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Schlagwort: SmartHome

Nuki Smart Lock 3.0 Pro

In aller Kürze

Mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro hat das österreichische Unternehmen Nuki im letzten Jahr den Nachfolger des beliebten smart Lock vorgestellt. Hierbei handelt es sich wie vom Hersteller versprochen, um eine einfache Lösung, die Haustüre per App, Knopfdruck oder Sprache zu öffnen bzw. zu schließen. Es macht eure vorhanden Haustüre wie bereits der Vorgänger smart und bringt somit einen extremen Komfortvorteil mit sich, denn das Ver-/Entriegeln geht dann ohne Schlüssel und dies sehr zuverlässig und sicher. Ich habe das Smartlock der 3. Generation nun längere Zeit getestet und möchte euch dessen Stärken und Schwächen verraten und auch verraten, für wenn sich dieses Modell lohnt und für wen es nicht unbedingt das Pro Modell sein muss. Schließlich gibt es auch noch ein normales Model, welches ebenfalls sehr gut ist.

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  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus

Gefällt uns weniger

  • immer noch recht laut bzw. hörbar

Nuki Smart Lock 3.0 Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nuki liefert das Smart Lock 3.0 Pro in einer einzelnen Verpackung aus. Der ebenfalls erhältliche bzw. zeitweise auch bei Aktionen im Paket enthaltene Door Sensor wird wiederum in einer separaten und deutlich kleineren Verpackung geliefert. Da beim Nuki Smart Lock 3.0 Pro durch das integrierte WiFi keine zusätzliche Bridge mehr erforderlich ist, entfällt hier der von der Vorgänger gewohnte zweite große Karton. Somit hat man hier beim der Pro-Version auch automatisch einen Fernzugriff, vorausgesetzt ihr habt ein Haus denn bei einer Wohnung kann hier das heimische WLAN zum Problem werden, denn bedenken sollte man hier, dass das integrierte Wi-Fi des smart Lock nicht so eine hohe Reichweite bietet, wie die Bridge im normalen Nuki Smart Lock 3.0.

Nuki Smart Lock 3.0 Pro

Direkt auf der großen Seite des Deckels der Verpackung zeigt Nuki das Nuki Smart Lock 3.0 Pro, welches hier an eine Anthraziten Haustür montiert wurde. Hier prangt dann natürlich auch direkt der Name des Smart Locks mit dem speziellen „Pro“ Schriftzug und unten rechts ist ein kleines Logo zu sehen, welches über das integrierte Wi-Fi informiert.

An der rechten Seite wird kurz anhand eines Bildes bzw. einer Skizze gezeigt, wie das ganze an der Innenseite der Tür montiert wird. Zudem erwähnt man hierbei auch, dass das Smart Lock Smarthome kompatible ist, also z. B. mit Hey Google, Amazone Alexa und Apple HomeKit verwendet werden kann. Direkt darunter werden noch alle kompatibel Betriebssysteme bzw. AppStores aufgelistet, mit welchen die Nuki App kompatible ist. Dazu zählen der Google Play Store, App Store von Apple und die AppGallery von Huawei. 

An der gegenüberliegenden linken Seite erwähnt Nuki die Vorteile des Smart Locks in mehreren kurzen Sätzen auf Englisch. Dazu zählen unter anderem die einfache Installation, die Kontrolle von überall aus, dass man digitale Keys vergeben kann. Zu guter Letzt befasst man sich an der Unterseite also am Boden mit dem Lieferumfang und den Voraussetzungen, um Nuki nutzen zu können.

Hebt man den Deckel der Nuki Smart Lock 3.0 Pro Verpackung an, dann erblickt man hier an den Seiten nur ein paar zusätzliche Informationen. Während man hier links über den verfügbaren Nuki Club mit den gegebenen Vorteilen informiert, präsentiert Nuki an der rechten Seite über zusätzliches Zubehör, was erhältlich ist und den Funktionsumfang bzw. den Komfort erweitern kann. Doch kommen wir nun zum Innenleben der Verpackung.

An der Oberseite der stabilen Verpackung erblickt man zu aller erst eine Mappe mit einem Nuki Aufdruck. Hier drin befindet sich eine kompakte Anleitung in mehreren Sprachen übersetzt, eine Nuki get started Karte mit QR-Code, welcher bei der Einrichtung hilft und auch hier wird man über den Nuki Club und Support informiert. Außerdem liegt hier auch noch eine große weiße Karte bei, auf welcher man als Apple-User den wichtigen HomeKit Code findet, um das Nuki Smart Lock 3.0 Pro mit dem Apple HomeKit App koppeln zu können. 

Nuki hat bei der Verpackung des Smart Lock 3.0 Pro weitestgehend auf unnötigen Kunststoff verzichtet. So hat man dieses Mal alles in eine gepresste Pappschachtel verstaut, was mir sehr gut gefällt. In der linken Aussparung befindet sich das Nuki Smart Lock 3.0 Pro mit bereits eingesetztem Power-Pack (Akku). Hier müssen für die Inbetriebnahme noch ein paar Folien entfernt werden, diese sind aber gut erkennbar, da diese gelb markiert wurden. Den Akkupack, welcher hier bei der Pro-Variante enthalten ist, finde ich sehr gut, denn so muss man nicht immer die Batterien austauschen, sondern kann ganz einfach immer wieder den wiederaufladbaren Akku aufladen.

Unter dem Smart Lock ist eine kleine Schachtel mit einem Schraubendreher abgebildet. Hier drin findet man den kleinen Inbus, mit dessen Hilfe man die zum Anschrauben gedachte Montageplatte an der Haustür anbringen kann. Außerdem ist hier auch noch ein USB-A auf USB-C Kabel enthalten, mit welchem man den Akku aufladen kann. 

In der rechten Schachtel neben dem Schloss befindet sich die beiden Montageplatten, was man auch gut anhand des aufgedruckten Symbols erkennen kann. Hierbei setzt Nuki jedoch nicht mehr auf Metallplatten, sondern welche aus schwarzen Kunststoff, was der Funktion bzw. Haltbarkeit jedoch kein Abbruch tut. Bei der einen Platte handelt es sich wie gewohnt um die Klebe- und bei der anderen um die Schraubvariante, daher auch der kleine Inbus.

Nuki Door Sensor

Der Nuki Door Sensor wird in einer kleinen Schiebeverpackung geliefert, welche auf das Wesentliche reduziert wurde. Die schwarze Verpackungshülle zeigt die beiden Teile des Door Sensors in Aktion an einer Tür, bzw. zeigt, wie diese Funktionieren. Schiebt man den Innenteil der Verpackung heraus, kommt zuerst eine kleine Anleitung zum Vorschein und direkt darunter findet man in einem Schaumstoffeinsatz die beiden Teile des Nuki Door Sensor. Der Lieferumfang ist dabei recht kompakt gehalten, denn es handelt sich hier nur um eine Sensor-Einheit mit integrierter Batterie und einem Magneten. Der Sensor wird dabei ganz einfach an den Türrahmen geklebt und der Magnet am Türblatt

Vielmehr gibt es hier nichts bei der Verpackung zu sehen, denn mehr ist für den Nuki Door Sensor auch gar nicht von Nöten. Die Batterie ist bereits im Sensor eingesetzt, hierbei handelt es sich um eine 3,6 V Lithium Batterie, also eine halbe AA Typ ER14250. Dieser Batterientyp ist leider recht teuer, da diese selten zum Einsatz kommen und nicht überall erhältlich sind. Der Vorteil dieser Batterien ist wiederum, dass diese ihre Spannung bis zum Schluss konstant hochhalten können und im Sensor lange halten.

Beim Nuki Door Sensor handelt es sich um eine sinnvolle Weiterentwicklung bzw. Nachfolger des im Nuki Smart Lock 2.0 enthaltenden Magneten. Die neue Version ist deutlich zuverlässiger und benötigt dabei nur sehr wenig Batterie. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nuki Smart Lock 3.0 Pro sieht dem Vorgänger auf den ersten Blick zwar ähnlich, aber dennoch gibt es hier sichtbare und auch spürbare Unterschiede. Damit meine ich nicht nur, dass es die neue Generation nicht mehr nur in Schwarz, sondern nun auch in Weiß gibt, sondern der hochwertiger anfühlenden Metallring. Dieser besteht hier nämlich nicht mehr aus eloxiertem silbernen Aluminium, sondern aus einem gebürsteten Aluminium, was sich nicht nur sehr gut anfühlt, sondern auch optisch super zu unseren Türgriffen im Haus passt. 

Weiterhin handelt es sich beim Nuki Smart Lock 3.0 Pro um ein längliches kastenähnliches Gerät, in welcher die Elektronik sitzt. Dieser Teil besteht aus einem schlichten Kunststoff, genau so, wie man es bereits vom Vorgängermodell gewohnt war. Hier findet darum auch weiterhin an der Unterseite das Einschubfach für die Stromversorgung sein Platz. Jedoch liegt im Lieferumfang des Nuki Smart Lock 3.0 Pro ein Power Pack (Akku) bei, welcher das nachkaufen von Batterien spart, da der Akku einfach wieder mehrmals aufgeladen werden kann. Dies erfolgt über das beiliegende USB-C Ladekabel, welches an einen der beiden Anschlüsse am Power Pack angeschlossen werden kann. Hier hat sich Nuki für einen gegenüberliegenden Anschluss an der rechten und linken Seite entschieden, sodass man den Akku nicht nur im ausgebauten, sondern auch mit einem ausreichend langen Kabel im verbauten Zustand aufladen kann. Bei Letzterem muss man dann eben drauf achten, dass das Kabel auf der Seite angeschlossen wird, zu welcher die Tür aufgeht. Ansonsten würde man ja beim Öffnen mit dem Kabel hängen bleiben. 

Die Stromversorgung ist beim Nuki Smart Lock notwendig, da es sich hierbei wie gewohnt um ein elektronisch angetriebenes Motorschloss handelt, welches eben zudem noch smart ist. Das Getriebe, welches die Mechanik antreibt, befindet sich weiterhin im schwarzen Teil direkt neben dem Batteriefach am Smart Lock. Der silberne Teil wird dann wiederum davon angetrieben, dreht sich und nimmt dabei den eingesteckten Schlüssel mit, sodass die Tür auf bzw. zugeschlossen wird. Im Zentrum des Aluminium Knauf, welcher drehbar ist, befindet sich eine Taste und ein LED-Ring. Letzteres zeigt dem Nutzer bei Bedarf den Status des Smart Locks an, jedoch habe ich die Status-LED in den Einstellungen abgeschaltet. Die Kombi aus den beiden Werkstoffen und Farben, egal ob wie bei mir Schwarz oder auch weiß, wirkt sehr modern und edel. Der neue Aluminiumteil, welche nun aus gebürstetem Material besteht, gefällt mir sehr gut, ist absolut zeitgemäß und fühlt sich sehr gut an. 

Nuki Smart Lock 3.0 Pro fällt aufgrund der absolut identischen Größe zum Vorgänger weiterhin direkt an der Haustüre auf. Da dies aber weiterhin nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm und der extreme Komfortgewinn ist es absolut Wert. Nuki hat dem Aluminium Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer länge von 60 mm) und dem schwarzen Kunststoffelement 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 60 mm und das Gewicht liegt inkl. Batterien und Montageplatte bei exakt 580 Gramm. 

Sollte der Battery Pack mal doch leer sein, dann dient der silberne Drehknauf auch dazu, dass man wie gewohnt die Tür immer noch manuell aufschließen kann. Da der Schlüssel sich im Inneren befindet, kann man die Tür einfach durch das drehen, in die jeweilige Richtung wie gewohnt öffnen oder schließen. Der Status-Ring dient dann wie erwähnt weiterhin als Status-Led und zeigt den aufgeschlossenen bzw. zugesperrten Zustand an und blinkt auf, wenn der Akku leer bzw. knapp wird. 

Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone am Anfang mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Smart Lock wurde aus hochwertigen Materialien gefertigt. Das gebürstete Aluminium fühlt sich gut an und sieht wie bereits erwähnt auch sehr gut aus. Der untere Teil wurde zwar „nur“ aus Kunststoff gefertigte, aber auch dieser fühlt sich wertig an und da das Gerät ausschließlich an der Innenseite montiert wird, macht der Einsatz von Kunststoff hier auch keinerlei Probleme. Hier gibt es zwar z. B. das Yale Smart Lock, welches ich ebenfalls getestet habe und komplett aus Aluminium gefertigt wurde, was zwar nochmals etwas hochwertiger wirkt, aber dafür ist dies gut doppelt so groß und hat andere Nachteile, die wiederum bei Nuki nicht gegeben sind. 

Der Kritikpunkt mit dem etwas ungenauen Druckpunkt am Nuki Smart Lock 2.0 hat Nuki behoben, der am Smart Lock 3.0 Pro ist knackig, sodass man direkt spürt, wenn man den Knopf bestätigt hat.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batteriebetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungknapp 4 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock 3.0 Pro: 110 x 60 x 60 mm
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Lock ‘n’ Go
Zugriff aus der Ferne
MaterialKunststoff/Aluminium
KonnektivitätWiFi Wireless-Netzwerk IEEE802.11 b/g/n (2,4GHz), Bluetooth 5.0
Akkulaufzeit Smart Lock≥4 Monate bei rund 10 Sperrvorgängen pro Tag (bei schwergängigen Türen eher weniger)
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
LieferumfangNuki Smart Lock 3.0 Pro
Montageplatte – Klemmvariante
Montageplatte – Klebevariante
Inbusschlüssel für Klemmplatte
Battery Pack
Smart Lock Anleitung
Door Sensor
Technische Daten Nuki Smart Lock 3.0 Pro

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Beim Nuki Smart Lock handelt es sich um ein Getriebe-Motor, welcher von den eingesetzten Batterien bzw. im Falle der Pro-Version vom Battery Pack angetrieben wird. Dieser Antrieb dreht wiederum den runden Drehknauf und nimmt dabei den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel mit. Somit wird der darin befindliche Schlüssel entsprechend der Drehrichtung in Schließ-/ Öffnungsrichtung gedreht und die Tür ganz ohne ein Schlüssel in das Schloss zu stecken, geschlossen bzw. geöffnet. 

Um die Stromversorgung müsst ihr euch keine Gedanken machen, denn diese erfolgt bei der Pro-Version über den wiederaufladbaren Battery Pack. Dieser muss lediglich, sobald dieser leer ist, wieder für rund 10 Stunden aufgeladen werden, hält jedoch bei 10 Sperr- bzw. Öffnungsvorgängen ca. 4 Monate. Smart macht das Nuki Smart Lock die darin befindlich Elektronik, denn diese sorgt dafür, dass dieses direkt mit eurem Wi-Fi-Netzwerk zu Hause verbunden wird und somit von überall aus erreichbar ist. Somit kann man auf das Smart Lock von überall aus und jederzeit zugreifen. 

Um das Nuki Smart Lock 3.0 Pro nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil-Doppelzylinder habt (meistens in Türen verbaut), welcher zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich und können ganz einfach selbst ausgetauscht werden.  

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock 3.0 Pro ist, wie der Hersteller selbst angibt, sehr einfach und aufgrund desselben Aufbaus zum Vorgänger ebenso schnell erledigt. Zuerst geht es darum, die richtige Montageplatte auszuwählen. Hier liefert Nuki bei der europäischen Schließzylinder-Variante zwei Varianten mit. Welche davon die Richtige ist, hängt davon ab, ob euer Schließzylinder an der Innenseite der Tür weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht.

Sollte dieser weniger als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr euch für die Montageplatte mit der Beschriftung „B“ entscheiden. Diese besitzt an der Rückseite eine Doppelseite Klebefläche und wird mithilfe dieser an der Tür festgeklebt. Keine Angst, der Kleber hebt sehr gut, lässt sich aber laut Nuki rückstandslos entfernen.

Sollte der bei euch vorhanden Türschließzylinder jedoch wie bei mir mehr als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr die Montageplatte „A“ nehmen. Diese wird in diesem Fall nicht geklebt, da diese zum Teil etwas weiter von der Tür absteht. Sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder festgeklemmt. Diese Variante lässt sich natürlich noch etwas besser und rückstandsloser entfernen als die Geklebte und wird bei den meisten unter euch ebenfalls die richtige Montageplatte sein.

Nun muss man noch einen Schlüssel in das Schloss von innen stecken. Da man jedoch im Notfall noch die Tür normal aufschließen kann, sollte man auf jeden Fall einen Ersatzschlüssel nutzen bzw. noch haben. Zu guter Letzt wird nun noch das Nuki Smart Lock 3.0 Pro einfach auf die Montageplatte aufgesetzt, sodass dieses einrastet und schon ist die Montage erledigt. Anschließend lädt man sich am besten schon einmal die kostenlose Nuki App auf das Smartphone (erhältlich für iOS, Android und auf alles Huawei Smartphones mit AppGallery).

Startet man die App das erste Mal, muss man zunächst der Datenschutzerklärung zustimmen. Anschließend wird man gefragt, ob man das Smart Lock Einrichten möchte oder eventuell den Einladungscode, welchen man vom Partner oder den Eltern erhalten hat, eingeben möchte. Letzteres dient dazu, dass z. B. der/die Partner-/In ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhält. Zudem kann man somit auch den Eltern und Schwiegereltern Zugriff geben und ebenso haben wir dafür auch bei diesen einen Zugriff eingerichtet. 

Habt ihr das smarte Türschloss wie oben erwähnt bereits montiert, könnt ihr gleich mit dem nächsten Schritt fortfahren. Ansonsten klickt man bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert? “Auf „Nein“ und die App zeigt einen daraufhin Schritt für Schritt, wie die Montage durchgeführt wird und welche Montageplatte man genau in welchem Fall benötigt. 

Nun noch den eigenen Namen eingeben und sobald man dazu aufgefordert wird, die runde Taste am Nuki Smart Lock für ca. 5 Sekunden gerückt halten. Direkt im Anschluss sucht die App dann automatisch nach dem Türschloss und nach wenigen Sekunden sollte dies gefunden worden sein. Daraufhin dem Schloss noch einen Namen geben wie z. B. Haustür, den Ortungsdiensten des Smartphones zustimmen (Voraussetzung für die Funktion Auto-Unlock) und daraufhin den Standort bestimmen bzw. automatisch orten lassen.

Zu guter Letzt muss das Türschloss noch einmalig kalibriert werden. Dies erfolgt fast komplett automatisch. Mann muss lediglich auswählen, ob man an der Außenseite der Tür einen Drücker oder nur einen Knauf bzw. eine Stange besitzt (Letzteres trifft bei der Mehrheit zu). Anschließend die Tür kurz aufmachen und einmal sobald dazu aufgefordert schließen, schon startet die Kalibrierung. Dabei schließt das Schloss die Tür einmal zu und gleich wieder auf.

Wollte ihr nun noch den neuen Nuki Door Sensor des Nuki Smart Lock 3.0 Pro verwenden, könnt ihr dies im nächsten Schritt auswählen. Zuvor würde ich jedoch noch die Liste der zu erledigenden Punkte direkt im Anschluss der erfolgreichen Einrichtung des Smart Locks abarbeiten. Dazu habe ich zuerst das integrierte WLAN aktiviert, was auch hier wie gewohnt Schritt für Schritt erklärt wird. Danach habe ich noch das Nuki Smart Lock 3.0 Pro mit Apple HomeKit gekoppelt, was ebenso einfach vonstattengeht.

Da ich bereits ein Nuki Keypad der 1. Generation bei mir hatte, habe ich dies auch direkt hier mit dem neuen Smart Lock gekoppelt, was wie alle Abschnitte der Einrichtung absolut einfach geht. Direkt im Anschluss habe ich mich dann mit dem Koppeln des Door Sensors beschäftigt. Dazu wählt man dessen Einrichtung in der App aus und schon wird auch hier alles Schritt für Schritt erklärt. Zuerst entfernt man am Sensor den Klebestreifen an der Rückseite, danach klebt man den Türsensor an den Türrahmen und den kleinen Magneten an die Tür. Dabei muss beachtet werden, dass die Markierung (eine kleine Kerbe) am Sensor zum Magneten zeigt und diese zwischen 0,5 bis 3 cm voneinander entfernt sind, mehr nicht. Hier stellt Nuki direkt bei der Einrichtung sofern benötigt auch eine tolle Installationsanleitung bei, welche das ganze sehr gut auch mit Bildern zeigt.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Entscheidet ihr euch nur für das Nuki Smart Lock 3.0 Pro habt ihr einen Vorteil gegenüber der normalen Version, die man auch beim Vorgängermodell so nicht hatte. Hier kann man nämlich von überall aus auf das Türschloss zugreifen, da hier auch direkt ein WiFi-Modul verbaut wurde. Beim Vorgängermodell und dem normalen Nuki Smart Lock 3.0 war bzw. ist hierfür die zusätzliche Bridge notwendig. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Reichweite des WiFi bei der Pro Version nicht so weit bzw. groß ist wie bei der normalen Variante mit separater Bridge. Aber keine Sorge, in einem normalen Haus reicht die Reichweite problemlos aus, lediglich bei sehr großflächigen Häusern mit alten und sehr dicken Wänden, wo der Router dann zudem noch im Keller steht, kann es hier je nach Entfernung zur Haustüre zu Verbindungsproblemen kommen. Sollte dies bei euch der Fall sein, ist sicherlich die normale Version mit zusätzlicher Bridge eine Option, aber man kann gegebenenfalls die Pro Version zuvor ausprobieren, ob es nicht doch klappt.

Nachdem man das Nuki Smart Lock 3.0 Pro montiert hat, kann man problemlos weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durchs einfache Drehen des Aluminiumrings am Smart Lock wie gewohnt zu öffnen bzw. auch zu schließen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet der Akku leer sein sollte, aber im Normalfall kommt dies kaum vor, da ihr in diesem Fall mehrere Hinweise bekommt, den Akku aufzuladen. Wer morgens sein Smartphone nicht so schnell findet oder nur mal kurz raus möchte, kann zudem das Schloss mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen. Doch das Nuki Smart Lock 3.0  Pro von Nuki kann wie dessen Vorgängermodell noch viel mehr, was man über die App einrichten kann.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

[appcode googleplay id=io.nuki&hl=de&gl=US]

Die App ist meiner Meinung nach sehr modern und übersichtlich gestaltete. Man findet sich nach kurzer Zeit zurecht und die wichtigsten Funktionen sind recht schnell auffindbar. 

Auf der Startseite kann man direkt den Status des Smart Locks erkennen bzw. erfahren, ob das jeweilige Nuki Smart Lock die Tür aktuell zugesperrt hat oder aufgesperrt ist. Durch den im Lieferumfang enthaltenen  Nuki Door Sensor erkenne ich zudem direkt, ob die Türe geschlossen ist oder offen bzw. nur angelehnt ist. Im Zusammenhang mit dem Door Sensors wird einem geboten, dass man sofern gewünscht, eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone bekommt, sollte man versehentlich vergessen haben, die Tür richtig zuzumachen und sich zu weit von zu Hause entfernen. 

Doch alles der Reihe nach, denn auf der Startseite kann man direkt auf die wichtigsten Funktionen zugreifen, welche an eigentlich täglich benötigt. Sollte man z. B. wie ich zugriff auf mehrere Smart Locks haben, dann seht ihr hier alle direkt auf der Startseite. Tippt man hier nun auf das eigene Smart Lock, kann man direkt auswählen, ob man die Tür öffnen oder zusperren möchte. Beim Öffnen wird zugleich auch die Falle gezogen, sodass man nach dem die Tür aufgeschlossen ist, nur noch die Tür durchs nach innen bewegen wie herkömmlich öffnen kann. Zieht man hier im Auswahlmenü das untere Fenster nach oben, hat man noch zusätzliche Direktzugriffe zur Auswahl. Dazu zählen das einfache Aufsperren also ohne das die Falle mit betätigt wird und Lock ´n´go. Bei Letzterem handelt es sich um eine Komfortfunktion, dabei wird die Tür aufgesperrt und automatisch wieder verschlossen, wenn man die Tür wieder schließt. Dasselbe kann man auch direkt über das Nuki Smart Lock ausführen, indem man 2x den Button am Schloss betätigt. 

Über den gelben Schriftzug „Einstellungen“ gelangt man zu sämtlichen Einstellungen des Nuki smart Lock 3.0 Pro. Hier ist alles schön unterteilt in die unterschiedlichen Funktionen, sodass man hier eigentlich recht schnell herausfindet, welche Einstellungen man wo findet. Angefangen bei „Funktionen & Konfiguration“ hier dreht sich alles um die wichtigen Einstellungen. Hier kann man sehr viele Einstellungen vornehme, zu welchen unteren anderem dinge Zählen, wie viel Umdrehungen geschlossen werden soll. Bei uns reicht hier 360° also eine komplette Umdrehung, aber bei vielen älteren Türen sind hier zwei Umdrehungen notwendig. Außerdem kann hier bestimmt werden, wie lange die Falle gehalten werden soll und man kann das Smart Lock neu kalibrieren. Des Weiteren kann man hier das integrierte WLAN ändern, den Batterie bzw. Akkustand einsehen und bestimmen, was beim Betätigen des Button am Smart Lock ausgeführt werden soll. 

Wichtige Punkte sind für mich dabei der Nachtmodus, welchen ich aktiviert habe. Somit ist bei mir eingestellt, dass automatisch um 22:00 Uhr das Nuki Smart Lock die Tür abschließt und der Nachtmodus um 5:00 Uhr beendet wird. Öffnet man in diesem Zeitraum wie ich z. B. morgens um 4:45 die Tür und verlässt das Haus, schließt Nuki die Tür in dem angestellten Zeitraum automatisch wieder ab. Außerdem können hier im Menü weitere Nutzer eingeladen werden, bei welchen man direkt auch bestimmen kann, ob die jeweiligen Nutzer aus der Ferne zugriff, auf das Nuki Smart Lock bekommen, Auto-Unlock de-/aktiveren könne oder der Zugang zeitlich begrenzt wird. Hat man z. B. eine Putzfrau, die einmal wöchentlich oder öfters vorbeikommt, kann man genau bestimmen, über welchen Zeitraum, also an welchen Tagen und in welchem Zeitfenster (z. B. 2 Stunden also von 9:00 bis 11:00 Uhr) Zugriff erhält. Somit müsst ihr dieser Person keinen extra Schlüssel anfertigen bzw. aushändigen und der Zugang läuft völlig automatisch ab.

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und sofern dies mit dem Smartphone geschehen ist, sieht man sogar, wer die Tür zuletzt geöffnet bzw. geschlossen hat usw.

Auto-Unlock

Eine meiner Lieblingsfunktionen des Nuki Smart Lock 3.0 Pro ist die Auto-Unlock Funktion. Damit ist es möglich (sofern, ihr der Freigabe der Ortungsdienste zugestimmt habt), dass Nuki automatisch die Haustür öffnet, sobald ihr euch dieser nähert.

Dies funktioniert sehr gut und bei uns absolut zuverlässig. Hat man in der App den Standort des Smart Locks festgelegt, dann checkt die App in regelmäßigen Abständen nach, wo euer aktueller Standort ist. Sollte man daher weiter weg sein, dann bleibt die Tür abgeschlossen. Nähert ihr euch dagegen der Tür und seid innerhalb von 100 Metern davon entfernt, dann wird die Tür aufgeschlossen oder auf Wunsch sogar geöffnet, also die Türfalle gezogen (Zeitraum bestimmbar). Hierbei ist Standard mäßig, die Ortung via GPS ausgewählt. In den Einstellungen kann man jedoch auch Wi-Fi auswählen, doch dies ist nicht so genau. Die Reichweite, in der Nuki die Auto-Unlock Funktion aktiviert wird, kann jedoch auch auf 50 Meter reduziert oder bis auf 500 Meter erhöht werden, doch dazu rate ich nicht, denn Nuki erwähnt auch, dass bei Änderungen der Werte kein Support geleistet wird, wenn hier dann z.B, jemand ungewollt ins Haus kommen sollte. Inzwischen kann bei Auto-Unlock auch bestimmt werden, dass diese Funktion verzögert ausgeführt wird, sodass es nicht mehr vorkommen kann, dass euere Tür schon aufgeschlossen wird, wenn ich noch gar nicht an der Tür seid. 

Die Auto-Unlock Funktion habe ich mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro bzw. schon mit dem Vorgänger, dem Nuki Smart Lock 2.0 absolut lieben gelernt. Diese funktioniert mit meinem iPhone dank Bluetooth in wenigen Sekunden und absolut zuverlässig, sodass man das Smartphone problemlos in der Hosen- bzw. Handtasche lassen kann.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Nuki Smart Lock 3.0 Pro: Auf- und Abschließen leiser?

Beim Vorgänger, dem Nuki Smart Lock 2.0, habe ich bereits bemängelt bzw. erwähnt, dass dieses recht laut ist und somit auf jeden Fall hörbar ist. Dies ist aber natürlich logisch, denn es handelt sich dabei um einen elektronischen Antrieb, welcher hier die Tür öffnet und schließt. Man hört zum einen je nach Tür den normalen Ton des Riegels, welcher sich durch das Drehen des Türschlosses bewegt und zusätzlich noch das Summen des Motors. Dieses hört sich quasi wie ein kleiner Akkuschrauber (Bosch IXO) an, ist aber im direkten Vergleich zum Nuki Smart Lock 2.0 beim neuen 3.0 Pro etwas leiser. Wenn man im inneren Bereich vor der Tür steht, hört man dieses natürlich sehr und selbst wenn ich draußen vor der Tür stehe, höre ich den Motor dabei auch noch. Jedoch ist es deutlich weniger wahrnehmbar, da die Tür auch gedämmt ist, aber flüsterleise ist Nuki auf keinen Fall, aber Stören tut es nicht wirklich.

Das Türschloss wird von Werk aus komplett abgeschlossen. In der Regel sind dies zwei komplette Umdrehungen. Bei uns reicht jedoch, wie schon erwähnt, eine Umdrehung, da dann schon alle Riegel die Tür komplett verriegelt haben. Dadurch arbeitet Nuki bei uns zu Hause deutlich schneller und zudem wird der Akku geschont, da der Motor weniger arbeiten muss. Dies kann man nach blieben in den Einstellungen unter dem Punkt „Smart Lock Optimieren“ so weit einstellen, dass dieses nur eine Umdrehung abschließt. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Nuki Smart Lock 3.0 Pro bei uns knapp 4 Sekunden (bei einer Umdrehung).

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit

Da Nuki Smart Lock 3.0 Pro eine Lösung ist, um das Türschloss smart zu machen, ist natürlich für einige Nutzer die Frage nach der Sicherheit sehr wichtig. Denn wenn das System nicht sicher sein sollte, kann jemand einfach so ins Haus eindringen usw. 

Hierbei müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Das System ist sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 3.0  Pro permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Nuki Smart Lock bekannt ist. 

Sendet man daher via App den Befehl an das Nuki Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth oder übers Netzwerk bei WiFi-Betrieb zum Nuki Smart Lock versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

Ein Einbrecher allein oder selbst eine Bande wird selten einen Experten dabei haben, welcher sich mit dem Hacken solch eines Systems auskennt. Falls dies doch der Fall sein sollte, woher sollten die Einbrecher wissen, dass ihr ein Nuki Smart Lock verwendet? Dazu müsste diese davor eure Tür von innen sehen und selbst dann ist es nicht einfach, das System aufgrund der Verschlüsselung zu hacken.

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro hat das österreichische Unternehmen das bewährte, smarte Türschloss weiter optimiert. So hat man erneut beim Getriebe Hand angelegt, sodass das auf- und zuschließen nochmals etwas leiser als bei den Vorgängermodellen sein soll. Der Unterschied hier ist jedoch nur minimal, was jedoch gut gelungen ist, der Druckpunkt des Button am Schloss wurde nun mit einem spürbaren Druckpunkt versehen. Somit spürt man nun beim Betätigen hervorragend den Druckpunkt, was bei der 2. Generation nicht gegeben war. Insgesamt fühlt sich das Smart Lock zumindest beim Drehknauf nochmals hochwertiger an, was an der gebürsteten Oberfläche liegt, beim Funktionsumfang kann das Smart Lock wie bereits dessen Vorgänger ebenso überzeugen.

Die Montage und Einrichtung ist beim Nuki Smart Lock 3.0 Pro erneut wie gewohnt sehr einfach und schnell erledigt und auch ansonsten kann mich das Gerät rundum sehr überzeugen und ist bei uns täglich im Einsatz. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 279 € ist das Nuki Smart Lock 3.0 Pro etwas günstiger als die Vorgängerversion mit separater Bridge. Dafür bekommt man hier zudem noch kostenlos eine Battery Pack geliefert. Der Door Sensor muss separat erworben werden oder ist gelegentlich auch bei Aktionen mit dabei. Somit hat Nuki hier eine neue Generation des beliebten Smart Locks auf den Markt gebracht, welche weiter verbessert und optimiert wurde. Hier überzeugt die einfache Inbetriebnahme die komfortable Bedienung, sodass ich keinen Schlüssel mehr für unsere Haustüre mitnehmen muss. Zudem kann ich meinen Freunden Zugriff zum Haus geben, im Falle, dass etwas sein sollte oder diese somit nicht im Auto oder draußen in der Kälte auf mich warten müssen.

Nuki Smart Lock 3.0 Pro

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Eve Energy

Bei Eve Energy der aktuellen Generation, handelt es sich um einen smarten Zwischenstecker für die Steckdose. Dieser bietet wie ein herkömmliches Energiemessgerät für die Steckdose die Funktion, den Verbrauch des angeschlossenen Gerätes zu messen. Dabei stellt das Produkt von Eve jedoch die herkömmlichen Geräte voll und ganz in den Schatten. Denn nicht nur das Design ist deutlich hübschen bzw. unauffälliger, sondern man kann hier zusätzlich noch umfangreiche Automationsregeln erstellen. Die Integration in Apple HomeKit ist total einfach und auch die Steuerung über Siri ist kein Problem. Was das Gerät sonst noch so kann, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Testberichts.

Gefällt uns

  • Steckdosen daneben werden nicht überdeckt
  • kompakte Größe
  • sehr genaue Messwerte
  • HomeKit
  • Thread (Matter)
  • hochwertiges Gehäuse
  • keine Batterien erforderlich

Gefällt uns weniger

  • nur für Apple User

Eve Energy

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert Eve Energy in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Eben genau so, wie es bei eigentlich allen anderen Produkten des Unternehmens ebenso der Fall ist. Die kompakte Verpackung hat das Unternehmen, wie ich es inzwischen von den bisher getesteten Produkten gewohnt bin, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild des kompakten Zwischensteckers versehen.

Direkt an der Front präsentiert Eve ein Bild des Eve Energy und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smart Plug & power Meter“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von den anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit den Vorteilen des Produktes. Dazu zählen die technischen Daten wie: 110 bis 240 Volt, max. 11 Ampere und max. 2.500 Watt. Außerdem erwähnt Eve hier direkt, dass eine praktische Taste am Gerät integriert wurde und ein sicherer Zugriff von der Ferne möglich ist. Letzteres gilt jedoch nur in Verbindung einer Steuerzentrale, was ein HomePod Mini, eine Apple TV HD bzw. 4K sein muss. Ein iPad als Steuerzentrale zu nutzen, ist inzwischen leider nicht mehr möglich, war jedoch in der Vergangenheit ebenfalls eine Option. Wichtig ist hier auch das TÜV Rheinland Logo, denn dies gewährleistet die technische Prüfung, sodass dieses Produkt problemlos im Haus verwendet werden kann.

Betrachtet man die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie gewohnt ein Ausschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung direkt zur Verfügung steht. Zum Schluss zeigt Eve ebenfalls wie von seinen Produkten gewohnt an der Rückseite noch zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei wird einmal die eingesteckte smarte Steckdose gezeigt, bei der eine Lampe mit Strom versorgt wird und direkt daneben ist eine Dame abgebildet, welche die Steckdosen über die App steuert. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Energy hingewiesen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist Eve Energy zu sehen, wie dies in einer Steckdose steckt, während daneben direkt das iPhone liegt, auf welchem die Eve Home App aktiv ist. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man das Eve Energy später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. 

In dem Karton selbst erblickt man dann lediglich das Hauptgerät Eve Energy, welches hier an der Hochglanz Oberfläche an der Front mit einer Schutzfolie geschützt wird und sicher in einem Zellulose-Einsatz eingesetzt wurde. Letzteres schützt die smart Plug absolut sicher in der Verpackung, sodass hier nichts beschädigt werden kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Energy handelt es sich wie bereits erwähnt um einen kompakten Zwischenstecker, welcher gerade einmal 56 x 56 x 79 mm groß ist bzw. eingesteckt in der Steckdose nur noch 40 mm herausragt. Das Gewicht liegt wiederum bei genau 96 Gramm und somit ist die smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung sehr kompakt und zudem leicht. 

Das Gehäuse des Eve Energy besteht komplett aus weißen Kunststoff. Davon ist der Großteil in Mattweiß ausgeführt, während die Front in Hochglanz gehalten wurde. Der hintere Teil der smarten Steckdose ist logischerweise genau wie ein normaler EU-Stecker ausgeführt, da dieser in die vorhandene Steckdose eingesteckt wird. Das Gehäuse an den Seiten ist dann wiederum schön abgerundet und besitzt an dessen Oberseite ein dezent aufgedrucktes „eve“ Logo. Links hinten befindet sich ein kleiner Schalter, der zum manuellen Einschalten und Ausschalten genutzt werden kann und an der linken Seite des Gehäuses wurde der HomeKit-Aufkleber angebracht.

Mit diesem Code kann man Eve Energy mit HomeKit koppeln. Sollte man den Code nicht mehr ablesen können, befindet sich ein zusätzlicher Aufkleber mit dem HomeKit Code auch auf dem entsprechenden Kärtchen in der Verpackung. Von vorne sieht Eve Energy dann wiederum wie eine herkömmliche Steckdose aus und darin findet ein herkömmlicher Stecker Platz. 

Die ganzen smarten Funktionen und Messungen des Stromverbrauchs werden euch dann in der App geboten bzw. angezeigt. Sehr gut gefällt mir beim Eve Energy, dass dieses eingesteckt in der Steckdose kompakt genug ist, sodass man die unmittelbaren daneben liegenden Steckdosen weiterhin ohne Probleme nutzen kann. Bei größeren Geräten für die Stromverbrauchsmessung ist dies nämlich nicht immer der Fall. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung von Eve Energy ist für den Einsatzzweck absolut in Ordnung. Das Gehäuse fühlt sich sehr hochwertig an, ist stabil und somit steht einem langen Einsatz hier eigentlich nichts im Wege. Eine Batterie oder Akku ist für den Betrieb übrigens nicht notwendig, da das Gerät beim Einstecken in die Steckdose sich automatisch direkt mit versorgt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artkompakte smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung
MessdatenVerbrauch (Watt), geschätzte Kosten, Ampere und Volt angaben und Erfassung von Gesamtkosten und Gesamtverbrauch
Stromversorgungdirekt beim Einstecken über die Steckdose. Eigenverbrauch sehr gering.
UmgebungsbedingungenIndoor-Einsatz
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig (Matter)
MaterialGehäuse aus Kunststoff, Kontakte aus Metall
LieferumfangEve Energy
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Energy

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir zur Einrichtung, welche bei Eve wie bereits von allen anderen Produkten des Unternehmens total einfach ist, da hier alles über bzw. mit Apple HomeKit erledigt wird. Die Errichtung verläuft dabei eigentlich wie bei allen Produkten, welche mit Apple HomeKit kompatibel sind, nahezu identisch ab und ist in nur wenigen Schritten erledigt. Da Eve Energy wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte aktuell noch ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. Sobald Matter auf allen kompatiblen Smarthome Geräten richtig anläuft, was im Laufe des nächsten Jahres sein wird, bietet Eve auch eine App für Android an und somit werden die Produkte dank Matter auch Android kompatibel. 

In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave (10.14), die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem oder einem neueren Betriebssystem besitzt, auch von dort aus direkt die smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung steuern.

Bei der Einrichtung gibt es weiterhin wie gewohnt zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve Home App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für die umfangreichere Einrichtung über die Eve Home App entschieden, welche das Gerät direkt auch in Apple HomeKit integriert.  

Um Eve Energy einzurichten, installiert man daher zu aller erst die Eve Home App. Hier navigiert man dann zu den Einstellungen und tippt auf den Punkt „Geräte“. Dabei bekommt man wie ich hier zahlreiche Geräte, die bereits eingerichtet bzw. mit HomeKit usw. verbunden sind, angezeigt. Ein neues Gerät kann man durch das tippen aus das „+“ Symbol einrichten. Dabei wird direkt die Kamera aktiviert, sodass man damit nun den HomeKit Code, welcher an der Seite von Eve Energy klebt, abscannen kann. Alternativ gibt es den Code wie erwähnt auch noch auf der beiliegenden Karte. Durch das Scannen weiß die Eve Home App genau, welches Gerät man einrichten möchte und stellt eine Verbindung her. Nach kurzer Wartezeit wir Eve Energy erkannt und man kann diese einem entsprechenden Raum bzw. Ort im Haus bzw. dessen Umgebung zuordnen. Anschließend ist Eve Energy direkt einsatzbereit und man kann ab sofort die smarte Steckdose direkt über Apple HomeKit  An-/Ausschalten oder in der Eve Home App. Die Eve Home App ist dabei umfangreicher, da man hierbei sogar die Messdaten des Stromverbrauchs betrachten kann. Außerdem zeigt einem die App noch direkt nach der Kopplung kurz einige Infos zum Produkt und man kann die Steckdose bei Bedarf direkt einem Gerät zuordnen.

Die Einrichtung ist somit absolut einfach und das tolle dabei ist, man muss bei der Einrichtung keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Eve Energy kann auf insgesamt drei Arten steuern, entweder über die Eve Home App, Apple Home Kit (auch Siri) oder über die kleine Taste direkt an der Steckdose. Eve Energy kommuniziert über Bluetooth, dies bedeutet, das Device muss nicht ins WLAN eingebunden werden, sondern verbindet sich nach dem scannen des HomeKit Codes automatisch mit dem Smartphone. Der Nachteil daran ist wiederum, dass kein Fernzugriff möglich ist, was bei allen Eve Produkten der Fall ist. Wünscht man auch außerhalb der Bluetoothreichweite einen sogenannten Fernzugriff, ist eine Steuerzentrale notwendig, was eine HomePod Mini oder eine Apple TV sein kann. Möchte man also auch von unterwegs aus Veränderungen an Eve Energy vornehmen bzw. die Steckdose vom Urlaub steuern, ist auf jeden Fall noch eine der oben genannten Steuerzentralen notwendig. 

Der Vorteil der einfachen Konnektivität via Bluetooth liegt darin, dass ein geringer Strombedarf für Eve Energy notwendig ist. Außerdem ist, sofern man Eve Energy nur zu Hause verwendet und keinen Fernzugriff benötigt, keine Steuerzentrale notwendig, denn Eve Energy ist nach dem erstmaligen Verbinden immer direkt erreichbar und verbindet sich voll automatisch, ohne dass man als Nutzer davon etwas mitbekommt. 

Die Eve Home App ist überschaubar gehalten, da man hier beim entsprechenden Gerät auch nur das angezeigt bekommt, was relevant ist. Bei Eve Energy kann man hier somit die Steckdose Ein-/Ausschalten, den Verbrauch in Watt anschauen, die geschätzten Kosen im Jahr (wenn man den richtigen Strompreis in der App angibt), außerdem gibt es noch die Ansicht Gesamtverbrauch und Gesamtkosten.

Man kann somit im Grunde gesehen den Energieverbrauch samt der Kostenschätzung ablesen und zudem noch smarte Automationen erstellen.

Bedienung direkt am Gerät 

Über die kleine Taste am Eve Energy kann man durchs betätigten, die Stromversorgung unterbrechen bzw. beim Erneuten betätigen, wieder freigeben. Sobald Eve Energy Strom durchlässt, leuchtet die Taste grün und leuchtet dies nicht, fliest kein Strom durch. 

HomeKit

Hier kann man direkt per Smartphone in der HomeKit App die Stromzufuhr unterbrechen oder wieder freigeben und kann zudem noch Automationen erstellen. Außerdem kann man Eve Energy dank der HomeKit Integration auch bei Bedarf ganz einfach via Siri steuern.

Eve Home App 

Mit der Eve-App habt ihr gegenüber der HomeKit App deutlich mehr Möglichkeiten. Hierbei könnt ihr nämlich nicht nur die Steckdose An-/Ausschalten, sondern auch Zeitpläne erstellen, also bestimmen, an welchen Tagen und um wie viel Uhr die Steckdose die Stromversorgung aktivieren soll. Dabei kann man nicht nur eine Zeit, sondern auch angeben, ob die Steckdose bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang aktiviert werden soll. Dies ist besonders dann praktisch, wenn man Eve Energy in der Kombination mit einer Weihnachtsbeleuchtung oder anderen Dingen, welche geregelt werden sollten, nutzen möchte.  

Des Weiteren kommt hier dann auch der Vorteil der Strommessung zum Tragen. Denn in der Eve Home App wird euch nicht nur der aktuelle Verbrauch in Watt, sondern auch die daraus resultierenden geschätzten Gesamtkosten angezeigt. Außerdem kann man sich hier dann noch das Darstellen von der Spannung (Volt) und die Ampere anzeigen lassen. Zu guter Letzt wird einem auch nach einiger Zeit von Eve Energy der Gesamtverbrauch und die Gesamtkosten angezeigt.

Genau wie in der Apple HomeKit App kann man auch hier direkt über die Eve App teils nützlich Automationen erstellen. Daher kann man z. B. einstellen, dass automatisch bei Sonnenuntergang die herkömmliche Weihnachtsbeleuchtung ein und in der Nacht oder einer anderen bestimmten Uhrzeit wieder ausgeschaltet werden soll. Dies kann dann wie bereits erwähnt täglich oder nur an bestimmten Tagen aktiviert werden, sodass man hier freien Spielraum hat.

Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Energy zu, kommuniziert das Ganze, wie ich bereits erwähnt habe durch die Bluetooth-Verbindung. Hierbei hängt die Reichweite zum einen von eurem Wohnhaus und des Wandaufbaus eurer Wände ab. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV zu Hause, welche man als Zentrale nutzt, spielt die Entfernung keine Rolle mehr. 

Eve Energy unterstützt übrigens auch den Matter Standard bzw. Eve wird hier alle Produkte mit einem entsprechenden Update versorgen. Matter kompatible Geräte kommunizieren über Thread. Matter soll die Zukunft des Smart Home sein, bei dem zahlreiche Hersteller zusammenarbeiten, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren somit dann auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man beachten, dass es bei einigen Produkten aus dem Hause Eve um batteriebetriebene Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen.  Full Thread Geräte wie z. B. hier beim Eve Energy wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Hier möchte ich euch noch kurz etwas die Eve Home App näher vorstellen bzw. auf die Funktionen, welche euch bei Eve Energy zur Verfügung stehen, erläutern. Die Eve Home App ist kostenlos im AppStore verfügbar und es ist ratsam, diese zu installieren, da man darüber Software-Updates durchführen kann, sofern eines verfügbar sein sollte, sehr wichtig auch bei dem aktuell als Beta verfügbaren Matter-Update. Hierfür kann man sich aktuell bei Eve kostenlos registrieren und gut einen Tag später erhält man die entsprechende Mail, welche einem zum Download der Eve Home App Beta leitet. Für den Download ist natürlich auch die App TestFlight notwendig, doch die Vorgehensweise wird euch genauso wie die Registrierung zum Early Access Programm unter dem folgenden Link erklärt.

In der Eve App werden einem wie bereits erwähnt, alle wichtigen Daten des Stromverbrauchs angezeigt, sodass Eve Energy nicht nur als smarte steuerbare Steckdose verwendet werden kann, sondern zugleich auch als sehr nützliches Stromverbrauch Messgerät dient. So kann man sehr gut erfassen, was das jeweilige Gerät an Strom verbraucht, um so eventuell sofern möglich die Strom-Kosten senken zu können.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte, darunter auch Eve Energy, nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Dies wird sich zwar im Laufe des kommenden Jahres ändern, aber aktuell ist es zumindest noch so, dass es nur Apple kompatible Produkte sind. Eve Energy hat mich im Test überzeugt, es handelt sich hier, wie Eve angibt, um eine smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung, welche zahlreiche andere Modelle in den Schatten stellt. Hier stimmt nicht nur das Design, sondern auch die Einrichtung ist total einfach und man kann hier dank Apple Home Kit auch nützliche Automationen erstellen. Zudem kann Eve Energy auch gut mit Siri gestreut werden und man hat hier eben den Stromverbrauch und die anfallenden Kosten des angeschlossenen Gerätes gut im Blick.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 39,95 € ist Eve Energy definitiv ein interessantes Produkt. Das gute Stück gibt es bei verschiedenen Anbietern sogar schon für unter 34€, was Eve Energy nochmals interessanter macht. Mit Eve Energy kauft man nicht nur eine smarte Steckdose, mit welcher Automationen erstellen kann, sondern auch ein sehr genaues und zuverlässiges Produkt, um den Stromverbrauch des angeschlossenen Geräts zu erfassen. Die Steckdose ist ihr Geld Wert und gerade in der heutigen Zeit der steigenden Stromkosten noch wichtiger geworden als zuvor.  

Eve Energy

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Innr Outdoor Smart Pedestal Light Colour  

In aller Kürze

Beim Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour handelt es sich um kleine Sockellampen im 3-er Pack, welche dank RGB-LEDs und ihrer Kompatibilität zu Philips Hue für einen tollen Blickfang im eigenen Garten sorgen sollen. Die Lampen sind hochwertig verarbeitet, sehen so weit auch gut im Garten aus und funktioniert wunderbar über die Hue-App, sodass man diese darüber sehr gut steuern kann. Das Set ist voll und ganz für den Außeneinsatz gemacht, denn das Gehäuse ist Wasser- und Staubgeschützten und dank Erdspieß lassen diese sich einfach in den Boden verankern und halten dabei sehr stabil und sicher in der gewünschten Stelle. Der Preis ist zwar dennoch recht happig, aber die ähnlichen Sockellampen direkt von Philips Hue kosten nochmals einiges mehr.

Gefällt uns

  • Spritzwasser und Staubgeschützt
  • helles Licht
  • schöne Darstellung der Farben
  • Hue kompatible
  • einfache Montage und Einrichtung
  • Aluminium/ Kunststoff- Gehäuse
  • geringer Stromverbrauch

Gefällt uns weniger

  • Preis etwas happig
  • kein HomeKit Support
  • nicht Hue-Sync kompatible

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Innr liefert das Smart Outdoor Pedestal Light Colour Set in einer stabilen und rundum bedruckten Verpackung aus, welche im Großen und Ganzen kompakt gehalten wurde. Da die Verpackung aufgrund der Sockelleuchten hochkant ausgeführt wurde und diese somit von oben geöffnet wird, gibt es hier nicht wirklich eine fest definierbare Vorderseite. An zwei langen Seiten präsentiert Innr nämlich direkt die drei enthaltenen Sockelleuchten sowie den Produktnamen zusammen mit dem Herstellernamen der hier natürlich wie üblich auch nicht fehlen darf. Durch das bereits von den anderen Outdoor-Produkten bekannte grüne Logo mit dem Haus und der „Outdoor-Exterieur Beschriftung“ informiert Innr zudem direkt auf Anhieb darüber, dass es sich hier um ein Produkt für den Außenbereich handelt. An der Seite rechts davon sieht man wiederum eine einzelne Sockelleuchte, die in einem Garten installiert wurde und weiß leuchtet. Des Weiteren erwähnt Innr hier neben dem Herstellernamen auch noch über die Produktbezeichnung bzw. die Modellbezeichnung „OPL130C“.

Zu guter Letzt findet man an der linken Verpackungsseite einige Ausstattungsmerkmale, welche hier in mehreren Sprachen aufgelistet wurden. Hierbei geht Innr auf die smarte Steuerung via Smartphone ein, dass man die Beleuchtung zudem automatisieren kann und das ganze noch energiesparend sein soll. Zum Energiebedarf findet man direkt unten noch das typisches für Leuchtmittel verwendetes Energie-Label, welches hierbei aussagt, dass die Sockelleuchten der „Klasse A“ entsprechen (bei einer Skala von A++ bis E). Direkt oberhalb des erwähnten Energielabels zeigt Innr anhand einer kleinen Skizze noch genau, was im Lieferumfang enthalten ist und wie lange die einzelnen Kabel und Sockel sind. Somit kann man genau planen, ob die Beleuchtung für den gewünschten Bereich, welchen man ausleuchten möchte, ausreicht oder man z. B. noch Verlängerungen für einen größeren Abstand benötigt. Neben dem Energielabel hat Innr wiederum noch zahlreiche technische Details in Form von Symbolen aufgelistet, sodass man hier unter anderem erfährt, dass Zigbee unterstützt wird (daher auch mit der Hue Bridge kompatible), das Leuchtmittel nach IP65 geschützt wird, der Stecker wiederum „nur“ IP44, eine max. Helligkeit je Sockel von 215 Lumen geboten wird und neben eine RGB (farbigen Beleuchtung) auch normales Licht mit 1.800K – 6.500K unterstützt wird.

Nachdem man die Verpackung an der Oberseite geöffnet hat, kann man direkt vier längliche weiße Kartonagen entdecken, von welchen in den drei Dünneren je eine Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Sockelleuchte enthalten ist und im minimal Größeren ist das restliche Zubehör verstaut. Beim Zubehör handelt es sich zum einen um den sogenannten Controller, in welchem die smarte Elektronik steckt und welcher noch gut 2 Meter Kabel davor und gut 1 Meter dahinter besitzt. Des Weiteren ist hier dann auch noch der Netzstecker und zwei T-Stecker mit 2 Meter Kabel davor und ebenso danach und ein Endstecker in L-Form, welcher dann nur 2 Meter Kabel davor bietet und dann zur letzten Leuchte verlegt wird. Natürlich legt Innr auch hier wie üblich noch eine Kurzanleitung bei, aber eigentlich ist der Aufbau und alles weitere absolut selbsterklärend.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei den Smart Outdoor Pedestal Light Colour handelt es sich um knapp 27 cm hohe Sockellampen für den Garten, die man üblicherweise auch als sehr häufig eingesetzte Wegbeleuchtung kennt. Innr hat hier jedoch RGB LEDs verbaut und diese mit der ZigBee Technologie ausgestattet, sodass diese wie von Philips Hue Leuchtmitteln gewohnt ganz bequem in die App eingebunden werden können. Dadurch resultiert der Vorteil, dass man die Beleuchtung automatisieren kann, sodass man z. B. wählen kann, wann diese ein- und ausgeschaltet werden und zudem kann darüber sehr bequem die Lichtfarbe und Helligkeit nach den eigenen Vorlieben regulieren.

Die smarten Sockellampen können entweder als Starter-Kit im Dreier-Set mit Netzteil, Controller usw. gekauft werden oder alternativ, wenn man schon ein Dreier-Set hat, kann ein einzelner Sockel als Erweiterung gekauft werden. Bei Letzterem ist dann nur eine Sockellampe sowie ein Erweiterungskabel enthalten.

Jede Sockellampe ist dabei wie bereits erwähnt ca. 27 cm hoch und hat einen Durchmesser von 6 cm (die Höhe ist ohne Erdspieß, dieser misst nämlich 13 cm). Beim Material setzt Innr auf eine Mischung aus Kunststoff und Aluminium, denn sowohl der Erdspieß als auch der obere Deckel inkl. runder Leuchtmittelabdeckung bestehen aus Kunststoff, während die Basis also das zwischen Lampenschirm und Erdspieß aus Aluminium gefertigt wurde. 

Die Smart Outdoor Pedestal Light Colour werden wie der Innr Outdoor Light Strip beginnend vom Netzteil mit einem 5 Pin Anschlusses an den Controller (das schwarze Kästchen zwischen dem Kabel) angeschlossen. Dieser Controller beinhaltet die Steuerungshardware, also die smarte Funktion, die zum Programmieren und steuern der Sockelleuchten benötigt wird. Dieses kleine schwarze Kunststoffkästchen ist 80 x 41 x 22 mm (L x B x H) groß, besitzt einen Befestigungsflansch, sodass dieses nach Bedarf sogar noch verschraubt werden kann und ist anders als der Stecker nicht nach IP44, sondern nach IP65 gegen Strahlwasser und Staub geschützt. Von diesem Controller aus verläuft ein weiteres Kabel, welche in einen 2 Pin Kontakt über geht und drei Anschlüsse beinhaltet. Einer davon ist der Anschluss, welcher mit dem Kabel des Controllers verbunden wird, während das nach oben zeigende jeweils mit der Leuchte und das nach rechts zeigende mit dem nächsten T-Kabel verbunden wird. Am Schluss folgt dann noch das letzte L-Kabel mit zwei Anschlüssen, sodass hier zum einen das vom zweiten Sockel stammende Kabel angeschraubt wird und am anderen die letzte Sockellampe. 

Die mitgelieferten Kabel sind eigentlich ausreichend lange, sodass eine gute Wegstrecke oder andere Dinge ausgeleuchtet werden können, solltet ihr jedoch mehr Abstand benötigen, dann bietet Innr als Zubehör natürlich auch Verlängerungskabel an. Von Werk aus ist das ganze so, dass dann zwischen den einzelnen Lampen ein Abstand von 2 Meter geboten wird. Die Gesamtlänge beträgt dann wiederum knapp 9 Meter, gemessen von der Steckdose und bei einer geraden Verlegung.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour sind im Großen und Ganzen gut verarbeitet, sodass hier alle Stellen, an denen Wasser eindringe könnte, bestens abgedichtet wurden. Gespannt bin ich nur, wie sich der verwendete Kunststoff nach den Jahren verhält, denn die Sonne bzw. besser gesagt die UV-Strahlung sorgt nämlich bei vielen Produkten dafür, dass der Kunststoff nach einiger Zeit porös wird. Hier scheint Innr jedoch auf einen UV-beständigen Kunststoff geachtet zu haben, denn ich habe die Lampen nun schon gut ein Jahr im Garten und diese sehen noch top aus.

Die Ausleuchtung der Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour  finde ich gut gelungen, sodass das vorhanden kleine Kunststoff-Milchglas schön gleichmäßig mit Farbe ausgeleuchtet wird. Der Schutz für den Außeneinsatz ist, wie bereits erwähnt sehr gut gegeben. Man sollte dabei jedoch auf jeden Fall beachten, dass der IP44 geschützte Stecker überdacht bzw. vor Regen geschützt ist, denn diese Schutzklasse sagt aus, dass der Stecker „nur“ gegen Fremdkörper, die größer als 1 mm sind, geschützt ist und gegen Sprüh- und Spritzwasser von beliebiger Seite. Ab dem Trafo (Controller) ist das System dann nach IP65 geschützt, was einen vollständigen Schutz gegen Staub bietet und sogar Strahlwasser kann diesem nicht schaden. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Leuchtmittel-ArtOutdoor-Licht
LichtfarbeRGBW
Farbtemperatur1800K – 6500K
Lichtqualität (CRI)>80
Lumen215 Lumen pro Spot
Anzahl der LEDs7+7 LED’s (7 white + 7 RGB)
Nennlebensdauer50.000 h
Dimmbereich1% – 100%
Wattzahl4,5 Watt pro Spot
ProtokollZigbee Lightlink
Netzteil220-240V AC – 24V DC – 1.0A (24W max.)
Maße und GewichtHöhe: 400mm (komplett)
Höhe: 272mm (ohne Erdspieß)
Durchmesser: 60mm
Gewicht: 225gr
LieferumfangInnr Smart Outdoor Pedestal Light Colour 3er Set
Steckmodule
Stromkabel
Netzadapter
Controlbox
Technische Daten des Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour

Einrichtung und Steuerung

Die Einrichtung bzw. das verlegen der Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour ist im Grunde sehr einfach. Man muss eben nur beachten, dass man in der Nähe zum späteren Einsatzzweck eine geschützte Steckdose hat, anschließend alles miteinander verbinden und die Lampen mit dem festen Erdspieß im Boden verankern, was druck einfaches eindrücken geschieht, hier muss durch den scharfen Spieß sofern es sich um feinen Kies bzw. Erde handelt nichts geklopft werden.

Die anschließende Einrichtung ist ebenso einfach, schließlich unterstützt die Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour den Zigbee Funkstandard. Somit kann man sie Sockellampen mit den Systemen von Philips Hue, Ikea TRÅDFRI oder Amazon Echo Plus usw. verknüpft bzw. können darüber natürlich auch gestreut werden. Daher muss man sich, um das Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour steuern zu können, nicht noch zusätzlich eine Bridge von Innr kaufen, sofern man bereits Leuchtmittel und eine dafür notwendige Bridge von Philips Hue besitzt.

Jedoch gibt es zwei Einschränkungen, die man mit den Produkten von Innr nicht tun kann, die wiederum mit den Produkten von Philips Hue möglich wären. Zum einen bieten die Leuchtmittel aus dem Hause Innr keine Möglichkeit, die Leuchtmittel direkt via Apple Homekit steuern zu können und zudem wird auch Hue Sync nicht unterstützt, wobei dies im Außenbereich sowieso kaum jemand nutzen würde.

Da viele unter euch sicherlich schon ein Philips Hue Produkt bei sich zu Hause haben und somit auch die Bridge, die am meist verwendete ist, möchte ich mich bei der Einrichtung auf diese konzentrieren, da auch ich diese vorrangig bei mir zu Hause verwende. 

  1. Philips Hue App kostenlos aus dem Appstore herunterladen (verfügbar für iOS- und Android-Smartphones).
  2. Philips Hue App starten und die Einstellungen öffnen.
  3. Hier dann in die Lampen navigieren und Leuchte Hinzufügen auswählen bzw. auf das blaue Plus Symbol oben rechts tippen.
  4. Nun sollte das neue Leuchtmittel, welches ihr mit Strom versorgt habt, gefunden werden und schon kann dieses benannt und in der Farbe wie die anderen Leuchtmittel verändert werden.

(Einrichtung und Steuerung: 4 von 5 Punkten)

Licht

Innr gibt an, dass die Helligkeit der Smart Outdoor Pedestal Light Colour mit je 215 Lumen an bzw. die Gesamtleistung liegt bei 14,5 Watt. Dies reicht jetzt natürlich nicht aus, um eure Terrasse voll und ganz auszuleuchten, sondern ist eher dazu gedacht, am Abend ein Weg oder Ähnliches im Garten schön auszuleuchten. Das Licht und die wiedergegeben Farben gefallen mir dabei sehr gut. 

Vor allem die herkömmlichen weißen Farben, zu welchen z. B. warmes und kaltes Licht zählen, wirken schön hell und leuchten den Weg toll aus, sodass der Lichtkegel schön gleichmäßig rund um die Lampe geworfen wird. Ebenso werden alle bunten Farben gut gesättigt und kräftig wiedergegeben, auch wenn es hier wie üblich der Fall ist, dass Farben nicht ganz so hell sind wie weißes Licht. Der Unterschied ist jedoch nur gering, aber wie gesagt dies bekommen andere Hersteller auch nicht besser hin, denn selbst bei meinen Indoor Leuchten von Philips Hue ist es so, dass bunte Farbe dunkler sind als weißes bzw. kaltweißes Licht.

Im Test zeigte sich, dass die max. Helligkeit der Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour bei kalt weißem Licht erreicht wird, da hierfür anders als für die farbliche Darstellung alle 7 weißen LEDs verwendet werden, während es bei farblicher Darstellung zwar auch 7 LEDs sind, aber diese setzen sich aus verschiedenen Farben (Rot, Grün und Blau zusammen. Somit ist auch dann bei weißem Licht der höchste Stromverbrauch erreicht, aber die Lampen sind dabei so hell, dass diese absolut problemlos als sehr helle Wegleuchten genutzt werden können. In meinem Vergleich sind die Lampen von Innr gut doppelt so hell als herkömmlichen Solar-Weglampen, welche oft in Gärten zum Einsatz kommen.

(Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Kommen wir noch kurz zum Thema Stromverbrauch, denn dieser ist bei einem Leuchtmittel, welches häufig angeschaltet ist, ebenfalls ein wichtiger Faktor, welchen man nicht vergessen sollte. Der Verbrauch schwankt wie bereits sehr stark, je nachdem, welche Farbe und Helligkeit man eingestellt hat, was jedoch eigentlich auch logisch sein sollte. 

Das weiße bzw. vorrangig das kalkweiße Licht ist wie bereits zuvor angemerkt am hellsten und benötigt somit deutlich mehr Strom als die farblichen Darstellungen von rot usw. So braucht weißes Licht im Schnitt 12 Watt, während die Farben zwischen 5 bis 6 Watt verbrauchen. Das ist alles so weit noch im Rahmen, da die anderen Hersteller hier bei einem nahezu identischen Verbrauch liegen.

Sind die Sockellampen zwar eingesteckt, aber nur über die App ausgeschaltet, ist der Verbrauch sehr gering und liegt bei gut 0,2 Watt. Erhöht man die Helligkeit wiederum auf gut 50 %, dann landet man bei erstaunlich geringen 0,6 Watt, was ich für alle drei Lampen zusammen inkl. der Steuerungselektronik schon extrem sparsam finde. Erst bei gut 75 % kommt man auf einen Gesamtverbrauch von knapp 2,2 Watt und bei vollen 100 % braucht das ganze knapper 12 Watt. Daher handelt es sich hier um sehr sparsame Leuchtmittel, die für eine hervorragende Ausleuchtung sorgen.

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour bietet das Unternehmen ein tolles Set an Sockelleuchten an, welche ein helles Licht im Garten erzeugen, sodass man damit z. B. wunderbar den Weg ausleuchten kann, oder man kann damit ein schönes Blumenbeet auch in der Dunkelheit besonders in Szene setzen. Über die App von Innr oder auch von die Philips Hue App (sofern mit der Hue-Bridge verbunden), kann man zwischen 16 Millionen Farben wählen oder auch helles weißes Licht oder warmweißes Licht erzeugen, ganz so, wie es einem gerade am besten gefällt. Man muss hier nur beachten, dass alle Sockelleuchten aufgrund derselben Steuereinheit nur dieselbe Farbe darstellen können, also jede Lampe eine andere Farbe geht hier leider nicht, würde aber im Garten sicherlich auch etwas komisch aussehen.

Somit kann man mit den Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour eigentlich fast alles machen, was man auch mit der Calla Outdoor Sockelleuchte von Philips Hue machen kann. Hier liefert das Modell von Philips zwar aufgrund des etwas größeren Durchmesser eine noch hellere Ausleuchtung, aber dafür kostet hier eine einzelne Lampe schon 120€ UVP, wo man hingegen hier für etwas mehr Geld direkt drei Lampen bekommt. Verzichten muss man bei dem Modell von Innr jedoch, wie ich bereits erwähnt auf den HomeKit Support und die Hue-Sync-Kompatibilität.

Preis/Leistung

Die UVP des Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour hat Innr mit 159,99€ beim 3-er Set festgesetzt. Inzwischen ist das Set nun schon einige Zeit auf dem Markt und somit bekommt man das Set schon für knapp 120€, was ich persönlich einen guten Preis finde. Eine zusätzliche Sockellampe kostet in der UVP wiederum 40€, aber auch hier ist diese inzwischen für rund 35€ verfügbar. Für das geforderte Geld erhält man wassergeschützte Sockelleuchten, die im Garten für eine schönere Atmosphäre sorgen und zudem ein helles Licht und dies zu einem sparsamen Stromverbrauch bieten. Die Lichtqualität ist sehr gut, die Verarbeitung passt und der Preis ist in Ordnung.

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.innr.com/de/

Djive Flowmate ARC Portable

In aller Kürze

Beim Djive Flowmate ARC Portable handelt es sich um einen 2in1 Ventilator und Luftreiniger, der nicht nur kabelgebunden, sondern auch kabellos über seinen verbauten Akku betrieben werden kann. Von der Verarbeitung macht der Djive Flowmate ARC Portable einen sehr stabilen Eindruck, denn hier wackelt absolut nichts und auch bei der Rotation knarzt nichts. Zudem für mich sehr wichtig, er ist auch recht leise und die Filterleistung ist für einen „normalen“ Raum absolut ausreichend, was durch ein HEPA 14 Filter und einer zusätzlichen UV-Reinigung erzielt wird. 

Die zusätzliche verfügbare App ist übersichtlich gehalten und beschränkt sich auf das wesentliche und gut gefällt mir hier, dass der Luftreiniger ohne Verzögerungen auf die Einstellungen in der App reagiert. Da Djive zudem eine Fernbedienung dem Lieferumfang beiliegt, kann das Gerät natürlich auch ohne diesen ins WLAN einzubinden, gesteuert werden. Der Clou an dem Modell ist jedoch der Akku, denn somit kann der Djive Flowmate ARC Portable überall hingestellt werden, wo man diesen braucht und trotz Akku ist das Gerät keineswegs schwer, bietet jedoch eine ordentliche Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gute Luftreinigung
  • Akku oder Netzbetrieb möglich
  • stabiler Stand und recht leise
  • UV-C Funktion und HEP14 Filter
  • geringes Gewicht

Gefällt uns weniger

  • Preis recht hoch
  • Gebläse muss für Luftreinigung immer laufen
  • Display kann nicht abgedunkelt bzw. abgeschaltet werden.

Djive Flowmate ARC Portable

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Djive liefert den Flowmate ARC Portable in einer rundum bedruckten Verpackung aus, welche zum einen gut über die Ausstattung des Geräts informiert und zudem mit einem Transportgriff versehen wurde, welcher den einfachen Transport zum gewünschten Einsatzort ermöglicht. 

An der Hauptseite hat Djive den Flowmate ARC Portable aufgedruckt und zudem erwähnt man hier, dass dieser eine Kühl- und Reinigungsfunktion besitzt. Somit handelt es sich hierbei um ein sogenanntes 2in1 Gerät und durch die aufgedruckte Akkuanzeige wird darauf hingewiesen, dass der Luftreiniger über einen aufladbaren Akku verfügt. Des Weiteren wird hier auch ersichtlich, dass ein HEPA 14 Filter verbaut wurde, welcher die Luft zuverlässig und sehr gründlich reinigt und dann wieder frisch gefiltert an den Raum abgibt. Zu guter Letzt wird auch noch damit geworben, dass das Gerät mit Amazons Alexa gesteuert werden kann und ins IFTTT-Netzwerk eingebunden werden kann. IFTTT steht für „If this, then that“ – zu Deutsch “Wenn dies, dann das“.

An der linken Seite erfährt man ein paar technische Daten zum Djive Flowmate ARC Portable, bei denen es sich unter anderem um den Stromverbrauch, die Leistung des Akkus und die gewählte Farbe handelt. An der Rückseite wiederum geht Djive nochmals ausführlicher auf die technischen Daten bzw. Funktionen des Flowmate ARC Portable ein und zwar übersetzt auf mehrere Sprachen. Hierbei erwähnt Djive unter anderem die mobile Nutzung, das 9-stufige Gebläse, die zuschaltbare UV-Funktion, den Sleep Mode und der automatische Modus, bei dem der Luftreiniger automatisch die Gebläsestufe an die aktuell gemessene Luftqualität anpasst. 

Direkt darunter geht Djive noch auf den Aufbau des Flowmate ARC Portable ein, zeigt, dass dieser geneigt werden kann und eine Oszillation von 80° bietet. Außerdem wird hier noch auf die Steuerung via Fernbedienung hingewiesen und man erwähnt zudem, dass es eine kostenlose App gibt, welche ebenfalls die Steuerung ermöglicht. 

Öffnet man die Verpackung an der vorgesehenen Seite, dann erblickt man direkt einen Einsatz aus Styropor, unter dem sich der Luftreiniger befindet. Darauf wiederum hat Djive in einer Aussparung das Handbuch mit der beiliegenden Fernbedienung versteckt und ebenso findet man hier auch das Netzteil, über welches man den Akku aufladen kann bzw. den Luftreiniger auch via Stromversorgung nutzen kann. 

Zwischen der Styropor-Verpackung findet man dann eben wie bereits erwähnt den Luftreiniger, jedoch ist dieser nicht allein verpackt, sondern im Zwischenraum des Gebläses hat man den zugehörigen Filter verstaut. Diesen muss man zur Inbetriebnahme noch kurz einsetzen, was sehr einfach ist, wie das funktioniert Verrate ich im weiteren Verlauf des Testberichts.  

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Djive setzt beim Flowmate ARC Portable auf einen Ventilator bzw. Luftreiniger ohne Rotoren, was zwar auf dem ersten Blick dem Design der Luftreiniger und Ventilatoren aus dem Hause Dyson ähnlich sein mag, aber warum sollte man hier dann alles komplett neu erfinden. 

Die stabile Basis, in welcher alle wichtigen Bauteile sitzen, sorgt für einen sehr stabilen Stand. Der Belüftungsbogen ist beweglich und kann stufenlos um 15° nach vorne bzw. nach hinten geneigt werden, da der untere Teil des Bogens eine bewegliche Achse besitzt. Die Luft wird durch die vielen kleinen Öffnungen angesaugt und durch den vom Nutzer zu Beginn eingesetzten Filter, welcher direkt über den Deckel eingesetzt wird, geleitet dabei zudem noch kurz von der zuschaltbaren UV-C Lampe bearbeitet und dann als frische Luft durch die Luftschlitze am Arm in den Raum abgegeben. Das Gehäuse kommt bei mir in Weiß daher, sodass die Basis in Matt und der Bogen in Hochglanz gehalten wurde. Es gibt zudem noch ein Modell in Grau, welches ebenfalls sehr hübsch aussieht, aber ich persönlich finde, dass weiß lässt sich besser in jedem Raum integrieren. 

Der Luftreiniger ist nicht nur wie bereits erwähnt neigbar, sondern besitzt auch eine sogenannte Oszillation, somit kann dieser sich während seiner Arbeit um jeweils 40° auf beide Seiten drehen, was für eine bessere Luftverteilung im Raum sorgt. An der Front gibt des dann direkt unter dem Djive-Logo einen Power-Button, welcher auf Berührung reagiert, doch damit der Luftreiniger überhaupt eingeschaltet werden kann, muss zuvor der Kippschalter an der Rückseite direkt neben dem Anschluss für das Ladekabel auf „Ein“ gestellt werden. Unter dem Sensor-Knopf zum Einschalten hat Djive noch ein kleines Farbdisplay integriert, welches die aktuellen Einstellungen und die aktuell gemessene Luftqualität anzeigt, der PM 2.5 Luftqualitätssensor hierfür sitzt an der Rückseite. Das Display ist sehr nützlich, lässt sich jedoch nicht abschalten und abdunkeln, sodass dies für manche im Schlafzimmerbetrieb störend sein könnte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Djive Flowmate ARC Portable ist so weit absolut in Ordnung. Wie viele andere Luftreiniger besteht dieser zwar nahezu komplett aus Kunststoff, doch dies ist für den Einsatzzweck absolut ausreichend und bringt den Vorteil mit sich, dass der Luftreiniger leicht ist. Hierbei war ich sogar sehr überrascht, wie leicht der Luftreiniger mit seinen 3,6 Kilogramm ist, dann aufgrund des verbauten Akkus hatte ich hier mit einem höheren Gewicht gerechnet.

Insgesamt handelt es sich hierbei um einen sehr gut verarbeiteten Luftreiniger mir Lüfterfunktion, welcher alles Wichtige direkt am Farbdisplay anzeigt und sowohl umfangreich über die Fernbedienung oder alternativ auch über die kostenlose App bedienbar ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

FunktionenLuftreinigung, Ventilation, Akkubetrieb (6h)
Akkulaufzeitbis zu 6 Stunden
Leistung35 W Ventilation
Farbeweiß, alternativ auch in grau
Gebläsestufen9 Stufen Ventilation
FilterHEPA14 (filtert bis zu 99,995%)
Oszillation80°
CADR-Wert86,3m3/h
Raumgröße25 m2
Geräuschpegel29 – 58 dB je nach Einstellung
Maße80 x 23,5 x 23 cm
Gewicht3,6 kg
LieferumfangDjive Flowmate ARC Portable
HEPA14 Filter
Fernbedienung inkl. Knopfzellen-Batterie
Handbücher und Beschreibungen
Technische Daten des Djive Flowmate ARC Portable

Inbetriebnahme 

Die Inbetriebnahme des Djive Flowmate ARC Portable ist sehr einfach, denn der Luftreiniger kann eigentlich direkt, nachdem man diesen ausgepackt hat und den Luftfilter eingesetzt hat, verwendet werden. Das Einsetzen des Luftfilters ist sehr einfach, dazu dreht man einfach den Deckel der Basis etwas gegen den Uhrzeigersinn und befestigt den Filter am Deckel, bis dieser einrastet. Danach den Deckel samt Filter wieder in der Basis einbauen, bis das Ganze magnetisch am Hauptkörper einrastet. Danach kann man auch direkt den Akku aufladen, indem man das mitgelieferte Netzteil am Anschluss an der Rückseite neben dem Hauptschalter einsteckt. Sehr gut finde ich, dass es möglich ist, während des Auflade-Vorgangs direkt den Luftreiniger nutzen zu können, denn ich kenne es z. B. von Kopfhörern usw. die beim Aufladen nicht genutzt werden können. Zur Steuerung kann dann direkt die Fernbedienung verwendet werden, bei der zuvor aber noch der Kunststoffstreifen im Batteriefach entfernt werden muss, damit die Stromversorgung gewährleistet wird. 

Alternativ kann der Djive Flowmate ARC Portable auch mit dem heimischen WLAN verbunden werden und dann direkt über die kostenlose App am Smartphone gesteuert werden. Dies Einrichtung und Funktionen der App erläutere ich euch im Abschnitt „App“ ausführlicher, aber alles, was einem hier geboten wird, kann natürlich auch ebenso umfangreich und komfortable über die schlichte Fernbedienung gesteuert werden. 

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Lüftungsfunktion

Die Lüftungsfunktion des Djive Flowmate ARC Portable kann in insgesamt 9 Stufen reguliert werden. Hierbei ist es natürlich selbsterklärend, dass eine höhere Stufe automatisch auch dafür sorgt, dass der Luftreiniger bzw. dessen Lüfter lauter wird. Neben den 9 Stufen kann man zudem auch zwischen 5 Modi wählen (Natürlich-,Schlaf-, Fresh-, Max- und dem Auto-Modus). Beim Modus „Natürlich“, wird eine natürliche Windströmung simuliert, bei welcher die Stufe des Gebläses zufällig angepasst wird, um diesen gewünschten Effekt zu erzeugen. Beim Modus Max aktiviert der Luftreiniger bzw. das Gebläse direkt die maximale Leistung, welche bei rund 7.300 Umdrehungen pro Minute liegen soll. Beim Schlaf-Modus wird das Gebläse auf ein minimum reduziert, um den Luftreiniger von seinen Betriebsgeräuschen angenehm leise zu halten, sodass man den Djive Flowmate ARC Portable in diesem Modus auch je nach eigenem empfinden im Schlafzimmer beim Schlafen laufen lassen könnte. Zu guter Letzt kommt der meiner Meinung nach wichtigste Modus, der Auto-Modus, den ich persönlich am meisten verwendet habe. 

Im Automatik-Modus passt der Djive Flowmate ARC Portable die Lüftung automatisch an die aktuellen Veränderungen der Luft in den eigenen vier Wänden an. Dies wird ermöglicht, da Djive hier einen Luftsensor verbaut hat, welcher permanent in Echtzeit die aktuelle Luftqualität misst und dadurch nicht nur die Lüftung anpasst, was bei mir im Alltag sehr zügig funktioniert hat, sonder diese auch als P2.5 Luftqualitätswert am kleinen Farbdisplay und/oder in der App anzeigt. Die Luftqualität wird spürbar besser, auch wenn man hier ganz klar keine Wunder, sondern eben nur eine Verbesserung erwarten sollte. Ein Raum verwandelt des Djive Flowmate ARC Portable natürlich nicht in eine frisch duftende Oase, aber die Luft in einem gut 20 m² großen Zimmer wirkt nach gut einer Stunde Laufzeit angenehm frisch. 

Luftreinigung

Wie bereits zuvor erwähnt, frischt der Djive Flowmate ARC Portable die Luft spürbar auf und man kann dies auch sehr gut sehen, weil die typischen kleinen Staubpartikel welche man bei Sonnenstrahlung durchs Fenster sehen kann, sichtbar reduziert werden. Djive gibt Arbeitsleistung mit 86,3 m³ Luft pro Stunde an, was sich zwar im Vergleich zur Konkurrenz teils je nach verglichenem Modell etwas geringer anhört, aber die Arbeitsleistung ist sehr gut und sehr gründlich. Was mir auch sehr gut gefällt, ist der HEPA14 Filter im Djive Flowmate ARC Portable, welcher eine wesentlich effektivere Luftreinigung bietet als viele andere Luftreiniger, denn oftmals kommt hier „nur“ ein HEPA13 Filter zum Einsatz. 

Der Filter sollte übrigens laut Djive nach 720 Stunden Betriebszeit ausgewechselt werden, was einem direkt, wenn es Zeit wird, am Farbdisplay mitgeteilt wird und zudem ertönt ein Alarmton. Man kann diese Meldung bei Bedarf oder beim Wechsel des Filters durch 5 Sekunden gedrückt halten der Einschalttaste am Gehäuse, oder auch in der App bzw. alternativ auch mit der Fernbedienung zurücksetzen. Wechselt man den Filter nach den 720 Stunden nicht aus, sondern setzt nur den Zähler zurück, dann wird eben die Reinigungsleistung sinken, aber wie stark dies Einfluss hat, kann ich aufgrund mangelnder Messmittel nicht aussagen. Ein neuer Filter kostet mit gut 39,99€ nicht die Welt und daher würde ich zum Austausch nach der angegebenen Zeit raten. 

Zusätzlich zum Filter bietet der Djive Flowmate ARC Portable noch eine integrierte UV-Sterilisation, welche standardmäßig aktiviert ist. Diese soll eine noch gründlichere Reinigung gewährleisten, wird jedoch automatisch nach 1 Stunden Laufzeit deaktiviert, um unter anderem den Akku zu schonen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

App

Zusätzlich zur Steuerung über die Fernbedienung kann der Djive Flowmate ARC Portable auch optional über die kostenlos von Djive zur Verfügung gestellte App „Djive Home“ gesteuert werden. Diese steht kostenlos im AppStore (iOS) und Google PlayStore (Android) zur Verfügung. 

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
djive home
Preis: Wird angekündigt

Dazu ist es jedoch notwendig, ein Konto zu erstellen, wofür jedoch nur das Land, in dem man wohnhaft ist und eine E-Mail Adresse angegeben werden muss, mehr nicht. Danach bestätigt man noch kurz die erhaltene Mail und legt anschließend ein selbst ausgedachtes Passwort fest und stimmt im weiteren Verlauf der Standortfreigabe zu. Anschließend landet man auf der Startseite und wird direkt darauf hingewiesen, dass man mit dem „Plus-Symbol“ oben rechts ein neues Gerät mit der App verknüpfen kann. Dazu wählt man aus der Auswahl an Produkten von Djive den „Djive Flowmate ARC Portable“ aus und dann wird direkt gezeigt, wie man diesen mit dem vorhandenen WLAN koppelt. Dazu muss man im Laufe der Einrichtung das WLAN-Kennwort eingeben und schon wird alles verknüpft und man landete auf der Startseite des Djive Flowmate ARC Portable.

Hierbei wird einem schön visuell die aktuelle Luftqualität (PM2,5) in Echtzeit angezeigt und man kann direkt via Schieberegler die Lüfter-Stufe regulieren und zudem wird hier auch direkt der Akkustand in Prozent angezeigt. Unten links kann man dann bei Bedarf den Lüfter direkt Ein-/Ausschalten und recht unten gelangt man in die Einstellungen. In den Einstellungen kann man direkt die Oszillation aktivieren, die UV-Desinfektion steuern und bestimmen, ob der Djive Flowmate ARC Portable Signaltöne von sich geben soll oder nicht. Zu guter Letzt kann hier auch der Timer aktiviert werden, hierbei kann man zwischen 1 und 8 Stunden wählen und ebenso kann man noch sofern notwendig den Zähler des Filters zurücksetzen.

Die App bietet somit also exakt dieselben Funktionen, wie man auch über die mitgelieferte Fernbedienung geboten bekommt, eben nur visuell etwas hübscher gestaltet. Ob man hier die Fernbedienung oder die App bevorzugt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich persönlich habe jedoch meistens die Fernbedienung verwendet und den Djive Flowmate ARC Portable im Automatikmodus laufen lassen.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Djive Flowmate ARC Portable ist logischerweise abhängig von der gewählten Gebläsestufe. Daher variiert die Lautstärke zwischen 29 bis 58 dB je nach Einstellung, aber hörbar ist der Luftreiniger definitiv, sodass hier der Luftreiniger im Wohnzimmer, Esszimmer, Büro problemlos genutzt werden kann. Im Schlafzimmer wird dies jedoch eventuell nicht jedem gefallen, denn wer hier empfindlicher ist, wird sich an den Geräuschen stören. Hieran ändert auch der Nacht-Modus wenig, denn dabei konnte ich eigentlich kaum einen Unterschied zur Stufe 1 im Automatikmodus feststellen. Ich würde das Lüftergeräusch auf der Stufe 1 ungefähr so laut bezeichnen, wie der Lüfter eines normalen Gaming-PC, was für einige mit einem gesunden Schlaf nicht störend sein sollte. 

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit gibt Djive mit bis zu 6 Stunden an, welche man im Automatikmodus auch im Alltag ganz gut erreicht. Hat man eine Steckdose in der Nähe, kann man den Luftreiniger natürlich auch jederzeit mit dem Netzteil permanent mit Storm versorgen, aber sollte man dies nicht wünschen, hat man hier eben jederzeit die Möglichkeit, den Luftreiniger überall aufzustellen ganz ohne, dass man hier drauf achten muss, dass eine Steckdose in der Nähe ist.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Djive Flowmate ARC Portable hat das Unternehmen ein tolles 2in1 Gerät aus Ventilator und Luftreiniger entwickelt. Dabei setzt man auf einen HEPA14 Filter, der 99,9995% aller Schwebestoffe aus der Luft Filter und zusätzlich ist auch noch eine UV-C Desinfektion verbaut, bei der zusätzlich noch Keime, Bakterien und Viren abgetötet werden. Abgerundet wird das Ganze mit einem verbauten Akku, der es ermöglicht, dass der Djive Flowmate ARC Portable bequem an jedem Ort eingesetzt werden kann, aber auch jederzeit während das Netzteil zum Aufladen angeschlossen ist, verwendet werden kann.

Kritik wäre hier von meiner Seite nur zum einen der Preis, denn mit 269,99€ ist der Luftreiniger nicht gerade günstig, aber dafür gibt es hier eben das Akku-Modell, was wenige Hersteller bieten. Des Weiteren muss, damit die Luft gereinigt werden kann, eben immer auch das Gebläse laufen, was im Sommer zwar ok ist, aber im Winter sorgt dies dann dafür, dass hier permanent die kalte Luft im Raum verteilt wird. Hier hilft es dann nur, den Luftreiniger vom Gebläse gegen die Wand zu richten, denn sonst wird dies sicherlich etwas unangenehm. Hier haben andere Modell Teil den Vorteil, dass die Luft nach oben gerichtet ist, was im Sommer besser ist, als direkt am Boden entlang. Den Preis für ein Wechselfilter von 39,99€ find ich in Ordnung und ist auf jeden Fall nicht übertrieben hoch angesetzt.

Preis/Leistung

Wie ich bereits zuvor erwähnt habe, wurde die UVP mit 269,99€ festgelegt. Dies ist im inzwischen recht umfangreichen Angebot der Luftreiniger nicht gerade günstig, aber abhängig von dem Funktionsumfang akzeptabel ist, da es sich hier um eines der selten vorkommenden Modelle mit Akku handelt. Ob man hierfür die gut 70€ mehr zahlen möchte, oder nicht direkt zum günstigeren Modell ohne Akku greift, muss dann jeder für sich selbst entscheiden und kommt auf den Einsatzzweck an. Bedenken sollte man aber, dass der Djive Flowmate ARC ohne Akku aktuell in verschiedenen Shops bereits für knapp unter 170€ verfügbar ist und somit nochmals günstiger ist, als das von mir getestete portable Modell.

Djive Flowmate ARC Portable

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://djive.eu

Eve Weather

Bei Eve Weather der aktuellen Generation, handelt es sich um eine kleine, smarte Wetterstation, die – wie von allen Eve Produkten bisher gewohnt – wunderbar mit Apple HomeKit zusammenarbeitet. Das kompakte Gerät besteht aus eloxiertem Aluminium, was für ein zeitloses und zugleich elegantes Äußeres sorgt, und an der Front gibt es im Vergleich zum alten Eve Degree ein deutlich größeres Display. Dieses neue Display bringt den Vorteil, dass man sich nicht mehr nur die aktuelle Temperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit sowie den aktuell Wettertrend anzeigen lassen kann. Was Gerät sonst noch so kann, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Testberichts. 

Gefällt uns

  • IPX4 Zertifizierung für den Ausseneinsatz
  • kompakte Größe
  • sehr genaue Messwerte
  • gut ablesbares Display
  • HomeKit
  • Thread
  • hochwertiges Gehäuse
  • Batteriebetrieb

Gefällt uns weniger

  • nur für Apple User
  • echt hoher Preis

Eve Weather

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert Eve Weather in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen, wie ich es bereits von den bisherigen Produkten gewohnt bin, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild der kompakten Wetterstation versehen.

Direkt an der Front präsentiert Eve ein Bild des Eve Weather und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarte Wetterstation“ lesen. Da Eve ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke an der Vorderseite wie bereits von anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit den Vorteilen des Produktes. Dazu zählen der IPX4-Schutz, welcher für einen Schutz gegen allseitiges Spritzwasser sorgt (Auf der Verpackung steht hier jedoch leider noch IPX3). Des Weiteren erwähnt Eve hier, dass man wie bereit erwähnt Automationen erstellen kann, sodass bei einem bestimmten Wetter bestimmte Aktionen ausgeführt werden und zudem wird hier auf die austauschbare Stromversorgung über eine CR 2450 hingewiesen. An der linken Seite zeigt Eve wie gewöhnlich das Übersichtsmenü der App in Verbindung mit dem Eve Weather sowie das Logo von der App.

Zum Schluss zeigt Eve wie von eignen Produkten gewohnt an der Rückseite noch zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei wird einmal die montierte Wetterstation im Außenbereich gezeigt, bei dem ein Kind mit dem Wasserschlauch daneben herumspritzt und das zweite Bild zeigt die Wetterstation auf einem Gartentisch stehend, bei dem direkt daneben das iPhone mit der geöffneten Eve Home App gezeigt wird. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Weather hingewiesen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist Eve Weather zu sehen, wie diese an einer Außenwand befestigt wurde und dabei alle relevanten Daten direkt am Display zeigt. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über den man die Wetterstation später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. 

In dem Karton selbst erblickt man in der rechten Hälfte das Hauptgerät Eve Werther, welches hier an vielen Stellen mit einer Schutzfolie geschützt wird und sicher in einem Zellulose-Einsatz eingesetzt wurde. Letzteres schützt die Wetterstation absolut sicher in der Verpackung, sodass hier absolut nichts beschädigt werden kann. Darunter befinden sich dann noch die üblichen Beipackzettel, mehr gibt es nicht, denn die Batterien usw. sind bereits eingesetzt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Weather handelt es sich wie bereits erwähnt um eine kompakte Wetterstation, welche gerade einmal 54 x 54 x 16 mm groß ist und vom Gewicht knapp 48 Gramm auf die Waage bringt. Ist das Gerät aktiviert, zeigt dies auf dem 3 Zoll großen Digitaldisplay die aktuelle Außentemperatur sowie die momentane Luftfeuchtigkeit an und kann außerdem noch den lokalen Wettertrend (Sonnig, Regen, Bewölkt usw.) anhand eines entsprechenden Symbols darstellen. 

Das Gehäuse des Eve Weather bzw. dessen Rahmen besteht aus eloxiertem Aluminium, an der Rückseite kommt ein robuster schwarzer Kunststoff zu Einsatz und an der Front handelt es sich um einen robusten, transparenten Hochglanz-Kunststoff. Diese Materialien und eine entsprechende Abdichtung sorgen dafür, dass Eve Weather auch für die ungemütlichen Umgebungsbedienungen gemacht ist und somit problemlos bei Temperaturen von -18 °C bis 55 °C, 0 % bis 100 % Luftfeuchtigkeit und einem Luftdruck von 260 bis 1260 mbar verwendet werden kann. Außerdem bietet das Gerät die Schutzklasse IPX4 und somit einen Schutz gegen allseitiges Spritzwasser, aber dennoch sollte man beim Montieren drauf achten, dass man Eve Weather vor direkter Sonnenstrahlung usw. schützt und es z. B. an einer schattigen Nordseite am Haus zu montieren, damit man keine verfälschten Messergebnisse erhält. 

An der Kunststoffrückseite finde man zum einen die runde, mit einer Münze drehbare Abdeckung, unter welcher die auswechselbare Knopfzellen-Batterie des Typs CR2450 bereits vom Hersteller eingesetzt wurde. Darüber findet man den sogenannten Schlüssellochaufhänger, mit welchem Eve Weather an einem an der Wand eingebrachten Schraubenkopf aufhängen kann. Letzteres sollte man selbst zu Hause haben bzw. besorgen, denn das Montagematerial, also eine Schraube und ein eventuell benötigter Dübel, ist im Lieferumfang nicht enthalten, kostet aber auch nicht unbedingt viel Geld. Über dem Batteriefach an der Rückseite findet man auch den Aktivierungs- bzw. Reset-Button, über welchen man die kleine Wetterstation direkt zu Beginn einschaltet und auch später eventuell zurücksetzen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung Eve Weather ist für den Einsatzzweck absolut in Ordnung. Der hochwertige eloxierte Aluminiumrahmen ist absolut unempfindlich gegenüber den Temperaturschwankungen und Witterungsverhältnissen im Außenbereich. Die Front sollte ebenfalls nicht groß leiden, da man Eve Weather idealerweise einem schattigen Bereich z. B. an der Nordseite der Hauswand montierten soll und die Kunststoffrückseite, welche an der Wand hängt, ist sowieso vor den meisten Witterungseinflüssen gut geschützt.

Dank einer guten Abdichtung des Gehäuses bietet das ganze auch einen Schutz gegen Spritzwasser laut IPX4-Zertifizierung und das man hier anstelle von einem Akku auf eine Batterie setzt, ist logischerweise den Witterungsverhältnissen geschuldet. Schließlich würde der Wechsel von warmer und kalter Temperatur und die Schwankung der Luftfeuchtigkeit einen Akku schneller in die Knie zwingen. Des Weiteren wäre das Gerät schrottreif, wenn der Akku defekt wäre und so kann man hier einfach die leere Knopfzellen-Batterie durch eine neu ersetzen und alles läuft wieder eine längere Zeit. Das hier übrigens eine Knopfzelle und nicht herkömmliche AA- oder AAA-Batterien zum Einsatz kommen, ist dann wiederum der Größe von Eve Weather geschuldet, aber der Kauf einer Knopfzellen-Batterie des Typs CR2450 sollte auch keine Schwierigkeit sein, denn diese bekommt man sowohl lokal ganz gut oder in Zeiten, wo der Online-Handel boomt, auch sehr schnell und günstig im Internet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Wetterstation-Artkompakte Wetterstation für den Aussenbereich
MessdatenTemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck
Messgenauigkeit± 0,3 °C
± 3% Luftfeuchtigkeit
± 1 mbar
StromversorgungBatteriebetrieb (CR 2450)
UmgebungsbedingungenTemperaturen von  -18 °C bis 55 °C, 0 % bis 100 % Luftfeuchtigkeit, 260 bis 1260 mbar Luftdruck, Schutzklasse IPX4
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig
MaterialRahmen aus Aluminium, Gehäuse aus Kunststoff
LieferumfangEve Weather
1x Knopfzelle (CR 2450)
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Weather

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir zur Einrichtung, welche bei Eve dank Apple HomeKit absolut einfach und zugleich sehr schnell erledigt ist. Die Einrichtung ist dabei eigentlich wie bei allen Geräten, die diesen Dienst von Apple unterstützen, nahezu identisch und in wenigen Schritten erledigt. Da Eve Weather wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen.

In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave (10.14), die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. MacOS Catalina (10.15), Big Sur (11.0) oder dem aktuellen Betriebssystem Monterey (12.0) besitzt, auf die aktuelle Messwerte (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) später auch bequem vom Mac einsehen.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für Letzteres entschieden, da es einfach vonstattengeht und kein Download einer zusätzlichen App erfordert. 

Um Eve Weather einzurichten, öffnet man wie bei allen HomeKit fähigen Geräten die HomeKit App wählt hier beim klick auf das „+“ im oberen rechten Bildschirmrand „Gerät hinzufügen“, scannt den Code an der Unterseite von Eve Weather oder an der beiliegenden Kurzanleitung und schon weiß die App, welches Gerät man einrichten möchte und stellt eine Verbindung her. Nach kurzer Wartezeit wir Eve Weather erkannt und man kann diese einem entsprechenden Raum bzw. Ort im Haus bzw. dessen Umgebung zuordnen. Anschließend ist Eve Weather direkt einsatzbereit und man kann ab sofort alle Daten in Apple HomeKit oder in der Eve Home App einsehen. Die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und natürlich auch die aktuelle Wettervorhersage wird aber schon direkt beim aktivieren von Eve Weather auf dessen Display angezeigt und kann somit jederzeit auch von dem Gerät direkt abgelesen werden. 

Die Einrichtung ist somit absolut einfach und das tolle dabei ist, man muss bei der Einrichtung keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Des Weiteren ist auch kein externer Server, auf welchen die Wetterstation zugreifen muss, notwendig, was den Vorteil mit sich bringt, dass es hier nicht wie bei anderen Geräten dieser Art, bei einem Serverausfall dazu kommt, dass man keine Wetterdaten abrufen kann.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

In der HomeKit-App kann man dank Eve Weather direkt die aktuelle gemessene Temperatur sowie die Luftfeuchtigkeit einsehen, was man neben der aktuellen Wettervorhersage natürlich ebenso auch dank des Displays direkt am Gerät ablesen kann.

Mit der Eve-App habt ihr gegenüber der HomeKit App deutlich mehr Möglichkeiten. Hierbei könnt ihr nämlich nicht nur das aktuelle Wetter, die Luftfeuchtigkeit und die Wettertrends einsehen, sondern auch noch die historischen Daten der Wetterstation, also den Verlauf der eben erwähnten Messdaten anhand eines Kurvendiagramms von mehren Tagen betrachten. Dabei kann Eve Weather bis zu knapp über 20 Tage in seinem internen Speicher sicher, damit diese jederzeit auch in der App übersichtlich betrachtet werden können, müsst ihr die Daten regelmäßig manuell synchronisieren. Dies geschieht nämlich nicht automatisch und somit muss man hier immer in die App navigieren, damit hier die aktuellen Daten vom Zwischenspeicher übertragen werden. Macht ihr dies nicht, dann werden alle Daten, die älter als die 20 Tage sind, mit den neuen Messdaten überschrieben und ihr habt keine lückenlose Wetterkurve. Einen Nachteil, was der Verzicht der Cloud bzw. Server-Anbindung mit sich bringt, aber zugleich auch auf etwas, was ich persönlich gut verzichten kann.

Über die Eve App kann man zudem teils nützlich Automationen erstellen, so kann man z.B bestimmen, das bei einer bestimmten Temperatur automatisch die smarte Beleuchtung in blauer Farbe aufleuchtet, sodass man selbst weiß, dass man früher raus muss, da man heute die Scheiben am Auto Freikratzen muss usw. Diese Automationen funktionieren über die Eve Home App deutlich umfangreicher als bei Apple Home Kit. Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Weather zu, kommuniziert das Ganze über die Bluetooth-Verbindung, welche von der Reichweite je nach Grundstücksgröße bzw. des Wandaufbaus eurer vier Wände abhängt. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV 4K oder ein iPad, welches man als Zentrale nutzt, kann man auch die tolle Thread-Funktion nutzen, welche den Zugriff auf Eve Weather deutsch beschleunigt, da dies der Grundstein des Standards Matter ist. Thread soll die Zukunft des Smart Home sein, bei dem zahlreiche Hersteller zusammenarbeiten, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man bei Eve Weather beachten, dass es sich um ein Batteriebetriebenes Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen.  Full Thread Geräte wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind. 

Des Weiteren kann ich auch klar sagen, dass sich das Display von zahlreichen Blickwinkeln sehr gut ablesen lässt, was mich trotzt des einheitlich spiegelnden Displays etwas überrascht. Wenn man hier nicht gerade von einem ganz flachen Winkel draufschlug, erkennt man die Werte sehr gut und deutlich. Dies wirkt daher bei den Bildern mit der Kamera auf meinen Produktbildern meiner Meinung nach deutlich spiegelnder, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Die Messgenauigkeit gibt Eve übrigens mit  ± 0,3 °C, ± 3% Luftfeuchtigkeit und ± 1 mbar an, was sehr genau ist und auch im Alltag waren die Messwerte mit den Mitteln, mit welchen ich diese Prüfen konnte exakt gleich.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Hier möchte ich euch noch kurz etwas die Eve Home App näher vorstellen bzw. auf die Funktionen, welche euch bei Eve Weather zur Verfügung stehen, erläutern. Die Eve Home App ist kostenlos im AppStore verfügbar und es ist ratsam, diese zu installieren, da man darüber Software-Updates durchführen kann, sofern eines verfügbar sein sollte.

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

In der Eve App werden einem wie bereits erwähnt drei Daten angezeigt, die aktuelle Temperatur und die Luftfeuchtigkeit mit einem entsprechenden Kurvendiagramm der letzten Tage, die man bereits synchronisiert hat. Natürlich wird einem auch hier der aktuelle Wettertrend mit den Angaben von dem aktuellen hPA Wert (Hektopasca) und einem Symbol, was einem die Prognose des aktuellen Wetters zeigt, dargestellt. Vielmehr gibt es hier jedoch nicht, aber für die kleine Wetterstation ist dies auch absolut ausreichend und was möchte man hier noch großartig mehr haben.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte, darunter auch Eve Weather nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Nutzer von Android-Geräten können direkt auf die App zwar leider nicht zugreifen, aber dennoch ist Eve Weather für Haushalte, in welchen die Familienmitglieder unterschiedliche Smartphones haben, dennoch eine Überlegung wert, denn jene ohne Apple-Device können die Werte auch direkt am Gerät ablesen. Möchten jedoch alle auch von unterwegs auf die Wetterstation zugreifen, sollte man sich eventuell bei einem anderen Hersteller umschauen, dann ist Eve Weather nämlich das falsche Produkt. Eve muss ich auch hier loben, die Einrichtung ist dank HomeKit sehr durchdacht und verständlich aufgebaut. Die Eve Home App wird eigentlich kaum benötigt, lediglich dann, wenn man Animationen erstellen möchte oder die Messdaten ausführlich synchronisieren und regelmäßig betrachten möchte.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 79,95 € ist Eve Weather definitiv nicht günstig und auch bei verschiedenen Online-Anbietern ist das kompakte Gerät nur knapp unter 75€ erhältlich und somit auch nicht wirklich günstiger. Alternativen gibt es hier natürlich, aber z. B. bei Netatmo, damit haben aber meine Eltern bzw. vor allem mein Vater, der kein Smartphone hat, keine Möglichkeit, die aktuellen Werte abzurufen. Die Messdaten werden hier nämlich nur am Smartphone angezeigt und zudem wird viel über einen Server abgerufen, was hier bei Eve Weather komplett anders ist. Hier hat man keine Server, sondern alles wird direkt am Gerät gemessen und zudem können die aktuellen Werte direkt am gut ablesbaren Display betrachtet werden. Gerade Letzteres ist für mich ein großer Vorteil und der Grund, warum ich weiterhin auf diese kleine kompakte Wetterstation setze.

Eve Weather

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Yale Smart Keypad

In diesem testr LITE Bericht möchte ich euch eine Ergänzung zum Yale Linus Smart Lock vorstelle. Dabei handelt es sich um das Yale Smart Keypad, welches es einfach ermöglicht, durch einen selbst definierten Code zugriff zum Haus (durch die Haustüre) zu gewähren. Es ist einfach und schnell eingerichtet, erfordert keine Verkabelung und ist perfekt für Gäste, Reinigungskräfte, Handwerker oder aller anderen Art, der man einen einfachen Zugriff zum Haus gewähren möchte, ohne direkt den Schlüssel aushändigen zu müssen.

Yale Smart Keypad

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Google Nest Cam mit Akku

In aller Kürze

Mit der neuen Google Nest Cam mit Akku hat Google eine sehr gute Überwachungskamera im Sortiment, die bezüglich der Objekterkennung aktuell die beste unter den kabellosen Kameras ist. Die Akkulaufzeit von bis zu max. 7 Monaten kann im Test ebenso überzeugen wie die zuverlässige Unterscheidung von Personen, Fahrzeugen, Tieren und sonstigen Bewegungen. Dadurch kann man die nicht gewünschten Benachrichtigungen von erfassten Bewegungen sehr zuverlässig reduzieren. 

Das einzige Manko ist der eigentliche Zwang zum monatlichen Nest Aware Abo für 5€ oder mehr, damit man den vollen Funktionsumfang nutzen kann und die Software erfordert einige Klicks, bis man zur gewünschten Funktion kommt. Dafür wiederum überzeugt die Cam durch ihre gute Bildqualität und die Objekterkennung, welche mich im Alltag sehr überzeugt haben.

Gefällt uns

  • Gute Videoqualität
  • sehr gute Audiowiedergabe
  • top Personen- und Objekterkennung
  • theoretisch ohne zusätzliche Cloud kosten nutzbar
  • drahtloser oder kabelgebundener Betrieb möglich
  • mit Google Nest Hub nutzbar

Gefällt uns weniger

  • App bietet weniger Einstellungsmöglichkeiten als die Konkurrenz
  • Aufnahmen können nicht lokal gespeichert werden
  • Folgekosten bei Cloud nutzung

Google-Store bei Amazon

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Google Nest Cam wird in einer rechteckigen Verpackung geliefert, welche rein optisch absolut identisch zu den bisherigen Google-Produkten gestaltet wurde. Somit erhält man hier eine rundum weiße Verpackung, welche mit einigen Informationen zum neuen Produkt aus dem Hause Google versehen wurde.

Angefangen an der Vorderseite bzw. Oberseite der zweiteiligen Verpackung. Hier wird einem direkt eine Abbildung der neuen Nest Cam präsentiert und selbstverständlich prangt hier auch das gewohnte bunte Google-Logo sowie der Produktname. In der linken unteren Ecke wird man dann zudem direkt in mehreren Sprachen darüber informiert, dass es sich hierbei um ein Batterie betreibendes (Akku-Modell) handelt.

An der Seite gegenüber des einfachen Google-Logo kann man sehr viel Text in mehreren Sprachen lesen, bei dem es sich zum Teil um die Produktbezeichnung, den Lieferumfang, die technischen Daten und die Anforderungen der Google Cam mit Akku handelt. Die Seite zur Linken wiederum beschreibt mehrere für Google wichtige Ausstattungsmerkmale der Google Nest Cam mit Akku. Während Google die rechte Seite wie gewohnt dafür nutzt, das gewohnte Anwendungsbild darzustellen, welches das jeweilige Produkt in Aktion zeigt. In diesem Fall sieht man die Google Nest Cam an einer Fassade montiert. Während die Unterseite der Verpackung einem ein Bild zeigt, auf welchem man sieht, wie am Smartphone, welches auf einem Schreibtisch liegt, das Live-Bild der Kamera, die im Garten hängt, gezeigt wird.

Hebt man den Deckel von der zweiteiligen Verpackung ab, kommt direkt die neue Google Nest Cam zum Vorschein. Die Kamera befindet sich hier wie von Google und Nest gewohnt in einem Einleger aus weißem, recyceltem Papier, welches zu einer Art Kartonage gepresst wurde. Diese hält die Kamera samt magnetischem Montagefuß sicher zentriert, sodass beim Versand nichts an der Kamera beschädigt wird. Nimmt man die Kamera dann samt dem Einleger aus der Verpackung heraus, kommt eine kompakte Kurzanleitung zum Vorschein, diese wird jedoch zur Einrichtung nicht benötigt, da die Inbetriebnahme im sehr ausführlichen Umfang auch in der App erklärt wird.

Unter dieser blauen Anleitung hat Google das restliche Zubehör verstaut, bei dem es sich zum einen um das 0,9 Meter lange USB-A auf ein spezielles PIN-Sockel-Ladekabel handelt, mit dem man den integrierten Akku aufladen kann. Im Zentrum liegt dann auch noch ein dazu benötigtes 7,5 Watt Netzteil, was hier noch zum Lieferumfang gehört, was bei einigen neuen Smartphones nicht mehr der Fall ist. Untere diesem Einleger findet man dann im Boden der Verpackung doch das restliche Montagezubehör. Dabei handelt es sich um einen Montagesockel aus Kunststoff und die zur Befestigung benötigten zwei Schrauben mit passenden Dübeln.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design der Nest Cam setzt Google auf ein modernes und zugleich schlichtes Design. Das Gehäuse der Überwachungskamera ist äußerlich rund gehalten und Google setzt hier auf den vom Unternehmen oft eingesetzten matten weißen Kunststoff. Das weiße Gehäuse und der schwarze Kunststoff an der Front, wo die Kameralinse sitzt, passen wunderbar zueinander und somit sieht die Kamera absolut schick aus.

Google sieht bei der neuen Google Nest Cam einen Einsatz sowohl Outdoor als auch indoor vor. Also man kann die Kamera einfach mit dem Lieferumfang an Montagematerial und Halterung an der Außenfassade oder innen im Haus an eine Wand befestigen. Alternativ kann man natürlich auch für rund 35€ das Nest Cam-Stativ kaufen, welches die Google Nest Cam zur idealen Indoor-Überwachungskamera macht. Diese kann dann z. B. auf einem Möbelstück wie einem Tisch oder Sideboard gestellt werden und somit ideal platziert und ausgerichtet werden. Dabei kann die Kamera über das Gelenk um bis zu 45° geneigt werden und zudem wird diese, sofern das Netzteil angeschlossen wird, permanent mit Strom versorgt.

Die Google Nest Cam ist im Durchmesser 83 cm groß und ebenso lang. Beim Gewicht kommt das gute Stück auf knapp unter 400 Gramm. An der Seite des Gehäuses finde man neben dem vertieften Ladeanschluss ein Stativgewinde, mit welchem die Kamera auch auf einer separaten Halterung befestigt werden kann und direkt davor befindet sich hinter den vielen kleinen Löchern ein Lautsprecher. Über diesen Lautsprecher kann man dann zusammen mit dem Mikrofon, welches an der Front versteckt ist, problemlos mit einer Person vor der Kamera kommunizieren. An der schwarzen Front findet man dann direkt zentral die große Kameralinse und direkt darüber das besagte Mikrofon und eine Status-LED. 

Der Montagefuß, welcher bei der Google Nest Cam enthalten ist, gefällt mir sehr gut, denn Google setzt hier auf eine starke magnetische Verbindung, welche alles superfest zusammenhält, sodass die Kamera nicht mit dem Montagefuß verschraubt werden muss. Durch die runde Form der Kamerarückseite und die gegensätzliche Einbuchtung an der Halterung kann die Nest Cam ideal im Winkel eingestellt werden und hält danach wunderbar an der gewünschten Position. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung hab ich an der Google Nest Cam mit Akku eigentlich nichts zu bemängeln. Diese ist so weit wie von Google gewohnt, sehr gut verarbeitet und ja auch hier setzt Google wie bei den Google Assistant Lautsprechern und der Doorbell großen wert auf Nachhaltigkeit und so bestehen 47 % der Kunststoffteile aus recyceltem Material. 

Die Nest Cam mit Akku ist laut Google witterungsbeständig nach IP54, somit nimmt diese auch dann keinen Schaden, wenn diese von einem Regenschauer getroffen wird. Die Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und + 40 C° bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 20 bis 85 Prozent. Hier gibt es jedoch Konkurrenzprodukte, welche bezüglich der max. Temperatur noch ein paar Grad mehr Reserven bieten, doch ebenso gibt es hier auch schlechtere Modelle.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-ArtIntelligente Überwachungskamera (Akkubetrieben oder Kabelgebunden)
AuflösungFull-HD, 1.920 × 1.080 Pixel, bis zu 30 fps
Weitwinkel130° diagonal
Abmessungen83 x 83 (L x B)
Zoom6-facher digitaler Zoom
MaterialKunststoff (47 % der Kunststoffteile bestehen aus recyceltem Material)
Konnektivität802.11b/g/n (2,4 GHz). Unterstützung für WEP-, WPA-, WPA2- und WPA3-Verschlüsselung, Bluetooth Low Energy (BLE)
FunktionenLED-Statusleuchte
Hochwertiger Lautsprecher und hochwertiges Mikrofon
Zweiwege-Audiofunktion mit Geräuschunterdrückung
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP54 · Relative Luftfeuchtigkeit: 20 bis 85 %
Temperatur: -20 bis 40 °C
NachtsichtmodusBis zu 6,1 m Sichtweite
6 xInfrarot-LEDs (850 nm) mit IR-Sperrfilter
Kamera2 Megapixel Bildverhältnis: 16:9
LieferumfangNest Cam-Kamera
Magnetplatte
Montageplatte
2x Dübel
2x Wandschrauben
1x Ladekabel (1 m)
1x 15W-Netzteil
Kurzanleitung
Informationen zur Sicherheit und beschränkten Garantie
Technische Daten der Google Nest Cam mit Akku

Einrichtung und Installation

Die Google Nest Cam wird wie alle aktuellen Smart Home Produkte aus dem Hause Google über die „Google Home App eingerichtet. Diese stellt Google kostenlos zum Download bereit und ist für alle iOS und Android-Devices verfügbar. Zudem wird natürlich auch ein Google-Konto benötigt, welches kostenlos erstellt werden kann, sofern man noch keines besitzen sollte.

Google Home
Preis: Kostenlos
Google Home
Preis: Kostenlos

Wählt man in der Google Home App aus, dass man ein neues Gerät einrichten möchte, muss man hier im Laufe der Einrichtung einfach den QR-Code an dem Schutzaufkleber an der Front der Kameralinse abscannen. Hierbei sollte man auf jeden Fall dran denken, den Aufkleber nicht in den Müll zu werfen, sondern den inneren Kreis mit dem QR-Code heraustrennen und an der beiliegenden Kurzanleitung an deren Rückseite einkleben. Darauf weißt Google auch extra während der Einrichtung drauf hin und hat hierfür extra einen Platz an der Anleitung integriert, an dem der runde Aufkleber aufgeklebt werden kann. Hier hätte man meiner Meinung nach jedoch den QR-Code direkt auf der Rückseite der Anleitung aufkleben können, wie es z. B. auch bei allen Apple Home-Kit Produkten der Fall ist, denn so würde es sicherlich nicht passieren, dass dieser Code versehentlich weggeworfen wird. Das dieser Code nicht auf der Kamera angebracht wurde, hat natürlich seinen Grund, denn da die Kamera einfach abgenommen werden kann, könnte diese jeder abmontieren und so die Kamera stehlen und zurücksetzen.  

Anhand von diesem QR-Code weiß die App direkt, welches Produkt man einrichten möchte und führt einen dann Schritt für Schritt durch den Installationsprozess. Hat man wie ich bereits ein Google Nest Produkt, wie z. B. einen Nest Protect Rauchmelder, kann man die Google Nest Cam auch ganz einfach über diesen einrichten. Dies wird automatisch von der App erkannt und man wird aufgefordert, die mittlere Taste des Rauchmelders kurz zu betätigten, dass dieser alle Daten wie z. B. die vom WLAN an die neue Nest Cam übermittelt. 

Während der Einrichtung werdet ihr dann unter anderem auch noch gefragt, wo ihr die Kamera installiert, was beim Einsatz von mehreren Überwachungskameras von Vorteil ist, sodass man den Überblick behalten kann und ihr werdet zudem gefragt, wie ihr die Kamera installieren möchtet. Dabei stehen dann die Standard-Montage mit der im Lieferumfang enthaltenen Magnethalterung zur Auswahl oder alternativ auch die Indoor installation via Nest Cam-Stativ, einer Made for Google-Halterung oder einer Halterung bzw. Stativ von Drittanbietern (Stativgewinde befindet sich beim Ladeanschluss der Cam). 

Entscheidet ihr euch wie ich hier ganz einfach mit der Magnethalterung, da ihr die Google Nest Cam Outdoor nutzen möchtet, wird im darauffolgenden Menü gefragt, an welche Art von Untergrund ihr die Halterung anbringen möchtet. Dabei stehen folgende Optionen zur Auswahl: 1 Holz- Trockenbauwand, 2. Ziegel, Naturstein, Mauerwerk oder Stuck und 3. Metall. Dadurch wird euch im nächsten Schritt genau erklärt, welche Gegenstände ihr zur Montage benötigt und auf was ihr alles achten müsst. Da kann ich Google nur loben, denn hier wird der Kunde über alles aufgeklärt. Dazu zählen die Hinweise, wie hoch die Kamera idealerweise angebracht werden sollte, dass man prüft, ob der Blickwinkel stimmt, reicht die WLAN-Reichweite usw. Daher sollte hier einheitlich nichts schiefgehen, da wie bereits erwähnt alles wunderbar während der Einrichtung erklärt wird.

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Das Herzstück der Nest Cam mit Akku ist der 2 Megapixel starke Farbsensor, welcher dank der Linse die für ein diagonales Sichtfeld von 130° abdeckt, ein scharfes Bild liefert und dafür sorgt, dass man den gewünschten Bereich damit weitreichend überwachen kann. 

Das Bildverhältnis wird hier im 16:9 Format dargestellt, sodass man hier ein großflächiges Bild auf allen Devices geliefert bekommt. Videos werden einem hier mit der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel und mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde inkl. HDR-Modus angezeigt. Letzteres ist hier bei Tag und nacht möglich, sodass z. B. wie man es auch von Ring kennt, der beleuchtete Teil der Aufnahmen farblich dargestellt wird, während der Rest schwarz/weiß bleibt.  

Damit man nicht nur bei Tag sieht, was oder wer vor der Kamera vorbeigelaufen ist, hat Google hier insgesamt sechs 850-nm-Infarot-LEDs verbaut, welche eine Sichtweite von bis zu 6,1 Meter ermöglichen. Diese Aktiveren sich wie üblich völlig automatisch bei Nacht und sorgen selbst bei Dunkelheit für eine ausreichende Ausleuchtung vor der Kameralinse.

Des Weiteren hat Google die Nest Cam mit einem Bewegungssensor ausgestattet, welcher dafür sorgt, dass die Cam auf Wunsch automatisch eine Aufzeichnung startet bzw. den Nutzer darüber benachrichtig, dass im horizontalen Sichtfeld von 110° bzw. bis zur Entfernung von 7,5 Meter eine Bewegung erkannt wurde. Dann wird, wie ich eben erwähnt habe, sofern aktiviert eine Aufnahme gestartet und die kleine LED-Statusanzeige an der Front leuchtet auf. Diese kann in den Einstellungen jedoch leider nicht abgeschaltet werden. Sämtliche Daten bzw. Aufnahmen überträgt die Kamera wie von Google gewohnt, über das WLAN-Netzwerk mit 802.11b/g/n jedoch weiterhin nur im 2,4-GHz-Band, damit eine größere Reichweite gewährleistet wird. Hier finde ich es zwar weiterhin etwas Schade, dass man das 5-GHz-Band nicht unterstützt, aber immerhin ist das WLAN mit WPA3 geschützt. Die Einrichtung der Nest Cam erfolgt übrigens wie gewohnt automatisch über das integrierte Bluetooth Low Energy, bis diese abgeschlossen ist, und fortan werden dann alle Daten über das schnelle WLAN-Netzwerk übermittelt.

Bewegungserkennung

Die Bewegungssensoren können in den Einstellungen der Kamera perfekt eingestellt werden, sodass man hier genau die gewünschte Zone definieren kann, welche überwacht werden soll. Somit wird zuverlässig verhindert, dass man über eine Bewegung benachrichtigt wird, wenn des Nachbars Katze oder etwas anderes ständig im Eckbereich der Kamera vorbeiläuft. 

Hier kam es bei mir nun nach einigen Monaten Testzeitraum zu keinen Fehlalarmen, was ich bei anderen Anbietern von Überwachungskameras nicht behaupten kann. Hier funktioniert dies Personenerkennung der Nest Cam sehr fortschrittlich. Das Besondere an der Nest Cam ist dabei, dass diese zwischen Menschen, Tieren (Katze und Hund) und Fahrzeugen unterscheiden kann und im Verlauf bzw. euch direkt benachrichtigt, was die Cam in ihrem Blickfeld erkannt hat. Dabei sollte man jedoch beachten, dass die max. Reichweite der Bewegungserkennung nicht unendlich ist, zwar funktioniert diese recht weit, aber wirklich zuverlässig ist diese nur bis ca. 10 Meter Entfernung. Alles, was schon weiter weg erkannt wurde, wird dann leider nicht mehr so zuverlässig erkannt. 

Gesichts-/Personenerkennung

Google hat die Nest Cam neben der Erkennung von Personen, Fahrzeugen und Tieren auch noch mit einer Gesichtserkennung ausgestattet, welche in den Einstellungen der Kamera aktiviert werden kann. 

Erkennt die Kamera nach der Aktivierung der Funktion ein Gesicht, dann wird man direkt gefragt, ob man diese entsprechende Person kennt. Ist dies der Fall, kann man dieser Person einen Namen zuordnen und fortan wird die Aufnahme im Verlauf unter den Namen der benannten Person gespeichert. Außerdem werdet ihr dann in Zukunft nicht mehr nur benachrichtigt, dass eine Person erkannt wurde, sondern „Person Tobias“ wurde vor der Kamera gesehen usw. Diese Funktion ist ganz gut, sodass man vielleicht auf die Schnelle unter den ganzen Aufnahmen die gewünschte schneller finden kann, aber abgesehen davon bringt diese einem nicht wirklich einen Mehrwert, da ihr fortan weiterhin über alle Personen benachrichtigt werdet. Wünschenswert wäre hier gewesen, dass z. B. wenn eine bekannte Person aus dem Haushalt an der Kamera vorbeiläuft, automatisch die Aufnahme abgebrochen wird, jedoch ist dies leider nicht möglich. 

Ansonsten funktioniert die Gesichtserkennung im Alltag gut, sodass tagsüber alle Personen die ca. 5 bis 6 Meter vor der Kamera zuverlässig erkannt wurden, doch in der Nacht funktioniert das ganze bei der reinen Nachtsicht ohne zusätzliche Beleuchtung nicht mehr ganz so zuverlässig. Wenn man dann aber der Kamera mitteilt, wer die Person ist, also dass man dann ein Gesicht bei Tageslicht und eines mit Nachtsicht abgespeichert hat, funktioniert dies wiederum deutlich besser.

Objekterkennung

Google hat die neue Nest Cam wie bereits erwähnt, mit einer erweiterten Objekterkennung ausgestattet, die nun laut Google zwischen Personen, Fahrzeugen und Tieren unterscheiden können soll. Über welche Objekte man hier genau benachrichtigt werden möchte, kann man ebenfalls in der App einstellen, sodass sofern gewünscht, die Anzahl an den täglichen Benachrichtigungen reduziert werden kann, wenn man z. B. nicht über jedes Tier, Fahrzeug benachrichtigt werden möchte.  

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

Die Google Nest Cam wird wie inzwischen alle neue Smart-Home Produkte aus dem Hause Google nicht mehr über die alte Nest-App gesteuert und eingerichtet, sondern über Google Home App, welche diese vor einigen Jahren abgelöst hat. Beim Öffnen der App befindet man sich hier wie gewohnt auf der Übersichtsseite, wo einem alle verbundenen Geräte angezeigt werden, dies kann hier jede nachdem, wie viele Geräte ihr verknüpft habt, schnell etwas unübersichtlich werden, daher sollte man alle Geräte beim Einrichten genau bezeichnen und den Ort, an dem diese genutzt werden, mit Angaben. Dies hilft nämlich enorm dabei, den Überblick über die Ganzen Smart-Home Produkte zu behalten. Tippt man bei der Übersichtsseite auf die Google Nest Cam, gelangt man in deren Menü, wo man sozusagen das Live-Bild betrachten kann und in das Einstellungsmenü gelangt, doch der Reihe nach. 

Direkt nach der Auswahl der Google Nest Cam landet man in einem Fenster, welches einem im Zentrum und oben noch etwas kleiner den aktuellen Akkustand der Kamera anzeigt. Zudem wird man in der linken Ecke über den Status der Kamera informiert, welcher hier bei mir, sofern keinerlei Bewegung erfasst wurde, auf inaktiv steht. Dann kann man hier noch direkt in den Live-Videostream wechseln, damit man das Bild der Cam sieht und man kann über das Zahnrad zu den Einstellungen navigieren. 

In der Live-Ansicht angelangt, kann man auf Wunsch das Mikrofon aktivieren, indem man auf das entsprechende blaue Symbol tippt, sodass man auf Wunsch direkt mit der Person vor der Kamera sprechen kann. Weiterhin wird einem dabei dann im oberen Rand der Status (in diesem Fall LIVE) und der Akkustand angezeigt. Über die drei Punkte im oberen rechten Rand kann man unter anderem die Kamera ausschalten oder zum vollständigen Verlauf wechseln. Dabei werden einem dann alle aufgezeichneten Ereignisse aufgelistet.

Über das kleine Zahnradsymbol neben den drei Punkten gelangt man zu den Einstellungen der Google Nest Cam. Hierbei kann man dann direkt im Punkt „Allgemein“ die Geräteinformationen einsehen und im Untermenü „Benachrichtigungen“ bestimmen, ob man Push-Benachrichtigungen über Fehler, Updates, den Akkustand usw. erhalten möchtet. Des Weiteren kann man hier noch aktivieren, dass man Benachrichtigungen nur in Abwesenheit zugesendet bekommen möchte, sodass dies automatisch aktiviert wird, wenn alle mit der Kamera verbunden Personen das Haus verlassen haben.

Akku-Einstellungen

Hier sieht man zum einen wieder groß dargestellt die aktuelle Akkulaufzeit in Prozent. Darunter kommt ein Schieberegler, mit dem man den automatischen Energiesparmodus aktivieren kann, sodass die Kamera automatisch die Videoqualität usw. reduziert, damit die Laufzeit etwas optimiert wird, bis der Akku wieder aufgeladen wird. In diesen Modus wechselt die Google Nest Cam dann automatisch, wenn die Laufzeit nur noch bei 20 % bzw. 7 Tagen liegt. Im Untermenü „Akkunutzung“ kann man bestimmen, ob man den von Werk eingestellten ausgeglichenen Wert nutzen möchte oder mehr in Richtung Aufnahmen und Ereignisse aufnehmen möchte oder die längere Akkulaufzeit bevorzugt.

Ereignisse-Einstellungen

In diesem Menü kann man sofern nicht bereits zu Beginn ausgewählt, denn Verlauf aktivieren. Macht man dies nicht, wird man zwar über Ereignisse benachrichtigt, aber es findet keine Aufzeichnung statt. Im Untermenü „Alarmbereich“ kann man dann die genaue Zone mithilfe von 8 Punkten definieren, die im Blickfeld der Kamera überwacht werden soll. Macht man dies, wird man fortan nur über die Ereignisse in dem bestimmen Bereich benachrichtigt.  

Video-Einstellungen 

Im Untermenü „Video“ kann man den bereits erwähnten Videoverlauf aktivieren, sofern nicht schon geschehen. Im nächsten Menü bestimmt man die Empfindlichkeit für dir Beendigung des Ruhemodus in 3 Stufen, eine höhere Empfindlichkeit bedeutet dabei natürlich auch einen höheren Akku-Verbrauch. Darunter kann man die Videoqualität von hoch auf maximal erhöhen, den Nachtsichtmodus von automatisch auf aus bzw. immer an stellen und die Helligkeit der Statusanzeige von automatisch auf hoch oder niedrig stellen. Zu guter Letzt kann natürlich auch das Kamerabild um 180° gedreht werden, was dann sinnvoll ist, wenn die Kamera über Kopf an eine Decke montiert wird.

Audio-Einstellungen

Ein weiterer Punkt im Einstellungsmenü ist der Bereich „Audio“. Hier kann man bei Bedarf das Mikrofon deaktivieren, was jedoch zugleich dazu führen wird, dass Live-Audio und Audioaufnahmen deaktiviert werden und man kann die Kameralautstärke via Schieberegler definieren. Letzteres ist dann wichtig, wenn man mit einer Person vor der Kamera reden möchte, denn stellt man hier die Lautstärke zu leise ein, versteht einen die Person vor der Kamera nicht. Aktiviert man den Punkt Audioaufnahmen, werden alle Dinge aufgenommen und zwar mit Ton, sodass auch jenes mit aufgenommen wird, was ihr eventuell mit der Person von der Kamera über die Funktion „Sprechen und Hören“ geredet habt.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit der Google Nest Cam mit Akku ist schwierig anzugeben, da von der Laufzeit mehrere Faktoren abhängen. Hier spielen zum einen die gewählten Einstellungen und die Häufigkeit der Ereignisse, also, wie oft die Kamera aktiviert wird und Videos aufnimmt, eine entscheidende Rolle. Denn logischerweise erfordern häufigere Aufzeichnungen und das erkennen bzw. hinweisen auf Ereignisse mehr Strom, was sich eben auf die Gesamtlaufzeit auswirkt.

Google gibt an, dass die Laufzeit bei einer belebten Umgebung bis zu eineinhalb Monaten ausreicht, also dann, wenn ihr z. B. an einer Hauptstraße wohnt. Bis zu 3 Monate, sofern man in einer normalen ruhigeren Umgebung lebt und max. 7 Monate bei einer sehr ruhigen Umgebung wie z. B. einer wenig befahrenen Sackgasse. 

Somit schneidet die Google Nest Cam mit Akku ganz gut ab, auch wenn es hier auf dem Markt ein paar andere Modelle gibt, welche noch eine etwas länge Laufzeit bieten. Die Kamera von Google schneidet hier etwas schlechter ab, dies kann jedoch unter anderem an der umfangreichen Bewegungserkennung liegen, welche eben dafür sorgt, dass der Stromverbrauch etwas höher ausfällt. 

(Akkulaufzeit: 3,5 von 5 Punkten)

Ton- /Videoqualität

Sprachqualität 

Die Aufnahmen der Google Nest Cam ist im Bezug auf der Sprachqualität sehr gut. Klar ist diese nicht ganz so gut wie bei der neuen Nest Doorbell, da man hier logischerweise nicht ganz so nah an das Mikrofon herankommt. Dennoch hat Google das ganze so ausgelegt, dass der Lautsprecher den Klang der gesprochenen Worte verständlich wiedergibt und man selbst hört direkt vom Smartphone die Person vor der Kamera gut. 

Ist die Kamera wiederum an einem weniger windgeschützten Bereich montiert, gelingt es den Mikros, welche mit einer Geräuschunterdrückung ausgestattet wurden, nicht zu 100 % die Windgeräusche zu neutralisieren. Dies gelingt jedoch anderen Herstellern in dieser Situation auch nicht wirklich besser.

Videoqualität

Kommen wir noch zu Bildqualität bzw. der Videoqualität. Der gerne von Google genutzte Full HD Sensor mit seinem 110° Blickwinkel liefert dementsprechend ein weinwinkliges Bild. Die Qualität würde ich als ganz gut bezeichnen, denn das Bild ist recht klar und bietet saubere Details. Nur gelegentlich kam es hier bei schnelleren Bewegungen von Sträuchern vor der Kamera zu leichten Artefaktbildungen. 

Wenn es langsam dunkel wird, schaltet die Kamera in den Nachtsichtmodus, durch welchen das Bild im dunkeln schwarz/weiß wird und durch die IR-LEDs ausgeleuchtet wird. Die Reichweite der IR-LEDs ist ganz gut, aber ich hatte hier schon die ein oder andere Überwachungskamera, die eine höhere Reichweite der Nachtsicht geboten hatte. 

Ob es bei euch eine Verzögerung zwischen Bild und Sprache gibt, hängt logischerweise von der Geschwindigkeit eurer Netzwerkverbindung ab. Bei einem Neubau (Holzständerbauweise) wie bei uns mit dünneren Wänden wird das WLAN wenig gestört und somit ist die Verbindung ausreichend schnell, sodass es kaum zu einer Verzögerung kommt.

 Nest-Aware-Abo 

Die Google Nest Cam speichert ihre Aufnahmen in der eigenen Cloud. Eine Möglichkeit, die Aufnahmen lokal auf einer Speicherkarte abzuspeichern, wird hier nicht geboten. Lediglich wenn es bei euch einen Ausfall des Internets kommen sollte, zeichnet die Kamera die letzt Stunde auf und speichert diese im Zwischenspeicher. 

Die Option, die Aufnahmen in der Cloud abzuspeichern, ist jedoch nicht kostenlos. Google bietet zwar die Option, das kostenfreie Abo nutzen zu können, aber diese ist im Funktionsumfang deutlich eingeschränkt.

Im Kostenlosen Abo (Basis-Abo) kann die Nest Cam nämlich nur die Ereignisse der letzten 3 Stunden aufnehmen bzw. speichert nur diese abrufbar ab. Alle Geschehnisse, die älter sind, werden somit gelöscht. Sollten euch der Videoverlauf der letzten 3 Stunden jedoch nicht ausreichen, müsst ihr ein kostenpflichtiges Nest-Aware-Abo abschließen, sodass man je nachdem, wie viel man im Monat bezahlt bis zu 30 bzw. 60 Tage Videoverlauf geboten bekommt. Hier sind die Preise wie für die anderen Smart-Home Produkte mit Videoaufnahme für einen 30-tägigen Videoverlauf bei 5 Euro im Monat bzw. 50 Euro im Jahr, während man für den jeweils doppelten Preis einen 60-tägigen Videoverlauf bekommt und 10 Tage konstante Aufnahme ermöglicht werden. Dieser Service gilt dann jedoch nicht nur allein für ein Produkt aus dem Hause Google, sondern für alle im Heimnetzwerk integrierten Überwachungskameras. Die Aufnahmen werden alle verschlüsselt gespeichert und übertragen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der neuen Nest Cam mit Akku bietet Google eine Überwachungskamera an, die sowohl Outdoor als auch Indoor genutzt werden kann. Hier liefert Google eine sehr gute Gesichts- und Bewegungserkennung, die meiner Meinung nach noch etwas besser funktioniert als bei der Konkurrenz. Ich war damit sehr zufrieden, denn somit kam es bei mir mit der Google Nest Cam zu keinerlei Fehlern bezüglich der Benachrichtigungen. 

Dafür wiederum werden monatlich bzw. jährlich weitere Kosten fällig, sofern einem die eine 3-stündige Aufzeichnung nicht ausreichen sollte. Somit entstehen hier natürlich weitere Kosten, die nicht von jedem gern gesehen sind. Eine lokale Speicherung der Videos ist hier weiterhin nicht möglich. 

Die Video- und Audioqualität ist so weit sehr gut und die Montage der Kamera ist sehr einfach und relativ schnell erledigt. Die Möglichkeit, die Google Nest Cam mit meinem vorhanden Nest Hub zu verbinden, hat mir sehr gut gefallen, sodass ich die Nest Cam mit Akku trotz leichten schwächen gerne an unserem Neubau verwende.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199 € ist die Google Nest  Cam mit Akku preislich günstiger als die Vorgängermodelle. Google hat hier endlich auch dafür gesorgt, dass diese nicht nur über einen Stromanschluss verwendet werden kann, sondern auch endlich via Akku. Die Inbetriebnahme wird sehr gut Schritt für Schritt erklärt und sollte somit auch ohne große technische Kenntnisse möglich sein. Daher kann ich die Kamera von meiner Seite weiterempfehlen, sofern man mit den Kritikpunkten kein Problem hat. 

Google Store bei Amazon

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https:store.google.com

Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit

In aller Kürze

Beim neuen Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit handelt es sich um eine weitere Version (Form und Größe) der neusten Shapes. Bei dieser Version gilt, wie es auch bei den Shapes Triangle der Fall ist, dass alle Module der Serie untereinander verbunden werden können und dass diese alle eine berührungsempfindliche Oberfläche und das Rhythm-Modul integriert haben, welches auf Musik bzw. Töne reagiert. Daher gilt auch hier, dass man vor dem Kauf nicht mehr erst überlegen muss, welche Module man sich kaufen möchte, sondern bekommt alle Funktionen im kompletten Sortiment geboten. Zu beachten gilt jedoch auch hier, dass die neuen Shapes-Module weiterhin nur als Deko-Beleuchtung verwendet werden können, denn um diese z.B, als Arbeitslicht nutzen zu können, bräuchte man deutlich mehr Panels, was meiner Meinung nach aber wenig Sinn macht, da dies dann sehr teuer wäre.

Gefällt uns

  • modularer Aufbau
  • vereinfachter Aufbau und Bedienung
  • sehr schönes Licht
  • reagiert auf Musik und Berührung
  • Connect+ (mit anderen Panels der Serie kombinierbar)
  • vereinfachtes entfernen der Module

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nanoleaf liefert das Shapes Hexagons Starter Kit in einer etwas größeren Verpackung aus als das Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit, was daran liegt, dass die Module hier etwas größer sind. Rund um die Verpackung werden zum Teil Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen zu den neuen Panels gezeigt.  

Wie bereits beim Nanoleaf Triangle Starter Kit präsentiert Nanoleaf an der Vorderseite ein gewohntes Produktbild, welches die Panels ausführlich zeigt. Selbstverständlich prangen hier an der Front auch der Herstellername sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Module enthalten sind, in diesem Fall 9 Stück, dass diese mit der neuen Connect + Technologie kompatible sind und auf die Apple-HomeKit-Kompatibilität wird ebenfalls mit dem typischen Siegel hingewiesen.

An der Rück- und linken Verpackungsseite zeigt Nanoleaf erneut mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben präsentiert. Außerdem werden hier wie gewohnt die Vorteile der Module erwähnt, man informiert nochmals ausführlicher über die neue Connect+ Technologie und die zahlreichen unterstützten Dienste wie z. B. Google Assistant, Apple HomeKit, Samsung SmartThings, Amazon Alexa und IFTTT.  

Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf hier wie bereits bei den restlichen Leuchtmitteln, welche ich von dem Unternehmen getestet habe, sehr loben. Erneut ist dem Unternehmen nämlich bei der Verpackung der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien in diesem Fall fast nur Kartonage sehr wichtig, es wird nahezu komplett auf zusätzliche Verpackung verzichtet. Die Module wurden hier anders als beim Nanoleaf Triangle Starter Kit nicht aufrecht, sondern übereinandergestapelt und während man in der einen Ecke die ganzen Verbindungsstücke findet, verstecken sich unter den Modulen das Netzteil mit einer Kabellänge von ca. 2,5 Metern inkl. den Stecker-Adapter für die EU und für UK. Außerdem liegt hier noch das Steuermodul bei, während man die Befestigungsklebestreifen bereits an den Montageplatten an der Rückseite der Modul angebracht hat. Die Kurzanleitung fehlt hier selbstverständlich auch nicht, denn auf dieser befindet sich wie bei Apple HomeKit kompatiblen Produkten üblich der entsprechende Code, um die Leuchten mit der Apple HomeKit-App zu verbinden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit besteht in meinem Fall aus insgesamt 9 sechseckigen Kunststoff-Panels. Alle Seiten der Module sind dabei 11,4 cm lang bzw. jedes Panel nimmt von der Fläche ca. 20 cm in der Höhe und in der Breite etwa 23 cm ein. Das Gewicht je Panel liegt bei knapp 208 Gramm und die Dicke beträgt knapp 1 cm. Verbunden werden die einzelnen Panels mit denselben neu entwickelten dreiadrigen Kontaktplättchen, die in allen neuen Shapes-Panels zum Einsatz kommen. Über diese Kontakte wird dann nicht nur der Strom übertragen, sondern auch sämtliche Befehle übermittelt usw.

Die neuen Kontaktplättchen gefallen mir sehr gut, denn diese bringen sehr sinnvolle Veränderungen mit sich. Zum einen werden diese nämlich nicht mehr in ein Schubfach eingeschoben, sondern von oben an einem der insgesamt 6 Kontaktflächen eingepresst. Das von den Alten durchaus ärgerliche Problem, dass die Kontaktplättchen nicht eingerastet sind und die Montage somit insgesamt umständlicher war, gehört somit definitiv der Vergangenheit an.

Durch die sechseckige Form können die Nanoleaf Shapes Hexagons sowohl nebeneinander auf einer Höhe, aber auch versetzt nach oben oder unten an der Wand angebracht werden. Hier bringt auch die neu entwickelte, an der Rückseite angebrachten Montageplatte einen großen Vorteil mit sich, denn diese Platte ist nun um 360° drehbar und kann entweder an die Wand geschraubt oder mit dem bereits befestigten Klebestreifen auch ganz einfach aufgeklebt werden. Einer leichten Korrektur nach der Montage steht somit nichts im Wege und zudem können die Panels somit deutlich leichter wieder entfernt werden. Der doppelseitige Klebestreifen ist nämlich wie erwähnt nur an der Montageplatte befestigt und kann nach dem Entfernen des Panels wieder leichter entfernt werden als zuvor, wo die Klebestreifen direkt am Panel befestigt waren. 

Im ausgeschalteten Zustand sind die Panels lediglich in einem neutralen Weiß gehalten, wie es bereits bei den Light Panels und Nanoleaf Canvas der Fall war. Die Oberfläche an der Front ist mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen, die so weit gut aussieht und kaum anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Der Formfaktor der Hexagons ist neu und gefällt mit persönlich gut, da man diese Form wunderbar mit den großen und kleinen Dreiecken der Shapes Triangels kombinieren kann. Der beleuchtete Anteil ist hier relativ groß, sodass man hier eine großflächige beleuchtete Fläche geboten bekommt ohne allzu große „blinde“ Bereiche.

Nanoleaf ist es ebenfalls gelungen, dass die Panels der kompletten Shapes-Serie nahezu komplett gleichmäßig ausgeleuchtet werden, was bei den Generationen davor noch anders war, denn hier leuchtete ein Teil in der Mitte heller als der Rest. Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Shapes können insgesamt 500 Panels an eine Steuereinheit angeschlossen werden und somit darüber gesteuert werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Netzteil bis zu 500 Panels mit Strom versorgen kann, ein Netzteil liefert nämlich insgesamt 42 Watt und je nachdem, welche Panels angeschlossen werden, können hier deutlich weniger mit Strom versorgt werden. Daher sollte man, sofern man vorhat, mehrere verschiedene Nanoleaf Shapes Panels miteinander kombinieren zu wollen, auf den Energieverbrauch pro Paneel achten und so berechnen, dass die 42 Watt nicht überschritten werden, sonst muss man ein weiteres Netzteil anschließen, was jedoch auch kein Problem wäre, sofern genug Steckdosen in der Nähe sind. Möchte man hier nur die Shapes Hexagons betreiben, liegt die maximale Anzahl an Panels bei 21, da ein Paneel 2 Watt benötigt und wenn man dies mit 21 multipliziert, kommt man auf genau 42 Watt. 

Das mitgelieferte 42-Watt-Netzteil wird ebenfalls über einen der Steckpunkte an der Rückseite eingesteckt. Dabei ist es jedoch völlig egal, in welches der mitgelieferten Panels ihr dieses einsteckt. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel. Daher gibt es hier kein zusätzliches Netzteil, welches noch zusätzlich zwischen dem Kabel hängt. Das Kabel bietet eine Länge von gut 2,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Shape Hexagons Starter Kit gibt es so weit von meiner Seite nichts Gravierendes zu Beanstanden. Die Panels sind sehr hochwertig und vermitteln sowohl in der Hand als auch montiert an der Wand einen sehr schönen Eindruck. Die Montage ist nun deutlich erleichtert worden und die neuen Steckverbindungen halten nun absolut sicher.

Dank der neuen Montageplatte reicht nun sogar ein einzelner Klebestreifen aus, damit das gesamte Panel sicher gehalten wird (sofern es der Untergrund der Wand zulässt). Ebenso ist das Stromkabel ausreichend lang und macht wie der Rest des Zubehörs einen sehr guten Eindruck.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Panels, welche durch weitere Module der Shapes Serie erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 100 Lumen pro Panel
Max. Farbenmehr als 16 Millionen
Farbtemperatur1200–6500 Kelvin
Gewicht ca. 208 Gramm pro Panel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang5x / 9x / 15x sechseckige LED-Lichtpanels 
5x / 9x / 15x Montageplatten
6x / 10x / 16x Doppelseitiges Klebeband
5x / 9x / 15x Verbindungsstücke zum Anschluss zwischen Panels und Steuereinheit
1 x Steuereinheit
1 x Netzteil
1 x Schnellstartanleitung
Technische Daten der Nanoleaf Shapes Hexagons

Montage

Das Nanoleaf Hexagons Starter Kit wird wie das Triangels Starter Kit in mehreren Sets angeboten, bei denen die Anzahl der enthaltenen Panels variiert. Wahlweise bietet Nanoleaf hier ein Set mit vier, neun oder 15 Panels an, dabei ist dann selbstverständlich immer das jeweils dafür benötigte Installationsmaterial enthalten. Durch die neue Montageplatte und die ebenfalls überarbeiteten Steckverbindungen wurde die Montage der einzelnen Panels an die Wand nun sehr erleichtert und ist nun absolut kein Problem mehr. Zuvor musst man die kompletten Panels schon mindestens zu zweit an die Wand montieren, was nun auch ebenso problemlos alleine erfolgen kann. 

Durch den neuen Web-Layout-Assistent, den Nanoleaf kostenfrei zur Verfügung stellt, kann man wunderbar aus den gekauften Panels ein Muster für die Wand erstellt und dabei hier genau ausprobieren, was damit alles möglich ist. Außerdem stellt man auch einen Netzteil-Rechner zur Verfügung, damit man genau weiß, wie viel Netzteile für die gewünschte Beleuchtung notwendig sind. Nanoleaf gibt zudem über die eigene Homepage Anregungen zu den verschiedenen Motiven, welche Anzahl an Panels benötigt werden und auch welche der drei neuen Formen dafür notwendig sin. Dieselben Funktionen bekommt man jedoch auch über die Nanoleaf App geboten, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. Um in der App den Assistenten richtig nutzen zu können, muss das Starter Kit jedoch zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. 

Um die Nanoleaf Hexagons Panels nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Hierbei muss man sich keinerlei Sorgen machen, was mit dem Set passiert, wenn der Hersteller jemals insolvent wäre, denn das System funktioniert komplett ohne Cloud bzw. Server. Zudem kann das System problemlos direkt über die Panels bedient werden, selbst dann, wenn die Internetverbindung abbricht usw. 

Bei der Registrierung kann man entweder die klassische Variante mit E-Mail Adresse und einem selbst ausgedachten Passwort nutzen, oder man registriert sich alternativ mit einem bereits vorhanden Konten von Facebook, Google oder Apple. Sofern ihr euch hier über einen der letztgenannten Dienste entscheidet, habt ihr den kleinen Vorteil, dass ihr euch keine weiteren Kontaktdaten merken müsst, was ich durchaus gut finde, denn ich habe inzwischen zahlreiche Login-Daten und bin daher froh, wenn ich mir nicht ständig neue Dinge merken muss. Als Apple-User habt ihr die Option, das ganze Starter Kit über Apple HomeKit einzurichten und darüber zu steuern. Dabei bringt das Ganze nicht nur einen Komfortgewinn in puncto Bedienung, sondern ihr könnt aktivieren, dass euer Smartphone übermittelt, wenn ihr das Haus verlassen habt oder betretet, sodass das Licht automatisch aus bzw. eingeschaltet wird. Als Apple-User wird man während der Anmeldung direkt gefragt, ob man das Starter Kit mit Apple HomeKit synchronisieren möchte, dem ich zugestimmt habe. Dabei muss man einfach, sobald man dazu aufgefordert wird, den bekannten HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der beiliegenden Anleitung oder an der Rückseite der Steuereinheit) und schon verbindet sich das Nanoleaf Starter Kit mit HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App oder als Apple-User auch direkt über die HomeKit App.

Die Nanoleaf Shapes Hexagones Panels werden wie das Triangels Starter Kit mithilfe der im Lieferumfang enthaltenen doppelseitigen Klebepads an der Wand befestigt. Diese sind ausreichend stark, sodass die Panels auch problemlos an von Staub befreiten glatten Oberflächen halten. Nanoleaf empfiehlt diese jedoch nicht für strukturierte und poröse Oberflächen wie z. B. Tapeten, Backsteinwände und Spritzputz, da es hier sein kann, dass die Klebefläche nicht ausreichend flächig ist. Dafür könnte man die Halterung bei Bedarf mit je zwei Schrauben an die Wand befestigen. Die dafür benötigten Schrauben müssen jedoch separat gekauft bzw. besorgt werden.

Nun muss man sich eines der im Lieferumfang enthalten Panels aussuchen, welches man als Startpanel bestimmt. An diesem befestigt man dann alle benötigten Verbindungsstücke, bevor man dies an die Wand anbringt. Somit steckt man an diesem auch die Steuereinheit und/oder das Netzteil an einen freien Steckplatz und zieht die Schutzfolie des bereits angebrachten Klebepads ab. Nun das Panel an den gewünschten Bereich an die Wand bringen und für 30 Sekunden in kreisförmigen Bewegungen im Bereich der Mitte andrücken. Dies wiederholt man dann mit den restlichen Modulen und ganz wichtig immer alle Verbindungsstücke anbringen, sonst muss man das jeweilige Panel wieder von der Montageplatte abziehen, was jedoch problemlos möglich ist und daher nicht weiter ärgerlich wäre.  

Nanoleaf bietet im Shop noch Zubehör an, der es ermöglicht, die Panels über Wandecken miteinander zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Flex Linkers, welche zwischen den Kontakten etwas länger und wie der Name schon verrät, flexibler sind. Dabei verlangt das Unternehmen für 3 Stück 9,99€, was je nachdem wie viele Panels man über die Wand entlangführen möchte, für weitere hohe Kosten sorgen kann.

(Montage: 5 von 5 Punkten)

Einrichtung, Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch dem Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit die WiFi-Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird hier leider immer noch nicht unterstützt), könnt ihr die Panels anschließend jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT steuern. Die meisten unter euch werden jedoch die Bedienung über die Nanoleaf App oder direkt über die Touch-Funktion bevorzugen. 

Bei der App handelt es sich exakt um dieselbe, wie es auch bei den älteren Nanoleaf Light- und Canvas-Panels der Fall war, daher ist diese logischerweise identisch aufgebaut. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ist die App etwas verschachtelt aufgebaut, da man eventuell einige Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Nachdem starten der App landet man immer auf der Startseite (dem Dashboard), hier sieht man im Überblick alle Leuchtmittel von Nanoleaf oder wie bei mir z. B. auch die Philips-Hue-Leuchtmittel. Bei den Nanoleaf Shapes Produkten sieht man hier dann auch direkt, ob diese grade angeschaltet sind und kann diese bei Bedarf mit dem Schieberegler Aus-/Einschalten. Außerdem kann man hier über das Wassertropfen-Symbol direkt in die Farben-/Szenen-Auswahl navigieren und diese somit schnell und einfach verändern. Der Rahmen um das Shapes Symbol zeigt euch dann direkt, in welcher Farbe bzw. Szene die Panels gerade eingestellt sind. 

Tippt man auf das Symbol der Panels in der App, kann man hier zum einen dieselben Funktionen ausführen und zudem noch die Helligkeit der Panels regulieren. Außerdem bekommt man hier direkt zahlreiche Szenen angezeigt, die einem anhand des Symbols davor direkt zeigen, ob es sich um eine Szene handelt, die einen reinen Farbverlauf bietet, oder eine, die z. B. auf Musik bzw. Töne reagiert. Über das Symbol oben links gelangt man in die Einstellungen der Leuchtmittel. Hier kann man z. B. die berührungsempfindliche Steuerung regulieren und bestimmen, welche Kommandos bei welchen Gesten aktiviert werden sollen. Mit „taktile Aktionen“ kann man die Panels verwenden, um damit das SmartHome zu steuern. Dabei wählt man das gewünschte Panel aus und weißt diesem in Kombination mit HomeKit ein Gerät zu, sodass z. B. beim Berühren dieses einen Panels die Beleuchtung oder Ähnliches eingeschaltet bzw. ausgeschaltet wird. Zudem kann man hier in den Einstellungen die automatische Helligkeitseinstellung aktivieren, sodass sich diese der Helligkeit im Raum anpasst.

Im nächsten Untermenü „Entdecken“ kann man zahlreiche weitere Szenen herunterladen, welche hier kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Im Untermenü „Erfahren“ kann man sich dann über die zahlreichen Nanoleaf Produkte, sowie in die Integration zu den einzelnen Diensten informieren und dem Beta-Programm beitreten. Das vorletzte Untermenü ist „Zeitschaltpläne“, welches wie der Name schon vermuten lässt, ermöglicht, die Panels zeitlich zu steuern und der letzte Menüpunkt befasst sich mit eurem Benutzerkonto und sofern aktiviert mit der Cloud-Synchronisation.

Die Steuerung der Panels ist selbstverständlich auch direkt über die im Lieferumfang enthaltenen Steuereinheit möglich. Hierüber kann man die Panels Ein-/Ausschalten, über die „+“ und „-“ Tasten kann die Helligkeit reguliert werden und mit der Pfeiltaste kann man durch die gespeicherten bzw. vorgegebenen Rhythm-Szenen wechseln. Mit der Taste mit den zwei Pfeilen startet man eine rein zufällige Szene, die vorinstalliert wurden, und durch das Notensymbol startet man die gespeicherten bzw. vergebenen Farbszenen, welche auf Musik und Töne reagieren.

Via Apple HomeKit kann man bei den Nanoleaf Shapes Hexagones schnell und einfach die Farben der Panels verändern und die Automationen „wann ich ankommen, Einschalten “ und wenn ich gehe „Ausschalten“ aktivieren.

(Einrichtung, Bedienung und App: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Shape Hexagones Panels handelt es sich um ein sehr schönes Deko-Leuchtmittel. Um damit ein kompletten Raum zu erleuchten, würde man jedoch deutlich mehr als nur 9 Panels benötigen, was dann nicht gerade günstig wäre. Das Set kann zwar um bis zu 500 Panels pro Steuereinheit erweitert werden, jedoch landet man dann preislich schon alleine beim Starter-Kit bei 199,99€ und durch die zusätzlichen Panels und Netzteile würde man hier schnell bei einem sehr hohen Preis landen, um damit einen Wand ausreichend ausleuchten zu können.

Beim wohl wichtigsten Punkt, der Beleuchtung bzw. deren Qualität und Ausleuchtung können die Nanoleaf Shapes Hexagons absolut überzeugen, denn dabei handelt es sich um die größten Panels und somit auch zugleich um die hellste Version der Shapes. Die einzelnen Panels können wie die Triangles zum einen nämlich mehr als 16 Millionen Farben darstellen und bieten eine Farbtemperatur von 1.200-6.500 Kelvin, sowie einen Farbwiedergabeindex (CRI) von 80. Bei der maximalen Helligkeit erreichen die Shapes Hexagons max. 100 Lumen und sind somit noch etwas heller als die Triangles mit 80 Lumen. Man bekommt mit den in meinem Set enthaltenen 9 Panels jedoch definitiv nicht einen ca. 20 m² großen Raum komplett ausgeleuchtet, aber sofern man die Panels auf max. Helligkeit und eine weiße Lichtfarbe wählt, ist das Licht dennoch sehr hell und sorgt für ein besonders Highlight in dem jeweiligen Raum. 

Bei weißem Licht ist das Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit wie alle anderen Panels am hellsten. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen und viel Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu relativ gleichmäßig und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen. Lediglich beim Dimmen nimmt die gleichmäßige Ausleuchtung etwas ab, ist jedoch immer noch sehr gut.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei sämtlichen Leuchtmitteln ist selbstverständlich auch der Stromverbrauch ein nicht gerade unwichtiger Punkt. Schließlich ist dieser ebenfalls wichtig, denn dieser sollte nicht zu hoch sein. Der Stromverbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine Rolle.

Da wie bereits erwähnt bei kaltweißem Licht die höchste Helligkeit erreicht wird, braucht das Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit auch genau bei dieser Darstellung am meisten Strom und bei Farben etwas weniger. 9 Panels brauchen bei der Darstellung von weißer Farbe rund 20 Watt. Bei einer farblichen Darstellung z. B. blau/rot usw. benötigen 9 Panels wiederum knapp 18 Watt.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Shapes Hexagons Starter Kit hat Nanoleaf eine weitere Form der smarten Wandbeleuchtung auf den Markt gebracht. Diese überzeugen wie die anderen Formen wie z. B. die Triangles mit einer noch einfacheren Montage sowie Einrichtung und die Beleuchtung ist mit den anderen Shapes Panels kompatible, sodass diese miteinander kombiniert werden können.  

Der modulare Aufbau gefällt mir auch hier sehr gut und bietet einen sehr umfangreichen Spielraum zur individuellen Gestaltung, je nachdem, wie viel Panels man gekauft hat bzw. miteinander kombinieren möchte. Das alle Shapes Leuchtmittel berührungsempfindlich sind und auch auf Töne reagieren können, gefällt mir ebenfalls sehr gut, denn bei den alten Generationen musste man sich beim Kauf noch genau Gedanken machen, welche Funktionen man nutzen möchte, da man die richtigen Module kaufen musste

Preis/Leistung

Die UVP des Shapes Hexagones Starter Kit mit 9 Panels liegt bei 199,99€. Es gibt jedoch auch ein kleines Set, das 5 Panels beinhaltet für 129,99€ und eines mit 15 Panels für 299,99€.

Nanoleaf hat mit den neuen Shapes Leuchtmittel das smarte Licht weiter perfektioniert und die Kritikpunkte, welche ich noch bei den Vorgängergenerationen bemängeln konnte, beseitigt. Die Montage ist dadurch nochmals deutlich einfacher und durch die Connect+ Technologie bieten die Shapes-Generationen nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten und Möglichkeiten der Beleuchtung.

Dennoch haben auch die neuen Nanoleaf Shapes Triangle Panels einen Schwachpunkt, welchen bereits die Vorgänger hatten, nämlich den Preis. Schließlich kostet das Starter-Kit mit 9 Panels knapp 200€. Wer daher noch mehr Panels haben möchte, muss tief in den Geldbeutel greifen.

Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de

Google Nest Doorbell

In aller Kürze

Mit der neuen Nest Doorbell mit Akku hat Google eine neue Video-Türklingel auf den Markt gebracht, bei der man auf ein rundum erneuertes Produkt setzt. Anders als z. B. Ring, bei den die Türklingel seit den letzten Generationen sich kaum im Design verändert haben, hat Google die Nest Doorbell vom Design komplett gegenüber dem Vorgängermodell der Nest Hallo verändert. Zudem hat Google auch die Hardware überarbeitet und setzt nun etwas weniger auf die Cloud, sodass der Großteil der Daten nun direkt über die Türklingel bearbeitete werden. Wie es sich für eine smarte Video-Türklingel gehört, kann die Nest Doorbell dabei nicht nur ein Live-Bild erzeugen, wenn jemand geklingelt hat, sonder kann auf Wunsch auch den Nutzer benachrichtigen, wenn eine Bewegung in ihrem Sichtfeld erkannt wurde. 

Die Video- und Sprachqualität der Nest Doorbell ist für eine Video-Türklingel gut und auch absolut ausreichend. Benachrichtigungen über Ereignisse, welche die Kamera registriert, werden zuverlässig an die Nutzer gesendet, jedoch erhält man z. B. auf dem Smartphone nur Push-Benachrichtigungen, die gerne versehentlich unter mehreren Benachrichtigungen untergehen können. Praktisch finde ich bei der neuen Nest Doorbell dass man nun auch einen Akku integriert hat, sodass die Kamera wahlweise kabelgebunden oder rein über den Akku betrieben werden kann. 

Gefällt uns

  • Gute Videoqualität
  • sehr gute Audiowiedergabe
  • top Personen- und Objekterkennung
  • ohne zusätzliche Cloud kosten nutzbar
  • drahtloser oder kabelgebundener Betrieb möglich
  • mit Google Nest Hub und Lautsprechern nutzbar
  • vorhandener Türgong kann genutzt werden

Gefällt uns weniger

  • App bietet weniger Einstellungsmöglichkeiten als die Konkurrenz
  • Aufnahmen können nicht lokal gespeichert werden

Google-Store bei Amazon

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Nest Doorbell wird in einer kompakten länglichen Verpackung geliefert, welche im identischen Design wie die bisherigen Produkte von Google daher kommt. Somit erhält man hier eine rundum weiße Verpackung, welche mit einigen Informationen zum neuen Produkt aus dem Hause Google versehen wurde.

Angefangen an der Vorderseite, hier wird einem direkt eine große Abbildung der neuen Nest Doorbell (mit Akku) präsentiert und selbstverständlich dürfen hier an der Front das Google-Firmenlogo und der Produktname nicht fehlen. In der linken unteren Ecke kann man dann noch wie gewohnt die Bezeichnung des Produktes auf Deutsch und Französisch lesen. 

An der rechten Verpackungsseite kann man sehr viel Text lesen, bei dem es sich jedoch um die Produktbezeichnung, den Lieferumfang, die technischen Daten und die Anforderungen der Google Nest Doorbell mit Akku handelt. Dies wird hier alles sehr ausführlich in Deutsch und Französisch beschrieben. Die linke Seite wiederum zieren mehrere für Google wichtige Ausstattungsmerkmale der Nest Doorbell mit Akku. Zu guter Letzt zeigt einem die Unterseite noch wie immer ein von Google gerne verwendetes Anwendungsbild, welches das jeweilige Produkt in Aktion zeigt. In diesem Fall sieht man das Google Pixel Smartphone auf dem Tisch liegend und kann auf dem Display sehen, wie der Nutzer des Smartphones dabei gerade ein Live-Bild der Kamera betrachtet und so sehen kann, dass der Paketbote vor der Tür steht und geklingelt hat.   

Hebt man den Deckel von der zweiteiligen Verpackung ab, kommt direkt die neue Google Nest Doorbell zum Vorschein. Die Kamera befindet sich hier wie von Google und Nest gewohnt in einem Einleger aus weißem, recyceltem Papier, welches zu einer Art Kartonage gepresst wurde, diese hält die Kamera sicher zentriert, sodass beim Versand nichts an der Kamera beschädigt wird. Nimmt man die Türklingel samt dem Einleger aus der Verpackung heraus, kommt eine kompakte Kurzanleitung zum Vorschein, diese wird jedoch nicht unbedingt benötigt, da die Inbetriebnahme im sehr ausführlichen Umfang auch in der App erklärt wird.

Unter dieser blauen Anleitung hat Google das restliche Zubehör verstaut, bei dem es sich zum einen um das 0,9 Meter lange USB-A auf USB-C-Ladekabel handelt, mit dem man den integrierten Akku der Video-Türklingel aufladen kann. Daneben findet man die Montageplatte aus Metall, welche auf jedem Fall montiert werden muss, zusammen mit einem zusätzlichen 20° Kunststoff-Keil, der je nachdem wie man die Kamera montieren möchte auch noch gebraucht wird. In dem kleinen Karton hat Google noch die Kleinteile verstaut, bei dem es sich zum einen um das Werkzeug handelt, mit dem man die Klingel wieder von der Montageplatte trennen kann, zudem findet man hier noch 2 Dübel mit den passenden Befestigungsschrauben, den Leistungsverbinder, zwei Abstandshalter und zwei paar Schrauben (einmal für die Montageplatte und ein weiteres Paar für den Keil. 

Was man somit noch zur Montage benötigt, ist eine Bohrmaschine inkl. passenden Bohrer für die Dübel, ein Kreuzschlitz-Schraubendreher und eventuell einen Stift zum anzeichnen der Löcher sowie eine kleine Wasserwaage, um die Türklingel im Wasser auszurichten.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die Nest Doorbell von Google hat sich vom Design wie bereits erwähnt, grundlegend gegenüber der Vorgängerversion verändert, hier ist eigentlich absolut nichts gleich geblieben. Die Kamera ist nun um einiges größer geworden und somit ist die neue Nest Doorbell vor allem in der Länge deutlich gewachsen. Im direkten Vergleich ist die Nest Doorbell (mit Kabel) 43,2 x 25,4 x 116,8 mm groß während die neue Nest Dorbell mit Akku nun die Maße 46 x 24,1 x 160 mm besitz. Somit erweist sich die Google Nest Doorbell als angenehm schlanke Video-Türklingel in einem schlichten matt-weiß, was eigentlich zu jeder Hausfarbe passen sollte. Die Nest Doorbell fühlt sich trotz ihres Kunststoffgehäuse sehr hochwertig an, was daran liegt, dass das Gehäuses fest verbaut wurde und der Akku dadurch nicht so einfach durch den Nutzer ausgetauscht werden kann, wie z.B. bei der Ring Doorbell.  

An der Front der Türklingel ist mittig sehr dezent ein „G“ für Google eingelassen, sodass ein Laie nicht direkt erkennen wird, dass es sich hier um eine Video-Türklingel aus dem Hause Google handelt. Im unteren Bereich ist ein ca. 41 mm großer Druckknopf integriert, welcher hier logischerweise als Klingeltaster dient. Diesen umgibt rundum ein knapp 1 mm breiter Spalt, unter welchem ein weißer LED-Ring versteckt ist, welcher bei Annäherung an die Klingel automatisch pulsierend weiß aufleuchtet.

An der Oberseite befindet sich wiederum das 2,5 mm hervorstehende Kameraplateau, in dessen Zentrum sich die Kameralinse befindet, welche ebenfalls minimal hervorsteht. Diese Kamera überträgt logischerweise das Bild von der Klingel auf das Smartphone, Tablet oder sofern vorhanden auch auf den Nest Hub. Unterhalb der Kameralinse findet man eine kleine RGB-LED-Statusleuchte, die je nach Status, in verschiedenen Farben aufleuchtet. Des Weiteren findet man hier noch eine kleine Öffnung für ein Mikrofon, welches dazu dient, dass man mit der Person, welche vor der Haustüre steht bei Bedarf reden kann. Damit ihr wiederum auch von der Person die geklingelt hat gehört werdet, hat man hier wie bereits beim Vorgängermodell einen Lautsprecher verbaut, der sich an der Unterseite befindet.

An der schwarzen Rückseite aus Kunststoff befindet sich oberhalb eine USB-C Ladebuchse, über welche der integrierte Akku aufgeladen werden kann. Zudem findet man hier zwei Schrauben, an der die Anschlussklemmen der Klingel befestigt werden, sodass die Nest Doorbell bei Bedarf auch mit einer vorhandenen Stromversorgung angeschlossen werden kann. Zu guter Letzt findet man hier an der Rückseite auch die Befestigungsmechanismen, über welche man die Türklingel an die Montageplatte befestigen kann und sofern man diese von dieser trennen möchte bzw. muss, hat man an der Oberseite die Möglichkeit, das Entriegelungswerkzeug einzustecken, sodass der Mechanismus entriegelt wird und man die Nest Doorbell entfernen kann.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Google Nest Doorbell mit Akku gibt es so weit eigentlich nichts zu bemängeln. Diese ist so weit wie bereits erwähnt sehr gut verarbeitet und ja auch hier setzt Google wie bei den Google Assistant Lautsprechern großen wert auf Nachhaltigkeit und so bestehen 45 % der Kunststoffteile aus recyceltem Material. 

Die Front wurde nun mit einem matten Finish versehen, sodass man sich von der Hochglanz-Oberfläche der Nest Hello verabschiedet hat. Somit ist die Oberfläche insgesamt pflegeleichter, denn man ist dadurch nicht ständig, wenn man nach Hause kommt, mit dem beseitigen von Fingerabdrücken beschäftigt, denn dies war teils ein Problem, welches mir bei der alten Türklingel nicht so gut gefallen hat.

Die Nest Doorbell mit Akku ist laut Google witterungsbeständig nach IP54, jedoch informiert Google während der Einrichtung der Türklingel, dass diese nicht wasserdicht sei. Die Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und + 40 C° bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 20 bis 85 Prozent. Hier gibt es jedoch Konkurrenzprodukte, welche bezüglich der max. Temperatur noch ein paar Grad mehr Reserven bieten, doch ebenso gibt es hier auch schlechtere Modelle.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-ArtIntelligente Türklingel (Akkubetrieben oder Kabelgebunden)
AuflösungHD, 960 x 1.280 Pixel, bis zu 30 fps
Weitwinkel145° diagonal
Abmessungen160 x 46 x 24,1 mm (H x B x T)
Zoom6-facher digitaler Zoom
MaterialKunststoff (45 % der Kunststoffteile bestehen aus recyceltem Material)
Konnektivität802.11b/g/n (2,4 GHz). Unterstützung für WEP-, WPA-, WPA2- und WPA3-Verschlüsselung, Bluetooth Low Energy (BLE)
FunktionenPIR (Bewegungs- und Näherungssensor)
Magnetometer
Weisser LED-Lichtring zur Statusanzeige
RGB-LED-Statusleuchte
Hochwertiger Lautsprecher und hochwertiges Mikrofon
Zweiwege-Audiofunktion mit Geräuschunterdrückung
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP54 · Relative Luftfeuchtigkeit: 20 bis 85 %
Temperatur: -20 bis 40 °C
NachtsichtmodusBis zu 3 m Sichtweite
Infrarot-LEDs (850 nm) mit IR-Sperrfilter
Kamera1/3″ Farbsensor mit 1,3 Megapixel 
Bildverhältnis: 3:4
Lieferumfang1 Nest Doorbell
1 Halterung
Lösewerkzeug
2 Dübel
2 Wandschrauben
Leitungsverbinder
20°-Keil
Abstandshalter
Keilschrauben
1 Ladekabel (0,9 m)
Kurzanleitung
Informationen zur Sicherheit und beschränkten Garantie
Technische Daten der Google Nest Doorbell

Einrichtung und Installation

Bevor man die Google Nest Doorbell an die Wand schraubt, sollt man diese zuerst über die App einrichten, denn dabei wird die Vorgehensweise der Montage auch schön ausführlich und Schritt für Schritt erklärt. Zum Einrichten benötigt man hier jedoch nicht wie bei der Nest Hello (die erste Türklingel von Google bzw. Nest) die kostenlose Nest App, sonder die inzwischen für alle SmartHome Produkte die von Google stammen, die ebenfalls kostenlose Google Home App (erhältlich für iOS und Android). Zudem wird natürlich auch ein Google-Konto benötigt, welches kostenlos erstellt werden kann, sofern man noch keines besitzen sollte.

Wählt man in der Google Home App aus, dass man ein neues Gerät einrichten möchte, muss man hier im Laufe der Einrichtung einfach den QR-Code an der schwarzen Rückseite der Türklingel abscannen, alternativ ist der Code jedoch auch auf der Vorderseite der Kurzanleitung aufgedruckt. Anhand von diesem Code weiß die App nämlich, welches Produkt ihr einrichten möchtet und führt euch dann wie bereits erwähnt, Schritt für Schritt durch den Installationsprozess, welchen Google hier auch für Android und separat für iOS ausführlich hier beschreibt. Während der Einrichtung werdet ihr dann ziemlich zu Beginn gefragt, wie ihr die Türklingel verwendet möchtet (Akku-Betrieben oder mit einer vorhandenen Stromversorgung), denn je nachdem, was ihr hier auswählt, ist die Installation in wenigen Punkten anders. Dieser Einrichtungsprozess ist wirklich kein großer Akt und sollte dank denn animierten Bilder und den Videos selbst für einen Laien kein Problem sein.

Mit Akku oder herkömmliche Montage mit Transformator und Türgong

 Ob ihr euch während der Einrichtung für den Betrieb über den Akku oder eine separate Stromversorgung entscheidet, ist euch überlassen bzw. hängt davon ab, ob ihr eine vorhandene Stromversorgung habt oder nicht. Selbst wenn ihr euch hier für die verkabelte Variante entscheidet, ist der Akku jedoch nicht überflüssig verbaut, sondern somit müsst ihr die Türklingel nicht abmontieren, wenn der Akku langsam zuneige geht und zudem wird über das eventuell vorhandene Kabel ermöglicht, dass euer bisheriger Türgong auch weiterhin aktiv bleibt und klingelt, wenn jemand den Knopf an der Nest Doorbell betätigt. Dabei habt ihr dann über die App die Möglichkeit, die Klingeldauer des Gongs anzupassen, falls dieser nicht ordnungsgemäß nach der Inbetriebnahme der Nest Doorbell funktionieren sollte. Da wir uns in unserem Neubau jedoch nur für eine Verkabelung ohne Gong entschieden haben, konnte ich diese Einstellungsmöglichkeit nicht testen. Wir haben uns nämlich dafür entschieden, in jedem Stockwerk ein Nest Hub zu nutzen, über den wir beim Klingen sehen können, wer vor der Tür steht und zudem werden wir auch über unsere Smartphones und Tablets informiert, wann jemand vor der Tür steht. 

Die Nest Doorbell verfügt im Inneren über einen 6 Ah, 3,6 Volt Akku, der wie bereits erwähnt nicht einfach ausgetauscht werden kann, wie es z. B. bei Ring der Fall ist. Durch den Akku kann die Nest Doorbell sofern ihr euch für den reinen Betrieb über diesen entscheiden solltet an einem beliebigen Ort angebracht werden, sofern es hier ein ausreichend starkes WLAN-Signal gibt und ihr natürlich auch die Vorschriften beinhaltet, sodass ihr am gedachten Platz nicht das Grundstück anderer Personen filmt. Entscheidet man sich für den Betrieb über den Akku muss man sich jedoch im Klaren sein, dass sich der Ladeanschluss an der Rückseite der Doorbell befindet und die Türklingel somit immer demontiert werden muss, wenn man den Akku aufladen muss. Dies bedeutet zugleich, dass ihr in dieser Zeit für einige Stunden auf eure Türklingel verzichten müsst.  

Hat man jedoch sowieso eine Verkabelung für eine Klingel vorhanden und die Höhe passt so weit (Google empfiehlt hier eine Höhe von ca. 1,20 Meter), sodass auch Paket erfolgreich erkannt werden können, dann würde ich auf diese zurückgreifen, da somit das Ständige aufladen entfällt. Hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass ihr ein Klingel-Transformator mit einer Spannung zwischen 8 und 24 VAC bei einer Scheinleistung von 10 VA und einer Frequenz von 50/60 Hz montiert habt, was jedoch den handelsüblichen Daten der meisten verbauten Transformatoren entspricht.

Mit oder ohne Keil

Die Nest Doorbell wird immer mit der stabilen Metall-Montageplatte an der Wand befestigt. Unter dieser kann bei Bedarf, sofern notwendig der im Lieferumfang beiliegende 20°-Kunststoffkeil montiert werden, sodass die Türklingel geneigt wird, um das Sichtfeld dieser an die Montagesituation bei eurem Haus anzupassen. Für diese Situation legt Google alle notwendigen Dübel und Schraube bei, sodass man dafür nichts extra kaufen muss. Die Verkabelung wird dann einfach mithilfe der Steckverbinder und Klemmen mit der Nest Doorbell verbunden und dann so fertig an die Wand befestigt.

Nicht viel Platz fürs Kabel

Wie es auch bei Ring der Fall ist, bietet auch die Nest Doorbell mit Akku kaum Platz, um das Kabel, welches an dieser angeschlossen wird, hinter dieser zu verstauen. Der eng bemessen Platz reicht auch hier gerade so, um das Kabel aus der Wand relativ kurz abzumachen und die mitgelieferten Verbinder dahinter zu verstecken. Die Umhüllung des Wandkabels muss daher komplett bündig mit der Wand entfernt werden, da diese nicht in den dünnen Bereich hinter der Montageplatte passt. Hier wird es bei einigen sicherlich etwas knapp bei der Montage, sodass man unter Umständen für etwas Platz sorgen muss, was man jedoch sicherlich auch direkt etwas großzügiger konstruieren hätte können.

Die Befestigung der Nest Doorbell ist relativ einfach. Diese wird einfach leicht nach oben versetzt, an der Montageplatte angesetzt und dann mit leichtem Druck dagegen nach unten geschoben, bis die zwei Fixierpunkte einrasten. Im unteren Bereich handelt es sich hier um einen Aluminium-Bajonett, der sich an der Montageplatte einhackt und oben ist es ein kleiner beweglicher Kunststoff-Pin, der auch beweglich sein muss, da man durch diesen die Klingel wieder entfernen kann. Dazu muss man an der Oberseite in der kleinen schmalen Öffnung das Lösewerkzeug ansetzen und leicht einschieben, sodass der Pin wieder einfährt und die Klingel nach oben hinweg abgenommen werden kann. Dieses Tool sollte man dann am besten in der Verpackung aufbewahren, da man sonst schlecht zwischen die Wand und Türklingel rankommt, um diese zu demontieren. 

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Das Herzstück der Nest Doorbell mit Akku ist der 1,3 Megapixel starke Farbsensor, der von der Größe wie bereits beim Vorgänger 1/3 Zoll groß ist und hier auch absolut ausreichend ist, um die Personen vor der Videotürklingel scharf zu sehen.

Damit man möglichst den kompletten Eingangsbereich mit der Kamera erfassen kann, ist ein relativ weiter Blickwinkel wichtig, der bei der Nest Doorbell diagonal bei 145 Grad liegt und ein Bildverhältnis von 3:4 anzeigt. Diese bedeutet zwar, dass euch hier in der Höhe im Blickfeld mehr Bild angezeigt wird, aber dadurch resultiert auch, dass ihr auf allen Geräten, egal ob am Smartphone, Tablet oder Nest Hub mit schwarzen Rändern links und rechts leben müsst. Videos werden euch somit mit einer Auflösung von 960 x 1.280 Pixel und mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde inkl. HDR-Modus angezeigt.  

Damit man nicht nur bei Tag sieht, wer gerade vor der Tür seht und die Klingel betätigt hat, wurde die Türklingel natürlich auch mit den bereits von den Nest Überwachungskameras bekannten vier 850-nm-Infarot-LEDs mit IR-Sperrfilter ausgestattet. Diese Aktiveren sich automatisch bei Nacht und sorgen selbst bei Dunkelheit für eine ausreichende Ausleuchtung vor der Kameralinse. 

Des Weiteren hat Google die Nest Doorbell mit PIR (Bewegungs- und Näherungssensor) ausgestattet, der dafür sorgt, dass die Doorbell aktiviert wird bzw. der weiße LED Ring um die Klingeltaste aufleuchtet, wenn der Sensor bemerkt, dass sich jemand der Klingel annähert. Dann wird, sofern aktiviert eine Aufnahme gestartet und die kleine RGB-LED-Statusanzeige leuchtet auf, die jedoch nicht in den Einstellungen deaktiviert werden kann. Die Daten überträgt die Kamera über das WLAN-Netzwerk mit 802.11b/g/n jedoch nur im 2,4-GHz-Band, damit eine größere Reichweite gewährleistet wird. Hier ist zwar etwas Schade, dass man das 5-GHz-Band nicht unterstützt aber immerhin ist das WLAN mit WPA3 geschützt.

Die Einrichtung zu Beginn wird jedoch voll automatisch über das integrierte Bluetooth Low Energy abgeschlossen, bis dann über die Einstellungen die WLAN-Daten automatisch übermittelt werden.  

Bewegungserkennung

Die Bewegungssensoren können in den Einstellungen der Kamera eingestellt werden, sodass man hier genau die Zone einstellen kann, welche überwacht werden soll, sodass z. B. verhindert werden kann, dass man über eine Bewegung benachrichtigt wird, wenn des Nachbars Katze oder etwas anderes ständig im Eckbereich der Kamera vorbeiläuft. 

Eine wichtige Neuerung der Nest Doorbell ist, dass Google hier von der Cloud gesteuerten Bewegungserkennung hin zu einer lokal auf dem Gerät arbeitenden Lösung gewechselt hat. Dies hat Google geschafft, da der neue Prozessor und Algorithmus so entwickelt wurde, das dieser deutlich schneller die Pixel des Bildes verarbeiten kann als bisher und somit werden Personen und Objekte schneller erkannt und die Privatsphäre ist ebenfalls etwas besser, da hier weniger Daten in der Cloud landen. 

Die Gesichtserkennung bei der Nest Doorbell mit Akku ist sehr praktisch, da dadurch der Nutzer der Türklingel benachrichtigt wird, wer vor der Kamera erkannt wurde. Diese Option kann in den Einstellungen optional aktivieren, da es aus Datenschutzgründen ein Punkt ist, welcher hier im Land nicht zu 100 % zulässig bzw. erlaubt ist. Die Daten landen dabei jedoch wie bereits erwähnt nicht in der Cloud, sondern lokal auf dem Gerät. Das abspeichern von Gesichtern bzw. Personen, über deren Erkennung man benachrichtigt werden möchte, kann man ganz einfach in der Google Home App festlegen. Sobald die Kamera ein Gesicht, also eine Person erkannt hat, kann man als Nutzer der Nest Doorbell in die Google Home App navigieren und das entsprechende Gesicht mit einem Namen versehen. Sobald die Person dann anschließend wieder erkannt wird, benachrichtig einen die App nicht mehr mit der Meldung „Unbekanntes Gesicht wurde erkannt“, sondern der eingegebene Name wird angezeigt.  

Die Gesichtserkennung funktioniert im Alltag sehr gut, sodass tagsüber alle Personen zuverlässig erkannt wurden, doch in der Nacht funktioniert das ganze bei der reinen Nachtsicht ohne zusätzliche Beleuchtung nicht mehr ganz so zuverlässig. Wenn man dann aber der Kamera mitteilt, wer die Person ist, also dass man dann ein Gesicht bei Tageslicht und eines mit Nachtsicht abgespeichert hat, funktioniert dies wiederum ganz gut.

Neue Objekterkennung

Google hat die neue Nest Doorbell mit einer erweiterten Objekterkennung ausgestattet, die nun laut Google zwischen Personen, Fahrzeugen, Tieren und sogar Paketen unterscheiden können soll. Über welche Objekte man hier genau benachrichtigt werden möchte, kann man ebenfalls in der App einstellen, sodass sofern gewünscht, die Anzahl an den täglichen Benachrichtigungen reduziert werden kann, wenn man z. B. nicht über jedes Tier, Fahrzeug benachrichtigt werden möchte. Die Erkennung funktioniert sehr gut, jedoch habe ich persönlich die Paket-Erkennung deaktiviert, da ich diese nicht benötige, und zudem werden hier viele rechteckige Objekte als Paket erkannt, sodass es hier hin und wieder, wenn hier zufällig ein rechteckiges Objekt im Blickfeld abgestellt wird, öfters zu Falschmeldungen kommen kann.  

Nest Produkte als Türsprechanlage bzw. Türgong Ersatz

Wie bereits erwähnt, könnt ihr nicht nur über euer Smartphone benachrichtigen lassen, wenn jemand an der Tür geklingelt hat, sondern wer ein Nest Hub oder einen Nest-/Google-Lautsprecher besitzt, kann sich auch über diese benachrichtigen lassen. Dabei könnt Ihr euch zum aktuellen Zeitpunkt jedoch selbst wenn ihr es so haben wollen würdet, nicht über erfasste Bewegungen vor der Kamera Benachrichtigen lassen, was mich auch soweit nicht stört, denn wenn hier ständig Benachrichtigungen über sämtliche Bewegungen am Nest Hub erscheinen, würde mir das auf Dauer auf die Nerven gehen.

Bei Nest Hub der 1. und 2. Generation könnt ihr euch dafür jedoch aufgrund des verbauten Display jederzeit ein Livebild der Kamera anzeigen lassen. So habe ich z. B. im Erdgeschoss den Nest Hub der 2. Generation zentral in der offenen Küche mit Wohn-/Essbereich platziert, sodass ich hier jederzeit wie bei einer normalen Videosprechanlage über den Nest Hub alles betrachten kann, ohne dabei jedes Mal mein Smartphone zur Hand nehmen zu müssen. Ebenso hab ich im Obergeschoss auch zentral den Nest Hub der 1. Generation aufgestellt, sodass ich auch hier jederzeit, wenn ich gerade im Obergeschoss bin, auf die Türklingel zugreifen kann. Klingelt jemand an der Nest Doorbell, dann aktiviert der Nest Hub automatisch eine Live-Ansicht und falls man hier die Gesichtserkennung aktiviert hat und Personen abgespeichert hat, wird einem zudem der Name der Person, die geklingelt hat angesagt.  

Somit kann man über den Nest Hub problemlos wie auch am Smartphone direkt mit der Person vor der Haustüre sprechen. Beim Klingeln ertönen dann jedoch immer alle aktiv verbunden Displays und Lautsprecher und nicht nur einzelne. Möchte man hier z. B. im Obergeschoss nicht, dass es klingelt, hilft es hier aktuell nur, dass man den entsprechenden Lautsprecher von der Stromversorgung über diesen Zeitraum trennt oder leiser stellt. Den beim Aktivieren von „Bitte nicht stören“, sind alle Lautsprecher und Displays im ganzen Haus über die gewählte Zeit stummgeschaltet.  

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

Die Nest Doorbell wird nicht mehr über die Nest-App gesteuert und eingestellt, sondern wie bei allen neuen Produkten aus dem Hause Google wurde diese von der Google Home App abgelöst. Beim Öffnen der App befindet man sich hier wie gewohnt auf der Übersichtsseite, wo einem alle verbunden Geräte angezeigt werden, tippt man hier auf die Kamera, gelangt man in deren Menü, wo man sozusagen das Live-Bild betrachten kann und in das Einstellungsmenü gelangt, doch der Reihe nach. 

In der Live-Ansicht kann man auf Wunsch das Mikrofon aktivieren, indem man auf das entsprechende blaue Symbol tippt und kann dann direkt mit der Person vor der Türklingel sprechen. Zudem wird einem oben direkt der Akkustand mitgeteilt, sofern man die Türklingel über den Akku betreibt, sodass man jederzeit nachsehen kann, wann es wieder Zeit wird, den Akku aufzuladen. Ebenso kann man hier den Ereignisverlauf einsehen, welcher hier in einem Zeitleisten-Verlauf dargestellt wird. Hier kann man dann unter weitere Details die Aufnahmen bei Bedarf herunterladen und man kann bei Bedarf in den vollständigen Verlauf navigieren und diesen umfangreich einsehen.  

Klingel-Benachrichtigungen deaktivieren

Im Untermenü „Mehr“ kann man eine sehr nützliche Funktion einstellen, welche vor allem Eltern gefallen wird. Gemeint ist hier die Option, eine Ruhezeit einzustellen, von 30 Minuten bis 3 Stunden, sodass in diesem Zeitraum Benachrichtigungen und die Klingel deaktiviert wird. Somit wird ein Kind, welches gerade erst eingeschlafen ist oder noch seinen Mittagsschlaf halten soll, nicht unerwartet aufgeweckt. Ebenso kann man in dem Menü Kurzantworten auswählen, sodass die Google Assistant Stimme drei vordefinierte Sätze über den Lautsprecher der Türklingel der Person davor mitteilt, dass z. B. gerade niemand da ist oder man gleich an die Tür kommt usw.  

Aktivitätszonen und Push-Benachrichtigungen

Über das Zahnrad in der rechten oberen Ecke gelangt man schließlich in das Einstellungsmenü der Google Nest Doorbell, hier können einige Dinge bestimmt und eingestellt werden. Sofern gewünscht, kann man hier z.B. Einstellen, dass ihr nur dann Push-Benachrichtigungen auf euer Smartphone erhaltet, wenn ihr abwesend seid, bzw. ob ihr überhaupt welche erhalten möchtet. Zudem kann man hier wie bereits erwähnt angeben, über welche Ereignisse (Paket, Tiere, Personen, Fahrzeuge) ihr überhaupt benachrichtigt werden wollt. 

Des Weiteren ist es für manche sinnvoll, im Ereignis-Menü Aktivitätszonen festzulegen, um genau die gewünschten Bereiche (aktuell bei Android bis zu vier Zonen bei iOS wiederum aktuell nur eine Zone) festzulegen, in denen die Kamera der Türklingel auf Bewegungen reagieren soll. Auf die Funktionen der Türklingel hat diese Veränderung jedoch keinen Einfluss, dies betrifft hier dann nur die Kamera, wobei diese logischerweise weiterhin das komplette Blickfeld aufzeichnet, aber eben nur innerhalb den gewünschten Bereichen bei einer Objekterkennung eine Push-Nachricht versendet. 

Video-Einstellungen 

Im Untermenü „Video“ kann man die max. Aufnahmelänge, die Empfindlichkeit für die Beendung des Ruhemodus einstellen und die Videoauflösung anpassen. Dabei kann man z. B. bei der Videoqualität entscheiden, ob man hier die höchstmögliche Videoqualität haben möchte oder lieber eine länge Akkulaufzeit bevorzugt, was jedoch nur wichtig ist, wenn man die Kamera mit Akku betreibt, denn falls nicht, würde ich hier auf jeden Fall maximale Qualität einstellen. Übrigens die App hat hier und da noch einige Übersetzungsfehler, denn im Videoqualität-Menü kann man zwischen „maximale Qualität und Laut“ unterscheiden. Letzteres hat hier definitiv nichts verloren, hier gehört vielleicht max. Akkulaufzeit hin oder Ähnliches. 

Audio-Einstellungen

Ein weiterer Punkt im Einstellungsmenü ist der Bereich „Audio“. Hier kann man bei Bedarf das Mikrofon deaktivieren und die Ausgabe-Lautstärke des Kamera-Lautsprechers einstellen. Außerdem kann hier das Mikrofon deaktiviert werden, was jedoch zugleich dazu führen wird, dass Live-Audio und Audioaufnahmen deaktiviert werden.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit der Nest Doorbell ist schwierig einzuschätzen, da hier viele Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Betreibt man die Nest Doorbell rein über den integrierten Akku, wird einem, nachdem man die Kamera einige Zeit bzw. Tage im Betrieb hat, eine ungefähre Akkulaufzeit basierend auf die aktuelle Nutzung der Kamera angezeigt. Greift man hier jedoch dann zwischendurch öfters auf das Livebild zu oder spricht öfter über die Klingel, dann variiert die Laufzeit natürlich.  

Im Einstellungsmenü unter „Akku“ kann man sofern gewünscht ein Energiesparmodus aktiviert werden und durch die Reduzierung der Videoqualität kann ebenso die Akkulaufzeit verlängert werden. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Ton- /Videoqualität

Sprachqualität 

Die Aufnahmen der Google Nest Doorbell ist im Bezug auf der Videoqualität gut und bei der Sprachqualität sogar sehr gut. Hier finde ich die Nest Doorbell von der Wiedergabe meiner gesprochenen Worte sogar nochmals etwas besser als die Ring Doorbell. Sowohl ich konnte die Person vor der Türklingel klar und deutlich verstehen und auch mich konnte man über den Lautsprecher der Türklingel problemlos und ohne Aussetzer hören. Da bei mir die Kamera in einem windgeschützten Bereich montiert ist, habe ich kein Problem bezüglich eines Windrauschens, denn gerade gegenüber diesem ist das Mikro der Google Nest Doorbell in wenig anfällig.  

Videoqualität

Die Qualität der Videoaufnahmen ist zwar nicht überragend gut, aber für eine Video-Türklingel sowohl bei Tageslicht als auch bei aktivierter Nachsicht absolut ausreichend und als gut einzustufen. Die Aufnahmen sind bei uns persönlich scharf und alles ist gut erkennbar, doch hat man hier z. B. ein paar Sträucher im Blickfeld der Aufnahme, dann kann es hier aufgrund der schnelleren Bewegungen von einem etwas stärkeren Wind gelegentlich zu einer leichten Artefaktbildung kommen. Die Verzerrung durch den Weitwinkel der Kamera ist zwar klar erkennbar, jedoch hält dieser sich so weit absolut in Grenzen und fällt im Alltag nicht negativ auf. Was mir am Abend jedoch teilweise aufgefallen ist, war das die Nest Doorbell schneller in den Nachtsichtmodus wechselt, wie z. B. die Ring Doorbell. Dies stört jedoch nicht wirklich, den selbst im typischen schwarz/weiß Nachtsichtmodus erkennt man hier alles sehr gut. 

Ob es bei euch eine Verzögerung zwischen Bild und Sprache gibt, hängt logischerweise von der Geschwindigkeit eurer Netzwerkverbindung ab. Bei einem Neubau (Holzständerbauweise) wie bei uns mit dünneren Wänden wird das WLAN wenig gestört und somit ist die Verbindung ausreichend schnell, sodass es kaum zu einer Verzögerung kommt. Über den Nest Hub wiederum konnte ich eine leichte Verzögerung feststellen, da hier zum einen dir Verzögerung der Klingel und dann noch des Nest Hub zusammenkommen, da beide die Daten über das Netzwerk senden und empfangen müssen. 

Mehr Funktionen ohne Nest-Aware Abo

Google hat mit der Nest Doorbell bezüglich der Cloud einiges verändert. Der kostenlose Funktionsumfang wurde nämlich durch die Google-Home-App erweitert. So bietet man nun neben der bereits von mir erwähnten erweiterten Personen- und Objekterkennung nun auch die Möglichkeit, die besagten Aktivitätszonen zu definieren. Dadurch können einzelnen Bereich im Sichtfeld der Kamera definiert werden, welche auf Bewegungen reagieren sollen bzw. der Nutzer über die Registrierung von Bewegung benachrichtigt wird. Außerdem gut finde ich hier, dass man nun auf die Ereignisse bzw. die Videoaufnahmen der letzten 3 Stunden auch komplett ohne kostenpflichtiges Nest-Aware-Abo zugreifen kann, was bei mir im Alltag auch absolut ausreicht.  

 Nest-Aware-Abo 

Sollten euch der Videoverlauf der letzten 3 Stunden jedoch nicht ausreichen, müsst ihr ein kostenpflichtiges Nest-Aware-Abo abschließen, sodass man je nachdem, wie viel man im Monat bezahlt bis zu 30 bzw. 60 Tage Videoverlauf geboten bekommt. Hier sind die Preise wie bereits bei der Nest Hello (1. Generation) für 30 Tage Videoverlauf werden 5 Euro im Monat bzw. 50 Euro im Jahr fällig, während man für den jeweils doppelten Preis einen 60-tägigen Videoverlauf bekommt. Dieser Service gilt dann jedoch nicht nur allein für die Nest Doorbell, sondern für alle im Heimnetzwerk integrierten Überwachungskameras aus dem Hause Google. Die Aufnahmen werden alle verschlüsselt gespeichert und übertragen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der neuen Nest Doorbell bietet Google eine Video-Türklingel mit viel potenzial an, die jedoch auch teils noch etwas Verbesserungsbedarf besitzt. Gut gefällt mir hier die neue, sehr zuverlässige Objekterkennung, die nun komplett ohne Cloud Anbindung direkt über die Türklingel verarbeitet wird. Ebenso bietet man nun auch eine 3-stündige Aufzeichnung ohne Cloud, sodass hier keine weiteren monatliche Kosten anfallen, wenn euch diese Aufzeichnungsdauer ausreicht. Wer wiederum einen längeren Videoverlauf benötigt, kommt jedoch weiterhin über das kostenpflichtige Nest-Aware-Abo nicht herum. Eine lokale Speicherung der Videos ist jedoch auch hier weiterhin nicht möglich. 

Die Video- und Audioqualität ist sehr gut und die Montage der Kamera ist sehr einfach und relativ schnell erledigt. Die Möglichkeit, die Google Nest Doorbell mit meinem vorhanden Nest Hub und Google Nest Lautsprechern zu verbinden, hat mir sehr gut gefallen, sodass ich die Nest Doorbell mit Akku trotz leichten schwächen gerne an unserem Neubau verwende.  

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199 € ist die Google Nest Doorbell preislich günstiger als ihr Vorgängermodell. Google hat hier endlich auch dafür gesorgt, dass diese nicht nur über einen Stromanschluss verwendet werden kann, sondern auch endlich via Akku. Die Inbetriebnahme wird sehr gut Schritt für Schritt erklärt und sollte somit auch ohne große technische Kenntnisse möglich sein. Wie andere Video-Türklingel kann die Nest Doorbell auch problemlos mit einem vorhanden Türgong verwendet werden oder man macht es wie wir ohne und setzt auf Google Lautsprecher bzw. Nest Hub. 

Google Store bei Amazon

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https:store.google.com

Eve Window Guard

Wer einen unauffälligen Sensor sucht, der anders als der Eve Door & Window nicht direkt am Fenster auffällt und zudem nicht nur erkennen kann, wenn ein Fester geöffnet oder geschlossen ist, sollte sich den Eve Window Guard näher ansehen. Dieser HomeKit fähige Sensor wird nämlich unauffällig im Fensterrahmen befestigt und ist somit im Alltag nicht sichtbar. Außerdem erkennt dieser zuverlässig, ob das Fenster gerade nur gekippt, ganz geöffnet bzw. geschlossen ist oder ob ein Einbruchversuch vorgenommen wurde. Insgesamt ein sehr gutes Gerät von Eve, doch leider ist die Montage aufwendig, denn diese erfordert es, am Fensterrahmen zu bohren und den Sensor dort festzuschrauben, etwas was für diejenigen, die in einer Mietwohnung leben, nicht infrage kommen wird, da es sicherlich von den wenigsten Vermietern gerne gesehen wird.

Gefällt uns

  • arbeitet zuverlässig
  • unsichtbare Montage
  • einfache Einrichtung
  • Funktionsumfang dank Himekit umfangreich

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis
  • für Mieter nicht geeignet

Eve Window Guard

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve liefert den Eve Window Guard in einer kompakten, komplett in weiß gehaltener Verpackung aus. Diese hat Eve wie bereits von den anderen von mir getesteten Produkten gewohnt, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild des Sensors versehen.

Direkt an der Vorderseite erblickt man neben dem gewohnten Produktnamen und dessen Bezeichnung „ Contact Sensor with Bereak-in Detection“ auch eine große Abbildung des am Fensterrahmen montierten Eve Window Guard. Somit handelt es sich hier um eine erweiterte Version des Eve Door & Window, welcher einen umfangreicheren Funktionsumfang bietet, mehr dazu im weiteren Verlauf des Testberichts. Da Eve weiterhin ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert den unteren Abschnitt der Vorderseite das typische Siegel “ works with Apple HomeKit“. Eve verleugnet hier nicht, dass man beim Produkt mit einem weiteren Unternehmen zusammengearbeitet hat, denn hier prangt direkt der Hinweis, dass man für den Eve Window Guard eine Partnerschaft mit Eimsig eingegangen ist, sodass auch dieses Unternehmen den Sensor in seinem eigenen Shop mit diversen eigenen Sicherheitssystemen anbietet.

An der linken schmalen Seite befasst sich Eve mit einigen kleineren Besonderheiten des Sensors. Somit informiert man hier, dass man mit dem Sensor Regeln bzw. Automationen erstellen kann, sodass z. B. das smarte Thermostat der Heizung die Heizphase pausiert, so lange, bis der Sensor übermittelt, dass das Fenster nicht mehr gekippt oder offen ist, sondern geschlossen wurde. Weiterhin wirbt man damit, dass trotz des kompakten Gehäuses die CR2032 Batterien ausgetauscht werden können und der Sensor für europäische Fensterprofile geeignet ist.

Zum Schluss zeigt einem die Rückseite noch wie bereits von den bisher von mir getesteten Eve Produkten ein Bild mit einem Anwendungsbeispiel. Dabei wird einem ein Ausschnitt der App gezeigt, bei der man genau sehen kann, wann und wie lange das Fenster offen war usw. Außerdem erwähnt Eve hier die Vorteile des Produktes, zu denen folgende Punkte zählen – der Sensor lässt sich unsichtbar in den Fenster-/ oder Türrahmen befestigen, man kann darüber direkt prüfen, ob das Fenster offen, gekippt oder geschlossen ist und man erhält über alle Ereignisse Push-Benachrichtigungen, sodass man, wenn z. B. ein einbruchversucht unternommen wurde, man umgehend darüber benachrichtigt wird.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist der Eve Window Guard am Fenster montiert zu sehen, sodass man direkt sehen kann, wie dies später bei einem aussehen wird. Klappt man diesen Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über den man die Kamera später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. In dem Karton selbst erblickt man dann das Hauptprodukt und ein paar Beschreibungen. Entnimmt man hier beides, kann man dann sehen, dass in dem Zellulose-Einsatz noch unter dem Sensor die zwei benötigten CR2032 Batterien verstaut wurden und unter den Papierzetteln auch noch das benötigte Befestigungsmaterial zu finden ist.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Eve Window Guard handelt es sich um einen schlichten Sensor mit den Maßen 135 x 26 x 9 mm. Somit passt der Sensor perfekt in alle Fenster mit Europrofilen, was eigentlich nahezu allen hierzulande montierten Fenstern entspricht. Das Gehäuse ist komplett in Weiß gehalten und wurde an beiden Seiten mit einem dezent gehaltnen silbernen eve Firmenlogo versehen. Auf einer Seite findet man hier zudem noch den HomeKit Code, bei dem es sich um denselben handelt, der auch auf der Kurzanleitung zu finden ist.

Die Stromversorgung erfolgt über zwei CR2032 Batterien, welche in der Abdeckung an der schmalen Seiten eingesetzt werden. Dazu muss man mit einem kleinen Schraubenzieher die Abdeckung öffnen, was sehr einfach vonstattengeht und schon kann man beide Batterien wie angegeben mit dem Plus und Minuspol einschieben. Das Entnehmen gelingt, sofern ein Batteriewechsel notwendig ist, ebenso einfach, indem man einfach den kleinen Hebel, welcher sich zwischen den Batterien befindet, etwas nach vorne herauszieht, sodass man im Anschluss die Batterien problemlos greifen kann.

Der wichtige Teil des Eve Window Guard ist der bewegliche Schiebemechanismus, der je nachdem, wie sehr dieser betätigt wird, bestimmt kann, ob das Fenster gerade offen, geschlossen oder gekippt ist. Um zuverlässig zu funktionieren, liefert Eve drei verschiedene Adapter mit, die an der Vorderseite des viereckigen Mechanismus befestigt werden müssen und eine unterschiedliche Länge und Absatz bieten. Welcher hier wann benötigt wird, verrate ich euch im weiteren Verlauf beim Punkt „Montage und Einrichtung“.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zur Verarbeitung des Eve Window Guard gibt es nichts zu beanstanden, das Produkt wirkt solide, macht somit insgesamt einen sehr guten Eindruck und arbeitet sehr zuverlässig. Sehr wichtig finde ich, dass man hier auf Batterien setzt, die man einfach sobald die alten leer sein sollten, gegen Neue ersetzen kann und man rein für die Montage alles Notwendige mitgeliefert hat. Für die Montage wird je nach Fensterrahmen lediglich noch ein Schraubenzieher und ein 2,5 mm Bohrer benötigt, was man jedoch beides bei Bedarf günstig erwerben kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sensor-ArtFenster und Türsensor mit Einbruchserkennung und HomeKit Support
Stromversorgung2 x Austauschbaree CR 2032 Batterien
Konnektvität Bluetooth
Abmessungene135 x 26 x 9 mm
KompatibilitätEin- und Zweiflügelige Fenster und Türen mit Europrofil
MaterialKunststoff
Benötigtes WerkzeugKreuzschraubendreher,Schlitzschraubendreher,2,5mmBohrer
LieferumfangEve Window Guard
Austauschbare Batterien
Quick Start Guidee
Technische Daten des Eve Window Guard

Montage und Einrichtung

Die Einrichtung des Eve Window Guard ist dank HomeKit denkbar einfach, doch bevor wir zur Einrichtung kommen, möchte ich euch die Montage ausführlicher erklären, denn diese benötigt etwas mehr Zeit.

Eve gibt an, dass der Sensor mit allen Eurofalz-Fensterrahmen kompatibel sei, dabei kann man diesen jedoch nicht nur an Fenstern, sondern auch an zahlreichen kompatiblen Türen verbauen. Sofern man sich hier nicht wirklich sicher ist, ob der Sensor bei dem eigenen Fenster oder der Tür passt, sollte man die Funktion zuvor ausprobieren und falls etwas nicht passen sollte vom Widerrufsrecht gebrauch machen. Dazu solltet ihr den Sensor jedoch zuvor nicht unbedingt am Fensterrahmen festschrauben, da ihr dann Löcher Bohren müsst, sondern erst mit einem stark klebenden doppelseitigen Klebeband das ganze an die gewünschte Stelle fixieren. Erst wenn hier dann alles wunschgemäß funktioniert, würde ich den Sensor fest verschrauben, denn auf Dauer wäre das Klebeband keine sichere Lösung.

Eve gibt an, dass man pro Fenstergriff ein Eve Window Guard benötigt, sodass man logischerweise an einem zweiteiligen Fenster mit Kämpfer zwei Sensoren benötigen würde, während man bei einem zweiflügligen Fenster mit nur einem Griff nur ein Sensor benötigen würde. Für die Montage ist ein wenig handwerkliches Geschick notwendig, denn man benötigt neben einem Kreuzschlitzschraubendreher auch noch einen Akkuschrauber und einen 2,5 mm Bohrer um die Befestigungslöcher in den Rahmen vorzubohren.

Anschließend kann man direkt die zwei Batterien, welche im Lieferumfang enthaltene sind, in den Schlitten einsetzen und dieses Fach verschließen. Daraufhin wählt man wie in der Anleitung Beschrieben eine geeignete Montageposition, welche sich bei Fenster mit zusätzlicher Kippfunktion ideal am unteren Bereich auf der Seite, an der sich ein Griff befindet, eignet. Hat man wiederum vor, den Sensor an einer Tür, welche ohne Kippfunktion daher kommt, zu montieren, dann kann der Eve Window Guard auch im oberen Bereich installiert werden.

Wichtig ist es auf jeden Fall, dass der Sensor waagerecht verbaut wird und mit der vorderen Rahmenkante abschließt. Hier sollte man somit zuvor, wie bereits erwähnt kurz mit doppelseitigem Klebeband testen, wo der Sensor am besten befestigt werden muss. Hat man nämlich die Löcher erst einmal gebohrt, ist es etwas Bescheiden, wenn man den Sensor nun doch noch etwas versetzen muss, sodass dieser zuverlässig die Kipp-Funktion usw. erkennt. Falls alles mit dem doppelseitigen Klebeband funktioniert hat und somit alle Funktionen zuverlässig erkannt werden, kann man sich an die Arbeit machen und die Löcher für die Schrauben gegebenenfalls vorbohren. Sollte euer Rahmen keine vollflächige Auflage besitzen und z. B. im hinteren Teil einen Versatz vorweisen, kann man mithilfe der mitgelieferten Kunststoffelemente die Höhenunterschiede ausgleichen.

Zum Schluss muss man am Stößel noch den richtigen Kopf aufstecken, bei denen Eve insgesamt drei unterschiedliche Längen mitliefert. Die kurze Version ist hier für alte Holzfenster ohne Dichtung vorgesehen, während die mittlere Länge für ältere Fenster mit einer 3 mm Dichtung gedacht ist und der lange Kopf ist für die meisten aktuellen Fenster notwendig. Eve empfiehlt hierbei, die längere Seite des Stößelkopfes nach oben bzw. zur Fensteröffnung auszurichten, ist es bei euch jedoch so, dass die Kippfunktion nicht richtig erkannt wird, kann es gut sein, dass ihr den Kopf um 180° drehen müsst. Anschließend ist die Montage erledigt und der Sensor ist so weit betriebsbereit und montiert, sodass dieser nun in der App eingerichtet werden kann.

Dank der HomeKit Integration ist die Einrichtung des Eve Window Guard sehr einfach und wie bei allen Geräten, welche diese Funktion unterstützen, nahezu identisch aufgebaut. Da der Eve Window Guard wie sämtliche andere vom Unternehmen entwickelten Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave im Jahr 2018, die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. einem neueren System besitzt, die Funktionen des Window Guard auch am Mac nutzen.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für Letzteres entschieden, da es einfacher vonstattengeht und eigentlich kein Download einer zusätzlichen App erfordert. Um Eve Window Guard einzurichten, öffnet man wie bei allen HomeKit fähigen Geräten die HomeKit App wählt hier beim klick auf das „+“ im oberen rechten Bildschirmrand „Gerät hinzufügen“ und scannt den Code an der Unterseite des Sensors oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Daraufhin muss man kurz warten, bis der Sensor erkannt wurde, ordnet diese einem entsprechenden Raum zu bzw. erstellt einen neuen und schon ist der Sensor einsatzbereit. Absolut einfach und man muss keine WLAN- und Personen-Daten eingeben oder ähnliches.

(Montagee und Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Eve Window Guard ist anders als der Eve Door & Window Sensor nicht nur in der Lage zu erkennen, wann ein Fenster oder eine Tür offen bzw. geschlossen ist, sondern auch das Kippen sowie eine Manipulation oder ein Glasbruch soll hierbei registriert werden. Dabei kann der Sensor auch gut erkennen, ob es ein Einbruchsversuch war oder ob z. B. versehentlich das eigene oder ein Nachbarskind einen Ball an das Fenster geschossen hat. Dank HomeKit könnt ihr euch hier per Push-Benachrichtigung über alle relevanten Geschehnisse informieren lassen und zwar auf allen kompatiblen Apple Devices (iPhone, iPad, Mac und Apple Watch).

Das Praktische an diesem Sensor mit HomeKit Integration ist, dass ihr hier Automationen erstellen könnt. Sollte es z. B. so sein, dass bei euch ein Einbruchsversuch an dem entsprechenden Fenster registriert wird, kann man hier zuvor direkt bestimmen, dass in diesem Fall das smarte Licht z. B. von Philips Hue im Außen- oder im Innenbereich eingeschaltet wird, wodurch der Einbrecher sicherlich direkt die Flucht antritt. Zudem wäre ein weiteres regelmäßig nutzbares Feature dasselbe wie z. B. beim Eve Door & Window, sodass beim geöffneten oder gekippten Fenster automatisch die Heizung, welche mit einem smarten Thermostat versehen ist, abgeschaltet wird, bis das Fenster wieder geschlossen wird.

In der Eve Home App sollte man direkt nach der Montage sofern gewünscht die „Kipperkennung“ kalibrieren, dazu muss man wie in der App angefordert zum angegeben Zeit das Fenster zuerst öffnen, dann schließen und im Anschluss Kippen. Dadurch weiß der Sensor genau, in welchem Zustand er wie vom beweglichen Kolben steht und gibt dadurch Auskunft über den aktuellen Zustand des Fensters. In meinem Test habe ich das Fenster regelmäßig geöffnet und gekippt und zudem habe ich auch zum Test mehrmals etwas heftiger gegen die Scheibe und den Fensterrahmen gehauen, sodass dies auch vom Sensor registriert wurde. Ein Aufbruchversuch des Fensters habe ich jedoch nicht unternommen, schließlich möchte ich mir für diesen Test nicht unbedingt mein Fenster beschädigen.

Um die bereits erwähnten Automationen von HomeKit auch unterwegs steuern zu können, benötigt man entweder einen HomePod, eine Apple TV mit Version 13.4 oder ein iPad, welches man in den Einstellungen als Steuerzentrale bestimmt.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

In diesem Punkt möchte ich noch kurz etwas auf die hauseigene App von Eve eingehen. Diese hört auf den Namen „Eve Home“ und ist kostenlos im AppStore für iOS verfügbar. Es ist definitiv ratsam, die App auf das eigene Smartphone zu installieren, denen nur darüber können Software-Updates durchgeführt werden und die Kippfunktion kann ebenso nur darüber kalibriert werden.

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Als ich den Eve Window Guard via HomeKit eingerichtet hatte und in die Eve Home App gegangen bin, war unten rechts im Punkt Einstellungen direkt eine rote „1“ zu sehen. Als ich darauf geklickt hatte, wurde mir direkt mitgeteilt, dass für den Sensor ein Firmwareupdate mit der Version 1.2.11 zur Verfügung steht, welches für allgemeine Verbesserungen sorgen soll. Ansonsten kann man hier in den Einstellungen die besagte Kipp-Funktion Kalibrieren und auch hier einsehen, ob das Fenster gerade geschlossen, geöffnet der gekippt ist.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Eve Window Guard funktioniert wie alle Produkte aus dem Hause Eve Home ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Anders als der günstigere Eve Door & Window Sensor erkennt Eve Window Guard einen Einbruch noch präziser und informiert zudem nicht nur, ob ein Fenster geöffnet oder geschlossen ist, sonder auch, ob es gekippt ist.

Die Einrichtung ist wie bei allen Produkten aus dem Hause Eve einfach, jedoch erfordert die Montage ein wenig handwerkliches Geschick, was jedoch nur das Bohren von vier kleinen Löchern und das Verschrauben des Sensors bedeutet. Eve Window Guard hat in meinem Testzeitraum sehr gute Arbeit vollbrachtet und hat mich immer umgehend über den Status des Fensters informiert. Ich habe das Produkt dann zudem noch mit meiner smarten Beleuchtung im Innen- und Außenbereich verknüpft, sodass diese im Falle eines Einbruchversuchs angeht und im Alltag diente der Sensor dazu, die Heizung herunter zu regulieren, sobald ich das Fenster geöffnet habe. Sollte man jedoch nur letztere Funktion benötigen, dann solltet ihr euch den Sensor Eve Door & Windows näher ansehen, denn dieser ist günstiger und würde in diesem Fall absolut ausreichen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 149,94 € bzw. inzwischen bei verschiedenen Online-Shops auch schon für 125€ inkl. Versand erhältlich ist der Eve Window Guard nicht gerade günstig. Das Alleinstellungsmerkmal ist hier die nahezu unsichtbare Montage im Fenster- oder Türrahmen und dass der Sensor nicht nur offen und geschlossen kennt, sondern auch ein gekipptes Fester ebenso gut erkennt, wie ein Einbruchsversuch.

Hier muss man ganz klar überlegen, welche Funktionen man davon nutzen möchte, denn geht es bei euch nur um einen Einbruchschutz und der Möglichkeit, Automationen in Form von einer automatischen Abschaltung der Heizung beim Öffnen des Fensters zu erstellen, dann reicht in diesem Fall auch der deutlich günstigere Eve Door & Windows Sensor aus. Bei diesem bekommt man z. B. bei Amazon für exakt denselben Preis direkt drei Sensoren oder auch nur einen einzelnen für knapp unter 40€.

Eve Window Guard

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

tado° Funk-Temperatursensor

In aller Kürze

Vor Kurzem hat tado° eine nützliche Erweiterung der hauseigenen smarten Heizkörperthermostate vorgestellt, den sogenannten Funk-Temperatursensor. Bei diesem handelt es sich wie von tado° gewohnt, um ein schnell und einfach eingerichtetes Thermostat, welches dafür sorgt, dass die Raumtemperatur nicht mehr am Heizkörper, sondern direkt im Raum gemessen wird. Dazu kann dieses entweder an die Wand montiert werden oder mit einem zusätzlichen Halter z. B. auf ein Möbelstück gestellt werden. Dabei können z. B. mehrer tado° Heizkörperthermostate, welche sich in einem gemeinsamen Raum befinden, mit einem Funk-Temperatursensor verbunden werden und man kann auf Wunsch direkt am Temperatursensor die gewünschte Raumtemperatur einstellen, ohne dabei das Smartphone zur Hand nehmen zu müssen. 

Voraussetzung, um dieses Produkt aus dem Hause tado° verwenden zu können, ist jedoch der Besitz von mindestens einem tado° Heizkörperthermostat und einer tado° Bridge. Der tado° Funk-Temperatursensor funktioniert hervorragend und ich bin hier soweit vom Produkt begeistert. Bemängeln kann ich hier lediglich den Preis, denn mit knapp 80€ ist das Produkt nicht grade günstig.

Gefällt uns

  • zeitloses und schönes Design
  • sehr einfache Einrichtung
  • ideal für Räume mit vielen Heizkörpern
  • Unterstützung von vielen Assistenten
  • exakte Temperaturregelung

Gefällt uns weniger

  • hohe Anschaffungskosten

tado° Funk-Temperatursensor

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Funk-Temperatursensor hat tado° wie beim smarte Heizkörperthermostat Starter Kit V3+ eine schlichte weiße Verpackung gewählt, welche rundum einige Informationen zum Produkt verrät. 

Die Oberseite präsentiert den Funk-Temperatursensor zusammen mit dem großen tado°-Logo. Zudem wird hier in Englisch darüber informiert, wie das Produkt heißt und im unteren Bereich wird darauf hingewiesen, dass für den Funk-Temperatursensor eine tado° Internet Bridge benötigt wird. An der linke schmalen Seite informiert tado° auf mehren Sprachen, darunter auch auf Deutsch über den Lieferumfang. Während einem an der schmalen Seite verraten wird, wo tado° sein Firmensitz hat und zudem ist diese Seite mit einem Aufkleber versehen, welcher einem die Seriennummer des Produktes zeigt. Die meisten Informationen beinhaltet jedoch wie bei den meisten Produkten die Rückseite, hier wird einem nämlich erneut ein Bild des Funk-Temperatursensors gezeigt und man wird über dessen Funktionsumfang informiert.

Zum Öffnen der Verpackung muss die Lasche an der perforierten Kante abgetrennt werden. Anschließend erblickt man direkt den Funk-Temperatursensor, welcher in eine Folie eingepackt wurde. Auf der Oberfläche des Sensors klebt ein QR-Code, über welchen man das Produkt später einrichten kann und an der Rückseite ist direkt schon die Montageplatte befestigt. Direkt unter dem Thermostat findet man das Befestigungsmaterial (Schrauben und Klebestreifen), was alles zusammen in einem kleinen Kunststoffbeutel verpackt wurde. Zu guter Letzt sind unter dem Einleger, in welchem der Funk-Temperatursensor eingelegt wurden, die Kurzanleitung und Sicherheitshinweise zu finden. Die Batterien für die Stromversorgung (3x AAA) sind bereits eingesetzt, damit diese sich jedoch nicht entladen, befindet sich am Kontakt ein Papierstreifen. 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Funk-Temperatursensor ist typisch für tado° in einem komplett weißen Kunststoffgehäuse gehalten, was sehr modern und schön aussieht. Die Form des Gerätes ist quadratisch und somit 104 x 104 x 19 Millimeter groß und das Gewicht beträgt knapp 140 Gramm. Ausgeschaltete sieht man an der Front links unten lediglich ein dezenten, knapp 1 mm tief eingelassener tado° Schriftzug und an der rechten Ecke einen runden Knopf. Über diesen Knopf kann man durch dessen betätigen, das nicht direkt sichtbare Matrix-Display aktivieren, welches aus 10 x 19 einzelnen LEDs besteht. Dadurch kann man dann nach der Einrichtung über die Sensor-Tasten, welche an der Front versteckt sind, die Temperatur regulieren. 

Der Funk-Temperatursensor wird Mithilfe der Montageplatte an der Wand befestigt, da hier zur Stromversorgung 3 AAA Batterien eingesetzt werden, benötigt man keine weitere Stromversorgung. Die Montageplatte kann entweder an den beiden länglichen Streifen mit den Klebestreifen versehen werden oder durch as Lochbild mit den beiden Schrauben direkt an die Wand verschraubt werden, ganz so, wie man es möchte bzw. wie es die Oberfläche der Wand erlaubt. Bei Rauputz muss man hier wohl definitiv zu der Variante mit dem Bohren und Schrauben greifen, während man bei einer Tapete zur schnelleren und einfachen Monate via Klebestreifen greifen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der tado°Funk-Temperatursensor wurde wie vom Unternehmen gewohnt schön und hochwertig verarbeitet. Das Gehäuse wurde durchdacht aufgebaut und bei den Montagemöglichkeiten wurde an alles gedacht. Angebracht an die Wand sieht das Produkt gut aus und es handelt sich hier um keinen billigen Kunststoff. 

Das Matrix-Display gefällt mir hier gut, lässt sich immer gut ablesen und leuchtet nicht permanent, sonder nur dann, wenn man den runden Knopf betätigt. Leuchtet das Display nicht, dann verschwindet die Anzeige quasi nahezu unsichtbar ins Gehäuse. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sensorentado° misst die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Die Genauigkeit des Temperatursensors beträgt 0,01°C.
Funkverbindung868 MHz, Mesh (6LoWPAN)
Anzeige und BedienungLED Matrix Display bestehend aus 10 x 19 LEDs. Eine mechanische und zwei Touch-Tasten.
GrößeSmartes Heizkörperthermostat: 104 x 104 x 18 mm
Stromversorgung4.5V DC (3 AAA Batterien, 1,200 mAh)
MaterialKunststoff (matt weiß)
Maximale Anzahl der tado° Geräte pro Zuhausebis zu 25 Gerät
Lieferumfangtado° Bridge
tado° Heizkörper-Thermostat
kurzes Ethernet Kabel
kurzes USB-A auf Micro-USB Kabel
kompaktes Netzteil
Steckeradapter EU-/UK
viele verschiedene Adapter
Welcome-Guide

Einrichtung und Konfiguration

Um den tado°Funk-Temperatursensor nutzen zu können, muss dieser über die tado° App eingerichtet werden, doch zuvor kann man die Wandhalterung von diesem an die Wand anbringen. Dazu wie bereits erwähnt entweder die Klebestreifen an die vorhergesehenen Punkte anbringen oder bei einer rauen Wand das Ganze auch mithilfe der beiliegenden Dübel und Schrauben befestigen. Ist dies getan, kann man sofern noch nicht geschehen, die kostenlose tado°-App auf das Smartphone herunterladen, welche sowohl auf iOS im AppStore oder bei Android im Google PlayStore zum Download bereitsteht.

tado°
Preis: Kostenlos+
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Preis: Kostenlos

In der tado° App wählt man im unteren Reiter „Einstellungen“ aus, navigiert zum Menüpunkt „Räume & Geräte“ und tippt auf den blauen Button „Gerät hinzufügen“. Daraufhin kommt eine neue Seite, bei der man aus den vorgeschlagenen Produkten der Funk-Temperatursensor auswählt und nun scannt man direkt mit der Kamera des Smartphones den QR-Code auf der Außenseite des Funk-Temperatursensors. Alternativ kann man hier auch den Code in der Innenseite unmittelbar neben dem Batteriefach scannen, denn hier handelt es sich exakt um denselben Code. Ist dies erledigt, startet automatisch der Registrierungsprozess und der tado° Funk-Temperatursensor wird in euer SmartHome Netzwerk eingebunden. Dabei begleitet euch die App Schritt für Schritt durch die restliche Einrichtung und somit sollte dies jeder hinbekommen, da es wirklich sehr einfach ist.

Beachten sollte man hier jedoch, dass einem der Funk-Temperatursensor von tado° nichts bringt, wenn ihr kein Heizkörperthermostat des Herstellers besitzt bzw. nicht einmal die Bridge für die Internetverbindung zu Hause habt. Dies müsst ihr somit direkt z. B. im Starter Kit dazu kaufen oder bereits besitzen. Bei der Einrichtung muss man zudem den tado° Funk-Temperatursensor zu einem Raum zuordnen, indem logischerweise bereits ein Heizkörperthermostat von tado° im Betrieb ist. Außerdem kann man selbstverständlich in einem Raum, indem z. B. gleich drei Heizkörper mit smarten Heizkörperthermostaten von tado° im Einsatz sind, diese alle zusammen einem tado° Funk-Temperatursensor zuweisen, der somit allen Thermostaten seine gemessene Temperatur im Raum mitteilt und diese somit reguliert.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Betätigt man den runden Knopf am tado° Funk Thermometer, leuchten die einzelnen LEDs auf dem Display und zeigen einem die aktuelle Raumtemperatur an. Kurz darauf wechselt diese Anzeige auf die vom Nutzer gewünschte Temperatur und man kann bei Bedarf über die beiden Sensor-Pfeiltasten die Temperatur, die man wünscht, direkt am Sensor in 0,1 °C Schritten individuell einstellen. Dazu muss man dann weder das Smartphone zur Hand nehmen noch zum Heizkörperthermostat an der Heizung laufen. 

Nutzt man das neue tado° Funk Thermometer, kann man die Temperatur über die tado° App noch präziser einstellen, denn dadurch ist dies hier nicht mehr nur in 0,5 °C Schritten, sondern in 0,1 °C Schritten möglich, was eine noch exaktere Einstellung auf die gewünschte Wohlfühltemperatur ermöglicht. Außerdem zeigt die App durch den Einsatz des Funk Thermometer die Raumtemperatur, in denen Räumen, in welchem solch eines eingesetzt wird, ebenfalls in der feineren Abstimmung an und zudem wird hier auch die Luftfeuchtigkeit iim Raum gezeigt.

Sämtliche bereits von den tado° Heizkörperthermostaten bekannte Funktionen bleiben ansonsten selbstverständlich ebenfalls erhalten. Daher kann man in der App weiterhin wie gewohnt Zeitpläne erstellen, sodass man angibt, wann genau welche Temperatur in dem jeweiligen Raum erreicht werden soll und wann diese abgesenkt werden darf. Des Weiteren kann man auch einen der Sprachassistenten verwenden, um die Temperatur zu steuern usw.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Bei der Funkverbindung des tado° Funk Temperatursensor setzt man auf exakt dieselbe sichere Verbindung wie auch bei den Heizkörper-Thermostaten. Die einzelnen Geräte funken nach dem 6LoWPAN-Protokoll auf einem 868-MHz-Band, was zudem energiesparend sein soll. Die Verbindung der tado° Bridge über den Server erfolgt verschlüsselt via TSL 1.2. Somit sollte das System weitergehen sicher ausgelegt sein, sofern sich tado° hier keine groben Fehler bei der Programmierung erlaubt hat.

Den tado° Funk-Temperatursensor kann man als Nutzer eigenständig zurücksetzen. Dazu muss man die Internet Bridge manuell in den Pairing-Modus versetzen, wie das geht, erfahrt ihr hier. Anschließend betätigt man die Taste am Funk-Temperatursensor für drei Sekunden, sodass auf dem Display das Pairing Zeichen aufleuchtet, nun aber direkt erneut die Taste für drei Sekunden betätigen, sodass nun auf dem Display ein Schraubenschlüssel und Schraubenzieher zu sehen sein sollte. Anschließend navigiert man durch die Pfeiltaste durch das Menü des Displays und tippt solange, bis die Kettenglieder mit einem kleinen Pfeil zu sehen sind. Nun die Taste erneut betätigen und das Pairing wird ausgeführt. Dabei sucht der tado° Funk-Temperatursensor automatisch nach der Bridge und verbindet sich mit dieser, was durch das Symbol der Kettenglieder signalisiert wird.

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der neuen tado° Funk-Temperatursensor ist eine durchaus nützliche Ergänzung für Besitzer des tado° smartes Heizen Starter-Kit und diejenigen, die mehrere tado° Heizkörper-Thermostate verwenden. Dadurch wird die Messung der Raumtemperatur, welche bisher direkt am Heizkörper gemessen wurde, sinnvoll entkoppelt und fortan im Raum, also am tado° Funk-Temperatursensor gemessen. Sinnvoll ist dieses neue Produkt eigentlich für alle tado° Nutzer mit tado° Heizkörperthermostaten, doch besonders dürfte es für diejenigen interessant sein, die z. B. in einem Raum gleich drei oder mehr Heizkörper haben und alle direkt über dieses Gerät reguliert haben möchten. Das Produkt sorgt für einen echten Komfortgewinn, ist dafür jedoch nicht ganz günstig.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 79,99€ ist der tado° Funk-Temperatursensor kein günstiger Zubehör, sorgt jedoch für eine bessere Temperaturregulierung und einen hohen Komfortgewinn. In diversen Onlineshops ist der Funk-Temperatursensor jedoch bereits etwas günstiger und liegt aktuell bei ca. 69,99€. Dies ist zwar weiterhin nicht günstig, doch da man dieses Produkt nicht in jedem Raum brauchen wird, ist es dennoch interessant. Schließlich macht dies vor allem in einem großen Wohnzimmer oder Wohn-/Esszimmer, indem mehrere Heizkörper vorhanden sind, durchaus Sinn, sofern man hier dann an allen auch ein tado° Heizkörper-Thermostat im Einsatz hat. 

tado° Funk-Temperatursensor

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: tado.com/de

Google Nest Hub (2. Generation)

Vor Kurzem hat Google die 2. Generation des Nest Hub vorgestellt, der auf dem ersten Blick identisch wie sein Vorgänger aussieht. Neuerungen gibt es hier unter anderem bei den Mikros, damit die neue Generation euch noch besser versteht, wurde hier nun noch ein drittes Mikrofon verbaut. Außerdem hat Google etwas am Klang geschraubt, sodass dieser im direkten Vergleich etwas voluminöser klingt. Dadurch resultiert auch das etwas höhere Gewicht, was der Zusätzlichen und leicht veränderten Hardware zu Schulden ist. Zu guter Letzt hat auch der Soli-Sensor denn Einzug in den Nest Hub der 2. Generation erhalten. Dieser Sensor ist unter anderem in der Lage, auf Wunsch den Schlaf der Person, welche vor dem Display schläft, zu analysieren. Sollte dies gewünscht sein, müsste das smarte Display in diesem Fall auf eurem Nachtisch neben euch stehen, denn in der Küche oder dem Esszimmer bringt es euch nichts, sofern ihr nicht vorhabt, in diesen Räumen zu schlafen. Außerdem ermöglicht der Sensor euch den Nest Hub der 2. Generation mithilfe von Gesten zu steuern, wie es z. B. auch im Google Pixel 4 der Fall war. 

Gefällt uns

  • umfangreicher Funktionsumfang dank Display
  • zahlreiche Sensoren
  • sehr guter Sprachassistent

Gefällt uns weniger

  • Klang besser als beim Vorgänger, aber immer noch schwach
  • Schlaftracking eventuell nur 1 Jahr kostenlos
  • kein ZigBee
  • alter Hohlstecker-Anschluss

Google-Store bei Amazon

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Den Nest Hub der 2. Generation liefert Google in einer nahezu identischen Verpackung wie dessen Vorgänger aus, nur dass man hier bei der neuen Generation die Darstellung etwas verändert hat. 

Angefangen an der Vorderseite, hier präsentiert sich der neu Google Nest Hub der 2. Generation mit seinem neuen Interface, bei dem nun mehrere Kacheln gezeigt werden, welche zugleich mehrere Informationen anzeigen. Das Google-Logo und die Bezeichnung des Produktes findet man direkt an derselben Stelle wie beim alten Hub, nämlich oben links, während man nun neue, im unteren linken Rand informiert wird, dass es sich um die 2. Generation des Nest Hub handelt und dieser weiterhin ein 7-Zoll Display besitzt. Zu guter Letzt sieht man in der rechten Ecke noch den bekannten Sprachbefehl für den Google Assistant „Hey Google“, bei dem dieser einem daraufhin die Frage beantwortet oder den Befehle ausführt. 

An der rechten Seite erwähnt Google zahlreiche Funktionen, welche man mit dem Nest Hub der 2. Generation ausführen kann, zu denen zum einen der neue Tageslichtwecker und der neue Schlafsensor zählen. Direkt gegenüber an der linken Seite werden zahlreiche Beispiele aufgezählt, welche man den Google Assistant fragen kann und zudem sind hier einig der wichtige kompatiblen Apps aufgelistet, zu denen Youtube, Netflix, Spotify und einig weitere zählen.

Betrachtet man die Rückseite, wird hier einem ein großes Bild dargestellt, auf dem man den Nest Hub der 2. Generation auf einem Sideboard stehen sieht, jedoch macht er eigentlich aufgrund des neuen Schlafsensors auch weiterhin wie sein Vorgänger auf dem Nachttisch eine sehr gute Figur. Zu guter Letzt findet man an der Unterseite noch die üblichen technischen Anforderungen im klein gedruckten sowie die Farbe des Gerätes und eine Auflistung des Lieferumfangs.

Hebt man den Deckel an, erblickt man direkt den neuen Google Nest Hub der 2. Generation, welcher in der bereits vom Vorgänger bekannten Schutzfolie verpackt wurde. Das Display zeigt dabei nach oben und wird durch die Verpackung bestens geschützt. Entnimmt man den Nest Hub samt Zellulose-Einleger aus der Verpackung, findet man darunter noch eine kleine Kurzanleitung sowie Sicherheitshinweise und das bereits vom alten Nest Hub bekannte 1,50 Meter lange Netzkabel.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der Größe und dem Design hat sich auf den ersten Blick beim neuen Google Nest Hub der 2. Generation nichts gegenüber seinem Vorgänger verändert, dieser nimmt weiterhin eine Standfläche von ca. 180 x 120 mm ein. Auch dieses Modell wird von Google in der Farbe Carbon (mein Modell) und Kreide angeboten. Außerdem setzt Google hier den Trend von recycelten Kunststoff fort und so kommt auch hier wie bereits beim Google Nest Mini und dem Google Nest Audio rund 54 Prozent wiederverwerteter Kunststoff zum Einsatz. 

Durch sein schlichtes Design lässt sich der Nest Hub nahezu überall im gesamten Haus oder der Wohnung platzieren, vorausgesetzt ihr habt am Wunschort eine Steckdose vorhanden, von denen es im Altbau gelegentlich gerne mal knapp zugeht. An der Vorderseite erblickt man direkt das kompakt 7 Zoll (knapp 18 cm) große Touch-Display, um welches weiterhin der knapp 12 mm breite weiße Rahmen verläuft. Hier findet man mittig im oberen Teil den Umgebungslichtsensor sowie zwei der insgesamt drei Mikrofone und eine kleine rote LED. Letzteres zeigt einem dabei direkt an, wenn die Mikrofone stummgeschaltet wurden, von denen das zusätzliche neue Mikrofon vermutlich im Stoff am Fuß integriert wurde, denn im Bereich des Displays konnte ich hier keine neue Öffnung dafür finden.

Der Umgebungslichtsensor passt, wie der Name schon vermuten lässt, die Helligkeit des Displays automatisch an das Umgebungslicht des Nest Hub der 2. Generation an. Die drei verbauten Mikrofone wiederum dienen wohl der wichtigsten Funktion, nämlich der, dass euch der Sprachassistenten im Raum verstehen kann. Damit dies nun noch zuverlässiger funktioniert, hat Google hier wie bei den anderen neuen Sprachassistenten nun auch hier noch ein drittes Mikrofon verbaut. Da Google den eigenen Aussagen nach die Privatsphäre sehr wichtig ist, hat man an der Rückseite des Displays einen Schieberegler integriert, über welchen man mechanisch die Mikrofone Stummschalten kann. Zudem findet man hier neben der Lautstärkeregulierung via Touch am Display auch eine Lautstärkewippe an der Rückseite.

Von hinten betrachtet erblickt man den mit Stoff bespannten Standfuß, indem an der Rückseite der neue Breitbandlautsprecher verbaut wurde, welcher einen kräftigeren Klang erzeugen soll, ob dies auch wirklich so ist, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Testberichts. Die Rückseite bzw. der Stoff ist mit dem des Google Nest Audio identisch, sodass es sich beim „Kreide“ Modell um einen hellgrauen und beim „Carbon“ Modell um einen dunkelgrauen Stoff handelt, während das Display bei beiden Modellen in Weiß gehalten wurde.

Der Google Nest Hub wurde sehr schlicht gehalten, sodass man als Laie im ausgeschalteten Zustand vielleicht nicht direkt erkennen würde, dass es sich um ein Produkt aus dem Hause Google handelt. Hier gibt einem nur das sehr kleine und dezent platzierte „G“ an der Rückseite auf dem Standfuß einen kleinen Hinweis, wobei ein Laie hierbei sicherlich nicht direkt auf Google tippen würde. Sehr Schade finde ich persönlich, dass Google hier weiterhin auf denselben Hohlstecker mit dickem Netzteil setzt. Nicht nur ärgerlich, dass hier das Netzteil in der Steckdose sehr klobig ist und bei einer Mehrfachsteckdose gerne direkt mehrere Steckplätze abdeckt, sondern auch, dass man hier immer noch auf diesen sehr exotischen Anschluss setzt, anstelle von USB-C. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung des Google Nest Hub der ersten Generation war ich bereits zufrieden und da sich hier rein äußerlich nichts Gravierendes verändert hat, bin ich damit auch bei der neuen 2. Generation zufrieden. Klar, hier gibt es noch etwas Luft nach oben, man hätte den Rand des Displays reduzieren können und dabei zugleich das Display vergrößern können oder eben endlich von dem Hohlstecker auf USB-C umstellen können, doch beides stört im Alltag beim Nest Hub der 2. Generation nicht sonderlich.  

Schließlich ist es hier so hat man das Gerät mithilfe des 150 cm langen Kabel erst einmal angeschlossen und aufgestellt, dann bleibt dieses eigentlich auch an diesem Ort und wird nicht umhergetragen. Damit ein sicherer Stand gewährleistet wird, hat Google auch hier wie bei sämtlichen anderen smarten Lautsprechern die komplette Unterseite mit einer weißen Gummischicht versehen, die für ausreichend halt sorgt.  

Der Stoff an der Rückseite fühlt sich soweit ebenfalls sehr gut an, lediglich die matte graue Kunststoffrückseite neigt meiner Meinung zu leicht zum Verkratzen und ist etwas zu anfällig gegenüber fettige Finger. Bei mir z. B. ist es auch hier wie beim Vorgänger schon beim Entfernen der Folie dazu gekommen, dass ich hier teils einige feine Kratzer erkennen konnte.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sprachassistenten-ArtSprachassistent mit Touch-Display
FarbenCarbon (Grau) und Kreide (Weiß)
Displaygröße7 Zoll (ca. 17,8 cm)
Abmessungen/Gewicht120,4 x 177,4 x 69,5 mm (HxBxT) / Gewicht: 558 Gramm
LautsprecherBreitbandlautsprecher mit 43,5-mm-Treiber (nach hinten gerichtet)
MaterialKunststoff/Stoff
KonnektivitätIEEE802.11 b/g/n/ac (2,4 und 5 GHz) Wireless-Netzwerk, Bluetooth 5, integrierte Chromecast-Technologie und 802.15.4 (bei 2,4 GHz) Thread – Funktionalität noch nicht verfügbar
Stromversorgung15 Watt Netzteil mit einer länge von 150cm
SensorenSoli-Sensor für Motion Sense 
EQ-Umgebungslichtsensor
Temperatursensor
Lieferumfang1x Google Nest Hub (2.Generation)
1x 15 Watt Netzteil (150 cm lang)
1x Kurzanleitung
technische Daten des Google Nest Hub (2.Generation)

Installation und Einrichtung 

Bereits die Einrichtung des ersten Google Nest Hub war wirklich sehr einfach, doch die des neuen ist nochmals etwas einfacher geworden. Um den Google Nest Hub der 2. Generation einzurichten, benötigt man wie für alle Smart Home Produkte aus dm Hause Google die kostenlos Google Home-App. Dies App steht kostenlos im Appstore für iOS-Geräte und im Google Play Store für Android-Geräte zur Verfügung.

Google Home
Preis: Kostenlos
Google Home
Preis: Kostenlos

Zur Einrichtung versorgt man den Google Nest Hub der 2. Generation direkt mit Strom und wartet, bis dieser hochgefahren wurde und den Hinweis anzeigt, dass man die Google Home App herunterladen soll. Dies hatte ich soweit schon zuvor, da ich die App schon für andere Geräte von Google nutze. Neu ist, dass wir direkt im Stadtbildschirm gefragt wird, ob ihr den Nest Hub anrichten wollt, was noch direkter und einfacher den Einrichtungsvorgang startet. Anschließend wählt man in der App, dass man ein neues Gerät einrichten bzw. verbinden möchte und schon sucht die App nach einem neuen Gerät. Ist der Nest Hub gefunden, muss man den QR-Code auf dem Display abscannen und schon richtet man den Hub einfach ein und befolgt hierzu die Anweisungen in der App, bei der man dann z. B. den Aufstellungsort (Raum) angibt, indem der Nest Hub aufgestellt wird. Während der Einrichtung müsst ihr auch kurz euer WLAN-Netzwerk auswählen, das Passwort wiederum, übermittelt automatisch euer Smartphone und sobald danach die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde, macht der Google Nest Hub automatisch ein Firmwareupdate auf die neuste Software.

In dieser Zeit darf man auf dem Smartphone den Google Assistant für den Nest Hub einrichten. Dazu muss/darf man hier einigen Zugriffsberechtigungen zustimmen und kann Voice-Match einrichten, sodass der Nest Hub der 2. Generation bzw. der darin integrierte Google Assistant automatisch weiß, dass ihr einen Befehl ausgesprochen habt und nicht der/die Partner/-in bzw. die Kinder einen Befehl gegeben bzw. ausgesprochen haben. Danach wird man gefragt, ob man einen der kompatiblen Musikdienste mit dem Google Nest Hub der 2. Generation verknüpfen möchte. Hierbei steht Spotify, Youtube Music, Google Play Musik, Deezer und inzwischen auch Apple Music zur Auswahl. Im nächsten Schritt folgen dann noch die Streaming-Dienste wie Maxdom, Amazon Prime und Netflix, welche man dann ebenso wie die verknüpften Musikdienste direkt über den Nest Hub via Sprachbefehl anhören bzw. anschauen kann. 

Im weiteren Verlauf der Einrichtung kann man dann den Dienst Google Duo einrichten, sodass man mit anderen mit dem Dienst kompatiblen Produkten telefonieren kann (in diesem Fall dann aber nur im Audio-Format, da keine Kamera verbaut ist). Anschließend werdet ihr noch gefragt, ob der Nest Hub im Standby-Modus Bilder eurer Galerie, die ihr ausgewählt hab, anzeigen soll, also quasi ähnlich eines digitalen Bilderrahmens.

Zu guter Letzt kann das neue Schlaftracking, welches über den neuen Soli-Sensor aufgezeichnet wird, auf Wunsch aktiviert werden und man wird noch ausführlich auf dessen Funktion hingewiesen. Diese soll laut den Angaben in der App auch das Schnarchen usw. aufzeichnen und wird mit Google Fit synchronisiert. Dabei muss man dann auch einen Schlafrhythmus einstellen, wodurch ihr dann morgens durch den Tageslichtwecker sanft aus dem Schlaf geholt werdet. Für das Schlaftracking zeigt euch danach der Nest Hub noch, wie die neuen Funktionen funktionieren und auf was man dabei genau achten sollte.

(Installation & Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Würde man beide Google Nest Hub Generationen nebeneinanderstellen, dann würde ein Laie den kleinen Äußerlichen unterschied, unter Umständen gar nicht feststellen. Neu ist hier nämlich das nahtlosere Design des Displays, da beim Nest Hub der 2. Generation die graue Lippe rund und um das Display verschwunden ist. 

Im Inneren hat sich dagegen etwas mehr getan, denn hier hat man nun einen 43,5 mm großen Breitbandlautsprecher verbaut, der laut Google einer Steigerung des Basses von 50 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell bieten soll. Dies war auch zwingend erforderlich, denn der Nest Hub der 1. Generation klang insgesamt doch sehr höhenbetont und von Bass konnte man hier nicht wirklich reden. Auch der interne Prozessor wurde verbessert und so werkelt im Inneren nun ein Quad-Core-ARM-CPU mit 64 Bit und 1,9 GHz, sodass Befehle insgesamt etwas schneller ausgeführt werden. Dennoch habe ich hier im Test teils festgestellt, dass alles noch minimal verzögert abläuft, was jedoch hoffentlich via Software-Updates verbessert wird.   

Der Nest Hub der 2. Generation hat zahlreiche Funktionen, die man zum Teil jedoch bereits auch in der 1. Generation geboten bekam, aber es gibt auch einige neue Funktionen doch der Reihe nach. Beim Nest Hub der 2. Generation kann man den Übersetzungsmodus nutzen, hat die Möglichkeit, direkt am Nest Hub Filme und Serien via Netflix und Co. anzusehen, kann Smarthome-Geräte steuern, einfach Musik hören, YouTube Videos ansehen, Nachrichten, die auf dem Smartphone eingehen, lesen und selbstverständlich all das tun, was man auch mit einem anderen Produkt mit integriertem Google Assistant machen kann. Zudem kann der Nest Hub selbstverständlich als digitaler Fotorahmen verwendet werden, was bei diesen Produkten, also Smart-Speaker mit großem Display sehr beliebt ist. 

Neu ist beim Google Nest Hub 2 gegenüber dessen Vorgänger, dass man nun dank des neuen Soli-Sensors den eigenen Schlaf aufzeichnen kann, sofern man diese Funktion aktiviert hat und diesen auf den Nachtisch neben dem Bett platziert. Dabei nutzt der Nest Hub die drei Mikrofone und den neuen Soli-Sensor, bei dem es sich um ein Radar handelt, um den Schlaf der Person vor dem Display zu analysieren. Außerdem werden zudem noch der EQ-und Umgebungslicht- und ein Temperatursensor dazu verwendet, um euch unter anderem am Morgen, sobald ihr von dem sanft weckenden Tageslichtwecker geweckt worden seid, mit den Daten, die aufgezeichnet wurden, zu versorgen. Zudem werden diese sofern vorhanden mit Google Fit synchronisiert, bei dem es sich um eine App handelt wie bei Apple die App Namens „Health“, in der sämtliche Daten wie der Puls usw. der über kompatible Geräte aufgezeichnet wird, übertragen werden. Sleep Sensing, wie das Aufzeichnen des Schlafes bei Google genannt wird, verwendet Motion Sense und erkennt, wenn ihr euch in der nachts bewegt, schnarcht oder hustet und dies erfahrt ihr dann am nächsten Morgen ebenfalls. 

Weitere neue Funktionen des Google Nest Hub der 2. Generation ist die Gestensteuerung, welche ebenfalls durch den Soli-Sensor erkannt wird. Dadurch kann man z. B. durchs Heben der flachen Hand vor das Display die Musikwiedergabe stoppen. Dabei sendet der Radar (Soli-Sensor) sogenannte elektromagnetische Welle ab, welche dann auf die Hand, die vor das Display gehalten wird, treffen und dadurch kann der Sensor erkennen, was für eine Geste es ist und führt den entsprechenden Befehl aus. Dabei ist es jedoch sehr wichtig, dass ihr die Geste schnell ausführt, also mit eurer Hand schneller auf das Display zukommt. Ansonsten wird der Befehl nicht erkannt, was auch gut ist, denn sonst würde jedes Mal, wenn ihr mit der Hand am Display vorbeikommt, die Musik angehalten werden. 

Zu guter Letzt beherrscht der neue Nest Hub noch das Netzwerkprotokoll Thread, welches z. B. auch beim HomePod mini zum Einsatz kommt. Damit kann man später smarte Geräte noch einfacher verbinden und steuern. Die Betonung liegt hier jedoch bei Später, denn hier handelt es sich aktuell nur um eine Vorbereitung, die Funktion ist aktuell noch nicht freigeschaltet. Google Duo-Anrufe sind wie beim Vorgängermodell weiterhin möglich, aufgrund der fehlenden Kamera am Nest Hub bleibt euer Bild jedoch bei eurem Gegenüber leer, während ihr eure Gesprächspartner/-in sehen könnt.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Display und Lautsprecher

Das Display des Google Nest Hub der 2. Generation ist unverändert und somit weiterhin 7-Zoll groß. Ebenso beträgt die Auflösung weiterhin 1024 x 600 Pixel, was einer Pixeldichte von 170 PPI entspricht. Das ist natürlich weiterhin kein gestochen scharfes Display, doch für die alltäglichen Anwendungen, welche man mit dem Google Nest Hub tun kann, absolut ausreichend. Man kann hier zwar wie erwähnt auch Filme oder Serien über Netflix usw. ansehen, doch aufgrund des doch sehr spiegelnden Displays und dessen Größe vermute ich, dass dies nicht jeder machen wird, sondern lieber den Fernseher oder ein Tablet zur Hand nimmt.  

Der Displayrand ist weiterhin rund um das Display relativ breit gehalten, was mich zwar schon beim Vorgänger etwas gestört hat, doch da dies bisher noch kein anderer Hersteller bei diesen Geräten besser gemacht hat, lasse ich dies nicht negativ in die Rezension einfließen. 

Beim Aufstellort solltet ihr beim Nest Hub weiterhin darauf achten, dass sich hier keine direkte Lichtquelle gegenüber befindet, wie z. B. ein Fenster oder eine Lampe. Diese Dinge würden sich nämlich teils sehr im Display spiegeln, was je nachdem, was ihr mit dem Nest Hub machen möchtet, etwas stören könnte. Ansonsten lässt sich das Display dank einer hohen max. Helligkeit gut ablesen und passt sich dank Helligkeitssensor immer dem aktuellen Umgebungslicht an.

Beim Lautsprecher verspricht Google bei max- Lautstärke eine Verbesserung des Basses um 50 % gegenüber dem Vorgängermodell. Der Lautsprecher ist weiterhin nach hinten gerichtet, somit finde ich dies weiterhin nicht optimal gelöst, denn wenn der Treiber nach vorne gerichtet wäre, würde das gesamte Klangbild besser zum Hörer kommen. Bei uns, wo der Nest Hub in der Küche auf der Kücheninsel steht, ist dies zwar wiederum gut, da so der Klang in die Richtung Wohn-/Esszimmer gerichtet wird, doch dies ist nicht bei jedem von Vorteil. 

Viel hat sich klanglich leider jedoch nicht getan, der Klang ist zwar ausreichend, mehr aber auch nicht. Für die dezente Beschallung im Schlafzimmer oder im Büro auf dem Schreibtisch reicht der solide Klang zwar aus, aber bei der allgemeinen Musikwiedergabe sind viele andere reinen Lautsprecher deutlich besser geeignet. Das Klangbild klingt zwar allgemein voluminöser und der Bass ist wirklich kräftiger, aber da dieser beim Vorgänger echt sehr mager war, sind 50 % Steigerung nicht gerade viel.

(Display und Lautsprecher: 3,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Der neue Google Nest Hub lässt sich weiterhin nicht manuell oder via Sprachbefehl abschalten. Sodass dieser, sofern dieser permanent am Stromnetz angeschlossen ist, auch Strom verbraucht. Sagt man hier „Hey Google schalte das Display aus“, dann wird zwar das Display auf den ersten Blick abgeschaltet, jedoch merkt man dann schnell, dass es nur sehr stark abgedunkelt wurde. Ausschalten lässt sich der Google Nest Hub nur, wenn man diesen vom Stromnetz trennt.

Das Netzteil, welches Google hier mit im Lieferumfang beilegt, liefert eine maximale Leistung von 15 Watt. Im Stand-by-Modus benötigt der Google Nest Hub der 2. Generation im Schnitt etwas über 3 Watt (bei 100 % Helligkeit). Im alltäglichen Gebrauch hab ich mit meinem Stromkostenmessgerät einen Wert von 4 bis 5 Watt erreicht. Sodass der Stromverbrauch aufgrund der neuen Sensoren, zusätzlichen Mikros und des neuen Treibers minimal gestiegen ist.

Hier eine kleine Tabelle, welche zeigt, was der Google Nest Hub (2.Generation) im Einsatz im Stand-by und durchschnittlichen Betrieb verbraucht.

pro Tag0,10 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb0,15 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)
in der Woche (7 Tage)0,67 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb0,90 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)
im Monat (4 Wochen) 2,69 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb4 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)
im Jahr34,94 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb45 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Nest Hub der 2. Generation bietet Google den Nachfolger des ersten Sprachassistenten mit Display an. Dieser wurde teils mit neuen Funktion und Verbesserungen versehen, welche die neue Generation zwar besser, aber nicht perfekt machen. 

Man kann mit diesem Produkt natürlich mehr machen als mit einem reinen Sprachassistenten ohne Display, doch diese Stärken reizt Google meiner Meinung nicht ganz aus. Hier hätte man das Gerät noch etwas größer bauen können, damit ein besser Klang geboten wird und zudem wäre eine Kamera wünschenswert, sodass man bei Google-Duo usw. auch dem gegenüber ein Live-Bild liefern kann. Zudem sollte man endlich vom Hohlstecker auf USB-C umrüsten, denn dieser Anschluss ist aktuell die Zukunft und leichter bei einem defekt zu ersetzen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99 € ist der Google Nest Hub (2. Generation) günstiger als das Vorgängermodell zu seinem damaligen Marktstart und zudem auch das aktuell günstigste smarte Display. Knapp dahinter folgt hier erst der Amazon Echo Show 8 mit knapp 130€ (UVP). Der Preis des Nest Hub ist hier bisher sehr stabil, sodass die UVP auch aktuell noch der Bestpreis ist. 

Zwar wurde der Google Nest Hub 2. Generation gegenüber seinen Vorgänger verbessert, doch dennoch hat dieser weiterhin ein paar schwächen. Als Rezept-Assistent, der mir zudem meine Playlist beim Kochen und Backen abspielt, eignet sich dieser zwar wunderbar, doch um ein großes Zimmer zu beschallen, fehlt diesem einfach das Volumen. Dafür kann die neue Generation nun via Gesten gestreut werden, was überraschend gut funktioniert hat und er kann durch den Soli-Sensor und seinen Mikros den Schlaf sehr gut aufzeichnen. Jedoch müsste ich mich somit zwei Geräte kaufen, da ich diesen zu Schade finde, um ihn nur auf dem Nachtisch stehen zu haben, um meinen Schlaf aufzuzeichnen und unter dem Tag dann wiederum in die Küche zu tragen und dort anzuschließen. Außerdem vermisse ich hier eine Kamera, die ich z. B. bei Google-Duo usw. nutzen könnte, denn hier liefern andere Hersteller bei einem geringfügig höheren Preis ein besseres Gesamtpaket.

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