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Google Pixel Buds Pro

In aller Kürze

Mit den Google Pixel Buds Pro hat mich Google wahrlich überrascht. Hier hat man sehr gut klingende In-Ears auf den Markt gebracht, die zwar nicht mit den Top-Modellen mithalten können, aber in der Regel sind diese dann auch nochmals etwas teuerer. Für Apple User lohnen sich die In-Ears weniger, da hier nicht das volle Potenzial ausgereizt werden kann, allem voran der fehlenden umfangreichen App. Android User profitieren hier von einer umfangreichen App, die viele Einstellungen und Anpassungen ermöglicht. Die Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden am Stück mit ANC oder 11 Stunden ohne ANC und das anschließende mehrfache Aufladen im Case sorgt für einen Hörspaß, der problemlos über den ganzen Tag ausreicht. Abgerundet wird das ganze durch eine tolle Haptik und einen bequemen Tragekomfort, welcher dafür sorgt, dass man die In-Ears sehr lange ohne ein Drücken oder ähnliches tragen kann. 

Gefällt uns

  • sehr beqeumer Sitz
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Google Assistant Unterstützung
  • Talk-Thru-Funktion
  • Spatial Audio und Erfassung von Kopfbewegungen
  • IPX4 Schutz (In-Ears) IPX2 (Ladecase)

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • ANC hat bei Wind etwas mehr Probleme also führende In-Ears min ANC

Google Pixel Buds Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert die Google Pixel Buds Pro in einer sehr kleinen und überschaubaren Verpackung aus. Bei dieser hält sich Google bezüglich Informationen usw. sehr bedeckt. Hier informiert man sich eben vor dem Kauf ausführlich auf der Homepage über die technischen Daten, sodass die Verpackung schlicht und einfach gehalten werden kann. 

An der Vorderseite bzw. dem Deckel der Verpackung findet man direkt eine Abbildung der beiden In-Ears in exakt der Farbe, welche man gewählt hat. Direkt darüber findet man die gewohnt das farbenfroh Google Logo und der Name der In-Ears „Pixel Buds Pro“. Rund um den Deckel gibt es dann wiederum wenig zu begutachten, hier findet man nur noch mal den Namen Google und auf der anderen langen Seite den Namen der In-Ears. An der Rückseite wiederum gibt es zwar auch wie gewohnt viel Text, welcher kleingeschrieben wurde, aber vielmehr als erneut den Namen und ein paar Voraussetzungen wie z. B. ein Android Smartphone mit Android 9 vorausgesetzt, gibt es hier eigentlich nichts zu lesen. 

Nach dem Durchtrennen der beiden Klebestreifen an der Rückseite kann der Deckel vom Rest entfernt werden. Danach erblickt man auch schon direkt das Ladecase der Google Pixel Buds Pro, in welchem zugleich auch die beiden In-Ears eingesetzt sind. Das Case wird hier bestens geschützt, da es sich in einer passgenauen Aussparung aus Kartonage befindet. Entnimmt man das Case samt Einlegeboden, findet man darunter noch die üblichen Beipackzettel und eine kleine Papp-Rolle. Diese Rolle finde ich persönlich interessant, denn hier hat sich Google etwas Simples und zugleich Einfaches ausgedacht, worin die beiden anderen Größen an Anpassstücken sicher verstaut werden können. Dies ist zwar nur ein kleines Detail der Verpackung, aber genau solche Details finde ich toll, da hat sich das Unternehmen etwas einfallen lassen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Google Pixel Buds Pro kommen in einer Bohnenform daher und sitzen somit zwar spürbar, aber keineswegs unangenehm im Ohr. Somit verzichtet man hier auf den typischen Stiel, wie es z. B. bei den Apple AirPods der Fall ist. Dank Silikon-Anpassstücke in insgesamt drei Größen liefern die In-Ears schon von Grund auf eine dezente Isolierung von Umgebungsgeräuschen, aber wirklich für einen Unterschied sorgt dann das aktive ANC.

Beide In-Ears bringen exakt 6,1 Gramm auf die Waage und durch die kompakten Maße von ca. 24 x 22 x 22 mm sitzen diese wie bereits erwähnt angenehm im Ohrkanal. Google biete die Pixel Buds Pro in insgesamt 6 Farben an, wobei sich hierbei nur die Außenseite unterscheidet, denn der Rest ist immer schwarz. Bei den Farbvarianten hat man die Auswahl zwischen Charcoal (Anthrazit), Lemongrass (Limmettengrün), Coral (Lachsrot), Bay (Himmelblau), Fog (Babyblau) und Porcelain (Cremeweiß). Letzteres entspricht genau meinem Testmodell und gefällt mir ganz gut, aber auch die anderen Farben sind toll und somit ist sicherlich für jede/jeden eine passende Farbe dabei. 

An der farbigen Außenseite fällt direkt das eingelassene Firmenlogo auf, in diesem Fall als dezentes „G“. Dazu finde man oben und unten noch je zwei schwarze bohnenförmige kleine Gitter, hinter welchem sich die Mikrofone für das ANC verstecken. Unscheinbar wiederum ist dann die Touch-Oberfläche, welche unsichtbar in die farbige Kunststoffoberfläche integriert wurde. Im länglichen Innenteil der In-Ears versteckt sich dann nach außen gerichtet ein weiteres der insgesamt drei Mikrofone und zudem findet man dann an der Innenseite die Seitenbeschriftung sowie die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears im Ladecase mit Strom versorgt werden. 

Zu guter Letzt folgt dann am Ende noch am kurzen Treiberkanal jeweils das Silikonanpassstück, welches Google wie bereits erwähnt in insgesamt drei Größen mitliefert. Dank dem Kunststoffgehäuse sind die beiden In-Ears wie bereits von mir drauf hingewiesen, angenehm leicht und zudem nach IPX4 geschützt, sodass diese gehen Spritzwasser, also einem etwas stärkeren Regenschauer und Schweiß bestens geschützt sind. Wasserdicht sind diese jedoch auf keinen Fall, daher nicht damit schwimmen gehen.

Ladecase

Das Ladecase der Google Pixel Buds Pro ist sehr kompakt gehalten und ähnelt einer Eierform die jedoch flach ausgeführt wurde. Die Maße belaufen sich auch 25 x 50 x 63,2 mm, also sehr kompakt. Das Case zeigt keinerlei Logo oder ähnliches und fühlt sich hochwertig an. Mit rund 62,4 Gramm inkl. In-Ears (ohne 50 Gramm) ist das Case zwar nicht das leichteste, aber dennoch angenehm leicht. Das Case kommt in einem gewohnten weißen Gewand daher, ganz so, wie man es von zahlreichen anderen Google Geräten kennt. 

Der klappbare Deckel wird durch eine schwarze Linie markant hervorgehoben und lockert das sonst so steril wirkende Case deutlich auf. Unsichtbar und nur im leuchtenden Zustand erkennbar hat Google direkt unterhalb des Deckels eine kleine Status-LED integrierte, welche euch den aktuellen Ladezustand darstellt. An der Unterseite findet man den USB-C Anschluss, über welchen das Case aufgeladen werden kann oder alternativ über die Qi-Ladefähigkeit an der Rückseite. Ansonsten gibt es dann an der Rückseite noch eine längliche Taste, die benötigt wird, wenn man die In-Ears manuell koppeln muss. Bei mir an einem Google Pixel Smartphone erschein wiederum direkt das Pop-Up Fenster, über welches ich direkt die In-Ears koppeln konnte, ganz so, wie ich es auch von den Apple AirPods beim iPhone kenne.  

Im Inneren, wo das Case übrigens komplett in schwarz gehalten ist, finden sicher über Magnete gehalten die beiden In-Ears ihren Platz. Das Einsetzen und die Entnahme ist soweit einfach gehalten, trotzt, dass die beiden In-Ears nur wenig aus ihrer Ausbuchtung hervorschauen.  In ihrem Platz findet man dann die beiden Pins, über welche die beiden In-Ears sicher mit Strom versorgt werden und somit für ihren nächsten Einsatz aufgeladen werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Google Pixel Buds Pro ist so weit sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich sowohl von der Haptik als auch bei den In-Ears vom Tragegefühl angenehm an. Die Übergänge der einzelnen Bauteile ist sehr gut, sodass man hier keine störenden Kanten oder ähnliches spüren kann. 

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, sodass es nach kurzer Gewöhnungszeit kein Problem mehr ist darüber alles zu steuern, weiß man erst einmal wo was gemacht wird, möchte man die Steuerung nicht mehr missen. Das Gehäuse ist gut geschützt gegen Fingerabdrücke, was ich gut finde, denn hier hatte ich bereits matte Modelle im Test, die sehr anfällig waren. Für den geforderten Preis nicht anders zu erwarten, ist die Verarbeitung sehr gut, klar hochwertiger geht immer, aber für den Alltag absolut ausreichend.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbePorcelain, weitere Farben: Coral, Fog, Charcoal, Lemongrass und Bay 
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 11 h (ohne ANC) bis zu 7 Stunden (mit ANC)
Gesamt mit Ladecase: bis zu 31 h (ohne ANC) bis zu 20 Stunden (mit ANC)
Gewicht 62,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
12,4 g (beide Ohrhörer)
50 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5 Audio-Codec: SBC und AAC. Lieder kein aptX
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangGoogle Pixel Buds Pro
1 x Ohrstöpsel in 3 Größen
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Google Pixel Buds Pro

Tragekomfort

Aufgrund der ergonomischen Bauweise und dem geringen Gewicht jedes einzelnen Ear tragen sich diese über den ganzen Tag hinweg sehr angenehm. Hier entsteht kein Druck oder irgend ein anderes unangenehmes Gefühl, welches den Hörgenuss negativ beeinträchtigen würde. 

Zum perfekten Anpassen an euren Ohrkanal liefert Google drei verschiedne Größen an Silikon-Anpassstücken mit. Diese kommen in den Standardgrößen daher und somit sollte eigentlich für jeden/jede eine passende Größe dabei sein. Es handelt sich hierbei zwar nicht explizit um ein Kopfhörer für den sportlichen Einsatz, denn hierfür fehlen schlichtweg zusätzliche Absicherung in Form von Ear-Hooks oder Flügeln. Dennoch halten die beiden In-Ears bei mir selbst beim Joggen sicher im Ohr, ohne das dabei etwas verrutscht ist und ich ständig nachjustieren musste.  

Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen lassen. Für letzteres ist dann auf jeden Fall ein kompatibles Android-Smartphone notwendig, denn als Apple User kann man die App nicht nutzen.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Google setzt bei den Pixel Buds Pro exakt wie bisher von den anderen In-Ears des Unternehmens gewohnt auf eine reine Touch-Bedienung. Durch unterschiedlich häufiges und berührt halten kann man hier an beiden In-Ears verschieden Funktionen ausführen. Die Touch-Bedienung funktioniert hierbei sehr gut, sodass es kaum zu falschen Ausführungen kam und zudem drückt man sich hier anders als bei Tasten nicht die In-Ears ins bzw. aus dem Ohr. 

Über die Google Pixel Buds kann man bezüglich der Bedienung auch ein paar Anpassungen vornehmen, aber die frei Auswahl hat man hier nicht, sondern kann nur bestimmen, mit welchem In-Ear man z. B. das ANC usw. steuern möchte. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, das ihr durch ein einmaliges Tippen, egal on links oder rechts die Wiedergabe pausiert bzw. durch erneutes Antippen wieder fortsetzen könnt. Außerdem kann man einen eingehenden Anruf ebenso durch einmaliges antippen annehmen. Das doppelte Tippen führt wiederum dazu, dass ihr einen Titel vorspringt und durch ein dreimaliges hintereinander antippen springt ihr zum Musiktitel zuvor zurück. 

Werdet ihr gerade angerufen und möchtet bzw. könnt nicht reden, genügt es, doppelt auf einen der beiden In-Ears zu tippen und ebenso legt man am Ende so auch wieder auf. Hält man den Finger länger auf eine der Touch-Oberflächen, dann aktiviert/deaktiviert ihr das ANC oder sofern eingestellt, greift ihr auf den Google Assistant zu. Sehr gut finde ich, dass man trotz allen Befehlen nicht auf eine Lautstärkeregulierung verzichten muss. Denn dies ist bei einigen anderen Modellen der Fall, was bei Google aber praktisch durch ein Wischen nach vorne bzw. hinten ermöglicht wird. Wischt man mit dem Finger nach vorn, dan wird die Lautstärke zuverlässig erhöht, während ein nach hinten Wischen die Lautstärke absenkt. Nachteil des ganze, man kann nicht mehrere Stufen auf einmal regulieren, sodass man dabei mehrfach wischen muss, aber anders ist dies leider so nicht möglich, wenn man schnell von laut auf deutlich leiser stellen möchte, ist dies übers Smartphone schneller ausgeführt. 

Praktisch finde ich, dass man z. B. in der App definieren kann, dass am rechten Ohrhörer durch längeres Berühren die ANC-Einstellungen geändert werden kann, während am linken der Google Assistant auf euren Befehl wartet. Des Weiteren kann man z. B. bestimmen, ob man alle drei ANC Einstellungen (ANC an Transparenz und alles aus) zur Auswahl haben möchte oder z. B. auf etwas verzichten kann, dann wird dies beim Wechseln der Modi nicht mehr erscheinen.

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

Google setzt bei den Pixel Buds Pro je In-Ear wie inzwischen oft üblich bei In-Ears auf einen dynamischen 11 mm Treiber. Dieser wurde laut Google selbst entwickelt und sollen unter andere einen vollen Klang mit kristallklarer Anrufqualität bieten. 

Es handelt sich hier klanglich zwar nicht um die besten Ears, die ich bisher testen konnte, aber dennoch sind diese auf einem sehr guten Niveau und können hier mit einem angenehm neutralen Klangbild mit hörbaren Bässen überzeugen.

Die Höhen sind Google bei den Pixel Buds Pro sehr gut gelungen. Diese werden detailreich, sauber und angenehm geschmeidig wiedergeben. Bei keinem Musikgenre neigen diese zu scharf oder verhangen zu wirken, was ich gut finde. Die Mitten sind oftmals bei zahlreichen In-Ears etwas im Hintergrund und so auch bei den Google Pixel Buds Pro. Dies ist keinesfalls negativ gemeint, aber oftmals sorgen die verhältnismäßig kleinen Treiber in-Ears dafür, dass Höhen und Tiefen betont werden, während die Mitten etwas im Hintergrund verschwinden. Dennoch, die Stimmwiedergabe der Google Pixel Buds Pro ist ein einem sehr guten Level, hierbei werden diese sehr natürlich wiedergeben, was sehr wichtig ist. So kommen wir nun noch zum Bass, welches bei den Pixel Buds Pro leicht angehoben wurde, aber keineswegs übertrieben rüber kommt. Bevorzugt man mehr Bass, dann sind die Kopfhörer von JBL, Beats, Teufel usw. vielleicht die bessere Wahl, aber auch die Google Pixel Buds Pro gefallen mir vom Bass gut und sind keineswegs schlecht.

Die Sprachverständlichkeit der Google Buds Pro gefällt mir hier sehr gut. Die Stimmwiedergabe ist sehr natürlich und angenehm, sodass man damit auch wunderbar Hörbücher oder Podcast anhören kann. Beim Telefonieren bin in ebenso sehr zufrieden, denn hier leisten die insgesamt drei Mikrofone je In-Ear dafür, dass eure Stimme klar und deutlich übertragen wird. In einer ruhigen Umgebung funktioniert dies sehr gut, sodass es hier keine Kritik gibt, aber sobald man z. B. draußen unterwegs ist, wo mehr Verkehr ist und der Wind an eine vorbei bläst, dann kommt es zu Problemen bei eurer Stimmübertragung. Hier möchte die Elektronik die vielen Störgeräusche herausfiltern, was großteils auch gut gelingt, aber ebenso wirkt eure Stimme auch nicht mehr ganz so neutral und teils auch etwas abgehackt, da diese mit unter der Filterung leidet. Eure Gesprächsperson nimmt die Geräusche um euch gefiltert wahr, sodass eure Stimme klar in den Vordergrund tritt, aber eben wie beschrieben abgehackt und nicht mehr so neutral klingt.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Bezüglich der App und den Einstellungen darüber haben iOS User das Nachsehen, denn diese gibt es nur für Android Geräte. Daher lohnt sich der kauf der Google Pixel Buds Pro eigentlich nur für alle Android-User, während iOS-Nutzer zu den Apple AirPods greifen sollten, welche mit Google weniger gut harmonieren. Natürlich kann man auch problemlos zu einem neutralen Hersteller greifen.

Google Pixel Buds
Preis: Kostenlos

Nach dem Installieren der kostenlosen Google Pixel Buds App wird euch direkt alles Wichtige erklärt, wie ihr den Google Assistant einrichtet, das Noise Cancelling verändert usw. Ist dies erledigt, bekommt man eine übersichtliche App mit dennoch zahlreichen Funktionen geboten.

Auf der Startseite werden euch oben neben dem Namen der In-Ears auch direkt der jeweilige Akkustand in Prozent vom linken und rechten In-Ear separat dargestellt. Direkt darunter kann man die Aktive Geräuschunterdrückung regulieren und zwar an/aus oder den Transparenzmodus aktivieren. Darunter folgen dann zahlreiche weitere Untermenüs, welche eigentlich darunter kurz und knapp beschreiben, was man damit einstellen kann. Ganz oben „Google Assistant“ kann man alles möglich bezüglich des smarten Assistenten einstellen. Ob Benachrichtigungen, die eingehen, vorgelesen werden sollen, ob Hey Google aktiv sein soll, ein Startton zu Beginn ertönen soll usw. 

Direkt darunter folgt die Funktion „Gerät suchen“. Hier kann man den letzten aktiven Standort der In-Ears einsehen und zudem diese einen Ton abspielen lassen, welchen man beim Orten dazu nutzt, dass diese leichter im Raum gefunden werden können. Danach folg alles bezüglich der „Touchbedienung“, hierüber kann diese einsehen, also welche Geste zu was führt und im separaten Untermenü kann man dann noch die berühren und Halten Funktion personalisieren. Dabei kann man wie schon erwähnt bestimmen, worüber die Geräuschunterdrückung und der Google Assistant gesteuert werden soll. Zu guter Letzt kann dann unter „Ton“ noch alles bezüglich des ANC reguliert werden. Dabei kann man z. B. Einstellen, dass bei einer Unterhaltung automatisch von der Geräuschunterdrückung in den Transparenz-Modus gewechselt wird. Außerdem kann hier auch der Sitz der Ohrhörer geprüft werden und der Equalizer eingestellt werden. 

Des Weiteren gibt es dann noch die Funktion Hörgesundheit und zu guter Letzt „Spatial Audio“, eine interessante Funktion. Hierüber kann man kompatible Medien mit vollerem und ausgewogenerem Klang hören. Dafür ist ein Streaming Dienst wie YouTube, Netflix, Disney Plus notwendig und ebenso muss hierbei entsprechend die Audioquelle mit 5.1 Surround Sound oder höher enthalten sein. Genau wie Apple 3D-Audio ist hier auch die Erfassung von Kopfbewegungen integriert, also bewegt ihr bei einem Film euren Kopf, wird das Ganze deutlich natürlicher klingen und es ist faszinierend, wie sich der Ton beim Bewegen des Kopfes verändert.

Zu guter Letzt gibt es noch die weiteren Einstellungen, wo man nach einem Firmware-Update usw. suchen kann und ganz unten sind direkt Zugriffe auf die wichtigsten Einstellungen, die man direkt darüber per Regler ganz einfach An/Ausschalten kann. Insgesamt eine durchdachte und gut aufgebaute App, in welcher man sich sehr schnell zurechtfindet und alles Wichtige wird einem hier ebenso geboten.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Eine wichtige Funktion der Google Pixel Buds Pro ist das Active Noise Cancelling. Das ANC ist so weit sehr gut, kann jedoch anders als bei einigen gleichpreisigen Modellen nicht in der Intensität reguliert werden. Google gibt an, dass die verbauten Geräuschunterdrückung mit einer Silent-Technolgie abreiten soll. Somit nutzt der verbaute Prozessor Algorithmen und Lautsprecher, um Außengeräusche zu minimieren.

Ohne das z. B. eine Musikwiedergabe stattfindet, ist bei den Google Pixel Buds Pro ein minimales Grundrauschen hörbar. Dies ist jedoch bei zahlreichen anderen Modellen ebenso der Fall und funktionsbedingt. Schließlich möchten die verbauten Mikros die Störgeräusche herausfiltern, was durch ein Gegensignal gelingt und dies äußert sich durch ein leises Rauschen, was jedoch beim normalen Musikhören nicht mehr hörbar ist. Während ich die In-Ears getragen habe und z. B. an diesem Testbericht geschrieben habe, habe ich festgestellt, dass ich die klappernden Tasten wahrgenommen habe und ebenso kommen Stimmen trotzt ANC etwas durch. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn ich nur ANC an habe und nichts über die In-Ears wiedergebe. Hört man zusätzlich Musik, wie es dann eigentlich meist der Fall sein wird, nimmt man die Geräusche um einen herum nicht mehr wahr. Das ANC arbeitet zu Hause sehr gut, sodass ich ungestört vom Umfeld Musik genießen konnte. 

Nicht so stark ist das ANC wiederum im Alltag draußen. Hier fällt mir direkt bei und am Feldrand, wo wir wohnen auf, dass der häufige Wind zu Problemen führt. Hier kommt es öfters zum Rauschen und dies ist teils etwas störend, denn andere Hersteller in diesem Preissegment haben dies besser im Griff. Der Transparenzmodus, welcher genau das Gegenteil des ANC bewirken soll, gefällt mir sehr gut. Hier werden die verbauten Mikros der ANC Technologie verwendet, um die Umgebung um euch herum einzublenden. Hierbei finde ich die automatische Unterhaltungserkennung gut. Redet man selbst wenige Wort, dann schalten die In-Ears automatisch vom ANC in den Transparenz-Modus, sodass man sich problemlos unterhalten kann. Kurz drauf, wenn man nicht mehr redet, schalten die In-Ears wieder auf ANC zurück, was alles sehr gut funktioniert.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Laufzeit verspricht Google bis zu 7 Stunden am Stück und zwar bei aktivem ANC. Ohne ANC sind sogar bis zu 11 Stunden möglich, dies sind so weit gute Werte, aber zugleich auch keine Spitzenwerte, siehe z. B. die JBL Live Pro 2. Bei Android User wie z. B. bei einem Google Pixel Gerät zeigt das kleine Pop-Up Fenster kurz zu Beginn die aktuellen Ladezustände des Case und der beiden In-Ears getrennt voneinander an. Die Laufzeit ist natürlich von eurem Nutzungsverhalten abhängig, aber bei etwa mittlerer Lautstärke und normalen Nutzen sind dies durchaus Werte, die ich so bestätigen kann. Danach müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden und können darin zweimal voll aufgeladen werden, ehe das Case selbst wieder aufgeladen werden muss. 

Bei True Wireless In-Ears ist es wie üblich der Fall, dass diese nicht nur im Case aufbewahrt werden, sondern ebenso werden diese dabei wieder voll aufgeladen. Dafür besitzt das Ladecase selbst genau wie die In-Ears einen eigenen Akku. Dieser Akku im Case kann entweder über ein Qi-zertifiziertes Ladegerät aufgeladen werden oder alternativ über ein USB-C Ladekabel, welches jedoch separat erworben werden muss, da es nicht im Lieferumfang enthalten ist. Zusammen mit dem Akku im Case und dem mehrfachen Aufladen, kommt man so auf bis zu 31 Stunden ohne und bis zu 20 Stunden mit aktiven ANC.  

Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat Google eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 5 Minuten für bis zu 60 Minuten Musikhören (mit aktiven ANC) aufgeladen sind. Ohne ANC kommt man so wiederum auf rund 2 Stunden. Praktisch und positiv zur Akkulaufzeit wirkt sich auch die Trageerkennung aus, denn durch Sensoren wird erkannt, wenn ihr die In-Ears aus dem Oh nehmt und somit wird direkt die Musik angehalten. Sobald man diese wieder einsetzt, wird die Musik dann wieder fortgesetzt.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Google auf den aktuellen Bluetooth 5 Standard inkl. Google mit Fast Pair. Letzteres ermöglicht dabei ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Alternativ geht das ganze jedoch auch herkömmlich über die Einstellungen, beides nicht schwer und absolut schnell erledigt. Die Kopfhörer können übrigens nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Mono-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Google Pixel Buds Pro hat mich Google positiv überrascht. Hier ist Google eine gute Pro-Version gelungen, auch wenn diese nicht mit den Top In-Ears mithalten können. Dennoch überzeugen die Google Pixel Buds beim Hören von verschiedenen Musik-Genres und zudem ist die Akkulaufzeit absolut ausreichend. Schade finde ich wiederum die fehlende App für iOS, denn somit bieten diese für iOS-Nutzer kaum einen Mehrwert, aber genau dasselbe gilt auch für die AirPods bezüglich Android Geräte. Weitere Pluspunkte liefern die Pixel Buds Pro bezüglich ihres Tragekomforts und ihrer Haptik, welche mir sehr gut gefällt. 

Die App für Android Geräte ist sehr umfangreich und dennoch übersichtlich aufgebaut und hierüber werden einem zahlreiche Einstellungen ermöglicht. Für einen Schutz bieten die In-Ears übrigens die Schutzklasse IPX4 (Spritzwasser-Schutz) und das Case IPX2 (Tropfwasser-Schutz).

Preis/Leistung

Die UVP der Pixel Buds Pro hat Google mit 229€ festgesetzt, nicht wenig Geld, aber dafür bekommt man auch ein gutes Gesamtpaket geboten. Inzwischen dies diese je nach Farbe sogar schon für 150 € erhältlich, was diese noch viel interessanter macht. Dabei überzeugt das solide AMC, der bequeme Tragekomfort und die lange Akkulaufzeit. Ich kann die Google Pixel Buds Pro empfehlen, wenn ihr gute alltags In-Ears mit gutem Klang, sehr bequemen Tragekomfort und gutem ANC sucht.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://store.google.com/de/?hl=de

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