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Autor: Tobias

Teufel Airy TWS Pro

In aller Kürze

Mit den Teufel Airy TWS Pro präsentiert Teufel eine Premium-Variante seiner beliebten In-Ear-Kopfhörer. Diese zeichnen sich durch verbesserten Klang, optimiertes Noise-Cancelling sowie weitere Verbesserungen aus. Das Design besticht durch eine harmonischere Optik und eine hochwertigere Anmutung. Auch das Bedienkonzept wurde überarbeitet und die Farbauswahl geringfügig angepasst. Ähnlich wie die Teufel Airy TWS 2 sind die Airy Pro TWS IPX4-zertifiziert und werden durch die hauseigene „Teufel Go“-App unterstützt. 

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • adaptives ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang
  • hohes max. Output
  • App-Anbindung
  • Qualcomm® aptX™ Adaptiv

Gefällt uns weniger

  • kein LDAC Support
  • ANC und Transparenz-Modus nicht die besten
  • Akkulaufzeit etwas enttäuschend

Teufel Airy TWS Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Teufel Airy TWS Pro werden in einer kompakten, umweltfreundlichen Verpackung präsentiert, die ungebleicht ist und einen natürlichen Eindruck vermittelt. Die Vorderseite der Verpackung zeigt eine schlichte Skizze der In-Ear-Kopfhörer sowie das Teufel-Logo. Auf der schmalen Rückseite befindet sich ein Aufkleber mit wichtigen Informationen, darunter die Seriennummer und Details zur Farbe. Weitere Spezifikationen sind auf der Verpackung nicht explizit angegeben.

Die Verpackung der Teufel Airy TWS Pro erfüllt zwei wesentliche Funktionen: Sie gewährleistet einen zuverlässigen Schutz des Produkts während des Transports und ermöglicht eine schnelle Identifikation des Produkts durch die Mitarbeiter im Teufel-Store sowie im Lager. Für detaillierte Informationen zu den Teufel Airy TWS Pro empfehlen wir euch, die offizielle Webseite zu besuchen, auf der umfassende Details bereitgestellt werden.

Zur ordnungsgemäßen Entnahme des Produkts aus der Verpackung entfernen Sie den Klebestreifen an der Unterseite. Im Inneren befindet sich zunächst ein Schaumstoffeinsatz, welcher den Transportschutz gewährleistet. Nach der Entnehme kommt das Ladecase zum Vorschein, in welchem die beiden In-Ears bereits eingesetzt sind. Das Ladecase ist zusätzlich in Folie verpackt, um zusätzlichen Schutz zu bieten. Die In-Ear-Kopfhörer sind an den Ladekontakten mit einem Klebestreifen versehen, um den Akku während der Lagerung zu schützen. Dieser Klebestreifen muss entfernt werden, um die In-Ear-Kopfhörer durch das Ladecase aufladen zu können.

Das Ladecase wird durch einen Karton innerhalb der Verpackung zentriert gehalten. In dessen seitlichen Hohlräumen befinden sich sowohl das USB-A-auf-USB-C-Ladekabel als auch verschiedene Größen von Anpassstücken. TEUFEL liefert die Anpassstücke in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits werkseitig an den In-Ear-Kopfhörern angebracht wurde. Am Boden der Verpackung befinden sich die üblichen Informationen, einschließlich Sicherheitshinweisen und einer Kurzanleitung.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Teufel Airy TWS Pro stellen das aktuelle Premium-In-Ear-Modell des renommierten Herstellers dar, was sich bereits beim Auspacken und der visuellen Betrachtung der Ohrhörer manifestiert. Sie vermitteln ein Gefühl von hochwertiger Verarbeitung, die Materialauswahl ist sorgfältig abgestimmt und die Details wirken im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen deutlich edler.

Die In-Ears von Teufel sind in fünf Farbvarianten erhältlich: Night Black, Silver White, Misty Green sowie die exklusiven Farben Steel Blue und Comic Teal. Letzteres, mein Testmuster, zeichnet sich durch ein dunkleres, leicht glitzerndes Grün aus. Je nach Lichteinfall oder Blickwinkel variiert die Farbgebung in dunklere, leicht violette bis dunkelblaue Töne. Dieser Effekt verleiht den In-Ears und dem Charging Case ein besonders edles und ansprechendes Erscheinungsbild.

Die Airy TWS Pro von Teufel zeichnen sich durch ein mattes Kunststoff-Gehäuse aus, das Fingerabdrücke und Gebrauchsspuren im täglichen Gebrauch effektiv verbirgt. Neben der praktischen Funktionalität trägt das matte Gehäuse zur hochwertigen Optik der In-Ears bei. Mein In-Ear in der Farbe Comic Teal kommt in dieser Hinsicht besonders gut zur Geltung und wirkt nicht ganz so schlicht wie beispielsweise die weiße oder schwarze Ausführung.

Die Airy TWS Pro von Teufel setzen auf das bewährte Knospe-mit-Stiel-Design, das auch von den Apple AirPods bekannt ist. Die Außenseite ist in der gewählten Farbe gehalten, während die Innenseite und weitere Details in Schwarz ausgeführt sind. Neben dem schwarzen „T-Logo“ befindet sich auf der Außenseite auch ein schwarzes Lautsprechergitter. Eine kleine LED im oberen Bereich signalisiert den aktuellen Status der In-Ears. 

Am Ende des verlängerten Stiels befinden sich zwei vergoldete Ladekontakte sowie ein Mikrofon. An der Seite befindet sich zudem eine deutlich abgesetzte, kleine Taste, über die die In-Ear-Kopfhörer neben den zusätzlichen Gestensteuerungen bedient werden können. An der schwarzen Innenseite befinden sich zahlreiche Mikrofone, die für die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) benötigt werden, sowie der Treiberkanal. 

Ladecase

Das Gehäuse ist in der gleichen Farbe und dem gleichen matten Kunststoff wie die In-Ear-Kopfhörer gehalten, wodurch es weitgehend fingerabdruckresistent ist. Die mehrfarbige Oberfläche des Gehäuses, die sich je nach Blickwinkel verändert, verleiht ihm zusammen mit den In-Ear-Kopfhörern ein ansprechendes Erscheinungsbild.

Das Teufel-Logo befindet sich im runden Zentrum der Vorderseite des Gehäuses. An der rechten schmalen Seite befinden sich vier LEDs zur Anzeige des Akkustands. Direkt darunter befinden sich der USB-C-Anschluss und der Kopplungs-Knopf.

Das Gehäuse ähnelt stark dem der Teufel Airy TWS 2 und ist daher recht kantig. Dadurch kann es auf nahezu jeder Seite auf den Tisch gestellt werden und steht dabei stets stabil. Der Nachteil ist jedoch, dass es sich dadurch nicht gerade als ergonomisch gestaltet. Im Alltag stellt dies jedoch kein signifikantes Problem dar. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Teufel Airy TWS Pro ist insgesamt zufriedenstellend. Der verwendete Kunststoff vermittelt ein hochwertiges Anfassgefühl und präsentiert sich dank der matten Oberflächenbeschaffenheit optisch ansprechend. Obwohl im Vergleich zu höherpreisigen Modellen noch Verbesserungspotenzial besteht, entspricht die Verarbeitungsqualität den Erwartungen an ein Produkt in der aktuellen Preisklasse unter 120 €.

Die In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus, bieten einen angenehmen Tragekomfort und gewährleisten einen sicheren Sitz im Ohr. Auch das Ladecase wirkt zweckmäßig und robust, was den Gesamteindruck der Verarbeitungsqualität positiv unterstreicht. Der Deckel des Ladecases verfügt über eine kleine Rastung. Wird dieser Widerstand nicht überwunden, schließt sich der Deckel automatisch. Bei Überwindung des Widerstandes bleibt das Ladecase geöffnet, bis es manuell geschlossen wird.

Das geringe Gewicht der Kopfhörer wird durch das Kunststoffgehäuse und die In-Ear-Bauweise erreicht, was in der Branche üblich ist. Kunststoff zeichnet sich zudem durch seine Robustheit gegenüber Schweiß und Spritzwasser aus, entsprechend der Schutzklasse IPX4. Die In-Ear-Kopfhörer sind dank der integrierten Dichtungen gegen äußere Einflüsse wie Regen geschützt. Diese Dichtungen verhindern das Eindringen von Wasser in die Elektronik und erhöhen somit die Langlebigkeit der Geräte. 

Die In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein geringes Gewicht von jeweils 5,7 Gramm aus, während das Ladecase mit etwa 64 Gramm zu Buche schlägt. Unter Berücksichtigung der individuellen Hautbeschaffenheit, insbesondere bei fettiger Haut, können Fingerabdrücke auf dem Case sichtbar werden. Diese Spuren lassen sich jedoch problemlos entfernen und beeinträchtigen den Gesamteindruck nicht in nennenswertem Maße.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

JBL Live Beam 3

In aller Kürze

Die JBL Live Beam 3 Kopfhörer bieten einen hervorragenden Klang und angenehmen Tragekomfort. Einzigartig ist das Smart Case, das nicht nur zum Aufladen und Aufbewahren der In-Ears dient, sondern auch über ein Touch-Display verfügt. Über dieses Display lassen sich alle wichtigen Funktionen direkt vom Smartphone aus steuern. Meines Wissens ist dies ein einzigartiges Feature, das JBL mit diesen Kopfhörern eingeführt hat. Entsprechend lag die UVP bei 199,99€.  Mittlerweile sind die Live Beam 3 jedoch schon etwas länger auf dem Markt und bereits für unter 140€ erhältlich, was sie meiner Meinung nach noch attraktiver macht.

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • gutes ANC
  • Ladecase mit praktischem Display
  • Umfangreiche App
  • IPX55 Schutz (In-Ears)
  • ANC verändert Klang nicht

Gefällt uns weniger

  • ANC gut aber nicht das Beste

JBL Live Beam 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kopfhörer der LIVE-Serie hat JBL nun schon einige Zeit im Sortiment und regelmäßig gibt es hier komplett neue Modelle oder ein Upgrade auf eine neue Generation. Bei den JBL Live Beam 3 handelt es sich um eine neue Generation.

JBL bleibt seinem Verpackungsdesign treu und präsentiert die In-Ears erneut in einer rundum informativen Verpackung mit dem charakteristischen Sichtfenster an der Rückseite.  Dieses Fenster ermöglicht einen Blick ins Innere und zeigt die beiden In-Ears. Beginnen wir jedoch wie gewohnt mit der Vorderseite der Verpackung.  Sie präsentiert sich in den typischen JBL-Farben Weiß, Orange und Schwarz. Die eigentliche stabile Verpackung befindet sich in der beschriebenen bunt bedruckten Umverpackung.  Eine Neuerung gibt es bei der Innenverpackung: Diese ist nun ungebleicht und nicht mehr schwarz gefärbt, was deutlich umweltfreundlicher ist.

Die Vorderseite der Verpackung zeigt die In-Ears und das neue Smart-Case. Das JBL-Logo befindet sich in der oberen linken Ecke, während die Modellbezeichnung seitlich nach unten verläuft. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind nun unten links aufgeführt. JBL hebt die Vorteile des Smart-Cases, True Adaptive Noise Cancelling und die hervorragende Sprachqualität bei Telefonaten hervor. Unten rechts informiert JBL wie gewohnt über die Akkulaufzeit. Mit einer vollen Aufladung können 12 Stunden Musik gehört werden, das Case verlängert die Laufzeit um weitere 36 Stunden.  Insgesamt ergibt sich so eine Akkulaufzeit von rund 48 Stunden mit mehreren Aufladungen. Ob dieser Wert im Alltag erreicht wird, verrate ich euch im Abschnitt „Akkulaufzeit“.

Auf der rechten schmalen Seite zeigt JBL anhand kleiner Skizzen, was im Lieferumfang der JBL Live Beam 3 enthalten ist.  Darüber hinaus gibt es Ausschnitte der App und ihrer Funktionen, die angepasst werden können.  Neben dem Equalizer lassen sich beispielsweise das ANC und der Bildschirmhintergrund des Cases ändern.

Wie die meisten Unternehmen hält sich JBL auf der Rückseite mit Details zurück.  Hier findet sich jedoch ein direkt auffälliges Sichtfenster, ähnlich dem der JBL Live Pro 2.  Dieses ermöglicht einen Blick auf das neue Smart Case, ohne die Verpackung öffnen zu müssen.  JBL präsentiert die In-Ears zusammen mit dem Case und hebt wichtige Ausstattungsmerkmale hervor, darunter das true adaptive NC, das Smart Case und den beeindruckenden JBL Raumklang. 

Entfernen Sie die beiden Klebestreifen an der Unterseite, um das gesamte Innenleben der Verpackung herauszuziehen. Sie erhalten eine ungebleichte, stabile Kartonage mit einer Aussparung im Deckel, durch die Sie das neue Smart Case durch ein Sichtfenster begutachten können.  Nach dem Aufklappen finden Sie auf der Kartonage eine Art Kurzanleitung, die Ihnen bei den ersten Schritten hilft. Im transparenten Kunststofffenster befindet sich das Case mit den beiden In-Ear-Kopfhörern direkt darin. Um den Akku über das Case aufzuladen, müssen Sie die beiden Klebestreifen an den Ladekontakten entfernen, da der Akku sonst nicht aufgeladen werden kann. Entsorgen Sie die transparente Verpackung nicht versehentlich, da JBL darin auch die weißen Anpassstücke integriert hat. Im Karton darunter finden Sie eine Anleitung und ein kurzes USB-A-auf-USB-C-Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Live Beam 3 In-Ears zeichnen sich durch ihr Steg-Design aus, ähnlich wie die JBL Live Flex und JBL Live Pro 2.  Sie werden mit Silikonaufsätzen geliefert, die eine individuelle Anpassung an den Ohrkanal ermöglichen. Dadurch bieten sie bereits ohne aktives ANC eine deutlich bessere Geräuschisolierung als die JBL Live Flex, die ohne diese Aufsätze auskommt. Mit einem Gewicht von knapp über 5 Gramm pro Ohrhörer sind die Live Beam 3 angenehm leicht und dank ihres kompakten Designs bequem zu tragen.

Die JBL Live Beam 3 In-Ears bestehen aus zwei Teilen: der knospenförmigen Einheit, die den Treiberausgang und den Großteil der Elektronik beherbergt, und dem kurzen Steg.  Dieser Steg sorgt für einen sicheren Halt, ragt aber im Vergleich zu kompakteren In-Ears deutlich aus dem Ohr hervor. Die Bedienung erfolgt über Touch-Sensoren an der Außenseite des Stegs, wie bei allen neuen In-Ears von JBL. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt, der für ein geringes Gewicht sorgt und gleichzeitig Schutz vor Staub und leichtem Strahlwasser wie Regen und Schweiß bietet, jedoch nicht wasserdicht ist.

Das Gehäuse der JBL Live Beam 3 gefällt mir sehr gut. Bei meinem silbernen Modell harmoniert das Grau perfekt mit den Chrome-Elementen. Die Außenseite am Steg ist in Hochglanz ausgeführt und neben der Status-LED ist ein JBL-Logo im Chrom eingelassen. Der Rest der In-Ears ist mattiert, wodurch sie relativ unempfindlich gegen Fingerabdrücke sind. An der Innenseite des „Stiels“ befindet sich die Seitenbeschriftung, die anzeigt, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Diese Beschriftung ist jedoch identisch mit der Gehäusefarbe und recht klein, sodass Personen mit eingeschränkter Sehkraft Schwierigkeiten haben könnten, sie zu erkennen.  Die Ladekontakte wurden bei dieser Kopfhörer-Serie in die Innenseite der Knospen verlegt, was sinnvoll ist, da die In-Ears im Case liegen, im Gegensatz zu den JBL Live Flex.

Jedes In-Ear-Modell verfügt über ein Mikrofon am Ende des Steges, das für Telefonate verwendet wird. Zwei weitere Mikrofone befinden sich an der Knospe: ein kleineres zeigt nach unten, während das andere kurz hinter den Anpassstücken sitzt, sobald die In-Ears im Gehörgang platziert sind. Diese Mikrofone erfassen Umgebungsgeräusche, sodass die Elektronik Gegensignale erzeugen kann, um diese Geräusche zu neutralisieren.  Schließlich befindet sich der Treiberausgang, der den Klang ins Gehör befördert, an der Innenseite der Knospe. Jeder In-Ear verfügt außerdem über einen Sensor, der erkennt, ob es getragen wird. 

Neben dem von mir getesteten Modell ist silber, gibt es die JBL Live Beam 3 auch noch in folgenden Farben: Schwarz, Blau und Lila. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein. Dual-Connect gehört inzwischen beim JBL zum Standard und so kann man natürlich auch die JBL Live Flex im Stereo-Betrieb und auf Wunsch auch einzeln im Mono Betrieb verwenden. Also entweder den linken oder rechten Kopfhörer einzeln, ganz wie man dies gerade bevorzugt.

Ladecase

Das Ladecase, eigentlich ein eher überschaubarer Abschnitt meiner Tests, hat JBL hier deutlich interessanter gemacht. Das Case, das bisher nur zum Aufbewahren und Aufladen des Akkus diente, verfügt nun über ein Display. Das 1,45 Zoll große Touchscreen-Display, das erstmals mit den JBL Tour Pro 2 eingeführt wurde, ist nun auch in die anderen Generationen an True Wireless In-Ears integriert worden und erweitert deren Funktionsumfang deutlich. 

Meiner Meinung nach bietet das kleine Display einen enormen Komfort, da man alle wichtigen Einstellungen direkt über das Display vornehmen kann, ohne jedes Mal das Handy aus der Tasche zu holen. Über das im Deckel des Ladecase eingelassene Display kann man beispielsweise die Lautstärke regeln, das ANC ein- und ausschalten, die Wiedergabe steuern und den Akkustand der In-Ears und des Ladecase einsehen.   

Mit seinen Maßen von 61 x 51 x 30 cm ist das Case zwar nicht gerade klein, passt aber dennoch bequem in meine Hosentasche. Die abgerundeten Kanten sorgen für ein angenehmes Gefühl in der Hand, sodass ich es als Handschmeichler bezeichnen würde. Abgesehen vom Display befindet sich an der Außenseite nur am hinteren Bereich der USB-C-Anschluss zum Laden des Akkus. Das Smart Case kann jedoch sowohl über Kabel als auch induktiv aufgeladen werden. Eine Öse in der hinteren Ecke ermöglicht das Befestigen einer Schlaufe. 

Der Smart Cast verfügt über eine länglich verlaufende Griffmulde an der Front, die das Öffnen erleichtert. Im Inneren erwartet einen eine ansprechende Gestaltung. Der Name der In-Ears ist auf der Innenseite des Deckels eingraviert und der Bereich, in dem sie platziert werden, ist ebenfalls stilvoll gestaltet. Die Seitenbeschriftung zeigt euch genau, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Dank der bewährten magnetischen Halterung werden die In-Ears sicher gehalten und zuverlässig aufgeladen.  

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die JBL Live Beam 3 überzeugen mit einer hervorragenden Verarbeitung. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecases fühlt sich angenehm an und die Übergänge sind sauber verarbeitet. Das robuste Aluminiumscharnier des Ladecases, das häufig geöffnet und geschlossen wird, sorgt für Langlebigkeit. Sowohl das Case als auch die In-Ears sind sauber verarbeitet, sodass keine störenden Kanten oder Übergänge zu spüren sind. Alles fühlt sich glatt und geschmeidig an.

Die In-Ears von JBL verzichten auf physische Tasten und setzen stattdessen auf Touch-Sensoren. Dadurch drücken sie sich beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz, daher habe ich hier nichts zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Jackery Explorer 240 v2

In aller Kürze

Jackery hat die Jackery Explorer 240 v2 vorgestellt, eine neue Powerstation der zweiten Generation mit LiFePO4-Akku. Sie bietet im Vergleich zum Vorgänger ein verbessertes Design und neue Funktionen wie Schnellladen und App-Steuerung. Die Charge Schild 2.0 Technologie sorgt mit 62 Schutzmechanismen, 12 BMS-Schutzformen und vier physischen Schutzformen für hohe Sicherheit. Dank des LFP-Akkus sind bis zu 3.000 Ladezyklen möglich. Der Transportgriff ist jetzt klappbar und das Gerät entspricht den IEC-Standards für Stoßfestigkeit und EMV-Konformität (keine unzulässigen elektromagnetischen Störungen). Jackery bietet all diese Funktionen für eine UVP von 249€ an, die aktuell auf 199€ reduziert ist. 

Gefällt uns

  • LiFePO4-Akku mit 256Wh
  • Vielseitige Anschlussmöglichkeiten
  • Schnellladefunktion in 1 Std. voll
  • Bluetooth & WiFi zur Steuerung über die App
  • tolle Software
  • gute Lüftersteuerung
  • IEC-zertifizierte Sicherheit
  • klappbarer Transportgriff
  • LED-Leuchte

Gefällt uns weniger

  • keine DC-Schnittstelle
  • kein Schutz bei Stürzen

Jackery Explorer 240 v2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Jackery Explorer 240 v2 wird in einer passenden Verpackung geliefert, die dem Produkt entspricht. Die Verpackung ist knallig orange, passend zum orangenen Herstellerlogo. Die weiße Schrift auf dem Orange ist gut lesbar.

Auf der Vorderseite präsentiert Jackery neben dem Herstellernamen den Bereich Solar Generatoren, auf den man sich spezialisiert hat. Das Unternehmen verfügt über 11 Jahre Erfahrung und ist mit 3 Millionen verkauften Einheiten (Januar 2018 bis Dezember 2022) der führende Hersteller in diesem Bereich.  Auf der Vorderseite ist außerdem der Jackery Explorer 240 v2 abgebildet.

Auf der linken Seite der Verpackung präsentiert Jackery zwei Bilder, die die Vielseitigkeit des Produkts veranschaulichen. Das erste Bild zeigt einen jungen Mann mit Rucksack, der die Powerstation in der Hand hält. Der Rucksack ist mit dem Jackery SolarSaga 40 Mini ausgestattet, welche die Powerbank durch die Sonneneinstrahlung auflädt. Das zweite Bild zeigt, wie der Mann die aufgeladene Powerbank nutzt, um seine Geräte in der Nacht mit Strom zu versorgen. 

Auf der Rückseite des Jackery Explorer 240 v2 finden Sie technische Details wie Gewicht, Maße und maximale Eingangs- und Ausgangswerte der Anschlüsse. Nachdem man das Klebesiegel an der Oberseite durchtrennt hat, kann man den Karton öffnen. Zunächst sieht man das Netzteil zum Aufladen an einer normalen EU-Steckdose und die Bedienungsanleitung. Nach dem Entfernen eines Zwischenbodens kommt der Jackery Explorer 240 v2 zum Vorschein. Durch einfaches Hochklappen des integrierten Transportgriffs lässt er sich bequem aus der Verpackung ziehen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Powerstation mit den Maßen 17 x 15 x 23 cm und einem Gewicht von 3,6 Kilogramm ist zwar nicht gerade leicht, bietet aber eine ordentliche Kapazität von 256Wh. Für den einfachen Transport verfügt sie über einen Tragegriff auf der Oberseite. Dieser ist nun nicht mehr starr, sondern kann bei Bedarf hochgeklappt und anschließend wieder bündig umgeklappt werden. 

Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff und ist teilweise grau und orange gefärbt. Die matte Ausführung finde ich gut, denn Fingerabdrücke sind darauf nicht sichtbar. Vier Gummifüße am Boden sorgen für sicheren Stand, ohne Kratzer zu hinterlassen. Die Ecken sind jedoch nicht gepolstert, sodass bei einem Sturz aus geringer Höhe bereits Schäden am Gehäuse entstehen können. 

Das kleine Display an der Front ist übersichtlich gestaltet und zeigt alle wichtigen Informationen an, darunter den aktuellen Ladezustand, die Ausgangs- bzw. Eingangsleistung sowie den Status von Bluetooth und WLAN. Die Bedienung ist innovativ und selbsterklärend, da alle Anschlüsse beschriftet und leicht zugänglich sind.  

Die Anschlüsse wurden im Vergleich zur Vorgängergeneration verbessert. Die Anordnung ist nun übersichtlicher und es gibt einige neue Anschlüsse.  Eine 230-Volt-Steckdose ist weiterhin vorhanden und wird durch eine gummierte Klappe vor Spritzwasser und Staub geschützt. An der Front befinden sich außerdem eine USB-A-Buchse und zwei moderne USB-C-Buchsen.  Wie bereits bei der ersten Generation gibt es auch eine 12-Volt-KFZ-Buchse, allerdings dieses Mal ohne gummierte Klappe, was ich etwas schade finde. Schließlich befindet sich im rechten oberen Bereich eine LED-Leuchte, die per Knopfdruck dauerhaft eingeschaltet oder in einen SOS-Lichtmodus umgeschaltet werden kann. 

Einen direkten DC8020 Anschluss, über den während des Vorgangs noch ein externes Solarmodul angeschlossen werden konnte, gibt es nicht mehr. Dafür ist mir nun nur noch ein USB-C-Anschluss vorgesehen. Falls das Gerät keinen USB-C-Anschluss hat, sondern einen DC8020-Anschluss, benötigt ihr noch einen separaten DC8020-zu-USB-C-Adapter. Die Powerbank lässt sich natürlich auch bequem mit dem mitgelieferten Netzteil über die Steckdose zu Hause aufladen. Das nutze ich beispielsweise tagsüber, da ich dann den Strom meiner PV-Anlage dafür verwende. Dieses Kabel ist deutlich handlicher als das mit dem klobigen Netzteil des Vorgängermodells, eine wirklich sehr wichtige Verbesserung, die ich sehr schätze. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Jackery Explorer 240 v2 ist solide.  Obwohl die Powerstation aus Kunststoff besteht, wie es bei den meisten anderen Herstellern und Modellen üblich ist, trägt dies zu ihrem geringen Gewicht bei. Der Kunststoff wirkt hochwertig und alles ist fest verbaut, ohne dass es knarrt oder wackelt. Jackery hat zwar, wie bei allen eigenen neuen Powerstations, auf die gummierte Abdeckung der 12-Volt-KFZ-Buchse verzichtet, aber Staub dringt in der Regel nicht ins Innere der Station ein. 

Die Tasten sind gut zugänglich und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Alle Anschlüsse sind übersichtlich an der Front angeordnet. Gummierte Füße sorgen für sicheren Stand und der klappbare Transportgriff ermöglicht ein bequemes Tragen der 3,6 Kilogramm schweren Powerstation.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Teufel CAGE PRO

In aller Kürze

Nach vier Jahren präsentiert Teufel mit dem Cage Pro sein erstes kabelloses Gaming-Headset. Teufel verspricht damit das leistungsstärkste Headset der Serie, das neben außergewöhnlichem Komfort auch eine hohe Bewegungsfreiheit und ein legendären Teufel Sound bietet. 

Das Headset überzeugt mit hervorragender Verarbeitung, angenehmer Haptik und anpassbarer RGB-Beleuchtung. Die beiden 40mm Treiber liefern ein gut abgestimmtes Klangbild.  Allerdings gibt es Kritik an der Mikrofonqualität und der Haptik der Lautstärkeregulierung. Weitere Details findet ihr im ausführlichen Testbericht. 

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • ausgewognerer Klang
  • tolles schlichtes Design
  • top Verarbeitet
  • tolle Software
  • Bedienung direkt am Headset
  • Beleuchtung anpassbar

Gefällt uns weniger

  • Mikrofonqualität
  • kurzes USB-C Kabel (35cm)
  • keine Schnellladefunktion

Teufel CAGE PRO

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Cage Pro von Teufel kommt in der gewohnten braunen Verpackung an, genau wie sein Vorgänger, das Cage 2020. Diese schlichte Verpackung ist typisch für Teufel und zeigt auf der Oberseite das große Teufel-Logo zusammen mit eine Skizze des Gaming-Headsets. An zwei Seiten der Verpackung finden sich der Produktname und einige technische Daten wie Gewicht, Einheit und Maße. 

Nach dem Öffnen der Verpackung liegt das Teufel Cage Pro Gaming-Headset direkt vor einem, in Kunststofffolie verpackt und in einem schwarzen Kartonage-Einsatz sicher verstaut. Unter diesem Einsatz befindet sich der restliche Zubehör, darunter ein abnehmbares Mikrofon (ohne Windschutz), ein USB-C Kabel, ein Funk-Dongle, ein analoges Audiokabel und die üblichen Bedienungsanleitungen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das neue Teufel Cage Pro Headset ähnelt optisch seinen Vorgängern. Die kantigen Ohrmuscheln heben sich von den runden oder ovalen Formen ab, die man von anderen Herstellern kennt.  Das Design ist deutlich schlichter gehalten, mit einem dezenten Teufel Logo aus Aluminium auf beiden Seiten. Das Aluminium ist mit einem interessanten Muster aus kleinen Würfeln strukturiert. Im Gegensatz zu den Ohrmuscheln der 1. und 2. Generation, die mit einem eingearbeiteten Meshgitter versehen waren, hat Teufel dieses bei diesem Modell komplett weggelassen. 

An der Rückseite der Ohrmuschel befinden sich zwei schwarze Kunststoffelemente, die im eingeschalteten Zustand deutlich machen, dass es sich um ein Gaming-Headset handelt. Hier verbirgt sich die individuelle RGB-Beleuchtung welche in Bezug auf Farbe und Helligkeit nach den eigenen Vorlieben angepasst werden kann. Besonders hervorzuheben ist die kabellose Ausführung des neuen Teufel Cage Pro. Anders als die ersten beiden Generationen ist diese Version kabellos. Wer dennoch lieber ein Kabel verwenden möchte, kann das mitgelieferte Kabel anschließen und hat so ruck zuck wieder ein kabelgebundenes Headset. 

Das komplett in Schwarz gehaltene Headset besticht durch ein mattes Finish, das sich fast durchgängig zieht. Einzig die Modellbezeichnung, welche in Hochglanz eingelassen ist, die Umrandung der Ohrpolster und die Enden des Kopfbügels unterbrechen das ansonsten matte Design. Natürlich wäre das Cage Pro kein Teufel Produkt ohne rote Akzente, die sich an zwei Stellen finden. Die beiden Audio-Kabel an der Innenseite der Ohrmuscheln und die „L“ und „R“-Kennzeichnung sind nämlich in Rot gehalten. 

Wie beim Vorgängermodell lässt sich die Beleuchtung des Headsets direkt am Gerät in mehreren Stufen regulieren oder komplett ausschalten. Wie im Gaming-Bereich üblich, besteht das Headset größtenteils aus Kunststoff und Kunstleder. Das Gelenk, das den Kopfbügel mit der Ohrmuschel verbindet, ist jedoch aus hochwertig wirkendem, gräulich eloxiertem Aluminium gefertigt, wie bereits beim Vorgängermodell. Das Mikrofon kann jederzeit abgenommen werden, hat aber seinen festen Platz auf der linken Seite. Als kabelloses Gaming-Headset verfügt das Teufel Cage Pro über Bedienelemente, die strategisch auf beiden Seiten verteilt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Obwohl das Teufel Cage Pro weiterhin größtenteils aus Kunststoff besteht, ist es wie sein Vorgänger erneut hervorragend verarbeitet.  Beim Drehen der Ohrmuscheln oder Aufsetzen des Headsets gibt es kein Knarren oder Quetschen. Die Ohrmuscheln sind angenehm gepolstert und umschließen die Ohren sauber, sodass man sich keine Sorgen um ein Verrutschen machen muss. Der Anpressdruck ist gut abgestimmt und sorgt für angenehmen Tragekomfort, ohne dass etwas drückt. 

Alle beanspruchten Bauteile sind aus langlebigen, robusten Materialien gefertigt, wie es erforderlich ist. Die Innenseite des Kopfbandes ist wie üblich gepolstert, allerdings etwas dünner. Dies mindert jedoch nicht den Tragekomfort oder beeinflusst den Sitz auch nicht negativ. Die Einstellungen des Kopfbandes sind über Raster sehr einfach vorzunehmen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das neue Lautstärkenrädchen, das nun glatt statt geriffelt ist und dadurch etwas weniger griffig wirkt. Positiv hervorzuheben ist, dass Teufel im Shop Ersatzpolster anbietet. Sollten diese nach einiger Zeit verschleißen, was bei einem 3-Tage Bart schneller passieren kann, könnt ihr sie ganz einfach selbst austauschen.  

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Panasonic RB-F10

In aller Kürze

Der Open-Ear Trend hat in diesem Jahr richtig Fahrt aufgenommen, und immer mehr Hersteller bringen ihre Modelle auf den Markt.  Auch Panasonic hat sich diesem Trend angeschlossen und die Panasonic RB-F10 vorgestellt.  Besonders überraschend ist dabei die UVP von nur 90€.  Das Design gefällt mir gut, der Klang ist ordentlich und der Tragekomfort ist top. 

Panasonic bietet zwar keine App-Integration an, aber ehrlich gesagt habe ich diese auch nicht vermisst. Insgesamt sind dies gut gelungene Kopfhörer, mit denen ich mein Umfeld wahrnehmen und gleichzeitig meine Musik genießen kann. Ich habe diese Ohrhörer während meiner regelmäßigen Fahrradtouren ausgiebig getestet.

Gefällt uns

  • sehr bequemer und sicherer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht
  • Umgebung wird wahrgenommen
  • IPX4 Schutzklasse
  • lange Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • keine App

Panasonic RB-F10

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Panasonic RB-F10 ist zwar nicht ganz so kompakt wie die der Produkte der Marke Technics, bleibt aber dem bekannten Design treu, wie ich es bereits von meinen letzten Testprodukten aus dem Hause Panasonic kenne. 

Auf der Vorderseite präsentiert Panasonic die Open True Wireless In-Ears zusammen mit ihrem Ladecase in der gewählten Farbe.  Hier findet man auch die Modellbezeichnung und die Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden (7 Stunden mit den In-Ears und 28 Stunden mit dem Ladecase). Am linken Rand sind einige Symbole abgebildet, die für Panasonic wichtige Ausstattungsmerkmale darstellen.  Diese Symbole werden auf der linken Seite in englischer Sprache erläutert.  Die Rückseite, oder besser gesagt die größere Darstellung der Vorderseite, bietet einen weiteren Blick auf die In-Ears und das Ladecase. 

Im Inneren der Verpackung befindet sich ein Pappeinleger, auf dem das Ladecase mit den bereits eingesetzten In-Ears platziert ist.  Entfernen Sie einfach die beiden Papierstreifen im Case, um die Kopfhörer aufzuladen.  Darüber hinaus enthält der Lieferumfang ein USB-A auf USB-C Ladekabel und einen Beipackzettel mit Anleitung und weiteren Informationen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Open-Ear Kopfhörer

Panasonic hat mit den True-Wireless-Kopfhörern RB-F10 ein gelungenes Design geschaffen. Die modernen Open-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein minimalistisches, zeitloses und elegantes Design aus. Neben dem von mir getesteten beigen Modell sind die Panasonic RB-F10 auch in einem schlichten Schwarz erhältlich. 

Das Design der Panasonic RB-F10 ähnelt stark dem der von mir bereits getesteten Shokz OpenFit. Akku- und Treibereinheit sind über einen flexiblen Silikonbügel verbunden, der für einen angenehmen und sicheren Sitz um das Ohr sorgt, ohne zu drücken. Mit nur 8,7 Gramm Gewicht sind die Kopfhörer angenehm leicht.  Dank der IPX4 Schutzklasse sind sie gegen allseitiges Spritzwasser geschützt und somit ideal für Joggen, Radfahren und viele andere Sportarten geeignet. 

Die Treibereinheit befindet sich auf der Innenseite der Ohrhörer und ist gut zu erkennen, wenn man diese von der entsprechenden Seite betrachtet.  Dort sieht man dann direkt die Lautsprecherabdeckung.  Bei diesem Modell wurde bewusst auf Tasten verzichtet und stattdessen auf eine Touch-Bedienung gesetzt.  Dies ist auch notwendig, da Tasten nicht nur das Design beeinträchtigt hätten, sondern auch eine ständige Nachjustierung der Kopfhörer erforderlich gemacht hätten.  Der Treiber, der den Klang erzeugt, ist nach dem Einsetzen der Shokz OpenFit direkt auf den Gehörgang ausgerichtet. 

Im Gegensatz zu In-Ears bleiben die Gehörgänge frei, wodurch keine vollständige Abschirmung gewährleistet ist. Das Gehäuse der Treibereinheit ist in exakt derselben Farbe gehalten wie der Silikonbügel, ist aber anders als dieser nicht gummiert. Am Treibergehäuse befinden sich unten gerichtete Ladekontakte, über die Panasonic RB-F10 im Ladecase mit Strom versorgt werden. Außerdem gibt es hier eine kleine Öffnung, in der sich an beiden Hörern ein Mikrofon befindet, das für Telefonate verwendet wird. Ein weiteres Mikrofon befindet sich an beiden Ohrhörern an der gegenüberliegenden Seite, also oben, wo sich zudem eine weitere Lautsprecherabdeckung befindet, vermutlich eine Art Membran, welches passiv den Klang verbessern soll. 

Am gegenüberliegenden Ende der Panasonic RB-F10 befindet sich ein treppenförmiges Kunststoffgehäuse, in dem sich der Akku befindet.  Dieses Ende unterscheidet sich vom ersten Ende der Ohrhörer, das mit einem metallischen Finish versehen ist, und verleiht dem ansonsten einheitlich aussehenden Open-Ear Kopfhörer ein harmonisches Aussehen.

Ladecase

Die neuen Panasonic RB-F10 True Wireless Kopfhörer kommen, wie üblich, mit einem Ladecase. Dieses dient nicht nur der Aufbewahrung, sondern auch der Wiederaufladung der Ohrhörer.   

Das Case ist in der gleichen Farbe wie die gewählten Panasonic RB-F10, in meinem Fall beige. Der Kunststoff hat eine matte Oberfläche und fühlt sich angenehm an. Das Panasonic-Logo ist auf dem Deckel eingelassen. An der Rückseite befindet sich ein USB-C-Ladeanschluss, über dem eine kleine LED den Ladezustand anzeigt.  Eine goldene Zierkante trennt Unterseite und Deckel und verleiht dem Design eine elegante Note. 

Das Case der Panasonic RB-F10 verfügt zwar über keine Griffmulde, lässt sich aber dennoch mühelos öffnen.  Wie bei den meisten In-Ears mit Case wird der Deckel magnetisch geschlossen gehalten.  Öffnet man ihn, findet man die beiden Kopfhörer in ihren jeweiligen Vertiefungen. Das Einlegen der Kopfhörer ist denkbar einfach,  Vertauschungen sind ausgeschlossen und das Case ist zudem recht kompakt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Panasonic RB-F10 überzeugen mit einer hochwertigen Verarbeitung. Die verschiedenen Materialien fügen sich nahtlos zusammen, es sind keine störenden Kanten zu spüren, und die Open-Ear-Kopfhörer sitzen, wie Panasonic verspricht, äußerst bequem.  Das angenehme Gewicht sorgt dafür, dass man sie aufgrund des hohen Tragekomforts kaum merkt. 

Das Case lässt sich leicht öffnen, allerdings fehlt mir beim Schließen etwas der Widerstand, sodass der Deckel beim Wackeln relativ leicht zufällt.  Dank der Schutzklasse IPx4 sind die Kopfhörer ideal gegen Regenschauer und Schweiß geschützt und somit perfekt für sportliche Aktivitäten und den Alltag geeignet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten) 3,065

JBL Tour One M2

In aller Kürze

Der JBL Tour One M2, der Nachfolger des Tour One, den ich ebenfalls testen durfte, wurde mit einigen Neuerungen ausgestattet. Neben der schwarzen Variante ist er jetzt auch in Champagner erhältlich (Farbe meines Testgeräts).  Die Akkulaufzeit wurde verbessert, JBL hat sich zudem auf eine verbesserte Konnektivität konzentriert.  Eine intuitivere Gesprächsführung (Smart Talk) ist nun möglich und die Audioqualität wurde weiter verfeinert.  Angesichts des Preisverfalls von der UVP von 329,99€ auf jetzt 199,99€ ist der Over-Ear Kopfhörer sehr interessant.  

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • ausgewogenes Klangbild
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • hoher Preis zum Marktstart

JBL Tour One M2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign des JBL Tour One M2 folgt dem gewohnten Stil des Vorgängermodells.  Wie gewohnt informiert die Verpackung rundum durch Text, Symbole und Bilder ausführlich über das Produkt. JBL setzt hier auf eine zweiteilige Verpackung, die das Unternehmen bereits häufiger bei On- und Over-Ear Kopfhörern verwendet hat. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben. 

JBL setzt bei der Verpackung der Kopfhörer-Serie auf die gewohnten weiß/orange und grauen Farben, wobei Grau die dominierende Farbe ist.  Eine Nahaufnahme einer Ohrmuschel des JBL Tour One M2, die in Hochglanz und leicht erhaben ausgeführt ist, ziert die Vorderseite der Verpackung und zieht sofort den Blick auf sich.  Das Firmenlogo befindet sich ebenfalls auf der Front, während der Produktname seitlich nach unten verläuft.  Direkt darunter listet JBL die wichtigsten Funktionen des Kopfhörers auf, darunter das True adaptive Noise Cancelling.  In der rechten Ecke wird die beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden hervorgehoben.

Die schmale rechte Seite zeigt eine detailliertere Seitenansicht des Kopfhörers und informiert über die zugehörige App für iOS und Android. Die Rückseite liefert die meisten Informationen über den Kopfhörer, darunter eine vollständige Ansicht des JBL Tour One M2 und eine Auflistung seiner vier wichtigsten Ausstattungsmerkmale: True Adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient-Funktion, individuell anpassbaren Sound, überragende Sprachqualität, hochauflösender Raumklang und komfortable Passform. Im unteren Bereich informiert JBL darüber, dass ein Case enthalten ist, ein moderner USB-C-Anschluss verwendet wird und die Akkulaufzeit mit ANC auf 30 Stunden erhöht wurde, während ohne ANC weiterhin 50 Stunden möglich sind.

Entfernt man die Hauptverpackung aus der Umverpackung, findet man auf der Unterseite des Deckels die üblichen Skizzen, die den Lieferumfang anzeigen. Im Inneren befindet sich reichlich Schaumstoff, in dessen Zentrum das Case platziert ist.  Im Case selbst befindet sich neben dem JBL Tour One auch dessen kompletter Lieferumfang. Der Kopfhörer ist zusammengeklappt und die Ohrmuschel eingedreht, um Platz zu sparen. In der Tasche am Deckel des Cases ist das gesamte Zubehör in einer Mappe verstaut. Neben einem AUX-Kabel und einem Flugzeugadapter befindet sich darin auch das wichtige USB-A auf USB-C Ladekabel zum Aufladen des Kopfhörers. Im Fach daneben befinden sich die üblichen Beipackzettel, darunter eine Kurzanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der JBL Tour One M2 ist auf den ersten Blick schlicht aber zugleich  und zeitlos gehalten. In der Hand bestätigt sich der Ersteindruck, denn durch die Oberflächenbehandlung des Kunststoffgehäuses, schmeichelt diese in den Händen schon nahezu. Trotz Kunststoffgehäuse und dem Lederimitat, sind diese angenehm im Tragekomfort und schön griffig.  

Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist der JBL Tour One M2 jetzt nicht nur in Schwarz, sondern auch in Champagner erhältlich, einem dezenten Goldton.  Durch einige Hochglanzelemente setzt JBL hier gekonnt Akzente, die im ansonsten matten Gehäuse besonders hervorstechen und ihm einen eleganten Touch verleihen. 

Die wichtigsten Elemente, die regelmäßig beansprucht oder bewegt werden, sind aus Metall gefertigt. Dazu gehören der Verstellmechanismus des Kopfbügels, der sauber einrastet, und der innere Kern im Kopfband. Das Kopfband und die beiden Ohrmuscheln sind mit einem angenehm weichen Material gepolstert und mit einem wertig anfühlenden Kunstleder bezogen. Dadurch sind die Kopfhörer auch nach längerem Tragen sehr bequem, was mir sehr gut gefällt.  Man sollte jedoch bedenken, dass man wie bei Over-Ear Kopfhörern üblich an heißen Sommertagen stark schwitzt. Daher kann ich diese Kopfhörer nur selten für den sportlichen Einsatz empfehlen.

Das JBL Firmenlogo ist dezent in beide Ohrmuscheln eingraviert, während die Bedienelemente und Anschlüsse gleichmäßig verteilt sind.  Dank der 11 Raster lassen sich die Ohrmuscheln individuell in der Länge anpassen.  Sie können außerdem um über 90° gedreht und eingeklappt werden, sodass sich der Kopfhörer bei Nichtgebrauch platzsparend in der mitgelieferten Tasche verstauen lässt und im Rucksack weniger Platz einnimmt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der JBL Tour One M2 fühlt sich in der Hand genauso edel und hochwertig an wie sein Vorgänger. Er vermittelt nie einen billigen Eindruck und auch aufgesetzt gibt es nichts zu bemängeln. Die Bügelverstellung rastet sauber ein und die weichen Polster sorgen für einen bequemen Sitz über Stunden hinweg.  Wie schon beim Vorgängermodell gefällt mir, dass die Tasten nicht alle auf einer Ohrmuschel-Seite sitzen und unterschiedlich ausgeführt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren. Die Drucktasten haben einen angenehmen Druckpunkt und ein minimales Klicken, das beim Musikhören problemlos überhört wird. 

JBL verwendet wie viele andere Hersteller in der Branche kein echtes Leder für die Ohrpolster und Polsterungen des Kopfbands, sondern ein sogenanntes PU-Leder.  Dieses Kunstlederimitat ist sehr weich und robust.  Positiv hervorzuheben ist, dass die Polster einfach ausgetauscht werden können, indem man sie einfach abknipst. JBL bietet Ersatzpolster im eigenen Online-Shop an, die allerdings rund 30€ kosten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Baseus Nomos Qi2 Magsafe Powerbank

Baseus hat mit der Nomos Qi2 Magsafe Powerbank die erste Powerbank seiner Nomos-Reihe vorgestellt.  Dieser tragbare Akku nutzt den Qi2 Standard, um sich magnetisch an ein iPhone mit MagSafe anzuhängen und es so kabellos und vollautomatisch aufzuladen.  Besonders hervorzuheben ist die hohe Kapazität, die die Powerbank auch für MacBook-Nutzer attraktiv macht und das gleichzeitige Aufladen von bis zu drei Geräten ermöglicht. 

Baseus Nomos Qi2 Magsafe Powerbank

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Google Pixel Buds Pro 2

In aller Kürze

Google hat die Pixel Buds Pro 2 vorgestellt, die zahlreiche Verbesserungen gegenüber der ersten Generation bieten. Der neue Tensor A1-Chip verbessert KI-Funktionen und Audiosignalverarbeitung. Das Active Noise Cancellation (ANC) wurde optimiert, und das Design wurde verfeinert, was zu leichteren, besser sitzenden In-Ears führt. Für Apple-Nutzer sind die In-Ears weniger attraktiv, da die App nicht das volle Potenzial ausschöpft. Android-Nutzer profitieren von einer umfangreichen App mit vielen Einstellungen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 8 Stunden mit ANC oder 12 Stunden ohne ANC, mit mehrfachem Aufladen im Case sind dann sogar bis zu 30 Stunden möglich. Die In-Ears bieten eine hervorragende Haptik und bequemen Tragekomfort für langes Tragen. 

Gefällt uns

  • verbesserter und noch beqeumerer Sitz
  • verlängerte Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Gemini Unterstützung
  • Talk-Thru-Funktion
  • Spatial Audio und Erfassung von Kopfbewegungen
  • IP54 Schutz (In-Ears) IPX4 (Ladecase)

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • ANC hat bei Wind weiterhin etwas mehr Probleme also führende In-Ears mit ANC

Google Pixel Buds Pro 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Google Pixel Buds Pro 2 ist gleich groß wie die der 1. Generation, jedoch hat Google das Design verbessert. Produktinformationen sind begrenzt, da Google erwartet, dass sich Interessenten auf der Website über die technischen Daten informieren. 

Die Pixel Buds Pro 2 sind in einer bedruckten Verpackung, die in die neutrale Verpackung des Google Pixel 9 Pro XL passt. Die Vorderseite zeigt die In-Ears in der gewählten Farbe, während die Rückseite die Voraussetzungen für ihre Nutzung in mehreren Sprachen auflistet, darunter ein Google-Konto und ein Android-Smartphone mit Version 6.0 oder höher. 

Nach dem Entfernen des Siegelstreifens kann die Hülle abgenommen und der Deckel mit der In-Ear-Skizze vom Rest der Verpackung getrennt werden. Darunter befindet sich das Ladecase der Google Pixel Buds Pro 2, das in einer Papierhülle geschützt ist. Im Case liegen die beiden In-Ears, die in einer passgenauen Kartonaussparung sicher verstaut sind. Unter dem Case mit Einlegeboden befinden sich die Beipackzettel und eine kleine Schachtel. 

Ich finde diese Schachtel persönlich interessant, weil Google eine einfache Lösung gefunden hat, um die drei anderen Größen an Anpassstücken sicher zu verstauen. Der Karton ist mit XS, S und L beschriftet, und jedes Fach kann einzeln geöffnet werden, um die gewünschten Anpassstücke leicht herauszunehmen. Obwohl dies nur ein kleines Detail der Verpackung ist, schätze ich solche durchdachten Ideen des Unternehmens.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Google Pixel Buds Pro der 2. Generation sind deutlich kompakter und leichter, mit einem Gewicht von nur 4,7 Gramm pro Ohrhörer. Dadurch sitzen sie bequemer und wirken weniger klobig im Ohr. 

Die In-Ears haben eine kleine Knospenform, die bequemer sitzt als die vorherige größere Bohnenform. Der innere Teil ist leicht verjüngt, um den Sitz zu verbessern. Google hat eine Gummilippe im hinteren Bereich des Gehäuses eingebaut, die als Sicherungselement dient und im Alltag gut funktioniert. 

Google bietet die Pixel Buds Pro 2 in vier Farben an, wobei sich nur die Außenseite vom Vorgängermodell unterscheidet, da der Rest immer schwarz ist. Die verfügbaren Farben sind Moonstone (hellgrau), Peony (pink), Porcelain (Cremeweiß) und Hazel (dunkelgrau). Letzteres ist mein Testmodell und gefällt mir gut, aber alle Farben sind ansprechend, sodass für jeden etwas Passendes dabei ist. 

Das Firmenlogo ist dezent als „G“ in die farbige Außenseite eingelassen. Oben und unten befinden sich jeweils zwei schwarze, bohnenförmige Gitter, die die ANC-Mikrofone verbergen. Die Touch-Oberfläche ist unsichtbar in den farbigen Kunststoff integriert. Im Inneren der In-Ears gibt es ein weiteres Mikrofon, das nach oben gerichtet ist, sowie die Seitenbeschriftung und die Ladekontakte für das Aufladen im Ladecase. 

Am Ende des kurzen Treiberkanals befindet sich das Silikonanpassstück, das Google nun in vier Größen (XS bis L) anstelle von drei anbietet. Die In-Ears sind dank des Kunststoffgehäuses angenehm leicht und besser gegen Staub, Schweiß und Spritzwasser geschützt. Mit der Schutzklasse IP54 sind die Pixel Buds Pro 2 nun nicht nur spritzwasser- und schweißbeständig, sondern auch staubgeschützt. Wasserdicht sind sie jedoch nicht, daher sollten sie nicht zum Schwimmen verwendet werden.

Ladecase

Das Ladecase der Google Pixel Buds Pro 2 sieht ähnlich aus wie das der Vorgänger, weist jedoch einige nützliche Verbesserungen auf. Eine weniger bedeutende Änderung ist die Farbe des Cases, die nun etwas heller ist als die der 1. Generation, obwohl es weiterhin weiß bleibt. 

Das Case behält die bekannte flache Eierform mit Maßen von 25 x 49,9 x 63,3 mm bei und ist somit sehr kompakt. Es ist ohne Logo und wirkt hochwertig. Mit etwa 65 Gramm inklusive In-Ears ist es nur geringfügig schwerer als das Vorgängermodell, bleibt aber angenehm leicht.  

Der klappbare Deckel des Cases wird durch eine schwarze Linie hervorgehoben und verleiht ihm ein weniger steriles Aussehen. Unter dem Deckel befindet sich eine unsichtbare Status-LED, die im leuchtenden Zustand den Ladezustand anzeigt. An der Unterseite gibt es einen USB-C-Anschluss zum Aufladen, sowie Qi-Ladefähigkeit an der Rückseite. Ein weiterer Unterschied zum Vorgänger ist ein kleiner Lautsprecherschlitz neben der USB-C-Buchse. Dieser kann in der App so eingestellt werden, dass er bei niedrigem Akku oder erfolgreicher Kopplung einen Ton abspielt. Besonders nützlich ist er für die „Mein Gerät finden“-Funktion, mit der man sowohl die In-Ears als auch das Case akustisch orten kann. 

Das Ladecase hat an der Rückseite eine längliche Taste zur manuellen Kopplung der In-Ears. Auf meinem Google Pixel Smartphone erscheint jedoch direkt ein Pop-Up-Fenster, ähnlich wie bei den Apple AirPods auf dem iPhone, mit dem ich die In-Ears einfach koppeln kann.  

Im Inneren des schwarzen Gehäuses sind die beiden In-Ears sicher über Magnete befestigt. Trotz ihrer geringen Sichtbarkeit sind sie einfach einzusetzen und zu entnehmen. An ihrem Platz befinden sich Pins, die die In-Ears mit Strom versorgen und aufladen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Google Pixel Buds Pro 2 ist wie bei der 1. Generation sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich angenehm an, und die Bauteile sind nahtlos verbunden, ohne störende Kanten. 

Die Touch-Sensoren der In-Ears reagieren zuverlässig, und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wird die Steuerung unverzichtbar. Das Gehäuse der In-Ears ist IP54-zertifiziert gegen Spritzwasser und Staub, während das Ladecase IPX4-zertifiziert ist. Die matte Oberfläche des weißen Cases verhindert Fingerabdrücke.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Nuki Smart Lock 5 Pro

In aller Kürze

In diesem Jahr hat Nuki die 5. Generation seines Smart Locks vorgestellt. Während das Design bisher weitgehend gleich blieb, mit Unterschieden lediglich in der Materialwahl wie Aluminium und Edelstahl-Knauf, bringt die neue Generation frischen Wind. Das bekannte Runde-Gehäuse mit dem darunterliegenden Elektronik-Kasten gehört weiterhin zum Smart Lock Go, das dem bisherigen Design treu bleibt.

Neu hinzugekommen sind jedoch das kompaktere Nuki Smart Lock Pro sowie das Smart Lock Ultra. Beim Ultra-Modell ist ein Zylindertausch erforderlich, während das Smart Lock 5 Pro weiterhin ohne diesen Schritt auskommt. Nuki verspricht dabei neue Technik in einem komplett neuen Gehäuse.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration
  • neues kompakteres Design
  • Brushless Motor
  • sehr schnell

Gefällt uns weniger

  • leider weiterhin nicht gerade leise, ist sogar etwas lauter als der Vorgänger

Nuki Smart Lock Pro (5. Generation)

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nuki präsentiert das Smart Lock 5 Pro in einer leicht kompakteren Verpackung mit aktualisierten Bildern und Daten. Wie bei der Vorgängergeneration benötigt die Pro-Version keine Bridge, da die Verbindungstechnologien integriert sind. Auch das neue Nuki Smart Lock Go benötigt keine Bridge mehr, da die Technik ebenfalls im Gerät enthalten ist. Für Remote Access beim Smart Lock Go fällt eine einmalige Gebühr von 49€ an, was fair ist, da eine Bridge zuvor 99€ kostete. 

Die Verpackung ähnelt der des Smart Lock 4.0 Pro. Der Deckel zeigt das neue Smart Lock von vorne, um seine neue Form zu präsentieren, und enthält sowohl den Nuki- als auch den Produktnamen. Die Vorderseite ist schlicht gestaltet. Das Nuki Smart Lock der 5. Generation ist mit Diensten wie Apple Home, Google Home, Alexa und Samsung SmartThings kompatibel. Es unterstützt auch den neuesten Smart Home Standard, Matter, ähnlich wie das Nuki Smart Lock der 4. Generation.

Auf der linken Seite zeigt Nuki ein Smartphone mit der geöffneten Nuki App, die kostenlos im Android- und iOS-Store erhältlich ist. Auf der Rückseite sind in mehreren Sprachen der Lieferumfang und die Systemvoraussetzungen aufgelistet. Es ist wichtig zu erwähnen, dass das Smart Lock in Europa, genauer gesagt in Rumänien, hergestellt wird.

Beim Öffnen des Nuki Smart Lock Pro findet man eine Mappe mit Nuki-Aufdruck, die eine mehrsprachige Anleitung und einen Quick Start Guide enthält. Letzterer hat einen QR-Code zur Einrichtung und auf der Rückseite den Matter Code zum Koppeln mit einem kompatiblen Assistenten. Zusätzlich gibt es eine kleine Karte zur Überprüfung der Zylinderlänge, um die passende Montageplatte zu bestimmen. 

Nuki hat bei der Verpackung des Smart Lock der 5. Generation erneut auf unnötigen Kunststoff verzichtet und alles in eine gepresste Pappschachtel verpackt. Unter dieser Mappe befindet sich das Smart Lock im neuen, schlankeren Design. Unter der Pappschachtel gibt es einen doppelten Boden, darunter eine Schachtel mit einem Schraubendreher, Gabelschlüssel, Montageplatten und einem kleinen Inbus für die Montage. Ein weiteres Gehäuseteil ist im Lieferumfang enthalten, um den Gehäuse von weiß auf schwarz zu wechseln.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die 5. Generation des Nuki Smart Lock hat eine umfassende Neugestaltung erfahren. Erstmals wurde nicht nur das Material, sondern das gesamte Design verändert. Der runde Zylinderknauf und der Kunststoffkasten wurden durch einen kompakteren und hochwertigeren runden Edelstahlzylinder ersetzt, der 70 mm lang und 57 mm im Durchmesser ist. Das Edelstahlgehäuse fühlt sich edel an und harmoniert perfekt mit unserem gebürsteten Edelstahlgriff. 

Beim neuen Nuki Smart Lock 5 Pro müsst ihr euch nicht mehr zwischen Schwarz und Weiß entscheiden, da beide Basis-Ringe im Lieferumfang enthalten sind. Ihr könnt den weißen hinteren Teil des Smart Locks auf Schwarz austauschen. 

Im Zentrum des Nuki Smart Lock Knaufs befinden sich eine bekannte Taste und ein LED-Ring, der den Status des Smart Locks anzeigt. Ich habe die Status-LED in den Einstellungen deaktiviert, sodass sie sich nach kurzer Zeit automatisch ausschaltet. 

 Nuki hat ein kompakteres Design durch den Einsatz eines bürstenlosen Motors erreicht, der weniger verschleißanfällig, sparsamer und effizienter ist. Zudem wurde das bisherige, entnehmbare Akkupack entfernt, da der Akku nun fest verbaut ist. Ein Nachteil ist, dass bei einem defekten Akku das gesamte Smart Lock ausgetauscht werden muss, was teurer ist als der Austausch eines Akkupacks. 

Manchmal vergisst man, den Akku über Nacht aufzuladen, trotz der App-Benachrichtigung. Auch Elternteile ohne Smartphone können nicht über Nuki ins Haus gelangen. Dafür gibt es den Nuki Fob, einen Funksender, mit dem sie die Tür öffnen können, oder man verwendet einen herkömmlichen Schlüssel. Die Tür kann von außen normal geöffnet und geschlossen werden, während man innen am Nuki Smart Lock 5 Pro dreht. Ein Schlüssel sollte immer mitgeführt werden, da das Nuki Smart Lock bei leeren Batterien die Tür nicht elektronisch öffnen kann. Der Status-Ring im Drehknauf zeigt weiterhin den Türstatus an und blinkt, wenn der Akku leer wird, was auch in der App angezeigt wird. 

Im Inneren des LED-Rings befindet sich eine große Taste, mit der man die Tür von innen ohne Smartphone öffnen oder schließen kann. Durch einfaches Drücken wird das Nuki Smart Lock entsperrt oder gesperrt. Diese Taste wird auch verwendet, um die App oder das Smartphone zunächst mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Smart Locks ist einwandfrei. Das Gehäuse aus hochwertigem, gebürstetem Edelstahl fühlt sich gut an und sieht ansprechend aus. Der neue Formfaktor gefällt, trotz des fest verbauten Akkus. Zum Aufladen muss das Startblock entfernt werden, oder man nutzt eine Steckdose in der Nähe der Tür, um es über Nacht aufzuladen.

Das magnetische Ladekabel wird einfach am Ladeport befestigt, was verhindert, dass beim Öffnen der Tür die Ladebuchse oder das Kabel beschädigt werden. Allerdings ist es ein spezielles Kabel, das bei Defekt oder Verlust nachgekauft werden muss. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Google Pixel 9a

In aller Kürze

Neben den Standardversionen des Google Pixel 9, der Pro/XL-Variante und dem Pro Fold hat Google zu Beginn des Jahres auch das Mittelklassemodell Google Pixel 9a vorgestellt. Optisch überzeugt es auf den ersten Blick, da Google auf den üblichen Kamerabuckel verzichtet. Das Resultat ist ein minimal dickeres Smartphone, das flach auf dem Tisch liegt und das ohne Schutzhülle.

Preislich startet das Pixel 9a bei 500 €, was zeigt, dass ein solides Smartphone nicht teuer sein muss. Die Kameraqualität erreicht zwar nicht das Niveau des Google Pixel 9 Pro XL, ist jedoch für die meisten Nutzer völlig ausreichend. Neben Standardaufnahmen bietet das Google Pixel 9a auch gute Weitwinkel- und Makro-Aufnahmen.

Im Alltag läuft das System flüssig. Lediglich bei besonders rechenintensiven Apps zeigen sich leichte Leistungseinbußen. Insgesamt erhält man ein leistungsstarkes Smartphone zu einem fairen Preis. Für detaillierte Informationen empfehle ich den vollständigen Testbericht.

Gefällt uns

  • Gute Akku-Leistung
  • gutes Kamera-Setup
  • sehr gutes OLED-Display
  • Updates für 7 Jahre
  • gute Akkulaufzeit
  • Dual-SIM
  • viele KI-Funktionen

Gefällt uns weniger

  • Kamera bietet kein optischen Zoom
  • Ladegeschwindigkeit des Akkus könnte besser sein
  • Rückseite aus Kunststoff

Google Pixel 9a

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Google Pixel 9a wird, ähnlich wie das Pixel 9 Pro XL, in einer flachen Verpackung geliefert. Dies ermöglicht Google, ähnlich wie Apple, Platz zu sparen, da kein Netzteil mehr beiliegt. So passen beim Versand aus China oder Vietnam mehr Geräte auf einen Träger, was Kosten reduziert.

Die Verpackung ist schlicht und informativ gestaltet. Auf der Vorderseite ist das Gerät von hinten abgebildet, die Rückseite zeigt den Lieferumfang in mehreren Sprachen. Nach dem Entfernen der Versiegelungsstreifen lässt sich die recycelte, ungebleichte Hauptverpackung herausziehen.

Im Inneren gibt es keine Kunststoffteile. Das Pixel 9a befindet sich in einer Papiertüte, auf eine Displayfolie wurde verzichtet. Unter dem Smartphone liegen Beipackzettel in einer Papiermappe sowie das SIM-Tool. Das USB-C-Ladekabel ist ordentlich aufgerollt und sicher verstaut.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Pixel 9a kommt gegenüber dessen Vorgänger rundum überarbeitet daher. Auffällig ist dabei das Kamera-Setup auf der Rückseite, denn anders als bisher von den Pixel-Smartphones und auch von zahlreicher Konkurrenz gewohnt, verzichtet man auf die markante, erhabene Kamera. Diese ist nun fast bündig und steht nur etwas unter 1mm hervor, was wirklich sehr gering ist. 

Das Google Pixel 9a ist nur wenige Millimeter größer als sein Vorgänger, aber weiterhin nur 8,9 mm dick. Das nun mit einem 6,3 Zoll großen ausgestattete Smartphone ist somit 154,7 x 73,3 groß und exakt 8,9 Millimeter dick. Obwohl das Pixel 9a exakt wie das Pixel 9 Pro ein 6,3 Zoll Display besitzt, ist das 9a minimal größer, da es einen dickeren Rand um sein Display hat.  

Die Rückseite des Google Pixel 9a ist schlicht gehalten, neben der Kameraeinheit finden wir hier daneben noch ein Kamerablitz, sowie ein dezentes Google Logo in Form eines „G“. Beim Material setzt Google wiederum weder auf Aluminium, noch auf Glas, sondern auf günstigen Kunststoff, das finde ich angesichts des Preises etwas schade, auch wenn ich klar sagen muss, dass man es durch das matte Finnisch nicht direkt spürt. Klar es ist weniger anfällig zu springen, wenn es runterfällt aber, für ein Smartphone ab 550€ ist es wie erwähnt schade. Neben meinem Testgerät in der Farbe Porcelain, einem Creme-Farbton, gibt es noch Obsidian (Schwarz), Iris (Hellblau) und Penny (Pink). Der Rahmen des Google Pixel 9a besteht dann wiederum exakt wie auch bei der Pro-Version aus Aluminium. Der Aluminiumrahmen sorgt dafür, dass das Smartphone gut in der Hand liegt, da dieser mit Abrundungen an Vorder- und Rückseite versehen wurde. Rechts befinden sich die einzigen beiden Tasten: der kleinere Power-Button und darunter die doppelt so lange Lautstärke-Taste. An der Oberseite befindet sich zudem ein Mikrofon für Stereo-Aufnahmen, ebenso wie an der unteren Stirnseite neben der USB-C-Buchse. Außerdem finde man hier rechts davon noch den länglichen Lautsprecher, sowie links aussen den SIM-Karten-Einschub. 

Wie bei jedem Smartphone ist die Vorderseite mit einem Display versehen, bei welchen man die Hörmuschel nahezu unsichtbar im Displayrand versteckt ist. Die Hörmuschel dient dabei mit es inzwischen zeitgemäß ist, als Stereo-Lautsprecher, was für einen besseren Klang beim Musikhören usw. dient. Die Frontkamera verwendet eine In-Display-Kamera. Dies bedeutet, dass im Vergleich zu einer Notch nur ein schwarzer Punkt auf dem Display erscheint. Dadurch werden weniger Bildpunkte entfernt, im Gegensatz zur deutlich größeren Notch, die mehr Bildpunkte beeinträchtigt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Google Pixel 9a hat eine gute Verarbeitung. Die Vorderseite ist mit Corning Gorilla Glas 3 geschützt, und die Rückseite aus mattem Kunststoff fühlt sich hochwertig an, obwohl Fingerabdrücke nicht vollständig vermieden werden können. Der Aluminiumrahmen geht nahtlos in die Vorder- und Rückseite über, und die gleichmäßigen Spaltmaße sorgen für ein angenehmes Gefühl ohne spürbare Kanten.

Das Pixel 9a ist IP68 zertifiziert, was es staub- und wasserresistent macht. Es kann bis zu 30 Minuten in Wasser bis zu 1,5 Meter Tiefe eintauchen, ohne Schaden zu nehmen, und ist vollständig gegen Staub geschützt. Der Schutz kann jedoch mit der Zeit nachlassen, und die Wasserbeständigkeit gilt nur für Süßwasser. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Huawei Watch Fit 4 Pro

In aller Kürze

Die Huawei Watch Fit 4 Pro markiert die vierte Generation von Huaweis Smartwatch-Serie, die speziell für sportliche Aktivitäten entwickelt wurde. Ihr Design erinnert stark an die Apple Watch Ultra, wodurch sie nicht nur beim Training, sondern auch im Alltag stilvoll getragen werden kann.

Besonders überzeugend ist das Modell durch seinen fairen Preis und die umfangreichen Gesundheits- und Fitness-Tracking-Funktionen. Wer auf der Suche nach einer günstigeren Alternative ist, kann zur normalen Huawei Watch Fit 4 greifen. Allerdings muss man hier Abstriche bei Materialien, Größe und den verfügbaren Sport-Tracking-Funktionen machen.

Die Smartwatch läuft weiterhin mit HarmonyOS, was derzeit einige Einschränkungen bei der App-Auswahl mit sich bringt. Aktuell stehen rund 20 zusätzliche Apps in der AppGallery zur Verfügung. Dennoch bieten die vorinstallierten Apps ausreichend Funktionen für den Alltag.

Gefällt uns

  • lange Akkulaufzeit
  • scharfes und helles AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • hochwertige Verarbeitung
  • EKG, Messung der arteriellen Steifigkeit

Gefällt uns weniger

  • NFC-Zahlung eingeschränkt
  • kein AppStore
  • Eingeschränkte Kompatibilität unter iOS

Huawei Watch Fit 4 Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Huawei Watch Fit 4 Pro erinnert stark an die der Huawei Watch D. Informationen zur Smartwatch sind weiterhin rar, sodass man auf der Verpackung nur wenige bis gar keine Details findet.

Auf dem Deckel sind die üblichen Schriftzüge wie der Herstellername und das Modell zu sehen. Eine Hochglanzabbildung der Huawei Watch Fit 4 Pro dominiert das Design, und in der unteren rechten Ecke wird die Truesense-Technologie hervorgehoben, die neueste Funktionen zur Gesundheitsüberwachung verspricht. Die Rückseite zeigt einige Symbole und Texte, jedoch fehlen hier wichtige technische Informationen, die für Verbraucher von Interesse wären.

Beim Abheben des Deckels fällt sofort die Huawei Watch Fit 4 Pro ins Auge – genau so, wie es bei anderen Smartwatches von Huawei üblich ist. Unter dem Abdeckrahmen befindet sich die Smartwatch zentral platziert. Links und rechts sind zwei fest eingeklebte Schachteln, die das Zubehör enthalten.

Links findet man ein induktives Ladekabel mit USB-A-Anschluss, rechts lediglich einen Beipackzettel. Weitere Armbänder sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen bei Bedarf separat erworben werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Huawei Watch Fit 4 Pro erinnert im Design stark an die Apple Watch. Während die ersten beiden Generationen noch ein rechteckiges Design aufwiesen, setzt die 3. Generation auf eine nahezu quadratische Form (43 x 38 mm). Die Pro-Version ist im Vergleich zur Standardversion minimal dünner (9,3 mm), aber aufgrund der hochwertigeren Materialien etwas schwerer. Ohne Armband wiegt sie 30,4 Gramm, mit dem mitgelieferten schwarzen Fluorelastomer-Armband 54 Gramm.

Neu bei dieser Generation ist das Saphirglas, das bisher nur der Huawei Watch GT Pro vorbehalten war. Es ist härter als herkömmliches Displayglas und schützt besser vor Kratzern. Die Lünette besteht aus einer robusten Titanlegierung, während das Gehäuse aus einer verbesserten Aluminiumlegierung gefertigt ist. Die Unterseite rund um den Pulssensor besteht weiterhin aus einem Kunststoff-Verbundwerkstoff, im Gegensatz zur kratzunempfindlichen Keramik, die Apple verwendet.

Das schwarze Modell hat eine Krone mit rotem Rand, was dem Design eine besondere Note verleiht. Es gibt auch Varianten in Blau und Grün. Die schwarzen und blauen Modelle werden mit einem Fluorelastomer-Armband geliefert, während das grüne Modell ein stufenlos verstellbares Nylonarmband besitzt.

Dank IP6X- und 5 ATM-Zertifizierung ist die Uhr bis zu einem gewissen Grad wasserfest und kann beim Schwimmen getragen werden. Mit der Zeit kann der Wasserschutz jedoch nachlassen, was bei allen Smartwatches üblich ist.

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über das Touch-Display mit Tipp- und Wischgesten. Zusätzlich gibt es eine dreh- und drückbare Krone sowie eine frei belegbare Funktionstaste, die auch für EKG-Messungen genutzt wird.

Ein Pluspunkt ist die Kompatibilität mit Armbändern von Drittanbietern, die einfach ausgetauscht werden können. Huawei verwendet hierzu denselben Mechanismus wie Apple: Entriegelungsknopf drücken, Armband abnehmen und neues Armband einsetzen, bis der Verschluss einrastet.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Huawei Watch Fit 4 Pro überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung. Ihr robustes Aluminiumgehäuse wird durch eine Lünette aus Titanlegierung ergänzt. Das widerstandsfähige Saphirglas schützt das Display effektiv vor Kratzern.

Das Armband sitzt angenehm am Handgelenk und lässt sich leicht anpassen. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn bei allen drei Varianten standardmäßig ein Nylonarmband enthalten wäre, da dieses sich noch flexibler anpassen lässt und im Alltag angenehmer zu tragen ist.

Im Wasser zeigt sich die Smartwatch ebenfalls von ihrer besten Seite: Sie ist bedenkenlos zum Schwimmen geeignet und hält Wasserdruck bis zu 40 Metern Tiefe stand. Obwohl Tauchen mit ihr theoretisch möglich ist, dürfte dies für die meisten Nutzer weniger relevant sein, denn hier bieten sich robustere Alternativen an.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Technics EAH-AZ100

In aller Kürze

Mit den Technics EAH-AZ100 hat Technics die Oberklasse der hauseigenen True-Wireless-Kopfhörer vorgestellt. Diese überzeugen im Test durch hervorragenden Komfort und exzellenten Klang. Das adaptive Active Noise Cancelling (ANC) liefert ebenfalls beeindruckende Ergebnisse und kann locker mit Premium-Kopfhörern von Sony und Co. konkurrieren.

Wenn ihr auf der Suche nach True-Wireless-Kopfhörern mit detailreichem Klang seid, trefft ihr hier die richtige Wahl. Die Verarbeitungsqualität ist hochwertig, und zudem steht euch eine App mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Gefällt uns

  • guter und sicherer Sitz
  • ausreichend lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • hervorragendes ANC
  • JustMyVoice Technologie
  • Umfangreiche App
  • IPX4 Schutz (In-Ears)

Gefällt uns weniger

  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • ohne ANC wird der Klang etwas flacher

Technics EAH-AZ60M2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Genau wie bereits bei den Technics EAH-AZ60M2 ist auch das Design der Technics EAH-AZ100 nun sehr kompakt gehalten. Das gefällt mir gut, denn es reduziert den Verpackungsmüll, ohne dass der gewohnte Lieferumfang darunter leidet. Die stabile schwarze Verpackung ist in einer rundum bedruckten Umverpackung eingehüllt, die einige Details über die neuen In-Ear-Kopfhörer verrät. Im Inneren wurde vollständig auf Kunststoff verzichtet, ein Schritt in die richtige Richtung von Technics.

Die Vorderseite der Verpackung präsentiert sich in einem schlichten Design. Im Zentrum prangt der Herstellernamen, während in der unteren rechten Ecke ein In-Ear-Kopfhörer zusammen mit der Modellbezeichnung abgebildet ist. In kleiner Schrift ist zudem die Bezeichnung „Digital Wireless Stereo-Earphones“ zu erkennen. Weitere Details findet man nicht auf dieser Seite.

Auf der Rückseite gibt es zusätzliche Informationen: Neben dem Namen der In-Ears und des Herstellers ist eine Abbildung der beiden In-Ears im Ladecase zu sehen. Technics hebt hier hervor, dass die In-Ears für Dolby Atmos-Inhalte optimiert wurden. Zudem werden der hochwertige Audio-Codec LDAC und ein Hi-Res-Logo erwähnt, was auf eine exzellente Klangqualität hinweist. Ob diese Versprechen eingehalten werden, zeigt der weitere Testbericht.

Nach dem Entfernen der Umverpackung kommt eine stabile, hochwertige schwarze Box mit dezentem Technics-Logo auf dem Deckel zum Vorschein. Hebt man den Deckel ab, entdeckt man im unteren Bereich das Ladecase, in dem sich die beiden In-Ears befinden, eingehüllt in Papier. Unter dem Case und dem Einlegeboden liegt das restliche Zubehör: Vier zusätzliche Paar Ohrpassstücke in verschiedenen Größen zur optimalen Anpassung an den Gehörgang, die Größe M ist bereits vormontiert. Interessant ist die Kurzanleitung mit Hinweisen zum richtigen Einsetzen der In-Ears und den wichtigsten Touch-Befehlen. Im untersten Fach der Verpackung befinden sich ein kurzes USB-C-Ladekabel sowie die üblichen Beipackzettel und Anleitungen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Technics EAH-AZ100 überzeugen durch ihre hochwertige Verarbeitung und das geringe Gewicht von nur 5,9 Gramm pro In-Ear. Dies wird durch das Einsatz von Kunststoff erreicht, der optisch täuschend echt wie Aluminium wirkt. In den Farben Silber, Schwarz und Champagner Gold erhältlich, besticht insbesondere das silberne Modell durch seinen zweifarbigen Look mit Aluminiumoptik und weißgrauer Innenseite.

Dank sechs verschiedener Silikon-Aufsätze bieten die In-Ears eine gute passive Geräuschisolierung, die in Kombination mit dem aktiven Noise Cancelling (ANC) noch effektiver wird. Das tropfenförmige Design sorgt für einen sicheren Halt, selbst bei intensiven Bewegungen. Die Außenseite der In-Ears ist mit einem dezenten Technics-Logo und einer hochwertigen, abgedrehten Oberfläche versehen. Hier befindet sich auch die Touch-Bedienfläche. In den abgerundeten Bereichen sind Mikrofone für das ANC und Telefonate integriert. Ein weiterer Annäherungssensor sorgt dafür, dass die Musik automatisch pausiert, wenn ein In-Ear entfernt wird.

Die Ladekontakte sowie ein Magnet zur sicheren Fixierung im Ladecase befinden sich im Inneren. Technics setzt erneut auf ein flexibles Nutzungskonzept ohne festen Master- oder Slave-Earbud, sodass beide In-Ears auch einzeln verwendet werden können. Insgesamt bieten die EAH-AZ100 ein rundum durchdachtes Design, das Qualität, Komfort und technische Raffinesse vereint.

Ladecase

Das Ladecase der Technics EAH-AZ100 ähnelt auf den ersten Blick dem der etwas günstigeren EAH-AZ60M2. Dennoch gibt es einige markante Unterschiede: Der Gehäusedeckel ziert ein eingelassener Technics-Schriftzug mit goldener Hinterlegung, und die gebürstete Oberfläche verleiht dem Case ein besonders hochwertiges Finish. Mit den Maßen von 69 mm x 36 mm x 27 mm ist das Case sogar minimal kleiner und passt problemlos in jede Tasche.

Eine interessante Materialwahl. Während der Boden aus Kunststoff besteht, wurde der Deckel aus Aluminium gefertigt. Dies sorgt nicht nur für ein geringes Gewicht von etwa 42 Gramm, sondern macht das Case auch unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Farblich ist das Case perfekt auf die In-Ear-Kopfhörer abgestimmt, in meinem Fall in einem eleganten Silberton.

Praktisch zeigt sich das Design auch in der Formgebung. Sowohl der Aluminiumdeckel als auch der Kunststoffboden sind abgeflacht. Dies gewährleistet nicht nur einen stabilen Stand, sondern gewährleistet auch die Nutzung eines Qi-Ladepads für kabelloses Laden. Eine Griffmulde am Deckel fehlt zwar, dennoch lässt sich das Case mühelos öffnen. Stattdessen informiert eine mehrfarbige Status-LED an der Front über den aktuellen Ladestand. Auf der Rückseite, unterhalb des Klappscharniers, befindet sich der USB-C-Anschluss zum Aufladen des fest verbauten Akkus.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Technics EAH-AZ100 und das zugehörige Ladecase überzeugen mit einer herausragenden Verarbeitung. Hierbei wird sowohl hochwertig gefertigter Kunststoff als auch Aluminium verwendet. Der Kunststoff der In-Ears, der den klassischen abgedrehten Look aufweist, imitiert Aluminium täuschend echt. Die Spaltmaße der Bauteile sind präzise, sodass keine störenden Kanten oder Übergänge spürbar sind.

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, wodurch nach kurzer Eingewöhnungszeit eine intuitive Steuerung möglich ist. Hat man erst einmal die Funktionen verinnerlicht, möchte man das komfortable Bedienkonzept nicht mehr missen. Sowohl die In-Ears als auch das Ladecase sind in der gewählten Farbkombination unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Dies ist besonders erfreulich, da matte Modelle oft anfällig für fettige Fingerabdrücke sind.

In puncto Wasserresistenz bieten die In-Ears dank IPX4-Zertifizierung Schutz vor allseitigem Spritzwasser. Damit sind sie bestens gegen Schweiß beim Sport und leichten Regen gewappnet. Wichtig zu beachten ist, dass dieser Schutz ausschließlich für die In-Ears gilt und nicht für das Ladecase.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)