Schlagwort: Gaming

XPG Precog

In aller Kürze

Bei XPG handelt es sich um die Gaming-Sparte von ADATA. Der xPG Precog ist ein überaus fähiges Gaming-Headset mit enormen Frequenzbereich und üppigen Zubehör. Während der Klang grundsätzlich gefällt fehlt es an „Wumms“.

Gefällt uns

  • mit Klinke, USB-C oder USB-A nutzbar
  • guter Tragekomfort
  • abnehmbares Mikrofon
  • Transportcase + Zubehör

Gefällt uns weniger

  • kein benutzerdefinierter Equalizer
  • Tiefen fehlen

XPG Precog Gaming Headset

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist minimalistisch und entsprechend lässt sich nicht viel darüber auf Blatt Papier bringen. Im Grunde dient hier das Hardcase des XPG Precog als Verpackung. Lediglich eine Kartonage ist rundherum gewickelt, die aber in diesem Fall komplett ausreichend ist. Vorne wird das Gaming Headset präsentiert und die wichtigsten Eigenschaften, seitlich listet man das Zubehör auf und die Rückseite geht auf die Lautsprecher im Kopfhörer ein.

Ein interessantes Konzept wie ich finde. Außerdem auch umweltfreundlicher als andere Verpackungen, das muss man loben!

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das XPG Precog zeigt sich als relativ wuchtiges Gaming Headset. Es handelt sich hierbei um einen Over-Ear Kopfhörer, also um einen Ohrumschließenden Kopfhörer. Das Gaming Headset ist schwarz gehalten mit roten Akzenten. So ist der XPG Schriftzug und die Nähte am Kopfband in dieser Farbe gehalten. Konsequenterweise können auch während des Betriebes die Außenseiten der Ohrmuscheln mittels LED rot beleuchtet werden – allerdings wirklich nur rot, man kann also nicht andere Farben auswählen.

Der Kopfbügel besteht aus zwei Streben, die für den festen Sitz am Kopf sorgen. Das Kopfband ist sehr angenehm gepolstert. Selbiges gilt für die Ohrmuscheln die auch großzügig gepolstert sind, was sich auf positiv auf die passive Schalldämpfung wirkt aber allerdings auch schnell warm werden kann.

Die linke Ohrmuschel beherbergt einen 3,5mm – Klinkenanschluss, sowie einen USB-C Anschluss. Hier wird auch das Mikrofon angesteckt – falls erwünscht. Das ist eine bessere Lösung als ein permanent befestigtes Mikrofon, finde ich.

Das XPG Precog Gaming Headset kann sowohl per Klinkenanschluss als auch per USB betrieben werden über die Vorteile spreche ich im zweiten Teil des Testberichts.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Kunststoff dominiert die Verarbeitung. Das kann man mögen, muss man aber nicht. Um fair zu bleiben: Wir reden hier nicht von einem „immer-dabei“ Lifestyle-Kopfhörer. Und die Verarbeitungsqualität ist trotz Kunststoff recht gut. Der Kopfbügel besteht aus Gummi-überzogenen Metallstreben.

Was mich allerdings sehr stört ist die Aufhängung der Ohrmuscheln, die in Metalloptik daherkommen aber in Wirklichkeit aus Kunststoff besteht, wo man wirklich nur die Tage schätzen kann wann der Lack abgeht. In dieser Preisklasse kann man das besser gestalten.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

Hörluchs HL1202

In aller Kürze

Hörluchs bietet mit dem HL 1202 eine sehr gute Kombination aus In-Ear Headset und Mikrofon an. Das Herzstück die Ohrhörer, sind nicht nur wunderbar verarbeitet, sondern bieten aufgrund der 2-Treiber-Einheit einen sehr guten Klang. Dieser Klang kann mit kräftigen Bässen und auch guten Mitten, sowie Höhen überzeugt. Das Mikrofon kann im Test soweit ebenfalls überzeugen, auch wenn dieses klar nicht so gut ist, wie ein gutes Großmembran-Mikrofon. An den Hörluchs HL1202 gefällt mir auch sehr das wechselbare Kabel, denn somit kann ich diese sowohl fürs Gaming und Konferenzen nutzen, aber jederzeit auch mit dem separaten Standardkabel, als normale kabelgebunden Kopfhörer.

Gefällt uns

  •  gut abgestimmtes Klangbild
  •  hoher Tragekomfort
  •  gutes Design und Verarbeitung
  •  Kabellänge
  •  2-Wege Treibereinheit
  •  wechselbares Kabel

Gefällt uns weniger

  • Mikrofon mit leichten schwächen

HÖRLUCHS HL 1202

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung der HL1202, setzt Hörluchs logischerweise auf eine nahezu identische Verpackung, wie bei den HL1100. Somit handelt es sich auch hier um eine stabile schwarze Verpackung, welche in eine dünne Verpackungshülle eingeschoben wurde. Diese Hülle, hat das Unternehmen wie es viele andere Hersteller auch machen, mit einigen Abbildungen und Informationen zu den Kopfhörern bedruckt.

Die Front der Verpackungshülle ziert neben einem auffällig großen Herstellerlogo, eine große Detailansicht der beiden Ohrhörer inkl. Mikrofon, sowie die Modellbezeichnung. Zudem wird hier darauf hingewiesen, dass das In-Ear Gaming-Headset perfekt für den Gaming-Bereich und auch für Sprecher und Moderatoren bestens geeignet ist. Außerdem wurde das Headset in Deutschland entwickelt und gefertigt. Daher auch der Satz „ Made in Germany“ an der Front.

An der rechten Seite prangt wie an jeder der vier Seiten, das Hörluchs-Firmenlogo. Außerdem wurde diese Seite mit einem großen Aufkleber versehen, der über die Adresse des Unternehmens, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, sowie deren Farbe und Treiber-Art informiert. Die linke Verpackungsseite wiederum beschreibt lediglich in Textform, was sich im Lieferumfang alles befindet und zeigt einen Mann, der das Headset trägt. 

Kommen wir zur Rückseite, die Verpackungsseite, auf welcher die Hersteller zum Großteil, am meisten Informationen zu ihren Produkten verraten. Somit zeigt Hörluchs hier einige näher aufgenommen Details des Headsets und informiert darüber, dass die Kopfhörer lediglich 27 Gramm wiegen. Außerdem wird auch hier erwähnt, dass dieses Modell auch perfekt für den Computer-/ und Konsolen-Bereich genutzt werden kann (Adapter im Lieferumfang dabei) und das passende Headset dabei ist.

Hebt man den Deckeln der sehr stabilen Hauptverpackung ab, dann erblickt man direkt die Ohrstöpsel der beiden In-Ear Kopfhörer, samt Headset und die beiden roten Smart Caps. Dies alles befindet sich hier sicher verstaut in einem Schaumstoff-Einsatz. Darunter wiederum befindet sich das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um eine schön gestaltete Transporttasche aus Jeans-Stoff und einem Reinigungstuch. In der zusätzlichen schwarzen Pappschachtel liegen zudem noch die üblichen Beschreibungen und Garantieanweisungen bei, sowie weitere Ohrtips aus Silikon und Memory-Foam, sowie ein Adapter-Kabel für Konsolen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Formgebung der Hörluchs HL1202 ist äußerst kompakt und flach gehalten. Dadurch, dass man das Gehäuse zur Außenseite hin flach gestaltet hat, sind die Ohrhörer, nach dem einsetzten ins Ohr absolut bündig mit dem Ohr. Die in der Innenseite angebrachte ergonomische Form wiederum sorgt für einen ausgesprochen angenehmen Tragekomfort. Der Ohrkanal ist typischerweise schräg verlaufend, sodass dieser perfekt in den Ohrkanal verläuft und mit der Wahl der richtigen Ohrtips perfekt sitzt.

Das vormontierte, jedoch wechselbare 1,60 m lange Kabel, welches über einen zweipoligen Kontakt angeschlossen wird, ist verwirbelt ausgeführt und mit einer transparenten Hülle umhüllt. Dadurch sieht das Kabel soweit nicht nur schicker aus, sondern neigt weniger dazu sich ungewollt zu verknoten. Daher ähnelt das hier beiliegende Headset-Kabel sehr dem normalen Audio-Klinken-Kabel von Hörluchs. Ebenfalls wie bei den HL1100, wird das Kabel, welches wie bereits erwähnt, über zwei offene 2-Pin Steckverbindungen verfügt, von oben in das Gehäuse der Ohrhörer eingesteckt. Von hier aus verläuft das Kabel bequem über das Ohr, hinweg nach hinten und von dort aus normal nach unten zum Controller bzw. dem Computer.

Durch das Kabel über das Ohr gelingt es Hörluchs sehr gut, eine vorteilhafte Zugentlastung zu erzeugen. Dies wiederum sorgt dafür, dass man auch mehrer Stunden die Ohrhörer im Ohr haben kann, ohne das hier etwas stört. Die Schallöffnung bzw. die Öffnung für den Treiber hat Hörluchs mit einem kleinen Gitter versehen, sodass kleinere Hautpartikel oder andere Dinge, die eventuell am bzw. im Ohr vorhanden sind, nicht ins Innere gelangen können. 

Das Besondere am so genanten Headset-Kabel aus dem Hause Hörbuchs ist, dass dieses auf der linken Seite eine Y-Verzweigung besitzt, an der nach oben der 2-Pin Stecker verläuft und am anderen Ende das Mikrofon. Außerdem ist zwischen dem Kabel auf idealer Höhe eine kleine Fernbedienung, welche nicht nur das Regeln der Lautstärke im Gehör ermöglicht, sondern auch das rasche Stummschalten der eigenen Stimme via Schieberegler.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Hörluchs HL1202 ist, wie ich es schon aufgrund der von mir getesteten HL1100 erwartet habe, auf einem sehr guten Niveau. Wer gerade im Sommer nicht die großen Over-Ear Headset tragen möchte, sondern lieber etwas Luftiges sucht, wird sich sicherlich über die Hörluchs HL1202 freuen. Die aus robustem und hochwertigen ABS-Kunststoff gefertigten Ohrhörer, welche zudem „Made in Germany“ sind, können nämlich mit ihrer Verarbeitung absolut überzeugen.

Hörluchs liefert meiner Meinung nach hier ein gut ausgestattetes Komplettpaket, welches neben gut verarbeiteten Ohrhörern und einem robusten Kabel bietet. Zudem weiß auch der Lieferumfang zu überzeugen, denn neben einem schicken Jeans-Stoff Etui, legt Hörluchs auch einen großen Umfang an verschiedenen Ohrtips (Silikon und Memory-Foam) bei. Dank der praktischen Fernbedienung, welche im Headset-Kabel integriert wurde, kann man einfach, während man zockt, direkt via Schieberegler das Mikrofon muten (stummschalten), oder via gut erreichbarem Drehregler die Lautstärke regulieren.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

beyerdynamic MMX 300 (2. Generation)

Die Firma beyerdynamic GmbH & Co. KG, gegründet während den Anfängen des Tonfilms 1924 in Berlin, ist ein mittelständisches Unternehmen mit weniger als 400 Angestellten, mit einem festen Platz in der Geschichte der Audio- und Akustiktechnologie.

Nach Zerstörung der beyerdynamic Fabrik im zweiten Weltkrieg siedelte das Unternehmen 1948 nach Heilbronn, wo es neben der US-Amerikanischen Tochtergesellschafft in Farmingdale, New York, sowie Niederlassungen in Indien und Singapur, noch heute seinen Hauptfirmensitz hat.

In diesem Artikel teste ich das Gaming-Flaggschiff , den beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) auf Herz und Nieren, bzw. Stimme und Ohren.

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Verpackung

Hier wird nicht, wie bei so vielen Konkurrenten, mit grellen Farben und mega aufwendigen Grafiken geprotzt, nein, Übersichtlichkeit und Klarheit prägen die Optik der Verpackung. Die Vorderseite stilisiert eine Mischung aus Dimension, Weltraum und Explosion, in welcher der Kopfhörer zentral über eine Straße schwebt. Eine Message lässt sich nicht direkt erahnen, muss es aber auch nicht, die Optik ist einfach hübsch.

Neben den typischen, seitlich platzierten Funktionen und technischen Details und der bereits erwähnten, klaren Vorder- und Rückseite, ist der einzig auffällige Schriftzug auf der bei den meisten Konkurrenten sonst mit Details überladenen Rückseite der Schriftzug: „Designed for Champions“. Eine klare Ansage! Löst man den Klettverschluss an der Hinterseite, offenbart sich einem wieder ein sauberes, klares Design, ohne unnötigen Protz und gibt den Blick frei auf die Produktbeschreibung des MMX 300, der selbstbewusst und edel auf der Gaming-Tastatur auf den nächsten Einsatz wartet.

Zur Verpackung gehört für diesen Kopfhörer erfreulicherweise auch eine entsprechende Tasche. Dieses schlicht gehaltene, robust wirkende Behältnis bietet genug Platz für den beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) und die dazugehörigen Kabel. Eine Schlaufe ermöglicht es dem Träger ausserdem, die Tasche am Rucksack zu befestigen, was dem ambitionierten LAN-Besucher mehr Raum für sonstiges wichtiges Equipment ermöglicht.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Optik ist natürlich immer eine Angelegenheit des Geschmacks. Der Eine mag es explosiv und grell, der andere möglichst glänzend und wieder andere erfreuen sich an der Schlichtheit des geliebten Produkts.

Der beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) fällt durch Unauffälligkeit auf – zumindest in der schwarzen Standardkonfiguration. Schaut man genauer hin, eröffnet sich einem typisch deutsche Nüchternheit, gepaart mit Funktionalität, alles zusammen in einem – ich kann es nicht anders erklären – schlichten, aber dennoch ansprechenden Design. Hier ist nichts unnötig, nichts was den Blick vom wesentlichen ablenkt, der Tatsache, hierbei handelt es sich um einen Kopfhörer mit Substanz. Der MMX 300 ist sicher kein Design-Superstar, doch hat man ihn erstmal lieb gewonnen, schätzt man seine klaren Stil.

Auf der Website von beyerdynamic lässt sich der MMX 300 natürlich wie gewohnt noch ein wenig nach eigenem Geschmack optimieren. Die Ohrpolster lassen sich hier z.B. – wenn man das schwarze Velours nicht mag – mit grauem, hellgrauem, oder auch schwarzen Kunstleder bestücken, die Farbe des Kunstleder Kopfbands in gleichen Farben tauschen und die ganz besonders mutigen können dem Aluring am äußeren Rand der Ohrmuscheln mutige Farben bis hin zu leuchtendem Orange verpassen. Spielt man ein wenig mit den Optionen, wirkt der sonst so zurückhaltend wirkende MMX 300 auf einmal gar nicht mehr so nüchtern, sondern regelrecht verspielt und modern. Wer mit dem Gedanken spielt sich dieses Headset zuzulegen, der sollte unbedingt einen Blick auf die Website von beyerdynamic wagen!

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Headset ist sauber und robust verarbeitet. Die verwendeten Materialien wurden mit Bedacht gewählt. Das haptische Feedback vermittelt einem zwar nicht direkt hochwertige Materialien, doch auch hier findet sich die anfangs im Design der Verpackung festgestellte Nüchternheit. Es soll sich nicht toll anfühlen und so tun als ob, es soll toll funktionieren! Und das tut es. Punkt.

Erwähnenswert an dieser Stelle sind außerdem die Qualität der mitgelieferten Kabel und der dazugehörigen Tasche. Die Kabel wirken besonders hochwertig und langlebig, die Tasche wirkt ebenfalls robust genug, um viele LAN-Partys zu überleben.

Durch die variablen, austauschbaren Teile, insbesondere Ohrpolster und Kopfband, gepaart mit der sauberen Verarbeitung des beyerdynamic MMX 300 (2. Generation), sage ich diesem Kandidaten eine lange Lebenszeit bei unzähligen Gaming-Stunden voraus.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

ASUS ROG Strix Fusion 500

ASUSTeK Computer Inc., besser bekannt unter dem Namen ASUS, ist ein Global Player im Computer Hardware Business mit Hauptsitz in Taipeh, Taiwan. Das börsennotierte Unternehmen wurde 1989 gegründet und beschäftigt heute fast 105.000 Mitarbeiter.

Besonders bekannt dürfte ASUS den meisten ambitionierten PC-Bastlern durch die auch heute noch beliebten ASUS Mainboards sein. Diese dominierten über Jahre hinweg den Markt und stehen für die meisten PC-Enthusiasten weiterhin für Qualität. Der Name ASUS leitet sich übrigens vom mythischen, geflügelten Pferd Pegasus ab.

Seither glänzt ASUS nicht nur in der Mainboard Sparte, sondern hat sich auch in anderen Bereichen etabliert, insbesondere im Bereich Notebooks, Monitore, Grafikkarten und Smartphones. Heute testen wir das ASUS ASUS ROG Strix Fusion 500 RGB 7.1 Gaming Headset auf Herz und Nieren und prüfen, wo ASUS sich in der umkämpften Headset Sparte platziert.

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Verpackung

Die Verpackung ist wahrlich etwas Besonderes, wirkt hochwertig und stabil. Das Design eben dieser lässt es schon erahnen, hier drin befindet sich kein einfaches Headset, sondern ein waschechtes Gaming Headset. Öffnen lässt sich die Box durch seitwertiges Aufschieben, was den Inhalt der Verpackung beim Öffnen auf angenehme Weise präsentiert.

Das „RGB“ (Rot, Grün, Blau – Farbspektrum) wird bereits im Design der Verpackung beworben und vermittelt dem Gamer individualisierbare Farbeinstellungen, welche sich über das „AURA“ App nach den eigenen Wünschen – oder denen des Teams – anpassen lassen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des ASUS ROG Strix Fusion 500 ist aufregend. Es wirkt kantig und doch fließen die Linien weich und geordnet über die glänzend schwarz-braun-goldenen Ohrmuscheln. Die ins Schwarz eingelassenen, technisch wirkenden Verzierungen und die seitlich nach hinten platzierten RGBs ergänzen die Linienführung. Die schwarzen Polster und Bügel und das einklappbare Mikrofon erzeugen einen unaufdringlichen, angenehmen Kontrast und geben dem Headset insgesamt einen erwachsenen, sauberen Look. Die Ohrteile lassen sich um 90° nach innen drehen, einklappen lassen sich diese leider nicht.

Die glänzende Optik der Ohrmuscheln wirkt zwar edel, jedoch – auch wenn dies im Gefecht nicht wirklich relevant ist – verzeiht diese keine Berührung. Fingerabdrücke und Geschmiere gehören bei so einer Oberfläche einfach dazu. Ein klares Design-Plus ist die Möglichkeit das Headset mit seinem ganzen Team, z.B. auf einer LAN-Party, zu synchronisieren.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das ASUS ROG Strix Fusion 500 wirkt insgesamt ordentlich verarbeitet, wie man es von einem Headset dieser Preisklasse erwartet.

Die Materialien fühlen sich hochwertig an, lediglich die schwarzen Plastik-Teile am hinteren Teil der Ohrmuscheln, wie auch der Surround-Button, wirken weniger edel und vermitteln ein typisches „Plastik-Feeling“. Das mitgelieferte, vergoldete USB 2.0 Mikro B Kabel, welches für den Betrieb benötigt wird, wirkt sehr wertig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

PlayStation 4 Pro

In aller Kürze

Wer kennt sie nicht? – Die PlayStation. Angefangen hat alles mit Nintendo, als diese Sony beauftragt haben, für ihre SNES ein CD Laufwerk zu entwickeln. Doch dann entschied sich Nintendo für Philips, was aber dann ebenfalls scheiterte. Sony legte die Pläne nicht auf Eis und arbeitete an dem Projekt PlayStation – die Tochtergesellschaft Sony Computer Entertainment wurde gegründet.

Die erste PlayStation kam Dezember 1994 in Japan auf den Markt und erreichte September 1995 Europa. Mit über 104 Millionen verkauften Exemplaren stürzte Sony im Bereich Heimkonsolen den einstigen Marktführer Nintendo vom Thron.
Die PlayStation wurde nur von seinem eigenen Nachfolger, der PlayStation 2 übertroffen. Erstmals in Europa erschien die PlayStation 2 im November 2000 und es wurden rund 117 Millionen Exemplare verkauft.
Nach sechs Jahren folgte dann der „dritte Streich“. Mit 86 Millionen verkauften Konsolen musste sich die PS3 gegenüber der Konkurrenz Nintendo Wii und Xbox 360 dennoch geschlagen geben, war aber auch die erste Sony-Konsole die neben CDs, DVDs auch Blu-ray-Discs abspielen konnte. Sony legte aber auch beim Zubehör nach – eine Bluetooth Fernbedienung und Mikrofone für Sing Star kamen noch hinzu.
Februar 2013 wurde die PlayStation 4 angekündigt und die Markteinführung in Europa begann im November. Mit weltweit über 50 Millionen verkauften Exemplaren gilt sie derzeit als die Spielekonsole mit der größten Anwenderbasis. Die PlayStation 4 ist aktuell die kommerziell mit Abstand erfolgreichste Konsole der 8. Generation.
Am 15. September 2016 wurde die PlayStation 4 Slim in Europa mit der Modellbezeichnung CUH-2000 eingeführt. Geändert haben sich neben den Abmessungen (wurde deutlich kleiner gehalten und leichter) die Unterstützung des 5-GHz-WLAN-Bandes und HDR Unterstützung. Weggefallen sind der Toslink SPDIF-Audio-Ausgang und die lange LED-Leuchtleiste.

Die getestete PlayStation 4 Pro ist nun die aktuellste und stärkste Generation der PlayStation 4 – Reihe. Der Verkaufsstart in Europa war am 10.November.2016.

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Verpackung

Sony weiß, wie man Kunden im Supermarkt mit der Verpackung anlocken kann. Eine sehr ansehnliche Verpackung, wenn auch nur einfach gestaltet.

Auf der vorderen Seite wird die PS4 Pro und der neue, überarbeitete Controller auf blauem Hintergrund präsentiert, allerdings mit dem vertikalen Standfuß. Es wird aber darauf hingewiesen, dass dieser nur separat erhältlich ist und im Lieferumfang nicht enthalten ist. Ein großer Schriftzug „PS4 PRO“ verdeutlicht die Pro-Version. Auf der rechten Seite der Verpackung sind nummerierte Abbildungen vom Lieferumfang vorhanden, sowie kurze Beschreibungen dazu. Die Rückseite präsentiert einige Spiele mit Bildern, die bereits für die Leistung der Pro optimiert sind. Call of Duty: Infinite Warfare wird sehr präsent beworben und bedeckt fast die Hälfte der Verpackung.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Gegenüber dem Vorgänger hat Sony einen draufgelegt – statt Double-Decker kommt die PS4 Pro nun als Triple-Decker. Dementsprechend hat sich nicht nur die Größe, sondern auch das Gewicht gegenüber der Regulären, wie auch der Slim zugenommen. Kleine Designfeinheiten wie bei der PS4 Slim wurden übernommen, welche einem nicht gleich ins Auge stehen.

Die Kreuzschraube, mit der die 1 Terabyte Festplatte fixiert wird, hat die vier bekannten Symbole (Aktionstasten) eingraviert. Ebenso befinden sich Eingravierungen auf der rechten Seite, zwischen der oberen und mittleren Schicht. Dieses Mal kommt die PS4 in mattschwarzem Chassis, bei der regulären PS4 musste man sich mit dem Klavierlack ärgern (Fingerabdrücke) oder erfreuen. Die LED-Leiste ist zwischen der ersten und mittleren „Etage“ angebracht und lässt die Pro edler aussehen. Eine kleine Kritik möchte ich aber dennoch äußern – das PlayStation Logo auf dem Gehäuse ist um 90° nach links gedreht (von vorne aus gesehen). – mit einem Standfuß passt die Sache zwar wieder, ist aber separat zu erwerben.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie nicht anders von Sony zu erwarten, gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Das Gehäuse, sowie die Eingravierungen weisen keine Mängel auf. An der unteren Seite wurden acht Gummifüßchen angebracht, die zugleich die Form der vier Symbolen von den Aktionstasten haben. Ein nicht relevantes, aber nettes Detail.

Die große Anzahl an Gummifüßen machen die PS4 Pro nicht nur Rutschfest, sondern nehmen auch Vibrationen sehr gut auf und reduzieren den Lärm dadurch enorm. Powerbutton und die Taste für das Laufwerk sind in der LED-Leiste „integriert“. Die physischen Tasten gefallen mir zwar besser wie die Softtouch-Tasten (normale PS4), sind aber durch die lange und dünne Form der Leiste nicht optimal zu drücken. Im Normalfall sollte man diese Tasten auch nur selten in Gebrauch nehmen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Logitech G933 Artemis Spectrum

Logitech wurde mit Sitz in Apples (Schweiz) 1981 gegründet. Die Hauptzentrale liegt in Kalifornien. Logitech produziert hauptsächlich Computerzubehör. Auch war es Logitech, die die weltweit erste Lasermaus auf den Markt brachten – die Logitech MX 1000. In diesem Testbericht, sehen wir uns das Logitech G933 Artemis Spectrum an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

DDie Verpackung gefällt so gut, dass die Ungeduld zum Ausprobieren und Loslegen fast vergessen wird. Auf der Frontseite wird das Headset groß präsentiert. Seitlich wurden Texte in verschiedenen Sprachen aufgedruckt, die zum einen den Inhalt beschreiben und zum anderen die technischen Daten auflisten. Auf der Rückseite wurde das Produkt recht klein präsentiert und der Rest besteht aus Marketingphrasen über das Produkt, ebenfalls in verschiedenen Sprachen. Erstmal ausgepackt, steigt die Freude enorm. Eine Plastikplatte mit exakten Ausstanzungen. Das Headset wie auf dem Präsentierteller – Darunter befindet sich noch ein Karton mit Papierbeilagen und für das Headset benötigtes Zubehör.

(Verpackung : 4 von 5 Punkten)

Design

Ein Design zum niederknien.
Was Logitech hier abliefert ist optisch und haptisch sehr weit oben.

Er sieht zwar wuchtig aus, doch es handelt sich hier auch um ein Gaming-Headset. Mich erinnert das gute Stück an ein Raumschiff, man könnte meinen, das Headset ist aus einer anderen Welt. Der Kopfbügel und das Gehäuse der Ohrmuscheln sind schwarz-matt mit kleinen vertieften, schwarz-glänzenden Rillen. Die Verbindung von dem Kopfbügel zu den Ohrmuscheln sind ebenfalls schwarz-glänzend, jedoch geht hier die Farbe meiner Meinung nach eher in Richtung Anthrazit. An der vorderen Seite beider Ohrmuscheln sind LED Streifen angebracht, die schwer erkennbar sind. Auch befinden sich seitlich an den Ohrmuscheln LEDs, die das G Symbol (G = Gaming) ausleuchten. Ein echter Hingucker mit eingeschalteten LEDs, aber auch mit ausgeschalteten LEDs macht das Headset einiges her. 

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das komplette Gehäuse besteht aus Kunststoff und ist exzellent verarbeitet. Fingerabdrücke entstehen so gut wie gar nicht, bis auf den Anthrazit gefärbten Bereich. Die Ohrmuscheln lassen sich mit einem Bügel aus Metall ausziehen. G-Tasten, Schiebetaste für das Ein-Ausschalten und der Drehregler für die Lautstärke funktionieren einwandfrei. In einer Aussparung an der linken Ohrmuschel, kann das Mikrofon bündig versenkt werden und ragt somit nicht raus im Gegensatz zu mehreren Vorgängern. Die Stoffüberzogenen Ohrpolster finde ich persönlich praktischer als Kunstleder, da ich auch schon mehrere solcher in Besitz hatte. Leider musste ich des Öfteren feststellen, dass das Leder abblättert. An beiden Ohrmuscheln gibt es Seitenklappen, die mit starkem Magnet festsitzen.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

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