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Schlagwort: Gaming

Teufel CAGE PRO

In aller Kürze

Nach vier Jahren präsentiert Teufel mit dem Cage Pro sein erstes kabelloses Gaming-Headset. Teufel verspricht damit das leistungsstärkste Headset der Serie, das neben außergewöhnlichem Komfort auch eine hohe Bewegungsfreiheit und ein legendären Teufel Sound bietet. 

Das Headset überzeugt mit hervorragender Verarbeitung, angenehmer Haptik und anpassbarer RGB-Beleuchtung. Die beiden 40mm Treiber liefern ein gut abgestimmtes Klangbild.  Allerdings gibt es Kritik an der Mikrofonqualität und der Haptik der Lautstärkeregulierung. Weitere Details findet ihr im ausführlichen Testbericht. 

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • ausgewognerer Klang
  • tolles schlichtes Design
  • top Verarbeitet
  • tolle Software
  • Bedienung direkt am Headset
  • Beleuchtung anpassbar

Gefällt uns weniger

  • Mikrofonqualität
  • kurzes USB-C Kabel (35cm)
  • keine Schnellladefunktion

Teufel CAGE PRO

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Cage Pro von Teufel kommt in der gewohnten braunen Verpackung an, genau wie sein Vorgänger, das Cage 2020. Diese schlichte Verpackung ist typisch für Teufel und zeigt auf der Oberseite das große Teufel-Logo zusammen mit eine Skizze des Gaming-Headsets. An zwei Seiten der Verpackung finden sich der Produktname und einige technische Daten wie Gewicht, Einheit und Maße. 

Nach dem Öffnen der Verpackung liegt das Teufel Cage Pro Gaming-Headset direkt vor einem, in Kunststofffolie verpackt und in einem schwarzen Kartonage-Einsatz sicher verstaut. Unter diesem Einsatz befindet sich der restliche Zubehör, darunter ein abnehmbares Mikrofon (ohne Windschutz), ein USB-C Kabel, ein Funk-Dongle, ein analoges Audiokabel und die üblichen Bedienungsanleitungen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das neue Teufel Cage Pro Headset ähnelt optisch seinen Vorgängern. Die kantigen Ohrmuscheln heben sich von den runden oder ovalen Formen ab, die man von anderen Herstellern kennt.  Das Design ist deutlich schlichter gehalten, mit einem dezenten Teufel Logo aus Aluminium auf beiden Seiten. Das Aluminium ist mit einem interessanten Muster aus kleinen Würfeln strukturiert. Im Gegensatz zu den Ohrmuscheln der 1. und 2. Generation, die mit einem eingearbeiteten Meshgitter versehen waren, hat Teufel dieses bei diesem Modell komplett weggelassen. 

An der Rückseite der Ohrmuschel befinden sich zwei schwarze Kunststoffelemente, die im eingeschalteten Zustand deutlich machen, dass es sich um ein Gaming-Headset handelt. Hier verbirgt sich die individuelle RGB-Beleuchtung welche in Bezug auf Farbe und Helligkeit nach den eigenen Vorlieben angepasst werden kann. Besonders hervorzuheben ist die kabellose Ausführung des neuen Teufel Cage Pro. Anders als die ersten beiden Generationen ist diese Version kabellos. Wer dennoch lieber ein Kabel verwenden möchte, kann das mitgelieferte Kabel anschließen und hat so ruck zuck wieder ein kabelgebundenes Headset. 

Das komplett in Schwarz gehaltene Headset besticht durch ein mattes Finish, das sich fast durchgängig zieht. Einzig die Modellbezeichnung, welche in Hochglanz eingelassen ist, die Umrandung der Ohrpolster und die Enden des Kopfbügels unterbrechen das ansonsten matte Design. Natürlich wäre das Cage Pro kein Teufel Produkt ohne rote Akzente, die sich an zwei Stellen finden. Die beiden Audio-Kabel an der Innenseite der Ohrmuscheln und die „L“ und „R“-Kennzeichnung sind nämlich in Rot gehalten. 

Wie beim Vorgängermodell lässt sich die Beleuchtung des Headsets direkt am Gerät in mehreren Stufen regulieren oder komplett ausschalten. Wie im Gaming-Bereich üblich, besteht das Headset größtenteils aus Kunststoff und Kunstleder. Das Gelenk, das den Kopfbügel mit der Ohrmuschel verbindet, ist jedoch aus hochwertig wirkendem, gräulich eloxiertem Aluminium gefertigt, wie bereits beim Vorgängermodell. Das Mikrofon kann jederzeit abgenommen werden, hat aber seinen festen Platz auf der linken Seite. Als kabelloses Gaming-Headset verfügt das Teufel Cage Pro über Bedienelemente, die strategisch auf beiden Seiten verteilt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Obwohl das Teufel Cage Pro weiterhin größtenteils aus Kunststoff besteht, ist es wie sein Vorgänger erneut hervorragend verarbeitet.  Beim Drehen der Ohrmuscheln oder Aufsetzen des Headsets gibt es kein Knarren oder Quetschen. Die Ohrmuscheln sind angenehm gepolstert und umschließen die Ohren sauber, sodass man sich keine Sorgen um ein Verrutschen machen muss. Der Anpressdruck ist gut abgestimmt und sorgt für angenehmen Tragekomfort, ohne dass etwas drückt. 

Alle beanspruchten Bauteile sind aus langlebigen, robusten Materialien gefertigt, wie es erforderlich ist. Die Innenseite des Kopfbandes ist wie üblich gepolstert, allerdings etwas dünner. Dies mindert jedoch nicht den Tragekomfort oder beeinflusst den Sitz auch nicht negativ. Die Einstellungen des Kopfbandes sind über Raster sehr einfach vorzunehmen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das neue Lautstärkenrädchen, das nun glatt statt geriffelt ist und dadurch etwas weniger griffig wirkt. Positiv hervorzuheben ist, dass Teufel im Shop Ersatzpolster anbietet. Sollten diese nach einiger Zeit verschleißen, was bei einem 3-Tage Bart schneller passieren kann, könnt ihr sie ganz einfach selbst austauschen.  

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtHD-Mikrofon abnehmbar mit magnetischer Verbindung
Farbeschwarz matt mit wenigen hochglanzelemnten
Gewicht345 Gramm
MaterialOhrmuscheln: Kunststoff;
Bügel-Aufhängung: eloxiertes Aluminium Bügelweitenverstellung: Federstahl Ohrpolster: Kunstlederbezug
Konnektivität2,5 GHz FUnktverbindung über USB-Dongle
Blueototh
3,5mm-Klinke oder USB-C
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereichkeine Angaben
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenMikrofon abnehmbar magnetisch, 2,4 GHz Funkverbindung, dezente Beleuchtung auf beiden Seiten (Beleuchtung regulierbar), unterstützt DTS Headphone:X v2 für virtuellen 7.1-Klang
LieferumfangTeufel CAGE PRO Headset
1,3 Meter langes 3,5mm Klinkenkabel
2,4 GHz USB-Dongle
Magentisches Mikrofon
0,35 cm USB-C-Kabel
Technische Daten der Teufel CAGE PRO

Tragekomfort

Das Gewicht des Gaming-Headsets hat sich mit 345 Gramm nur geringfügig erhöht, was 5 Gramm mehr sind als beim 2. Generation Teufel Cage. Dieser Unterschied ist beim Tragen jedoch kaum spürbar. Die dickere Polsterung (Kunstleder überzogen) an Ohrmuschel und Bügel sorgt für angenehmen Tragekomfort auch nach mehreren Stunden. Die großzügig bemessene Ohraussparung ist typisch für Gaming-Headsets und umschließt auch größere Ohren problemlos. 

Die Ohrpolster und die Bügelpolsterung sind angenehm weich mit Memory-Foam gepolstert, was für einen gleichmäßigen Anpressdruck rund um die Ohren sorgt. Selbst Brillenträger erleben hier kaum bis gar keine Druckbeschwerden. Die Kopfbügelverstellung mit ihren 15 Rastern ermöglicht eine präzise Anpassung des Headsets. Im Vergleich zum Cage 2020 ist mir jedoch aufgefallen, dass Teufel das Headset um knapp 10 cm schmäler gemacht hat. Besonders bei breiten Köpfen könnte dies zu Problemen führen, aber ich denke, die meisten Nutzer werden mit den Anpassungsmöglichkeiten zufrieden sein und es trifft nur sehr wenig Leute. Solltet ihr mit dem Headset nicht zufrieden sein oder es passt nicht, bietet Teufel wie gewohnt eine einfache Rückgabe an.

Die Belüftung des Teufel Cage Pro ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich.  Es wird zwar mit der Zeit wärmer unter dem Headset, aber der Temperaturanstieg ist langsam. Es gibt definitiv Modelle, bei denen man schneller anfängt zu schwitzen. Insgesamt ist es ein bequemes Gaming-Headset, das ich beim Tragekomfort nicht sonderlich negativ bewerten würde. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Wie die anderen Cage Gaming-Headsets bietet auch Teufel eine umfangreiche Software.  Diese ermöglicht zusätzliche Einstellungen, wie z.B. das Erstellen eines EQ-Profils, Mikrofonanpassungen und die Anpassung des virtuellen Raumklangs. 

Das „Teufel Audio Center“, eine .exe-Datei, kann kostenlos im Download/Service-Bereich im unteren Bereich der Produktseite des Cage Pro heruntergeladen werden. Es ist kompatibel mit Windows 11 und Windows 7/8/10. Für Windows 10 und 11 gibt es sogar eine entsprechende App direkt zum Download. 

Hier können Sie weitere Soundeinstellungen vornehmen, z. B. die Lautstärke anpassen, aus verschiedenen vordefinierten Presets von Teufel wählen oder einen anpassbaren 10-Band-Equalizer für Höhen, Mitten und Tiefen verwenden, um den Klang nach Ihren Wünschen zu optimieren. Darüber hinaus können Sie die Balance zwischen Game-Sound und Chat-Ton anpassen. Teufel speichert das Headset als zwei separate Soundgeräte, sodass Sie beispielsweise Spiele auf den normalen Soundausgang und eure Stimme (über das Mikrofon an Discord) auf den Chat-Ausgang umgeleitet wird. 

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

Ich beschreibe den Klang anhand der Standard-Einstellungsoptionen, die der Hersteller als optimal erachtet und die standardmäßig ausgeliefert werden. Teufel setzt auf die üblichen 40-mm-Linear-HD-Töner an beiden Ohrmuscheln. Der Frequenzbereich liegt im normlange Bereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz bei 32 Ohm.

Teufels Akustik-Team, bestehend aus Sebastian und Lucas, hat das Klangbild dieses Gaming-Headsets während der Entwicklung sorgfältig auf die aktuell beliebtesten Spiele abgestimmt.  Sie haben jedes Detail so lange optimiert, bis ein erstklassiges Klangbild erreicht war.  Wie bereits erwähnt, kann man den Klang über die Software weiter anpassen. Von Werk aus gefällt mir das Klangbild jedoch sehr gut, man hat hier nicht zu viel versprochen.   

Dieses Headset ist für Teufel Verhältnisse überraschend neutral abgestimmt, mit einer leichten Tendenz zu einem warmen Klangbild.  Im Vergleich dazu hatte ich schon Gaming-Headsets anderer Hersteller, die keine Kopfhörer, sondern nur Gaming-Headsets anbieten, die von Werk aus nicht so ein ausgeglichenes Klangbild geboten hatten. 

somit können bei Ego-Shooter die Schritte der anpirschenden Gegner sehr gut geortet werden und auch die Feuergefechte werden hervorragend dargestellt. Durch den kräftigen Bass der bei einem Headset zum zocken ein absolutes muss ist, kommen auch die Explosionen von Granaten usw. perfekt zur Geltung und machen mit dem Cage 2020 richtig Spaß. Somit kann kann klar sagen, dass Teufel wie versprochen an dem schon sehr guten Klang der 1. Generation angeknüpft hat und dieses sogar nochmals etwas besser abgestimmt hat. 

Jedoch ist nicht alles perfekt beim Teufel Cage 2020. So viel mir beim anschließen an die Konsole oder am PC auf, dass ein doch sehr präsentes Gundrauschen vorhanden ist. Dies nimmt man immer dann war, wenn gerade kein Ton wiedergegeben wir, sobald man über das Headset Musik hört oder zockt, wird dieses jedoch problemlos übertönt.

Das Teufel Cage Pro liefert eine saubere und geschmeidige Höhenwiedergabe, die zwar noch etwas detailreicher sein könnte, aber keineswegs verzerrt oder zu scharf ist. Die Mitten sind hervorragend abgestimmt und zeigen die Stärke der 40-mm-Treiber mit einer natürlichen Stimmwiedergabe. Sowohl beim Musikhören zum Testen des Klangbildes als auch beim Gaming bieten die Höhen eine sehr gute Auflösung und überzeugen durch ihre Fülle und Stärke. Dadurch könnt ihr die Schritte bei Ego-Shootern deutlich von anderen Spielgeräuschen unterscheiden. Der Bass ist ebenfalls gut abgestimmt, nicht übertrieben, sondern energiereich und leicht im oberen Bassbereich angehoben, wenn auch nur dezent. Es handelt sich also nicht um ein bassbetontes Headset, sondern um eines mit einem ausgewogenen Klangbild.  

Das Headset wurde grundlegend neu gestaltet und kommt nun ohne Pop-Schutz (Windschutz) aus. Es wird einfach magnetisch an der Aussparung gehalten, sodass es schnell und einfach entfernt werden kann, wenn es nicht benötigt wird. Um Atemgeräusche zu minimieren, ist im Inneren des Mikrofonkopfes ein Gewebenetz eingebaut, das diese zuverlässig reduziert. Die Audio-Ausgabe ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich. Man hört euch laut, klar und deutlich, ohne Rauschen. Das Klangbild, das übertragen wird, ist jedoch recht dünn und es fehlt ihm an Wärme.  Beim Zocken wird alles ausreichend gut übertragen, sodass eure Kollegen euch wunderbar verstehen werden. Für Aufnahmen ist es jedoch nicht geeignet. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Da es sich beim Teufel Cage Pro nun um ein kabelloses Gaming-Headset handelt, ist es ganz klar, dass die Bedienelemente direkt am Headset verteilt sind. Teufel hat dabei die Tasten auf beide Seiten verteilt, sodass eine Fehlbedienung deutlich reduziert wird. 

An der linken Ohrmuschel befindet sich eine nach unten gerichtete 3,5-mm-Klinkenbuchse für kabelgebundenes Hören. Daneben ist eine USB-C-Buchse untergebracht, über die Sie den 1.000-mAh-Akku aufladen und die integrierte 7.1-Soundkarte für die Audiowiedergabe nutzen können. Nach vorne zeigt die Ausbuchtung für das magnetische Mikrofon, während sich nach hinten ein Lautstärken-Rad und eine Stummschalt-Taste befinden. 

An der rechten Ohrmuschel befindet sich die nach unten gerichtete Einschalttaste.  Danach folgt ein etwas kleinerer Schalter, mit dem man zwischen Bluetooth-Verbindung und kabelloser Verbindung über das 2,4-GHz-Band wechseln kann.  Unterhalb der Aufhängung der Ohrmuschel befindet sich außerdem eine frei belegbare Taste, mit der sich beispielsweise die Helligkeit der Headset-Beleuchtung anpassen lässt oder die im Teufel Audio Center entsprechend belegt werden kann. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Teufel im Cage Pro ist mit einem 1.000 mAh Akku ausgestattet, der bei mittlerer Lautstärke eine beeindruckende Laufzeit von 68 Stunden verspricht.  Persönlich bevorzuge ich bei diesem Headset die kabellose 2,4 GHz-Verbindung mit dem Dongle, die eine maximale Laufzeit von 57 Stunden ermöglicht.  Für die Testzwecke habe ich die Bluetooth-Verbindung genutzt, die eine Laufzeit von 60 Stunden erreicht. Die Ladezeit beträgt von 0 auf 100% knapp 3 Stunden, eine Schnellladefunktion ist leider nicht vorhanden. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Berliner Unternehmen hat mit dem Teufel Cage Pro ein hervorragendes kabelloses Headset entwickelt. Das Klangbild ist sehr ausgewogen und eignet sich daher nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Musikhören. Besonders beim Spielen profitiert man von dem tollen dämlichen Klang und den guten Mitten, die dafür sorgen, dass man die Schritte der Gegner deutlich heraushört. 

Das Headset überzeugt optisch und ist robust verarbeitet. Die RGB-Beleuchtung ist dezent integriert und die kabellose Verbindung ist ein großer Pluspunkt im Vergleich zum vorherigen Kabel. Vom Mikrofon bin ich allerdings etwas enttäuscht, da die Aufnahmequalität etwas dumpf ist. Positiv hervorzuheben ist die lange Akkulaufzeit und die umfangreiche Software, mit der sich viele Anpassungen vornehmen lassen. Das Ladekabel ist mit knapp 35 cm etwas kurz, kann aber durch jedes beliebige längere Kabel ersetzt werden. Das Lautstärken-Rad ist im Alltag zwar praktisch, aber die Haptik ist nicht ganz so gut wie beim alten Cage 2020. 

Preis/Leistung

Zum Marktstart lag der Preis des Teufel Cage Pro bei 199,99€.  Da es aber nun schon einige Monate auf dem Markt ist, wurde der Preis direkt bei Teufel auf 139,99€ reduziert.  Dieser Preis ist meiner Meinung nach deutlich realistischer als der ursprüngliche UVP.  Wie im Testbericht erwähnt, erhält man für diesen Preis ein sehr solides Gaming-Headset, das sich zwar hier und da ein paar Schwächen erlaubt, aber im Großen und Ganzen überzeugen kann. 

Teufel CAGE PRO

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufelaudio.at/

JBL Quantum 350

In aller Kürze

Mit dem JBL Quantum 350 ergänzt JBL das inzwischen recht umfangreiche Arsenal an Headsets für den Gaming-Bereich um ein weiteres preiswertes kabelloses Gaming-Headset. Mit einer UVP 99€ (inzwischen schon bei 74€ erhältlich), ist es das günstigste kabellose Headset der Serie und bietet für den Preis eine gute Klangqualität. Die Akkulaufzeit ist mit knapp 22 Stunden am Stück sehr gut und dank Schnellladefunktion sollte dies auch kaum zum Problem werden. Gut gefällt mir hier die Software, in welcher man den Klang via Equalizer anpassen kann und auch das Mirko überträgt die Stimme sehr gut.  Kritik gibt es hier von mir nur bezüglich der Haptik, denn das Headset wirkt schon etwas billig, aber preislich gesehen ist es dies auch, was aber keines Wegs bedeutet, dass es schlecht ist. Für hochwertigere Modelle, die klanglich eine ähnliche Leistung bieten, zahlt man hier oft das doppelte. Zusammengefasst erhält man mit dem JBL Quantum 350 ein gut gelungenes Headset zum erschwinglichen Preis.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gutes Mikrofon
  • guter Klang
  • Wireless
  • beim Aufladen nutzbar
  • tolle Software
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • schlechte Haptik
  • schlichtes Design
  • kein Bluetooth und Klinkenbuchse

JBL Quantum 350

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Quantum 350 ist recht groß, sodass diese noch mal um einiges größer ausfällt als bei den Over-Ear aus dem Hause JBL. Beim Design der Verpackung erkennt man wiederum die bekannte JBL Signatur, denn hier findet man direkt die typischen Farben wie z. B. orange mit blau und die bekannten weißen Schriftzüge. 

Direkt an der Vorderseite präsentier JBL das Quantum 350 Headset in voller Pracht, was hier gut gelingt, da man das Headset leicht von der Seite betrachtet abgebildet hat. Am Rand verläuft hier genau so, wie man es auch von den anderen Produkten kennt von oben nach unten der Produktname und unter dem Headset wird man in mehreren Sprachen darüber informiert, dass es sich um ein kabelloses Over-Ear Headset mit Surround-Sound und einem abnehmbarem Mikrofon handelt. Des Weiteren wird hier der JBL Quantum Surround Klang beworben, es wird ausführlich gezeigt, mit welchen Endgeräten das Headset genutzt werden kann und es wird erwähnt, dass man beim Funk-Standard auf 2,4 GHz mit einer geringen Latenz setzt. 

An der rechten langen Seite gibt es zusätzlich zu den bereits an der vorderen Seite gezeigten Infos noch eine Abbildung des Headsets, dieses Mal aber von der Seite betrachtet. Mehr gibt es hier nicht zu sehen, interessanter wird es hingegen wie gewohnt an der Rückseite. Hier zeigt JBL erneut das Headset und geht nochmals etwas ausführlicher auf die besonderen Ausstattungsmerkmale ein. So wirbt man hier mit dem 40 mm Treibern, dem leichten Gewicht und dem abnehmbaren Headset mit Stummschaltung. Unten links gibt JBL dann auch noch Infos zur maximalen Akkulaufzeit, welche bei bis zu 22 Stunden liegen soll und bereits nach 5 Minuten soll das Headset wieder für 1 Stunden aufgeladen sein. 

Geöffnet wird die Verpackung an der Unterseite und anschließen kann man das komplette Innenleben herausziehen. Dabei befindet sich alles in einem gepressten Karton aus Zellulose, was ich sehr gut findet, denn so wird ein Großteil des Verpackungsmaterials durch etwas Nachhaltigeres ersetzt. In dem Einsatz findet man dann das Headset, welches hier durch ein Kunststoffbeutel, in welches dieses eingeschoben wurde, geschützt wird. In der Aussparung unmittelbar darunter findet man dann in einer Folie noch die üblichen Beipackzettel (Anleitung usw.) sowie das Mikrofon, ein USB-A auf USB-C Ladekabel und die zur Verbindung benötigte USB-Dongle.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse des JBL Quantum 350 ist wie üblich in der Gaming-Branche komplett aus Kunststoff gefertigt worden. Hierbei spürt man auch direkt den Preisunterschied zum JBL Quantum 600, denn es wirkt auf jeden Fall ein ganzes Stück billiger, aber dafür bekommt man hier wie bereits zu Beginn erwähnt ein solides Headset mit Wireless-Funktion. Diese Funktion sorgt eben dafür, dass man bei der Materialwahl bzw. der Materialanmutung als Endverbraucher abstrichen machen muss. Das Headset ist übrigens nochmals um einiges leichter als das große Quantum 600, denn anstatt von 350 Gramm beträgt das Gewicht nur geringe 250 Gramm. 

Das Quantum 350 wird wie der Großteil der Headset-Serie nur in Schwarz angeboten und ansonsten findet man hier nur wenige Akzente. Lediglich die Seitenbeschriftung im Inneren der Ohrmuscheln und das Kabel an der Innenseite des Verstellmechanismus, welches hier zu beiden Ohrmuscheln verläuft, setzt hier geringe Akzente, die jedoch beim Tragen nicht auffallen. Auf eine RGB-Beleuchtung muss in dieser Preisklasse verzichtet werden, alles andere wäre auch überraschend gewesen.

Die Ohrmuscheln sind groß genug ausgeführt und besitzen auch eine gute Tiefe, sodass hier die Ohren nicht eingeklemmt werden bzw. im inneren Netz der Treiberabdeckung drücken. Ebenso ist auch die Polsterfläche am Kopfbügel dick genug, sodass hier auf Dauer ein guter Tragekomfort geben ist. Dabei sind alle Polsterungen mit einem pflegeleichten und schweißresistenten Kunstleder überzogen. Der Kopfbügel ist hier vermutlich nur mit einem Kunststoffband versehen, üblicherweise kommt hier ein robuster Federstahl zum Einsatz. Beim JBL Quantum 350 ist fest vorgegeben, wo das Headset angebracht wird, denn dies kann hier nicht frei angebracht werden, sonder muss am vorgesehenen Anschluss an der linken Seite angebracht werden. Damit man direkt weiß, wie das Headset getragen werden muss, wurden im Inneren auf dem dünnen Stoff der Treiberabdeckung jeweils ein großes „R“ und „L“ eingenäht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Angesichts des Preises und das man hier sogar ein Wireless Headset geboten bekommt, war mir klar, dass JBL irgendwo etwas sparen muss. Beim JBL Quantum 350 ist dies auf jeden Fall die Materialanmutung, denn hier bekommt man ausschließlich Kunststoff geliefert. Vorteil das Gewicht ist angenehm leicht, aber dafür spürt man eben, wen man das Headset in den Händen hält direkt den Unterschied zu einem teureren.

Das Kunstleder der Ohrmuscheln und des Kopfbands besitzen wie bereits erwähnt, eine angenehm weiche Polsterung und dank der beiden Gelenken an den Ohrmuscheln können diese so eingedreht werden. Sodass diese beim Abnehmen flacher beim Transport sind bzw. angenehm Flach mit eingedrehten Ohrmuscheln über die Schulter hängen, können. Beim Schütteln bzw. rütteln klappert hier alles wein wenig, was die „günstigere“ Verarbeitung betätigt, aber dafür bekommt man klanglich und vom Tragekomfort dennoch ein gutes Gerät geliefert. Die Größenverstellung mit einem Raster läuft leichtgängig und Raster hörbar ein und auch das mitgelieferte Zubehör stimmt von der Qualität.

(Verarbeitung: 3,6 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtOmnidirektional-Mikrofon, verstellbar und abnehmbar mit Pop-Schutz
FarbeSchwarz
Gewicht252 Gramm
MaterialNahezu komplett aus Kunststoff,
Ohrpolster + Kopfband: Kunstlederbezug
Konnektivitätnur zusammen mit der USB-Dongle (2,4-GHz-Wireless), also kein Bluetooth oder Klinkenbuchse
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereich100 Hz – 10 kHz
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenJBL QuantumEngine Software mit EQ, Sidetone, Surround-Sound, kabelloses 2,4-GHz-Headset.
LieferumfangJBL Quantum 350 Headset
USBA auf USB-C-Ladekabel
USB-WLAN-Dongle
abnehmbares Mikrofon mit Windschutz
Kurzanleitung | Garantieschein | Sicherheitsblatt
Technische Daten der JBL Quantum 350

Tragekomfort

Das Headset ist weniger Verwindungssteif und beim Schütteln klappert alles ein wenig, daher muss man hier wie bereits erwähnt bezüglich der Materialanmutung wegen der sonst gute Ausstattung eben abstriche machen. Ist einem eine bessere Verarbeitung wichtig, muss man eben zu einem der etwas teureren Quantum-Headsets greifen. Nichtsdestotrotz ist die Polsterung wie bereis angeben gut genug, sodass ein bequemer Sitz über eine längere Spielzeit gegeben ist. Die Ohrpolster sind drehbar, sodass diese sich dem Kopf sehr gut anpassen und eben trägt auch der gefederte Kopfbügel dazu bei. Der verstellbare Bereich des Kopfbügels ist groß genug gewählt, sodass einer mehrstündigen Gaming-Session nichts im Weg stehen sollte. 

Die beiden Ohrmuscheln wurden außerdem groß genug gewählt, sodass hier problemlos auch größere Ohren hineinpassen, ohne dass diese eingeengt werden oder unangenehm im inneren anliegen. Die Bespannung der Polster mit Kunstleder ist bei zahlreichen Headsets und Kopfhörern exakt so der Fall, aber dies bringt immer den Nachteil mit sich, dass dieses Material kaum bis gar nicht atmungsaktiv ist. Somit muss man das Headset nach einiger Zeit kurz anheben oder absetzen, damit frische Luft an die Ohren herankommt. 

Der Anpressdruck rund um die Ohren ist gleichmäßig verteilt und dieser ist weder zu gering noch zu hoch, denn wenn dieser zu gering wäre, könnte das Headset bei zu heftigen Kopfbewegungen verrutschen. Ob sich das Headset für Brillenträger eignet, würde ich mit„ jein“ beantworten, denn dies hängt zum Teil von den Brillenbügeln als auch vom Schmerz- bzw. Störempfinden ab. Es ist also so, dass es sein kann, dass man beim Zocken die Brille spürt bzw. diese nach der Zeit an der Schläfe drücken könnte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienungselemente hat JBL nahezu komplett an der linken Ohrmuschel untergebracht. An der rechten Seite findet man nur den Power-Schieberegler und eine dazugehörige Status-LED. Schiebt man diesen kurz in die nächste Stellung (mittig), schaltet man das Headset an und schiebt man den Regler dann noch gegen den Anschlag vor, erfolgt eine manuelle Kopplung. Dies ist nur dann notwendig, wenn man die USB-Dongle und das Headset neu koppeln möchte. Dazu den seitlichen Knopf am Dongle für 5 Sekunden gedrückt halten, bis die LED schnell weiß aufblinkt, dann noch kurz am Headset den Anschalter gegen den Anschlag gedrückt halten und schon koppeln sich beide Geräte wieder. 

An der linken Ohrmuschel findet man zentral nach unten gerichtet die USB-C Ladebuchse, über welche der verbaute Akku wieder voll aufgeladen werden kann. Direkt daneben etwas nach vorne gerichtet sieht man eine kleine Klinkenbuchse, hier muss das Headset, welches im Lieferumfang dabei ist, eingesteckt werden. Zu guter Letzt ist neben dem USB-C Anschluss noch eine Status-LED, welche den Ladezustand anzeigt und darüber folgt die Stummschalt-Taste, welche einrastet und beim erneuten Betätigen wieder hervorkommt. Darüber wiederum gibt es dann noch den Lautstärkeregler, welche wie üblich nach hinten gerichtet ist. Mit diesem reguliert man die Lautstärke, welche einem in die Ohren abgespielt wird. Dieser Regler ist stufenlos, was mir nicht ganz so gut gefällt, hier hätte ich mir ein Raster gewünscht, sodass ich haptisch spüre, wann ich das Rad wie sehr drehe. 

Die Bedienung des JBL Quantum 350 ist gut, nichts sonderlich Außergewöhnliches, aber im Alltag gut und man kann alles Wichtige regulieren. Zudem ist die Bedienung nicht überladen, sodass man schnell die richtige Taste findet, aber beim Regulieren der Lautstärke wäre ein haptisch spürbares Raster von Vorteil gewesen. Eine automatische Stummschaltung gibt es wie bei den teurere Quantum-Headsets leider nicht, und somit muss zum Stummschalten immer die entsprechende Taste betätigt werden.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

JBL bietet für die Quantum-Headset-Serie eine kostenlose Software mit dem Namen QuantumENGINE an, mit der man je nach Headset mehrere Anpassungsmöglichkeiten hat. Dies Software zähl definitiv zu den Stärken der Quantum-Serie, denn JBL ist hier eine sehr schöne und zudem übersichtliche Software gelungen. Die Software gibt es sowohl für Windows als auch inzwischen für macOS. Bei Windows ist die Voraussetzung, dass man mindestens Windows 7 oder neuer installiert hat und rund 500 MB freien Speicher auf der Festplatte sollte ebenso vorhanden sein. Bei macOS wird der Download über den MacApp Store geladen, daher sollte dieser auf eurem Mac vorhanden sein. Ich wollte das JBL Quantum 350 mit meinem MacBook Pro aus dem Jahre 2018 verbinden, aber scheinbar hat hier die App aktuell noch ein Problem, denn egal was ich versucht habe, das Headset wurde nicht von der Software als verbunden erkannt. Daher hab ich das Ganze dann eben über meinen Windows Laptop eingerichtet und getestet. 

Über QuantumENGINE kann man zahlreiche Einstellungen bezüglich des Klangs vornehmen, sodass einem hier alle Möglichkeiten geboten werden, das Headset auf die eigenen Vorlieben anzupassen. Sehr gut finde ich hier direkt die ausführliche Einleitung beim ersten Start, denn hier werden einem alle wichtigen Funktionen Schritt für Schritt erklärt. Jedoch ist die Menüführung sowieso sehr überschaubar aufgebaut, sodass man sich hier sehr schnell zurechtfindet. 

In den Klangeinstellungen ist es z. B. möglich, den Klang selbst mit einem anpassbaren 10-Band Equalizer in den Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben anzupassen. Außerdem kann über die Software das neuste Firmwareupdate installiert werden, man kann den virtuellen Surround-Modus aktiveren und das Mithören für das Mikrofon aktivieren.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt beim Quantum 350 links und rechts auf einen großen 40 Millimeter Treiber, was dem Standard entspricht, aber auf jeden Fall gehört der Klang hier zu den stärken. Doch bevor ich euch meinen Eindruck vom Klang beschreibe, schauen wir uns noch gemeinsam ein paar technische Daten dazu an. Den Frequenzgang gibt JBL mit 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz liegt bei 32 Ohm, sodass hier eigentlich auch eine mobile Wiedergabe am Smartphone als Kopfhörer möglich wäre.  Jedoch wäre hier das Headset sicherlich nicht ganz so laut wie ein herkömmlicher, fürs Musikhören ausgelegter Kopfhörer mit weniger Ohm. Das Omnidirekt-Mikrofon wurde auf die reine Sprachverständlichkeit ausgelegt und bietet die üblichen 100 Hz bis 10KHz. 

Nun zum Klangbild, dieses ist überraschend kräftig, mit dominanten Bässen, die insbesondere im Spiel vollsten überzeugen. Vor allem bei den typischen Ego-Shooter mit lauten Explosionen und einem heftigen Feuergefecht kommt der Bass wunderbar zur Geltung. Somit nimmt man alles, was um einen herum passiert, gut wahr und Gegner können ein nicht mehr so leicht überraschen. Die Mitten sorgen hier beim JBL Quantum 350 für eine solide Wiedergabe von Stimmen im Spiel und ebenso lassen die Höhen kaum Kritik zu, vor allem angesichts des geforderten Preises. Klar ist das Klangbild nicht so detailreich wie bei JBL Quantum 600 und Co. aber ich war doch nach der Haptik des Headsets über den Klang positiv überrascht. Sollte einem das von Werk eingestellte Klangbild nicht zusagen, kann dieses noch mit der von JBL zur Verfügung gestellten Software individuell angepasst werden.

Bei einem Gaming-Headset ist jedoch nicht nur der Klang, welchen man auf die Ohren bekommt, wichtig, sondern ebenso ist auch die Übertragungsqualität des Mikros nicht zu vernachlässigen. Schließlich gibt es nichts Schlimmeres, als wenn eure Mitspieler bzw. Teamkollegen euch nur abgehackt oder gar nicht gut hören. Das Mikro kann sowohl abgenommen werden und ist zudem biegsam, somit kann dieses gut in Richtung des Mundes ausgerichtet werden, was wichtig ist. Die Aufnahmequalität hat mir im Test sehr gut gefallen, die Stimmübertragung war sehr verständlich, klar und neutral, also ohne Verfälschungen. 

In etwas lauteren Umgebungen, also wenn ihr z. B. in einem Zimmer mit euren Teamkollegen zockt und dabei über Headset miteinander kommuniziert, tut sich das Headset jedoch etwas schwer. Hierbei werden zwar die Stimmen der anderen Kollegen zuverlässig neutralisiert, aber dafür überträgt das Headset die Klick-Geräusche meiner Tastatur und von den anderen Kollegen.

Der zusätzlichen mitgelieferte Popschutz kann bei Bedarf entfernt werden, sorgt jedoch beim verwenden dafür, dass störende Hintergrundgeräusch wie z. B. der rotierende Lüfter nebenan nicht mehr so stark mit aufgenommen wird.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Akkulaufzeit gibt JBL bis zu 22 Stunden an, jedoch variiert diese Nutzungsdauer je nach Lautstärke usw. Beim Test bzw. zocken habe ich nicht permanent auf die Uhr geschaut und schon gar nicht habe ich 22 Stunden am Stück durch gezockt, aber zusammengerechnet kann ich die Laufzeit so wie von JBL angegeben bestätigen. Mit der Akkulaufzeit sollte man jedoch im Alltag sowieso aufgrund der Schnellladefunktion keine Probleme bekommen, denn mit dem mitgelieferten USB-A auf USB-C Ladekabel ist der Akku bereits nach 5 Minuten Ladezeit für eine ganze Stunde aufgeladen. Eine vollständige Akkuaufladung dauert dann gut 2 Stunden, was angesichts der 22 Stunden Laufzeit enorm kurz ist. Praktisch ist hier zudem das Headset kann, während dies aufgeladen wird, weiterhin verwendet werden, somit ist das Thema Akkulaufzeit eigentlich hier absolut kein Problem.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim JBL Quantum 350 handelt es sich um das günstigste Gaming-Headset der Serie, welches kabellos daher kommt. Es ist vom Preis-/Leistungsverhältnis sehr interessant, da es einen guten Klang bietet, welcher dank der tollen Software individuell angepasst werden kann. Der Tragekomfort passt so weit und die Mikrofon-Qualität lässt sogar manch teuerere Modell hinter sich. Hier hat JBL auf keinen Fall zu viel versprochen, man bekommt hier genau das, was JBL auch wirbt, ein soweit sehr gutes Headset zum Einsteigerpreissegment. Dafür muss man wie bereits erwähnt Abstriche bezüglich der Haptik und dem Design machen, aber vom Rest ist es ein tolles Headset.

Preis/Leistung

Von der UVP hat JBL Quantum 350 mit 99€ festgesetzt, aber inzwischen hat JBL selbst dies bereits auf 73,99€ runtergesetzt. Das ist auf jeden Fall ein fairer Preis, denn wenn man ein gutes Headset mit guter Software sucht, macht man bei diesem Preis nicht wirklich etwas falsch. Muss es wiederum auch ein Headset sein, welches von der Haptik und dem Design hochwertiger ist, oder man möchte sogar eine RGB-Beleuchtung, muss man etwas tiefer in die Tasche greifen und sich vielleicht das JBL Quantum 600 oder eines der anderen Modelle genauer anschauen.

JBL Quantum 350

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testr Gesamtwertung

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

JBL Quantum 600

In aller Kürze

Das JBL Quantum 600 ist eines der insgesamt 8 Produkte der Quantum-Serie, bei der es sich um Gaming-Headsets handelt. Dabei ist das JBL Quantum 600 das drittteuerste Modell und zugleich das günstigste der kabellosen Varianten. Das Headset hat mir im Test gut gefallen, denn es bietet ein schönes Design, ein sauberes Klangbild, ein gutes Mikrofon und der Tragekomfort ist auch nach längerer Zeit sehr angenehm. Somit kann ich JBL hier klar loben, den angesichts des Preises von 150€ hat man hier ein Headset auf den Markt gebracht, welches überzeugen kann. Es ist definitiv nicht das Beste, doch es kann sehr gut mit Modellen mithalten, die zum Teil etwas teurer sind. Somit ist JBL mit dem Quantum 600 definitiv ein guter Start in die Gaming-Branche gelungen.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gutes Mikrofon
  • sehr guter Klang
  • tolles Design + Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • teilweise leichtes Grundrauschen
  • beim Aufladen nicht nutzbar

JBL Quantum 600

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der JBL Quantum 600 ist recht groß, also nochmals um einiges größer als bei den normalen Over-Ear Kopfhörern des Unternehmens. Die Designsprache der Verpackung ist wiederum auch hier wieder typisch für JBL.

Hierbei möchte man schon direkt auf der Vorderseite das Headset in voller Pracht zeigen, was JBL auch gut durch die große Abbildung leicht von der Seite betrachtet gelungen ist. Weitere Details sind hier neben dem Firmenlogo natürlich auch der Produktname und die Bezeichnung des Produktes auf mehrer Sprachen. Zudem erfährt man anhand einigen Symbolen und ein wenig Text, dass im Headset die Flip-Up To Mute Funktion integriert wurde, was einfach gesagt bedeutet, dass beim Hochklappen des Mikros dieses automatisch stummgeschaltet wird. Des Weiteren wird hier der JBL Quantum Surround Klang beworben, es wird ausführlich gezeigt, mit welchen Endgeräten das Headset genutzt werden kann und es wird erwähnt, das man beim Funk-Standard auf 2,4 GHz mit einer geringen Latenz setzt. 

Die Rückseite der Verpackung zeigt nicht nur erneut das Headset, sondern zudem nutzt JBL hier den Platz und geht noch ausführlicher auf die besonderen Ausstattungsdetails ein. Außerdem wird hier erwähnt, dass bei ausgeschalteter RGB-Beleuchtung eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden möglich ist und man das Headset sowohl via 3,5 mm Klinke oder USB-Typ-A Kabel an das jeweilige Gerät anschließen kann. 

An der rechten langen Seite wird die Verpackung einfach mithilfe der kleinen Schlaufe geöffnet. Auf diesem „Deckel“ sieht man das Headset von der Seite fotografiert mit stummgeschaltetem Headset. Hat man den Deckel schließlich aufgeklappt, erkennt man hier ebenfalls einen kompletten Aufdruck, der die passende Software zum Headset zeigt. Außerdem erblickt man das schwarze Headset durch ein transparentes Sichtfenster und kann dabei erkennen, dass dieses sicher in einem schwarzen Kunststoffeinsatz reingelegt und gesichert wurde. 

Unter diesem Einsatz befindet sich eine fest eingeklebte Kartonage, in welcher der restliche Zubehör verstaut wurde. Hierbei handelt es sich zum einen um ein 3,5-mm-Audiokabel, ein USB-C Ladekabel, die USB-WLAN-Dongle, ein Windschutz-Schaumstoff für das Mikrofon sowie den üblichen Beipackzetteln in Form von der Kurzanleitung, Garantieschein und dem Sicherheitsblatt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse des JBL Quantum 600 besteht wie die meisten Gaming-Headsets nahezu komplett aus Kunststoff. Dies führt auf den ersten Blick dazu, dass dieses Headset auf dem ersten Blick nicht ganz so hochwertig wirkt. Hat man das Headset jedoch erst mal in den Händen und betracht dies rundum, stellt man fest, dass dies gut verarbeitet wurde. 

Das JBL Quantum 600 wurde nahezu komplett in Schwarz bzw. Dunkelgrau halten lediglich das vom Kopfband zu den beiden Ohrmuscheln verlaufende Textilkabel hat man zusätzlich zum Schwarz noch mit orangnen Fäden versehen. Was im ausgeschalteten Zustand noch nicht auffällt, ist das silberne JBL-Logo auf den beiden Ohrmuscheln-Außenseiten, denn dies wurde hier wie bei vielen anderen Gaming-Headsets mit einer RGB-Beleuchtung versehen. Somit kann diese mit der kostenlosen Software „JBL QuantumENGINE“ nach den eigenen Wünschen angepasst werden, sodass diese nicht nur permanent in einer Farbe leuchtet, sondern immer ein Wechsel stattfindet oder man kann die Beleuchtung auch komplett abschalten. Letzteres wird für einige nämlich ebenfalls wichtig sein, denn nicht jedem gefällt die Beleuchtung um die Ohren, wenn man abends bzw. nachts zockt. Das Mikrofon ist ebenfalls mit einem Licht versehen, sodass ihr direkt auf einem Blick sehen könnt, ob eure Stimme gerade an die Mitspieler übertragen wird oder ihr das Mikro stummgeschaltet habt. 

 Die großen Ohrmuscheln und der innere Teil des Kopfbügels wurden angenehm weich gepolstert und mit einem pflegeleichten und schweißresistenten Kunstleder überzogen. Der Kopfbügel ist im Inneren zudem mit einem Federstahlkern versehen, jedoch sieht man von außen betrachtet nur den Kunststoffteil, den hiermit wurde hier alles verkleidet. Beim JBL Quantum ist fest vorgegeben, wie man dieses tragen muss, denn das Mikrofon kann hier nicht frei angebracht werden, sondern ist fest an der linken Seite mit Drehgelenk befestigt worden. Damit man direkt weiß, wie das Headset getragen werden muss, wurden im Inneren auf dem dünnen Stoff der Treiberabdeckung jeweils ein großes „R“ und „L“ eingenäht.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das JBL Quantum 600 ist zwar wie bereits erwähnt zum Großteil aus Kunststoff gefertigt worden, doch diese hat definitiv auch seine Vorteile, denn dieses Material ist eben leichter als ein Metall. Hier muss man dann ganz klar bedenken, dass man einen normalen Kopfhörer mit höherem Gewicht zum Musikhören selten so lange tragen wird wie ein Gaming-Headset. Schließlich vergehen beim Zocken gerne mal mehrer Stunden und daher spielt hier ein geringeres Gewicht, was durch leichteres Material entsteht eine nicht zu vergessende Rolle. Mit knapp 350 Gramm ist das JBL Quantum 600 angenehm leicht  und liegt nicht schwer auf dem Kopf.

Das Kunstleder der Ohrmuscheln und des Kopfbands besitzen eine angenehm weiche Polsterung und dank den beweglichen Gelenken an den Ohrmuscheln können diese so eingedreht werden, dass diese beim Abnehmen und über den Hals hängen, angenehm auf den Schultern aufliegen. Die Gelenke der Ohrmuscheln sind übrigens leise gelagert, sodass hier nichts unangenehm knarzt oder Ähnliches. Ebenso punktet die Größenverstellung mit einem Raster, das leichtgängig läuft und sehr präzise und hörbar einrastet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtMikrofon drehbar zum Muten, aber nicht abnehmbar
FarbeSchwarz
Gewicht352 Gramm
MaterialNahezu komplett aus Kunststoff,
Ohrpolster + Kopfband: Kunstlederbezug
Konnektivität3,5mm-Klinke, USB-Typ-C
TreiberJeweils links und rechts ein 50-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereich100 Hz – 10 kHz
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenBeleuchtetes JBL Logo, QuantumSOUND Signature, DTS , kabelloses 2,4-GHz-Headset.
LieferumfangJBL Quantum 600 Headset
USB-Ladekabel
3,5-mm-Audiokabel
USB-WLAN-Dongle
Windschutz-Schaumstoff für das Mikrofon
Kurzanleitung | Garantieschein | Sicherheitsblatt
Technische Daten der JBL Quantum 600

Tragekomfort

Beim JBL Quantum 600 bekommt man ein sehr verwundungssteifes Gaming-Headset geboten, welches sich dank den erwähnten, sehr weichen Polstern und den drehbaren Ohrmuscheln perfekt der Kopfform anpasst. Der verstellbare Bereich des Kopfbügels ist groß genug gewählt, sodass einer mehrstündigen Gaming-Session nichts im Weg stehen sollte. Die beiden Ohrmuscheln wurden außerdem groß genug gewählt, sodass hier problemlos auch größere Ohren hineinpassen. Die weiche Polsterung sorgt zudem dafür, dass man absolut ungestört in das Game eintauschen kann, jedoch bringt deren Kunstleder Bespannung einen Nachteil mit sich, denn dieses Material ist nicht atmungsaktiv und somit müsst ihr die Kopfhörer nach einiger Zeit kurz abnehmen, um frische Luft an die Ohren ranzulassen. JBL hat hier zwar kleine Luftausgänge an den Außenseiten der Ohrmuscheln verbaut, jedoch reichen diesen nicht ausreichend aus, um für die benötigte Kühlung bzw. Entlüftung zu sorgen. Dies ist jedoch kein reines Problem, welches nur hier beim JBL Quantum 600 der Fall ist, sondern ebenso bei zahlreichen anderen Headsets und Kopfhörern vorkommt. 

Der Anpressdruck rund um die Ohren ist gleichmäßig verteilt und dieser ist weder zu gering noch zu hoch, denn wenn dieser zu gering wäre, könnte das Headset bei zu heftigen Kopfbewegungen verrutschen. Ob sich das Headset für Brillenträger eignet, würde ich mit„ jein“ beantworten, denn dies hängt zum Teil von den Brillenbügeln als auch vom Schmerz- bzw. Störempfinden ab. Es ist also so, dass es sein kann, dass man beim Zocken die Brille spürt bzw. diese nach der Zeit an der Schläfe drücken könnte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienungselemente hat JBL wie es bei vielen Headsets aktuell üblich ist, nahezu komplett an der linken Ohrmuschel untergebracht. An der rechten Seite findet man nur den Power-Schieberegler und eine dazugehörige Status-LED. Schiebt man diesen kurz nach oben, schaltet man das Headset aus und nach unten schieben, sorgt dafür, dass es ausgeschaltet wird. Möchte man das Headset via Funk (2,4 GHz) mit dem dazugehörigen Empfänger verwenden, muss man den Schieberegler für 5 Sekunden nach oben gedrückt halten.

An der linken Ohrmuschel findet man gleich zwei Lautstärkeregler, welche beide nach hinten gerichtet sind. Mit dem unteren davon kann man die allgemeine Lautstärke, die einem in die Ohren abgespielt wird, regulieren, während man mit dem darüberliegenden Regler das Verhältnis zwischen Chat- und Game-Lautstärke regulieren kann. Direkt darunter folgt dann die Mute-Taste, mit der man das Mikrofon stumm schalten kann oder beim Erneuten betätigen wieder aktiviert. Diese Taste braucht man dafür jedoch eigentlich nicht wirklich, denn schiebt man das Headset nach oben, wird dieses automatisch stumm geschaltet. Betätigt man die Mute-Taste wiederum länger als 5 Sekunden, kann man darüber die RGB-Beleuchtung aus- oder einschalten. 

Nach unten gerichtet findet man am Headset noch den USB-C Anschluss, über den der Akku aufgeladen wird. Die Lade-LED direkt daneben zeigt beim Aufladen den Ladestatus an, sodass man genau weiß, wann das Headset voll aufgeladen wurde. Möchte man das Headset nicht via Funk, sondern mit einem Kabel betreiben, kann man das mitgelieferte 3,5 mm Klinkenkabel mit Fernbedienung hier ebenfalls anschließen. Über die Fernbedienung kann man dann direkt die Lautstärke regulieren oder mit dem Knopf das Mikro muten. 

Die Bedienung des JBL Quantum 600 gefällt mir insgesamt gut, da man darüber alles Wichtige steuern kann. Für mich gibt es hier jedoch an der linken Seite zu viele Knöpfe bzw. Rädchen, bei denen man beim zocken gerade am Anfang gelegentlich am falschen Rädchen dreht. Hier hätte ich z. B. den Mute-Knopf weggelassen, da das Mikro automatisch beim hochklappen sowieso stummgeschaltet wird. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

JBL bietet mit dem ersten Gaming-Headset eine kostenlose Software mit dem Namen QuantumENGINE an, denn man weiß, dass den Gamern Anpassungen nach den eigenen Vorlieben sehr wichtig sind. Dies gilt schließlich nicht nur bei der Geschwindigkeit der Maus usw. sondern auch beim Klang. Die Software ist jedoch nur für den PC verfügbar und setzt als Betriebssystem Windows 7 oder alternativ Windows 10 (64 Bit) mit 500 MB freien Speicher auf der Festplatte voraus. 

Über QuantumENGINE kann man zahlreiche Einstellungen bezüglich des Klangs oder der Beleuchtung vornehmen, sodass einem hier alle Möglichkeiten geboten werden, das Headset auf die eigenen Vorlieben anzupassen. Möchtet ihr den vollen Klang brachial auf die Ohren übertragen bekommen oder das Headset nur dazu nutzen, um mit euren Teamkollegen zu kommunizieren, dass alles kann man hierüber regulieren. In den Soundeinstellungen ist es z. B. möglich, den Klang selbst mit einem anpassbaren 10-Band Equalizer in den Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben anzupassen. Außerdem kann über die Software das neuste Firmwareupdate installiert werden und die Beleuchtung kann hier ebenfalls frei angepasst werden.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt beim Quantum 600 links und rechts auf einen großen 50 Millimeter Treiber, dies ist soweit etwas überraschend, den eigentlich verbauen hier viele andere Hersteller nur 40 mm Treiber. Größer bedeutet hier jedoch nicht automatisch immer auch, dass es besser ist, doch ob dies hier beim Quantum 600 der Fall ist, verrate ich in diesem Abschnitt zuvor jedoch noch ein paar technische Details. Der Frequenzbereich liegt im normlange Bereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz bei 32 Ohm, sodass hier eigentlich auch eine mobile Wiedergabe am Smartphone als Kopfhörer möglich wäre, doch hier wäre das Headset sicherlich nicht gerade laut genug. Das Mikrofon wurde auf die reine Sprachverständlichkeit ausgelegt und bietet die üblichen 100 Hz bis 10KHz. 

Beim Klangbild ist JBL häufig für kräftige Bässe bekannt und genau in diese Richtung geht es auch beim JBL Quantum 600. Gerade Ego-Shooter mit lauten Explosionen und einem heftigen Feuergefecht kommt hier wunderbar zur Geltung. Somit nimmt man alles, was um einen herum passiert, gut wahr und Gegner können ein nicht mehr so leicht überraschen. Die Mitten sorgen für eine ausgesprochen gute Wiedergabe von Stimmen im Spiel und bei euren Teamkollegen und die Höhen gefallen mir hier ebenfalls gut. Sollte einem das von Werk eingestellte Klangbild nicht zusagen, kann dieses noch mit der von JBL zur Verfügung gestellten Software angepasst werden.

Beim Klang ist jedoch nicht nur der wichtig, denn ihr auf die Ohren übertragen bekommt, sondern auch der, welchen eure Mitspieler von euch über das verbaute Mikrofon hören. Schließlich ist eine störungsfreie und verständliche Kommunikation bei den meisten Spielen für einen Erfolg unerlässlich. Mit der Mikrofonqualität war ich im Test zufrieden, auf Nachfrage haben mich meine Teamkollegen gut verstanden, lediglich ein dezentes Rauschen begleitet den Einsatz des Mikros. Der zusätzlichen mitgelieferte Popschutz kann bei Bedarf entfernt werden, sorgt jedoch beim verwenden dafür, dass störende Hintergrundgeräusch wie z. B. der rotierende Lüfter nebenan nicht so stark mit aufgenommen wird.

Der Arm des Mikrofons kann gut eingestellt werden und störte mich beim Zocken nicht. Sofern man nur den Klang übertragen bekommen möchte, kann man das Headset auch jederzeit Muten und somit nach oben schieben.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Akkulaufzeit gibt JBL bis zu 14 Stunden an, was jedoch nur dann erreicht werden kann, wenn die RGB-Beleuchtung abgeschaltet ist. Ich habe zwar beim Zocken logischerweise nicht permanent auf die Uhr geschaut, doch grob geschätzt kommt diese versprochene Laufzeit auch gut hin. Schaltet man am JBL Quantum 600 wiederum die Beleuchtung an, war nach knapp 9 bis 10 Stunden der Akku leer.  

Bis der Akku von komplett leer auf voll vollgeladen wurde, vergingen wiederum knapp 2 Stunden. Hierbei viel mir leider auf, dass man das Headset, während es aufgeladen wird, nicht via Funk betreiben kann, somit wäre damit dann nur das Zocken über den 3,5 mm Anschluss möglich.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL wirbt das Quantum 600 als robustes und leichtes Gaming Headset für langes Zocken mit drehbaren Ohrmuscheln und mit einem klasse QuantumSURROUND sowie DTS Klang. 

Mit diesen Aussagen hat JBL beim Quantum 600 definitiv nicht zu viel versprochen. Hiermit ist JBL definitiv ein guter Start in den Gaming-Bereich gelungen, schließlich bekommt man für unter 150€ ein sehr gutes Gaming Headset geboten, welches nur wenige Schwächen besitzt.

Preis/Leistung

Preislich liegt das Quantum 600 bei 149€, doch aktuell ist dieses direkt bei JBL mit 139€ im Angebot. Bei einzelnen Online-Händlern ist dieses sogar noch ein paar wenige Euros billiger. 

Das JBL Quantum 600 hat mir im Test sehr gut gefallen. Es besitzt ein sauber abgestimmtes Klangbild, das Design ist gut, der Tragekomfort ist angenehm und das Mikro bietet ebenfalls eine gute Sprachübertragung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde ich hier als gut und somit ist JBL mit dem Quantum 600 ein guter Einstieg in den Gaming-Bereich gelungen.

JBL Quantum 600

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Google Stadia Premiere Edition

Bereits vor etwas mehr als ein Jahr erschien in einigen Ländern, darunter auch in Deutschland, Googles Cloud-Gaming-Service Stadia. Die Österreicher und Schweizer mussten jedoch etwas länger warten und dürfen nun gut 1 Jahr später auch auf den Dienst zugreife. Doch warum handelt es sich bei „Stadia“ genau? Es handelt sich um ein Dienst für Spiele-Streaming, der dafür sorgt, dass ihr zahlreiche Spiele nicht über eine Konsole spielt, auf der die Spiele berechnet und auf den Fernseher übertragen werden, sondern hier laufen diese über Server von Google, die das jeweilige Spiel über das Internet als Video zu euch Streamen. Somit spart ihr euch den Kauf von teurer Hardware, denn hier benötigt ihr lediglich die Google Stadia Premiere Edition, die einen Stadia Controller und ein Google Chromecast Ultra beinhaltet. Nach der Einrichtung könnt ihr direkt durch den Controller und der angeschlossenen Chromecast am TV mit dem Zocken beginnen und das in guter Grafik und ohne dass ihr euch sorgen um den Speicher auf der Hardware machen müsst. Nachteil hier ist jedoch die Internetverbindung, ist diese schlecht oder unterbrochen, könnt ihr nicht mal offline zocken, da die Spiele wie erwähnt alle über einen Server laufen.

Gefällt uns

  • guter Controller
  • sehr einfach Einrichtung
  • keine hohe Anschaffungskosten
  • Grafik überraschend gut
  • nicht nur für den Fernseher geeignet

Gefällt uns weniger

  • noch wenig Spiele
  • Grafik kommt nicht an Next-Gen-Konsolen ran
  • Risiko das Dienst eingestellt wird, dann sind die gekauften Spiele verloren.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung von der Google Stadia Premiere Edition setzt der Konzern auf eine absolut ähnliche Gestaltung wie bei den bisher von mir getesteten Produkten aus dem Hause Google. Somit handelt es sich auch hier um eine komplett in Weiß gehaltene Verpackung, die lediglich mit einigen wenigen Aufdrucken versehen wurde. Direkt auf der Oberseite des Deckels wird dabei wie gewohnt das eigentliche Produkt präsentiert, was hier bei der Google Stadia Premiere Edition der Controller ist. Zusätzlich erblickt man hier dann noch darüber das Stadia Logo und im unteren Bereich das farbenfrohe Google Logo. An drei der seitlichen Flächen sieht man ebenfalls lediglich ein Stadia Logo, während man an der vierten Fläche viel Text geboten bekommt in Form vom Lieferumfang und einigen technischen Details. Zu guter Letzt ist an der Unterseite noch wie von Google gewohnt noch ein großes Bild zu sehen, an dem man den Controller in Aktion sieht, in diesem Fall erblickt man hier gerade, wie jemand den Controller in der Hand hält und damit spielt.

Nach dem Abnehmen des Deckels kommt direkt der Stadia Controller zum Vorschein, welcher hier schön präsentiert wird und in einem von Google typischen Einleger aus Zellulose-Material eingesetzt wurde. Entnimmt man den Einleger zusammen mit dem Controller, kommt darunter eine weitere Ebene zum Vorschein, in der ebenfalls alles ordentlich verstaut wurde. Hier findet man dann ein langes USB-A auf USB-C Ladekabel und das 7,5 Watt Netzteil, um den Akku des Controllers aufzuladen. Dazwischen hat Google in dem Einleger aus Pappe sämtliche Beipackzettel eingesetzt (Kurzanleitung usw.). Unter diesem Einleger wiederum ist noch eine letzte Ebene, in welcher man dann direkt die Google Chromecast Ultra sowie das für die Stromversorgung benötigte Netzteil mit Micro-USB-Anschluss findet.

 (Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Controller

Beim Google Stadia Controller handelt es sich definitiv nicht um einen billigen Controller, sondern um ein hochwertiges Modell, welches den Controllern von Microsoft und Sony in nichts nachsteht.

Als ich den Controller das erste mal in die Hände genommen hatte, war dieser für mich kein bisschen fremd oder gewöhnungsbedürftig, da dieser von den Tasten und der Form sehr dem meiner Xbox One X ähneln. Lediglich die zentralen Tasten sowie die Anordnung der Analogsticks ist hier etwas anders, wobei Letzteres der Anordnung des Sony Playstation Controllern entspricht. Das Oberflächenmaterial des Controllers fühlt sich sehr hochwertig an, während man die Oberehälfte des Controllers glatt gehalten hat, wurde die komplette Unterhälfte mit einer Strukturierung versehen. So kenne ich es persönlich auch von meinem Xbox Controller, sodass auch hier beim Google Stadia Controller ein angenehmes Griffgefühl gewährleistet wird. 

Der Akku des Google Stadia Controller ist fest verbaut und befindet sich vermutlich wie bei allen andere mir bekannten Controllern ebenfalls im dickeren Teil des Controllers dort, wo man auch den USB-C Anschluss findet, um selbigen wieder aufzuladen. Zusammen mit der gesamten Elektronik, die definitiv umfangreicher als bei herkömmlichen Spiele-Konsolen ist, kommt der Controller auf ein Gesamtgewicht von 265 Gramm. Auf die besondere Elektronik, die der Stadia Controller besitzt, gehe ich im Verlauf des Testberichts noch genauer ein. 

Die einzelnen Tasten, Trigger und die beiden Analogsticks fühlen sich gut an und besitzen einen angenehmen Druckpunkt. Beide Analogsticks wurden am Rand mit einem griffigen Material versehen, sodass man auch hier immer volle Kontrolle beim Spielen hat und nicht versehentlich bei schwitzigen Fingern vom Stick rutscht. 

Bei dem Steuerkreuz und den vier rechten Tasten (X;Y;B und A) handelt es sich um keine unbekannten Tasten, denn diese kenn ich bereits wie erwähnt von meiner Xbox One X. Jedoch besitzt der Controller im Zentrum noch 5 Tasten, die teils speziell sind. So gibt es ganz links oben die Optionstaste, darunter wiederum eine extra Taste für den Google Assistant. Mit dem man dank dem im Controller integrierten Mikrofon an der Unterseite unterhalb des 3,5 mm direkt sprechen kann und somit dem Google Chromecast usw. befehle erteilen kann. Symmetrische gegenüber ist recht oben die Menü-Taste und darunter die Aufnahme-Taste integriert. Diese dient dazu, dass man direkt während man Spiel für ein kurzes drücken, einen Screenshot und bei langem Drücken für eine 30 Sekunden Aufnahme starten bzw. ausführen kann. Zu guter Letzt befindet sich zwischen den beiden Analogsticks die Stadia-Taste, mit der man den Controller bzw. Google Stadia Ein-/Ausschalten kann und welche durch die integrierte Beleuchtung über den aktuellen Status informiert. Rechts und links haben wir natürlich an der Front neben dem USB-C Port noch die üblichen Trigger und Bumper (L1,L2 und R1, R2), welche man so in der Art auch von allen bekannten Controllern kennt.

Chromecast Ultra

Die bei der Google Stadia mitgeliefert Google Chromecast Ultra ist keine spezielle Version, sondern wird lediglich in der App mit dem Controller verknüpft, sodass ihr die Inhalte, also die Spiele direkt auf euren Fernseher übertragen bekommt. Im Vergleich zur aktuell noch verfügbaren Google Chromecast streamt die Ultra Version Inhalte in 4K und HDR, was die günstigere nicht kann. Sozusagen handelt es sich hier beim Lieferumfang um die Vorgängerversion der neuen Google Chromecast mit Google TV nur eben in einem andere Design und einem abgespeckten Funktionsumfang. Schließlich kann die neue Chromecast mit Google TV nun nicht mehr nur als reiner Streaming-Stick verwendet werden, sondern bietet nun die Funktionen eines eigenständigen Media Players mit Google Assistent, AppStore usw.

Das Design ist hier ein klassisches Eishockey-Puck Form mit einem kurzen, fest integrierte Kabel mit HDMI-Anschluss, über den der Chromecast an euren Fernseher angeschlossen wird. Der Chromecast selbst ist nach dem anschließen nicht mehr direkt ersichtlich, da dieser fortan hinterm Fernseher versteckt ist. Damit dieser nicht einfach so am Kabel hängt, wurden der HDMI-Anschluss und die Rückseite des Chromecast magnetisch ausgeführt, sodass sofern euer HDMI-Port es am TV zulässt, dieser sauber aufgeräumt am Anschluss hängt. Anders als seine Vorgängermodelle muss der Google Chromecast jedoch über einen separaten Micro-USB- Port mit Strom versorgt werden daher braucht man hier auch einen freien Steckplatz in der Steckdose, was jedoch kein Problem sein sollte, da das Kabel hierfür knapp 2 Meter lang ist.

An dem Google Chromecast gibt es recht wenig Köpfe, lediglich ein kleiner Knopf, der dafür benötigt wird, sofern man einen Reset durchführen möchte, falls man z. B. diesen mit einem neuen WLAN verbinden möchte usw.. Da nicht jeder ein WLAN-Netz bevorzugt, gibt es am Netzteil des Chromecast einen Netzwerkanschluss, sodass man den Google Chromecast auch über ein Netzwerkkabel ins heimische Netzwerk einbinden kann.  

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung beider Geräte ist soweit vollkommen in Ordnung. Am Controller selbst habe ich nichts zu beanstanden, hier bekommt man die gewohnte, sehr gute Google-Qualität geliefert, bei der sowohl die Haptik als auch das Design sehr zu überzeugen weiß. Man setzt hier auf aktuelle Anschlüsse (USB-C), die Tasten sind gut erreichbar und besitzen einen guten Druckpunkt.

Was man eventuell Kritisieren könnte, wäre am Google Chromecast Ultra die Hochglanzoberfläche aus Kunststoff, denn diese verkratz sehr leicht. Jedoch hängt die Chromecast nach dem Einrichten permanent hinter dem Fernseher und daher ist diese anfällige Oberfläche eigentlich egal. Was ich jedoch Schade finde, ist, dass man die Chromecast über ein Netzteil mit Micro-USB mit Strom versorgen muss, schließlich setzt Google sonst inzwischen überall auf USB-C, warum hier nicht. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Konsolen-ArtCloud-Gaming, ohne Konsole, man benötigt nur den Stadia-Controller und am TV eine Google Chromecast
AuflösungDownloadrate von 10 Mbit/s: max 720p mit 60fps.
Downloadrate von 20 Mbit/s: max 1080p (Full-HD) mit HDR, 60fps.
Downloadrate von 35 Mbit/s: 4K (UHD), HDR, 60fps.
SoundDownloadrate von 10 Mbit/s: nur Stereo-Sound
Downloadrate von 20 Mbit/s: 5.1 Sound
Downloadrate von 35 Mbit/s: 5.1 Sound
Monatlicher PreisStadia ohne Pro (nur mit max. Full-HD) kostenlos.
Stadia Pro mit Rabatteen und 4K-AUflösung: 9,99€ im Monat.
Controller-Gewicht 265 Gramm
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN, Controller verbindet sich über euer Netzwerk direkt mit dem Stadia Server.
LieferumfangGoogle Stadia Controller
USB-C Ladekabel
7,5 Watt Netzteil
Google Chromecast Ultra
Netzteil mit Netzwerkanschluss und einem 2m langen Micro USB-Kabel
Kurzanleitungen usw.
Technische Daten der Google Stadia Premiere Edition

Einrichtung & Inbetriebnahme

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Stadia
Preis: Kostenlos

Es ist egal, ob man Stadia später auf dem Smartphone, dem PC oder am Fernseher nutzen möchte, schließlich ist dies alles möglich, was man jedoch dafür unabdingbar benötigt, ist ein Gmail-Konto. Am PC wird jedoch zudem noch der Chrome-Webbrowser sowie eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt. Hierbei empfiehlt Google minimum eine Downloadrate von 10 Mbit/s, was jedoch nur fürs zocken mit 720p mit 60fps und Stereo-Sound ausreichen wird. Sinnvoller wäre hier schon die doppelte Downloadrate von 20 Mbit/s, denn dann erreicht man 1080p (Full-HD) mit HDR, 60fps und 5.1 Sound. Auf die volle Grafikleistung kann man bei einer Downloadrate von 35 Mbit/s zugreifen, denn damit sind 4K, 60fps und der 5.1 Sound kein Problem. Damit ihr bevor ihr Google Stadia kauft und später eventuell nicht enttäuscht seid, wenn die Leistung eures Internets zu langsam ist, könnt ihr hier einen von Google bereitgestellten Speedtest durchführen, der euch im Anschluss direkt aussagt, ob und auf welcher Leistung Stadia bei euch laufen wird. 

 Da ihr die Spiele über die Server von Google spielt, fällt hierbei natürlich auch ein sehr hoher Datenverbrauch an, sodass ich hier vor allem beim mobilen Zocken am Smartphone entweder viel Datenvolumen haben solltet, oder eine Gaming-Flat, bei der euch Datenvolumen, welches beim Zocken anfällt, nicht berechnet wird. Schließlich sollte man hier bei 720p mit 4,5 GB bzw. 20 GB pro Stunden bei 4K-Auflösung rechnen.  

Die Google Stadia App aus dem AppStore dient lediglich der Einrichtung und der Account-Verwaltung, wollt ihr auf eurem Smartphone z. B. direkt am iPhone über den Browser Safari zocken, könnt ihr dies nach dem Einloggen auf folgender Seite (Link setzten auf https://stadia.google.com/) tun. Am meisten zock ich jedoch zu Hause am Fernseher, was dank der im Lieferumfang der Google Stadia Premiere Edition beiliegenden Google Chromecast und dem Stadia Controller einfach und schnell nach der Einrichtung geht. Sofern euer Fernseher jedoch über ein integriertes Chromecast verfügt, würde es selbstverständlich auch reichen, wenn ihr nur den Stadia Controller kauft, was etwas Günstiger wäre.

Die Einrichtung von Google Stadia ist etwas umfangreicher als bei einer herkömmlichen Konsole, doch keineswegs etwas, was man selbst als Laie nicht hinbekommt, schließlich wird hier bei der Einrichtung alles sehr gut über die App erklärt. Dabei könnt ihr zu Beginn direkt die Google Chromecast Ultra in einen freien HDMI-Anschluss an eurem Fernseher anschließen und diese dann mit dem beiliegenden Netzteil mit Strom versorgen. Ob ihr hier dann zudem ein Netzwerkkabel an das Netzteil der Chromecast hängt oder das integrierte WLAN nutzt, ist euch überlassen. Anschließend geht es dann noch darum, den Controller über Google Home bzw. die Google Stadia App mit der Chromecast zu verbinden, was wie der komplette Einrichtungsvorgang jederzeit sehr verständlich und Schritt für Schritt erklärt wird. Sofern ihr dann noch in den Genuss kommen möchte, Stadia Pro für 30 Tage kostenlos ausprobieren, benötigt man zusätzlich noch ein gültiges Zahlungsmittel (Kreditkarte usw.).

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Besondere an Google Stadia gegenüber den Spielekonsolen Xbox, Playstation und Nintendo ist, dass man hier rein auf das so genante Cloud-Gaming setzt. Dies bedeutet, wie bereits eingangs des Testberichtes erwähnt, dass ihr hier weder Discs im lokalen Geschäft kaufen könnt/müsst noch, dass ihr hier eine Konsole mit integriertem Prozessor, Speicher usw. benötigt. Bei dem sogenannten Cloud-Gaming ist jedoch eine Internetverbindung erforderlich, denn ist diese bei euch unterbrochen, da eine Störung vorliegt, funktioniert das ganze in dieser Zeit nicht, egal ob Multiplayer oder Einzelspieler, da alles über das Internet läuft. 

Google Stadia gibt es wie bereits zuvor erwähnt in einer 30-tägigen Pro Version, diese kostet nach dem Ablauf jedoch 9,99€. Dies beinhaltet jedoch dann die Gaminggrafik in 4K mit 60fps, HDR und 5.1 Sound. Außerdem erhält man jedem Monat neuen gratis Spiele und Rabatte, die man solange nutzen kann, wie man für den Dienst bezahlt. Alternativ gibt es nach den 30 Tagen die Möglichkeit, in den kostenlosen Service zu wechseln, indem man das Abo nicht verlängert. Dies hat jedoch ein Manko und zwar wird eure Grafik auf Full HD 1080p reduziert, was daher einen wahrscheinlich dazu zwingen wird, den Stadia Pro-Dienst zu abonnieren, sofern man einen 4K Fernseher besitzt.

Doch wie funktioniert das sogenannte Cloud-Gaming? Also das Spiel, welches man z. B. am Fernseher spielt, läuft eigentlich über einen leistungsstarken Server von Google. Dabei erfolgt sowohl die Steuerung als auch die Eingabe der Befehle bei euch zu Hause über den Controller, der direkt mit eurem WiFi Netzwerk verbunden ist. Die Berechnung jedoch also, wie sich eure Figur bewegt, erfolgt dann wiederum auf dem Server von Google. Der Vorteil dabei ist, ihr müsst keine Updates installieren, welche bei normalen Konsolen teils sehr lange dauern und ihr müsst ein Spiel nicht zuvor noch installieren. 

Im Vergleich zu anderen Konsolen, die ebenfalls auf Cloud-Gaming setzten, konnte ich bei Google Stadia bei sehr guter Internetverbindung kein Ruckeln oder Verzögerungen bei der Eingabe von Befehlen feststellen. Man merkt während des Spielens eigentlich nicht wirklich das, dass Spiel auf einem Server von Google läuft, anstelle direkt bei euch zu Hause. Um die gewohnten Ladezeiten kommt man jedoch nicht herum, denn diese fallen hier leider auch nicht weg, sind jedoch absolut im Rahmen und auf dem Niveau von Xbox One X und Playstation 4.

Da der Controller während der Einrichtung direkt mit eurem WLAN verbunden wird, braucht ihr nach der Einrichtung nicht mehr euer Smartphone, denn sobald ihr den Einschaltknopf an dem Controller drückt, startet automatisch die Google Chromecast und ihr könnt mit dem zocken beginnen. Somit kommuniziert hier bei Google Stadia direkt der Controller mit dem Server und es wird kein weiteres Gerät mehr benötigt. Die Google Chromecast wird schließlich nur dazu benötigt, dass das Bild auf eueren Fernseher übertragen wird.

Für den Controller gibt es übrigens einen praktischen Halter fürs Smartphone, der Power Support CLAW. Dieser sorgt dafür, dass ihr das Smartphone in Kombination mit dem Controller nutzen könnt und somit auch unterwegs mit dem Stadia Controller zocken könnt. Dieser könnt eich jedoch aktuell in keinem Shop im DACH-Bereich entdecken und daher wird es hier noch etwas dauern, bis dieser Zubehör auch hier erhältlich sein wird. Preislich liegt dieser dann bei 15 bis 20€.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Grafik/Sound

Ich habe das Google Cloud Stadia bei mir zu Hause mit einem 250 Mbit/s Anschluss übers Kabelnetz getestet, bei dem ich beim Test von Google die max. Leistung erreichen konnte. Zudem habe ich das System an meinem LG OLED55C8 Fernseher mit dem Teufel Ultima 40 Aktiv und den Teufel Effekt Rear-Lautsprechern getestet, sodass ich sowohl die Grafik als auch den Klang gut testen konnte.

Die von mir getesteten Games liefen wie bereits angedeutet allesamt sehr flüssig, jedoch konnte ich gelegentlich leichte Grafikfragmente während des Spielen feststellen. Hier werden normale Gamer wohl mit leben können, doch für echte Pro-Gamer ist dies sicherlich ein absolutes No-Go. Die Grafikleistung in 4K ist zwar durchaus gut, doch an die Grafik der Next-Gen Konsolen oder einen gut ausgestatteten PC kommt diese dennoch nicht heran, was mich persönlich jedoch auch extrem überrascht hätte. Die Größten einbüßen beim Google Stadia Pro muss man jedoch meiner Meinung nach bei Spielen machen, die eine offene Welt bieten wie z. B. Assassins Creed Valhalla, denn hier leidet die Weitsicht doch sehr. Der Sound wiederum ist wie versprochen sehr gut und steht den aktuellen Konsolen usw. in nichts nach.

(Grafik/Sound: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit Google Stadia verspricht Google einen schnellen Zugriff auf Games, ohne dass man sich noch großartig Hardware kaufen muss. Sofern man dies jedoch auf dem Fernseher machen möchte, muss man die Google Stadia Premiere Edition kaufen, welche knapp 100€ kostet. Dazu kommen dann zusätzlich noch neben dem kostenlosen Spielen die aktuellen Bekannten Games, für die man dann ebenfalls bis zu 70€ bezahlen muss. Somit spart man sich zwar mehrere Hunderte Euro für die neuste Konsole, doch ein Hacken hat das Ganze. Gibt man hier nämlich viel Geld für Games aus und Google beschließt irgendwann spontan den Dienst wie viele andere in der Vergangenheit einzustellen, dann könnt ihr die Games nicht mehr spielen und habt somit das Geld eventuell umsonst ausgegeben.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99 € (in Deutschland aktuell auf reduziert 79,99€) ist die Google Stadia Premiere Edition eine günstige Alternative für all diejenigen, die gerne zocken, dabei jedoch nicht extrem viel Geld für eine Konsole ausgeben möchten, jedoch auf die perfekte Grafik verzichten können.

Ein großer Vorteil des Cloud-Gamings ist hier, dass man beim Zocken nicht unbedingt an den Fernseher gebunden ist, sondern dies auch ohne Probleme am PC, Notebook oder am Smartphone machen kann. Weiterhin ist hier auch der Vorteil, dass man kein leistungsstarken PC/Laptop benötigt, sondern dies am normal ausgestatteten PC, Fernseher oder sonst wo spielen kann.

Der größte Nachteil wiederum ist wie bereits erwähnt die Cloud selbst. Den das System läuft wie bereits mehrfach erwähnt über einen Server von Google. Beendet Google irgendwann den Dienst aus irgendeinem Grund, dann ist das Geld, was ihr für eure Spiele-Sammlung investiert habt, weg.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Google.com

Teufel Cage 2020

In aller Kürze

Es ist schon fast 3 Jahre her, als Teufel das erste Gaming-Headset mit dem Namen Cage vorgestellt hat. Dieses konnte mich persönlich damals trotz einigen Kritikpunkten durchaus überzeugen. Doch nun hat Teufel dem Cage einige Updates spendiert, woraus ein optisch sehr ähnliches Gaming-Headset entstanden ist, welches jedoch mit einigen wichtigen Verbesserungen Punkten kann. 

So gehören zu den neuen Funktionen der verbesserte Klang, der neue Popschutz inkl. neu gestaltetem Headset und die frei belegbaren Funktionstasten. Schade ist jedoch mal wieder, dass Teufel hier nur auf eine Micro-USB Schnittstelle setzt und das Headset zwar nun klanglich und von der Platzierung deutlich besser überzeugen kann, dafür jedoch nun nicht mehr beidseitig verwendbar ist.

Insgesamt ist das Teufel Cage 2020 jedoch ein würdiger Nachfolger, der in vielen Bereichen besser abschneidet, sich jedoch für Besitzer des Cage 2017 eher weniger lohnen wird. Stören könnte einige unter euch jedoch, dass ein recht lautes Grundrauschen vorhanden ist, welches man deutlich wahrnehmen kann, wenn gerade kein Sound wiedergeben wird.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • klares Mikrofon
  • sehr guter Klang
  • tolles Design + Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • etwas zu starkes Grundrauschen
  • veralteter Micro-USB Anschluss

Teufel Cage 2020

Zum Store bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Anders als beim Vorgänger handelt es sich bei der Verpackung nichtmehr um die typische schwarz/rote Verpackung, welche Teufel bei allen Kopfhörern verwendet hat, sondern um die übliche braune Verpackung, sämtlicher anderer Produkte wie z.B. Lautsprecher usw. Die Verpackung ist somit gleich gestaltet und sehr schlicht gehalten. Außer dem bekannten große Teufel Logo auf der Oberseite, hält die Verpackung noch den Namen des Produktes und an zwei Seiten einige technische Daten bereit. Zu diesen zählen das Gewicht, die Einheit und die Produktmaße. 

Im Inneren der Verpackung kommt direkt das Teufel Cage Headset zum Vorschein, welches hier in zwei Kunststofffolien eingewickelt wurde und in einem schwarzen Kartonage-Einsatz an seinem Platz gehalten wird. Unter diesem Kartonage-Einleger befindet sich der restliche Zubehör. Hierbei handelt es sich zum einen um das abnehmbares Mikrofon mit Popschutz, dem Micro USB Kabel 1,3 Meter lang, dem 3 Meter langen USB-Kabel, sowie den üblichen Beschreibungen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick, könnte man meinen, dass sich Teufel bei der Neuauflage des Cage doch sehr stark an das erste Modell aus 2017 orientiert hat. Beim Genauen betrachten kann man jedoch sehen, dass es dennoch einige kleine Veränderungen gibt bzw. Anpassungen vorgenommen wurden.  

Daher setzt Teufel beim Cage 2020 weiterhin auf ein dezentes Design, bei dem verschiedene Schwarz und Grautöne genutzt wurden. Lediglich die beiden etwas herausragenden Textilkabel, sowie das beleuchtete Teufel-Logo an beiden Ohrmuschel-Außenseiten erstrahlt in dem typischen Farbton von Teufel, nämlich Rot. Hier wird spätesten nach dem Verwenden des Cage 2020 die Erste Änderung ersichtlich, denn beim neuen Modell kann man nun die Beleuchten des Logos nicht nur in mehrer Stufen regulieren, sondern auf Wunsch auch komplett abschalten. Dies war beim ersten Cage Headset noch nicht der Fall und konnte somit den ein oder anderen Gamer sicherlich stören.Somit spricht das neue Teufel Cage 2020 nun auch sicherlich diejenigen an, die kein Fan von den typischen auffälligen Gaming-Headsets sind. 

Beim Headset kommt, wie es im Gaming-Bereich üblich ist, viel Kunststoff und Kunstleder zum Einsatz, doch das Gelenk, welches den Kopfbügel mit der Ohrmuschel verbindet, wurde wie bereits beim Vorgängermodell aus hochwertig wirkendem, gräulich eloxiertem Aluminium hergestellt. Diese würden komplett identisch gefertigt, da das Headset beim selben Zulieferer gefertigt wird, welcher auch das Cage 2017 fertigt. Das Cage 2020 ist nun nicht mehr symmetrisch aufgebaut, daher befindet sich in beiden Ohrmuscheln jeweils ein großer Buchstaben, durch welchen man direkt erkennt, wo rechts und wo links ist. Durch diese Veränderung ist es nun jedoch nicht mehr möglich, das Mikrofon auf der rechten oder linken Seite zu verwenden. Nun ist dessen Platz fest auf der linken Seite vorgesehen.  

Bei den Bedienelementen hat sich ebenfalls etwas getan. Zwar setzt Teufel auch hier erneut auf keine direkte Fernbedienung im Kabel, sondern nur direkt am Headset, doch hierbei gibt es eine neue Taste. So hat man das Ganze so verändert, das die Tasten nicht mehr alle auf einer Seite sitzen und es somit eventuell zu fehl Bedienungen kommen kann, bzw. es vorkommt, dass man eine Taste erst noch suchen muss. Sinnvollerweise hat man somit den Mute-Regler auf die linke Seite versetzt, sodass man auch direkt weiß, da wo das Mikrofon ist, befindet sich auch der Regler, um das Mikro jederzeit stumm schalten zu können.    

An der genüberleitenden Ohrmuschel findet man wie bereits beim Cage 2017 den Lautstärke-Regler als Drehrad. Möchte man wiederum eine Möglichkeit haben, die Lautstärke auch am Kabel zu regulieren, muss man ein sogenanntes 4-poliges 3,5 mm Klinkenkabel mit Lautstärkeregulierung kaufen. Nach hinten gerichtet befindet sich zudem ein neuer Knopf, bei dem es sich um eine Funktionstaste handelt, die man als Nutzer frei belegen kann. So kann man mittels Teufel Audio Center am PC wählen, dass beim Betätigen des Knopfes z. B. der virtuelle Surroundsound aktiviert wird, man die Lautstärke zwischen Chat- und Gaming-Sound direkt während des Zockens einstellen kann, ohne das Spiel verlassen zu müssen, oder die Beleuchtung des Teufel-Logos regulieren kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bereits beim Vorgängermodell hat Teufel sehr gute Arbeit geleistet, was auch beim Cage 2020 erneut der Fall ist. Somit besteht z. B. der Kopfbügel erneut aus einem robusten und langlebigen Aluminium, sodass immer dafür gesorgt wird, dass sich das Headset jedem Kopfumfang perfekt anpasst. Die Form des Kopfbügels hat Teufel jedoch etwas rundlicher gestaltet, sodass der Tragekomfort und somit der halt nochmals verbessert wurde. Auch die Aufhängung des Kopfhörers macht durch die Aluminium-Scharniere einen langlebigen Eindruck und sorgt für eine angenehme Beweglichkeit, die auch nach langem Zocken perfekt sitzt.

Ich bin soweit sehr mit der Verarbeitung des Teufel Cage 2020 zufrieden, sodass mich dieses nicht nur haptisch in den Händen überzeugen kann, sondern auch getragen auf dem Kopf.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtHD-Mikrofon abnehmbar
FarbeSchwarz/Gun-Metal
Gewicht340 Gramm
MaterialOhrmuscheln: Kunststoff;
Bügel-Aufhängung: eloxiertes Aluminium Bügelweitenverstellung: Federstahl Ohrpolster: Kunstlederbezug
Konnektivität3,5mm-Klinke, micro-USB
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereichkeine Angaben
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenMikrofon abnehmbar, gleichzeitiges nutzen des USB- und Klinkenanschluss, rot beleuchtete „t“ auf den Hörmuscheln (Beleuchtung regulierbar), virtueller 7.1-Klang, Stereo-Sound
LieferumfangTeufel Cage 2020 Headset
1,3 Meter langes Klinkenkabel
3 Meter USB-Kabel
Technische Daten der Teufel Cage 2020

Tragekomfort

Mit knapp 340 Gramm hat das Cage 2020 gut 20 Gramm gegenüber der 1. Generation zugelegt. Diesen Gewichtsunterschied merkt man jedoch beim Tragen nicht, wobei hier auch die dickere Polsterung (Kunstleder überzogen) an der Ohrmuschel und dem Bügel dafür sorgt, dass hier nach mehreren Stunden nichts unangenehm wird. Die Aussparung für die Ohren, ist wie für ein Gaming-Headset üblich sehr groß gehalten, sodass selbst etwas größere Ohren problemlos von den Polstern umschlossen werden. 

Die Ohrpolster und die Bügelpolsterung sind zudem angenehm weich mit Memory-Foam gepolstert, sodass sich der Anpressdruck rund um die Ohren sehr gleichmäßig verteilt. Selbst als Brillenträger kommt es hier zu keinen bis nur minimalen Druckbeschwerden. Durch das zusätzliche 10-stufige verstellbare Kopfband ist es sehr gut möglich, dass Headset zahlreichen Kopfformen bzw. Größen anzupassen, wobei man bei der kleinsten Einstellung, also bei kleineren Köpfen das Problem haben kann, dass das Ohrpolster am unteren Bereich des Ohres nicht mehr 100 % abdichtet. Hier empfiehlt sich das Teufel Cage 2020 au jeden Fall selbst mal aufzusetzen und dies abzuchecken, was bei Teufel ja kein Problem ist, denn sollte was nicht passen, bietet Teufel wie bei allen Produkten ein 8-wöchiges Rückgaberecht.

Damit ein stundenlanges Spielvergnügen möglich wird, ist jedoch nicht nur ein guter Tragekomfort, sondern auch eine gute Belüftung wichtig, denn wenn sich untere den Ohrmuscheln ein Hitzestau entwickelt endet der Spaß beim Zocken schnell. Hier hat Teufel mitgedacht und Lüftungsöffnungen eingebaut, somit wird ein guter Temperaturausgleich unter den Hörmuscheln gewährleistet, sodass man hier mit der Hitze kaum Probleme haben wird.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Teufel bietet wie bereits beim Teufel Cage 2017 im Download/Service-Bereich zum CAGE Headset das so genante Teufel Audio Center, kurz „TAC“ für Windows 10 und Windows 7/8.1/8.2 kostenfrei zum Download an (Windows Vista wird nicht unterstützt).

Hierüber ist es möglich weitere Soundeinstellungen in Form von der Lautstärke, einigen vordefinierten Presets von Teufel zu wählen oder einen selbst anpassbaren 10-Band Equalizer in den Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben anzupassen. Außerdem bietet Teufel hier die Möglichkeit für kleinere Spielereien wie z. B. einen Stimmenverzerrer, der dafür sorgt, dass die anderen Mitspieler einen mit einer tieferen Stimme hören usw. Funktionen wie der 7.1 Surround-Sound, sowie das Nutzen der Software ist jedoch nur Windows-Nutzern vorenthalten. Alle Apple-User und Konsolen-Gamer müssen leider auf den 7.1 Sound Verzichten und sich „nur“ mit dem Stereo-Klang zufriedengeben.

Neu und eine bei dem alten Cage sehr vermisste Funktion ist die Möglichkeit, beim Cage 2020 die Beleuchtung in drei Stufen zu regulieren oder sogar komplett auszuschalten. Andere Farben können hier jedoch nicht eingestellt werden, da hier von Teufel lediglich die Farbe Rot bestimmt wurde. Außerdem werden alle Einstellungen was den Klang angeht nicht auf dem Headset gespeichert, das soviel bedeutet, dass ihr den am PC eingestellten Klang mit dem selbst eingestellten Equalizer nur an diesem nutzen könnt, schließt ihr das Cage 2020 an der Konsole an, wird wieder der Klang von Werk aus genutzt.

In dem Teufel Audio Center kann zudem wie bereits erwähnt auch die Funktion der neue Funktionstaste an der rechten Hörmuschel verändert werden, hier kann man dann aus mehreren Funktionen wählen, welche das Headset beim betätigen ausführen soll.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Bereits beim Vorgängermodell hat mir der Klang sehr gut gefallen und genau so ist es nun auch wieder bei Cage 2020. Teufel setzt hier jeweils links und rechts auf einen 40 Millimeter Mylar-Treiber, dieser bietet einige Vorteile gegenüber einem Titanmembranen-Treiber. Mylarmebranen haben nämlich eine deutlich bessere innere Dämpfung, wodurch der Klirrfaktor im Hohen Frequenzbereich deutlich abgesenkt wird. Der Frequenzbereich liegt im normlange Bereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz bei 32 Ohm, sodass hier eigentlich auch eine mobile Wiedergabe am Smartphone als Kopfhörer möglich wäre, doch hier wäre das Cage 2020 sicherlich nicht gerade laut.

Das Klangbild wurde von Teufel sehr gut für Spiele ausgelegt, somit können bei Ego-Shooter die Schritte der anpirschenden Gegner sehr gut geortet werden und auch die Feuergefechte werden hervorragend dargestellt. Durch den kräftigen Bass der bei einem Headset zum zocken ein absolutes muss ist, kommen auch die Explosionen von Granaten usw. perfekt zur Geltung und machen mit dem Cage 2020 richtig Spaß. Somit kann kann klar sagen, dass Teufel wie versprochen an dem schon sehr guten Klang der 1. Generation angeknüpft hat und dieses sogar nochmals etwas besser abgestimmt hat. 

Jedoch ist nicht alles perfekt beim Teufel Cage 2020. So viel mir beim anschließen an die Konsole oder am PC auf, dass ein doch sehr präsentes Gundrauschen vorhanden ist. Dies nimmt man immer dann war, wenn gerade kein Ton wiedergegeben wir, sobald man über das Headset Musik hört oder zockt, wird dieses jedoch problemlos übertönt.

Sofern man das Teufel Cage 2020 via USB-Kabel am PC nutzt, kann man von dessen geschlossener Bauweise und dem  7.1 Surround-Raumklang profitieren. Über diesen macht das zocken klanglich nochmals etwas mehr Spaß, da der 7.1 Klang natürlich nochmals etwas besser überzeugen kann, als der normale aber dennoch ebenfalls sehr gute Stereo-Klang. Außerdem wird durch das Anschließen via USB-Kabel die interne Soundkarte des Cage 2020 verwendet, welche dafür sorgt, dass Hintergrundgeräusche besser abgeschirmt werden, wodurch man noch besser in die verschiedenen Spiele eintauchen kann.

Beim Klang ist jedoch nicht nur der wichtig, denn ihr auf die Ohren übertragen bekommt, sondern auch der, welchen eure Mitspieler von euch über das Mikrofon übertragen bekommen. Schließlich ist eine störungsfreie und verständliche Kommunikation bei den meisten Spielen für einen Erfolgt unerlässlich. Anders als beim Vorgängermodell hat Teufel das neue Cage 2020 mit einem Popschutz versehen, dieser kann bei Bedarf entfernt werden, sorgt jedoch dafür, dass störende Hintergrundgeräusch wie z.B. der rotierende Lüfter nebenan nicht so Präsent mit aufgenommen wird.

Der Arm des Mikrofons wurde verkürzt und von der Position so versetzt, dass dieser nichtmehr wie beim alten Cage je nach Ausrichtung im Blickfeld stören kann. Jedoch kann dieses beim neuen nichtmehr auf beiden Seiten verwendet werden, sonder nur noch an der linken Seite. Die Mikrofonqualität ist wie bereits beim Cage 2017 sehr gut und kann mich soweit absolut überzeugen. Es filtert Störgeräusche hervorragend raus und die Kommunikation klappte absolut problemlos.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt das Cage 2020 als überarbeitetes und in mehren Punkten verbessertes Gaming Headset an. Hier kann ich Teufel absolut recht geben, man hat hier sehr auf die Teufel-Community gehört und zahlreiche Kritikpunkte des Vorgängers ausgemerzt. Das Ergebnis ist ein neues Headset, welches einen noch angenehmeren Tragekomfort, bei einem verbesserten Klang bietet und dabei auch noch weiterhin sehr gut aussieht. Des Weiteren kann man nun die Beleuchtung komplett abschalten oder in drei Stufen dimmen und die neue Funktionstaste, welche man im Teufel Audio Center frei belegen kann, möchte ich ebenfalls nichtmehr missen.

Preis/Leistung

Preislich orientiert sich Teufel genau bei der selben UVP, wie beim Modell von 2017 und zwar bei 169,99€. Das alte Cage hat Teufel jedoch nicht eingestampft, sondern bietet dies mit einem Rabatt von knapp 40€ an. Das neue Cage 2020 kann in vielen Punkten überzeugen, der leicht verbesserte Klang kann ebenso punkten, wie das neue Mikrofon mit einer besseren Positionierung und dem zusätzlichen Popschutz und außerdem gefällt mir die neue frei belegbare Funktionstaste. Für alle die ein neues oder ein erstes Headset suchen, könnte das neue Cage 2020 genau das richtige sein, habt ihr jedoch das 2017-Modell, dann lohnt sich das Upgrade eher weniger, doch am Ende ist es jedem selbst überlassen. 

Teufel Cage 2020

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufelaudio.at/

XPG Precog

In aller Kürze

Bei XPG handelt es sich um die Gaming-Sparte von ADATA. Der xPG Precog ist ein überaus fähiges Gaming-Headset mit enormen Frequenzbereich und üppigen Zubehör. Während der Klang grundsätzlich gefällt fehlt es an „Wumms“.

Gefällt uns

  • mit Klinke, USB-C oder USB-A nutzbar
  • guter Tragekomfort
  • abnehmbares Mikrofon
  • Transportcase + Zubehör

Gefällt uns weniger

  • kein benutzerdefinierter Equalizer
  • Tiefen fehlen

XPG Precog Gaming Headset

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist minimalistisch und entsprechend lässt sich nicht viel darüber auf Blatt Papier bringen. Im Grunde dient hier das Hardcase des XPG Precog als Verpackung. Lediglich eine Kartonage ist rundherum gewickelt, die aber in diesem Fall komplett ausreichend ist. Vorne wird das Gaming Headset präsentiert und die wichtigsten Eigenschaften, seitlich listet man das Zubehör auf und die Rückseite geht auf die Lautsprecher im Kopfhörer ein.

Ein interessantes Konzept wie ich finde. Außerdem auch umweltfreundlicher als andere Verpackungen, das muss man loben!

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das XPG Precog zeigt sich als relativ wuchtiges Gaming Headset. Es handelt sich hierbei um einen Over-Ear Kopfhörer, also um einen Ohrumschließenden Kopfhörer. Das Gaming Headset ist schwarz gehalten mit roten Akzenten. So ist der XPG Schriftzug und die Nähte am Kopfband in dieser Farbe gehalten. Konsequenterweise können auch während des Betriebes die Außenseiten der Ohrmuscheln mittels LED rot beleuchtet werden – allerdings wirklich nur rot, man kann also nicht andere Farben auswählen.

Der Kopfbügel besteht aus zwei Streben, die für den festen Sitz am Kopf sorgen. Das Kopfband ist sehr angenehm gepolstert. Selbiges gilt für die Ohrmuscheln die auch großzügig gepolstert sind, was sich auf positiv auf die passive Schalldämpfung wirkt aber allerdings auch schnell warm werden kann.

Die linke Ohrmuschel beherbergt einen 3,5mm – Klinkenanschluss, sowie einen USB-C Anschluss. Hier wird auch das Mikrofon angesteckt – falls erwünscht. Das ist eine bessere Lösung als ein permanent befestigtes Mikrofon, finde ich.

Das XPG Precog Gaming Headset kann sowohl per Klinkenanschluss als auch per USB betrieben werden über die Vorteile spreche ich im zweiten Teil des Testberichts.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Kunststoff dominiert die Verarbeitung. Das kann man mögen, muss man aber nicht. Um fair zu bleiben: Wir reden hier nicht von einem „immer-dabei“ Lifestyle-Kopfhörer. Und die Verarbeitungsqualität ist trotz Kunststoff recht gut. Der Kopfbügel besteht aus Gummi-überzogenen Metallstreben.

Was mich allerdings sehr stört ist die Aufhängung der Ohrmuscheln, die in Metalloptik daherkommen aber in Wirklichkeit aus Kunststoff besteht, wo man wirklich nur die Tage schätzen kann wann der Lack abgeht. In dieser Preisklasse kann man das besser gestalten.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Headset
KabelUSB Typ-C: 1,3 m
USB Typ-A Verlängerungskabel: 1,25 m
3,5-mm-Klinkenkabel: 1,25 m
Y-Kabel, Klinkenanschluss: 1,36 m
FarbeSchwarz
Frequenzbereich5 Hz – 50.000 Hz
MikrofonCardioid/Unidirektional mit ENC (Environmental Noise Cancellation)
20 Hz – 20.000 Hz
MaterialKunststoff
Treiberdynamische und elektrostatische Treiber
Abmessungen69 x 237 x 198 mm (LxBxH)
Gewicht361 g
LieferumfangXPG Precog
Hardcase Transpottasche
USB Typ-C: 1,3 m
USB Typ-A Verlängerungskabel: 1,25 m
3,5-mm-Klinkenkabel: 1,25 m
Y-Kabel, Klinkenanschluss: 1,36 m
Mikrofon (abnehmbar)
Bedieunungsanleitungen
Technische Daten des XPG Precog

Tragekomfort

Typischerweise sind Over-Ear Gaming Headsets nicht für ihr zurückhaltendes Aussehen bekannt, doch wie trägt sich das XPG Precog?

Wie bereits im Teil 1 des Tests erwähnt ist das Kopfband angenehm gepolstert und sorgt auch nach längerer Zeit für bequemes Tragen. Die Ohrpolster sind aus Kunstleder und können an wärmeren Tagen oder längeren Gaming-Sessions durchaus zu Hitzestau und Schweiß führen. Unter dem Kunstleder sitzt hier Memory-Schaum welches wie auch das Kopfpolster ziemlich angenehm auf den Ohren liegt.

Die Ohrmuscheln lassen sich um 90 Grad drehen und können sich so auch an verschiede Ohr- und Kopftypen anpassen.

Positiv finde ich persönlich, dass das XPG Precog Gaming Headset nicht allzu festdrückt – Im Gegenzug können das jedoch manche Menschen als zu wenig fest empfinden.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Unter den Ohrpolstern sieht man die Treiber, die den XPG Precog besonders machen: runde, dynamische Treiber in Kombination mit elektrostatischen Treibern. Dies ist ein wahrlich besonderes Konzept, das ich so nicht von anderen Marken kenne. Der Hersteller verspricht sich durch die Kombination eine bessere Trennung von Tief- und Hochtönen und das resultiert in einem unglaublichen Frequenzbereich von 5 Hz bis 50.000 Hz, somit ist das Gaming Headset also auch für Hi-Res-Audio gerüstet.

Der Klang im Musikmodus ist sehr ausgewogen und klar, die Stereo-Trennung sehr gut. Hierbei werden die Höhen und Mitten gut ausgegeben, lassen aber die Tiefen etwas vermissen. Sprich Spiele mit ordentlich Wumms könnten hier etwas enttäuschen. Weiters gibt es einen FPS- Modus, welcher eine voreingestellte Equalizer-Einstellung aktiviert. Dadurch sollen beispielsweise Gegnerische Schritte etc. deutlich hörbar sein und dem Gamer einen Vorteil verschaffen. Mir hat diese Einstellung allerdings nicht wirklich gefallen, da der Klang sonst sehr viel an Kraft verliert. Weiters kann ein 7.1-Surround-Sound aktiviert werden, der per Kabelfernbedienung aktiviert wird.

Die Mikrofonqualität allerdings hat mir sehr gut gefallen, so wirbt Adata – die Mutter der Gamingmarke XPG – mit einem erstaunlichen Frequenzbereich von 20 Hz – 20.000 Hz. Das Mikrofon kann durch biegen auch so positioniert werden, dass es optimal passt.

Die Stimme, die aufgenommen wird, ist absolut klar und man hat eine wirklich gute Sprachqualität, die man mit dem XPG Precog hier erreichen kann. Aktiviert man das ENC – also die Umgebungsgeräuschverminderung – werden Störgeräusche erstaunlich gut weggefiltert. Allerdings ist dann auch ein fiepen wahrnehmbar, das mich persönlich etwas gestört hat. Interessanterweise war dieses besagte fiepen nicht ständig da, sodass ich nicht reproduzieren konnte woran es lag.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Anschlüsse

Das XPG Precog Gaming Headset bietet erfreulicherweise eine Vielzahl an Anschlüssen. Es wird der PC, eine PlayStation 4, eine Xbox One oder auch auch die Nintendo Switch unterstützt und somit das Gros aller Konsolen. Mittels USB-C können auch weitere Geräte angeschlossen werden, selbiges gilt für den analogen Klinkenanschluss.

Kabelfernbedienung

Bei Nutzung mittels USB ermöglicht die Kabelfernbedienung mit integriertem Klangprozessor. Mit der Kabelfernbedienung lassen sich verschiedene Funktionen für das Gaming Headset einstellen. Einerseits kann die Lautstärke mittels gut greif- und fühlbarem Rad geregelt werden. Ein Knopfdruck auf selbigen mutet das Mikrofon. Auf der Oberseite findet sich unter dem Drehrad ein Schieberegler, der die verschiedenen Klangmodi steuert. Seitlich findet man die Steuerung für die LED-Beleuchtung und die Umgebungsgeräuscheunterdrückung.

Zubehör

Das  XPG Precog Gaming Headset kommt mit einem großzügigen Hardcover daher, welcher alles Zubehör – ordentlich in einzelne Netze verstaut – beherbergen kann. Das ist sehr gut gelöst und mittels Tragegriff, kann man das Transportcase auch schnell einmal mitnehmen. Die Mitgelieferten Kabel sind ordentlich und von guter Qualität und wie gesagt: nicht nur die Anschlüsse sondern auch alle Kabel sind inkludiert!

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller bewirbt das XPG Gaming Headset insbesondere mit den Dualen Treibern, was in der Tat besonders ist. Die plattformübergreifende Kompatibilität kann ich auch bestätigen. Insgesamt macht der Hersteller keine übertriebenen Versprechungen und ist in der Produktbeschreibung ehrlich!

Preis/Leistung

Es handelt sich um ein durchaus auffälliges Headset mit besonderen Funktionen. Der Hersteller gibt dem XPG Precog eine UVP von 179 EUR mit auf den Weg. Verglichen mit anderen Gaming Headsets ist dieses Headset in einer ähnlichen Preisklasse. Erfreulicherweise kann man das Gaming Headset bereits mit einem netten Preisabschlag erwerben.

XPG Precog Gaming Headset

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Hörluchs HL1202

In aller Kürze

Hörluchs bietet mit dem HL 1202 eine sehr gute Kombination aus In-Ear Headset und Mikrofon an. Das Herzstück die Ohrhörer, sind nicht nur wunderbar verarbeitet, sondern bieten aufgrund der 2-Treiber-Einheit einen sehr guten Klang. Dieser Klang kann mit kräftigen Bässen und auch guten Mitten, sowie Höhen überzeugt. Das Mikrofon kann im Test soweit ebenfalls überzeugen, auch wenn dieses klar nicht so gut ist, wie ein gutes Großmembran-Mikrofon. An den Hörluchs HL1202 gefällt mir auch sehr das wechselbare Kabel, denn somit kann ich diese sowohl fürs Gaming und Konferenzen nutzen, aber jederzeit auch mit dem separaten Standardkabel, als normale kabelgebunden Kopfhörer.

Gefällt uns

  •  gut abgestimmtes Klangbild
  •  hoher Tragekomfort
  •  gutes Design und Verarbeitung
  •  Kabellänge
  •  2-Wege Treibereinheit
  •  wechselbares Kabel

Gefällt uns weniger

  • Mikrofon mit leichten schwächen

HÖRLUCHS HL 1202

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung der HL1202, setzt Hörluchs logischerweise auf eine nahezu identische Verpackung, wie bei den HL1100. Somit handelt es sich auch hier um eine stabile schwarze Verpackung, welche in eine dünne Verpackungshülle eingeschoben wurde. Diese Hülle, hat das Unternehmen wie es viele andere Hersteller auch machen, mit einigen Abbildungen und Informationen zu den Kopfhörern bedruckt.

Die Front der Verpackungshülle ziert neben einem auffällig großen Herstellerlogo, eine große Detailansicht der beiden Ohrhörer inkl. Mikrofon, sowie die Modellbezeichnung. Zudem wird hier darauf hingewiesen, dass das In-Ear Gaming-Headset perfekt für den Gaming-Bereich und auch für Sprecher und Moderatoren bestens geeignet ist. Außerdem wurde das Headset in Deutschland entwickelt und gefertigt. Daher auch der Satz „ Made in Germany“ an der Front.

An der rechten Seite prangt wie an jeder der vier Seiten, das Hörluchs-Firmenlogo. Außerdem wurde diese Seite mit einem großen Aufkleber versehen, der über die Adresse des Unternehmens, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, sowie deren Farbe und Treiber-Art informiert. Die linke Verpackungsseite wiederum beschreibt lediglich in Textform, was sich im Lieferumfang alles befindet und zeigt einen Mann, der das Headset trägt. 

Kommen wir zur Rückseite, die Verpackungsseite, auf welcher die Hersteller zum Großteil, am meisten Informationen zu ihren Produkten verraten. Somit zeigt Hörluchs hier einige näher aufgenommen Details des Headsets und informiert darüber, dass die Kopfhörer lediglich 27 Gramm wiegen. Außerdem wird auch hier erwähnt, dass dieses Modell auch perfekt für den Computer-/ und Konsolen-Bereich genutzt werden kann (Adapter im Lieferumfang dabei) und das passende Headset dabei ist.

Hebt man den Deckeln der sehr stabilen Hauptverpackung ab, dann erblickt man direkt die Ohrstöpsel der beiden In-Ear Kopfhörer, samt Headset und die beiden roten Smart Caps. Dies alles befindet sich hier sicher verstaut in einem Schaumstoff-Einsatz. Darunter wiederum befindet sich das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um eine schön gestaltete Transporttasche aus Jeans-Stoff und einem Reinigungstuch. In der zusätzlichen schwarzen Pappschachtel liegen zudem noch die üblichen Beschreibungen und Garantieanweisungen bei, sowie weitere Ohrtips aus Silikon und Memory-Foam, sowie ein Adapter-Kabel für Konsolen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Formgebung der Hörluchs HL1202 ist äußerst kompakt und flach gehalten. Dadurch, dass man das Gehäuse zur Außenseite hin flach gestaltet hat, sind die Ohrhörer, nach dem einsetzten ins Ohr absolut bündig mit dem Ohr. Die in der Innenseite angebrachte ergonomische Form wiederum sorgt für einen ausgesprochen angenehmen Tragekomfort. Der Ohrkanal ist typischerweise schräg verlaufend, sodass dieser perfekt in den Ohrkanal verläuft und mit der Wahl der richtigen Ohrtips perfekt sitzt.

Das vormontierte, jedoch wechselbare 1,60 m lange Kabel, welches über einen zweipoligen Kontakt angeschlossen wird, ist verwirbelt ausgeführt und mit einer transparenten Hülle umhüllt. Dadurch sieht das Kabel soweit nicht nur schicker aus, sondern neigt weniger dazu sich ungewollt zu verknoten. Daher ähnelt das hier beiliegende Headset-Kabel sehr dem normalen Audio-Klinken-Kabel von Hörluchs. Ebenfalls wie bei den HL1100, wird das Kabel, welches wie bereits erwähnt, über zwei offene 2-Pin Steckverbindungen verfügt, von oben in das Gehäuse der Ohrhörer eingesteckt. Von hier aus verläuft das Kabel bequem über das Ohr, hinweg nach hinten und von dort aus normal nach unten zum Controller bzw. dem Computer.

Durch das Kabel über das Ohr gelingt es Hörluchs sehr gut, eine vorteilhafte Zugentlastung zu erzeugen. Dies wiederum sorgt dafür, dass man auch mehrer Stunden die Ohrhörer im Ohr haben kann, ohne das hier etwas stört. Die Schallöffnung bzw. die Öffnung für den Treiber hat Hörluchs mit einem kleinen Gitter versehen, sodass kleinere Hautpartikel oder andere Dinge, die eventuell am bzw. im Ohr vorhanden sind, nicht ins Innere gelangen können. 

Das Besondere am so genanten Headset-Kabel aus dem Hause Hörbuchs ist, dass dieses auf der linken Seite eine Y-Verzweigung besitzt, an der nach oben der 2-Pin Stecker verläuft und am anderen Ende das Mikrofon. Außerdem ist zwischen dem Kabel auf idealer Höhe eine kleine Fernbedienung, welche nicht nur das Regeln der Lautstärke im Gehör ermöglicht, sondern auch das rasche Stummschalten der eigenen Stimme via Schieberegler.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Hörluchs HL1202 ist, wie ich es schon aufgrund der von mir getesteten HL1100 erwartet habe, auf einem sehr guten Niveau. Wer gerade im Sommer nicht die großen Over-Ear Headset tragen möchte, sondern lieber etwas Luftiges sucht, wird sich sicherlich über die Hörluchs HL1202 freuen. Die aus robustem und hochwertigen ABS-Kunststoff gefertigten Ohrhörer, welche zudem „Made in Germany“ sind, können nämlich mit ihrer Verarbeitung absolut überzeugen.

Hörluchs liefert meiner Meinung nach hier ein gut ausgestattetes Komplettpaket, welches neben gut verarbeiteten Ohrhörern und einem robusten Kabel bietet. Zudem weiß auch der Lieferumfang zu überzeugen, denn neben einem schicken Jeans-Stoff Etui, legt Hörluchs auch einen großen Umfang an verschiedenen Ohrtips (Silikon und Memory-Foam) bei. Dank der praktischen Fernbedienung, welche im Headset-Kabel integriert wurde, kann man einfach, während man zockt, direkt via Schieberegler das Mikrofon muten (stummschalten), oder via gut erreichbarem Drehregler die Lautstärke regulieren.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer mit Mikrofon und 3,5 mm Klinke-Anschluss
Kabel2-poliges Kabel, welches einfach ausgetauscht werden kann.
FarbeSchwarz. Durch Smart Caps auch in Rot änderbar.
Kabellänge160 cm
Gewicht27 Gramm komplett
MaterialABS-Kunststoff
Treiberjeweils links und rechts ein 2-Wege Balanced Amateure Treiber-Einheit
Empfindlichkeit116 dB SPL/mW
Frequenzbereich20 Hz – 25 kHz
Maximaler Ausgang125 dB SPL
LieferumfangHörluchs HL1202 Kopfhörer inkl. 160cm Klinkenkabel mit integriertem Headset
2 Smart Caps (Farbe rot)
Stofftasche für den bequemen Transport
Garantiekarte
Benutzerinformation
Reinigungstuch
Domes zum Wechseln (Ohrtips)
Adapter für Konsole
Technische Daten des Hörluchs HL 1202

Tragekomfort

Die In-Ear bieten einen sehr hohen Tragekomfort. Das einsetzten in die Ohren gestaltet sich soweit als sehr einfach und die Ohrhörer gleiten quasi perfekt in die richtige Position. Anschließend diese werden mit einem sanften, aber zugleich sicheren Unterdruck in ihrer Position gehalten.

Dadurch, dass Hörluchs hier zahlreiche unterschiedlich große Ohrtips aus Silikon-Material und Memory-Foam mitliefert, sollte hier für jeden etwas Passendes dabei sein, damit man die Ohrhörer perfekt dem eigenen Ohrkanal anpassen kann. Die Ohrtips aus Memory-Foam sind natürlich, was die Reduzierung der Umgebungsgeräusche angeht deutlich besser, als die Silikon-Tips, doch aus eigener Erfahrung, kann ich wiederum sagen, dass diese für gewöhnlich leider nicht so lange halten. Hier ist es jedoch kein Problem, sich Ersatz zu kaufen.

Aufgrund des sehr geringen Gesamtgewichts und der Kabelführung über bzw. hinter dem Ohr, kann man die Hörluchs HL1202 auch noch nach sehr langem Zocken tragen, ohne das etwas drückt. Trotz der Kabelführung über dem Ohr, eignet sich das luftige Headset problemlos für Brillenträger, denn das Kabel stört hier keineswegs. Lediglich am Anfang beim justieren des Headset kann es hier aufgrund der In-Ear Kopfhörer dazu kommen, dass man sich durch die Hebelfunktion etwas den Ohrhörer auf der Seite des Headsets herauszieht. Doch bei der richtigen Wahl der Ohrtips und nach kurzem Nachjustieren des Sitzes passt hier alles wieder.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Gegenüber dem günstigeren Hörluchs HL1100, in dem lediglich ein Treiber für Höhen, Mitten und Tiefen zuständig ist, sind es im Hörluchs HL 1202 zwei getrennte Treiber. Dabei handelt es sich genauer gesagt um zwei so genannte 2-Wege Balanced Armature Treiber, bei denen diese sich getrennt um die Höhen und Tiefen (Bässe) kümmern. Der Frequenzbereich liegt mit 20 Hz bis 25 kHz etwas über dem Durchschnitt von 20 Hz – 20 kHz, was sich positiv auf den Klang auswirkt. Außerdem sollen die In-Ear Ohrhörer einen Spitzenwert von 120 dB SPL erreichen, was für eine hohe max. Lautstärke sorgt.  

Sogenannte Balanced Armature Treiber haben gegenüber den üblichen oft verwendeten dynamischen Treiber einige Vorteile, jedoch auch Nachteile. Zum einen hört sich der Klang von Balanced Armature Treibern deutlich detailreicher an, sodass sich oftmals Höhen deutlich klarer und detailreicher anhören. Zudem brauchen diese weniger platz, daher konnte Hörluchs auch so ein kompaktes Gehäuse der In-Ear Kopfhörer realisieren. Dafür wiederum ist der Bass von den häufig verwendeten dynamischen Treibern oftmals etwas kerniger (besser) und zudem sind dynamische Treiber im Einzelbetrieb, beim Klangbild ausgewogener, als ein einzelner Balanced Armature Treiber. Zu guter Letzt sind dynamische Treiber günstiger als die hochwertigeren Balanced Armature Treiber. So viel zu den unterschiedlichen Treibern, nun möchte ich euch meinen persönlichen Eindruck vom Klang der Hörluchs HL1202 beschreiben.

Das Klangbild der Hörluchs HL 1202 ist perfekt für den Gamingbereich am PC/Konsole, für die Verwendung im Callcenter, oder für die Moderation. Die Höhen sind daher sehr detailreich und filigran abgestimmt, sodass daraus ein hervorragendes Stereobild, und ein hochauflösendes Klangbild resultiert. Überraschend gefallen mir auch die Mitten, denn diese sind ebenfalls sehr eindringlich und überzeugen mit blühenden Klangfarben. Dies wirkt sich vor allem auf die Sprache positiv aus, denn somit konnte ich während dem zocken jederzeit meine Teamkollegen klar und deutlich verstehen. Zu guter Letzt gefällt mir auch die Abstimmung vom Bass, denn dieser bietet ein überraschend gutes Potenzial, sodass dieser nicht nur perfekt zu den Mitten und Höhen abgestimmt wurde, sondern zudem druckvolle und knackige Bässe liefert

Mikrofon (Aufnahmequalität)

Das verbaute Mikrofon kann klar nicht mit einem guten Großmembran-Mikrofon mithalten, doch für ein Kondensator Schwanenhalsmikrofon bietet es dennoch einen guten Klang. Die Übertragung von Stimmen ist soweit klar und deutlich, ohne das störende Rauschgeräusche übermittelt werden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Der Lieferumfang, den Hörluchs bei den HL1202 mitliefert, ist wie bereits angedeutet sehr ordentlich und umfangreich. Angefangen beim Transport-Beutel, dieser wurde aus einem schönen Jeans-Stoff gefertigt, der auf jeden Fall mal etwas was anderes ist, als die ganzen schlichten Stoff-Beutel. Hier lassen sich die Ohrhörer zusammengewickelt sehr gut verstauen und ist darin sicher verstaut.

Die zusätzlichen von Hörluchs beigelegten „Smart Caps“ in Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen und verleihen den Ohrhörern ein optisches Highlight. Zudem legt Hörluchs noch ein Reinigungstuch bei, mit dem man jederzeit die Kopfhörer reinigen kann und ein Y-Adpater Kabel, um die Kopfhörer auch an Konsolen nutzen zu können. Mit den verschiedenen Domes (Ohrtips) aus Silikon und Memory-Foam, kann man die Hörluchs Hl1202 ganz bequem den eigenen Ohrkanal anpassen.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Insgesamt liefert Hörluchs mit den HL1202 ein starkes Gesamtpaket ab. Hier kann nicht nur der Lieferumfang überzeugen, sondern auch das Design der Kopfhörer, sowie die Sound- und Sprachqualität. 

Vom Tragekomfort sind die HL1202 meiner Meinung nach absolut bequeme Kopfhörer bzw. ein Headset, welches man mehrer Stunden am Stück tragen kann. Das In-Ear Headset Konzept gefällt mir persönlich sehr gut, denn somit vermeidet man das häufige Problem von Ovear-Ear Headsets, bei denen es einem schnell unter dem Ohrmuscheln warm wird.

Aufgrund der klanglich sehr guten Abstimmung und der guten Sprachverständlichkeit, eignen sich die Ohrhörer wie bereits erwähnt, sehr gut für Sprecher, während man zockt oder als Headset im Callcenter-Einsatz. Aber man kann die Kopfhörer mit dem normalen Klinkenkabel, welches man separat kaufen kann, jederzeit auch als normale kabelgebundene Kopfhörer verwenden.

Preis/Leistung

Die UVP der HL1202 hat Hörluchs mit 299€ festgesetzt. Günstiger bekommt man diese jedoch nicht, denn auch bei verschiedenen Onlineshops, wird derselbe Preis verlangt.

Der Preis mag zwar nicht günstig sein, doch hier erhält man ein 2-Wege-Treiber-System, welches klanglich hervorragend abgestimmt ist. Auch im Lieferumfang weiß Hörluchs genau, was man braucht, denn hier hat das Unternehmen an alles gedacht.

Wer jedoch etwas Günstigeres sucht, kann eventuell auch zu dem Hörluchs HL1102 greifen, denn dabei handelt es sich um die von mir bereits getesteten HL1100 Kopfhörer, die jedoch ebenfalls mit einem Mikrofon ausgeliefert werden. Für diese werden 100€ weniger fällig, jedoch ist in diesen dann nur ein 1-Wege-Treiber verbaut.

HÖRLUCHS HL 1202

Zum Angebot bei

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://hoerluchs-unlimited.com

beyerdynamic MMX 300 (2. Generation)

Die Firma beyerdynamic GmbH & Co. KG, gegründet während den Anfängen des Tonfilms 1924 in Berlin, ist ein mittelständisches Unternehmen mit weniger als 400 Angestellten, mit einem festen Platz in der Geschichte der Audio- und Akustiktechnologie.

Nach Zerstörung der beyerdynamic Fabrik im zweiten Weltkrieg siedelte das Unternehmen 1948 nach Heilbronn, wo es neben der US-Amerikanischen Tochtergesellschafft in Farmingdale, New York, sowie Niederlassungen in Indien und Singapur, noch heute seinen Hauptfirmensitz hat.

In diesem Artikel teste ich das Gaming-Flaggschiff , den beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) auf Herz und Nieren, bzw. Stimme und Ohren.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Hier wird nicht, wie bei so vielen Konkurrenten, mit grellen Farben und mega aufwendigen Grafiken geprotzt, nein, Übersichtlichkeit und Klarheit prägen die Optik der Verpackung. Die Vorderseite stilisiert eine Mischung aus Dimension, Weltraum und Explosion, in welcher der Kopfhörer zentral über eine Straße schwebt. Eine Message lässt sich nicht direkt erahnen, muss es aber auch nicht, die Optik ist einfach hübsch.

Neben den typischen, seitlich platzierten Funktionen und technischen Details und der bereits erwähnten, klaren Vorder- und Rückseite, ist der einzig auffällige Schriftzug auf der bei den meisten Konkurrenten sonst mit Details überladenen Rückseite der Schriftzug: „Designed for Champions“. Eine klare Ansage! Löst man den Klettverschluss an der Hinterseite, offenbart sich einem wieder ein sauberes, klares Design, ohne unnötigen Protz und gibt den Blick frei auf die Produktbeschreibung des MMX 300, der selbstbewusst und edel auf der Gaming-Tastatur auf den nächsten Einsatz wartet.

Zur Verpackung gehört für diesen Kopfhörer erfreulicherweise auch eine entsprechende Tasche. Dieses schlicht gehaltene, robust wirkende Behältnis bietet genug Platz für den beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) und die dazugehörigen Kabel. Eine Schlaufe ermöglicht es dem Träger ausserdem, die Tasche am Rucksack zu befestigen, was dem ambitionierten LAN-Besucher mehr Raum für sonstiges wichtiges Equipment ermöglicht.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Optik ist natürlich immer eine Angelegenheit des Geschmacks. Der Eine mag es explosiv und grell, der andere möglichst glänzend und wieder andere erfreuen sich an der Schlichtheit des geliebten Produkts.

Der beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) fällt durch Unauffälligkeit auf – zumindest in der schwarzen Standardkonfiguration. Schaut man genauer hin, eröffnet sich einem typisch deutsche Nüchternheit, gepaart mit Funktionalität, alles zusammen in einem – ich kann es nicht anders erklären – schlichten, aber dennoch ansprechenden Design. Hier ist nichts unnötig, nichts was den Blick vom wesentlichen ablenkt, der Tatsache, hierbei handelt es sich um einen Kopfhörer mit Substanz. Der MMX 300 ist sicher kein Design-Superstar, doch hat man ihn erstmal lieb gewonnen, schätzt man seine klaren Stil.

Auf der Website von beyerdynamic lässt sich der MMX 300 natürlich wie gewohnt noch ein wenig nach eigenem Geschmack optimieren. Die Ohrpolster lassen sich hier z.B. – wenn man das schwarze Velours nicht mag – mit grauem, hellgrauem, oder auch schwarzen Kunstleder bestücken, die Farbe des Kunstleder Kopfbands in gleichen Farben tauschen und die ganz besonders mutigen können dem Aluring am äußeren Rand der Ohrmuscheln mutige Farben bis hin zu leuchtendem Orange verpassen. Spielt man ein wenig mit den Optionen, wirkt der sonst so zurückhaltend wirkende MMX 300 auf einmal gar nicht mehr so nüchtern, sondern regelrecht verspielt und modern. Wer mit dem Gedanken spielt sich dieses Headset zuzulegen, der sollte unbedingt einen Blick auf die Website von beyerdynamic wagen!

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Headset ist sauber und robust verarbeitet. Die verwendeten Materialien wurden mit Bedacht gewählt. Das haptische Feedback vermittelt einem zwar nicht direkt hochwertige Materialien, doch auch hier findet sich die anfangs im Design der Verpackung festgestellte Nüchternheit. Es soll sich nicht toll anfühlen und so tun als ob, es soll toll funktionieren! Und das tut es. Punkt.

Erwähnenswert an dieser Stelle sind außerdem die Qualität der mitgelieferten Kabel und der dazugehörigen Tasche. Die Kabel wirken besonders hochwertig und langlebig, die Tasche wirkt ebenfalls robust genug, um viele LAN-Partys zu überleben.

Durch die variablen, austauschbaren Teile, insbesondere Ohrpolster und Kopfband, gepaart mit der sauberen Verarbeitung des beyerdynamic MMX 300 (2. Generation), sage ich diesem Kandidaten eine lange Lebenszeit bei unzähligen Gaming-Stunden voraus.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset (geschlossen)
WandlerprinzipDynamisch
Übertragungsbereich5 – 35.000 Hz
Nennimpendanz32 Ω pro System
Kennschalldruckpegel96 dB
Klirrfaktor0,2 %
Nennbelastbarkeit100 mW
Nennandrückkraft3,5 N
MikrofonWandler: Kondensator (Back-Elektret)
Arbeitsprinzip: Druckgradientenempfänger
Richcharakteristik: Niere
Gewicht332 g
Lieferumfang1,2 m Kabel mit Kabelfernsteuerung für Konsolensteuerung
2,3 m Kabel mit Kabelfernsteuerung für PC-Nutzung
1 x 3,5 mm für Konsole
2 x 3,5 mm für PC
1 x Adapter 6,35 mm
2 x steckbare Kabel (Konsole & PC)
1 x Transporttasche
Technische Daten des beyerdynamic MMX 300 (2. Generation)

Tragekomfort

Das beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) ist mit 332 g gut bemessen. Es ist zwar nicht federleicht, aber ganz sicher auch kein Klotz auf dem Haupt. Das Gewicht des Headsets fällt auch bei längeren Sessions in keiner Weise negativ auf.

Der beidseitig ausgeübte Druck auf den Kopf, die Nennandrückkraft, ist mit 3,5 Newton für meinen eigenen Geschmack etwas zu stark. Jedoch sollte man bei dieser Eigenschaft neben den persönlichen Präferenzen immer auch bedenken, dass hier auch die Größe des Kopfes des tragenden Gamers eine Rolle spielt. Für Brillenträger ist das MMX 300 nicht ideal, was sich aber möglicherweise durch die wählbaren Kunstleder-Ohrteile ändern könnte. Diese standen mir beim Test leider nicht zur Verfügung.

Die Velours Ohrteile sind mir, wie zuvor bemerkt, sehr ans Herz gewachsen. Sie fühlen sich besonders weich an und vermitteln ein angenehmes Tragegefühl. Auch Stunden des Zockens in meinem nicht klimatisierten Zock-Zimmer in diesem besonders heißen Sommer 2018 brachte meine Ohren nicht unangenehm zum Schwitzen. Und das will dieser Tage was heißen. Vergleichbare Kunstleder Ohrteile so mancher Konkurrenten konnten unter diesen Bedingungen weniger überzeugen.

Die durch Material und Bauweise gegebene Geräuschunterdrückung von knapp 18 dB ist angenehm. Man bemerkt wenn man angesprochen wird, aber der unter der Hitze leidende, jauchzende Gaming PC wird kaum wahrgenommen. Nicht ideal, aber auch nicht störend wahrgenommen wurde, dass die Ohrteile kein Gefühl von Anschließung, bzw. Abschirmung vermittelten, was dem Tragekomfort und der wahrgenommenen Soundqualität jedoch nicht abträglich war.

Das weiche Kopfband und das in alle Himmelsrichtungen bieg- und platzierbare Mikrofon runden den insgesamt sehr guten Tragekomfort des beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) ab.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kopfhörer:

Der Klang des beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) wird vom Hersteller mit ein „Treibersystem auf Tonstudioniveau“ beworben. Eine mutige Ansage. In meinem Test konnte ich in keiner Situation etwas negatives am Klang feststellen. Sicher bin ich kein audiophiler Akustikprofi mit geschulten Ohr-ganen, jedoch durfte ich in meiner langen Karriere als Gamer schon viele hochwertige Headsets testen und kann mit Bestimmtheit sagen: Ganz sicher spielt dieses gute Stück in der Oberliga bei den Besten mit.

Egal ob ich die Szenerie eines RPG und die feinen Hintergrundgeräusche der virtuellen Umwelt genießen wollte, die martialischen, wuchtigen Geräusche und Explosionen meines bevorzugten Weltkriegs-Shooters, oder eben einfach nur ein bisschen Musik querbeet durch die verschiedenen Genres hören wollte, das MMX 300 hat mich in allen Situationen überzeugt.

Den Klang kann ich als „fein“,  oder „detailreich“, aber auch als „wuchtig“ in den Tiefen beschreiben. Sowohl in Höhen, als auch bassigen Tiefen lies mich der beyerdynamic MMX 300 (2. Generation) nicht im Stich. Ein richtig guter Allrounder. Die vom Hersteller ebenfalls beworbene „Räumlichkeit“ kann ich ebenfalls bestätigen. Die Fähigkeit der Wiedergabe von feinsten Geräuschunterschieden verleiht diesem Headset seine besondere Qualität und Räumlichkeit.

Anzumerken ist hier aber auch, wer die volle Qualität und Wucht dieses Headsets nutzen will, sollte in jedem Fall eine ordentliche Soundkarte sein Eigen nennen. Mit der obligatorischen Onboard-Soundkarte wird das MMX 300 weniger hervorstechen. Eine Investition, die sich lohnen wird!

Mikrofon:

Das Kondensator-Mikrofon des MMX 300 überzeugt. Selbst ohne Spielereien wie Rausch- oder Echounterdrückung konnte die Aufnahmequalität stets überzeugen. Die Stimme wird klar aufgenommen und entsprechend wiedergegeben. Der Kunststoffüberzug über dem Mikrofon hilft bei der Beseitigung von Windgeräuschen, wie Atmung, oder bei sommerlichen Temperaturen dem obligatorischen Ventilator.

Die Aufnahme des Mikrofons lässt sich via Kabelfernbedienung deaktivieren, was insbesondere bei lebhafter Umgebung durchaus sinnvoll ist und in meinem Test jederzeit fehlerfrei und ohne irgendwelche „Knack-Geräusche“ bei Aktivierung der Stummschaltung funktionierte.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Die Ausstattung dieses Headsets ist ganz klar in der Oberliga der Gaming Headsets. Nicht umsonst bezieht sich das Internet gerne immer wieder auf das MMX 300 in Generation 1 und 2 als Referenz. Wichtig hierbei ist natürlich, wie bereits zuvor im Test erwähnt, das Gaming-Gerät der Wahl ist in der Lage dieses Headset auch ordentlich zu befeuern. Eine ordentliche Soundkarte ist ein Muss, um die angesprochenen Referenzwerte zu erreichen. Ist diese vorhanden, können die 40 mm Treiber die Ohren ordentlich befeuern und dem akustischen Gaming-Genuss steht nichts im Weg.

Die mitgelieferten, extrem hochwertigen Kabel, das wechselbare Kopfband, Ohrpolster und der ebenfalls wechselbare Aluring an der Aussenseite der Ohrteile, sowie die ebenfalls mitgelieferte Tragetasche für das MMX 300 runden das Gesamtpaket ab.

Die Tragetasche ist funktionell und erfüllt ihren Zweck, ohne dabei zu protzen. Understatement pur.
Das hier ein Oberklasse Headset versteckt wird, sieht man der Tasche nicht an.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

beyerdynamic führt bei der Beschreibung des MMX 300 den im Test bei der Verpackung und dem Design festgestellten Kurs weiter. Hier wird nicht mit blumigen Worten versucht eine Geschichte zu erzählen, hier wird kurz und knapp ein qualitativ hochwertiges Produkt angeboten. Die Nüchternheit wird nur punktuell und wohldosiert an gezielten Stellen durchbrochen, was ich bei der Recherche sehr positiv empfand. Konkurrenten versprechen einem hier das Blaue vom Himmel herunter. beyerdynamic hingegen fährt hier einen klaren, ehrlichen Kurs.

Preis/Leistung

Bei dem MMX 300 handelt es sich ganz klar nicht um ein Schnäppchen. Mit rund 300€ muss man schon tiefer in die Tasche greifen, insbesondere für ein Gaming-Headset. Jedoch darf man sich dafür auf ein durchaus langlebiges, qualitativ hochwertiges, deutsches Produkt freuen, das einem sowohl beim Gaming, als auch beim Konsumieren der gewählten Medien sicher nicht enttäuschen wird. (Man bedenke hier jedoch den zuvor bereits empfohlenen Kauf einer Soundkarte).

Wer sich dieses Headset zulegt, bekommt was er erwartet. Ein richtig gutes, erwachsenes Headset, ohne unnötige Spielereien und Protz.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.beyerdynamic.de

ASUS ROG Strix Fusion 500

ASUSTeK Computer Inc., besser bekannt unter dem Namen ASUS, ist ein Global Player im Computer Hardware Business mit Hauptsitz in Taipeh, Taiwan. Das börsennotierte Unternehmen wurde 1989 gegründet und beschäftigt heute fast 105.000 Mitarbeiter.

Besonders bekannt dürfte ASUS den meisten ambitionierten PC-Bastlern durch die auch heute noch beliebten ASUS Mainboards sein. Diese dominierten über Jahre hinweg den Markt und stehen für die meisten PC-Enthusiasten weiterhin für Qualität. Der Name ASUS leitet sich übrigens vom mythischen, geflügelten Pferd Pegasus ab.

Seither glänzt ASUS nicht nur in der Mainboard Sparte, sondern hat sich auch in anderen Bereichen etabliert, insbesondere im Bereich Notebooks, Monitore, Grafikkarten und Smartphones. Heute testen wir das ASUS ASUS ROG Strix Fusion 500 RGB 7.1 Gaming Headset auf Herz und Nieren und prüfen, wo ASUS sich in der umkämpften Headset Sparte platziert.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wahrlich etwas Besonderes, wirkt hochwertig und stabil. Das Design eben dieser lässt es schon erahnen, hier drin befindet sich kein einfaches Headset, sondern ein waschechtes Gaming Headset. Öffnen lässt sich die Box durch seitwertiges Aufschieben, was den Inhalt der Verpackung beim Öffnen auf angenehme Weise präsentiert.

Das „RGB“ (Rot, Grün, Blau – Farbspektrum) wird bereits im Design der Verpackung beworben und vermittelt dem Gamer individualisierbare Farbeinstellungen, welche sich über das „AURA“ App nach den eigenen Wünschen – oder denen des Teams – anpassen lassen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des ASUS ROG Strix Fusion 500 ist aufregend. Es wirkt kantig und doch fließen die Linien weich und geordnet über die glänzend schwarz-braun-goldenen Ohrmuscheln. Die ins Schwarz eingelassenen, technisch wirkenden Verzierungen und die seitlich nach hinten platzierten RGBs ergänzen die Linienführung. Die schwarzen Polster und Bügel und das einklappbare Mikrofon erzeugen einen unaufdringlichen, angenehmen Kontrast und geben dem Headset insgesamt einen erwachsenen, sauberen Look. Die Ohrteile lassen sich um 90° nach innen drehen, einklappen lassen sich diese leider nicht.

Die glänzende Optik der Ohrmuscheln wirkt zwar edel, jedoch – auch wenn dies im Gefecht nicht wirklich relevant ist – verzeiht diese keine Berührung. Fingerabdrücke und Geschmiere gehören bei so einer Oberfläche einfach dazu. Ein klares Design-Plus ist die Möglichkeit das Headset mit seinem ganzen Team, z.B. auf einer LAN-Party, zu synchronisieren.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das ASUS ROG Strix Fusion 500 wirkt insgesamt ordentlich verarbeitet, wie man es von einem Headset dieser Preisklasse erwartet.

Die Materialien fühlen sich hochwertig an, lediglich die schwarzen Plastik-Teile am hinteren Teil der Ohrmuscheln, wie auch der Surround-Button, wirken weniger edel und vermitteln ein typisches „Plastik-Feeling“. Das mitgelieferte, vergoldete USB 2.0 Mikro B Kabel, welches für den Betrieb benötigt wird, wirkt sehr wertig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear Gaming Headset
AnschlussUSB 2.0 Mikro B
Abmessung16cm x 8 cm x 16 cm
FarbeSchwarz (mit grauen Akzenten & dunklem Gold-Ton)
PlattformPC, Mac, PlayStation 4
Treiber40 mm mit Bass Tube Designxxxx
Empfindlichkeit-39 db – 3dB
Frequenzbereich50 Hz – 10.000 Hz
Impedanz32 Ω (Ohm)
Lieferumfang1x ASUS ROG Strix Fusion 500 Gaming Headset
1x 2 Meter Mikro USB-B 2.0 Kabel, vergoldet & ummantelt
1x Quick-Start Guide
1x Ersatz Set Ohrmuscheln
Technische Daten des ASUS ROG Strix Fusion 500

Tragekomfort

Die Ohrpolster sind angenehm weich und passen sich durch die bewegliche Aufhängung der Muscheln gut an die Kopfform an. Die bei Kunstleder-Over-Ears typische Wärme- und Schweißentwicklung ist auch bei diesem Headset ein Thema, jedoch nicht so ausgeprägt, wie bei so manch anderem Gaming Headset. ASUS wirbt hier mit dem „ROG Hybrid-Ohrpolster“, welche Proteinleder und Netzgewebe kombiniert.

Der gepolsterte Kopfbügel liegt angenehm auf dem Kopf und gibt ordentlichen Halt. Das Headset sitzt straff, ein bisschen zu straff für meinen persönlichen Geschmack, jedoch ist dies natürlich abhängig von der Kopfgröße und den persönlichen Vorlieben des Tragenden. Der seitwertige Druck auf den Kopf könnte für Brillenträger durchaus zum Problem werden. Mit knapp 360g hat das Headset ein ordentliches Gewicht, dass auch bei längeren Zock-Sessions nicht lästig werden dürfte.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Das Klangbild des ASUS ASUS ROG Strix Fusion 500  würde ich als „bass-lastig, aber dennoch ausgewogen“ bezeichnen. Dem audiophilen Profi wird die mangelnde Schärfe im Hoch- und Mittelbereich auffallen, jedoch sind dies typische Merkmale eines Gaming Headsets, insbesondere in dieser Preisklasse. Hier liegt der Fokus ganz klar auf dem Spagat zwischen 3D-orientiertem Zocken und alltagstauglichem Youtube und Spotify Hören. Und dies kann das Headset wirklich gut.

Das schnelle Umschalten der Surround-Funktion per Knopfdruck an der linken Ohrmuschel ist praktisch und unterstützt sowohl die Wahrnehmung der Szenerie beim Spielen, als natürlich auch die Lokalisierung des sich anschleichenden Feindes im bevorzugten Shooter durch merklich gesteigerte räumliche Wahrnehmung. Anzumerken ist hier, dass es sich bei diesem Headset um ein per Software simuliertes 7.1 handelt. (Digital-Power-Station™-Technologie von Bongiovi Acoustics).

Das einklappbare Mikrofon funktionierte einwandfrei und sorgte beim Test via Teamspeak und Skype für ordentliche Ergebnisse und eine klare Aufnahme. Die seitliche Positionierung des Mikrofons verhindert außerdem das typische Aktivieren der Aufnahme durch Luft aus Mund und Nase.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Zwar liefert ASUS ein ordentliches, ummanteltes USB Mikro B Kabel und ein Ersatz-Set Ohrmuscheln mit, jedoch vermisst man eine Tasche für das sichere Verstauen für unterwegs. Insbesondere da das Headset nicht einklappbar ist und durch die stark spiegelnden Oberflächen, wäre ein entsprechendes Behältnis wünschenswert.

Touchpad

Das ASUS ROG Strix Fusion 500 besitzt neben dem Surround Button, ein funktionales Touchpad auf der Ohrmuschel, über welches sich neben der Lautstärke auch die Youtube oder Spotify Playlist bedienen lässt. Dieses funktionierte im Test weitgehend einwandfrei, jedoch fehlt dem Testr hier ein haptisches Feedback – dies ist möglicherweise jedoch schlicht eine Übungsfrage.

Die wirklich hübsche Optik des ASUS ROG Strix Fusion 500 wird durch das Wischen über das Touchpad leider ständig etwas getrübt, da hier regelmässig entsprechende Fingerabdrücke platziert werden.

Bluetooth

Etwas befremdlich wirkt, dass das Headset eine Bluetooth Funktionalität aufweist. In Kombination mit dem USB Kabel wird der Eindruck vermittelt, es handele sich um ein Wireless Headset. Dies ist natürlich nicht der Fall. Das Headset muss stets Kabelgebunden betrieben werden.

Bluetooth dient hier lediglich zum Einstellen und Synchronisieren der RGB Leuchten über ein Smartphone App, was insbesondere bei Teamplay ein besonderer Hingucker ist.

Licht

Nicht nur zwecks Untermalung der Teamzugehörigkeit kann die RGB-Funktion ein hübsches Gimmick sein. Auch lässt sich über das auf PC/MAC installierbare App „AURA Sync“ neben der Farbe auch die Art der Beleuchtung (Statisches oder atmendes leuchten, Farbzyklen, sowie ein Musik-Modus), sowie auch Profile einstellen.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Produktpage für das ASUS ROG Strix Fusion 500 ist ein echter Hingucker und vermittelt neben dem edlen Look auch ein modernes und wertiges Produkt. Die online gezeigten Bilder sind nicht irreführend oder falsch dargestellt. Selbiges gilt für die vorgestellten Funktionen des Headsets.

Preis/Leistung

Mit einer UVP 180€ befindet sich das ASUS ROG Strix Fusion 500 bereits in der Oberklasse der Gaming Headsets und muss seinen Ruf daher gegen so manchen mächtigen Platzhirsch verteidigen. Das gelingt dem Fusion 500 nur bedingt, da z.B. der Tragekomfort, wie auch der Sound noch Verbesserungspotential aufweisen. Doch die Verarbeitungsqualität, das Design, die Musik-Steuerungsfunktion über das Touchpad und auch der „Team-Effekt“ durch die synchronisierbaren RGB Leuchten sind durchaus erwähnenswerte Stärken dieses Gaming Headsets. Die fehlende Kompatibilität mit der Xbox ist ein Minuspunkt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel CAGE

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HIFI-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosysteme Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen. Der ein oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum es in keinem Elektronikmarkt Teufel Produkte gibt. Das liegt dran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen online Shop an.

Teufel ist bekannt für seine viele Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt einfach für so ziemlich alles etwas bei Teufel. Doch etwas fehlte immer, und zwar ein eigenes Gaming Headset, doch mit dem neu vorgestellten CAGE hat Teufel dieses noch fehlende Produkt nun ebenfalls im Sortiment. Mit CAGE liefert Teufel ein Headset mit vielen Funktionen, wie z.b einer integrierten Soundkarte. Doch kann das erste Headset von Teufel überzeugen? Dies erfahrt ihr in unserem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie wir es bisher von allen von uns getesteten Teufel Produkten gewohnt sind, kommt auch das CAGE in einer sehr schlicht gehaltenen Verpackung daher.

Auf der oberen Seite hinweg zur Stirnseite der schwarzen Verpackung, ist die Abbildung des Gaming-Headet in weißen Umrissen gezeichnet. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers und der Name „CAGE“ aufgedruckt. Auf der Rückseite sind leider kaum Informationen über das Produkt aufgelistet, sondern eher die Infos vom Hersteller

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des CAGE setzt Teufel zum Glück nicht wie einige andere Hersteller auf ein extremes Gaming-lastiges Design. Somit kommt es ohne knallig farbliche Akzente daher. Hier bleibt Teufel seinem Design, wie wir es von den Kopfhörern kennen treu und so kommt das zum Großteil in schwarz gehaltene Headset mit einigen grauen Aluminiumbauteilen daher.

Direkt fallen einem, wie es auch beim Teufel Mute BT der Fall war, die großen „t“ versehnen Ohrmuscheln auf. Vor allem nachts ganz nett ist hier, dass diese beiden „t“ rot leuchten, wenn man das Headset per USB-Kabel angeschlossen hat. Doch wem das Ganze zu hell ist, denn muss ich enttäuschen, denn aktuell, lässt sich dieses nicht deaktivieren bzw. dimmen. Der Rest der Ohrmuscheln besteht aus antrazitfarbigem Kunststoff, die Gelenke selbst sind aus Gunmetal eloxiertem Aluminium gefertigt.

Das Teufel CAGE ist symmetrisch aufgebaut. Daher ist ein beidseitiges Aufsetzen möglich, indem man einfach das Headset- und das Klinkekabel umsteckt. Beim Umstecken ordnet das Headset dann ganz einfach selbstständig die jeweils richtigen Stereokanäle zu.

Sämtliche Bedienelemente und Anschlüsse sind auf einer Ohrmuschel angebracht. So finden wir dort nicht nur zwei Anschlüsse für das 3,5-mm-Klinkenkabel und das Headset, sondern auch für ein USB-Kabel.  Da der Anschluss des USB-Kabel etwas vertieft sitz, ist zu beachten, dass dadurch nicht jedes beliebige Kabel passt. Somit müsst ihr im Falle, dass das original Kabel kaputt gehen sollte darauf achten. Zu beachten gilt auch, dass nur bei Anschluss über das USB-Kabel die im Headset integrierte Soundkarte genutzt wird und die beiden „t“ beleuchtet werden.

Auf der Außenseite der Ohrmuschel befindet sich ein Schiebregler, dieser dient dazu, zwischen dem USB- und Klinke Anschluss zu wechseln. Denn an dem Teufel CAGE können zwei Geräte gleichzeitig angeschlossen werden. Somit könnt ihr z.B. das Headset per USB am PC und per Klinke am Smartphone anschließen (vorausgesetzt euer Smartphone hat diesen Anschluss noch). Daher könnt ihr, wenn ein Anruf eingehen sollte, ganz schnell und einfach den Regler verschieben und eure Spielkameraden im Game bekommen vom Telefonat, welches ihr gerade führt nichts mit. Automatisch wird auch der Mikrofoneingang auf die Klinke oder den USB-Anschluss verstellt. Leider fehlt eine Beschriftung des Schiebereglers, der z.B. anhand eines Mobiltelefon-Symbol und eines Controller-Symbol zeigt, welche Quelle gerade wiedergeben wird.

Direkt an der Seite neben dem Wechselschieber, befindet sich die Anruftaste, um eingehende Anrufe entgegenzunehmen. Zudem kann man mithilfe der Anruf-Taste bzw. von Teufel One-Button genannt, auch die Musiktitel, die mit dem Smartphone wiedergegeben werden, durch einmaliges Drücken pausieren. Bei zweimaligen Drücken geht man eine Track vor und dreimal Drücken einen Track zurück. Durch Längeres gedrückt halten kann man sogar Siri oder Google auf seinem Smartphone sofern verfügbar aufrufen. Dies funktionierte in meinem Test in Verbindung mit meinem iPhone 7 Plus und dem von Apple mitgelieferten Klinke-Adapter völlig Problemlos.

Direkt in der Mitte an der Ohrmuschel in der nähe des One-Button befindet sich der Lautstärke Regler als Drehrad. Diese ist gerändelt und bietet daher auf bei etwas schwitzigen Händen einen sehr guten Gripp. Das Lautstärke Drehrad, lässt sich stufenlos verstellen, mir persönlich wäre jedoch ein haptisches Feedback, dass ich beim verstellen spüre lieber. Zu guter Letzt befindet sich am Mikrofon selbst noch ein Knopf, um dieses bei Bedarf stumm zu schalten.

Bei Nichtgebrauch lässt sich das Headset sehr schnell und einfach zusammenklappen. Leider ist im Lieferumfang kein Transportcase dabei, indem dieses bei Nichtgebrauch verstaut werden kann. Sondern es wird in die in der Verpackung vorhanden Aufbewahrungsbox verstaut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Die Ohrmuscheln und der Bügel des CAGE wurden aus anthrazitfarbigem Kunststoff gefertigt. Der Bügelverstellmechanismus besteht aus Federstahl, die Gelenkverbindungsstücke kommen aus Aluminium mit Gunmetal-Eloxierung daher. Trotz der Mehrheit an verbauten Kunststoff wirkt das Headset sehr stabil und robust, sodass diesem sicherlich auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Beim CAGE hat Teufel die Bedienelemente unterschiedlich gestaltet und weit genug voneinander entfernt, sodass diese nicht verwechselt werden könne. Nach kurzer Zeit, weis man eigentlich, wo welcher Knopf ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtDrei Mikrofone für Umgebungsgeräusch-Unterdrückung
FarbeSchwarz/Gun-Metal
Gewicht320 Gramm ( ink. Headset und Kabeln)
MaterialOhrmuscheln: Kunststoff; Bügel-Aufhängung: Aluminium; Bügelweitenverstellung: Federstahl; Ohrpolster: Kunstlederbezug
Konnektivität3,5mm-Klinke, USB
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 Hz bis 20 kHz
Mikrofonfrequenzbereich30 Hz – 18 kHz
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenMikrofon beidseitig einsetzbar, gleichzeitiges nutzen des USB- und Klinkenanschluss, rot beleuchtete „t“ auf den Hörmuscheln, virtueller 7.1-Klang-Stereo-Sound
LieferumfangTeufel Cage Headset
1,3 Meter langes Klinkenkabel
3 Meter USB-Kabel
Technische Daten des Teufel CAGE

Tragekomfort

Mit knapp 320 Gramm gehört das CAGE nicht wirklich zu den leichtesten Gaming-Heaset auf dem Markt. Die Hörmuscheln sind mit einem dicken Ohrpolster ausgestattet, welches mit einem Kunstleder überzogen wurde. Die Aussparung für das Ohr im Inneren der Hörmuscheln ist sehr groß gehalten, somit sollten auch größere Ohren problemlos von den Polstern umschlossen werden.

Die Ohrpolster, sowie die Bügelpolsterung sind zudem sehr weich und somit verteilt sich das Gesamtgewicht des CAGE angenehm auf dem Kopf des Trägers. Zudem trägt auch das einstellbare Kopfband für einen angenehmen Tragekomfort bei, sodass das CAGE auch nach mehreren Stunden zocken sehr angenehm sitzt. Die relativ weit abstehende Aufhängung des CAGE soll dafür sorgen, dass es sich auch für Brillenträger angenehm trägt.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Teufel bietet im Download/Service Bereich zum CAGE Headset einen Treiber für Windows 10 und Windows Vista/7/8.1/8.2 an. Neben den nötigen Treiber für Windows wird auch eine Software, mit der ihr einige Einstellungen am CAGE vornehmen könnt, installiert. Die Software und Treiber werden wie üblich, über einen Setup-Assistenten installiert. Für Mac wird leider nichts angeboten.

Nach einer Installation üblich, müsst ihr auch hier, bevor ihr die Software verwenden, möchtet euren Computer neu starten. Nun ist auf Eurem Desktop ein Symbol mit dem Namen „Teufel Audio Center“ zu sehen. Über dieses Programm könnt ihr nun wie bereits erwähnt, Einstellungen am CAGE vornehmen, dazu müsst ihr zuvor aber noch das Headset per USB-Kabel mit dem Computer verbinden.

Unter anderem könnt ihr hier die Wiedergabe der Lautstärke einstellen, zudem kann man mit dem 10-Band Equalizer die Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben einstellen. Auch Einstellungen am Mikrofon könnt ihr hier vornehmen. Unter anderem könnt ihr wählen, ob ihr die eigene Stimme hören möchtet oder nicht. Teufel hat mit der Firma Xear zusammengearbeitet und somit kann man aus verschiedenen Xear-Profilen wählen und testen, wie diese sich auf den Klang auswirken.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Zubehör

Beim Teufel macht es klanglich einen Unterschied, ob ihr dieses per USB oder Klinke-Kabel anschließt. Denn wie bereits erwähnt nutzt man nur bei Verwendung mit dem USB Kabel die integrierte Soundkarte. Die Frequenzen, welche das Teufel CAGE wiedergibt, liegen bei 20- 20.000 Hz und somit im Standardbereich.

Verbunden mit einem Smartphone via 3.5-mm-Klinke, gibt mir das CAGE bei der Musikwiedergabe die Mitten sehr gut wieder. Jedoch klingen für mich die Höhen etwas schwach und zudem der Bass etwas dumpf. Jedoch könnt ihr diese beiden Mankos im Equalizer auf eurem Abspielgerät (Beim iPhone unter: Einstellungen/Musik/EQ) einfach ausgleichen.

Wenn ihr das CAGE per USB-Kabel an einer Konsole oder am PC anschließt, bekommt ihr den vollen Funktionsumfang. Leider ist es nicht möglich, das Headset an einer Xbox One S per USB zu nutzen. Da liegt die Schuld aber nicht an Teufel, sondern an Microsoft. Denn diese Unterstützen keine Headset-Wiedergabe via USB-Anschluss. Sondern nur via Klinkekabel.

Habt ihr das Teufel CAGE per USB-Anschluss an Eurem PC angeschlossen, könnt ihr wie bereits erwähnt im Teufel Audio Center einige Anpassungen vornehmen. Dort könnt ihr wie bereits unter dem Punkt Software erwähnt, aus verschiedenen Klangprofilen auswählen und die Höhen und Bässen euren eigenen Vorlieben anpassen. Ich habe z.B. den Modi “Audio Brilliant” auf die 1. Stufe gestellt, dadurch wurde der Klang deutlich klarer und der Bass kräftiger. Dies ist aber nur beim Musikhören sinnvoll, denn beim Zocken eines Ego-Shooters klingen die Schüsse dadurch klanglich falsch.

Beim Zocken würde ich empfehlen die Standard-Einstellung beizubehalten. Mit dem eingeschalteten virtuellen 7.1-Surround-Sound wirkt das Spiel wesentlich räumlicher, dies hat mir beim Ego-Shooter Zocken etwas geholfen die Gegner im Schlachtfeld besser zu finden.

Wie bereits erwähnt, könnt ihr auch beim Mikrofon Einstellungen vornehmen. So könnt ihr hier z.B. die Funktion “Environmental Noise Cancellation” aktivieren. Diese ist dazu da, die Umgebungsgeräusche um einen herum rausfiltert. Dies funktioniert dank den drei verbauten Mikrofonkapseln hervorragend. Eines davon ist an der Spitze des Mikrofonarms und zwei weitere jeweils an den Hörmuschel-Außenseiten angebracht.

Jedoch teilten mir meine Team-Kollegen, mit denen ich gezockt habe mit, dass meine Stimme, beim aktivierten “Environmental Noise Cancellation” etwas schlechter wiedergegeben wird. Daher habe ich diese Funktion aktuell wieder deaktiviert. Auf jeden Fall sollte das Mikrofon unter dem Popschutz zur Richtung eures Mundes zeigen, dann sollte man euch klanglich am besten verstehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt das CAGE als Gaming-HD-Headset der Spitzenklasse an. Das in Berlin von Teufels Akustikern entwickelte Headset kann, wenn man Einstellungen am Equalizer vorgenommenen hat, klanglich durchaus überzeugen. Mir persönlich gefällt der virtuelle-7.1-Surround-Sound beim Zocken sehr gut. Auch das man einfach mithilfe des Wechsel-Schieber zwischen dem USB- und Klinkeanschluss wechseln kann, ist für mich persönlich sehr nützlich.

Das Teufel CAGE konnte mich in vielen Bereichen überzeugen und zeigt kaum Schwächen. Die Verarbeitung und der Funktionsumfang sorgen dafür, dass sich das erste Gaming-Headset von Teufel nicht vor der Konkurrenz verstecken muss.

Preis/Leistung

Wie Berits erwähnt hat mich das Teufel CAGE Gaming-Headset voll und ganz überzeugt. Der Preis von 169,99€ (UVP) ist zwar nicht niedrig aber es gibt durchaus Modelle, die noch mehr kosten, weniger wertig verarbeitet sind und zudem weniger Funktionsumfang bieten. Das Teufel CAGE Gaming-Headset ist ein klasse Headset für alle Konsolen und PC Gamer.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

PlayStation 4 Pro

In aller Kürze

Wer kennt sie nicht? – Die PlayStation. Angefangen hat alles mit Nintendo, als diese Sony beauftragt haben, für ihre SNES ein CD Laufwerk zu entwickeln. Doch dann entschied sich Nintendo für Philips, was aber dann ebenfalls scheiterte. Sony legte die Pläne nicht auf Eis und arbeitete an dem Projekt PlayStation – die Tochtergesellschaft Sony Computer Entertainment wurde gegründet.

Die erste PlayStation kam Dezember 1994 in Japan auf den Markt und erreichte September 1995 Europa. Mit über 104 Millionen verkauften Exemplaren stürzte Sony im Bereich Heimkonsolen den einstigen Marktführer Nintendo vom Thron.
Die PlayStation wurde nur von seinem eigenen Nachfolger, der PlayStation 2 übertroffen. Erstmals in Europa erschien die PlayStation 2 im November 2000 und es wurden rund 117 Millionen Exemplare verkauft.
Nach sechs Jahren folgte dann der „dritte Streich“. Mit 86 Millionen verkauften Konsolen musste sich die PS3 gegenüber der Konkurrenz Nintendo Wii und Xbox 360 dennoch geschlagen geben, war aber auch die erste Sony-Konsole die neben CDs, DVDs auch Blu-ray-Discs abspielen konnte. Sony legte aber auch beim Zubehör nach – eine Bluetooth Fernbedienung und Mikrofone für Sing Star kamen noch hinzu.
Februar 2013 wurde die PlayStation 4 angekündigt und die Markteinführung in Europa begann im November. Mit weltweit über 50 Millionen verkauften Exemplaren gilt sie derzeit als die Spielekonsole mit der größten Anwenderbasis. Die PlayStation 4 ist aktuell die kommerziell mit Abstand erfolgreichste Konsole der 8. Generation.
Am 15. September 2016 wurde die PlayStation 4 Slim in Europa mit der Modellbezeichnung CUH-2000 eingeführt. Geändert haben sich neben den Abmessungen (wurde deutlich kleiner gehalten und leichter) die Unterstützung des 5-GHz-WLAN-Bandes und HDR Unterstützung. Weggefallen sind der Toslink SPDIF-Audio-Ausgang und die lange LED-Leuchtleiste.

Die getestete PlayStation 4 Pro ist nun die aktuellste und stärkste Generation der PlayStation 4 – Reihe. Der Verkaufsstart in Europa war am 10.November.2016.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Sony weiß, wie man Kunden im Supermarkt mit der Verpackung anlocken kann. Eine sehr ansehnliche Verpackung, wenn auch nur einfach gestaltet.

Auf der vorderen Seite wird die PS4 Pro und der neue, überarbeitete Controller auf blauem Hintergrund präsentiert, allerdings mit dem vertikalen Standfuß. Es wird aber darauf hingewiesen, dass dieser nur separat erhältlich ist und im Lieferumfang nicht enthalten ist. Ein großer Schriftzug „PS4 PRO“ verdeutlicht die Pro-Version. Auf der rechten Seite der Verpackung sind nummerierte Abbildungen vom Lieferumfang vorhanden, sowie kurze Beschreibungen dazu. Die Rückseite präsentiert einige Spiele mit Bildern, die bereits für die Leistung der Pro optimiert sind. Call of Duty: Infinite Warfare wird sehr präsent beworben und bedeckt fast die Hälfte der Verpackung.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Gegenüber dem Vorgänger hat Sony einen draufgelegt – statt Double-Decker kommt die PS4 Pro nun als Triple-Decker. Dementsprechend hat sich nicht nur die Größe, sondern auch das Gewicht gegenüber der Regulären, wie auch der Slim zugenommen. Kleine Designfeinheiten wie bei der PS4 Slim wurden übernommen, welche einem nicht gleich ins Auge stehen.

Die Kreuzschraube, mit der die 1 Terabyte Festplatte fixiert wird, hat die vier bekannten Symbole (Aktionstasten) eingraviert. Ebenso befinden sich Eingravierungen auf der rechten Seite, zwischen der oberen und mittleren Schicht. Dieses Mal kommt die PS4 in mattschwarzem Chassis, bei der regulären PS4 musste man sich mit dem Klavierlack ärgern (Fingerabdrücke) oder erfreuen. Die LED-Leiste ist zwischen der ersten und mittleren „Etage“ angebracht und lässt die Pro edler aussehen. Eine kleine Kritik möchte ich aber dennoch äußern – das PlayStation Logo auf dem Gehäuse ist um 90° nach links gedreht (von vorne aus gesehen). – mit einem Standfuß passt die Sache zwar wieder, ist aber separat zu erwerben.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie nicht anders von Sony zu erwarten, gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Das Gehäuse, sowie die Eingravierungen weisen keine Mängel auf. An der unteren Seite wurden acht Gummifüßchen angebracht, die zugleich die Form der vier Symbolen von den Aktionstasten haben. Ein nicht relevantes, aber nettes Detail.

Die große Anzahl an Gummifüßen machen die PS4 Pro nicht nur Rutschfest, sondern nehmen auch Vibrationen sehr gut auf und reduzieren den Lärm dadurch enorm. Powerbutton und die Taste für das Laufwerk sind in der LED-Leiste „integriert“. Die physischen Tasten gefallen mir zwar besser wie die Softtouch-Tasten (normale PS4), sind aber durch die lange und dünne Form der Leiste nicht optimal zu drücken. Im Normalfall sollte man diese Tasten auch nur selten in Gebrauch nehmen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Performance

Die PS4 Pro ist mit 4,2 Teraflops mehr als doppelt so schnell wie die normale PS4 mit 1,84 Teraflops, was aber bei den meisten Spielen nichts bringt. Genügend Power hat die Pro dennoch nicht, um alle aktuelle Spiele in einer nativen 2160p- Auflösung darzustellen.
Die AMD Jaguar CPU mit acht Kerne wurde beibehalten, dieses Mal aber mit einer höheren Takt 2,1 GHz. Ebenfalls sind 8 Gigabyte DDR5 verbaut und laufen mit einer Bandbreite von 218 Gigabyte pro Sekunde nun effizienter. Für die Ausgabe des PS 4 XMB Menü und andere Anwendungen wie Netflix oder Amazon Prime dient ein langsameres aber zusätzlich verbautes 1 GByte DDR3 Speicher.

Wie man sich es erahnen konnte, verbraucht die Pro im Durchschritt mit 150 Watt ungefähr gleich viel Energie wie die normale PS4. Klarerweise auch deutlich mehr als die Slim bei einem Durchschnitt von ca. 90 Watt. Flüsterleise ist auch die PlayStation 4 Pro nicht – der Lüfter dreht sich nicht Konstant, sondern wechselt zwischen langsamen und schnellem drehen, was bei ruhigeren Szenen etwas störend werden kann.

(Performance: 4,5 von 5 Punkten)

Grafik

Das Highlight der Pro ist natürlich ihre 4K-Fähigkeit. Es können Spiele mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten dargestellt werden. Bei der normalen PS4 waren es 1920 x 1080. Die entsprechende Einstellung wird 2160p genannt, um Anwender mit den Begrifflichkeiten UHD und 4K nicht zu verwirren. Es können zwei Farbprofile ausgewählt werden, RGB (für 4K TVs ohne HDR) und YUV420 (für 4K TVs mit HDR).
Besitzt man also einen UHD-TV ohne HDR, der aber HDMI Deep Color und RGB (4:4:4) unterstützt, ist die RGB Einstellung zu empfehlen. Bei einem UHD-TV mit HDR wählt man am besten die Einstellung Automatisch. Für Nicht-HDR-Spiele wird die RGB Einstellung aktiviert, wechselt aber zu YUV420, wenn das Spiel HDR unterstützt. Momentan gibt es nicht viele Pro optimierte Spiele, aber generell sieht ein Pro-Spiel auf der PS4 Pro immer besser aus, als auf der normalen PS4. Oft sind die Unterschiede aber nur moderat und fallen am meisten bei bewegten Szenen aus. Uncharted 4 sieht schon bei der regulären PS4 richtig gut aus. Hier sind die Unterschiede zum Beispiel gering, bei Bewegung aber doch bemerkbar. Bei Call of Duty: Infinity Warfare, Titanfall 2 oder Watchdogs 2 kann der Pro-Vorteil durchaus gut sichtbar sein. Höhere Schärfen lassen die Games knackiger und sauberer aussehen. Mehr Schärfe gilt aber allgemein für Pro optimierte Spiele. Upscaling Probleme wie leuchtende, schwarze Kanten sind im Vergleich weniger, wie auch die Treppenbildung bei Kanten.
Wie bereits erwähnt, unterstützt die PS4 Pro auch HDR. Der HDR-Modus prügelt die Helligkeits-, Kontrast- und Farbsättigungseinstellungen des TVs nach oben und der Unterschied gegenüber SDR-Games kann sehr deutlich ausfallen.

(Grafik: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zeitgleich mit der PS4 Pro führte Sony auch den überarbeiteten Controller ein. Geändert haben sich kleinere Designdetails und Detailverbesserungen. Tasten, Abzüge und die Sticks kommen nun dunkelgrau daher. Am oberen Rand des Touchpads scheint die LED-Leuchte durch, allerdings nur sehr schmal. So erfahrt jeder, welcher Controller ihm zugewiesen wurde. Ebenfalls hat man Informationen bezüglich Lebensenergie besser im Auge. Die neuen Peripheriegeräte lassen sich nun per USB-Kabel direkt mit der Konsole verbinden, welche bei den alten bislang nur für das Aufladen von Akkus notwendig war. Touchpad und die Bedientasten liefen trotzdem über Bluetooth.

Bei Games, die besonders hohe Präzision erfordern, ist das eine willkommene Funktion. Akkutechnisch hat sich nichts geändert und ist weiterhin eine 1000 mAh eingebaut. Im Lieferumfang enthalten sind: Ein HDMI 2.0a Kabel für die Wiedergabe von UHD-HDR-Daten, Mini-In-Ear Mono Kopfhörer (die PlayStation 4 In-Ear Stereo Headset wäre um Welten besser, bin absolut kein Fan von den beigelegten Kopfhörern) und ein Micro-USB Kabel um den Controller aufzuladen oder zu verbinden. Besonders gut gefällt die 5GHz W-Lan Unterstützung. Dadurch ist man nicht nur schneller unterwegs, sondern soll man auch zugleich eine stabilere Verbindung haben, so Sony.

Anschlüsse

Auf der Frontseite befinden sich zwei USB 3.0 Anschlüsse und eine weitere auf der Rückseite, welche aber für PlayStation VR gedacht ist.

HDMI, Ethernet sowie AUX-Anschluss sind ebenso auf der Rückseite vorhanden. Der Optical Out, das bei der normalen PS 4 dabei war und bei der Slim weggespart wurde, ist auch wieder mit an Bord.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Online-Beschreibung

Sony wirbt mit großartigem 4K Erlebnis, sowohl in Games, als auch bei Filmen oder Serien – und das zurecht – nur schade, dass man hierfür bei anderen Anbietern wie Netflix und Co streamen muss. Eines muss man aber Sony lassen, es ist aktuell wirklich die leistungsstärkste Konsole der Welt und Grafiktechnisch sehen die Spiele auch bei Nicht-UHD TVs besser aus, wenn auch nur moderat.

Preis/Leistung

Mit der PS4 Pro bekommen Sie nicht nur eine flotte Konsole – sie bietet ebenso aktuell die höchste Spielauflösung. Im Vergleich zur normalen PS4 bringt die Pro zwar doppelt soviel Rechenleistung, was aber momentan auch sehr enttäuschend sein kann, da nur für die Pro optimierte Spiele davon profitieren. Spiele wie Call of Duty, Titanfall 2 und Co. sind mit der PlayStation 4 Pro deutlich detailreicher. Diejenigen, die bereits im Besitz eines entsprechenden 4K TVs sind und noch keine PlayStation besitzen, denen sei die Pro definitiv ans Herz gelegt. Die UVP von 399€ sind hier durchaus angemessen für die Rechen- und Grafikleistung für eine Konsole. Im Vergleich mit der normalen PS 4 bekommt man zwar kein „Wow Effekt“, aber die Unterschiede sind bemerkbar.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Logitech G933 Artemis Spectrum

Logitech wurde mit Sitz in Apples (Schweiz) 1981 gegründet. Die Hauptzentrale liegt in Kalifornien. Logitech produziert hauptsächlich Computerzubehör. Auch war es Logitech, die die weltweit erste Lasermaus auf den Markt brachten – die Logitech MX 1000. In diesem Testbericht, sehen wir uns das Logitech G933 Artemis Spectrum an.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

DDie Verpackung gefällt so gut, dass die Ungeduld zum Ausprobieren und Loslegen fast vergessen wird. Auf der Frontseite wird das Headset groß präsentiert. Seitlich wurden Texte in verschiedenen Sprachen aufgedruckt, die zum einen den Inhalt beschreiben und zum anderen die technischen Daten auflisten. Auf der Rückseite wurde das Produkt recht klein präsentiert und der Rest besteht aus Marketingphrasen über das Produkt, ebenfalls in verschiedenen Sprachen. Erstmal ausgepackt, steigt die Freude enorm. Eine Plastikplatte mit exakten Ausstanzungen. Das Headset wie auf dem Präsentierteller – Darunter befindet sich noch ein Karton mit Papierbeilagen und für das Headset benötigtes Zubehör.

(Verpackung : 4 von 5 Punkten)

Design

Ein Design zum niederknien.
Was Logitech hier abliefert ist optisch und haptisch sehr weit oben.

Er sieht zwar wuchtig aus, doch es handelt sich hier auch um ein Gaming-Headset. Mich erinnert das gute Stück an ein Raumschiff, man könnte meinen, das Headset ist aus einer anderen Welt. Der Kopfbügel und das Gehäuse der Ohrmuscheln sind schwarz-matt mit kleinen vertieften, schwarz-glänzenden Rillen. Die Verbindung von dem Kopfbügel zu den Ohrmuscheln sind ebenfalls schwarz-glänzend, jedoch geht hier die Farbe meiner Meinung nach eher in Richtung Anthrazit. An der vorderen Seite beider Ohrmuscheln sind LED Streifen angebracht, die schwer erkennbar sind. Auch befinden sich seitlich an den Ohrmuscheln LEDs, die das G Symbol (G = Gaming) ausleuchten. Ein echter Hingucker mit eingeschalteten LEDs, aber auch mit ausgeschalteten LEDs macht das Headset einiges her. 

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das komplette Gehäuse besteht aus Kunststoff und ist exzellent verarbeitet. Fingerabdrücke entstehen so gut wie gar nicht, bis auf den Anthrazit gefärbten Bereich. Die Ohrmuscheln lassen sich mit einem Bügel aus Metall ausziehen. G-Tasten, Schiebetaste für das Ein-Ausschalten und der Drehregler für die Lautstärke funktionieren einwandfrei. In einer Aussparung an der linken Ohrmuschel, kann das Mikrofon bündig versenkt werden und ragt somit nicht raus im Gegensatz zu mehreren Vorgängern. Die Stoffüberzogenen Ohrpolster finde ich persönlich praktischer als Kunstleder, da ich auch schon mehrere solcher in Besitz hatte. Leider musste ich des Öfteren feststellen, dass das Leder abblättert. An beiden Ohrmuscheln gibt es Seitenklappen, die mit starkem Magnet festsitzen.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Installation

Die Installation am PC ist denkbar einfach. Sobald man den USB-Wireless-Dongle angesteckt hat, wird das Headset erkannt und ist sofort Betriebsbereit. Auch bei der PS4 gibt es keine Probleme. Entweder kann man das Headset über Wireless oder mit dem Kabel verbinden. Durch die Logitech Gaming-Software am PC sind Einstellungsmöglichkeiten fast ohne Grenzen. Ob mehrere Profile, Sync-Funktion mit Logitech Mäusen, Tastaturen oder aber auch den Sound mit dem Equalizer anpassen. Die Empfindlichkeit des Mikrofons kann nach Belieben eingestellt werden. Für Spieler, die ihre Stimme ändern möchten, gibt es auch mehrere Möglichkeiten. Auch die RGB-Beleuchtung kann unter anderem hier nach Geschmack geändert (Farben, pulsierend, wechselnd uvm.) oder ganz deaktiviert werden. Die Akku Ladestandanzeige für das Headset wird ebenfalls in der Software angezeigt, wobei das Headset bei niedrigem Stand des Akkus sich mit einem Signalton bemerkbar macht. Die Akkulaufzeit wird verständlich durch die Beleuchtung beeinflusst. Zwischen 8-12 Stunden beträgt die Akkulaufzeit, je nach Beleuchtung.

(Installation: 5 von 5 Punkten)

Tragekomfort

Der Druck auf den Ohren ist etwas stark, wird aber auch durch die gute Polsterung wieder gemindert und ist so angenehm zu tragen. Auch bei längerem Tragen, macht der Kopfhörer eine gute Figur – kann bei einer sehr langen Gamesession dann aber vielleicht doch etwas schwerfällig wirken. Der Kopfbügel ist leicht nach hinten gebogen, rutscht bei Kopfbewegungen aber nicht. Wie bereits erwähnt, sind die Ohrmuscheln mit Stoff überzogen. Auch nach mehreren Stunden kein warmes Gefühl in den Ohren. Die Ohrhörer sind sehr flexibel und lassen sich somit in viele Richtungen neigen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Technik

An beiden Ohrhörern befindet sich an den Außenseiten Magnetklappen. In der linken Seite kann der Wireless-Dongle verstaut werden und kann so nicht verloren gehen, unter der rechten Klappe befindet sich der auswechselbare Akku. Das gefällt und hat den Vorteil, dass der Akku bei jeglichen Problemen einfach und unkompliziert austauschbar ist. Das Mikrofon kann eingeklappt werden und wird komplett versenkt, ist somit bündig mit dem Ohrhörer. Wird das Mikrofon eingeklappt, schaltet sich dieser automatisch stumm, macht sich aber auch mit einem Signalton bemerkbar. Ebenfalls möglich ist es diesen auch per Taste stumm zu schalten. Das Mikrofon kann etwa 3 cm ausgezogen und anschließend etwas verbogen werden, wenn nötig. Was ich kritisieren muss: die Ein-Aus Taste, G-Tasten, Mikro Stummschalttaste, sowie der Drehregler für die Lautstärke befinden sich am hinteren Teil des linken Ohrhörers. Weil sie sehr eng beieinander liegen, sind unbeabsichtigte „Falsch-Betätigungen“ der Tasten quasi garantiert. Jede Taste hat eine eigene Form, ich weiß nicht, ob das so gewollt ist, damit man die Tasten auseinander fühlen kann- ich kann es jedenfalls nicht. Der Hersteller gibt 15 Meter für die Reichweite an. Das kann ich so unterschreiben, wobei man auch erwähnen sollte, dass keine Hindernisse, wie Türen oder Wände dazwischenliegen sollten.

Dank des Wireless-Dongles kann bei Wireless-Betrieb mit dem PC, ein Smartphone via Kabel verbunden werden, um Anrufe entgegen zu nehmen. Da an dem Kabel ein externes Bedienteil angebracht ist, kann das Mikrofon umgeschaltet werden. Der Wireless-Dongle hat zudem einen 3.5mm Klinkenanschluss. Wenn an einem TV ein USB-Anschluss vorhanden ist und der Dongle mit dem TV verbunden werden kann, kann über den Klinkenanschluss ein Kabel mit dem Audioausgang vom TV verbunden werden. So hat man auch die Möglichkeit, den Sound des TVs zu hören. Klarerweise im Stereomodus.

(Technik: 3 von 5 Punkten)

Klang

In diesem Punkt holt Logitech vieles heraus. Ein hervorragender Dolby Surround 7.1 Klang überzeugt! Man sollte aber auch erwähnen, dass 7.1 Surround nur Virtuell erzeugt werden kann und ein Kopfhörer das nicht kann. Kraftvoll starken Bässen mit guten Mitten und weichen Höhen, die auch über Equalizer nach dem eigenen Geschmack angepasst werden können. DTS ist ebenso gut und bringt guten Stereoklang für Filme, Musik oder dergleichen. Die maximale Lautstärke ist beachtlich laut und auch auf voller Leistung gibt es kein verzerren des Klanges.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

An dieser Stelle muss Logitech gelobt werden. Die Online angegebenen Daten des Herstellers kann ich so unterschreiben.

Preis/Leistung

Ein UVP von 229 € lässt einen überlegen, ob günstigere Headsets nicht ebenfalls dasselbe leisten. Allerdings verspricht Logitech mit dem „G933 Artemis Spectrum“ sehr viel und hält es auch. Dennoch denke ich, dass der Preis etwas hoch angesetzt ist.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen