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Schlagwort: SmartHome

Yale Smart Video Doorbell

In aller Kürze

Mit der Yale Smart Video Doorbell hat nun auch der bekannte Hersteller von Sicherheitssystemen eine kabellose Video Türklingel im Sortiment. Diese kann vielseitig verwendet werden, denn neben dem Akkubetrieb ist es auch möglich, diese an ein vorhandenes Klingelkabel oder per Netzteil mit Strom zu versorgen. Leider werden anders als bei anderen Herstellern keine mechanischen Türgongs unterstützt und so muss man bei Bedarf auf den separat angebotenen Yale Chime zurückgreifen. Dafür wiederum ist das Kamerabild sowohl bei Tag als auch bei Nacht dank der Nachtsicht spitze, und auch die Bewegungserkennung funktioniert hervorragend. Klingelt jemand, wird man sehr schnell ohne große Verzögerung auf dem Smartphone benachrichtigt. Möchte man wiederum die erweiterte Bewegungserkennung und den Cloud-Speicher nutzen, dann geht dies leider nur durch ein Abo, welches zusätzlich monatliche Kosten verursacht.

Gefällt uns

  • Gute Videoqualität
  • sehr gute Audiowiedergabe
  • hervorragende Bewegungserkennung
  • interner Speicher vorhanden
  • drahtloser oder kabelgebundener Betrieb möglich
  • mit Chime nutzbar

Gefällt uns weniger

  • vorhandener Türgong kann leider genutzt werden
  • Akku fest verbaut

Yale Smart Video Doorbell

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yale liefert die Smarte Video Doorbell im gewohnten Verpackungskonzept und Design aus. Dies bedeutet, dass auch hier die eigentliche stabile Hauptverpackung, welche die Türklingel samt Zubehör schützt, in eine wie von Yale gewohnte bedruckte Umverpackung eingeschoben wurde.

Auf der Vorderseite zeigt Yale die Smarte Video Doorbell und zudem findet man hier natürlich auf ein Herstellerlogo sowie die Produktbezeichnung. Des Weiteren informiert man hier kurz anhand des Logos über die Yale Home App und unten rechts wird über die Kompatibilität zu Google Home und Amazon Alexa hingewiesen. Zu guter Letzt informieren hier zwei kleine Logos zum einen über den vorhanden IP65 Schutz gegen Spritzwasser und Staub sowie über den AI-Support (künstliche Intelligenz).

Blickt man auf die rechte Seite, dann sieht man hier eine Frau, die gerade mit ihrem Smartphone auf die Yale Home App zugreift bzw. die App startet. Darunter zeigt Yale den Lieferumfang im Paket, sodass man hier genau erfahren kann, was enthalten ist. Außerdem informiert Yale hier, dass es eine kostenfreie App für iOS und Android Geräte gibt. Direkt gegenüber, also auf der linken Seite, informiert Yale in mehreren Sprachen über das Yale Ökosystem, also dass die Geräte untereinander genutzt werden können. So kann man die Yale Smart Video Doorbell z. B. mit dem Yale Smart Alarm oder dem Yale Linus Smart Lock verknüpfen und so noch umfangreicher das Ganze erweitern.

Zu guter Letzt folgt auf der Rückseite eine Auflistung in mehreren Sprachen, bei denen Yale die Vorteile der Smart Video Doorbell erwähnt. Zu den besonderen Vorteilen zählen unter anderem, dass gestochen scharfe Bilder, welches über die Kamera geboten werden soll und dass man direkt über die App bei Bedarf mit der Person vor der Tür sprechen kann. Außerdem bietet die Yale Smart Video Doorbell eine Bewegungserkennung sowie Echtzeit Benachrichtigungen und die Installation soll einfach sein.

Zieht man die stabile Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus und öffnet diese von der unteren schmalen Stirnseite nach hinten hinweg, dann kommt auch schon direkt die Yale Smart Video Doorbell zum Vorschein. Diese wird hierbei bestens durch den verstärkten Karton geschützt und ist zudem an der hochglänzenden Vorderseite mit einer Schutzfolie versehen. Unter einer weiteren Ebene hat Yale dann das restliche Zubehör versteckt. Dabei ist so weit eigentlich alles enthalten, was für die Montage und den Betrieb der smarten Türklingen benötigt wird.

Neben einem Ladekabel ist somit auch das Montagematerial (Dübel und Schrauben) sowie ein Anschlusskabel für die Installation am vorhandenen Klingeldraht enthalten. Neben der Montageplatte für eine flache (gerade) Positionierung ist im Lieferumfang auch eine gewinkelte enthaltene. Dies ist soweit praktisch, denn nicht immer ist es sinnvoll, die Türklingel nach vorne auszurichten, je nach Montageplatz muss diese idealerweise zur Seite ausgerichtet werden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Yale Smart Video Doorbell ist typisch für das Unternehmen Yale schlicht gehalten und somit absolut zeitlos. Das Gehäuse der Türklingel ist an Rückseite und umlaufend an den Seiten in Mattweiß gehalten, während die gesamte Front Hochglanz schwarz ist. Alle Ecken und Kanten sind dabei abgerundet, was dazu führt, dass die Doorbell sich sehr gut anfühlt und schon nahezu geschmeidig in der Hand liegt. Da diese aber an die Hauswand montiert wird, ist dies eigentlich weniger relevant. Dennoch hier setzt z. B. Google auf eine scharfe Kante, was ich von Yale schöner und besser gelöst finde.

Im Bereich der in Hochglanz-schwarz ausgeführten Front findet man im oberen Bereich die Kamera, darunter der hervorstehende Bewegungssensor und ganz unten einen großen Klingelknopf. Letzteres ist hier sehr gut anhand des Klingel-Symbols erkennbar, etwas, was mir bei meiner bisher verwendeten Google Nest Doorbell etwas negativ aufgefallen ist, denn hin und wieder wussten ein paar Leute nicht direkt, wo bei uns die Klingeltaste ist. Dies ist hier bei der Yale Smart Video Doorbell nicht der Fall.

Betrachtet man die untere Seite des Gehäuses, also den Teil, welcher später nach der Montage nach unten gerichtet ist, dann sieht man hier, dass hier ein Lautsprecher verbaut wurde. Darüber könnt ihr bei Bedarf mit eurem Gasten bzw. dem Besuch vor der Haustüre reden. Denn die Person vor der Tür hört euch über den verbauten Lautsprecher und das zusätzliche verbaute Mikrofon ermöglicht es, dass der Gast euch antworten kann und ihr es am Smartphone hören könnt. An der rechten und linken Seite zeigt ein dezentes Herstellerlogo, dass es sich hier um ein Produkt aus dem Hause Yale handelt und vielmehr sieht euer Gast hier eigentlich nicht. Die Rückseite ist nämlich später nicht ersichtlich, aber für euch bei der Montage und Einrichtung wichtig.

Hierbei findet man auf der besagten Rückseite nämlich neben den Verriegelungselementen für die Montageplatte auch einige Anschlüsse. Denn wie auch die Konkurrenz bietet Yale mehrere Möglichkeiten, wie ihr diese nutzt bzw. mit Strom versorgt. Zum eine kann der Akku ganz einfach über den USB-C Anschluss immer wenn dieser wieder leer sein sollte aufgeladen werden. Aber selbst über ein zusätzliches Netzteil wäre dies kein Problem, aber da wäre die Frage, wie verlegt ihr das Kabel samt Netzteil nach außen, denn an einer Außensteckdose würde ich dies nicht anschließen. Zu guter Letzt könnt ihr die Yale Smart Video Doorbell auch einfach als Aufputz Türklingel nutzen und über den meist vorhandenen Klingeldraht (8-24V) anschließen. Dadurch ist kein ständiges Aufladen nötig, etwas was ich auf jeden Fall dem ständigen Aufladen vorziehen würde, sofern dies bei euch möglich ist. 

Kommen wir nun noch zu den restlichen Knöpfen bzw. Anschlüssen an der Rückseite. Hier finden wir ganz oben den Ein-/Ausschaltknopf, über welchen man die Yale Smart Video Doorbell, wie man es schon vermutet Ein-/ Ausschalten kann. Außerdem könnt ihr diese darüber zurücksetzen. Darunter sieht man dann ganz gut den USB-C Anschluss, über welchen der Akku aufgeladen wird und im Zentrum gibt es hier noch zwei goldene Gewindeeinsätze. Hier schraubt man später die mitgelieferten Klingeldraht-Kontakte ein und klemmt dann daran eure Klingelverdrahtung, sofern ihr die Türklingel permanent mit Storm versorgen könnt bzw. möchtet. Zu guter Letzt ist ganz unten noch ein Entriegelungshebel, über welchen man die Türklingel später über das mitgelieferte SIM-Tool jederzeit z. B. zum Aufladen wieder von der Montageplatte abnehmen kann.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es so weit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse der Smart Video Doorbell wurde zwar nur aus Kunststoff hergestellt, aber dieser macht einen sehr hochwertigen und langlebigen Eindruck. Dank IP65 ist die Türklingel auch sehr gut wetterfest, sodass selbst wenn diese ein Regenschauer abbekommen sollte oder mit der Zeit etwas verstaubt, ihr das nichts anhaben kann.

Kleine Kritik gibt es hier nur am Klingeltaster, dieser ist zwar schön groß ausgeführt, was mir z. B. besser als bei der Ring Doorbell gefällt, aber es bring hier auch einen kleinen Nachteil mit sich. Die Lagerung des Knopfes ist nämlich etwas lose, dies bedeutet nicht, dass der Knopf herausfällt, aber es wackelt etwas auf dem darunter zentral in der Mitte platzierten Druckraster.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-Artsmarte Video Türklingel (Akkubetrieben oder Kabelgebunden)
AuflösungFull-HD 1080p oder HD 720p
Weitwinkel154° diagonal
Abmessungen54,5 mm x 34 mm x 146 mm (ohne Montageplatte)
ZoomDigitales Zoomen (bis zu 8x)
MaterialKunststoff
KonnektivitätWi-Fi 2,4 GHz
Funktioneneingebauter Bewegungsmelder.
LED-Lichtring um Klingeltaster zur Statusanzeige.
Wide Dynamic Range (WDR) für klare Kontraste auch bei starkem Gegenlicht.
Hochwertiger Lautsprecher und hochwertiges Mikrofon.
Manipulationsalarm.
Eingebauter lokaler Flash-Speicher.
mit Aufpreis monatlich 30 Tage Cloud-Aufzeichnung.
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP65  Temperatur: -20 bis 40 °C
NachtsichtmodusBis zu 6 m Sichtweite durch 6x Infrarot-LEDs
Kamera2 Megapixel
Lieferumfang1x Kamera
1x Ladekabel
1x Motagehalterung
1x Montagewinkel
1x Montagematerial (Schrauben und Dübel)
2x Anschlusskabel Klingeldraht
1x Bypass Türgong
1x Protected by Yale Aufkleber
1x Schnellstartanleitung
Technische Daten der Yale Smart Video Doorbell

Einrichtung und Installation

Bevor man direkt die Yale Smart Video Doorbell an die Wand befestigt, sollte man diese zuerst über die App einrichten. Denn so kann man zuvor prüfen, ob alles funktioniert und passt. Schließlich wäre es sehr ärgerlich, wenn ihr damit nicht zufrieden seid, aber die Löcher bereits in die Wand gebohrt habt.

Die Einrichtung ist dabei recht schnell und einfach erledigt, denn wie immer erklärt Yale das hier ausführlich Schritt für Schritt in Textform, Bilder und bezüglich der Installation bzw. Montage auch in Videoabschnitten. Zuerst lädt man sich die kostenlose Yale Home App aus dem AppStore (iOS) oder PlayStore (Android) und startet diese anschließend. Hier erstellt ihr euch dann ein Account bzw. auch ein Haus, also wie z. B. bei mir, da habe ich es Tobias´s Haus genannt. Darunter werden dann alle eure Smarthome Produkte, die ihr aus dem Hause Yale habt, eingepflegt. Bei mehreren Wohnorten, also wenn ihr z. B. auch auf das Yale Smart Lock von den Eltern oder so zugreifen könnt, ist dies dann von Vorteil, damit alles übersichtlicher wird.

Ich besitze bereits einige Yale Geräte und so habe ich direkt auf das linke obere Symbol mit den drei Strichen getippt und wählte hier dann neues Gerät einrichten. Daraufhin müsst ihr einen QR-Code innerhalb des Erfassungsfensters einfangen, diesen findet ihr z. B. auf der Rückseite der Yale Smart Video Doorbell. Dadurch weiß die App automatisch, welches Gerät eingerichtet werden soll, dies wird euch direkt auch angezeigt und ihr werdet darauf hingewiesen, die Kamera zuvor aufzuladen und über den Netzschalter an der Rückseite anzuschalten. Nun folgt man Schritt für Schritt den weiteren Anweisungen, wo man unter anderem z. B. den Standort der Klingel angeben muss, bei mir Vordertür und das Gerät benennen kann. Der wichtigste Punkt ist dabei noch die Eingabe eures WLAN Passwortes, sodass die App eure Yale Smart Video Doorbell mit dem Internet verbinden kann.

Nachdem euch in der App der Hinweis gegeben wurde, dass die Türklingel erfolgreich eingerichtet wurde, folgt auch schon der Hinweis zur Montage. Dabei tippt ihr auf Anleitung ansehen und werdet im Anschluss direkt gefragt, ob ihr die Yale Smart Video Doorbell über den eingebauten Akku betrieben möchtet oder an eine vorhanden Klingelverdrahtung anschließen möchtet. Beides wird hier dann im Anschluss sehr gut verständlich mit Text, Bildern und Videos gezeigt, sodass dies eigentlich absolut kein Problem sein sollte. Die Anleitung mit der Akku-Variante ist einfacher, da ihr hier keine Kabel anschließen müsst und lässt somit auch zugleich eine flexible Montage zu, während die andere eben an die Kabel gebunden ist. Der Montagerahmen muss bei beiden Varianten gleich montiert werden, aber auch dies ist sehr einfach, da hier je nach Untergrund nur zwei Löcher für die Schrauben bzw. Dübel in die Wand eingebracht werden müssen. Dann noch gegebenenfalls die Klingelverdrahtung, wie im bereitgestellten Video von Yale sehr gut erklärt anklemmen und schon kann die Türklingel an der Halterung angebracht werden, was keine Schrauben erfordert. Diese wird nämlich durch die Montageplatte fest und sicher verriegelt und kann später durch das im Lieferumfang beiliegende Sim-Tool jederzeit wieder entriegelt werden. 

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Bei der Yale Smart Video Doorbell ist ein Kamerasensor verbaut, welcher eine max. Auflösung in Full-HD ermöglicht. In Zeiten, wo es schon Fernseher usw. mit 4K gibt, hört sich dies zwar nach wenig an, aber glaubt mir, Full-HD reicht bei einer Kamera vollkommen aus. Hierbei müsst ihr nämlich bedenken, 4K ist zwar die doppelte Auflösung, aber zum einen sieht man selbst bei Full-HD auf eurem Smartphone alles vor der Türklingel scharf genug und zudem würden die 4K Aufnahmen für mehr Datenvolumen sorgen. Dies wäre beim Speichern der Aufnahmen aufwendiger, bzw. der Flashspeicher könnte weniger Aufnahmen sichern. Das Sichtfeld der Kameralinse beträgt 154°, was für für ein angenehmes Bild sorgt, welches nicht zu weit gezogen wirkt.

Des Weiteren ist die Yale Smart Video Doorbell mit einem zuverlässigen Bewegungssensor ausgestattet. Dieser besitzt ebenso wie die Kamera ein 154° Erfassungsbereich, welchen man in der App exakt anpassen kann. Dabei könnt ihr also bestimmen, über welche Abschnitte ihr Benachrichtigungen erhalten wollt, wenn dort eine Bewegung erfasst wurde, dazu aber später mehr Details. Erfasst der Bewegungssensor seine Bewegung, leuchtet der Ring um die Türklingel grün auf, sodass man den Klingeltaster selbst bei schlechter Ausleuchtung des Eingangs sehen wird.

Damit man nicht nur bei Tag sieht, wer gerade vor der Tür steht und geklingelt hat bzw. was gerade vom Bewegungssensor erfasst wurde, ist die Kamera natürlich auch mit einer Nachtsicht ausgestattet. Dafür hat Yale die Smart Video Doorbell mit insgesamt sechs Infrarot-LEDs versehen, davon befinden sich drei links und ebenso drei rechts von der Kameralinse. Diese leuchten die Umgebung um die Kamera rund 6 Meter weit aus, was ausreichend ist.

Sämtliche erfassten Bewegungen und sonstige Daten überträgt die Kamera über das WLAN-Netzwerk jedoch nur im 2,4-GHz-Band, damit eine größere Reichweite gewährleistet wird. Das 5 GHz-Band wird hier leider wie bei zahlreichen anderen Herstellern nicht mit unterstützt. Des Weiteren verspricht Yale hier ausreichend Sicherheit, sodass die Daten nicht abgefangen werden können. Außerdem finde ich den Manipulationsalarm interessant, welcher euch einen Alarm sendet, wenn sich jemand an der Türklingel zu schaffen machen sollte.

Erweiterung durch Chime

Die Yale Smart Video Doorbell funktioniert leider nicht wie z. B. eine Ring Doorbell oder die Google Nest Doorbell mit einem vorhanden Türgong. Dies ist für einige sicherlich ein K. O. Kriterium, was gegen diese Türklingel spricht, aber ich habe z. B. im Neubau gar kein Türgong verbauen lassen, da ich darauf verzichtet habe. Hier setze ich dann entweder auf ein Chime oder bei der Google Nest Doorbell auf einen Nest Hub, wo ich dann auch direkt sehen kann, wer vor der Klingel steht. 

Yale hat im Sortiment einen sogenannten Chime, welcher dafür sorgt, dass ihr das Klingeln nicht nur am Handy mitbekommt, sondern auch im Haus hört. Dabei ist der Vorteil, kauft ihr zwei, könnt ihr hier z. B. einen im EG und den anderen im OG in eine freie Steckdose einstecken. Nach der Einrichtung hört ihr dann das Klingeln problemlos in beiden Stockwerken durch die beiden Chime´s 

Ein Chime ist sehr einfach und schnell eingerichtet bzw. konfiguriert. Daher einfach das gute Stück auspacken, den Netzadapter anbringen, einstecken und für 2 Sekunden den mittleren Knopf an der rechten Seite betätigen. Dadurch wird diese in den Kopplungsmodus versetzt und wenn man nun direkt die Klingeltaste an der Yale Smart Video Doorbell betätigt, koppeln sich beide Geräte direkt miteinander.

Alle Einstellungen des Chime erfolgen dabei nicht über die App, sondern direkt am Chime selbst. Dafür besitzt dieser wie bereits erwähnt drei Tasten an der rechten Seite. Mit der obersten Taste kann man aus den verschieben Klingeltönen seinen Favoriten auswählen, mit der mittleren Taste kann die Lautstärke in 7 Stufen eingestellt werden und ganz unten kann man den Chime stumm schalten. Letzteres ist dann sinnvoll, wenn z. B. das Kind gerade schläft.

Bezüglich der Lautstärke ist der Yale Chime meiner Meinung nach sehr laut. Also wir hören bei der lautesten Lautstärke das Klingeln sogar im Obergeschoss und dies, obwohl wir nur im Erdgeschoss einen Chime nutzen. Ist einem das ganze zu laut, kann dies natürlich jederzeit reduziert werden.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

Nachdem man die Yale Smart Video Doorbell über die Yale Home App eingerichtet hat, kann man auf deren Einstellungsmöglichkeiten zugreifen. Dabei sind die Menüpunkte ähnlich zu einer Yale Überwachungskamera aufgebaut, da die Funktionswiese nahezu ähnlich ist. Der Unterschied liegt dabei lediglich darin, dass hier auch eine Klingel integriert wurde und das ganze eben im Gehäuse eine Türklingel eingebaut wurde.

Im Einstellungsmenü kann man z. B. direkt ganz oben den Namen der Türklingel neu definieren. Darunter kann der Privatsphäre-Modus aktiviert werden, dabei wird die Kamera deaktiviert und man bekommt keine Bewegungsbenachrichtigungen mehr. Somit schützt man bei Bedarf seine Privatsphäre, aber dann hat man hier eben in dieser Zeit, solang man diesen Modus aktiviert hat, nicht den Mehrwert einer smarten Video-Türklingel. Direkt darunter kann man zum einen die Lautsprecherlautstärke und Bildhelligkeit in mehreren Stufen anpassen. Dies waren dann auch schon die reinen Geräteeinstellungen, es gibt jedoch noch spezielle Menüpunkte für die Bewegungserkennung, Video und Benachrichtigungen, doch alles der Reihe nach.

Bewegungserkennung

Hierbei könnt ihr z. B. als aller erstes bestimmen, über welche Art von Bewegungen wollt ihr benachrichtigt werden. Dabei könnt ihr einzelne oder alles auswählen und zwischen Personen, Haustiere, Pakete und Fahrzeugen auswählen. Auf die letzten drei genannten kann man jedoch nur zugreifen bzw. aktiveren, wenn ihr ein Abo bzw. die Cloud von Yale nutzt, ansonsten werdet ihr nur über Personen informiert, was aber eigentlich auch ausreichend sein sollte. Darunter folgen dann noch Faktoren, wo ihr die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung und den Erkennungsbereich bestimmen bzw. einstellen könnt.

Letzteres geht hier sehr fein über mehrere Kacheln, die im Bild dargestellt werden, alle, welche ihr hier markiert, gehören dann zum Erkennungsbereich. Zu guter Letzt könnt ihr dann noch die Clip bzw. Aufzeichnungslänge bestimmen oder einfach einstellen, dass sobald keine Bewegung mehr erfasst wird, die Aufzeichnung beendet wird. Des Weiteren kann man auch eine Wiederauslösezeit von bis zu 60 Sekunden setzen, sodass man bei leichten Bewegungen nicht ständig neue Benachrichtigungen erhält.

Video-Einstellungen 

In diesem Abschnitt unter den Einstellungen könnte ihr die Videoqualität (720p oder 1080p) bestimmen, außerdem kann hier die Nachsicht deaktiviert werden, diese würde ich aber wie von Werk aus eingestellt anlassen. Dann kann hier noch ein Video-Wasserzeichen (Zeitstempel und Yale Logo) deaktiviert werden und man kann einen Privatsphäre-Bereich bestimmen, der von der Kamera ignoriert werden soll.

Benachrichtigungen

Hier könnt ihr bestimmen, wie eure Benachrichtigung aussehen soll, nur ein Text, also z. B. „Person erkannt“ oder direkt auch mit einem Bild. Zudem kann hier bei Bedarf auch die Kamera offline Benachrichtigung und der Manipulations-Alarm aktiviert werden.

Die restlichen Einstellungen sind weniger relevant bzw. befassen sich mit dem Neustart oder Entfernen der Kamera. Außerdem kann man hier auch die WLAN-Einstellungen ändern und weitere Details bzw. Anleitungen einsehen.

Bezüglich weiterer Nutzer, welche einen Zugriff auf der Yale Smart Video Doorbell erhalten sollen, ist das sehr einfach gelöst. Hat man bereits ein Yale Linus Smart Lock L2 oder der Vorgänger habt ihr eure/-n Partner/-in sicher schon eingeladen. Ist diese nicht der Fall, ist eine Voraussetzung für die Einladung, dass die Person sich bei Yale auch einen eigenen Account erstellen, was schnell und einfach ohne zusätzlich Kosten erledigt ist.

IIst der Account erstellt, geht das Ganze sehr schnell und einfach. Wählt ihr ein den Einstellungen das zweitletzte Untermenü aus, dann könnt ihr durch Gästeliste -> Einladen wählen, ob ihr eine Person per Mobilnummer oder direkt aus eurer Kontaktliste einladen möchtet. Ist diese eingeladen, kann diese Person die Einladung annehmen und hat dann den von euch bestimmten Zugriff auf die Türklingel.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Yale Smart Video Doorbell kann, wie ich es bereits am Anfang g erwähnt habe, sowohl über eine Klingelverdrahtung, ein Netzteil oder den fest verbauten Akku betrieben werden. Entscheidet man sich für die permanente Stromversorgung über ein Klingelkabel, muss man sich bezüglich der Akkulaufzeit absolut keine sorgen machen, denn hier läuft permanent der notwendige Strom. 

Hat man wiederum kein Kabel, dann ist man hier dank des Akkus sehr flexibel, dieser muss dann eben nur hin und wieder über den USB-C-Anschluss aufgeladen werden. Mit 6.500 mAh ist der Akku ausreichend groß bemessen, sodass die Türklingel je nach erfassten Bewegungen, wie häufig geklingelt wird und wie oft man auf das Live-Video zugreift, für rund 4 bis 6 Monate durchhält.

Danach muss der Akku wieder für rund 5 Stunden von komplett leer auf voll aufgeladen werden (mit einem 2 Ampere Ladegerät) bei  1 Ampere dauert es knapp 7 Stunden. Der Akku ist aber wie bei der Google Nest Doorbell fest verbaut und kann nicht wie z. B. bei einer Ring Doorbell ausgetauscht werden, dies finde ich persönlich sehr Schade.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Ton- /Videoqualität

Die Yale Smart Doorbell funktioniert nach der Montage nicht nur als simple Klingel, sondern auch als Überwachungskamera, auf welche ihr jederzeit zugreifen könnt. Außerdem könnt ihr somit mit der Person davor kommunizieren, die gerade geklingelt hat usw. Hat jemand geklingelt, erhaltet ihr quasi einen Anruf. Dies finde ich persönlich deutlich besser gelöst als bei Ring und Google, wo ihr „nur“ per Push-Benachrichtigung benachrichtigt werdet. Letzteres geht bei mir durch die immer wieder eingehenden erfassten Bewegungen gerne mal unter, da beides auf den ersten Blick gleich aussieht. Bei Yale ist dies anders, da ein Klingeln eben wie ein Anruf angezeigt wird, somit übersieht man diesen neben den Bewegungserfassungen nicht.

Nehmt ihr dann beim Klingen sozusagen den „Anruf“ an, dann seht ihr direkt das Livebild der Türklingel. Dabei habt ihr dann direkt die Möglichkeit, das Mikro an der Türklingel zu aktivieren und könnt dann über euer Smartphone wie mit einer Gegensprechanlage mit der Person reden. Dies ist sehr praktisch, wenn man nicht weiß, was die Person möchte oder man gerade unterwegs ist und somit kurz Bescheid geben kann, dass man in Kürze zu Hause ist.

Besitzt man ein Yale Linus Smart Lock, kann man dann die Person bei Bedarf auch direkt ins Haus reinlassen, sodass die bekannte Person im warmen Haus auf euch warten kann. Des Weiteren könnt ihr direkt im Livebild einen Schnappschuss machen und absichern oder die Aufzeichnung manuell beginnen. 
Die Bildqualität gefällt mir sehr gut, sowohl bei Tageslicht bekomm ich hier schnell ein scharfes Bild geliefert und auch bei schweren Lichtverhältnissen überzeugt die verbaute Nachtsicht ganz gut. Das Bild ist klar und wirkt sehr natürlich, sodass man durch die Full-HD-Auflösung die Personen, Tiere usw. sehr gut erkennen kann.

Mit einem Blickfeld von 154° deckt die Kameralinse einen großen Bereich ab, sodass man auch einen größeren Hauseingang sehr gut erfassen bzw. überwachen kann. Somit erfasst die Kamera auch Bewegungen weiter weg von der Kamera, je nachdem, ob dies gewünscht ist oder eben nicht. Neben der hohen Qualität der Aufnahmen bin ich auch mit der Tonqualität sehr zufrieden. Wenn hier nicht grad der Nachbar draußen mit dem Winkelschleifer oder der Säge arbeitet, dann versteht man die Person davor super und auch diese versteht euch ohne Probleme. Windgeräusche werden weitestgehend neutralisiert, nur hin und wieder, wenn es etwas stürmischer ist, dann hört man dies etwas stärker, aber es geht noch in Ordnung und andere Hersteller bekommen dies auch nicht besser hin.

(Ton- /Videoqualität : 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der neuen Smart Video Doorbell hat Yale eine sehr gute smarte Türklingel mit Potenzial entwickelt. Diese überzeugt mich im Test in vielen Punkten, aber ebenso gibt es auch einige Dinge, die man hätte besser lösen können. Gut gefällt mir der sehr schnelle Zugriff, denn nimmt man das Klingeln an, erscheint auch schon direkt das Bild und ebenso klingelt auch der Yale Chime direkt beim Betätigen der Türklingeln, also ohne Verzögerung. Zudem ist die Montage sowie die Einrichtung einfach und selbst von einem Laien machbar und die Bild- und Tonqualität überzeugt im Alltag ebenso.

Was ich wiederum schade finde, ist zum einen, dass man den Akku fest verbaut hat. Ist dieser nach der Garantie defekt, ist die Türklingel nichtsmehr wert bzw. muss ausgetauscht werden. Des Weiteren wird für die umfangreiche Bewegungserfassung ein Cloud-Abo notwendig. Verzichtet man auf die Cloud, muss man sich mit nur mit einer Personen-/ und Bewegungserkennung zufriedengeben. 

Dafür wiederum gibt es einen internen Flashspeicher, dieser bietet die Möglichkeit, rund 2 Tage als Aufnahme festzuhalten. Dabei gibt Yale an, dass dies bei 20 Clips pro Tag mit jeweils 10 Sekunden Länge möglich ist, bei mehreren Aufnahmen verkürzt sich die Zeit, wie lange die Aufnahmen gespeichert bleiben. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 159 € ist die Yale Smart Video Doorbell sehr interessant. Zum einen ist die Türklingel nämlich sehr gut verarbeitet, leicht eingerichtet und montiert und ebenso gefällt mir auch die übersichtliche App. Ich kann die Türklingel aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnis absolut weiterempfehlen, denn trotz den besagten Kritikpunkten überzeugt nicht die Türklingel aufgrund ihres Funktionsumfangs. Möchte man übrigens zudem direkt einen Chime erwerben, schlägt dieser mit knapp 30 € zu Buche, was meiner Meinung nach ebenso ein sehr fairer Preis für das Produkt ist.

Yale Smart Video Doorbell

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://yalehome.de

Eve Motion

Mit dem Eve Motion hat das für seine SmartHome Produkte bekannte Unternehmen Eve einen praktischen Bewegungssensor im Sortiment. Dieser kommt hierbei in der 3. Generation daher und unterstützt direkt die Funkverbindung über Thread und ist somit Matter kompatibel. Eve Motion ist dabei ein wichtiges Zubehör beim Thema Smart Home bzw. der Automatisierung und Sicherung. Schließlich kann der kabellose Bewegungsmelder nahezu überall im oder ums Haus platziert werden und so ganz einfach über die Automatisierungen verwendet werden. So kann Eve Motion nicht nur einfach die gewünschten smarten Lampen einschalten, sondern auch Geräte steuern, die z. B. an einer Eve Energy Steckdose angeschlossen sind und euch über erfasste Bewegungen Benachrichtigen usw. Die Möglichkeiten sind dabei sehr groß und dank des verbaute Lichtsensors ist es auch möglich, dass Lampen z. B. nur dann angehen, wenn es dunkel genug ist und das Tageslicht nicht mehr ausreicht.

Gefällt uns

  • Batteriebetrieb, daher kein Akku defekt möglich
  • kompakte Größe
  • sehr genaue Messwerte (LUX)
  • HomeKit
  • Thread/ Matter fähig

Gefällt uns weniger

  • etwas teuerer als die Konkurrenz

Eve Motion

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH liefert den Eve Motion in der gewohnten Verpackung aus, also sowohl die Größe als auch das Design ähnelt dem Großteil aller bisher von mir getesteten Produkten aus dem Hause Eve. Dabei informiert die Verpackung dann, wie ich es bereits kenne, mit Text und Bilder über den Eve Motion und dessen Vorteile. 

Direkt im Zentrum an der Front zeigt Eve den Eve Motion Sensor und direkt darüber kann man den Namen lesen, sowie dessen Produktbezeichnung „kabelloser Bewegungssensor“. Unten links erwähnt Eve durch das schwarz/ weiße Matter Logo über dessen Support, sodass Eve Motion bestens für den immer mehr kommenden Matter Standard vorbereitet ist. Außerdem sieht man rechts unten noch das oftmals von Eve verwendete Siegel „100 % Privacy“, was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird.

An der malen rechten Seite informiert Eve dann über alle wichtigen Smarthome Dienste, die unterstützt werden. Dazu zählt z. B. Apple Home, Samsung SmartThings, Google Home und man informiert unten, dass es sich um ein sogenannten Thread Router handelt. Auf letzterem gehe ich im späteren Verlauf noch kurz etwas genauer ein.

Betrachtet man wiederum die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie bisher schon von sämtlichen anderen Produkten gewohnt, einen Abschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungs- bzw. Übersichtsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Motion direkt zur Verfügung steht.

Die Rückseite verwendet Eve dann wiederum erneut, um zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen zu zeigen. Auf dem einen Bild sieht man Eve Motion, wie dieses an der Wand im Treppenhaus hängt und dabei in der Nacht das Licht anschaltet, da hier jemand läuft. Beim anderen Bild hängt Eve Motion an der Fassade im Außenbereich und schaltet hier die Beleuchtung der Treppe an, da das Auto in die Einfahrt eingefahren ist. Außerdem werden unter den beiden Bilder ein paar Vorteile von Eve Motion erwähnt und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Motion geht man auch noch kurz ein.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann das komplette Innenleben aus der Verpackung herausgezogen werden. Dabei hat Eve alles sicher in einem ausreichend stabilen Karton verstaut. Den klappbaren Deckel nutzt Eve dann wiederum wie gewohnt dazu, um das Produkt noch einmal zu präsentieren. Somit sieht man hier Eve Motion, welches auf einem Sideboard steht und hier Bewegungen im Raum, bzw. dem Bereich erfassen soll. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Matter-Code, über welchen man Eve Motion später ganz schnell und einfach über Apple HomeKit oder die Eve Home App einrichten kann.

Im Inneren des Kartons hat Eve alles sicher in einen in Form gepressten Karton verpackt. Dabei befindet sich das Hauptgerät Eve Motion direkt im Zentrum. Damit die Vorderseite zusätzlich vor Kratzern usw. geschützt wird, hat man hier eine Folie aufgebracht, welche nach dem Auspacken aber entfernt werden sollte. Darunter findet man dann noch zwei AAA-Batterien, welche als Stromversorgung dienen und hierfür später an der der Rückseite unter einer Abdeckung eingesetzt werden müssen. Zu guter Letzt gibt es unterhalb des Eve Motion noch eine weitere Aussparung, in welcher Eve dann wiederum die Beipackzettel eingesetzt hat.

Lobenswert finde ich hierbei erneut, dass Eve zuverlässig sofern möglich auf Kunststoff bei der Verpackung verzichtet und auch allgemein den Verpackungsmüll gering halten möchte. Dies sieht man gut daran, dass alles zwar sicher und ausreichend durch Pappe geschützt wird und man bis auf die Schutzfolie an der Hochglanz-Oberfläche am Eve Motion auf unnötigen Verpackungsmüll aus Kunststoff verzichtet hat. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Eve Motion kommt in einem relativ schlichten, aber zugleich sehr zeitlosen Design daher. Durch das weiße Kunststoffgehäuse passt dieser eigentlich nahezu überall hin und lässt sich dank IPX3 Schutzklasse sowohl im, als auch außerhalb vom Haus einsetzten. Mit den Maßen 65 x 65 x 34 mm ist dieser zwar etwas größer als der Bewegungsmelder von Philips Hue, aber dennoch noch recht klein und kompakt gehalten.

An der aus Hochglanz Kunststoff gefertigten Vorderseite des Eve Motion sieht man direkt im Zentrum den rundlichen und etwas hervorstehenden Bewegungssensor und direkt darüber beim schwarzen Punkt handelt es sich um ein Lichtsensor. Direkt darunter findet man dann noch einen dezenten silbernen Eve Schriftzug und mehr finden wir hier an der Front nicht. An der ansonsten in Mattweiß gehaltenen Rückseite findet man zum einen das Batterienfach, in welches die beiden im Lieferumfang enthaltenen AAA-Batterien eingesetzt werden. Dieses Fach wird durch einen Schiebedeckel geschlossen und sollte man das Gerät zurücksetzen müssen, gibt es hier drunter auch eine kleine Öffnung für eine Büroklammer. Über dem Deckel gibt es dann noch eine Aufhängeöse, um Eve Motion z. B. an eine passende Schraube bzw. deren Kopf aufzuhängen. Letzteres muss aber separat erworben werden, denn Befestigungsmaterial hat Eve hier nicht im Lieferumfang beigelegt, aber man wollte eben die Möglichkeit der Wandmontage bieten und hierfür kann der Nutzer dann einfach selbst die ideale Schraube inkl. eventuell benötigten Dübel kaufen.

Zu guter Letzt gibt es an der Oberseite noch eine kleine LED, welche einem z. B. durch ein rotes Aufleuchten anzeigt, das eine Bewegung erkannt wurde und auch den Kopplungsmodus zu Beginn vor der Einrichtung visuell darstellt. Unten am Boden hat Eve dann wiederum den Aufkleber mit dem Matter-Code aufgeklebt, worüber man Eve Motion direkt über die Eve Home App usw. einrichten kann. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Eve Motion ist so weit gut. Der Bewegungsmelder ist zwar „nur“ aus Kunststoff gefertigt, aber in der heutigen Zeit hat sich hier viel getan und so trotzt auch dieser den Witterungseinflüssen im Außeneinsatz problemlos über mehrere Jahre. Dabei liegt die Betriebstemperatur bei -18 °C bis max. +55 °C, sodass dies in den meisten Regionen in Deutschland problemlos ausreichen sollte.

Zusätzlich ist das gute Stück noch nach IPX3 geschützt, sodass ein Regenschauer diesem nichts anhaben kann. Steht der Bewegungsmelder dann aber z.b. auf etwas, wo sich der Regen sehr ansammeln kann, sieht das ganze natürlich wieder anders aus, dann könnte das Wasser trotz Gummiabdichtung auf Dauer in das Batterienfach eindringen. Hier sollte man den Bewegungsmelder am besten aufhängen, was sowieso am sinnvollsten ist, dann hängt dieser geschützt und trocknet durch den Wind ideal ab. Indoor muss man sich wiederum absolut keine Sorgen machen, denn was für draußen einen soweit soliden Schutz bietet, kann bedenkenlos im Haus verwendet werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artkabelloser Bewegungsmelder
Sichtfeld120°
Reichweite9 Meter bei einer Montagehöhe von ca. 2 Metern
Betriebstemperatur-18 °C bis +55 °C
ZertifizierungIPX3 (Schutz gegen Spritzwasser, also auch Regen)
Dämmereinstellung0 – 15.000 lux
MontageFreistehend oder Wandmontage
Stromversorgung2 x AAA-Batterie
SmartHome TechnologieThread (Matter)
Materialaus Kunststoff
Maße65 x 65 x 34 mm
LieferumfangEve Motion
2x AAA-Batterien
Kurzanleitung usw.
Technische Daten Eve Motion

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir nun zur Einrichtung, diese ist bei Eve Produkten schon immer sehr einfach gehandhabt und in wenigen Schritten erledigt. Die Einrichtung von Eve Motion erfolgt hier trotzt Matter-Technolgie identisch zu den bisher gewohnten Eve Produkten mit HomeKit. Entweder man richtet das ganze über die Eve Home App ein oder direkt über die Apple Home App. Ich persönlich bevorzuge die dabei die Eve Home App, denn darüber bekomme ich später nach der Einrichtung mehr Informationen, wann Bewegungen erfasst wurden und kann darüber Automationen erstellen, aber selbstverständlich kann man dies dann auch im Anschluss direkt in der Apple Home App tun, denn auch hier wird Eve Motion automatisch mit integriert.

Um Eve Motion einzurichten, gehe ich in die Eve Home App und navigiere hier im unteren Abschnitt in das Untermenü „Einstellungen“. Danach tippt man direkt oben rechts auf das „Plus“ Symbol und schon wird einem das typische HomeKit Scan-Menü angezeigt, damit muss man nun den Matter-Code an der Unterseite von Eve Motion erfassen. Alternativ findet man denselben Code auch an der beiliegenden Kurzanleitung. Ist der Code erfasst worden, ist der Eve Home App bzw. HomeKit direkt bekannt, welches Gerät verknüpft werden soll und erledigt dies, sobald man auf „Zu Home hinzufügen“ tippt. Danach wir Eve Motion konfiguriert und man wird gefragt, an welchem Ort der Sensor steht. Ich persönlich habe hier bereits all meine Räume angelegte, da ich viele Hue Lampen usw. habe, wenn ihr das noch nicht habt, müsst ihr erst noch einen neuen Raum erstellen und benennen.

Ich habe hier Galerie ausgewählt, da Eve Motion hier für mich bei der Erfassung von Bewegungen das Licht im Flur anschalten soll. Dabei wird das Licht nur nach Sonnenuntergang eingeschaltet und dann eben in der Lichtfarbe und Helligkeit, die ich zuvor als Automationen definiert habe. Anschließend integriert die App Eve Motion automatisch und in wenigen Minuten ist das ganze einsatzbereit. In der App selbst sieht man dann immer genau, wann die letzte Bewegung bzw. Aktivität erfasst wurde und bekommt auch anhand des lux-Werts angezeigt, wie hell gerade am entsprechenden Bereich an dem Eve Motion steht bzw. hängt, ist.

Die Einrichtung ist somit wie bereits erwähnt schnell und sehr einfach und das Tolle dabei ist, man muss bei der Einrichtung keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Des Weiteren ist auch kein externer Server, auf welchen Eve Motion zugreifen muss, notwendig, was den Vorteil mit sich bringt, dass es hier nicht wie bei anderen Geräten dieser Art, bei einem Serverausfall dazu kommt, dass man keine Daten einsehen kann oder etwas nicht richtig funktioniert.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

In der HomeKit-App kann man dank des Eve Motion zwar keine direkt Dinge steuern, aber man kann Werte einsehen. Dazu wählt man den Raum aus, wo man Eve Motion hinzugefügt hat, bei mir die Galerie und hier sieht man oben, ob eine Bewegung erfasst wurde und wie viel Lux der Lichtsensor aktuell misst. Über die von Eve Home App wird euch alles nochmals etwas übersichtlicher dargestellt und zudem habt ihr hier noch mehr Möglichkeiten, bzw. könnt nur hier die kompletten, seit in Betrieb genommene Bewegungen und die Werte, welche erfasst wurden, im Verlauf einsehen.

Dank der Eve Home App kann man zudem teils nützlich Automationen erstellen, so kann man z.B bestimmen, dass beim Unterschreiten der definierten Helligkeit (lUX-Wert) und dem Erkennen einer Bewegung das Licht eingeschaltet wird. Dabei kann ich z. B. genau bestimmen, welche meiner Hue Lampen angeschaltet werden und wie hell diese dabei sein sollen. Außerdem kann man sich bei Bedarf über erfasste Bewegungen benachrichtigen lassen. Man hat hier eigentlich zahlreiche Möglichkeiten der Umsetzung und sofern man viele kompatible Produkte hat, kann man diese je nach Bedarf miteinander kombinieren.

Die Automationen funktionieren über die Eve Home App deutlich umfangreicher als über Apple Home Kit. Da Eve Motion über Matter funkt und nicht wie sonst von Eve Produkten oft gewohnt via Bluetooth, ist bei Eve Motion eine Steuerzentrale notwendig. Dies kann in diesem Fall z. B. einen vorhanden Apple TV 4K oder wie bei uns ein oder mehrere Homepod Minis sein. Über solch eine Steuerzentrale ist er Zugriff nicht nur von Zuhause, sondern auch von unterwegs aus problemlos möglich. Dank Matter ist das ganze auch mit Google Home, Alexa kompatibel, welche Geräte dafür genau als Thread-fähige Zentrale kompatible sind, könnt ihr hier einsehen.

Bei Matter arbeiten zahlreiche Hersteller zusammen, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, weil dieses defekt ist oder sonst etwas vorkommen sollte, wird das nächste genutzt und so wird für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man bei Eve Motion beachten, dass es sich genau wie z. B. bei Eve Weather und andere via Batterie oder Akku betriebene Thread-Geräte um Produkte handelt, die einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen. Full Thread Geräte wie z. B. Eve Energy werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Die Eve Home ist wie Einganges bereits erwähnt bezüglich Datenerfassung etwas umfangreicher bzw. detailreicher, als es via Apple Home Kit der Fall ist. Hier in der App sieht man zunächst alle kompatiblen Geräte, doch navigiert man zu den Räumen und wählt hier Eve Motion aus, welches man in der Einrichtung einen entsprechenden Raum zugeordnet hat, kann man direkt alles wichtige zum Eve Motion einsehen.

Dabei werden euch hier in einer Übersicht genau angezeigt, wann eine Bewegung erfasst wurde, wie lange es her ist und wie lange die Bewegung festgestellt wurde. Des Weiteren wird euch direkt darunter die aktuelle Helligkeitsstufe in Lux angezeigt, diesen Wert kann man auch in einer übersichtlichen Tabelle einsehen. Dabei erfasst Eve Motion alle 10 Minute den aktuellen Lux Wert und speichert diesen in der App ab. 

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Eve Motion kann wie alle anderen Eve Home Produkte mit Matter/Thread nicht nur mit einem iPhone mit Apple HomeKit verwendet werden. Verwendet man einen Matter Controller mit Thread Router Funktion, kann Eve Motion auch mit anderen Systemen verwendet werden. Dazu zählen Samsung Smart Things, mehrere Alexa und Eero Geräte sowie Google Home Produkte. Eine kompatible Liste hat Eve Home hier online gestellt. 

Mit Eve Motion erhält man wie von Eve Home versprochen ein Produkt, welches einfach innerhalb weniger Schritten eingerichtet ist und das Erstellen von Automationen macht das Ganze sehr interessant. Die Reaktionszeit finde ich spitze, den die Bewegungen werden sehr zuverlässig und schnell erfasst, sodass daraus auch resultiert, dass schnell der gewünschte Befehl ausgeführt wird, in meinem Fall das Licht einschalten. Für überall, wo man im Nachgang einen Bewegungsmelder plant, aber kein Kabel legen möchte, ist dies zudem die ideale Lösung, man muss eben nur noch die gepanschten Lampen z. B. gegen Hue Leuchtmittel austauschen und schon ist das ganze untereinander kompatibel. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 49,95 € ist Eve Motion sofern nicht im Angebot etwas teurer als die Konkurrenz wie z. B. den Bewegungsmelder aus dem Hause Philips Hue. Dafür finde ich hier wie bereits erwähnt die Reaktionsgeschwindigkeit noch etwas besser und das ganze funktioniert auch sehr zuverlässig. Zudem erfasst Eve Motion alle Bewegungen und speichert diese für eich übersichtlich in der App ab, genau wie die alle 10 Minuten gemessen Helligkeit (LUX). Schade finde ich hier, dass z. B. die Hue Bewegungsmelder auch die Temperatur erfassen können, was bei Eve Motion nicht möglich ist.

Eve Motion

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Yale Linus Smart Lock L2

In aller Kürze

Mit dem Yale Linus Smart Lock L2 hat das Unternehmen Yale die nun zweite Generation ihres Smart Locks auf dem Markt gebracht. Dieses wurde umfangreich überarbeitet, sodass es insgesamt kleiner wurde und dabei weiterhin aus hochwertigem Aluminium besteht. Des Weiteren hat sich auch im Inneren einiges getan, den das Smart Lock besitzt nun ein integriertes WLAN, sodass keine zusätzliche Bridge mehr erforderlich ist und insgesamt arbeitet es leiser als z. B. das Nuki Smart Lock 4.0 Pro. Neu und interessant ist auch der neuen Yale Dot, welcher ganz einfach zum Ent-/ und Verriegeln verwendet werden kann. Dabei hebt man einfach das Smartphone an den Yale Dot, welcher z. B. neben der Tür angeklebt wurde und schon geht das Öffnen und Zuschließen noch einfacher und bequemer. Neu ist auch nun der wiederaufladbare Akku, was mir gut gefällt denn so kann dieser immer wieder aufgeladen werden und es müssen nicht immer neue Batterien gekauft werden.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration folgt

Gefällt uns weniger

  • größer und schwerer als die Konkurrenz
  • kein Ladekabel im Lieferumfang enthalten

Yale Linus Smart Lock L2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yale liefert das Yale Linus Smart Lock L2 in einer etwas kompakteren Verpackung als dessen Vorgängermodell aus. Weiterhin setzt Yale hier jedoch auf das identische Verpackungsdesign, sodass alles sicher in einem stabilen Karton verpackt wurde, welcher von einer bedruckten Hülle umgeben ist. Direkt an der Vorderseite wird hierbei wie gewohnt das neue Linus Smart Lock L2 zusammen mit dem neu entwickelten Yale Dot dargestellt. Dabei wird das Smart Lock genau in der Farbe gezeigt, die man ausgewählt hat. Des Weiteren sieht man auf dieser Seite natürlich auch das Herstellerlogo, sowie den Produktnamen und sämtliche Dienste, mit welchen das Yale Linus Smart Lock L2 kompatible ist. Hierzu zählen Philips Hue, Google Home und Alexa. Natürlich ist auch die neue Generation weiterhin mit Apple Home kompatible, aber dies wird hier von Yale nicht extra erwähnt. 

An der rechten Seite wiederum informiert Yale zum einen etwas über den Lieferumfang, welchen man hier anhand kleinen Skizzen übersichtlich gezeigt bekommt. Darunter weißt man noch auf die verfügbare Android und iOS App hin und darüber erwähnt Yale kurz und knapp die Vorteile gegenüber der 1. Generation. 

Direkt gegenüber an der linken Seite der Umverpackung wird euch auf mehreren Sprachen kurz das Ökosystem von Yale erklärt. Dabei erwähnt Yale, dass man das Smart Lock mit anderen Produkten aus dem Hause Yale verknüpfen kann und das Smart Lock mit zahlreichen Smart Home und Sprachassistenten kompatible ist. Zu guter Letzt folgt auf der Rückseite eine Auflistung in mehreren Sprachen, bei denen Yale die Vorteile des Linus smart Lock L2. Zu den erwähnten Vorteilen zählen unter anderem, dass man für die Haustüre fortan keinen Schlüssel mehr benötigt. Eine bequeme App Steuerung ermöglicht wird usw.

Zieht man die stabile Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus und öffnet diese von unten nach hinten hinweg, dann kann man die oberen Abdeckungen des Kartons auf die Seite klappen. Unter einer weiteren Ebene wird das Yale Linus Smart Lock L2 perfekt geschützt und ist zum Teil auch noch durch Folie geschützt. Dies schützt das Smart Lock vor Beschädigungen bzw. Kratzer und entnimmt man das Smart Lock, samt Karton darunter erblickt man das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um den wiederaufladbaren Akku samt USB-C Ladekabel und zudem findet man hier noch einiges an Montagematerial. Dazu zählt das Klebepad um das Yale Linus Smart Lock L2 sofern notwendig anzukleben, alternativ wie bei mir wird das ganze aber mit dem kleinen Inbusschlüssel einfach angeschraubt. Wann genau was notwendig ist, erkläre ich euch natürlich noch im weiteren Verlauf des Testberichts. Zu guter Letzt ist beim Zubehör noch der neue Yale Dot enthalten und ein Kontaktmagnet, der mit einer weißen Abdeckung daher kommt und dazu dient, dass das Smart Lock weiß, ob die Tür offen steht bzw. geschlossen ist.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die neue nun 2. Generation des Yale Linus Smart Lock wurde im Vergleich zu dessen Vorgänger rundum überarbeitet. So wurde zum einen die Größe reduziert, denn sind wir ehrlich, der Vorgänger war schon ein ordentlich großer Klotz im Vergleich zu Nuki. Das Yale Smart Lock Linus L2 ist nun ohne den Drehknauf mitgerechnet 51,7 x 146,2 x 45,7 mm groß (Tiefe x Länge x Breite). Beim Gewicht hat das gute Stück jedoch trotz kompakteren Maße ein paar Gramm zugelegt, was unter anderem nun am Akku liegt. Somit wiegt die 2. Generation nun rund 662 Gramm, beim Vorgänger waren es noch 623 Gramm. Das Gewicht würde ich jedoch keineswegs negativ bewerten, denn zum einen stört das Gewicht im Alltag absolut nicht, denn das Smart Lock ist an der Tür befestigt und zudem ist das Yale Linus Smart Lock L2 komplett aus Metall gefertigt und somit sehr hochwertig.

Schauen wir und das neu Smart Lock noch genauer an, was hat Yale hier noch verändert. Zum einen passt es nun aufgrund der größeren Aufnahme auch für größere bzw. breitere Schlüssel. Des Weiteren ist die Montage vereinfacht worden, sodass die Inbetriebnahme noch einfacher und handlicher gelingt. Hierfür hat Yale die Befestigung der Montageplatte deutlich verbessert bzw. vereinfacht. Die Grundform des Smart Locks ist identisch ausgeführt, sprich das Yale Linus Smart Lock L2 ist weiterhin länglich und oben sowie unten abgerundet. Der Knauf für das manuelle Auf- und Zuschließen liegt nun durch eine deutlich abgerundete Form besser in der Hand bzw. Fingern. Außerdem müssen nun keine Batterien durch das schmale runde Fach eingesetzt werden, denn nun gibt es an der Front eine große einfach zu öffnende Klappe unter dem Knauf. Diese öffnet man durch das nach unten schieben und abnehmen und siehe da, nun erfordert die Stromversorgung keine Batterien mehr, sondern im Paket ist ein wiederaufladbarer Akku enthalten. Hier finde ich wiederum etwas Schade, dass Yale kein passendes Ladekabel mitliefert, mit muss man sich sofern nicht verfügbar ein USB-C Ladekabel noch extra kaufen.

Hinten in dem Fach des Akkus gibt es einen kleinen gelben Hebel, schiebt man diesen nach unten werden die Halterungsbolzen der Montageplatte entriegelt, sodass man diese ganz einfach entfernen kann. Dabei kann man die Montageplatte später bei der Montage entweder am Zylinder anschrauben mit einer Klemmschraube oder alternativ aufkleben mit dem beiliegenden Klebepad. Zur Montage und Einrichtung gehe ich dann wie gewohnt im weiteren Verlauf des Testberichts ein.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es so weit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse des Smart Lock wurde aus hochwertigem Aluminium gefertigt. Mein Modell in Schwarz gefällt mir dabei sehr gut, denn es sieht insgesamt sehr hochwertig aus. Diese Farbe passt zu allen Haustüren, die innen dunkel sind, es gibt auch eine silberne Version, die dann eher zu weißen Türen passt, aber eigentlich hat man hier die frei Wahl. Das Yale Linus Smart Lock L2 fühlt sich dank des Aluminiums sehr gut an und macht damit einen langlebigen Eindruck.

Der Drehknauf lässt sich angenehm drehen, sodass man das die Tür der das Smart Lock auch jederzeit sehr gut manuell öffnen bzw. schließen kann. Das kleine Yale Logo kann übrigens gedreht werden, sodass es wie z. B. bei mir nach der Montage nicht auf dem Kopf steht. Ansonsten habe ich hier absolut nichts zu beanstanden.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Akkubetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungknapp 5 Sekunden
Abmessungen146,2 x 51,7 x 45,7 mm ( Länge x Tiefe x Breite)
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Zugriff aus der Ferne
MaterialAluminium
KonnektivitätWi-Fi 2.4 -5 GHz, Bluetooth 5.3; (Update auf Matter/Thread folgt 2024)
Akkulaufzeit Smart Lock6 Monate bei rund 8 Sperrvorgängen pro Tag (bei schwergängigen Türen eher weniger)
Sicherheit128-bit-AES-Verschlüsselung
Lieferumfang1x Yale Linus Smart Lock L2
1x Yale Dot
1x Akku
1x Türsensor
1x Montageplatte
1x Klebepad
Anleitungen usw.
Technische Daten Yale Linus Smart Lock L2

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Yale Linus Smart Lock L2 ist, wie es Yale angibt schnell und einfach erledigt. Zuerst müsst ihr herausfinden, ob ihr das Smart Lock anschrauben oder ankleben müsst. Hier setzt Yale anders als Nuki auf nur eine Montageplatte und solltet ihr diese ankleben müssen, dann liegt das entsprechende doppelseitig klebende Klebepad im Lieferumfang bei. Wie und was ihr bei der Montage benötigt, wird euch sehr verständlich während der Einrichtung erklärt, was Yale sehr gut über die Yale Home App macht.

Habt ihr die Yale Home App heruntergeladen und euch registriert, könnt ihr im Startbildschirm „Neues Gerät einrichten“ wählen. Dann öffnet ihr z. B. das Akkufach des Yale Linus SMart Lock L2 und scannt hierbei den QR-Code. Anschließend weiß die App genau was ihr für ein Produkt aus dem Hause Yale einrichten möchtet und führt euch ausführlich durch die Einrichtung. Nun geht es zuerst an die Montage an der Tür, dabei ist es wichtig, dass ihr ein Schließzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion habt. Dies könnt ihr ganz einfach prüfen, ob ihr sofern ein Schlüssel in der Innenseite steckt, auch einen von außen reinstecken und drehen könnt. Alle modernen Türen sollte dies eigentlich auf jeden Fall haben, aber habt ihr eine alte Tür und dies nicht, könnt ihr solch einen Zylinder einfach nachrüsten.

Die Videoanleitung in der App leitet euch sehr gut durch die Einrichtung und informiert euch darüber, dass für die Verwendung auch vorausgesetzt wird, dass der Schlüssel zwischen 2 – 7 mm dick sein darf und max. 45 mm aus dem Schließzylinder hervorstehen darf. Dies ist aber eigentlich in der Regel bei handelsüblichen Schließzylindern in Europa immer der Fall und somit kein Problem. Nun nimmt man das Smart Lock in die Hand, entfernt den Deckel des Akkufachs und schiebt den gelben Hebel im Akkufach nach unten, sodass man die Rückseite Montageplatte abnehmen kann. Daraufhin müsst ihr nun prüfen, ob ihr die Montageplatte anschrauben könnt oder ob der Zylinder so wenig hervorsteht, dass ihr die Montageplatte ankleben müsst.

Bei mir hat hier die Variante zum Anschrauben perfekt gepasst und gehalten sodass ich diese mit dem mitgelieferten Inbus angeschraubt habe. Nun steckt man den Haustürschlüssel in Schlüsselloch, denn vertan wird dieser vom Yale Linus Smart Lock L2 in Bewegung gesetzt, sodass die Tür auf-/zugeschlossen wird. Daraufhin wird das Smart Lock wieder auf die Montageplatte aufgesetzt und verriegelt, indem man den Schieberegler im Akkufach wieder nach oben schiebt. Nun noch den zuvor voll aufgeladenen Akku einsetzen, das Akkufach wieder schließen und schon ist der Schritt der Montage des Smart Loks erledigt.

Nun liefert Yale noch einen Magneten mit, welcher dazu dient, dass das smart Lock erkennt, ob die Tür gerade offen steht oder geschlossen ist. Also nicht verwechseln, hiermit wird euch gezeigt, ob der Türflügel offen bzw. geschlossen ist, nicht ob die Tür zu-/ aufgeschlossen ist. Dieser mitgelieferte DoorSense-Magnet ist mit einer Schutzfolie versehen, darunter befindet sich die Klebeseite. Zieht man diese Folie ab, bringt man den DoorSens-Magnet am Türrahmen neben der Tür auf der Höhe des Drehknaufs an.

Einrichtung & Konfiguration

Nun kann die Registrierung und Einrichtung des Yale Linus Smart Lock beginnen. In der App wird man nun gefragt, wo das Smart Lock in Betrieb genommen wird, bei mir habe ich es Haustüre genannt. Anschließen wird man wieder durch die Einrichtung geführt und muss unter anderem das WLAN-Passwort eingeben, sodass das Smart Lock mit eurem WLAN zu Hause gekoppelt werden kann. Nun wird alles automatisch eingerichtet und verbunden und direkt auch die neuste Firmware aufgespielt. Alles weitere wird sehr gut in der App erklärt und eigentlich bekommt dies jeder von euch ohne Probleme hin, denn es ist wirklich nicht schwer.

Yale liefert beim neuen Smart Lock einen sogenannten Yale Dot mit. Dies ist ein neues Zubehör, welches Yale neu entwickelt hat. Dieser sogenannte Yale Dot, bei dem es sich um einen NFC-Chip handelt, kann als virtueller Schlüssel verwendet werden. Dabei muss dieser in der Bluetooth-Reichweite des Yale Linus Smart Lock L2 angebracht werden und kann ganz schnell und einfach beim Smartphone ranhalten die Tür auf-/ zusperren, ohne dass man in die App oder sonstiges navigiere muss.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Beim neuen Yale Linus Smart Lock L2 ist nun direkt auf ein WLAN-Modul mit verbaut, somit muss man nicht wie beim Vorgänger weiterhin noch eine Bridge kaufen und permanent in einer Steckdose haben. Die Reichweite reicht dabei problemlos aus, sodass ich kein Problem bezüglich des Zugriffes hatte und somit kann ich bei Bedarf das Smart Lock auch von der Ferne steuern.

Nachdem man das Yale Linus Smart Lock L2 montiert hat, kann man problemlos weiterhin wie bei den meisten Smart Locks ganz wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durchs einfache Drehen des Knaufes am Smart Lock wie gewohnt zu öffnen bzw. auch zu schließen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet der Akku leer sein sollte, aber im Normalfall kommt dies kaum vor, da ihr in diesem Fall mehrere Hinweise bekommt, den Akku aufzuladen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Yale Home
Preis: Kostenlos
Yale Home
Preis: Kostenlos

Die App ist so weit übersichtlich gehalten und trotz zahlreicher Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten finde ich mich hier gut zurecht. Auf der Startseite des Smart Locks kann man direkt den Status des Smart Locks erkennen ob das Smart Lock bzw. die Tür geschlossen und ob diese verriegelt oder entriegelt ist. Entriegelt, dann seht ihr einen grünen Kreis und verriegelt einen roten Punkt. Durch das Tippen auf den Kreis öffnet bzw. schließt man je nach aktuellem Zustand das Smart Lock und vielmehr kann man hier auch gar nicht auf der Startseite tun, alles weitere wird über das Einstellungsmenü gemacht.

Somit kann man hier zahlreiche Dinge einstellen, ob z. B. das Smart Lock Töne bei Aktionen von sich geben soll und es können z. B. smart Alberts erstellt werden. Dabei kann man bestimmen, dass man bei bestimmten Ereignissen eine Benachrichtigung erhalten möchte. Also wenn die Tür automatisch verriegelt wurde, diese nur angelegt wurde usw. Des Weiteren kann Auto-Lock und Auto-Unlock definiert werden. Ich habe z. B. Auto-Lock so eingestellt, dass automatisch um 22 Uhr die Tür an jedem Tag abgeschlossen wird. Darunter kann man auch bestimmen, wie viel Zeit vergehen darf, bis ihr bezüglich Tür-angelehnt eine Benachrichtigung gesendet bekommt. Des Weiteren kann hier auf DoorSense eingestellt werden und ihr könnt das Smart Lock kalibrieren, sodass dieses weiß, wann die Tür geschlossen, bzw. ent-/verriegelt ist.

Weitere Nutzer einladen

Das tolle bei Yale ist, man kann auch anderen Nutzern und Personen Zugriff auf das Smart Lock geben, sodass ihr nicht jedem einen Schlüssel eurer Haustüre geben müsst. Dabei müssen diese sich aber anders als bei Nuki zuvor in der App anmelden und einen Account erstellen. Da dies aber insgesamt schnell und einfach geht, ist es bezüglich des Komfortgewinns gerade bei den Eltern (Schwiegereltern) und Geschwistern das ganze absolut wert. Wählt ihr ein den Einstellungen das zweitletzte Untermenü aus, dann könnt ihr durch Gästeliste -> Einladen wählen, üb ihr eine Person per Mobilnummer oder direkt aus eurer Kontaktliste einladen möchtet.

Dabei kann man den Benutzer entweder als Eigentümer oder Gast hinzufügen. Käse können die Tür ausschließlich über die App ver-/ und entriegeln und dabei könnt ihr entscheiden, ob der Zugriff zeitlich begrenzt werden soll. Somit könnt ihr z. B. bestimmen, dass eure Putzfrau jeden Mittwoch um und bis zu einer bestimmten Zeit bei euch Zugriff hat, aber ansonsten nicht. Besitzer wiederum haben in der App den vollen Zugriff, diese können alle Einstellungen vornehmen, Nutzer einladen usw.

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und sofern dies mit dem Smartphone geschehen ist, sieht man sogar, wer die Tür zuletzt geöffnet bzw. geschlossen hat.

Matter

Viele unter euch haben sicherlich wenig oder noch gar nichts über Matter gehört. Matter ist ein noch recht junger Smart Home Kommunikationsstandard, für welchen sich zahlreiche große Unternehmen zusammen getan haben und auf denselben Standard geeinigt haben. Dazu zählen Bosch, Ikea, Apple, Samsung, Google, Philips und zahlreiche weitere Unternehmen.

Doch was ist der Vorteil an Matter und was bringt dieser? Hat man z. B. mehrere Smart Home Produkte unterschiedlicher Unternehmen, würde man bisher für jeden Hersteller eine eigene Basis-Station benötigen. Somit musste man bisher immer wenn man z.B. ein Produkt fürs Smarthome von Bosch haben wollte, auch die Basis-Station kaufen und möchte man etwas anderes von Ikea, dann benötigte man z.B. auch die Basis-Station von Ikea. Dies bedeutet zum einen ihr müsst mehr Geld ausgeben und benötigt für die ganzen Geräte auch Platz und eine freie Steckdose. Das ist sehr nervig und hier kommt Matter ins Spiel.

Unterstützt das Thermostat von Bosch oder der Schalter bzw. Bewegungsmelder usw. Matter, dann kann man die Produkte alle mit einer Bridge steuern, also man kann die Produkte viel leichter untereinander mixen. Matter ist ein nützlicher Kommunikationsstandard ähnlich wie Apple Home Kit, alles kommuniziert dann über WLAN bzw. dem Thread Netzwerk untereinander.

Matter ist dabei zwar, wie kommuniziert wird, aber dessen Funkstandard ist Thread, ähnlich wie Zigbee und eben dass dies nun immer mehr Hersteller in ihre Smart Home Geräte integrieren, sei es per Update oder durch neue Generationen. Der Vorteil beim Yale Linus Smart Lock L2 ist das hier bereits die Matter-Technologie verbaut wurde und somit ist das Ganze auch schon für die Zukunft bestens gerüstet. Jedoch muss das ganze noch über ein Firmware-Update freigeschaltet werden, sodass das Smart Lock Matter und Thread fähig wird. Dies soll jedoch noch dieses Jahr erscheinen und damit wird das Yale Linus Smart Lock L2 noch besser. Denn Matter verbessert die Akkulaufzeit, da Matter bzw. Threads deutlich weniger Energie benötigt als WLAN.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Das Yale Linus Smart Lock L2 ist exakt wie dessen Vorgänger leiser als die Smart Locks aus dem Hause Nuki. Dies liegt unter anderem auch an dem Aluminiumgehäuse, welche die Geräusche des Motors besser isolieren, als das Kunststoffgehäuse des Nuki Smart Locks. Im Alltag stört es mich in der Regel jedoch nicht, ob das smart Lock jetzt lauter oder leiser ist, den zum einen ist es mir der Komfortgewinn wert und zudem ist es nicht extrem laut, sodass alle im Haus davon wach werden würden. Dennoch das Yale Linus Smart Lock L2 ist noch ein kleines bisschen leiser als das aktuelle Nuki Smart Lock 4.0 Pro, welches ich auch deutlich leiser als dessen Vorgänger finde.

Das Auf-/Zuschließen geht beim Yale Linus Smart Lock L2 schnell und zuverlässig, sodass direkt wenn der Befehl über die App oder einem anderen Zubehör gesendet wird, das Smart Lock arbeitet. Die Geschwindigkeit ist sehr gut und auf dem gleichen Level wie das bei Nuki, viel schneller sollte bzw. braucht es auch gar nicht sein, denn sonst würde sich vielleicht etwas verklemmen oder auf Dauer kaputt gehen, wenn doch mal etwas hackt oder ähnlich. 

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Das Yale Linus Smart Lock L2 ist natürlich wie dessen Generationen davor ein Produkt, welches euer Heim smart macht, in diesem Fall eure Haustür. Daher ist hier auch die Frage berechtigt, ist das Ganze auch sicher? Nicht, dass dadurch einfach jemand Zugriff erhalten kann und so problemlos ins Haus gelangt, wenn ihr z. B. gerade weg seid. Dies ist nämlich oft auch die Frage meiner Nachbarn, welche das Smart Lock bei mir sehen und mich dann fragen, was ist, wenn bei euch dadurch jemand leichter ins Haus gelangen kann.

Hierbei erkläre ich dann immer, dass man sich keine Sorgen machen muss. Zum einen erkennt von außen niemand direkt, dass es sich bei eurer Tür um eine smarte Tür handelt, so müsste ein potenzieller Einbrecher erst mal auch wissen, dass ihr ein Smart Lock an der Haustür montiert habt. Des Weiteren ist das System bzw. die Software und Hardware von Yale sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Yale Home App und dem Yale Linus Smart Lock L2 permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App über die 128-bit-AES-Verschlüsselung einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Smart Lock bekannt ist. Hierbei dann als Einbrecher das Bluetooth-Protokoll knacken oder das WLAN, wäre viel zu zeitaufwendig und wie gesagt, der oder die Einbrecher müssten auch noch wissen, ob ihr überhaupt ein Smart Lock habt.

Sendet man via App den Befehl an das Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth oder übers Netzwerk bei WiFi an das Yale Linus Smart Lock L2 versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Yale Linus Smart Lock L2 kann ich erneut nur empfehlen. Wir schätzen dabei den Komfort des Smart Locks enorm und sind dabei froh, dass wir nicht immer den Schlüssel zum Aufschließen der Haustür mit in die Hand nehmen müssen. Daher können wir auch ohne Schlüssel aus dem Haus gehen, wenn wir z. B. eine Runde spazieren gehen usw.

Toll ist dabei, ich muss nicht jedem einen Schlüssel geben, sondern kann jedem der Familie usw. via App Zugriff zu unserem Haus geben, was ich super an einem Smart Lock finde. Wir möchten das Smart Lock einfach nicht mehr missen und sind mit dem Yale Linus Smart Lock L2 sehr zufrieden. Toll ist dabei übrigens, dass Yale auch mit Philips Hue kompatibel ist. Dabei kann man z. B. aktivieren, dass abends beim Aufschließen automatisch bestimmte Hue Lampen z. B. im Flur eingeschaltet werden usw.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 229 € ist das Yale Linus Smart Lock L2 sehr zu empfehlen. Wenn man hier bedenkt, was dieses für einen enormen Komfortgewinn mit sich bringt, so möchten wir diesen nicht mehr missen und somit ist es sein Geld absolut wert. Der Akku und der Yale Dot ist in diesem Preis bereits enthalten, aber möchte man auch noch das Keypad haben, muss man dies separat oder im Bundle mitlaufen. Im Bundle kostet dies dann aktuell 30 € mehr und einzeln knapp über 60€. Schade finde ich persönlich, das Yale sich die Kosten für das USB-C Ladekabel spart, denn hat man hier eventuell keines, muss dies zuvor noch gekauft werden, damit man den Akku aufladen kann. Mit dem Yale Linus Smart Lock L2 ist man auf jeden Fall bestens für die Zukunft gewappnet, schließlich kommt in einigen Wochen(Monaten) das Update auf Matter/Thread, sodass man einen zukünftigen Standard unterstützt, welcher in immer mehr Smart Home Produkten Einzug erhält. 

Yale Linus Smart Lock L2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://yalehome.de

Nuki Smart Lock 4.0 Pro

In aller Kürze

Mit dem Nuki Smart Lock 4.0 Pro hat das österreichische Unternehmen Nuki eine neue Generation des praktischen Smart Lock vorgestellt. Dabei ähnelt dieses absolut dem Vorgänger, kein Wunder, denn der Unterschied versteckt sich hier im Inneren des Gerätes. Beim neuen Nuki Smart Lock 4.0 Pro hat man nämlich nun Matter bzw. Thread integriert, während alles andere wie gehabt auch verbaut wurde. Somit müsst ihr weder auf das integrierte WLAN noch auf den mitgelieferten Akku-Pack verzichten. Die neue 4. Generation ist sowohl optisch als auch von der Hardware großteils gleich, einziger Unterschied ist eben Matter und Thread. Dies ist für viele vielleicht weniger interessant, aber dies kann und wird sich in einigen Monaten bzw. Jahren ändern, denn immer mehr Produkte bekommen Matter integriert, sodass diese auch untereinander kompatible werden und zusammen arbeiten, was zuvor nicht so wirklich der Fall war.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration

Gefällt uns weniger

  • immer noch etwas lauter als die Konkurrenz, aber leiser als der Vorgänger.

Nuki Smart Lock 4.0 Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nuki liefert das Smart Lock 4.0 Pro wie bereits die Vorgängergeneration in einer großen, stabilen und sichern Verpackung aus. Eine Bridge wird bei der Pro-Version nicht mitgeliefert, da diese bereits direkt im Gerät integriert wurde. Somit benötigt man in der Nähe des Smart Locks keine freie Steckdose, in welcher die Bridge eingesteckt wird. Ein Problem, was gerade in Altbauten zum Problem werden kann, denn oftmals hat man früher nicht so viele Steckdosen verbaut, wie es heute in Neubauten der Fall ist.

Die Verpackung des Nuki Smart Lock 4.0 Pro sieht dem der Vorgängerversion absolut ähnlich. Der Unterschied liegt hier lediglich bei wenigen kleinen Details und an der Farbe des Smart Locks, welche ihr wählt. Denn beim weißen wird das Smart Lock zusammen mit der Haustür in derselben Farbe gezeigt, genau wie bei dem schwarzen Smartlock, wo dann die Haustüre schwarz bzw. anthrazit ist.

Genau wie bereits kurz erwähnt, zeigt Nuki am Deckel der Verpackung das Nuki Smart Lock Pro 4.0, welches an der Tür montiert wurde. In diesem Fall an einer weißen Haustüre passend zum weißen Smart Lock. Des Weitern finde man hier an der unteren rechten Ecke noch das von der Vorgänger-Version bekannten „Wi-Fi build in Logo, da die Bridge wie bereits erwähnt direkt im Smart Lock integriert wurde.

An der rechten Seite wird kurz anhand eines Bildes bzw. einer Skizze gezeigt, wie das Nuki Smart Lock an der Innenseite der Tür montiert wird. Direkt darunter werden noch alle kompatibel Betriebssysteme aufgelistet, mit welchen die Nuki App kompatible ist. Dazu zählen der Google Play Store, der App Store von Apple und die AppGallery von Huawei. Neu ist hier das Matter-Logo direkt darunter, welcher hier in der 4. Generation Einzug erhalten hat.

An der gegenüberliegenden linken Seite erwähnt Nuki die Vorteile des Smart Locks in mehreren kurzen Sätzen auf Englisch. Dazu zählen unter anderem die einfache Installation, die Kontrolle von überall aus, dass man digitale Keys vergeben kann. Neu ist hier auch die Darstellung der ganzen kompatiblen Assistenten an der unteren Stirnseite. Hier informiert Nuki nämlich weiterhin über die Apple HomeKit Kompatibilität, genau so, wie dass Nuki mit Google Home, Amazon Alexa und Samsung SmartThings kompatible ist. Zu guter Letzt befasst man sich an der Unterseite also am Boden mit dem Lieferumfang und den Voraussetzungen, um Nuki nutzen zu können.

Hebt man den Deckel der Nuki Smart Lock 4.0 Pro Verpackung an, dann erblickt man hier an den Seiten der Verpackungsschale noch nur ein paar zusätzliche Informationen. Während man hier links über den verfügbaren Nuki Club mit den gegebenen Vorteilen informiert, präsentiert Nuki an der rechten Seite über zusätzliches Zubehör, was erhältlich ist und den Funktionsumfang bzw. den Komfort erweitern kann. Doch kommen wir nun zum Innenleben der Verpackung.

An der Oberseite der stabilen Verpackung erblickt man ganz wie bisher von Nuki gewohnt zu aller erst eine Mappe mit einem Nuki Aufdruck. Hier drin befindet sich eine kompakte Anleitung in mehreren Sprachen übersetzt, eine Nuki„ get started Karte“ mit QR-Code, welcher bei der Einrichtung hilft und auch hier wird man über den Nuki Club und Support informiert. Außerdem liegt hier auch noch eine große weiße Karte bei, auf welcher man anstelle des bisher gewohnten HomeKit Code den neuen Matter-Code findet, womit man Nuki ins SmartHome System integrieren kann.

Nuki hat bei der Verpackung des Smart Lock 4.0 Serie weitestgehend auf unnötigen Kunststoff verzichtet. So hat man dieses Mal alles in eine gepresste Pappschachtel verstaut, was mir sehr gut gefällt. In der linken Aussparung befindet sich das Nuki Smart Lock 4.0 Pro mit bereits eingesetzten Power-Pack (Sicherungsstreifen muss jedoch für die Stromversorgung noch entfernt werden). Unter dem Smart Lock ist eine kleine Schachtel mit einem Schraubendreher abgebildet. Hier drin findet man lediglich den kleinen Inbus, mit dessen Hilfe man die zum Anschrauben gedachte Montageplatte an der Haustür anbringen kann. In der rechten Schachtel neben dem Schloss befindet sich die beiden Montageplatten, was man auch gut anhand des aufgedruckten Symbols erkennen kann. Hierbei setzt Nuki wie bereits bei der 3. Generation nur noch auf Kunststoffplatten, aber diese sind von der Haltbarkeit nicht weniger schlecht als dies zuvor verwendeten Metallplatten. Bei der einen Platte handelt es sich wie gewohnt um die Klebe- und bei der anderen um die Schraubvariante, daher auch der kleine Inbus.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die neuste Nuki Smart Lock 4.0 Generation hat sich optisch gegenüber dem Vorgängermodell nicht verändert, hier setzt Nuki auf das bisher gewohnte Design. Exakt wie bereits bei der Generation davor bietet Nuki das Smart Lock sowohl in schwarz als auch in weiß an.

Weiterhin handelt es sich beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro um ein längliches kastenähnliches Gerät, in welcher die ganze Elektronik steckt Dieser Teil besteht aus einem schlichten Kunststoff, genau so, wie man es bereits von den ganzen Vorgängermodellen kennt. Hier findet darum auch weiterhin an der Unterseite das Einschubfach für die Stromversorgung sein Platz, in diesem Fall ist bei der Pro-Version bereits ein Akkupack enthalten, den hier immer wieder aufladen könnt. Die Stromversorgung ist beim Nuki Smart Lock notwendig, da es sich hierbei wie gewohnt um ein elektronisch angetriebenes Motorschloss handelt, welches eben zudem noch smart ist. Das Getriebe, welches die Mechanik antreibt, befindet sich weiterhin in der Kasten-Form am Smart Lock. 

Der Teil mit dem drehbaren Rad, ist hier bei der Pro-Version egal ob man sich für schwarz oder weiß entscheidet in silber gehalten. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein Kunststoff, sondern wie die Optik und Haptik es auch bestätigt um Aluminium. Dies fühlt sich natürlich deutlich hochwertiger an und sorgt insgesamt für ein edles Aussehen und eben die besagte tolle Haptik.Der vordere Teil des besagten Drehknaufes wird vom inneren Getriebe angetrieben, sodass dieser gedreht wird und diese nimmt dabei den im Schließzylinder eingesteckten Schlüssel mit, sodass die Tür auf-/ bzw. zugeschlossen wird. Im Zentrum des Knaufs befindet sich dann noch eine Taste und ein LED-Ring. Letzteres zeigt dem Nutzer bei Bedarf den Status des Smart Locks an, jedoch habe ich die Status-LED in den Einstellungen abgeschaltet, sodass diese nach kurzer Zeit immer automatisch abgeschaltet wird. 

Das weiße Gehäuse mit dem Aluminium-Element gefällt mir sehr gut, vermittelt ein hochwertigen Eindruck und fühlt sich wie bereits erwähnt hochwertig an, als beim normalen Nuki Smart Lock 4.0. Diese Farbkombi passt sehr gut zu den modernen Türen, denn diese sind außen oft dunkel und innen in weiß gehalten. Wer wiederum eine dunkle Tür hat, kann sich dann lieber für das schwarze Modell entscheiden, ganz so, wie es euch selbst am besten gefällt. 

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro fällt aufgrund der absolut identischen Größe zum Vorgänger weiterhin direkt an der Haustüre auf. Da dies aber weiterhin nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm und der extreme Komfortgewinn ist es meiner Meinung nach absolut Wert. Nuki hat dem Knauf-Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer Länge von 60 mm) und dem restlichen Gehäuse die Maße 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 60 mm und das Gewicht liegt inkl. Akku und Montageplatte bei exakt 580 Gramm. 

Es kann hin und wieder sicherlich mal vorkommen, dass ihr trotz Info in der App vergessen habt den Akku über Nacht aufzuladen. Zudem gibt es vielleicht wie bei mir auch ein Elternteil, der vielleicht kein Smartphone nutzt und so nicht über Nuki in euer Haus gelangen könnte. Dafür gibt es dann entweder den sogenannten Nuki Fob, einen Funksender, den man der Person gibt und so kann auch diese die Tür öffnen oder man nutzt weiterhin einen herkömmlichen Schlüssel. Schließlich kann die Tür von aussen weiterhin wie gewohnt auf und zugeschlossen werden und von Innen dreht man eben einfach am Nuki Smart Lock 4.0 Pro den Drehknauf in den entsprechende Richtung. Einen Schlüssel sollte man dann jedoch auf jeden Fall mitnehmen, denn bei leeren Batterien kann euch das Nuki Smart Lock nicht elektronisch die Tür öffnen, dies sollte so weit jedoch logisch sein. Der Status-Ring im Drehknauf dient dann wie erwähnt weiterhin als Status-LED und zeigt den aufgeschlossenen bzw. zugesperrten Zustand an und blinkt auf, wenn der Akku leer bzw. knapp wird, aber zugleich wird euch dies auf in der App angezeigt, dazu später weitere Details. 

Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Dazu einfach diese drücken und schon schließt das Nuki Smart Lock auf bzw. zu. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone am Anfang mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

Weiterhin handelt es sich beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro um ein längliches kastenähnliches Gerät, in welcher die ganze Elektronik steckt. Dieser Teil besteht aus einem schlichten Kunststoff, genau so, wie man es bereits von den ganzen Vorgängermodellen kennt. Hier findet darum auch weiterhin an der Unterseite das Einschubfach für die Stromversorgung sein Platz. Im Falle der Pro Version ist der Akkupack bereits enthalten, diesen könnt ihr immer wieder aufladen. Die Stromversorgung ist beim Nuki Smart Lock notwendig, da es sich hierbei wie gewohnt um ein elektronisch angetriebenes Motorschloss handelt, welches eben zudem noch smart ist. Das Getriebe, welches die Mechanik antreibt, befindet sich weiterhin in der Kasten-Form am Smart Lock.

Der Teil mit dem drehbaren Rad ist hier bei der Pro-Version egal ob man sich für schwarz oder weiß entscheidet in silber gehalten. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein Kunststoff, sondern wie die Optik und Haptik es auch bestätigt um Aluminium. Dies fühlt sich natürlich deutlich hochwertiger an und sorgt insgesamt für ein edles Aussehen und eben die besagte tolle Haptik. Der vordere Teil des besagten Drehknaufes wird vom inneren Getriebe angetrieben, sodass dieser gedreht wird und diese nimmt dabei den im Schließzylinder eingesteckten Schlüssel mit, sodass die Tür auf-/ bzw. zugeschlossen wird. Im Zentrum des Knaufes befindet dann noch eine Taste und ein LED-Ring. Letzteres zeigt dem Nutzer bei Bedarf den Status des Smart Locks an, jedoch habe ich die Status-LED in den Einstellungen abgeschaltet, sodass diese nach kurzer Zeit immer automatisch abgeschaltet wird.

Das weiße Gehäuse mit dem Aluminium-Element gefällt mir sehr gut, vermittelt einen hochwertigen Eindruck und fühlt sich wie bereits erwähnt hochwertig an als beim normalen Nuki Smart Lock 4.0. Diese Farbkombi passt sehr gut zu den modernen Türen, denn diese sind außen oft dunkel und innen in weiß gehalten. Wer wiederum eine dunkle Tür hat, kann sich dann lieber für das schwarze Modell entscheiden, ganz so, wie es euch selbst am besten gefällt. Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro fällt aufgrund der absolut identischen Größe zum Vorgänger weiterhin direkt an der Haustüre auf. Da dies aber weiterhin nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm und der extreme Komfortgewinn ist es meiner Meinung nach absolut Wert. Nuki hat dem Knauf-Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer Länge von 60 mm) und dem restlichen Gehäuse die Maße 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 60 mm und das Gewicht liegt inkl. Akku und Montageplatte bei exakt 580 Gramm.

Es kann hin und wieder sicherlich mal vorkommen, dass ihr trotz Info in der App vergessen habt, den Akku über Nacht aufzuladen. Zudem gibt es vielleicht wie bei mir auch ein Elternteil, der vielleicht kein Smartphone nutzt und so nicht über Nuki in euer Haus gelangen könnte. Dafür gibt es dann entweder den sogenannten Nuki Fob, einen Funksender, den man der Person gibt und so kann auch diese die Tür öffnen oder man nutzt weiterhin einen herkömmlichen Schlüssel. Schließlich kann die Tür von außen weiterhin wie gewohnt auf und zugeschlossen werden und von innen dreht man eben einfach am Nuki Smart Lock 4.0 Pro den Drehknauf in die entsprechende Richtung. Einen Schlüssel sollte man dann jedoch auf jeden Fall mitnehmen, denn bei leeren Batterien kann euch das Nuki Smart Lock nicht elektronisch die Tür öffnen, dies sollte so weit jedoch logisch sein.

Der Status-Ring im Drehknauf dient dann wie erwähnt weiterhin als Status-LED und zeigt den aufgeschlossenen bzw. zugesperrten Zustand an und blinkt auf, wenn der Akku leer bzw. knapp wird, aber zugleich wird euch dies auf in der App angezeigt, dazu später weitere Details. Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Dazu einfach diese drücken und schon schließt das Nuki Smart Lock auf bzw. zu. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone am Anfang mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es so weit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse des Smart Lock wurde aus hochwertigen Materialien gefertigt. Das gebürstete Aluminium fühlt sich gut an und sieht wie bereits erwähnt auch sehr gut aus. Der untere Teil wurde zwar „nur“ aus Kunststoff gefertigte, aber auch dieser fühlt sich sehr wertig an und da das Gerät ausschließlich an der Innenseite montiert wird, macht der Einsatz von Kunststoff hier auch keinerlei Probleme.

Hier gibt es zwar z. B. das Yale Smart Lock, welches ich ebenfalls getestet habe und komplett aus Aluminium gefertigt wurde, was zwar nochmals etwas hochwertiger wirkt, aber dafür ist dies nochmals etwas größer und eben auch nochmals deutlich schwerer, wobei letzteres im Alltag keine Rolle spielt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batteriebetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungknapp 4 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock 4.0 Pro: 110 x 60 x 60 mm
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Lock ‘n’ Go
Zugriff aus der Ferne
MaterialKunststoff/Aluminium
KonnektivitätWiFi Wireless-Netzwerk IEEE802.11 b/g/n (2,4GHz), Bluetooth 5.0; Matter/Thread
Akkulaufzeit Smart Lock≥6 Monate bei rund 8 Sperrvorgängen pro Tag (bei schwergängigen Türen eher weniger)
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
LieferumfangNuki Smart Lock 4.0 Pro
Montageplatte – Klemmvariante
Montageplatte – Klebevariante
Inbusschlüssel für Klemmplatte
Battery Pack
Smart Lock Anleitung
Technische Daten Nuki Smart Lock 4.0 Pro

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist im Prinzip exakt wie dessen Vorgängermodelle quasi ein Getriebe-Motor, welcher von den eingesetzten Batterien bzw. im Falle der Pro-Version vom Battery Pack angetrieben wird. Dieser Antrieb (Motor) dreht wiederum den runden Drehknauf und nimmt dabei den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel mit. Somit wird der darin befindliche Schlüssel entsprechend der Drehrichtung in Schließ-/ Öffnungsrichtung gedreht und die Tür ganz ohne das ihr einen Schlüssel in das Schloss zu stecken müsst, geschlossen bzw. geöffnet. 

Bezüglich der Stromversorgung seid ihr mit der Pro-Version gut aufgestellt, denn hier ist direkt ein wiederaufladbarer Battery Pack enthalten. Dieser muss lediglich, sobald dieser leer ist, wieder für rund 10 Stunden aufgeladen werden, hält jedoch bei rund 8 Sperr- bzw. Öffnungsvorgängen bis zu 6 Monate. Für die Rechtfertigung, das Smart Lock auch wirklich smart nennen zu dürfen, ist wiederum die im Kunststoffgehäuse verbaute Elektronik verantwortlich. Diese sorgt nämlich dafür, dass dieses mit eurem Wi-Fi verbunden ist und so von überall darauf zugegriffen werden kann. Alternativ erfolgt die Verbindung zu Hause auch via Bluetooth oder durch die neuste Generation via Matter.

Um das Nuki Smart Lock 4.0 Pro wiederum erfolgreich nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil-Doppelzylinder habt (meistens in Türen verbaut), welcher zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich und können ganz einfach selbst ausgetauscht werden.  

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist, wie der Hersteller selbst angibt, zum einen sehr einfach und ebenso recht schnell erledigt. Zuerst geht es darum, die richtige Montageplatte auszuwählen. Hier liefert Nuki bei der europäischen Schließzylinder-Variante zwei Varianten mit. Welche davon die richtige ist, hängt davon ab, ob euer Schließzylinder an der Innenseite der Tür weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht.

Sollte dieser weniger als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr euch für die Montageplatte mit der Beschriftung „B“ entscheiden. Diese besitzt an der Rückseite eine Doppelseite Klebefläche und wird mithilfe dieser an der Tür festgeklebt. Keine Angst, der Kleber hebt sehr gut, lässt sich aber laut Nuki rückstandslos entfernen.

Sollte der bei euch vorhanden Türschließzylinder jedoch wie bei mir mehr als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr die Montageplatte „A“ nehmen. Diese wird in diesem Fall nicht geklebt, da diese zum Teil etwas weiter von der Tür absteht. Sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder festgeklemmt. Diese Variante lässt sich natürlich noch etwas besser und rückstandsloser entfernen als die geklebte und wird bei den meisten unter euch ebenfalls die richtige Montageplatte sein.

Nun muss man noch einen Schlüssel in das Schloss von innen stecken. Da man jedoch im Notfall noch die Tür normal aufschließen kann, sollte man auf jeden Fall einen Ersatzschlüssel nutzen bzw. noch haben. Zu guter Letzt wird nun noch das Nuki Smart Lock 4.0 Pro einfach auf die Montageplatte aufgesetzt, sodass dieses einrastet und schon ist die Montage erledigt. Anschließend lädt man sich am besten schon einmal die kostenlose Nuki App auf das Smartphone (erhältlich für iOS, Android und auf alles Huawei Smartphones mit AppGallery).

Startet man die App das erste Mal, muss man zunächst der Datenschutzerklärung zustimmen. Anschließend wird man gefragt, ob man das Smart Lock einrichten möchte oder den Einladungscode, welchen man vom Partner oder den Eltern erhalten hat, eingeben möchte. Letzteres dient dazu, dass z. B. der/die Partner-/In ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhält. Zudem kann man somit auch den Eltern und Schwiegereltern Zugriff geben und ebenso haben wir dafür auch bei diesen einen Zugriff eingerichtet. Daher ist es bei uns so, dass wir ohne Schlüssel bei uns und den Schwiegereltern reinkönnen, genauso, wie diese es bei uns können.

Habt ihr das smarte Türschloss wie oben erwähnt bereits montiert, könnt ihr gleich mit dem nächsten Schritt fortfahren. Ansonsten klickt man bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert? “Auf „Nein“ und die App zeigt einen daraufhin Schritt für Schritt, wie die Montage durchgeführt wird und welche Montageplatte man genau in welchem Fall benötigt. Das Ganze ist dann wie gesagt sehr einfach, da alles schön ausführlich in der App erklärt und gezeigt wird.

Sobald man dazu aufgefordert wird, drückt man die runde Taste am Nuki Smart Lock 4.0 Pro für ca. 5 Sekunden. Dadurch wird dieser in den Kopplungsmodus versetzt. Direkt im Anschluss sucht die App dann automatisch nach dem Türschloss und nach wenigen Sekunden sollte dies gefunden werden. Daraufhin dem Schloss noch einen Namen geben wie z. B. Haustür, den Ortungsdiensten des Smartphones zustimmen (Voraussetzung für die Funktion Auto-Unlock) und daraufhin den Standort bestimmen bzw. automatisch orten lassen.

Zu guter Letzt muss das Türschloss noch einmalig kalibriert werden. Dies erfolgt fast komplett automatisch. Mann muss lediglich auswählen, ob man an der Außenseite der Tür einen Drücker oder nur einen Knauf bzw. eine Stange besitzt (Letzteres trifft bei der Mehrheit zu). Anschließend die Tür kurz aufmachen und einmal sobald dazu aufgefordert schließen, schon startet die Kalibrierung. Dabei schließt das Schloss die Tür einmal zu und gleich wieder auf.

Wollte ihr nun noch den neuen Nuki Door Sensor des Nuki Smart Lock 4.0 Pro verwenden, könnt ihr dies im nächsten Schritt auswählen. Zuvor würde ich jedoch noch die Liste der zu erledigenden Punkte direkt im Anschluss der erfolgreichen Einrichtung des Smart Locks abarbeiten. Dazu habe ich zuerst das integrierte WLAN aktiviert, was auch hier wie gewohnt Schritt für Schritt erklärt wird.

Da ich bereits ein Nuki Keypad der 2. Generation bei mir hatte, habe ich dies auch direkt hier mit dem neuen Smart Lock gekoppelt, was wie alle Abschnitte der Einrichtung absolut einfach geht. Direkt im Anschluss habe ich mich dann mit dem Koppeln des Door Sensors beschäftigt. Dazu wählt man dessen Einrichtung in der App aus und schon wird auch hier alles Schritt für Schritt erklärt. Zuerst entfernt man am Sensor den Klebestreifen an der Rückseite, danach klebt man den Türsensor an den Türrahmen und den kleinen Magneten an die Tür. Dabei muss beachtet werden, dass die Markierung (eine kleine Kerbe) am Sensor zum Magneten zeigt und diese zwischen 0,5 bis 3 cm voneinander entfernt sind, mehr nicht. Hier stellt Nuki direkt bei der Einrichtung sofern benötigt auch eine tolle Installationsanleitung bei, welche das ganze sehr gut auch mit Bildern zeigt.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Entscheidet ihr euch nur für das Nuki Smart Lock 4.0 Pro, habt ihr auf jeden Fall schon einmal den Vorteil, dass ihr keine zusätzliche Bridge kaufen müsst. Schließlich ist diese bzw. alles weitere fürs WLAN, Matter und Bluetooth direkt im Smart Lock integriert. Bei der normalen Version benötigt ihr dann eben weiterhin eine Bridge, damit ihr auch von der Ferne direkt auf das Smart Lock zugreifen könnt, ansonsten geht das Öffnen und Schließen eben nur, wenn ihr via Bluetooth direkt vor der Haustür steht.

Beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro sollte man jedoch prinzipiell beachten, dass die Reichweite des WiFi nicht so weit bzw. groß ist wie bei der normalen Variante mit separater Bridge. Aber in einem modernen Haus reicht die Reichweite problemlos aus, und da ich das Ganze auf Matter umgestellt habe, ist die Reichweite aufgrund zahlreicher weiterer Matter bzw. Thread-fähigen Geräten absolut kein Problem bei uns.

Nachdem man das Nuki Smart Lock 4.0 Pro montiert hat, kann man problemlos weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durchs einfache Drehen des Aluminiumrings am Smart Lock wie gewohnt zu öffnen bzw. auch zu schließen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet der Akku leer sein sollte, aber im Normalfall kommt dies kaum vor, da ihr in diesem Fall mehrere Hinweise bekommt, den Akku aufzuladen. Wer morgens sein Smartphone nicht so schnell findet oder nur mal kurz raus möchte, kann zudem das Schloss mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen. Doch das Nuki Smart Lock 4.0  Pro von Nuki kann wie dessen Vorgängermodell noch viel mehr, was man über die App einrichten kann.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

[appcode googleplay id=io.nuki&hl=de&gl=US]

Die App hat sich in der Zeit weiterhin durch Updates von Nuki verbessert und wurde meiner Meinung nach trotz zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten noch weiter verbessert und sogar noch übersichtlicher. Nach einiger Zeit der Gewöhnung findet man sich darin schnell zurecht und man findet eingleich recht schnell die Funktion, wo man etwas verändern möchte.

Auf der Startseite kann man direkt den Status des Smart Locks erkennen bzw. erfahren, ob das jeweilige Nuki Smart Lock die Tür aktuell zugesperrt hat oder aufgesperrt ist. Kauft man sich direkt oder im Nachgang noch den Door Sensor, dann wird einem hier nach erfolgreicher Einrichtung das Ganze noch präziser in der App angezeigt. Der Sensor erkennt nämlich nicht nur offen bzw. geschlossen oder auch, ob die Tür nur angelehnt wurde. In den Einstellungen kann man z. B. definieren, dass man, sofern die Tür nur angelehnt oder nicht richtig geschlossen wurde, automatisch eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone erhält.

Doch alles der Reihe nach, denn auf der Startseite kann man direkt auf die wichtigsten Funktionen zugreifen, welche man sofern man nicht noch ein Nuki Keypad dazu gekauft hat, eigentlich täglich benötigt. Wir haben uns für den höchsten Komfort entschieden und nutzen auch noch ein aussen an der Tür angebrachtes Nuki Keypad der 2. Generation. Dadurch erfolgt das Öffnen der Tür einfach über den Fingerabdruck oder alternativ über eine selbst festgelegten Code. Zum Zuschließen drückt man hier am Keypad wiederum die Pfeil-Taste und damit sind wir sehr glücklich, da wir im Alltag alles ohne Smartphone machen können. Einfach Finger-Scannen, die Tür öffnet und beim Haus verlassen, die Pfeil-Taste drücken und schon wird abgeschlossen. Ein Komfort, welchen wir nicht mehr missen möchten.

So nun weiter mit der App bzw. der besagten Startseite. Habt ihr wie ich den Zugriff auf mehrere Smartlocks wie z. B. das der Eltern/ Schwiegereltern, dann sehr ihr hier direkt alle Startblocks auf der Startseite. Tippt man hier nun auf das eigene Smart Lock, kann man direkt auswählen, ob man die Tür öffnen oder zusperren möchte. Beim Öffnen wird zugleich auch die Falle gezogen, sodass man nach dem die Tür aufgeschlossen ist, nur noch die Tür durchs nach innen bewegen wie herkömmlich öffnen kann. Zieht man hier im Auswahlmenü das untere Fenster nach oben, hat man noch zusätzliche Direktzugriffe zur Auswahl. Dazu zählen, das einfache Aufsperren also ohne das die Falle mit betätigt wird und Lock ´n´go. Bei Letzterem handelt es sich um eine Komfortfunktion, dabei wird die Tür aufgesperrt und automatisch wieder verschlossen, wenn man die Tür wieder schließt. Wischt man auf der Startseite beim Smart Lock nach rechts oder links, erscheint bei geöffnetem Schloss direkt „zusperren“, sodass man direkt mit einer kurzen Wischgeste in der App die Tür bei Bedarf zusperren lassen kann.

Über den gelben Schriftzug „Einstellungen“ gelangt man zu sämtlichen Einstellungen des Nuki smart Lock 4.0 Pro. Hier ist alles schön unterteilt in die unterschiedlichen Funktionen, sodass man hier eigentlich recht schnell herausfindet, welche Einstellungen man wo findet. Angefangen bei „Funktionen & Konfiguration“ hier dreht sich alles um die wichtigen Einstellungen. Hier kann man sehr viele Einstellungen vornehme, zu welchen unteren anderem Dinge zählen, wie viel Umdrehungen geschlossen werden soll. Bei uns reicht hier 360° also eine komplette Umdrehung, aber bei anderen Türen sind hier zwei Umdrehungen notwendig. Außerdem kann hier bestimmt werden, wie lange die Falle gehalten werden soll und man kann das Smart Lock neu kalibrieren. Des Weiteren kann man hier das integrierte WLAN ändern, Nuki ins Smart Home integrieren, den Batterie bzw. Akkustand einsehen und bestimmen, was beim Betätigen des Button am Smart Lock ausgeführt werden soll.

Nachtmodus

Für mich bzw. uns sehr wichtig ist der Nachtmodus. Diese habe ich bisher immer aktiviert, sodass automatisch um 22:00 Uhr das Nuki Smart Lock die Tür abschließt und der Nachtmodus um 6:00 Uhr beendet wird. Öffnet man in diesem Zeitraum wie ich z. B. morgens um 5:00 Uhr die Tür und verlässt das Haus, schließt Nuki die Tür in dem festgelegte Zeitraum automatisch wieder ab. 

Weitere Nutzer einladen

Das Tolle bei Nuki ist, man benötigt hier keinen Account, lediglich die App reicht aus und man kann entweder das eigene Smart Lock damit verknüpfen oder das von anderen, sofern diese einem Zugriff geben. Im Einstellungsmenü unter „Nutzer“ kann man diese einladen und zugleich auch direkt bestimmen, ob die jeweiligen Nutzer aus der Ferne Zugriff, auf das Nuki Smart Lock 4.0 Pro bekommen, Auto-Unlock de-/aktiveren könne oder der Zugang zeitlich begrenzt wird. Hat man z. B. eine Putzfrau, die einmal wöchentlich oder öfters vorbeikommt, kann man genau bestimmen, über welchen Zeitraum, also an welchen Tagen und in welchem Zeitfenster (z. B. 2 Stunden, also von 9:00 bis 11:00 Uhr) Zugriff erhält. Somit müsst ihr dieser Person keinen extra Schlüssel anfertigen bzw. aushändigen und der Zugang läuft völlig automatisch ab.

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und sofern dies mit dem Smartphone geschehen ist, sieht man sogar, wer die Tür zuletzt geöffnet bzw. geschlossen hat.

Lock ´n´Go

Außerdem ist auch Lock ´n´Go eine tolle Komfortfunktion. Dabei wird die Tür aufgesperrt und automatisch wieder verschlossen, wenn man die Tür wieder schließt. Dasselbe kann man auch direkt über das Nuki Smart Lock ausführen, indem man 2x den Button am Schloss betätigt.

Auto-Unlock

Eine weitere sehr nützliche und praktische Funktion des Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist die Auto-Unlock Funktion, welche man ebenso in diesem Menü findet. Damit ist es möglich (sofern ihr der Freigabe der Ortungsdienste zugestimmt habt), dass Nuki automatisch die Haustür öffnet, sobald ihr euch dieser nähert.

Dies funktioniert sehr gut und bei uns absolut zuverlässig. Hat man in der App den Standort des Smart Locks festgelegt, dann checkt die App in regelmäßigen Abständen nach, wo euer aktueller Standort ist. Sollte man daher weiter weg sein, dann bleibt die Tür abgeschlossen. Nähert ihr euch dagegen der Tür und seid innerhalb von 100 Metern davon entfernt, dann wird die Tür aufgeschlossen oder auf Wunsch sogar geöffnet, also die Türfalle gezogen (Zeitraum bestimmbar). Hierbei ist Standard mäßig, die Ortung via GPS ausgewählt. In den Einstellungen kann man jedoch auch Wi-Fi auswählen, doch dies ist nicht so genau. Die Reichweite, in der Nuki die Auto-Unlock Funktion aktiviert wird, kann auf 500 Meter erhöht werden, doch dazu rate ich nicht, denn Nuki erwähnt auch, dass bei Änderungen der Werte kein Support geleistet wird, wenn hier dann z.B, jemand ungewollt ins Haus kommen sollte. Inzwischen kann bei Auto-Unlock auch bestimmt werden, dass diese Funktion verzögert ausgeführt wird, sodass es nicht mehr vorkommen kann, dass euere Tür schon aufgeschlossen wird, wenn ich noch gar nicht an der Tür seid.

Matter

Viele unter euch haben sicherlich wenig oder noch gar nichts über Matter gehört. Matter ist ein noch recht junger Smart Home Kommunikationsstandard, für welchen sich zahlreiche große Unternehmen zusammen getan haben und auf denselben Standard geeinigt haben. Dazu zählen Bosch, Ikea, Apple, Samsung, Google, Philips und zahlreiche weitere Unternehmen.

Doch was ist der Vorteil an Matter und was bringt dieser? Hat man z. B. mehrere Smart Home Produkte unterschiedlicher Unternehmen, würde man bisher für jeden Hersteller eine eigene Basis-Station benötigen. Somit musste man bisher immer wenn man z.B. ein Produkt fürs Smarthome von Bosch haben wollte, auch die Basis-Station kaufen und möchte man etwas anderes von Ikea, dann benötigte man z.B. auch die Basis-Station von Ikea. Dies bedeutet zum einen ihr müsst mehr Geld ausgeben und benötigt für die ganzen Geräte auch Platz und eine freie Steckdose. Das ist sehr nervig und hier kommt Matter ins Spiel.

Unterstützt das Thermostat von Bosch oder der Schalter bzw. Bewegungsmelder usw. Matter, dann kann man die Produkte alle mit einer Bridge steuern, also man kann die Produkte viel leichter untereinander mixen. Matter ist ein nützlicher Kommunikationsstandard ähnlich wie Apple Home Kit, alles kommuniziert dann über WLAN bzw. dem Thread Netzwerk untereinander.

Matter ist dabei zwar, wie kommuniziert wird, aber dessen Funkstandard ist Thread, ähnlich wie Zigbee und eben dass dies nun immer mehr Hersteller in ihre Smart Home Geräte integrieren, sei es per Update oder durch neue Generationen. Der Vorteil im Nuki Smart Lock 4.0 Pro nun Matter zu integrieren ist unter anderem die Akkulaufzeit, denn diese wird dadurch verlängert, da Matter bzw. Threads deutlich weniger Energie benötigt als WLAN.

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro kann dabei entweder direkt über die Nuki App gesteuert werden, aber ebenso geht es auch durch das angeboten Zubehör, die Apple Home Kit App usw. Ich als Apple User nutze als Steuerzentrale einen Apple HomePod Mini, aber natürlich gehen auch weitere Matter fähige Hubs und Geräte. 

Mit der neusten Firmware ist das Nuki Smart Lock 4.0 über Matter nun auch in der Lage zu unterscheiden, ob die Tür aufgesperrt oder geöffnet werden soll bzw. ist. Somit kann man nun auch fortan die Tür aufsperren, ohne dass dabei direkt auch die Falle gezogen wird, was zuvor nicht möglich war.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Nuki gibt zwar nicht direkt an, dass man an der Lautstärke des Smart Locks gearbeitet hat, aber ich persönlich empfinde das Nuki Smart Lock 4.0 Pro im direkten Vergleich mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro dennoch minimal leiser. Hörbar ist das Smart Lock dennoch, denn hier werkelt eben weiterhin ein elektrischer Motor, der eine Kraft aufwenden muss, damit die Tür auf bzw. zugeschlossen wird. Weiterhin hört man hierbei natürlich auch den normalen Ton des Riegels, welcher sich durch das Drehen des Türschlosses bewegt und zusätzlich noch das Summen des Motors. Dieses hört sich quasi wie ein kleiner Akkuschrauber an, ist aber wirklich nochmals deutlich leiser als beim Vorgängermodell.

Das Türschloss wird von Werk aus komplett abgeschlossen. In der Regel sind dies zwei komplette Umdrehungen. Bei uns reicht jedoch, wie schon erwähnt, eine Umdrehung, da dann schon alle Riegel die Tür komplett verriegelt haben. Dadurch arbeitet Nuki bei uns zu Hause deutlich schneller und zudem wird der Akku geschont, da der Motor weniger arbeiten muss. Dies kann man aber nach blieben in den Einstellungen unter dem Punkt „Smart Lock Optimieren“ so weit einstellen, dass dieses nur eine Umdrehung abschließt. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Nuki Smart Lock 4.0 Pro bei uns knapp 4 Sekunden (bei einer Umdrehung).

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist natürlich wie dessen Generationen davor ein Produkt, welches euer Heim smart macht, in diesem Fall eure Haustür. Daher ist hier auch die Frage berechtigt, ist das Ganze auch sicher? Nicht, dass dadurch einfach jemand Zugriff erhalten kann und so problemlos ins Haus gelangt, wenn ihr z. B. gerade weg seid.

Hierbei müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Zum einen erkennt von außen niemand, dass es sich bei eurer Tür um eine smarte Tür handelt, so müsste ein potenzieller Einbrecher erst mal auch wissen, dass ihr ein Smart Lock an der Haustür montiert habt. Des Weiteren ist das System bzw. die Software und Hardware von Nuki sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 4.0 Pro permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Nuki Smart Lock bekannt ist. Hierbei dann als Einbrecher das Bluetooth-Protokoll knacken oder das WLAN, wäre viel zu zeitaufwendig und wie gesagt, der oder die Einbrecher müssten auch noch wissen, ob ihr überhaupt ein Smart Lock habt.

Sendet man via Nuki App den Befehl an das Nuki Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth oder übers Netzwerk bei WiFi und Matter-Betrieb zum Nuki Smart Lock versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Nuki Smart Lock 4.0 Pro kann ich erneut nur empfehlen. Wir schätzen den Komfort des Smart Locks sehr, denn keinen Schlüssel mit sich herumzuschleppen müssen ist einfach toll. Durch das zusätzliche Keypad 2.0 haben wir unser Smart Lock weiter ergänzt, sodass wir, meine Eltern, Schwiegereltern und Geschwister ebenfalls bei Bedarf ins Haus reinkönnen. So müssen wir nicht jeder Familie einen Schlüssel geben, sondern alle haben eben Zugriff auf unser Smart Lock.

Das Getriebe bzw. der Motor des Smart Loks finde ich im Vergleich zum Vorgänger noch ein wenig leiser. Die Montage und Einrichtung ist wie von Nuki beschrieben absolut einfach und schnell erledigt und ebenso funktioniert alles sehr einfach und ohne Probleme. Mich hat Nuki schon mit den Generationen davor absolut überzeugt und so nutze ich das Smart Lock täglich und wir hatten in nun knapp 3 Jahren kein Problem mit den verschiedenen Generationen des Nuki Smart Lock.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 289 € ist das Nuki Smart Lock 4.0  Pro absolut zu empfehlen. Wenn man hier bedenkt, was dieses für einen enormen Komfortgewinn mit sich bringt, so möchten wir diesen nicht mehr missen und somit ist es sein Geld absolut wert. Der Power Pack ist in diesem Preis bereits direkt erhalten, wer aber noch den Door Sensor und/ oder das Keypad haben möchte, muss diese eben noch zusätzlich erwerben. Mit der 4 Generation hat Nuki die Batterie-Lebensdauer verbessert und eben Matter integriert, für viele ist letzteres vielleicht noch weniger interessant, aber gerade für mich als Smart Home Freak ist es wichtig und ich hab Nuki Smart Lock 4.0 Pro direkt in mein Thread Netzwerk integriert. Mit Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist man eben auf jeden Fall bestens für die Zukunft gewappnet, wenn Matter in noch zahlreichen weiteren Produkten Einzug erhalten wird.

Nuki Smart Lock 4.0 Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Eve Water Guard

Mit dem Eve Water Guard hat das Unternehmen aus München einen smarten Wasserleck-Melder im Sortiment. Aus dem Hause Eve habe hier in der letzten Zeit einige Produkte getestet und nun folgt auch der Test zum HomeKit fähigen Wassermelder. Der Wassermelder steckt mit seinem kompakten Gehäuse direkt an der Steckdose und von diesem verläuft ein 2 Meter langes Sensorkabel, welches auf dem Boden liegt. Dieses Kabel ist besonders, denn erfasst dieses Wasser, gibt der Wassermelder ein Alarm aus und ebenso erhaltet ihr auch direkt am Smartphone eine Benachrichtigung darüber.

Eve Water Guard kann zwar keinen Wasserschaden verhindern, aber oftmals ist ein Wasserschaden nicht schwallartig, sondern entsteht oftmals durch ein permanentes Tropfen. Daher verlegt man Eve Water Guard z. B. am Boden unter der Waschmaschine, Spülmaschine usw. u rechtzeitig gewarnt zu werden, wenn hier etwas undicht sein sollte.

Die Einrichtung ist wie von Eve Produkten gewohnt absolut einfach und schnell erledigt und ebenso wird wie bei allen anderen Produkten aus dem Hause Eve keine zusätzliche Bridge benötigt. Wieder mal ein tolles Produkt aus dem Hause Eve, das mir etwas mehr das Gefühl der Sicherheit gibt.

Gefällt uns

  • Akustischer, Visueller Alarm
  • kompakte Größe
  • erfasst an der gesamten Kabellänge (2m) Wasser
  • kann auf bis zu 150 Meter länge erweitert werden
  • Thread
  • HomeKit

Gefällt uns weniger

  • nur für Apple User
  • hoher Preis

Eve Water Guard

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve verfolgt bei der Verpackung der Produkte schon seit ich die Produkte des Unternehmens teste, ein nahezu identisches Verpackungskonzept bzw. Design. Das Verpackungsdesign ist sowohl außen immer ähnlich aufgebaut und alles ist wie gewohnt sicher verpackt. Rundum liefert auch die Verpackung von Eve Water Guard einige Informationen und Bilder zum Produkt, sodass man alles Wichtige darüber auch teils hier erfährt.

Direkt an der Front präsentiert Eve wie gewohnt eine Abbildung der Eve Water Guard, zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarter Wassermelder“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von all den anderen Produkten aus dem Hause Eve gewohnt, das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das ebenfalls oft zum Einsatz kommende Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird.

An der rechten Seite der Verpackung erwähnt Eve wie gewohnt die besonderen Vorteile des Produktes. Hier erwähnt Eve, dass Eve Water Guard sowohl einen visuellen (rotes Aufleuchten) als auch akustischen Alarm ausgibt. Des Weiteren kann das 2 Meter lange Sensorkabel auf bis zu 150 Meter verlängert werden und im Lieferumfang sind alle Netzadapter dabei, sodass das Gerät von 100 bis 240 Volt betrieben werden kann. Die linke Seite der Verpackung nutz Eve wie gewohnt dazu, einen Ausschnitt der eigenen App zu zeigen. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Water Guard direkt zur Verfügung steht.

Die Rückseite nutz Eve dann wiederum ebenfalls wie gewohnt zum einen dazu, zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen zu zeigen. Auf dem einen Bild sieht man Eve Water Guard, welches in der Steckdose hinter der Waschmaschine eingesteckt ist und das Sensorkabel unter der Maschine liegt. Dabei ist hier Wasser unter der Maschine und man sieht, wie Eve Water Guard rot aufleuchtet und einen Alarm ausgibt. Im anderen Bild sieht man eine Person, welche am iPhone den Alarm erhält, dass ein Wasserleck entdeckt wurde. Außerdem werden unter den beiden Bilder ein paar Vorteile von Eve Water Guard erwähnt und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Water Guard geht man auch noch kurz ein.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann wie bereits von anderen Eve Produkten dieser Art gewohnt, das Innenleben aus der Verpackung herausgezogen werden. Dabei hat Eve alles sicher in einem Karton verstaut und dieser ist wie gewohnt mit einem bedruckten Deckel versehen. Hier zeigt Eve erneut Eve Water Guard, dieses mal aber unter einem Waschbecken montiert, um hier bei einem Wasserleck den Besitzer zu warnen. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Water Guard später ganz schnell und einfach über die HomeKit App oder Eve Home App einrichten kann.

In dem in Form gepressten Karton hat Eve dann wiederum direkt das Produkt inkl. dem Zubehör sicher verstaut. So findet man hier rechts im schmalen Bereich noch weitere Beschreibungen, während man links daneben den Eve Water Guard verstaut hat. Direkt darüber hat Eve dann das Kabel und zahlreiche Stecker-Adapter sicher verstaut, sodass man je nach Land im Lieferumfang den passenden Stecker am Eve Water Guard montieren und nutzen kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Water Guard handelt es sich um ein 65 x 65 x 45 mm großes Kästchen mit abgerundeten Ecken. Das Gehäuse ist komplett weiß und an der Vorderseite mit einer Schutzfolie geschützt. Hier an der Front an der hochglanz Kunststoffoberfläche findet man ein dezentes Eve Logo und um den Rahmen ist umlaufend ein gleichmäßiger Spalt. Unter diesem Spalt befindet sich der akustische Alarm, dieser wird von einem Lautsprecher erzeugt und ist 100 dB laut und somit auf jeden Fall im Haus hörbar.

An der Rückseite findet man dann im Zentrum den Bajonett Verschluss, an welchem ihr den erforderlichen Steckdosen-Adapter in unserem Fall den herkömmlichen EU-Stecker anbringen müsst. Der Bereich um den Stecker ist wiederum von einem umlaufenden Streifen umgeben. Dabei handelt es sich um den visuellen Alarm, denn wird ein Wasserleck entdeckt, blinkt diese umlaufende rote LED immer wieder auf. Zu guter Letzt betrachten wir dann noch die Unterseite des Eve Water Guard, hier findet man nämlich zum einen neben den CE-Zeichen usw. auch den HomeKit Code, welchen man später für die Einrichtung erfassen kann. Außerdem ist im Zentrum eine „Klinkenbuchse“, an welcher wie daneben beschrieben der Sensor bzw. das Sensor-Kabel angeschlossen wird. 

Apropos Sensor-Kabel dieses ist exakt 2 Meter lang und kann mit zusätzlichen Kabeln, die erworben werden können, auf bis zu 150 Meter erweitert werden. Das Kabel hat einen Klinken-Anschluss, welcher in den Eve Water Guard eingesteckt wird und am Ende ist dann wieder ein neuer Steckplatz, an welchen bei Bedarf das nächste Kabel erweitert werden könnte. Das praktische bei diesem Kabel ist, es ist stoffummantelt und dies ist auch wichtig, denn das Kabel dient in der vollen Länge als Sensor und erfasst dabei ob unter dem oder mehreren Geräten Wasser austritt. Ist dies der Fall, erhaltet ihr frühzeitig ein Hinweis, hört den Alarm und könnt so reagieren, bevor ein größerer Schaden entsteht.

Sollte das Gerät zurückgesetzt werden müssen, sei es bei einem Verkauf oder sonstigem Problem, gibt es wie an jedem anderen Eve Gerät noch eine kleine Reset-Taste. Diese befindet sich an der Unterseite links vom Sensor-Anschluss. Wird diese mit einer Büroklammer für 10 Sekunden betätigt, sollte die rote LED 5-mal aufblinken, was das erfolgreiche Zurücksetzen bestätigt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung Eve Water Guard ist für seinen Einsatzzweck absolut ausreichend und somit habe ich hier eigentlich keine Kritik. Das Kunststoffgehäuse wirkt keineswegs billig und integriert super die rückseitige rote LED und den akustischen Alarm. Das Kabel macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck und macht genau, was es soll, es erfasst, wie man in der App perfekt testen kann, Wasser sehr zuverlässig und schnell.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artsmarter Wasserleck-Sensor
MessdatenWasser (Wasserleck)
Messgenauigkeitreagiert schnell auf Wasser wie man in der App durch den „Alarm Test“ testen kann
Stromversorgung100-240 V~, 50/60 Hz, 50 mA
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig
MaterialGehäuse aus Kunststoff, Sensor-Kabel (Stoffummantelt)
LieferumfangEve Water Guard
Austauschbarer Steckerschuh (EU, UK, US, AU)
200 cm Sensorkabel
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Water Guard

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir nun wie gewohnt zur Einrichtung. Diese ist bei Eve Geräten dank der Apple HomeKit Integration sehr einfach und auch in wenigen Minuten erledigt. Der Ablauf der Einrichtung bzw. der Ablauf der Integration ist dabei wie bei eigentlich sämtlichen HomeKit Geräten nahezu gleich, lediglich ein Teil der Einrichtungsschritte ist hier je nach Produkt etwas anders, aber im Großen und Ganze eben sehr ähnlich.

Da Eve Water Guard wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. Android-User haben hier leider noch keine Möglichkeit, die Produkte aus dem Hause Eve nutzen zu können.

Wie immer hat man bei der Einrichtung zwei Möglichkeiten. Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Ich bevorzuge hier oft die Einrichtung über die Eve Home App, da ich so auch gleich alles umfangreich einsehen und die aktuelle Firmware Update einspielen kann und zudem bewerte ich im Test auch die App, daher sollte ich diese auch umfangreich testen.

Also ihr habt die Wahl, entweder erfolgt die Einrichtung direkt über Apple HomeKit oder eben über die Eve Home App. Beides läuft absolut identisch ab, in der Eve Home App habt ihr aber den Vorteil, dass nach erfolgreicher Verknüpfung auch direkt die aktuellste Firmware installiert werden kann. Nach dem Starten der Eve Home App geht man direkt über die Untermenüs im unteren Bereich auf Einstellungen. Anschließend tippt man direkt auf das „Plus“ Symbol und schon wird einem das typische HomeKit Scan-Menü angezeigt, wo man mit der Kamera den HomeKit Code erfassen muss. Diesen Code findet man als Aufkleber entweder an der Unterseite des Eve Water Guard oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Ist der Code erfasst worden, ist der App bzw. HomeKit direkt bekannt, welches Gerät verknüpft werden soll und erledigt dies, sobald man auf „Zu Home hinzufügen“ tippt. Daraufhin wird Eve Water Guard konfiguriert und man wird gefragt, an welchem Ort der Sensor installiert wird. Ich persönlich habe hier bereits all meine Räume angelegte, da ich viele Hue Lampen usw. habe, wenn ihr das noch nicht habt, müsst ihr erst noch einen neuen Raum erstellen und benennen. Bei mir habe ich Eve Water Guard in den Technikraum installiert, da so die Waschmaschine und Heizung auf ein eventuelles Leck überwacht wird.

Während des Einrichtungsprozesses könnt ihr dem Sensor auch direkt einen Namen geben. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn man z. B. mehrere Eve Water Guard besitzt und somit genau weiß, wo das Leck entdeckt wurde. Anschließend sollte man direkt die neuste Firmware installieren und somit ist dann auch die Einrichtung erfolgreich abgeschlossen. Konfiguriert werden muss hier bei diesem Sensor nämlich absolut nichts, man sollte nur um sicherzugehen den Alarm-Test wie beschrieben ausführen, damit man auch sicher weiß, ob alles richtig funktioniert. Fortan ist es dann immer so, erfasst das stoffummantelte Sensor-Kabel Feuchtigkeit, schlägt Eve Water Guard Alarm und auch die rückseitige rote LED blinkt auf. Ebenso erhaltet ihr auch eine Benachrichtigung aufs Smartphone und somit kann man hier schnell genug reagieren.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

In der HomeKit-App kann man genau wie in der Eve Home App jederzeit nachsehen, ob ein Leck festgestellt wurde. Aber dies muss man gar nicht regelmäßig manuell tun, denn wie bereits erwähnt wird ein Leck erfasst, würdet ihr sowieso umfangreich gewarnt werden. Bezüglich der Benachrichtigungen, die man erhält, kann man ein paar Einstellungen vornehmen. Somit kann man festlegen, dass euch Benachrichtigungen nur ans Smartphone gesendet werden, wenn alle das Haus verlassen haben, denn seid ihr oder ein anderes Familienmitglied daheim, wird man den Alarm auf jeden Fall hören.

Leider ist es wiederum nicht möglich, den Alarm, also die Sirene, komplett zu deaktivieren. Daher habt ihr ein Haustier z. B. ein Hund zu Hause oder ein kleines schlafendes Kind, kann dies eventuell aufgeweckt werden oder der Hund dreht etwas durch. Die Alarmbenachrichtigung wird euch aber schön auffällig direkt oben in der Apple Home App angezeigt, sodass ihr diese Warnung definitiv nicht übersehen könnt.

Automationen

Dank HomeKit kann man den Eve Water Guard in Kombination mit Automationen nutzen. So kann man z. B. bestimmen, dass zusätzlich zum Alarm, dem visuellen aufblinkendem Licht und der Benachrichtigung direkt am Smartphone noch weitere Hinweise aufs Leck erhalten möchte. Daher kann z. B. bestimmt werden, dass eine Philips Hue oder eine andere kompatible Lampe bzw. Leuchtmittel automatisch eingeschaltet wird und auf rot übergeht, wenn Eve Water Guard ein Leck erfasst hat. 

Kommunikation

Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Water Guard zu, kommuniziert das Ganze wie die ganzen anderen Geräte aus dem Hause Eve über die Bluetooth-Verbindung, welche von der Reichweite je nach Grundstücksgröße bzw. des Wandaufbaus eurer vier Wände abhängt. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV 4K zu Hause, also ein Gerät, welches als sogenannte Steuer-Zentrale verwendet werden kann, ist es möglich, die Thread-Funktion nutzen zu können, welche den Zugriff auf Eve Room deutlich beschleunigt, da dies der Grundstein des Standards Matter ist. Thread ist die Säule und der Grundstein von Matter, also die Zukunft des Smart Home, welche nun in den folgenden Jahren auf immer mehr Geräte Einzug erhält. Bei Matter arbeiten zahlreiche Hersteller zusammen, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt.

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollt euch gefallen, dass Eve Water Guard ein Full Thread Gerät ist. Dies ist dadurch möglich, da es sich um ein Gerät mit permanenter Stromversorgung handelt, somit kann dieses Gerät als eigenständiger Router agieren, sodass die Reichweite zu anderen Thread-Geräten nochmals verbessert und stabiler wird.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Eve Home und HomeKit zeigt euch bei dieser Art von Sensor recht wenig an, kein Wunder, denn hier wird nur ein Wasserfleck erkannt, keine Temperaturen, Luftqualität oder sonstiges. Eve Water Guard warnt euch nach der Einrichtung auch vollkommen unabhängig ohne die App via Alarm und roter LED-Beleuchtung. Dennoch ist es eben auch wichtig, dass ihr über bzw. an eurem Smartphone gewarnt werdet. Schließlich hat man dies heutzutage eigentlich sowieso fast immer bei sich und nur so werdet ihr auch wenn man unterwegs ist über das Wasserleck informiert.

An für sich ist die App dann großteils dafür da, wenn man z. B. Alarmtest alle 3 Monate durchführen möchte und eventuell einige Automationen erstellen möchte. Sodass, wie bereits zuvor erwähnt bei einem Leck eine Lampe angeht oder der HomePod einen bestimmten Song abspielen soll usw.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Eve Water Guard ist ein nützlicher Sensor, welcher euch vor teuren Wasserschäden bewahren kann. Klar ist etwas undicht und es strömt permanent Wasser durch eure Leitungen, wie es z. B. bei einem Rohrbruch sein kann, dann bringt euch Eve Water Guard wenig. Bei kleinen tropfenden Lecks ist der Eve Water Guard wieder perfekt. Sollte z. B. bei der Heizung hinten oder bei der Waschmaschine langsam Wasser tropfen, bildet sich nach der Zeit auch eine große Pfütze, die es gilt, frühzeitig zu erkennen. Hier kommt dann Eve Water Guard ins Spiel, welcher eben genau dies frühzeitig erkennt. Aber nicht nur er erkennt das Wasser, er warnt euch akustisch, visuell und auch über euer Smartphone. So kann der teure bevorstehend Schaden im Keller oder auch sonst überall im Haus frühzeitig festgestellt werden.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,95 € ist Eve Water Guard definitiv nicht günstig, ebenso ist der smarte Sensor auch leider aktuell kaum günstiger zu haben. Ich finde Eve Water Guard durchaus sinnvoll, man muss eben bedenken, dass man eine frei Steckdosen in der Nähe benötigt. Hier wäre man zwar mit Akku oder Batterien flexibler, aber dann müsste man eben jene ständig aufladen oder ersetzen. So ist Eve Water Guard einmal montiert, kann dieser lediglich um den Alarm zu testen, kurz von der Ecke herausgeholt werden, ansonsten kann Eve Water Guard immer dort verbleiben. Als billig würde ich den Eve Water Guard nicht bezeichnen, aber dennoch ist er absolut empfehlenswert, da damit frühzeitig teuere Folgeschäden durch einem Wasser-Leck entdeckt werden können.

Eve Water Guard

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Eve Room

Mit dem Eve Room der 3. Generation hat das Unternehmen aus München dem smarten Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor nun auch die Funkverbindung Thread spendiert. Der Rest wiederum ist dann absolut identisch zur 2. Generation. Das kleine Gerät mir dem 1,54 Zoll großen E-Ink-Display kommt genau wie Eve Weather in einem eloxierten Aluminium-Gehäuse daher, besitzt aber in diesem Fall einen fest verbauten Akku, welcher rund 6 Wochen halten soll und über das mitgelieferte Micro-USB Kabel aufgeladen wird. Die verbauten Sensoren messen neben der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit und die Luftqualität und stellen die aktuellen Werte auf dem gut ablesbaren Display da und zudem werden alle gemessenen Werte in der seit der Inbetriebnahme des Eve Room in der App gespeichert. Die Einrichtung ist wie von Eve Produkten gewohnt absolut einfach und schnell erledigt und ebenso wird wie bei allen anderen Produkten aus dem Hause Eve keine zusätzliche Bridge benötigt. Wieder mal ein tolles Produkt aus dem Hause Eve, welches umfangreich für Automationen usw. ins SmartHome integriert werden kann.

Gefällt uns

  • Akkubetrieb
  • kompakte Größe
  • sehr genaue Messwerte
  • gut ablesbares Display
  • HomeKit
  • Thread
  • hochwertiges Gehäuse

Gefällt uns weniger

  • nur für Apple User
  • hoher Preis

Eve Room

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ve System GmbH oder kurz Eve liefert zahlreiche Produkte, welche von ihrer Größe in diese Verpackungsgröße passen in der exakt gleich großen Verpackung aus. Dabei ist das Designkonzept oftmals sehr ähnlich, sodass man rundum einige Informationen und Bilder zum jeweiligen Produkt geliefert bekommt.

Die Verpackung ist in diesem Fall sehr an der des Eve Weather angelehnt, kein Wunder, die beiden Produkte sind sich auch rein optisch sehr ähnlich. Direkt an der Front präsentiert Eve wie gewohnt ein Produktbild, in diesem Fall Eve Room und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von all den anderen Produkten aus dem Hause Eve gewohnt, das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

Ebenfalls wie von Eve gewohnt, erwähnt man an der rechten schmalen Seite die besonderen Vorteile des Produktes. Hier erwähnt Eve, dass Eve Rom mit einem wiederaufladbaren Akku versehen wurde und dass eine direkte Verbindung ohne zusätzliche Bridge möglich ist. Betrachtet man die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie bisher schon von sämtlichen anderen Produkten aus dem Hause Eve bekannt, einen Abschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Room direkt zur Verfügung steht.

Zu guter Letzt nutzt Eve dir Rückseite dafür, um zum einen zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen zu zeigen. Auf dem einen Bild sieht man Eve Room, welches am Nachttisch neben dem Kind aufgestellt wurde, sodass die Luftqualität für einen erholsamen Schlaf überwacht wird und im Bild daneben steht Eve Room auf einem Sideboard im Wohnraum. Außerdem werden unter den beiden Bilder ein paar Vorteile von Eve Room erwähnt und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Room geht man auch noch kurz ein.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann wie bereits von anderen Eve Produkten dieser Art gewohnt, dass komplette Innenleben aus der Verpackung herausgezogen werden. Dabei hat Eve alle in einem Karton sicher versaut und dieser ist wie gewohnt mit einem bedruckten Deckel versehen. Hier zeigt Eve erneut das Produkt und zwar, wie Eve Room auf einem Möbelstück im Haus steht. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Room später ganz schnell und einfach über die HomeKit App oder Eve Home App einrichten kann.   

In dem in Form gepressten Karton hat Eve dann wiederum direkt das Hauptgerät Eve Room sicher verpackt und damit das Display nicht verkratzt, wurde dieses mit einer Folie versehen. Darunter findet man dann noch ein USB-A auf Micro-USB Kabel, mit welchem man den fest verbauten Akku aufladen kann, und unterhalb davon gibt es noch eine weitere Aussparung, in welcher Eve dann wiederum die Beipackzettel eingesetzt hat. Mehr findet man hier nicht in der Verpackung, wird aber auch nicht benötigt. Für mich ist hier aber wichtig zu erwähnen, dass ich Eve weiterhin sehr lobe, denn bei der Verpackung wurde bis auf die Schutzfolie am Display voll und ganz auf Kunststoff.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Room handelt es sich wie bereits erwähnt um einen kompakten Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor, welcher gerade einmal 54 x 54 x 15 mm groß ist und vom Gewicht exakt 31,8 Gramm auf die Waage bringt. Das Gerät sieht dem Eve Weather sehr ähnlich, aber dennoch gibt es hier deutliche Unterschiede wie z. B. das Display. Beim Eve Room ist das Display nämlich ein wenig kleiner und zwar nicht 3 Zoll wie beim Eve Weather, sondern 1,54 Zoll und zeigt neben der aktuell gemessenen Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch die Luftqualität (VOC) an. Letzteres wird hier direkt am Gerät aber nicht anhand eines Wertes, sondern Sternen angezeigt, ausführlicher Werte gibt es dahingegen in der App. 

Exakt wie es auch bei Eve Weather der Fall ist, besteht auch beim Eve Room der Gehäuserahmen aus hochwertigem Aluminium. Während an der Rückseite wiederum ein robuster schwarzer Kunststoff zum Einsatz und an der Front handelt es sich um einen robusten, transparenten Hochglanz-Kunststoff. Letzteres schützt das sehr gut ablesbare 1,54 Zoll E-Ink Display, eine Technologie, welche sicherlich die ein oder anderen von einem eBook Reader kennen. Gegenüber einem herkömmlichen LCD-Display verbraucht ein E-Ink Display beim statischen Bild kaum Energie, sondern nur dann, wenn das Bild im Falle des Eve Room neue Werte anzeigt. Daher ist dies das ideale Display für Eve Room, denn so wird mit einem verhältnismäßig kleinen Akku eine lange Laufzeit von bis zu 6 Wochen erreicht, ein Wert, welchen man mit einem herkömmlichen Display nie erreichen würde. 

Direkt neben dem Display erkennt man im breiten schwarzen Rahmen je zwei Pfeile, von welchen einer nach recht und der andere nach links zeigt. Über diese ist es möglich, direkt am Gerät zwischen den Messwerten zu wechseln, bzw. man kann genau bestimmen, welchen Wert man am größten dargestellt haben möchte.  

An der Kunststoffrückseite findet man im unteren Bereich lediglich einen Micro-USB Port. Hier hätte ich mir persönlich zwar ein USB-C Anschluss gewünscht, aber da ich auch noch andere Geräte habe, die ein Micro-USB Anschluss haben, ist dies dann auch nicht so schlimm. Die zwei Aussparungen im oberengen Bereich an der Rückseite sehen zwar aus, als könnte man Eve Room darüber an die Wand aufhängen, dem ist aber leider nicht so, denn Eve liefert hierzu kein Montagematerial mit. Ebenso liefert Eve auch eine Wandhalterung mit, aber jenes kann im Internet als Zubehör von anderen Herstellern gekauft werden. Alternativ stellt man Eve Room eben einfach an den gewünschten Ort, was ebenfalls ohne Probleme funktioniert. 

Sollte das Gerät zurückgesetzt werden müssen, sei es bei einem Verkauf oder sonstigem Problem, gibt es hinten noch eine kleine Reset-Taste. Um Eve Room zurückzusetzen, hält man zuvor beide Sensor-Tasten (Pfeile) neben dem Display für 10 Sekunden gedrückt, bis das Reset-Icon auf dem Display erscheint. Anschließend innerhalb von 30 Sekunden mit der Hilfe einer zurechtgebogenen Büroklammer den rückseitigen Reset-Knopf betätigen und schon wird Eve Room zurückgesetzt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung Eve Room ist sehr gut, das eloxierte Aluminium sorgt mit der schwarzen Front für ein zeitloses und hochwertiges Aussehen. Anders als beim Eve Weather verwendet man Eve Room, wie der Name schon verrät, in einem Raum, also im Haus. Somit benötigt das Produkt hier kein Schutz gegenüber Minusgraden und auch keine IP-Zertifizierte Schutzklasse, denn Witterungseinflüssen wird Eve Room nicht ausgesetzt.

Außerdem kommt es Indoor weniger zu Problemen bei einem Akku und so hat Eve im Eve Room auf einen wiederaufladbaren, aber fest verbauten Akku gesetzt. Dieser kann leider nicht ausgebaut werden, wie es z. B. bei einer Batterie der Fall wäre, somit ist das Gerät nach der Garantie und wenn der Akku defekt sein sollte, quasi schrottreif. Dies ist leider etwas schade, denn ein Wechselakku, den man selbst hätte tauschen können oder einfache AA-Batterien währen ich eventuell dann doch besser. Ebenso schade finde ich auf jeden Fall auch, dass Eve auf ein Micro-USB Kabel zum Aufladen des Akkus setzt, hier hätte ich mir ein USB-C Port gewünscht, da inzwischen zahlreiche meiner Geräte USB-C nutzen, aber da man das gute Stück nur alle 6 Wochen aufladen muss, ist es nicht so schlimm.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artkompakter Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor
MessdatenTemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität (VOC)
Messgenauigkeit± 0,3 °C
± 3% Luftfeuchtigkeit
StromversorgungAkkubetrieb (bis zu 6 Wochen
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig
MaterialRahmen aus Aluminium, Gehäuse aus Kunststoff
LieferumfangEve Room
1x Micro-USB Ladekabel
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Room

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir zur Einrichtung, welche bei Eve dank Apple HomeKit Integration wie gewohnt absolut einfach und zugleich auch noch in wenigen Minuten erledigt ist. Die Einrichtung ist dabei eigentlich wie bei allen Geräten, welche „HomeKit“ von Apple unterstützen, nahezu identisch und in wenigen Schritten erledigt. Da Eve Room wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen.

In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave (10.14), die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. MacOS Catalina (10.15), Big Sur (11.0) oder dem aktuellen Betriebssystem Monterey (12.0) besitzt, auf die aktuelle Messwerte (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) später auch direkt vom Mac einsehen.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für die Einrichtung über die Eve Home App entschieden, denn somit wird direkt nach der Einrichtung das Produkt auch aktualisiert und zugleich automatisch auch in die Apple HomeKit App integriert.

Um Eve Room einzurichten, öffnet man entweder die HomeKit App und verbindet hierüber das Gerät mit dem entsprechenden HomeKit-Code“ oder man macht es wie ich über die Eve Home App. In der Eve Home App navigiert man direkt zu den Einstellungen am unteren Untermenü. Danach tippt man direkt oben rechts auf das „Plus“ Symbol und schon wird einem das typische HomeKit Scan-Menü angezeigt, wo man mit der Kamera den HomeKit Code erfassen muss. Diesen Code findet man als Aufkleber entweder an der Rückseite des Eve Room oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Ist der Code erfasst worden, ist der App bzw. HomeKit direkt bekannt, welches Gerät verknüpft werden soll und erledigt dies, sobald man auf „Zu Home hinzufügen“ tippt. Danach wir Eve Room konfiguriert und man wird gefragt, an welchem Ort der Sensor steht. Ich persönlich habe hier bereits all meine Räume angelegte, da ich viele Hue Lampen usw. habe, wenn ihr das noch nicht habt, müsst ihr erst noch einen neuen Raum erstellen und benennen.

Ich habe hier Galerie ausgewählt, da bei uns Eve Room hier oben die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität erfassen soll. Dann wird man direkt auch noch nach dem Namen des Sensors gefragt, aber vorgegeben ist hier direkt Eve Room, was man bei einem Sensor so belassen kann. Zu guter Letzt wird einem noch direkt gezeigt, welche Sensoren Eve Room hat, also welche Werte (Temperatur, Feuchtigkeit und Luftqualität) Eve Room ab sofort in der App im entsprechend hinterlegten Raum anzeigen wird und schon ist Eve Room fertig eingerichtet und direkt einsatzbereit. 

Ab sofort kann man alle erfassten Daten der Sensoren in der Apple HomeKit App oder in der Eve Home App einsehen. Die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und natürlich auch die Luftqualität wird aber schon direkt beim aktivieren von Eve Room auf dessen Display angezeigt und kann somit jederzeit auch von dem Gerät direkt abgelesen werden. Aber ein ausführliches Diagramm mit allen bisher gemessenen Werte gibt es eben nur in der Eve Home App und nur da kann man viele Automationen und Regeln im Zusammenspiel mit Eve Room erstellen. 

Die Einrichtung ist somit wie bereits erwähnt schnell und sehr einfach und das tolle dabei ist, man muss bei der Einrichtung keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Des Weiteren ist auch kein externer Server, auf welchen Eve Room zugreifen muss, notwendig, was den Vorteil mit sich bringt, dass es hier nicht wie bei anderen Geräten dieser Art, bei einem Serverausfall dazu kommt, dass man keine Wetterdaten abrufen kann.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

In der HomeKit-App kann man dank Eve Room im zuvor festgelegten Raum direkt die aktuelle gemessene Temperatur sowie die Luftfeuchtigkeit einsehen und zudem gibt es auch eine Beschreibung der aktuellen Luftqualität. Sofern man dann z. B. auf die Luftqualität tippt, gibt es zudem einen genauen Messwert. Dabei handelt es sich um die sogenannte VOC-Konzentration (volatile organic compounts), also hier werden verschiedene flüchtige organische Verbindungen erfasst und Eve Room zeigt diese als mg/m³ Maßeinheit an.

Im privaten Haushalt sind jedoch in der Regel die VOC-Konzentrationen sehr gering, was sich auch bei uns im Alltag beim Betrachten der Messwerte von Eve Room zeigt. Somit ist die gesundheitliche Beeinträchtigung zu Hause bei auch selten gesundheitlich schädlich. Hier hat man vielleicht nur im frisch bezogenen Neubau oder nach einer Renovierung, wo z. B. die Materialien noch ausgasen bzw. frisch mit Farbe gestrichen wurde mehr Probleme, aber nach regelmassigem Lüften legt sich dies wieder. Dennoch ist Eve Room für uns sinnvoll, da wir damit Automationen bzw. Regeln erstellt haben und so dennoch sehen können, wie die Luftfeuchtigkeit und Temperatur in der Galerie ist und wann es wieder Zeit wird zu lüften.

Über die von Eve zur verfügung gestellte App habt ihr gegenüber der HomeKit App deutlich mehr Möglichkeiten, bzw. könnt nur hier die kompletten seit in Betrieb genommene Messdaten, also den Verlauf aller Messdaten anhand der jeweiligen Kurvendiagramme über die einzelnen Tage einsehen. Genau wie es bei Eve Weather der Fall ist, kann auch Eve Room lediglich die Messdaten von 20 Tagen in seinem internen Speicher sicher, damit diese jederzeit auch in der App übersichtlich betrachtet werden können, müsst ihr die Daten regelmäßig manuell synchronisieren. Dies geschieht nämlich nicht automatisch und somit muss man hier immer in die App navigieren, damit hier die aktuellen Daten vom Zwischenspeicher übertragen werden. Macht ihr dies nicht, dann werden alle Daten, die älter als die 20 Tage sind, mit den neuen Messdaten überschrieben und ihr habt keine lückenlosen Messwerte mehr. Ein Nachteil, was der Verzicht der Cloud bzw. Server-Anbindung mit sich bringt, aber zugleich auch auf etwas, was ich persönlich gut verzichten kann.

Dank der Eve Home App kann man zudem teils nützlich Automationen erstellen, so kann man z.B bestimmen, dass ein HomeKit kompatibler Luftreiniger oder Ventilator angeschaltet wird, wenn die Luftqualität schlecht wird oder es in dem Raum zu warm geworden ist. Dafür einfach in der Eve Home App einmalig eine entsprechende Szene erstellen, sodass bei der gewünschten Luftqualität (Wert) die Eve Room misst, automatisch der Luftreiniger angeschaltet wird. Ebenso ist es auch bei trockener Heizungsluft der Fall, dass hier ein Luftbefeuchter in der Szene verknüpft werden kann. Alternativ verknüpft man z. B. Eve Flare oder Leuchtmittel von Philips Hue mit Eve Room, sodass einem wie Eve angibt, ein rotes Aufleuchten visuell anzeigt, dass es wieder Zeit wird, die Fenster zu öffnen, damit alles gut durchlüftet wird. 

Diese Automationen funktionieren über die Eve Home App deutlich umfangreicher als bei Apple Home Kit. Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Room zu, kommuniziert das Ganze über die Bluetooth-Verbindung, welche von der Reichweite je nach Grundstücksgröße bzw. des Wandaufbaus eurer vier Wände abhängt. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV 4K zu Hause, also ein Gerät, welches als sogenannte Steuer-Zentrale verwendet werden kann, ist es möglich, die Thread-Funktion nutzen zu können, welche den Zugriff auf Eve Room deutlich beschleunigt, da dies der Grundstein des Standards Matter ist. Thread ist die Säule und der Grundstein von Matter, also die Zukunft des Smart Home welche nun in den folgenden Jahren auf immer mehr Geräte Einzug erhält. Bei Matter arbeiten zahlreiche Hersteller zusammen, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man bei Eve Room beachten, dass es sich genau wie z. B. bei Eve Weather um ein batteriebetriebenes Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen. Full Thread Geräte wie Eve Energy usw. wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind.  

Das E-Ink Display des Eve Room gefällt mit sehr gut, denn dieses passt hier ideal, da es zum einen für die recht lange Akkulaufzeit sorgt und zudem ist es von zahlreichen Blickwinkeln immer sehr gut ablesbar und dies trotz des eigentlich spiegelnden Displays. Wenn man hier nicht gerade von einem ganz flachen Winkel auf das Gerät schaut, erkennt man die Werte sehr gut und deutlich. Dies wirkt daher bei den Bildern mit der Kamera auf meinen Produktbildern meiner Meinung nach deutlich spiegelnder, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Die Messgenauigkeit gibt Eve übrigens mit  ± 0,3 °C und ± 3% Luftfeuchtigkeit an, was sehr genau ist und auch im Alltag waren die Messwerte mit den Mitteln, mit welchen ich diese prüfen konnte bzw. mit meiner Netatmo Wetterstation vergleichen konnte nahezu gleich.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Die Eve Home ist wie Einganges bereits erwähnt bezüglich der Messdaten usw. etwas umfangreicher bzw. detailreicher, als es via Apple Home Kit der Fall ist. Hier in der App sieht man zunächst alle kompatiblen Geräte, doch navigiert man zu den Räumen und wählt hier Eve Room aus, welches man in der Einrichtung einen entsprechenden Raum zugeordnet hat, kann man direkt alles wichtige zum Eve Room einsehen. Dabei werden hier aber nicht nur wie z. B. bei HomeKit nur die aktuellen Messwerte angezeigt, sondern beim Tippen auf die verschiedenen Messwerte erscheinen noch Verkaufsdaten aller Tage, seit Eve Room in Betrieb genommen wurde. Voraussetzung hierfür ihr synchronisiert die Daten spätestens nach 20 Tagen manuell, indem ihr hier auf genau diese Seite geht, dann werden diese direkt aktualisiert. Macht man diesen Schritt nicht, dann entstehen hier eben Lücken in den Daten. 

Ansonsten lassen sich hier in der App noch die gewohnten Automationen bzw. Regeln erstellen. Sodass, wie bereits zuvor erwähnt bei schlechter Luftqualität der Luftreiniger automatisch eingeschaltet wird oder ein bestimmtes, von euch definiertes Licht wird rot, sodass ihr bescheid wisst, dass es wieder Zeit ist zu lüften.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher ist die komplette Produktreihe, darunter auch Eve Room, aktuell nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Dies wird sich mit dem neuen Matter-Standard langsam ändern, aber bis dahin werden noch ein paar Monate vergehen. Nutzer von Android-Geräten können direkt auf die App zwar leider nicht zugreifen, aber dennoch ist Eve Room für Haushalte, in welchen die Familienmitglieder unterschiedliche Smartphones haben, dennoch eine Überlegung wert, denn jene ohne Apple-Device können die Werte auch direkt am Gerät ablesen. 

Eve Room ist neben dem Eve Weather für draußen ein klasse Messgerät für innen. Ich lege in unserem Neubau sehr Wert auf eine gute Luftqualität und dank Eve Room weiß ich nun genau Bescheid, wann wir lüften sollten und sehe auch, wie warm es im Raum ist und die zugehörige Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Gut finde ich hier, dass man nicht ständig auf das Smartphone schauen muss, damit man die aktuellen Messdaten sieht, wie es z. B. bei Netatmo der Fall ist. Hier bei Eve Room sehe ich die aktuellen Werte direkt auf dem sehr gut ablesbaren E-Ink-Display.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,95 € ist Eve Room definitiv nicht günstig, aber hin und wieder ist da gute Stück auch bereits für 69,96 € erhältlich. Es gibt hier auch günstigere Alternativen, welche euch dieselben Werte anzeigen, ob genau so präzise, ist jedoch ein anderes Thema, dies kann ich nicht beurteilen, aber bei Eve Room sind diese indisch zu meiner Indoor Station von Netatmo und daher ziemlich exakt. Ein anderes Messgerät kann dann vielleicht nicht ins Smarthome integriert werden, etwas, worüber man sich vor dem Kauf ganz klar sein sollte. Schließlich kann ich somit keine Automationen erstellen und z. B. Siri nach den Messwerten, Fragen usw. Außerdem hat man hier bei Eve Room die aktuellen Werte nicht nur auf dem Smartphone in der App, sondern diese werden auch auf dem sehr gut ablesbaren Display angezeigt, etwas was ich persönlich sehr wichtig finde.

Eve Room

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Eve Shutter Switch

In aller Kürze

Mit dem Eve Shutter Switch erhält man einen weiteren smarten Schalter, welcher in diesem Fall dafür sorgt, dass elektrischen Rollläden smart werden. Direkt 2021, als wir unser Haus gebaut und eingezogen sind, war mir klar, dass ich früher oder später unsere elektrischen Rollläden smart machen werde und genau dies habe ich nun mit den Eve Shutter Switch erfolgreich gemacht. Das Tolle dabei ist, die Schalter passen direkt in die vorhanden 55-er Rahmen und fallen daher bei uns nicht auf und zudem kann man fortan die Rollläden nicht nur manuell, sondern auch über Apple HomeKit oder auch direkt per Siri über einen Sprachbefehl steuern. Außerdem kann man in der App praktische Zeitpläne erstellen und eine adaptive Beschattung erstellen, sodass dafür gesorgt wird, dass es im Haus nicht so warm wird. Ein Problem, was man vor allem in einem Neubau durch die großen Glasfronten hat. Eve Shutter Switch gefällt mir sehr gut, die Installation ist ohne Fachkenntnis jedoch nicht ratsam. Schließlich besteht hier Lebensgefahr und der Preis ist mit rund 100 € nicht gerade günstig, vor allem dann, wenn man wie bei uns einen Neubau mit vielen Fenstern smart machen möchte. Vorteil bei Eve ist hier jedoch auf jeden Fall, dass man hier wie bei allen anderen Produkten aus dem Hause Eve keine zusätzliche Bridge benötigt.

Gefällt uns

  • passt in jeden 55-er Rahmen
  • einfache Einrichtung
  • Sprachsteuerung
  • HomeKit
  • Thread (Matter)
  • adaptive Bescahttung
  • Zeitpläne

Gefällt uns weniger

  • aktuell nur für Apple User
  • Montage erfordert Fachkenntnisse

Eve Shutter Switch

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert Eve Shutter Switch in einer nahezu identischen Verpackung, wie ich es bereits von dem Eve Light Switch gewohnt bin, aus. Dies bedeutet dieselbe Größe an Verpackung und ebenfalls ist diese wie von Eve gewohnt in weiß gehalten. Exakt wie vom Unternehmen gewohnt ist das Design der Verpackung unverändert geblieben, sodass rundum einige Informationen und einem Produktbild des smarten Rollladenschalter zu sehen ist.

Direkt an der Front präsentiert Eve wie gewohnt ein Produktbild, in diesem Fall den Eve Shutter Switch und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarte Rollladensteuerung“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von den anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit den Vorteilen des Produktes, also wie auch beim Eve Light Switch gewohnt. Im Falle des Eve Shutter Switch erwähnt man hier, dass weiterhin problemlos die manuelle Schaltmöglichkeit gegeben ist und dass praktische Zeitpläne erstellt werden können. Außerdem informiert man darüber, dass das ganze jedoch logischerweise nur für den Innenbereich ausgelegt wurde. 

Betrachtet man die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie gewohnt ein Ausschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Shutter Switch direkt zur Verfügung steht. Zum Schluss zeigt Eve wie gewohnt an der Rückseite noch zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei sieht man bei beiden Bildern den Eve Shutter Switch montiert und sieht dabei auch, dass die Steuerung auch via HomePod Mini bzw. Siri möglich ist. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Shutter Switch hingewiesen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist Eve Shutter Switch zu sehen, welches an der Ecke einer Wand anstelle eines herkömmlichen Rollladenschalter verbaut wurde. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Shutter Switch später ganz schnell und einfach über die HomeKit App oder Eve Home App einrichten kann.  

In dem Karton selbst erblickt man dann direkt alle Bauteile. Dabei befinden sich im großen Teil vorne neben dem Montagerahmen (wird nur bei einem einzelnen Schalter benötig) noch das Hauptgerät, welches mit dem Strom und der Lichtquelle verbunden werden muss. Darüber findet man dann noch die kleine Schalteinheit (ebenfalls mit einem HomeKit Code versehen) sowie die Schaltwippe und das Montage-Material in Form von Schrauben. Zudem liegt hier noch ein kleiner Beipackzettel bei, hierbei handelt es sich um die allgemeinen Sicherheitshinweise. Alles wird hier sicher durch einen Zellulose-Einsatz an Ort und Stelle gehalten, sodass nichts verkratzen oder beschädigt werden kann. Außerdem für mich sehr wichtig, bei der Verpackung wurde bis auf den kleinen Beutel mit den Schrauben voll und ganz auf Kunststoff verzichtet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Shutter Switch handelt es sich wie bereits erwähnt, um ein auf den ersten Blick sehr ähnliches Produkt zum Eve Light Switch. Schließlich ist hier der Aufbau sehr ähnlich und auch hier wird das ganze am Ende schön verpackt in eine 55-er Wanddose verbaut, sodass man die smarte Funktion eigentlich nicht wirklich direkt erkennen kann. Dadurch das Eve hier auf das 55-er Rahmen Konzept setzt, passt Eve Shutter Switch problemlos dahin, wo man einen herkömmlichen Schalter zur Streuung der elektronische Rollläden verbaut hat. 

Die Leistungseinheit, an welche das zuführende Stromkabel und das Kabel zum Rollladen angeschlossen wird, ist von der Bautiefe nicht größer als ein herkömmlicher Schalter und erfordert somit keine tiefere Hohldose. Die Schalteinheit wird dann vorne aufgesteckt und am Schluss wird alles von einem mattweisen Rahmen und einer Doppelt-Schalterwippe mit je einem Pfeil nach oben und unten abgedeckt. Dabei muss jedoch nicht zwingend der mitgelieferte Rahmen verwendet werden, denn ebenso kann Eve Light Switch bei einem Doppelt- oder Mehrfachrahmen verbaut werden, genau so, wie ich es auch großteils im Haus gemacht habe. Je nach Hersteller eurer Schalter könnt ihr auch passende Wippen nachkaufen, doch ich habe hier die mitgelieferte Wippen genutzt, da diese wie unsere normalen Lichtschalter im exakt gleichen Mattweiß gehalten sind. 

Die ganze smarte Technik des Eve Shutter Switch wird dabei von der Blende überdeckt, sodass man hier nicht erkennt, dass es sich um eine smarte Rollladensteuerung handelt. Jedoch fallen hier beim Bedienen zwei kleine Unterschiede zu unseren bisher verwendeten „normalen“ Schaltern auf. Ein herkömmlicher Schalter wippt nämlich und rastet dabei ein, also es gibt immer eine Schrägstellung. Zudem war es bei unseren bisherigen normalen Schaltern so, dass wir immer erst den einen Schalter (gegenläufig) drücken mussten und dann den anderen, je nachdem, ob man hoch oder runter wollte. Dies ist nun anders bzw. besser. Bei Eve Shutter Switch betätigt man einfach entweder den hoch oder runter Schalter und möchte man anhalten, drückt man den gleichen Taster nochmals, denn ansonsten fährt der Rollladen einfach wieder hoch, sollte man direkt den anderen betätigen. Die Schalter stehen dabei immer neutral, also auf der mittleren Stellung, ein Wippen und Einrasten gibt es hier eben nicht. Meiner Meinung nach eine deutlich simplere Steuerung.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung von Eve Shutter Switch ist für den Einsatzzweck absolut in Ordnung. Das Gehäuse fühlt sich trotz Kunststoff sehr hochwertig an, ist stabil und somit steht einem langen Einsatz hier eigentlich nichts im Wege. Eine Batterie oder Akku ist für den Betrieb übrigens nicht notwendig, da das Gerät bei der Installation direkt mit Strom versorgt wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artsmarter Rolladenschalter
FunktionenSteuerung des elektronische Rolladen, Zeitsteuerung, adaptive Beschattung, verschiedenen Automationen, Hey Siri usw.
Stromversorgungdirekter Anschluss an Stromversorgung (Nullleiter notwendig)
UmgebungsbedingungenIndoor-Einsatz
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig (Matter)
MaterialGehäuse aus Kunststoff
LieferumfangEve Shutter Switch (Leistungseinheit, Fixierungsrahmen, Schalteinheit, Rahmen, Schalterplatten)
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Shutter Switch

Installation und Einrichtung

Elektro-Installation

Die Einrichtung ist wie von Eve Produkten gewohnt, soweit absolut einfach gehalten, doch anders sieht es hier bei der Installation aus. Diese erfordert anders als die Einrichtung Fachkenntnis bezüglich der Elektronik, aber insgesamt ist dies kein Hexenwerk und eigentlich simpel und schnell erledigt.  

Beginnen wir mit der Installation bzw. Montage. Für die erfolgreiche Montage ist es sehr wichtig, dass ihr Stromleitungen mit drei Adern im Haus habt. Also auch ein Nullleiter (blaues Kabel) diese fehlt meist in Altbauten, wobei diese dann auch zugleich sehr unwahrscheinlich bisher elektronische Rollläden haben. Bei Rollläden sind es übrigens in der Regel vier Kabel, also ein Leiter, Nulleiter, und je ein Kabel für aufwärts und eines für abwärts. Habt ihr wie wir ein Neubau steht der Installation eigentlich nichts im Weg und so habe auch ich unsere „normalen“ zwei Tasten Rollladensteuerung gegen die Eve Shutter Switch ausgetauscht und zwar im gesamten Haus.

Nun muss auf jeden Fall, bevor ihr etwas an der Elektronik bastelt, die Sicherung im entsprechenden Raum bzw. für den Rollladen abgeschaltet werden. Bedenkt zudem, dass ihr hier mit 230 Volt handhabt, also solltet ihr auf jeden Fall sicher sein, was ihr tut, ist dies nicht der Fall, sollte ihr die Arbeiten von einem Fachmann machen lassen. 

Nun liegt der entsprechende Schalter, welchen ihr austauschen wollt frei und kann durch das Entfernen der beiden Schrauben aus der Hohldose herausgezogen werden, aber Achtung, die Kabel sind noch angeschlossen, darauf achten. Nun am besten ein Bild der aktuellen Verdrahtung machen, sodass man bei nicht gelingen oder einem Wechsel wieder alles richtig angeschlossen bekommt. 

Anschließend müsst ihr das Kabel vom alten Schalter beim Anschluss „L“ entfernen und in den entsprechenden „L“ Anschluss an dem Eve Light Shutter einstecken, sodass das Kabel einrastet. Somit hat man schon mal das stromzuführende Kabel angeschlossen und nun nimmt man die beiden anderen Kabel, die in dem bisherigen Taster für aufwärts und abwärts eingesteckt waren und steckt die entsprechenden Kabel genau so auch in derselben Pfeilrichtung in den Eve Shutter Switch. Solltet ihr dies falsch einstecken, ist dies nicht weiter schlimm, davon geht nichts kaputt, aber euer Rollladen fährt eben falsch rum, also anstelle runter hoch und ebenso auch andersrum. Anschließend muss noch ein Nullleiter üblicherweise ein blaues Kabel angeschlossen werden, welches bei drei adrigen Kabel mit in der Dose liegen muss, aber nicht an einer normalen Rollladensteuerung angeschlossen ist, da diese es nicht benötigt. Beim Eve Shutter Switch ist es hingegen zwingend erforderlich und so musste ich z. B. bei meiner Wagoklemme an der alle Minuskabel der Lichtschalter und Rollläden zusammen angeschlossen sind, noch ein zusätzliches blaues Kabel von der Klemme zum Eve Shutter Switch ( N) anschließen. Hierfür musste ich zum Teil die schon verbauten 3-fach und 5-fach Klemmen gegen 4-fach und auch 8-fach austauschen und ein zusätzliches Kabel anklemmen, was jedoch auch schnell und einfach erledigt war. Nun einfach eine der beiden kleinen schwarzen Tasten im oberen Bereich betätigen, dann sollte der Rollladen hoch oder runterfahren. Passt dies, dann ist wie gesagt elektronisch alles richtig gemacht worden. 

Daraufhin kann man entweder den mitgelieferten Rahmen inkl. Schaltwippe und Verschraubungen montieren oder das Ganze einfach wie bei mir in den bestehenden Mehrfachrahmen integrieren. Dazu einfach diesen Rahmen, wie es davor war montieren und dann eben den Rahmen von Eve Shutter Switch weglassen und einfach nur die mitgelieferte Wippe aufsetzen, fertig. Die alten Wippen können hier nicht verwendet werden, da das Schalterprinzip durch die andere Wipp-Funktion anders ist.

Einrichtung Eve Home/ HomeKit

Einrichtung HomeKit

Die elektrische Installation ist erledigt, nun muss das ganze noch mit HomeKit bzw. der Eve Home App eingerichtet werden, damit ihr den bzw. die Rollläden nicht nur wie gehabt manuell steuern könnt. Die Einrichtung verläuft dabei eigentlich wie bei allen Produkten, welche mit Apple HomeKit kompatibel sind, nahezu identisch ab und ist in nur wenigen Schritten erledigt. Da Eve Shutter Switch wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte aktuell noch ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. Sobald Matter auf allen kompatiblen Smarthome Geräten richtig anläuft, bietet Eve auch eine App für Android an und somit werden die Produkte dank Matter auch Android kompatibel. 

In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave (10.14), die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem oder einem neueren Betriebssystem besitzt, auch von dort aus direkt den smarten Rollladenschalter steuern, also diesen den Rollen öffnen bzw. schließen lassen.

Bei der Einrichtung gibt es weiterhin wie gewohnt zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve Home App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für die umfangreichere Einrichtung über die Eve Home App entschieden, welche das Gerät direkt auch in Apple HomeKit integriert. 

Um Eve Shutter Switch einzurichten, installiert man daher zu aller erst die Eve Home App. Hier navigiert man dann zu den Einstellungen und tippt auf den Punkt „Geräte“. Dabei bekommt man wie ich hier zahlreiche Geräte, die bereits eingerichtet bzw. mit HomeKit usw. verbunden sind, angezeigt.Ein neues Gerät kann man durch das Tippen auf das „+“ Symbol einrichten. Dabei wird direkt die Kamera aktiviert, sodass man damit nun den HomeKit Code, welcher an der Steuereinheit aufgeklebt ist, abscannen oder man nimmt alternativ den Code, welcher auf der beiliegenden Karte in der Verpackung aufgeklebt ist.

Durch das Scannen weiß die Eve Home App genau, welches Gerät man einrichten möchte und stellt eine Verbindung her. Nach kurzer Wartezeit wir Eve Shutter Switch als Jalousien Steuerung erfolgreich erkannt und man kann diese einem entsprechenden Raum bzw. Ort im Haus zuordnen und noch einem Namen vergeben, z. B. Wohnzimmer-Südseite. Daraufhin wird man direkt gefragt, ob man eine Automation erstellen möchte, dies habe ich jedoch vorerst bei der Einrichtung übersprungen. Anschließend ist das ganze fertig eingerichtet und nun geht es noch an die Einstellungen der Schließ-/ und Öffnungsstellugen.

Dabei wird man nun aufgefordert, am Smartphone so lange auf den virtuellen Button „nach oben bewegen“ zu drücken, bis der Rollladen komplett oben ist. Dann tippt man auf obere Position, sodass diese eingespeichert ist und macht das Ganze dann noch für die unterste Position. Danach kann noch die Beschattungs- und Belüftungsposition eingestellt werden. Dazu bewegt man mithilfe der beiden virtuellen Buttons den Rollladen in die gewünschte Position für Beschattungsposition und bestätigt dies unten durch das Tippen auf Beschattungsposition. Das ganze dann noch für die Belüftungsposition einstellen und schon ist alles fertig eigerichtet und Einsatzbereit.  

 Ab sofort kann man den bzw. die entsprechenden Rollläden direkt über Apple HomeKit öffnen und schließen oder eben auch über die Eve Home App. Die Eve Home App ist dabei umfangreicher, da man hierbei sogar einen Zeitplan und eine adaptive Beschattung einstellen kann, sodass das die Rollläden entsprechend dem Sonnenverlauf automatisch geschlossen und wieder geöffnet werden.

Die Einrichtung ist dank HomeKit wie gewohnt absolut einfach und schnell erledigt. Das tolle dabei ist ihr müsst dafür keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Das Tolle dabei ist, ihr müsst dafür keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Zudem muss man hier nicht noch eine zusätzliche Steuereinheit am Router anschließen, was bei vielen anderen Smart Home Produkten der Fall ist und genau darum mag ich die Eve Home Produkte so sehr.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Eve Shutter Switch kann man wie von Eve gewohnt auf insgesamt drei Arten steuern, entweder über die Eve Home App, Apple Home Kit (auch Siri) oder eben ganz herkömmlich direkt über den Rollladenschalter durch das Betätigen der entsprechenden Schaltwippe (hoch oder runter). Eve Shutter Switch kommuniziert über Bluetooth, dies bedeutet, das Device muss nicht ins WLAN eingebunden werden, sondern verbindet sich nach dem scannen des HomeKit Codes automatisch mit dem Smartphone. Der Nachteil daran ist wiederum, dass kein Fernzugriff möglich ist, was bei allen Eve-Produkten der Fall ist. Wünscht man auch außerhalb der Bluetoothreichweite einen sogenannten Fernzugriff, ist eine Steuerzentrale notwendig, was eine HomePod Mini oder eine Apple TV sein kann. Möchte man also auch von unterwegs aus Veränderungen an Eve Shutter Switch vornehmen, ist auf jeden Fall noch eine der oben genannten Steuerzentralen notwendig, was bei uns mehrere HomePod mini erledigen. 

Der Vorteil der einfachen Konnektivität via Bluetooth liegt wiederum darin, dass, sofern man Eve Shutter Switch z. B. ohne Fernzugriff nutzen möchte, keine Steuerzentrale benötigt, denn Eve Shutter Switch ist nach dem erstmaligen Verbinden immer direkt erreichbar und verbindet sich voll automatisch, ohne dass man als Nutzer davon etwas mitbekommt.

Bedienung direkt am Gerät 

Eve Shutter Switch kann ganz herkömmlich wie jeder normale Rollladenschalter durch das Betätigen der Schaltwippen bedient werden. Tippt man auf die Wippe mit dem Pfeil nach oben, wird der Rollladen geöffnet und ein erneutes betätigen, stoppt den Vorgang. Tippt man während dessen wiederum auf den Pfeil nach unten, wird der Rollladen geschlossen, also total einfach und selbsterklärend.

Betätigt man einen der Wippen wiederum länger, dann wird direkt die nächste Lieblingsposition angefahren, also Beschattung oder Belüftungsposition usw.

HomeKit

Hier kann man direkt per Smartphone in der HomeKit App die Rollläden öffnen und schließen, indem man direkt im Startfenster auf den entsprechenden Rollladen tippt. Alternativ wischt man im Balken auf den entsprechenden Wert, wie weit geöffnet bzw. geschossen der Rolladen sein soll. Natürlich kann man auch Siri mitteilen, dass diese alle Rollläden schließen, öffnen soll und ebenso kann auch ein einzelner Rollladen auf z. B. 50 % Prozent geöffnet werden oder so direkt auf die Beschattungsposition eingestellt werden.

Eve Home App 

Mit der Eve-App habt ihr gegenüber der HomeKit App deutlich mehr Möglichkeiten. Hierbei könnt ich die Rollläden nicht nur öffnen oder schließen lassen, sondern wie bereits erwähnt auch Zeitpläne erstellen, also bestimmen, an welchen Tagen und um wie viel Uhr die Rollläden geöffnet und geschlossen werden sollen. 

Genau wie in der Apple HomeKit App kann man auch hier direkt über die Eve App teils nützlich Automationen erstellen. Daher kann man z. B. einstellen, dass automatisch bei Sonnenuntergang alle Rollläden geschlossen werden sollen 

Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Shutter Switch zu, kommuniziert das Ganze, wie ich bereits erwähnt habe, über die Bluetooth-Verbindung. Hierbei hängt die Reichweite zum einen von eurem Wohnhaus und des Wandaufbaus eurer Wände ab. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV zu Hause, welche man als Zentrale nutzt, spielt die Entfernung keine Rolle mehr.  

Eve Shutter Switch unterstützt übrigens auch den Matter-Standard bzw. ist bereits bestens für diesen gerüstet. Sobald Eve Home hier das Produkt mit einem entsprechenden Update versorgt, ist Eve Shutter Switch auch für alle anderen Systeme, welche auf Matter setzen kompatible. Matter soll die Zukunft des Smarthomes sein, bei dem zahlreiche Hersteller zusammenarbeiten, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren somit dann auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man beachten, dass es bei einigen Produkten aus dem Hause Eve um batteriebetriebene Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen. Full Thread Geräte wie z. B. beim Eve Energy, Eve Light Switch oder Eve Shutter Switch wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Die Eve Home App ist überschaubar gehalten, da man hier beim entsprechenden Gerät auch nur das angezeigt bekommt, was relevant ist. Bei Eve Shutter Switch kann man hier somit vorrangig sehen, auf welcher Position bzw. zu wie viel Prozent der entsprechende Rollladen gerade geöffnet bzw. geschlossen ist. Durch das Verschieben des Reglers am Balken kann man so der Rollladen weiter öffnen bzw. schließen lassen und die hinterlegte Belüftungs- und Beschattungsposition sind hier auch anhand der Symbole dargestellt und können direkt darüber gewählt werden. Schiebt man den Regler in Richtung Beschattung, dann wird der Button hier leicht eingerastet, was ich gut gelöst finde. Direkt darunter folgt dann das Zeitplan-Menü, hier können einfache Pläne erstellt werden, also an welchen Tagen, wann und wie die Rollläden geöffnet werden sollen. Ich habe hier z. B. im Sommer eingestellt, dass die Rollläden zum Sonnenaufgang geöffnet werden und zwar im Zeitraum von Montag bis Freitag und dann 30 Minuten nach dem Sonnenuntergang geschlossen werden. Von Samstag bis Sonntag ist es dann so, dass im Schlafzimmer die Rollläden erst gegen 9 Uhr geöffnet werden, während alle anderen Fenster ganz normal zum Sonnenaufgang geöffnet werden und geschlossen werden die Fenster wie unter der Woche 30 Minuten nach dem Sonnenuntergang.

Hierbei kann man natürlich auch bestimmen, dass die Rollläden nicht geöffnet, sondern auf die Beschattungsposition bewegt werden, aber hier kommt dann die clevere adaptive Beschattung ins Spiel, welche ich deutlich sinnvoller finde. Diese kann man direkt unter Zeitplänen aktivieren und einstellen. Hierbei definiert man bei jedem Fenster, wie diese ausgerichtet ist. Dabei kann man das Ganze entweder automatisch machen, indem man das Smartphone mit der Oberseite an das Fenster hält und somit über den integrierten Kompass das Ganze ausrichtet. Alternativ wählt man die manuelle Art, was nur dann sinnvoll ist, wenn man eine exakte Ausrichtung hat, also genau weis, wo Süden, Norden usw. ist. Somit weiß der entsprechende Schalter genau, in welche Richtung das Fenster ausgerichtet ist und zeigt euch in der App an in welchem Zeitraum die adaptive Beschattung aktiv sein wird. 

Zu guter Letzt können auch noch Automationen erstellt werden, welche bezüglich euerer An- und Abwesenheit eingestellt werden können oder man hat wie wir ein Eve Weather zu Hause und kann somit abhängig von dessen Wetterprognose am Morgen bestimmen, ob die adaptive Beschattung heute aktiviert wird oder nicht.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte, darunter auch Eve Shutter Switch, aktuell nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Dies wird sich zwar im Laufe der Zeit noch ändern, da immer mehr Produkte mit Matter ausgestattet werden, aber aktuell ist es zumindest noch so, dass Eve Shutter Switch nur mit Apple kompatible ist. Eve Shutter Switch hat mich im Test sehr überzeugt, sodass ich es in unseren insgesamt 14 Fenstern bzw. der Steuerung verbaut habe. Es handelt sich hier um eine einfache und vor allem unauffällige Methode, die Rollläden Smarthome fähig zu machen. Besonders gut gefallen und für mich wichtig war es, dass die Rollläden alle automatisch geöffnet und abends zum Sonnenuntergang geschlossen werden. Außerdem finde ich die adaptive Beschattung klasse, denn so wird es in unserem Neubau nicht so schnell warm. Zuvor mussten wir hierzu immer alle Rollläden unten lassen, wenn wir zur Arbeit gingen, nun geht das ganze voll automatisch und sobald die Sonne z.B. weiter in den Sünden gewandert ist, gehen die Rollläden im Osten wieder auf.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,95 € ist Eve Shutter Switch genau wie bereits Eve Light Switch definitiv nicht günstig. Hier gibt es Unterputz-Module, welche günstiger sind und ähnliche Funktionen bieten, aber hier benötigt man den nötigen Platz hinter dem Schalter, was selten gegeben ist und zudem ist die Einrichtung nicht ganz so einfach. Eve ist hier eine praktische und einfache Lösung, die eben mehr kostet, aber dafür auch eine adaptive Beschattung bietet, was bei anderen Herstellern zum Teil nur mit zusätzlichen Sensoren ermöglicht wird.  

Sofern elektrische Kenntnisse vorhanden sind, ist der Schalter einfach installiert und eingerichtet. Möchte man jedoch das ganze Haus mit der smarten Rollladensteuerung umbauen, wird es schnell sehr teuer, aber der Komfort war uns persönlich auf jeden Fall das Geld wert und hätten wir dies direkt im Hausbau mit verbauen lassen wäre es sogar teuer geworden. 

Eve Shutter Switch

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Yale Smart Garage Opener

In aller Kürze

Mit dem neuen Yale smart Garage Opener hat Yale ein Produkt auf den Markt gebracht, mit welchem man das Garagentor im Eigenheim ganz einfach smart machen kann. Dabei handelt es sich sozusagen um eine Universallösung, die mit zahlreichen Garagentor-Antrieben kompatible ist. Die Montage ist sowohl bei diesem Modell bei horizontal schließenden Toren möglich, also funktionieren neben Schwingtoren auch die heutzutage fast nur noch verbauten Sektionaltore. Mit dem Modul, welches mithilfe der Anleitung einfach an den Antrieb angeschlossen wird, kann das Garagentor dann smart gemacht werden und der zusätzliche Sensor zeigt, ob das Tor offen oder geschlossen ist. Durch den Yale smart Garage Opener kann das Garagentor bei uns nun sehr einfach von der Ferne aus gesteuert werden, da das Ganze direkt auch mit dem WLAN verbunden wird und zudem kann man auch einstellen, dass das Tor automatisch geöffnet wird, wenn man nahe genug am Haus ist.

Gefällt uns

  • einfache Montage
  • schnell Einsatzbereit
  • integriertes Bluetooth und WLAN
  • Auto-Open Funktion
  • keine zusätzliche Bridge erforderlich
  • Batterie im Sensor hält 2 Jahre

Gefällt uns weniger

  • Auto Open kann nicht genauer bestimmt werden

Yale smart Garage Opener

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yale liefert den smart Garage Opener in einer kompakten Verpackung aus, die mich sehr an die Yale Bridge erinnert. Hierbei befindet sich die eigentliche stabile Verpackung in einer Umverpackung, welche wie von Yale gewohnt mit einige Informationen zum Produkt versehen wurde. 

Zum einen zeigt Yale hier neben dem Firmenlogo natürlich auch den Produktnamen und um welches Produkt es sich hierbei handelt. Also um einen smarten Öffner für Garagentore und direkt im Zentrum sieht man die beiden im Lieferumfang enthaltenen Produkte. Dabei handelt es sich zum einen um die Steuereinheit, die mit dem WLAN verbunden und an den Garagentor-Antrieb angeschlossen wird und rechts daneben ist der Torpositionssensor abgebildet. Letzteres zeigt hierbei durch einen intern verbauten Lagesensor an, ob das Tor gerade offen oder geschlossen ist, weitere Details zum Funktionsprinzip folgen jedoch im Laufe des Testberichts. Zum Schluss zeigt Yale hier auch noch direkt, dass dieses Set mit Google und Amazon Alexa genutzt bzw. verknüpft werden kann. 

An der linken Seite erwähnt Yale, dass das Produkt einfach installiert werden kann und mit den meisten Garagentor-Antrieben kompatible ist. Außerdem kann man den kleinen QR-Code scannen, um sich zu vergewissern, ob das Set mit eurem Zuhause kompatibel ist. Zudem erwähnt Yale unten noch, was alles im Lieferumfang enthalten ist. Die rechte Seite wiederum zeigt einem anhand mehrerer Garagentor-Arten, wann genau welcher Yale smart Opener benötigt wird, denn neben dem für Garagen gibt es auch einen für Tore, die je nach Öffnungsart des Tores auch bei einer Garage genutzt werden sollten. Zu guter Letzt gibt es dann noch auf mehren Sprachen an der Rückseite ein paar Vorteil zum Yale Smart Garage Opener und einige Symbole, die zeigen, dass das Ganze mit Apple und Android kompatible ist. 

Entfernt man die Umverpackung vom stabilen braunen Karton, dann kommt direkt als Abdeckung eine kleine Yale-Mappe zum Vorschein, in welchem man wie üblich die Beipackzettel findet. Hierbei handelt es sich jedoch nicht wie üblich um Kurzanleitungen oder ähnliches, sondern vielmehr um eine Karte, welche einen QR-Code besitzt, der einen sollte man Fragen zu einer Seite leitet, wo man alles Relevante nachlesen kann. Direkt darunter kommt dann auch direkt der Opener zum Vorschein und in der kleinen Schachtel darüber befindet sich der Positionssensor und sofern benötigt zwei weitere Kabel und die 3V Knopfzelle CR2477 für die Stromversorgung des Sensors. Des Weiteren gibt es auch noch einen 3M Klebestreifen, um den Yale smart Opener gegebenenfalls an einer Stelle des Garagentor-Antriebs festzukleben, dies ist jedoch bei mir nicht zwingend erforderlich.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Yale smart Garage Opener handelt es sich um ein kleines Kästchen mit den Maßen 50 x 50 x 32 mm (B x L x H). Das ganze wiegt nur wenige Gram (14 Gramm mit Kabel), da hier in dem Kunststoffgehäuse eigentlich nur eine Steuerplatine sitzt, welche die Befehle verarbeitet und das WLAN-Modul verbindet da ganze mit dem Internet für Fernzugriffe, während Bluetooth für die Einstellungen zuständig ist. Denn möchte man Änderungen an den Einstellungen vornehmen, ist dies aus Sicherheitsgründen nicht von der Ferne via WLAN möglich, sondern immer nur direkt vor Ort über Bluetooth.

Das Gehäuse setzt sich aus einer schwarzen Oberseite mit einem kleinen eingeprägten Yale-Logo und einer kleinen Status-LED sowie dem restlichen weißen Gehäuseteil zusammen. Hier am weißen Teil findet man oben und unten mehrere Öffnungen vor, bei denen untenrum Reset (A+B) steht, dies wird eigentlich nur bei einem Reset benötigt und dann gibt es noch die gegenüberliegende Seite, wo mehrere Bezeichnungen aufgedruckt sind. Dies ist auch direkt die wichtige Seite, denn hier hat Yale bereits die benötigten Kabel in verschiedenen Farben an den richtigen Platz eingesetzt. Rechts und links am Gehäuse gibt es zwar auch Öffnungen, aber diese sind nicht relevant, sondern hier verankern sich nur die beiden Gehäuseteile ineinander. Zu guter Letzt findet man an der Rückseite noch die Schrauben, um die Kabelklemmen bei Bedarf (eigentlich nicht notwendig) zu lösen und zudem ist hier die Seriennummer aufgedruckt und der QR-Code, der zum Einrichten erfasst werden muss. 

Als weiteres Bauteil gibt es in dem Paket dann noch den 70 x 46 x 21 mm großen Yale Torpositionssensor in grau. Dieser besitzt an der Rückseite Klebeflächen, sodass dieser an das Garagentor geklebt werden kann. Zuvor sollte man aber noch auf jeden Fall die Einrichtung durchführen und die mitgeliefert 3 Volt CR2477 Batterie für die Stromversorgung einsetzten. Dazu öffnet man die Rückseite durch das Drehen des beweglichen Teils in der Mitte und setzt die Batterie mit Plus nach unten zu den Kontaktflächen ein und schon ist auch dieses Produkt einsatzbereit. 

Auch hier besteht alles aus Kunststoff, was im Innenbereich der Garage auch vollkommen ausreichend sein sollte. Durch Kunststoff und lediglich eine dünne Platine mit einem Neigungssensor kommt das ganze mit Batterie gerade einmal auf 3 Gramm. Das Yale-Logo an der Oberseite ist hierbei nicht in das Gehäuse eingelassen, sondern nur mit einem Aufkleber aufgeklebt, nicht weiter störend aber möchte ich an dieser Stelle auf jeden Fall kurz erwähnen.  Seitlich finde man hier dann einen weiteren Aufkleber, der neben der Seriennummer ebenso auch den QR-Code für die Einrichtung beinhaltet.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Yale smart Garage Opener enthaltenen Produkte ist nicht hochwertig, aber für den Einsatzzweck vollkommen ausreichend. Die mitgelieferten 3M Klebestreifen sorgen für einen absolut sicheren Halt, welcher gerade beim Torpositionssensor sehr wichtig ist, denn dieser wird bzw. muss an das Garagentor geklebt werden und daran sicher halten. 

Dabei hängt der Sensor im geschlossenen Zustand wie an einer Wand, aber sobald das Tor geöffnet wird, geht er eben mit dem Tor hoch und ist dann wie das Garagentor an der Decke hängend und sollte auch dann absolut fest halten. Vielmehr gibt es hier an dieser Stelle nichts zu sagen, die Kabel sind ausreichend ausgelegt und auch so gibt es eben nichts zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-Artsmarter Garagen Öffner mit Bluetooth und WLAN
kompatible Antriebekompatible mit zahlreichen Torantrieben bitte hier direkt selbst prüfen
VerschlüsselungDer Yale Smart Opener verwendet die Verschlüsselungstechnologie Bluetooth Low Energy (BLE) sowie AES- und TLS-Verschlüsselungen, die allgemein als Sicherheit auf Bankebene bezeichnet werden.
AbmessungenYale Smart Opener: 50mm x 50mm x 32mm (B x L x H)
Yale Türpositionssensor: 70 mm x 46 mm x 21 mm (B x L x H)
GewichtYale Smart Opener – Garagentore – 0,17 kg (einschließlich Torpositionssensor)
BatterietypTorpositionssensor – Eine 3V Lithium CR2477 Batterie
MaterialKunststoff
Batterielebensdauer3 Jahre, abhängig von der täglichen Nutzung
SicherheitDein Yale Home Konto ist mit einer 2-Faktor-Authentifizierung geschützt, d. h. zusätzlich zu deinem Passwort überprüft das System deine Identität anhand einer E-Mail oder einer Telefonnummer.
Lieferumfang1x Smart Opener
1x Torpositionssensor
2x Extrakabel
2x Montageband
Kurzbeschreibung mit QR-Code
Technische Daten des Yale smart Garage Opener

Ersteinrichtung und Montage

Den Yale smart Garage Opener habe ich an meinem Novoferm Novomatic 423 montiert, was schnell und einfach erledigt war. Das System unterstützt zahlreiche Hersteller, welche genau könnt ihr hier nachlesen, denn Yale hat hierfür einen praktischen Kompatibilitätscheck eingerichtet. Hier müsst ihr nur den Hersteller und das Modell eueres Antriebs aussuchen und sollte dieser dabei sein, wird euch auch direkt die Verkabelung gezeigt. Ist euer Antrieb nicht dabei, könnt ihr euch auch an Yale wenden, denn z. B. mein Antrieb war zu Beginn auch nicht dabei, aber nach Nachfrage fügte man diesen zu den kompatiblen Modellen hinzu. 

Für die Montage ist eigentlich alles wichtige enthalten, lediglich einen Schraubendreher sollte man noch zur Hand haben, denn schließlich muss man zur vorhandenen Verkabelung des Garagentor-Antrieb noch den Yale smart Garage Opener mit den Kabeln anklemmen. Bei mir war dies ein kleiner Schlitz-Schraubendreher, je nach Fabrikat eueres Antriebs kann es aber auch ein Kreuzschlitz sein. 

Die Installation des smart Garage Opener von Yale ist zwar einfach, aber dennoch gilt hier wie immer Vorsicht, denn ihr arbeitet an einer Stromversorgung. Daher wird hier auch dazu geraden den Garagentor-Antrieb vom Strom zu trennen, also wie in meinem Fall den Stecker aus der Steckdose herausziehen. Anschließend geht es dann darum, denn smart Opener an den Antrieb anzuschließen. Hierzu werden euch sämtliche Schritte sehr ausführlich in dem Installationstutorial in der App erklärt, zudem seht ihr, welches Kabel wo angeklemmt werden muss, auch an dem von mir bereits erwähnten Kompatibilitätscheck, denn ist euer Antrieb hier aufgelistet, wird euch dies auch direkt dargestellt. 

Das rote und schwarze Kabel dient dazu, den Opener mit Strom zu versorgen, während blau und weiß als Kommunikation-Verbindung verwendet werden. Über blau und weiß werden somit die an den Opener gesendet Öffungs- und Schließimpulse an den Garagentor-Antrieb gesendet. Sodass dann entweder das Tor geöffnet oder geschlossen wird, je nachdem wie das Tor gerade steht. Das zusätzlich von Yale beigelegte blaue und weiße Kabel wird bei mir nicht benötigt, aber habt hier z. B. einen 3-Fach Taster für Öffnen, Schließen und zusätzlich noch stop, dann muss dieses Kabel noch angeschlossen werden. Ist alles richtig nach der Anleitung angeschlossen, dann könnt ihr den Garagentorantrieb wieder mit Strom versorgen und dann sollte die Status-LED am Opener kurz dreimal aufblinken. Anschließend ist dieser fertig eingerichtet und einsatzbereit.

Daraufhin muss dann noch der Torpositionssensor eingerichtet bzw. montiert werden, damit der Opener und ihr selbst über die App erfahren könnt, ob das Tor gerade geschlossen oder offen ist. Dessen Einrichtung wird ebenso Schritt für Schritt erklärt, ist aber auch nicht sonderlich schwer, denn hier muss wie erwähnt nur die Batterie eingesetzt werden und dann wird einem noch mitgeteilt, wo am Garagentor man den Sensor platzieren sollte. Hierbei gilt bei einem Kipp- bzw. Sektionaltor diesen an der oberen rechten oder alternativ auch oberen linken Ecke an der Innenseite mithilfe der Klebestreifen zu befestigen.

(Ersteinrichtung und Montage: 4 von 5 Punkten)

App

Um den smarten Garagentoröffner von Yale nutzen zu können, muss man zwingend die Yale Home App installieren und dazu auch einen Account erstellen. Die App steht sowohl für iOS-/ als auch Android Smartphones im jeweiligen Appstore kostenlos zum Download bereit.

Yale Home
Preis: Kostenlos
Yale Home
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Anschließend muss man ein neues zu Hause anlegen, welches man individuell benennen kann und schon kann mi der Einrichtung wie bereits im Punkt zuvor erwähnt begonnen werden, indem man ein neues Gerät hinzufügt und den QR-Code am Opener scannt. Hierbei wird man wie bereits erwähnt Schritt für Schritt durch die Einrichtung geführt und bindet den Yale smart Garage Opener ins heimische WLAN ein. Währen der Einrichtung des Torpositionssensosr wird dieser dann noch kalibriert, indem das Tor geöffnet und geschlossen wird, sodass der Opener genau weiß, bei welcher Neigung bzw. Position das Tor offen bzw. geschlossen ist. 

Kommen wir nun zum allgemeinen Aufbau der App, welcher im Großen und Ganze sehr übersichtlich gehalten wurde. Im Startfenster wählt man dann das Haus aus, welches man steuern möchte, in der Regel gibt es hier jedoch in den meisten Fällen sowieso nur eins. Anschließend landet man auf dem Hauptfenster des Yale Smart Garage Opener, wo direkt der große runde Kreis auffällt. Dieser zeigt den aktuellen Zustand des Garagentors in zwei unterschiedlichen Farben. Grün bedeutet, dass Tor ist aktuell offene und ein roter Kreis, dass es geschlossen ist. Durch das Tippen auf den Kreis wird dann z. B. das Tor geöffnet und tippt man erneut, dann wird es in der aktuellen Position gestoppt bzw. geschlossen. Ein Öffnen auf eine bestimmte Stellung z. B. Lüften ist hier über die App leider nicht möglich. In der oberen rechten Ecke des weißen Feldes sieht man zudem, ob der Yale Smart Garage Opener aktuell via WiFi oder Bluetooth mit der App kommuniziert. Letzteres ist notwendig, um direkt vor Ort Einstellungen vorzunehmen. 

Im unteren Abschnitt kann man dann zwischen den vier Untermenüs wechseln. Naben dem mit dem Kreis, bei dem es sich um das Hauptfenster zum Steuern des Yale Smart Garage Opener handelt, folgt dann „Aktivitäten“. Hierüber kann man dann genau nachsehen, wann das Tor geöffnet bzw. geschlossen wurde. Danach folgt dann das Untermenü „Gästeliste“, worüber man zusätzlichen Nutzern oder Familienangehörigen Zugriff auf das Garagentor geben kann. Zu guter Letzt folgt noch das wichtige Untermenü mit den Einstellungen. Angefangen ganz oben kann man den Namen des Zuhauses ändern oder sogar ein Bild einfügen und direkt darunter die Hauseigentümer verwalten. Dann folgen noch die Einstellungen, welche hier beim Yale smart Garage Opener getrennt von den Opener und den Torsensor eingestellt werden können. In den Einstellungen des Toröffners kann ganz oben der Name sofern gewünscht geändert werden. Dann kann bestimmt werden, ob der Zugangscode ausgeblendet werden soll und ob ein verifizierter Zugriff via Touch-ID oder Face-ID notwendig sein soll, bevor der Öffner das Tor öffnet bzw. schließt. Im Reiter „Benachrichtigungen“ kann ausgewählt werden, dass man eine Nachricht erhält, wenn der Opener offline gehen sollte und zudem kann man hier auch sogenannte Smart Alters erstellen, das z. B. zur bestimmten Zeit automatisch eine Nachricht an euch gesendet wird, wenn jemand in dem gewählten Zeitraum das Tor öffnet usw. 

Bei „Automationen“ kann Auto Open aktiviert werden, sodass euer Garagentor automatisch geöffnet wird. Dies funktioniert im Alltag sehr zuverlässig, jedoch sollte man beachten, dass der Entfernungsbereich im Radius von 200 Metern liegt, also nähert man sich diesem Bereich, wird das Tor direkt geöffnet. Dies empfinde ich doch etwas weit und leider kann dies aktuell nicht geändert werden. Tür-/angelegt ist ein Bereich, welcher bei einem Garagentor nicht gegeben ist, dieser wird hier eben nur angezeigt, da der gleiche Opener auch als Toröffner verwendet wird bzw. verwendet werden kann. Zu guter Letzt kann hier noch die Impulslänge eingestellt werden, außerdem kann man den Opener vom WiFi trennen, diesen auf die Werkseinstellungen zurücksetzten oder das WLAN-Netzwerk wechseln. Ganz unten gibt es dann noch Infos zum Produkt und man kann auf die Fehler Seite verlinkt werden und die Stärke des WLAN-Signals anzeigen lassen. 

Neben den Einstellungen des Opener gibt es auch noch wie bereits erwähnt, das Menü des Torsensors. Hierbei kann man bestimmen, ob die Art der Öffnung durch Neigen oder Magnet erfolgt. Bei mir ist es bei meinem Sektionaltor „neigen“. Im nächsten Punkt kann man den Sensor nochmals kalibrieren, fall sich etwas verändert haben sollte und man kann darunter noch die Firmware aktualisieren und auch den Sensor auf die Werkseinstellung zurücksetzten. Ganz unten gibt es dann noch allgemeine Infos zur Firmware, Seriennummer usw.

(App 4 von 5 Punkte)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Yale smart Garage Opener kann man sein Garagentor sehr schnell und einfach smart machen. Der Installationsvorgang wird Schritt für Schritt erklärt und nach der Einrichtung funktioniert alles sehr zuverlässig. Danach kann das Garagentor problemlos wie davor gesteuert werden, aber auch ganz einfach über die App oder sogar via Sprachsteuerung am Smartphone. Wie von einem Smart Lock gewohnt, kann man dabei auch anderen Personen Zugriff auf die Steuerung des Garagentors geben, entweder dauerhaft oder nur in einem bestimmten Zeitraum. Was mir dabei sehr gut gefällt, ich sehe direkt in er App, ob ich das Tor geschlossen habe oder nicht, denn hin und wieder kam es schon vor, dass ich nochmals zurückgefahren bin, da ich nicht sicher war, ob ich das Tor nun per herkömmlicher Fernbedienung geschlossen hatte oder nicht. Dies gehört nun der Vergangenheit an. 

Preis/Leistung

Die UVP des Yale Smart Garage Opener ist mit 149,00 € nicht gerade günstig, aber der Komfort ist es mir absolut wert und zudem muss ich ehrlich sein, zuvor hatte ich hier den Nuki Opener in Betrieb, der nicht wirklich viel günstiger ist. Hier kann der Nuki Opener sogar weniger, denn dieser kann das Garagentor in diesem Fall nur aus der Nähe und nicht ferne steuern und zudem zeigt einem dieser nicht an, ob das Tor offen oder geschlossen ist. 

Yale smart Garage Opener

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://yalehome.de

Nuki Smart Lock 3.0

In aller Kürze

Mit dem Nuki Smart Lock 3.0 hat das österreichische Unternehmen Nuki zusammen mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro eine weitere Version des Smart Locks vorgestellt. Während es sich bei der von mir bereits getesteten Pro Version um die teuerere Variante mit integrierter Bridge handelt, kommt das Smart Lock 3.0 sozusagen als regulärerer Nachfolger des Nuki Smart Lock 2.0 auf den Markt. Hierbei handelt es sich wie vom Hersteller versprochen ebenfalls um eine sehr einfache Lösung, die Haustüre per App, Knopfdruck oder Sprache zu öffnen bzw. zu schließen. Es macht eure vorhanden Haustüre wie bereits der Vorgänger smart und bringt somit einen extremen Komfortvorteil mit sich, denn das Ver-/Entriegeln geht dann ohne Schlüssel und dies sehr zuverlässig und sicher. Ich durfte nun auch die reguläre Version des Nuki Smart Lock 3.0 testen zusammen mit dem Batterie-Pack, dem neuen Door Sensor und der separaten Bridge. Im Test gehe ich auf den Unterschied zur Pro Version ein und ob sich der Kauf lohnt bzw. was mir gut und was mir weniger gut gefallen hat.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Mit zusätzlicher Bridge Zugriff von der Ferne aus

Gefällt uns weniger

  • immer noch recht laut bzw. hörbar

Nuki Smart Lock 3.0

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nuki liefert das Smart Lock 3.0 wie auch die Pro-Version in einer einzelnen Verpackung aus. Der damit kompatible Door Sensor, Power Pack und die Bridge werden wiederum jeweils in zusätzlichen separaten Verpackungen geliefert, denn bei all diesen Produkten handelt es sich um zusätzliches Zubehör, was nicht direkt so in einem Set angeboten wird. Da beim Nuki Smart Lock 3.0 anders als bei der Pro-Version keine integrierte Bridge verbaut wurde, muss diese hier zwingend zusätzliche erworben werden, wenn man auch aus der Ferne Zugriff auf das Nuki Smart Lock 3.0 Zugriff haben möchte. Die Reichweite der Bridge ist übrigens etwas höher als die beim verbauten WLAN-Modul im Nuki Smart Lock 3.0 Pro, daher kann es gerade bei Häusern mit weniger flächendeckendem WLAN von Vorteil sein, auf die normale Variante zurückzugreifen.

Nuki Smart Lock 3.0

Die Verpackung des Nuki Smart Lock 3.0 sieht dem der Pro-Version sehr ähnlich. Hierbei wird direkt wie gewohnt auf dem Deckel der Verpackung das Nuki Smart Lock 3.0 an der Tür montiert präsentiert, in diesem Fall an einer weißen Haustüre passend zum weißen Smart Lock. Des Weitern finde man hier dann natürlich auch direkt dem Namen des Smart Lock und unten links ein kleines Testsiegel, welches die Sicherheit des Produkts bestätigen soll. WiFi ist bei der „normalen“ Variante nicht verbaut und daher finde man hier auch nicht das „Wi-Fi build in Logo, wie bei der Pro-Version. 

An der rechten Seite wird kurz anhand eines Bildes bzw. einer Skizze gezeigt, wie das Nuki Smart Lock an der Innenseite der Tür montiert wird. Direkt darunter werden noch alle kompatibel Betriebssysteme bzw. AppStores aufgelistet, mit welchen die Nuki App kompatible ist. Dazu zählen der Google Play Store, App Store von Apple und die AppGallery von Huawei. Außerdem funktioniert das Nuki Smart Lock 3.0 mit Apple Home Kit und daher findet man hier ganz unten das entsprechende Symbol.

An der gegenüberliegenden linken Seite erwähnt Nuki die Vorteile des Smart Locks in mehreren kurzen Sätzen auf Englisch. Dazu zählen unter anderem die einfache Installation, die Kontrolle von überall aus, dass man digitale Keys vergeben kann. Zu guter Letzt befasst man sich an der Unterseite also am Boden mit dem Lieferumfang und den Voraussetzungen, um Nuki nutzen zu können.

Hebt man den Deckel der Nuki Smart Lock 3.0 Verpackung an, dann erblickt man hier an den Seiten nur ein paar zusätzliche Informationen. Während man hier links über den verfügbaren Nuki Club mit den gegebenen Vorteilen informiert, präsentiert Nuki an der rechten Seite über zusätzliches Zubehör, was erhältlich ist und den Funktionsumfang bzw. den Komfort erweitern kann. Doch kommen wir nun zum Innenleben der Verpackung.

An der Oberseite der stabilen Verpackung erblickt man zu aller erst eine Mappe mit einem Nuki Aufdruck. Hier drin befindet sich eine kompakte Anleitung in mehreren Sprachen übersetzt, eine Nuki get started Karte mit QR-Code, welcher bei der Einrichtung hilft und auch hier wird man über den Nuki Club und Support informiert. Außerdem liegt hier auch noch eine große weiße Karte bei, auf welcher man als Apple-User den wichtigen HomeKit Code findet, um das Nuki Smart Lock 3.0 Pro mit dem Apple HomeKit App koppeln zu können. 

Nuki hat bei der Verpackung des Smart Lock 3.0 Serie weitestgehend auf unnötigen Kunststoff verzichtet. So hat man dieses Mal alles in eine gepresste Pappschachtel verstaut, was mir sehr gut gefällt. In der linken Aussparung befindet sich das Nuki Smart Lock 3.0 mit bereits eingesetzten Batterien (Sicherungsstreifen muss jedoch für die Stromversorgung noch entfernt werden). Hier finde ich es erwähnenswert, auf den zusätzlichen erhältlichen Power-Pack hinzuweisen, denn damit muss man nicht immer neue Batterien kaufen, sondern kann einfach den Akku-Pack via USB-C Ladekabel immer wieder aufladen.

Unter dem Smart Lock ist eine kleine Schachtel mit einem Schraubendreher abgebildet. Hier drin findet man lediglich den kleinen Inbus, mit dessen Hilfe man die zum Anschrauben gedachte Montageplatte an der Haustür anbringen kann. In der rechten Schachtel neben dem Schloss befindet sich die beiden Montageplatten, was man auch gut anhand des aufgedruckten Symbols erkennen kann. Hierbei setzt Nuki jedoch nicht mehr auf Metallplatten, sondern welche aus schwarzen Kunststoff, was der Funktion bzw. Haltbarkeit jedoch kein Abbruch tut. Bei der einen Platte handelt es sich wie gewohnt um die Klebe- und bei der anderen um die Schraub-Variante, daher auch der kleine Inbus.

Nuki Door Sensor

Der Nuki Door Sensor wird auch hier da es separat gekauft werden muss in einer kleinen Schiebeverpackung geliefert, welche auf das Wesentliche reduziert wurde. Die schwarze Verpackungshülle zeigt die beiden Teile des Door Sensors in Aktion an einer Tür, bzw. zeigt, wie diese Funktionieren. Schiebt man den Innenteil der Verpackung heraus, kommt zuerst eine kleine Anleitung zum Vorschein und direkt darunter findet man in einem Schaumstoffeinsatz die beiden Teile des Nuki Door Sensor. Der Lieferumfang ist dabei recht kompakt gehalten, denn es handelt sich hier nur um eine Sensor-Einheit mit integrierter Batterie und einem Magneten. Der Sensor wird dabei ganz einfach an den Türrahmen geklebt und der Magnet am Türblatt

Vielmehr gibt es hier nichts bei der Verpackung zu sehen, denn mehr ist für den Nuki Door Sensor auch gar nicht von Nöten. Die Batterie ist bereits im Sensor eingesetzt, hierbei handelt es sich um eine 3,6 V Lithium Batterie, also eine halbe AA Typ ER14250. Dieser Batterientyp ist leider recht teuer, da diese selten zum Einsatz kommen und nicht überall erhältlich sind. Der Vorteil dieser Batterien ist wiederum, dass diese ihre Spannung bis zum Schluss konstant hochhalten können und im Sensor lange halten.

Beim Nuki Door Sensor handelt es sich um eine sinnvolle Weiterentwicklung bzw. Nachfolger des im Nuki Smart Lock 2.0 enthaltenden Magneten. Die neue Version ist deutlich zuverlässiger und benötigt dabei nur sehr wenig Batterie. 

Bridge

Die Bridge kommt ebenfalls in einer rundum bedruckten Verpackung daher, viele wichtige Details, die ich hier erwähnen muss, gib es hier jedoch nicht. Am Deckel gibt es ein Bild von der montierten bzw. eingesteckten Bridge zu sehen. Ist der Deckel der kleinen und recht kompakten Verpackung geöffnet, findet man darin direkt eine Anleitung und darunter die Bridge in diesem Fall in weiß also passend zur Farbe des Nuki Smart Lock 3.0.

Power Pack

Der Power Pack kommt wie der Nuki Door Sensor in einer schwarzen, sehr schlicht gehaltenen Verpackung daher. Im Inneren gibt es die gewohnte kleine Anleitung einschwarz und darunter findet man den Power Pack in weiß zusammen mit einem passenden USB-A auf USB-C Ladekabel um diesen wieder aufzuladen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nuki Smart Lock 3.0 sieht dem Vorgänger auf den ersten Blick sehr ähnlich, der auffälligste Unterschied ist hier die Farbgebung, denn anders als die 2. Generation, welche noch schwarz mit silbernen Ring war, ist die neu 3. Generation komplett weiß. Ein schwarzes Modell gibt es dieses Mal leider nicht, wer dieses bevorzugt, muss daher zur Pro-Version greifen.  

Weiterhin handelt es sich beim Nuki Smart Lock 3.0 um ein längliches kastenähnliches Gerät, in welcher die Elektronik sitzt. Dieser Teil besteht aus einem schlichten Kunststoff, genau so, wie man es bereits vom Vorgängermodell gewohnt war. Hier findet darum auch weiterhin an der Unterseite das Einschubfach für die Stromversorgung sein Platz. Die Stromversorgung ist beim Nuki Smart Lock notwendig, da es sich hierbei wie gewohnt um ein elektronisch angetriebenes Motorschloss handelt, welches eben zudem noch smart ist. Das Getriebe, welches die Mechanik antreibt, befindet sich weiterhin in der Kasten-Form am Smart Lock. Der Teil mit dem drehbaren Rad, welcher zuvor silber war, ist nun beim Nuki Smart Lock 3.0 auch komplett in weiß gehalten und besteht ebenso aus demselben Kunststoff. Der vordere Teil des Drehknaufs wird vom inneren Getriebe angetrieben, sodass dieser gedreht wird und nimmt dabei den im Schließzylinder eingesteckten Schlüssel mit, sodass die Tür auf bzw. zugeschlossen wird. Im Zentrum des Knaufs, welcher drehbar ist, befindet sich eine Taste und ein LED-Ring. Letzteres zeigt dem Nutzer bei Bedarf den Status des Smart Locks an, jedoch habe ich die Status-LED in den Einstellungen abgeschaltet, sodass diese nach kurzer Zeit immer automatisch abgeschaltet wird. 

Das komplett weiße Gehäuse sieht so weit gut aus und passt sicherlich sehr gut zu den modernen Türen, welche meist innen für einen helleren wirkenden Raum in weiß gehalten sind. Jedoch finde ich persönlich auf die Kombi mit silber gut, was man sehr gut beim Nuki Smart Lock 3.0 Pro sehen kann, denn nicht nur schwarz silber sieht sehr gut aus, sondern auch weiß und silber. 

Nuki Smart Lock 3.0 fällt aufgrund der absolut identischen Größe zum Vorgänger weiterhin direkt an der Haustüre auf. Da dies aber weiterhin nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm und der extreme Komfortgewinn ist es absolut Wert. Nuki hat dem Knauf-Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer Länge von 60 mm) und dem restlichen Gehäuse die Maße 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 60 mm und das Gewicht liegt inkl. Batterien und Montageplatte bei exakt 460 Gramm. 

Solltet ihr die Warnung bezüglich des bald leer werdenden Akku ignorieren, ist es problemlos möglich, denn Drehknauf manuell zu drehen, um so wie bisher gewohnt, die Haustür immer noch manuell aufschließen zu können. Da der Schlüssel sich im Inneren befindet, kann man die Tür einfach durch das Drehen in die jeweilige Richtung wie gewohnt öffnen oder schließen. Einen Schlüssel sollte man dann jedoch auf jeden Fall mitnehmen, denn bei leeren Batterien kann euch das Nuki Smart Lock nicht elektronisch die Tür öffnen, dies sollte so weit jedoch logisch sein. Der Status-Ring im Drehknauf dient dann wie erwähnt weiterhin als Status-LED und zeigt den aufgeschlossenen bzw. zugesperrten Zustand an und blinkt auf, wenn der Akku leer bzw. knapp wird, aber zugleich wird euch dies auf in der App angezeigt, dazu später weitere Details. 

Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Dazu einfach diese drücken und schon schließt das Nuki Smart Lock auf bzw. zu. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone am Anfang mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Smart Lock wurde aus hochwertigem Kunststoff gefertigt. Ganz klar wirkt hier im Vergleich die Pro-Version mit dem gebürsteten Aluminium noch hochwertiger, ist dafür jedoch auch nochmals etwas teurer und dennoch ist das komplette Kunststoffgehäuse nicht minderwertiger. Das ganze Gehäuse fühlt sich wertig an und da das Gerät ausschließlich an der Innenseite der Haustüre montiert wird und somit vor Witterungseinflüssen geschützt wird, macht der Einsatz von Kunststoff hier auch keinerlei Probleme. Hier gibt es zwar dann noch z. B. das Yale Smart Lock, welches ich ebenfalls getestet habe und komplett aus Aluminium gefertigt wurde, was zwar nochmals etwas hochwertiger wirkt, aber dafür ist dies gut doppelt so groß und hat andere Nachteile, die wiederum bei Nuki nicht gegeben sind. 

Der Kritikpunkt mit dem etwas ungenauen Druckpunkt am Nuki Smart Lock 2.0 hat Nuki behoben, der am Smart Lock 3.0 ist absolut knackig, sodass man direkt spürt, wenn man den Knopf bestätigt hat.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batteriebetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungknapp 4 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock 3.0: 110 x 60 x 60 mm
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Lock ‘n’ Go
Zugriff aus der Ferne
MaterialKunststoff
Konnektivitätohne Bridge nur Bluetooth 5.0 mit Bridge: WiFi Wireless-Netzwerk IEEE802.11 b/g/n (2,4GHz)
Akkulaufzeit Smart Lock≥4 Monate bei rund 10 Sperrvorgängen pro Tag (bei schwergängigen Türen eher weniger)
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
LieferumfangNuki Smart Lock 3.0
Montageplatte – Klemmvariante
Montageplatte – Klebevariante
Inbusschlüssel für Klemmplatte
Smart Lock Anleitung
Technische Daten Nuki Smart Lock 3.0

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Beim Nuki Smart Lock handelt es sich um ein Getriebe-Motor, welcher von den eingesetzten Batterien (alternativ dem Akku-Pack) angetrieben wird. Dieser Antrieb dreht wiederum den runden Drehknauf und nimmt dabei den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel mit. Somit wird der darin befindliche Schlüssel entsprechend der Drehrichtung in Schließ-/ Öffnungsrichtung gedreht und die Tür ganz ohne jedes Mal einen zusätzlichen Schlüssel in das Schloss zu stecken, geschlossen bzw. geöffnet.

Bezüglich der Stromversorgung müsste ihr euch entscheiden, entweder ihr kauft immer wieder neue AA-Batterien, ihr nehmt wiederaufladbare oder ihr kauf direkt den Power Pack und ladet diesen immer wieder auf. Kauft ihr für 49€ UVP den Power Pack, muss dieser lediglich, sobald dieser leer ist, mithilfe des mitgelieferten USB-C Kabel für bis zu 10 Stunden aufgeladen werden, hält jedoch dann bei rund 10 Sperr- bzw. Öffnungsvorgängen ca. 4 Monate. Smart macht das Nuki Smart Lock die darin befindlich Elektronik bzw. beim normalen Nuki Smart Lock 3.0 die zusätzlich erhältliche Bridge. Diese sorgt nämlich für eine UVP von 99€ dafür, dass ihr das normale Smart Lock direkt mit eurem Wi-Fi-Netzwerk zu Hause verbinden könnt, um somit von überall aus darauf zuzugreifen.

Um das Nuki Smart Lock 3.0 nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil-Doppelzylinder habt (meistens in Türen verbaut), welcher zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich und können ganz einfach selbst ausgetauscht werden.  

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock 3.0 ist, wie der Hersteller selbst angibt, sehr einfach und aufgrund desselben Aufbaus zum Vorgänger ebenso schnell erledigt. Zuerst geht es darum, die richtige Montageplatte auszuwählen. Hier liefert Nuki bei der europäischen Schließzylinder-Variante zwei Varianten mit. Welche davon die Richtige ist, hängt davon ab, ob euer Schließzylinder an der Innenseite der Tür weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht.

Sollte dieser weniger als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr euch für die Montageplatte mit der Beschriftung „B“ entscheiden. Diese besitzt an der Rückseite eine Doppelseite Klebefläche und wird mithilfe dieser an der Tür festgeklebt. Keine Angst, der Kleber hebt sehr gut, lässt sich aber laut Nuki rückstandslos entfernen.

Sollte der bei euch vorhanden Türschließzylinder jedoch wie bei mir mehr als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr die Montageplatte „A“ nehmen. Diese wird in diesem Fall nicht geklebt, da diese zum Teil etwas weiter von der Tür absteht. Sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder festgeklemmt. Diese Variante lässt sich natürlich noch etwas besser und rückstandsloser entfernen als die Geklebte und wird bei den meisten unter euch ebenfalls die richtige Montageplatte sein.

Nun muss man noch einen Schlüssel in das Schloss von innen stecken. Da man jedoch im Notfall noch die Tür normal aufschließen kann, sollte man auf jeden Fall einen Ersatzschlüssel nutzen bzw. noch haben. Zu guter Letzt wird nun noch das Nuki Smart Lock 3.0 einfach auf die Montageplatte aufgesetzt, sodass dieses einrastet und schon ist die Montage erledigt. Anschließend lädt man sich am besten schon einmal die kostenlose Nuki App auf das Smartphone (erhältlich für iOS, Android und auf alles Huawei Smartphones mit AppGallery).

Startet man die App das erste Mal, muss man zunächst der Datenschutzerklärung zustimmen. Anschließend wird man gefragt, ob man das Smart Lock einrichten möchte oder eventuell den Einladungscode, welchen man vom Partner oder den Eltern erhalten hat, eingeben möchte. Letzteres dient dazu, dass z. B. der/die Partner-/In ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhält. Zudem kann man somit auch den Eltern und Schwiegereltern Zugriff geben und ebenso haben wir dafür auch bei diesen einen Zugriff eingerichtet. 

Habt ihr das smarte Türschloss wie oben erwähnt bereits montiert, könnt ihr gleich mit dem nächsten Schritt fortfahren. Ansonsten klickt man bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert? “Auf „Nein“ und die App zeigt einem daraufhin Schritt für Schritt, wie die Montage durchgeführt wird und welche Montageplatte man genau in welchem Fall benötigt. 

Nun noch den eigenen Namen eingeben und sobald man dazu aufgefordert wird, die runde Taste am Nuki Smart Lock für ca. 5 Sekunden gerückt halten. Direkt im Anschluss sucht die App dann automatisch nach dem Türschloss und nach wenigen Sekunden sollte dies gefunden worden sein. Daraufhin dem Schloss noch einen Namen geben wie z. B. Haustür, den Ortungsdiensten des Smartphones zustimmen (Voraussetzung für die Funktion Auto-Unlock) und daraufhin den Standort bestimmen bzw. automatisch orten lassen.

Zu guter Letzt muss das Türschloss noch einmalig kalibriert werden. Dies erfolgt fast komplett automatisch. Mann muss lediglich auswählen, ob man an der Außenseite der Tür einen Drücker oder nur einen Knauf bzw. eine Stange besitzt (Letzteres trifft bei der Mehrheit zu). Anschließend die Tür kurz aufmachen und einmal sobald dazu aufgefordert schließen, schon startet die Kalibrierung. Dabei schließt das Schloss die Tür einmal zu und gleich wieder auf.

Wollte ihr nun noch den neuen Nuki Door Sensor (muss separat für 49€ gekauft werden) mit eurem Nuki Smart Lock 3.0 verwenden, könnt ihr dies im nächsten Schritt verknüpfen. Zuvor würde ich jedoch noch die Liste der zu erledigenden Punkte direkt im Anschluss der erfolgreichen Einrichtung des Smart Locks abarbeiten. Davor sollte man jedoch auch die Bridge koppeln, was ebenfalls sehr einfach vonstattengeht und sehr gut Schritt für Schritt in der App erklärt wird. Dazu müsst ihr nur, wenn ihr aufgefordert werdet, diese in einer Steckdose in der Nähe einstecken und dann noch warten, dass die App diese finde und euer WLAN-Kennwort eingeben und schon ist auch der Fernzugriff auf das Nuki Smart Lock 3.0 problemlos möglich. Im Anschluss habe ich auch noch direkt das Nuki Smart Lock 3.0 mit Apple HomeKit gekoppelt, was ebenso einfach vonstattengeht.

Da ich bereits ein Nuki Keypad der 2. Generation bei mir hatte, habe ich dies auch direkt hier mit dem Smart Lock gekoppelt, was wie alle Abschnitte der Einrichtung absolut einfach geht. Direkt im Anschluss habe ich mich dann mit dem Koppeln des Door Sensors beschäftigt. Dazu wählt man dessen Einrichtung in der App aus und schon wird auch hier alles Schritt für Schritt erklärt. Zuerst entfernt man am Sensor den Klebestreifen an der Rückseite, danach klebt man den Türsensor an den Türrahmen und den kleinen Magneten an die Tür. Dabei muss beachtet werden, dass die Markierung (eine kleine Kerbe) am Sensor zum Magneten zeigt und diese zwischen 0,5 bis 3 cm voneinander entfernt sind, mehr nicht. Hier stellt Nuki direkt bei der Einrichtung sofern benötigt auch eine tolle Installationsanleitung bei, welche das ganze sehr gut auch mit Bildern zeigt.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Entscheidet ihr euch nur für das Nuki Smart Lock 3.0 könnt ihr so nur von Zuhause aus via Bluetooth, also in unmittelbarer in der Nähe auf die Einstellungen des Smart Lock usw. zugreifen. Wollt ihr hingegen auch von unterwegs aus Leuten Zugriffe zu eurem Haus geben usw. dann solltet ihr die Bridge dazu kaufen, denn dann habt ihr sozusagen von überall aus Zugriff, genau so, wie es bei der Pro Version fest integriert ist. 

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Reichweite des WiFi bei der Pro Version nicht so weit bzw. groß ist wie bei der normalen Variante mit separater Bridge. Aber keine Sorge, in einem normalen Haus reicht die Reichweite problemlos aus, lediglich bei sehr großflächigen Häusern mit alten und sehr dicken Wänden, wo der Router dann zudem noch im Keller steht, kann es hier je nach Entfernung zur Haustüre zu Verbindungsproblemen kommen. Sollte dies bei euch der Fall sein, ist sicherlich die normale Version mit zusätzlicher Bridge eine Option, aber man kann gegebenenfalls die Pro Version zuvor ausprobieren, ob es nicht doch klappt.

Nachdem man das Nuki Smart Lock 3.0 montiert hat, kann man problemlos weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durchs einfache Drehen des Drehknaufs am Smart Lock wie gewohnt zu öffnen bzw. auch zu schließen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet der Akku leer sein sollte, aber im Normalfall kommt dies kaum vor, da ihr in diesem Fall mehrere Hinweise bekommt, den Akku aufzuladen. Wer morgens sein Smartphone nicht so schnell findet oder nur mal kurz raus möchte, kann zudem das Schloss mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen. Doch das Nuki Smart Lock 3.0  von Nuki kann wie dessen Vorgängermodell noch viel mehr, was man über die App einrichten kann.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

[appcode googleplay id=io.nuki&hl=de&gl=US]

Die Nuki App wurde in der letzten Zeit optisch weiter optimiert, was zu einer noch besseren Übersichtlichkeit und gerade bezüglich der Startseite für eine deutlich besser Übersicht sorgt. Insgesamt ist die App trotzt des recht hohen Funktionsumfangs sehr gut gelungen, sodass man sich hier eigentlich sehr gut zurechtfindet.

Die Startseite, auf welcher man nach erfolgreicher Einrichtung immer nach dem öffnen der Nuki App landet, wurde überarbeitet und ist nun nochmals deutlich übersichtlicher. Hier sieht man weiterhin direkt den Status des jeweiligen Smart Locks, sofern man z. B. wie ich Zugriff auf weitere hat. Dabei wird einem beim Namen des jeweiligen Nuki Smart Lock direkt gezeigt, ob dieses auf- oder zugesperrt ist und anhand des Tür-Sensors, das die Tür offen bzw. geschlossen ist. Im Zusammenhang mit dem Door Sensors wird einem geboten, dass man sofern gewünscht, eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone bekommt, sollte man versehentlich vergessen haben, die Tür richtig zuzumachen und sich zu weit von zu Hause entfernen. 

Doch alles der Reihe nach, denn auf der Startseite kann man direkt auf die wichtigsten Funktionen zugreifen, welche an eigentlich täglich benötigt. Tippt man hier auf das jeweilige Schloss, erscheint ein weiteres Untermenü, in dem man bestimmen kann, ob die Tür geöffnet bzw. zugesperrt werden soll und zudem wird hier einem der Akkustand angezeigt.  Wischt man wiederum zuvor bei der Startseite, wo alle Smart Locks angezeigt werden, nach rechts bzw. links erscheint ein gelbes Menü, wo man direkt den Befehl geben kann, dass die Tür geöffnet werden soll bzw. sofern diese offen ist, direkt zugesperrt werden soll. Beim Öffnen wird zugleich auch die Falle gezogen, sodass man nach dem die Tür aufgeschlossen ist, nur noch die Tür durchs nach innen bewegen wie herkömmlich öffnen kann. 

Über das „Glocken-Symbol“ oben recht erhöht man Benachrichtigungen, wenn z. B. die Batterie bald leer sein sollte usw. Links oben in der Ecke gibt es ein Symbol mit drei Strichen, hierüber gelangt man in das Menü, indem man weitere Geräte hinzufügen kann. Außerdem kann man Personen Zugriff zum Start Lock geben usw. Doch am wichtigsten sind hier die Einstellungen des Smart Locks, zu diesem gelangt man auf der Seite, wo alle Smart Locks angezeigt werden, hier tippt man auf das entsprechende wie z.B. bei mir „Antritter“ und tippt im Anschluss auf Einstellungen. Damit gelang man zu sämtlichen Einstellungen des Nuki smart Lock 3.0. 

Hier ist alles schön unterteilt in die unterschiedlichen Funktionen, sodass man hier eigentlich recht schnell herausfindet, welche Einstellungen man wo findet. Angefangen bei „Funktionen & Konfiguration“ hier dreht sich alles um die wichtigen Einstellungen. Hier kann man sehr viele Einstellungen vornehme, zu welchen unteren anderem Dinge zählen, mit wie viel Umdrehungen geschlossen werden soll. Bei uns reicht hier 360° also eine komplette Umdrehung, aber bei vielen älteren Türen sind hier zwei Umdrehungen notwendig. Außerdem kann hier bestimmt werden, wie lange die Falle gehalten werden soll und man kann das Smart Lock neu kalibrieren. Des Weiteren kann man hier das integrierte WLAN ändern bzw. bei einem Wechsel neu verbinden, den Batterie bzw. Akkustand einsehen und bestimmen, was beim Betätigen des Button am Smart Lock ausgeführt werden soll usw.

Nachtmodus

Eine nützliche und für mich wichtige Funktion, welche ich auf jeden Fall nutzen werde, wäre der sogenannte Nachtmodus. Damit wird bei uns automatisch um 22:00 Uhr die Tür vom Nuki Smart Lock abgeschlossen und beendet wird der Modus ab 5 Uhr. Öffnet man in diesem Zeitraum wie ich z. B. morgens um 4:50 die Tür und verlässt das Haus, schließt Nuki die Tür in dem angestellten Zeitraum automatisch wieder ab. 

Lock ´n´Go

Außerdem ist auch Lock ´n´G eine tolle Komfortfunktion. Dabei wird die Tür aufgesperrt und automatisch wieder verschlossen, wenn man die Tür wieder schließt. Dasselbe kann man auch direkt über das Nuki Smart Lock ausführen, indem man 2x den Button am Schloss betätigt.

Auto-Unlock

Eine meiner Lieblingsfunktionen des Nuki Smart Lock 3.0 ist die Auto-Unlock Funktion, welche man ebenso in diesem Menü findet. Damit ist es möglich (sofern, ihr der Freigabe der Ortungsdienste zugestimmt habt), dass Nuki automatisch die Haustür öffnet, sobald ihr euch dieser nähert.

Dies funktioniert sehr gut und bei uns absolut zuverlässig. Hat man in der App den Standort des Smart Locks festgelegt, dann checkt die App in regelmäßigen Abständen nach, wo euer aktueller Standort ist. Sollte man daher weiter weg sein, dann bleibt die Tür abgeschlossen. Nähert ihr euch dagegen der Tür und seid innerhalb von 100 Metern davon entfernt, dann wird die Tür aufgeschlossen oder auf Wunsch sogar geöffnet, also die Türfalle gezogen (Zeitraum bestimmbar). Hierbei ist Standard mäßig, die Ortung via GPS ausgewählt. In den Einstellungen kann man jedoch auch Wi-Fi auswählen, doch dies ist nicht so genau. Die Reichweite, in der Nuki die Auto-Unlock Funktion aktiviert wird, kann auf 500 Meter erhöht werden, doch dazu rate ich nicht, denn Nuki erwähnt auch, dass bei Änderungen der Werte kein Support geleistet wird, wenn hier dann z.B, jemand ungewollt ins Haus kommen sollte. Inzwischen kann bei Auto-Unlock auch bestimmt werden, dass diese Funktion verzögert ausgeführt wird, sodass es nicht mehr vorkommen kann, dass euere Tür schon aufgeschlossen wird, wenn ich noch gar nicht an der Tür seid. 

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es im nächsten Einstellungsmenü ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und sofern dies mit dem Smartphone geschehen ist, sieht man sogar, wer die Tür zuletzt geöffnet bzw. geschlossen hat usw. Unter „Verbindungsstatus“ kann man direkt einsehen, wie das Nuki smart Lock aktuell mit dem Server usw. verbunden ist. Während man im Punkt „Anzeigename“ den jeweiligen Namen vom Smart Lock ändern kann. 

Im nächsten Menüpunkt „Benutzer“ können weitere Nutzer die via Smartphone Zugriff auf eurer smart Lock haben, festgelegt bzw. eingeladen werden und im Punkt „Keypad“ bei mir ersichtlich, da ich hier das Nuki Keypad 2.0 nutze, sehe ich, die ganzen Zugriffsrechte bzw. Personen die mit ihrem Finder Zugriff haben. Sollte man ein Nuki Fob nutzen, sieht man dann im nächsten Menü hier ebenso wer Zugriff hat, da ich jedoch kein Fob nutze, ist hier auch kein Gerät ersichtlich. 

Bei allen Nutzern kann man direkt bestimmen, ob diese auch aus der Ferne zugriff, auf das Nuki Smart Lock bekommen, Auto-Unlock de-/aktiveren können oder der Zugang zeitlich begrenzt wird. Hat man z. B. eine Putzfrau, die einmal wöchentlich oder öfters vorbeikommt, kann man genau bestimmen, über welchen Zeitraum, also an welchen Tagen und in welchem Zeitfenster (z. B. 2 Stunden also von 9:00 bis 11:00 Uhr) Zugriff erhält. Somit müsst ihr dieser Person keinen extra Schlüssel anfertigen bzw. aushändigen und der Zugang läuft völlig automatisch ab.

Zu guter Letzt gibt es noch drei weitere Untermenüs, bei denen es sich um ein weiteres Auto-Unlock Menü handelt, in welchem man diesbezüglich noch Feineinstellungen vornehmen kann. Außerdem kann man hier auch die smarte Benachrichtigung aktivieren bzw. bestimmen, was beim Wischen nach rechts oder links auf dem Startbildschirm geschehen soll, ich habe hier jedoch intelligent drin. Somit wird bei geöffneter Tür automatisch zusperren angezeigt und bei verschlossener Tür „Tür öffnen“, was meiner Meinung nach auch am sinnvollsten ist, dass man diese Einstellungen so belässt.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Nuki Smart Lock 3.0: Auf- und Abschließen leiser?

Beim Vorgänger, dem Nuki Smart Lock 2.0, habe ich bereits bemängelt bzw. erwähnt, dass dieses recht laut ist und somit auf jeden Fall hörbar ist. Dies ist aber natürlich logisch, denn es handelt sich dabei um einen elektronischen Antrieb, welcher hier die Tür öffnet und schließt. Man hört zum einen je nach Tür den normalen Ton des Riegels, welcher sich durch das Drehen des Türschlosses bewegt und zusätzlich noch das Summen des Motors. Dieses hört sich quasi wie ein kleiner Akkuschrauber (Bosch IXO) an, ist aber im direkten Vergleich zum Nuki Smart Lock 2.0 beim neuen 3.0 etwas leiser. Wenn man im inneren Bereich vor der Tür steht, hört man dieses natürlich sehr und selbst wenn ich draußen vor der Tür stehe, höre ich den Motor dabei auch noch. Jedoch ist es deutlich weniger wahrnehmbar, da die Tür auch gedämmt ist, aber flüsterleise ist Nuki auf keinen Fall, aber Stören tut es eben nicht wirklich.

Das Türschloss wird von Werk aus komplett abgeschlossen. In der Regel sind dies zwei komplette Umdrehungen. Bei uns reicht jedoch, wie schon erwähnt, eine Umdrehung, da dann schon alle Riegel die Tür komplett verriegelt haben. Dadurch arbeitet Nuki bei uns zu Hause deutlich schneller und zudem wird der Akku geschont, da der Motor weniger arbeiten muss. Dies kann man nach blieben in den Einstellungen unter dem Punkt „Smart Lock Optimieren“ so weit einstellen, dass dieses nur eine Umdrehung abschließt. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Nuki Smart Lock 3.0 bei uns knapp 4 Sekunden (bei einer Umdrehung).

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit

Da Nuki Smart Lock 3.0 eine Lösung ist, um das Türschloss smart zu machen, ist natürlich für einige Nutzer die Frage nach der Sicherheit sehr wichtig. Denn wenn das System nicht sicher sein sollte, kann jemand einfach so ins Haus eindringen usw. 

Hierbei müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Das System ist sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 3.0 permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Nuki Smart Lock bekannt ist. 

Sendet man daher via App den Befehl an das Nuki Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth oder übers Netzwerk bei WiFi-Betrieb zum Nuki Smart Lock versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

Ein Einbrecher allein oder selbst eine Bande wird selten einen Experten dabei haben, welcher sich mit dem Hacken solch eines Systems auskennt. Falls dies doch der Fall sein sollte, woher sollten die Einbrecher wissen, dass ihr ein Nuki Smart Lock verwendet? Dazu müsste diese davor eure Tür von innen sehen und selbst dann ist es nicht einfach, das System aufgrund der Verschlüsselung zu hacken.

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Nuki Smart Lock 3.0 hat das österreichische Unternehmen das bewährte, smarte Türschloss weiter optimiert. Genau wie bei dem neuen „Pro-Modell“ hat das Unternehmen auch hier erneut beim Getriebe Hand angelegt, sodass hierdurch das auf- und zuschließen nochmals etwas leiser als bei den Vorgängermodellen sein soll. Der Unterschied hier jedoch nur minimal gehalten und nur vergleichbar, wenn man beide smart Locks direkt vergleicht. Was Nuki jedoch sehr gut gelungen ist und mir deutlich besser gefällt, ist der Druckpunkt des Buttons am Schloss, denn dieser wurde nun mit einem spürbaren Druckpunkt versehen. Somit spürt man nun beim Betätigen hervorragend den Druckpunkt, was bei der 2. Generation nicht wirklich gegeben war. Die Haptik ist zwar nicht ganz so hoch wie bei dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro, aber dennoch absolut in Ordnung und beim Funktionsumfang kann das Smart Lock wie bereits dessen Vorgänger ebenso überzeugen.

Die Montage und Einrichtung ist beim Nuki Smart Lock 3.0 erneut sehr einfach gehalten und somit sehr schnell erledigt und auch ansonsten kann mich das Gerät rundum sehr überzeugen und ist bei uns täglich im Einsatz.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 169 € ist das Nuki Smart Lock 3.0 absolut zu empfehlen. Wenn man hier bedenkt, was dieses für einen enormen Komfortgewinn nicht sich bringt und das wir es nicht mehr missen möchte, ist es sein Geld absolut wert. Wer hier den Power Pack bzw. den Door Sensor haben möchte, muss diese noch nachkaufen, was ebenso auf die Bridge zutrifft, denn nur dann hat man den Zugriff von überall aus. Nuki hatt mit der 3. Generation eine weitere Generation des beliebten Smart Lock auf den Markt gebracht, welche weiter verbessert und optimiert wurde. Hier überzeugt die einfache Inbetriebnahme die komfortable Bedienung, sodass ich keinen Schlüssel mehr für unsere Haustüre mitnehmen muss.

Nuki Smart Lock 3.0

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Nuki.io/de

Nanoleaf Lines Starter Kit

In aller Kürze

auf den Markt gebracht, welche nahezu komplett mit den bekannten Funktionen der bisherigen Modelle daher kommt. Anders als bisher setzt man hier aber nicht auf eine direkte, sondern indirekte Beleuchtung, welche jedoch für besonders tolle Lichteffekte an der Wand sorgt. Dafür muss man jedoch auf die bisher gewohnte Touch-Bedienung verzichten und mit den bisherigen Modellen ist das Set ebenfalls nicht kompatible, aber dennoch kann das Set mehr als überzeugen. 

Die Qualität des Sets ist wie gewohnt sehr hochwertig, die Montage und Einrichtung ist einfach und die Gestaltungsmöglichkeiten sind durch Erweiterungen nahezu unbegrenzt. Die Nanoleaf Lines sind wie gewohnt mit zahlreichen Smart Home-Systemen kompatible und auch schon für den Matter-Standard ausgelegt. Negatives gibt es von mir hier eigentlich nicht wirklich etwas zu berichten, doch alles Ausführliche verrate ich euch wie gewohnt im Testbericht.

Gefällt uns

  • modularer Aufbau
  • einfacher Aufbau und Bedienung
  • sehr schöne indirekte Lichteffekte
  • reagiert auf Musik
  • vereinfachtes entfernen der Module

Gefällt uns weniger

  • etwas hochpreisiger

Nanoleaf Lines 60 Grad Starter Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nanoleaf liefert das Lines Starter Kit in einer länglichen, aber ansonsten im gewohnten Nanoleaf Verpackungsdesign aus. Das längliche Design liegt hier selbstverständlich an den Lines, denn diese haben eben eine längliche Form. Rund um die Verpackung werden dann wiederum wie von den anderen Produkten aus dem Hause Nanoleaf gewohnt zum Teil Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen zu den neuen Panels gezeigt. 

An der Vorderseite der Umverpackung präsentiert Nanoleaf das gewohnte Produktbild, welches die im Starter-Kit enthaltenen Panels ausführlich zeigt. Selbstverständlich findet man hier dann auch Dinge wie den Herstellernamen sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Nanoleaf Lines enthalten sind, in diesem Fall 9 Stück, dass diese Screen Mirror, Musik Visualisieren unterstützen und Nanoleaf hier auf eine Backlighttechnologie setzt. Zu guter Letzt sieht man hier in groß auch das „Works with Apple HomeKit“ Siegel, sodass einem direkt klar ist, dass diese direkt mit HomeKit gesteuert und automatisiert werden können. 

An der und unteren Verpackungsseite, sowie an der Rückseite zeigt Nanoleaf erneut mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben präsentiert. Außerdem wird man hier wie gewohnt noch über die besonderen Funktionen der Nanoleaf Lines informiert und erfährt auch, wie groß diese sind. Die andere schmale Seite nutzt Nanoleaf dazu, die Lichter zusammen mit der “Nanoleaf App“ zu präsentieren und zudem sieht man hier durch die zahlreichen Siegel, mit welchen Assistenten und Dienste die Lines kompatible sind dazu zählen z. B. Apple HomeKit, Google Assistant, Alexa, SmartThings, IFTTT usw. 

Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf hier wie bereits bei den restlichen Panels, welche ich von dem Unternehmen getestet habe, sehr loben. Erneut ist dem Unternehmen nämlich bei der Verpackung der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien in diesem Fall fast nur Kartonage sehr wichtig, es wird nahezu komplett auf zusätzliche Verpackung verzichtet. 

Befreit man den stabilen Hauptkarton von der Umverpackung und öffnet diesen, findet man direkt zu aller erst einen Pappeinleger. Dieser zeigt, wie die Nanoleaf Lines an der Decke montiert aussehen und an der Rückseite gibt es ein paar Beispiele, was mit den 9 Modulen möglich ist und ein QR-Code als Download-Link zur entsprechenden App (Android und iOS) gibt es auch. Entfernt man diesen Einleger, kommen schon direkt die insgesamt 9 einzelnen Panels zum Vorschein, welche hier schön der Reihe nach sortiert liegen. Diese kann man durch die Laschen des Kartons darunter einfach herausheben und schon gelangt man an die untere Ebene im Karton. 

Hier hat Nanoleaf alles weitere Zubehör in einen gepressten Zellulose-Karton verpackt. Somit findet man hier schön sortiert im oberen Bereich die 9 Steckverbindungen, von welchen an jede bis zu 6 Line Module angeschossen werden können. Direkt darunter sind dann noch die Abdeckung, welche am Schluss über die Steckverbindungen gesteckt werden, verstaut. Das Netzteil findet man unten rechts und daneben ist dann auch noch das längliche Zwischenstück mit der Steuereinheit, welches später mit dem Stecker des Netzteils verbunden wird. Das Netzteil ist inkl. Kabel bis zum ersten Verbindungsstück knapp 4,5 Metern und den passenden EU-Stecker findet man selbstverständlich auch im Karton. Unter dem Netzteil legt Nanoleaf zudem noch ein Ersatzklebestreifen für die Steckverbindungen bei, sofern dieses benötigt werden sollte, von Werk aus sind nämlich alle Verbindungen bereits mit einem Klebestreifen versehen. Nanoleaf legt dem Lieferumfang auch einen individuell platzierbaren länglichen Klebestreifen bei, mit welchem man bei Bedarf das längliche Powermodul an die Wand kleben kann. Die Kurzanleitung hat Nanoleaf natürlich auch mit in die Verpackung gelegt, aber unbedingt benötigt wird diese in der Regel nicht, denn hier wird alles absolut ausführlich in der App erklärt und die entsprechenden QR-Codes, um direkt zur App zu gelangen, findet man auf dem Einleger. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Lines Starter Kit besteht in meinem Fall aus insgesamt 9 stabförmige Kunststoff-Panels. Diese sind jeweils rund 28 cm lang und 2 cm breit. Das Gewicht je Panel liegt bei knapp 39 Gramm und die Dicke beträgt knapp unter 1 cm. Verbunden werden die einzelnen Panels mit den neuen Steckverbindungen, welche einfach geklebt oder alternativ auch geschraubt werden können. Ich persönlich bevorzuge jedoch die Klebvarianten, aber nicht immer ist diese möglich und je nach Untergrund muss man daher auf die Schraub-Methode setzen. Über diese Kontakte an jedem Panel und Verbindungsstück werden die einzelnen Panels miteinander verbunden, mit Strom versorgt und somit werden zugleich auch alle Befehle der Steuereinheit übertragen. 

Die neuen Verbindungsstücke gefallen mir sehr gut, da diese eine einfache Montage ermöglichen. Außerdem können diese ohne Panel noch etwas feinjustiert werden und zudem sorgen diese automatisch für den richtigen Abstand zu Wand, sodass der Effekt der indirekten Beleuchtung ermöglicht wird. Dies ist zugleich die Besonderheit der Nanoleaf Lines, denn diese strahlen angebracht gegen die Wand oder Decke und sorgen so für eine ganz besondere Stimmung, die ich sehr besonders finde. Das besondere bei Nanoleaf war schon immer die individuelle Gestaltung, denn je nachdem, wie viele der Panels man hat, sind hier zahlreiche Motive bzw. Effekte möglich, sodass man sich damit seine ganze besonders coole und individuelle Beleuchtung aufbauen kann. 

Durch die neuen Verbinder der Line-Serie ist die Anordnung der weitern Panels wie bereits erwähnt nicht mehr abhängig von der Form der Panels, wie es bei den bisherigen der Fall war. Nun können diese von der Steuereinheit in 6 Richtungen verlegt werden und von da aus von jedem weiteren Verbindungsstück in 5 weitere. Durch die Klebestreifen halten die Panels bzw. Verbindungsstücke sehr gut an der Wand und können sogar wieder entfernt werden, ohne das hier Löcher in der Wand sind. Es lässt sich jedoch nicht vermieden, dass hier ein Teil der Tapete oder Ähnlichem mit an den Klebestreifen hängen bleibt, daher muss man im Anschluss die doppelseitigen Klebestreifen erneuern. 

Die Panels sind wie die bisherigen Nanoleaf Panels, welche ich getestet habe, in weiß gehalten. Dies bedeutet, dass diese im ausgeschalteten Zustand eben in einem neutralen Weiß gehalten sind. Es gibt hier jedoch inzwischen sogenannte  Nanoleaf Line Skin Black Matt, die einfach über die Panels gesteckt werden und somit verwandelt man das mattheiß in ein mattschwarz. Die Abdeckungen in Schwarz für die Steckverbindungen sind hier auch direkt enthalten und das für 15 €, sodass man damit das Starter Kit in schwarz verwandeln kann. 

Die äußere Seite der Nanoleaf Lines ist in mattweiß gehalten, da hier anders als bei den anderen Modellen das Gehäuse betrachtet wird und nicht die Lichteinheit. Die Beleuchtung befindet sich hier an der Innenseite, was man gut an der matten „Milchglas“ Oberfläche erkennen kann. Gut gefällt mir hier bei Nanoleaf, dass weiterhin alle Oberflächen kaum bis gar nicht anfällig gegenüber Fingerabdrücken sind. Das kenne ich bei vielen anderen Produkten anders, aber das ist hier kein Problem. Der Formfaktor der Nanoleaf Lines ist genau wie deren Steckverbindung komplett neu, dies bedeutet zugleich auch bisher ist das Set mit keinen der anderen Generationen kompatible. Positiv finde ich auch den ausgeleuchteten Bereich, denn dieser ist hier bei den Lines sehr groß, sodass die Panels komplett durchgehen beleuchtet werden. Außerdem ist die Ausleuchtung gleichmassig hell.

Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Lines können max. 18 Lines an ein Netzteil angeschlossen werden. Sollte man mehr zu einem Layout zusammensetzen wollen, ist die Grenze bei bis zu 250 Lines pro Steuereinheit, doch dann benötigt man eben zusätzliche Netzteile für die ausreichende Stromversorgung. Somit bräuchte man hier bei 250 Lines noch 13 zusätzliche Netzteile und eben die entsprechenden Panels, was sehr viel Geld kostet und vor allem muss man dann auch in dem Bereich stolze 14 freie Steckdosen haben. 

Das mitgelieferte 42-Watt-Netzteil steckt nur in der Steckdose und verläuft von hier ab in die längliche Power-Einheit und von dort aus dann wiederum in den ersten Verbindungspunkt. An diesem ist von Nanoleaf bereits die Steuereinheit montiert worden, diese ist jedoch nur aufgesteckt und könnte somit auch an eines der anderen Verbindungsstücke befestigt werden. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel, dazwischen ist noch die längliche Einheit und am Ende eben dann das erst Verbindungsstück. Das Kabel bietet eine Länge von gut 4,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand oder sogar Decke problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Lines Starter Kit gibt es so weit von meiner Seite nichts zu Beanstanden. Die Panels wirken erneut sehr hochwertig und vermitteln sowohl in der Hand als auch montiert an der Wand einen sehr guten Eindruck. Die Montage ist sehr einfach und dank der starken Klebestreifen halten die Panels nahezu auf jedem Untergrund. Sollte man die Nanoleaf Lines jedoch auf einer strukturierten oder porösen Oberfläche wie z. B. Tapeten, Steinen oder einem Putz befestigen wollen, muss man zur Schraub-Variante greifen. Die hierfür benötigten Schrauben sind im Lieferumfang jedoch nicht enthalten und müssen separat erworben werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Panels, welche durch weitere Module erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 20 Lumen pro Panel
Max. Farbenmehr als 16 Millionen
Farbtemperatur1200–6500 Kelvin
Gewicht ca. 39 Gramm pro Panel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang9x stabförmige Line Panels
9x Montage-Steckverbinder 60 Grad
9x Abdeckungen für Steckverbinder
1x Steuereinheit
1x 100 V AC – 240 V AC-Netzteil
je ein Ersatz doppelseitiges Klebeband für Verbindungsstücke und Steuereinheit
1 x Schnellstartanleitung
1x Nanoleaf Aufkleber
Technische Daten der Nanoleaf Lines Starter Kit

Montage

Das Nanoleaf Lines Starter Kit wird als Starter-Kit und Erweiterung Kit angeboten. Hierbei hat man die Wahl zwischen 9 Lines oder 15 Lines, ganz nachdem, wie viel man benötigt bzw. welches Layout man damit an die Wand oder Decke Basten möchte. Dabei ist dann selbstverständlich immer das jeweils dafür benötigte Installationsmaterial enthalten und zudem kann man sich noch ein dreier Erweiterung Kit oder ein einzelnes Kit mit nur einem weiteren Panel kaufen. Inzwischen hat Nanoleaf neben dem von mir vorgestellten Nanoleaf Lines mit den 6-fach bzw. 60 Grad Verbindungsstücken auch 4-fach bzw. 90 Grad Verbindungsstücken im Sortiment. Damit kann man teils nochmals andere Layouts erstellen, ganz nach den eigenen Vorlieben. Sehr praktisch und für eine einfacher Gestaltung des Layouts finde ich im Nanoleaf Online-Shop die Auswahl Bundles, hier sucht man sich nämlich eines aus, welches einem gefällt und direkt wird einem der dafür fällige Betrag gezeigt inkl. aller dafür notwendigen Verbindungen, Lines usw. 

Die Montage der Nanoleaf Lines an die Wand bzw. Decke ist sehr einfach, sodass man dies je nach Geschick problemlos alleine hinbekommen sollte. Durch den bereits bewährten Web-Layout-Assistent, den Nanoleaf kostenfrei zur Verfügung stellt, kann man wunderbar aus den gekauften Panels ein Muster für die Wand erstellt und dabei hier genau ausprobieren, was damit alles möglich ist. Außerdem stellt Nanoleaf wie bereits erwähnt einen Netzteil-Rechner zur Verfügung, damit man genau weiß, wie viel Netzteile für das gewünschte Layout benötigt werden. Nanoleaf gibt zudem über die eigene Homepage Anregungen zu den verschiedenen Motiven, welche Anzahl an Panels benötigt werden usw.

Dieselben Funktionen bekommt man jedoch auch über die Nanoleaf App geboten, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar steht. Um in der App den Assistenten richtig nutzen zu können, muss das Starter Kit jedoch zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. Um die Nanoleaf Lines nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Hierbei muss man sich keinerlei Sorgen machen, was mit dem Set passiert, wenn der Hersteller jemals insolvent wäre, denn das System funktioniert komplett ohne Cloud bzw. Server, ein Vorteil gegenüber einigen anderen Herstellern . Zudem kann das System problemlos direkt über die Steuereinheit bedient werden, selbst dann, wenn die Internetverbindung abbricht usw. 

Bei der Registrierung kann man entweder die klassische Variante mit E-Mail Adresse und einem selbst ausgedachten Passwort nutzen, oder man registriert sich alternativ mit einem bereits vorhanden Konten von Facebook, Google oder Apple. Sofern ihr euch hier über einen der letztgenannten Dienste entscheidet, habt ihr den Vorteil, dass ihr euch keine weiteren Kontaktdaten merken müsst. Dies finde ich sehr gut, denn ich habe inzwischen zahlreiche Login-Daten die ich mir merken muss und bin daher froh, wenn hier nicht ständig neue Login-Daten dazukommen. Nutzt ihr wie ich ein iPhone habt ihr die Option, das Starter-Kit über Apple HomeKit einrichten zu können und könnt somit auch alles direkt hier steuern und automatisieren. Automatisieren in dem Sinne, dass z. B. automatisch alle Beleuchtungen ausgeschaltet werden, wenn ihr das Haus verlässt und wieder eingeschaltet werden, wenn ihr Zuhause ankommt. Um Apple HomeKit nutzen zu können, muss man das Ganze nicht extra über HomeKit einrichten, denn dies geschieht bei der Einrichtung automatisch. 

Daher bei der Einrichtung einfach, sobald man dazu aufgefordert wird, den bekannten HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der dem Netzteil sowie dem länglichen Element zwischen Netzteil und dem ersten Verbindungsstück. Ist dieser Code mit der Kamera erfasst worden, verbindet sich das Nanoleaf Starter Kit mit HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App oder als Apple-User auch direkt über HomeKit.

Die Nanoleaf Lines werden wie bereits erwähnt mit den doppelseitigen Klebestreifen, welche bereits vormontiert an den Verbindungsstücken haften, an der Wand befestigt. Diese sind ausreichend stark, sodass die sehr leichten Panels auch problemlos an von Staub befreiten glatten Oberflächen halten. Nanoleaf empfiehlt diese jedoch nicht für strukturierte und poröse Oberflächen wie z. B. Tapeten, Backsteinwände und Spritzputz, da es hier sein kann, dass die Klebefläche nicht ausreichend flächig ist. Sollte dies der Fall sein, kann man die Halterungen aus den Verbindungsstücken herausholen und dann die Halteplättchen mit je zwei Schrauben an die Wand befestigen. Die dafür benötigten Schrauben müssen jedoch separat gekauft bzw. besorgt werden.

Nun plant man sein Layout am besten direkt auf dem Boden, ohne dies zu befestigen, sodass man direkt weiß, wie alles an die Wand kommt und das es einem auch am Ende gut gefällt. Denn ist es erst mal an der Wand, lässt es sich nicht immer wieder einfach so rückstandslos entfernen. Bei den 9 Lines, welche im Lieferumfang enthalten sind, kann man sogar alle Verbindungsstücke und Abschlussklappen anbringen, sodass man sozusagen das ganze Layout auf einmal an die Wand montiert. Dies geht dadurch, da das Layout meist mit 9 Lines sehr leicht und handlich ist, bei mehr als 9 Lines sieht dies wiederum meist anders aus. 

Die einzelnen Bauteile miteinander zu verbinden ist sehr einfach, also einfach die Lines so auslegen, wie man sich das Layout vorstellst. Dann alles noch mit den Verbindungsstücken miteinander verbinden und darauf dann wiederum noch die Abdeckungen für den fließenden Übergang anbringen und schon kann alles an die Wand gebracht werden. Dafür jeden der Klebepunkte für rund 30 Sekunden andrücken, sodass alles sicher hält. Also viel falsch machen könnt ihr hier nicht und es gibt genug Anleitungen von Nanoleaf auf der Website und sogar in der App während der Einrichtung welche alles ausführlich erklärt. Dafür jeden der Klebepunkte für rund 30 Sekunden andrücken, sodass alles sicher hält. Also viel falsch machen könnt ihr hier nicht und es gibt genug Anleitungen von Nanoleaf auf der Website und in der App.

Nanoleaf bietet im Shop noch Zubehör an, der es ermöglicht, die Nanoleaf Lines über Wandecken oder bestimmten Abständen zueinander zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Flex Verbindungsstücke, welche zwischen den Kontakten mit einem 24 cm langen Kabel versehen sind und wie der Name schon verrät, dadurch flexibler sind. Dabei verlangt das Unternehmen für 3 Stück 14,99€, was je nachdem wie viele Panels man über die Wand entlangführen möchte, für weitere hohe Kosten sorgen kann.

(Montage: 5 von 5 Punkten)

Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch dem Nanoleaf Lines Starter Kit die WiFi-Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird hier leider immer noch nicht unterstützt), könnt ihr die Panels anschließend jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT  usw. steuern. Die meisten unter euch werden jedoch die Bedienung über die Nanoleaf App oder direkt über die Steuereinheit mit Tasten bevorzugen. 

Die App ist absolut dieselbe wie bei den bisher erhältlichen Nanoleaf Panels und somit hat sich hier nur wenig verändert. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ist die App etwas verschachtelt aufgebaut, da man eventuell einige Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Nachdem starten der App landet man immer auf der Startseite (dem Dashboard), hier sieht man im Überblick alle Leuchtmittel von Nanoleaf oder wie bei mir z. B. auch die Philips-Hue-Leuchtmittel. Bei den Nanoleaf Lines sieht man hier dann auch direkt, ob diese grade angeschaltet sind und kann diese bei Bedarf mit dem Schieberegler Aus-/Einschalten. Außerdem kann man hier über das Wassertropfen-Symbol direkt in die Farben-/Szenen-Auswahl navigieren und diese somit schnell und einfach verändern. Der Rahmen um das Lines-Symbol zeigt euch dann direkt, in welcher Farbe bzw. Szene die Panels gerade eingestellt sind. 

Tippt man auf das Symbol der Panels in der App, kann man hier zum einen dieselben Funktionen wie eben erwähnt ausführen und zudem noch die Helligkeit der Panels stufenlos regulieren. Außerdem bekommt man hier direkt zahlreiche Szenen angezeigt, die einem anhand des Symbols davor direkt zeigen, ob es sich um eine Szene handelt, die einen reinen Farbverlauf bietet, oder eine, die z. B. auf Musik bzw. Töne reagiert. Über das Symbol oben rechts gelangt man in die Einstellungen der Leuchtmittel. Hier habe ich z. B. sie automatische Helligkeitssteuerung aktiviert, sodass der verbaute Umgebungslichtsensor automatisch die Helligkeit der aktuellen Umgebung anpasst. Viel mehr Wichtiges gibt es hier eigentlich auch nicht, man kann hier dann nur noch die minimale und maximale Helligkeit definieren und einsehen, wann die letzte Gerätesynchronisation stattgefunden hat. 

Im nächsten Untermenü „Entdecken“ kann man zahlreiche weitere Szenen herunterladen, welche hier kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Der Umfang ist hier echt enorm und so ist hier auf jeden Fall für jeden etwas dabei, was einem zusagt. Im Untermenü „Ressourcen“ kann man sich dann über die zahlreichen Nanoleaf Produkte, sowie in die Integration zu den einzelnen Diensten informieren und dem Beta-Programm beitreten. Das vorletzte Untermenü ist „Zeitschaltpläne“, welches wie der Name schon vermuten lässt, ermöglicht, sämtliche Nanoleaf Produkte zeitlich zu steuern und der letzte Menüpunkt befasst sich mit eurem Benutzerkonto und sofern aktiviert mit der Cloud-Synchronisation.

Die Steuerung der Nanoleaf Lines ist selbstverständlich auch direkt über die Steuereinheit möglich. Hierüber kann man die Panels Ein-/Ausschalten, über die „+“ und „-“ Tasten kann die Helligkeit reguliert werden und mit der Pfeiltaste kann man durch die gespeicherten bzw. vorgegebenen Rhythm-Szenen wechseln. Mit der Taste mit den zwei Pfeilen startet man eine rein zufällige Szene, die vorinstalliert wurden, und durch das Notensymbol startet man die gespeicherten bzw. vergebenen Farbszenen, welche auf Musik und Töne reagieren.

Via Apple HomeKit kann man bei den Nanoleaf Lines schnell und einfach die Farben der Panels verändern und die Automationen „wann ich ankommen, Einschalten “ und wenn ich gehe „Ausschalten“ aktivieren. Möchte man jedoch zusätzliche Farbverläufe bzw. Szenen, dass muss man diese auf jeden Fall weiterhin über die Nanoleaf App erstellen.

(Bedienung und App: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Lines handelt es sich um eine neue Art des schönen Deko-Leuchtmittels. Hier setzt das Unternehmen auf eine indirekte Beleuchtung, mit welcher durch die tollen Farbverläufe besonders coole Effekte ermöglicht werden. Zum beleuchten eines Raumes sind die Lines somit zwar auf keinen Fall gedacht, aber für die Effekte am Abend sind diese meiner Meinung nach das aktuell beste auf dem Markt und es fällt euren Besuchern auf jeden Fall positiv auf. Ich wurde schon mehrfach drauf angesprochen und einige Freunde hat der Preis nicht abgeschreckt und diese haben die Nanoleaf Lines nun auch zu Hause an der Wand hängen.

Beim wohl wichtigsten Punkt, der Beleuchtung bzw. deren Qualität und Ausleuchtung können die Nanoleaf Lines absolut überzeugen, der Effekt der indirekten Beleuchtung mit je zwei Farbdarstellungen pro Modul ist meiner Meinung nach sehr schön und sorgt für absolut tolle Effekte. Genau wie die bisherigen Panels können auch die Nanoleaf Lines mehr als 16 Millionen Farben darstellen und bieten eine Farbtemperatur von 1.200-6.500 Kelvin sowie einen Farbwiedergabeindex (CRI) von 80. Bei der maximalen Helligkeit erreichen die Lines max. 20 Lumen, was sich zwar im Vergleich zu den anderen Panels nicht hell anhört, aber für die indirekte Beleuchtung ist dies ausreichend hell. Somit wird hier für eine tolle Lichtershow an der Wand gesorgt und gerade bei einer weißen Wand sorgt diese dafür, dass das Licht noch heller wirkt.  

Bei weißem Licht erreicht man wie bei allen smarten Leuchten mit verschiednen Farbtönen das hellste Licht. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen und viel Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehr schön gleichmäßig und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei sämtlichen Leuchtmitteln ist selbstverständlich auch der Stromverbrauch ein nicht gerade unwichtiger Punkt. Schließlich sind diese Art vom Lampen in der Regel lange im Einsatz und man steckt diese nicht jedes Mal aus, denn so würde ja der Komfort enorm leiden. Daher sollte der Stromverbrauch bei Leuchtmitteln nicht zu hoch sein, denn aufgrund steigender Strompreise achtet jeder inzwischen vermehrt auf seinen Verbrauch. Der Stromverbrauch der Nanoleaf Lines hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine entscheidende Rolle.

 Hier beträgt die Leistungsaufnahme des Starter-Kits gut 24 Watt, wenn hier dann z. B. der mehrfarbige Modus Kaleidoskop wie auf meinem Testbild aktiv ist, variiert die Leistung zwischen 22 und 24 Watt, während dunkle Farben für rund 13 Watt sorgen.

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Lines Starter-Kit hat Nanoleaf eine neue Form der smarten Beleuchtung auf den Markt gebracht. Bei dieser geht man neue Wege und setzt hier besondere Akzente durch die indirekte Beleuchtung. Anders als die bisherigen Panels leuchten diese somit nicht nach vorne von der Wand weg, sondern an die Wand, wodurch tolle Lichteffekte gelingen.

Die Einrichtung ist sehr einfach und ebenso ist auch die Montage sehr schnell erledigt, sofern man genau weiß, welches Layout man haben möchte. Dies benötigt wohl die meiste Zeit, denn die Möglichkeiten sind groß, vor allem dann, wenn man noch zusätzliche Lines kauft. Eine Touch-Bedienung gibt es dieses Mal jedoch nicht, aber man kann diese bequem über die kleine Steuereinheit oder noch einfach über die App oder HomeKit usw. steuern.

Preis/Leistung

Die UVP des Lines Starter Kit mit 9 Panels liegt bei 159,99€. Es gibt jedoch auch ein größeres Set, das 15 Panels beinhaltet für 224,99€. Klar ist dies alles nicht grade günstig, aber man kann damit tolle Lichteffekte ins Wohnzimmer Zauber, die auf jeden Fall bei den Besuchern für Aufmerksamkeit sorgen. 

Nanoleaf hat mit den neuen Line Leuchtmittel das smarte Licht weiter perfektioniert bzw. wieder einmal etwas Neues gezaubert, was mir sehr gut gefällt. Das Resultat, eine sehr gelungene indirekte Wand- bzw. Deckenbeleuchtung, welche nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten und Möglichkeiten der Beleuchtung gibt. Hier habe ich so weit absolut keine Kritik, der Preis ist zwar nicht gerade günstig, aber für den Preis bekommt man eben auch was besonders geliefert, das von der Funktion, Verarbeitung usw. das Geld wert ist.

Nanoleaf Lines 60 Grad Starter Kit

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de

Eve Light Switch

In aller Kürze

Mit dem Eve Light Switch erhält man einen komfortablen Smarthome-Lichtschalter, welcher es ermöglicht, herkömmliche „dumme“ Lichtquellen smart zu machen. Somit ist es hier anders als bei Philips Hue, dass man nicht die Leuchtmittel gegen smarte Produkte ersetzt, sondern ganz einfach nur den einzelnen Lichtschalter. Anschließend kann die Lichtquelle, welche durch den Lichtschalter smart gemacht wurde, ganz einfach über Apple HomeKit oder auch direkt per Siri über einen Sprachbefehl gestreut werden. Man kann sogar Zeitpläne erstellen und so die Leuchten automatisieren, was viel Komfort mit sich bringt und dank Thread ist die Schaltzeit enorm schnell. Eve Light Switch gefällt mir sehr gut, die Installation ist ohne Fachkenntnis jedoch nicht ratsam, denn hier besteht Lebensgefahr und der Preis ist mit rund 100€ nicht gerade günstig, vor allem dann, wenn man das ganze Haus mit zahlreichen Lichtschaltern umrüsten und smart machen möchte. Vorteil bei Eve ist hier jedoch auf jeden Fall, man benötigt hier wie bei allen anderen Produkten aus dem Hause Eve keine zusätzliche Bridge.

Gefällt uns

  • passt in jeden 55-er Rahmen
  • einfache Einrichtung
  • Sprachsteuerung
  • HomeKit
  • Thread (Matter)

Gefällt uns weniger

  • aktuell nur für Apple User
  • Montage erfordert Fachkenntnisse

Eve Light Switch

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert Eve Light Switch in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Eben genau so, wie es bei eigentlich allen anderen Produkten des Unternehmens der Fall ist. Die kompakte Verpackung hat das Unternehmen, wie ich es inzwischen von den bisher getesteten Produkten gewohnt bin, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild des smarten Lichtschalters versehen.

Direkt an der Front präsentiert Eve wie gewohnt ein Bild des Eve Light Switch und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarter Lichtschalter“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von den anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit den Vorteilen des Produktes. Dazu zählt unter anderem, dass weiterhin die manuelle Schaltmöglichkeit gegeben ist, dass bei mehreren Schaltern (Kreuzschaltung usw.) auch die smarte Steuerung ermöglicht wir, sodass hier nur ein Schalter und nicht alle ausgetauscht werden müssen und es wird erwähnt, dass praktische Zeitpläne erstellt werden können. 

Betrachtet man die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie gewohnt ein Ausschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung direkt zur Verfügung steht. Zum Schluss zeigt Eve wie gewohnt an der Rückseite noch zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei sieht man bei beiden Bildern das Eve Light Switch montiert wurde und man dabei einfach durch Siri das Licht anschalten kann. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Light Switch hingewiesen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. AAuf diesem Deckel ist Eve Light Switch zu sehen, welches an der Ecke einer Wand anstelle eines herkömmlichen Schalters verbaut wurde. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Light Switch später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann.  

In dem Karton selbst erblickt man dann direkt alle Bauteile, dabei befinden sich im großen Teil vorne neben dem Montagerahmen (wird nur bei einem einzelnen Schalter benötig) noch das Hauptgerät, welches mit dem Strom und der Lichtquelle verbunden werden muss.  Darüber findet man dann noch die kleine Schalteinheit (ebenfalls mit einem HomeKit Code) sowie die Schaltwippe und das Montage-Material in Form von Schrauben. Zudem liegt hier noch ein kleiner Beipackzettel bei, hierbei handelt es sich um die allgemeinen Sicherheitshinweise. Alles wird hier sicher durch einen Zellulose-Einsatz an Ort und Stelle gehalten, sodass nichts verkratzen oder beschädigt werden kann und für mich sehr wichtig, bei der Verpackung wurde bis auf den kleinen Beutel mit den Schrauben voll und ganz auf Kunststoff verzichtet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Light Switch handelt es sich wie bereits erwähnt um einen smarten Lichtschalter, bei dem man auf den weiterverbreiteten 55-er Standard setzt. Somit passt Eve Light Switch eigentlich überall da hin, wo man einen herkömmlichen Schalter verbaut hat. Die Leistungseinheit, an welche das zuführende Stromkabel und das Kabel zu Lichtquelle angeschlossen wird, ist von der Bautiefe nicht größer als ein herkömmlicher Lichtschalter und erfordert somit keine tiefere Hohldose. Beim Philips Hue Wand Schalter Modul ist es nämlich anders der Fall, hier sind zum einen smarte Lampen erforderlich und zudem braucht man hier etwas tiefere Hohldosen, da das Modul noch hinter den herkömmlichen Lichtschalter verstaut werden muss. Die Schalteinheit wird dann vorne aufgesteckt und am Schluss wird alles von einem mattweisen Rahmen und einer Schalterwippe abgedeckt. Dabei muss jedoch nicht zwingend der mitgelieferte Rahmen verwendet werden, denn ebenso kann Eve Light Switch bei einem Doppelt- oder Mehrfachrahmen verbaut werden, genau so, wie ich es auch gemacht habe. Je nach Hersteller eurer Schalter könnt ihr auch passende Wippen nachkaufen, doch ich habe hier die mitgelieferte Wippe genutzt, da diese wie unsere normalen Lichtschalter im exakt gleichen mattweiß gehalten ist. 

Die ganze smarte Technik des Eve Light Switch wird dabei von der Blende überdeckt, sodass man hier nicht erkennt, dass es sich um einen smarten Lichtschalter handelt.  Jedoch fällt hier ein kleines Detail auf, was Eve Light Switch von einem herkömmlichen Schalter unterscheidet. Ein herkömmlicher Schalter wippt nämlich und rastet dabei ein, also es gibt immer eine Schrägstellung entweder nach oben oder unten. Bei Eve Light Switch ist dies nicht der Fall, denn hier rastet nichts ein, sonder bei betätigen Klicken die Tasten darunter und der Schalter hat immer die Zentrale Ausgangsstellung. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung von Eve Light Switch ist für den Einsatzzweck absolut in Ordnung. Das Gehäuse fühlt sich trotz Kunststoff sehr hochwertig an, ist stabil und somit steht einem langen Einsatz hier eigentlich nichts im Wege. Eine Batterie oder Akku ist für den Betrieb übrigens nicht notwendig, da das Gerät bei der Installation direkt mit Strom versorgt wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artsmarter Lichtschalter
FunktionenErfassung der Schaltzyklen und Schaltzeiten, Timer, verschiedenen Automationen, Hey Siri usw.
Stromversorgungdirekter Anschluss an Stromversorgung
UmgebungsbedingungenIndoor-Einsatz
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig (Matter)
MaterialGehäuse aus Kunststoff
LieferumfangEve Light Switch
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Light Switch

Installation und Einrichtung

Elektro-Installation

Kommen wir zur Einrichtung, welche bei Eve wie bereits von allen anderen Produkten des Unternehmens gewohnt so weit absolut einfach ist, während die Installation Fachkenntnis bezüglich der Elektronik erfordert, aber insgesamt dann doch eigentlich recht simple ist. 

Beginnen wir mit der Installation bzw. Montage. Für die erfolgreiche Montage ist es sehr wichtig, dass ihr Stromleitungen mit drei Adern im Haus habt, in Altbauten fehlt daher oft der für Eve Light Switch wichtige dritte Draht und zwar der Nullleiter (blaues Kabel). Ist dieser bei euch vorhanden, kann Eve Light Switch montiert werden, ist dies jedoch nicht der Fall, habt ihr leider keine Möglichkeit, Eve Light Switch zu nutzen. Sind wiederum drei Adern im Haus verlegt, dann gilt es als Nächstes auf jeden Fall die Sicherung für das entsprechende Licht bzw. den Raum abzuschalten, damit kein Strom mehr ansteht. Zu beachten gilt auch, dass Eve Light Switch keine Relais basierende Schaltungen unterstützt. Bedenkt zudem, dass ihr hier mit 230 Volt und 16 Ampere handhabt, also solltet ihr auf jeden Fall sicher sein, was ihr tut, ist dies nicht der Fall, sollte ihr die Arbeiten von einem Fachmann machen lassen. 

Nun erfolgt der Wechsel des Schalters, dazu entfernt man die Wippe, Rahmen und alle weiteren Elemente des bisherigen Lichtschalters. Bei mir im Neubau habe ich hier direkt alle Lichtschalter im großen Bereich untereinander angeordnet, somit muss ich hier den 5-Fach Rahmen samt Wippen usw. entfernen. Nun liegt der entsprechende Schalter, welchen ihr austauschen möchtet, frei und kann durch das entfernen der beiden Schrauben aus der Hohldose herausgezogen werden, aber Achtung, die Kabel sind noch angeschlossen, darauf achten. Nun am Besten ein Bild der aktuellen Verdrahtung machen, sodass man bei nicht gelingen oder einem wechsle wieder alles richtig angeschlossen bekommt.

Anschließend müsst ihr das Kabel vom alten Schalter beim Anschluss „L“ entfernen und in den entsprechenden „L“ Anschluss in der Eve Light Switch Einheit einstecken, sodass das Kabel einrastet. Somit hat man schon mal das stromzuführende Kabel angeschlossen und nun nimmt man das andere Kabel am alten Schalter und steckt dieses in den Anschluss „1“ beim Eve Light Switch. Dabei handelt es sich um das Kabel, welches zur Lichtquelle verläuft. Anschließend muss noch ein Nullleiter üblicherweise ein blaues Kabel angeschlossen werden, welches bei drei adrigen Kabel mit in der Dose liegen muss, aber nicht am klassischen Lichtschalter angeschlossen ist, da dieser es nicht benötigt. Beim Eve Light Switch ist es hingegen zwingend erforderlich und so musste ich z. B. bei meiner Wago Klemme an der alle Minuskabel der Lichtschalter an dieser Stelle angeschlossen sind, den vom zum Licht laufenden Entfernen und in Eve Light Switch bei „N“ einstecken. Danach habe ich noch ein zusätzliches Kabel geholt und vom zweiten Anschluss „N“ der Eve Light Switch wieder zur Wago Klemme geführt. 

Somit war die elektrische Installation eigentlich auch schon abgeschlossen. Sofern man sich hier auskennt, ist das ganze auch sehr einfach, aber als Laie kann hier eben viel schiefgehen, daher muss man sich absolut sicher sein, was man tut. Schließlich ist hier nicht nur der Strom bezüglich eines Stromschlags die Gefahr, sondern es kann zudem auch zu einem Brand führen, wenn man hier etwas falsch macht. Im Anschluss wird noch die Steuereinheit mit den goldenen Pins entsprechend eingesteckt, sodass diese sicher einrastet und schon kann man die Sicherung wieder einschalten, um zu prüfen, ob alles funktioniert. Anschließend einfach eine der beiden schwarzen Tasten im oberen Bereich betätigen, dann sollte das Licht angehen und unten aus, passt dies soweit ist alles richtig installiert worden. 

Nun kann man entweder den mitgelieferten Rahmen inkl. Schaltwippe und Verschraubungen montieren oder das Ganze einfach wie bei mir in den bestehenden Mehrfachrahmen integrieren. Dazu einfach diesen Rahmen, wie es davor war montieren und dann eben den Rahmen von Eve Light Switch weglassen und einfach nur die mitgelieferte Wippe aufsetzen, fertig. 

Einrichtung HomeKit

Die elektrische Installation ist erledigt, nun muss das ganze noch mit HomeKit bzw. der Eve Home App eingerichtet werden, damit ihr das Licht nicht nur wie gehabt manuell steuern könnt. Die Einrichtung verläuft dabei eigentlich wie bei allen Produkten, welche mit Apple HomeKit kompatibel sind, nahezu identisch ab und ist in nur wenigen Schritten erledigt. Da Eve Light Switch wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte aktuell noch ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. Sobald Matter auf allen kompatiblen Smarthome Geräten richtig anläuft, bietet Eve auch eine App für Android an und somit werden die Produkte dank Matter auch Android kompatibel. 

In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave (10.14), die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem oder einem neueren Betriebssystem besitzt, auch von dort aus direkt den smarten Lichtschalter steuern, also das Licht ein und ausschalten. 

Bei der Einrichtung gibt es weiterhin wie gewohnt zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve Home App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für die umfangreichere Einrichtung über die Eve Home App entschieden, welche das Gerät direkt auch in Apple HomeKit integriert. 

Um Eve Light Switch einzurichten, installiert man daher zu aller erst die Eve Home App. Hier navigiert man dann zu den Einstellungen und tippt auf den Punkt „Geräte“. Dabei bekommt man wie ich hier zahlreiche Geräte, die bereits eingerichtet bzw. mit HomeKit usw. verbunden sind, angezeigt. Ein neues Gerät kann man durch das tippen aus das „+“ Symbol einrichten. Dabei wird direkt die Kamera aktiviert, sodass man damit nun den HomeKit Code, welcher an der Steuereinheit aufgeklebt ist und nach der Elektro-Installation direkt abgescannt werden kann, oder man nimmt alternativ den Code, welcher auf der beiliegenden Karte in der Verpackung aufgeklebt ist.

Durch das Scannen weiß die Eve Home App genau, welches Gerät man einrichten möchte und stellt eine Verbindung her. Nach kurzer Wartezeit wir Eve Light Switch erfolgreich erkannt und man kann diese einem entsprechenden Raum bzw. Ort im Haus bzw. dessen Umgebung zuordnen. Anschließend ist Eve Light Switch auch schon direkt einsatzbereit und man kann ab sofort das entsprechende Licht direkt über Apple HomeKit  An-/Ausschalten oder eben auch über die Eve Home App. Die Eve Home App ist dabei umfangreicher, da man hierbei sogar einen Timer einstellen kann, sodass das Licht nach der angegeben Zeit automatisch ausgeht und man kann auch genau betrachten, wann das Licht angeschaltet wurde und wie lang es dabei exakt auf die Sekunde an war. 

Die Einrichtung ist dank HomeKit wie gewohnt absolut einfach und schnell erledigt. Das tolle dabei ist ihr müsst dafür keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Zudem muss man hier nicht noch eine zusätzliche Steuerfreiheit am Router anschließen, was bei vielen anderen Smart Home Produkten der Fall ist und genau darum mag ich die Eve Home Produkte so sehr.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Eve Light Switch kann auf insgesamt drei Arten steuern, entweder über die Eve Home App, Apple Home Kit (auch Siri) oder eben ganz herkömmlich direkt über den Lichtschalter durch das Betätigen der Schaltwippe. Eve Light Switch kommuniziert über Bluetooth, dies bedeutet, das Device muss nicht ins WLAN eingebunden werden, sondern verbindet sich nach dem scannen des HomeKit Codes automatisch mit dem Smartphone. Der Nachteil daran ist wiederum, dass kein Fernzugriff möglich ist, was bei allen Eve-Produkten der Fall ist. Wünscht man auch außerhalb der Bluetoothreichweite einen sogenannten Fernzugriff, ist eine Steuerzentrale notwendig, was eine HomePod Mini oder eine Apple TV sein kann. Möchte man also auch von unterwegs aus Veränderungen an Eve Light Switch vornehmen, ist auf jeden Fall noch eine der oben genannten Steuerzentralen notwendig. 

Der Vorteil der einfachen Konnektivität via Bluetooth liegt wiederum darin, dass, sofern man Eve Light Switch z. B. ohne Fernzugriff nutzen möchte, keine Steuerzentrale benötigt, denn Eve Light Switch ist nach dem erstmaligen Verbinden immer direkt erreichbar und verbindet sich voll automatisch, ohne dass man als Nutzer davon etwas mitbekommt. 

Die Eve Home App ist überschaubar gehalten, da man hier beim entsprechenden Gerät auch nur das angezeigt bekommt, was relevant ist. Bei Eve Light Switch kann man hier somit vorrangig das Licht Ein-/Ausschalten. In den Einstellungen kann man dann wie bereits erwähnt sehen, wann das Licht an war und für wie lange und man kann Zeitpläne erstellen, wann dann Licht an welchen Tagen angehen soll und für wie lange. Das ist z. B. praktisch, wenn man möchte, dass das Licht automatisch kurz vorm Sonnenuntergang angehen soll und dann wieder nach einer bestimmten Zeit z. B. nach 60 Minuten abgeschaltet werden soll. Diese Funktion macht z.B. Sinn, wenn ihr simulieren möchtet, als wärt ihr Daheim, sodass eventuelle Einbrecher abgeschreckt werden.  Ebenso ist die Steuerung nach An- und Abwesenheit interessant, ihr verlasst alle das Haus, das Licht geht automatisch aus und beim nach Hause kommen ist das Licht automatisch wieder an. Das ist ein toller Komfort, welcher ein sogenanntes Smarthome mit sich bringt.

Bedienung direkt am Gerät 

Eve Light Switch kann ganz herkömmlich wie jeder normale Lichtschalter durch das Betätigen der Schaltwippe bedient werden. Oben betätigen, schaltet das Licht an und unten schaltet diese ab. Sollte euch die Bergung anders herum besser gefallen, also unten an und oben aus, dann kann dies einfach in der App umgestellt werden.

HomeKit

Hier kann man direkt per Smartphone in der HomeKit App das Licht ein- ausschalten und zudem können wie von Eve Produkten gewohnt auch Automationen erstellt werden. Außerdem kann man Eve Energy dank der HomeKit Integration auch bei Bedarf ganz einfach via Siri steuern, indem man wie ich z.B. sagt „ Hey Siri, schalte Küche Licht an.“

Eve Home App 

Mit der Eve-App habt ihr gegenüber der HomeKit App deutlich mehr Möglichkeiten. Hierbei könnt ihr nämlich nicht nur den Lichtschalter An-/Ausschalten, sondern auch Zeitpläne erstellen, also bestimmen, an welchen Tagen und um wie viel Uhr das Licht angeschaltet werden soll. Dabei kann man nicht nur eine Zeit, sondern auch angeben, ob das Licht bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang aktiviert werden soll. 

Genau wie in der Apple HomeKit App kann man auch hier direkt über die Eve App teils nützlich Automationen erstellen. Daher kann man z. B. einstellen, dass automatisch bei Sonnenuntergang das Licht eingeschaltet wird und meiner Meinung nach ganz praktisch ist das automatische Abschalten beim verlassen des Hauses. Nun muss ich nicht mehr den Weg zum Lichtschalter gehen, wenn ich morgens zur Arbeit gehe, sondern das Licht in der Küche wird beim Verlassen voll automatisch ausgeschaltet.  

Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Light Switch zu, kommuniziert das Ganze, wie ich bereits erwähnt habe, durch die Bluetooth-Verbindung. Hierbei hängt die Reichweite zum einen von eurem Wohnhaus und des Wandaufbaus eurer Wände ab. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV zu Hause, welche man als Zentrale nutzt, spielt die Entfernung keine Rolle mehr. 

Eve Light Switch unterstützt übrigens auch den Matter Standard bzw. ist bereits bestens für diesen gerüstet. Sobald Eve Home hier das Produkt mit einem entsprechenden Update versorgt, ist Eve Light Switch auch für alle anderen Systeme, welche auf Matter setzen kompatible.Matter soll die Zukunft des Smarthomes sein, bei dem zahlreiche Hersteller zusammenarbeiten, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren somit dann auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man beachten, dass es bei einigen Produkten aus dem Hause Eve um batteriebetriebene Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen.  Full Thread Geräte wie z. B. hier beim Eve Energy oder Eve Light Switch wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Hier möchte ich euch noch kurz etwas die Eve Home App näher vorstellen bzw. auf die Funktionen, welche euch bei Eve Light Switch zur Verfügung stehen, erläutern. Die Eve Home App ist kostenlos im AppStore verfügbar und es ist ratsam, diese zu installieren, da man darüber Software-Updates durchführen kann, sofern eines verfügbar sein sollte.

In der Eve App werden einem wie bereits erwähnt, alle wichtigen Einstellungen geboten. Neben den den Schaltzeiten und Automationen auch einen Timer einstellen. So kann definiert werden, dass das Licht automatisch nach 1 Minute bis 4 Stunden nach dem einschalten abgeschaltet wird, dabei ist es egal, ob das Licht direkt manuell am Schalter oder auch per HomeKit eingeschaltet wurde. Was bei mir wenig Sinn macht, ist die Funktion Status-LED, dabei kann eine von mehreren Farben gewählt werden, welche beim aktiven Licht am Taster eingeschaltet werden soll. Diese sieht man jedoch aufgrund der mitgelieferten Wippe nicht und somit bringt diese kaum etwas. Vielleicht müsste man hier eine Wippe mit Kontrolllicht haben, aber diese gibt es hier bisher nicht passend.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte, darunter auch Eve Light Switch, nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Dies wird sich zwar im Laufe der Zeit noch ändern, da immer mehr Produkte mit Matter ausgestattet werden, aber aktuell ist es zumindest noch so, dass Eve Light Switch nur mit Apple kompatible ist. Eve Light Switch hat mich im Test überzeugt, es handelt sich hier, wie Eve angibt, um eine einfache Möglichkeit, gewöhnliche Lampen Smart zu machen. Gedimmt werden können diese jedoch dann dennoch nicht und ebenso kann auch nicht die Lichtfarbe geändert werden, aber wen es darum geht, „dumme“ Lampen smart zu machen, ist es eine einfache Möglichkeit, wenn auch nicht gerade günstig.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,95 € ist Eve Light Switch definitiv nicht günstig, denn wer Philips Hue Produkte hat, kennt deren smarte Funktionen, dass man die Lampen dimmen und von der Lichtfarbe ändern kann, was hier bei Eve Light Switch nur auf Licht an oder aus beschränkt ist. Dennoch bekommt man hier einen reaktionsschnellen, smarten Lichtschalter, der viel Komfort mit sich bringt und sofern Kenntnisse vorhanden sind, ist der Schalter einfach installiert und eingerichtet. Möchte man jedoch das ganze Haus auf diesen smarten Lichtschalter umbauen, wird es schnell sehr teuer, aber wenn man wiederum bedenkt, was Philips Hue Lampen kosten, ist man hier noch recht günstig, muss jedoch dafür auf das dimmen usw. verzichten.

Eve Light Switch

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Nuki Keypad 2.0

Nuki hat mit dem Nuki Keypad 2.0 eine neue Version des praktischen Zubehörs für das Nuki smart Lock vorgestellt, was bei uns täglich im Einsatz ist. Dieses wurde rundum überarbeitet, sodass nicht nur dessen Abmaß deutlich gewachsen sind, sondern ebenso hat man sich für ein anderes Material, eine neue Stromversorgung und viele weitere Dinge entschieden, welche geändert wurden.  Die wohl wichtigste Änderung ist jedoch der hier verbaute Fingerabdrucksensor, welchen ich mit dem Keypad 2.0 lieben gelernt habe und nicht mehr missen möchte. Für mich ist das Nuki Keypad 2.0 eine sinnvolle Erweiterung für das Nuki Smart Lock, sodass man nun anderen Personen auch den Zugriff zum Haus bzw. der Haustür geben kann, indem man diesen wie bei der 1. Generation den Code mitteilt oder nun deren Fingerabdruck speichert.

Nuki Keypad 2.0

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