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Nuki Keypad 2.0

Nuki hat mit dem Nuki Keypad 2.0 eine neue Version des praktischen Zubehörs für das Nuki smart Lock vorgestellt, was bei uns täglich im Einsatz ist. Dieses wurde rundum überarbeitet, sodass nicht nur dessen Abmaß deutlich gewachsen sind, sondern ebenso hat man sich für ein anderes Material, eine neue Stromversorgung und viele weitere Dinge entschieden, welche geändert wurden.  Die wohl wichtigste Änderung ist jedoch der hier verbaute Fingerabdrucksensor, welchen ich mit dem Keypad 2.0 lieben gelernt habe und nicht mehr missen möchte. Für mich ist das Nuki Keypad 2.0 eine sinnvolle Erweiterung für das Nuki Smart Lock, sodass man nun anderen Personen auch den Zugriff zum Haus bzw. der Haustür geben kann, indem man diesen wie bei der 1. Generation den Code mitteilt oder nun deren Fingerabdruck speichert.

Nuki Keypad 2.0

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Überblick

Das neue Nuki Keypad 2.0 ist im direkten Vergleich zum Vorgänger um einiges größer geworden. Die Abmessungen belaufen sich auf 118 x 29 x 21 mm (L x B x H), sodass das Keypad zwar erneut gleich breit, aber um 30 mm länger und rund 8 mm dicker wurde. Der Grund hierfür ist, dass man nun zusätzliche zu dem Zahlencode auch einen Fingerabdrucksensor integriert hat und die Stromversorgung erfolgt nun nicht mehr via Knopfzellen, sondern das erledigen nun vier herkömmliche AAA-Batterien. Bei der 1. Generation kamen hier noch zwei CR2032 Batterien zum Einsatz, eine Sorte, die man eben selten auf Vorrat daheim hat. 

Die Oberfläche hat Nuki weiterhin wie gewohnt mit insgesamt 10 Tasten versehen. Davon wiederum handelt es sich um 9 Zahlen (1 bis 9) und eine „Löschen/Zurück“ Taste, um eine eventuell falsch eingegebene Zahl oder die eingegebene Kombination komplett zu löschen. Ebenso kann man die Zurück-Taste so belegen, dass beim Verlassen und betätigen der Taste die Tür abgeschlossen wird. Somit muss man hier kein Smartphone mehr zur Hand nehmen, sollte man auf Auto-Lock usw. verzichten wollen. 

Anders als beim Vorgänger setzt Nuki hier auch auf eine herkömmliche Kunststoffoberfläche, beim Vorgänger war das ganze noch mit einer dünnen Silikon-Schutzschicht überzogen. Der Vorteil der neuen robusten Kunststoffoberfläche liegt auf der Hand, denn das haptische Feedback der Tasten wird somit nicht mehr beeinträchtigt, man spürt nun das Klicken der Tasten. Zudem nutzte sich die Oberfläche beim Vorgänger bei einigen Besitzern ab, was hier auch nicht mehr passieren kann. Die Silikonschicht bei der Vorgängerversion schützte das Keypad noch vor Spritzwasser und Feuchtigkeit, beim Nuki Keypad 2.0 ist dies natürlich immer noch gegeben, wurde aber nun im Inneren des Gehäuses entsprechend abgedichtet. Die 6 kleinen LEDs über den Zahlen gibt es auch hier erneut und sind meiner Meinung nach auch wichtig, denn diese zeigen einem genau, wie viel Zahlen man eingegeben hat und blinken auf, wenn man z. B. einen Code falsch eingegeben hat. Neu ist hier an der Front dann auch das bereits erwähnte Feature am Nuki Keypad 2.0, nämlich der Fingerabdrucksensor. Hat man hier seinen Finger zuvor mit der App eingerichtet, wird die Tür ganz einfach nur mit dem Berühren des runden Touch-Sensors geöffnet, ohne dass man eine weitere Taste betätigen muss. 

An der Rückseite des Keypads befindet sich wie vom Vorgänger gewohnt die Montageplatte. Diese ist mit einem doppelseitigem 3M-Klebestreifen versehen, sodass man diese am Türrahmen ankleben kann. Beim Nuki Keypad 2.0 setzt man nur noch auf die Klebevariante und bietet mehr die zusätzliche Möglichkeit, dieses mit Schrauben zu befestigen. Das ist auch absolut nicht weiter schlimm, denn am Türrahmen hebt der Klebestreifen absolut bombenfest und Löcher möchte man egal ob an der Tür oder Hauswand sicherlich vermeiden.

Unten am Gerät befindet sich eine Öffnung, welche durch die Griffmulde an der Rückseite geöffnet werden kann. Hier drin befinden sich die vier AAA-Batterien, welche das Nuki Keypad 2.0 mit Strom versorgen. Hier verspricht Nuki eine Batterielaufzeit von bis zu 12 Monaten, jedoch variiert die Laufzeit natürlich und hängt sehr davon ab, wie oft das Nuki Keypad 2.0 verwendet wird. Die Lasche wirkt ein wenig dünn, also könnte diese im alter vielleicht brechen, aber das ist nur mein Eindruck davon und bisher ist hier nach meinem Testzeitraum noch alle intakt. 

Leider setzt Nuki hier beim neuen Keypad 2.0 nicht auf eine Beleuchtung bzw. eine phosphoreszierende Beschichtung, sodass die Zahlen ausgeleuchtet werden. Die fehlende Beleuchtung argumentiert man jedoch in diesem Fall bezüglich der Laufzeit, denn diese würde sich deutlich reduzieren. Hierfür währen nämlich zusätzliche Bauteile notwendig, welche logischerweise den Strombedarf erhöhen würden. Bei uns zu Hause ist dies nicht weiter schlimm, da wir eine Lampe mit Bewegungsmelder haben, die den Bereich der Haustür sehr gut ausleuchtet, aber dies ist leider nicht bei jedem der Fall und daher etwas Schade, das hier keine Beleuchtung vorgesehen wurde.

Installation & Einrichtung

Die Einrichtung des Nuki Keypads 2.0 ist ebenso einfach wie die des Vorgängermodells. Dazu geht man natürlich direkt in die Nuki App, welche man aufgrund des Nuki smart Lock sicherlich schon auf das Smartphone geladen hat. Auf der Startseite der App tippt man dann auf die drei gelben Streifen oben links, damit man in das Menü gelangt. 

In dem drauf erscheinenden Menü-Slider wählt man dann „Meine Geräte verwalten“ aus und tippt auf das Symbol mit dem Keypad, wo auch dessen Bezeichnung steht. Daraufhin werdet ihr durch dessen Einrichtung Schritt für Schritt geführt, sodass dies schnell und einfach einsatzbereit ist. Zuerst versetzt man das Nuki Keypad 2.0 durch das Betätigen der Zurücktaste für 5 Sekunden in den Kopplungsmodus, dieses wird einem durch das Aufblinken der 6 LEDs bestätigt.Den Rest erledigt die App für euch, denn diese sucht nun nach dem Nuki Keypad und verbindet dies mit der App usw. Sobald man dazu aufgefordert wird, muss man lediglich noch einen 6-stelligen Sicherheitscode bestimmen, welcher das Keypad vor unbefugten Zugriffen schützt. Denn nur mit diesem Code kann dieses verwaltet und zurückgesetzt werden.

Des Weiteren ist es natürlich auch noch erforderlich, einen 6-stelligen Zugriffscode zu bestimmen. Dabei handelt es sich um den Code, welcher dann zukünftig am Nuki Keypad 2.0 eingegeben werden muss, damit dieses dem Nuki Smart Lock den Befehl zusendet, die Tür aufzuschließen.

Ist man schon im besitzt des Nuki Keypad der 1. Generation, kann man durch die Auswahl des bereits verbunden Keypad einfach in dessen Menü „neues Keypad verbinden“ auswählen und schon wird bei der Einrichtung der Zugriffscode und die bestehenden Berechtigungen des Zugriffs zum Smart Lock automatisch auf das neuen Keypad 2.0 übertragen. Pro Nuki smart Lock kann übrigens nur ein Keypad eingerichtet werden, daher muss man hier, sofern man wie ich bereits im besitzt des ersten Keypads ist und das neue Keypad 2.0 nutzen möchte, den Schritt, denn ich eben beschrieben habe befolgen.

Funktionen

Die Funktion des Nuki Keypad ist sehr simpel. Durch das Tippen eines 6-stelligen Codes wird die Tür geöffnet. Diesen Zugriffscode könnt ihr wie die Benutzer beim Nuki Smart Lock anlegen und natürlich auch zeitlich begrenzen. Somit kann man auch jedem Nutzer einen anderen Code zuweisen, ganz so, wie ihr es haben möchtet. Man kann dem Nuki Keypad insgesamt 20 Fingerabdrücke und 200 verschiedene Zugriffcodes zuweisen. Letzteres trifft jedoch nur bei der neusten Nuki smart Lock 3.0 / 3.0 Pro Version zu, während beim Nuki Smart Lock 2.0 „nur“ 100 möglich sind. 

Kommt z. B. ein Bekannter, mit dem ihr ein Treffen bei euch zu Hause ausgemacht habt, vor euch daheim an, dann könnt ihr diesem einen Code mitteilen, welcher ihm ermöglicht, euer Haus zu betreten, damit dieser nicht draußen, sondern im warmen Haus auf euch warten kann. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn man eine Putzfrau hat. Kommt diese von 9 bis 11 Uhr vorbei, dann kann man ihr einen Zugriffscode geben, welcher zeitlich nur in dieser Zeit funktioniert. Somit muss man dieser keinen separaten Schlüssel zum Haus geben oder ihr mit der App zuvor Zugriff zum Smart Lock geben, sondern kann ihr einfach den Code mitteilen oder durch das Einlesen ihres Fingerabdrucks zugriff geben.

Wie bereits von dem Nuki Smart Lock bekannt, werden alle Zugriffe auf das Smart Lock und das Keypad im Protokoll gespeichert. So kann man, sofern man die Bridge oder das Nuki Smart Lock 3.0 Pro mit integriertem WLAN nutzt, jederzeit nachsehen, wann jemand das Nuki Keypad 2.0 genutzt hat.  

Das Nuki Keypad 2.0 funktioniert wie die Vorgängerversion hervorragend. Ganz ohne das Smartphone hat man somit die Möglichkeit, die Tür entweder per Zugriffscode oder Fingerabdruck schnell und einfach aussperren. Die meisten unter uns haben sicher aktuell oder vor Face-ID bereits Touch-ID am Smartphone genutzt und wissen daher, wie schnell und zuverlässig das Smartphone darüber einsperrt wurde und genau so schnell ist dies auch hier mit dem Nuki Keypad 2.0. Der Fingerabdruck wird in Millisekunden erkannt, lediglich bis der Befehl dann durch die Kommunikation dem Smart Lock übermittelt wurde, dauert dann rund zwei Sekunden. Dies ist dennoch sehr schnell und ist übers Smartphone, sofern man nicht Auto-Unlock nutzt auch nicht schneller erledigt.  

Da das Nuki Keypad 2.0 am Türrahmen befestigt wird, ist die Reichweite ebenfalls kein Problem, hier ist man eigentlich immer ziemlich nah am Schloss und nicht weit entfernt. Die Reichweite gibt Nuki mit 5 -10 Metern je nach baulichen Gegebenheiten an, also absolut ausreichend. Die Kommunikation des Nuki Keypad 2.0 mit dem Nuki Smart Lock erfolgt übrigens weiterhin via Bluetooth 5.0 daher ist es nicht unbedingt erforderlich, dass ihr die Nuki Bridge habt. Diese wird lediglich von Nuki empfohlen, damit ihr auch von unterwegs Zugriff auf das Smart Lock habt und eventuell spontan von unterwegs einen Zugriffscode für einen Freund oder Verwandten usw. einrichten könnt. Nutzer des Nuki Smart Lock 3.0 Pro benötigen die Bridge logischerweise dann nicht, da diese bereits im smart Lock verbaut wurde.

Sicherheit

Beim Nuki Keypad 2.0 ist natürlich die Sicherheit ebenso ein sehr wichtiger Punkt wie beim Nuki Smart Lock. Nuki setzt auch hier auf eine End-to-End Verschlüsselung mit Challenge Response Verfahren, welches auch bei e-Banking eingesetzt wird. Daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Kommunikation zwischen Keypad und Smart Lock abgefangen werden kann. Hier sendet das Keypad via Bluetooth eine Nachricht, welche mit einem speziellen Code verschlüsselt ist und nur das zugewiesene Nuki Smart Lock entschlüsseln kann. Das eine Einbrecherbande dieses System Hacken kann, ist daher eher unwahrscheinlich.

Zudem hat Nuki hier wie beim Vorgängermodell vorgesorgt, das ihr nicht eine leichte Zahlenkombi wie z. B. euer Geburtsdatum nutzt. Daher fehlt beim Keypad bewusst die Zahl „0“ und zudem akzeptiert das Keypad keine Kombinationen, die mit„1 und 2“ anfangen. Somit wird es für einen Einbrecher sehr schwierig, den entsprechenden richtigen Zugriffscode aus den insgesamt 531.441 Kombinationsmöglichkeiten herauszufinden. 

Des Weiteren erhöht sich mit jeder Fehleingabe die Zeit, bis man erneut einen Versuch starten könnte und es kann einrichtet werden, dass man benachrichtigt wird, wenn am Keypad ein Code benutzt wird. Achten sollt man jedoch besonders, wenn man die Haustüre an einer viel befahrenen Straße hat, an der zudem auch viele Fußgänger unterwegs sind. Hier könnte die Möglichkeit durchaus bestehen, dass jemand heimlich sieht, wie ihr den Code eingebt. Daher gilt hier zu beachten, dass man die Eingabe mit dem Körper gut verdeckt, aber da man am neuen Keypad 2.0 nun auch einfach den Fingerabdruck nutzen kann, ist hier bei uns das Abschauen des Codes keine Option mehr, da wir den Code nicht mehr wirklich im Alltag verwenden.

Fazit

Für das Nuki Keypad 2.0 verlangt der Hersteller einen stolzen Preis von 159€, da waren die 79€ für die 1. Generation deutlich humaner. Dies ist definitiv kein niedriger Anschaffungspreis, doch das Nuki Keypad  2.0 funktioniert hervorragend, bietet viele Vorteile und somit ist es meiner Meinung nach das Geld Wert und die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall. Für mich ist es nämlich so, dass ich beim Radfahren oft nur meine Apple Watch dabei habe, über die ich im Notfall auch telefonieren kann, und daher habe ich das Handy nicht dabei und einfach mit dem Fingerabdruck die Tür zu öffnen ist für mich ein hoher Komfort. Klar könnte ich hier auch die Apple Watch zum Öffnen nutzen, aber ab bequemsten ist es dann ehrlich gesagt über das Keypad 2.0 und ebenso ist das einfache Zusperren mit der Pfeil-Taste, wenn wir tagsüber weggehen für uns zur komfortabelsten Möglichkeit geworden. 

Selbst wenn der Akku des Smartphones unerwartet leer sein sollte, kann man die Tür über das Keypad bequem öffnen, etwas, was zwar selten vorkommt, aber durchaus auch möglich ist. Zudem ist das Nuki Keypad 2.0 gut verarbeitet und bietet einen sehr guten Schutz gegen Kälte und Spritzwasser. Wir nutzen das Keypad jeden Tag mehrfach, da es einfach bequemer ist, als immer das Smartphone zur Hand zu nehmen und daher sind wird damit sehr zufrieden. Das alte Keypad verwende ich nun am Nuki Opener, welchen ich an der Garage angeschlossen habe und kann somit nun auch die Garage mit einer Zahlenkombination ganz einfach öffnen und schließen.

Nuki Keypad 2.0

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Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

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