TP-Link Neffos X20

In aller Kürze

Mit dem Neffos X20 hat Tp-Link ein gutes Einsteiger-Smartphone, mit einem schönen Design und einer sehr guten Akkulaufzeit im Sortiment. Ebenso muss man weder auf einen Dual-SIM + Micro-SD-Schacht verzichten, noch auf eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Außerdem sind Bluetooth 5.0, sowie aptX HD mit an Bord, was in dieser Preisklasse zur absoluten Seltenheit gehört. Zu den Schwächen gehören jedoch das nicht so helle Display, die schwache Systemgeschwindigkeit und die eher mittelmäßige Kamera.

Gefällt uns

    • Akkulaufzeit
    •  Bluetooth 5.0
    •  aptX HD
    • tolles Design
    •  Dual-SIM und Micro-SD

Gefällt uns weniger

    • schwache Systemperformance
    • Display-Helligkeit
    • mäßige Kamera

Neffos X20

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PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Neffos bzw. TP-Link, das Unternehmen, welches eigentlich hinter dem Smartphone Hersteller Neffos steckt, liefert das X20 in einer schlichten, Weiß gebleichten Verpackung aus. Diese Verpackung wurde mit einigen farblichen Akzenten und Informationen bedruckt. Die Verpackung ist wie bei Smartphones üblich zweiteilig ausgeführt. Dies bedeutet, es gibt ein Unterteil, über welches der Deckel komplett gestülpt wurde.

Die Grundfarbe der Verpackung, entsprechen den Grundfarben des Logos vom Unternehmen Neffos und zwar Weiß und Lila. Auf der Oberseite, also dem Deckel, wird man wie üblich über den Namen des Unternehmens und des Produktes informiert. Zudem ist hier eine hochglänzende Abbildung des Neffos X20 zu sehen, bei dem es sich einmal um die komplette Vorderseite und einen schmalen Bereich der Rückseite handelt. Die linke Seite behält neben dem Unternehmens-Namen noch vier Merkmale des Neffos X20 bereit. Zu diesen zählt, das 6,26 Zoll Display, die 13 MP+ 5 MP AI-Dual-Kamera, der große 4.100 mAh Akku und die AI-Face Unlock Funktion. Die Unterseite der Verpackung, welche lediglich in Weiß gehalten wurde, wirkt im Vergleich zu den restlichen Seiten der Verpackung fast schon langweilig. Hier zieren nämlich lediglich drei unterschiedlich große Aufkleber die gebleicht Seite, welche auf die technischen Daten bzw. Ausstattung des Smartphones hinweisen. Den bei Android-Smartphones häufig verwendeten Aufkleber, der mit der S/N-, IMEI1- und IMEI2-Nummer usw. versehen ist, findet man hier an der unteren Stirnseite.

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Nach dem Abnehmen des Deckels kommt nicht direkt das Neffos X20 zum Vorschein, sondern eine größere Faltschachtel. In dieser befindet sich unter anderem das SIM-Toll, eine Display-Schutzfolie und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung, Sicherheitsinformationen usw.). Darunter wiederum versteckt sich dann das wichtigste Gerät, um welches sich hier im Test dreht, das Neffos X20. Dieses ist hier von einer bunten Folie mit den Besonderheiten auf der Vorderseite und einer transparenten Folie auf der Rückseite versehen. Unter einem dünnen weißen Einlegeboden, welchen man durch ein Loch sehr leicht entnehmen kann, versteckt sich zu guter Letzt noch das weiße Micro-USB-Ladekabel und das kompakte 10 Watt Netzteil. Trotz verbauter Klinkenbuchse legt Neffos hier jedoch keine Kopfhörer mit in den Lieferumfang bei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Neffos X20 besitzt die typische Designsprache, welche dem Trend der Android Smartphones des Jahres 2019 entspricht. Hochglänzende Rückseite, Dual-Kamera und eine tropfenförmige Notch im Display. 

Erhältlich ist das Smartphone in insgesamt vier Farben, einem klassischen Schwarz und für diejenigen die es etwas bunter mögen in einem Blau, Rot und dem mehrfarbigen Aurora Purple. Bei allen vier Modellen ist die Rückseite hochglänzend und der Rahmen matt ausgeführt. Es mag zwar aussehen, als wäre der Rahmen aus Aluminium gefertigt, doch dem ist nicht so, es handelt sich hier lediglich um einen Kunststoffrahmen. Dasselbe gilt auch für die Rückseite, welche zwar auf dem ersten Blick nach Glas aussieht, aber ebenfalls aus einem Kunststoff hergestellt wurde. In dieser Preisklasse unter 150€ hätte ich das aber ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet und geht daher soweit absolut in Ordnung.

Die hochglänzende Rückseite hat hier jedoch zwei kleine Nachteile die sich jedoch umgehen lassen. Zu den Nachteilen gehören, die hohe Empfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken und diese aufgrund der Ausführung aus Kunststoff sehr leicht verkratzen. Mit dem Verwenden einer simplen und günstigen Hülle kann man diese beiden Nachteile jedoch problemlos umgehen bzw. vermeiden.

Als kompakt kann ich das Neffos X20 nicht wirklich beschreiben, was aber dem große 6,26 Zoll großen Display zu Schulden ist. Daher muss man hier natürlich diesen Kompromiss aufgrund dessen Größen-Faktor eingehen. Hat man kleinere Hände, kann es hier nämlich zum Problem kommen, dass man das Neffos X20 nicht mehr mit nur einer Hand halten kann. Schließlich ist das Gerät 159,7 x 77,3 x 8,55 mm groß und daher nochmals deutlich größer als z. B. mein iPhone X.

Das Display ist trotz einer kleinen Tropfen-Notch, in welcher sich die Frontkamera befindet, rundum von einem Display-Rahmen umgeben. Dieser fällt an der Oberseite und den beiden langen Seiten gleichmäßig aus. Lediglich an der Unterseite ist das sogenannte „Kinn“ etwas breiter gestaltet, da hier zudem der Name „Neffos“ prangt.

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Über der kleinen Tropfen-Notch, befindet sich das sehr schmale Lautsprechergitter, bei dem es sich um eine klassische Hörmuschel, die zum Telefonieren genutzt wird, handelt. Einen zweiten Lautsprecher, der als Stereo-Lautsprecher genutzt wird, bitte das Neffos X20 daher nicht. Direkt neben der Hörmuschel versteckt sich im schmalen Display-Rahmen der Annäherungssensor sowie der Helligkeitssensor, welche dazu dienen, das Display z. B. beim Telefonieren abzuschalten und die Helligkeit des Displays automatisch der aktuellen Umgebungsbeleuchtung anzupassen.

An der großen Kunststoffrückseite findet man an der linken oberen Ecke eine längliche schwarze Kamera-Einheit. In dieser länglichen und untereinander angeordneten Einheit, befinden sich neben zwei verschiedenen Kamera-Sensoren, ein Dual-LED-Blitz. Dieses sogenannte Kamera-Plateau steht minimal vom restlichen Gehäuse hervor. Wenige Millimeter neben dem gerade erwähnten Kamera-Plateau, befindet sich ein Fingerabdrucksensor, welcher zur sicheren Entsprechung des Smartphones genutzt wird. Zwar gibt es auch die Möglichkeit das Neffos X20 via Gesicht zu entsperren. Da hierfür jedoch keine besonderen Sensoren, sondern lediglich die normale Front-Kamera genutzt wird, ist dies nicht wirklich sicher. 

Beim Neffos X20 hat das Entwicklerteam, wie bei vielen Android-Smartphones, alle physische Tasten an der rechten Seite angeordnet. Hier gibt es einen kleinen weniger vorstehenden Power-Button und eine ca. doppelt so große Lautstärke-Wippe. Je nach der Größe eurer Hand könnt ihr hier die beiden Tasten als Rechtshänder gut mit dem Daumen erreichen. Jedoch sollte es hier auch für Linkshänder keine Probleme geben, um die beiden Tasten mit dem Zeige- oder Mittelfinger zu erreichen.

An der oberen Stirnseite wurde von Neffos die inzwischen immer seltener verbaute Klinkenbuchse platziert. Wer daher einen kabelgebunden Kopfhörer besitzt und diesen bevorzug, kann diesen hieran problemlos anschließen. Den SIM-Schacht, hat man hier wie oft bei Android-Smartphones in der linken oberen Ecke versteckt. Hierbei handelt es sich um einen 3-Fach Schacht. Das bedeutet, dass hier gleichzeitig zwei Nano-SIM´s und eine Micro-SD-Karte eingeschoben werden können. Daher kann man hierüber jederzeit den internen Speicher mit einer zusätzlichen bis zu 128 GB großen Micro-SD-Speicherkarte erweitern. 

Die untere Stirnseite beherbergt neben dem zentral positionierten Micro-USB-Anschluss zur rechten, einen Lautsprecher und zur linken ein Mikrofon. Letzteres wird hierbei wie üblich für sämtliche Telefonate und Sprachnachrichten genutzt. Der verbauten Mono-Lautsprecher ist für diese Preisklasse absolut in Ordnung. Es fehlt zwar etwas an Bass, doch da hatte ich bereits schlechtere Geräte im Test. Bei sehr hoher Lautstärke neigt der verbaute Lautsprecher jedoch wie so häufig zum starkem verzerren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Für den geforderten Preis kann das Neffos X20 mit einer guten Verarbeitung überzeugen. Klar muss man hier Abstriche bei dem verwendeten Materialien hinnehmen, doch wir reden hier auch von einem Smartphone mit einer UVP von unter 150€. Da ist der Einsatz von einem Kunststoff-Gehäuse soweit keine Seltenheit. 

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Dass man hier auch auf eine IPX-Zertifizierung gegen Wasser und ein Stereo-Lautsprecherpaar verzichten muss, sollt einem daher ebenfalls vor dem Kauf klar sein. Die Übergänge der verschiedenen Materialien, ist sehr gut, sodass hier beim Zusammenbauen auf gleichmäßige Spalte geachtet wurde.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)


PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten des Neffos X20
Display 6.26 Zoll großes, IPS-Display (19:9 Format) 1520 x 720 Pixel, Pixeldichte beträgt 269 ppi
CPU/GPU MediaTek MTK MT6761: 4×2.0GHz / IMG GE8300 660Mhz
RAM 2 GB RAM
Speicher 32 GB (via Mirco-SD um weitere 128 GB erweiterbar)
Betriebssystem Android 9 Pie
Haupt-Kamera Dual Kamera: 13 MP+5 MP f/2.8, PDAF, Doppelblitzlicht
Front-Kamera 8MP
Anschlüsse Micro-USB Anschluss
Akku 4.100 mAh
Konnektivität Wi-Fi 2,4 GHz + 5 GHz 802.11 a/b/g/n/ac, Mobilfunknetz bis 4G, Bluetooth 5.0 (HD codecs: AptX, AptX HD). GPS, A-GPS, GLONASS, Galileo.
Abmessungen (LxBxH) 159.7 mm x 77.3 mm x 8.55 mm
Gewicht  171 Gramm
Lieferumfang
  • Neffos X20
  • Micro-USB Ladekabel
  • 10 Watt Netzteil
  • Kurzanleitung
  • Displayfolie
  • Schnellstartanleitung
  • Garantiehinweis
  • Sicherheitshinweis
  • SIM-Tool

Performance

Das Neffos X20 wird von einem Helios A22 CPU (MTK MT6761) aus dem Hause MediaTek angetrieben. Das es sich hierbei um einen schwächeren SoC handelt, macht sich nicht nur in den Benchmark-Test, sondern auch im Alltag durchaus bemerkbar.  

Beim MTK MT6761 handelt es sich zwar um einen 64-Bit CPU, doch dieser wurde zum einen noch im 16 nm-Verfahren hergestellt und besitzt lediglich vier Rechenkerne. Davon tacktet alle vier verbauten Cortex-A53 Kerne mit max. 2,0 GHz. Ebenso wie der CPU, ist auch der 2 GB RAM etwas knapp bemessen, dieser sorgt zusammen mit dem CPU und dem GPU IMG GE8300 mit 660 mHz für zu wenig Leistung. Daher hat das Neffos X20 schon im normalen Alltag immer wieder kleine Aussetzer, welche sich schon beim Entsperren via Muster-Code und der zeitlichen Verzögerung beim betätigen von Apps zeigt. Daher braucht man hier erst gar nicht damit rechnen, dass aufwendigere 3D-Games auf dem Smartphone flüssig laufen werden.

  Beim internen Speicher steht lediglich 32 Gigabyte zur Auswahl. Beim Lesen und Schreiben von Dateien erreicht das Neffox X20 akzeptable Werte. Hier schneidet das Neffos X20 laut AndroBench wie folgt ab, bei der Lesegeschwindigkeit bis zu 257 MB/s und beim Schreiben knapp 85 MB/s. Daher ist das Smartphone vom Speicher gesehen zwar nicht langsam, aber natürlich auch keinesfalls als schnell oder rasant zu beschreiben.

Neffos X20 Leistung 2
Neffos X20 Leistung 1

Beim Neffos X20 gibt es wie bereits erwähnt lediglich ein Modell mit einem 32 GB eMMC Flash-Speicher. Von diesen 32 GB stehen abzüglich der vorinstallierten Apps und dem Betriebssystem knapp 25 GB frei zur Verfügung. Wem dieser Speicher zu knapp sein sollte, kann dank des Micro-SD-Schacht den Speicher um bis zu zusätzlichen 128 GB erweitern. Bei Antutu konnte das Neffos X20 einen Wert von 75.856 erreichen. Somit befindet sich das Neffos X20 von der Rechenleistung ungefähr etwas über dem Redmi 4X.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Das Display des Neffos X20 ist mit 6,26 Zoll definitiv nicht klein bemessen. Schließlich entspricht dies einer Bildschirmdiagonale von 15,90 cm. Beim verbauten Display handelt es sich um ein oft verwendetes IPS-Display, welches eine maximale Auflösung in HD+ bietet, sprich 1520 x 720 Pixel. Dies entspricht einer Pixeldichte von 269 ppi, was im Alltag absolut ausreichend ist.

Das Display bietet soweit eine gute Helligkeit, welche für die meisten Momente im Alltag problemlos ausreichen dürfte. Lediglich im Außeneinsatz bei einem sonnigen Tag kommt das Display etwas zu schnell an die Grenzen, da hier zum einen das Display sehr spiegelt und die Helligkeit mit durchschnittlich 450 cd/m² etwas zu knapp ist. Im Bereich Kontrast und der Farbwiedergabe zeigt das Display ein wenig Schwächen, sodass hier jetzt zwar keine Farbverfälschungen stattfinden, aber die Farben dennoch nicht ganz so sättigend und neutral dargestellt werden. Was mir bei meinem Testgerät jedoch auch aufgefallen ist, sind einige Pixelfehler. Diese fallen im Alltag zwar nicht störend auf, doch sieht man diese erst einmal, dann stören diese doch irgendwie. 

(Display: 3 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku des Neffos X20 ist mit 4.100 mAh soweit gut bemessen. Klar verbraucht das 6,26 Zoll große IPS-Display je nach eingestellter Helligkeit viel Strom, doch dennoch bietet der verbaute Akku genug Reserven. Aber auch die anderen Sensoren, Chips usw. laufen natürlich nicht ohne Strom, doch im Großen und Ganzen sollte man damit problemlos über den Tag, wenn nicht sogar über zwei kommen. Dies hängt natürlich wie immer davon ab, wie sehr ihr das Smartphone verwendet und was ihr damit den Tag über treibt.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Beim Neffos X20 kommt zwar eine Dual-Kamera zum Einsatz, doch diese bietet weder einen Telezoom noch Ultraweitwinkel. Die zusätzliche zweite Linse dient neben der Standard-Linse lediglich dazu, die Tiefeninformationen zu sammeln, was dem Bokeh (Portrait-Modus) dient.

Beim Standard-Zoom handelt es sich um einen mit 13 Megapixel auflösenden Sensor, mit einer nicht wirklich lichtstarken Blende von f/2.8. Die zweite Kameralinse für den Bokeh löst mit 5 Megapixeln auf und nutz vermutlich dieselbe Blende. Die Kamera wird als sogenannte AI-Kamera beworben, was bedeutet, dass diese einige Motive automatisch erkennt und so z. B. die eingestellten Parameter automatisch verändert. Somit erkennt die Kamera z. B. wenn man eine Landschaft, oder etwas Personen usw. fotografiert. 

Der Zoom beim Neffos X20 erfolgt über ein simples Pinch-to-Zoom. Das heißt, dass man einfach durch die typische Zoom Geste via zwei Finger den digitalen Zoom nutzen kann. Hier nimmt dann natürlich die Qualität ab, da es sich um keinen echten optischen Zoom handelt, sondern um einen digitalen. Eine durchaus praktische Funktion ist das mit einem Finger nach oben wischen, dadurch kann man ganz einfach zwischen der Front- und Haupt-Kamera wechseln. Neben der AI-Funktion, stehen auch ein automatischer HDR-Modus und automatischer Blitz zur Auswahl. Beides kann hier jedoch nicht zusammen aktiviert werden.

Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln auf, und bietet eine Blende von f/2.0. Mit beiden Kamera-Setups erreicht man bei guter Beleuchtung, gute Bilder. Klar können dies nicht mit den Bildern eines iPhone 11 Pro, Huawei P30 Pro oder anderen Flaggschiffen vergleichen, doch angesichts des Preises, ist die Kamera solide. Das Zuschalten der künstlichen Intelligenz ist nicht immer von Vorteil, ist die Beleuchtung nämlich schlecht, möchte die Software das Bild aufhellen, was dann zu einem starken Rauschen führt.

Im punkto Videoaufnahmen sind mit dem Neffos X20 Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von Full-HD möglich, allerdings nur mit max. 30 Bilder pro Sekunde. Bei der Frontkamera sind max. 720p bei ebenfalls 30 Bilder pro Sekunde möglich.

(Kamera: 3 von 5 Punkten)

 Software

Neffos liefert das X20 mit Android 9.0 (Android P) aus. Das Sicherheitsupdate entspricht bei meinem Testgerät dem Stand vom 5. April 2019, was wirklich nicht mehr aktuell ist. Daher kann man hier klar sehen, dass es keine regelmäßigen Updates geben wird. Ein Update auf Android 10 wird es daher mit großer Wahrscheinlichkeit nicht geben, da die verbaute Hardware dafür sicherlich zu schwach wäre. Schließlich hängt das System ja aktuell bei Android 9 schon teilweise. 

 Das Einstellungsmenü ist in mehrer Untermenüs (20 Stück) unterteilt und daher zwar umfangreich, aber dennoch weitestgehend übersichtlich aufgebaut. Findet man z. B. einen Einstellungspunkt zum Display, den man gerade sucht nicht, kann man diesen direkt oben in der Suche eingeben und es werden einem alle Punkte mit „Display“ angezeigt.

  • Neffos X20 Software 1
  • Neffos X20 Software 9
  • Neffos X20 Software 7
  • Neffos X20 Software 8
  • Neffos X20 Software 2
  • Neffos X20 Software 3
  • Neffos X20 Software 4
  • Neffos X20 Software 5
  • Neffos X20 Software 6

    Die Bloatware (vorinstallierte Apps) ist beim Neffos X20 umfangreich. So hat das Unternehmen hier zahlreiche Google-Apps, aber auch Spiele und Programme wie Clean Master usw. installiert. Diese Apps kann man jedoch weitestgehend deinstallieren, sodass man dadurch mehr Speicher für Bilder usw. frei hat.

    (Software: 4 von 5 Punkten)


    PUNKT 3

    bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

    Beschreibung

    Beim Neffos X20 handelt es sich um ein klassisches Einsteiger-Smartphone, welches mir vom Design und der langen Akkulaufzeit gefällt. Außerdem bietet es noch eine 3,5 mm Klinkenbuchse und sehr überraschend in diesem Preissegment ein Bluetooth 5.0 Chip mit aptX-HD Unterstützung. 

    Die Kamera wiederum liefert nur mäßige Bildqualität, welche zwar für Schnappschüsse, die man auf Instagram oder Facebook hochlädt, ausreicht, aber bei schlechten Lichtverhältnissen stößt man mit dem Kamera-Set-up schnell an die Grenzen. Außerdem bietet das Display für den Außeneinsatz ein zu schwaches Display, das zudem spiegelt und die Performance des Smartphones ist alles andere als rasant.

    Preis/Leistung

    Die UVP des Google Pixel 4 liegt bei 749 EUR mit 6 GB RAM und 64 GB Speicher (in D/A). Mit einem Speicher von 128 GB werden 849 € fällig und beim XL Modell beginnt der Preis mit 64 GB bei 899 und endet mit 999€ bei 128 GB. Hier sind die Preise gegenüber den Vorjahresmodellen zwar gefallen, doch im Vergleich zu Konkurrenz ist der Preis nicht günstig.

    Ich persönlich vermisse hier für den geforderten Preis einen stärkeren Akku im kleineren Pixel 4, sowie eine dritte Kameralinse (Ultraweitwinkel). Dennoch ist die Kamera soweit gut und kann überzeugen, was das Google Pixel 4 soweit dennoch zu einem guten Android Smartphone macht, mehr aber auch nicht. Schließlich gibt es hier deutlich besserer Smartphones, welche fürs gleiche Geld mehr Leistung bieten können.

    Neffos X20

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    Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

    TESTR GESAMTWERTUNG:
    3,4 von 5

    Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

    Link zum Hersteller: neffos.de

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