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Schlagwort: Drucker

Epson EcoTank ET-4700

Die Seiko Epson K.K. (Seiko Epson Corperation) ist ein Unternehmen, welches weltweit zu den größten Herstellern von Druckern, Scannern, Projektoren etc. zählt. Weltweit beschäftigt dieses Unternehmen rund 75.000 Mitarbeiter in 94 Tochtergesellschaften.

Epson Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Seiko Epson KK und wurde 1979 gegründet. Der Firmensitz ist in Meerbusch, Deutschland. Hier wird der deutschsprachige Markt, respektive Deutschland, Österreich und Schweiz bedient und das Unternehmen zähl etwa 200 Mitarbeiter.

Der Epson EcoTank ET-4700 ist ein neuer Drucker der Multifunktionsgeräteserie mit integriertem Tintentanksystem. Dieses System besteht im Gegensatz zu konventionellen Tintenpatronen aus großen Tanks, die selbst befüllt werden.

Epson EcoTank ET-4700

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Epson EcoTank ET-4700 wird in einer stabilen Verpackung aus Karton geliefert. Die Verpackung ist eher praktisch als schön ausgelegt, was bei einem empfindlichen Produkt durchaus Sinn macht. Der Hersteller listet alle Funktionen auf den Verschiedenen Packungsseiten und hebt besodners die kompakten Abmessungen des Druckers hervor, wie auch das „ecotank – ink tank system“. Die Produktdaten sind ausführlich und gut ersichtlich abgebildet.
Der Epson EcoTank ET-4700 ist in der Verpackung nochmals durch eine Kunststofffolie geschützt und wird durch reichlich Styropor vor Beschädigungen geschützt.

Zusätzlich zur eigentlichen Verpackung, sind bewegliche Teile des Druckers mit Klebestreifen fixiert. Besonders achten sollte man deshalb bei der Einrichtung auf den Klebestreifen Im Inneren achten und diesen auf jeden Fall entfernen.

Erfreulich: Direkt in der Verpackung sind bereits 4 Tintenflaschen enthalten. Jeweils Schwarz, Gelb, Magenta und Cyan. Die Verpackung verspricht mit den Inkludierten Tintenflaschen eine Druck-Reichweite von bis zu 3600 für Schwarz und 6500 für die Farben!

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Epson EcoTank ET-4700 ist äußerst kompakt gehalten. Das Design generell wirkt ziemlich modern insofern verstehe ich nicht wie Epson auf so eine Bedienung setzt. Ein winziges 1,5 Zoll Farbdisplay ohne Touch, bedient wird durch Folientasten daneben. Das wirkt nicht zeitgemäß und zerstört den sonst schlichten Look. modern würde ich auf jeden Fall als modern bezeichnen, einzig die Bedienung wirkt mit einem LCD (kein Touch-Display) und großen Druckknöpfen veraltet. Schön zu sehen ist, dass die Tintentanks – die Besonderheit an diesem Drucker – gut in den Drucker integriert wirken und es auch möglich ist direkt den Tintenfüllstand zu sehen.

Die Oberfläche des Druckers ist weitestgehend in mattem schwarz gehalten mit geriffelten Akzenten beispielsweise auf der Oberseite oder auch beim Tintentank. Sieht gut aus wie ich finde. Das gesamte Bedienfeld hingegen ist durchgehend glänzend und somit auch ein Magnet für Fingerabdrücke.

Beim Epson EcoTank ET-7700 hatte ich sowohl die Papierausgabe, als auch die Papierkassete kritisiert. Als hätte der Hersteller auf meine Kritik reagiert ist das nun besser gelöst worden. Die Papierzufuhr erfolgt von hinten und für die Ausgabe muss nun nicht das Bedienfeld zuerst hochgeklappt werden. Das ist erfreulich, wenngleich ich kein großer Fan bin immer hinter den Drucker greifen zu müssen um Papier nachzulegen. Je nach Positionierung des Druckers kann das lästig werden.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Epson EcoTank ET-4700 macht keinen gänzlich soliden Eindruck. Zumindest sitzt alles sitzt an seinem Platz und nichts quietscht.

Wie vorhin kurz angemerkt bin ich kein großer Fan der rückseitigen Papierhalterung, Abgesehen von der Positionierung wirkt diese nicht sehr vertrauenserweckend wie ich finde. Mehr stört mich aber, dass das obere Viertel des eingelegten Papieres „in der Luft hängt“.

Weiters stört mich die Abdeckung für den Scanner, dieser wirkt leider nicht so solide wie der restliche Drucker. Hebt man diesen nicht direkt in der Mitte an, muss man etwas rütteln, da er nicht mehr ganz abschließt. Das geht besser – Punktabzug.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Drucker-Art4-in-1 Multifunktionsdrucker
FarbeSchwarz
DrucktechnologieEpson Micro Piezo™-Druckkopf
min. Tröpfchengröße3 Pikoliter
TintentechnologieDye Ink (Farbstofftinten)
Düsentechnologie180 Düsen Schwarz, 59 Düsen pro Farbe
Druckauflösung5.760 x 1.440 dpi
Abmessungen375‎ x 347 x 237 mm (Breite x Tiefe x Höhe)
KonnektivitätWi-Fi, USB, Ethernet, Wi-Fi Direct.
DruckdiensteEpson Connect (iPrint, Email Print, Remote Print Driver, Scan-to-Cloud), Apple AirPrint, Google Cloud Print
Lieferumfang1 x Epson EcoTank ET-4700
1 x Tintensets mit 4 Tinten (BK , C, M, Y)
1 x Stromkabel
1 x Aufstellanleitung
1 x Software (CD)
1 x Garantiedokument
Technische Daten des Epson EcoTank ET-4700

Funktionen & Einrichtung

Nachdem man den Epson EcoTank ET-4700 aufgestellt und an den Strom angeschlossen hat, müssen die Tintentanks noch befüllt werden. Hierfür waren erfreulicherweise bereits die Tintenflaschensätze für ein komplettes Befüllen im Lieferumfang dabei. Beim ersten Befüllen dieser Tintentanks sollte man auf die Bedienungsanleitung zurückgreifen, da es etwas Neues ist und somit ungewohnt. Besonders gut gefällt mir hier, dass Epson eine praktische App bietet die Step-for-Step durch den Prozess führt und alles mit kurzen Videos veranschaulicht. Einmal angesehen, kann man eigentlich nichts falsch machen, Epson hat hier gute Arbeit geleistet und das Befüllen geht einfach und tropffrei von der Hand. Dies wird durch eine durchdachte Konstruktion ermöglicht, bei der die Tintenflasche lediglich kopfüber in die Halterung gestellt werden muss. Man muss weder an der Tintenflasche drücken, noch sich über die Luftzufuhr Gedanken machen. Ein Auslaufschutz dient dazu, dass die Tinte erst rinnt, wenn Sie richtig in der Halterung steckt – gut gemacht!

Nach Abschluss der Befüllung geht es an die Installation des Geräts.
selbstverständlich sind bei diesem Gerät auch Ethernet und WLAN mit an Bord.
Obendrein lassen sich mit diesem Multifunktionsgerät auch Direktdrucke von mobilen Betriebssystemen wie beispielsweise Android oder iOS durchführen. Zudem bietet der Hersteller auch die kostenlose App Epson iPrint zum Download an, über welches sich das Gerät von jedem beliebigen Standort aktivieren und bedienen lässt.

Leider gibt es keine Anschlüsse für den direkten Druck, ganz zu schweigen von einem SD-Karten-Leser.

Epson iPrint
Preis: Kostenlos
Epson iPrint
Preis: Kostenlos

(Funktionen & Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Drucken – Kopieren – Scannen

Drucken

Beim Drucken von Texten wird beim Epson EcoTank ET-4700 leider nicht auf Pigment-Schwarz zurückgegriffen. Gleich wie die drei Farben bestehen also alle vier aus Dye-Tinte. Das merkt man leider auch, so sind die Textdrucke etwas „blasser“ als pigmentbasierte Drucke. Nicht falsch verstehen, die gedruckten Testseiten sowie Kombinationen aus Text und Grafik sind klar und kontrastreich. Die Texte sind gut lesbar und auch in der niedrigsten Qualitätseinstellung (Entwurf) noch völlig ausreichend. Für den normalen Office-Nutzer, würde ich keinen großen Nachteil sehen.

Auf explizite Fotoausdrücke mit Fotopapier habe ich verzichtet, da der Drucker nicht dafür ausgelegt ist. Testausdrücke von Grafiken aber auch Bildern sahen ganz okay aus und müssen sich nicht verstecken. Positiv zu erwähnen ist der Randlosdruck, wie auch der automatische Dokumenteneinzug (max. 30 Blätter). Leider wird beim EcoTank ET-4700 auch auf eine Duplexeinheit verzichtet. Schade das man heutzutage Duplexdruck immer noch „Profi“geräten zumutet.

Die Druckgeschwindigkeit ist überraschend flott. So wird in meinem Test eine Textseite in wenigen Sekunden gedruckt und zehn Testseiten (Qualität: Entwurf, schwarz-weiß) in lediglich 30-35 Sekunden. Zehn vollgeschriebene Seiten brauchen mit 1:25 min immer noch recht wenig. Das gefällt.

Kritikpunkt: Die offene Papierzufuhr ist auf maximal 100 Blatt Papier begrenzt (je nach Papierstärke).

Verbrauch und Folgekosten des Epson EcoTank ET-4700

Die vier Tinten (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) zum Nachkaufen beinhalten je 65ml, sollen für eine Druck-Reichweite von bis zu 4500 für Schwarz und 7500 Seiten für die Farben reichen.

Als Tinte wird auf Epson 104 gesetzt mit einer UVP von je 9,99€ pro Tintenflasche.

Leider und das gefällt mir wirklich nicht, gibt es keinen wechselbaren Resttintenbehälter, wie es ihn beispielsweise bei dem größeren Epson EcoTank ET-7700 gegeben hat. Das heißt im Klartext: Sobald der Schwamm im Drucker drinnen als voll deklariert wird muss der Drucker zum Service!

Scannen

Die Scanqualität des Epson EcoTank ET-4700 ist gut und ausreichend scharf. Scans dauern maximal 10 bis 15 Sekunden und weisen mit bis zu 1200 dpi eine gute Auflösung auf. Die Farbechtheit der Scans ist sowohl bei Farbscans, als auch bei Schwarz/Weiß Scans gut und die Bildschärfe scharf. Weiterhin kann auch beim Scannen die herstellereigene Epson iPrint verwendet werden.

Kopieren

Das Kopieren ist naturgemäß etwas langsamer als der Scanvorgang, da hier zusätzlich noch das Dokument ausgedruckt werden muss. Die Wartezeit hält sich aber sehr im Rahmen und beläuft sich für eine Kopie bei knapp über 20 Sekunden. Dies gilt sowohl für Farb-Kopien als auch für Schwarz/Weiß-Kopien. Da die Seite eingescannt und im Anschluss gedruckt wird, wird auch hier eine gutes Endergebnis erreicht. Die Kopien besitzen allesamt eine gute Druckqualität. Der automatische Einzug von Dokumenten hilft ist aber wie bereits erwähnt auf 1-seitige Dokumente limitiert.

(Drucken – Kopieren – Scannen: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Epson EcoTank ET-4700 ist ein 4-in-1 Gerät mit einer wirklich großen Stärke: Günstige Druckkosten. Und genau das ist auch das Haupt-Verkaufs-Merkmal des Herstellers. Während Epson keine Unrichtigen oder übertriebenen Angaben zum Gerät macht, habe ich über etwas Schmunzeln müssen: Das Display wird mit 3,7 cm auf der Verpackung angegeben. Ohne wirklich darüber nachzudenken, ging ich davon aus dass es wohl 3,7 Zoll sind, wurde dann beim Einrichten eines besseren belehrt.

Preis/Leistung

Das ist eben so eine Sache: Für den Epson EcoTank ET-4700 wird eine UVP von 459,99 EUR ausgerufen. Realistischerweise bekommt man den Drucker Stand 16. März 2019 um mindestens 100 EUR weniger.

Auch wenn die Preise für die EcoTank Serie sinken, finde ich, dass man relativ viele Kompromisse in Kauf nehmen muss. Ich störe mich beispielsweise am fehlenden Duplexdruck, der Papierzufuhr aber beispielsweise auch an der NICHT-Pigmentbasierten schwarzen Tinte. Auch aus diesen Gründen würde ich persönlich wohl eher zum ebenfalls getesteten Epson EcoTank ET-7700 und den Aufpreis in Kauf nehmen.

Um nicht alles schlecht zu reden: Es ist dennoch ein gutes Einstiegsgerät und auch für die meisten Heimanwender völlig ausreichend. Ich meckere auf hohem Niveau. Das gute Tintentanksystem bleibt, damit lassen sich die höheren Anschaffungskosten bis zu einem gewissen Maße kompensieren.

Epson EcoTank ET-4700

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Brother DCP-J1100DW

Brother Industries Ltd. wurde im Jahr 1908 als Reparaturwerkstatt für Nähmaschinen mit Sitz in Nagoya, Japan gegründet. Gründer der Firma mit dem damaligen Namen Yasui Sewing Machine Co. war Kanekichi Yasui. Im Jahre 1925 erbte sein Sohn Masayoshi Yasui das Unternehmen und änderte den Namen auch Yasui Brothers` Sewing Machine Co. um. Am Januar 1943 wurde die Nippon Sewing Machine Manufacturing Co. gegründet, die nun auch unter dem Namen Brother Industries LTD. bekannt wurde.

Brother ist einer der weltführenden Hersteller von Druckern, Schreibmaschinen, Multifunktions- und Faxgeräten, computergesteuerten Stick- und Nähsystemen, sowie der P-Touch-Beschriftungsgeräten.

Aus der Kategorie Drucker bzw. Multifunktionsgeräten möchte ich euch heute ein neues Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den zur IFA 2018 vorgestellten Brother DCP-J1100DW. Ein 3-in-1 Multifunktionsgerät, der mit soggenanten Ultra-XL-Patronen daher kommt, die einen Tintenvorrat von bis zu 3 Jahren besitzen sollen. Doch stimmt dieses versprechen und kann der DCP-J1100DW von seinen anderen Funktionen wie Druckgeschwindigkeit, sowie der Druckqualität überzeugen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf jeder Seite der Verpackung präsentiert Brother ein Bild des Druckers, auf dem man den Drucker von vorne betrachtet sieht. Zudem wird einem hier gezeigt, dass es sich um eine „ALL IN BOX“ handelt, bei der sich neben dem Drucker bereits Patronen im Lieferumfang befinden. Ihr denkt euch nun, Druckerpatronen liefert doch jeder Hersteller mit, doch bei Brother ist etwas anderes. Bei diesen Patronen handelt es sich nicht um gering gefüllte Setup-Patronen, sondern um die größten Ultra-XL-Patronen die für bis zu 3 Jahre Drucken reichen sollen. Des Weiteren bietet Brother eine 3-jährige Garantie an, die keine extra Registrierung erfordert. 

Die Vorderseite und rechte Seite sind bei der Verpackung des DCP-J1100DW mit den gleichen Informationen bedruckt, lediglich die Anordnung ist aufgrund der Größenunterschiede der beiden Seite verändert. Unter anderem erfahren wir hier, das der Drucker neben dem Drucken selbst, auch noch kopieren und scannen kann, sowie mit WLAN ausgestattet ist.

Auf der Rückseite der Verpackung werden einem neben den wichtigsten technischen Daten in mehrere Sprachen, diese auch noch in Bildern angezeigt. Zudem kann man im dunkelgrauen Kasten unten links die minimum Systemvoraussetzungen nachlesen. Zu den besonderen technischen Merkmalen zählen unter anderem, das 6,8 cm Touch-Display, der automatische Duplexdruck, die Möglichkeit per Tablet oder Smartphone Aufträge an den Drucker zu senden und der 20-Blatt automatische Dokumenteneinzug (Scannen, Kopieren). Zu guter Letzt, zeigt einem die linke und die obere Seite, einige Infos zum Hersteller und zum Lieferumfang.

Öffnet man die Verpackung des Brother DCP-J1100DW an der Oberseite, kommt direkt ein Karton zum Vorschein, unter welchem sich die vier sehr großen Tintenpatronen verstecken. Dabei handelt es sich um die vier Standardfarben Schwarz, Magenta, Yellow, Cyan. Direkt daneben befindet sich zwischen dem Karton und dem Styroporeinsatz das Stromkabel. Entfernt man den bisher aufgezählten Zubehör inkl. dem oberen Styroporeinsatz, dann kommt direkt der DCP-J1100DW zum Vorschein. Dieser ist gut geschützt zwischen zwei Styropor-Hälften eingepasst und zusätzlich gegen Staub usw. ist er in einer Plastiktüte verpackt. Sämtliche bewegliche Teile des Druckers sind zudem mit Klebestreifen fixiert. Neben dem Drucker befindet sich in der Verpackung übrigens auch noch die Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise und eine Treiber-CD.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Brother DCP-J1100DW ist bis auf das graue Dokumentenausgabefach und dem darüber befindlichen Bedienelement, in welche unten anderem das Display integriert ist komplett in Weiß gehalten. Der Multifunktionsdrucker ist mit seinen Abmessungen von 435 x 341 x 195 mm (B x T x H) nicht gerade der kleinste Multifunktionsdrucker. Dies liegt unter anderem daran, dass dieser mit einem ADF (Automatic Document Feeder) ausgestattet ist und somit nicht nur etwas höher, sondern auch breiter ausfällt. Beim ADF handelt es sich um den Automatischen Dokumenten Einzug für z. B. Dokumente, die man alle voll automatisch nach und nach durch den Scanner befördern möchte. Dies erleichtert diese Arbeiten enorm. Es handelt sich dabei jedoch um keinen Duplex ADF, der bei einem Durchgang gleich beide Seiten des Dokumentes scannt, sondern lediglich eine. Die zweite Seite muss daher manuell gewendet werden.

 Das Display des Brother DCP-J1100DW fällt zwar mit 6,8 cm nicht besonders groß aus, dennoch ermöglicht es durch die Touch-Oberfläche eine deutlich komfortablere Bedienung als über herkömmliche Hardware-Tasten. Somit kommt der neue Multifunktionsdrucker aus dem Hause Brother mit einem deutlich aufgeräumten Bedienelement daher. Den die Tasten wurden durch das Display fast alle ersetzt. Lediglich ein Home-, Zurück-, Abbrechen- und der Ein-und Ausschaltknopf befindet sich direkt neben dem Display. 

Durch das weiße/grau Gehäuse sieht der Brother DCP-J1100DW zwar nicht so modern wie manch anderer Drucker aus, doch dafür ist er durch die matte Oberfläche deutlich unempfindlicher gegen Staub und vor allem Fingerabdrücken. Links neben dem schwenkbaren Bedienelement befindet sich eine kleine Vertiefung, in der direkt eine SD-Speicherkarte oder ein USB-Gerät zum Bilder Übertragen angeschlossen werden kann.

Praktischerweise muss man beim Brother DCP-J1100DW nicht wie bei vielen anderen Druckern zum Wechseln bzw. Einsetzen der Patronen den kompletten Deckel inkl. Scanner öffnen, sondern die Patrone wird direkt an der Front durch eine Klappe eingesetzt. Am rechten unteren Rand befindet sich hierfür hinter der Klappe mit dem „innobella“ Aufkleber das Einschubfach für die vier Tintenpatronen. An der Rückseite des Drucker befinden sich eigentlich wie bei allen Geräten der Anschluss für das Stromkabel. Das USB-Kabel, welches lediglich beim Drucken via Kabel nötig ist, wird von hinten in das innere des Druckers verlegt. Der Anschluss und der Kabelkanal dafür befindet sich unter dem Scanner. 

Papierkassetten besitzt der Brother DCP-J1100DW eine. In diese passen bis zu 150 Blatt von einer Stärke zwischen 64-220g/m². Zusätzlich können über denen Einzelblatteinzug an der Rückseite sogar bis zu 300 g/m² Blätter eingezogen werden. Bei den Medien-Formaten wird eigentlich alles, was kleiner als A4 ist, unterstützt, also auch Fotopapier (102 x 152 mm) usw.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der 3-in-1 Multifunktionsdrucker DSC-J1100DW aus dem Hause Brother macht einen sehr hochwertigen und somit stabilen Eindruck. Alles sitzt fest an seinem Platz, nichts quietscht beim öffnen bzw. aufklappen und alle Fächer und Deckel lassen sich leichtgängig in die vorgesehene Richtung bewegen. Dies gilt auch für die Elemente zum Schieben, die für das Anpassen des Papierformats dienen. Diese sind alle mit einem Einrastmechanismus versehen, sodass ein ungewolltes Verstellen verhindert wird.

Nach knapp über einem Monat Testzeit habe ich keine Probleme an dem Drucker feststellen können. Das matte Gehäuse schätze ich sehr, denn ich bin nicht immer ein Freund von Hochglanz, vor allem wenn es um die Reinigung geht. Hier laden sich die glänzenden Oberflächen zu sehr statisch auf und ziehen den Staub an. Dies ist beim Brother zum Glück nicht der Fall. Lediglich das Display mit 6,8 cm könnte meiner Meinung nach gerne etwas größer sein.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Drucker-Art3-in-1 Multifunktionsdrucker
FarbeWeiß
DrucktechnologiePiezo-Technologie mit je 210 Düsen pro Patrone
min. Tröpfchengröße1,5 Pikoliter
TintentechnologiePigmenttinte Schwarz und Farbstofftinten
Druckauflösung6.000 x 1.200 dpi
Abmessungen435 x 341 x 195 mm (Breite x Tiefe x Höhe)
KonnektivitätWi-Fi, USB, Bluetooth, Wi-Fi Direct, SD-Karte
SchnittstelleniPrint &Scan App, Bluetooth, Google Cloud Print, Apple AirPrint, Wi-Fi-Direct, Speicherkartensteckplatz.
Lieferumfang1 x Brother DCP-J1100DW
2 x Tintensetup mit 4 Patronen
1 x Stromkabel
1 x Software (CD)
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen
Technische Daten des Brother DCP-J1100DW

Funktionen & Einrichtung

Nachdem man den Brother DSC-J1100DW aufgestellt, sämtliche Klebestreifen entfernt und diesen mit dem Stromnetz verbunden hat, kann man diesen am Einschaltknopf einschalten. Beim ersten Einschalten wird man Schritt-für-Schritt durch die Einrichtung am Display des Druckers geführt. Sobald man dazu aufgefordert wird, kann man die Tintenpatronen auspacken und in die Tinten-Einschubfächer an der Front einsetzten. Anschließend dauert es knapp 5-6 Minuten, bis der Drucker einsatzbereit ist, denn dieser überträgt von den Tintenpatronen etwas Tinte in die inneren Tintentanks. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei den Tinten um die üblichen: Schwarz, Cayan, Yellow und Magenta. Dabei handelt es sich bei der Schwarzen-Tinte um eine Pigment-Tinte und bei den drei Farb-Tinten um Dye-Tinte. Auf die Unterschiede dieser Tintenarten gehe ich unter Drucken noch etwas genauer ein. 

Der jeweilige Platz in welchen die jeweilige Tinte kommt, ist mit einer Farbe und deren Kürzeln beschriftet. Nach Einsätzen der vier Tintenpatronen (Schwarze Patrone soll laut Brother bis zu 15-mal vor dem Einsetzen geschüttelt werden) geht es an die Installation des Druckers. Beim Brother DSC-J1100DW kann man nicht nur via USB (kabelgebunden) drucken, sondern auch komfortable via WLAN (kabellos). Ich bevorzuge WLAN, da ich dadurch die Druckeraufträge, von allen Geräten, egal ob iPhone, iPad oder Macbook ganz bequem drucken kann. Natürlich ist das kabellose Drucken nicht nur via Apple Geräte möglich, sondern auch mit Windows und Android Devices.

Zudem bietet der Hersteller auch die kostenlose App „Brother iPrint&Scan“ zum Download an, über welches sich das Gerät von jedem beliebigen Standort aktivieren und bedienen lässt.

[appcode appstore id382775642]

[appcode googleplay com.brother.mfc.brprint]

(Funktionen & Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Drucken – Scannen – Kopieren

Drucken

Bei Tintenstrahldruckern kommen zwei Arten von Tintenpatronen zum Einsatz. Manche Hersteller setzen auf die soggenante wasserbasierte Dye-Tinte und manche auf Pigment-Tinte. Doch was ist der Unterschied? Diesen möchte ich euch kurz erklären und deren Vor- und Nachteile nenne. 

Bei Dye-Tinte färben die Farbstoffe die Tintenflüssigkeit ein. Vorteile sind hier: Das damit sehr gute Fotodrucke gelingen. Die Farben sind sehr satt und kräftig. Nachteil ist hier jedoch: Die Tinte ist nicht wasserfest. Möchte man z. B. Texte im Ausdruck mit dem Textmarker markieren verwischt die Farbe schnell.

Bei Pigment-Tinte schweben die Farbpigmente auf der Tintenflüssigkeit. Diese setzen sich beim Drucken auf der Oberfläche des Papiers ab und ziehen nicht wie die Dye-Tinte ins Papier ein. Vorteile sind hier: Das diese nicht nur kaum verschmieren, sondern auch ein schärferes Druckbild ermöglichen, was besonders bei Textdrucken von Vorteil ist. Nachteil ist hier jedoch: Die Farben sind nicht so kräftig und etwas an brillant fehlt.

Beim Drucken von Texten wird auf Pigment-Schwarz zurückgegriffen und bei Farbe nutz der Brother DCP-J1100DW wie viele anderen Drucker farbstoffbasierte Tinte (Dye-Tinte). Durch das Pigment-Schwarz werden reine Textdrucke sehr scharf ausgedruckt. Beim drucken auf höchster Qualität verbraucht der Drucker wie viele anderen mehr Tinte, doch dabei überzeugt der Druck natürlich am meisten durch seine sehr gute Deckung des Papiers. Im Duplex- und Schnelldruck mit niedrigerer Auflösung, wird die Druckqualität verständlicherweise reduziert, was zur Folge hat, dass die Texte nicht mehr so kräftig sind. Dadurch wird die Deckung des Papieres etwas reduziert, aber mit dem Ergebnis bin ich immer noch sehr zufrieden, denn der Text kann immer noch mit einer sehr guten Lesbarkeit überzeugen. 

Für Fototestdrucke habe ich Canon GLOSSY II Fotopapier (10 x 15 cm) genutzt, dieses hatte ich noch bei mir zuhause. Mit der Standard-Auflösung des Druckers bekommt man bereits sehr ordentliche Ergebnisse. Die Farben des Brother DCP-J1100DW sehen harmonisch und ausgeglichen aus. Jedoch konnte ich in meinem Test vor allem bei Hautfarben, feststellen, dass diese einen leichten Gelbstich gegenüber dem Originalbild hatten.

Der Brother DCP-J1100DW verfügt praktischerweise über eine integrierte Duplexeinheit, was mir gut gefällt. Somit muss man das Papier nicht manuell wenden, wenn man dieses auch auf der Rückseite bedrucken möchte. Dieser Duplexdruck geht bei der von Werk eingestellten Druckqualität, welche für die meisten Ausreichend ist absolut in Ordnung. Für zwei einzelne Farbdruck mit Text benötigt der Drucker knapp 29 Sekunden. Druckt man die beiden Seiten als Duplex (Vorder- und Rückseite bedruckt) dann dauert das nur minimal länger, nämlich 40 Sekunden. Deutlich länger dauert es auf der höchsten Druckqualität. Hier bracht der Brother DCP-J1100DW für die erste Seite des Duplexdrucks 38 Sekunden, der Einzug beginnt dann bei 46 Sekunden und fertig eingezogen bis der Ausdruck wieder beginnt, dauert knapp 55 Sekunden. Bis die zweite Seite des Duplexdrucks fertig ist, vergehen somit gut 1:30 Minuten. Dies ist nicht gerade schnell, aber es gibt zum einen viele langsamere Drucker und zudem drucken die meisten unter euch in den Standardeinstellungen. Ohne Veränderung der Einstellungen kann sich der Brother DCP-J1100 absolut sehen lassen. 

Am Brother DCP-J1100DW gibt es wie bereits erwähnt eine Papierzuführung, welche mit je maximal 150 Blatt Normalpapier gefüllt werden kann. Dies Menge an Seiten dürfte für alle Privatanwender problemlos eine Zeit ausreichen. Für den Office-Bereich wäre dies definitiv zu wenig, aber hier empfiehlt sich sowieso ein Laserdrucker. Neben der Papierzuführung gibt es an der Rückseite noch den Einzelblatteinzug.

Verbrauch und Folgekosten des Brother DCP-J1100DW

Die Tintenpatronen für den Drucker gibt es in zwei Größen. Die Pigement-Tinte für Textschwarz mit einer Reichweite von 3.000 Seiten kostet knapp 29,99 EUR. Wer sich für die Ultra XL Pigment-Schwarz Patrone entscheidet, muss bis zu 44,99€ zahlen, hat aber eine doppelte Reichweite von 6.000 Seiten. Die drei weiteren Tinten (Cyan, Magenta und Gelb) gibt es ebenfalls in zwei Größen. Für die Patronen mit einer Reichweite von ca. 1.500 Seiten werden 19,99 EUR und für die XL (5.000 Seiten) werden im UVP 39,99€ fällig. Dies sind zwar hohe Preise, doch die Straßenpreise fallen etwas niedriger aus und zudem ist die Reichweite deutlich höher als bei vielen anderen Tintenstrahldruckern mit Patronen. Billiger sind hier lediglich die Tintendrucker welche mit Flaschen aufgefüllt.

Scannen

Die Scanqualität des Brother DCP-J1100DW ist gut und ausreichend scharf. Scans dauern maximal 7 bis 12 Sekunden und weisen eine gute Auflösung auf. Die Farbechtheit der Scans ist sowohl bei Farbscans, als auch bei Schwarz/Weiß Scans gut und die Bildschärfe scharf genug. Weiterhin kann auch beim Scannen die herstellereigene Brother iPrint &Scan App verwendet werden.

Kopieren

Das Kopieren ist naturgemäß etwas langsamer als der Scanvorgang, da hier zusätzlich noch das Dokument ausgedruckt werden muss. Die Wartezeit hält sich aber sehr im Rahmen und beläuft sich für eine Kopie bei 15 bis 20 Sekunden, je nachdem ob in s/w oder in Farbe kopiert wird. Die Kopien sehen in Sache Farbe und Schwarz dem Original sehr ähnlich. Hier gefällt mir die Qualität sehr gut. Lediglich in helleren Tönen wie etwa bei pink, rosa, lila usw. wandeln sich die Farben bei der Kopie in einen leichten Grauton um.

(Drucken – Scannen – Kopieren: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Brother wirbt den DCP-J1100DW unter anderem als 3-in-1 Tinten-Multifunktionsdrucker mit besonders niedrigen Druckkosten. Aber auch die 3 Jahre Vor-Ort Garantie wird neben einigen weiteren Hauptmerkmalen des Druckers beworben.

Der Aussage mit den besonders niedrigen Druckerkosten kann man soweit zustimmen. Brother gibt an, dass die Tintenpatronen bei einem Druckvolumen von ca. 200 Seiten/Monat, sowie einem Druckverhältnis von 60& S/W Seiten und 40% Farb-Seiten für die angegebenen 3 Jahre ausreichen sollen. Dies ist für einen herkömmlichen Tintenstrahldrucker sehr gut, jedoch erreicht man mit den Druckern aus dem Hause Epson und Canon, welche mit Flaschen aufgefüllt werden nochmals niedrigere Druckkosten. 

Die Druckgeschwindigkeit bei einem Einzelblattdruck geht sehr schnell und auch der Duplexdruck kann bei den Standardeinstellungen auf mittlerer Qualität überzeugen.

Preis/Leistung

Mit einem UVP von 379,00€ ist der Brother DCP-J1100DW nicht gerade günstig. Man zahlt im Prinzip beim Kauf des Druckers gleich die Ultra-XL-Patronen mit, denn diese haben im UVP Preis einen Wert von 165€. Der Vorteil der niedrigen Druckerkosten ist daher meiner Meinung nach, nach den 3 Jahren, wenn die ersten Patronen leer sind gegenüber den Flaschen Patronen aufgehoben. Jedoch sind die Folgekosten des Brother DCP-J1100DW immer noch niedriger als bei zahlreichen anderen Tintenstrahldruckern mit herkömmlichen Patronen. 

Man bekommt hier ein gut ausgestattetes Gerät, welches mich mit einem Duplex ADF noch wesentlich mehr überzeugt hätte, aber dann wäre das Gerät nicht nur deutlich größer, sondern auch teurer geworden.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Brother.de

Canon PIXMA TS8250

Canon wurde im Jahr 1937 mit Sitz in Tokio, Japan gegründet. Gründer waren Yoshida Goro, Uchida Saburo und dem Arzt Takeshi Mitarai. Das ursprüngliche Zeil des Unternehmens war es, günstige Nachbauten von den damals technisch führenden Kleinbildkameras von Leica und Contax herzustellen. Nach der Übernahme des Herstellers Océ im Jahre 2009 brachten Canon und Océ das erste Digitaldrucksystem aus gemeinsamer Entwicklung – die imagePRESS-C7010VPS-Serie – auf den Markt. Durch die Produkt- und Marktanteile von Océ schloss Canon eine Lücke im Portfolio und konnte nun auch Hochleistungsdigitaldrucksysteme für den Produktionsdruck-Bereich anbieten.
Der Name Canon leitet sich übrigens von dem ersten Kameraprototypen „Kwanon“ ab, der auch Kannon genant wurde. Inzwischen ist Canon nicht nur der größte Kamerahersteller der Welt, sondern vertreibt auch zahlreiche weitere Produkte wie z. B. Camcorder, Ferngläser, Taschenrechner, Scanner, Drucker usw. 

Aus der Kategorie Drucker möchte ich euch heute ein neues Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den Canon Pixma TS8250, ein Multifunktionsdrucker, der mit 6 separaten Tinten für beeindruckende Fotos ausgestattet ist. Doch kann der Drucker auch im Test überzeugen und wie gut ist der Fotodruck dank 2 zusätzlichen Tinten? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

CANON PIXMA TS8250

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf der Vorder- und Rückseite der Verpackung präsentiert Canon den Drucker von vorne und von oben betrachtet. Zudem wird einem hier mit dem Aufdruck gleich gezeigt, dass der Drucker hochwertige Bilder drucken kann und dies auch direkt vom Smartphone aus. Ebenfalls auf beiden Seiten werden einem die sechs verschiedenen Tintenpatronen inkl. Farbe angezeigt. Den Vorteil dieser zwei zusätzlichen Farbpatronen erkläre ich euch später unter dem Punkt „Drucken“ genauer. Betrachtet man noch einmal die Vorderseite, sieht man hier im unteren Bereich noch die wichtigsten Ausstattungsmerkmale des Pixma TS8250 aufgelistet. Zu diesen zählen unter anderem, das 10,8 cm Touch-Display, der SD-Speicherkarten-Slot an der Vorderseite, die Möglichkeit per Tablet oder Smartphone Aufträge an den Drucker zu senden und der Duplex-Druck. An der seitlichen roten Stirnseite ist alles noch mal in schriftlicher Form aufgelistet, so kann man hier nicht nur den Namen des Unternehmens und des Druckers lesen, sondern auch den Lieferumfang und die technischen Daten.  

Öffnet man die Verpackung des Canon Pixma TS8250 an der Oberseite, kommt direkt ein Karton zum Vorschein, in welchem die sechs Tintenpatronen verstaut sind. Dabei handelt es sich um die vier Standardfarben Schwarz, Magenta, Yellow, Cyan, sowie zwei zusätzliche Farben: Foto-Blau und ein weitere schwarze Farbe. Direkt zwischen dem Drucker befindet sich eine kleine Mappe, in dem die Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise, eine Treiber-CD und das Stromkabel untergebracht sind. Übrigens hat mir Canon die auf den Bildern ersichtlichen zusätzlichen original verpackten Patronen und das Fotopapier als Bonus dazugelegt, dies ist im Standard-Lieferumfang nicht mit dabei. Hat man den bisher aufgezählten Zubehör aus dem Karton entnommen, dann befindet sich zu guter Letzt nur noch der Drucker in der Verpackung. Dieser ist gut geschützt zwischen zwei Styropor-Hälften eingepasst und zusätzlich gegen Staub usw. ist er in einer Plastiktüte verpackt. Sämtliche bewegliche Teile des Druckers sind zudem mit Klebestreifen fixiert. Darauf sollte man besonders bei der Einrichtung achten, denn selbst im Inneren des Druckers befinden sich Klebestreifen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Canon Pixma TS8250 ist bis auf die zwei neben dem Papierauszug befindlichen Chrom-Elemente komplett in Schwarz gehalten. Der Multifunktionsdrucker ist mit seinen Abmessungen von 272 x 319 x 140 mm (B x T x H) relativ kompakt gehalten. Dies liegt unter anderem daran, dass dieser durch den fehlenden ADF (Automatic Document Feeder) deutlich flacher gebaut werden konnte. Beim ADF handelt es sich um den Automatischen Dokumenten Einzug für z. B. Dokumente, die man alle voll automatisch nach und nach durch den Scanner befördern möchte. Mit dem ADF würde das manuelle Wechseln der Dokumente entfallen. 

 Dank dem 10,8 cm großen Touch-Display konnte man auf sämtliche weitere Druckknöpfe bis auf den Ein-/Ausschaltknopf verzichten. Dadurch sieht der Pixma TS8250 sehr modern aus und macht einen schönen Eindruck. Die Oberseite ist glänzend/geriffelt und mit einem großen „PIXMA“ Schriftzug versehen, dies sieht sehr gut aus, ist aber ein Magnet für Fingerabdrücke. Wobei sich dies im Vergleich zu der Front aus schwarzen Hochglanz Kunststoff noch in Grenzen hält. Auf der Vorderseite ist es nämlich  kaum möglich, Fingerabdrücke zu vermeiden. Glücklicherweise muss man diese Front nur zum Ein- und Ausschalten und beim Zuklappen der Frontblende berühren. Auch die beiden Seiten sind komplett in Hochglanz gehalten. Lediglich die Rückseite ist beim Canon Pixma TS8250 matt, hier befindet sich an der linken Ecke der Anschluss für das Stromkabel und darüber der USB-Anschluss.

Aufgrund der sehr kompakten Bauweise befindet sich die Papierausgabe unter dem der Frontblende, in der das Touch-Touch-Display integriert ist. Dieses klappt jedoch durch die darunter befindliche Papierausgabe automatisch auf. Beim Ausschalten muss diese jedoch leider wieder manuell zugeklappt werden, hier fährt nämlich nur die Ausgabe wieder selbstständig ein. Papierzufuhr besitzt der Drucker gleich zwei mal, eine davon zum manuellen Ausziehen an der Vorderseite unter dem Bedienfeld und eine weitere an der Oberseite. Auf der Oberseite kann beispielsweise – anders als unten – Fotopapier (10 x 15 cm) eingelegt werden. Mit dem Pixma TS8250 können sogar CD´s und Fingernägel-Sticker bedruckt werden. Das Fach hierfür befindet sich unter der Druckausgabe.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Canon Pixma TS8250 macht durchaus einen robusten Eindruck, alles sitzt an seinem Platz, nichts quietscht und alle Fächer und Deckel lassen sich leichtgängig in die vorgesehene Richtung bewegen. Dies gilt auch für die Elemente zum Schieben, die für das Anpassen des Papierformats dienen.

Zwei kleine Kritikpunkt habe ich jedoch, zum einen ist der Deckel der Scanner-Abdeckung so gelagert, dass dieser etwas wackelig wirkt. Des Weiteren wird die Front, an der sich auch das Display befindet, durch das mechanische ausfahren der Druckausgabe geöffnet. Das heißt, jedes Mal fährt diese hier dagegen, ob dies auf Dauer jedoch zu Problemen führt, kann ich leider nach knapp 1 Monat Testzeit nicht sagen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Drucker-Art3-in-1 Multifunktionsdrucker
FarbeSchwarz
DrucktechnologieThermischer-Druckkopf
min. Tröpfchengröße2 Pikoliter
TintentechnologiePigmenttinte Schwarz und Farbstofftinten
Druckauflösung4.800 x 1.200 dpi
Abmessungen373 x 319 x 140 mm (Breite x Tiefe x Höhe)
KonnektivitätWi-Fi, USB, Bluetooth, Wi-Fi Direct, USB-Host
SchnittstellenCanon PRINT Inkjet/SELPHY App, Bluetooth, Message in PRINT App, Nail Sticker App, PIXMA Cloud Link. Canon Print Service Plugin (Android), Google Cloud Print, Apple AirPrint, Wi-Fi-Direct, Zugriffspunktmodus, PictBridge über WLAN, Speicherkartensteckplatz, Mopria (Android)
Lieferumfang1 x Canon Pixma TS8250
2 x Tintensetup mit 6-Tinten
1 x Stromkabel
1 x Software (CD)
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen
Technische Daten des Canon Pixma TS8250

Funktionen & Einrichtung

Nachdem man den Canon Pixma TS8250 aufgestellt und mit dem Stromnetz verbunden hat, kann man diesen Einschalten. Beim ersten Einschalten wird man Schritt-für-Schritt durch die Einrichtung am Display des Druckers geführt. Sobald man dazu aufgefordert wird, kann man die Tintenpatronen auspacken und in die den Tinten-Halter einsetzten. Neben den vier üblichen Tintenpatronen (Schwarz, Cayan, Yellow, Magenta) besitzt der Canon Pixma TS8250 zusätzlich noch zwei weitere Patronen, einmal Pigment-Schwarz und Foto-Blau. Die zusätzlich blaue Tinte soll vor allem bei Foto-Ausdrucken mit Himmel- und Wassermotiven für mehr Details und kräftigere Farben sorgen. Die zusätzliche Pigment-schwarze Farbe für klare und somit lesbare Textdrucke. 

Bei den normalen Tinten und dem Foto-Blau, handelt es sich um Dye-Tinte und bei der zusätzliche Schwarzen Patrone um Pigment-Tinte. Auf die Unterschiede dieser Tintenarten gehe ich unter Drucken noch etwas genauer ein. 

Der jeweilige Platz in welchen die jeweilige Tinte kommt, ist mit einer Farbe und deren Kürzeln beschriftet. Beim richtigen Einsetzen jeder Tinte ertönt nicht nur ein kurzer Ton, sondern am Display wird angezeigt, welche der Tinten bereits eingesetzt wurde. Nach Einsätzen der sechs Tintenpatronen geht es an die Installation des Druckers. Beim Canon Pixma TS8250 kann man nicht nur via USB (kabelgebunden) drucken, sondern auch komfortable via WLAN (kabellos). Ich bevorzuge WLAN, da ich dadurch die Druckeraufträge, von allen Geräten, egal ob iPhone, iPad oder Macbook ganz bequem drucken kann. Natürlich ist das kabellose Drucken nicht nur via Apple Geräte möglich, sondern auch mit Windows und Android Devices.

Zudem bietet der Hersteller auch die kostenlose App „Canon Print“ zum Download an, über welches sich das Gerät von jedem beliebigen Standort aktivieren und bedienen lässt.

Canon PRINT
Preis: Kostenlos
Canon PRINT
Preis: Kostenlos

(Funktionen & Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Drucken – Kopieren – Scannen

Drucken

Bei Tintenstrahldruckern kommen zwei Arten von Tintenpatronen zum Einsatz. Manche Hersteller setzen auf die soggenante wasserbasierte Dye-Tinte und manche auf Pigment-Tinte. Doch was ist der Unterschied? Diesen möchte ich euch kurz erklären und deren Vor- und Nachteile nenne. Bei Dye-Tinte färben die Farbstoffe die Tintenflüssigkeit ein. Vorteile sind hier: Das damit sehr gute Fotodrucke gelingen. Die Farben sind sehr satt und kräftig. Nachteil ist hier jedoch: Die Tinte ist nicht wasserfest. Möchte man z. B. Texte im Ausdruck mit dem Textmarker markieren verwischt die Farbe schnell. Bei Pigment-Tinte schweben die Farbpigmente auf der Tintenflüssigkeit. Diese setzen sich beim Drucken auf der Oberfläche des Papiers ab und ziehen nicht wie die Dye-Tinte ins Papier ein. Vorteile sind hier: Das diese nicht nur kaum verschmieren, sondern auch ein schärferes Druckbild ermöglichen, was besonders bei Textdrucken von Vorteil ist. Nachteil ist hier jedoch: Die Farben sind nicht so kräftig und etwas an brillant fehlt. Beim Drucken von Texten wird auf Pigment-Schwarz zurückgegriffen und bei Farbe nutz der Pixma TS8250 farbstoffbasierte Tinte (Dye-Tinte). Durch das Pigment-Schwarz werden reine Textdrucke sehr scharf ausgedruckt ohne dabei eine übertriebene Deckung des Papiers vorzuweisen und können somit mit einer sehr guten Lesbarkeit überzeugen. 

Für Fototestdrucke habe ich Canon GLOSSY II Fotopapier (10 x 15 cm) gekauft. Mit der Standard-Auflösung bekommt man bereits sehr ordentliche Ergebnisse. Die Farben des Canon Pixma TS8250 sehen harmonisch und ausgeglichen aus. Die zusätzliche Foto-Blau Tinte bringt vor allem einen Vorteil bei Foto-Drucken mit viel Blauanteil. Hier ist gegenüber einem herkömmlichen 4-Patronen Drucker ein deutlicher Unterschied zu sehen. Der Pixma TS8250 bekommt hier deutlich natürlichere Blautöne durch eine feinere Abstufung hin und auch der Kontrast kann hier voll und ganz überzeugen. Ist jedoch der Blauanteil geringer, geht dieser Vorteil so gut wie verloren. 

Der Canon Pixma TS8250 verfügt praktischerweise über eine integrierte Duplexeinheit was mir gut gefällt. Somit muss man das Papier nicht manuell wenden, wenn man dieses auch auf der Rückseite bedrucken möchte. Doch hier gibt es ein Nachteil, denn für zwei Seiten s/w Textdruck benötigt der Drucker knapp 29 Sekunden, was noch in Ordnung geht. Druckt man jedoch die beiden Textseiten als Duplex (Vorder- und Rückseite bedruckt) dann dauert das ganze 57 Sekunden. Hier pausiert der Pixma TS8250 sehr lange, bis er das Papier wieder einzieht, um die Rückseite zu bedrucken, dies ist einfach zu lange. Die Einstellungen habe ich bei den Testdrucken nicht verändert, sondern wie es die meisten von euch machen bei den Standardwerten gelassen. Bei einem Duplex-Farbdruck mit Text betrug die Zeit knapp 49 Sekunden. Am Canon Pixma TS8250 gibt es gleich zwei Papierzuführungen, welche mit je maximal 100 Blatt Normalpapier gefüllt werden können. Über den hintern Einzug kann der Multifunktionsdrucker zudem max. 20 Blatt Fotopapier fassen. Sehr praktisch ist, dass vor einem Druck das Papierausgabefach automatisch ausfährt und das Bedienpanel sich circa 45° nach oben aufklappt. Beim Ausschalten fährt allerdings nur das Papierausgabefach wieder zurück. Das Bedienpanel muss manuell wieder runtergedrückt werden. Zudem gibt es einen CD-Druckfunktion die auch mit Nagel-Sticker-Vorlagen bestückt werden kann, um diese mit dem Pixma TS8250 zu bedrucken. Hierfür gibt es eine spezielle App mit dem Namen „ YouCam Nails“ mit der die Nagelsticker gestaltet werden können.

Verbrauch und Folgekosten des Canon Pixma TS8250

Die Tintenpatronen für den Drucker gibt es in drei Größen. Die Pigement-Tinte für Textschwarz mit einer Reichweite von 200 Seiten beinhaltet 11,2 ml Tinte und kostet knapp 13 EUR. Wer sich für die XL Pigment-Schwarz Patrone entscheidet, muss bis zu 17€ für 18,5 ml (400 Seiten) und für die XXL bei 25,7 ml bis zu 24€ (600) zahlen. Die 4 weiteren Tinten (Cyan, Magenta, Gelb und Foto-Schwarz) beinhalten 5,6 ml, haben eine Reichweite von ca. 250 Seiten und kosten 12 EUR. Für die XL Farbtinten werden 16€ (500 Seiten) fällig, hier sind jedoch 8,3 ml enthalten und bei den XXL sind es 23€ für 11,7 ml (140 Seiten). Die Tinten Schwarz und das Fotoblau werden nur bei Fotos genutzt und daher ist deren Reichweite höher. So liegt diese laut Canon bei der Schwarzen je nach Tintengröße bei 750 bis 4590 Seiten und bei Fotoblau sind es 1.660 bis 9.140 Seiten.

Scannen

Die Scanqualität des Canon Pixma TS8250 liefert guter Ergebnisse und geht für den Alltag in Ordnung. Scans dauern maximal 7 bis 15 Sekunden und weisen eine gute Auflösung auf. Jedoch ist die Tiefenschärfe etwas schwach und die blauen, sowie roten Farbtöne sind etwas blasser wie beim Original. Zudem ist mir aufgefallen, dass der Scanner A4-Kopien am Rand im unteren Bereich etwas stärker abschneidet.

Kopieren

Das Kopieren ist naturgemäß etwas langsamer als der Scanvorgang, da hier zusätzlich noch das Dokument ausgedruckt werden muss. Die Wartezeit hält sich aber sehr im Rahmen und beläuft sich für eine Kopie bei 15 bis 20 Sekunden, je nachdem ob in s/w oder in Farbe kopiert wird. Die Kopien sehen in Sache Farbe und Schwarz dem Original sehr ähnlich. Hier gefällt mir die Qualität sehr gut. Lediglich in helleren Tönen wie etwa bei pink, rosa, lila usw. wandeln sich die Farben bei der Kopie in einen leichten Grauton um.

(Drucken – Scannen – Kopieren: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Canon wirbt den Pixma TS8250 unter anderem mit den Sätzen, dass damit Fotodrucke wie aus dem Fotolabor gelingen sollen, der Drucker vielfältige Anschlussmöglichkeiten bietet und Drucken per Sprachsteuerung möglich sei.

Die Fotodrucke gefallen wir bei dem richtigen Fotopapier wie z. B. dem Canon Plus Glossy II im Format 10 x 15 cm ganz gut. Die Farben sind jedoch leider etwas schwächer, was man gut an dem Beispielbild unter dem Punkt Drucken genauer sieht und auch die Schärfe geht etwas verloren. Daher kann ich dem Satz Fotodrucke wie aus dem Fotolabor nicht zu 100 % zustimmen, auch wenn ich die Bilder definitiv nicht als schlecht bezeichnen kann. Die Anschlüsse des Druckers sind, wie Canon angibt sehr vielfältig, neben dem Standard-Druck via USB und WLAN, kann man beim Pixma TS8250 auch per PIXMA Cloud Link, AirPrint (iOS), Morpia (Android) und direkt von der SD-Speicherkarte drucken.

Sofern man Amazon Alexa Zuhause nutzt, kann man den Multifunktionsdrucker auch in das Smart Home integrieren. Damit kann man Alexa Befehle geben, dass diese z.B Ausmalblätter ausdrucken soll oder einen die Tintenstände mitteilt.

Preis/Leistung

Mit einem UVP von 179,00€ ist der Canon Pixma TS8250 gemessen an seiner Ausstattung preislich nicht sehr teurer. Daher eignet sich der Drucker für all diejenigen, die hauptsächlich Rezepte oder andere Dinge aus dem Internet ausdrucken. Aber gerne mal ihre mit dem Smartphone aufgenommenen Bilder in relativ guter Qualität ausdrucken möchten.

Man sollte jedoch beachten, dass der Drucker zwar im Einkauf relativ günstig ist, jedoch die Folgekosten aufgrund der etwas teuren Tintenpatronen höher ausfallen. Ärgerlich finde ich vor allem die lange Wartezeit beim Duplexdruck, bis das Dokument nach dem Druck wieder eingezogen wird. Hier vergehen knapp 20 bis 25 Sekunden. Da schneiden einige andere Hersteller einfach besser ab.

CANON PIXMA TS8250

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.canon.at

Epson EcoTank ET-7700

Die Seiko Epson K.K. (Seiko Epson Corperation) ist ein Unternehmen, welches weltweit zu den größten Herstellern von Druckern, Scannern, Projektoren etc. zählt. Weltweit beschäftigt dieses Unternehmen rund 75.000 Mitarbeiter in 94 Tochtergesellschaften.

Epson Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Seiko Epson KK und wurde 1979 gegründet. Der Firmensitz ist in Meerbusch, Deutschland. Hier wird der deutschsprachige Markt, respektive Deutschland, Österreich und Schweiz bedient und das Unternehmen zähl etwa 200 Mitarbeiter.

Epson bietet mit dem EcoTank ET-7700 eine Weiterentwicklung der Multifunktionsgeräteserie mit integriertem Tintentanksystem an. Dieses System besteht im Gegensatz zu konventionellen Tintenpatronen aus großen Tanks, die selbst befüllt werden

EPSON ECOTANK ET-7700

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Drucker wurde in einer sehr großen und stabilen Verpackung aus robustem Karton geliefert. Die Verpackung ist eher praktisch als schön ausgelegt, was bei einem so großen Produkt durchaus Sinn macht. Die Produktdaten sind ausführlich und gut ersichtlich abgebildet.
Der Epson EcoTank ET-7700 ist in der Verpackung nochmals durch eine Kunststofffolie geschützt und wird durch reichlich Styropor vor Beschädigungen geschützt.

Zusätzlich zur eigentlichen Verpackung, sind bewegliche Teile des Druckers mit Klebestreifen fixiert. Besonders achten sollte man deshalb bei der Einrichtung auf den Klebestreifen Im Inneren achten und diesen auf jeden Fall entfernen.

Sehr erfreulich: Direkt in der Verpackung sind bereits 10 Tintenflaschen enthalten – das sind zwei volle Sets – jeweils zwei Mal Schwarz, Magenta, Gelb, Cyan und ein weiteres Schwarz speziell für Fotoausdrücke. Ansonsten besteht der Verpackungsinhalt aus Stromkabel, Bedienungsanleitung, einer Treiber-CD und einer Reinigungs-/Wartungskasette.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Epson EcoTank ET-7700 ist erstaunlich kompakt, vor allem verglichen mit der Verpackungsgröße.

Das Design würde ich auf jeden Fall als modern bezeichnen, einzig die Bedienung wirkt mit einem LCD (kein Touch-Display) und großen Druckknöpfen veraltet. Schön zu sehen ist, dass die Tintentanks – die Besonderheit an diesem Drucker – gut in den Drucker integriert wirken und es auch möglich ist direkt den Tintenfüllstand zu sehen.

Die Oberseite ist glänzend / geriffelt und sieht sehr gut aus ist zugleich aber ein Magnet für Fingerabdrücke. Neben dem Bedienfeld links findet man leicht zugänglich einen SD-Karten Anschluss und darunter einen USB Anschluss.

Etwas seltsam und wohl dem kompaktem Format geschuldet ist die Papierausgabe. Die Ausgabe-Konsolen, liegt nämlich wie auch die Papierkassette(n) unter dem Bedienfeld welches hierfür hochgeklappt werden muss. Dies funktioniert nicht automatisch und muss manuell erfolgen. Dies hatte bei den ersten Versuchen für Verwunderung gesorgt – allerdings wird es gleich auf dem Display am Drucker ersichtlich was man tun muss um den Druckvorgang zu starten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Epson EcoTank ET-7700  macht einen überaus robusten Eindruck, alles sitzt an ihrem Platz, nichts quietscht und alle Fächer und Deckel lassen sich leichtgängig in die vorgesehene Richtung bewegen.

Etwas verwunderlich ist, dass die Papier- und Fotopapier-Kassetten im Gegensatz zur Papier-Ausgabe-Konsole nicht fixiert sind. So kommt es vor, dass diese gut und gerne beim Rausziehen in der Hand bleiben. Generell sind diese etwas wackelig, was ich nicht ganz verstehe.

Alles in allem wirkt der Epson EcoTank ET-7700 dennoch wertig und langlebig, das beginnt bei der Materialanmutung und endet bei den Tintentanks samt Befüllungseinrichtung.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Drucker-Art3-in-1 Multifunktionsdrucker
FarbeSchwarz
DrucktechnologieEpson Micro Piezo™-Druckkopf
min. Tröpfchengröße1,5 Pikoliter
TintentechnologiePigmenttinte Schwarz und Farbstofftinten
Düsentechnologie360 Düsen Schwarz, 180 Düsen pro Farbe
Druckauflösung5.760 x 1.440 dpi
Abmessungen425‎ x 359 x 161 mm (Breite x Tiefe x Höhe)
KonnektivitätWi-Fi, USB, Ethernet, Wi-Fi Direct, USB-Host
DruckdiensteEpson Connect (iPrint, Email Print, Remote Print Driver, Scan-to-Cloud), Apple AirPrint, Google Cloud Print
Lieferumfang1 x Epson EcoTank ET-7700
2 x Tintensets mit je 5-Tinten (BK – 140 ml, CMY & PB – 70 ml)
1 x Wartungskasette
1 x Stromkabel
1 x Aufstellanleitung
1 x Software (CD)
1 x Garantiedokument
Technische Daten des Epson EcoTank ET-7700

Funktionen & Einrichtung

Nachdem man den Epson EcoTank ET-7700 aufgestellt und angeschlossen hat, müssen die Tintentanks noch befüllt werden. Hierfür waren zwei komplette Tintenflaschensätze im Lieferumfang enthalten.
Beim ersten Befüllen dieser Tintentanks sollte man auf die Bedienungsanleitung zurückgreifen, da es etwas neues ist und somit ungewohnt. Besonders gut gefällt mir hier, dass Epson eine praktische App bietet die Step-for-Step durch den Prozess führt und alles mit kurzen Videos veranschaulicht. Einmal angesehen, kann man eigentlich nichts falsch machen, Epson hat hier gute Arbeit geleistet und das Befüllen geht einfach und tropffrei von der Hand. Dies wird durch eine durchdachte Konstruktion ermöglicht, bei der die Tintenflasche lediglich kopfüber in die Halterung gestellt werden muss. Man muss weder an der Tintenflasche drücken, noch sich über die Luftzufuhr Gedanken machen. Ein Auslaufschutz dient dazu, dass die Tinte erst rinnt wenn Sie richtig in der Halterung steckt – gut gemacht!

Nach Abschluss der Befüllung geht es an die Installation des Geräts. Selbstverständlich sind beim Epson EcoTank ET-7700 auch WLAN mit an Bord. Obendrein lassen sich mit diesem Multifunktionsgerät auch Direktdrucke von mobilen Betriebssystemen wie beispielsweise Android oder iOS durchführen.

Zudem bietet der Hersteller auch die kostenlose App Epson iPrint zum Download an, über welches sich das Gerät von jedem beliebigen Standort aktivieren und bedienen lässt.

Epson iPrint
Preis: Kostenlos
Epson iPrint
Preis: Kostenlos

Funktionen & Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Drucken – Kopieren – Scannen

Drucken

Beim Drucken von Texten wird auf Pigment-Schwarz zurückgegriffen. Bei den Farben wird auch farbstoffbasierte Tinte zurückgegriffen. Die gedruckten Testseiten sowie Kombinationen aus Text und Grafik sind klar und kontrastreich. Die Texte sind sehr gut lesbar und auch in der niedrigsten Qualitätseinstellung (Entwurf) noch völlig ausreichend.

Für Fototestdrucke habe ich Epson Premium GLOSSY Fotopapier (10 x 15 cm) gekauft. Mit der Standard-Auflösung bekommt man bereits sehr ordentliche Ergebnisse. Mit der Einstellung optimal in Kombination mit dem Fotopapier und einem Randlosdruck sieht das Ergebnis wirklich sehr schön aus.

Die Farben des Epson EcoTank ET-7700 sehen harmonisch und ausgeglichen aus. Was jedoch auffällt ist das manche Bilder etwas „kalt und blass“ erscheinen. Dies besonders bei Bildern von Menschen und hellen Farbtönen. Farbenfrohe Bilder gelingen hingegen sehr gut und sehen brillant aus.

Der Epson EcoTank ET-7700 verfügt ebenfalls über eine integrierte Duplexeinheit was gut gefällt und auf den ersten Blick aufgrund der geringen Höhe vielleicht etwas unerwartet ist.

Die Druckgeschwindigkeit ist nicht als überragend zu beurteilen aber durchaus flott. So wird in unserem Test eine Textseite in wenigen Sekunden gedruckt und zehn Testseiten (Qualität: Entwurf, schwarz-weiß) in lediglich 45-50 Sekunden.

Beim Beidseitigen Druck dauert der Druck etwas länger als doppelt so lang, was noch im Rahmen liegt. Druckt man mit Farbe kommt man auf 10 Seiten auf etwa 1:50 Minuten – das ist durchaus schnell.

Einziger Kritikpunkt: Die Druckkassette ist meiner Meinung nach unterdimensioniert mit maximal 100 Blättern (je nach Papierstärke). Dafür gibt es erfreulicherweise eine Fotopapierkasette und einen hinteren Einzug für Spezialmedien.

Verbrauch und Folgekosten des Epson EcoTank ET-7700

Die Tintenflasche für Textschwarz mit einer Reichweite von 8.000 Seiten beinhaltet 127 ml Tinte  und kostet knapp 20 EUR. Die 4 weiteren Tinten (Cyan, Magenta, Gelb und Foto-Schwarz) beinhalten 70 ml, haben eine Reichweite von 5000 Seiten und kosten etwas über 10 EUR.

Beachtlich außerdem: Epson gibt für reinen Randlos- Fotodruck auf Fotopapier im 10×15 cm nach ISO/IEC 29103 eine Reichweite von 3.400 Fotos an!

Scannen

Die Scanqualität des Epson EcoTank ET-7700 ist gut und ausreichend scharf. Scans dauern maximal 10 bis 15 Sekunden und weisen eine gute Auflösung auf. Die Farbechtheit der Scans ist sowohl bei Farbscans, als auch bei Schwarz/Weiß Scans gut und die Bildschärfe scharf. Weiterhin kann auch beim Scannen die herstellereigene Epson iPrint verwendet werden.

Kopieren

Das Kopieren ist naturgemäß etwas langsamer als der Scanvorgang, da hier zusätzlich noch das Dokument ausgedruckt werden muss. Die Wartezeit hält sich aber sehr im Rahmen und beläuft sich für eine Kopie bei knapp über 20 Sekunden. Dies gilt sowohl für Farb-Kopien als auch für Schwarz/Weiß-Kopien. Da die Seite eingescannt und im Anschluss gedruckt wird, wird auch hier eine gutes Endergebnis erreicht. Die Kopien besitzen allesamt eine gute Druckqualität.

(Drucken – Scannen – Kopieren: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Epson EcoTank ET-7700 hat viele Funktionen und egal ob Druck, Scan, Kopie oder Fotodruck – dieser Drucker meistert diese Disziplinen mit Bravur.

Epson bewirbt explizit die Fotodruckfunktion und diese weiß in der Tat zu gefallen und bietet sehr günstige und Reichweitenstarke Ausdrucke. Das Tintenkonzept weiß in der Tat zu gefallen und sorgt für niedrige Folgekosten. Weiterhin bietet Epson nach Registrierung des Gerätes eine 3-jährige Herstellergarantie.

Preis/Leistung

Nun kommt der große Haken an der Sache: Für den Epson EcoTank ET-7700 wird eine UVP von 599,99 EUR ausgerufen. Das ist ein gesalzener Preis und nicht von jedem Hobbyfotografen einfach zu stemmen.

Professionelle Fotografen greifen ohnehin zu anderen Lösungen. Einen Office-Drucker kann der Epson EcoTank ET-7700 ebenfalls nicht zur Gänze ersetzen und ist schlichtweg nicht dafür konzipiert. Dies beginnt schon bei der zu klein dimensionierten Papierkassette.
Die sehr geringen Tintenkosten mögen zwar auf lange Sicht die hohen Anschaffungskosten des Geräts kompensieren, doch bleibt der saftige Einstiegspreis dennoch im Magen, dieses ansonsten sehr guten Druckers.

EPSON ECOTANK ET-7700

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.epson.de

HP Sprocket Plus

HP Inc. wurde mit Sitz in Palo Alto (USA) 1939 von William (Bill) Hewlett und David Packard gegründet. Hp Inc. ist einer der größten US-amerikanischen PC- und Druckerhersteller. Das erste HP-Produkt war ein Tonfrequenzgenerator, der HP200A. Das Filmstudio Walt-Disney galt als einer der ersten Kunden, denn diese kauften für einen Trickfilm acht dieser Tonfrequenzgeneratoren. 

Bis zu der Aufspaltung am November 2015 hieß das Unternehmen noch Hewlett-Packard Company. Dieser ursprüngliche Name setzt sich aus den Nachnamen der beiden Gründer zusammen. Nach der Trennung nannte sich das Unternehmen dann nur noch HP Inc. 

Neben vielen Druckern die das Unternehmen anbietet, hat es auch viele Notebooks und Tablets im Sortiment. Wir haben uns für euch den neuen HP Sprocket Plus genauer angeschaut. Dieser druckt nicht wie der kleine Sprocket Bilder mit einer Größe von 5 x 7,6 cm, sondern wie der Name schon vermuten lässt etwas größer und zwar 5,8 x 8,7 cm. Doch wie sieht es unter anderem mit der Druck-Qualität und Geschwindigkeit aus. Kann der Sprocket Plus im Test überzeugen? Das Ergebnis erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des HP Sprocket Plus kommt relativ schlicht daher. Auf der Oberseite sehen wir das vordere Drittel des Druckers von oben betrachtet mit einem fast komplett ausgedruckten Bild. Zudem sehen wir unten das „HP“ Logo, den Namen Sprocket Plus und die Bildgröße in der Längeneinheit inch. Die Größe des dargestellten Druckers und des Bildes entspricht nicht ganz dem Original, beides ist etwas größer dargestellt. Sehen wir uns die rechte Seite der Verpackung an, dann sehen wir hier den Sprocket Plus von der rechten Seite dargestellt. Auf der Rückseite finden wir die wichtigsten Informationen in mehren Sprachen aufgedruckt. So erfahren wir unter anderem, dass im Lieferumfang bereits 10 Blatt HP ZINK-Fotopapier enthalten ist und es sich beim Sprocket Plus um einen mobilen Smartphone Drucker handelt, sowie eine Android und iOS App verfügbar ist.

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, dann können wir das komplette Innenleben an einer kleinen Lasche herausziehen. Sämtlicher Lieferumfang ist in einem Kunststoffeinsatz untergebracht. Direkt oben befindet sich der Sprocket Plus, welcher in einer Folie eingepackt ist. Darunter finden wir noch eine Kurzanleitung, Sicherheitsinformationen, eine kleine Packung in der sich das ZINK-Fotopapier befindet und zu guter letzt ein USB-Ladekabel um den integrierten Akku aufzuladen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Ich habe den HP Sprocket Plus in der Farbe schwarz erhalten, es gibt in jedoch auch in weiß. Trotz der Bezeichnung Plus ist der Sprocket relativ klein, die Maße betragen gerade einmal 142 x 89 x 18 mm und das Gewicht ist mit knapp 200 Gramm ebenfalls nicht schwer. Das Gehäuse beseht komplett aus Kunststoff, hier muss ich leider kritisieren, dass dieses Hochglanz ist und somit zum einen sehr den Staub anzieht und sehr empfindlich gegen Kratzer ist. Bei einem Mobilen Drucker wie dem Sprocket Plus, ist es daher kaum zu vermeiden, dass er in einem Rucksack verstaut nicht zerkratzt.

Rundum wird das schwarze Hochglanz-Design an den Seiten durch einen silbernen Zierstreifen unterbrochen. Auf der Oberseite des Sprocket Plus ist groß das Logo des Herstellers und etwas unterhalb der Name des Druckers in Silber zu lesen. Drehen wir den Drucker auf die Rückseite, dann lesen wir hier lediglich „hpsprocket.com“

An der rechten Seite des HP Sprocket Plus befindet sich neben der Status-LED noch der Ein-/Ausschaltknopf. Mehr Bedienelemente gibt es nicht, da sämtliche Befehle über die App gegeben werden, dazu aber unter dem Punkt App mehr. Sehen wir uns die obere Stirnseite an, dann sehen wir hier neben dem „ZINK“ Logo (dabei handelt es sich um die Papier-Art) noch den Befestigungspunkt, an dem eine Handschlaufe angebracht werden kann. Zu guter letzt, sehen wir an der Vorderseite noch den Schlitz, aus dem die Bilder kommen und darüber eine Betriebs-LED. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist an sich ja nicht schlecht, wenn da nicht das bereits erwähnte Problem mit dem Kunststoff-Gehäuse wäre. Dieses bekommt bei einem mobilen Drucker wie dem Sprocket Plus sehr schnell Kratzer. Durch den Hochglanz-Kunstoff sind Fingerabdrücke sofort sichtbar. Ansonsten konnte ich an der Verarbeitung keine Mängel feststellen. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Drucker-ArtMobiler Foto-Drucker
Papier-ArtZINK-Fotopapier
Tintewird nicht benötigt, bereits im Papier integriert
KonnektivitätBluetooth 4.0
Maße142mm x 89 mm x 12 mm
Gewicht200 Gramm
MaterialKunststoff
Auflösung313 x 400 dpi
Zeit pro Bildca. 70 Sekunden
Lieferumfang1x HP Sprocket Plus
1x USB-Ladekabel
10 Blatt Zink-Fotopapier
1x Kurzanleitungen
1x Sicherheitshinweise
Technische Daten des HP Sprocket Plus

Einrichtung & App

[appcode appstore id1132331237]

[appcode googleplay com.hp.impulse.sprocket]

Damit man den HP Sprocket Plus überhaupt in Betrieb nehmen kann, muss man zuerst die kostenlose App im App Store bzw. Play Store downloaden. Ist die App erfolgreich geladen und installiert, kann man diese wie jede App ausführen. Sofort wird man durch die Ersteinrichtung Schritt-für-Schritt geführt.

So wird man zuerst gefragt, welche der Sprocket Drucker man besitzt und einrichten möchte. Anschließend wird man dazu aufgefordert den Deckel zu öffnen und die 10 Blatt Zink-Fotopapier einzulegen. Dies wird einem sehr gut mit Bildern und verständlichem Text erklärt. Nun soll man den Akku mit dem mitgelieferten Ladekabel aufladen und sobald dieser voll ist, kann man den HP Sprocket Plus anschalten. Dazu den Einschaltknopf so lange gedrückt halten, bis die weiße LED an der Vorderseite, an der das fertige Bild ausgeworfen wird aufleuchtet. Anschließend nur noch Bluetooth am Smartphone aktivieren und den Sprocket Plus suchen und damit koppeln. Schon ist die Einrichtung abgeschlossen, das ganze dauert ca. 2 Minuten.

Aufgrund des sehr geringen Gesamtgewichts und der Kabelführung über bzw. hinter dem Ohr, kann man die Hörluchs HL1202 auch noch nach s

In der App könnt ihr euch, sofern man es möchte, mit eurem Facebook, Google, Instagram oder Flickr Account einloggen. Dadurch könnt Ihr direkt von diesen Accounts Bilder ausdrucken.  Aber es können auch so ganz einfach die Aufnahmen, welche lokal auf eurem Smartphone gespeichert sind ausgedruckt werden. Es ist jedoch auch möglich direkt in der HP Sprocket App ein Bild zu knipsen und dieses direkt ausdrucken. 

Drückt man auf das Symbol mit den drei Streifen, sehen wir direkt oben, den Akkuzustand des Sprocket Plus und ob dieser erfolgreich per Bluetooth verbunden ist. Des Weiteren können wir hier noch unter anderem die App-Version und die Software-Version des Sprocket Plus einsehen. Aber auch ein Link zum HP Store um eventuell das Fotopapier nachzubestellen oder ein Handbuch finden wir hier.

Habt ihr nun ein Foto gefunden, welches ihr ausdrucken wollt, wählt ihr dies in der App aus. Bevor ihr dem HP Sprocket Plus den Auftrag sendet, dieses Bild auszudrucken, könnt ihr dieses noch in der App bearbeiten. So könnt ihr z.B. eine automatische Bearbeitung durchführen, einige Filter, Rahmen oder Gimmicks hinzufügen. Auch den Kontrast, die Sättigung usw. könnt ihr verändern. Sobald ihr das Bild so bearbeitet habt, wie ihr es möchtet, einfach den Drucken-Button antippen und fertig.

Doch wie wird das Papier eingelegt? Ganz einfach dazu schieben wir die Oberseite des Sprocket Plus nach rechts und die Unterseite nach links. Dadurch können wir den Deckel öffnen und schauen wir uns diesen erstmal an, dann sehen wird darin ein Stück Metall, welches gefedert ist. Dieses sorgt dafür, dass das eingelegte Papier immer nach unten gedrückt wird. In der Aussparung unter dem Deckel im Sprocket Plus wird anschließend das ZINK-Fotopapier eingelegt. Dieses finden wir im Lieferumfang in einem Aluminiumbeutel eingeschweißt.

(Einrichtung & App: 4 von 5 Punkten)

Drucken

Bei einem Drucker ist natürlich die Bildqualität sehr wichtig. Doch wie kann der kleine Sprocket Plus überhaupt ein Bild drucken? Der eine oder andere fragt sich sicherlich, wo befindet sich am HP Sprocket Plus die Farbe (Tinte). Der HP Sprocket Plus nutzt die sogenante Zink-Druck-Technologie, “Zink steht für „Zero Ink“ zu deutsch „null Tinte“. Die Farbpigmente befinden sich bereits in dem Fotopapier. Die einzelnen Farbpigmente werden durch unterschiedliche thermische Impulse und Einwirkzeiten aktiviert. So wird aus den ursprünglich weißen Farbkristallen die entsprechenden Farben.

Die Fotos die der HP Sprocket Plus ausgibt sind alle glänzend, reißfest und mit einer Kleberückseite versehen. Dazu einfach bei Bedarf die Schutzfolie von der Kleberückseite entfernen  Von der Größe sind die Bilder etwa so groß wie eine Bankkarte. Die maximale Auflösung beträgt 313 x 400 dpi und geht bei so kleinen Bilder eigentlich in Ordnung. Leider bin ich jedoch von dem Ergebnis welches aus dem Sprocket Plus kommt etwas enttäuscht. Zum einen sieht man in den Bildern sehr feine Streifen und gerade bei dunklen Bilder, wie auf meine Testdruck sichtbar, sieht man die Schwächen bei dunkleren Bilder. Die Farben wirken zum einen etwas blass und bei einigen Bilder konnte ich feststellen, dass diese einen leichten Gelbstich gegenüber dem Original hatten.

Im Großen und Ganzen darf man jedoch nicht meckern, es handelt sich schließlich um einen relativ kleinen mobilen Drucker mit integriertem Akku. Von einem Abend mit Freunden Erinnerungsfotos zu knipsen und diese gleich auszudrucken und mitzugeben, für das reicht die Qualität auf jeden Fall aus. Wer jedoch Qualitativ bessere Bilder haben möchte, sollte eventuell zu einem großen Fotodrucker mit Fototinte greifen. Für ein Bild braucht der Sprocket Plus übrigens knapp 70 Sekunden.

Die Preise der Bilder sind leider nicht gerade günstig. Im Schnitt kosten 20 Blatt des Zink-Fotopapiers knapp 12€, womit man bei einem Fotopreis von 60 Cent herauskommt. Das ist gerade für die Größe des Bilder im Vergleich zu den Läden wo ihr eure Bilder direkt selbst ausdrucken könnt deutlich teurer. Dafür wiederum habt ihr die Bilder sofort, jederzeit mobil dabei und erspart euch so Zeit und eventuell auch Spritkosten.

(Drucken: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller beschreibt den HP Sprocket Plus als einen mobilen Drucker, mit dem man auf vielfältiger Weise Sofortbilder erstellen und besondere Erlebnisse festhalten kann. Dem kann ich auch soweit zustimmen. Jedoch muss ich erwähnen, dass die Bilder auf der Webseite wie das Original auf dem Smartphone dargestellt werden, in echt leider aber nicht 100% der Fall ist. Zum Festhalten wichtiger Momente ist der Drucker echt sehr gut geeignet, wer jedoch perfekte Bilder in besserer Druckqualität erwartet liegt beim Sprocket Plus definitiv falsch.

Preis/Leistung

Eine UVP von 159,90 EUR ist für den kleinen HP Sprocket Plus ein relativ happig, wenn man beachtet, dass man dafür schon einen guten normalen Drucker bekommt. Dabei handelt es sich natürlich nicht unbedingt um einen Fotodrucker, aber man muss eben noch die Folgekosten beim Sprocket Plus beachten. Jedes gedruckte Bild kostet etwa 0,60 EUR was eben nicht gerade günstig ist. Ob einem ein mobiler Fotodrucker so viel Geld wert ist, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. 

HP Sprocket Plus

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Canon Pixma TS8050

Canon, eine Weltmarke, deren Spezialgebiet nicht nur Kameras sind. Canon investiert fast 9% des jährlichen Umsatzes in Forschung und Entwicklung. So wurden auch über 2000 Patente in den USA angemeldet und befinden sich somit auf dem dritten Platz bei den Patentanmeldungen aller Unternehmen.Nach der Übernahme des Herstellers Océ im Jahre 2009 brachten Canon und Océ das erste Digitaldrucksystem aus gemeinsamer Entwicklung – die imagePRESS-C7010VPS-Serie – auf den Markt. Durch die Produkt- und Marktanteile von Océ schloss Canon eine Lücke im Portfolio und kann nun auch Hochleistungs-Digitaldrucksysteme für den Produktionsdruck-Bereich anbieten. Canon Österreich ist mittlerweile ein führender Anbieter von Digitalkameras, digitalen Spiegelreflexkameras, Tintenstrahldruckern und professionellen Druckern. Seit 1970 entwickelt und produziert Canon Kopier- und seit 1979 Drucksysteme. Heute beschäftigen wir uns im Test mit dem Canon Pixma TS8050.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Aufdrucke, Informationen und Präsentation des Druckers auf der Verpackung ist Canon wirklich sehr gut gelungen.

Die Vorder- und die Rückseite beinhalten fast dieselben Informationen. Lediglich die Abbildung vom Drucker unterscheiden sich. Nicht allzu oft hat man eine Verpackung vor sich liegen, welche mit großen Abbildungen das Produkt präsentieren. Oftmals wird durch Marketing Gag das Eigentliche vergessen. Bilder tun für das Auge mehr, als Schriften und Sätze. An den Seiten wurden weitere kleinere Informationen in mehreren Sprachen aufgelistet.

Ist die obere Kappe der Verpackung erstmal aufgeklappt, kommt ein Karton zum Vorscheint, in welcher sich die Tintenpatronen und Netzkabel befinden. Gleich links davon befindet sich das Papierkram, wie Installationsanleitungen usw.

Eine Wellpappe tiefer der Drucker selbst, gut geschützt zwischen zwei passgenau ausgestanzten Styroporhälften und in einer großen Plastiktüte. Der Canon Pixma TS8050 ist zusätzlich noch mit einer leicht selbstklebenden Folie überzogen, welche sich sehr leicht und ohne Rückstände entfernen lässt. Alle Klappbaren Fächer sind mit Klebebänder fixiert.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Nach einer kritikfreien Verpackung habe ich erneut gestaunt. Komplett Schwarz – der ca. ein Zentimeter, leicht aufgeraute breiter, mattschwarz Rahmen mit dem polierten Hochglanz Gehäuse macht einiges her. Der Rahmen ist komplett abgerundet und eine durchgehende zwei Millimeter Spalt grenzt den matten Rahmen mit dem Hochglanz-Gehäuse ab.

Ein 10,8 Zentimeter (4,3 Zoll) großer, zentriert positionierter Touchscreen lässt den Drucker noch moderner aussehen. Etwas weiter Links ist der Ein- Aus-Druckknopf, welche auch die einzige Taste ist. Nörgeln auf hohem Niveau: auf der hinteren linken Seite ist eine große Aussparung am Gehäuse. Zum einen für den Netzstecker, zum anderen für das Verbinden des Druckers per LAN-Kabel. Was aber gerade mich als Designliebhaber etwas stört, muss ja auch nicht dich stören. Abgesehen davon, dass Geschmäcke unterschiedlich sind. Den Canon Pixma TS8050 gibt es allerdings auch in zwei weiteren Varianten. Mit der TS8051 im weißen und TS8052 mit rotem Gehäuse.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Canon Pixma TS8050 sehr gut. Papierzufuhr-Fächer, sowie anderen Klappen, wie zum Beispiel befüllen für die Patronen usw. lassen sich mühelos und leichtgängig auf und zuklappen. Dasselbe gilt für Schiebeklipps für das Anpassen von Papierformaten. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch; die Klappe vom Scanner ist sehr wackelig und wirkt nicht besonders stabil. Ebenso hält es die Position nur, wenn es ganz hinten anliegt.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Konfiguration & Funktion

Ist der Canon Pixma TS8050 erstmal mit dem Strom verbunden, ist es eigentlich auch schon fast Betriebsbereit. Mit Wifi-Direct und NFC ist das drucken über Mobilgeräte einfach und bequem. Allerdings muss über Wifi-Direct ein Password eingegeben werden, was aber nur einmal pro Mobilgerät notwendig ist. Wenn über einen Rechner gedruckt oder gecannt werden soll, steht euch die übliche Wahl zwischen W-LAN und USB. Darüber hinaus gibt es einen zusätzlichen SD-Kartenslot an der Vorderseite. Die Bedienung direkt am Multifunktionsdrucker erfolgt über das Touch-Display. Die Reaktionen auf Fingerdruck sind schnell und präzise. Die Symbole sind groß genug und die Menüführung übersichtlich und einfach gestaltet.

Es sind zwei Papierzuführungen vorhanden, welche je maximal 100 Blatt fassen. Über den hinteren Einzug kann der Multifunktionsdrucker zudem 20 Fotopapier verarbeiten. Was sehr praktisch ist, dass vor einem Druck der Vorlageeinschub automatisch ausfährt und das Bedienpanel sich circa 45° nach oben aufklappt. Beim Ausschalten fährt allerdings nur der Vorlageeinschub wieder zurück. Das Bedienpanel muss manuell wieder runtergedrückt werden. Zudem gibt es einen CD-Druckfunktion.

Der Canon Pixma TS8050 besitzt neben den üblichen vier Tintentanks noch zusätzlich einmal ein Foto-Schwarz- und Grautinte, welche bei Fotodruck zum Einsatz kommen. Interessant wird es für den Hobbyfotografen, wenn dieser Schwarz-Weiß-Fotos druckt. Aber auch im farbigen Fotodruck kommen die beiden Tintentanks zum Einsatz und verleihen dem Foto besseren Kontrast. Die Druckkosten sind im mittleren Bereich.

(Konfiguration und Funktion: 4 von 5 Punkten)

Drucken

Die Druckqualität kann sich sehen lassen. Textdrucke sind gestochen scharf, die Buchstaben haben eine leichte Umrandung und es sind keine Mängel festzustellene. Bei farbigem Fotodruck dominieren die Blau-, Rot- und Grüntöne, was aber noch im guten Rahmen ist. Schwarzweiß-Fotos dagegen sind absolute Klasse, da machen sich die beiden zusätzlichen Tintentanks ziemlich bemerkbar. Grafiken oder ähnliches fallen auch sehr Detailreich aus.

Volle 37 Sekunden nahm der Drucker für einen Textdruck im Qualität Modus auf A4 in Anspruch. Bei farbigem Druck muss man natürlich mit etwas mehr rechnen. Die Geschwindigkeit von Fotos bei einem Format von 10 x 15 Zentimeter beträgt ca. 21 Sekunden. Wir haben zusätzlich noch vier Fotos auf ein A4-Fotopapier bedruckt mit den Formaten von je 10 x 15 Zentimeter. Je nach Fotos betrug die Zeit zwei bis drei Minuten. Da ist noch viel Luft nach oben. Nichts desto trotz war ich mit der Qualität sehr zufrieden. Duplexdruck, Randloser Druck sowie bedrucken von CDs sind mit an Bord.

(Drucken: 4 von 5 Punkten)

Scannen & Kopieren

Textdokumente verarbeitet der Scanner gut, wie auch Alltagsaufgaben. Hobbyfotografen sollten vielleicht zu einem externen Scanner greifen, da dieser zu wenig Tiefenschärfe erreicht. Das kann den einen oder anderen durchaus ärgern. Das macht sich besonders beim Kopieren bemerkbar, da die hellen Töne sich auf der Kopie in Graue Töne umwandeln. Die Geschwindigkeit vom Scannen und Kopieren liegt aber im mittleren Bereich und durchaus üblich in ihrer Preisklasse.

(Scannen & Kopieren: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Alle Herstellerangaben entsprechen der Realität, nur das auch gewisse Sachen bewusst ausgelassen werden. Wie zum Beispiel die Druckgeschwindigkeit vom Duplexdruck. Wie dem auch sei, so ist eben nun mal Marketing und Canon auch nicht der einzige Hersteller. Besonders gut finde ich aber die Auflistung der technischen Daten, die auch der Wahrheit entsprechen.

Preis/Leistung

Hobbyfotografen kommen mit diesem Multifunktionsdrucker Canon Pixma TS8050 auf ihre Kosten. Mit einer UVP von 179€ bekommt man durchaus einen soliden, kompakten Drucker. Auch für die Alltagsaufgaben ist er bestens geeignet, man sollte jedoch auch etwas Geduld mitbringen.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Xerox Workcentre 3345

Xerox wurde 1906 gegründet um Fotopapier herzustellen und zu verkaufen. In den 1930ern wurde die Drucktechnologie von Chester Carlos erfunden. 1938 gelang es Chester Carlos die erste Kopie einer Schriftvorlage mittels einer speziellen Technik. Noch im Jahre 2011 befand sich der Konzern auf Platz 121 (Liste Fortune Global 500) der weltweit erfolgreichsten Unternehmen. Die Produkte konzentrieren sich auf Office Drucker für Unternehmen. Xerox beschäftigt weltweit rund 150.000 Mitarbeiter und der Umsatz 2012 lag bei knappen 23 Milliarden US-Dollar, wovon jedes Jahr eine Milliarde US-Dollar in die Forschung und Entwicklung eingesteckt wird. Heute geht es um den Drucker: Xerox Workcentre 3345.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Kostenminimierungen bei großen Verpackungen sind üblich, so kommt der Drucker nur in einem normalen Pappkarton an.
Lediglich einige Produktinformationen in englischer Sprache und ein relativ klein aufgedrucktes Bild präsentieren den Multifunktions Laserdrucker.
Im Inneren befindet sich der Workcentre 3345 zwischen zwei passgenau ausgestanzten Styropor und wird somit nicht nur gut geschützt, auch das Verrutschen wird verhindert. Einzelne Styroporhälften zwischen den Ablagen – wie in etwa Papierfächern – schützen den Drucker zusätzlich gegen Bruchschäden. Weiteres sind alle Fächer, Schubladen und Klappen mit Klebebänder fixiert, die sich problemlos ohne Kleberückstände entfernen lassen.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Oftmals unterscheiden sich die Office Drucker von Xerox sehr wenig. Die Aufbauweise, sowie die Farbauswahl sind oft gleich. Die Kombination aus mattschwarz (wobei diese schon fast in Richtung Dunkelblau geht) und mattweiß macht einiges her und das moderne Vier-in-eins-Gerät passt so fast in jedes Büro.

Nicht nur das Aussehen begeistert, auch die Qualität überzeugt und wirkt sehr hochwertig. Dafür sorgen zusätzlich aber auch die edel aussehenden, abgerundeten Kanten.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse des Xerox 3345 besteht aus wertigem Kunststoff, ist aber sehr empfindlich. Fettflecken, Fingerabdrücke sind kaum zu vermeiden und gut sichtbar – allerdings nur in den mattschwarz Bereichen.

Die Kanten sind sehr gut verarbeitet, die Fächer lassen sich auf den Schienen gut ausziehen und wieder einschieben. Alle oft benutzte Fächer sind durchdacht positioniert und ebenso einfach erreichbar, so ist ein schnelles Arbeiten mit wenig Zeitaufwand garantiert. Die Scannerklappe ist sehr leichtgängig, gibt aber einem nicht das Gefühl von Billigware. Ist die Klappe oben, so hält sie die Position. Für die Steuerung steht ein 4,5 Zoll großes Farbdisplay mit Touchscreen zur Verfügung und erleichtert so das Bedienen des Druckers.

Der Touchscreen reagiert schnell und ist nicht überempfindlich. Der Druckpunkt ist angenehm weich. Die angebrachten Tasten/Nummerfeld sind gummiert und wirken langlebig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Konfiguration & Funktion

Die Konfiguration ist auch für Laien ein Kinderspiel. Sobald das Netzkabel mit dem Strom und Drucker verbunden ist, wird man im Display erstmal freundlich begrüßt. Anschließend wird der Nutzer Schritt für Schritt mit Bildern eingewiesen. Der Workcentre 3345 kommt mit einer überaus großzügigen Ausstattung daher: Der Multifunktionsdrucker unterstützt Wifi-direct, Apple-Airprint, Xerox Print Service Plug-In für Android, Google Cloud Print sowie Mopria. Das Smartphone wird mittels WIFI-Direct mit dem Drucker einfach und sicher verbunden. Auch ist es möglich mit NFC-fähigen Geräten zu drucken – aber auch mit dem USB-Kartenleser.

Der Xerox Workcentre 3345 arbeitet mit einer Auflösung von 600×600 dpi, die Druckfunktion erreicht eine optimierte Bildqualität von maximal 1.200×1.200 dpi. Die Qualität von Textseiten ist tadellos – gestochen scharfe Seiten garantiert der Laserdrucker.
Die Druckgeschwindigkeit beträgt stolze 40 Seiten pro Minute, eine durchaus gute Leistung, so übernimmt der Drucker den Einsatz in mittleren Arbeitsgruppen. Die Ausgabe der ersten Seite beim Drucken erfolgt binnen 6,5 Sekunden, beim Kopieren der ersten Seite circa 13 Sekunden. Bei beidseitigem Kopieren sind es dann aber doch „nur“ 9 Seiten pro Minute. Der Hersteller empfiehlt ein monatliches Druckvolumen von 4500 Seiten, wobei die maximale Belastung bei 80.000 Seiten monatlich liegt. Ein automatischer Duplex-Vorlageneinzug (ADVE) für 50 Blatt ist ebenso integriert. Zudem versteht der Drucker folgende Druckersprachen: PCL5/6, PDF direct und kompatibles Postscript.

Die einstellbare Zusatzzufuhr für 50 Blatt nimmt Druckmaterial mit benutzerdefinierten Formaten von 76 x 127 bis 216 x 356 mm und der 250-Blatt-Papierbehälter mit Formaten ab 99 x 147 mm auf. Mit einem zusätzlichen 550-Blatt-Papierbehälter lässt sich der Gesamtpapiervorrat auf 850 Blatt ausbauen.

Ist die Stromsparfunktion aktiviert, so geht der Laserdrucker nach fünf Minuten Inaktivität in den Ruhe-Modus. Das Reaktivieren geht zügig und die Arbeit kann mit sehr wenig Zeitverlust fortgesetzt werden.

(Konfiguration & Funktion: 4 von 5 Punkten)

Drucken

Auflösung: 1.200×1.200 dpi
Funktion: Wasserzeichen, Sortierung, Mehrfachnutzung, Poster-layout, Broschüren-layout, benutzerdefinierte Formate, automatische Seitenanpassung an Papierformat, Skalierung, Entwurfsmodus, drucken von USB-Stick, Druck von lokaler Festplatte

Das Druckergebnis ist absolut fehlerlos. Leider unterstützt der Drucker nur Schwarz-Weiß Aufdrucke. Mit 40 Seiten pro Minute arbeitet der Xerox Workcentre 3345 sehr rasch.

Drucklautstärke:

Drucken/Kopieren: 57 dB
Bereitschaft: 26 dB

Die Drucklautstärke empfinden wir in ruhigeren und kleineren Räumlichkeiten doch etwas als störend. Jedoch wird der Drucker in größeren Umgebungen schnell wieder übertönt.

(Drucken: 4,5 von 5 Punkten)

Kopieren

Auflösung: 600×600 dpi
Funktion: Hintergrundunterdrückung, Helligkeitsregler, Ausweiskopiermodus, Randverschiebung, Mehrfachnutzung, Fotomodus, Broschüren Erstellung, Buchkopie mit Buchmitte löschen, Auftragsunterbrechung, Poster Kopien

Aufträge über Computer, Netzwerk, Smartphone usw. werden schnell aufgefasst und schnell bearbeitet.

(Kopieren: 4,5 von 5 Punkten)

Scannen

Auflösung 600×600 dpi optisch und 4.800×4.800 dpi
Scanziele: SMB/FTP, SMTP/POP3, WSD, USB

Der Nutzer erreicht hier durchaus ein gutes Ergebnis, dass ein Nachbearbeiten fast nicht mehr nötig ist.

(Scannen: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit seinem flotten Tempo und Ausdauer verdient sich der Multifunktionsdrucker einen Platz in der oberen Mittelklasse seiner Kategorie. Mit dem automatischen Dokumenteneinzug mit Duplexfunktion und einer noch schnelleren Arbeitsgeschwindigkeit übertrifft der Workcentre 3345 sein Schwesternmodell. Das farbige Touch-Display macht Spaß und erleichtert die Bedienbarkeit um ein Vielfaches.
Alle Multifunktionsgeräte können ja irgendwie alles, nur nichts richtig gut. Gerade bei ihrer wichtigsten Aufgabe patzen die meisten Modelle, aber mit dem Xerox Workcentre3345 Laserdrucker kann man nichts falsch machen.

Preis/Leistung

Die Vielseitigkeit, hohe Druckgeschwindigkeit, das ADF-Modul mit Duplexfunktion rechtfertigt unserer Meinung nach den Preis von knapp über 400€. Die Druckkosten liegen im guten Mittelfeld. Der Drucker bringt eine Qualität, die den Ansprüchen im Büro problemlos gerecht wird. Die gute Ausstattung zeigt zudem, dass es sich um ein modernes Gerät handelt, welches obendrein auch noch bezahlbare Druckkosten (1,5 Cent pro Seite) bietet.

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Epson EcoTank ET-4550

Der getestete 4-in-1 Tintenstrahldrucker EcoTank ET-4550 ist ein Produkt vom japanischen Hersteller Epson.

Die Seiko Epson Corporation ist ein Unternehmen, welches sich weltweit zu den größten Herstellern von beispielsweise PC´s, Scannern und Druckern zählen darf.
Weltweit beschäftigt dieses Unternehmen rund 75.000 Mitarbeiter in 94 Tochtergesellschaften.

Epson biete mit dem EcoTank Et-4550 eine Kombination aus Drucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät mit integriertem Tintentanksystem an.
Diese Innovation bedeutet im Vergleich zu anderen Tintenstrahldruckern viel mehr Drucke bei weniger Kosten und Aufwand.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Drucker wurde in einer sehr großen und stabilen Verpackung aus robustem Karton geliefert.
Der EcoTank-ET 4550 und sämtliche Zubehörteile waren allesamt nochmal in einer Folie verpackt und zudem reichlich durch Styropor gegen Beschädigungen von äußeren Einflüssen geschützt.
In diesem Karton hat jede Komponente einen vorgesehenen Platz, somit hat alles einen festen Sitz, was besonders bei der Druckertinte überaus wichtig ist, andernfalls könnten die Behälter kaputt gehen und die Farbe auslaufen.
Einziger Wermutstropfen: Aufgrund der Verwendung von viel Folien und Styropor wird der Aspekt der Umweltfreundlichkeit ein klein wenig außen vor gelassen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Designtechnisch ist der EcoTank-ET 4550 ohne großen Abenteuer eher schlicht gehalten und benötigt aufgrund der integrierten Tintentanks wesentlich mehr Platz als ein gewöhnlicher Office-Drucker.
Das Papierfach hätte etwas größer ausfallen können, wurde aber wahrscheinlich absichtlich eher klein gehalten, damit das Gerät nicht noch größere Abmessungen bekommt.

Das Bedienfeld, bestehend aus LC-Display und Druckknöpfen erzeugt leider einen kleinen Kritikpunkt, da dies nicht mehr Stand der Technik ist.
Tintenstrahldrucker in dieser Preisklasse verfügen üblicherweise über Farbdisplay mit resistivem Touchscreen.

Da die Menüführung jedoch sehr intuitiv ist und die Druckknöpfe einen überaus guten Druckpunkt aufweisen, fällt dieser Minuspunkt jedoch nicht so schwer ins Gewicht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gerät macht einen überaus robusten Eindruck, alles sitzt an ihrem Platz, nichts quietscht und alle Fächer und Deckel lassen sich leichtgängig in die vorgesehene Richtung bewegen.
Besonders hochwertig wirken die Auszieh-Konsolen, sie weisen kaum Spiel auf und halten einiges an Belastung stand.
Die eingebauten Tintentanks wirken ebenso widerstandsfähig, da bräuchte es schon einen Gewaltakt um diese Tanks zu beschädigen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Farbtanks & Funktion

Nachdem man das Gerät aufgestellt und angeschlossen hat, müssen die Farbtanks noch befüllt werden.
Hierfür waren zwei komplette CMYK-Sätze Tinte (laut Herstellerangaben für 11.000 Druckseiten) im Lieferumfang enthalten.
Beim Befüllen dieser Tanks sollte man genau nach Handbuch vorgehen, damit keine bösen Überraschungen entstehen.
Nach Abschluss der Befüllung geht es an die Installation des Geräts.
Mithilfe der mitgelieferten Installations-CD oder mittels Software-Download auf der Epson-Website kann diese ganz unproblematisch step by step durchgeführt werden.
Die Installation per se nimmt in etwa 20 Minuten in Anspruch.

Selbstverständlich sind bei diesem Gerät auch Ethernet und WLAN mit an Bord.
Obendrein lassen sich mit diesem Multifunktionsgerät auch Direktdrucke von mobilen Betriebssystemen wie beispielsweise Android oder iOS durchführen.
Zudem bietet der Hersteller auch die kostenlose App Epson iPrint zum Download an, über welches sich das Gerät von jedem beliebigen Standort aktivieren und bedienen lässt.

(Farbtanks & Funktion: 4 von 5 Punkten)

Drucken

Die gedruckten Testseiten sowie Kombinationen aus Text und Grafik sind klar und kontrastreich.
Bei Fotodruck erweist sich der EcoTank ET-4550 als eher mittelmäßiges Gerät, jedoch ist dies auch nicht sein primäres Anwendungsgebiet.
Epson hat es mit diesem 4-in-1 Multifunktionsgerät klar auf Home-Office und weniger auf Grafikbüros abgesehen.
Die vom Hersteller angegebene Druckgeschwindigkeit von 13 Seiten/Minute im Schwarz-Weiß-Druck und 7 Seiten im Farbdruck kann nach unserem Praxistest bestätigt werden.

Der  EcoTank ET-4550 verfügt über  eigene Start-Knöpfe für Schwarz-Weiß-Druck sowie für Farbdruck.

Die mitgelieferte Epson Tinte ist wasserfest, beim Praxistest hielten sich die Farben nach einer Minute unter dem Wasserhahn nahezu unverändert auf dem Papier.
Die Drucklautstärke empfinden wir als nicht störend, das Gerät liegt im Vergleich mit ihren Marktbegleitern im Lautstärkepegel im gesicherten Mittelfeld.
Nach umfangreicheren Druckjobs kann es vorkommen, dass die Drucke Farbstreifen aufweisen. In solchen Fällen ist der Druckkopf manuell zu reinigen.

(Drucken: 4 von 5 Punkten)

Scannen

Der EcoTank ET-4550 unterstützt dank automatischer Papierzufuhr auch das Scannen von mehreren Seiten.
Mit der bewährten Scan-Software „Epson Scan“ kann man seine Scan-Jobs problemlos verwalten.

Je nach den in der Software eingestellten Werten an Anzahl der dpi (dots per inch) variiert selbstverständlich auch die Geschwindigkeit des Scans.

(Scannen: 3,5 von 5 Punkten)

Kopieren

Das Kopieren funktioniert mit diesem Gerät absolut tadellos und unproblematisch.
Über das Bedienfeld einfach die gewünschte Einstellung wählen und auf den Start-Knopf drücken.
Das Druckergebnis ist sowohl vom Vorlagenglas sowie aus dem ADF (Automatische Dokumentenzufuhr) absolut fehlerlos.
Der  EcoTank ET-4550 verfügt über  eigene Start-Knöpfe für Schwarz-Weiß-Druck sowie für Farbdruck.

(Kopieren: 4 von 5 Punkten)

Faxen

Über die Faxfunktion können wir leider nicht viel berichten, da wir mangels Anschluss, diese Funktion nicht unter die Lupe nehmen konnten.

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

er Hersteller posaunt das enorm hohe Druckvolumen von 11.000 druckbaren Seiten der im Lieferumfang enthaltenen Tinte hinaus.
Selbstverständlich druckten wir für unseren Test keine 11.000 Seiten nur um festzustellen, ob die Angaben von Epson auch der Richtigkeit entsprechen.
Nach Hochrechnen der gedruckten Seiten im Verhältnis der gebrauchten Tinte kommen wir zu einem Ergebnis zwischen 9.000 – 10.000 Seiten, was natürlich auch sehr stark von den Druckjobs sowie dem Druckerpapier abhängig ist.
Die angegebene Zahl wird schwer zu erreichen sein, ist aber keineswegs utopisch.

Preis/Leistung

Der EcoTank ET-4550 von Epson bietet alles was man sich von einem Office-Drucker nur erwarten kann.
Egal ob Druck, Scan, Kopie oder Fax – dieses Gerät spielt jedes Stück.
Wer bei einem Drucker keinen allzu großen Wert auf gestochen scharfe Fotodrucke legt, aber ein sehr großes Druckvolumen an Texten hat, ist mit diesem Gerät perfekt beraten.
Die sehr geringen Tintenkosten kompensieren auf kurz oder lang die etwas höheren Anschaffungskosten des Geräts.
Zudem lässt sich dieses Multifunktionsgerät mittels Netzwerkanbindung von überall auf der Welt aus steuern. Einziger kleiner Nachteil ist das Bedienteil, welches nicht mehr dem Stand der Technik entspricht.

Der Epson EcoTank ET-4550 ist beim Hersteller zum jetzigen Stand zu einem Preis von € 499,- erhältlich, was aufgrund der extrem geringen Kosten pro Blatt einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis entspricht.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen