenke lassen sich mit angemessenem Widerstand bewegen und ermöglichen eine präzise Einstellung der Kameraposition. Nach der Ausrichtung bleibt die Kamera zuverlässig in der gewählten Position, ohne ungewollt zu verrutschen.

Dank der wettergeschützten Bauweise nach IP65 ist die Kamera für den ganzjährigen Außeneinsatz ausgelegt. Sämtliche Dichtungen und Übergänge wirken sauber verarbeitet und lassen keine Schwachstellen erkennen. Insgesamt überzeugt der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi mit einer hochwertigen Verarbeitung, die dem Preisniveau und der umfangreichen Ausstattung gerecht wird.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-ArtKI-unterstützte Sicherheitskamera (kabelgebunden)
Auflösung2,6K Quad HD 2688×1520 mit HDR
Bildsensorgröße1/1,8 Zoll Blende: f/1.0
Weitwinkel133° (Diagonale), H112°.V60.3
Abmessungen/ Gewicht70,5×70,5×89 mm – Ständer nicht enthalten
ca.  560 g
Zoom8-facher Digitalzoom
MaterialHochwertiger Kunststoff mit wetterfester Versiegelung
KonnektivitätZigBee & Thread IEEE 802.15.4, Bluetooth (unterstützt MagicPair); PoE: Ethernet IEEE 802.3af; Wi-Fi: Wi-Fi IEEE 802.11 b/g/n/ac 2,4–5 GHz
ScheinwerferNennleistung: 3W, Abstrahlwinkel: 120°, Farbtemperatur: 3000K
SicherheitKI-gestützte Personen-, Fahrzeug-, Tier- und Paketerkennung, AES-128-Verschlüsselung, TLS-Verbindungen, automatische Sicherheitsupdates
FunktionenZwei-Wege-Audio mit Geräuschunterdrückung
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP65 
Temperatur: -30 °C ~ +50 °C
StromversorgungWi-Fi: USB-C 5V 2A; PoE-Typ: USB-C 5V 2A / PoE 48V 0,27A;
NachtsichtmodusFarb-Nachtsicht mit integriertem Spotlight, zusätzlich Infrarot-Nachtsicht
PIR-ErfassungswinkelHorizontal 100°, Vertikal 65°
LieferumfangKamera Hub G5 Pro
Benutzerhandbuch
Rückdeckelöffner
Wand-Schrauben- und Dübel-Set
Netzkabel
RJ45 wasserdichtes Set x 1 (Nur für PoE)
Technische Daten des Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Einrichtung des Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi gestaltet sich angenehm unkompliziert und ist in wenigen Minuten erledigt. Vor der Montage sollte zunächst ein geeigneter Standort gewählt werden. Wichtig ist dabei, dass die Kamera eine stabile Stromversorgung erhält, der gewünschte Überwachungsbereich gut erfasst wird und am Installationsort ausreichend WLAN-Empfang vorhanden ist. Da die G5 Pro auch für den Außenbereich geeignet ist, kann sie flexibel an der Hauswand, im Eingangsbereich, an der Garage oder einem Bereich an der Terrasse montiert werden.

Für die Inbetriebnahme wird die Aqara Home App benötigt. Nach dem Anschließen an die Stromversorgung startet die Kamera automatisch und wechselt nach kurzer Zeit in den Kopplungsmodus. Die Kamera lässt sich entweder über die Gerätesuche oder durch das Scannen des QR-Codes einbinden. Danach führt die App Schritt für Schritt durch den weiteren Prozess.

Während der Einrichtung wird die Kamera mit dem heimischen WLAN verbunden. Besonders praktisch ist, dass Aqara den Ablauf sehr übersichtlich gestaltet, Netzwerk auswählen, WLAN-Passwort eingeben und die Verbindung bestätigen. Anschließend wird die Kamera dem gewünschten Zuhause und Raum zugeordnet. Nach erfolgreicher Kopplung steht der Live-Stream direkt in der App zur Verfügung.

Im nächsten Schritt empfiehlt es sich, die Kameraansicht zu prüfen und die Position feinzujustieren. Dank des doppelt gelagerten Gelenks lässt sich die G5 Pro sehr präzise ausrichten. So kann der Erfassungsbereich exakt auf Haustür, Einfahrt, Garten oder Innenraum abgestimmt werden. Erst wenn der Bildausschnitt passt, sollte die Halterung endgültig festgezogen werden.

Nach der Grundinstallation bietet die App zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Dazu gehören unter anderem die Bildqualität, Nachtsicht, Bewegungserkennung, lokale KI-Erkennung, Benachrichtigungen und Datenschutzoptionen. Auch Erkennungszonen lassen sich festlegen, damit die Kamera nur relevante Bereiche überwacht und unnötige Meldungen reduziert werden.

Ein großer Vorteil der G5 Pro ist die Smart-Home-Integration. Nach der Einrichtung kann die Kamera nicht nur als Überwachungskamera genutzt werden, sondern auch als Hub für weitere Aqara-Geräte dienen. Sensoren, Schalter oder andere kompatible Geräte lassen sich direkt über die App hinzufügen. Zudem können Automationen erstellt werden, etwa das Einschalten einer Lampe bei erkannter Bewegung oder das Auslösen einer Sirene bei ungewöhnlichen Ereignissen.

Auch die Einbindung in andere Smart-Home-Systeme ist möglich. Je nach verwendetem Ökosystem kann die Kamera mit Apple Home, Google Home, Amazon Alexa, SmartThings oder Matter verbunden werden. Dadurch lässt sich die G5 Pro flexibel in bestehende Installationen integrieren.

Insgesamt überzeugt die Einrichtung durch eine klare Benutzerführung, schnelle Kopplung und viele Anpassungsmöglichkeiten. Auch weniger erfahrene Nutzer sollten die Kamera ohne größere Schwierigkeiten in Betrieb nehmen können. Wer anschließend etwas Zeit in die Feinjustierung der Erkennung, Benachrichtigungen und Automationen investiert, erhält ein sehr vielseitiges Sicherheits- und Smart-Home-Gerät.

(Einrichtung und Inbetriebnahme: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi gehört zu den vielseitigsten Smart-Home-Kameras auf dem Markt. Das Gerät kombiniert nicht nur eine Überwachungskamera mit hochauflösender Videoaufzeichnung, sondern fungiert gleichzeitig als Zigbee-Hub, Matter Controller, Matter Bridge und Thread Border Router. Dadurch übernimmt die Kamera eine zentrale Rolle im Smart Home und kann zahlreiche weitere Geräte miteinander vernetzen.

Die Bedienung erfolgt primär über die Aqara Home App, die übersichtlich aufgebaut ist und schnellen Zugriff auf Livebild, Aufzeichnungen, Automationen sowie sämtliche Kameraeinstellungen bietet. Bereits auf der Startseite lassen sich Livestream, Ereignisse und verbundene Geräte aufrufen. Die Navigation ist intuitiv gestaltet, sodass auch Einsteiger schnell mit den zahlreichen Funktionen zurechtkommen.

Zu den wichtigsten Funktionen zählen die lokale KI-Erkennung von Personen, Fahrzeugen, Tieren und Paketen. Im Gegensatz zu vielen Cloud-basierten Lösungen werden die Analysen direkt auf der Kamera durchgeführt. Dadurch reagieren Automationen schneller und funktionieren selbst dann, wenn die Internetverbindung vorübergehend ausfällt. Zusätzlich können individuelle Erkennungszonen definiert werden, um Fehlalarme durch Straßenverkehr oder Nachbargrundstücke zu minimieren.

Ein besonderes Highlight ist die umfangreiche Smart-Home-Kompatibilität. Der Camera Hub G5 Pro Wi-Fi lässt sich nahtlos in nahezu alle wichtigen Smart-Home-Plattformen integrieren.

Apple Home & HomeKit Secure Video

Vor allem Nutzer des Apple-Ökosystems profitieren von der tiefen Integration in Apple Home. Nach der Einrichtung erscheint die Kamera direkt in der Home-App und kann gemeinsam mit anderen HomeKit-Geräten verwaltet werden. Automationen lassen sich bequem über die Apple Home App erstellen, beispielsweise das Einschalten von Beleuchtung bei Bewegung oder das Aktivieren bestimmter Szenen.

Der größte Vorteil liegt jedoch in der Unterstützung von HomeKit Secure Video. Dadurch werden Aufzeichnungen verschlüsselt in der iCloud gespeichert und können komfortabel über iPhone, iPad, Mac oder Apple TV abgerufen werden. Apple analysiert die Aufnahmen lokal über die Home-Zentrale und kann zwischen Personen, Fahrzeugen, Tieren und Paketen unterscheiden. Zudem stehen Aktivitätszonen und intelligente Benachrichtigungen zur Verfügung.

Bisher gibt es jedoch eine Einschränkung: HomeKit Secure Video speichert Aufnahmen bislang lediglich in 1080p Full HD, selbst wenn die Kamera eine deutlich höhere Auflösung unterstützt. Dadurch wird das 2,6K-Bildmaterial der G5 Pro innerhalb von Apple Home aktuell heruntergerechnet.

Mit iOS 27 welches im Sommer erscheinen wird, hebt Apple diese Einschränkung jedoch endlich auf und führt Unterstützung für Aufzeichnungen mit bis zu 4K-Auflösung auf kompatiblen Kameras ein. Davon profitieren insbesondere moderne Sicherheitskameras wie die Aqara G5 Pro, da künftig deutlich mehr Bilddetails erhalten bleiben. Voraussetzung bleibt weiterhin ein iCloud+-Abonnement. Durch die höhere Auflösung steigt allerdings auch die Datenmenge der gespeicherten Videos, was man auf jeden Fall beachten sollte. 

Google Home

Auch die Integration in Google Home funktioniert problemlos. Nach der Verknüpfung kann der Livestream direkt in der Google-Home-App angezeigt werden. Besonders praktisch ist die Nutzung mit Geräten wie Nest Hub oder Chromecast, auf denen das Kamerabild per Sprachbefehl angezeigt werden kann.

Für Haushalte, die bereits stark auf das Google-Ökosystem setzen, bietet die Integration einen deutlichen Mehrwert, da die Kamera gemeinsam mit anderen Smart-Home-Geräten zentral verwaltet werden kann. Die Einrichtung erfolgt unkompliziert über die Aqara-App und die anschließende Verknüpfung mit Google Home.

Samsung SmartThings

Samsung-Nutzer profitieren von der Unterstützung für SmartThings. Die Kamera kann in bestehende SmartThings-Umgebungen eingebunden und dort in Automationen integriert werden. So lassen sich beispielsweise Beleuchtung, Sensoren oder andere vernetzte Geräte mit den Erkennungsfunktionen der Kamera kombinieren.

Gerade Anwender mit einer größeren Anzahl unterschiedlicher Smart-Home-Geräte profitieren von der zentralen Steuerung innerhalb von SmartThings. Die Matter-Unterstützung der G5 Pro erleichtert die plattformübergreifende Zusammenarbeit zusätzlich.

Works with Alexa

Selbstverständlich unterstützt die Kamera auch Amazons Alexa-Plattform. Nach der Einrichtung kann das Livebild auf Echo Show-Geräten oder kompatiblen Fire-TV-Geräten angezeigt werden. Per Sprachbefehl lässt sich die Kamera aufrufen, ohne die Smartphone-App öffnen zu müssen.

Besonders praktisch ist dies im Alltag, wenn beispielsweise schnell überprüft werden soll, wer sich vor der Haustür befindet oder was im Garten passiert. Nutzer des Amazon-Ökosystems erhalten damit eine komfortable Erweiterung ihrer bestehenden Smart-Home-Installation.

Matter, Thread und Zigbee als zentrale Smart-Home-Basis

Neben den bekannten Plattformen punktet die Kamera vor allem durch ihre Hub-Funktion. Als Matter Controller, Matter Bridge und Thread Border Router bildet sie die Grundlage für moderne Smart-Home-Netzwerke. Zusätzlich fungiert sie als Zigbee-Hub für zahlreiche Aqara-Sensoren und Aktoren.

Dadurch kann die G5 Pro weit mehr als nur Videobilder aufzeichnen. Sie wird zur zentralen Schaltstelle des Smart Homes und ermöglicht komplexe Automationen zwischen Sensoren, Beleuchtung, Steckdosen, Schaltern und Sicherheitskomponenten. Gerade für Nutzer, die ein zukunftssicheres Smart Home aufbauen möchten, stellt dies einen erheblichen Mehrwert gegenüber klassischen Überwachungskameras dar.

Insgesamt überzeugt der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi mit einem außergewöhnlich umfangreichen Funktionsumfang. Die Kombination aus Sicherheitskamera, Smart-Home-Zentrale und plattformübergreifender Kompatibilität macht das Gerät zu einer der flexibelsten Lösungen für moderne Smart Homes.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

App

Die Steuerung des Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi erfolgt primär über die Aqara Home App, die sowohl für Android als auch iOS verfügbar ist. Bereits nach dem ersten Start fällt die übersichtliche Gestaltung der Benutzeroberfläche positiv auf. Sämtliche Kamerafunktionen, Aufzeichnungen, Automationen und Smart-Home-Einstellungen sind logisch strukturiert und auch für Einsteiger leicht verständlich zugänglich.

Auf der Geräteübersicht erhält der Nutzer direkten Zugriff auf den Live-Stream der Kamera. Dieser wird nahezu verzögerungsfrei übertragen und kann je nach Netzwerkverbindung in unterschiedlichen Qualitätsstufen angezeigt werden. Direkt unterhalb des Livebilds befinden sich Schnellzugriffe für Gegensprechfunktion, Sirene, Schnappschüsse und Videoaufzeichnungen. Dadurch lassen sich wichtige Funktionen ohne Umwege erreichen.

Ein großer Vorteil der Aqara-App liegt in den umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten. Nutzer können die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung individuell anpassen, Erkennungszonen festlegen und verschiedene KI-Funktionen aktivieren. Die Kamera ist in der Lage, Personen, Fahrzeuge, Tiere oder Pakete zu erkennen und entsprechend unterschiedliche Benachrichtigungen auszulösen. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, bestimmte Bereiche von der Überwachung auszuschließen, um Fehlalarme durch Straßenverkehr oder Bewegungen auf Nachbargrundstücken zu vermeiden.

Im Bereich der Aufzeichnungen bietet Aqara eine übersichtliche Ereigniszeitleiste. Erfasste Ereignisse werden chronologisch dargestellt und können direkt abgespielt werden. Die Suchfunktion erleichtert das Auffinden bestimmter Vorfälle erheblich. Gleichzeitig informiert die App über erkannte Personen, Fahrzeuge oder andere relevante Ereignisse und liefert detaillierte Informationen zum jeweiligen Auslöser.

Eine weitere Stärke der Aqara-App sind die umfangreichen Automatisierungsmöglichkeiten. Da die G5 Pro gleichzeitig als Smart-Home-Hub fungiert, können zahlreiche Regeln und Szenarien erstellt werden. Beispielsweise kann bei erkannter Bewegung automatisch die Außenbeleuchtung eingeschaltet, ein Alarm ausgelöst oder eine Push-Nachricht an das Smartphone gesendet werden. Die Automationen funktionieren dabei nicht nur cloudbasiert, sondern vielfach auch lokal über den integrierten Hub, wodurch Reaktionszeiten reduziert werden und wichtige Funktionen selbst bei Internetausfällen weiterhin verfügbar bleiben.

Für fortgeschrittene Nutzer stehen zudem zahlreiche weitere Optionen zur Verfügung. Hierzu zählen unter anderem Datenschutzeinstellungen, Mikrofon- und Lautsprecherkonfiguration, Nachtsicht-Modi, Videoqualität, Netzwerkoptionen sowie die Verwaltung der integrierten Matter-, Thread- und Zigbee-Funktionen. Dadurch wird die Kamera weit über ihre eigentliche Aufgabe als Sicherheitskamera hinaus zu einer zentralen Smart-Home-Komponente.

Nutzung mit Apple Home

Besonders interessant ist die Integration in Apple Home. Nach der Einrichtung erscheint die Kamera direkt in der Home-App und kann dort gemeinsam mit allen anderen HomeKit-Geräten verwaltet werden. Die Bedienung erfolgt über die vertraute Apple-Oberfläche, wodurch sich die Kamera nahtlos in bestehende Smart-Home-Installationen einfügt.

Innerhalb der Home-App lässt sich jederzeit auf den Live-Stream zugreifen. Nutzer können die Kamera auf iPhone, iPad, Mac oder Apple TV anzeigen lassen und über Siri sogar per Sprachbefehl aufrufen. Darüber hinaus kann die Kamera Bestandteil von Szenen und Automationen werden. So lassen sich beispielsweise Außenleuchten aktivieren, sobald die Kamera eine Bewegung erkennt, oder Benachrichtigungen nur dann versenden, wenn niemand zu Hause ist.

Ein wesentlicher Vorteil ist die Unterstützung von HomeKit Secure Video. Die Aufzeichnungen werden verschlüsselt in der iCloud gespeichert und sind ausschließlich für autorisierte Nutzer zugänglich. Apple analysiert die Videodaten direkt über die Home-Zentrale und erkennt Personen, Fahrzeuge, Tiere oder Pakete. Zusätzlich können Aktivitätszonen definiert werden, um die Überwachung auf relevante Bereiche zu beschränken.

Die Ereignisse werden direkt in der Home-App übersichtlich dargestellt und können komfortabel durchgesehen werden. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, für jeden Zugriff auf die Aufzeichnungen die Hersteller-App zu öffnen. Gerade Nutzer, die ihr gesamtes Smart Home über Apple Home verwalten, profitieren von dieser nahtlosen Integration.

Derzeit speichert HomeKit Secure Video Aufzeichnungen allerdings noch in maximal 1080p Full HD. Das bedeutet, dass die höhere 2,6K-Auflösung der Aqara G5 Pro innerhalb des Apple-Ökosystems aktuell nicht vollständig genutzt werden kann. Mit iOS 27 hebt Apple diese Einschränkung jedoch auf und ermöglicht künftig die Speicherung von Aufnahmen mit bis zu 4K-Auflösung. Dadurch können kompatible Kameras ihre höhere Bildqualität auch innerhalb von HomeKit Secure Video ausspielen. Voraussetzung bleibt ein entsprechendes iCloud+-Abonnement, wobei durch die höhere Auflösung naturgemäß auch größere Datenmengen verarbeitet und gespeichert werden müssen.

Insgesamt ergänzen sich die Aqara Home App und Apple Home hervorragend. Während Aqara sämtliche erweiterten Kamera- und Hub-Funktionen bereitstellt, punktet Apple Home mit einer besonders komfortablen Bedienung, hoher Datensicherheit und einer tiefen Integration in das Apple-Ökosystem. Nutzer erhalten somit die Wahl zwischen maximalem Funktionsumfang in der Aqara-App und einer besonders eleganten Smart-Home-Steuerung über Apple Home.

Speicheroptionen, Cloud-Dienste & Netzwerkstreaming

Der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi bietet deutlich mehr Speicher- und Aufzeichnungsmöglichkeiten als viele klassische WLAN-Kameras. Nutzer können selbst entscheiden, ob Aufnahmen lokal, in der Cloud oder auf einem Netzwerkspeicher abgelegt werden sollen. Dadurch lässt sich die Kamera flexibel an die eigenen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen anpassen.

Lokaler Speicher

Die Kamera ist ab Werk mit einem integrierten und verschlüsselten eMMC-Speicher ausgestattet. Im deutschsprachigen Raum steht ein Speicherplatz von 8 Gigabyte zur Verfügung. Die gespeicherten Daten werden unmittelbar auf der Kamera abgelegt und verschlüsselt archiviert. Bei Erreichen der Speicherkapazität überschreibt das System automatisch die ältesten Aufnahmen. Dies gewährleistet eine vollständig lokale Nutzung ohne fortlaufende Kosten.

Aqara HomeGuardian Cloud

Wer zusätzliche Sicherheit und eine externe Datensicherung wünscht, kann den optionalen Aqara HomeGuardian Cloud-Dienst nutzen. Bereits ohne kostenpflichtiges Abonnement stellt Aqara einen eingeschränkten Cloud-Speicher für Ereignisse zur Verfügung. Mit HomeGuardian werden die Möglichkeiten jedoch deutlich erweitert.

Zu den Vorteilen gehören:

  • Bis zu 90 Tage Videospeicherung
  • Speicherung in höherer Auflösung (bis 2K)
  • Kontinuierliche Aufzeichnungen
  • Tägliche Schnappschüsse
  • Benachrichtigungen per E-Mail oder SMS
  • Zusätzliche Cloud-Sicherung bei Diebstahl oder Beschädigung der Kamera

Aktuell bietet Aqara zwei kostenpflichtige Cloud-Abonnements an:

TarifPreis monatlichPreis jährlichLeistungen
HomeGuardian (1 Kamera)4,99 €49,99 €90 Tage Ereignisverlauf, Cloud-Speicherung, erweiterte KI-Funktionen
HomeGuardian Plus (unbegrenzt)9,99 €99,99 €Alle Funktionen für unbegrenzt viele Aqara-Kameras im selben Haushalt

Vorteile der Aqara Cloud

Die Cloud-Speicherung bietet mehrere Vorteile gegenüber einer rein lokalen Speicherung. Aufzeichnungen bleiben selbst dann erhalten, wenn die Kamera beschädigt oder gestohlen wird. Zudem können Ereignisse jederzeit von unterwegs abgerufen werden, ohne dass ein eigenes NAS oder ein komplexes Netzwerksetup erforderlich ist. Die Aufnahmen werden verschlüsselt gespeichert und lassen sich bequem über die Aqara-App durchsuchen.

Darüber hinaus schaltet HomeGuardian zusätzliche KI-Funktionen frei. Je nach Kamera gehören dazu erweiterte Objekt- und Ereigniserkennung, KI-gestützte Suchfunktionen sowie intelligente Videozusammenfassungen.

Apple HomeKit Secure Video als Alternative

Eine besonders attraktive Alternative für Apple-Nutzer ist HomeKit Secure Video. Die Kamera kann ihre Aufzeichnungen verschlüsselt in der iCloud speichern, ohne dass ein Aqara-Cloud-Abonnement erforderlich ist. Die Videos werden dabei Ende-zu-Ende verschlüsselt und lassen sich bequem über iPhone, iPad, Mac oder Apple TV abrufen.

Voraussetzung ist ein aktives iCloud+-Abonnement sowie eine Home-Zentrale, beispielsweise ein HomePod oder Apple TV.

Bisher beschränkt Apple HomeKit Secure Video die Aufzeichnung auf maximal 1080p Full HD. Dadurch wird das höher auflösende 2,6K-Bildmaterial der G5 Pro innerhalb von Apple Home aktuell reduziert. Mit iOS 27 hebt Apple diese Einschränkung jedoch auf und ermöglicht zukünftig Aufzeichnungen mit bis zu 4K-Auflösung auf kompatiblen Kameras. Nutzer profitieren dadurch von deutlich mehr Bilddetails, müssen allerdings auch mit einem höheren Speicherbedarf rechnen.

NAS-Unterstützung

Ein großes Plus der G5 Pro ist die Unterstützung von Netzwerkspeichern (NAS). Über SMB können Aufzeichnungen automatisch auf kompatiblen NAS-Systemen gesichert werden. Dadurch lässt sich praktisch unbegrenzter Speicherplatz realisieren, ohne auf Cloud-Dienste angewiesen zu sein. Besonders Nutzer von Synology- oder QNAP-Systemen profitieren von dieser Möglichkeit.

Die NAS-Sicherung eignet sich insbesondere für Anwender, die ihre Videodaten vollständig im eigenen Netzwerk speichern möchten oder längere Aufbewahrungszeiten benötigen.

RTSP-Streaming & Home Assistant

Für Smart-Home-Enthusiasten besonders interessant ist die Unterstützung von RTSP (Real-Time Streaming Protocol). Dadurch kann die Kamera ihren Live-Stream direkt an Drittanbieter-Systeme weitergeben. Unterstützt werden unter anderem Home Assistant, Frigate, Blue Iris, VLC sowie zahlreiche NVR-Lösungen.

Gerade Home-Assistant-Nutzer erhalten dadurch maximale Flexibilität. Der Kamerastream kann in eigene Dashboards eingebunden, mit weiteren Automationen verknüpft oder über externe Videoverwaltungssoftware aufgezeichnet werden. Die G5 Pro lässt sich dadurch problemlos in bestehende professionelle Überwachungs- oder Smart-Home-Systeme integrieren.

Streaming auf Smart Displays

Zusätzlich unterstützt die Kamera das Streaming auf zahlreiche Smart-Home-Displays. Das Livebild kann direkt auf Amazon Echo Show, Google Nest Hub, Samsung SmartThings-kompatiblen Displays oder Fernsehern angezeigt werden. Dadurch genügt häufig bereits ein Sprachbefehl, um den aktuellen Kamerastream auf dem gewünschten Gerät aufzurufen.

Insgesamt bietet der Aqara Camera Hub G5 Pro eine der flexibelsten Speicher- und Streaminglösungen seiner Geräteklasse. Ob lokaler Speicher, NAS, HomeKit Secure Video, Aqara Cloud oder RTSP-Streaming, der Nutzer entscheidet selbst, welche Lösung am besten zu den eigenen Anforderungen hinsichtlich Datenschutz, Komfort und Langzeitarchivierung passt.

Fazit zur Cloud-Nutzung

Positiv hervorzuheben ist, dass Aqara die meisten Kernfunktionen der G5 Pro bereits ohne Abonnement bereitstellt. Die lokale KI-Erkennung, Smart-Home-Funktionen, Matter-Unterstützung und lokale Speicheroptionen stehen ohne laufende Kosten zur Verfügung. Die HomeGuardian-Abos richten sich daher primär an Nutzer, die eine komfortable Cloud-Sicherung ihrer Aufnahmen wünschen oder zusätzliche KI-Funktionen nutzen möchten. Wer bereits tief im Apple-Ökosystem verankert ist, erhält mit HomeKit Secure Video oftmals die attraktivere und kostengünstigere Alternative.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Video-/ Tonqualität 

Bei der Videoqualität zeigt der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi eine seiner größten Stärken. Die Kamera zeichnet mit einer Auflösung von 2,6K auf und liefert dadurch sichtbar mehr Details als klassische Full-HD-Kameras. Gerade bei sicherheitsrelevanten Aufnahmen ist dieser Unterschied spürbar: Gesichter, Kleidung, Fahrzeuge oder Bewegungen im Bild lassen sich deutlich besser erkennen. Auch bei weiter entfernten Motiven bleibt das Bild vergleichsweise scharf und gut verwertbar.

Am Tag überzeugt die Kamera mit einer klaren, detailreichen Darstellung. Farben wirken natürlich, Kontraste werden sauber wiedergegeben und auch helle sowie dunkle Bildbereiche bleiben gut erkennbar. Das breite Sichtfeld eignet sich sehr gut, um Eingangsbereiche, Einfahrten, Terrassen oder größere Innenräume zu überwachen. Verzerrungen am Bildrand sind vorhanden, fallen im Alltag aber nicht störend auf.

Besonders interessant ist die Bildqualität bei Nacht. Statt nur auf klassische Schwarz-Weiß-Infrarotaufnahmen zu setzen, bietet die G5 Pro eine echte Vollfarb-Nachtsicht. Dadurch bleiben auch bei wenig Licht Farben erkennbar, was bei der späteren Auswertung von Ereignissen ein großer Vorteil sein kann. Kleidung, Fahrzeuge oder Gegenstände lassen sich so leichter unterscheiden. In komplett dunklen Bereichen ist die Kamera jedoch weiterhin auf zusätzliche Beleuchtung angewiesen, um das volle Potenzial der Farbnachtsicht auszuschöpfen.

Auch bei wechselnden Lichtverhältnissen reagiert die Kamera zuverlässig. Beim Übergang von Tag zu Nacht oder bei Gegenlicht passt sie die Belichtung zügig an. Bewegungen werden flüssig dargestellt, ohne dass es zu starken Nachzieheffekten kommt. Je nach Netzwerkqualität kann es im Livebild zu einer leichten Verzögerung kommen, die im normalen Betrieb jedoch kaum stört.

In der Aqara-App kann die Bildqualität angepasst werden. Nutzer können je nach Bedarf zwischen höherer Detaildarstellung und geringerer Datenrate wählen. Für die beste Bildqualität empfiehlt sich die höchste Auflösung, während bei schwächerem WLAN eine reduzierte Qualität für eine stabilere Übertragung sorgen kann.

Zu beachten ist, dass nicht jede Plattform die volle Auflösung nutzt. In Apple HomeKit Secure Video werden Aufnahmen derzeit noch auf 1080p Full HD reduziert. Die Kamera selbst bietet zwar eine höhere Auflösung, innerhalb der Apple-Home-App geht dieser Vorteil aktuell aber teilweise verloren. Mit iOS 27 soll Apple die Unterstützung für Aufnahmen mit bis zu 4K erweitern, wodurch die G5 Pro künftig stärker von ihrer hohen Bildqualität profitieren dürfte.

Auch die Tonqualität hinterlässt einen ordentlichen Eindruck. Das integrierte Mikrofon nimmt Stimmen klar verständlich auf und eignet sich gut, um Gespräche, Geräusche oder Bewegungen im überwachten Bereich wahrzunehmen. Hintergrundgeräusche werden zwar nicht vollständig herausgefiltert, bleiben aber in einem akzeptablen Rahmen. Für typische Einsatzszenarien wie Haustür, Einfahrt oder Innenraum reicht die Sprachverständlichkeit vollkommen aus.

Die Zwei-Wege-Kommunikation funktioniert zuverlässig. Über die App kann direkt mit Personen vor der Kamera gesprochen werden, etwa mit Besuchern, Paketboten oder Familienmitgliedern. Der integrierte Lautsprecher ist ausreichend laut, um im Nahbereich gut verstanden zu werden. Klanglich darf man keine Wunder erwarten, für kurze Ansagen oder Rückfragen erfüllt er seinen Zweck jedoch problemlos.

Zusätzlich kann die Kamera akustische Ereignisse erkennen und in Automationen einbinden. Dadurch lassen sich beispielsweise bestimmte Geräusche als Auslöser verwenden, um Benachrichtigungen zu senden oder andere Smart-Home-Geräte zu aktivieren. In Verbindung mit den lokalen KI-Funktionen erweitert dies den Sicherheitsnutzen der Kamera deutlich.

Insgesamt überzeugt der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi mit einer sehr guten Videoqualität, starker Detaildarstellung und praktischer Vollfarb-Nachtsicht. Die Tonqualität ist solide und für den Alltag absolut ausreichend. Besonders in Kombination mit der Zwei-Wege-Kommunikation und den intelligenten Erkennungsfunktionen bietet die Kamera ein rundes Gesamtpaket für Sicherheits- und Smart-Home-Anwendungen.

(Video-/ Tonqualität : 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi zeigt sich im Alltag erfreulich sparsam. Die Stromversorgung erfolgt über USB-C, wodurch die Kamera flexibel mit verschiedenen Netzteilen oder vorhandenen USB-Stromquellen betrieben werden kann. Während des normalen Betriebs bewegt sich die Leistungsaufnahme je nach Nutzung zwischen etwa 1,3 und 2,4 Watt. Damit gehört die Kamera zu den energieeffizienteren Modellen ihrer Klasse, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass sie nicht nur als Überwachungskamera, sondern gleichzeitig als Zigbee-Hub, Matter Controller und Thread Border Router fungiert.

Im Leerlauf beziehungsweise während der normalen Überwachung ohne intensive Nutzung pendelt sich der Verbrauch meist im unteren Bereich ein. Auch die kontinuierliche Bereitschaft zur Bewegungserkennung und die lokalen KI-Funktionen wirken sich nur gering auf den Energiebedarf aus.

Wird jedoch der Live-Stream aktiv genutzt oder die integrierte Beleuchtung für die Vollfarb-Nachtsicht zugeschaltet, steigt der Stromverbrauch entsprechend an. In diesem Szenario wurden Leistungsaufnahmen von bis zu 5 Watt gemessen. Selbst unter voller Auslastung bleibt die Kamera damit vergleichsweise sparsam und verursacht nur geringe laufende Stromkosten.

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von rund 2 Watt im Dauerbetrieb ergeben sich auf das Jahr gerechnet lediglich geringe Energiekosten. Dadurch eignet sich die Kamera problemlos für den permanenten 24/7-Betrieb, wie er bei Sicherheitskameras üblich ist.

Ein kleiner Kritikpunkt betrifft den Lieferumfang. Aqara legt kein USB-Netzteil bei, sondern lediglich das fest integrierte Anschlusskabel. Wer keine passende Stromversorgung zur Verfügung hat, muss daher ein Netzteil separat erwerben. Empfehlenswert ist ein USB-Netzteil mit mindestens 10 Watt Ausgangsleistung, um auch bei aktivierter Beleuchtung, Live-Streaming und maximaler Auslastung eine stabile Stromversorgung sicherzustellen.

Positiv ist hingegen die Verwendung des weit verbreiteten USB-C-Anschlusses. Dadurch kann die Kamera problemlos mit bereits vorhandenen USB-C-Netzteilen betrieben werden, sodass viele Nutzer kein zusätzliches Zubehör kaufen müssen. Insgesamt überzeugt der Camera Hub G5 Pro Wi-Fi mit einem niedrigen Energieverbrauch, der trotz der umfangreichen Hub- und KI-Funktionen angenehm gering ausfällt.

(Stromverbrauch: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Nach dem Test lässt sich sagen, dass der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi die meisten Versprechen des Herstellers erfüllt. Besonders die sehr gute Bildqualität, die Vollfarb-Nachtsicht, die zuverlässige lokale KI-Erkennung sowie die umfangreiche Smart-Home-Integration überzeugen im Alltag. Die Kamera ist weit mehr als eine reine Überwachungskamera und fungiert gleichzeitig als Matter Controller, Thread Border Router und Zigbee-Hub.

Vor allem Nutzer von Apple Home profitieren von der tiefen HomeKit-Integration inklusive HomeKit Secure Video. Auch die Unterstützung von Google Home, Samsung SmartThings und Amazon Alexa funktioniert problemlos und macht die Kamera zu einer der flexibelsten Smart-Home-Lösungen am Markt.

Größere Enttäuschungen gibt es kaum. Aktuell werden HomeKit-Aufzeichnungen allerdings noch auf 1080p reduziert, wodurch die volle 2,6K-Auflösung nicht genutzt werden kann. Zudem liegt kein Netzteil im Lieferumfang bei, sodass bei Bedarf ein separates USB-Netzteil erworben werden muss.

Wer ausschließlich die bestmögliche Bildqualität sucht, findet bei einigen 4K-Kameras von Eufy, Reolink oder Arlo noch etwas schärfere Aufnahmen. Diese bieten jedoch meist nicht die umfangreichen Smart-Home-Funktionen und die breite Plattformunterstützung der Aqara G5 Pro.

Insgesamt hält Aqara seine Versprechen weitgehend ein. Die Kombination aus hochwertiger Sicherheitskamera, lokaler KI, Smart-Home-Hub und Unterstützung nahezu aller wichtigen Plattformen macht den Camera Hub G5 Pro Wi-Fi aktuell zu einer der interessantesten Kameras für moderne Smart Homes.

Preis/Leistung

Zum Marktstart wurde der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi zunächst mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 179,99 Euro angekündigt. Aqara hat die UVP später jedoch auf 199,99 Euro angehoben. Für die technisch nahezu identische PoE-Variante werden mittlerweile sogar 229,99 Euro aufgerufen.

Glücklicherweise liegt der Straßenpreis inzwischen deutlich darunter. Je nach Farbvariante und Händler ist die Wi-Fi-Version regelmäßig bereits für rund 138 Euro erhältlich. Damit bewegt sich die Kamera preislich in einem Bereich, in dem sie nur wenig direkte Konkurrenz besitzt.

Betrachtet man die reine Bildqualität, gibt es durchaus günstigere Kameras und vereinzelt auch Modelle mit höherer 4K-Auflösung. Der Aqara Camera Hub G5 Pro punktet jedoch an anderer Stelle. Neben der sehr guten 2,6K-Bildqualität, der Vollfarb-Nachtsicht und der lokalen KI-Erkennung fungiert die Kamera gleichzeitig als Zigbee-Hub, Matter Controller, Matter Bridge und Thread Border Router. Allein diese Zusatzfunktionen würden bei vielen Smart-Home-Installationen sonst den Kauf zusätzlicher Hardware erfordern.

Gerade Apple-Nutzer erhalten mit HomeKit Secure Video, lokaler Verarbeitung und der engen Integration in Apple Home ein Gesamtpaket, das derzeit nur wenige Hersteller anbieten. Hinzu kommen die Unterstützung für Google Home, Samsung SmartThings, Amazon Alexa sowie RTSP für Home Assistant und NAS-Lösungen.

Kritik gibt es lediglich für das fehlende Netzteil im Lieferumfang und die aktuell noch auf 1080p begrenzten HomeKit-Aufzeichnungen. Diese Punkte ändern jedoch wenig am insgesamt sehr positiven Gesamteindruck, zumal Aqara selbst für letzter Limitierung nicht kann.

Zum aktuellen Straßenpreis von rund 138 Euro bietet der Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für reine Videoüberwachung existieren zwar günstigere Alternativen, doch keine davon kombiniert eine hochwertige Sicherheitskamera mit derart umfangreichen Smart-Home-Funktionen. Wer die Hub-Funktionen, Matter-Unterstützung und die breite Plattformkompatibilität nutzt, erhält derzeit eines der attraktivsten Gesamtpakete in dieser Preisklasse.

Aqara Camera Hub G5 Pro Wi-Fi

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Arlo Ultra 3 4K (2er Set)

In aller Kürze

Mit der dritten Generation der Arlo Ultra 4K hat Arlo sein Premium-Sicherheitssystem gezielt weiterentwickelt. Gegenüber den Vorgängern wurden vor allem die Akkulaufzeit verbessert, ein moderner USB-C-Ladeanschluss integriert und die Funkverbindung optimiert. Käufer erhalten weiterhin gestochen scharfe 4K-Aufnahmen, einen sehr großen 180°-Blickwinkel, Farb-Nachtsicht sowie intelligente Personen-, Fahrzeug- und Tiererkennung. Das Set mit zwei Kameras und SmartHub richtet sich an anspruchsvolle Nutzer, die maximale Bildqualität und flexible Installation ohne Kabel suchen.

Gefällt uns

  • Sehr hohe 4K-UHD-Bildqualität
  • Großer 180°-Weitwinkel
  • Farb-Nachtsicht mit integriertem Spotlight
  • Kabelloser Betrieb mit langer Akkulaufzeit
  • Lokale Speicherung über den SmartHub möglich
  • Optionaler Betrieb mit Solarpanel
  • Hochwertige Verarbeitung und wetterfestes Gehäuse
  • Übersichtliche und einfach bedienbare App
  • Zwei-Wege-Audio und integrierte Sirene

Gefällt uns weniger

  • Hoher Anschaffungspreis
  • Viele Premiumfunktionen nur mit kostenpflichtigem Cloud-Abo
  • 4K-Cloud-Aufzeichnungen nur in höheren Tarifen verfügbar
  • Zusatzkosten für Solarpanel und Cloud-Dienste
  • SmartHub benötigt eine kabelgebundene Netzwerkverbindung

Arlo Ultra 3 4K (2-er Set)

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bereits beim Auspacken vermittelt die Arlo Ultra 4K (3. Generation) einen hochwertigen Eindruck. Die Verpackung ist in den typischen Arlo-Farben Weiß und Blau gestaltet und wirkt modern sowie übersichtlich. Auf der Vorderseite dominiert eine großformatige Abbildung der beiden Ultra-4K-Kameras, begleitet von den wichtigsten Produktmerkmalen wie 4K HDR-Auflösung, 180°-Sichtfeld, Farb-Nachtsicht und intelligenter Bewegungserkennung. Zusätzlich wird auf den mitgelieferten SmartHub hingewiesen.

Die Rückseite der Verpackung zeigt verschiedene Anwendungsszenarien rund um Haus und Grundstück. Hier werden die wichtigsten Funktionen wie Auto-Zoom und Bewegungsverfolgung, lokale Speicherung über den SmartHub sowie die intelligente Objekterkennung ausführlicher dargestellt. Mehrere kleine Grafiken veranschaulichen dabei die Einsatzmöglichkeiten im Alltag.

Auf den beiden schmalen Seitenflächen finden sich technische Informationen, Kompatibilitätshinweise zu Smart-Home-Systemen sowie Hinweise zur Nutzung mit der Arlo-App. Logos für Amazon Alexa, Google Home, SmartThings und weitere Plattformen sind ebenfalls aufgedruckt.

Nach dem Öffnen des Kartons fällt sofort die sehr ordentliche Innenaufteilung auf. Die Komponenten sind in stabilen Kartoneinsätzen untergebracht, wodurch die einzelnen Teile sicher voneinander getrennt sind.

Direkt unter dem Deckel befindet sich die Dokumentation mit Schnellstartanleitung, Sicherheitshinweisen und dem bekannten Arlo-Sicherheitsaufkleber. Darunter liegen die beiden Kameras jeweils in eigenen passgenauen Aussparungen. Jede Kamera ist zusätzlich durch Schutzfolien und Verpackungsmaterial vor Kratzern geschützt.

Unter einer weiteren Kartonebene befinden sich die Zubehörteile. Der SmartHub ist separat verpackt und liegt mittig im Karton. Die wiederaufladbaren Akkus sind bereits vormontiert oder separat geschützt beigelegt, je nach Produktionscharge. Die Wandhalterungen, Magnethalterungen, Schrauben und Dübel sind in kleinen Zubehörbeuteln sortiert untergebracht. Kabel und Netzteile sind einzeln verpackt, damit beim Transport keine Beschädigungen entstehen. Insgesamt wirkt die Verpackung durchdacht und hochwertig, wie man es von einem Premium-Sicherheitssystem erwartet.

Lieferumfang

  • 2 × Arlo Ultra 4K Sicherheitskameras (3. Generation)
  • 2 × wiederaufladbare Akkus
  • 1 × Arlo SmartHub
  • 1 × Netzteil für den SmartHub
  • 1 × Ethernet-Kabel
  • 1 × USB-C-Ladekabel
  • 1 × Wandhalterung mit Schrauben und Dübeln
  • 1 × magnetische Halterung mit Montagematerial
  • Dokumentation und Schnellstartanleitung
  • Arlo Sicherheitsaufkleber für Fenster oder Türen

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Kamera

Arlo bleibt auch bei der Ultra 4K (3. Generation) seiner modernen und unverwechselbaren Designsprache treu. Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, dass es sich um ein Premium-Überwachungssystem handelt. Sowohl die beiden Kameras als auch der SmartHub präsentieren sich in einem schlichten, zeitlosen Design, das sich problemlos in moderne Wohnumgebungen integrieren lässt.

Die beiden Kameras besitzen die charakteristische ovale Form, die bereits von früheren Ultra-Modellen bekannt ist. Das Gehäuse kombiniert matte und glänzende Oberflächen in Weiß und Schwarz, wodurch ein hochwertiger und gleichzeitig eleganter Eindruck entsteht. Neben der von mir getesteten weißen Variante gibt es natürlich auch eine komplett schwarze Version. Die Front wird nahezu vollständig von der schwarzen Hochglanzfläche dominiert, hinter der sich das Kameramodul, die Sensoren, das Mikrofon sowie das integrierte Spotlight verbergen. Diese Anordnung wirkt aufgeräumt und technisch modern, ohne überladen zu erscheinen.

Durch die abgerundeten Formen wirken die Kameras trotz ihrer umfangreichen Technik überraschend kompakt. Die Gehäuseform wurde so gestaltet, dass die Kameras sowohl an Hausfassaden als auch unter Dachvorsprüngen oder an Garagen optisch unauffällig wirken. Gleichzeitig vermittelt die markante Frontpartie einen professionellen Eindruck und signalisiert bereits von Weitem, dass das Grundstück überwacht wird.

Besonders gelungen ist die Integration des integrierten Spotlight. Dieser fügt sich harmonisch in die Front ein und stört das Gesamtbild nicht. Auch die Lautsprecheröffnungen und Mikrofone wurden dezent in das Gehäuse integriert. Dadurch entsteht ein sehr aufgeräumtes Erscheinungsbild ohne sichtbare technische Elemente.

Unter der Gehäuseschale befindet sich der Akku, welcher durch einen Mechanismus mühelos zugänglich gemacht werden kann. Die magnetische Befestigung auf der Rückseite ermöglicht eine flexible Ausrichtung der Kameras. Dank der kugelförmigen Halterung können die Kameras nahezu frei in jede Richtung ausgerichtet werden.

Smart Hub

Der mitgelieferte SmartHub setzt das moderne Designkonzept konsequent fort. Das kompakte Gehäuse besitzt eine dezente, rechteckige Form mit abgerundeten Kanten. Die leicht hochglänzende Oberfläche wirkt hochwertig und mindert gleichzeitig sichtbare Fingerabdrücke. Auf der Vorderseite befindet sich lediglich eine kleine Status-LED, die den Betriebszustand signalisiert. Dadurch wirkt der Hub ausgesprochen unauffällig und kann problemlos im Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder Flur platziert werden.

Die Rückseite beherbergt sämtliche Anschlüsse wie Stromversorgung, Ethernet-Port und gegebenenfalls den Anschluss für lokale Speicherlösungen (Micro-SD Karte). Diese sind sauber angeordnet und ermöglichen ein ordentliches Kabelmanagement. Insgesamt überzeugt das Design des gesamten Systems durch seine moderne, hochwertige und funktionale Gestaltung. Die Kombination aus eleganten Kameras und dezentem SmartHub unterstreicht den Premium-Anspruch der Arlo Ultra 4K eindrucksvoll.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auch bei der Verarbeitungsqualität zeigt die Arlo Ultra 4K (3. Generation), dass sie in der Oberklasse der Sicherheitskameras angesiedelt ist. Bereits beim ersten Kontakt vermitteln die Kameras einen äußerst robusten und langlebigen Eindruck.

Die Gehäuse bestehen aus hochwertigem Kunststoff mit präzise verarbeiteten Übergängen und sauber eingepassten Bauteilen. Spaltmaße sind praktisch nicht vorhanden, alle Komponenten sitzen fest und vermitteln hohe Stabilität. Selbst bei genauer Betrachtung lassen sich keine scharfen Kanten oder unsauber verarbeitete Stellen erkennen.

Die Frontabdeckung der Kameras ist sauber in das Gehäuse eingelassen und wirkt widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen. Sämtliche Dichtungen vor allem die neu markante rote Dichtung sind präzise verarbeitet, wodurch die Kameras zuverlässig gegen Regen, Schnee, Staub und Temperaturschwankungen geschützt werden. Die wetterfeste Konstruktion vermittelt das Gefühl, auch nach mehreren Jahren Außeneinsatz zuverlässig ihren Dienst zu verrichten. 

Besonders hochwertig wirken die magnetischen Halterungen. Die Magnete besitzen eine hohe Haltekraft und sorgen dafür, dass die Kameras sicher an ihrem Platz bleiben. Gleichzeitig ermöglichen sie eine schnelle Demontage zum Aufladen oder zur Wartung. Auch die Gelenke der zusätzlichen Stativhalterungen mit Kugelgelenk, vermitteln einen stabilen Eindruck und gewährleisten eine zuverlässige Positionierung.

Das Batteriefach ist mit einem präzisen Verriegelungsmechanismus ausgestattet, der eine sichere und zuverlässige Handhabung gewährleistet und die langfristige Haltbarkeit des Geräts unterstreicht. Der Akku ist fest im Gehäuse verankert und weist keinerlei Spiel auf.  Neu in dieser Generation ist der direkt Ladeanschluss an der Unterseite des Kameragehäuses, welcher durch eine Abdeckung vor Nässe und Feuchtigkeit geschützt ist. Arlo verzichtet somit auf das bisherige spezielle Magentische Ladekabel mit Pins und ermöglicht die Verwendung jedes herkömmlichen USB-C Kabels.

Der SmartHub steht den Kameras hinsichtlich der Verarbeitungsqualität in nichts nach. Das Gehäuse wirkt solide und verwindungssteif. Selbst bei stärkerem Druck entstehen keine Knarzgeräusche oder Verformungen. Die Anschlüsse auf der Rückseite sitzen fest im Gehäuse und bieten einen sicheren Halt für Netzwerkkabel und Stromversorgung.

Auch die mitgelieferten Zubehörteile hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. Die Schrauben, Dübel, Halterungen und Kabel sind sauber verarbeitet und für eine langfristige Nutzung ausgelegt. Insgesamt zeigt das gesamte System eine ausgezeichnete Fertigungsqualität, die dem hohen Preisniveau gerecht wird und den Premium-Charakter der Arlo Ultra 4K eindrucksvoll unterstreicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-ArtKI-unterstützte Sicherheitskamera (kabellos)
Auflösung4K UHD (3.840 × 2.160 Pixel) mit HDR
Weitwinkel180° diagonaler Blickwinkel
Abmessungen/ GewichtKamera: ca. 89 × 78 × 52 mm
ca. 331 g inklusive Akku
Zoom12-facher Digitalzoom
MaterialHochwertiger Kunststoff mit wetterfester Versiegelung
KonnektivitätWLAN über SmartHub, 2,4 GHz und 5 GHz, Bluetooth für Einrichtung
SmartHubZentrale Basisstation mit lokaler Speicheroption
lokaler Speicher auf Micro-SD Karte möglich
SicherheitKI-gestützte Personen-, Fahrzeug-, Tier- und Paketerkennung, AES-128-Verschlüsselung, TLS-Verbindungen, automatische Sicherheitsupdates
FunktionenZwei-Wege-Audio mit Geräuschunterdrückung
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP65 
Temperatur: -20 °C bis +45 °C
StromversorgungKameras: Wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku, USB-C-Ladeanschluss
optional Betrieb mit Arlo-Solarpanel möglich
Smart Hub: Netzteil Stromverbrauch: ca. 3 bis 5 Watt im Normalbetrieb
NachtsichtmodusFarb-Nachtsicht mit integriertem Spotlight, zusätzlich Infrarot-Nachtsicht
Kamera4K-Bildsensor, Seitenverhältnis 16:9
Lieferumfang2 × Arlo Ultra 4K Sicherheitskameras (3. Generation)
2 × Wiederaufladbare Akkus
1 × Arlo SmartHub
1 × Netzteil für den SmartHub
1 × Ethernet-Kabel
1 × USB-C-Ladekabel
1 × Magnetische Wandhalterungen
1x Gelenkhalterung mit Stativgewinde
Schrauben und Dübel zur Montage
Schnellstartanleitung
Sicherheits- und Garantieinformationen
Technische Daten des Arlo Ultra 3 4K (2-er Set)

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Einrichtung der Arlo Ultra 4K (3. Generation) gelingt insgesamt sehr komfortabel und ist auch für Nutzer ohne großes technisches Vorwissen gut machbar. Arlo setzt weiterhin stark auf die eigene App, die Schritt für Schritt durch den gesamten Installationsprozess führt. Dadurch wirkt die Inbetriebnahme angenehm strukturiert und übersichtlich.

Zunächst wird der SmartHub mit dem heimischen Netzwerk verbunden. Dafür wird der Hub per Ethernet-Kabel direkt an den Router angeschlossen und anschließend mit Strom versorgt. Nach wenigen Sekunden startet das Gerät automatisch. Die Status-LED auf der Vorderseite signalisiert, sobald der SmartHub betriebsbereit ist. In der Arlo-App wird anschließend ein neues Gerät hinzugefügt. Die App erkennt den SmartHub in der Regel zuverlässig und führt den Nutzer durch die Kopplung mit dem Arlo-Konto.

Nach erfolgreicher Verbindung des SmartHubs werden die beiden Kameras eingebunden. Dafür werden die Akkus eingesetzt beziehungsweise aktiviert und die Kameras nacheinander in den Kopplungsmodus versetzt. Die App zeigt dabei genau an, welche Taste gedrückt werden muss und wann die Kamera erkannt wurde. Im Test wirkt dieser Ablauf logisch und gut erklärt. Besonders angenehm ist, dass jede Kamera einzeln benannt werden kann, etwa „Einfahrt“, „Garten“ oder „Haustür“. Dadurch lassen sich die Kameras später in der App deutlich einfacher unterscheiden.

Während der Einrichtung prüft die App auch, ob Firmware-Updates verfügbar sind. Diese sollten unbedingt installiert werden, bevor die Kameras endgültig montiert werden. Der Vorgang kann einige Minuten dauern, läuft aber weitgehend automatisch ab. Nach dem Update sind SmartHub und Kameras auf dem aktuellen Stand und bereit für die eigentliche Konfiguration.

Im nächsten Schritt erfolgt die Platzierung der Kameras. Hier zeigt sich ein großer Vorteil des kabellosen Systems. Da keine Strom- oder Datenkabel verlegt werden müssen, lassen sich die Kameras sehr flexibel positionieren. Über die Live-Ansicht in der App kann der gewünschte Bildausschnitt direkt überprüft werden. So lässt sich schnell erkennen, ob Einfahrt, Garten, Hauseingang oder Terrasse optimal erfasst werden. Die magnetischen Halterungen erleichtern die Ausrichtung deutlich, da die Kameras einfach geneigt und gedreht werden können.

Nach der physischen Montage folgt die Feinabstimmung in der App. Hier lassen sich Bewegungszonen festlegen, die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung anpassen und Benachrichtigungen konfigurieren. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, bestimmte Bereiche im Kamerabild auszublenden oder gezielt zu überwachen. Dadurch lassen sich unnötige Meldungen reduzieren, etwa durch vorbeifahrende Autos, Nachbarn oder stark bewegte Pflanzen.

Auch die Videoeinstellungen können direkt während der Inbetriebnahme angepasst werden. Nutzer können zwischen hoher Bildqualität und längerer Akkulaufzeit abwägen. Wer maximale Details möchte, nutzt die volle 4K-Auflösung. Wer hingegen eine möglichst lange Laufzeit bevorzugt, kann die Qualität etwas reduzieren. Zusätzlich lassen sich HDR, Nachtsicht, Spotlight und Audiofunktionen individuell einstellen.

Die Einbindung in bestehende Smart-Home-Systeme ist ebenfalls möglich. Je nach verwendetem System können die Kameras mit Sprachassistenten oder Automationen verknüpft werden. Dadurch lassen sich Live-Bilder auf kompatiblen Displays anzeigen oder bestimmte Abläufe automatisieren. Die Grundfunktionen sind jedoch auch ohne Smart-Home-Integration vollständig nutzbar.

Insgesamt hinterlässt die Einrichtung einen sehr positiven Eindruck. Die App ist verständlich aufgebaut, die einzelnen Schritte sind gut erklärt und die kabellose Bauweise erleichtert die Montage erheblich. Vom Auspacken bis zur betriebsbereiten Zwei-Kamera-Installation sollte man je nach Montageort etwa 30 bis 60 Minuten einplanen. Wer die Kameras lediglich testweise aufstellt, ist deutlich schneller startklar. Bei fester Außenmontage sollte jedoch zusätzlich etwas Zeit für Bohren, Ausrichten und Feineinstellungen eingeplant werden.

Kleinere Kritikpunkte gibt es dennoch. Der SmartHub benötigt zwingend einen Platz in der Nähe des Routers, da er per Netzwerkkabel verbunden wird. Außerdem kann die Einrichtung etwas länger dauern, wenn Firmware-Updates installiert werden müssen oder die Kameras an weit entfernten Montageorten nur schwachen Empfang haben. Insgesamt bleibt der Prozess aber sehr nutzerfreundlich und gehört klar zu den Stärken des Systems.

Die Arlo Ultra 4K ist nach der Einrichtung sofort einsatzbereit und liefert direkt ein hochwertiges Live-Bild. Besonders positiv fällt auf, dass alle wichtigen Funktionen direkt in der App erreichbar sind und keine komplizierten Menüs durchsucht werden müssen. Damit eignet sich das System sowohl für technisch erfahrene Nutzer als auch für Einsteiger, die eine leistungsstarke Sicherheitslösung ohne aufwendige Verkabelung suchen.

(Einrichtung und Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Die Arlo Ultra 4K (3. Generation) zählt zu den funktionsreichsten kabellosen Überwachungssystemen für Privatanwender. Bereits nach der Einrichtung wird deutlich, dass Arlo weit mehr als eine einfache Sicherheitskamera anbietet. Das System kombiniert hochauflösende Videoüberwachung mit intelligenten Analysefunktionen, flexiblen Benachrichtigungen und einer übersichtlichen Bedienoberfläche. Dadurch eignet sich die Ultra 4K sowohl für die klassische Grundstücksüberwachung als auch für anspruchsvollere Sicherheitsanforderungen.

Die Arlo-App als Schaltzentrale

Herzstück des gesamten Systems ist die Arlo-App, über die sämtliche Funktionen gesteuert werden. Nach dem Start präsentiert sich die Benutzeroberfläche modern und übersichtlich. Auf der Startseite werden alle verbundenen Kameras mit aktuellem Status angezeigt. Bereits hier können Live-Bilder aufgerufen, Aufzeichnungen angesehen oder einzelne Funktionen aktiviert werden.

Besonders gelungen ist die klare Strukturierung der Menüs. Auch neue Nutzer finden sich schnell zurecht, da die wichtigsten Bereiche wie Geräteverwaltung, Bibliothek, Einstellungen und Sicherheitsmodi logisch angeordnet sind. Die App reagiert schnell auf Eingaben und wirkt insgesamt ausgereift.

Live-Ansicht in 4K-Auflösung

Zu den wichtigsten Funktionen gehört die Live-Ansicht der Kameras. Mit einem Fingertipp lässt sich das aktuelle Kamerabild nahezu in Echtzeit aufrufen. Die Übertragung erfolgt dabei stabil und in beeindruckender Bildqualität.

Dank der 4K-Auflösung lassen sich selbst kleine Details gut erkennen. Der große 180-Grad-Blickwinkel deckt dabei deutlich größere Bereiche ab als viele Konkurrenzmodelle. Praktisch ist zudem die digitale Zoomfunktion, mit der einzelne Bildbereiche vergrößert werden können, ohne dass die Übersicht verloren geht.

Intelligente Bewegungserkennung

Eine der größten Stärken des Systems ist die intelligente Bewegungserkennung. Die Kameras registrieren nicht nur Bewegungen, sondern können zwischen verschiedenen Objekten unterscheiden.

Je nach Konfiguration erkennt das System:

  • Personen
  • Fahrzeuge
  • Tiere
  • Allgemeine Bewegungen
  • Paketzustellungen

Dadurch werden Fehlalarme erheblich reduziert. Während einfache Kameras bereits bei sich bewegenden Ästen oder Schatten reagieren, kann die Arlo Ultra deutlich präziser unterscheiden, welche Ereignisse tatsächlich relevant sind.

Im Alltag funktioniert die Erkennung zuverlässig. Personen werden schnell erkannt und entsprechend gekennzeichnet. Fahrzeuge lassen sich ebenfalls zuverlässig identifizieren. Die Benachrichtigungen erscheinen nahezu verzögerungsfrei auf dem Smartphone.

Bewegungszonen

Ein besonders nützliches Werkzeug sind die individuell konfigurierbaren Bewegungszonen. Nutzer können direkt im Kamerabild festlegen, welche Bereiche überwacht werden sollen.

So lassen sich beispielsweise:

  • Gehwege ausblenden
  • Nachbargrundstücke ignorieren
  • Zufahrten gezielt überwachen
  • Eingangsbereiche priorisieren

Dadurch werden unnötige Benachrichtigungen erheblich reduziert. Gerade bei stark frequentierten Bereichen stellt diese Funktion einen echten Mehrwert dar.

Auto-Zoom und Bewegungsverfolgung

Die Ultra-Serie bietet außerdem eine automatische Bewegungsverfolgung. Sobald eine Person oder ein Fahrzeug erkannt wird, zoomt die Kamera digital in das Geschehen hinein und verfolgt die Bewegung innerhalb des Bildausschnitts.

Diese Funktion erleichtert die Identifizierung von Personen deutlich und sorgt dafür, dass wichtige Ereignisse besser dokumentiert werden. Gerade bei größeren Grundstücken oder Einfahrten erweist sich die automatische Verfolgung als äußerst praktisch.

Farb-Nachtsicht und integriertes Spotlight

Während viele Überwachungskameras nachts lediglich Schwarz-Weiß-Bilder liefern, setzt die Arlo Ultra auf Farb-Nachtsicht. Hierfür wird das integrierte Spotlight genutzt.

Sobald eine Bewegung erkannt wird, kann das kleine aber helle Spotlight automatisch aktiviert werden. Dadurch entstehen selbst bei Dunkelheit farbige Aufnahmen mit deutlich mehr Details. Personen, Fahrzeuge oder Kleidung lassen sich wesentlich einfacher identifizieren als bei klassischen Infrarot-Aufnahmen.

Gleichzeitig besitzt das Spotlight eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Eindringlinge.

Zwei-Wege-Audio

Die integrierten Mikrofone und Lautsprecher ermöglichen eine direkte Kommunikation über die Kamera.

Über die App können Nutzer:

  • Besucher begrüßen
  • Paketboten Anweisungen geben
  • Unbekannte Personen ansprechen
  • Familienmitglieder kontaktieren

Die Sprachqualität fällt erfreulich klar aus. Dank integrierter Geräuschunterdrückung bleiben Gespräche auch bei Wind oder Umgebungsgeräuschen gut verständlich.

Integrierte Sirene

Zusätzlich verfügen die Kameras über eine eingebaute Alarmsirene. Diese kann entweder automatisch bei bestimmten Ereignissen oder manuell über die App ausgelöst werden.

Die Sirene erreicht eine hohe Lautstärke und eignet sich gut, um ungebetene Gäste abzuschrecken oder Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Aufzeichnungen und Speicheroptionen

Sobald Bewegungen erkannt werden, erstellt das System automatisch Videoaufzeichnungen. Diese können später bequem über die App angesehen werden.

Besonders flexibel zeigt sich die Arlo Ultra bei den Speicheroptionen. Nutzer können zwischen Cloud-Speicherung und lokaler Speicherung über den SmartHub wählen. Ein großer Vorteil gegenüber zahlreichen nur Cloud-basierten Modelle, denn die lokale Speicherung bietet den Vorteil, dass Aufnahmen auch ohne laufendes Cloud-Abonnement gesichert werden können. Gleichzeitig profitieren Nutzer bei Cloud-Nutzung von erweiterten Such- und Analysefunktionen.

Sicherheitsmodi und Automatisierungen

Für verschiedene Situationen lassen sich individuelle Sicherheitsmodi erstellen.

Beispielsweise:

  • Zuhause
  • Abwesend
  • Nachtmodus
  • Individuelle Zeitpläne

Jeder Modus kann eigene Regeln besitzen. So können beispielsweise nachts alle Kameras aktiv sein, während tagsüber nur bestimmte Bereiche überwacht werden.

Zusätzlich unterstützt das System Zeitpläne und Automatisierungen, wodurch die Überwachung weitgehend automatisiert werden kann.

Smart-Home-Integration

Die Arlo Ultra lässt sich problemlos in bestehende Smart-Home-Umgebungen integrieren. Dadurch können Live-Bilder auf kompatiblen Smart Displays angezeigt oder Routinen ausgelöst werden.

Die Integration funktioniert zuverlässig und erweitert die Einsatzmöglichkeiten erheblich.

Bedienung im Alltag

Im täglichen Einsatz überzeugt die Arlo Ultra durch ihre einfache Bedienung. Die App reagiert schnell, die Menüs sind logisch aufgebaut und sämtliche Funktionen sind ohne lange Suche erreichbar. Benachrichtigungen erscheinen zuverlässig und führen direkt zur entsprechenden Aufnahme.

Auch Nutzer ohne technische Vorkenntnisse dürften sich schnell zurechtfinden. Gleichzeitig bietet das System genügend Einstellmöglichkeiten, um auch erfahrenen Anwendern umfangreiche Anpassungen zu ermöglichen.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

App

Die Arlo-App ist die zentrale Schaltstelle des gesamten Ultra-4K-Systems. Über sie werden die beiden Kameras eingerichtet, verwaltet, gesteuert und im Alltag überwacht. Schon beim ersten Öffnen wirkt die App modern, aufgeräumt und übersichtlich. Arlo setzt auf eine klare Struktur, große Vorschaubilder und verständliche Menüs, sodass sich auch Einsteiger schnell zurechtfinden.

Startseite mit Kameravorschau

Nach dem Öffnen der App landet man direkt auf der Geräteübersicht. Hier werden alle verbundenen Kameras mit einem Vorschaubild angezeigt. Bei einem Set mit zwei Kameras erscheinen beispielsweise die Kameras „Haustür“ und „Garten“ oder „Einfahrt“ und „Terrasse“ untereinander.

Zu jeder Kamera werden der aktuelle Status, der Akkustand, die Verbindung und teilweise auch der letzte erkannte Bewegungszeitpunkt angezeigt. Dadurch hat man sofort einen guten Überblick über das gesamte System. Mit einem Fingertipp auf das Vorschaubild startet die Live-Ansicht.

Live-Ansicht und Steuerung

Die Live-Ansicht ist klar aufgebaut und bietet schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Im oberen Bereich wird das Kamerabild angezeigt, darunter befinden sich Bedienelemente für Audio, Gegensprechen, Screenshot, Aufnahme, Spotlight oder Sirene.

Die Bedienung reagiert im Alltag zuverlässig. Das Live-Bild startet nach kurzer Ladezeit und zeigt die Umgebung in hoher Qualität. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, per Fingergeste in das Bild hineinzuzoomen. So lassen sich Details wie Gesichter, Fahrzeuge oder einzelne Bereiche des Grundstücks genauer betrachten.

Auch das Wechseln zwischen den beiden Kameras funktioniert unkompliziert. Nutzer können jederzeit zur Übersicht zurückkehren oder direkt eine andere Kamera auswählen.

Bibliothek und Ereignisverlauf

Ein wichtiger Bereich der App ist die Bibliothek beziehungsweise der Ereignisverlauf. Dort werden erkannte Bewegungen und gespeicherte Aufnahmen chronologisch aufgelistet. Die Darstellung ist übersichtlich: Jedes Ereignis wird mit Vorschaubild, Uhrzeit, Kameraname und erkannter Aktivität angezeigt.

So erkennt man schnell, ob es sich um eine Person, ein Fahrzeug, ein Tier oder eine allgemeine Bewegung handelt. Besonders bei mehreren Kameras ist diese Sortierung hilfreich, da man sofort sieht, welche Kamera das Ereignis ausgelöst hat.

Die Wiedergabe der Clips erfolgt direkt in der App. Videos starten schnell, lassen sich pausieren, vergrößern oder speichern. Auch das Löschen einzelner Aufnahmen ist einfach möglich.

Filter und Suche

Bei vielen täglichen Ereignissen wird die Filterfunktion besonders nützlich. Nutzer können Aufzeichnungen nach Kamera, Datum oder erkannter Objektart sortieren. So lässt sich beispielsweise gezielt nach Personenbewegungen an der Haustür oder Fahrzeugen in der Einfahrt suchen.

Diese Funktion spart im Alltag viel Zeit, da man nicht jede einzelne Aufnahme manuell durchsuchen muss. Gerade bei einem Zwei-Kamera-Set mit aktiver Außenüberwachung ist die Filterung ein großer Vorteil.

Einstellungen

Jede Kamera besitzt eigene Einstellmöglichkeiten. In den Geräteeinstellungen lassen sich unter anderem Videoqualität, Bewegungsempfindlichkeit, Nachtsicht, Spotlight, Audio, Mikrofon, Lautsprecher und Energiemodus anpassen.

Sehr praktisch ist, dass die Einstellungen getrennt für jede Kamera vorgenommen werden können. So kann beispielsweise die Kamera an der Einfahrt mit höherer Bewegungsempfindlichkeit arbeiten, während die Kamera im Garten weniger empfindlich eingestellt wird, um Fehlalarme durch Tiere oder Pflanzen zu vermeiden.

Auch Aktivitätszonen lassen sich direkt in der App festlegen. Dabei markiert man bestimmte Bereiche im Kamerabild, die überwacht werden sollen. Bereiche außerhalb dieser Zone werden weniger oder gar nicht berücksichtigt.

Routinen

Arlo setzt bei der Ultra 4K (3. Generation) auf ein einfach verständliches Routinen-System, mit dem sich das Verhalten der Kameras an unterschiedliche Alltagssituationen anpassen lässt. Anstatt komplizierte Regeln manuell erstellen zu müssen, stehen bereits vorkonfigurierte Routinen zur Verfügung, die bei Bedarf individuell angepasst werden können.

Abwesend aktivieren

Die Routine „Abwesend aktivieren“ ist für den klassischen Überwachungsbetrieb gedacht, wenn niemand zu Hause ist. In diesem Modus überwachen die Kameras das Grundstück aktiv und reagieren auf erkannte Bewegungen.

Wird eine Person, ein Fahrzeug oder eine andere Bewegung erkannt, können die Kameras automatisch:

  • Videoaufzeichnungen starten
  • Push-Benachrichtigungen senden
  • Das Spotlight aktivieren
  • Die Sirene auslösen
  • Ereignisse in der Cloud oder lokal speichern

Im Test erwies sich dieser Modus als die wichtigste Routine für den täglichen Einsatz. Gerade während der Arbeitszeit oder im Urlaub sorgt die automatische Aktivierung für ein hohes Sicherheitsniveau, ohne dass ständig manuell eingegriffen werden muss.

Zu Hause aktivieren

Die Routine „Zu Hause aktivieren“ richtet sich an Nutzer, die auch während ihrer Anwesenheit bestimmte Bereiche überwachen möchten. Dabei können die Kameras anders reagieren als im Abwesenheitsmodus.

So ist beispielsweise möglich:

  • Nur Außenkameras aktiv zu lassen
  • Benachrichtigungen auf wichtige Ereignisse zu beschränken
  • Aufzeichnungen weiterhin zu speichern
  • Die Sirene zu deaktivieren

Dadurch bleibt die Überwachung aktiv, ohne dass jede Bewegung von Familienmitgliedern sofort einen Alarm auslöst. Besonders bei größeren Grundstücken oder mehreren Eingangsbereichen erweist sich dieser Modus als sinnvoll.

Im Alltag bietet die Routine eine gute Balance zwischen Sicherheit und Komfort. Das System bleibt aufmerksam, ohne unnötig störend zu wirken.

Standby

Die Routine „Standby“ stellt den Ruhemodus des Systems dar. In diesem Zustand reagieren die Kameras nicht auf Bewegungen und erstellen keine automatischen Aufzeichnungen.

Die Kameras bleiben weiterhin mit dem System verbunden und können jederzeit über die App aufgerufen werden. Auch Live-Bilder lassen sich weiterhin anzeigen. Automatische Benachrichtigungen oder Alarmfunktionen bleiben jedoch deaktiviert.

Dieser Modus eignet sich besonders dann, wenn keine Überwachung gewünscht ist oder wenn beispielsweise Handwerker, Gartenarbeiten oder Familienfeiern stattfinden und keine Vielzahl von Ereignissen aufgezeichnet werden soll.

Individuelle Anpassungsmöglichkeiten

Ein großer Vorteil des Arlo-Systems besteht darin, dass jede Routine individuell angepasst werden kann. Nutzer können für jede einzelne Kamera festlegen, welche Aktionen bei einer Bewegungserkennung ausgeführt werden sollen.

So lässt sich beispielsweise definieren, dass:

  • die Kamera an der Haustür Benachrichtigungen sendet,
  • die Kamera im Garten lediglich aufzeichnet,
  • nur nachts das Spotlight aktiviert wird,
  • oder die Sirene ausschließlich bei Personenerkennung ausgelöst wird.

Dadurch entsteht ein sehr flexibles Sicherheitssystem, das sich optimal an die eigenen Anforderungen anpassen lässt.

Benachrichtigungen

Die Push-Benachrichtigungen sind ein zentraler Bestandteil der Nutzung. Sobald eine relevante Bewegung erkannt wird, informiert die App den Nutzer direkt auf dem Smartphone. Die Meldung enthält in der Regel den Kameranamen und die erkannte Aktivitätsart.

Besonders hilfreich ist, dass Benachrichtigungen individuell angepasst werden können. Nutzer können entscheiden, ob sie bei jeder Bewegung informiert werden möchten oder nur bei bestimmten Ereignissen wie Personen oder Fahrzeugen. Dadurch lassen sich unnötige Meldungen deutlich reduzieren.

SmartHub-Verwaltung

Auch der SmartHub wird über die App verwaltet. In den Einstellungen lassen sich Verbindungsstatus, Firmware-Version, Speicheroptionen und angeschlossene Kameras prüfen. Dadurch bleibt jederzeit nachvollziehbar, ob das System korrekt arbeitet.

Bei lokaler Speicherung kann über den SmartHub kontrolliert werden, ob ein Speichermedium erkannt wurde und ob Aufnahmen ordnungsgemäß gesichert werden.

Benutzerfreundlichkeit im Alltag

Im täglichen Einsatz überzeugt die App vor allem durch ihre klare Struktur. Die wichtigsten Funktionen sind schnell erreichbar, ohne dass man sich durch komplizierte Untermenüs arbeiten muss. Live-Bild, Aufnahmen, Benachrichtigungen und Geräteeinstellungen sind logisch angeordnet.

Auch optisch wirkt die App modern und angenehm reduziert. Große Symbole, klare Beschriftungen und eine verständliche Menüführung erleichtern die Bedienung. Selbst Nutzer, die zuvor noch kein Arlo-System verwendet haben, finden sich nach kurzer Zeit gut zurecht.

Kleinere Schwächen

Trotz der insgesamt sehr gelungenen Bedienung gibt es kleinere Kritikpunkte. Einige erweiterte Funktionen sind erst nach genauerem Durchsuchen der Menüs auffindbar. Zudem hängt der volle Funktionsumfang teilweise von einem Arlo-Secure-Abonnement ab. Ohne Abo bleiben Grundfunktionen nutzbar, einige intelligente Erkennungs- und Cloudfunktionen sind jedoch eingeschränkt.

Auch die Live-Ansicht benötigt je nach Netzwerkverbindung manchmal einen kurzen Moment, bis das Bild vollständig geladen ist. Das ist im Alltag jedoch kein gravierendes Problem.

Cloud-Kosten

Wer den vollen Funktionsumfang der Arlo Ultra 4K nutzen möchte, kann ein Arlo-Secure-Abonnement abschließen. Die Tarife unterscheiden sich hauptsächlich bei Speicherdauer, Auflösung der Cloud-Aufzeichnungen und den verfügbaren KI-Funktionen.

TarifMonatspreisLeistungsumfang
Arlo Secure7,99 € pro Monat30 Tage Cloud-Speicherung, intelligente Personen-, Fahrzeug-, Tier- und Paketerkennung, Aktivitätszonen sowie interaktive Benachrichtigungen.
Arlo Secure Plus19,99 € pro MonatAlle Funktionen von Secure sowie Cloud-Aufzeichnungen in voller 4K-Auflösung, erweiterte KI-Funktionen und Unterstützung für unbegrenzt viele Kameras an einem Standort.
Arlo Secure Pro24,99 € pro MonatEnthält sämtliche Funktionen von Secure Plus sowie zusätzliche Sicherheits- und Notfallfunktionen, erweiterte Ereignisanalysen und den größtmöglichen Cloud-Leistungsumfang.

Positiv ist, dass die Arlo Ultra 4K dank des mitgelieferten SmartHubs auch ohne laufendes Abonnement genutzt werden kann. Live-Ansicht, Push-Benachrichtigungen und lokale Aufzeichnungen bleiben verfügbar. Wer jedoch die intelligente Objekterkennung, die komfortable Cloud-Speicherung und die erweiterten KI-Funktionen nutzen möchte, sollte die zusätzlichen monatlichen Kosten bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Video-/ Tonqualität 

Die Videoqualität gehört klar zu den größten Stärken der Arlo Ultra 4K. Die Kameras zeichnen in 4K-Ultra-HD auf und liefern dadurch ein sehr detailreiches Bild. Besonders bei guter Tagesbeleuchtung wirken die Aufnahmen scharf, kontrastreich und natürlich. Gesichter, Fahrzeuge, Kennzeichen oder kleinere Details im Bild lassen sich deutlich besser erkennen als bei vielen klassischen Full-HD-Kameras.

Der große 180-Grad-Blickwinkel ist im Alltag ein großer Vorteil. Mit nur einer Kamera lässt sich ein sehr breiter Bereich überwachen, etwa eine Einfahrt, ein Garten oder der Hauseingang. Trotz des großen Sichtfeldes bleibt das Bild vergleichsweise klar und gut nutzbar. Verzerrungen an den Rändern sind zwar leicht erkennbar, fallen im Alltag aber kaum störend auf.

Auch bei schwierigen Lichtverhältnissen macht die Arlo Ultra 4K eine gute Figur. Die HDR-Funktion hilft besonders dann, wenn helle und dunkle Bereiche gleichzeitig im Bild sind. Das ist beispielsweise bei Hauseingängen, Garagen oder Terrassen häufig der Fall. Helle Flächen brennen weniger stark aus, während dunkle Bereiche besser sichtbar bleiben. Dadurch wirken die Aufnahmen insgesamt ausgewogener.

Bei Nacht überzeugt die Kamera vor allem durch die Farb-Nachtsicht. Wird das integrierte Spotlight aktiviert, bleiben Aufnahmen auch im Dunkeln farbig. Das erleichtert die Erkennung von Kleidung, Fahrzeugfarben oder anderen wichtigen Details deutlich. Ohne Spotlight greift die Kamera auf klassische Infrarot-Nachtsicht zurück. Diese liefert ein sauberes Schwarz-Weiß-Bild, ist aber weniger aussagekräftig als die farbige Darstellung mit Beleuchtung.

Die Bewegungserfassung funktioniert in Verbindung mit der Videoqualität sehr zuverlässig. Bewegungen werden klar dargestellt, ohne dass das Bild übermäßig verwaschen wirkt. Bei schnellen Bewegungen oder größerer Entfernung kann es dennoch zu leichten Unschärfen kommen, was bei kabellosen Sicherheitskameras normal ist. Für typische Einsatzbereiche wie Haustür, Garten, Einfahrt oder Terrasse reicht die Bildqualität jedoch vollkommen aus.

Der digitale Zoom profitiert deutlich von der hohen 4K-Auflösung. Bildbereiche lassen sich vergrößern, ohne sofort unbrauchbar zu werden. Natürlich ersetzt der digitale Zoom kein optisches Zoomobjektiv, dennoch bleiben viele Details besser erhalten als bei Kameras mit niedrigerer Auflösung.

Auch die Tonqualität fällt insgesamt positiv aus. Die integrierten Mikrofone nehmen Stimmen, Schritte, Fahrzeuge und Umgebungsgeräusche gut wahr. Gespräche im direkten Umfeld der Kamera sind verständlich, sofern keine starken Wind- oder Störgeräusche vorhanden sind. Für eine Sicherheitskamera ist die Sprachverständlichkeit absolut überzeugend.

Die Zwei-Wege-Kommunikation funktioniert ebenfalls zuverlässig. Über die App kann man direkt mit Personen vor der Kamera sprechen, etwa mit Besuchern, Paketboten oder Familienmitgliedern. Die Stimme wird klar genug übertragen, auch wenn sie etwas komprimiert klingt. Das ist bei dieser Art von Kameras üblich und stört im Alltag kaum.

Positiv ist zudem die Geräuschunterdrückung, die störende Hintergrundgeräusche reduziert. Bei starkem Wind, Regen oder Straßenlärm stößt sie jedoch an ihre Grenzen. In solchen Situationen bleibt der Ton zwar nutzbar, verliert aber hörbar an Klarheit.

Insgesamt liefert die Arlo Ultra 4K eine sehr starke Kombination aus hochwertiger Videoaufnahme und solider Tonqualität. Die 4K-Auflösung, HDR, Farb-Nachtsicht und der breite Blickwinkel sorgen für ein sehr detailreiches Sicherheitsbild. Auch das Zwei-Wege-Audio erfüllt seinen Zweck zuverlässig. Damit eignet sich das System besonders für Nutzer, die bei der Überwachung Wert auf hohe Bildqualität und gute Verständlichkeit legen.

(Video-/ Tonqualität : 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Einer der größten Vorteile der Arlo Ultra 4K (3. Generation) ist ihr vollständig kabelloser Betrieb. Die beiden Kameras werden über leistungsstarke, wiederaufladbare Akkus mit Energie versorgt und benötigen dadurch keine feste Stromversorgung am Montageort. Das ermöglicht eine besonders flexible Installation an Hausfassaden, Garagen, Carports oder im Garten.

Die tatsächliche Akkulaufzeit hängt stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Faktoren wie die Anzahl der täglichen Bewegungserkennungen, die gewählte Videoauflösung, die Nutzung des Spotlights, die Häufigkeit von Live-Ansichten sowie die Umgebungstemperatur beeinflussen die Laufzeit spürbar. Bei durchschnittlicher Nutzung sind mehrere Monate Betrieb pro Akkuladung realistisch. In stark frequentierten Bereichen mit vielen Bewegungsereignissen reduziert sich die Laufzeit entsprechend.

Positiv fällt auf, dass Arlo die Akkuleistung gegenüber früheren Ultra-Generationen nochmals verbessert hat. Im Alltag erweisen sich die Kameras als ausdauernd und verlangen nur selten nach einer erneuten Aufladung. Über die Arlo-App lässt sich der aktuelle Akkustand jederzeit bequem überwachen. Sinkt die Ladung auf ein kritisches Niveau, informiert die App den Nutzer automatisch per Benachrichtigung.

Das Aufladen erfolgt über den integrierten USB-C-Anschluss, wodurch moderne Ladekabel verwendet werden können. Der Ladevorgang gestaltet sich unkompliziert und ist deutlich komfortabler als bei älteren Modellen mit proprietären Anschlüssen.

Optionales Solarpanel für nahezu autarken Betrieb

Besonders interessant ist die Möglichkeit, die Kameras mit dem optional erhältlichen Arlo-Solarpanel zu kombinieren. Dieses wird direkt mit der Kamera verbunden und lädt den Akku kontinuierlich über Sonnenenergie nach.

Bei einem geeigneten Montageort mit ausreichender Sonneneinstrahlung kann die Kamera dadurch nahezu autark betrieben werden. In vielen Fällen entfällt das manuelle Aufladen der Akkus über Monate hinweg oder sogar vollständig. Gerade bei schwer zugänglichen Installationsorten wie hohen Hauswänden oder Dachvorsprüngen stellt das Solarpanel eine sinnvolle Ergänzung dar und erhöht den Bedienkomfort erheblich.

Stromverbrauch des SmartHub

Während die Kameras über Akkus betrieben werden, benötigt der mitgelieferte SmartHub eine dauerhafte Stromversorgung. Der Energieverbrauch fällt dabei erfreulich niedrig aus.

Im normalen Betrieb bewegt sich die Leistungsaufnahme des SmartHubs typischerweise zwischen etwa 3 und 5 Watt. Selbst bei dauerhaftem 24-Stunden-Betrieb bleiben die Stromkosten daher überschaubar. Hochgerechnet auf ein ganzes Jahr ergibt sich lediglich ein geringer Energieverbrauch, der im Vergleich zu vielen anderen Netzwerkgeräten oder Routern kaum ins Gewicht fällt.

Der SmartHub arbeitet zudem zuverlässig und unauffällig im Hintergrund. Während des Tests blieb die Wärmeentwicklung gering und das Gerät arbeitete jederzeit stabil.

(Stromverbrauch: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Arlo Ultra 4K (3. Generation) wird als Premium-Sicherheitskamera mit 4K-Auflösung, intelligenter Objekterkennung, Farb-Nachtsicht und langer Akkulaufzeit beworben. Im Test zeigt sich, dass das System die meisten dieser Versprechen tatsächlich einhält.

Besonders überzeugen konnten die hervorragende Bildqualität, der große 180°-Blickwinkel sowie die zuverlässige Personen-, Fahrzeug- und Tiererkennung. Auch die Farb-Nachtsicht liefert beeindruckende Ergebnisse und sorgt für deutlich mehr Details als herkömmliche Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Die Arlo-App präsentiert sich übersichtlich und ermöglicht eine komfortable Bedienung aller Funktionen.

Positiv fällt außerdem die gute Akkulaufzeit auf. In Verbindung mit dem optionalen Arlo-Solarpanel ist sogar ein nahezu wartungsfreier Betrieb möglich. Auch der SmartHub arbeitet zuverlässig und bietet die Möglichkeit zur lokalen Speicherung ohne laufende Kosten.

Ganz ohne Kritik bleibt das System jedoch nicht. Der hohe Anschaffungspreis wird durch zusätzliche Kosten für die Arlo-Secure-Abonnements ergänzt, da einige der beworbenen KI- und Cloud-Funktionen erst mit einem kostenpflichtigen Tarif vollständig nutzbar sind. Zudem benötigt die Live-Ansicht gelegentlich einige Sekunden, bis das Kamerabild vollständig geladen ist.

Preis/Leistung

Zum Marktstart lag die unverbindliche Preisempfehlung für das Arlo Ultra 4K (3. Generation) Zwei-Kamera-Set inklusive SmartHub bei rund 599 Euro. Mittlerweile ist das System regelmäßig für etwa 430 Euro im Handel erhältlich, abhängig von Händler und Aktionen.

Auf den ersten Blick wirkt dieser Preis hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass für einige Cloud-Funktionen zusätzlich ein Arlo-Secure-Abonnement erforderlich ist. Vergleicht man die Ultra 4K jedoch mit anderen Premium-Systemen, relativiert sich der Preis etwas. Schließlich erhält man zwei kabellose 4K-Kameras, einen SmartHub mit lokaler Speicheroption, Farb-Nachtsicht, intelligente Objekterkennung, 180°-Sichtfeld und eine sehr ausgereifte App.

Dennoch gehört die Arlo Ultra 4K nicht zu den preiswertesten Lösungen auf dem Markt. Wer lediglich eine einfache Überwachungskamera sucht, findet bereits deutlich günstigere Alternativen mit 2K-Auflösung. Auch im Premium-Segment gibt es Konkurrenzmodelle von Eufy, Reolink oder Modelle von TP-Link, die teilweise ohne kostenpflichtige Cloud-Abonnements auskommen und ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Wer jedoch besonderen Wert auf exzellente 4K-Bildqualität, eine hochwertige Verarbeitung, flexible Akku-Technik, lokale Speicherung über den SmartHub und ein sehr ausgereiftes Ökosystem legt, erhält mit der Arlo Ultra 4K ein überzeugendes Gesamtpaket. Die gebotene Leistung rechtfertigt den Preis grundsätzlich, ein echtes Schnäppchen ist das System aber nicht.

Arlo Ultra 3 4K (2-er Set)

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: arlo.de

Google Nest Cam Outdoor 2k mit Kabel

In aller Kürze

Die Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) hinterlässt im Alltag einen insgesamt modernen und durchdachten Eindruck, richtet sich aber klar an Nutzer, die Wert auf einfache Bedienung und smarte Funktionen legen. Besonders überzeugend ist die Bildqualität, die sowohl bei Tageslicht als auch nachts klare und detailreiche Aufnahmen liefert. Die Einrichtung gelingt schnell und unkompliziert über die App, sodass auch technisch weniger erfahrene Nutzer problemlos starten können. Die integrierte KI zur Erkennung von Personen, Tieren und Fahrzeugen ist ein praktisches Feature, arbeitet jedoch nicht immer hundertprozentig zuverlässig. Kritisch zu sehen ist vor allem die starke Abhängigkeit von einem kostenpflichtigen Abo, da viele wichtige Funktionen sonst eingeschränkt bleiben. Zudem fehlt eine Möglichkeit zur lokalen Speicherung komplett, was die Nutzung stark an die Cloud bindet. Insgesamt ist die Kamera eine solide Wahl für das Google-Ökosystem, bietet aber weniger Flexibilität für Nutzer, die unabhängig oder kostensparend bleiben möchten.

Gefällt uns

  • Sehr gute 2K-Bildqualität
  • Einfache Einrichtung
  • Smarte KI-Erkennung
  • Gute Integration ins Google-Ökosystem
  • Wetterfest & für Außeneinsatz geeignet IP65
  • Zuverlässige Grundfunktionen

Gefällt uns weniger

  • Viele Funktionen nur mit Abo nutzbar
  • Keine lokale Speicherung
  • KI-Erkennung nicht immer fehlerfrei
  • Kein integriertes Spotlight
  • Preis relativ hoch im Vergleich zur Konkurrenz

Google Nest Cam Outdoor 2K mit Kabel

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) wirkt insgesamt sehr hochwertig und typisch minimalistisch im Stil von Google gestaltet. Die Kamera kommt zunächst in einer bedruckten Umverpackung aus stabiler Pappe (Papier), die die eigentliche Hauptverpackung umgibt. Auf der Vorderseite ist groß ein Produktbild der Kamera zu sehen, ergänzt durch den Produktnamen und dezente Hinweise auf Funktionen wie 2K-Video und intelligente Erkennung. Die Rückseite unter anderem was im Lieferumfang enthalten ist, verrät einige technische Daten und verrät die technischen Anforderungen für die Inbetriebnahme. Die Seitenflächen sind eher schlicht gehalten und zeigen lediglich den Produktnamen.

Beim Öffnen der Hauptverpackung sieht man direkt, dass die Kamera gut geschützt in einer passgenauen Form aus recyceltem Material liegt, sodass sie sich nicht bewegen kann. Darunter bzw. in separaten Fächern befinden sich die weiteren Komponenten sauber sortiert. Zum Lieferumfang gehören in der Regel die Kamera selbst, ein fest integriertes oder separates Stromkabel, eine Halterung für die Wandmontage inklusive Schrauben und Dübel sowie eine kurze Installationsanleitung. Alle Teile sind einzeln in Papier oder dünne Schutzfolien verpackt, wodurch Kratzer vermieden werden. Insgesamt wirkt die Verpackung durchdacht, umweltfreundlich und übersichtlich, mit klarer Struktur und einfacher Entnahme aller Bestandteile.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) setzt auf ein modernes, schlichtes Design mit klaren Linien und einer kompakten Bauform. Die Kamera besteht aus einem ovalen, leicht gewölbten Gehäuse mit matter Oberfläche, das unauffällig wirkt und sich gut in verschiedene Umgebungen einfügt. Auf der Vorderseite sitzt zentral die Linse, eingefasst in einen schwarzen, glänzenden Bereich, in dem auch Sensoren und Infrarot-LEDs für die Nachtsicht untergebracht sind. Dadurch bleibt die Front optisch klar und reduziert.

Die Rückseite geht nahtlos in die Halterung über. Besonders praktisch ist das magnetische Montagesystem mit kugelförmiger Basis, das eine flexible Ausrichtung in nahezu jede Richtung ermöglicht. So lässt sich die Kamera ohne Werkzeug fein justieren. Seitlich bzw. an der Unterseite führt das Stromkabel aus dem Gehäuse heraus, was die Kamera als kabelgebundenes Modell kennzeichnet. Die Verarbeitung wirkt hochwertig und stabil, gleichzeitig bleibt das Design angenehm unauffällig.

Bei den Abmessungen zeigt sich ebenfalls der kompakte Ansatz. Die Kamera ist etwa 8 cm hoch und besitzt eine Tiefe von rund 7 cm, wodurch sie nicht zu weit von der Wand absteht und optisch dezent bleibt. Das Gewicht liegt bei 265 Gramm (nur Kamera) und mit Halterung stiegt es auf rund 345 was eine einfache Montage ermöglicht, gleichzeitig aber für einen stabilen und wertigen Eindruck sorgt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) hinterlässt bei der Verarbeitung einen sehr soliden und langlebigen Eindruck. Das Gehäuse besteht aus hochwertigem Kunststoff mit matter Oberfläche, die unempfindlich gegenüber Kratzern und Verschmutzungen ist. Die Verarbeitung wirkt durchgehend sauber, gleichmäßige Spaltmaße, stabile Übergänge und eine insgesamt robuste Konstruktion, die klar auf den Außeneinsatz ausgelegt ist. Auch die magnetische Halterung ist stabil gefertigt und sorgt für einen sicheren Halt bei gleichzeitig einfacher Ausrichtung.

In Bezug auf den Wetterschutz ist die Kamera nach IP65 zertifiziert. Damit ist sie vollständig gegen Staub geschützt und widersteht auch stärkerem Strahlwasser, sodass Regen und wechselhafte Witterung kein Problem darstellen. Zusätzlich ist sie für einen Temperaturbereich von etwa -20 bis +40 °C ausgelegt, wodurch sie ganzjährig im Außenbereich eingesetzt werden kann.

Das Gehäusematerial ist zudem UV-beständig, was langfristig vor Ausbleichen und Materialermüdung durch Sonneneinstrahlung schützt. Beim Thema Nachhaltigkeit gibt Google an, dass mindestens 26 % recycelter Kunststoff im Gehäuse verwendet werden. Ergänzt wird dies durch eine überwiegend plastikfreie Verpackung aus Karton und Papier.

Insgesamt überzeugt die Verarbeitung durch eine gelungene Kombination aus Stabilität, hoher Wetterfestigkeit und einem erkennbaren Fokus auf nachhaltigere Materialien, ohne dabei Abstriche bei Qualität oder Haptik zu machen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-ArtKI-unterstützte Überwachungskamera (Kabelgebunden)
Auflösung2K‑Sensor (2.560 × 1.440), bei 30 fps, HDR
WeitwinkelDiagonales Sichtfeld (152°)
Abmessungen/ GewichtKamera: Höhe: 68,3 mm Breite: 76,8 mm Gewicht: 265 g
Wandhalterung: Durchmesser: 48 mm Höhe: 32 mm Gewicht: Halterung + Platte: 80,5 g
Zoom6-facher digitaler Zoom
MaterialKunststoff (mindestens 26 % der Kunststoffteile bestehen aus recyceltem Material)
Konnektivität802.11a/b/g/n (2,4 GHz/5 GHz) WLAN; Unterstützt WEP-, WPA-, WPA2- und WPA3-Verschlüsselung; Bluetooth® Low Energy (BLE)
SicherheitIntegriertes maschinelles Lernen
Sicherer Start
Automatische Sicherheitsupdates
AES-Verschlüsselung (128 Bit) mit TLS/SSL
FunktionenRGB-Status-LED
Hochwertiger Lautsprecher und hochwertiges Mikrofon
Zweiwege-Audiofunktion mit Geräuschunterdrückung
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP65 
Temperatur: -20 bis 40 °C
Stromversorgung5,5 m langes Stromkabel
9‑W‑Netzteil im Lieferumfang enthalten
NachtsichtmodusBis zu 6,1 m Ausleuchtung
2x 850‑nm‑Hochleistungsinfrarot-LEDs
Kamera2K Sensor; Bildverhältnis: 16:9
LieferumfangGoogle Nest Cam Outdoor 2K
Stromkabel 5,5 m
Wasserdichtes Netzteil 9 Watt
Wandhalterung
Wandschrauben
Dübel
Kabelklemme
Kurzanleitung
Informationen zur Sicherheit und beschränkten Garantie
Technische Daten der Google Nest Cam Outdoor 2K

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung der Google Nest Cam Outdoor 2K ist sehr einfach und wird vollständig über die Google-Home-App begleitet. Zu Beginn scannt man den QR-Code der Kamera, anschließend wird man Schritt für Schritt durch die Inbetriebnahme geführt. Die App erklärt verständlich, wie die Kamera mit dem WLAN verbunden, eingerichtet und für den gewünschten Einsatzort vorbereitet wird.

Google Home
Preis: Kostenlos
Google Home
Preis: Kostenlos

Auch die Montage ist gut gelöst. Für die Wandhalterung werden zuerst die Bohrlöcher angezeichnet, anschließend gebohrt und die Halterung fest verschraubt. Die einzelnen Schritte sind in der App gut erklärt. Wichtig ist, vorab die Nähe zu einer Steckdose zu beachten, da die Kamera dauerhaft mit Strom versorgt wird. Das mitgelieferte Stromkabel ist etwa 5,5 Meter lang, zudem liegt ein 9-W-Netzteil bei.

Nach dem Einstecken des Kabels wird die Kamera einfach auf die magnetische Halterung gesetzt. Dadurch sind Montage und Ausrichtung besonders unkompliziert. Der Blickwinkel lässt sich im Anschluss flexibel anpassen und direkt über das Livebild in der App kontrollieren. Insgesamt gelingt die Einrichtung schnell, verständlich und auch für Einsteiger problemlos.

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Die Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) bietet einen umfangreichen Funktionsumfang, der klar auf smarte Überwachung und einfache Bedienung ausgelegt ist. Gesteuert wird die Kamera vollständig über die Google Home App, die übersichtlich aufgebaut ist und schnellen Zugriff auf alle wichtigen Funktionen ermöglicht.

Im Mittelpunkt steht das Livebild in 2K-Auflösung, das jederzeit abrufbar ist und sowohl tagsüber als auch nachts dank Infrarot-Nachtsicht eine gute Bildqualität liefert. Über die App kann zudem digital gezoomt werden, um Details besser zu erkennen. Die intelligente Bewegungserkennung unterscheidet zwischen Personen, Tieren und Fahrzeugen und sendet entsprechende Benachrichtigungen direkt aufs Smartphone. Mithilfe von Aktivitätszonen lässt sich genau festlegen, welche Bereiche überwacht werden sollen, wodurch Fehlalarme reduziert werden.

Praktisch ist auch die integrierte Zwei-Wege-Audiofunktion, mit der sich direkt über die Kamera kommunizieren lässt. Zusätzlich steht eine akustische Warnfunktion zur Verfügung, um im Bedarfsfall auf sich aufmerksam zu machen. Der Ereignisverlauf wird übersichtlich in der App dargestellt, wobei hier zu beachten ist, dass ohne kostenpflichtiges Abo nur ein eingeschränkter Zugriff auf gespeicherte Aufnahmen möglich ist.

Ein kleiner Kritikpunkt ist das fehlende integrierte Spotlight. Gerade bei einer kabelgebundenen Kamera wäre eine zusätzliche Beleuchtung technisch problemlos umsetzbar gewesen und hätte einen echten Mehrwert für Abschreckung und Farbnachtsicht geboten. Stattdessen setzt die Kamera ausschließlich auf Infrarot-Nachtsicht, was zwar funktional ist, aber weniger Details in Farbe liefert.

Insgesamt überzeugt die Bedienung durch ihre einfache Struktur und die gute Integration ins Google-Ökosystem, während der Funktionsumfang modern ist, jedoch an einigen Stellen, wie beim fehlenden Spotlight und den Abo-Abhängigkeiten,  nicht ganz vollständig wirkt.

Bewegungserkennung

Die Kamera erkennt zuverlässig Bewegungen im überwachten Bereich und reagiert in Echtzeit mit Benachrichtigungen auf das Smartphone. Über die App lassen sich sogenannte Aktivitätszonen definieren, sodass nur bestimmte Bereiche überwacht werden. Das reduziert Fehlalarme, etwa durch vorbeifahrende Autos oder Bewegungen außerhalb des relevanten Sichtfelds. Die Empfindlichkeit kann zusätzlich angepasst werden.

Gesichts- / Personenerkennung

Die integrierte KI kann Personen von anderen Objekten unterscheiden, was im Alltag sehr hilfreich ist. Mit entsprechendem Abo ist auch eine Gesichtserkennung möglich, bei der bekannte Personen identifiziert und benannt werden können. So lässt sich beispielsweise erkennen, ob ein Familienmitglied oder eine fremde Person vor der Tür steht. Ohne Abo bleibt die Funktion auf die reine Personenerkennung beschränkt.

Objekterkennung

Neben Personen erkennt die Kamera auch Tiere und Fahrzeuge und kann diese separat melden. Dadurch lassen sich Benachrichtigungen gezielt filtern, je nachdem, was für den Nutzer relevant ist. In der Praxis funktioniert dies meist gut, auch wenn es gelegentlich zu Fehlinterpretationen kommen kann, etwa bei ungewöhnlichen Lichtverhältnissen.

(Funktionsumfang und Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

App

Die Steuerung der Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) erfolgt vollständig über die Google Home App, die übersichtlich aufgebaut ist und sich auch von Einsteigern schnell verstehen lässt. Die Kamera wird dabei direkt auf der Startseite als Kachel angezeigt und kann mit einem Tippen geöffnet werden.

Startansicht & Livebild

Nach dem Öffnen steht sofort das Livebild im Mittelpunkt. Dieses wird in hoher Auflösung dargestellt und erlaubt grundlegende Aktionen wie Zoomen, Screenshot oder den Wechsel in den Vollbildmodus. Unterhalb des Livebilds befindet sich eine Zeitleiste (Ereignisverlauf), in der erkannte Aktivitäten chronologisch aufgeführt sind. Einzelne Ereignisse lassen sich direkt anwählen und abspielen.

Schnellzugriffe

Direkt im Livebild integriert sind wichtige Funktionen als Schnellzugriffe:

  • Mikrofon / Lautsprecher für die Zwei-Wege-Kommunikation
  • Verlauf für gespeicherte Clips
  • Einstellungen für detaillierte Anpassungen

Diese Elemente sind logisch platziert und schnell erreichbar, ohne dass man sich durch mehrere Menüs klicken muss.

Einstellungen & Untermenüs

Im Einstellungsbereich finden sich die wichtigsten Konfigurationsmöglichkeiten, klar strukturiert in mehrere Unterpunkte:

  • Benachrichtigungen:
    Hier lässt sich festlegen, wann und bei welchen Ereignissen (Personen, Tiere, Fahrzeuge, allgemeine Bewegung) Meldungen gesendet werden.
  • Aktivitätszonen:
    Individuelle Bereiche im Kamerabild können definiert werden, um die Überwachung gezielt einzugrenzen.
  • Erkennung & KI-Funktionen:
    Einstellungen zur Personen- und Objekterkennung sowie – bei vorhandenem Abo – zur Gesichtserkennung.
  • Video & Bild:
    Optionen für Videoqualität, Nachtmodus und Bandbreitennutzung.
  • Geräteeinstellungen:
    Name der Kamera, Standort, WLAN-Verbindung und allgemeine Geräteeigenschaften.
  • Datenschutz & Speicher:
    Verwaltung von Videoverlauf, Abo-Optionen und Datenschutzfunktionen.

Bedienung im Alltag

Im täglichen Gebrauch überzeugt die App durch ihre klare Struktur und schnelle Reaktionszeit. Alle wichtigen Funktionen sind mit wenigen Klicks erreichbar, ohne dass die Oberfläche überladen wirkt. Besonders gelungen ist die Kombination aus Livebild, Ereignisverlauf und direkten Einstellmöglichkeiten.

Insgesamt bietet die App eine intuitive und gut durchdachte Benutzeroberfläche, die sowohl grundlegende Funktionen als auch erweiterte Einstellungen leicht zugänglich macht – auch wenn einige Features erst mit einem kostenpflichtigen Abo vollständig nutzbar sind.

Durch den dauerhaften Cloud-Betrieb und die kontinuierliche Bereitschaft zur Bewegungserkennung läuft die Kamera rund um die Uhr, was sich auf den Stromverbrauch über das Jahr hinweg summiert. Hochgerechnet ergibt sich ein jährlicher Verbrauch von grob 20 bis 40 kWh, abhängig von Intensität der Nutzung.

Cloud-Kosten

Für die Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) sind die Cloud-Funktionen ein zentraler Bestandteil, allerdings nur teilweise kostenlos nutzbar. Ohne Abo stehen lediglich grundlegende Funktionen wie Livebild und ein sehr eingeschränkter Ereignisverlauf zur Verfügung.

Wer den vollen Funktionsumfang nutzen möchte, benötigt ein kostenpflichtiges Abo über Google (Google Home Premium, ehemals Nest Aware). Dieses liegt je nach Umfang bei etwa 10 € pro Monat für die Standard-Version oder rund 18 € pro Monat für den erweiterten Tarif. Damit erhält man einen deutlich längeren Videoverlauf, erweiterte KI-Funktionen sowie – je nach Tarif – auch kontinuierliche Aufzeichnung.

Im Alltag bedeutet das: Die Kamera ist zwar grundsätzlich ohne Zusatzkosten nutzbar, entfaltet ihr volles Potenzial aber erst mit Abo. Dadurch entstehen laufende Kosten, die man beim Kauf unbedingt berücksichtigen sollte, da sie die Gesamtinvestition spürbar erhöhen.

(App: 4 von 5 Punkten)

Video-/ Tonqualität 

Die Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) liefert im Alltag eine überzeugende Videoqualität. Das Bild wirkt bei Tageslicht scharf, detailreich und angenehm kontrastreich. Durch die 2K-Auflösung lassen sich Personen, Bewegungen und Objekte gut erkennen. Der diagonale Blickwinkel von 152° sorgt zudem dafür, dass ein großer Bereich vor der Kamera erfasst wird, etwa Eingangsbereiche, Einfahrten oder Terrassen.

Auch bei schwierigen Lichtverhältnissen arbeitet die Kamera solide. Helle und dunkle Bildbereiche werden gut ausgeglichen, sodass Gesichter oder Bewegungen nicht zu schnell überbelichtet oder zu dunkel dargestellt werden. Bei Nacht nutzt die Kamera Infrarot-Nachtsicht und liefert klare Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Diese reichen für die Überwachung gut aus, allerdings fehlt ein integriertes Spotlight. Dadurch gibt es keine Farbnachtsicht, was bei einer kabelgebundenen Kamera etwas enttäuschend ist.

Die Tonqualität ist für eine Sicherheitskamera ordentlich. Das integrierte Mikrofon nimmt Stimmen gut verständlich auf, auch wenn der Klang etwas komprimiert wirkt. Über den eingebauten Lautsprecher ist eine Zwei-Wege-Kommunikation möglich, zum Beispiel um mit Besuchern zu sprechen. Bei ruhiger Umgebung funktioniert das gut, bei Wind, Straßenlärm oder größerer Entfernung nimmt die Verständlichkeit jedoch spürbar ab.

Insgesamt bietet die Kamera eine starke Videoqualität mit guter Übersicht und brauchbarer Nachtsicht. Der Ton erfüllt seinen Zweck, kommt aber nicht an die Qualität eines separaten Lautsprechers oder Mikrofons heran.

(Video-/ Tonqualität : 4 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Die Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und entsprechend auf einen moderaten, aber konstanten Stromverbrauch optimiert. Im Lieferumfang ist ein 9-W-Netzteil enthalten, das die maximale Leistungsaufnahme vorgibt.

Im Alltag liegt der tatsächliche Verbrauch in der Regel darunter und bewegt sich, je nach Nutzung, meist im Bereich von etwa 2 bis 5 Watt im Normalbetrieb (Livebild, Standby mit aktiver Überwachung). Kurzzeitig kann der Verbrauch ansteigen, etwa wenn:

  • das Livebild aktiv gestreamt wird
  • die Nachtsicht (Infrarot-LEDs) aktiviert ist
  • Bewegungen erkannt und verarbeitet werden

Insgesamt bleibt der Stromverbrauch für eine dauerhaft aktive Outdoor-Überwachungskamera auf einem typischen und noch moderaten Niveau, auch wenn er aufgrund des 24/7-Betriebs nicht zu unterschätzen ist. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) überzeugt vor allem bei den grundlegenden Funktionen. Die Bildqualität ist scharf, die Einrichtung einfach und die Bedienung über die Google Home App gelingt intuitiv und zuverlässig. Auch die Bewegungserkennung arbeitet im Alltag solide und liefert nützliche Benachrichtigungen.

Weniger überzeugend sind die KI-Funktionen, die nicht immer fehlerfrei arbeiten, sowie die starke Abhängigkeit von einem kostenpflichtigen Abo für erweiterte Features. Zusätzlich fehlt ein integriertes Spotlight, wodurch nachts nur Schwarz-Weiß-Aufnahmen möglich sind.

Insgesamt liefert die Kamera eine gute Leistung in den Kernbereichen, bleibt beim Funktionsumfang ohne Zusatzkosten jedoch etwas hinter den Erwartungen zurück.

Preis/Leistung

Die Google Nest Cam Outdoor (2K, 2. Generation) liegt mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 150 € im mittleren bis gehobenen Segment. Im Online-Handel ist sie inzwischen meist etwas günstiger erhältlich und pendelt sich häufig im Bereich von etwas über 130 ein, abhängig von Angebot und Händler.

In Sachen Preis-Leistung bietet die Kamera eine solide Basis. Die Bildqualität ist gut, die Verarbeitung hochwertig und die Bedienung über die Google Home App besonders einfach und durchdacht. Gerade für Einsteiger oder Nutzer im Google-Ökosystem ist das Gesamtpaket stimmig und komfortabel.

Allerdings relativiert sich der Preis durch einige Einschränkungen. Viele erweiterte Funktionen sind nur mit einem kostenpflichtigen Abo nutzbar, und Features wie lokale Speicherung oder ein integriertes Spotlight fehlen komplett. Dadurch wirkt der Funktionsumfang im Vergleich zur Konkurrenz etwas eingeschränkt.

Es gibt durchaus Alternativen, die beim gleichen oder sogar niedrigeren Preis mehr bieten, etwa zusätzliche Hardware-Funktionen wie Beleuchtung, Sirenen oder flexible Speicheroptionen ohne laufende Kosten. Dafür erreichen diese Modelle oft nicht ganz die gleiche Benutzerfreundlichkeit oder Software-Integration.

Unterm Strich ist die Preis-Leistung ordentlich, aber nicht überragend. Man zahlt hier spürbar für das Gesamtpaket aus Software, Bedienkomfort und Marken-Ökosystem. Wer genau das sucht, wird zufrieden sein, wer hingegen möglichst viele Funktionen fürs Geld möchte, findet am Markt stärkere Alternativen.

Google Nest Cam Outdoor 2K mit Kabel

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https:store.google.com

Aqara Smart Video Doorbell G4

In aller Kürze

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 stellt eine innovative Lösung im Bereich der intelligenten Türklingeln dar und zeichnet sich durch eine hochwertige 1080p-Videoauflösung, ein erweitertes Sichtfeld und eine zuverlässige Benachrichtigungsfunktion aus. Besonders hervorzuheben ist die Implementierung einer lokalen Gesichtserkennungstechnologie, die auf eine Cloud-basierte Verarbeitung verzichtet und somit den Datenschutz gewährleistet.

Die Installation der Türklingel erfolgt unkompliziert, entweder mittels Batteriebetrieb oder über eine kabelgebundene Verbindung. Die Einrichtung erfolgt über die Aqara Home, welche die Kompatibilität mit Apple HomeKit, Amazon Alexa und Google Home Smart-Home-Systemen unterstützt.

Zu den wesentlichen Merkmalen der Aqara Smart Video Doorbell G4 zählen kein Abo-Zwang, die Möglichkeit der lokalen Datenspeicherung über den enthaltenden Chime-Repeater sowie die flexible Stromversorgung. Zu den Schwächen zählen die durchschnittliche Leistung der Nachtsichtfunktion sowie das etwas klobige Design.

Gefällt uns

  • Gute Videoqualität (1080p, 162° Weitwinkel)
  • Lokale Gesichtserkennung (KI)
  • Flexible Stromversorgung: Batterie oder Kabel
  • Kein Abo nötig für Grundfunktionen
  • HomeKit Secure Video + Alexa + Google kompatibel
  • Chimie im Lieferumfang enthalten
  • gute Bewegungserkennung

Gefällt uns weniger

  • Nachts teilweise unschärferes/dunkleres Bild
  • Design eher klobig (liegt aber an dem Gehäuse für Batterien)
  • Einige der Cloud-/AI-Funktionen langfristig nur mit Abo

Aqara Smart Video Doorbell G4

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Aqara Smart Video Doorbell G4 präsentiert sich in einem zeitgemäßen und übersichtlichen Design. Die Außenseite zeichnet sich durch ein schlichtes, helles Erscheinungsbild aus, welches typisch für Aqara-Produkte ist. Auf der Vorderseite befindet sich ein Produktbild der Türklingel. Ergänzend werden auf den Seiten zentrale Funktionen wie die Videoqualität, die Kompatibilität mit Smart-Home-Systemen (beispielsweise Apple HomeKit, Alexa, Google Home) sowie besondere Merkmale wie Gesichtserkennung oder kabelloser Betrieb hervorgehoben.

Im Inneren der Verpackung ist die Türklingel sowie der Chime-Repeater sorgfältig und sicher verpackt. Die Komponenten befinden sich in passgenauen Kunststoff- oder Kartoneinlagen, die einen optimalen Schutz vor Transportschäden gewährleisten. Empfindliche Teile sind zusätzlich mit Folie geschützt, während Zubehör in kleinen Fächern oder Tüten geordnet ist.

Der Lieferumfang beinhaltet die Aqara Smart Video Doorbell G4, den Chime-Repeater (Innen-Gong), Montagematerial (Schrauben, Dübel, Halterung), einen kleinen Kreuzschlitz-Schraubendreher, einen optionalen Winkeladapter, sechs AA-Batterien, ein USB-C-Kabel für die Stromversorgung des Chime sowie eine kurze Anleitung bzw. Schnellstartanleitung. Bitte beachten Sie, dass ein Netzteil für den Chime nicht im Lieferumfang enthalten ist und gegebenenfalls separat erworben werden muss. Solche Netzteile sind jedoch kostengünstig erhältlich. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Türklingel

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 zeichnet sich durch ein funktionales und zeitgemäßes Design in dunkelbrauner Farbgebung aus. Die längliche Front ist übersichtlich gestaltet.  Oberhalb der Kamera befinden sich Sensoren sowie eine beleuchtete Klingeltaste, die auch bei Dunkelheit gut sichtbar ist.

Die Aqara G4 Türklingel zeichnet sich durch ihre Möglichkeit aus, mit sechs Batterien betrieben zu werden, was im Vergleich zu Modellen mit fest integriertem Akku zu einer größeren Bauform führt. Mit den Abmessungen von 4,1 × 6,5 × 3,0 cm erscheint die Aqara G4 im direkten Vergleich zu den schlanken Türklingeln von Yale, Google und vergleichbaren Anbietern zwar klobiger. Dieser Aspekt stellt jedoch keinen signifikanten Nachteil dar, da bei den schlanken Modellen im Falle eines Akkudefekts ein Austausch häufig nicht wirtschaftlich ist, während bei der Aqara G4 ein einfacher Batteriewechsel möglich ist.

An der rechten Seite befindet sich eine längliche Abdeckung. Durch Öffnen mit dem Fingernagel wird eine Sicherungsschraube freigelegt. Durch deren Entfernung kann die Rückseite der Montageplatte von der Fronteinheit für die Montage getrennt werden. Die genaue Vorgehensweise wird im Abschnitt „Montage und Einrichtung“ erläutert.

Die Rückseite ist zweckmäßig gestaltet und auf die Montage optimiert. Hier befinden sich die Kontaktpunkte bzw. Anschlüsse für die Stromversorgung (bei kabelgebundenem Betrieb) sowie die Aufnahme für die Montageplatte. Bei kabelgebundener Stromversorgung kann der herkömmliche Klingeldraht mit einer Spannung von 12–24V AC bzw. 8–24V DC verwendet werden. Neben den beiden Anschlussklemmen für die kabelgebundene Stromversorgung ist hier auch das Batteriefach integriert bzw. zugänglich, je nach Nutzung. Die Konstruktion gewährleistet, dass die Türklingel sicher an der Halterung einrastet und stabil an der Wand befestigt ist.

Für die Gegensprechanlage ist am linken Rahmen ein kleiner Lautsprecher integriert. Das hierfür ebenfalls notwendige Mikrofon ist in der Kamera-Einheit integriert.

Chimie 

Der Chime zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise und die Verwendung von leichtem aber hochwertigem Kunstoff mit matter Oberfläche aus, die in einem einheitlichen dunkelbraunen Farbton gehalten sind und eine harmonische Integration in die Außeneinheit gewährleisten. Mit seinen kompakten Abmessungen von ca. 6,5 × 6,5 × 3 cm lässt sich dieses Gerät diskret in der Nähe von Steckdosen platzieren, ohne wertvollen Platz einzunehmen oder die Ästhetik des Raumes zu beeinträchtigen.

Die Befestigung erfolgt mittels Klebepads an der Wand.  An der Unterseite befindet sich ein USB-C-Anschluss zur Stromversorgung, ein Micro-SD-Karten-Slot für die lokale Speicherung von Videomaterial sowie ein HomeKit-Code-Aufkleber zur vereinfachten Integration in das Apple-Ökosystem. Der Chime erfüllt somit die Funktionen eines Lautsprechers, eines lokalen Speicher-Hubs und eines Smart-Home-Integrationspunkts.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 und der zugehörige Chime-Repeater zeichnen sich durch eine robuste und funktionale Konstruktion aus. Beide Geräte bestehen hauptsächlich aus widerstandsfähigem Kunststoff mit matter Oberfläche, die Fingerabdrücke reduziert und sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich geeignet ist. Kunststoffgehäuse sind in der Regel in der Lage, mehrere Jahre lang den üblichen Witterungsbedingungen standzuhalten, einschließlich Regen, Wind und direkter Sonneneinstrahlung. Risse oder ähnliche Schäden sind eher unwahrscheinlich. Sollte die Türklingel jedoch beispielsweise an der Südseite des Hauses installiert sein, kann es nach drei bis fünf Jahren zu einer leichten Ausbleichung des Kunststoffs kommen. An der Nordseite, wie in meinem Fall, verläuft dieser Alterungsprozess deutlich langsamer. 

Die Türklingel vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Die Kanten sind präzise gefertigt und die beleuchtete Klingeltaste verfügt über einen klar definierten und angenehmen Druckpunkt. Die Rückseite, welche die Halterungsaufnahme und das Batteriefach beherbergt, ist ebenfalls stabil konstruiert, um eine sichere Montage zu gewährleisten. Der integrierte Lautsprecher ist sauber eingelassen, ohne dass Spaltmaße oder Wackelstellen erkennbar sind.

Der Chime-Repeater zeichnet sich durch seine kompakte Bauweise und die identische dunkelbraune Farbgebung mit der Türklingel aus, wodurch ein harmonisches Erscheinungsbild gewährleistet wird, unabhängig von der jeweiligen Installationsposition im Haus. Das Gehäuse aus hochwertigem Kunststoff ist makellos verarbeitet, das Lautsprechergitter ist fest verankert und vermittelt einen robusten Gesamteindruck. Die Unterseite, welche den USB-C-Anschluss sowie den Micro-SD-Karten-Slot integriert, ist sorgfältig ausgeführt. Ebenso ist der HomeKit-Code-Aufkleber präzise angebracht. Die Wandmontage mittels Klebepads erfolgt sicher und gewährleistet eine stabile Positionierung des Geräts.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-Artsmarte Video Türklingel (Batteriebetrieben oder Kabelgebunden)
AuflösungFull-HD 1080p oder HD 720p
Weitwinkel162° diagonal
Abmessungen Türklingel: 141,5 mm x 65 mm x 30,4 mm ( H x B x T)
Chime : 65,2 mm x 65 mm x 28,4 mm ( H x B x T)
ZoomDigitales Zoomen (bis zu 4x)
MaterialKunststoff
KonnektivitätWi-Fi 2,4 GHz
Funktioneneingebauter Bewegungsmelder.
LED-Lichtring um Klingeltaster zur Statusanzeige.
Hochwertiger Lautsprecher und hochwertiges Mikrofon.
lokaler Micro-SD-Speicherkarten- Slot in Chime
HomeKit Secure Video + Alexa + Google kompatibel
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IPX3  Temperatur: -18 bis 50 °C
NachtsichtmodusBis zu 5 m Sichtweite durch die verbauten Infrarot-LEDs
Kamera2 Megapixel
Lieferumfang1x Aqara G4 Türkligel
1x Aqara Chime
1x Kabel für Chime
1x Montagehalterung
1x Montagewinkel
1x Montagematerial (Schrauben und Dübel)
6x AA-Batterie für Türkligel
1x kleiner Kreutzschlitz-Schraubendreher
1x Schnellstartanleitung
Technische Daten der Aqara Smart Video Doorbell G4

Einrichtung und Installation

Die Installation der Aqara Smart Video Doorbell G4 ist unkompliziert und durchdacht. Die Installation und Einrichtung wird detailliert in der kostenlosen App Aqara Home mit Bildern und Videos erläutert. 

Zunächst ist eine Schraube an der seitlichen Gehäuseseite unterhalb der Abdeckung der Türklingel zu lösen. Anschließend wird die Montagelatte nach unten zum Entriegeln verschoben, wodurch die Türklingel vom Halter abgenommen werden kann.

Die Montageplatte dient als präzise Schablone für die Bohrlöcher.  Markieren Sie die Position der Schrauben bzw. Dübel, bohren Sie die markierten Löcher, setzen Sie die Dübel ein und befestigen Sie die Montageplatte mit den mitgelieferten Schrauben sicher an der Wand.  Zur optimalen Erfassung des Eingangsbereichs kann der mitgelieferte Montagewinkel für eine horizontale Ausrichtung verwendet werden, um die Kamera um 30 Grad nach links oder rechts zu neigen.

Anschließend erfolgt die Stromversorgung. Entweder werden die sechs mitgelieferten AA-Batterien eingesetzt oder ein vorhandener Klingeldraht angeschlossen, wobei die Polung beim Kabelbetrieb keine Rolle spielt. Setzen Sie die Türklingel anschließend wieder auf die Halterung, bis sie einrastet und sichert diese wieder mit der seitlichen Schraube.

Der Chime-Repeater ist für die Installation im Innenraum konzipiert. Er kann mittels Klebepads an der Wand befestigt oder an einem beliebigen Ort platziert und über den USB-C-Anschluss mit Strom versorgt werden. Die Einrichtung der Geräte erfolgt schrittweise über die Aqara Home App. Nach Erstellung eines Benutzerkontos (E-Mail-Adresse, Passwort, optional Telefonnummer) wird das Gerät mittels QR-Code-Scan eingerichtet.  

Ich habe den HomeKit Code am Chime erfasst, woraufhin mein iPhone mich um die Verknüpfung des Produkts mit HomeKit bat. Anschließend wurde ich lediglich aufgefordert, die Übermittlung der Daten meines 2,4 GHz WLAN-Netzwerks und anderer Informationen zu bestätigen. Ich musste lediglich den Standort der installierten Türklingel (Haustüre) auswählen und einen Namen vergeben, der bereits mit dem Produktnamen vorausgefüllt war. Somit war das Gerät sofort einsatzbereit. Die Türklingel verbindet sich nach dem Einsetzen der Batterien direkt mit dem Chime, wodurch die Einrichtung absolut einfach ist. 

(Einrichtung und Installation: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 zeichnet sich durch einen umfassenden Funktionsumfang und eine benutzerfreundliche Bedienung aus. Sie liefert hochauflösende 1080p-Videobilder mit einem Weitwinkel von 162 Grad und ermöglicht dank integrierter Infrarot-Nachtsicht und Lichtsensoren eine kontinuierliche Überwachung des Eingangsbereichs auch bei Dunkelheit. Verschiedene Sensoren, darunter Bewegungssensoren und ein Lichtdetektor, gewährleisten präzise Benachrichtigungen und eine optimale Bildqualität bei Tag und Nacht.

Die Gegensprechfunktion wird über den integrierten Lautsprecher der Außeneinheit realisiert, während der Chime-Repeater im Innenraum den Klingelton wiedergibt. Die Aqara Home App ermöglicht den Nutzern den Zugriff auf Live-Videostreams, die Durchführung von Gesprächen, den Erhalt von Bewegungsbenachrichtigungen sowie die Aktivierung der Gesichtserkennung, die bekannte Personen lokal identifiziert, ohne Daten in die Cloud zu übertragen.

Die Aufnahmen können wahlweise lokal auf einer Micro-SD-Karte im Chime oder über den kostenlosen 7-Tage-Cloud-Speicher gesichert werden. Die App-Bedienung ist übersichtlich und intuitiv gestaltet, wobei Schritt-für-Schritt-Anleitungen auch Einsteigern eine einfache Nutzung ermöglichen. Darüber hinaus unterstützt die Türklingel Apple HomeKit Secure Video, Amazon Alexa und Google Home, wodurch die Integration in bestehende Smart-Home-Systeme und die Automatisierung von Prozessen, wie beispielsweise das Einschalten von Licht bei Erkennung einer Person oder der Start der Videoaufzeichnung bei Klingeln oder Bewegung, ermöglicht wird.

Erweiterung durch Chime

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 zeichnet sich durch eine Vielzahl an Funktionalitäten aus, die sie von konventionellen Türklingeln differenzieren. Die Melodie und Lautstärke des Chime-Repeaters sind individuell konfigurierbar. Im Test erwies sich die Lautstärke als überdurchschnittlich hoch, bereits 75 % Lautstärke ermöglichten eine deutliche Wahrnehmung des Tones über zwei Stockwerke hinweg. Die Tonauslösung erfolgt unmittelbar beim Klingeln, ohne signifikanten zeitlichen Verzug, wodurch Besucher umgehend akustisch wahrgenommen werden können.

Die Integration in das Apple HomeKit-Ökosystem stellt eine weitere Besonderheit dar.  Bei erfolgreicher Verbindung ertönt der Türgong zusätzlich auf allen kompatiblen HomePods, wodurch eine weitreichende Wahrnehmung des Signals gewährleistet ist.  Die lokale

Gesichtserkennung ermöglicht die Identifizierung bekannter Personen, ohne dass Daten an Cloud-Server übertragen werden. Aufnahmen können wahlweise lokal auf einer Micro-SD-Karte (mit bis zu 512 GB Speicherkapazität) oder in der kostenfreien 7-Tage-Cloud-Speicherlösung archiviert werden.

Zusätzliche Funktionen wie Bewegungsbenachrichtigungen, Live-Videoübertragung, Gegensprechen und die Konfiguration von Automationen (beispielsweise die Steuerung der Beleuchtung bei Erkennung einer Person) sind direkt über die zugehörige App realisierbar.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Die App „Aqara Home“, welche kostenfrei im Apple App Store und Google PlayStore erhältlich ist, zeichnet sich durch eine benutzerfreundliche Oberfläche und einen umfassenden Funktionsumfang aus. Auf der Startseite („Home“) werden alle verbundenen Geräte nach Räumen geordnet dargestellt, wodurch ein effizienter Überblick gewährleistet und ein direkter Zugriff auf die einzelnen Produkte ermöglicht wird. Zusätzlich stehen Bereiche für Automatisierungen und Szenen zur Verfügung, die eine individuelle Konfiguration verschiedener Abläufe im Smart Home ermöglichen.

Aqara Home
Preis: Kostenlos
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Preis: Kostenlos

Im Mittelpunkt der Anwendung befindet sich die Kameraansicht der Türklingel, die in mehrere Untermenüs strukturiert ist. Im Bereich „Live“ wird das aktuelle Kamerabild in Echtzeit übertragen und die Gegensprechfunktion ist unmittelbar verfügbar. Unter „Wiedergabe“ können gespeicherte Aufnahmen von der Micro-SD-Karte oder aus der Cloud abgerufen werden. Die „Suche“ ermöglicht ein gezieltes Auffinden von Ereignissen anhand von Zeit oder Aktivität. Im Bereich „AI“ wird die Gesichtserkennung verwaltet, einschließlich der Zuordnung bekannter Personen und der Verwaltung intelligenter Ereignisse.

Das Einstellungsmenü zeichnet sich durch eine durchdachte Struktur und eine Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten aus. Es ermöglicht die Konfiguration der Bewegungserkennung und deren Empfindlichkeit, die Verwaltung von Benachrichtigungen, die Anpassung des Klingeltons und der Lautstärke des Chime, die Optimierung der Videoqualität sowie die Auswahl der Speicheroptionen (Cloud oder Micro-SD). Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit zur Konfiguration von Netzwerk- und Geräteeinstellungen. Die Verwaltung von Firmware-Updates und die Integration in Systeme wie Apple HomeKit, Alexa oder Google Home werden ebenfalls im Einstellungsmenü verwaltet.

Die Bedienung ist intuitiv und logisch aufgebaut, sodass sowohl unerfahrene als auch erfahrene Nutzer effizient mit dem Gerät interagieren können. Wichtige Funktionen sind unmittelbar zugänglich, während tiefergehende Optionen in Untermenüs sinnvoll gegliedert sind, um eine übersichtliche und benutzerfreundliche Navigation zu gewährleisten.

Bewegungserkennung

Im Einstellungsmenü der Aqara Smart Video Doorbell G4 steht eine umfassende und individuelle Anpassung der Bewegungserkennung zur Verfügung. Die Empfindlichkeit kann in mehreren Stufen konfiguriert werden, um Fehlalarme, beispielsweise durch vorbeifahrende Fahrzeuge oder Hintergrundbewegungen, zu minimieren. Des Weiteren ermöglicht die Festlegung von Erkennungsbereichen direkt im Kamerabild eine gezielte Überwachung relevanter Zonen.

Die Benachrichtigungseinstellungen lassen sich ebenfalls präzise definieren, beispielsweise hinsichtlich des Versands von Push-Mitteilungen bei Bewegungserkennung, einschließlich der Festlegung von Zeitfenstern. Eine Differenzierung zwischen verschiedenen Ereignistypen, wie beispielsweise allgemeiner Bewegung oder der Erkennung von Personen, ist ebenfalls dank „KI“ möglich. Zeitpläne ermöglichen die Aktivierung der Bewegungserkennung zu bestimmten Zeitpunkten, beispielsweise ausschließlich während der Nachtstunden oder bei Abwesenheit des Nutzers.

Zusätzlich kann die automatische Speicherung von Videoaufnahmen bei Bewegungserkennung konfiguriert werden, entweder lokal auf der Micro-SD-Karte oder in der Cloud. Insgesamt bietet die Bewegungserkennung der Aqara Smart Video Doorbell G4 eine hohe Flexibilität und lässt sich optimal an die individuellen Bedürfnisse sowie die spezifischen Umgebungsbedingungen anpassen.

Video Einstellungen 

Im Einstellungsmenü der Aqara Smart Video Doorbell G4 lassen sich auch die Videoeinstellungen individuell anpassen. Dabei kann unter anderem die Auflösung bzw. Videoqualität beeinflusst werden, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bildqualität und Speicherverbrauch zu erreichen.

Zusätzlich stehen Optionen zur Verfügung wie die Anpassung der Videostream-Qualität (z. B. flüssigere Übertragung bei schwächerem WLAN), sowie Einstellungen für die Nachtsicht (Infrarot), die je nach Umgebung aktiviert oder optimiert werden kann. Auch die Bilddarstellung lässt sich anpassen, etwa Helligkeit oder Kontrast, abhängig von den Lichtverhältnissen am Einsatzort.

Darüber hinaus kann festgelegt werden, wie Videos aufgezeichnet werden, beispielsweise nur bei Bewegung oder durchgehend, sowie wo die Speicherung erfolgt (lokal auf Micro-SD oder in der Cloud).

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 unterstützt zwei Auflösungsstufen: 1080p (Full HD) und 720p (HD). Die Einstellung kann je nach Bedarf gewählt werden:

  • 1080p: Maximale Auflösung für klare und detaillierte Videoaufnahmen, ideal für die Identifikation von Personen oder Erkennung von Ereignissen.
  • 720p: Reduzierte Auflösung für flüssigere Übertragung bei schwächerem WLAN oder um Speicherplatz zu sparen.

Benachrichtigungen

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 bietet eine sehr gute anpassbare Benachrichtigungskonfiguration, die es Nutzern ermöglicht, präzise festzulegen, wann und über welche Ereignisse sie informiert werden möchten. Zu den einstellbaren Optionen zählen:

  • Türklingeln:  Push-Benachrichtigung bei Betätigung der Türklingeltaste.
  • Bewegungserkennung:  Benachrichtigungen bei jeder erkannten Bewegung oder ausschließlich bei Personen (optional mittels Gesichtserkennung).
  •  Erkannte Personen:  Benachrichtigungen bei Erkennung bekannter oder unbekannter Personen.
  • Zeitpläne:  Aktivierung von Benachrichtigungen zu bestimmten Tageszeiten oder bei Abwesenheit des Nutzers.
  • Benachrichtigungsart:  Push-Mitteilung auf dem Smartphone, Tonausgabe über den HomePod (bei HomeKit-Verknüpfung) oder beides gleichzeitig.

Zusätzlich bietet die App die Möglichkeit, die Anzeige von Ereignissen zu konfigurieren. Nutzer können wählen, ob alle Ereignisse direkt angezeigt oder zusammengefasst werden sollen, um die Informationsflut zu reduzieren und gleichzeitig keine relevanten Ereignisse zu verpassen.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Stromversorgung/Akkulaufzeit

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 zeichnet sich durch eine gute Akkulaufzeit aus, welche sich je nach Nutzungsintensität variiert. Bei moderater Nutzung im Alltag beträgt die Lebensdauer des Batteriesatzes in der Regel 4 bis 6 Monate. Bei intensiver Nutzung, beispielsweise durch häufige Live-Ansichten oder eine erhöhte Anzahl an Bewegungsereignissen, kann sich die Laufzeit auf 2 bis 3 Monate reduzieren.

Eine besonders vorteilhafte Alternative stellt die feste Verdrahtung über bestehende Klingeldrähte dar. In diesem Betriebsmodus wird die Türklingel permanent mit Strom versorgt, wodurch sich der Nutzer von der Notwendigkeit des Batteriewechsels befreit. Dies stellt insbesondere bei häufiger Nutzung oder stark frequentierten Eingangsbereichen einen erheblichen Vorteil dar.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Ton- /Videoqualität

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 präsentiert sich im täglichen Einsatz mit einer beeindruckenden Videoqualität in Full HD (1080p). Bei Tageslicht liefert die Kamera eine scharfe und detaillierte Darstellung, die Gesichter, Körperkonturen und Objekte im Eingangsbereich deutlich erkennbar macht. Der großzügige Blickwinkel ermöglicht die Erfassung des gesamten Eingangsbereichs, einschließlich seitlicher Bereiche. Die Bildmitte zeichnet sich durch eine besonders hohe Schärfe aus, während die Ränder eine leichte Weichzeichnung aufweisen. Dieses Phänomen ist typisch für Weitwinkelkameras und beeinträchtigt die Erkennung von Bewegungen oder Personen am Rand nur marginal.

Die Helligkeit und der Kontrast sind optimal aufeinander abgestimmt, wodurch das Bild in den meisten Szenarien eine angenehme und realistische Wirkung erzielt. Bei starkem Gegenlicht treten gelegentlich leichte Überbelichtungen auf, die jedoch den Gesamteindruck des Bildes nicht signifikant beeinträchtigen.

Die Kamera ist mit einer effizienten Nachtsichtfunktion ausgestattet. Integrierte Infrarot-LEDs gewährleisten eine Sichtbarkeit des Eingangsbereichs auch bei völliger Dunkelheit. Die Bilddarstellung ist im Vergleich zu Tageslicht leicht weicher, ermöglicht jedoch die zuverlässige Erkennung von Personen und Bewegungen.

Über die zugehörige App kann zwischen einer Auflösung von 1080p und 720p gewählt werden. 1080p bietet die höchste Detailgenauigkeit, während 720p eine flüssigere Übertragung bei eingeschränkter WLAN-Bandbreite ermöglicht. Insgesamt zeichnet sich die Aqara G4 durch eine zuverlässige Full-HD-Qualität, einen breiten Blickwinkel und eine solide Nachtsicht aus, die sich für die Überwachung von Haustür und Eingangsbereich eignen.

Die Tonqualität der Aqara Smart Video Doorbell G4 ist insgesamt als gut verständlich zu bewerten. Personen die geklingelt haben werden in normaler Gesprächslautstärke klar und deutlich übertragen. In ruhigen Umgebungen ist die Sprachverständlichkeit auch bei leicht leiser Aussprache gewährleistet. Die Mikrofonaufnahme ist klar und Nebengeräusche, wie beispielsweise leichte Windgeräusche oder entfernte Stimmen, werden weitgehend gefiltert.

Die Sprachübertragung eurer Stimme ist dank den Lautsprechers an der Türklingel ebenfalls nach außen hin gut. Besucher hören die Bewohner deutlich, solange der Umgebungslärm nicht übermäßig hoch ist. Auf einer befahrenen Straße kann lauter Verkehr den Ton teilweise überlagern, die Verständlichkeit bleibt jedoch in der Regel erhalten. Für optimale Ergebnisse empfiehlt es sich, in lauten Umgebungen in unmittelbarer Nähe der Klingel zu sprechen.

(Ton- /Videoqualität : 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 zeigte mir über den längeren Testzeitraum, dass die Mehrheit ihrer Werbeversprechen zustimmen und präsentiert sich als durchdachte und zuverlässige Smart-Home-Türklingel mit einer Vielzahl praktischer Funktionen. Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus unkomplizierter Einrichtung, stabiler App-Anbindung und nahtloser Integration in das Apple HomeKit-Ökosystem. Die Option der lokalen Datenspeicherung ohne verpflichtendes Abonnement stellt einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber zahlreichen Konkurrenzprodukten dar.

Zu den wesentlichen Stärken zählen die solide Videoqualität in 1080p Auflösung, der weitläufige Blickwinkel sowie die zuverlässige Bewegungserkennung mit anpassbaren Konfigurationsmöglichkeiten.  Die außergewöhnlich hohe Lautstärke des Chime, die individuell anpassbare Klingeltonauswahl und die unmittelbare Reaktion ohne signifikante Verzögerung beim Klingeln gewährleisten im täglichen Gebrauch einen hohen Komfortgrad. Die lokale Gesichtserkennung funktioniert zuverlässig und datenschutzkonform.

Andererseits sind auch einige Schwächen zu verzeichnen.  Die Videoqualität ist zwar zufriedenstellend, erreicht jedoch nicht das Niveau höher auflösender 2K- oder 4K-Modelle. In der Nachtsicht zeigt sich das Bild tendenziell weicher und detailärmer. Darüber hinaus kann die Verständlichkeit der Gegensprechfunktion bei starkem Umgebungslärm, beispielsweise an einer stark befahrenen Straße, leicht beeinträchtigt sein.

Preis/Leistung

Die Aqara Smart Video Doorbell G4 wurde zum Markteinführungspreis von etwa 129,99 € positioniert und bot bereits zu diesem Zeitpunkt ein konkurrenzfähiges Leistungsspektrum. Im aktuellen Online-Handel ist sie jedoch häufig für einen Preis von rund 78 erhältlich, was das Gesamtpaket deutlich attraktiver gestaltet.

Für diesen Preis stellt die Türklingel ein umfassendes Funktionsangebot bereit, welches ohne die Entstehung laufender Kosten auskommt, insbesondere durch die Möglichkeit der lokalen Datenspeicherung mittels Micro-SD-Karte. Zusätzlich zu diesen Vorteilen bietet das Gerät Funktionen wie die Unterstützung von Apple HomeKit, lokale Gesichtserkennung, flexible Stromversorgungsmöglichkeiten sowie eine insgesamt solide Video- und Audioqualität.

Im Vergleich zu zahlreichen Konkurrenzmodellen, die häufig höhere Auflösungen anbieten, jedoch mit zusätzlichen Cloud-Abonnements verbunden sind, priorisiert die Aqara G4 den Datenschutz und die langfristige Kostenoptimierung. Obwohl kleinere Abstriche bei der Videoqualität oder der Nachtsicht feststellbar sind, beeinträchtigen diese den alltäglichen Gebrauch nicht signifikant.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Aqara G4 zum aktuellen Preis ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.  Insbesondere für Nutzer, die auf die Entstehung laufender Kosten verzichten und gleichzeitig eine zuverlässige und gut ausgestattete Smart-Home-Türklingel suchen, stellt sie eine klare Empfehlung dar.

Aqara Smart Video Doorbell G4

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.aqara.com/de/

Yale Linus Smart Lock L2 Lite

In aller Kürze

Yale hat das neue Yale Linus Smart Lock L2 Lite vorgestellt. Dieses Modell unterscheidet sich in mehreren Aspekten von seinem Vorgänger, dem Linus L2. Besonders hervorzuheben sind das kompaktere und dezenter gestaltete Design sowie der deutlich reduzierte Preis, der es insbesondere für Einsteiger attraktiv macht. Die Bedienung wurde bewusst vereinfacht und konzentriert sich auf die essenziellen Grundfunktionen eines Smart Locks.

Im Gegenzug müssen Nutzer jedoch auf einige Komfortmerkmale verzichten. Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite verfügt nicht über eine integrierte WLAN-Schnittstelle, sodass für den Fernzugriff eine zusätzliche Bridge erforderlich ist. Des Weiteren wird es nicht mit einem wiederaufladbaren Akku betrieben, sondern mit Batterien, die in regelmäßigen Abständen gewechselt werden müssen. Insgesamt bietet das Yale Linus Smart Lock L2 Lite somit eine solide Grundausstattung, verzichtet jedoch zugunsten eines niedrigeren Preises und einer vereinfachten Handhabung auf einige erweiterte Funktionen des teureren Vorgängermodells.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Matter/ Thread integration
  • schnell
  • kompakter Bauweise

Gefällt uns weniger

  • Zugriff von der Ferne aus nur mit Bridge oder Matter
  • viel Kunststoff
  • Erfordert besondere CR123A-Batterien

Yale Linus Smart Lock L2 Lite

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite wird in einer kompakten und robusten Verpackung präsentiert, die einen hochwertigen und zeitgemäßen Eindruck vermittelt. Die äußere Gestaltung ist schlicht gehalten, mit einer klaren Produktabbildung auf der Vorderseite sowie den wesentlichen Funktionen und Kompatibilitätshinweisen auf der Rückseite. Die Farbgebung dominiert ein dezentes Design in Weiß- und Grautönen, welches typisch für Smart-Home-Produkte aus dem Hause Yale ist.

Im Inneren ist das Smart Lock sorgfältig geschützt untergebracht. Die einzelnen Komponenten sind ordentlich in passgenaue Fächer eingelegt, um während des Transports ein Verrutschen oder Beschädigen zu verhindern. Das Gerät selbst ist zusätzlich in Schutzfolie verpackt, um Kratzer zu vermeiden.

Zum Lieferumfang gehören neben dem eigentlichen Smart Lock die erforderlichen Adapterplatten für diverse Türschlösser, Montagematerial sowie die benötigten Batterien. Des Weiteren liegt eine kurze Bedienungsanleitung bei, die die wesentlichen Schritte zur Installation erläutert. Insgesamt wirkt die Verpackung durchdacht und benutzerfreundlich, da alle Teile übersichtlich angeordnet und unmittelbar griffbereit sind.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite präsentiert sich mit einem zeitgemäßen und besonders kompakten Design, das sich nahtlos in den Wohnraum integriert. Die runde, minimalistische Formgebung verleiht dem Gerät eine schlichte und zeitlose Ästhetik, wodurch es sich unauffällig an der Tür präsentiert. Im Vergleich zum Vorgängermodell zeichnet sich das L2 Lite durch eine deutlich reduzierte Größe und somit eine dezente Optik aus.

Das Gehäuse des Smart Locks ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt und verfügt über eine matte Oberfläche, die sowohl eine edle Optik vermittelt als auch eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken gewährleistet. Die Farbgebung des Geräts beschränkt sich auf dunkle, neutrale Töne. Zur Auswahl stehen die Farben Hellgrau und Schwarz, weiß gibt es leider nicht. Dennoch ist eine problemlose Anpassung an diverse Türdesigns mit den beiden verfügbaren Farben gewährleistet. Auf der Vorderseite befindet sich ein zentraler Drehknopf, der eine manuelle Bedienung ermöglicht und durch seine angenehme Haptik besticht. Die dezente LED-Ring im Zentrum liefert zusätzliche Statusinformationen, ohne die reduzierte Designsprache zu beeinträchtigen.

Mit einem Durchmesser von rund 61 Millimetern und einer Höhe von etwa 72 Millimetern zählt das L2 Lite zu den kompakteren Smart Locks auf dem Markt. Das Gewicht von ungefähr 260 Gramm ohne Batterien unterstreicht den leichten und platzsparenden Aufbau des Geräts. Insgesamt kombiniert das L2 Lite eine schlichte Optik mit funktionaler Gestaltung und hebt sich insbesondere durch seine kompakte Bauweise positiv vom größeren Vorgängermodell ab.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite besticht durch eine gute Verarbeitung und eine durchdachte Haptik. Das Gehäuse besteht aus robustem, mattem Kunststoff, der Fingerabdrücke abweist und eine unempfindliche Oberfläche bietet. Die Spaltmaße sind gleichmäßig, alle Bauteile sind fest miteinander verbunden, und das Fehlen scharfer Kanten verleiht dem Schloss ein stabiles und langlebiges Erscheinungsbild.

Besonders hervorzuheben ist der zentral angeordnete Drehknauf, dessen strukturierte Oberfläche die Griffigkeit deutlich verbessert.  Selbst bei leicht feuchten oder rutschigen Fingern gewährleistet der Drehknauf eine zuverlässige manuelle Bedienung. Der Widerstand beim Drehen ist angenehm und vermittelt ein präzises haptisches Feedback, welches die Bedienung intuitiv und komfortabel gestaltet.

Die internen Mechanismen arbeiten ruhig und gleichmäßig, und die mitgelieferten Montageadapter sind passgenau gefertigt. Insgesamt präsentiert sich das L2 Lite als praktisches, robustes und hochwertig verarbeitetes Produkt. Die Kombination aus solider Bauweise und griffigem Drehknauf unterstreicht den hohen Bedienkomfort.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batterie-Betrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungeine Stufe benötigt rund 2 Sekunden
AbmessungenYale Linus Smart Lock L2 Lite: 61 mm x 72 mm (Durchmesser x Tiefe)
SperrmodiManuelle Verriegelung / Entriegelung
App-gesteuerte Verriegelung
Auto-Unlock / Automatisches Entriegeln
KeySense™-Taster
Keypad-Zugang (optional)
MaterialKunststoff,
KonnektivitätMatter/Thread; Apple Home, Samsung Smart Things, Alexa, Google Home; Bluetooth 5.4
BatterielaufzeitSmart Lock: bis zu etwa  6 Monaten
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
AES-128 Verschlüsselung
LieferumfangSmart Lock
3x Batterien
Montageplatte zum Verschrauben
Inbusschlüssel
Klebepad
Bedienungsanleitung 
Garantiekarte / Sicherheitshinweise

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Für die Installation des Yale Linus Smart Lock L2 Lite ist ein kompatibler Schließzylinder unerlässlich. Das L2 Lite wird als Nachrüstlösung auf der Innenseite der Tür montiert und bewegt permanent einen Schlüssel im Zylinder. Daher ist ein Zylinder mit Not- und Gefahrenfunktion zu empfehlen, um die externe Öffnung der Tür auch bei einem im Inneren steckenden Schlüssel zu gewährleisten. Zusätzlich muss ein ausreichender Freiraum um die Rosette vorhanden sein, um die sichere Befestigung der Motoreinheit zu ermöglichen.

Sollte kein geeigneter Zylinder vorhanden sein, ist ein Austausch zu empfehlen. Der Wechselvorgang ist in der Regel unkompliziert. Nach dem Öffnen der Tür wird die Befestigungsschraube an der Stirnseite gelöst, der Schlüssel leicht gedreht, um die Schließnase auszurichten, und der alte Zylinder entfernt. Anschließend wird der passend ausgemessene neue Zylinder eingesetzt und verschraubt. Es ist hierbei auf die korrekten Innen- und Außenmaße ab der Schraubenmitte zu achten, um einen bündigen Abschluss des Zylinders zu gewährleisten.

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite arbeitet technisch mit einem integrierten Getriebemotor, der den im Inneren steckenden Schlüssel automatisch dreht. Bei der Entriegelung mittels Fingerabdruck, PIN, App oder Smart-Home-Befehl rotiert der Motor den Schlüssel analog zur manuellen Bedienung. Die bestehende Türmechanik bleibt somit unverändert, lediglich der Drehvorgang wird motorisiert.

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite unterscheidet sich von seinen Vorgängermodellen durch die Stromversorgung mittels spezieller CR123A-Batterien anstelle eines wiederaufladbaren Akkus.  Dies führt zwar potenziell zu höheren Folgekosten, jedoch ist ein häufiger Batteriewechsel aufgrund der langen Lebensdauer der Batterien nicht erforderlich. 

Installation & Einrichtung 

kompliziert und benutzerorientiert. Das Gerät wird auf der Innenseite der Tür montiert, ohne dass Bohrungen erforderlich sind oder der bestehende Zylinder ausgetauscht werden muss. Der vorhandene Schlüssel verbleibt im Schloss, während das Smart Lock mittels der mitgelieferten Adapterplatten sicher befestigt wird. Dadurch gewährleistet das L2 Lite Kompatibilität mit den meisten Standard-Europrofil-Zylindern.

Für eine reibungslose Montage sollte der Zylinder eine Überstandshöhe von mindestens 3–4 mm aufweisen, und oberhalb des Zylinders sollte ein Freiraum von 10–15 mm vorhanden sein, um eine ungehinderte Bewegung des Drehknaufs zu ermöglichen. Die Türinnenseite muss frei von Hindernissen wie Griffrosetten oder Zierleisten sein.

Die Stromversorgung erfolgt über drei CR123A-Batterien, die im Lieferumfang enthalten sind. Nach dem Einsetzen der Batterien wird die Yale Home App auf einem kompatiblen Smartphone installiert. Über Bluetooth erfolgt die Kopplung und Kalibrierung des Schlosses, sodass die Endpositionen von verriegelt und entriegelt automatisch erkannt werden.

Nach der Einrichtung kann das Schloss auf verschiedene Weise genutzt werden: per App, über die Auto-Unlock-Funktion, die die Tür automatisch öffnet, sobald sich der Nutzer nähert, oder optional über Zubehör wie Keypad oder Fingerabdruckscanner. Für den Fernzugriff außerhalb des Hauses ist eine zusätzliche Yale Bridge erforderlich, da das L2 Lite nicht über integriertes WLAN verfügt.

Im Rahmen des Testverfahrens erweist sich das L2 Lite als ein praktisches und unkompliziertes Smart Lock, dessen Installations- und Einrichtungsprozess durch seine Einfachheit besticht. Es eignet sich insbesondere für Nutzer mit begrenzten technischen Kenntnissen und gewährleistet eine problemlose Inbetriebnahme.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite zeichnet sich durch einen Funktionsumfang aus, der Komfort, Sicherheit und Smart-Home-Integration optimal miteinander verbindet. Es richtet sich insbesondere an Einsteiger und Nutzer ohne komplexe Smart-Home-Systeme. Die Steuerung erfolgt primär über Bluetooth in Verbindung mit der Yale Home App. Über diese App können Nutzer die Tür ver- und entriegeln sowie den aktuellen Status überwachen. Zusätzlich ermöglicht der physische KeySense™-Taster am Gerät eine manuelle Ver- und Entriegelung von innen.

Wie bei Smart Locks üblich, ist die Beibehaltung der traditionellen Türöffnung durch Drehen des Drehknaufs von innen weiterhin gewährleistet. Auch von außen ist die Verwendung eines konventionellen Schlüssels möglich, sodass das Schloss jederzeit manuell bedient werden kann, selbst bei vollständiger Entleerung der Batterie.

Die App bietet die Möglichkeit, digitale Schlüssel zu vergeben, zeitlich begrenzte Zugänge zu erstellen und den Batteriestatus sowie Lock-Events zu überwachen. Die Auto-Unlock-Funktion ermöglicht eine automatische Entriegelung der Tür, sobald sich der Nutzer mit seinem Smartphone nähert. Das L2 Lite ist zudem kompatibel mit dem Yale Keypad.  ies erweitert die Bedienmöglichkeiten erheblich und stellt eine praktische Lösung für Gäste, Lieferanten oder Familienmitglieder dar, die kein Smartphone besitzen.

Das L2 Lite unterstützt die Integration in Smart-Home-Systeme durch Matter over Thread, wodurch eine Kompatibilität mit Plattformen wie Apple Home, Google Home und Samsung SmartThings gewährleistet ist. Direkte WLAN-Funktionalität ist nicht integriert, sodass der Fernzugriff ausschließlich über die separat zu erwerbende Yale Bridge ermöglicht wird.

Im Rahmen der Testphase demonstrierte das L2 Lite die Bereitstellung sämtlicher essenzieller Funktionen eines zeitgemäßen Smart Locks.  Die zuverlässige Bedienung erfolgt über die zugehörige App, den integrierten Drehknauf, konventionelle Schlüssel sowie ein Keypad.  Darüber hinaus bietet das Gerät eine intelligente Zutrittsverwaltung und unterstützt das Matter-Protokoll. Auf WLAN-Funktionen ohne die Verwendung der Bridge wird bewusst verzichtet. Das L2 Lite vereint somit praktischen Komfort, hohe Sicherheitsstandards und moderne Smart-Home-Integration in einem kompakten und preislich attraktiven Gerät.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Yale Home
Preis: Kostenlos
Yale Home
Preis: Kostenlos

Die Yale Home App dient als zentrales Steuerungselement für das Linus Smart Lock L2 Lite und ermöglicht eine effiziente Verwaltung und Überwachung des Schlosses. Nach dem Start präsentiert die App ein Dashboard, das alle verbundenen Yale-Geräte anzeigt, einschließlich des Schlossstatus (verriegelt/entriegelt), des Batteriestands und der letzten Aktivitäten.

Innerhalb der App können Nutzer in der Schlossübersicht nahtlos zwischen den Schlössern wechseln, den aktuellen Status überprüfen oder das Schloss direkt verriegeln oder entriegeln. Im Untermenü Digitale Schlüssel besteht die Möglichkeit, temporäre oder dauerhafte Zutrittsrechte zu erstellen, zu verwalten und zeitlich zu begrenzen.  Des Weiteren wird hier der aktuelle Nutzerzugriff angezeigt.

Das Untermenü „Automationen & Auto-Unlock“ ermöglicht die Aktivierung der Auto-Unlock-Funktion, wodurch sich die Tür automatisch öffnet, sobald sich der Nutzer dem Schloss nähert. Des Weiteren können Smart-Home-Automationen über Matter-kompatible Plattformen, beispielsweise Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa, eingerichtet werden.

Im Bereich „Einstellungen & Sicherheitsoptionen“ lassen sich Benachrichtigungen konfigurieren, die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, Firmware-Updates durchführen sowie die Notfall- und Gefahrenfunktionen verwalten. Unter „Integration & Zubehör“ können weitere Yale-Geräte, wie das Keypad oder die Yale Bridge, hinzugefügt werden, um den Funktionsumfang zu erweitern und den Fernzugriff zu ermöglichen.

Die App bietet somit eine übersichtliche und intuitive Bedienoberfläche, über die sich alle wesentlichen Funktionen des L2 Lite steuern lassen – vom manuellen oder automatischen Verriegeln bis zur Verwaltung digitaler Schlüssel und Smart-Home-Integration. Sie ermöglicht eine zentrale Kontrolle des Zugangs, eine einfache Einrichtung und eine flexible Anpassung an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer.

Matter

Die Yale Home App ermöglicht die Integration des Linus Smart Lock L2 Lite in moderne Smart-Home-Umgebungen mittels Matter, einem herstellerübergreifenden Standard, der eine effiziente Vernetzung von Geräten gewährleistet. Die Matter-Kompatibilität erlaubt eine nahtlose Integration des Schlosses in Plattformen wie Apple Home, Google Home, Samsung SmartThings und Amazon Alexa.

Nutzer können das Schloss somit nicht nur über die App steuern, sondern auch in bestehende Automatisierungsprozesse einbinden.  Beispielsweise kann die automatische Verriegelung der Tür beim Verlassen des Hauses oder die Entriegelung per Auto-Unlock beim Annähern des Smartphones konfiguriert werden. Des Weiteren ist eine Steuerung per Sprachbefehl über Siri, Google Assistant oder Alexa möglich, um Türen zu verschließen, zu öffnen oder den aktuellen Status abzufragen.

Die Matter-Integration gewährleistet eine breite Kompatibilität und Zukunftssicherheit, da neue Smart-Home-Geräte verschiedener Hersteller problemlos miteinander vernetzt werden können.  Das L2 Lite lässt sich somit flexibel in bestehende Smart-Home-Setups integrieren, unabhängig von der bevorzugten Plattform.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Im Rahmen meiner Testphase erwies sich das Yale Linus Smart Lock L2 Lite als zuverlässiges und effizientes Schließsystem. Der integrierte Motor gewährleistet eine präzise Ver- und Entriegelung der Tür, ohne dass es zu Funktionsstörungen oder mechanischen Beeinträchtigungen kommt. Die Geschwindigkeit des Schließvorgangs ist praxisgerecht dimensioniert. Eine vollständige Auf- oder Zusperrbewegung erfordert lediglich wenige Sekunden, und die Reaktion auf Befehle über die mobile Anwendung oder die Auto-Unlock-Funktion erfolgt unmittelbar.

Die Betriebsgeräusche des Schlosses sind moderat. Es erzeugt ein dezentes Summen und Klicken, das im Alltag wahrnehmbar, jedoch nicht störend ist. Im Vergleich zum größeren Vorgängermodell Yale Linus L2 fällt das L2 Lite etwas lauter auf. Während das L2 durch eine hochwertigere Mechanik und eine feinere Motorsteuerung einen geringeren Geräuschpegel aufweist, ist der Geräuschpegel des L2 Lite dennoch für den Wohnbereich akzeptabel.

Insgesamt kombiniert das L2 Lite eine zuverlässige Geschwindigkeit mit einer angemessenen Lautstärke, sodass das Schloss im Alltag komfortabel bedient werden kann, ohne dass die Betriebsgeräusche als störend empfunden werden.

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite wird mit drei im Lieferumfang enthaltenen CR123A-Batterien betrieben. Unter normalen Nutzungsbedingungen beträgt die Batterielaufzeit bis zu sechs Monate.  Diese kann jedoch je nach Häufigkeit der Türöffnung, Nutzung der Bluetooth-Verbindung sowie zusätzlicher Smart-Home-Anbindungen, wie beispielsweise der Yale Bridge, variieren.

Die Yale Home App ermöglicht die permanente Überwachung des aktuellen Batteriestatus und sendet frühzeitige Benachrichtigungen, sobald ein Batteriewechsel erforderlich ist. Dadurch wird sichergestellt, dass das Schloss jederzeit zuverlässig funktioniert und die manuelle oder smarte Bedienung nicht durch leere Batterien beeinträchtigt wird. Insgesamt bietet das L2 Lite somit eine komfortable und wartungsarme Stromversorgung für den täglichen Gebrauch.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite präsentiert ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept, welches sowohl physische Einbrüche als auch digitale Angriffe effektiv abwehrt. Die mechanische Konstruktion zeichnet sich durch eine robuste Verarbeitung aus, die Aufhebeln und Manipulationen erheblich erschwert. Darüber hinaus ermöglicht die manuelle Bedienung des Drehknaufs von innen sowie die Verwendung des klassischen Schlüssels von außen eine sichere Türöffnung auch bei entleerter Batterie, was in Notfällen von entscheidender Bedeutung ist.

Im digitalen Bereich setzt das Yale Linus Smart Lock L2 Lite auf die AES-128 Verschlüsselung, um die Kommunikation zwischen Schloss und App zu sichern. Dadurch wird ein unbefugtes Abfangen oder Manipulieren von Signalen nahezu eliminiert. Die optionale Implementierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung in der App erhöht die Sicherheit zusätzlich und verhindert den Zugriff durch unbefugte Dritte.  Die Tatsache, dass das Schloss ohne die separat zu erwerbende Yale Bridge nicht direkt mit dem Internet verbunden ist, minimiert die Angriffsfläche für Hacker erheblich.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das L2 Lite mechanische Stabilität, sichere digitale Kommunikation und intelligente Zutrittskontrolle vereint. Nutzer profitieren somit von einem umfassenden Schutz vor Einbrechern und digitalen Angriffen, ohne auf den Komfort eines modernen Smart Locks verzichten zu müssen.

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite präsentiert sich als kompakteres und benutzerfreundlicheres Smart Lock im Vergleich zu seinem Vorgänger.  Die Bauweise zeichnet sich durch eine schlankere Form aus, wobei das Gehäuse nun aus Kunststoff anstelle von Aluminium gefertigt ist. Die Bedienung erfolgt flexibel über die zugehörige App, Auto-Unlock, Drehknauf, Keypad oder konventionelle Schlüssel. Darüber hinaus bietet das Gerät eine digitale Schlüsselverwaltung sowie die Integration von Matter für Apple Home, Google Home, Samsung SmartThings und Alexa. Der Motor zeichnet sich durch zuverlässige und präzise Leistung aus, wobei die Geräuschentwicklung moderat ist. Um die Sicherheit zu gewährleisten, verfügt das L2 Lite über AES-128 Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine manuelle Notbedienung, die vor unbefugtem Zugriff schützen. Insgesamt vereint das L2 Lite Komfort, Smart-Home-Kompatibilität und umfassende Sicherheitsfunktionen in einem kompakten und preisgünstigen Paket.

Preis/Leistung

Das Yale Linus Smart Lock L2 Lite zeichnet sich durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Der aktuelle Marktpreis beträgt circa 139 €, was dem Einführungsniveau entspricht. Für die Fernsteuerung über die mobile Anwendung ist die separate Anschaffung der Yale Bridge erforderlich, welche einen Preis von etwa 60 € aufweist. In Kombination mit Zubehörkomponenten wie Fingerprint-Keypad und Bridge belaufen sich die Kosten für Bundles auf einen Bereich zwischen 139 € und 320 €. Das L2 Lite bietet somit alle wesentlichen Funktionen eines Smart Locks zu einem erschwinglichen Preis, sowohl für die lokale Steuerung via Bluetooth als auch optional für die Fernsteuerung.

Yale Linus Smart Lock L2 Lite

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Aqara Smartes Türschloss U200

In aller Kürze

Das Aqara Smart Lock U200 stellt eine innovative Lösung im Bereich der Smart-Home-Türschlösser dar, die traditionelle Schlüssel mit zeitgemäßen Zugangsverfahren kombiniert. Neben der Fingerabdruckerkennung, PIN-Eingabe, NFC-Technologie und App-Steuerung unterstützt es auch den Apple Home Key, wodurch eine flexible und komfortable Nutzung für verschiedene Haushaltsmitglieder gewährleistet wird.

Die Kompatibilität mit den Protokollen Matter und Thread ermöglicht eine nahtlose Integration in etablierte Smart-Home-Systeme wie HomeKit, Alexa oder Google Home. Der wiederaufladbare Akku zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer von mehreren Monaten aus, während umfassende Sicherheitsfunktionen, darunter verschlüsselte Authentifizierung, automatische Verriegelung und Manipulationsalarme, einen erhöhten Schutz gewährleisten.

Es gibt Kritik bezüglich des etwas lauten Motorgeräusches, der teilweise komplexen Bedienung der App sowie einiger Funktionen, die noch nicht vollständig ausgereift sind. Des Weiteren ist das Gehäuse im Vergleich zum neuesten Modell von Nuki und Yale relativ klobig. 

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration
  • Apple HomeKey kompatible
  • Brushless Motor
  • schnell

Gefällt uns weniger

  • App Teil etwas unübersichtlich
  • viel Kunststoff
  • etwas klobig

Aqara Smart Lock U200

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Aqara Smart Lock U200 wird in einer robusten und qualitativ hochwertigen Kartonverpackung geliefert. Die Verpackung ist überwiegend in Weiß gehalten, präsentiert auf der Vorderseite eine Produktabbildung und listet auf der Rückseite die wesentlichen technischen Daten und Funktionen auf. Bereits beim Öffnen vermittelt das Schloss einen ordentlichen und gut organisierten Eindruck. Alle Komponenten sind in passgenauen Kartoneinlagen untergebracht und zusätzlich durch Folien geschützt, um Transportschäden zu vermeiden.

Die Motor- bzw. Inneneinheit des Smart Locks ist sicher in einer geformten Einlage eingebettet und separat verpackt. Empfindliche Bereiche wie der Drehmechanismus und elektronische Kontakte sind dadurch optimal geschützt. Auch das mitgelieferte Keypad ist einzeln verpackt und mit einer Schutzfolie versehen, um die Oberfläche sowie den integrierten Fingerabdrucksensor vor Kratzern zu schützen. Das Montagematerial ist übersichtlich in separaten Beuteln sortiert.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Schlossmodul das externe Keypad mit Fingerabdrucksensor, ein wiederaufladbarer Akku, ein USB-C-Ladekabel, diverses Montagematerial wie Adapterplatten und Schrauben sowie, je nach Set auch NFC-Karten. Eine mehrsprachige Bedienungsanleitung vervollständigt das Paket.

Die im Lieferumfang des Aqara Smart Lock U200 enthaltenen Kunststoff-Adapter gewährleisten eine mechanisch korrekte Verbindung des Smart Locks mit dem vorhandenen Schlüssel bzw. Schließzylinder.  Aufgrund der unterschiedlichen Formen und Größen von Schlüsselköpfen ist ein passender Adapter unerlässlich, um eine sichere und zuverlässige Greif- und Drehbewegung der Motoreinheit am im Zylinder befindlichen Schlüssel zu ermöglichen. In Deutschland und in  Österreich ist der Einsatz eines Adapters nicht erforderlich. In anderen Ländern hingegen existieren unterschiedliche Schlüssel, Normen und Standards. Um eine weltweite Verfügbarkeit des Smart Locks zu gewährleisten, liefert Aqara direkt passende Adapter mit. Der Adapter wird auf den Schlüssel aufgesetzt und stellt die formschlüssige Verbindung zwischen Schlüssel und Antriebsmechanismus her.  Ohne diesen Adapter wäre ein zuverlässiges Greifen des Motors nicht gewährleistet, was zu einem Durchrutschen führen könnte.

Je nach Tür- und Zylindertyp sind verschiedene Adaptergrößen im Lieferumfang enthalten, um eine flexible Anpassung an unterschiedliche Schlüsselprofile zu ermöglichen. Darüber hinaus gewährleisten die Adapter eine exakte Zentrierung des Schlüssels, was für einen reibungslosen Betrieb des bürstenlosen Motors und eine präzise Kalibrierung unerlässlich ist.umfang enthalten, um den Gehäuse von weiß auf schwarz zu wechseln.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Aqara Smart Lock U200 präsentiert sich in einem zeitgemäßen, funktionalen Design mit klaren Linien und matter Oberfläche. Das Smart Lock weist Abmessungen von etwa 15 Zentimetern in der Höhe, 6 Zentimetern in der Breite und etwa 6 Zentimetern (inkl. Knauf) in der Tiefe auf und bringt inklusive Akku ein Gewicht von rund 620 Gramm auf die Waage.  Dadurch wirkt das Schloss kompakt, jedoch gleichzeitig stabil und hochwertig verarbeitet.

Auf der Frontseite befindet sich der manuelle Drehmechanismus. Ergänzend dazu ist eine kleine Status-LED integriert, welche durch unterschiedliche Farben und Blinksignale Rückmeldung über den Verriegelungszustand, die Verbindung oder den Akkustand liefert. Ein integrierter Lautsprecher erzeugt akustische Signale, beispielsweise zur Bestätigung einer erfolgreichen Entriegelung, bei Fehlversuchen oder als Warnhinweis. Diese Kombination aus visueller und akustischer Rückmeldung erhöht den Bedienkomfort im täglichen Gebrauch erheblich.

Das externe Keypad ist deutlich schlanker gestaltet und misst 14,5 Zentimeter in der Höhe, 4 Zentimeter in der Breite und 3 Zentimeter in der Tiefe bei einem Gewicht von etwa 175 Gramm. Die glatte Front wirkt minimalistisch, erst bei Aktivierung erscheinen die beleuchteten Touch-Ziffern. Im unteren Bereich befindet sich der Fingerabdrucksensor, welcher optisch dezent integriert ist. Auch das Keypad verfügt über eine Status-LED sowie akustische Signale, welche Eingaben bestätigen oder auf Fehler hinweisen.

Insgesamt verbindet das U200 eine kompakte, robuste Inneneinheit mit einem eleganten, modernen Keypad. Kleine Details wie Status-LEDs und Lautsprecher sorgen für klare Rückmeldungen und runden das durchdachte Designkonzept sinnvoll ab.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Aqara Smart Lock U200 zeichnet sich durch eine solide Verarbeitung und eine auf den praktischen Alltagseinsatz ausgerichtete Konstruktion aus. Das Smart Lock besteht überwiegend aus stabilem, mattem Kunststoff, der eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken und kleineren Kratzern aufweist. Die Passgenauigkeit ist ausgezeichnet, die Spaltmaße sind gleichmäßig und es ist kein Lockerheits- oder Instabilitätsgefühl feststellbar.

Ein hochwertiges Detail stellt der Drehknauf aus Aluminium dar. Dieser hebt sich sowohl haptisch als auch optisch vom Kunststoffgehäuse ab und vermittelt bei der manuellen Bedienung ein deutlich wertigeres Gefühl. Der Knauf läuft mit sauberer Mechanik und angenehmem Widerstand, was einen robusten mechanischen Eindruck vermittelt.  Gerade dieses Aluminium-Element trägt dazu bei, dass das Schloss trotz der überwiegend funktionalen Materialwahl nicht billig wirkt.

Das externe Keypad ist ebenfalls sauber verarbeitet. Die glatte Front mit integrierter Touch-Tastatur wirkt modern und minimalistisch. Der Fingerabdrucksensor ist präzise eingefasst und die Oberfläche fühlt sich hochwertig an. Darüber hinaus ist das Keypad nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt und somit für den Einsatz im Außenbereich bei Regen geeignet.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-Art
Keypad-Art
Smartes Türschloss (Akku-Betrieben)
Keypad mit Tasten, Fingerprint und NFC (Batteriebetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungeine Stufe benötigt rund 2 Sekunden
AbmessungenAqara Smart Lock U200: 15 cm x 6 cm x 6cm (Höhe x Breite x Tiefe)
Keypad : 14,5 cm x 4 cm x 3 cm (Höhe x Breite x Tiefe)
SperrmodiAutomatischer Sperrmodus (Auto-Lock)
Immer verriegelt (Lock-Away Mode)
Offenmodus (Stay-Unlock Mode)
Zeitgesteuerte Sperrmodi
MaterialKunststoff, lediglich der Knauf am Smart Lock ist aus Aluminium.
KonnektivitätApple Home, Apple HomeKey, Bluetooth 5.1; Matter/Thread, NFC
AkkulaufzeitSmart Lock: 3 bis 6 Monate je nach Nutzung.
Keypad: rund 1 Jahr
Akku ist vollständig aufladbar in etwa 2–4 Stunden je nach Netzteil
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
LieferumfangSmart Lock
Keypad mit Fingerabdrucksensor
Wiederaufladbarer Akku für die Motoreinheit
USB‑C‑Ladekabel 
Montageplatte und Adapter
Schlüssel‑Adapter aus Kunststoff (mehrere Größen) – zur Anpassung an verschiedene Schlüsselprofile
Montagematerial (Schrauben, ggf. Klebepad je nach Variante)
NFC‑Karten / Tags (je nach Set)
Kurzanleitung / Bedienungsanleitung 
Garantiekarte / Sicherheitshinweise

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Für die Installation des Aqara Smart Lock U200 ist ein kompatibler Schließzylinder unerlässlich. Das U200 wird als Nachrüstlösung auf der Innenseite der Tür montiert und bewegt permanent einen Schlüssel im Zylinder. Daher ist ein Zylinder mit Not- und Gefahrenfunktion zu empfehlen, um die externe Öffnung der Tür auch bei einem im Inneren steckenden Schlüssel zu gewährleisten. Zusätzlich muss ein ausreichender Freiraum um die Rosette vorhanden sein, um die sichere Befestigung der Motoreinheit zu ermöglichen.

Sollte kein geeigneter Zylinder vorhanden sein, ist ein Austausch zu empfehlen. Der Wechselvorgang ist in der Regel unkompliziert. Nach dem Öffnen der Tür wird die Befestigungsschraube an der Stirnseite gelöst, der Schlüssel leicht gedreht, um die Schließnase auszurichten, und der alte Zylinder entfernt. Anschließend wird der passend ausgemessene neue Zylinder eingesetzt und verschraubt. Es ist hierbei auf die korrekten Innen- und Außenmaße ab der Schraubenmitte zu achten, um einen bündigen Abschluss des Zylinders zu gewährleisten.

Das U200 arbeitet technisch mit einem integrierten Getriebemotor, der den im Inneren steckenden Schlüssel automatisch dreht. Bei der Entriegelung mittels Fingerabdruck, PIN, App oder Smart-Home-Befehl rotiert der Motor den Schlüssel analog zur manuellen Bedienung. Die bestehende Türmechanik bleibt somit unverändert, lediglich der Drehvorgang wird motorisiert.

Das U200-System wird durch einen wiederaufladbaren Akku betrieben, wodurch eine unabhängige Stromversorgung gewährleistet ist.  Der Akkustand wird durch eine Status-LED sowie eine mobile Anwendung angezeigt. Ein Aluminium-Drehknauf ermöglicht eine manuelle Bedienung des Systems zu jeder Zeit. Insgesamt stellt das U200 eine vergleichsweise unkomplizierte und flexible Nachrüstlösung dar, welche unter Berücksichtigung der Kompatibilität mit dem jeweiligen Zylinder eine intelligente Türsteuerung ohne umfangreiche bauliche Veränderungen ermöglicht.

Installation & Einrichtung 

Die Installation des Aqara Smart Lock U200 ist als Nachrüstlösung konzipiert und ermöglicht, abhängig vom vorhandenen Türzylinder, zwei unterschiedliche Montageverfahren. Die Schraub-/Klemmmontage und die Klebemontage. Voraussetzung für die Installation ist ein Zylinder mit Not- und Gefahrenfunktion, da ein Schlüssel permanent im Schloss verbleibt. Des Weiteren sollte der Zylinder innen idealerweise mindestens etwa 3 mm überstehen. In diesem Fall wird die Montageplatte direkt am Zylinder verschraubt oder geklemmt, was die stabilste und empfohlene Variante darstellt. Steht der Zylinder hingegen bündig oder weniger als 3 mm über, wird die Klebemontage mit einem leistungsstarken 3M-Klebepad durchgeführt. Es ist hierbei unerlässlich, dass der Türbeschlag glatt, sauber und fettfrei ist. Zusätzlich sollte rund um den Zylinder ein Freiraum von etwa 3–4 cm seitlich und nach oben ca. 4–5 cm vorhanden sein, um der Motoreinheit ausreichend Platz zu gewährleisten.

Nach erfolgreicher Befestigung der Montageplatte mittels der drei mitgelieferten Madenschrauben habe ich die Motoreinheit auf die Halterung aufgesetzt, einrastend fixiert und mit den drei im Lieferumfang enthaltenen Schrauben verschraubt. Nach dem Einlegen des Akkus wird das Schloss automatisch aktiviert und führt eine Kalibrierung des Drehwegs durch, um die präzisen Schließ- und Öffnungspunkte zu ermitteln. Abschließend wird die Frontblende aufgesetzt, wodurch die Installation des Amara U200 Smart Lock abgeschlossen ist. Das externe Keypad wird separat montiert, ebenfalls wahlweise durch Verschraubung oder Verklebung und kann aufgrund seiner IPX5-Zertifizierung problemlos im geschützten Außenbereich installiert werden.

Die Einrichtung erfolgt im Anschluss über die Aqara-App. Das Schloss wird mittels Bluetooth-Verbindung erkannt und schrittweise hinzugefügt. Während des Konfigurationsprozesses wird der Schließmechanismus erneut überprüft und gegebenenfalls angepasst. Anschließend können Fingerabdrücke, PIN-Codes und NFC-Karten registriert werden. Eine optionale Integration über Matter in bestehende Smart-Home-Systeme ist ebenfalls möglich. Die gesamte Installation inklusive Einrichtung nimmt in der Praxis üblicherweise zwischen 15 und 30 Minuten in Anspruch und ist auch für technisch versierte Anwender problemlos realisierbar.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Aqara Smart Lock U200 vereint zeitgemäße Funkstandards mit traditioneller Türmechanik und bietet somit einen umfassenden Funktionsumfang. Die direkte Kommunikation erfolgt über Bluetooth 5.1, wodurch eine lokale Verbindung zur Aqara-App für Einrichtung, Kalibrierung und Steuerung in unmittelbarer Nähe gewährleistet ist.

Das U200 ist nicht mit einer integrierten WLAN-Schnittstelle ausgestattet. Ein Fernzugriff ist jedoch auch ohne zusätzliche Aqara-Bridge möglich, sofern ein kompatibler Matter-Controller mit Thread Border Router (beispielsweise Apple TV 4K, HomePod oder entsprechende Google-/Alexa-Geräte) im Haushalt vorhanden ist. In diesem Fall übernimmt das bestehende Smart-Home-System die Internetverbindung. Alternativ kann selbstverständlich auch ein Aqara-Hub eingesetzt werden.

Das Schloss ist kompatibel mit Matter over Thread (Matter 1.2) und ermöglicht somit eine nahtlose Integration in führende Smart-Home-Plattformen wie Apple Home, Google Home und Amazon Alexa. Über Matter können grundlegende Funktionen wie Ver- und Entriegeln, Statusabfragen sowie die Implementierung von Automationen realisiert werden.

Im Inneren des Schlosses befindet sich ein bürstenloser Motor mit integriertem Getriebe. Diese innovative Bauweise gewährleistet einen gleichmäßigen Lauf, minimiert den Verschleiß und verlängert die Lebensdauer des Motors. Der Motor dreht den im Zylinder befindlichen Schlüssel mechanisch, analog zur manuellen Bedienung.

Trotz der fortschrittlichen Smart-Home-Technologie bleibt die klassische Nutzung vollständig erhalten. Die Tür kann weiterhin von außen mit einem konventionellen Schlüssel geöffnet werden, vorausgesetzt, ein Zylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ist installiert. Innen ist eine manuelle Bedienung der Tür jederzeit über den Aluminium-Drehknauf möglich, unabhängig vom Akkustand oder der Aktivität der Funkverbindung.

Der Funktionsumfang wird durch die Integration einer Fingerabdruckerkennung am Keypad, die Möglichkeit zur Verwendung von PIN-Codes (dauerhaft, temporär oder einmalig), NFC-Karten, eine Auto-Lock-Funktion sowie die Protokollierung der Öffnungsvorgänge in der App erweitert. Das U200 verbindet somit moderne Smart-Home-Integration mit bewährter mechanischer Sicherheit und bietet gleichzeitig Flexibilität bei der Einbindung in bestehende Systeme.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Aqara Home
Preis: Kostenlos
Aqara Home
Preis: Kostenlos

Die Aqara Home App fungiert als zentrale Steuerzentrale für das Aqara Smart Lock U200 und das zugehörige Keypad. Obwohl die Grundfunktionen des Schlosses auch ohne App nutzbar sind, entfaltet sich der vollständige Funktionsumfang erst durch die App, welche die Einrichtung, Nutzerverwaltung, Automatisierungen, Protokolle und Firmware-Updates ermöglicht.

Die Nutzung der App erfordert die Erstellung eines Aqara-Accounts.  Dabei werden die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, ein Passwort sowie die Region des Nutzers abgefragt, gefolgt von einer Verifizierung mittels Code. Nach erfolgreicher Anmeldung wird das Smart Lock automatisch via Bluetooth 5.1 erkannt und Schritt für Schritt eingerichtet, inklusive der Kalibrierung des Drehwegs.

Die App ermöglicht die Verwaltung mehrerer Aqara Smart Locks und Keypads innerhalb eines Accounts. Sie bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche zur Verwaltung der Nutzerberechtigungen, zur Konfiguration von Automatisierungen und zur Überwachung des Schlossstatus.  Darüber hinaus informiert die App den Nutzer über Firmware-Updates und bietet die Möglichkeit, diese bequem über die App zu installieren.

Die Aqara Home App ist kompatibel mit iOS- und Android-Geräten und gewährleistet so eine nahtlose Integration in bestehende Smart-Home-Systeme. Sie unterstützt die Sprachsteuerung über gängige Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Google Assistant.

Die Aqara App präsentiert sich mit einem zeitgemäßen und benutzerfreundlichen Design. Die Startseite bietet einen umfassenden Überblick über den Türstatus, den Batteriestand sowie einen schnellen Zugriff auf die essenziellen Funktionen. Erweiterte Einstellungen, wie beispielsweise Automatisierungen oder Benutzerrechte, sind in Untermenüs untergebracht, was die App in der Anfangsphase möglicherweise etwas komplex erscheinen lassen kann. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gestaltet sich die Struktur jedoch intuitiv und nachvollziehbar.

Die Aqara App ermöglicht die umfassende Verwaltung des Smart Lock U200, einschließlich der Türverriegelung, Statusanzeige, Konfiguration von Auto-Lock-Zeiten, Einsichtnahme in Öffnungsprotokolle sowie der Verwaltung von Fingerabdrücken, PIN-Codes, NFC-Karten, Signaltönen und Firmware-Updates. Obwohl ein direkter Nachtmodus nicht integriert ist, kann dieser durch die Implementierung von Automatisierungen oder Matter-Zeitplänen realisiert werden, wodurch die Tür zu einer festgelegten Uhrzeit automatisch verriegelt wird.

Die Benutzerverwaltung innerhalb der App zeichnet sich durch ihre hohe Flexibilität aus. Es ist möglich, zusätzliche Nutzer mit dauerhaften, zeitlich begrenzten oder einmaligen Zugriffsrechten zu integrieren. Die Authentifizierung kann mittels Fingerabdruck- oder NFC-Kartenlesegerät erfolgen. Familienmitglieder können über die Account-Freigabefunktion eingeladen werden, und die Zugriffsrechte können jederzeit angepasst oder entzogen werden.

Dank der Unterstützung von Matter over Thread ist das Smart Lock U200 mit den Smart-Home-Plattformen Apple Home, Google Home und Amazon Alexa kompatibel. Die App bleibt jedoch für die detaillierte Konfiguration und Verwaltung des Geräts unerlässlich. Insgesamt bietet die Aqara App eine umfassende und praxisnahe Steuerung des Smart Lock U200, die sowohl für Einzelpersonen als auch für Haushalte mit mehreren Nutzern hohe Flexibilität und Komfort gewährleistet.

Apple Home 

Die Integration in Apple Home ermöglicht die zentrale Steuerung des Schlosses über die Home-App. Dort können Türverriegelung und Statusanzeige direkt eingesehen und gesteuert werden. Zusätzlich können Automationen konfiguriert werden, beispielsweise das Einschalten der Flurbeleuchtung oder die Anpassung der Heizung beim Aufschließen der Tür. Ein Fernzugriff ist gewährleistet, sofern ein HomePod, Apple TV oder iPad als Thread Border Router (Steuerzentrale) im Haushalt vorhanden ist, wodurch eine zusätzliche Bridge entfällt. Des Weiteren können Berechtigungen für Familienmitglieder oder Gäste komfortabel verwaltet und zeitlich begrenzt vergeben werden.

Apple HomeKey erweitert diese Funktionalitäten um eine besonders komfortable und effiziente Zugangsoption. Der digitale Schlüssel wird direkt in der Apple Wallet hinterlegt und ermöglicht das kontaktlose Aufschließen per iPhone oder Apple Watch, ohne die Aqara-App öffnen zu müssen. Der Zugriff erfolgt sicher, verschlüsselt und unter Verwendung biometrischer Authentifizierung (Face ID / Touch ID).  Auch für HomeKey können individuelle Rechte und zeitlich begrenzte Zugänge konfiguriert werden.

In Kombination ermöglichen Apple Home und HomeKey ein hohes Maß an Komfort, Sicherheit und Flexibilität: Das Smart Lock U200 lässt sich vollständig in bestehende Apple-Smart-Home-Systeme integrieren, Automationen einrichten, Fernzugriff nutzen und den Zugang für verschiedene Nutzergruppen individuell steuern, alles ohne physischen Schlüssel.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Im täglichen Betrieb arbeitet das Aqara Smart Lock U200 mit einem bürstenlosen Motor und Getriebe, welches den eingelegten Schlüssel mechanisch dreht. Dies führt beim Ver- und Entriegeln zu einem deutlich wahrnehmbaren Surren bzw. einem mechanischen Arbeitsgeräusch.  Das Schloss ist somit nicht geräuschlos, insbesondere in sehr ruhigen Umgebungen ist der Motorbetrieb wahrnehmbar. Im normalen Wohnalltag mit üblichen Hintergrundgeräuschen bewegt sich die Lautstärke jedoch auf einem typischen Niveau für motorisierte Nachrüst-Smartlocks und wirkt weder störend noch übermäßig laut.

Bezüglich der Geschwindigkeit präsentiert sich das U200 als angenehm zügig. Nach Auslösen eines Befehls startet der Motor nahezu verzögerungsfrei, der eigentliche Schließvorgang dauert in der Praxis rund ein bis zwei Sekunden, abhängig vom Türzylinder und dessen Leichtgängigkeit. Im Alltag bestehen dabei kaum Unterschiede zwischen den verschiedenen Bedienwegen. Ob die Tür über die App (via Bluetooth) oder über das Keypad per PIN bzw. Fingerabdruck geöffnet wird, die Reaktionszeit ist vergleichbar schnell. Nach erfolgreicher Authentifizierung setzt der Motor unmittelbar ein.

Insgesamt bietet das U200 somit eine praxisgerechte Kombination aus solider Geschwindigkeit und akzeptabler Geräuschentwicklung – typisch für ein Smart Lock, welches mechanisch über den vorhandenen Schlüssel arbeitet.

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Das Aqara Smart Lock U200 zeichnet sich durch eine akkubetriebene Stromversorgung sowohl der Motoreinheit als auch des externen Keypads aus, wodurch eine feste Verkabelung entfällt. Die Inneneinheit, ausgestattet mit einem integrierten Getriebemotor, verfügt über einen wiederaufladbaren Akku mit einer typischen Laufzeit von drei bis sechs Monaten im täglichen Gebrauch. Die tatsächliche Akkulaufzeit variiert in Abhängigkeit von der Nutzungsintensität, d.h. der Häufigkeit der Türver- und -entriegelung, sowie von Faktoren wie Umgebungstemperatur und Funkaktivität (Bluetooth bzw. Matter over Thread). Bei durchschnittlicher Nutzung in einem Einfamilienhaushalt ist eine mehrmonatige Betriebsdauer realistisch. Der Ladestand wird in der Aqara-App angezeigt, zudem informiert das System proaktiv per Push-Benachrichtigung, sobald der Akkustand einen kritischen Wert erreicht. Die Aufladung erfolgt über einen USB-C-Anschluss, wodurch der Prozess vereinfacht wird.

Das Keypad wird mit vier AAA-Batterien mit Strom versorgt. Aufgrund der ausschließlichen Verwendung für Eingaben wie PIN-Codes, Fingerabdrücke oder NFC und der fehlenden Betätigung eines Motors ist der Energieverbrauch deutlich reduziert. Die daraus resultierende Laufzeit beträgt in der Regel mehrere Monate bis zu einem Jahr, abhängig von der Häufigkeit der Nutzung. Auch beim Keypad wird eine rechtzeitige Warnung bei niedrigem Akkustand ausgegeben.

Insgesamt bietet das U200 eine praxistaugliche Akkulösung mit soliden Laufzeiten, transparenter Statusanzeige in der App und unkomplizierter Aufladung über den weit verbreiteten USB-C-Standard.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Im Bereich der Sicherheit vereint das Aqara Smart Lock U200 innovative Funkverschlüsselung mit traditioneller mechanischer Schließtechnik. Die Kommunikation zwischen Smartphone und Schloss erfolgt über Bluetooth 5.1 und ist verschlüsselt, um die Übertragung von Steuerbefehlen wie Ver- und Entriegeln vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Darüber hinaus unterstützt das U200 den Matter over Thread-Standard. Dieser Standard basiert auf zeitgemäßer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unter Verwendung etablierter kryptografischer Verfahren und gewährleistet die gegenseitige Authentifizierung von Geräten sowie den Schutz der Datenübertragung vor Manipulation oder unbefugtem Zugriff.

Ein zentraler Aspekt bei der Implementierung eines Nachrüst-Smartlocks ist die mechanische Sicherheit. Das U200-System betätigt den bereits vorhandenen Schlüssel im Zylinder, wodurch der bestehende Schließzylinder von außen erhalten bleibt. Die Einbruchsresistenz des Systems ist somit primär von der Qualität des verbauten Türzylinders und der Tür selbst abhängig. Das Smart Lock erweitert den mechanischen Schutz um digitale Komfortfunktionen, ohne diesen zu ersetzen.

Digitale Zugangsberechtigungen, wie PIN-Codes, Fingerabdrücke oder NFC-Karten, können individuell verwaltet und bei Bedarf umgehend deaktiviert werden. Zeitlich begrenzte Codes für Gäste oder Dienstleister erhöhen die Flexibilität, ohne eine dauerhafte Gewährung des Zugangs zu erfordern. Fingerabdrücke werden lokal im Gerät gespeichert, wodurch das Risiko externer Datenabgriffe minimiert wird. Bei Nutzung von Apple HomeKey erfolgt die Authentifizierung zusätzlich über Face ID oder Touch ID, was eine zusätzliche Sicherheitsebene darstellt.

Des Weiteren erkennt das System wiederholte Fehlversuche bei der Eingabe von PIN-Codes oder Fingerabdrücken und kann entsprechende Schutzmechanismen aktivieren. Der Akkustand wird kontinuierlich überwacht und zeitnah gemeldet, um einen unerwarteten Funktionsausfall zu verhindern. Unabhängig von der Smart-Funktion bleibt die Tür jederzeit klassisch bedienbar, von außen mit dem Schlüssel und von innen über den Drehknauf.

Das U200 bietet ein zeitgemäßes, umfassend abgesichertes Gesamtsystem mit verschlüsselter Kommunikation, flexibler Rechteverwaltung und mechanischer Redundanz. Die physische Sicherheit bleibt jedoch maßgeblich vom eingesetzten Türzylinder abhängig.

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Aqara Smart Lock U200 präsentiert sich im Test als durchdachtes Nachrüst-Smartlock, welches moderne Technik mit hoher Flexibilität kombiniert. Die Integration von Matter-Unterstützung, Apple HomeKey, Bluetooth 5.1 sowie optionalem Fernzugriff gewährleistet zukunftssicherheit und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Besonders hervorzuheben sind die unkomplizierte Installation ohne Zylinderwechsel (unter Berücksichtigung der Kompatibilität), die flexible Nutzerverwaltung sowie die nahtlose Integration in bestehende Smart-Home-Systeme.

Die Motorlautstärke entspricht dem Standard schlüsselbetätigter Nachrüstsysteme, während die Akkulaufzeit für den täglichen Gebrauch ausreichend dimensioniert ist. Es ist jedoch zu erwähnen, dass die mechanische Sicherheit weiterhin vom verbauten Türzylinder abhängt. Die Aqara-App bietet eine Vielzahl von Funktionen, erscheint jedoch in tieferen Menüebenen teilweise etwas komplex. Des Weiteren ist für die vollständige Nutzung ein Benutzerkonto erforderlich, was nicht von allen Nutzern bevorzugt wird. Auch die automatische Entsperrung beim Annähern (Hands-Free) wird nicht nativ unterstützt, sondern kann lediglich über zusätzliche Smart-Home-Automationen implementiert werden.

Zusammenfassend bietet das U200 ein modernes, komfortables und vergleichsweise offenes Smart-Lock-System, welches sich insbesondere für Apple- und Matter-Nutzer als attraktive Lösung erweist.

Preis/Leistung

Das Aqara Smart Lock U200 wird offiziell zu einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von rund 270 Euro angeboten. Aktuell ist es in zahlreichen Einzelhandelsgeschäften zu einem günstigeren Preis erhältlich, in der Regel zwischen 155 und 190 Euro für das Standard-Kit, welches das Keypad umfasst.

In Anbetracht des Funktionsumfangs, welcher die Integration von Matter und Apple Home, einen Fingerprint-Sensor, App-Steuerung, diverse Zugangsmöglichkeiten sowie Smart-Home-Kompatibilität umfasst, ist das U200 preislich attraktiv. Besonders bei den aktuellen Marktpreisen von 150 bis 190 Euro bietet es ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass das Aqara Smart Lock U200 für die gebotene Flexibilität, die Komfortfunktionen und die moderne Smart-Home-Integration seinen Preis wert ist und sich als eine der attraktivsten Optionen in seinem Segment präsentiert.

Aqara Smart Lock U200

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

In aller Kürze

Baseus präsentiert mit der S1 Outdoor Sicherheitskamera ein kabelloses 2K-Überwachungssystem, welches sich durch seine autarke Stromversorgung mittels integriertem Solarpanel und den Verzicht auf kostenpflichtige Cloud-Dienste auszeichnet. Die wetterfeste IP67-Konstruktion gewährleistet eine hohe Bildqualität bei Tag und Nacht.  Die Installation gestaltet sich unkompliziert, und die lokale Datenspeicherung erfolgt ohne Folgekosten.

m Test klären wir, wie gut die Bildqualität wirklich ist, wie zuverlässig Bewegungserkennung und App funktionieren und ob das Solar-Konzept im Alltag hält, was es verspricht.

Gefällt uns

  • 2K‑Videoqualität
  • Breiter Blickwinkel (145 °)
  • 400‑Lumen‑Spotlight
  • Zwei‑Wege‑Audio
  • großer Akku und Motorisiertes Solarpanel
  • Internes Speichervolumen (8 GB)
  • kein Cloud-Zwang

Gefällt uns weniger

  • keine KI‑Objekterkennung
  • Nur 2,4 GHz‑WLAN
  • interner Speicher nicht erweiterbar
  • Keine Sirenenfunktion

Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera mit integriertem Solarpanel wird in einer robusten und hochwertig bedruckten Kartonverpackung geliefert. Bereits bei der Entnahme des Produkts aus der Verpackung fällt der strukturierte und durchdachte Innenaufbau auf. Die Kameraeinheit ist zentral im Karton positioniert und in einer passgenauen Kartoneinlage fixiert, wodurch ein optimaler Schutz vor Verrutschen und Transportschäden gewährleistet ist. Aufgrund des fest integrierten Solarpanels handelt es sich um eine größere, zusammenhängende Einheit, die ebenfalls vollständig in die Schutzform eingebettet ist. Sowohl die Kameralinse als auch das Solarpanel sind zusätzlich mit Schutzfolien versehen, um Kratzer während des Transports zu minimieren.

Die Zubehörteile sind separat und geordnet im Karton untergebracht. Die Wandhalterung ist einzeln verpackt, während Schrauben und Dübel in einem kleinen Beutel beiliegen. Das mitgelieferte USB-Kabel für die Erstladung ist sauber aufgewickelt und ebenfalls separat verstaut. Ergänzt wird der Lieferumfang durch eine Kurzanleitung sowie eine Montageschablone, die flach im Karton eingelegt sind.

Insgesamt vermittelt die Verpackung einen aufgeräumten und funktionalen Eindruck. Alle Komponenten sind an ihrem festen Platz und optimal geschützt, wobei Baseus überwiegend Kartonelemente anstelle von Kunststoff verwendet. Dies hinterlässt einen hochwertigen und zugleich durchdachten Eindruck und gewährleistet einen sicheren Transport der Kamera und des Zubehörs.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeichnet sich durch eine moderne, funktionale Ästhetik aus, die speziell für den Außeneinsatz konzipiert wurde. Das matte, wetterfeste Gehäuse vermittelt einen hochwertigen Eindruck und gewährleistet eine ausreichende Robustheit für den dauerhaften Einsatz an Fassaden, Garagen oder Terrassen. Trotz der Integration eines Solarpanels bleibt die Bauform kompakt und optisch harmonisch.

Die Vorderseite der Kamera beherbergt zentral die Kameralinse, unterhalb derer sich der PIR-Bewegungssensor befindet. Dieser Sensor gewährleistet eine zuverlässige Bewegungserkennung und löst entsprechend Aufnahmen aus. Ebenfalls an der Front integriert sind die LEDs für Infrarot- und Farbnachtsicht. Das Mikrofon ist diskret in Form einer kleinen Öffnung im Frontbereich untergebracht und ermöglicht sowohl die Audioaufzeichnung als auch die Zwei-Wege-Kommunikation über die zugehörige App.

Eine Besonderheit stellt das integrierte, motorisierte Solarpanel auf der Oberseite dar. Dieses ist nicht starr verbaut, sondern wird von einem kleinen Motor angetrieben und richtet sich automatisch nach dem Sonnenverlauf aus. Dadurch optimiert die Kamera selbstständig die Energieaufnahme im Tagesverlauf, was einen klaren technischen Vorteil gegenüber klassischen, feststehenden Solarpanels darstellt.

Auf der Unterseite der Kamera befindet sich der Lautsprecher. Dieser dient der Zwei-Wege-Kommunikation und ermöglicht somit Gespräche zwischen dem Nutzer und Personen vor der Kamera, beispielsweise mit Paketboten oder Besuchern. Zusätzlich kann der Lautsprecher akustische Warnsignale oder eine Sirenenfunktion ausgeben, um unbefugte Personen abzuschrecken.

Der USB-Ladeport für die Erstinbetriebnahme oder das manuelle Nachladen befindet sich seitlich bzw. im unteren Bereich des Gehäuses. Er ist durch einen fest schließenden Gummiverschluss geschützt, der zuverlässig vor Feuchtigkeit und Staub schützt und somit die IP67-Zertifizierung unterstützt.

Die mitgelieferte Halterung besteht aus einem stabilen Montagearm mit Kugelgelenk, welches eine flexible Ausrichtung ermöglicht. Nach dem Fixieren befindet sich die Kamera sicher und vibrationsfrei an Wand oder Decke. Insgesamt wirkt das Design durchdacht, technisch innovativ und zugleich dezent, insbesondere das selbstnachführende Solarpanel hebt die Kamera deutlich von vielen Konkurrenzmodellen ab.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera präsentiert sich im Test als hochwertiges und robustes Gerät. Das Gehäuse ist aus widerstandsfähigem Kunststoff mit matter Oberfläche gefertigt, die sowohl ein modernes Erscheinungsbild vermittelt als auch unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und leichten Kratzern ist. Die Materialanmutung ist solide und vermittelt Stabilität, ohne billig oder dünnwandig zu wirken. Die Spaltmaße sind gleichmäßig, und es sind keine Knarzgeräusche oder Klappern feststellbar.

Auch die Haptik überzeugt mich sehr. Die Kamera fühlt sich stabil und kompakt an. Das integrierte Solarpanel ist fest in seiner motorisierten Einheit integriert und weist kein Spiel auf. Die Mechanik zur automatischen Ausrichtung ist sauber integriert und arbeitet im Betrieb zuverlässig.

Die mitgelieferte Halterung ist ebenfalls aus stabilem und belastbarem Aluminium gefertigt. Der Montagearm mit Kugelgelenk ermöglicht eine präzise Einstellung und eine sichere Fixierung nach dem Festziehen. Im Test erwies sich die Konstruktion als vibrationsfrei und ausreichend tragfähig, selbst bei stürmischen Windböen. Die Verschraubung greift sauber und gewährleistet einen festen Sitz an der Wand.

Die Kamera verfügt über eine IP67-Zertifizierung, die ihren Schutz gegen Staub und starken Regenwasser gewährleistet. Im Rahmen des Alltagstest wo es in letzter Zeit auch öfters geregnet und geschneit hat, erwies sich das Gehäuse als absolut dicht, sodass weder Feuchtigkeit noch Beschlag im Inneren feststellbar waren. Auch eine direkte Sonneneinstrahlung über mehrere Stunden führte zu keinerlei erkennbaren Materialveränderungen oder Überhitzungsproblemen.  Obwohl sich das Gehäuse leicht erwärmte, verblieb es im unkritischen Bereich.

Insgesamt überzeugt die Verarbeitung durch eine gelungene Kombination aus stabiler Bauweise, hochwertiger Materialanmutung und zuverlässiger Wetterfestigkeit. Die Kamera ist eindeutig für den dauerhaften Außeneinsatz konzipiert und vermittelt im Test ein langlebiges Gesamtbild.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-ArtOutdoor Überwachungskamera (Akkubetrieben mit integriertem Solarpanel, folgt dem Sonnenverlauf)
Auflösung2K-Auflösung, 2304 × 1296 Pixel Pixel
Weitwinkel145° diagonal
Abmessungen7 x 8 x 207 cm ohne Befestigung-Stativ
Zoom8-facher digitaler Zoom
MaterialKunststoff
Konnektivität802.11b/g/n (2,4 GHz). Unterstützung für WEP-, WPA-, WPA2-Verschlüsselung,
FunktionenSpotlight
Lautsprecher und Mikrofon
Zweiwege-Audiofunktion
Nachtsicht
Motorisiertes Solarpanel integriert
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP67 · Relative Luftfeuchtigkeit: 20 bis 85 %
Temperatur: -20 °C bis 50 °C
NachtsichtmodusBis zu 8 m Sichtweite
8 xInfrarot-LEDs (850 nm) mit IR-Sperrfilter
Kamerarund 3 Megapixel Bildverhältnis: 16:9
LieferumfangBaseus S1 Outdoor Sicherheitskamera
Schraubenpaket mit Dübeln
USB-A-auf-USB-C-Ladekabel
Schraubhalterung mit Kugelgelenk
Technische Daten der Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

Einrichtung und Installation

baseus Security
Preis: Kostenlos
baseus Security
Preis: Kostenlos

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeichnet sich durch eine unkomplizierte und zügige Montage sowie Einrichtung aus. Die Halterung besteht aus einem robusten Montagearm mit Kugelgelenk, welches eine flexible Ausrichtung der Kamera ermöglicht. Die beiliegende Bohrschablone gewährleistet eine präzise Markierung der Schraublöcher, woraufhin die Halterung sicher an Wand oder Decke befestigt werden kann. Das Kugelgelenk ermöglicht eine optimale Ausrichtung der Kamera auf den gewünschten Überwachungsbereich.

Die Einrichtung erfolgt über die kostenlose Baseus Security App für Android und iOS, welche den Nutzer durch den Prozess leitet. Zur Registrierung ist lediglich die Angabe des Wohnsitzlandes, einer E-Mail-Adresse sowie eines selbst gewählten Passworts erforderlich; die Erfassung weiterer persönlicher Daten erfolgt nicht.  Anschließend wird die Kamera durch kurzes Drücken des Sync-Knopfes unter der Gummiabdeckung, wo sich auch der Ladeport befindet, in den Kopplungsmodus versetzt. Anschließend wählt ihr euer WLAN (2,4 GHz) aus, geben das zugehörige Passwort ein und die Kamera wird in das WLAN eingebunden und konfiguriert. Im Anschluss könnt ihr noch der Kamera einem Namen zuweisen, sie einem Raum zuordnen, Aktivitätszonen definieren und die Bewegungsempfindlichkeit einstellen.

Die App zeichnet sich durch eine zuverlässige und intuitive Bedienung aus, sodass die Kamera auch für Nutzer ohne technische Vorkenntnisse innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist. Die Kombination aus einer klar strukturierten Montage und einer geführten App-Einrichtung unterstreicht die Benutzerfreundlichkeit der Baseus S1.

(Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera präsentiert sich im Test als leistungsstarkes und für den Dauereinsatz ausgelegt Überwachungssystem. Mit einer Auflösung von 2304 × 1296 Pixeln (2K) liefert die Kamera ein scharfes und detailreiches Bild, welches die Identifizierung von Gesichtern, Bewegungen oder Fahrzeugen im auf dem Grundstück ermöglicht, ohne dass ein signifikantes Bildrauschen auftritt.

Der 145-Grad-Blickwinkel der Kamera gewährleistet eine umfassende Abdeckung und eignet sich somit ideal für die Überwachung von Einfahrten, Hauseingängen oder Terrassen. Der integrierte PIR-Bewegungssensor erfasst Bewegungen zuverlässig innerhalb eines Radius von bis zu 8–10 Metern, wobei die genaue Reichweite von der Montagehöhe und den Umgebungsbedingungen abhängt. 

Im Rahmen des Tests wurde festgestellt, dass die Bewegungserkennung der Kamera nicht über künstliche Intelligenz verfügt.  Folglich ist die Kamera nicht in der Lage, zwischen Personen, Tieren oder Paketen zu unterscheiden. Jede Bewegung innerhalb des Erfassungsbereichs wird gleichermaßen registriert, was gelegentlich zu Fehlalarmen durch Haustiere oder vorbeifahrende Fahrzeuge führen kann.

Im direkten Vergleich zu Konkurrenzmodellen mit KI-gestützter Bewegungserkennung wird dieser Unterschied deutlich. Modelle mit Objektklassifizierung ermöglichen eine gezielte Erkennung von Personen, Tieren oder Paketen und reduzieren somit Fehlalarme signifikant. Die Baseus S1 arbeitet im Test nach dem klassischen PIR-Prinzip und liefert dennoch zuverlässige Benachrichtigungen bei menschlicher Bewegung. Die Sensitivität des Sensors sowie die Konfiguration der Aktivitätszonen können zwar innerhalb der Anwendung angepasst werden. Dies verhindert jedoch nicht, dass ihr  über jede vorbeilaufende Katze informiert werdet. Bei der Verwendung von KI-gestützten Kameras besteht die Möglichkeit, Benachrichtigungen für Tieraktivitäten zu deaktivieren, was die Verwaltung erheblich vereinfacht. 

Die Baseus S1 bietet eine umfassende Lösung für die Nachtsicht durch die Integration mehrerer Infrarot-LEDs, die selbst im Dunkeln eine gleichmäßige Ausleuchtung des Bereichs vor der Kamera gewährleisten. Zusätzlich verfügt das Gerät über ein integriertes Spotlight-LED-Licht mit einer Leistung von 400 Lumen, welches bei Bedarf automatisch bei Bewegung im Dunkeln aktiviert wird. Dieses ermöglicht eine helle Farbnachtsicht und dient gleichzeitig als abschreckendes Element. Im Rahmen des Tests wurde der überwachte Bereich bei Aktivierung des Spotlights deutlich und großflächig ausgeleuchtet.

Die Bedienung der Baseus S1 erfolgt ausschließlich über eine dedizierte App, die eine übersichtliche Verwaltung von Live-Ansichten, Aufzeichnungen, Bewegungsempfindlichkeit, Alarmfunktionen und Benachrichtigungen ermöglicht. Es ist zu beachten, dass die Kamera ausschließlich 2,4 GHz-WLAN unterstützt und 5 GHz-Netze nicht kompatibel sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera wird vollständig über die Baseus Security App gesteuert, welche im Test mit einer klar strukturierten und übersichtlichen Benutzeroberfläche bestach. Die App ist in die Hauptbereiche Startseite, Ereignisse, Sicherheit, Dienst und Konto untergliedert, wodurch eine intuitive Navigation gewährleistet wird.

Auf der Startseite werden alle verbundenen Geräte in einer Kachelansicht präsentiert, inklusive Statusinformationen wie Akkustand oder Verbindungsstatus. Von hier aus gelangen Sie direkt in die Live-Ansicht mit Schnellzugriff auf Funktionen wie Zwei-Wege-Kommunikation, manuelles Einschalten des 400-Lumen-Spotlights oder das Starten einer Aufnahme.

Im Bereich Ereignisse werden alle erkannten Bewegungen chronologisch aufgelistet. Die aufgezeichneten Clips lassen sich bequem abspielen, herunterladen oder löschen, sodass Sie jederzeit einen schnellen Überblick über die Aktivitäten erhalten.

Das Menü „Sicherheit“ fasst die essenziellen Überwachungseinstellungen zusammen. Hier können die Bewegungsempfindlichkeit und Aktivitätszonen konfiguriert, Push-Benachrichtigungen verwaltet sowie Alarmfunktionen, wie beispielsweise die Aktivierung von Spotlight- oder Sirenenalarmen, eingestellt werden.

Im Bereich „Dienst“ finden sich gerätespezifische Informationen, darunter Firmware-Updates, Statusanzeigen und Supportoptionen. Im Abschnitt „Konto“ können persönliche Einstellungen, wie E-Mail-Adresse, Passwort und allgemeine App-Optionen, verwaltet werden.

Im Praxistest zeigte sich die App als stabil und reaktionsschnell. Die übersichtliche Struktur der Untermenüs gewährleistet einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen und ermöglicht es sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Nutzern, sich mühelos zurechtzufinden.

Einstellungen und Funktionen

Wie bereits erwähnt, wird jede Kamera in der App als eigene Kachel dargestellt, inklusive Vorschaubild und Statusanzeige (beispielsweise Akkustand). Durch einfaches Antippen der jeweiligen Kachel wird die Live-Ansicht der Kamera aktiviert. Im Test startete die Live-Übertragung zügig und stabil, ohne signifikante Verzögerungen.

Direkt unterhalb des Livebildes befinden sich Schnellzugriffe auf essenzielle Funktionen, darunter:

  • Aktivierung des Mikrofons zur Zwei-Wege-Kommunikation
  • Lautsprecherfunktion zur direkten Ansprache von Personen im Sichtbereich der Kamera
  • Manuelles Einschalten des 400-Lumen-Spotlights
  • Möglichkeit zur Echtzeit-Screenshot- oder Videoaufnahme

Im Einstellungsmenü, gekennzeichnet durch ein Sechseck-Symbol mit einem zentralen Kreis, befinden sich die detaillierten Untermenüs, welche eine logische und übersichtliche Struktur aufweisen. Dort können unter anderem die Bewegungserkennung und deren Empfindlichkeit konfiguriert, Aktivitätszonen definiert sowie Push-Benachrichtigungen angepasst werden. Auch die Funktionsweise des Spotlights lässt sich festlegen, beispielsweise die automatische Aktivierung bei Bewegung oder die Nutzung im Alarmmodus mit zusätzlichem Warnton.

Des Weiteren können Videoeinstellungen wie Bildqualität oder der Nachtsichtmodus (Infrarot oder Farbnachtsicht) modifiziert werden. Im Bereich Energieverwaltung präsentiert die App den aktuellen Akkustand sowie die Ladeaktivität der Kamera. Die aufgezeichneten Ereignisse sind chronologisch geordnet und werden auf dem internen, fest verbauten 8 Gigabyte Speicher gesichert. Dadurch sind sie jederzeit abrufbar und können bei Bedarf heruntergeladen oder gelöscht werden.

Im Praxistest erwies sich die App als leistungsstark und benutzerfreundlich. Auch Nutzer ohne technische Vorkenntnisse finden sich schnell zurecht. Insgesamt stellt die Baseus Security App eine durchdachte Steuerzentrale mit ausreichend Konfigurationsmöglichkeiten dar, ohne dabei komplex oder unübersichtlich zu wirken.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Ton- /Videoqualität

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeigte in meinem durchgeführten Tests eine sehr gute Video- und Audioqualität sowohl bei Tageslicht als auch bei Dunkelheit. Unter Tageslichtbedingungen gewährleistet die 2K-Auflösung (2304 × 1296 Pixel) eine scharfe und detailreiche Bilddarstellung. Gesichter, Bewegungen und selbst kleinste Details, wie beispielsweise Kennzeichen, sind deutlich erkennbar. Der 145-Grad-Blickwinkel ermöglicht eine umfassende Überwachung eines großen Bereichs, wie beispielsweise Einfahrten oder Terrassen. Die Farbwiedergabe ist authentisch und ausgewogen, selbst unter etwas ungünstigen Gegenlichtbedingungen.

Im Dunkelmodus schaltet die Kamera automatisch in den Nachtmodus. Die integrierte IR-Nachtsicht liefert klare Schwarz-Weiß-Bilder. Das optionale 400-Lumen-Spotlight kann beispielsweise bei Bewegungserkennung aktiviert werden, um den Bereich farbig und hell auszuleuchten. Dies erhöht die Detailerkennbarkeit erheblich und dient gleichzeitig als Abschreckung. Ohne Aktivierung des Spotlights ist die Nachtsicht für kleinere Bereiche ausreichend. Für größere Entfernungen wird die Verwendung des Spotlights empfohlen.

Die Audioqualität des Geräts ist ebenfalls bemerkenswert. Das integrierte Mikrofon der Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeichnet Stimmen und Umgebungsgeräusche mit hoher Klarheit und Verständlichkeit auf. Im Rahmen des Tests erwies sich die Audioqualität bis zu einer Entfernung von etwa 5 Metern als ausgezeichnet: Stimmen waren deutlich wahrnehmbar, Hintergrundgeräusche wurden zuverlässig erfasst und beeinträchtigten die Verständlichkeit nur in geringem Maße.

Bei größeren Entfernungen, ab etwa 6 bis 7 Metern, verschlechterte sich die Aufnahmequalität jedoch signifikant. Stimmen werden leiser, Umgebungsgeräusche überlagern die Sprachaufnahme stärker und die Verständlichkeit nimmt ab. Auch Windgeräusche oder andere laute Umgebungsgeräusche können die Aufnahme zusätzlich negativ beeinflussen.

Die Zwei-Wege-Kommunikation über die App ist zuverlässig und der Lautsprecher auf der Unterseite liefert einen klaren, verständlichen Ton, der auf kurze bis mittlere Distanzen (bis ca. 5–7 Meter) gut wahrnehmbar ist. Die Lautstärke des Lautsprechers ist ausreichend, um Personen anzusprechen oder akustische Warnsignale effektiv abzuspielen.

Insgesamt überzeugt die Baseus S1 mit scharfer Bildqualität bei Tag und Nacht sowie zuverlässiger Audioübertragung. Das integrierte Spotlight und der hochwertige Lautsprecher erhöhen die Alltagstauglichkeit der Kamera und tragen zur Verbesserung von Sicherheit und Kontrolle im Außenbereich bei.

(Ton- /Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera ist mit einem integrierten 10.400 mAh-Akku ausgestattet, der bei normaler Nutzung durch Bewegungserkennung und Spotlight-Betrieb im Alltag mehrere Wochen Betriebsdauer gewährleistet.

Sollte der Akku vollständig entladen sein oder eine teilweise Aufladung erforderlich sein, kann die Kamera über den unten positionierten USB-Ladeport aufgeladen werden.  m Rahmen von Tests betrug die Ladedauer über das Kabel etwa 6 bis 8 Stunden, abhängig von der Leistung des verwendeten Netzteils. Der Ladeanschluss ist durch einen Gummiverschluss geschützt, um das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz zu verhindern.

In Kombination mit dem motorisierten Solarpanel, welches sich automatisch dem Sonnenverlauf anpasst und kontinuierlich Energie generiert, ermöglicht dies einen nahezu autark Betrieb der Kamera über längere Zeiträume. Selbst bei wechselhafter Sonneneinstrahlung konnte die Kamera im Test durch die Solarladung häufig über Wochen hinweg betrieben werden, ohne dass ein manuelles Nachladen erforderlich war. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera erweist sich im Test als leistungsstarkes Gerät mit hoher Bildqualität sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Das breite Sichtfeld von 145 Grad ermöglicht eine umfassende Überwachung des überwachten Bereichs. Die zuverlässige Bewegungserkennung stellt sicher, dass potenzielle Sicherheitsrisiken zeitnah erkannt werden. Das integrierte 400-Lumen-Spotlight verbessert die Nachtsicht erheblich und dient gleichzeitig als Abschreckungsmittel.  Die Zwei-Wege-Kommunikation, ermöglicht durch das integrierte Mikrofon und den Lautsprecher, gewährleistet eine direkte Interaktion mit Personen im überwachten Bereich. Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus dem 10.400 mAh-Akku und dem motorisierten Solarpanel. Dieses innovative System passt sich automatisch dem Sonnenverlauf an und gewährleistet somit eine nahezu autarke Stromversorgung, was die Wartungsaufwände erheblich reduziert.

Als Schwächen sind die fehlenden KI-Funktionen der Bewegungserkennung zu nennen. Diese ermöglichen es der Kamera nicht, zwischen Personen, Tieren und Paketen zu unterscheiden, was zu potenziellen Fehlalarmen führen kann. Des Weiteren unterstützt die Kamera ausschließlich 2,4 GHz-WLAN, was bei der Verwendung moderner Dualband-Router berücksichtigt werden sollte. Das Fehlen einer Sirenenfunktion stellt eine weitere Einschränkung dar, da keine akustische Abschreckung möglich ist.

Insgesamt bietet die Baseus S1 eine praxisgerechte, robuste und gut verarbeitete Lösung für die private Außenüberwachung. Sie eignet sich insbesondere für Nutzer, die Wert auf Solarbetrieb und eine einfache Bedienung über die App legen. Trotz der genannten Schwächen stellt die Kamera eine attraktive Option für die Überwachung von Außenbereichen dar. 

Preis/Leistung

Die Kamera ist preislich attraktiv positioniert. Zum Zeitpunkt des Marktstarts betrug der Preis ca. 139,99 €. Mittlerweile ist sie deutlich günstiger erhältlich, teilweise bereits unter 100 €, in Sonderaktionen sogar unter 80 €. Betrachtet man die gebotene Ausstattung, stellt dies einen sehr fairen Wert dar, insbesondere im Vergleich zu zahlreichen Konkurrenzmodellen mit vergleichbarem Funktionsumfang.

Abstriche sind bei der fehlenden KI-Objekterkennung, dem Verzicht auf 5-GHz-WLAN und der fehlenden integrierten Sirene zu verzeichnen.  Diese Abstriche sind jedoch angesichts des Preises akzeptabel und machen die Baseus S1 zu einer attraktiven Option für budgetbewusste Nutzer, die eine zuverlässige, solarbetriebene Outdoor-Kamera mit guter Bildqualität und einfacher Bedienung suchen.

Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://eu.baseus.com/de

Nuki Smart Lock 5 Pro

In aller Kürze

In diesem Jahr hat Nuki die 5. Generation seines Smart Locks vorgestellt. Während das Design bisher weitgehend gleich blieb, mit Unterschieden lediglich in der Materialwahl wie Aluminium und Edelstahl-Knauf, bringt die neue Generation frischen Wind. Das bekannte Runde-Gehäuse mit dem darunterliegenden Elektronik-Kasten gehört weiterhin zum Smart Lock Go, das dem bisherigen Design treu bleibt.

Neu hinzugekommen sind jedoch das kompaktere Nuki Smart Lock Pro sowie das Smart Lock Ultra. Beim Ultra-Modell ist ein Zylindertausch erforderlich, während das Smart Lock 5 Pro weiterhin ohne diesen Schritt auskommt. Nuki verspricht dabei neue Technik in einem komplett neuen Gehäuse.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration
  • neues kompakteres Design
  • Brushless Motor
  • sehr schnell

Gefällt uns weniger

  • leider weiterhin nicht gerade leise, ist sogar etwas lauter als der Vorgänger

Nuki Smart Lock Pro (5. Generation)

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nuki präsentiert das Smart Lock 5 Pro in einer leicht kompakteren Verpackung mit aktualisierten Bildern und Daten. Wie bei der Vorgängergeneration benötigt die Pro-Version keine Bridge, da die Verbindungstechnologien integriert sind. Auch das neue Nuki Smart Lock Go benötigt keine Bridge mehr, da die Technik ebenfalls im Gerät enthalten ist. Für Remote Access beim Smart Lock Go fällt eine einmalige Gebühr von 49€ an, was fair ist, da eine Bridge zuvor 99€ kostete. 

Die Verpackung ähnelt der des Smart Lock 4.0 Pro. Der Deckel zeigt das neue Smart Lock von vorne, um seine neue Form zu präsentieren, und enthält sowohl den Nuki- als auch den Produktnamen. Die Vorderseite ist schlicht gestaltet. Das Nuki Smart Lock der 5. Generation ist mit Diensten wie Apple Home, Google Home, Alexa und Samsung SmartThings kompatibel. Es unterstützt auch den neuesten Smart Home Standard, Matter, ähnlich wie das Nuki Smart Lock der 4. Generation.

Auf der linken Seite zeigt Nuki ein Smartphone mit der geöffneten Nuki App, die kostenlos im Android- und iOS-Store erhältlich ist. Auf der Rückseite sind in mehreren Sprachen der Lieferumfang und die Systemvoraussetzungen aufgelistet. Es ist wichtig zu erwähnen, dass das Smart Lock in Europa, genauer gesagt in Rumänien, hergestellt wird.

Beim Öffnen des Nuki Smart Lock Pro findet man eine Mappe mit Nuki-Aufdruck, die eine mehrsprachige Anleitung und einen Quick Start Guide enthält. Letzterer hat einen QR-Code zur Einrichtung und auf der Rückseite den Matter Code zum Koppeln mit einem kompatiblen Assistenten. Zusätzlich gibt es eine kleine Karte zur Überprüfung der Zylinderlänge, um die passende Montageplatte zu bestimmen. 

Nuki hat bei der Verpackung des Smart Lock der 5. Generation erneut auf unnötigen Kunststoff verzichtet und alles in eine gepresste Pappschachtel verpackt. Unter dieser Mappe befindet sich das Smart Lock im neuen, schlankeren Design. Unter der Pappschachtel gibt es einen doppelten Boden, darunter eine Schachtel mit einem Schraubendreher, Gabelschlüssel, Montageplatten und einem kleinen Inbus für die Montage. Ein weiteres Gehäuseteil ist im Lieferumfang enthalten, um den Gehäuse von weiß auf schwarz zu wechseln.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die 5. Generation des Nuki Smart Lock hat eine umfassende Neugestaltung erfahren. Erstmals wurde nicht nur das Material, sondern das gesamte Design verändert. Der runde Zylinderknauf und der Kunststoffkasten wurden durch einen kompakteren und hochwertigeren runden Edelstahlzylinder ersetzt, der 70 mm lang und 57 mm im Durchmesser ist. Das Edelstahlgehäuse fühlt sich edel an und harmoniert perfekt mit unserem gebürsteten Edelstahlgriff. 

Beim neuen Nuki Smart Lock 5 Pro müsst ihr euch nicht mehr zwischen Schwarz und Weiß entscheiden, da beide Basis-Ringe im Lieferumfang enthalten sind. Ihr könnt den weißen hinteren Teil des Smart Locks auf Schwarz austauschen. 

Im Zentrum des Nuki Smart Lock Knaufs befinden sich eine bekannte Taste und ein LED-Ring, der den Status des Smart Locks anzeigt. Ich habe die Status-LED in den Einstellungen deaktiviert, sodass sie sich nach kurzer Zeit automatisch ausschaltet. 

 Nuki hat ein kompakteres Design durch den Einsatz eines bürstenlosen Motors erreicht, der weniger verschleißanfällig, sparsamer und effizienter ist. Zudem wurde das bisherige, entnehmbare Akkupack entfernt, da der Akku nun fest verbaut ist. Ein Nachteil ist, dass bei einem defekten Akku das gesamte Smart Lock ausgetauscht werden muss, was teurer ist als der Austausch eines Akkupacks. 

Manchmal vergisst man, den Akku über Nacht aufzuladen, trotz der App-Benachrichtigung. Auch Elternteile ohne Smartphone können nicht über Nuki ins Haus gelangen. Dafür gibt es den Nuki Fob, einen Funksender, mit dem sie die Tür öffnen können, oder man verwendet einen herkömmlichen Schlüssel. Die Tür kann von außen normal geöffnet und geschlossen werden, während man innen am Nuki Smart Lock 5 Pro dreht. Ein Schlüssel sollte immer mitgeführt werden, da das Nuki Smart Lock bei leeren Batterien die Tür nicht elektronisch öffnen kann. Der Status-Ring im Drehknauf zeigt weiterhin den Türstatus an und blinkt, wenn der Akku leer wird, was auch in der App angezeigt wird. 

Im Inneren des LED-Rings befindet sich eine große Taste, mit der man die Tür von innen ohne Smartphone öffnen oder schließen kann. Durch einfaches Drücken wird das Nuki Smart Lock entsperrt oder gesperrt. Diese Taste wird auch verwendet, um die App oder das Smartphone zunächst mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Smart Locks ist einwandfrei. Das Gehäuse aus hochwertigem, gebürstetem Edelstahl fühlt sich gut an und sieht ansprechend aus. Der neue Formfaktor gefällt, trotz des fest verbauten Akkus. Zum Aufladen muss das Startblock entfernt werden, oder man nutzt eine Steckdose in der Nähe der Tür, um es über Nacht aufzuladen.

Das magnetische Ladekabel wird einfach am Ladeport befestigt, was verhindert, dass beim Öffnen der Tür die Ladebuchse oder das Kabel beschädigt werden. Allerdings ist es ein spezielles Kabel, das bei Defekt oder Verlust nachgekauft werden muss. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Akku-Betrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° DrehungInsane“-Modus knapp unter einer Sekunde
„Standard“-Modus knapp 1,8 Sekunden
„Gentle“-Modus knapp 3,2 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock Pro 5.0: 57 mm x 70 mm (Durchmesser x Länge)
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Lock ‘n’ Go
Zugriff aus der Ferne
MaterialEdelstahl
KonnektivitätWiFi Wireless-Netzwerk IEEE802.11 b/g/n (2,4GHz), Bluetooth Low Energy; Matter/Thread
Akkulaufzeit Smart Lock7-9 Monate ohne Fernzugriff, 5 bis 7 Monate Bei Verbindung über Thread (Matter) Akku ist vollständig aufladbar in ca. 2 Stunden
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
LieferumfangNuki Smart Lock 5 Pro
Montageplatte – Klemmvariante
Montageplatte – Klebevariante
Inbusschlüssel für Klemmplatte
magnetisches USB-C Ladekabel
Smart Lock Anleitung
Technische Daten Nuki Smart Lock Pro 5.0

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Trotz des neuen Designs bleibt das Nuki Smart Lock 5 Pro funktional den Vorgängermodellen ähnlich. Es verfügt über einen Getriebe-Motor, der von einem Akku betrieben wird, um den Drehknauf zu drehen. Dieser Vorgang bewegt den Türschlüssel zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock, wodurch die Tür ohne manuelles Einführen eines Schlüssels geöffnet oder geschlossen wird. 

Die Akkulaufzeit des Smartlocks hängt vom Nutzungsverhalten ab, sollte aber in der Regel 6 bis 7 Monate oder länger halten. Bei leerem Akku dauert das Aufladen mit dem mitgelieferten Kabel etwa 2 Stunden. Das Gehäuse enthält Elektronik und Kommunikationseinheiten, die es ermöglichen, das Smartlock über Bluetooth einzurichten und in Wi-Fi- oder Matter/Thread-Netzwerke einzubinden. Wi-Fi und Matter bieten Fernzugriff, was über Bluetooth nicht möglich ist.

Um das Nuki Smart Lock 5 Pro wiederum erfolgreich nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil-Doppelzylinder habt (meistens in Türen verbaut), welcher zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich und können ganz einfach selbst ausgetauscht werden.  

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock 5 Pro ist einfach und schnell, ähnlich wie bei früheren Modellen. Zuerst muss die passende Montageplatte ausgewählt werden. Für den europäischen Schließzylinder bietet Nuki zwei Optionen an, abhängig davon, ob der Zylinder weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht. Diese Messung kann mit der mitgelieferten Prüfskalenkarte einfach durchgeführt werden. 

Wenn der Vorsprung weniger als 3 mm beträgt, wählen Sie die Montageplatte mit der Beschriftung „B“. Diese hat eine doppelseitige Klebefläche auf der Rückseite und wird an der Tür befestigt. Der Kleber haftet gut und kann laut Nuki rückstandslos entfernt werden.

Wenn der Türschließzylinder bei euch mehr als 3 mm vorsteht, verwendet die Montageplatte „A“. Diese wird nicht geklebt, sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder befestigt, was eine einfachere und rückstandslosere Entfernung ermöglicht. Diese Platte ist wahrscheinlich die richtige Wahl für die meisten von euch.

Zuerst wird ein Schlüssel von innen ins Schloss gesteckt, aber ein Ersatzschlüssel sollte immer verfügbar sein, um die Tür normal zu öffnen. Dann wird das Nuki Smart Lock 5 Pro auf die Montageplatte gesetzt und gedreht, bis es einrastet. Falls die Farbe geändert werden soll, ist dies der richtige Zeitpunkt, da kein Werkzeug benötigt wird. Abschließend sollte die kostenlose Nuki App auf das Smartphone heruntergeladen werden (verfügbar für iOS, Android und Huawei Smartphones mit AppGallery).

Beim ersten Start der App muss man der Datenschutzerklärung zustimmen. Danach kann man wählen, ob man das Smart Lock einrichten oder einen Einladungscode vom Partner oder den Eltern eingeben möchte. Dieser Code ermöglicht es, dass Partner, Eltern und Schwiegereltern ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhalten. Dadurch können wir und die Schwiegereltern ohne Schlüssel einander besuchen.

Wenn ihr das smarte Türschloss bereits montiert habt, könnt ihr mit dem nächsten Schritt fortfahren. Andernfalls wählt bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert?“ „Nein“, und die App zeigt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Montage und die benötigte Montageplatte. Die Anleitung ist einfach und ausführlich in der App erklärt.

Um das Nuki Smart Lock 5 Pro zu koppeln, drücken Sie die runde Taste etwa 5 Sekunden lang. Die App sucht dann automatisch nach dem Schloss und findet es in wenigen Sekunden. Geben Sie dem Schloss einen Namen, stimmen Sie den Ortungsdiensten des Smartphones zu und bestimmen oder lassen Sie den Standort automatisch festlegen.

Abschließend muss das Türschloss einmalig kalibriert werden, was fast vollständig automatisch erfolgt. Man wählt, ob die Tür einen Drücker oder einen Knauf/eine Stange hat, wobei letzteres bei den meisten der Fall ist. Dann öffnet man die Tür kurz und schließt sie einmal, wenn aufgefordert, woraufhin die Kalibrierung beginnt. Dabei schließt und öffnet das Schloss die Tür einmal

Nun geht es darum das Startblock welches ihr via Bluetooth einrichtet habt mit euerem WiFi oder alternativ Thread/Matter zu koppeln, auch dies wird euch sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt. Da ich bereits ein Nuki Keypad der 2. Generation bei mir hatte, habe ich dies auch direkt hier mit dem neuen Smart Lock gekoppelt, was wie alle Abschnitte der Einrichtung absolut einfach geht. Direkt im Anschluss habe ich mich dann mit dem Koppeln des Door Sensors beschäftigt. Dazu wählt man dessen Einrichtung in der App aus und schon wird auch hier alles Schritt für Schritt erklärt. Zuerst entfernt man am Sensor den Klebestreifen an der Rückseite, danach klebt man den Türsensor an den Türrahmen und den kleinen Magneten an die Tür. Dabei muss beachtet werden, dass die Markierung (eine kleine Kerbe) am Sensor zum Magneten zeigt und diese zwischen 0,5 bis 3 cm voneinander entfernt sind, mehr nicht. Hier stellt Nuki direkt bei der Einrichtung sofern benötigt auch eine tolle Installationsanleitung bei, welche das ganze sehr gut auch mit Bildern zeigt.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Nuki Smart Lock Pro bietet ein neues Design und integrierten Fernzugriff. Beim Nuki Smart Lock Go entfällt die Notwendigkeit einer Bridge, jedoch ist der Fernzugriff für einmalig 49€ erhältlich. 

Der Nuki Smart Lock 5 Pro bietet integriertes WLAN, Matter und Bluetooth. Im Test zeigte er eine ausgezeichnete Reichweite von WiFi/Matter, die in unserem Neubau problemlos funktioniert. Ich nutze Matter, und das Netzwerk lässt sich mit vielen weiteren Matter- und Thread-fähigen Geräten leicht erweitern.

Nach der Installation des Nuki Smart Lock 5 Pro bleibt die Tür von außen mit einem Schlüssel und von innen mit dem Knauf nutzbar. Bei einem seltenen leeren Akku gibt es mehrere Ladehinweise. Für schnelle Ausflüge kann das Schloss per Knopfdruck bedient werden. Die App ermöglicht die Einrichtung zahlreicher Funktionen, ähnlich wie beim Vorgängermodell.

Der neue bürstenlose Motor im Smart Lock ist deutlich schneller, besonders im Insane-Modus, der die Tür sehr schnell schließt. Ein Nachteil ist die erhöhte Lautstärke. Weitere Details zur Lautstärke finden Sie im Abschnitt „Lautstärke“. Der neue fest verbaute Akku hat sowohl Vor- als auch Nachteile, mehr dazu im Punkt „Akkulaufzeit“. 

Nach der Installation des Nuki Smart Lock 5 Pro kann man die Tür weiterhin mit einem Schlüssel von außen öffnen. Von innen lässt sich die Tür durch Drehen des Gehäuses öffnen und schließen, was nützlich ist, falls der Akku leer ist, obwohl dies selten vorkommt, da mehrere Ladehinweise gegeben werden. Für schnelle Ausflüge kann das Schloss mit einem Knopfdruck geöffnet und geschlossen werden. Das Nuki Smart Lock 5 Pro bietet, wie sein Vorgänger, viele weitere Funktionen, die über die App eingestellt werden können.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

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Die App hat in den letzten Jahren keine umfassende Überarbeitung benötigt, aber neue Einstellungen und Funktionen wurden hinzugefügt. Trotz der vielen Einstellungsmöglichkeiten bleibt sie übersichtlich, da Nuki alles in klare Unterkategorien unterteilt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase findet man sich schnell zurecht und kann die gewünschten Funktionen leicht ändern.

Auf der Startseite des Nuki Smart Locks kann man den aktuellen Status des Schlosses sehen, ob die Tür verschlossen oder geöffnet ist. Mit dem optionalen Door Sensor wird die App-Anzeige genauer, da der Sensor auch erkennt, ob die Tür angelehnt ist. In den Einstellungen kann man einstellen, dass bei einer angelehnten oder nicht richtig geschlossenen Tür eine Push-Benachrichtigung an das Smartphone gesendet wird.

Auf der Startseite der App hat man direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen, die täglich benötigt werden. Mit dem Nuki Keypad 2, das wir verwenden, ist die App im Alltag kaum noch nötig. Wir haben uns für maximalen Komfort entschieden und haben ein Nuki Keypad der 2. Generation an der Tür angebracht. Damit öffnet man die Tür einfach per Fingerabdruck oder einem selbst festgelegten Code. Zum Schließen drückt man die Pfeil-Taste am Keypad, was uns sehr zufriedenstellt, da wir alles ohne Smartphone erledigen können. Fingerabdruck scannen, Tür öffnen, beim Verlassen des Hauses die Pfeil-Taste drücken, und schon ist abgeschlossen. Dieser Komfort ist für uns unverzichtbar.

Auf der Startseite der App sehen Sie den Status Ihrer Smart Locks, ob die Tür verschlossen oder offen ist. Durch Tippen auf das Smart Lock Symbol können Sie die Tür öffnen oder schließen. Beim Öffnen wird die Falle automatisch gezogen, sodass Sie die Tür wie gewohnt nach innen öffnen können. Durch Hochziehen des unteren Fensters im Auswahlmenü erhalten Sie zusätzliche Direktzugriffe, wie einfaches Aufsperren ohne Falle und die Lock ´n´go Funktion, die die Tür automatisch wieder verschließt, wenn sie geschlossen wird. Durch Wischen nach rechts oder links bei geöffnetem Schloss erscheint die Option „zusperren“, um die Tür schnell zu verschließen.

Über den gelben Schriftzug „Einstellungen“ im Nuki smart Lock 5 Pro erreicht man alle Einstellungen, die übersichtlich in verschiedene Funktionen unterteilt sind. Im Bereich „Funktionen & Konfiguration“ findet man wichtige Einstellungen wie die Anzahl der Umdrehungen zum Schließen, die bei uns 360° beträgt, bei anderen Türen jedoch zwei Umdrehungen erfordern kann. Hier kann man auch die Haltezeit der Falle einstellen, das Smart Lock neu kalibrieren, das integrierte WLAN ändern, Nuki ins Smart Home integrieren, den Akkustand überprüfen und festlegen, welche Aktion beim Drücken des Buttons am Smart Lock ausgeführt wird. 

Nachtmodus

Der Nachtmodus ist für uns sehr wichtig. Er ist immer aktiviert, sodass das Nuki Smart Lock um 22:00 Uhr die Tür abschließt und um 6:00 Uhr wieder öffnet. Wenn man während dieser Zeit, z. B. um 5:00 Uhr morgens, die Tür öffnet und das Haus verlässt, schließt Nuki die Tür automatisch wieder. 

Weitere Nutzer einladen

Mit Nuki benötigt man keinen Account, nur die App. Man kann das eigene Smart Lock verknüpfen oder das von anderen, wenn ihnen Zugriff gewährt wird. Im Einstellungsmenü unter „Nutzer“ können Nutzer eingeladen und deren Zugriffsrechte festgelegt werden, wie Fernzugriff, Auto-Unlock oder zeitlich begrenzter Zugang. Zum Beispiel kann man einer Putzfrau einen bestimmten Zeitraum und Zeitrahmen für den Zugang gewähren, ohne einen zusätzlichen Schlüssel zu benötigen.

Die App bietet ein Protokoll, das es Besitzern ermöglicht, zu sehen, wann das smarte Schloss geöffnet wurde. Wenn die Tür mit einem Smartphone geöffnet wurde, zeigt das Protokoll auch an, wer sie zuletzt geöffnet oder geschlossen hat.

Lock ´n´Go

Lock ´n´Go ist eine praktische Funktion, die die Tür automatisch aufschließt und wieder verschließt, wenn sie geschlossen wird. Dies kann auch über das Nuki Smart Lock erfolgen, indem man zweimal den Knopf am Schloss drückt.

Auto-Unlock

Das Nuki Smart Lock Pro 5.0 bietet eine praktische Auto-Unlock Funktion, die im Menü zu finden ist. Mit Zustimmung zu den Ortungsdiensten öffnet sich die Haustür automatisch, wenn ihr euch nähert.

Das Smart Lock funktioniert bei uns sehr zuverlässig. Die App überprüft regelmäßig den Standort und hält die Tür verschlossen, wenn man weit weg ist. Nähert man sich der Tür innerhalb von 100 Metern, wird sie automatisch geöffnet, und die Zeit für das Öffnen kann eingestellt werden. Standardmäßig wird GPS für die Ortung verwendet, aber Wi-Fi ist ebenfalls eine Option, wenn auch weniger genau. Die Auto-Unlock-Reichweite kann auf 500 Meter erhöht werden, was jedoch nicht empfohlen wird, da Nuki keinen Support bietet, falls Probleme auftreten. Es ist auch möglich, die Auto-Unlock-Funktion zu verzögern, um zu verhindern, dass die Tür vorzeitig geöffnet wird. 

Matter

Matter ist ein neuer Smart Home Kommunikationsstandard, auf den sich viele große Unternehmen wie Bosch, Ikea, Apple, Samsung, Google und Philips geeinigt haben.

Matter bietet den Vorteil, dass man für verschiedene Smart Home Produkte unterschiedlicher Hersteller nicht mehr jeweils eine eigene Basis-Station benötigt. Früher musste man beispielsweise eine Bosch-Basis-Station für Bosch-Produkte und eine Ikea-Basis-Station für Ikea-Produkte kaufen, was mehr Geld, Platz und Steckdosen erforderte. Matter löst dieses Problem.

Wenn das Thermostat von Bosch oder andere Geräte wie Schalter und Bewegungsmelder Matter unterstützen, können sie alle über eine Bridge gesteuert werden, was die Kombination der Produkte erleichtert. Matter ist ein nützlicher Kommunikationsstandard, ähnlich wie Apple Home Kit, und ermöglicht die Kommunikation über WLAN oder das Thread-Netzwerk.

Matter, ein Funkstandard ähnlich wie Zigbee, wird zunehmend von Herstellern in Smart-Home-Geräten integriert, entweder durch Updates oder neue Modelle. Der Nuki Smart Lock Pro 5.0 profitiert von der Matter-Integration, da sie die Akkulaufzeit verlängert, da Matter und Threads weniger Energie verbrauchen als WLAN.

Das Nuki Smart Lock 5 Pro kann über die Nuki App, Apple Home Kit App und weiteres Zubehör gesteuert werden. Als Apple-Nutzer verwende ich einen Apple HomePod Mini als Steuerzentrale, aber auch andere Matter-fähige Hubs und Geräte sind kompatibel. 

(Software: 5 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Das neue Nuki Smart Lock 5 Pro bietet eine neue Einstellung zur Bestimmung der Sperrgeschwindigkeit mit drei Modi: Standard, Gentle und Insane. Standard ist werkseitig eingestellt, schneller und lauter als der Vorgänger. Gentle ist langsamer, während Insane extrem schnell ist. 

Das neue Smartlock ist das schnellste auf dem Markt, aber wir mussten uns an sein Geräusch gewöhnen. Es ist oft erschreckend, wenn es abends schließt oder jemand nach Hause kommt. Obwohl man sich daran gewöhnt, ist es im Vergleich zum leisen Yale Linus Smart Lock deutlich lauter. Die Geschwindigkeit gefällt mir, aber ein leiseres Öffnen wäre mir lieber.

Das Türschloss wird standardmäßig mit zwei Umdrehungen abgeschlossen, bei uns reicht jedoch eine Umdrehung, da alle Riegel bereits verriegelt sind. Dadurch arbeitet Nuki schneller und schont den Akku. Das neue Nuki Smart Lock 5 Pro erkennt automatisch die benötigte Anzahl von Drehungen, bei uns sind es 360°, bei zwei Umdrehungen 720°. Ein vollständiger Schließ- oder Öffnungsvorgang dauert im Standardmodus knapp 1,5 Sekunden, im Vergleich zu knapp 4 Sekunden beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro. Im Insane-Modus dauert es sogar unter 1 Sekunde.

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Nuki gibt an, dass die Akkulaufzeit je nach Nutzung bis zu 9 Monate betragen kann. Diese Laufzeit hängt von Faktoren wie der Leichtgängigkeit des Schließzylinders und der Nutzung des Fernzugriffs ab. Ohne Fernzugriff erreicht man die 9 Monate, mit Thread und Fernzugriff reduziert sich die Laufzeit auf etwa 7 Monate, und mit WiFi auf ungefähr 5 Monate.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Das Nuki Smart Lock 5 Pro, wie seine Vorgänger, macht euer Zuhause intelligent, insbesondere eure Haustür. Die Frage der Sicherheit ist berechtigt, um sicherzustellen, dass niemand unbefugten Zugriff erhält, während ihr beispielsweise weg seid.

Ihr müsst euch keine Sorgen machen, da von außen nicht erkennbar ist, dass es sich um eine smarte Tür handelt. Ein potenzieller Einbrecher müsste zuerst wissen, dass ihr ein Smart Lock habt. Das System von Nuki ist sehr sicher, da das Unternehmen großen Wert auf Sicherheit legt. Die Kommunikation zwischen der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 5 Pro ist ständig verschlüsselt, und jede App erhält einen einzigartigen Schlüsselcode, der nur ihr und dem Smart Lock bekannt ist. Das Knacken des Bluetooth-Protokolls oder WLANs wäre zu zeitaufwendig, und der Einbrecher müsste wissen, dass ihr ein Smart Lock besitzt.

Wenn man über die Nuki App den Befehl sendet, das Nuki Smart Lock zu entsperren, wird diese Nachricht verschlüsselt per Bluetooth oder über das Netzwerk bei WiFi und Matter-Betrieb an das Smart Lock übertragen. Nur das Smart Lock und die App kennen den Verschlüsselungscode, sodass das Smart Lock die Nachricht entschlüsseln und den Befehl „Haustüre aufschließen“ ausführen kann.

In den meisten Fällen stecken Einbrecherbanden hinter Wohnungs- und Häusereinbrüchen. Sie brechen selten in moderne Türen mit zusätzlichen Sicherheitselementen ein, da sie wissen, dass es schwierig ist, ohne großen Lärm einzudringen. 

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Nuki Smart Lock 5 Pro ist sehr empfehlenswert. Der Komfort des neu gestalteten Smart Locks ist großartig, da wir keine Schlüssel mehr mit uns tragen müssen. Mit dem zusätzlichen Keypad 2.0 haben wir unser Smart Lock erweitert, sodass meine Eltern, Schwiegereltern und Geschwister bei Bedarf ins Haus gelangen können. So müssen wir nicht jedem eine Schlüssel geben, sondern alle haben Zugriff auf unser Smart Lock.

Das neue Nuki Smart Lock 5 Pro ist dank seines bürstenlosen Motors das schnellste Smart Lock auf dem Markt. Die Geschwindigkeit ist beeindruckend, jedoch hat sich die Lautstärke erhöht. Nach einer Eingewöhnungsphase gewöhnt man sich jedoch an das neue Geräusch.

Die Montage und Einrichtung des Startblocks sind einfach und schnell, wie von Nuki beschrieben. Nach der Einrichtung funktioniert das System problemlos und dank der langen Akkulaufzeit einwandfrei.

Preis/Leistung

Das Nuki Smart Lock 5 Pro kostet 269 € und ist damit günstiger als das Vorgängermodell, das 289 € kostete. Es bietet alle wichtigen Funktionen ohne zusätzliche Bridge für Fernzugriff. Das neue Design ist kompakter und der Motor schneller, was etwas mehr Lärm verursacht, aber im Alltag akzeptabel ist. Die Akkulaufzeit ist gut, jedoch ist der Akku fest verbaut und nicht austauschbar. Die Langlebigkeit des Akkus bleibt abzuwarten, und bei einem Defekt könnte ein neues Smart Lock erforderlich sein. 

Nuki Smart Lock Pro (5. Generation)

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Yale Smart Alarm Starterkit L

In aller Kürze

Mit dem Yale Smart Alarm Starterkit L hat Yale sein Smarte-Sicherheitsökosystem erneut erweitert. Dieses preiswerte und benutzerfreundliche Set ermöglicht es Ihnen, Ihr Haus oder bis zu vier Räume zuverlässig vor Einbrüchen zu schützen. Das Set enthält verschiedene Sensoren, die ich im Test ausführlich vorstellen werde. Obwohl diese Sensoren etwas größer sind als die der Konkurrenz, punkten sie mit einer beeindruckenden Funkreichweite und Akkulaufzeit.

Gefällt uns

  • lange Akkulaufzeiten
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • Alarm Hub mit Backup-Batterie
  • Sicherheit durch Manipulationserkennung
  • Umfangreich Erweiterbar

Gefällt uns weniger

  • teils klobigere Sensoren als Konkurrenten
  • kein Matter

Yale Smart Alarm Starterkit L

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yale präsentiert das Yale Smart Alarm Starterkit L in der gewohnten, stabilen Verpackung, die in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben ist. 

Auf der Vorderseite wird das Smart Alarm Set präsentiert. Im Mittelpunkt steht dabei der Smart Alarm Hub, die Basis des Systems. Die zusätzlichen Sensoren sind etwas kleiner dargestellt. Auf der Vorderseite befinden sich außerdem das Herstellerlogo, der Produktname sowie die Kompatibilitätshinweise für das Yale Smart Alarm Starterkit L, darunter Philips Hue, Google Home und Alexa.

Auf der rechten Seite informiert Yale über den Lieferumfang, der anhand kleiner Skizzen übersichtlich dargestellt wird. Darunter weist das Unternehmen auf die verfügbare Android- und iOS-App hin. Anhand des Logos ist ersichtlich, dass sowohl WiFi als auch Bluetooth unterstützt werden.  

Auf der linken Seite der Umverpackung wird das Ökosystem von Yale in mehreren Sprachen kurz erläutert. Darin erwähnt Yale, dass das Yale Smart Alarm Starterkit L mit anderen Produkten des Hauses Yale verknüpft werden kann, beispielsweise mit dem Smart Lock oder einer Kamera von Yale. Yale hebt dabei einen der größten Vorteile des Yale-Systems hervor: Als Smart Lock Besitzer kann man einstellen, dass beim Schließen des Smart Locks automatisch das Alarmsystem aktiviert wird. 

Abschließend präsentiert Yale auf der Rückseite in mehreren Sprachen die wichtigsten Vorteile des Systems. Hervorzuheben sind die Steuerung über die hauseigene App, das Tastenfeld oder bei Verknüpfung mit einem Smart Lock von Yale. Weiterhin werden die hohe Funkreichweite sowie die Vernetzung mit anderen Yale-Produkten erwähnt. 

Entfernt man die stabile Hauptverpackung aus der Umverpackung und öffnet diese von unten nach hinten, so kommt der smart Alarm Hub zum Vorschein. Durch das Entfernen des Alarm Hubs und dessen Verpackung erblickt man darunter weitere Zubehörteile: Fenster-/Türkontakt, Innen-Bewegungsmelder, Keypad und Keyfob. Des Weiteren befindet sich in einer kleinen, länglichen Kartonage das Netzwerkkabel für die Basis sowie ein Netzteil mit einem Steckeradapter für EU-Steckdosen und britische Steckdosen. Hinzu kommen einige Beipackzettel und Sticker (Protected by Yale). 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Smart Alarm Hub

Das Herzstück des neuen Yale Alarmsystems ist der Smart Alarm Hub. Es handelt sich dabei um eine weiße, quadratische Kunststoffbox, die bei der Einrichtung mit dem Router und dem Stromnetz verbunden wird. Die Form des Yale Smart Alarm Hubs erinnert an eine App-Kachel, da auch hier die Ecken stärker abgerundet sind. Die Maße des Smart Alarm Hubs betragen 17,5 x 17,5 x 3,6 cm. An der leicht gewölbten Oberseite befinden sich eine Status-LED und das große Yale Firmenlogo. 

Auf der Rückseite befindet sich zunächst die Befestigungsplatte. Diese ist nach dem Anschließen der Kabel wieder anzubringen. So lässt sich die Zentrale einfach in der Nähe des Routers platzieren oder mit zwei Schrauben an der Wand befestigen. Alternativ ist die Befestigung an der Wand mit den beiliegenden Klebestreifen möglich. Dem Kunden stehen somit je nach Situation alle Optionen offen. Entfernt man die Befestigungsplatte vom Hub, sind die beiden Kabelkanäle sichtbar. Hier werden das Netzwerkkabel und das Stromkabel eingeführt und in die jeweiligen Anschlüsse in der Aussparung gesteckt. Des Weiteren befinden sich auf der Rückseite der rote Sicherheits-Taster, der Power On-/Off Schieberegler sowie ein Aufkleber mit der Produktbezeichnung und dem für die Einrichtung wichtigen QR-Code. 

Der Sicherheits-Taster wird beim Befestigen der Montageplatte betätigt. Yale hat den Tasterdorn an einer Plattform mit Sollbruchstellen angebracht. Wird der Alarm beispielsweise von unbefugten Personen von der Wand entfernt, wird die Verbindung zum Sicherheits-Taster unterbrochen und der Alarm ertönt aufgrund der Manipulation. Selbst wenn die Stromversorgung unterbrochen wird, löst der Alarm aus, da im Inneren des Smart Hubs eine Backup-Batterie mit einer Laufzeit von bis zu 12 Stunden integriert ist. Diese kann bei Bedarf durch das Abschrauben einer Klappe ausgetauscht werden.

Bewegungsmelder

Wie alle Produkte in diesem Set besteht auch der Bewegungsmelder aus weißem Kunststoff. Seine Maße betragen etwa 12,2 x 7,2 x 5,5 cm, sein Gewicht liegt bei rund 110 Gramm. Die stark gewölbte Front des Bewegungsmelders ist neben einer Status-LED von dem großen Sensorbereich geprägt. Des Weiteren ist ein dezent eingelassenes Yale-Logo im Gehäuse angebracht. Ansonsten ist die Front des Bewegungsmelders frei von weiteren Elementen. 

Die Rückseite des Bewegungsmelders ist mit einer umlaufenden, großflächigen Fase ausgestattet. Diese ermöglicht eine flexible Platzierung des Geräts, beispielsweise in der Ecke eines Raumes, mithilfe der im Lieferumfang enthaltenen Klebestreifen. Die Befestigungsplatte lässt sich vom Bewegungsmelder abnehmen, wodurch die CR123A Lithium-Batterie zugänglich wird, die das Gerät für etwa drei Jahre mit Strom versorgt. 

Neben der Klebevariante kann der Bewegungsmelder auch mittels Schrauben befestigt werden. Die Schraubbefestigung ist jedoch nur an einer geraden Wandfläche, nicht an einer Ecke, möglich. Analog zum Yale Smart Alarm Hub verfügt auch dieser Bewegungsmelder über eine Manipulationssicherung.

Yale Keypad

Das Keypad weist mit den Maßen 12 x 6,4 x 2,3 cm ebenfalls eine beachtliche Größe auf. Es bringt zudem knapp 115 Gramm auf die Waage und besteht, wie alle Komponenten des Sets, aus weißem Kunststoff. Neben insgesamt 16 Tasten, auf die im weiteren Verlauf des Tests eingegangen wird, befindet sich lediglich unter dem Zahlenfeld eine Status-LED. Über dieses Element wird der Alarm beziehungsweise die Raumüberwachung beim Verlassen oder Betreten des Hauses aktiviert und kann beim Betreten wieder deaktiviert werden. Des Weiteren ist auch hier ein Yale-Logo angebracht. Dank eines Näherungssensors werden die Tasten automatisch beleuchtet, wenn man sich bei Dunkelheit dem Keypad nähert. 

An der Rückseite befindet sich, wie bei allen Elementen, die Befestigungsplatte, die entweder geschraubt oder mit Klebestreifen befestigt werden kann. Zudem ist auch dieses Element gegen Manipulationsversuche gesichert, da der Bereich mit dem Kontaktstift, der auf den Sicherungsknopf drückt, mit Sollbruchstellen versehen ist. Die Stromversorgung erfolgt, analog zum Bewegungsmelder, über eine CR123A Lithium-Batterie, die eine Laufzeit von bis zu drei Jahren gewährleisten soll. 

Yale Keyfob

Ein Keyfob ist, wie der Name bereits vermuten lässt, eine kleine Fernbedienung, die beispielsweise am Schlüsselbund befestigt werden kann. Der Keyfob wiegt etwa 30 Gramm und hat die Maße 11 x 3,6 x 1,2 cm. Auffällig ist die graue Silikonschlaufe, über die das Gerät beispielsweise am Schlüsselbund befestigt werden kann.

Zusätzlich zu den drei Bedientasten zur De-/Aktivierung der Alarmanlage ist auch hier wieder eine Status-LED sowie das Yale Firmenlogo angebracht. Eine Tastensperre verhindert eine unbeabsichtigte Scharfschaltung des Systems. Ebenso wie am Keypad ist auch hier eine Panikfunktion integriert. Aufgrund der flachen Bauweise setzt Yale bei der Stromversorgung auf eine CR2450 Knopfzelle, die eine Laufzeit von bis zu drei Jahren ermöglichen soll. Das Batteriefach befindet sich an der Rückseite und kann über einen Schiebemechanismus geöffnet werden. 

Yale Fester-/Türkontakt

Der Kontaktsensor, in dem der Sensor und die Elektronik verbaut sind, misst 6,9 x 2,9 x 1 cm. Der kleinere Teil mit dem verbauten Magneten ist gleich dick und lang, aber lediglich knapp unter 1 cm breit. Beide Bauteile wiegen zusammen knapp 24 Gramm und sind somit die kleinsten Teile des Yale Smart Alarm Starterkits L. Der schmalere Teil des Sensors wird mit einem Klebestreifen am gewünschten Ort befestigt, kann auf Wunsch aber auch geschraubt werden. Persönlich würde ich aber da keine Löcher durch die Schrauben in die Fenster eingebracht werden müssen, die Klebevariante bevorzugen. Im Inneren ist hier ein Magnet verbaut, siehe Bilder. Je nachdem, ob die Tür oder das Fenster offen oder geschlossen ist, gibt dieser ein Signal an den Sensor. Die kleine Kerbe zeigt dabei die Ausrichtung zum Kontaktsensor an. Beim Anbringen müssen daher beide Kerben zueinander zeigen. 

Der Kontaktsensor selbst weist an der Front ein eingelassenes Yale-Logo auf und verfügt seitlich über die besagte Kerbe, die zum Bauteil mit dem Magneten zeigen muss. Die Befestigung des Kontaktsensors erfolgt mit den beiliegenden Klebestreifen oder Schrauben. Wie auch bei den anderen, fest installierten Teilen des Sets, ist eine Manipulationssicherung im Bereich der Befestigungsplatte vorhanden. Die Stromversorgung erfolgt aufgrund der flachen Bauweise ebenfalls über eine CR2045-Knopfzelle. Die Laufzeit beträgt bis zu vier Jahre.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist insgesamt als hochwertig und solide zu bewerten. Trotz Kunststoffkonstruktion wirkt alles stabil, es gibt keine Geräusche wie Knarren oder Ähnliches. Alle Produkte werden mit Batterien geliefert, die der Kunde leicht selbst austauschen kann. Im direkten Vergleich zur Konkurrenz sind alle Teile des Sets zwar etwas klobiger, jedoch ist dies für mich kein Kritikpunkt. Die Funkreichweite und die Batterielaufzeit sind ausgezeichnet, daher ist dies für mich ein wichtiger Pluspunkt. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmarte Alarmanlage
Drahtlose ReichweiteHorizon+ Technologie: 1km lange Reichweite
Kommunikationsfrequenz zwischen Yale Hub und AlarmgerätenHorizon+ Technologie: 2-Wege RF auf 868Mhz
AbmessungenAlarm Hub: 175mm x 175mm x 35.8mm
Innen-Fenster-/Türkontakt: 68.5mm x 29mm x 9.52mm
Innen-Bewegungssensor: 121.75mm x 71.75mm x 55mm
Keypad: 122mm x 64mm x 22.49mm
Keyfob: 106mm x 36mm x 12mm
GewichtAlarm Hub: 410g
Innen-Fenster-/Türkontakt: 35g
Innen-Bewegungssensor: 110g
Keypad: 115g
Keyfob: 30g
MaterialKunststoff
StromversorgungAlarm Hub über Stromversorgung über AC-Adapter
alle anderen Sensoren über eine CR2045 Lithium-Batterie oder CR123A Lithium-Batterie
BatterielaufzeitAlarm Hub: Akku-Backup: 12 Stunden voll funktionsfähig
Innen-Fenster-/Türkontakt: 4 Jahre
Innen-Bewegungssensor: 3 Jahre
Keypad: 3 Jahre
Keyfob: 3 Jahre
Lieferumfang1x Yale Smart Alarm Hub
1x Yale Innen-Fenster-/Türkontakt
1x Innen-Bewegungssensor
1x Keypad
1x Keyfob
Netzkabel
Batterien für alle Geräte
Anleitungen usw.
Technische Daten Yale Smart Alarm Startbereit L

Installation & Einrichtung 

Die Montage der einzelnen Sensoren des Yale Smart Alarm StarterKits L erfolgt, wie von Yale versprochen, schnell und unkompliziert. Die Einrichtung erfolgt über die Yale Home App oder die Yale Smart Living Alarm App. Da ich die Yale Home App bereits aufgrund des Smart Locks und anderer Yale Produkte nutze, habe ich diese für die Montage verwendet, um die Installation einer zusätzlichen App zu vermeiden. 

Ein großer Vorteil der Yale App ist die umfassende Schritt-für-Schritt-Anleitung während des Einrichtungsprozesses. Durch die Verwendung von Bildern, Texten und kurzen Videos wird der Einrichtungsprozess auch für Laien vereinfacht.  

Alarm Hub

Zur Einrichtung eines neuen Geräts in der Yale Home App navigieren Sie bitte zum Untermenü, indem Sie auf die drei Striche oben rechts klicken. Wählen Sie anschließend „Neues Gerät einrichten“. Scannen Sie den QR-Code am Yale Alarm Hub. Die App erkennt das zu verknüpfende Produkt automatisch und führt Sie Schritt für Schritt durch den Installationsvorgang. Es stehen Ihnen neben Textbeschreibungen auch Bilder und ausführliche Videos zur Verfügung, um eine reibungslose Einrichtung zu gewährleisten.

 In diesem Schritt können Sie unter anderem festlegen, in welchem Raum Sie den Alarm Hub platzieren möchten und ob Sie das Gerät über ein Netzwerkkabel oder das integrierte WLAN mit dem Netzwerk verbinden möchten. Anschließend wird die Einrichtung abgeschlossen und der Yale Alarm Hub ist online und einsatzbereit. Die Befestigung erfolgt entweder mit den im Lieferumfang enthaltenen Schrauben an den vorgesehenen Punkten der Halteplatte oder mit den beiliegenden 3M Klebestreifen. Bei der Verwendung der Klebestreifen ist darauf zu achten, dass ein Streifen über die Sollbruchstelle der Absicherung angebracht wird, um Manipulationsversuchen entgegenzuwirken. 

Yale Keypad

Nach erfolgreicher Einrichtung des Yale Alarm Hubs empfiehlt die App die Einrichtung eines Keypads. Da dieses im Lieferumfang enthalten ist, habe ich diese Empfehlung befolgt. Die Einrichtung des Keypads ähnelt der des Alarm Hubs. Zunächst entfernt man die Montageplatte und scannt den QR-Code mit der Smartphone-Kamera. Anschließend wird man Schritt für Schritt durch die Einrichtung und Installation geführt, unterstützt durch Text, Bilder und Videos. Dabei wird gefragt, wo das Keypad installiert werden soll, und man kann ihm einen eigenen Namen zuweisen. Außerdem muss ein Code definiert werden, der für die Deaktivierung der Raumüberwachung, das Abschalten des Alarms etc. verwendet wird. 

Im Anschluss kann das Yale Keypad wahlweise an der gewünschten Stelle angeschraubt oder angeklebt werden. Es ist jedoch auch hier von Bedeutung, dass beim Kleben die Sollbruchstellen der Absicherung gegen Manipulationsversuche angebracht werden. 

Bewegungsmelder

Im Anschluss habt ihr die freie Wahl, welches Produkt aus dem Yale Smart Alarm Starterkit L als Nächstes eingerichtet werden soll. Ich habe mich für den Bewegungsmelder entschieden. An diesem entfernt man, wie bei allen anderen Punkten auch, die Halteplatte. Anschließend wird der QR-Code erfasst und der Einrichtungsprozess Schritt für Schritt durchlaufen. 

Yale empfiehlt die Montage des Bewegungsmelders in einer Höhe von 1,8 m bis 2,4 m. Die Platzierung ist sowohl in einer Ecke als auch auf einer ebenen Fläche möglich. Wichtig ist, dass der Bewegungsmelder weder direktem Sonnenlicht noch der Wärme eines Heizkörpers ausgesetzt wird. Dies liegt nicht an einer potenziellen Beschädigung des Gerätes, sondern daran, dass die Wärme den Sensor beeinträchtigt und seine Genauigkeit verringert. 

Abschließend ist der Bewegungsmelder entweder zu befestigen oder zu kleben. Die Montageart ist euch überlassen. Wichtig ist auch hier die Absicherung gegen Manipulationsversuche. 

Innenkontakt

Im nächsten Schritt erfolgt die Einrichtung des Innenkontakts. Hierfür ist ebenfalls die Trennung der Halteplatte vom Sensor erforderlich. Aufgrund der dünnen Rückwand und der fest sitzenden Haltenasen ist dabei Vorsicht geboten, um Beschädigungen zu vermeiden. Nach erfolgter Trennung wird der kleine Aufkleber mit dem QR-Code mit der Smartphone-Kamera erfasst. Dadurch wird der App das zu verbindende Gerät bekannt gegeben. 

In diesem Schritt wird der gewünschte Installationsort (Raum) für den Sensor ausgewählt und ein Name vergeben. Anschließend zeigt Yale wichtige Hinweise zur Installation an. Beide Bestandteile des Innenkontakts können geklebt oder geschraubt werden. Die Klebevariante ist empfehlenswert, da sie ausreichend stabil ist und keine Löcher im Tür- oder Fensterrahmen entstehen. Beim Abstand der beiden Teile ist darauf zu achten, dass die Kerben zueinander gerichtet und 10 bis 20 mm voneinander entfernt sind. Da Fenster im Gegensatz zu Haustüren in der Regel nicht flächenbündig sind, ist es wichtig, die Sensoren nah beieinander zu platzieren, um den gewünschten Abstand zu gewährleisten. Sind beide Bauteile ausreichend nah beieinander, funktioniert die Erkennung einwandfrei.

Keyfob

Die Einrichtung des Keyfobs sollte, analog zu den anderen Produkten, im Rahmen des Einrichtungsprozesses erfolgen. Die App wies jedoch darauf hin, dass dies über die Nutzer- bzw. Gästeliste zu bewerkstelligen ist. In der Yale Home App wurde der entsprechende Punkt „Keyfob hinzufügen“ im Nutzerprofil gefunden. Nach Auswahl dieses Punktes war die Erfassung des QR-Codes im Deckel des Keypads erforderlich. Im Anschluss an einen kurzen Funktionstest war der Keyfob einsatzbereit. 

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Die Produkte des Yale Smart Alarm Starterkits L können flexibel montiert werden, da bis auf den Yale Alarm Hub alle Produkte über Batterien mit Strom versorgt werden. Beim Alarm Hub ist der Montageort von der Steckdosenreichweite abhängig, ansonsten sind keine weiteren Besonderheiten zu beachten. Selbst ohne LAN-Anschluss in der gewünschten Höhe kann das integrierte WLAN genutzt werden, was als Vorteil zu werten ist. 

Die Funkreichweite der Produkte ist ebenfalls nicht begrenzt. Alle Komponenten nutzen die Horizon+-Technologie, die eine Funkreichweite von bis zu einem Kilometer im freien Feld ermöglicht. Dadurch überbrückt die Funktechnologie problemlos mehrere Stockwerke, ohne dass während des Tests Verbindungsunterbrechungen oder ähnliche Probleme auftraten. 

Das Yale Smart Alarm Set bietet Ihnen mehrere Optionen zur Scharfschaltung des Alarmsystems, entweder auf „Unterwegs“ oder „Home“. Über die Yale Home App können Sie frei definieren, welche Komponenten zu welchem Zeitpunkt aktiviert werden sollen. So können Sie beispielsweise bei „Home“ die Kontaktsensoren aktiviert und die Bewegungsmelder deaktiviert lassen, um zu vermeiden, dass der Alarm durch Ihre eigenen Bewegungen ausgelöst wird. Bei „Unterwegs“ hingegen, wenn sich niemand im Haus befindet, können alle Sensoren scharfgestellt werden.

In der App kann festgelegt werden, ob der Alarm und somit auch die integrierte 100-dB-Sirene des Yale Smart Alarm Hub sofort, nach einem 30-sekündigen Countdown oder gar nicht ausgelöst werden soll. Daher kann das Set auch so konfiguriert werden, dass die Sirene nicht ertönt, sondern lediglich eine Benachrichtigung auf dem Smartphone erfolgt. Dies kann insbesondere zu Beginn von Vorteil sein, da man die Nutzung der Alarmanlage bzw. Raumüberwachung in den ersten Tagen leicht vergisst und den Alarm versehentlich auslösen könnte. Hat man beispielsweise eine Katze oder einen Hund, ist es ebenfalls sinnvoll, den Alarm anfangs zu deaktivieren, um zu überprüfen, ob die Erkennung von Tieren zuverlässig funktioniert und die Sirene nicht versehentlich durch das Haustier ausgelöst wird. 

Bezüglich der Sirene: Diese erreicht eine Lautstärke von 100 dB, was als relativ laut zu bewerten ist. Um diese Lautstärke zu gewährleisten, muss die Lautstärke in der App von „Mittel“ auf „Hoch“ eingestellt werden. Andernfalls ist die Sirene nur geringfügig lauter als ein Rauchmelder. 

Wie bereits erwähnt, verfügt der Yale Alarm Hub über eine integrierte Backup-Batterie. Im Falle eines Stromausfalls übernimmt die Backup-Batterie die Stromversorgung des Hubs und hält die Alarmanlage bis zu 12 Stunden aktiv. Die Backup-Batterie (Akku) wird während des normalen Betriebs des Alarm Hubs aufgeladen und muss erst bei Funktionsunfähigkeit ersetzt werden, was der Besitzer selbstständig vornehmen kann. Im Falle eines Stromausfalls ist in der Regel auch das WLAN unterbrochen, da der Router nicht mehr mit Strom versorgt wird. Yale hat hierfür ebenfalls vorgesorgt und eine SIM-Karte verbaut. Um diese zu nutzen, ist jedoch ein Alarmplan-Abo erforderlich, für das monatlich 6 € fällig werden. Mit diesem Abo ist der Yale Alarm Hub über das Mobilfunknetz abgesichert. Es ist jedoch nicht möglich, eine eigene SIM-Karte mit Datenvolumen einzusetzen. Die Nutzung dieser Absicherung ist an das Abo von Yale gebunden.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Die Einrichtung erfolgt, wie bereits erwähnt, über die kostenfreie Yale Home-App und ist aufgrund der Schritt-für-Schritt-Anleitung sehr einfach. Neben der Yale Home-App kann für das Yale Smart Alarm Startbereit L auch die kostenlose Yale Smart Linien Alarm-App verwendet werden. Da ich jedoch bereits die Yale Home-App aufgrund des Startblocks und weiterer Yale Produkte nutze, beschränke ich mich in diesem Zusammenhang auf die Beschreibung der Yale Home-App. 

Yale Home
Preis: Kostenlos
Yale Home
Preis: Kostenlos

Obwohl die App über zahlreiche Funktionen verfügt, empfinde ich sie als übersichtlich gestaltet. Daher konnte ich mich schnell zurechtfinden. Auf der Startseite werden im Bereich „Favoriten“ die aktuell verfügbaren Systeme angezeigt. Durch Antippen der Kachel mit dem schwarzen Schild und dem weißen Kreuz, die das Alarmsystem repräsentiert, gelangen Sie zu den Einstellungen des Yale Alarm. Hier können die Sicherheitsbereiche direkt aktiviert und deaktiviert werden. So ist es beispielsweise möglich, den Flur mit dem Bewegungssensor im Eingang zu aktivieren, während der Kontaktsensor im Wohnzimmer deaktiviert bleibt. Beim Tippen auf einen Sicherheitsbereich wird gefragt, ob der Bereich von „Deaktiviert“ auf „Unterwegs“ oder „Zuhause“ umgestellt werden soll. Darüber hinaus können alle Bereiche über die entsprechenden Symbole gleichzeitig in den gewünschten Modus versetzt werden.

In den verschiedenen Sicherheitsbereichen können die Einstellungen direkt über das Zahnradsymbol aufgerufen werden. Dort lässt sich genau definieren, welche Funktionen in den jeweiligen Modi aktiv sein sollen. Alternativ ist der Zugriff über die allgemeinen Einstellungen möglich. Diese erreicht man über das obere rechte Zahnrad. Dort werden alle aktuell eingerichteten Yale Smart Alarm Komponenten angezeigt, unterteilt nach Sicherheitsbereich. Durch Antippen des jeweiligen Produkts gelangt man zu dessen Einstellungen. Diese übersichtliche Darstellung ermöglicht es, den zu konfigurierenden Sensor eindeutig zu identifizieren. Bei den Sensoren (Kontaktsensor und Bewegungsmelder) kann festgelegt werden, ob der Smart Alarm Hub bei Erkennen einer Bewegung oder Auslösen des Kontaktsensors einen Ton ausgeben soll. Diese Funktion ist werkseitig deaktiviert, kann aber je nach Bedarf aktiviert werden. Darüber hinaus lässt sich die Empfindlichkeit des Bewegungsmelders einstellen. Hier stehen die Optionen „Hoch“, „Mittel“ und „Haustiermodus“ zur Auswahl. 

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die einzelnen Modi festzulegen, beispielsweise ob bei Untergrundkontakt nur Benachrichtigungen empfangen werden sollen oder auch der Alarm ausgelöst werden soll. Des Weiteren kann hier der Manipulationsalarm aktiviert werden, ebenso wie die Benachrichtigung, wenn der jeweilige Sensor den Kontakt zum Alarm Hub verloren hat. Beide Funktionen sind jedoch standardmäßig aktiviert. 

Das Keypad verfügt über eine deaktivierbare Näherungsbeleuchtung. Diese Funktion habe ich jedoch aktiviert belassen, da sie für eine optimale Ausleuchtung sorgt. Die Yale-Integrationsfunktion erachte ich als besonders nützlich. Wie bereits auf der Verpackung beworben, ermöglicht diese Funktion die Konfiguration, dass bei Erkennung einer Bewegung automatisch eine der vorhandenen Kameras, die intelligente Video-Türklingel usw., die Aufzeichnung startet. Dadurch kann ein potenzieller Einbrecher erfasst werden. 

Im Menü des Yale Smart Alarm Hub können Sie Alarmpläne erstellen, die festlegen, welche Bereiche zu welchen Zeiträumen deaktiviert werden sollen. Ich persönlich habe dies jedoch immer beim Verlassen des Hauses manuell durchgeführt. Alternativ können Sie das System mit dem Yale Smart Lock verknüpfen, sodass die Bereiche beim Schließen aktiviert und beim Öffnen deaktiviert werden. Direkt darunter können Sie die Lautstärken der einzelnen Ereignisse einstellen, beispielsweise die Lautstärke des Tons des Hubs bei Störungen oder die Lautstärke der Sirene. Darüber hinaus können Sie hier die Sicherheitsbereiche erstellen und definieren. Des Weiteren können Sie das System so anpassen, dass Sie den Alarm direkt durch Drücken der „Zuhause“- oder „Unterwegs“-Taste am Keypad einschalten können. Standardmäßig ist dies deaktiviert, sodass Sie zuerst den PIN-Code eingeben müssen. Selbstverständlich bietet das System noch weitere Funktionen, aber eine vollständige Aufzählung würde den Rahmen dieses Textes sprengen. 

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Yale hat mit dem Smart Alarm Starterkit L die Erwartungen erfüllt. Das Unternehmen demonstriert mit diesem Produkt seine Expertise im Bereich der Haussicherheit. Alle Komponenten wirken durchdacht, sind sicher konzipiert und funktionieren einwandfrei. Das Set enthält alle grundlegenden Produkte, um einen Raum oder eine Tür effektiv gegen Einbrüche zu schützen. Um ein ganzes Haus abzusichern, ist das Set nicht ausreichend. Für eine vollständige Absicherung des Hauses sind zusätzliche Sensoren erforderlich. Es handelt sich hierbei jedoch um ein Startset, wie der Name bereits vermuten lässt. 

Das Design der Sensoren ist schlicht und zeitlos. Besonders überzeugen mich die Reichweite und die Akkulaufzeit, da ich mir so keine Sorgen um leere Batterien machen muss. Die App informiert zudem rechtzeitig über einen möglichen Batteriebedarf. 

Preis/Leistung

Yale hat das Smart Alarm Starter Kit L ursprünglich zu einem Preis von 249,99 € auf den Markt gebracht. Derzeit ist es jedoch selbst bei Yale für 262,49 € erhältlich, was das Set nochmals deutlich attraktiver macht. Wer einen Teil seiner eigenen vier Wände zuverlässig sichern möchte, sollte sich das Set unbedingt genauer ansehen. Neben der einfachen Einrichtung hat mir auch die einfache Handhabung gefallen. Insbesondere die Möglichkeit, das Set mit anderen Yale-Produkten zu verknüpfen, ermöglicht es mir, in einigen Bereichen des Erdgeschosses beruhigt zu sein, da diese nun gegen Einbrecher abgesichert sind. 

Yale Smart Alarm Starterkit L

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://yalehome.de

Yale Smart Keypad 2

Yale hat es mit dem Smart Keypad 2 Nuki gleichgemacht und ein nützliches Zubehör für das eigene Yale-Linus-L2-Smartlock präsentiert. Es wurde umfassend überarbeitet, wodurch nicht nur die Form und Größe vollständig verändert wurden, sondern ebenso setzt man auch auf andere Materialien und die Stromversorgung wurde angepasst. Die wohl bedeutendste Neuerung ist allerdings der integrierte Fingerabdrucksensor, welchen ich in Kombination mit dem neuen Smart Keypad 2 absolut schätzen gelernt habe und auf den ich nicht mehr verzichten möchte. Das Yale Smart Keypad 2 stellt für mich eine sinnvolle Ergänzung zum Yale Linus L2 Smart Lock dar. Es ermöglicht, mir, anderen Personen den Zugang zum Haus oder zur Haustür zu gewähren, indem man ihnen wie bei der ersten Generation den Code mitteilt oder deren Fingerabdruck speichert.

Yale Smart Keypad 2

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Eve Flare

Das renommierte SmartHome-Zubehörunternehmen Eve hat bereits vor einiger Zeit die tragbare smarte LED-Lampe namens Eve Flare vorgestellt. Diese kann sowohl drinnen als auch draußen verwendet werden und ermöglicht es, eine besondere Atmosphäre im Haus oder im Garten zu schaffen, indem sie viele Farben wiedergibt. Allerdings ist der Akku fest verbaut und kann nur mit der speziellen Ladekabel (Ladevorrichtung) aufgeladen werden. Aufgrund der der IP65-Zertifizierung müsst ihr euch keine Sorgen über Wasser in der Nähe der Lampe machen, denn selbst wenn diese versehentlich in den Pool fliegt, schwimmt diese und und nimmt keinen Schaden, da diese gut abgedichtet wurde. 

Gefällt uns

  • integrierter Akku
  • IP65 Schutzklasse
  • Automationen möglich
  • HomeKit
  • Thread/ Matter fähig

Gefällt uns weniger

  • reagiert auf Farbwechsel etwas verzögert

Eve Flare

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve ist seit geraumer Zeit dem eigenen Verpackungsdesign treu geblieben. Kein Wunder, denn was sich soweit auch in der Vergangenheit behauptet hat, kann man gerne auch so belassen. Auf den Verpackungen von Eve kann man das Produkt sehen und erhält auch eine Erklärung einiger Ausstattungen bzw. Funktionen. Dabei ist es logisch, dass die Verpackung von Eve Flare etwas größer ist als üblich, aber sonst ist alles sehr bekannt.  

Auf der Vorderseite präsentiert Eve nicht nur eine Abbildung Eve Flare, die in gelben bzw. warmen Lichtton leuchtet, sondern auch ihren eigenen Hersteller und Produktbezeichnung.   Darauf folgt wie üblich die Bezeichnung des Produkts in verschiedenen Sprachen: „portable smarte LED-Lampe“. Aufgrund der Tatsache, dass Eve seit vielen Jahren ausschließlich auf Apple HomeKit-Produkte spezialisiert ist, finden wir hier unten links das entsprechende Logo. Dieses hat sich jedoch vor kurzem geändert, da es mittlerweile auch eine Android-App gibt, dazu werden ich im weiteren Verlauf weitere Einzelheiten liefern, da hier derzeit noch einiges zu berücksichtigen ist. Am Ende darf natürlich auch das Siegel „100 % Privacy“, das Eve häufig verwendet, an der Frontseite nicht fehlen. Dies bedeutet, dass hier ein Fokus auf 100 % Datenschutz gelegt wird und keine Daten an andere weitergegeben werden.

Eve verwendet die rechte und die linke Seite der Großen Verpackung, um uns einige Beispielbilder zu präsentieren. Hier sieht man die Eve-Flare im Einsatz.  Darüber hinaus ist auf der rechten Seite das Europäische Energy Label zu finden, welches Eve bei einem Leuchtmittel angeben muss. Hier wird deutlich, dass die Lampe Energieklasse G hat und in 1000 Stunden 3KWh verbraucht. Auf der linken Seite sind dann einige Ausstattungsdetails neben dem schönen Bild zu finden. Eva hat hier dann auch wie von den Produkten gewohnt, drei relevante Punkte ausgewählt: den Schutz gemäß der IP65-Norm, das kabellose Laden über die Ladeschale und die Größe der Lampe, also 25 cm Durchmesser. 

Zum Abschluss präsentiert Eve auf der Rückseite ein paar weitere   Informationen. Zum einen kann man hier die Eve-Flare mit einem iPhone neben ihr sehen, dabei werden einem die Einstellungen der Eve-Home-App anzeigt. Darauf folgen die wesentlichen Vorteil bei  Produkten aus dem Hause Eve durch diversen Symbole dazu gehören z.B. Eve-Produkte benötigen keine Cloud und erfordern keine Registrierung. 

Nachdem die Verpackung geöffnet wurde, zeigt sich Eve Flare in eine Folie verpackt, wodurch diese beim Transport eigentlich optimal geschützt wird. Darunter befindet sich dann der Ladering in einer zusätzlichen Tasche. Im Karton darunter befinden sich neben dem Netzteil sämtliche Steckeradapter. Die kleine Anleitung mit dem HomeKit-Code darf hier natürlich nicht fehlen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Es handelt sich bei Eve Flare um eine intelligente Stimmungsleuchte, die mit Ausnahme deren unteren Auflagefläche vollständig kreisförmig ist. Ihr könnt euch vorstellen, dass das Ganze ungefähr die Größe eines Fußballs hat. Das kommt auch gut hin, da Eve Flare mit 25 cm nur wenige Zentimeter größer ist. Neben dem Leuchtmittel (LEDs) für die verschieden darstellbaren Farben befindet sich im Eve Flare auch ein Akku. Deshalb ist Eve Flare auch tragbar und kann mühelos an den gewünschten Ort gebracht werden. 

Der Akkus ist fest verbaut und sorgt dafür, dass das Gehäuse komplett geschlossen bzw. abgedichtet ist und somit eine IP65-Zertifizierung erreicht wurde. Dadurch ist es möglich, Eve Flare problemlos sowohl drinnen als auch draußen zu verwenden. Allerdings ist zu berücksichtigen, das Eve darauf hinweist, dass eine Umgebungstemperatur von 0 Grad bis maximal 40 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 0 bis 80 Prozent eingehalten werden muss. Daher sollte die Lampe im Winter, wenn die ersten Frostwarnungen gemeldet werden, besser ins Haus bzw. in die Garage gebracht werden, damit sie nicht kaputtgeht. Bei Regen hingegen, kann Eve Flare problemlos draußen stehen bleiben, aber wenn der Bereich zu stehendem Wasser neigt, sollte man sich wiederum darum kümmern, da der Schutz vor Wasser nur vorübergehend und nicht dauerhaft gegeben ist. 

Soweit die wichtigen Einzelheiten. Ansonsten handelt es sich um eine Lampe mit einem etwas rauen Kunststoffgehäuse, was für solche Lampentyp typisch ist, die auch außen verwendet werden. Der Kunststoff ist in hierbei matt ausgeführt und fühlt sich gut an. An der Unterseite befindet sich neben einem Powerknopf auch ein Modusknopf, mit dem man die Farbe zusätzlich zur App ändern kann, wenn notwendig.   Im Zentrum befindet sich auch ein goldener Ring, der dazu dient, den Akku in Verbindung mit der mitgelieferten Ladeschale aufzuladen. Ein sicherer Stand wird durch 6 Gummifüße gewährleistet. Bei dem auf meinen Bildern ersichtlichen Metallbügel handelt es sich um ein Griff, mittels dem die Lampe beim Umdrehen bequemer getragen werden kann. Aber eigentlich geht dies auch ganz gut und einfach mit zwei Händen.  

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung vonEve Flare ist insgesamt gut. Ein widerstandsfähiges Kunststoffgehäuse mit Wetterschutz bietet Schutz vor UV-Licht. Außerdem bietet Eve Flare einen IP65-Schutz, welcher es ermöglicht, dass die Leuchte wasserbeständig ist, aber nicht wasserdicht. Auch wenn ein Regenschauer nicht so schlimm ist, ist stauendes Wasser unter der Lampe, also wo diese steht gefährlich. Schließlich könnte dieses Wasser auf Dauer trotz Abdichtung ins Gehäuse eindringen und für einen defekt sorgen . Darüber hinaus ist es wichtig, Eve Flare vor der kalten Jahreszeit zu schützen, da Minusgrade sowohl der Elektronik als auch dem Gehäuse schaden könnten. 

Der Powerknopf rastet hörbar ein bzw. aus, wohingegen der Modus Knopf auf die Berührung ebenso gut reagiert und somit ein einfaches Farbenwechseln ermöglicht. Die Druckpunkte der beiden Knöpfe sind gut. Ich halte den Transportbügel für ein wenig ungünstig, da er beim ersten Mal etwas zu schwer von seiner Arretierung entfernt werden kann. Ob man diesen dann überhaupt für den Transport braucht ist jedoch die Frage, denn wenn ich die Lampe transportiere, mache ich das lieber mit zwei Händen, dies ist am einfachsten uns sichersten. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-ArtPortables Stimmungslicht mit Akku
Leuchtmittelintegrierte LEDs
Helligkeitmaximal 90 Lumen
Umgebungsbedienung0 °C bis 40 °C
0 % bis 80 % Luftfeuchtigkeit
ZertifizierungIP65 (Wasserbeständigkeit)
Stromversorgungintegrierter Akku (bis zu 6 Stunden)
Maße25 cm Durchmesser
SmartHome TechnologieBluetooth Low Energy, Thread (Matter folgt noch)
Materialaus Kunststoff
LieferumfangEve Flare
kabellose Ladestation
Netzteil
Kurzanleitung usw.
Technische Daten Eve Flare

Einrichtung und Konfiguration

Ich habe euch bereits einige Produkte von Eve System präsentiert und dabei stets die unkomplizierte Einrichtung hervorgehoben. Das gleiche gilt auch für Eve Flare, da der Ablauf wie bei allen HomeKit-kompatiblen Produkten auch hier identisch ist. 

Hier habt ihr immer die Wahl, Eve-Produkte direkt über die Apple Home App oder über die Eve Home App einzurichten. Normalerweise ziehe ich die Eve Home App immer vor, weil sie mir später z.B. bei Sensoren mehr Informationen liefert. Bei der Eve Flare ist es mir jedoch eigentlich egal. Automationen können mit der Eve Home App genauso wie mit Apple HomeKit erstellt werden. Bei Eve Home sind sie jedoch möglicherweise etwas umfangreicher und es ist auch nur darüber möglich, ein Firmware-Update zu installieren. Wenn man sich für Eve Home entscheidet, ist es möglich, sämtliche Automationen und Funktionen von Eve Flare direkt auch in Apple HomeKit zu steuern. Durch die Einrichtung über Eve Home wird die Lampe ebenso in Apple HomeKit integriert.

Um Eve Flare zu konfigurieren, öffne ich die Eve Home App und klicke im unteren Teil des Menüs auf das Untermenü „Einstellungen“. Daraufhin klickt man ganz rechts auf das „Plus“-Symbol und schon erscheint das übliche HomeKit-Scan-Menü. Nun muss man den HomeKit-Code unten an Eve Flare mit der Kamera erfasse. Alternativ kann dazu auch der gleiche Code in der beigefügten Kurzanleitung verwendet werden. Sobald man auf „Zu Home hinzufügen“ tippt, ist der Eve Home App bzw. HomeKit sofort klar, welches Gerät mit dem verbunden werden soll. Danach erfolgt die Konfiguration von Eve Flare und die Frage, wo die Stimmungsleuchte verwendet wird. Ich habe hier schon alle meine Zimmer eingerichtet, da ich viele Hue-Lampen usw. habe. Falls ihr das noch nicht habt, müsst ihr zuerst einen neuen Raum erstellen und benennen z.B. Terrasse.

Ich habe mich hier für Terrasse entschieden, da Eve Flare die meiste Zeit bei uns auf dieser steht. Anschließend ist die Installation  eigentlich auch scho abgeschlossen, da das aktuelle Firmware direkt installiert wird und ihr nun uneingeschränkten Zugang zu den Funktionen von Eve Flare habt. Das Tolle an Eve Home-Produkten ist, dass beim Einrichten kein Konto angelegt, persönliche Daten preisgegeben oder WLAN-Daten eingegeben werden müssen. Außerdem ist kein externer Server erforderlich, auf den die Eve-Produkte zugreifen müssen. Dies hat den Vorteil, dass es hier nicht wie bei anderen derartigen Geräten bei einem Ausfall des Servers dazu kommt, dass Daten nicht abgerufen werden können oder etwas nicht ordnungsgemäß funktioniert.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Kommen wir nun zur Funktionalität der Eve Flare. Was kann sie eigentlich? Eve weist eine Helligkeit von bis zu 90 Lumen auf. Diese ist zwar nicht besonders hell, jedoch soll Eve Flare auch gar nicht als Leuchtmittel bzw. helle Lampe fungieren. Für diesen Zweck sind konventionelle Lampen mit Stromversorgung erhältlich, sei es über ein Netzkabel oder dauerhaft über ein Stromkabel. Wie schon erwähnt, ist Eve Flare ein Stimmungslicht, mit welchem Eve darauf abzielt, eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Wie schon angemerkt, spielt es keine Rolle, ob dies im Haus oder im Garten geschieht, da Eve Flare ausreichend widerstandsfähig ist, um auch im Freien aufgestellt zu werden. 

Ihr habt hier in der App eine große Auswahl an Farben zur Auswahl, sodass ihr exakt die passende Lichtfarbe für jede Stimmung auswählen könnt. Hier sind die Lichtfarben trotz der „nur“ 90 Lumen überraschend stark, so dass sie bereits bei leichter Dämmerung gut rüberkommen. Ihr habt die Möglichkeit, eure bevorzugten Farben in der Eve Home App als Favoriten zu speichern, wodurch ihr mithilfe der Schnellwahltaste in der App schneller wechseln könnt. Leider ist es wiederum nicht möglich, die Belegung der Modustaste an der Unterseite von Eve Flare zu verändern, da diese immer genau wie von Werk aus bestimmt ist bleibt, egal ob ihr die Favoriten ändert oder nicht. 

Im Allgemeinen ist es möglich, die Helligkeit und Farben von Eve Flare sowie deren Farben in der Eve Home App sowie über Apple HomeKit zu bestimmen. Durch die Einbindung in Apple HomeKit ist es zudem möglich, Siri darum zu bitten, passende Einstellungen vorzunehmen, zum Beispiel die Änderung der Farbe oder eine Verringerung der Helligkeit. Es besteht auch die Möglichkeit, über Siri die Lampe auszuschalten. 

Wenn man draußen ist und das Smartphone möglicherweise im Haus gelassen hat, kann man die Lichtfarbe, wie bereits erwähnt, über die Mode-Taste regulieren. Diese ist jedoch nicht so umfangreich und es ist auch nicht möglich, die Lichtfarbe zu dimmen. Ich wünschte, die Favoriten, die man selbst in der App gespeichert hat, könnten direkt auf die Lampe übertragen werden, doch dem ist leider nicht so. Somit hat man hier nur die Möglichkeit das ganz entweder über Siri oder die App am Smartphone zu tun.

Die Eve Home App ermöglicht es, teilweise nützliche Automatisierungsfunktionen zu kreieren. So ist es etwa möglich festzulegen, ob Eve Flare bei Sonnenuntergang automatisch eingeschaltet wird und welche Farbe diese dabei haben soll. Wenn man  dann beispielsweise noch einen Eve Motion Bewegungsmelder hat, ist es möglich, hier eine Automatisierung einzurichten, die es ermöglicht, die Lampe für den gewünschten Zeitraum zu aktivieren, wenn man in einem bestimmten Raum sitzt oder im Garten daran vorbeiläuft.

Eve Flare kommuniziert nicht nur über Bluetooth Low Energy, sondern auch über Thread. Letztere ermöglicht eine zuverlässigere und reichweitenstärkere Verbindung der Geräte untereinander, wenn sie mit einer Steuerzentrale wie einem HomePod mini oder einer Apple TV 4K kombiniert werden. Eine Steuerzentrale ermöglicht es, Eve Flare nicht nur von zu Hause aus zu steuern, sondern auch von außerhalb, also wenn man unterwegs ist.

Thread gehört zu Matter und somit zur Zukunft von Smart-Home-Anwendungen bzw. Produkten. Zahlreiche Hersteller kooperieren bei Matter, um eine deutlich bessere Vernetzung ihrer Geräte miteinander herzustellen. Wenn ein Gerät ausfällt, weil es z.B. defekt ist oder sonst etwas vorkommen sollte, wird das nächste genutzt, um eine lückenlose Kommunikation zu gewährleisten. Alle Geräte kommunizieren dann auch ohne Bridge miteinander.

Im Matter-Netzwerk fungiert Eve Flare als Minimal Thread-Gerät, was darauf hinausläuft, dass es einen Endpunkt im Thread-Netzwerk definiert.   Übrigens gilt dies für sämtliche batteriebetriebene Geräte, wie etwa Eve Motion. Diese batteriebetriebenen Geräte empfangen Thread, fungieren jedoch nicht als zusätzlicher Repeater und tragen somit nicht zur Erweiterung des Netzwerks bei. 

Im Gegensatz dazu werden Full-Thread-Geräte wie Eve Energy dauerhaft mit Strom versorgt oder sind mit dem Stromnetz verbunden. In ihrem Thread-Netzwerk können sie als eigenständiger Router fungieren und wichtige Datenpakete miteinander austauschen. Daher ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite größer, wenn mehr Thread-fähige Geräte im Haus vorhanden sind, da die Geräte in der Regel im Haus verteilt sind.

Akku

Es handelt sich bei Eve Flare um ein tragbares Stimmungslicht. Deshalb befindet sich auch ein Akku in diesem Gerät, der allerdings nicht selbst ersetzt werden kann. Laut Eve hat dieser eine Nutzungsdauer von bis zu sechs Stunden. Im täglichen Gebrauch habe ich hier bei 70% Helligkeit sogar eine minimale längere Laufzeit erreicht, doch diese hängt unter anderem von der gewählten Lichtfarbe ab. Schließlich benötigen helle Farbtöne, insbesondere ein kaltes Weiß, im Vergleich zu einem dunkelblaue oder rote, mehr Strom. Aber wie ich schon sagte, man kann die 6 Stunden definitiv erreichen. 

Eve Flare wird über die mitgelieferte Ladestation und das daran angeschlossene Netzteil aufgeladen. Der runde Kontakt an der Eve Flare ermöglicht es, die Leuchte unabhängig von ihrer Position auf der Ladestation anzubringen. Hier ist keine spezifische Ausrichtung zu berücksichtigen. Es ist auch möglich, Eve Flare dauerhaft mit Strom zu versorgen. Allerdings glaube ich, dass die meisten Eve Flare draußen verwenden werden, da das Stimmungslicht dafür eigentlich auch gedacht ist. 

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos
Eve for Android
Preis: Kostenlos

Beim Start der Eve Home App werden alle kompatiblen oder die bereits verbundenen Geräte angezeigt. Wenn man in die Räume navigiert und Eve Flare auswählt, welche man in der Einrichtung einen entsprechenden Raum zugewiesen hat, ist es möglich, alles wesentliche zur Eve Flare einzustellen.

Auf diese Weise kann hier die Lampe eingeschaltet oder ausgeschaltet werden, allerdings nur, wenn sie am Taster unten nicht vollständig abgeschaltet ist. Normalerweise ist dies nicht nötig, da Eve Flare ganz einfach über Sprachbefehle oder die App ausgeschaltet und eingeschaltet werden kann. Der gewünschte Farbton oder Weisstöne kann direkt darunter ausgewählt werden. Die gewünschte Farbe kann entweder einfach eingestellt werden oder man kann diese als Favorit absichern, indem man auf das Blau Plus darunter klickt. Danach kommt noch die Helligkeitseinstellung, bei der Eve Flare in einzelnen Prozentschritten gemäß den eigenen Wünschen gedimmt werden kann. 

Weitere Einstellungen zur Eve Flare sind hier nicht verfügbar. Hier können wir nur die genannten Automatisierungen erstellen, die es ermöglichen, verschiedene Geräte miteinander zu verbinden und dabei alles genau zu bestimmen.

Ich würde mich gerne kurz mit der neuen Android-App von Eve befassen. Denn wie schon am Anfang erwähnt, ist die Eve Home App kürzlich auch für Android verfügbar geworden. Allerdings ist es derzeit noch nicht möglich, alle Produkte aus dem Hause Eve zu integrieren. Bisher handelt es sich hier nur um Eve Thermo. Im Laufe der Zeit sollen jedoch durch Aktualisierungen der App zusätzliche Produkte hinzugefügt werden. 

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Eve bezeichnet die Eve Flare als eine tragbare smarte LED-Leuchte. Hier gibt es eine Vielzahl von Farben, aus denen man die gewünschte wählen kann. Die Lampe kann über die App, Siri oder direkt mit den Tasten gesteuert werden. So kann man jederzeit die perfekte Atmosphäre im Haus oder im Garten schaffen, ganz gleich, ob z.B. im Wohnzimmer oder im Garten. Eve hat hier nicht zu viel versprochen: Trotz nur 90 Lumen sorgt Eve Flare für großartige Effekte und bietet im Garten eine ausgezeichnete Perspektive. Dank IP65 kann Eve Flare problemlos im Freien verwendet werden, und der Akku hält bis zu 6 Stunden, was für einen Abend im Freien absolut ausreicht. 

Preis/Leistung

Das Stimmungslicht Eve Flare hat eine UVP von 99,95 €. Selbst die knapp 90 €, für welche die Lampe derzeit bei einigen Händlern zu finden ist, machen die Lampe nicht günstig. Dafür bekommt ihr jedoch ein überzeugendes Stimmungslicht, welches eine besondere Atmosphäre im Garten schafft und ein Highlight darstellt. Wir verwenden Eve Flare gerne, obwohl die etwas träge Reaktionszeit mein größter Kritikpunkt ist. Das liegt daran, dass der Farbwechsel und das Ausschalten nicht unmittelbar nach der App-Bedienung stattfinden, sondern dass die gesamte Reaktion etwas verzögert erfolgt. Wenn ihr eine solche Lampe sucht, finden Sie hier ein robustes Modell mit der praktischen HomeKit- oder Matter-Anbindung. Ebenso ist diese einfach Eingerichtet und einfach zu bedienen. 

Eve Flare

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de