JBL Clip 4

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Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber1 x 40 mm-Treiber, nach vorne gerichtet.
1 x 40 mm Passivmembran, nach hinten gerichtet.
KonnektivitätBluetooth-Version 5.1, Bluetooth-Profil: A2DP 1.3, AVRCP 1.6
Frequenzgang100 Hz–20 kHz
AkkuAkku: Li-Ion 3,885 Wh.
Wiedergabezeit: Bis zu 10 Stunden (bei Zimmerlautstärke)
Ladezeit: Bis zu 3 Stunden
Abmessungen86,3 x 134,5 x 46,0 mm (B x H x T)
Gewicht239 g
Lieferumfang1 x JBL Clip 4
1 x Typ-C-USB-Kabel
1 x Kurzanleitung
1 x Garantieschein
Technische Daten des JBL Clip 4

Bedienung

Nun möchte ich noch kurz etwas ausführlicher und die Bedienung des JBL Clip 4 eingehen. Dafür hat JBL den kompakten Lautsprecher mit eigentlich allen wichtigen Tasten ausgestattet. Die beiden Tasten „+ und – an der Vorderseite dienen logischerweise dazu, um die Lautstärke direkt am Clip 4 zu erhöhen bzw. absenken zu können. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone kann man dies jedoch wie von Kopfhörern usw. gewohnt auch problemlos und jederzeit direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste zwischen der Lautstärkeregulierung ist die Play-/Pause-Taste, welche beim einmaligen Betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken diese weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

Zurückspringen geht hier leider wie bei den anderen JBL Lautsprecher nicht, was meiner Meinung nach etwas Schade ist, daher muss man dies leider über das Smartphone tun. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man z. B. durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klang, dem wohl eigentlich wichtigsten Thema eines Lautsprechers. Hier hat JBL trotz der gleichen Lautsprechergröße von 40 mm mehr Leistung herausgeholt. Somit hat man die Ausgangsleistung von 3,3 Watt RMS (Clip 3) auf 5 Watt RMS (Clip 4) erhöhen können. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Clip 4 nun mit 100 Hz noch etwas tiefer agieren können als das Vorgängermodell mit 120 Hz, was vermutlich auch an dm überarbeiteten Passivmembran liegen kann. Die maximale Frequenz nach oben bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen.

Der Passivmembran ist auf gleicherer Höhe wie der aktive Treiber angeordnet, findet sich jedoch an der Rückseite des Gehäuses. Der Passivmembran wird, wie der Name schon vermuten lässt, nicht elektronisch angetrieben, sondern durch die Schwingungen des Aktiven, also den an der Vorderseite. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen. Da der Single Treiber an der Front im Bereich des JBL Logo untergebracht wurde, ist der Abstrahlwinkel des Klanges logischerweise am meisten nach vorne gerichtet, jedoch nimmt man den Sound dennoch gut rund um den Lautsprecher wahr, auch wenn er hier dann natürlich nicht mehr so dynamisch zu hören ist. 

Vom Klangbild des JBL Clip 4 bin ich soweit sehr zufrieden. Klar kommt dieser aufgrund seiner kompakten Bauweise, die weniger Volumen und auch weniger Platz für große Treiber bietet, schneller an seine Grenzen als größere Lautsprecher, aber für seine Größe klingt dieser dennoch ordentlich. Der Bass, der vom Passivmembran erzeugt wird, ist soweit gut und man merkt hier klar einen Vorteil zu „billigeren“ mobilen Lautsprecher, denen ein passiver Membran fehlt. Der Bass ist soweit knackig und hörbar, sodass dieser aufgrund der Lautsprechergröße meiner Meinung nach sehr ordentlich ist. Die Höhen werden von dem 40 mm Treiber sauber und klar wiedergeben, sodass ich mich hierbei nicht beklagen kann und die Mitten sind ebenfalls präsent, sodass diese für eine gute Sprachverständlichkeit und Wiedergabe von Gesangstimmen sorgen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth & Reichweite

Beim JBL Clip 4 hat man nur die Möglichkeit, diesen via Bluetooth mit Musik zu bespielen, denn eine 3,5 mm Klinkenbuchse gibt es hier nicht mehr. JBL setzt nun auch beim fast kleinsten mobilen Lautsprecher, welchen man im Sortiment hat, auf das neuste Bluetooth 5.1, was unter anderem bedeutet, dass eine energiesparendere Musikübertragung ermöglicht wird. Eine Verbindung mit zwei Smartphones zeitgleich ist hier jedoch nicht möglich, daher muss man hier beim Wechsel kurz die Bluetooth-Taste drücken und dann in den Bluetooth-Einstellungen am gewünschten Zuspielgerät den JBL Clip 4 auswählen. Ebenfalls nicht mit an Bord ist wie bei den anderen mobilen Lautsprechern aus dem Hause JBL der Support für einen AAC-/ oder aptX-Codec. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Clip 4 wiederum sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten befindet sich dieser automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durchs Betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Clip 4 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der linken Seite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung ist beim JBL Clip 4 dank Bluetooth 5.1 sehr gut. Selbst durch mehrere Wände war hier der Empfang wunderbar, was sehr von Vorteil ist, denn somit kann man sich auch ohne das man sein Smartphone beim Lautsprecher lässt, im Haus bewegen. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, ist die Reichweite natürlich nochmals etwas höher, da seltener Wände zwischen dem Zuspielgerät und dem JBL Clip 4 sind. Hier war bei mir im Test auf unserem Grundstück der Empfang durchgängig gut. Leider ist es wiederum nicht möglich, den JBL Clip 4 mit anderen mobilen Lautsprechern aus dem Hause JBL zu koppeln, denn dieser unterstützt weder die neue PartyBoost-Funktion, noch die älteren Versionen davor.

(Bluetooth & Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku des neuen JBL Clip 4 ist minimal gewachsen und so ist dieser von 3,700 Wh auf 3,885 Wh vergrößert worden, was sehr gering ist und für keine spürbare Veränderung der Akkulaufzeit sorgt. Hier sind somit weiterhin bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe drin, je nach Wiedergabequelle, Musikrichtung und Lautstärke. Somit sollte man bei hoher Lautstärke und eher basslastiger Musik eher von 8 bis 9 Stunden ausgehen, was jedoch immer noch ein Top wert ist. Die Akkuladezeit bleibt wiederum identisch und somit dauert es gut 3 Stunden, bis der Akku komplett aufgeladen wurde.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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