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Autor: Tobias

Aqara Smartes Türschloss U200

In aller Kürze

Das Aqara Smart Lock U200 stellt eine innovative Lösung im Bereich der Smart-Home-Türschlösser dar, die traditionelle Schlüssel mit zeitgemäßen Zugangsverfahren kombiniert. Neben der Fingerabdruckerkennung, PIN-Eingabe, NFC-Technologie und App-Steuerung unterstützt es auch den Apple Home Key, wodurch eine flexible und komfortable Nutzung für verschiedene Haushaltsmitglieder gewährleistet wird.

Die Kompatibilität mit den Protokollen Matter und Thread ermöglicht eine nahtlose Integration in etablierte Smart-Home-Systeme wie HomeKit, Alexa oder Google Home. Der wiederaufladbare Akku zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer von mehreren Monaten aus, während umfassende Sicherheitsfunktionen, darunter verschlüsselte Authentifizierung, automatische Verriegelung und Manipulationsalarme, einen erhöhten Schutz gewährleisten.

Es gibt Kritik bezüglich des etwas lauten Motorgeräusches, der teilweise komplexen Bedienung der App sowie einiger Funktionen, die noch nicht vollständig ausgereift sind. Des Weiteren ist das Gehäuse im Vergleich zum neuesten Modell von Nuki und Yale relativ klobig. 

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration
  • Apple HomeKey kompatible
  • Brushless Motor
  • schnell

Gefällt uns weniger

  • App Teil etwas unübersichtlich
  • viel Kunststoff
  • etwas klobig

Aqara Smart Lock U200

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Aqara Smart Lock U200 wird in einer robusten und qualitativ hochwertigen Kartonverpackung geliefert. Die Verpackung ist überwiegend in Weiß gehalten, präsentiert auf der Vorderseite eine Produktabbildung und listet auf der Rückseite die wesentlichen technischen Daten und Funktionen auf. Bereits beim Öffnen vermittelt das Schloss einen ordentlichen und gut organisierten Eindruck. Alle Komponenten sind in passgenauen Kartoneinlagen untergebracht und zusätzlich durch Folien geschützt, um Transportschäden zu vermeiden.

Die Motor- bzw. Inneneinheit des Smart Locks ist sicher in einer geformten Einlage eingebettet und separat verpackt. Empfindliche Bereiche wie der Drehmechanismus und elektronische Kontakte sind dadurch optimal geschützt. Auch das mitgelieferte Keypad ist einzeln verpackt und mit einer Schutzfolie versehen, um die Oberfläche sowie den integrierten Fingerabdrucksensor vor Kratzern zu schützen. Das Montagematerial ist übersichtlich in separaten Beuteln sortiert.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Schlossmodul das externe Keypad mit Fingerabdrucksensor, ein wiederaufladbarer Akku, ein USB-C-Ladekabel, diverses Montagematerial wie Adapterplatten und Schrauben sowie, je nach Set auch NFC-Karten. Eine mehrsprachige Bedienungsanleitung vervollständigt das Paket.

Die im Lieferumfang des Aqara Smart Lock U200 enthaltenen Kunststoff-Adapter gewährleisten eine mechanisch korrekte Verbindung des Smart Locks mit dem vorhandenen Schlüssel bzw. Schließzylinder.  Aufgrund der unterschiedlichen Formen und Größen von Schlüsselköpfen ist ein passender Adapter unerlässlich, um eine sichere und zuverlässige Greif- und Drehbewegung der Motoreinheit am im Zylinder befindlichen Schlüssel zu ermöglichen. In Deutschland und in  Österreich ist der Einsatz eines Adapters nicht erforderlich. In anderen Ländern hingegen existieren unterschiedliche Schlüssel, Normen und Standards. Um eine weltweite Verfügbarkeit des Smart Locks zu gewährleisten, liefert Aqara direkt passende Adapter mit. Der Adapter wird auf den Schlüssel aufgesetzt und stellt die formschlüssige Verbindung zwischen Schlüssel und Antriebsmechanismus her.  Ohne diesen Adapter wäre ein zuverlässiges Greifen des Motors nicht gewährleistet, was zu einem Durchrutschen führen könnte.

Je nach Tür- und Zylindertyp sind verschiedene Adaptergrößen im Lieferumfang enthalten, um eine flexible Anpassung an unterschiedliche Schlüsselprofile zu ermöglichen. Darüber hinaus gewährleisten die Adapter eine exakte Zentrierung des Schlüssels, was für einen reibungslosen Betrieb des bürstenlosen Motors und eine präzise Kalibrierung unerlässlich ist.umfang enthalten, um den Gehäuse von weiß auf schwarz zu wechseln.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Aqara Smart Lock U200 präsentiert sich in einem zeitgemäßen, funktionalen Design mit klaren Linien und matter Oberfläche. Das Smart Lock weist Abmessungen von etwa 15 Zentimetern in der Höhe, 6 Zentimetern in der Breite und etwa 6 Zentimetern (inkl. Knauf) in der Tiefe auf und bringt inklusive Akku ein Gewicht von rund 620 Gramm auf die Waage.  Dadurch wirkt das Schloss kompakt, jedoch gleichzeitig stabil und hochwertig verarbeitet.

Auf der Frontseite befindet sich der manuelle Drehmechanismus. Ergänzend dazu ist eine kleine Status-LED integriert, welche durch unterschiedliche Farben und Blinksignale Rückmeldung über den Verriegelungszustand, die Verbindung oder den Akkustand liefert. Ein integrierter Lautsprecher erzeugt akustische Signale, beispielsweise zur Bestätigung einer erfolgreichen Entriegelung, bei Fehlversuchen oder als Warnhinweis. Diese Kombination aus visueller und akustischer Rückmeldung erhöht den Bedienkomfort im täglichen Gebrauch erheblich.

Das externe Keypad ist deutlich schlanker gestaltet und misst 14,5 Zentimeter in der Höhe, 4 Zentimeter in der Breite und 3 Zentimeter in der Tiefe bei einem Gewicht von etwa 175 Gramm. Die glatte Front wirkt minimalistisch, erst bei Aktivierung erscheinen die beleuchteten Touch-Ziffern. Im unteren Bereich befindet sich der Fingerabdrucksensor, welcher optisch dezent integriert ist. Auch das Keypad verfügt über eine Status-LED sowie akustische Signale, welche Eingaben bestätigen oder auf Fehler hinweisen.

Insgesamt verbindet das U200 eine kompakte, robuste Inneneinheit mit einem eleganten, modernen Keypad. Kleine Details wie Status-LEDs und Lautsprecher sorgen für klare Rückmeldungen und runden das durchdachte Designkonzept sinnvoll ab.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Aqara Smart Lock U200 zeichnet sich durch eine solide Verarbeitung und eine auf den praktischen Alltagseinsatz ausgerichtete Konstruktion aus. Das Smart Lock besteht überwiegend aus stabilem, mattem Kunststoff, der eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken und kleineren Kratzern aufweist. Die Passgenauigkeit ist ausgezeichnet, die Spaltmaße sind gleichmäßig und es ist kein Lockerheits- oder Instabilitätsgefühl feststellbar.

Ein hochwertiges Detail stellt der Drehknauf aus Aluminium dar. Dieser hebt sich sowohl haptisch als auch optisch vom Kunststoffgehäuse ab und vermittelt bei der manuellen Bedienung ein deutlich wertigeres Gefühl. Der Knauf läuft mit sauberer Mechanik und angenehmem Widerstand, was einen robusten mechanischen Eindruck vermittelt.  Gerade dieses Aluminium-Element trägt dazu bei, dass das Schloss trotz der überwiegend funktionalen Materialwahl nicht billig wirkt.

Das externe Keypad ist ebenfalls sauber verarbeitet. Die glatte Front mit integrierter Touch-Tastatur wirkt modern und minimalistisch. Der Fingerabdrucksensor ist präzise eingefasst und die Oberfläche fühlt sich hochwertig an. Darüber hinaus ist das Keypad nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt und somit für den Einsatz im Außenbereich bei Regen geeignet.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

In aller Kürze

Baseus präsentiert mit der S1 Outdoor Sicherheitskamera ein kabelloses 2K-Überwachungssystem, welches sich durch seine autarke Stromversorgung mittels integriertem Solarpanel und den Verzicht auf kostenpflichtige Cloud-Dienste auszeichnet. Die wetterfeste IP67-Konstruktion gewährleistet eine hohe Bildqualität bei Tag und Nacht.  Die Installation gestaltet sich unkompliziert, und die lokale Datenspeicherung erfolgt ohne Folgekosten.

m Test klären wir, wie gut die Bildqualität wirklich ist, wie zuverlässig Bewegungserkennung und App funktionieren und ob das Solar-Konzept im Alltag hält, was es verspricht.

Gefällt uns

  • 2K‑Videoqualität
  • Breiter Blickwinkel (145 °)
  • 400‑Lumen‑Spotlight
  • Zwei‑Wege‑Audio
  • großer Akku und Motorisiertes Solarpanel
  • Internes Speichervolumen (8 GB)
  • kein Cloud-Zwang

Gefällt uns weniger

  • eine KI‑Objekterkennung
  • Nur 2,4 GHz‑WLAN
  • interner Speicher nicht erweiterbar
  • Keine Sirenenfunktion

Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera mit integriertem Solarpanel wird in einer robusten und hochwertig bedruckten Kartonverpackung geliefert. Bereits bei der Entnahme des Produkts aus der Verpackung fällt der strukturierte und durchdachte Innenaufbau auf. Die Kameraeinheit ist zentral im Karton positioniert und in einer passgenauen Kartoneinlage fixiert, wodurch ein optimaler Schutz vor Verrutschen und Transportschäden gewährleistet ist. Aufgrund des fest integrierten Solarpanels handelt es sich um eine größere, zusammenhängende Einheit, die ebenfalls vollständig in die Schutzform eingebettet ist. Sowohl die Kameralinse als auch das Solarpanel sind zusätzlich mit Schutzfolien versehen, um Kratzer während des Transports zu minimieren.

Die Zubehörteile sind separat und geordnet im Karton untergebracht. Die Wandhalterung ist einzeln verpackt, während Schrauben und Dübel in einem kleinen Beutel beiliegen. Das mitgelieferte USB-Kabel für die Erstladung ist sauber aufgewickelt und ebenfalls separat verstaut. Ergänzt wird der Lieferumfang durch eine Kurzanleitung sowie eine Montageschablone, die flach im Karton eingelegt sind.

Insgesamt vermittelt die Verpackung einen aufgeräumten und funktionalen Eindruck. Alle Komponenten sind an ihrem festen Platz und optimal geschützt, wobei Baseus überwiegend Kartonelemente anstelle von Kunststoff verwendet. Dies hinterlässt einen hochwertigen und zugleich durchdachten Eindruck und gewährleistet einen sicheren Transport der Kamera und des Zubehörs.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeichnet sich durch eine moderne, funktionale Ästhetik aus, die speziell für den Außeneinsatz konzipiert wurde. Das matte, wetterfeste Gehäuse vermittelt einen hochwertigen Eindruck und gewährleistet eine ausreichende Robustheit für den dauerhaften Einsatz an Fassaden, Garagen oder Terrassen. Trotz der Integration eines Solarpanels bleibt die Bauform kompakt und optisch harmonisch.

Die Vorderseite der Kamera beherbergt zentral die Kameralinse, unterhalb derer sich der PIR-Bewegungssensor befindet. Dieser Sensor gewährleistet eine zuverlässige Bewegungserkennung und löst entsprechend Aufnahmen aus. Ebenfalls an der Front integriert sind die LEDs für Infrarot- und Farbnachtsicht. Das Mikrofon ist diskret in Form einer kleinen Öffnung im Frontbereich untergebracht und ermöglicht sowohl die Audioaufzeichnung als auch die Zwei-Wege-Kommunikation über die zugehörige App.

Eine Besonderheit stellt das integrierte, motorisierte Solarpanel auf der Oberseite dar. Dieses ist nicht starr verbaut, sondern wird von einem kleinen Motor angetrieben und richtet sich automatisch nach dem Sonnenverlauf aus. Dadurch optimiert die Kamera selbstständig die Energieaufnahme im Tagesverlauf, was einen klaren technischen Vorteil gegenüber klassischen, feststehenden Solarpanels darstellt.

Auf der Unterseite der Kamera befindet sich der Lautsprecher. Dieser dient der Zwei-Wege-Kommunikation und ermöglicht somit Gespräche zwischen dem Nutzer und Personen vor der Kamera, beispielsweise mit Paketboten oder Besuchern. Zusätzlich kann der Lautsprecher akustische Warnsignale oder eine Sirenenfunktion ausgeben, um unbefugte Personen abzuschrecken.

Der USB-Ladeport für die Erstinbetriebnahme oder das manuelle Nachladen befindet sich seitlich bzw. im unteren Bereich des Gehäuses. Er ist durch einen fest schließenden Gummiverschluss geschützt, der zuverlässig vor Feuchtigkeit und Staub schützt und somit die IP67-Zertifizierung unterstützt.

Die mitgelieferte Halterung besteht aus einem stabilen Montagearm mit Kugelgelenk, welches eine flexible Ausrichtung ermöglicht. Nach dem Fixieren befindet sich die Kamera sicher und vibrationsfrei an Wand oder Decke. Insgesamt wirkt das Design durchdacht, technisch innovativ und zugleich dezent, insbesondere das selbstnachführende Solarpanel hebt die Kamera deutlich von vielen Konkurrenzmodellen ab.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera präsentiert sich im Test als hochwertiges und robustes Gerät. Das Gehäuse ist aus widerstandsfähigem Kunststoff mit matter Oberfläche gefertigt, die sowohl ein modernes Erscheinungsbild vermittelt als auch unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und leichten Kratzern ist. Die Materialanmutung ist solide und vermittelt Stabilität, ohne billig oder dünnwandig zu wirken. Die Spaltmaße sind gleichmäßig, und es sind keine Knarzgeräusche oder Klappern feststellbar.

Auch die Haptik überzeugt mich sehr. Die Kamera fühlt sich stabil und kompakt an. Das integrierte Solarpanel ist fest in seiner motorisierten Einheit integriert und weist kein Spiel auf. Die Mechanik zur automatischen Ausrichtung ist sauber integriert und arbeitet im Betrieb zuverlässig.

Die mitgelieferte Halterung ist ebenfalls aus stabilem und belastbarem Aluminium gefertigt. Der Montagearm mit Kugelgelenk ermöglicht eine präzise Einstellung und eine sichere Fixierung nach dem Festziehen. Im Test erwies sich die Konstruktion als vibrationsfrei und ausreichend tragfähig, selbst bei stürmischen Windböen. Die Verschraubung greift sauber und gewährleistet einen festen Sitz an der Wand.

Die Kamera verfügt über eine IP67-Zertifizierung, die ihren Schutz gegen Staub und starken Regenwasser gewährleistet. Im Rahmen des Alltagstest wo es in letzter Zeit auch öfters geregnet und geschneit hat, erwies sich das Gehäuse als absolut dicht, sodass weder Feuchtigkeit noch Beschlag im Inneren feststellbar waren. Auch eine direkte Sonneneinstrahlung über mehrere Stunden führte zu keinerlei erkennbaren Materialveränderungen oder Überhitzungsproblemen.  Obwohl sich das Gehäuse leicht erwärmte, verblieb es im unkritischen Bereich.

Insgesamt überzeugt die Verarbeitung durch eine gelungene Kombination aus stabiler Bauweise, hochwertiger Materialanmutung und zuverlässiger Wetterfestigkeit. Die Kamera ist eindeutig für den dauerhaften Außeneinsatz konzipiert und vermittelt im Test ein langlebiges Gesamtbild.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Teufel Real Blue NC 3

In aller Kürze

Teufel präsentiert mit dem Real Blue NC 3 die neueste Generation seiner Noise-Cancelling-Kopfhörer. Der Nachfolger des Real Blue NC bietet deutlich längere Akkulaufzeit, optimiertes Active Noise Cancelling und erweiterte App-Funktionen. In diesem Testbericht erfahrt ihr, was sich zum Vorgängermodell geändert hat, was gut und was schlecht ist und ob sich das Upgrade lohnt. Außerdem verrate ich euch, für wen sich der Kopfhörer besonders eignet.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • Kräftiger, ausgewogener Klang
  • Transparenz- / Gesprächsmodus
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • ANC nicht Spitzenklasse
  • keine hochauflösenden Codecs
  • keine Start/Stop-Automatik

Teufel Real Blue NC 3

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich als sorgfältig konzipiert und robust. Alle Komponenten sind übersichtlich und sicher verstaut, wodurch beim Auspacken ein gepflegter Eindruck entsteht.

Der Lieferumfang umfasst neben den Over-Ear-Kopfhörern ein stabiles Hardcase für sicheren Transport, ein USB-C-Ladekabel sowie ein 3,5 mm-Klinkenkabel mit integrierter Fernbedienung, welche die Steuerung von Musik und Anrufen auch im kabelgebundenen Betrieb ermöglicht.  Des Weiteren liegen die üblichen Bedienungs- und Sicherheitshinweise bei. Ein Netzteil ist, wie bei allen Herstellern, auch hier nicht im Lieferumfang enthalten.

Insgesamt stellt Teufel damit alle notwendigen Komponenten für den sofortigen Einsatz bereit und gewährleistet Flexibilität für sowohl kabellosen als auch kabelgebundenen Gebrauch.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich in einem zeitgemäßen und funktionalen Over-Ear-Design, das trotz einer insgesamt robusten Bauweise ein angenehmes Tragegefühl vermittelt. Mit einem Gewicht von circa 270 Gramm zählt er zu den vergleichsweise leichten Noise-Cancelling-Kopfhörern seiner Klasse, was insbesondere bei längeren Hörsitzungen von Vorteil ist.

Teufel setzt auch beim Nachfolger auf eine dezente Eleganz, es gibt diesen in die Farben: Pearl White, Night Black und Steel Blue. Insbesondere die Farbvariante Steel Blue (mein Testgerät) mit schwarzen Akzenten an den Kopfband-Enden, dem Teufel Logo am Bügelende und dem „T-Logo“ auf den Ohrmuscheln erzeugt eine ansprechende, edle Optik, die sich zwischen sportlich und urban bewegt, ohne dabei verspielt zu wirken. Im Vergleich zur Vorgängergeneration hat sich am grundsätzlichen Formfaktor zwar nichts Wesentliches verändert, jedoch wirkt die neue Farbgebung in Kombination mit den matten Oberflächen insgesamt moderner und weniger klassisch. 

Die Verarbeitung vermittelt ebenfalls einen robusten Eindruck. Flexible Kopfbandbügel und drehbare Ohrmuscheln ermöglichen ein kompaktes Zusammenklappen, was den Transport erleichtert. Auch die Polster wurden im Detail optimiert und fühlen sich im Vergleich zum Vorgänger noch etwas weicher an, ein Vorteil für längeres Tragen.

Die Bedienelemente sind ergonomisch an den Ohrmuscheln positioniert. Auf der rechten Seite befindet sich ein Joystick-Steuerstick, mit dem sich Musik abspielen, pausieren, Titel navigieren und die Lautstärke regulieren lässt. Daneben befindet sich die Taste zum Wechseln der ANC-Modi (Active Noise Cancelling, Transparenzmodus und Conversation Mode). Auf der linken Seite befinden sich die Power/Bluetooth-Taste, der USB-C-Ladeanschluss und der 3,5-mm-Klinkeneingang.

Im Vergleich zur Vorgängergeneration hat Teufel bewusst auf physische Bedienelemente gesetzt, anstatt auf berührungsempfindliche Touch-Flächen. Dadurch wird eine zuverlässigere und weniger fehleranfällige Bedienung im Alltag gewährleistet, insbesondere bei kalten oder leicht feuchten Händen.

Insgesamt wirkt das Design des Real Blue NC 3 weniger konventionell, gleichzeitig aber funktional und hochwertig verarbeitet. Die Änderungen zur Vorgängerversion sind eher evolutionär als revolutionär, mit deutlicher Verbesserung in Komfort, Farbkonzept und Bedienbarkeit.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Real Blue NC 3 zeichnet sich durch hochwertige und robuste Materialien aus. Das Gehäuse ist aus mattem Kunststoff gefertigt, welcher Stabilität und Langlebigkeit gewährleistet, ohne dabei einen billigen oder klapprigen Eindruck zu erwecken. Der Kopfbügel aus Federstahl bietet Flexibilität und passt sich verschiedenen Kopfgrößen an, wobei er seine Form auch bei regelmäßigem Gebrauch beibehält.

Die Ohrmuscheln sind sorgfältig verarbeitet und mit Memory-Schaum-Polstern bezogen, die einen hohen Tragekomfort gewährleisten.  Im Rahmen von Praxistests konnte jedoch festgestellt werden, dass bei Bartträgern mit einer Dreitagebart das Lederimitat der Polster eine beschleunigte Abnutzung aufweist. Insbesondere an den Kontaktstellen zum Bartmaterial können sich mit der Zeit leichte Abnutzungserscheinungen zeigen, was bei häufiger Nutzung berücksichtigt werden sollte. Bei Abnutzung der Ohrpolster bietet Teufel den Vorteil eines unkomplizierten Austauschs. Die Polster sind lediglich geclipst und können daher problemlos nachgekauft und eigenständig ersetzt werden. 

Diese geringfügige Einschränkung tritt jedoch nicht ausschließlich bei den Kopfhörern von Teufel auf, sondern ist branchenweit verbreitet. Für Personen mit rasiertem Gesicht, Frauen und solche mit längerem Bart ist dieses Problem gänzlich zu ignorieren. Hier zeichnet sich das Produkt durch eine außergewöhnliche Langlebigkeit aus. Die Kombination aus Federstahl-Kopfbügel, robusten Gelenken und hochwertigen Materialien gewährleistet eine dauerhafte Funktionalität auch bei regelmäßiger Nutzung und Transport im Hardcase über einen längeren Zeitraum.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten) 2,7885

Google Pixel 10 Pro XL

In aller Kürze

Das Google Pixel 10 Pro XL stellt eine konsequente Weiterentwicklung des Pixel 9 Pro XL dar und optimiert dieses an strategisch wichtigen Stellen. Der neu integrierte Tensor-G5-Prozessor ermöglicht eine signifikante Leistungssteigerung sowie verbesserte KI-Funktionen.  Darüber hinaus zeichnet sich das Display durch erhöhte Helligkeit aus, während der vergrößerte Akku eine längere Akkulaufzeit gewährleistet.  Erwähnenswert sind zudem die Einführung des Qi2-Magnet-Ladens sowie die Implementierung modernster Konnektivitätstechnologien.  Obwohl keine umfassenden Design- oder Kamerainnovationen vorgenommen wurden, konzentriert sich Google auf gezielte Optimierungen in den Bereichen Software und KI. Im Rahmen dieses Tests verrate ich euch, ob diese evolutionären Verbesserungen ein substanzielles Upgrade rechtfertigen und ob sich der Kauf lohnt. 

Gefällt uns

  • gute Kamera mit KI-Funktionen
  • Updates über bis zu 7 Jahre
  • gutes OLED-Display mit QHD, 120 Hz und starker Helligkeit
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Stabile, intuitive Software ohne Bloatware
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • Ladegeschwindigkeit nicht marktführend
  • KI-Features in manchen Regionen eingeschränkt
  • Kein radikaler Hardware-Sprung gegenüber Pixel 9 Pro XL

Google Pixel 10 Pro XL

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Unboxing des Google Pixel 10 Pro XL fällt mir die konsequente Fortführung der Verpackungsphilosophie des Vorgängermodells, des Pixel 9 Pro XL, auf. Die äußere Verpackung präsentiert sich auf den ersten Blick als schlicht, elegant und funktional, im Einklang mit der Designlinie der Pixel-Reihe. Eine klare Beschriftung, eine reduzierte Gestaltung und ein hochwertiges, aufgeräumtes Erscheinungsbild.

Das Innere des Geräts präsentiert sich in identischer Gestaltung wie beim Vorgängermodell. Das Smartphone ist sicher in einer präzise gefertigten Formschale untergebracht, die optimalen Schutz vor Stößen und Verrutschen gewährleistet. Kabel und Zubehör sind übersichtlich und sauber getrennt verstaut. Dieses Konzept bietet somit ein vertrautes Unboxing-Erlebnis für Nutzer, die bereits mit einem Pixel-Modell der Vorgängerversion vertraut sind.

Lieferumfang des Pixel 10 Pro XL:

Das Smartphone ist sicher und zentral positioniert. Ein SIM-Eject-Tool ermöglicht das einfache Einsetzen der SIM-Karte. Ein USB-C-auf-USB-C-Kabel ist für das Laden und die Datenübertragung vorgesehen. Eine Kurzanleitung und Sicherheitshinweise sind ebenfalls enthalten. Wie bereits beim Pixel 9 Pro XL und anderen Smartphone-Herstellern, darunter Apple, wird im Lieferumfang jedoch kein Netzteil und keine Kopfhörer mitgeliefert. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Google Pixel 10 Pro XL setzt die etablierte Pixel-Designsprache fort und bewahrt die klare, reduzierte Formensprache. Eine deutliche Ähnlichkeit zum Pixel 9 Pro XL ist auf den ersten Blick erkennbar. Die prägende horizontale Kamera-Leiste auf der Rückseite bleibt ein wesentliches Designelement und gewährleistet einen hohen Wiedererkennungswert.

Das Google Pixel 10 Pro XL zählt zu den größeren Premium-Smartphones auf dem Markt. Mit seinen Abmessungen von 162,8 × 76,6 × 8,5 mm präsentiert es sich insbesondere in der Breite und Höhe als markantes Gerät und entspricht möglicherweise nicht den Präferenzen von Nutzern, die Wert auf kompakte Formate legen.

Mit einem Gewicht von circa 232 Gramm ist das Gerät deutlich schwerer als viele andere Flaggschiffe. Dieses erhöhte Gewicht resultiert einerseits aus dem großformatigen Display, dem leistungsstarken Akku und der robusten Konstruktion, vermittelt jedoch gleichzeitig ein Gefühl von Wertigkeit und Stabilität in der Handhabung.

Die Rückseite des Geräts ist aus mattiertem Glas gefertigt, welches eine hochwertige Haptik vermittelt und die Anfälligkeit für Fingerabdrücke signifikant reduziert. Der Aluminiumrahmen ist präzise verarbeitet, leicht abgerundet und integriert sich nahtlos in das Gesamtdesign. Die Übergänge zwischen Glas und Rahmen sind makellos ausgeführt, was den Premium-Charakter des Geräts unterstreicht.

Die Vorderseite des Geräts wird von einem großflächigen, nahezu randlosen Display dominiert, das durch äußerst schmale Einfassungen besticht. Die zentrale Punch-Hole-Kamera ist dezent integriert und beeinträchtigt die alltägliche Nutzung nicht.  Insgesamt präsentiert sich das Gerät als modern, aufgeräumt und funktional, ohne verspielte Akzente oder auffällige Experimente.

Aufgrund seiner Abmessungen und seines Gewichts bietet das Pixel 10 Pro XL zwar eine solide Haptik, jedoch ist die Einhandbedienung für Nutzer mit kleineren Händen möglicherweise eingeschränkt. Die IP68-Zertifizierung gewährleistet jedoch einen umfassenden Schutz vor Staub und Wasser und erhöht somit die Alltagstauglichkeit des Geräts.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität des Pixel 10 Pro XL entspricht Premium-Standards. Google kombiniert eine Glasrückseite mit einem Aluminiumrahmen, wobei die Übergänge makellos ausgeführt sind und die Spaltmaße umlaufend gleichmäßig sind. Das mattierte Glas vermittelt ein hochwertiges Haptikgefühl und ist relativ unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, während der Aluminium-Rahmen für Stabilität und ein solides Handling sorgt.

Die Tasten für Lautstärke und Power sind präzise integriert, weisen keine Spiel auf und verfügen über einen definierten Druckpunkt. Die Kamera-Leiste ist fest mit dem Gehäuse verbunden und wirkt robust.

Ein wesentlicher Aspekt der Verarbeitungsqualität stellt die IP68-Zertifizierung dar, die das Pixel 10 Pro XL staub- und wasserdicht macht.  Dadurch ist das Gerät im täglichen Gebrauch gegen Spritzwasser, Regen oder kurzzeitiges Eintauchen geschützt, was die Alltagstauglichkeit erheblich erhöht.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

Huawei Pura 80 Ultra

In aller Kürze

Mit dem Pura 80 Ultra setzt Huawei erneut Maßstäbe in seiner Premium-Smartphone-Reihe und demonstriert erneut seine Kompetenz in der Entwicklung eigener Smartphones mit einem herausragenden Kamera-Setup. Der Schwerpunkt liegt auf erstklassiger Fotografie, was sich bereits im Design widerspiegelt. Auf der Rückseite befindet sich das meiner Meinung nach derzeit wuchtigste und am stärksten hervorstechende Kamera-Plateau.  Das Huawei Pura 80 Ultra besticht durch seine hochwertige Verarbeitung und eine Reihe weiterer innovativer Technologien. Gleichzeitig muss sich das Gerät den bekannten Einschränkungen durch den fehlenden Zugriff auf Google-Dienste stellen. Ob das Gesamtpaket dennoch überzeugt, zeigt dieser ausführliche Test.

Gefällt uns

  • Hohe Akkulaufzeit und schnelle Ladezeiten
  • Herausragende Kamera-Qualität
  • Sehr gutes Display
  • Hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • Software-Ökosystem und fehlende Dienste schmälern den Alltagskomfort
  • Prozessor/Performance nicht auf Top-Niveau
  • Hoher Kaufpreis
  • kein 5G

Huawei Pura 80 Ultra

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Huawei Pura 80 Ultra wird in einer hochwertig verarbeiteten und stabilen Verkaufsverpackung ausgeliefert, die dem Premium-Anspruch des Geräts gerecht wird. Die Umverpackung ist besonders ansprechend gestaltet und entspricht dem Kamera-Plateu, auf dem der Name des Smartphones in diesem erhebenden Zentrum aufgedruckt ist. Nach dem Entfernen der Umverpackung kommt die etwas schlichtere, aber dennoch stabile Box zum Vorschein, welche ebenfalls das neue „Pura“-Branding dezent auf der Oberseite trägt. Nach dem Entfernen des Deckels der Verpackung wird zunächst das neue Smarten präsentiert. Unter diesem befindet sich, geschützt durch einen stabilen Einleger, das Zubehör. 

Im Lieferumfang befinden sich:

  • das Huawei Pura 80 Ultra
  • ein USB-C-Ladekabel
  • ein leistungsstarkes 100 Watt Schnelllade-Netzteil
  • ein SIM-Tool
  • eine Schutzhülle im passenden Puro Design
  • Kurzanleitungen und Garantieunterlagen

Es ist hervorzuheben, dass Huawei im Gegensatz zu zahlreichen Wettbewerbern weiterhin ein Ladegerät im Lieferumfang des Geräts inkludiert, wodurch die volle Schnellladefunktion ohne zusätzliche Kosten realisiert werden kann. Die Verpackung vermittelt bereits beim Auspacken einen wertigen Eindruck und unterstreicht den Premium-Charakter des Geräts.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Huawei Pura 80 Ultra zeichnet sich durch ein markantes und selbstbewusstes Design aus, das seine Positionierung als Premium-Flaggschiff des Unternehmens Huawei unterstreicht. Ein zentrales Gestaltungselement stellt das großflächige, geometrisch gestaltete Kameramodul auf der Rückseite dar. Dieses dient nicht nur funktionalen Zwecken, sondern wird bewusst als visuelles Highlight eingesetzt, um den Fokus des Geräts auf die Kamera-Technologie zu lenken.

Die Rückseite des Geräts wird maßgeblich von einem prominenten Kameramodul geprägt. Dieses befindet sich zentral im oberen Bereich und ragt deutlich über die Gehäuselinie hinaus. Das Modul integriert die Hauptkamera, die Ultraweitwinkelkamera, ein Dual-Tele-System mit zwei optischen Zoomstufen, diverse Sensoren sowie einen LED-Blitz.

Das Kameramodul wurde nicht ausschließlich funktional, sondern bewusst als Designmerkmal konzipiert, um dem Gerät einen hohen Wiedererkennungswert zu verleihen. Dies führt jedoch dazu, dass das Smartphone ohne Schutzhülle auf einer ebenen Oberfläche deutlich aufschaukelt. Die Verwendung einer Schutzhülle reduziert dieses Problem zwar, neutralisiert es jedoch nicht vollständig. 

Die Rückseite des Geräts ist aus hochglänzendem Glas gefertigt, welches eine hochwertige Optik vermittelt, jedoch Fingerabdrücke stark anzieht. In Kombination mit dem eleganten Aluminiumrahmen, welcher das Display und die Glasrückseite einfasst, entsteht ein harmonischer Gesamteindruck. Die leicht abgerundeten Kanten gewährleisten trotz der beachtlichen Gerätegröße eine angenehme Handhabung, ohne dabei an Modernität zu verlieren. Huawei hat die Bedienelemente strategisch am Gerät verteilt, sodass sich die Lautstärkewippe und Power-Taste auf der rechten Seite befinden, beide gut erreichbar und mit einem klaren Druckpunkt ausgestattet. Die linke Seite ist frei von Bedienelementen, was das Design ruhiger wirken lässt. An der Unterseite ist zentral der USB-C-Anschluss positioniert, rechts befindet sich das Lautsprechergitter, links das Mikrofon sowie der SIM-Kartenschacht. An der Oberseite befinden sich ein weiteres Mikrofon und weitere Öffnungen für Lautsprecher bzw. Sensorik. Die Platzierung ist klassisch und ergonomisch sinnvoll gewählt, auch bei einhändiger Nutzung.

Das 6,8-Zoll-Display nimmt die Front des Geräts nahezu vollständig ein.  Schmale Ränder und leicht abgerundete Kanten verleihen dem Gerät ein zeitgemäßes Design. Die Frontkamera ist diskret in einer kleinen zentralen Punch-Hole-Aussparung im oberen Displaybereich integriert und fällt im täglichen Gebrauch kaum auf. Unter dem Display befindet sich ein optischer Fingerabdrucksensor, der unsichtbar integriert ist und zur optischen Aufgeräumtheit der Front beiträgt.

Mit Abmessungen von 163 × 76 × 8,3 Millimetern zählt das Gerät zu den größeren Modellen seiner Kategorie. Das Gewicht von etwa 230 Gramm ist deutlich wahrnehmbar, liegt jedoch im erwartbaren Bereich für ein Smartphone mit Glasgehäuse, Metallrahmen, leistungsstarkem Akku und umfangreichem Kamerasystem.

Das Huawei Pura 80 Ultra ist in zwei Farbvarianten erhältlich. Dazu gehört eine schwarze Version mit goldfarbenen Kamerarändern, welche die Objektive durch goldene Akzente hervorheben, sowie eine reine Gold-Variante (mein Testgerät), die den luxuriösen Charakter des Geräts unterstreicht.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Huawei Pura 80 Ultra zeichnet sich durch eine Verarbeitung auf durchgehendem Oberklasse-Niveau aus.  Die Kombination aus hochwertigem Aluminiumrahmen und widerstandsfähigem Glas verleiht dem Gerät ein äußerst robustes und langlebiges Erscheinungsbild.

Die Spaltmaße sind gleichmäßig, die Übergänge präzise ausgeführt und sämtliche Bedienelemente sind fest mit einem klar definierten Druckpunkt integriert. Es wirkt nichts locker oder minderwertig verarbeitet. Das Huawei Pura 80 Ultra verfügt über die Zertifizierungen IP68 und IP69.  Während die IP68-Zertifizierung Schutz vor Staub und dauerhaftem Untertauchen gewährleistet, ergänzt die IP69-Zertifizierung die Widerstandsfähigkeit des Geräts gegen Wasser unter hohem Druck.  Somit zählt das Huawei Pura 80 Ultra zu den besonders robusten Premium-Smartphones seiner Klasse. Das Display sowie die Rückseite des Geräts sind mit Kunlun Glass 2 ausgestattet, welches eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Stürze und Kratzer gewährleistet.

Das Huawei Pura 80 Ultra, mit einem Gewicht von etwa 230 Gramm, ist zwar kein besonders leichtes Gerät, doch angesichts der hochwertigen Materialien, des großzügigen Akkus und des komplexen Kamerasystems erscheint dieses Gewicht angemessen. Insgesamt vermittelt das Pura 80 Ultra einen sehr hochwertigen Eindruck und erfüllt die Erwartungen an ein modernes Premium-Smartphone ohne erkennbare Verarbeitungsmängel.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

Teufel Airy TWS Pro

In aller Kürze

Mit den Teufel Airy TWS Pro präsentiert Teufel eine Premium-Variante seiner beliebten In-Ear-Kopfhörer. Diese zeichnen sich durch verbesserten Klang, optimiertes Noise-Cancelling sowie weitere Verbesserungen aus. Das Design besticht durch eine harmonischere Optik und eine hochwertigere Anmutung. Auch das Bedienkonzept wurde überarbeitet und die Farbauswahl geringfügig angepasst. Ähnlich wie die Teufel Airy TWS 2 sind die Airy Pro TWS IPX4-zertifiziert und werden durch die hauseigene „Teufel Go“-App unterstützt. 

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • adaptives ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang
  • hohes max. Output
  • App-Anbindung
  • Qualcomm® aptX™ Adaptiv

Gefällt uns weniger

  • kein LDAC Support
  • ANC und Transparenz-Modus nicht die besten
  • Akkulaufzeit etwas enttäuschend

Teufel Airy TWS Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Teufel Airy TWS Pro werden in einer kompakten, umweltfreundlichen Verpackung präsentiert, die ungebleicht ist und einen natürlichen Eindruck vermittelt. Die Vorderseite der Verpackung zeigt eine schlichte Skizze der In-Ear-Kopfhörer sowie das Teufel-Logo. Auf der schmalen Rückseite befindet sich ein Aufkleber mit wichtigen Informationen, darunter die Seriennummer und Details zur Farbe. Weitere Spezifikationen sind auf der Verpackung nicht explizit angegeben.

Die Verpackung der Teufel Airy TWS Pro erfüllt zwei wesentliche Funktionen: Sie gewährleistet einen zuverlässigen Schutz des Produkts während des Transports und ermöglicht eine schnelle Identifikation des Produkts durch die Mitarbeiter im Teufel-Store sowie im Lager. Für detaillierte Informationen zu den Teufel Airy TWS Pro empfehlen wir euch, die offizielle Webseite zu besuchen, auf der umfassende Details bereitgestellt werden.

Zur ordnungsgemäßen Entnahme des Produkts aus der Verpackung entfernen Sie den Klebestreifen an der Unterseite. Im Inneren befindet sich zunächst ein Schaumstoffeinsatz, welcher den Transportschutz gewährleistet. Nach der Entnehme kommt das Ladecase zum Vorschein, in welchem die beiden In-Ears bereits eingesetzt sind. Das Ladecase ist zusätzlich in Folie verpackt, um zusätzlichen Schutz zu bieten. Die In-Ear-Kopfhörer sind an den Ladekontakten mit einem Klebestreifen versehen, um den Akku während der Lagerung zu schützen. Dieser Klebestreifen muss entfernt werden, um die In-Ear-Kopfhörer durch das Ladecase aufladen zu können.

Das Ladecase wird durch einen Karton innerhalb der Verpackung zentriert gehalten. In dessen seitlichen Hohlräumen befinden sich sowohl das USB-A-auf-USB-C-Ladekabel als auch verschiedene Größen von Anpassstücken. TEUFEL liefert die Anpassstücke in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits werkseitig an den In-Ear-Kopfhörern angebracht wurde. Am Boden der Verpackung befinden sich die üblichen Informationen, einschließlich Sicherheitshinweisen und einer Kurzanleitung.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Teufel Airy TWS Pro stellen das aktuelle Premium-In-Ear-Modell des renommierten Herstellers dar, was sich bereits beim Auspacken und der visuellen Betrachtung der Ohrhörer manifestiert. Sie vermitteln ein Gefühl von hochwertiger Verarbeitung, die Materialauswahl ist sorgfältig abgestimmt und die Details wirken im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen deutlich edler.

Die In-Ears von Teufel sind in fünf Farbvarianten erhältlich: Night Black, Silver White, Misty Green sowie die exklusiven Farben Steel Blue und Comic Teal. Letzteres, mein Testmuster, zeichnet sich durch ein dunkleres, leicht glitzerndes Grün aus. Je nach Lichteinfall oder Blickwinkel variiert die Farbgebung in dunklere, leicht violette bis dunkelblaue Töne. Dieser Effekt verleiht den In-Ears und dem Charging Case ein besonders edles und ansprechendes Erscheinungsbild.

Die Airy TWS Pro von Teufel zeichnen sich durch ein mattes Kunststoff-Gehäuse aus, das Fingerabdrücke und Gebrauchsspuren im täglichen Gebrauch effektiv verbirgt. Neben der praktischen Funktionalität trägt das matte Gehäuse zur hochwertigen Optik der In-Ears bei. Mein In-Ear in der Farbe Comic Teal kommt in dieser Hinsicht besonders gut zur Geltung und wirkt nicht ganz so schlicht wie beispielsweise die weiße oder schwarze Ausführung.

Die Airy TWS Pro von Teufel setzen auf das bewährte Knospe-mit-Stiel-Design, das auch von den Apple AirPods bekannt ist. Die Außenseite ist in der gewählten Farbe gehalten, während die Innenseite und weitere Details in Schwarz ausgeführt sind. Neben dem schwarzen „T-Logo“ befindet sich auf der Außenseite auch ein schwarzes Lautsprechergitter. Eine kleine LED im oberen Bereich signalisiert den aktuellen Status der In-Ears. 

Am Ende des verlängerten Stiels befinden sich zwei vergoldete Ladekontakte sowie ein Mikrofon. An der Seite befindet sich zudem eine deutlich abgesetzte, kleine Taste, über die die In-Ear-Kopfhörer neben den zusätzlichen Gestensteuerungen bedient werden können. An der schwarzen Innenseite befinden sich zahlreiche Mikrofone, die für die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) benötigt werden, sowie der Treiberkanal. 

Ladecase

Das Gehäuse ist in der gleichen Farbe und dem gleichen matten Kunststoff wie die In-Ear-Kopfhörer gehalten, wodurch es weitgehend fingerabdruckresistent ist. Die mehrfarbige Oberfläche des Gehäuses, die sich je nach Blickwinkel verändert, verleiht ihm zusammen mit den In-Ear-Kopfhörern ein ansprechendes Erscheinungsbild.

Das Teufel-Logo befindet sich im runden Zentrum der Vorderseite des Gehäuses. An der rechten schmalen Seite befinden sich vier LEDs zur Anzeige des Akkustands. Direkt darunter befinden sich der USB-C-Anschluss und der Kopplungs-Knopf.

Das Gehäuse ähnelt stark dem der Teufel Airy TWS 2 und ist daher recht kantig. Dadurch kann es auf nahezu jeder Seite auf den Tisch gestellt werden und steht dabei stets stabil. Der Nachteil ist jedoch, dass es sich dadurch nicht gerade als ergonomisch gestaltet. Im Alltag stellt dies jedoch kein signifikantes Problem dar. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Teufel Airy TWS Pro ist insgesamt zufriedenstellend. Der verwendete Kunststoff vermittelt ein hochwertiges Anfassgefühl und präsentiert sich dank der matten Oberflächenbeschaffenheit optisch ansprechend. Obwohl im Vergleich zu höherpreisigen Modellen noch Verbesserungspotenzial besteht, entspricht die Verarbeitungsqualität den Erwartungen an ein Produkt in der aktuellen Preisklasse unter 120 €.

Die In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus, bieten einen angenehmen Tragekomfort und gewährleisten einen sicheren Sitz im Ohr. Auch das Ladecase wirkt zweckmäßig und robust, was den Gesamteindruck der Verarbeitungsqualität positiv unterstreicht. Der Deckel des Ladecases verfügt über eine kleine Rastung. Wird dieser Widerstand nicht überwunden, schließt sich der Deckel automatisch. Bei Überwindung des Widerstandes bleibt das Ladecase geöffnet, bis es manuell geschlossen wird.

Das geringe Gewicht der Kopfhörer wird durch das Kunststoffgehäuse und die In-Ear-Bauweise erreicht, was in der Branche üblich ist. Kunststoff zeichnet sich zudem durch seine Robustheit gegenüber Schweiß und Spritzwasser aus, entsprechend der Schutzklasse IPX4. Die In-Ear-Kopfhörer sind dank der integrierten Dichtungen gegen äußere Einflüsse wie Regen geschützt. Diese Dichtungen verhindern das Eindringen von Wasser in die Elektronik und erhöhen somit die Langlebigkeit der Geräte. 

Die In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein geringes Gewicht von jeweils 5,7 Gramm aus, während das Ladecase mit etwa 64 Gramm zu Buche schlägt. Unter Berücksichtigung der individuellen Hautbeschaffenheit, insbesondere bei fettiger Haut, können Fingerabdrücke auf dem Case sichtbar werden. Diese Spuren lassen sich jedoch problemlos entfernen und beeinträchtigen den Gesamteindruck nicht in nennenswertem Maße.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

JBL Live Beam 3

In aller Kürze

Die JBL Live Beam 3 Kopfhörer bieten einen hervorragenden Klang und angenehmen Tragekomfort. Einzigartig ist das Smart Case, das nicht nur zum Aufladen und Aufbewahren der In-Ears dient, sondern auch über ein Touch-Display verfügt. Über dieses Display lassen sich alle wichtigen Funktionen direkt vom Smartphone aus steuern. Meines Wissens ist dies ein einzigartiges Feature, das JBL mit diesen Kopfhörern eingeführt hat. Entsprechend lag die UVP bei 199,99€.  Mittlerweile sind die Live Beam 3 jedoch schon etwas länger auf dem Markt und bereits für unter 140€ erhältlich, was sie meiner Meinung nach noch attraktiver macht.

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • gutes ANC
  • Ladecase mit praktischem Display
  • Umfangreiche App
  • IPX55 Schutz (In-Ears)
  • ANC verändert Klang nicht

Gefällt uns weniger

  • ANC gut aber nicht das Beste

JBL Live Beam 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kopfhörer der LIVE-Serie hat JBL nun schon einige Zeit im Sortiment und regelmäßig gibt es hier komplett neue Modelle oder ein Upgrade auf eine neue Generation. Bei den JBL Live Beam 3 handelt es sich um eine neue Generation.

JBL bleibt seinem Verpackungsdesign treu und präsentiert die In-Ears erneut in einer rundum informativen Verpackung mit dem charakteristischen Sichtfenster an der Rückseite.  Dieses Fenster ermöglicht einen Blick ins Innere und zeigt die beiden In-Ears. Beginnen wir jedoch wie gewohnt mit der Vorderseite der Verpackung.  Sie präsentiert sich in den typischen JBL-Farben Weiß, Orange und Schwarz. Die eigentliche stabile Verpackung befindet sich in der beschriebenen bunt bedruckten Umverpackung.  Eine Neuerung gibt es bei der Innenverpackung: Diese ist nun ungebleicht und nicht mehr schwarz gefärbt, was deutlich umweltfreundlicher ist.

Die Vorderseite der Verpackung zeigt die In-Ears und das neue Smart-Case. Das JBL-Logo befindet sich in der oberen linken Ecke, während die Modellbezeichnung seitlich nach unten verläuft. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind nun unten links aufgeführt. JBL hebt die Vorteile des Smart-Cases, True Adaptive Noise Cancelling und die hervorragende Sprachqualität bei Telefonaten hervor. Unten rechts informiert JBL wie gewohnt über die Akkulaufzeit. Mit einer vollen Aufladung können 12 Stunden Musik gehört werden, das Case verlängert die Laufzeit um weitere 36 Stunden.  Insgesamt ergibt sich so eine Akkulaufzeit von rund 48 Stunden mit mehreren Aufladungen. Ob dieser Wert im Alltag erreicht wird, verrate ich euch im Abschnitt „Akkulaufzeit“.

Auf der rechten schmalen Seite zeigt JBL anhand kleiner Skizzen, was im Lieferumfang der JBL Live Beam 3 enthalten ist.  Darüber hinaus gibt es Ausschnitte der App und ihrer Funktionen, die angepasst werden können.  Neben dem Equalizer lassen sich beispielsweise das ANC und der Bildschirmhintergrund des Cases ändern.

Wie die meisten Unternehmen hält sich JBL auf der Rückseite mit Details zurück.  Hier findet sich jedoch ein direkt auffälliges Sichtfenster, ähnlich dem der JBL Live Pro 2.  Dieses ermöglicht einen Blick auf das neue Smart Case, ohne die Verpackung öffnen zu müssen.  JBL präsentiert die In-Ears zusammen mit dem Case und hebt wichtige Ausstattungsmerkmale hervor, darunter das true adaptive NC, das Smart Case und den beeindruckenden JBL Raumklang. 

Entfernen Sie die beiden Klebestreifen an der Unterseite, um das gesamte Innenleben der Verpackung herauszuziehen. Sie erhalten eine ungebleichte, stabile Kartonage mit einer Aussparung im Deckel, durch die Sie das neue Smart Case durch ein Sichtfenster begutachten können.  Nach dem Aufklappen finden Sie auf der Kartonage eine Art Kurzanleitung, die Ihnen bei den ersten Schritten hilft. Im transparenten Kunststofffenster befindet sich das Case mit den beiden In-Ear-Kopfhörern direkt darin. Um den Akku über das Case aufzuladen, müssen Sie die beiden Klebestreifen an den Ladekontakten entfernen, da der Akku sonst nicht aufgeladen werden kann. Entsorgen Sie die transparente Verpackung nicht versehentlich, da JBL darin auch die weißen Anpassstücke integriert hat. Im Karton darunter finden Sie eine Anleitung und ein kurzes USB-A-auf-USB-C-Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Live Beam 3 In-Ears zeichnen sich durch ihr Steg-Design aus, ähnlich wie die JBL Live Flex und JBL Live Pro 2.  Sie werden mit Silikonaufsätzen geliefert, die eine individuelle Anpassung an den Ohrkanal ermöglichen. Dadurch bieten sie bereits ohne aktives ANC eine deutlich bessere Geräuschisolierung als die JBL Live Flex, die ohne diese Aufsätze auskommt. Mit einem Gewicht von knapp über 5 Gramm pro Ohrhörer sind die Live Beam 3 angenehm leicht und dank ihres kompakten Designs bequem zu tragen.

Die JBL Live Beam 3 In-Ears bestehen aus zwei Teilen: der knospenförmigen Einheit, die den Treiberausgang und den Großteil der Elektronik beherbergt, und dem kurzen Steg.  Dieser Steg sorgt für einen sicheren Halt, ragt aber im Vergleich zu kompakteren In-Ears deutlich aus dem Ohr hervor. Die Bedienung erfolgt über Touch-Sensoren an der Außenseite des Stegs, wie bei allen neuen In-Ears von JBL. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt, der für ein geringes Gewicht sorgt und gleichzeitig Schutz vor Staub und leichtem Strahlwasser wie Regen und Schweiß bietet, jedoch nicht wasserdicht ist.

Das Gehäuse der JBL Live Beam 3 gefällt mir sehr gut. Bei meinem silbernen Modell harmoniert das Grau perfekt mit den Chrome-Elementen. Die Außenseite am Steg ist in Hochglanz ausgeführt und neben der Status-LED ist ein JBL-Logo im Chrom eingelassen. Der Rest der In-Ears ist mattiert, wodurch sie relativ unempfindlich gegen Fingerabdrücke sind. An der Innenseite des „Stiels“ befindet sich die Seitenbeschriftung, die anzeigt, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Diese Beschriftung ist jedoch identisch mit der Gehäusefarbe und recht klein, sodass Personen mit eingeschränkter Sehkraft Schwierigkeiten haben könnten, sie zu erkennen.  Die Ladekontakte wurden bei dieser Kopfhörer-Serie in die Innenseite der Knospen verlegt, was sinnvoll ist, da die In-Ears im Case liegen, im Gegensatz zu den JBL Live Flex.

Jedes In-Ear-Modell verfügt über ein Mikrofon am Ende des Steges, das für Telefonate verwendet wird. Zwei weitere Mikrofone befinden sich an der Knospe: ein kleineres zeigt nach unten, während das andere kurz hinter den Anpassstücken sitzt, sobald die In-Ears im Gehörgang platziert sind. Diese Mikrofone erfassen Umgebungsgeräusche, sodass die Elektronik Gegensignale erzeugen kann, um diese Geräusche zu neutralisieren.  Schließlich befindet sich der Treiberausgang, der den Klang ins Gehör befördert, an der Innenseite der Knospe. Jeder In-Ear verfügt außerdem über einen Sensor, der erkennt, ob es getragen wird. 

Neben dem von mir getesteten Modell ist silber, gibt es die JBL Live Beam 3 auch noch in folgenden Farben: Schwarz, Blau und Lila. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein. Dual-Connect gehört inzwischen beim JBL zum Standard und so kann man natürlich auch die JBL Live Flex im Stereo-Betrieb und auf Wunsch auch einzeln im Mono Betrieb verwenden. Also entweder den linken oder rechten Kopfhörer einzeln, ganz wie man dies gerade bevorzugt.

Ladecase

Das Ladecase, eigentlich ein eher überschaubarer Abschnitt meiner Tests, hat JBL hier deutlich interessanter gemacht. Das Case, das bisher nur zum Aufbewahren und Aufladen des Akkus diente, verfügt nun über ein Display. Das 1,45 Zoll große Touchscreen-Display, das erstmals mit den JBL Tour Pro 2 eingeführt wurde, ist nun auch in die anderen Generationen an True Wireless In-Ears integriert worden und erweitert deren Funktionsumfang deutlich. 

Meiner Meinung nach bietet das kleine Display einen enormen Komfort, da man alle wichtigen Einstellungen direkt über das Display vornehmen kann, ohne jedes Mal das Handy aus der Tasche zu holen. Über das im Deckel des Ladecase eingelassene Display kann man beispielsweise die Lautstärke regeln, das ANC ein- und ausschalten, die Wiedergabe steuern und den Akkustand der In-Ears und des Ladecase einsehen.   

Mit seinen Maßen von 61 x 51 x 30 cm ist das Case zwar nicht gerade klein, passt aber dennoch bequem in meine Hosentasche. Die abgerundeten Kanten sorgen für ein angenehmes Gefühl in der Hand, sodass ich es als Handschmeichler bezeichnen würde. Abgesehen vom Display befindet sich an der Außenseite nur am hinteren Bereich der USB-C-Anschluss zum Laden des Akkus. Das Smart Case kann jedoch sowohl über Kabel als auch induktiv aufgeladen werden. Eine Öse in der hinteren Ecke ermöglicht das Befestigen einer Schlaufe. 

Der Smart Cast verfügt über eine länglich verlaufende Griffmulde an der Front, die das Öffnen erleichtert. Im Inneren erwartet einen eine ansprechende Gestaltung. Der Name der In-Ears ist auf der Innenseite des Deckels eingraviert und der Bereich, in dem sie platziert werden, ist ebenfalls stilvoll gestaltet. Die Seitenbeschriftung zeigt euch genau, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Dank der bewährten magnetischen Halterung werden die In-Ears sicher gehalten und zuverlässig aufgeladen.  

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die JBL Live Beam 3 überzeugen mit einer hervorragenden Verarbeitung. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecases fühlt sich angenehm an und die Übergänge sind sauber verarbeitet. Das robuste Aluminiumscharnier des Ladecases, das häufig geöffnet und geschlossen wird, sorgt für Langlebigkeit. Sowohl das Case als auch die In-Ears sind sauber verarbeitet, sodass keine störenden Kanten oder Übergänge zu spüren sind. Alles fühlt sich glatt und geschmeidig an.

Die In-Ears von JBL verzichten auf physische Tasten und setzen stattdessen auf Touch-Sensoren. Dadurch drücken sie sich beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz, daher habe ich hier nichts zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Jackery Explorer 240 v2

In aller Kürze

Jackery hat die Jackery Explorer 240 v2 vorgestellt, eine neue Powerstation der zweiten Generation mit LiFePO4-Akku. Sie bietet im Vergleich zum Vorgänger ein verbessertes Design und neue Funktionen wie Schnellladen und App-Steuerung. Die Charge Schild 2.0 Technologie sorgt mit 62 Schutzmechanismen, 12 BMS-Schutzformen und vier physischen Schutzformen für hohe Sicherheit. Dank des LFP-Akkus sind bis zu 3.000 Ladezyklen möglich. Der Transportgriff ist jetzt klappbar und das Gerät entspricht den IEC-Standards für Stoßfestigkeit und EMV-Konformität (keine unzulässigen elektromagnetischen Störungen). Jackery bietet all diese Funktionen für eine UVP von 249€ an, die aktuell auf 199€ reduziert ist. 

Gefällt uns

  • LiFePO4-Akku mit 256Wh
  • Vielseitige Anschlussmöglichkeiten
  • Schnellladefunktion in 1 Std. voll
  • Bluetooth & WiFi zur Steuerung über die App
  • tolle Software
  • gute Lüftersteuerung
  • IEC-zertifizierte Sicherheit
  • klappbarer Transportgriff
  • LED-Leuchte

Gefällt uns weniger

  • keine DC-Schnittstelle
  • kein Schutz bei Stürzen

Jackery Explorer 240 v2

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Jackery Explorer 240 v2 wird in einer passenden Verpackung geliefert, die dem Produkt entspricht. Die Verpackung ist knallig orange, passend zum orangenen Herstellerlogo. Die weiße Schrift auf dem Orange ist gut lesbar.

Auf der Vorderseite präsentiert Jackery neben dem Herstellernamen den Bereich Solar Generatoren, auf den man sich spezialisiert hat. Das Unternehmen verfügt über 11 Jahre Erfahrung und ist mit 3 Millionen verkauften Einheiten (Januar 2018 bis Dezember 2022) der führende Hersteller in diesem Bereich.  Auf der Vorderseite ist außerdem der Jackery Explorer 240 v2 abgebildet.

Auf der linken Seite der Verpackung präsentiert Jackery zwei Bilder, die die Vielseitigkeit des Produkts veranschaulichen. Das erste Bild zeigt einen jungen Mann mit Rucksack, der die Powerstation in der Hand hält. Der Rucksack ist mit dem Jackery SolarSaga 40 Mini ausgestattet, welche die Powerbank durch die Sonneneinstrahlung auflädt. Das zweite Bild zeigt, wie der Mann die aufgeladene Powerbank nutzt, um seine Geräte in der Nacht mit Strom zu versorgen. 

Auf der Rückseite des Jackery Explorer 240 v2 finden Sie technische Details wie Gewicht, Maße und maximale Eingangs- und Ausgangswerte der Anschlüsse. Nachdem man das Klebesiegel an der Oberseite durchtrennt hat, kann man den Karton öffnen. Zunächst sieht man das Netzteil zum Aufladen an einer normalen EU-Steckdose und die Bedienungsanleitung. Nach dem Entfernen eines Zwischenbodens kommt der Jackery Explorer 240 v2 zum Vorschein. Durch einfaches Hochklappen des integrierten Transportgriffs lässt er sich bequem aus der Verpackung ziehen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Powerstation mit den Maßen 17 x 15 x 23 cm und einem Gewicht von 3,6 Kilogramm ist zwar nicht gerade leicht, bietet aber eine ordentliche Kapazität von 256Wh. Für den einfachen Transport verfügt sie über einen Tragegriff auf der Oberseite. Dieser ist nun nicht mehr starr, sondern kann bei Bedarf hochgeklappt und anschließend wieder bündig umgeklappt werden. 

Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff und ist teilweise grau und orange gefärbt. Die matte Ausführung finde ich gut, denn Fingerabdrücke sind darauf nicht sichtbar. Vier Gummifüße am Boden sorgen für sicheren Stand, ohne Kratzer zu hinterlassen. Die Ecken sind jedoch nicht gepolstert, sodass bei einem Sturz aus geringer Höhe bereits Schäden am Gehäuse entstehen können. 

Das kleine Display an der Front ist übersichtlich gestaltet und zeigt alle wichtigen Informationen an, darunter den aktuellen Ladezustand, die Ausgangs- bzw. Eingangsleistung sowie den Status von Bluetooth und WLAN. Die Bedienung ist innovativ und selbsterklärend, da alle Anschlüsse beschriftet und leicht zugänglich sind.  

Die Anschlüsse wurden im Vergleich zur Vorgängergeneration verbessert. Die Anordnung ist nun übersichtlicher und es gibt einige neue Anschlüsse.  Eine 230-Volt-Steckdose ist weiterhin vorhanden und wird durch eine gummierte Klappe vor Spritzwasser und Staub geschützt. An der Front befinden sich außerdem eine USB-A-Buchse und zwei moderne USB-C-Buchsen.  Wie bereits bei der ersten Generation gibt es auch eine 12-Volt-KFZ-Buchse, allerdings dieses Mal ohne gummierte Klappe, was ich etwas schade finde. Schließlich befindet sich im rechten oberen Bereich eine LED-Leuchte, die per Knopfdruck dauerhaft eingeschaltet oder in einen SOS-Lichtmodus umgeschaltet werden kann. 

Einen direkten DC8020 Anschluss, über den während des Vorgangs noch ein externes Solarmodul angeschlossen werden konnte, gibt es nicht mehr. Dafür ist mir nun nur noch ein USB-C-Anschluss vorgesehen. Falls das Gerät keinen USB-C-Anschluss hat, sondern einen DC8020-Anschluss, benötigt ihr noch einen separaten DC8020-zu-USB-C-Adapter. Die Powerbank lässt sich natürlich auch bequem mit dem mitgelieferten Netzteil über die Steckdose zu Hause aufladen. Das nutze ich beispielsweise tagsüber, da ich dann den Strom meiner PV-Anlage dafür verwende. Dieses Kabel ist deutlich handlicher als das mit dem klobigen Netzteil des Vorgängermodells, eine wirklich sehr wichtige Verbesserung, die ich sehr schätze. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Jackery Explorer 240 v2 ist solide.  Obwohl die Powerstation aus Kunststoff besteht, wie es bei den meisten anderen Herstellern und Modellen üblich ist, trägt dies zu ihrem geringen Gewicht bei. Der Kunststoff wirkt hochwertig und alles ist fest verbaut, ohne dass es knarrt oder wackelt. Jackery hat zwar, wie bei allen eigenen neuen Powerstations, auf die gummierte Abdeckung der 12-Volt-KFZ-Buchse verzichtet, aber Staub dringt in der Regel nicht ins Innere der Station ein. 

Die Tasten sind gut zugänglich und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Alle Anschlüsse sind übersichtlich an der Front angeordnet. Gummierte Füße sorgen für sicheren Stand und der klappbare Transportgriff ermöglicht ein bequemes Tragen der 3,6 Kilogramm schweren Powerstation.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Teufel CAGE PRO

In aller Kürze

Nach vier Jahren präsentiert Teufel mit dem Cage Pro sein erstes kabelloses Gaming-Headset. Teufel verspricht damit das leistungsstärkste Headset der Serie, das neben außergewöhnlichem Komfort auch eine hohe Bewegungsfreiheit und ein legendären Teufel Sound bietet. 

Das Headset überzeugt mit hervorragender Verarbeitung, angenehmer Haptik und anpassbarer RGB-Beleuchtung. Die beiden 40mm Treiber liefern ein gut abgestimmtes Klangbild.  Allerdings gibt es Kritik an der Mikrofonqualität und der Haptik der Lautstärkeregulierung. Weitere Details findet ihr im ausführlichen Testbericht. 

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • ausgewognerer Klang
  • tolles schlichtes Design
  • top Verarbeitet
  • tolle Software
  • Bedienung direkt am Headset
  • Beleuchtung anpassbar

Gefällt uns weniger

  • Mikrofonqualität
  • kurzes USB-C Kabel (35cm)
  • keine Schnellladefunktion

Teufel CAGE PRO

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Cage Pro von Teufel kommt in der gewohnten braunen Verpackung an, genau wie sein Vorgänger, das Cage 2020. Diese schlichte Verpackung ist typisch für Teufel und zeigt auf der Oberseite das große Teufel-Logo zusammen mit eine Skizze des Gaming-Headsets. An zwei Seiten der Verpackung finden sich der Produktname und einige technische Daten wie Gewicht, Einheit und Maße. 

Nach dem Öffnen der Verpackung liegt das Teufel Cage Pro Gaming-Headset direkt vor einem, in Kunststofffolie verpackt und in einem schwarzen Kartonage-Einsatz sicher verstaut. Unter diesem Einsatz befindet sich der restliche Zubehör, darunter ein abnehmbares Mikrofon (ohne Windschutz), ein USB-C Kabel, ein Funk-Dongle, ein analoges Audiokabel und die üblichen Bedienungsanleitungen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das neue Teufel Cage Pro Headset ähnelt optisch seinen Vorgängern. Die kantigen Ohrmuscheln heben sich von den runden oder ovalen Formen ab, die man von anderen Herstellern kennt.  Das Design ist deutlich schlichter gehalten, mit einem dezenten Teufel Logo aus Aluminium auf beiden Seiten. Das Aluminium ist mit einem interessanten Muster aus kleinen Würfeln strukturiert. Im Gegensatz zu den Ohrmuscheln der 1. und 2. Generation, die mit einem eingearbeiteten Meshgitter versehen waren, hat Teufel dieses bei diesem Modell komplett weggelassen. 

An der Rückseite der Ohrmuschel befinden sich zwei schwarze Kunststoffelemente, die im eingeschalteten Zustand deutlich machen, dass es sich um ein Gaming-Headset handelt. Hier verbirgt sich die individuelle RGB-Beleuchtung welche in Bezug auf Farbe und Helligkeit nach den eigenen Vorlieben angepasst werden kann. Besonders hervorzuheben ist die kabellose Ausführung des neuen Teufel Cage Pro. Anders als die ersten beiden Generationen ist diese Version kabellos. Wer dennoch lieber ein Kabel verwenden möchte, kann das mitgelieferte Kabel anschließen und hat so ruck zuck wieder ein kabelgebundenes Headset. 

Das komplett in Schwarz gehaltene Headset besticht durch ein mattes Finish, das sich fast durchgängig zieht. Einzig die Modellbezeichnung, welche in Hochglanz eingelassen ist, die Umrandung der Ohrpolster und die Enden des Kopfbügels unterbrechen das ansonsten matte Design. Natürlich wäre das Cage Pro kein Teufel Produkt ohne rote Akzente, die sich an zwei Stellen finden. Die beiden Audio-Kabel an der Innenseite der Ohrmuscheln und die „L“ und „R“-Kennzeichnung sind nämlich in Rot gehalten. 

Wie beim Vorgängermodell lässt sich die Beleuchtung des Headsets direkt am Gerät in mehreren Stufen regulieren oder komplett ausschalten. Wie im Gaming-Bereich üblich, besteht das Headset größtenteils aus Kunststoff und Kunstleder. Das Gelenk, das den Kopfbügel mit der Ohrmuschel verbindet, ist jedoch aus hochwertig wirkendem, gräulich eloxiertem Aluminium gefertigt, wie bereits beim Vorgängermodell. Das Mikrofon kann jederzeit abgenommen werden, hat aber seinen festen Platz auf der linken Seite. Als kabelloses Gaming-Headset verfügt das Teufel Cage Pro über Bedienelemente, die strategisch auf beiden Seiten verteilt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Obwohl das Teufel Cage Pro weiterhin größtenteils aus Kunststoff besteht, ist es wie sein Vorgänger erneut hervorragend verarbeitet.  Beim Drehen der Ohrmuscheln oder Aufsetzen des Headsets gibt es kein Knarren oder Quetschen. Die Ohrmuscheln sind angenehm gepolstert und umschließen die Ohren sauber, sodass man sich keine Sorgen um ein Verrutschen machen muss. Der Anpressdruck ist gut abgestimmt und sorgt für angenehmen Tragekomfort, ohne dass etwas drückt. 

Alle beanspruchten Bauteile sind aus langlebigen, robusten Materialien gefertigt, wie es erforderlich ist. Die Innenseite des Kopfbandes ist wie üblich gepolstert, allerdings etwas dünner. Dies mindert jedoch nicht den Tragekomfort oder beeinflusst den Sitz auch nicht negativ. Die Einstellungen des Kopfbandes sind über Raster sehr einfach vorzunehmen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das neue Lautstärkenrädchen, das nun glatt statt geriffelt ist und dadurch etwas weniger griffig wirkt. Positiv hervorzuheben ist, dass Teufel im Shop Ersatzpolster anbietet. Sollten diese nach einiger Zeit verschleißen, was bei einem 3-Tage Bart schneller passieren kann, könnt ihr sie ganz einfach selbst austauschen.  

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Panasonic RB-F10

In aller Kürze

Der Open-Ear Trend hat in diesem Jahr richtig Fahrt aufgenommen, und immer mehr Hersteller bringen ihre Modelle auf den Markt.  Auch Panasonic hat sich diesem Trend angeschlossen und die Panasonic RB-F10 vorgestellt.  Besonders überraschend ist dabei die UVP von nur 90€.  Das Design gefällt mir gut, der Klang ist ordentlich und der Tragekomfort ist top. 

Panasonic bietet zwar keine App-Integration an, aber ehrlich gesagt habe ich diese auch nicht vermisst. Insgesamt sind dies gut gelungene Kopfhörer, mit denen ich mein Umfeld wahrnehmen und gleichzeitig meine Musik genießen kann. Ich habe diese Ohrhörer während meiner regelmäßigen Fahrradtouren ausgiebig getestet.

Gefällt uns

  • sehr bequemer und sicherer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht
  • Umgebung wird wahrgenommen
  • IPX4 Schutzklasse
  • lange Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • keine App

Panasonic RB-F10

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Panasonic RB-F10 ist zwar nicht ganz so kompakt wie die der Produkte der Marke Technics, bleibt aber dem bekannten Design treu, wie ich es bereits von meinen letzten Testprodukten aus dem Hause Panasonic kenne. 

Auf der Vorderseite präsentiert Panasonic die Open True Wireless In-Ears zusammen mit ihrem Ladecase in der gewählten Farbe.  Hier findet man auch die Modellbezeichnung und die Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden (7 Stunden mit den In-Ears und 28 Stunden mit dem Ladecase). Am linken Rand sind einige Symbole abgebildet, die für Panasonic wichtige Ausstattungsmerkmale darstellen.  Diese Symbole werden auf der linken Seite in englischer Sprache erläutert.  Die Rückseite, oder besser gesagt die größere Darstellung der Vorderseite, bietet einen weiteren Blick auf die In-Ears und das Ladecase. 

Im Inneren der Verpackung befindet sich ein Pappeinleger, auf dem das Ladecase mit den bereits eingesetzten In-Ears platziert ist.  Entfernen Sie einfach die beiden Papierstreifen im Case, um die Kopfhörer aufzuladen.  Darüber hinaus enthält der Lieferumfang ein USB-A auf USB-C Ladekabel und einen Beipackzettel mit Anleitung und weiteren Informationen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Open-Ear Kopfhörer

Panasonic hat mit den True-Wireless-Kopfhörern RB-F10 ein gelungenes Design geschaffen. Die modernen Open-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein minimalistisches, zeitloses und elegantes Design aus. Neben dem von mir getesteten beigen Modell sind die Panasonic RB-F10 auch in einem schlichten Schwarz erhältlich. 

Das Design der Panasonic RB-F10 ähnelt stark dem der von mir bereits getesteten Shokz OpenFit. Akku- und Treibereinheit sind über einen flexiblen Silikonbügel verbunden, der für einen angenehmen und sicheren Sitz um das Ohr sorgt, ohne zu drücken. Mit nur 8,7 Gramm Gewicht sind die Kopfhörer angenehm leicht.  Dank der IPX4 Schutzklasse sind sie gegen allseitiges Spritzwasser geschützt und somit ideal für Joggen, Radfahren und viele andere Sportarten geeignet. 

Die Treibereinheit befindet sich auf der Innenseite der Ohrhörer und ist gut zu erkennen, wenn man diese von der entsprechenden Seite betrachtet.  Dort sieht man dann direkt die Lautsprecherabdeckung.  Bei diesem Modell wurde bewusst auf Tasten verzichtet und stattdessen auf eine Touch-Bedienung gesetzt.  Dies ist auch notwendig, da Tasten nicht nur das Design beeinträchtigt hätten, sondern auch eine ständige Nachjustierung der Kopfhörer erforderlich gemacht hätten.  Der Treiber, der den Klang erzeugt, ist nach dem Einsetzen der Shokz OpenFit direkt auf den Gehörgang ausgerichtet. 

Im Gegensatz zu In-Ears bleiben die Gehörgänge frei, wodurch keine vollständige Abschirmung gewährleistet ist. Das Gehäuse der Treibereinheit ist in exakt derselben Farbe gehalten wie der Silikonbügel, ist aber anders als dieser nicht gummiert. Am Treibergehäuse befinden sich unten gerichtete Ladekontakte, über die Panasonic RB-F10 im Ladecase mit Strom versorgt werden. Außerdem gibt es hier eine kleine Öffnung, in der sich an beiden Hörern ein Mikrofon befindet, das für Telefonate verwendet wird. Ein weiteres Mikrofon befindet sich an beiden Ohrhörern an der gegenüberliegenden Seite, also oben, wo sich zudem eine weitere Lautsprecherabdeckung befindet, vermutlich eine Art Membran, welches passiv den Klang verbessern soll. 

Am gegenüberliegenden Ende der Panasonic RB-F10 befindet sich ein treppenförmiges Kunststoffgehäuse, in dem sich der Akku befindet.  Dieses Ende unterscheidet sich vom ersten Ende der Ohrhörer, das mit einem metallischen Finish versehen ist, und verleiht dem ansonsten einheitlich aussehenden Open-Ear Kopfhörer ein harmonisches Aussehen.

Ladecase

Die neuen Panasonic RB-F10 True Wireless Kopfhörer kommen, wie üblich, mit einem Ladecase. Dieses dient nicht nur der Aufbewahrung, sondern auch der Wiederaufladung der Ohrhörer.   

Das Case ist in der gleichen Farbe wie die gewählten Panasonic RB-F10, in meinem Fall beige. Der Kunststoff hat eine matte Oberfläche und fühlt sich angenehm an. Das Panasonic-Logo ist auf dem Deckel eingelassen. An der Rückseite befindet sich ein USB-C-Ladeanschluss, über dem eine kleine LED den Ladezustand anzeigt.  Eine goldene Zierkante trennt Unterseite und Deckel und verleiht dem Design eine elegante Note. 

Das Case der Panasonic RB-F10 verfügt zwar über keine Griffmulde, lässt sich aber dennoch mühelos öffnen.  Wie bei den meisten In-Ears mit Case wird der Deckel magnetisch geschlossen gehalten.  Öffnet man ihn, findet man die beiden Kopfhörer in ihren jeweiligen Vertiefungen. Das Einlegen der Kopfhörer ist denkbar einfach,  Vertauschungen sind ausgeschlossen und das Case ist zudem recht kompakt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Panasonic RB-F10 überzeugen mit einer hochwertigen Verarbeitung. Die verschiedenen Materialien fügen sich nahtlos zusammen, es sind keine störenden Kanten zu spüren, und die Open-Ear-Kopfhörer sitzen, wie Panasonic verspricht, äußerst bequem.  Das angenehme Gewicht sorgt dafür, dass man sie aufgrund des hohen Tragekomforts kaum merkt. 

Das Case lässt sich leicht öffnen, allerdings fehlt mir beim Schließen etwas der Widerstand, sodass der Deckel beim Wackeln relativ leicht zufällt.  Dank der Schutzklasse IPx4 sind die Kopfhörer ideal gegen Regenschauer und Schweiß geschützt und somit perfekt für sportliche Aktivitäten und den Alltag geeignet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten) 3,065

JBL Tour One M2

In aller Kürze

Der JBL Tour One M2, der Nachfolger des Tour One, den ich ebenfalls testen durfte, wurde mit einigen Neuerungen ausgestattet. Neben der schwarzen Variante ist er jetzt auch in Champagner erhältlich (Farbe meines Testgeräts).  Die Akkulaufzeit wurde verbessert, JBL hat sich zudem auf eine verbesserte Konnektivität konzentriert.  Eine intuitivere Gesprächsführung (Smart Talk) ist nun möglich und die Audioqualität wurde weiter verfeinert.  Angesichts des Preisverfalls von der UVP von 329,99€ auf jetzt 199,99€ ist der Over-Ear Kopfhörer sehr interessant.  

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • ausgewogenes Klangbild
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • hoher Preis zum Marktstart

JBL Tour One M2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign des JBL Tour One M2 folgt dem gewohnten Stil des Vorgängermodells.  Wie gewohnt informiert die Verpackung rundum durch Text, Symbole und Bilder ausführlich über das Produkt. JBL setzt hier auf eine zweiteilige Verpackung, die das Unternehmen bereits häufiger bei On- und Over-Ear Kopfhörern verwendet hat. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben. 

JBL setzt bei der Verpackung der Kopfhörer-Serie auf die gewohnten weiß/orange und grauen Farben, wobei Grau die dominierende Farbe ist.  Eine Nahaufnahme einer Ohrmuschel des JBL Tour One M2, die in Hochglanz und leicht erhaben ausgeführt ist, ziert die Vorderseite der Verpackung und zieht sofort den Blick auf sich.  Das Firmenlogo befindet sich ebenfalls auf der Front, während der Produktname seitlich nach unten verläuft.  Direkt darunter listet JBL die wichtigsten Funktionen des Kopfhörers auf, darunter das True adaptive Noise Cancelling.  In der rechten Ecke wird die beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden hervorgehoben.

Die schmale rechte Seite zeigt eine detailliertere Seitenansicht des Kopfhörers und informiert über die zugehörige App für iOS und Android. Die Rückseite liefert die meisten Informationen über den Kopfhörer, darunter eine vollständige Ansicht des JBL Tour One M2 und eine Auflistung seiner vier wichtigsten Ausstattungsmerkmale: True Adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient-Funktion, individuell anpassbaren Sound, überragende Sprachqualität, hochauflösender Raumklang und komfortable Passform. Im unteren Bereich informiert JBL darüber, dass ein Case enthalten ist, ein moderner USB-C-Anschluss verwendet wird und die Akkulaufzeit mit ANC auf 30 Stunden erhöht wurde, während ohne ANC weiterhin 50 Stunden möglich sind.

Entfernt man die Hauptverpackung aus der Umverpackung, findet man auf der Unterseite des Deckels die üblichen Skizzen, die den Lieferumfang anzeigen. Im Inneren befindet sich reichlich Schaumstoff, in dessen Zentrum das Case platziert ist.  Im Case selbst befindet sich neben dem JBL Tour One auch dessen kompletter Lieferumfang. Der Kopfhörer ist zusammengeklappt und die Ohrmuschel eingedreht, um Platz zu sparen. In der Tasche am Deckel des Cases ist das gesamte Zubehör in einer Mappe verstaut. Neben einem AUX-Kabel und einem Flugzeugadapter befindet sich darin auch das wichtige USB-A auf USB-C Ladekabel zum Aufladen des Kopfhörers. Im Fach daneben befinden sich die üblichen Beipackzettel, darunter eine Kurzanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der JBL Tour One M2 ist auf den ersten Blick schlicht aber zugleich  und zeitlos gehalten. In der Hand bestätigt sich der Ersteindruck, denn durch die Oberflächenbehandlung des Kunststoffgehäuses, schmeichelt diese in den Händen schon nahezu. Trotz Kunststoffgehäuse und dem Lederimitat, sind diese angenehm im Tragekomfort und schön griffig.  

Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist der JBL Tour One M2 jetzt nicht nur in Schwarz, sondern auch in Champagner erhältlich, einem dezenten Goldton.  Durch einige Hochglanzelemente setzt JBL hier gekonnt Akzente, die im ansonsten matten Gehäuse besonders hervorstechen und ihm einen eleganten Touch verleihen. 

Die wichtigsten Elemente, die regelmäßig beansprucht oder bewegt werden, sind aus Metall gefertigt. Dazu gehören der Verstellmechanismus des Kopfbügels, der sauber einrastet, und der innere Kern im Kopfband. Das Kopfband und die beiden Ohrmuscheln sind mit einem angenehm weichen Material gepolstert und mit einem wertig anfühlenden Kunstleder bezogen. Dadurch sind die Kopfhörer auch nach längerem Tragen sehr bequem, was mir sehr gut gefällt.  Man sollte jedoch bedenken, dass man wie bei Over-Ear Kopfhörern üblich an heißen Sommertagen stark schwitzt. Daher kann ich diese Kopfhörer nur selten für den sportlichen Einsatz empfehlen.

Das JBL Firmenlogo ist dezent in beide Ohrmuscheln eingraviert, während die Bedienelemente und Anschlüsse gleichmäßig verteilt sind.  Dank der 11 Raster lassen sich die Ohrmuscheln individuell in der Länge anpassen.  Sie können außerdem um über 90° gedreht und eingeklappt werden, sodass sich der Kopfhörer bei Nichtgebrauch platzsparend in der mitgelieferten Tasche verstauen lässt und im Rucksack weniger Platz einnimmt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der JBL Tour One M2 fühlt sich in der Hand genauso edel und hochwertig an wie sein Vorgänger. Er vermittelt nie einen billigen Eindruck und auch aufgesetzt gibt es nichts zu bemängeln. Die Bügelverstellung rastet sauber ein und die weichen Polster sorgen für einen bequemen Sitz über Stunden hinweg.  Wie schon beim Vorgängermodell gefällt mir, dass die Tasten nicht alle auf einer Ohrmuschel-Seite sitzen und unterschiedlich ausgeführt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren. Die Drucktasten haben einen angenehmen Druckpunkt und ein minimales Klicken, das beim Musikhören problemlos überhört wird. 

JBL verwendet wie viele andere Hersteller in der Branche kein echtes Leder für die Ohrpolster und Polsterungen des Kopfbands, sondern ein sogenanntes PU-Leder.  Dieses Kunstlederimitat ist sehr weich und robust.  Positiv hervorzuheben ist, dass die Polster einfach ausgetauscht werden können, indem man sie einfach abknipst. JBL bietet Ersatzpolster im eigenen Online-Shop an, die allerdings rund 30€ kosten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Baseus Nomos Qi2 Magsafe Powerbank

Baseus hat mit der Nomos Qi2 Magsafe Powerbank die erste Powerbank seiner Nomos-Reihe vorgestellt.  Dieser tragbare Akku nutzt den Qi2 Standard, um sich magnetisch an ein iPhone mit MagSafe anzuhängen und es so kabellos und vollautomatisch aufzuladen.  Besonders hervorzuheben ist die hohe Kapazität, die die Powerbank auch für MacBook-Nutzer attraktiv macht und das gleichzeitige Aufladen von bis zu drei Geräten ermöglicht. 

Baseus Nomos Qi2 Magsafe Powerbank

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